Tabuthema Postpartale Depression

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WISSEN AKTUELL
Tabuthema Postpartale Depression
Bis zu 10 000 Mütter sind jährlich
ährl
in der Schweiz betroffen!
Der Verein Postnatale Depression Schweiz wurde am 2.1.2006
gegründet. Der Verein hat einen Vorstand aus vier PPD-Erfahrenen, zwei Fachpsychologinnen FSP und zählt rund 40 Mitglieder, unter ihnen auch Fachleute. Zudem ist ein fachlicher
Beirat im Aufbau.
ie Ziele des Vereins sind die Aufklärung über die Krankheit sowohl
in der Öffentlichkeit, bei Betroffenen sowie beim Fachpersonal, die
Überwindung des Tabus, Abgabe von Tipps und Hilfestellungen und die
Vermittlung von Kontakten (Betroffene zu Betroffene, Betroffene zu geeigneten Fachkräften etc.).
Auf unserer Website finden Betroffene, Angehörige und Fachleute verschiedene Informationen zum Thema. Neu bieten wir auf unserer
ort können
könn sich
Website auch ein durch uns moderiertes Forum an. Dort
Betroffene wie auch Angehörige austauschen und Rat finden. Bei spezifischen Fragen zu Angst-, Zwangsstörungen oder Postpartaler Psychosee
nsowie zu Medikamenten werden wir durch unsere Vereinspsychologinen
nen unterstützt und können ebenfalls auf das Wissen unseres fachlichen
Beirates zurückgreifen.
D
Auftritte an Kongressen und Podiumsgesprächen
hen
Mit unseren Auftritten 2012 am Jahreskongress sggg in Interlaken, am
nstagen „Psychische
Ostschweizer Symposium in Näfels und den Aktionstagen
in bekan
Gesundheit“ in Solothurn konnten wir den Verein
bekannter machen
ber auch festgestellt,
fe
und wertvolle Kontakte knüpfen. Wir haben aber
dass
noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden muss.
logen war viel UnsiU
Bei den persönlichen Gesprächen mit Gynäkologen
nd-Statio
Wer hilft Betrofcherheit spürbar. „Wo gibt es Mutter-Kind-Stationen?“
„Wer
n von Ps
chiatern?“
fenen weiter?“ „Wo finde ich Adressen
Psychologen/Psychiatern?“
„Gibt es Selbsthilfegruppen?“ etc.
3./14. März als Aussteller bei
b der FachDieses Jahr werden wir am 13./14.
bandes der Mütterberaterinnen in LuLu
tagung des Schweizerischen Verbandes
bammenkongress am 15./16. Mai
zern anwesend sein; ebenfalls am Hebammenkongress
in Thun und am Jahreskongress sggg vom 27. bis 29. Juni in Lugano. B
Beuen uns auf ein persönliches
p
hes Gespräch mit Ihnen.
Ih
suchen Sie uns! Wir freuen
Hebamme haben. Einee Depression kkann sich aber auch
ch erst nach Monaten entwickeln. Daher ist es wichtig, dass die Frauen wissen, an wen sie
sich wenden können.
hen Nachkontrolle sollten alle Patientinnen
Patientinn mit
In der gynäkologischen
der Edinburgh Skala auf eine mögliche Depression gescreent werden.
ufwändig erachtet wird, sollten mindestens bbei jeder PaFalls dies als zu aufwändig
den Schlüsselfragen
Schlüsselfrage gestellt werden: „Haben
Haben Sie sich wähtientin die beiden
zten beiden Wochen sch
epr
rend den letzten
schlechter oder deprimiert
gefühlt?“
n Sie in den letzten beiden Wochen weniger
w ni Interesse oder
und „Hatten
Freude,, etwas anzupacken?“ Damit kann viel Leid vermieden werden,
Schuldgefühlen Ängsten, Scham, abdenn eine PPD kann mit grossen Schuldgefühlen,
enden Gefühlen zum Kind und sogar Suiz
lehnenden
Suizidgedanken behaftet sein.
Je später eine Depression entdeckt wird,
wird desto schwerer ist ihr Vern ist immer die ganze Fa
lauf. Mitbetroffen
Familie. Werden Kinder über länge
h von einer depre
gere Zeit ausschliesslich
depressiven Person betreut, wirkt sich
das neg
negativ aus – die Chancee ist gross
gross, dass sie als Erwachsene selber mit
psychischen Störungen zu kämpfen
mpfen haben.
Nach der Geburt
Geb können folgende
fol
psychische Probleme auftreten:
Einund
Durchschlafstörun
Durchschlafstörungen
l
ngszustände
l Erschöpfungszustände
timmun
l depressive Verstimmungen
Angstprobleme, z.B. um das Kind oder vor der Verantwortung
l An
diverse Schmerzzustände
zzu
(Kopfschmerz, Schwindel)
l diver
traumatische Geburtserfahrungen
l traum
Anpassungsprobleme an den Alltag nach der Geburt
l Anpass
Gefühllosigkeit dem Kind gegenüber
l Gefühl
psychotische Störungen nach der Geburt oder schwere Depression mit
l psycho
psych
psychotischen Symptomen. Letztere Probleme kommen selten vor.
So können Sie den Verein unterstützen
Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie es ist, wenn man an einer Postpartalen Depression erkrankt. Wir kennen dieses tieftraurige Gefühl, das
sich im ganzen Körper breit macht und alle Lebensfreude nimmt.
◆ Wir suchen Fachleute mit Erfahrung in der Behandlung der PPD. Auf
unserer Fachleuteliste kann man sich registrieren und aufschalten lassen.
Die Krankheit Postpartale Depression
Gynäkologinnen und
nd Gynäkologen spielen eine wicht
wichtige Rolle bei der
Aufklärung und Früherkennung der Krankheit. Es ist wi
wichtig, dass die
hon während der Schwangerschaft auf die Existenz
Ex
Frauen schon
der PPD
esen werden. Ein weltweit
weltw eingesetztes Instrument zur Befrahingewiesen
ährend der Schwangerschaft und
u nach der Geburt ist die Edingung während
kala, die Sie von unserer Website herunterladen
h
burgh Skala,
können: http://
ww.postnatale-depression.ch/joomla16/ph
www.postnatale-depression.ch/joomla16/phocadownload/hilfsmittel/
epds.pdf (in Deu
Deutsch validiert).
Auch während d
der Schwangerschaft kann sich eine Depression enterk
wickeln, die unbedingt erkannt
und behandelt werden muss.
unerlässlich die Frauen zu informieren, dass sie in
Ebenfalls ist es unerlässlich,
gen nach der Geburt
G
den ersten zehn Tagen
Anrecht auf Hausbesuche einer
24
◆ Wir möchten auch Fachleute sensibilisieren. Wir bitten Sie um Unterstützung bei unserer Öffentlichkeitsarbeit. Beispielsweise können Sie
unsere Flyer in Ihrer Praxis auflegen- und für ein Aufklärungsgespräch
nutzen.
◆ Diverse Informationen gibt es auf unserer Website. Auch stellen wir
uns gerne für Referate oder Interviews zur Verfügung und schildern
unsere Betroffenen-Erfahrung. Damit unser Non-Profit-Verein seine
wichtige Arbeit weiterhin machen kann, freuen wir uns auch über
Spenden: PC-Konto 60-606252-7.
Verein Postnatale Depression Schweiz
[email protected]
www.postnatale-depression.ch
01 _ 2013 _ info@gynäkologie
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