Mobile Kompass 2008

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Mobile Kompass 2008
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Das erste Kompendium der deutschen Mobile Branche
Partner
Herausgeber
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Danke an unsere Gold-Sponsoren
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Editorial
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Das Handy etabliert sich zunehmend als Werbeträger
und die steigende Nutzung von Inhalten über mobile
Endgeräte hat dazu geführt, dass neben TV, Print, Radio,
Plakat und Online eine neue Mediengattung im Markt
entstanden ist.
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Insbesondere das mobile Internet wird in den nächsten
zwei Jahren noch einmal zu starken Veränderungen
im Mediennutzungsverhalten führen. Warum kommt
das mobile Internet gerade jetzt?
Weil die mobilen Angebote attraktiver werden, weil
Übertragungsraten zugenommen haben, und man jetzt
mit dem Handy genau so schnell surfen kann wie mit
DSL am PC, weil es seit Mitte 2007 die ersten Flatrates
für das mobile Internet gibt und weil die Nutzung immer
günstiger wird.
Damit die Gattung Mobile erwachsen wird, müssen
technische und vermarktungsrelevante Standards durch
Absprachen im Schulterschluss zwischen allen Marktteilnehmern geschaffen werden. Hier leistet die Fachgruppe Mobile im BVDW hervorragende Arbeit.
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Als deutsches Chapter der MMA (Mobile Marketing
Association) steht die Fachgruppe auch im engen weltweiten Austausch mit anderen Ländern, um Ideen zu
Marktforschung, Bannerstandards, Reichweitenmessung
und vielem mehr auszutauschen.
Bislang fehlte es an einer umfangreichen Dokumentation
zu den mobilen Kommunikationsthemen, und hier liegt
nun die erste Version eines Nachschlagewerks vor, das
sich sehen lassen kann.
Viel Spaß bei der Lektüre wünscht
Burkhard Leimbrock
Director Vodafone MediaSolutions!
Vodafone D2 GmbH
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Vodafone ist bereits heute als weltweit führendes Telekommunikationsunternehmen richtungweisend in den
Bereichen Mobile Media und Mobile Advertising aktiv.
Als Innovation Leader unterstützen wir deshalb leidenschaftlich gern die Arbeit des BVDW, der dieses wichtige Thema in Deutschland vorwärts treibt.
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Erhöht den Puls. Nicht den Verbrauch.
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www.volkswagen.de
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Das DSG-Automatikgetriebe – mehr Dynamik, weniger Verbrauch.
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Erst wenn ein Auto Innovationen allen zugänglich macht, ist es: Das Auto.
Das Doppelkupplungsgetriebe DSG hat einfach mehr zu bieten: mehr Komfort – durch ruckfreies
Beschleunigen. Mehr Dynamik – durch Schalten ohne Zugkraftunterbrechung. Mehr Auswahl – zum
Beispiel zwischen Normal- und Sportmodus oder automatischer und manueller Schaltung. Und das
sorgt zusammen natürlich für mehr Fahrspaß. Eines allerdings wird durch den hohen Wirkungsgrad
des Getriebes weniger: der Verbrauch. Aber da ist zum Glück weniger ja auch mehr.
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Vorwort
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Dieser rege Austausch mit allen Marktteilnehmern verdeutlicht uns aber auch immer
wieder aufs Neue, dass am deutschen Markt
zum Thema Handy als Medium ein Standardwerk zum Einarbeiten, Nachlesen und
Nachvollziehen fehlt. Es fehlt ein Kompendium, das in prägnanter Weise den Markt
mit seinen Teilsegmenten Mobile Internet &
Entertainment, Mobile Marketing und Mobile Solutions erfasst, erklärt und die teilnehmenden Firmen am jeweiligen Platz in der
Wertschöpfungskette porträtiert: es fehlt ein
Orientierung schaffender „Mobile Kompass“
– von Experten für Experten!
Seit dem Aufkommen der ersten WerbeSMS um die Jahrtausendwende hat sich das
Medium Mobile im Vergleich zum Medium
Internet mit doppelter Geschwindigkeit entwickelt. Die Zahl der Handys, die mit großen
Displays, passenden Browsern und WirelessAusstattung das Internet vom Festnetz in
die mobile Welt transportieren, wird weiter
wachsen. Themen wie TV-Broadcast auf mobile Endgeräte oder Handy-Navigation werden auf der einen Seite die Komplexität des
Mediums zunächst noch mehr steigern, auf
der anderen Seite die Möglichkeiten dieses
Mediums aber auch enorm potenzieren.
So ist es nachvollziehbar, dass dieser vor
Ihnen liegende Mobile Kompass immer nur
das Wissen des Augenblicks abbilden kann.
Dieser Kompass lebt – er wird in regelmäßigen Abständen neu aufgelegt. Bringen Sie
sich ein! Geben Sie uns Anregungen für Aspekte und Themen, die Ihrer Meinung nach
noch fehlen. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Firma Teil dieses Standardwerkes wird, sollte
dies noch nicht so sein. Werden Sie Mitglied
in der Fachgruppe Mobile und gestalten Sie
mit uns das Medium Mobile.
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Seit der Gründung der Fachgruppe Mobile
im BVDW vor über zwei Jahren war es immer unser Ziel, dem jungen Medium Mobile
– gerne auch als „Third Screen“ bezeichnet
– ein Forum zu bieten und damit Gehör zu
verschaffen. Darüber hinaus war es uns wichtig, den Marktteilnehmern des Ökosystems
Mobile Leitlinien an die Hand zu geben und
Orientierung in einem komplexen Umfeld zu
bieten. Dies ist uns in eindrucksvoller Weise
gelungen.
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Mark Wächter
Mobile Strategy
Consultant
MWC.mobi
und
Vorsitzender der
Fachgruppe Mobile
Die Fachpublikationen sind voll von Spezialbeiträgen über das Medium Mobile. Auf
Fachmessen und Awards wird dem jungen Medium immer mehr Raum und damit
Wertschätzung eingeräumt. An dieser Stelle
seien nur exemplarisch der Deutscher Multimedia Kongress und die Online Marketing
Düsseldorf 2008 genannt. In all diesen Fällen sind die Gremienleiter der Fachgruppe
Mobile im Besonderen und die Mitglieder
im Allgemeinen beratende und oft zitierte
Know-how-Träger.
Herzlichst
Ihr Mark Wächter
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Etwa achtmal im Jahr treffen sich in den
deutschen Metropolen Firmenvertreter aus
den Segmenten Endgerätehersteller, Netzbetreiber, Aggregatoren, Applikationsentwickler, Spezial-, Kreativ- und Media-Agenturen,
Medienhäuser sowie Werbetreibende, um
Definitionen, Richtlinien, Standards und Empfehlungen zu diskutieren und zu beschließen.
Diese werden der interessierten Öffentlichkeit und den Mitgliedern der Fachgruppe zur
Verfügung gestellt.
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Der Bildschirm mag kleiner sein,
die Wirkung dafür um so größer.
Das Fernsehen ist allgegenwärtig und Sie haben
das Internet begeistert angenommen. Da das
Interesse der Konsumenten immer differenzierter
wird, ist es von entscheidendem Vorteil, zum
richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein.
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Jetzt ist es an der Zeit, mobile Werbung in Ihren
Marketing-Mix aufzunehmen. Es kommt nicht
darauf an, wie groß Ihre Werbeanzeige ist. Es geht
vielmehr darum, wann und wo sie gesehen wird,
um eine optimale Wirkung zu erzielen.
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Unsere Kunden haben die Erfahrung gemacht,
dass die Klickrate bei mobilen Werbelösungen
über Nokia Media Network durchschnittlich 10%
beträgt. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, Ihre
Konsumenten auf nahezu jedem beliebigen
Internet-fähigen Mobilgerät zu erreichen.
Nokia Media Network
www.adservice.nokia.com
©2008 Nokia. Alle Rechte vorbehalten. Nokia ist eine eingetragene Marken der Nokia Corporation.
Andere Firmen- und Produktnamen können Marken oder Handelsnamen ihrer jeweiligen Inhaber sein.
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Inhaltsverzeichnis
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Editorial
Vorwort
1BVDW – Die Fachgruppe Mobile
2 Die Beschleunigung des Ökosystems Mobile
3 Mobile Entertainment
3.1 Einleitung
3.3 Mobile Gaming
3.4 Mobile TV
4 Mobile Internet
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3.2 Mobile Music
4.1 Einleitung
4.2 Ein kurzer Abriss der Entwicklung im Bereich Mobile Internet
4.3 Eingrenzung des Begriffs Mobile Internet
4.4 Hemisphären des Mobile Internet
4.5 Mobile Usability
4.6 Mobile Suche ist nicht online Suche
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5 Mobile Marketing
5.1 Einleitung
5.2 Mobile Direct Response Marketing
Von der Text to Win SMS im Jahr 2000 zum „Branded Mobile Entertainment“ 2010
5.3 Mobile Permission Marketing
5.4 Mobile Advertising
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5.5 Mobile Audience and Reach
5.6Mobile Spending
6 Mobile Solutions
6.1 Einleitung
6.2 Kampf der Plattformen
6.3 Mobile Portability
6.4Mobile Interactivity
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Den Kunden abholen, wo er steht
6.5Integration in den Marketing-Mix
6.6 Exkurs: Mobile Ticketing
Anbieterverzeichnis
Alphabetischer Branchenkatalog
Impressum
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Notwendigkeit und Status Quo der Standardisierung
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bVDw – Die fachgruppe Mobile
Gründung:
März 2006
Mitglieder:
120 Unternehmen aus dem gesamten
Ökosystem Mobile (Stand 05/08)
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Mission Statement:
Die Fachgruppe Mobile ist der Zusammenschluss aller Firmen und Institutionen in
Deutschland, die das mobile Endgerät als
interaktives Informations-, Unterhaltungs-,
Vertriebs- und Marketing-Medium forcieren.
Gemeinsames Hauptanliegen der Mitglieder ist es, die Etablierung des mobilen
Kanals zu beschleunigen und das Medium
nachhaltig zu stärken.
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Die Fachgruppe Mobile im BVDW
in Stichworten:
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seit April 2007 MMA Germany: Die Fachgruppe Mobile im BVDW ist die offizielle,
deutsche Vertretung der Mobile Marketing
Association (MMA) – der ersten weltweiten Interessenvertretung von mehr als
400 Unternehmen in 40 Ländern, die das
Wachstum und die Weiterentwicklung von
Mobile Marketing und den zugrundeliegenden Technologien fördert. Durch diese Zusammenarbeit wird ein intensiver
Erfahrungs- und Kenntnisaustausch über
die Entwicklung im Markt für Mobile Marketing in Europa und auf globalem Level
gewährleistet. Die Fachgruppe Mobile im
BVDW steuert die Aktivitäten der MMA in
Deutschland und arbeitet über Delegierte
in den Gremien und Arbeitsgruppen der
MMA mit. Neben dieser Integration ist die
Fachgruppe Mobile seit Juni 2008 über ihren Vorsitzenden auch im Global Board of
Directors vertreten und engagiert sich nun
auch über die Region EMEA hinaus, um
die Etablierung des Mobilen Kanals zu beschleunigen.
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Thomas Schauf
Fachgruppenmanager
BVDW e.V.
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Weitere Informationen:
Mobile Kompass
(www.mobile-kompass.de)
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Vernetzung:
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seit Dezember 2006 assoziierter Partner
MobileMonday Deutschland: Nach dem
Prinzip „Think global, act local“ verbindet
die MobileMonday Bewegung Mobiler in
vielen Städten Deutschlands. Als assoziierter Partner nutzt die Fachgruppe Mobile im
BVDW dieses Netzwerk, um Synergien zu
schaffen und den Know-how-Transfer zu
beschleunigen.
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Die Gründung der Fachgruppe Mobile im März 2006
ist die logische Konsequenz der stetig steigenden Relevanz
des Mediums Mobile für die digitale Wirtschaft.
Mobile KoMpass 2008
Fachgruppe Mobile im BVDW
(www.bvdw.org/fachgruppen/mobile.html)
MMA
(www.mmaglobal.com)
MobileMonday
(www.mobile-monday.de)
Fachgruppenmanager
Thomas Schauf
BVDW e.V.
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Gremienleiter und Verantwortliche der Fachgruppe Mobile
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bVDw – Die fachgruppe Mobile
Stv. Vorsitzender
Frank Vahldiek
Vodafone D2 GmbH
Vorsitzender
Mark Wächter
MWC.mobi
Projektmanagerin
Ramona Laughton
BVDW e.V.
AK-Leiter
René Bellack
Vodafone MediaSolutions!
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AK-Leiter
Harald Neidhardt
Smaato Inc.
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FACHGRUPPENFÜHRUNG
ARBEITSKREIS MOBILE MARKETING
AK-Leiter
Oliver Pfeiffer
MCS SH
AK-Leiter
Marcel Pirlich
Zed Germany GmbH
AK-Leiter
Olav A. Waschkies
Pixelpark AG
ARBEITSKREIS MOBILE INTERNET & ENTERTAINMENT
AK-Leiter
Marc Schmöger (acting)
7p Consulting GmbH
ARBEITKREIS MOBILE SOLUTIONS
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Themenplan der Arbeitskreise
AK Mobile Internet & Entertainment
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Mobile Internet: Web Usability/Portability
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Mobile Entertainment: Mobile TV/Music
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Mobile Market: Mobile Content Market
AK Mobile Marketing
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Mobile Advertising Standards
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Mobile Audience & Reach
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Mobile Marketing Spending
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AK Mobile Solutions
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Mobile Internet: Applications Portability
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Mobile Code of Conduct
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Mobile Interaction Tools
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Die Beschleunigung des Ökosystems Mobile
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Mein Schlüssel, mein Portemonnaie, mein Handy:
kurze Kontrolle vor der Wohnungstür – los geht es
in das mobile Leben.
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Frank Vahldiek
Head of customer
marketing live! & access
Vodafone D2 GmbH
und Stv. Vorsitzender
der Fachgruppe Mobile
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Die Bedeutung des Handys wächst. Bis vor
einigen Jahren nur ein Telefon, heute universelles Kommunikations-Tool. Eine rasende Entwicklung, eine heimliche Revolution.
Die Fachgruppe Mobile des BVDW will
diesen Prozess beschleunigen nach dem
Motto „Lasst uns nicht diskutieren – lasst
es passieren“.
Endlich kommunizieren ohne Fehlstreuung,
endlich im direkten Kontakt mit seinen
Kunden sein – davon träumt jeder Markenartikler, Distributor und jedes Medienhaus.
Es gibt aber nur eine einzige, persönliche
multimediale Schnittstelle zwischen dem
Anbieter und den Kunden – das Handy.
Hier öffnen sich völlig neue Chancen der
Interaktion zum Kunden, und unter dem
Stichwort Egomarketing ganz neue Ideen
und Geschäftsfelder.
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Rückblick – am 18. August 2000 endete
die Versteigerung der UMTS-Lizenzen in
Deutschland. Der Sensationserlös von
50,9 Mrd. Euro wurde erzielt. Ende 2004
starteten die Mobilfunkanbieter dann eine
neue Dimension der Kommunikation mit
dem Launch der UMTS-Netze. Und wie
schon beim Launch der ersten Mobilfunkgeneration stellte sich die bange Frage:
„Wo sind die Handys?“ Dann wurde es still
um UMTS. Heute, nur vier Jahre später, gilt
das UMTS-Handy als Standardangebot.
Allein in Deutschland sind davon ca. zehn
Mio. in den Händen der Mobilfunkkunden.
Damit ist eine kritische Masse von Kunden
zum Start neuer Geschäftsmodelle erreicht
und es steht außer Frage, dass sich in den
nächsten Jahren neben den klassischen
Medien und dem Festnetz-Internet eine
dritte Säule der Kommunikation etablieren
wird – das mobile Internet.
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Aber man muss sich auch den besonderen
Herausforderungen der Zukunft der mobilen
Kommunikation stellen. Ein schneller Blick
auf das Handy macht klar: Kleine Displays
und die Zahlentastatur erfordern eine Neudefinition von Usability. Ein Blick in die Technik
macht weitere Details deutlich: Proprietäre
und nicht standardisierte Betriebssysteme
und Browser sind Schuld daran, dass man
viermal so viel Geld in die Softwareadaption
einer mobilen Applikation investieren muss,
wie in die ursprüngliche Entwicklung selbst.
Unübersichtliche Abrechnungsmodelle einiger Mobilfunkoperatoren verunsichern noch
die Kunden.
Jede Branche – ob Medien, Marken, der
Handel oder internetbasierte Unternehmen –
steht vor der Frage, wie man aktiv und erfolgreich an dieser Entwicklung teilhaben kann.
Wie soll man sich diesem Thema nähern?
Wie kann man im Unternehmen geeignete
Kompetenzen aufbauen? Welches sind die
richtigen Strategien, wer die richtigen Partner? Welche Faktoren bestimmen den Erfolg
einer Mobile Internet Kampagne?
Genau hier setzt der BVDW an. Er dokumentiert „Best Practice“, ermittelt im Expertendialog Marktpotenziale, definiert Standards und
schafft somit für Profis und Neueinsteiger die
Möglichkeit der schnellen Orientierung. Die
Fachgruppe arbeitet gezielt an der Beschleunigung des Ökosystems Mobile. Und in nicht
all zu ferner Zeit müssen Sie an der Haustür
dann nicht mehr an drei Dinge denken. Alles
was Sie beim Verlassen der Wohnung noch
brauchen, ist Ihr Handy!
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Und so versuchen viele Marktteilnehmer sich
ihre Rolle in der Wertschöpfungskette zu sichern. Microsoft mit der mobilen Verlängerung seiner PC-basierten Plattform, Google
mit einem völlig neuen und eigenständigen
Betriebssystem namens Android, Nokia
mit Symbian und OVI oder Apple mit einer
proprietären Plattform im iPhone. Diese heterogene Entwicklung von Plattformen interessiert weder die anwendenden Branchen
noch die Verbraucher. Diese fordern ein einheitliches, einfaches und intuitives Erlebnis,
egal auf welchem Handy.
Weit voran in der Entwicklung von mobilen
Diensten und Services sind die Mobilfunkanbieter. Sie verfügen mit Ihren eigenen Portalen zusammen über geschätzte acht Mio.
Unique Visitors und ca. 800 Mio. Page Views
pro Monat und damit schon heute über signifikante Kunden- und Nutzungszahlen im
Internet auf dem Handy. Sie treiben das Geschäft voran und haben in den letzten Jahren
viele innovative Dienste im Markt etabliert,
wie das Musikgeschäft auf dem Handy, Mobile TV, Video on Demand oder Mobile Advertising. Mit dem Launch groß angelegter
Mobile Internet Kampagnen und zunehmend
attraktiver Datentarife im Jahr 2007 wurde
der Startschuß für die Entwicklung des offenen mobilen Internet gegeben.
Seither vergeht kein Tag, an dem nicht ein
großer Player seine mobile Präsenz oder
die erfolgreiche Durchführung einer mobilen Kampagne verkündet. E-Bay, Amazon,
OTTO, Mercedes, VW, der Spiegel, die Welt,
Pro7, RTL – jeder fokussiert seine Energien
auf den sogenannten dritten Bildschirm
– das Internet auf dem Handy. Parallel dazu
entsteht eine neue Industrie, spezialisiert auf
die Anforderungen des Handys: Vermarkter,
Agenturen, Content-Aggregatoren, innovative Applikations- und Softwareentwickler. In
vielen zukunftsorientierten Ländern wird diese Entwicklung gefördert und schon heute als
ein wichtiger Motor der Wirtschaft begriffen.
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Das Rennen um viele interessante Elemente
der mobilen Wertschöpfungskette ist im
vollen Gange. Und schon bei der Frage WIE
sich das mobile Internet zukünftig im Detail
darstellt, wird nicht ohne Grund intensiv gerungen. Denn anders als im Festnetz sind
viele Standards noch nicht gesetzt. Es gibt
kein Standardbetriebssystem und auch noch
keinen de-facto-Browser.
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Die beschleunigung des Ökosystems Mobile
Wertschöpfungskette des Mediums Mobile
Enabler
Werbetreibender
Content
Agenturen
Research
Kunde
Vermarkter
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Mobile
Network
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Mobile Entertainment
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Mobile Unterhaltungsdienste wie Mobile Gaming und Mobile Music
bergen großes Potenzial, stecken allerdings noch in den Anfängen.
3.2 Mobile Music
3.2.2 Musik auf dem Handy
Vom ehemals simplen, sonoren Piepsen ist
die Audioqualität der meisten Handys mittlerweile zu der eines qualitativen Musikabspielgerätes gewachsen – nur schwer findet der Kunde heute noch ein Handy, dass
keinen MP3-Player beherbergt. Die nötige
technische Entwicklung wurde dabei durch
die hohe Nachfrage nach Klingeltönen als
Mittel zur Personalisierung getrieben: Der
Nutzer möchte sein Handy, eines der persönlichsten technischen Geräte überhaupt,
individualisieren, ihm als Teil der Selbstverwirklichung und der Abgrenzung gegenüber anderen eine persönliche Note verleihen. Parallel zum Klingelton des Handys
haben sich mittlerweile sogenannte Ringbacktones bzw. Freizeichentöne etabliert
– neben dem klassischen Freizeichen wird
dem Anrufer ein Musikstück vorgespielt.
Nicht zuletzt der Start der iPhone Vermarktung durch T-Mobile oder anderer Smartphones in Deutschland zeigt die Zukunft
von mobilen Musik-Applikationen. Laut
den Analysten von Rubicon zeichnet sich
hier eine Erschließung weiterer Marktsegmente ab, die mit jährlichen Wachstumsraten von bis zu 10% aufwarten können.
3.1 Einleitung
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Immer neue Innovationen beschleunigen
die Veränderungen des ohnehin durch dynamischen Wandel charakterisierten Mobile Markets. Die aktuellen ökonomischen
Kennzahlen des Marktsegments Mobile
Entertainment zeichnen ein durchaus positives Gesamtbild und geben Anlass zur
Hoffnung auf weiteres starkes Wachstum
in der Zukunft. Zahlreiche Studien und Untersuchungen belegen die mit dem Mobile
Entertainment Geschäft verbundenen hohen Chancen und Erwartungen. Demnach
könnte sich das Marktvolumen für mobile
Unterhaltung in Deutschland in den kommenden fünf Jahren von 13,1 Milliarden
Euro in 2006 auf 26,6 Milliarden Euro mehr
als verdoppeln.
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Marcel Pirlich
Geschäftsführer
Zed Germany GmbH
und
Arbeitskreisleiter
Mobile Internet &
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Im Folgenden soll insbesondere auf die zukunftsträchtigen Bereiche Mobile Music und
Mobile Gaming eingegangen und mögliche
Visionen und deren Voraussetzungen beleuchtet werden. Abschließend wird auch
das aktuell vieldiskutierte Thema mobile TV
behandelt.
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Die Möglichkeit zur mobilen Nutzung als
Musikabspielgerät, d.h. als Walkman oder
iPod-Ersatz, ergibt sich aus den gestiegenen technischen Möglichkeiten der Endgeräte hinsichtlich Speicher und Leistung.
Dazu kommen die zusehends auf Datenverkehr ausgelegten Mobilfunknetze, die den
mobilen und vor allem schnellen Download sogenannter Fulltracks (kompletter
Musikstücke im MP3 Format) ermöglichen.
So lässt sich bei verschiedenen Anbietern
der Lieblingssong unterwegs kaufen und
direkt aufs Handy laden. Unterstützt wird
das mobile Angebot durch sogenannte
Dual Delivery-Plattformen. Diese stellen sicher, dass der User eine Version des Musikstückes in niedrigerer Qualität, und damit
kleinerer Dateigröße auf sein Handy laden
kann und ihm parallel die hochwertigere,
mit einer größeren Bitrate versehene Variante als PC-Download bereitgestellt wird.
Sobald der PC eine Onlineverbindung herstellt, werden die mobil gekauften Stücke
in das Archiv des ausgewählten Musikplayers übertragen.
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3.2.1 Der Klingelton als Innovationstreiber
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Mobile Kompass 2008
Das Handy als portable Musikbox erfährt
dabei eine immer größere Akzeptanz. Bereits rund 15% aller Mobilfunknutzer über
13 Jahre, so fand M:Metrics vor kurzem
heraus, nutzen das Handy als mobile Jukebox. Und auch die zuletzt arg gebeutelte
deutsche Musikindustrie sieht Anzeichen
für eine Trendwende. Während die klassischen CD Verkäufe im vergangenen Jahr
stabil blieben, ist der Download-Markt mit
einer Steigerungsrate von rund 40% bei
Singletracks auf mehr als 35 Millionen
Downloads kräftig gewachsen.
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DRM ist als technisches Konzept vom Zusammenspiel der technischen Komponenten
und der eingesetzten Software abhängig.
Kopierschutzmechanismen erweisen sich
für den Nutzer oft als sehr unkomfortabel,
da beispielsweise die Abspielbarkeit auf
bestimmte Geräte beschränkt ist oder aber
die Kopierbarkeit, bzw. Sicherung der Daten unterbunden wird. Der Nutzer konnte
dies bislang kaum nachvollziehen und verweigerte sich im Zwei-fel entsprechenden
Angeboten. Die Verunsicherung der Nutzer
hat mittlerweile dazu geführt, dass kopierschutzfreie Musik angeboten wird, um den
Absatz zu steigern.
3.2.5 Mobiles Radio
Eine weitere Variante des mobilen Musikkonsums ist Mobile Radio. Dabei wird ein
Radiosignal, ähnlich dem Internetradio,
3.2.6 Ausblick
Mobile Music steckt noch in den Kinderschuhen. Bislang hat die Selbstverwirklichung
durch Personalisierung des Endgeräts die
technische Entwicklung der Endgeräte getrieben. Entscheidend für die Zukunft wird
nun die Entwicklung der Nutzerinterfaces
und der Geschäftsmodelle wie Werbung
und DRM sein, sowie das Zusammenspiel
mit den Entwicklungen im MobileTV (Stichwort Musikvideos). Das iPhone sei hier als
eines der Next-Generation Smartphones
exemplarisch genannt, das mit seiner technischen Ausstattung eine sinnvolle und außerordentlich nutzerfreundliche Verbindung
zwischen den Video-, Musik- und Kommunikationsangeboten aus dem Apple-Portfolio
bietet.
(Aufgrund der komplexen und teilweise nicht
abschließend geklärten Rechtslage wird auf
eine Würdigung des Themas „Recht“ verzichtet.)
3.3 Mobile Gaming
Der Fokus auf dem Bereich „Mobile Games“,
der schon jetzt vom immer weiter fortschreitenden technischen „Know-how“ der Endgeräte profitiert, zeigt, dass hier mit den
größten Zuwächsen und Umsatzsteigerungen im gesamten Mobile Content Portfolio
gerechnet werden kann. Gaming mit seinen
hohen Anforderungen an technische Innovation und der gleichzeitig quer über die
Zielgruppen hohen Nachfrage, spielt auch
zukünftig eine entscheidende Rolle bei der
Weiterentwicklung der Fähigkeiten von
Endgeräten.
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Trotz dieser positiven Entwicklungen hat
der Mobile Musikmarkt in Deutschland
weiterhin auch mit Problemen zu kämpfen.
Bis 2010 werden laut Price Waterhouse
Cooper nur rund 27 Prozent der mobilen
Nutzer Musikdienste und entsprechende
Portale nutzen. Dies entspricht einer knappen Verdopplung auf rund 22 Millionen
Kunden seit 2006. Als Hauptursachen für
den nur langsamen kommerziellen Erfolg
gelten neben Internet Piraterie die hohen
Preisen je Full Track, das Angebot an alternativen Download Services und der
über das Mobilfunknetz übertragen. Neben
der Musik bietet sich insbesondere die Einbindung von visuellen Zusatzinformationen
an, z.B. das Cover des Songs, Informationen zum Künstler oder interaktive Anwendungen von Votings bis hin zum Musikdownload. Zudem ist die Einbindung von
personalisierter Werbung möglich.
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3.2.4 Kopierschutz
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Die Geschäftsmodelle für den mobilen
Download von Musik reichen vom Einzelkauf
von Singles und Alben über Abo-Modelle
mit mehreren Downloads bis zu Flatrates
mit unbegrenzter Auswahl. In den meisten
Fällen sorgen Kopierschutzmechanismen,
so genannte DRM-Konzepte (Digital Rights
Management), dafür, dass die Musikstücke
nicht unlimitiert vervielfältigt und verbreitet werden können. Bei Flatrates sorgt das
DRM für die regelmäßige Überprüfung
der kompletten Musiksammlung. Ist der
Kunde gegen eine monatliche Gebühr im
Besitz einer gültigen Lizenz, kann er uneingeschränkt seine ausgewählten Musikstücke anhören und seine Abspiellisten nach
Belieben erweitern. Nokias angekündigtes
Flatrate Modell basiert ebenso auf diesem
Prinzip wie die aus Großbritannien bekannte Download-Flat Musicstation. Neu ist bei
letzterer, dass die Playlists unter den Musicstation Nutzern kostenlos ausgetauscht und
so eine Musik-Community etabliert werden
kann. Nokias Flatrate Service – angekündigt
für das dritte Quartal 2008 – setzt hingegen auf Gewöhnung. Kunden erhalten die
Streaming-Flat ein volles Jahr kostenlos.
Das Kalkül: Wer sich 360 Tage an einen Service gewöhnt hat, wird in der Folge auch
bereit sein eine monatliche Gebühr für die
weitere Nutzung zu zahlen. Und auch das
iPhone mit dem direkten Draht zu Apples
iTunes Store ermöglicht Kunden mit einem
Klick Tracks, Videos und ganze Alben herunterzuladen.
hohe Anteil an illegalem Musiktausch (z.B.
durch sog. Side-Loading, die Musik wird
per PC auf das Handy kopiert). Auch wenn
das konsolidierte Vorgehen gegen Internetpiraten erste Früchte zeigt, so verdeutlichen die folgenden Zahlen den nach wie
vor langen Weg bis zu einer wirksamen
Eindämmung. Trotz einer Halbierung der
Anzahl verbotener Downloads seit 2003,
wurden im Jahre 2007 noch immer 312
Millionen Tracks illegal heruntergeladen.
Die Musikindustrie reagiert in Kooperation mit ihren digitalen Vertriebspartnern
zunehmend erfolgreich mit erweiterten
und ergänzenden Angeboten (Paket aus
Fulltrack, Klingelton, Freizeichenton etc.).
Mittelfristig ist daher mit einem sicheren
Anstieg der Teilnehmer und einem breiten kommerziellen Erfolg zu rechnen.
Die Kombination aus sinkenden Kosten
für den Endnutzer, z.B. durch geringeren Preis/ Stück, Musik- & Datenflatrate
und größeren Komfort bei der Beschaffung, z.B. durch technische Lösungen wie
Dual Delivery (d.h. gleichzeitige Lieferung
auf Handy und PC), werden maßgeblich
sein.
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3.2.3 Geschäftsmodelle
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Mobile Entertainment
Mobile Kompass 2008
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Totel mobile subscibers (13+)
EU
219m 220.5m
FR
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IT
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UK
45.5m
48.5m
46.5m
33.5m
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9.3m
11.2m
2.3m
1.2m
2.8m
2.6m
2.4m
Listened to music
12.4m
34.8m
5.9m
7.3m
6.2m
6.7m
8.8m
Accessed news/info via browser
27.6m
20m
4.2m
2.5m
3.5m
2.5m
7.2m
45.2m 117.6m
29.5m
16.6m
27.6m
24.2m
19.6m
Recived SMS ads
19.8m
19.1m
1.8m
3.7m
4.1m
4.4m
5.1m
Accessed downloaded application
9.1m
5.8m
583k
1.0m
1.9m
821k
1.5m
Sent/received photos or videos
44.8m
60.6m
11.0m
10.5m
14.5m
10.6m
13.8m
Purchased ringtones
21.2m
9.4m
1.9m
2m
2.2m
1.5m
1.7m
Used email
25.4m
18.4m
3.0m
3.4m
4.7m
3.0m
4.2m
Accessed social networking sites
7.9m
4.8m
788k
674k
881k
801k
1.7m
Ko
m
Zum anderen liegt der deutsche Markt noch
hinter den Erwartungen zurückliegt und ist
insgesamt kleiner als bisher erhofft (vgl. Tabelle). Die Nutzungsintensität ist im internationalen Vergleich unterdurchschnittlichen. So
erreicht Deutschland laut einer Marktanalyse
von M.Metrics aus dem November 2007 mit
3.7 Millionen Usern nur einen vierten Platz
bei Downloads und Nutzung von Mobile
Games, hinter Großbritanien, Spanien und
Italien. Wie in anderen Bereichen mobiler
Angebote zeigt sich auch hier noch unerschlossenes Potential.
ob
ile
Informa prognostiziert, dass der Markt für
mobile Spiele und Videos, der 2006 noch ein
überschaubares Viertel des Gesamtmarktes
für mobile Unterhaltung ausmachte, im
Jahr 2011 fast die Hälfte der Umsätze erwirtschaften wird. Experten gehen zudem davon
aus, dass PC-Games langfristig Marktanteile
verlieren, im gleichen Maße jedoch OnlineSpiele, Interactive TV und Mobile Games an
Bedeutung gewinnen.
M
Eine genauere Betrachtung des deutschen
Marktes ergibt interessante Erkenntnisse:
Zum einen werden Mobile Games in Deutschland aktuell mit einem Umsatzvolumen von
54 Millarden Euro beziffert, was etwa ein Drittel des gesamten Mobile Content Marktes
ausmacht. Für 2010 werden sogar Umsätze
von 222 Milliarden Euro erwartet.
4
pa
Played downloaded game
3.3.1 Mobile Games – Kennzahlen und
Bewertung
Mobile KoMpass 2008
Mobile Gaming nimmt innerhalb der mobilen Märkte eine Sonderrolle als Wachstumsbeschleuniger für die gesamte Branche ein.
Der Casual-Games Markt (also für Gelegenheitsspieler) gilt aktuell bereits als erfolgreich und lukrativ. Allerdings kommen hier
zumeist Adaptionen bekannter, „älterer“
Spieletitel zum Einsatz. Was bislang noch
fehlt, sind speziell für das Mobile Gaming
entwickelte Anwendungen, die den Weg
zum Massenmarkt ebnen könnten.
ss
Watched video
3.3.2 Mobile Games – allgemeiner
Ausblick
20
US
08
Mobile entertainment
©
Hoffnungsfroh stimmen kann der zunehmende Trend zur Professionalisierung und
innovativer Weiterentwicklung. Besonders
positiv zu bewerten ist dabei sowohl die
zunehmende Abstimmung speziell auf das
Mobile Gaming als auch die Entwicklung
von attraktiveren Inhalten. Dabei kann der
Fortschritt im Bereich Mobile Games optimalerweise auch für ein Vorankommen des
Mobile Media Sektors sorgen.
Interessant ist dabei, das der Spielehersteller EA 2007 drei mal mehr Umsatz mit
Spielen für Mobilgeräte erzielen konnte als
mit Spielen für die neue Playstation 3, die zu
dieser Zeit eingeführt wurde.
3.3.3 Mobile Games – Visionen und
Voraussetzungen
Exemplarisch und nicht abschließend können folgende 5 wichtige Voraussetzungen genannt werden, um eine erfolgreiche Zukunft
der Mobile Games Branche zu gestalten:
3. Einbindung von Features wie Personalisierung, Interaktivität und Lokalisierung
(z.B. Augmented Reality Games: Einbindung der Realität, wie z.B. Gegebenheiten
des aktuellen Aufenthaltsorts, in den Spielverlauf)
UMTS ermöglicht schnelle Downloads, DMB
lokalen digitalen Radio- und TV-Empfang
und mit der Vergabe der DVB-H Lizenzen
steht der Aufbau eines deutschlandweiten
Netzes bevor. Das bewegte Bild kommt zunehmend aufs mobile Telefon – steht uns
die letzte Stufe der Konvergenz von Medien
und Telekommunikation bevor?
20
DMB
Basisnetz baut auf DAB-Netz auf
Verfügbarkeit nahezu bundesweit
gepl. Starttermin in Betrieb seit 06/2006
Programme max. 4 TV-Kanäle
M
3.4 Mobile TV
ss
Mit dem zuvor beschriebenen noch zögerlichen Wachstum des Mobile Games Segments in Deutschland lassen sich die Wachstumshürden deutlicher identifizieren und so
die weitere Entwicklung sowie die nötigen
Rahmenbedingungen besser einschätzen.
Bestehende Probleme und Herausforderungen sollten dabei nicht Anlass zur
Entmutigung sein sondern helfen, nötige
Kooperationen zu identifizieren und gemeinsam intensiv an der Umsetzung der
oben genannte Voraussetzungen zu arbeiten. Eine gewisse Standardisierung im
Hardware-/ Plattformbereich erscheint dabei der wichtigste Katalysator zu sein.
ob
ile
4. Höhere Kompatibilität von Handy-Betriebssystemen mit Spielesoftware, verbesserte
Portabilität, Navigationsmöglichkeiten, wie
z.B. Touch-Screen und besser auflösende Displays. Daneben auch verbesserte Leistungsmerkmale wie Speicher, Akku, Prozessor,
Display, User Interface, um das Spielerlebnis
dem von PC und Konsole anzunähern.
3.3.4 Fazit
pa
2. Transparente Datennutzungskosten, wie
z.B. eine Games-Flatrate
5. Etablierung einheitlicher technischer Standards, z.B. bisher fehlende, Standardisierung von Java Implementierungen auf verschiedenen Endgeräten offene technische
Zugangsmöglichkeit, Abstimmung von
Programmierung, Grafiken und Spielmechanismen.
Ko
m
1. Handygames müssen zielgruppenspezifisch sein:
a. Gelegenheitsspieler, der sich einfache
und kurzweilige Spiele wünscht, die
geringe Hardwareanforderungen haben
b. Rollenspieler, der sich vornehmlich eine
mobile Verlängerung seines OnlineAccounts wünscht
c. Profispieler, die unterwegs ein adquates
Spielerlebnis wünscht, wie dies aktuell
auf PC/ Konsole (z.B. WII, PSP) möglich
ist (Stichwort: 3D-Qualitäten der Displays)
08
Mobile entertainment
Bildqualität Hoch
TV ist seit der Versteigerung der UMTS-Lizenzen ein Thema für das Handy. So wurden die hohen Investitionen in die Lizenzen
seinerzeit u.a. auch mit den Möglichkeiten
von MobileTV begründet.
Tatsächlich ermöglichen diverse technische
Standards die Übertragung von Bewegtbildern:
DVB-H
UMTS
baut auf DVB-T auf
Mobilfunknetz
im Aufbau
in Betrieb
ab 2008
bis zu 15 TV-Kanäle
in Betrieb
(zzgl. 4 Radio-Kanäle)
32 TV-Kanäle
Hoch
sinkt bei steigender Nutzung
Möglich
Möglich
©
Internet Protocol (IP) Nicht möglich
3.4.1 Einleitung und technische Standards
Mobile KoMpass 2008
5
3.4.2 Mobile TV und Regulierung
M
MobileTV beschreibt die Konvergenz von
(TV-) Medien und Telekommunikation, was
quasi eine doppelte Regulierung nach sich
zieht. So sind unter anderem Rundfunkstaatsvertrag (RStV), Telekommunikationsgesetz (TKG) und Telemediengesetz (TMG)
zu beachten.
3.4.4 Ausblick
20
Aktuell stehen die Vorzeichen für MobileTV
in Deutschland äußerst schlecht: Watcha,
das MobileTV-Angebot auf Basis von DMB,
wurde kürzlich bereits eingestellt. Aufbau
und Vermarktung von DVB-H müssen vorerst ohne enge Beteiligung der Netzbetreiber
stattfinden, da diese mit Ihrem Angebot im
Zuge der Frequenzausschreibungen nicht
zum Zuge kamen. Eine Kooperation mit Mobile 3.0 wäre nun nötig. Als Alternative haben
einige bereits DVB-T-fähige Endgeräte ins
Portfolio genommen und betreten so eher
eine Gegenposition.
Auch die Lizenzvergabe erweist sich - entgegen der ursprünglichen Ankündigungen - als
langsam. Dies lässt vermuten, dass die Landesmedienanstalten hinter den Kulissen keine einheitliche Meinung bilden - unterschiedliche Auflagen je Verantwortungsbereich
würden jedoch einen kommerziellen Betrieb
unter Gewinnerzielungsabsichten quasi unmöglich machen.
So werden sich die Schritte von MobileTV,
trotz Verfügbarkeitsankündigungen bzgl.
DVB-H zur Fußballeuropameisterschaft 2008,
eher auf in Ballungsgebieten verfügbare Testangebote beschränken.
DVB-T mit seiner höheren Fehleranfälligkeit
bei Bewegung sowie der technisch bedingt
schlechteren Abdeckung in Gebäuden etc.
wird dabei wohl nur ein Lückenfüller sein.
ss
3.4.3 Formate und Geschäftsmodelle
Grundsätzlich ist das Thema mobiles TV
bereits seit den 70ern bekannt und wurde von Sony im Rahmen des Erfolgs des
Walkman® in Form des Watchman® aufgegriffen – mit geringem Erfolg. Auch wenn
sich die Inhalte und Formate seitdem wesentlich verändert haben, scheint klar, dass
der Zuschauer an mobiles TV noch andere Anforderungen hat als nur den reinen
Empfang des Programms.
Neben bestehenden TV-Formaten wird es
daher speziell adaptierte Varianten und explizit für das Handy erstellte Programme
geben müssen.
Das Handy weisst gegenüber dem klassischen TV-Gerät einige Besonderheiten
auf: Offensichtlich ist das Display wesentlich kleiner und auch die Nutzungssituation („unterwegs“) anders. Darüber hinaus
bietet die Integration von Interaktion neue
Möglichkeiten insbesondere für erweiterte
Geschäftsmodelle. Neben einer gewissen
Grundgebühr für die technische Bereitstellung von MobileTV stehen sicherlich
Werbefinanzierung, Pay-Per-View und interaktive Mehrwertdienst (z.B. Live-Wetten, Votings, Downloads etc.) und weitere
(personalisierte) Modelle.
ob
ile
Die EU hat als Standard DVB-H empfohlen.
Ihm wird die grösste Leistungsfähigkeit
zugeschrieben (Anzahl möglicher Kanäle,
Integration von Interaktion in den IPTVStream etc.). DVB-H ist eine Abwandlung
des DVB-T Standards, der bereits seit
kurzem in Deutschland das analoge terrestrische Netz ersetzt. Als weiteres Derivat
gilt DVB-SH, wo die Übertragung des DVBH Signals über Satelliten bewerkstelligt
wird. Ideal wäre sicher eine Kombination
aus DVB-SH und DVB-H, um eine Flächenversorgung wie auch eine Inhouse-Versorgung sicherzustellen.
pa
MobileTV via DMB ist bereits seit Mai 2008
Historie: 2006 wurde der Livebetrieb durch
MFD (Mobiles Fernsehen Deutschland) gestartet – Watcha, so der Markenname, setzt
technologisch auf den alten DigitalradioStandard DAB, der weitgehend ungenutzt
ein Nischendasein pflegte. Auch wenn nie
Nutzungszahlen veröffentlicht wurden, dürften diese im unteren zweistelligen Tausenderbereich gelegen haben.
In Deutschland haben aufgrund des Rundfunkstaatsvertrags und des föderalen Systems die 16 Landesmedienanstalten die
jeweilige Entscheidungsgewalt für ihre
Region. Zugunsten einer schnelleren und
vereinheitlichten Entscheidung wurde das
Verfahren synchronisiert und der regulative Teil des Weges für DVB-H bereitet.
Im Ergebnis hat T-Systems, die schon das
DVB-T Netz aufbaut, die Lizenz zum Aufbau
eines DVB-H Netzes und das Konsortium
Mobile3.0 den Zuschlag für den Plattformbetrieb erhalten. Mobile3.0, bestehend aus
MFD (Mobiles Fernsehen Deutschland; diverse Finanzinvestoren und Gründer) und
Neva-Media (Gesellschafter u.a. Hubert
Burda Media und Verlagsgruppe Georg
von Holtzbrinck) kann dabei Medien und
Mobilfunkkompetenz ausweisen.
Ko
m
Die Mobilfunknetzbetreiber bieten bereits
seit einiger Zeit mobile TV-Angebote in
Form von adaptierten Versionen bestehender Sender an (ZDF, Prosieben, MTV
etc.). Dabei ist die Performance beschränkt
durch die Kapazität der jeweiligen UMTSZelle und steht im Wettbewerb zu anderen Datenanwendungen wie WAP, mobile
Email/ Blackberry und Datennutzung per
Mobil-PC. Da UMTS kein originäres Broadcastingnetz ist, wurden Erweiterungen wie
MBMS (Multimedia Broadcast Multicast
Service) entwickelt, die die Nachteile zumindest ansatzweise kompensieren.
08
Mobile Entertainment
©
3
Mittelfristig bleibt somit nur zu hoffen, dass
zum einen die Frequenzauflagen tatsächlich
einheitlich werden und zum anderen die Mobilfunknetzbetreiber eine aktive Rolle übernehmen. Die Beteiligung an den Umsätzen
sowie die zu erwartende weitere Evangelisierung des Massenmarktes für andere Services
als Telefonie und SMS bietet mittels MobileTV grosse Chancen. Eine Ergänzung des
MobileTV-Broadcasts mit interaktiven Diensten und Video-On-Demand via UMTS wäre
die Vision für attraktives MobileTV-Erlebnis.
Links zu den Standards: DMB: http://www.digitalerrundfunk.de/dmb/dmb.php
DVB-H: http://www.dvb-h.org/
MBMS: http://de.wikipedia.org/wiki/Multimedia_Broadcast_Multicast_Service
16
Mobile Kompass 2008
08
:ENTDECKEN
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20
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Ko
m
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08
Mobile Internet
4.1 Einleitung
Das Internet wird mobil und wie zu alten
Zeiten wird E-Business- und Marketing-Entscheidern abverlangt, dass sie sich durch
ein babylonisches Wirrwarr von Fachbegriffen und technischen Restriktionen kämpfen. Der Artikel soll eine einfache Übersicht
zur Einordnung des Themas Mobile Internet in die E-Business-Infrastruktur der Online-Welt geben.
Folgende Gründe sprechen für den nachhaltigen Durchbruch des Mobile Internet:
1. Netze und Datenkommunikation der
Mobilfunkbetreiber
2000 wurden für 50,9 Mrd. Euro die UMTSLizenzen von der Bundesregierung versteigert. Allein die schiere Summe versetzte
damals alle Marktteilnehmer in eine derartige Euphorie, was mit dem Mobile Internet alles zu machen sei, dass man ein
Detail dabei völlig übersah: Die MobilfunkBetreiber mussten erst einmal hohe Investitionen auf sich nehmen, um die Netze
für UMTS aufzubauen. Das Problem daran war, dass Investitionen Zeit brauchen
und erst im Dezember 2004 die ersten
UMTS-Netze in Deutschland zur Verfügung standen. 2008 verfügen die Betreiber
in Deutschland über belastbare Netze, die
auch für die Datenkommunikation ausgerichtet sind, und die von den Übertragungsraten her, sich mit den bekannten
Geschwindigkeiten von DSL aus dem Festnetz messen lassen können.
ob
ile
4.2 Ein kurzer Abriss der
Entwicklung im Bereich
Mobile Internet
Ko
m
pa
Olav A. Waschkies
Director Strategic
Marketing & Mobile
Internet
Pixelpark AG
und
Arbeitskreisleiter
Mobile Internet &
Entertainment
M
Die Vorbehalte zum Thema Mobile Internet
sind groß und die kritische Grundhaltung
vieler Entscheider lässt sich häufig historisch begründen. Anfang dieses Jahrzehnts gab es das Thema Mobile Internet
schon einmal. Damals wurde von Experten, Beratern und Agenturen das Mobile
Internet als eigenständiger Kanal angepriesen. Das Problem war nur, dass man
in den Jahren 2000/2001 nicht vom Mobile
Internet, sondern von WAP sprach, einem
technischen Standard, der es zwar ermöglichte, digitale Inhalte auf mobilen Endge-
18
2. Ausstattung und Leistungsfähigkeit
der Endgeräte
ss
räten bereitzustellen, die allerdings mit
dem Internet herzlich wenig zu tun hatten.
WAP war der Versuch, irgendetwas auf den
mobilen Endgeräten zu machen, was sich
mit langsamen, auf Telefonie ausgelegten
Mobilfunknetzen der Provider, monochromen Bildschirmen der Endgerätehersteller
und spärlich verfügbaren Inhalten der Anbieter bewerkstelligen ließ. Kurz gesagt:
WAP war ein Flop. Die Enttäuschung darüber haftet dem Thema Mobile Internet zum
Teil noch heute an.
2008 erwarten die Experten erneut den
Durchbruch des Mobile Internet. Was
macht sie dieses Mal so sicher? Wieso
werden sie sich dieses Mal nicht irren?
20
Mobile Internet wird als nächster großer Zukunftsmarkt gehandelt,
doch immer noch bestehen viele Missverständnisse darüber, was
eigentlich das mobile Internet ist.
©
4
Mobile Kompass 2008
2000 gab es einige wenige Endgeräte, die
über Farbdisplays verfügten, wobei diese
in Auflösung und Farbtiefe Jahre vom damaligen Internetstandard entfernt waren.
Während im Online-Bereich sich damals
die 1024 x 768 Pixel Displays mit einer
Farbtiefe von 32 Bit durchsetzten, war auf
mobilen Endgeräten noch jahrelang daran
nicht zu denken, von der Leistungsfähigkeit
der in Telefonen verbauten Prozessoren gar
nicht zu sprechen. Die Displaygröße wird
aufgrund der physischen Gegebenheiten
eines Mobiltelefons weiter signifikant kleiner sein, aber mit Ausstattungen von bis zu
480 x 320 Pixeln mit 163 ppi, wie etwa beim
iPhone, sind Handys heute in der Tat kleine
Computer, die einen im Alltag begleiten.
3.Verfügbarkeit und Nutzungsrelevanz
von Inhalten
Wenn man vom Anfang des Jahrzehnts
spricht, wird gerne die „New Economy
Blase“ zitiert und dabei völlig übersehen,
dass die damaligen Investitionen in Grundsysteme zur Organisation und zum Angebot digitaler Inhalte die Voraussetzung
geschaffen haben, einen selbstverständlichen Umgang mit dem Internet zu etablieren, wie er sich heute allenthalben zeigt. In
den letzten Jahren haben Anbieter die Zeit
systematisch genutzt, ihre Infrastrukturen
auszubauen, Inhalte zu digitalisieren und
sich in die Lage versetzt, heute den Nutzern Inhalte in einer bisher nicht dagewesenen Quantität und Qualität anbieten zu
können.
08
Mobile internet
Mobile Kommunikation
KURZSTRECKENFUNK
GPRS
¢Bis zu 56 KBit/s
3G – UMTS
¢Bis zu 384 KBit/s
EDGE
¢Bis zu 128 KBit/s
HSDPA 3,5G
¢Bis zu 1,8 MBit/s
¢Bis zu 3,6 MBit/s
¢Bis zu 7,2 MBit/s (2007)
WiMAX
¢Bis zu 16,8 MBit/s
WLAN
¢In Verbindung mit DSL bis zu 54 MBit/s
Bluetooth
¢Inzwischen in der Version 2.0 im Markt etabliert
ZigBee
¢Low Power Technologie aus dem Bereich Automatisierung
RFID
¢Radio Frequence Identification
NFC
¢Near Field Communication
C2C Communication
¢Car to Car Communication
ss
pa
Um das Thema Mobile Internet technisch
einzugrenzen, müssen die unterschiedlichen Übertragungsmöglichkeiten beleuchtet werden. Die wichtige und unmittelbar einleuchtende Eingrenzung ist die,
dass man beim Mobile Internet von kabellosen Übertragungstechniken ausgeht,
d.h. von der Anwendung der Funk-Technologie.
Von Mobilfunk wird gesprochen, wenn
man sich auf die vom Mobile Network Operator (MNO) zur Verfügung gestellte mobile
Datenübertragungsdienste bezieht. Hierbei
gibt es den älteren Dienst GPRS bzw. in der
Erweiterung EDGE, mit denen man in der
Geschwindigkeit der guten alten Modems
bzw. von ISDN bei EDGE surfen kann. Mit
UMTS (auch 3G genannt) bzw. HSDPA
(3,5G) kommt man Anfang 2008 auf theoretische Geschwindigkeiten bis zu 7,2 MBit/
s, was ungefähr DSL 7000 entspricht. Der
Standard WiMAX befindet sich noch in der
Testphase und wird aktuell in Deutschland
nicht angeboten.
Unter Kurzstreckenfunk lassen sich Technologien wie WLAN und Bluetooth zusammenfassen, die bereits Marktstandard sind, aber
auch weitere Technologien wie RFID oder
Car to Car Communication, die in absehbarer
Zeit im Handel und in der Automobilindustrie
eine größere Rolle spielen werden.
ob
ile
Viele Empfehlungen von sogenannten Experten, die sich am technisch Machbaren
ergötzen, verkennen den entscheidenden
Faktor: den Nutzer, den Kunden oder allgemeiner gesagt den Menschen. Menschen
ändern ihr Verhalten nicht von heute auf
morgen, nur weil es technisch möglich
ist. Die Nutzer haben in den letzten Jahren
sehr viel gelernt und sich so eine digitale
Kompetenz erworben, die sie in die Lage
versetzt und vor allem die bei Ihnen das
Bedürfnis hervorruft, digitale Inhalte und
Services auch mobil zu nutzen. Die zeitgleich gestiegene Mobilität der Menschen
wird dieses Bedürfnis noch verstärken.
4.3 Eingrenzung des
Begriffs Mobile Internet
Das Internet wurde in den letzten Jahren
durch verschiedene Nutzungsszenarien
mehr und mehr mobil: Laptop, Sub-Notebook oder aktuell Geräte wie der iPod
Touch über WLAN. Das Manko hierbei ist
die Abhängigkeit von Hot Spots, d.h. in der
oben genannten Eingrenzung von Kurzstreckenfunk. Erst durch die Nutzung von
Mobilfunk lässt sich vom Mobile Internet
im engeren Sinne sprechen. Wenn man es
am iPod-Touch und am iPhone vergleichen
möchte, so bietet der iPod-Touch Mobile
Internet im weiteren Sinne, da man nur
über WLAN surfen kann und das iPhone
Mobile Internet im engeren Sinne, da das
iPhone über EDGE flächendeckend in der
Bundesrepublik ins Mobile Internet gehen
kann. Kurz formuliert lässt sich sagen:
Mobile Internet ist für den Nutzer Internet
wann und wo er will!
©
M
Wenn man über das Mobile Internet spricht,
trifft man auf eine Vielzahl von Begriffen
und Definitionen, was eigentlich mit dem
Mobile Internet gemeint ist. Im Folgenden
wird eine Eingrenzung gegeben, die zwei
elementare Aspekte herausarbeitet, die
den technischen Gegebenheiten und die
Sicht der Nutzer.
4.3.2 Nutzerzentrierte Eingrenzung
4.3.1 Technische Eingrenzung
Ko
m
4. Digitale Kompetenz und Mobilität
von Nutzern
20
MOBILFUNK
Mobile KoMpass 2008
9
4
Von Mobile Portals lässt sich sprechen,
wenn der eigene Internet-Auftritt für das
Mobile Internet portiert oder mobilisiert
werden soll. Ein wichtiges Entscheidungskriterium ist hierbei nicht die häufig fälschlich gestellt Frage „Wie kann ich meine
ganzen Inhalte aus dem Portal auf das
kleine Handy bekommen?“, sondern die
Frage „Welche spezifischen Inhalte meines
Hauses interessieren die Nutzer, wenn sie
sich mobil bewegen und keinen Zugriff auf
meine stationäre Website haben?“. Wie
im Online-Bereich bereits gelernt, können
wir zwischen Mobile Portalen und MobileMicrosites unterscheiden, so dass sich
allgemeine und spezifische Inhalte mit unterschiedlichen Mitteln im Mobile Internet
darstellen lassen.
Im Mobile Extranet werden Inhalte für eine
geschlossene Nutzergruppe zur Verfügung
gestellt. Hierbei lassen sich spezifische Inhalte mobilisieren, auf die die Nutzer bzw.
Kunden nicht nur dann zugreifen wollen,
wenn sie in der Nähe eines stationären
Online-Anschlusses sind. Insbesondere bei
Vertriebs-Extranets lassen sich ganz andere Möglichkeiten vorstellen, wenn man bedenkt, dass bereits erste mobile Endgeräte
vorgestellt wurden, die integrierte Beamer-Funktionen haben. Bereits marktübliche
Extranet-Anwendungen sind die Angebote
beim Online-Banking.
Ko
m
WEB SPHÄRE
Internet
Extranet
Intranet
ob
ile
Digitale Kommunikation
Mobile Intranet
Mobile Internet
M
MOBILE SPHÄRE
20
Mobile KoMpass 2008
20
4.4.2 Mobile Extranet
ss
Der E-Business-Entscheider stellt sich die
Frage, wie sich das mobile Internet in die
eigene E-Business-Strategie integrieren
lässt und wo sich ein echter Mehrwert erzielen lässt. Eine naheliegende, aber wichtige Einordnung ist die im Online-Bereich
übliche Unterscheidung zwischen dem
Internet (Portale), dem Extranet und dem
Intranet.
4.4.1 Mobile Portale
pa
4.4 Hemisphären des
Mobile Internet
08
Mobile internet
©
4
Mobile Extranet
4.4.3 Mobile Intranet
Im Mobile Intranet lassen sich alle Informationen und Dienste für Mitarbeiter, die
nicht am Arbeitsplatz sind, bereitstellen:
Von Management Informationssystemen,
mit denen ein definierter Kreis im TopManagement unmittelbar über aktuelle
Ereignisse durch den Vorstand oder die
Geschäftsführung informiert werden kann
oder dem mobilen Zugriff auf das interne
Telefonbuch, um alle Kollegen jederzeit erreichen zu können. Der Mehrwert im Mobile Intranet ist die nachhaltige Senkung von
Such-, Informations- und Prozesskosten,
die eine effizientere Nutzung der Arbeitszeit aller Mitarbeiter ermöglicht.
20
4.6 Mobile Suche ist
nicht Online-Suche
2. Seitengewicht
¢
Vermeidung hoher Kosten und langer Ladezeiten durch kompakte Seiten.
¢
Für eine Mobile Internetseite ist ein
Gewicht von 20 KB der Richtwert.
3. Navigation
¢
Mobile Angebote sollen schnell zum Ziel führen, die Drei-Klick-Regel ist zu beachten.
¢
Mobile Endgeräte nutzen keine Maus zur Eingabe, daher sind navigatorische Hilfen zu geben.
4. Die Nutzung von Web-Standards
¢
Einhaltung von Standards ist auf
mobilen Geräten besonders wichtig.
¢
Mobile Browser „verzeihen“ nicht so
viel wie etablierte Web-Browser.
Aufgrund von rasch zunehmenden mobilen Angeboten wird das Thema „Mobile
Search“ für den Endverbraucher immer
wichtiger. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass
die einfache Portierung der Online-Suche
in die mobile Welt zu einem nicht zufriedenstellenden Ergebnis beim Nutzer führt.
Trotz einiger Parallelen in der Entstehungsgeschichte sind die Anforderungen bei der
Entwicklung einer mobilen Suchmaschine
andere, wenn nicht gar höhere als bei der
Online-Suche. Insbesondere die speziellen
Bedürfnisse eines mobilen Nutzers und die
Verfügbarkeit personalisierter Informationen haben einen großen Einfluss auf die
Relevanz und Darstellung von Suchergebnissen auf dem mobilen Endgerät.
5. Mobile Spezifika
¢
Mobile Seiten müssen auf allen Geräten funktionieren.
¢
Die Seite muss sich dem Gerät anpas-
sen und nicht das Gerät an die Seite.
ob
ile
Wenn man von Usability-Standards im
Mobile Internet spricht, sollte man sich sowohl an den technischen Restriktionen der
Schnittstellen, d.h. Endgeräte und Browser
orientieren, als auch an der spezifischen
Nutzungssituation in der Nutzer auf das
Mobile Internet zugreifen. Die Fachgruppe
Mobile hat aus diesem Grund 2007 in einer
Projektgruppe von Fachexperten aus ganz
Deutschland erste Orientierungsrichtlinien
veröffentlicht, die eine Diskussion über das
Thema Mobile Usability ermöglichen sollen.
Im internationalen Kontext gibt es die (technischen) Spezifikationen und Richtlinien von
dotMobi und vom W3C-Konsortium. Beide
Quellen dienen der nutzerfreundlichen Gestaltung von Mobile Internet-Auftritten, fokussieren aber im Fall von dotMobi zu sehr
auf technische Restriktionen und geben im
Fall des W3C-Konsortiums einen unzureichend strukturierten Überblick. In Ergänzung
sind die im Folgenden genannten Richtlinien
des BVDW zu sehen.
1. Seiteneinstieg
¢
Verwendung kurzer und klarer URLs
für mobile Inhalte/Seiten.
¢
Klare Auszeichnung über *.mobi
oder mobile.meinefirma.de
Marius Müller-Minde
Business Development
Europe
Medio Systems
ss
4.5.1 Entwicklung von Usability-Standards
Die Projektgruppe Mobile Usability in der
Fachgruppe Mobile hat 2007 für den deutschen Markt auf Basis der bisher geführten
Diskussion von Fachleuten und Entwicklern
die folgenden Richtlinien zusammengefasst,
die als grobe Orientierung dienen sollen.
pa
Das Mobile Internet ist das Internet für den
mobilen Menschen und nicht das Internet
für ein mobiles Endgerät. Welche Erfolgskriterien sind entscheidend für einen gelungenen mobilen Internet-Auftritt. Dieses
Kapitel soll E-Business-Entscheidern erste
Handlungsempfehlungen geben, auf was
sie zu achten haben, wenn sie mit ihren
Agenturen über die Mobilisierung ihrer Online-Portale sprechen.
4.5.2 Erste Usability-Richtlinien für den
deutschen Markt
Ko
m
4.5 Mobile Usability
08
Mobile Internet
7.Textliche Aspekte
¢
Textmengen sind der mobilen
Nutzungssituation anzupassen.
¢
Die Endgeräte haben i.d.R. keine
„normale“ Tastatur, umfangreiche
Formulare sollten vermieden werden.
©
M
4. Design Aspekte
¢
Grafiken auf mobilen Seiten vorsichtig einsetzen und auf aufwendige Designs verzichten.
¢
Klare kontrastierende Farben in der
Gestaltung nutzen.
Mobile Kompass 2008
21
4
M
22
20
Alle Parteien entlang der Wertschöpfungskette müssen daher ihren Beitrag leisten,
um diesen Markt weiter voranzubringen:
1. Content Provider:
Adaption derzeitiger und Entwicklung
neuer mobiler Inhalte
2. Search Engine:
Erstellung offener IT-Plattformen und Darstellung relevanter mobiler Inhalte
ss
Durch die Verschiebung der Anwenderbedürfnisse gewinnt die Ergebnisrelevanz
noch mehr an Bedeutung, um den Benutzern nicht nur mit vielen guten Resultaten
zu überfordern, sondern um ihm perfekte
Ergebnisse kurz, prägnant und Endgerätgerecht darzustellen. Das Mobiltelefon
bietet hierbei enorme Möglichkeiten, diese
Relevanz zu erhöhen: Geographischer Aufenthaltsort, demographische Daten, Kaufund Surfverhalten und ein interaktiver
Rückkanal sind da nur einige Faktoren, die
zu einer erheblichen Verbesserung führen
können. Dies muss natürlich unter Einhaltung der Datenschutzrichtlinien geschehen. Ein wesentlicher Vorteil für die Werbeindustrie liegt nun darin, dass Kampagnen
im mobilen Suchmaschinen-Marketing
gezielter, da relevanter, und prägnanter
in den Suchergebnissen platziert werden
können als bei der PC-Suche.
ob
ile
Eine ähnliche Entwicklung erwarten die Entrepreneurs im mobilen SuchmaschinenMarkt. So kommt es dazu, dass heute neben den großen drei englisch-sprachigen
Suchmaschinen viele weitere Start-upUnternehmen auf diesem Markt agieren,
der eindeutig mehr Anforderungen an die
Suchmaschinen-Anbieter stellt als es für
die PC-Suche der Fall war.
pa
Wen erinnert das nicht an die frühen Anfänge des Internets der 90er Jahre? Durch
den rasanten Anstieg der digitalen Angebote verlor man rasch den Überblick.
Yahoo und Lycos stellten mit Ihren manuell erstellten Verzeichnissen – gegliedert
nach Kategorien – die ersten Versuche
dar, Inhalte gezielt zu suchen. Voraussetzung war, dass man wusste, was man
suchte. Nach dem Launch von Google
1998 wurde über die letzten Jahre jedoch
immer deutlicher, dass das eigentliche Tor zu
allen elektronischen Inhalten Suchmaschinen mit ausgefeilten Relevanz-Algorithmen
bilden. Ein weiteres Indiz dafür ist der immer noch andauernde Kampf von Google,
Yahoo und Microsoft um Anteile an diesem
Markt.
Neben den bekannten Herausforderungen
der Displaygröße und der Vielzahl unterschiedlicher Handymodelle sind besonders
Kontext, Ladezeiten und Relevanz der Suche die einflussreichsten Erfolgsfaktoren.
Die PC-Suche ist für intensive Recherchen
ausgelegt (großer Bildschirm, lange Verweildauer), aber die mobilen Anwender
haben bisweilen nur zwischen 5–60 Sekunden Zeit, um unabhängig vom Ort die von
ihnen benötigten Informationen zu finden:
Wann fährt die Bahn? Wo ist die nächste
Pizzeria? Wie bekomme ich jetzt den neusten Klingelton von Madonna auf mein Handy? Wie stehen meine Aktien? Wie ist das
Wetter in Berlin?
Ko
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Heutzutage können wir jeden Tag Schlagzeilen über neue mobile Content-Provider
lesen oder welche bekannten Marken ein
eigenes mobiles Portal eröffnet haben.
Dabei verzeichnen diese Portale teilweise
extreme Wachstumsraten, z. B. berichtet
die New York Times von einem Anstieg um
600 Prozent auf zehn Mio. Seitenzugriffe
pro Monat im Jahr 2007.
08
Mobile Internet
Verglichen mit den Online-Suchanfragen
ist die Nutzung mobiler Suchmaschinen
derzeit noch vernachlässigbar. Dies hat
unterschiedliche Gründe, wie etwa die
schlechte „mobile user experience“ heutiger Suchmaschinen oder das generelle
Fehlen mobiler Internet-Nutzer (nur ca. 33
Prozent der Handybesitzer, die mobil ins
Internet gehen nutzen Suchmaschinen).
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Mobile Kompass 2008
3. Mobile Enabler/Designer:
Verbesserung der „mobile user experience“
für erhöhte Benutzerfreundlichkeit
4. Mobile Operator:
Vereinfachung der Preisstrukturen für
mobiles Internet und Öffnung des „walled
garden“
Ein erster Schritt zur besseren Akzeptanz von
mobilen Suchmaschinen muss sein, dem
Endnutzer die ihm vertrauten Brands zur Verfügung zu stellen. Das dazugehörige Konzept
lautet „federated search“, das vergleichbar
zu altbekannten Meta-Suchmaschinen, wie
Altavista, die Ergebnisse gruppiert und den
einzelnen Quellen zuordnet. Weitere kreative Ansätze sind Applikationen, die Suchen
durch Sprache oder Bild ermöglichen, um
dem Nutzer das mühselige Tippen zu ersparen. Aber auch die Texteingabe birgt noch
viele Möglichkeiten, wie Suchbox-Plug-ins in
mobilen Browsern und die sogenannte Platzierung auf dem „idle screen“ – quasi dem
„Desktop des Handys“. Analysten erwarten
zudem durch neue Betriebssysteme (z. B.
Googles Android) einen vereinfachten Zugriff
auf die Informationen auf dem Handy an sich
(Kontakte, SMS, etc.), was eine zusätzliche
Dimension der mobilen Suche verheißt.
Letztendlich ist festzustellen, dass der „mobile search market“ bisher noch in den
Kinderschuhen steckt und dass nicht notwendigerweise die großen Online-Suchmaschinen am Ende die Nase vorn haben
müssen. Neuer Markt, neue Chancen!
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08
Mobile Marketing
Mobile Audience and Reach – Definition
der „Währung“ und damit Buchungsgrundlage für Mediaplaner und Entscheider der werbetreibenden Industrie sowie
die Nutzung der Differenzierungsfaktoren
des Mediums Mobile im Werbemarkt neben anderen Gattungen wie TV, Online
und Print,
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René Bellack
Head of MediaService &
AdManagement
Vodafone
MediaSolutions!
und
Arbeitskreisleiter
Mobile Marketing
Mobile Spending – Erfassung und Bewertung der Media Buchungen, die im Mobile
Marketing im deutschen Markt realisiert
werden, damit neben der Transparenz des
Mobile Marketing Marktes in Deutschland
auch unterschiedliche Geschäftsmodelle
ggf. den Einstieg neuer Marktteilnehmer
erleichtern und die Potenziale für etablierte Marktteilnehmer zukünftig analog zum
Online-Markt darstellen können.
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Neben den Themen Mobile Entertainment und Mobile Internet gehört „Mobile
Marketing“ schon seit einigen Jahren zu
den Schlagwörtern im Medien- und Telekommunikationsbereich. Kurioserweise
existiert diesbezüglich eine äußerst inkonsistente Meinung im deutschen Markt.
Begriffe werden vertauscht, verwechselt
oder gar nicht erst richtig verstanden. Dies
zeigt deutlich die Notwendigkeit, die Begriffsvielfalt einzugrenzen und eine möglichst genaue Definition und Abgrenzung
von Mobile Marketing vorzunehmen. Der
Arbeitskreis Mobile Marketing in der Fachgruppe Mobile im BVDW versucht hier
neben einer möglichst guten Orientierung
vor allem auch die Standardisierung und
Transparenz im deutschen, wie auch im
internationalen Umfeld fokussiert voranzutreiben.
Standards im Mobile Advertising – Definition der Standardisierung von Werbemitteln in mobilen Umfeldern zur Optimierung und Vereinfachung von mobilen
Werbekampagnen,
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5.1 Einleitung
24
Um die Relevanz dieser drei übergeordneten Projekte und die Fokussierung der
Fachgruppe Mobile im BVDW auf diese
Thematiken zu verdeutlichen, wird „Mobile Marketing“ im Folgenden im Gesamtzusammenhang betrachtet. Innerhalb des
BVDW werden zum Mobile Marketing die
folgenden Teilbereiche subsumiert.
ss
Aus diesem Grund bestehen die Hauptaufgaben innerhalb des Arbeitskreises Mobile
Marketing aus den drei Kernprojekten:
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Das Mobile Marketing braucht dringend eine definierte
Währung als Buchungsgundlage und Standards für
Werbemittel im mobilen Umfeld.
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5
Mobile Kompass 2008
Mobile Direct Response Marketing, Mobile Permission Marketing und Mobile Advertising. Die eben erläuterten Projekte
nehmen eine Querschnittsfunktion über
die drei Säulen des Mobile Marketing ein.
Sowohl das Thema „Spendings“, „Werbemittel-Standards“ als auch „Audience and
Reach“ finden für die drei Bereiche Mobile-Advertising, Mobile Permission Based
Marketing und -Direct Response Marketing Beachtung.
08
Mobile Marketing
Mobile Direct Response Marketing
PUSH
(double opt-in)
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SMS/MMS
¢
Bluetooth/IR
¢
VoiceCard
¢
Mobile Couponing
¢
...
AKTIV
AKTIV
¢
On/Off-Portal
¢
Clients/Apps
¢
Idle Screen
¢
Games
¢
Radio, TV, Video
¢
Podcasts, RSS
PASSIV
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Mobile Permission Based Marketing ist ein
so genanntes „Push“ Instrument. Hierbei
wird die Zustimmung des Endkunden eingeholt, um ihm zum Beispiel eine Botschaft
via SMS oder auch MMS auf sein mobiles
Endgerät zu senden. Besondere Bedeutung
kommt dem Mobile Customer Relationship
Management (CRM) zu, das neben einer
adäquaten Qualitätssicherung vor allem
auch personalisierte Targeting-Optionen
ermöglicht. Der Aufbau und die Pflege von
Opt-In Datenbanken spielt hier eine signifikante Rolle, insbesondere für die Kampagnen-Performance im Sinne der realisierten
Klickraten.
Mobile Advertising – hierzu zählt in erster
Linie das sogenannte Display-Advertising,
also Banner Advertising im mobilen Internet, unabhängig davon, ob es sich um
Operator (On-Portal) oder andere (Off-Portal) Inhalte handelt. Weiterhin zählen dazu
Werbeformen (Bild oder Text) in mobilen
Produkten wie „Clients und Applikationen“
auf dem „Idle Screen“ sowie in Games,
Video oder Mobile TV. Obwohl der Nutzer dieses Werbemittel nur sieht, wenn er
proaktiv eine Handlung durchführt (mobilen Browser öffnen oder mobile Games
starten) spricht man von passiver Nutzung,
da das Werbemittelohne zusätzliche Aktivierung (Öffnen einer SMS) konsumiert
werden kann. Neben der Standardisierung
von Werbemitteln, spielt hier insbesondere
das Projekt Audience and Reach eine bedeutende Rolle, zumal die Umsatzprognosen für die kommenden Jahre dem Bereich
Mobile Advertising die größten Potenziale
zurechnen.
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Mobile Direct Response Marketing ist im
Kern das häufig zitierte Herausstellungsmerkmal von Mobile in Bezug auf den
„Rückkanal“. Unabhängig von Ort und Zeit
kann auf unterschiedliche Art und Weise
das mobile Endgerät für die Interaktion
genutzt werden. Dies wird aktiv vom Nutzer initiiert und kann das Einschicken einer
SMS, das Einschalten von Bluetooth oder
auch das Abfotografieren von Bildern und
Verschicken via MMS, allerdings auch innovative Themen wie NearFieldCommunication (NFC) im Sinne von Buchung oder
Einlösen von Bahn-Tickets, beinhalten.
CONTEXT-PULL
(text, banner audio, video)
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¢
SMS/MMS
¢
Bluetooth/IR
¢
VoiceCard
¢
Mobile Couponing
¢
QR-Codes
¢
Visual Search
Mobile Advertising
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PULL
Mobile Permission Marketing
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Mobile Marketing
Mobile KoMpass 2008
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5
5.2 Mobile Direct
Response Marketing
Von der Text to Win SMS im Jahr
2000 zum „Branded Mobile Entertainment“ 2010.
Doch wie genau lassen sich Handynutzer
wirksam über mobile Werbung ansprechen? In welchen kreativen Spielräumen
bewegen sich Mobile Marketer inzwischen?
Welchen Platz kann das Handy im digitalen
Marketingmix gewinnbringend einnehmen? Die folgenden Beispiele wollen einen
Einblick in die Erfolgsrezepte der mobilen
Werbestrategen geben. Erfolgsfälle der
Mobile-Pioniere 12snap und YOC zeigen,
wie sich mobiles Marketing innerhalb eines
knappen Jahrzehnts von der simplen „Text
to Win“-SMS zum „Branded Mobile Entertainment“ der Zukunft entwickelt hat.
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Dirk Kraus
CEO
YOC AG
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5.2.1 Der Blick zurück – Die Jahre bis 2006
Welche rasante Entwicklung das Mobile
Direct Response Marketing seit seinen frühesten Anfängen im Jahr 2000 durchgemacht hat, zeigt ein kurzer Blick zurück in
die Jahre bis 2006. Kampagnen dieser Zeit
setzten vorrangig auf die SMS als Responsemedium. Neben Pull-Mechanismen wie Textto-win-Aktionen oder Onpack-Promotions
wurden auch Push-Kampagnen umgesetzt,
die Werbebotschaften direkt an einen Adresspool schickten. Die cross-mediale Vernetzung zu TV, Radio, Print und Online stellte
sich schnell als Schlüssel zum Erfolg heraus.
Vor allem die immer raffiniertere Kreation
hochwertiger mobiler Inhalte sicherte die
Anteilnahme der Zielgruppe.
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Dr. Michael Birkel
Vorstandsvositzender
12snap AG
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Mobile Direct Response Marketing ist derzeit in aller Munde. Werber erkennen zunehmend, dass das Handy bei der Ansprache
junger Zielgruppen heute unverzichtbar ist.
Aber auch ältere, Technik affine Nutzergruppen werden über das Handy immer besser
erreichbar. Markenartikler wie McDonald’s
oder Kraft, Autobauer wie BMW und Volvo,
Medienproduzenten wie Disney/Pixar oder
Healthcare-Unternehmen wie Beiersdorf
nutzen die Möglichkeiten, Kunden über den
mobilen Dialog an die Marke zu binden. Sie
verlängern Markenbotschaften über crossmediale Kampagnen in das persönliche
Umfeld der Konsumenten und machen das
Handy damit zum idealen Medium für die
unterschiedlichsten Zielsetzungen.
08
Mobile Marketing
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Mobile Kompass 2008
Zur Einführung des „KitKat Chunky“-Riegels
von Nestlé im Frühjahr 2001 entwickelte
12snap eine mobile Kampagne, die die Zielgruppe über unterhaltsame Soundfiles ansprach und zur Interaktion über die Tastatur
animierte. Der Taxifahrer aus dem damaligen
KitKat Chunky Fernsehspot gab den 400.000
Handy-Mitspielern per Handy kreative Texträtsel auf. Sie wurden aufgerufen, der
„Quasselstrippe den Mund mit einem KitKat
Chunky zu stopfen“, indem sie die richtigen
Lösungszahlen über das Handy eingaben.
Wer es bis in die Endrunde schaffte, durfte
sich über eine Jahresration des raffinierten
Schokoriegels freuen.
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Einen weiteren Höhepunkt brachte die
von 12snap entwickelte „Fanta Flaschenpost“ im April 2003. Die auf 160 Millionen
Fanta-Etiketten gedruckten Gewinncodes
konnten von den Teilnehmern per SMS
an eine Kampagnenrufnummer geschickt
werden. Gewinner wurden sofort per SMS
informiert („Instant Win“) und freuten sich
über aufwändig kreierte Logos, Klingeltöne
oder mobile Grußkarten zum Versenden an
Freunde. Das unverwechselbare Helloooo
der Fanta Aliens gehörte genauso dazu
wie die Mailboxansage von Dirk Nowitzki.
Für seine erfolgreiche OnPack-Promotion
wurde 12snap auf dem Werbefestival von
Cannes mit einem silbernen und einem
bronzenen Löwen ausgezeichnet. Mobile Marketing erreichte damit erstmalig
deutschlandweite Aufmerksamkeit.
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Im gleichen Jahr startete die YOC AG die
Aufsehen erregende Mobile Marketing
Kampagne „Cash or Crash“, die in Berlin
zehntausende Handybesitzer zur Teilnahme
bewegte und den Grundstein für die heute
größte Mobile Community im deutschen
Sprachraum mit 4,1 Mio. registrierten Nutzern legte. Per SMS-Voting entschieden
die Teilnehmer über das Schicksal eines
Porsche 911, der an einem fünfzig Meter
hohen Baukran am Potsdamer Platz hing.
Den Porsche unter einem der ihren zu verlosen, schien der Mehrzahl der Teilnehmer
zu wenig spektakulär: Sie zogen es vor, die
Nobelkarosse fallen zu sehen. Über diesen
Ausgang war man bei YOC nicht gerade
unglücklich, da so für großes Medienecho
gesorgt war und die kreativen Einsatzmöglichkeiten des Werbemediums Handy einer
breiten Öffentlichkeit vorgeführt wurden.
5.2.3 OnPack-Promotion – Die Fanta
„Flaschenpost“
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5.2.2 Der erste vertikale Crashtest
08
Mobile Marketing
Mobile Kompass 2008
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Es ist nur eine Frage der Zeit, bis alle Markenartikler ein Mobile Brand Portal in ihren
digitalen Markenauftritt einbinden und den
Beispielen der Pioniere wie Mercedes-Benz,
Aral oder der Postbank folgen. Diese Unternehmen sprechen ihre Kunden auf dem Mobile Portal mit allen Spielarten des Mobile
Marketings an. Dazu zählen natürlich Branding mit Download-Content, Votings, Games
und Videos, aber auch Serviceangebote wie
ein Geldautomaten- oder Tankstellenfinder
oder zur unmittelbaren Absatzförderung die
Vereinbarung einer Probefahrt. Waren Portale
dieser Art früher meist von überschaubarem
Umfang, sieht das heute ganz anders aus:
Das von YOC für Mercedes-Benz konzipierte
Mobile Brand Portal umfasst bereits in seiner
ersten Ausbaustufe mehr als 800 Einzelseiten.
Die verglichen dazu eher simple Response
SMS ist dabei weiterhin ein wichtiges Instrument. Sie verknüpft Print, TV, On-Pack und
POI Promotion mit dem Mobile Portal und
eröffnet dem Nutzer einen unkomplizierten
Zugang zu diesem Kanal.
Ein Musterbeispiel, wie sich mobile Websites in der Event-Kommunikation einsetzen lassen, lieferte 12snap zur Jahreswende 2006/07. Für das in fünf Metropolen rund
um die Erde gefeierte Nokia New Year’s Eve
realisierte 12snap eine mobile Kommunikationsstrategie, deren zentraler Bestandteil ein aufwändiges mobiles Webangebot
war. Konzertprogramme, Applikationen,
Music-Downloads bis hin zu Live Video
waren mobil verfügbar und stimmten die
mehr als zwei Millionen Teilnehmer bereits
im Vorfeld auf das spektakuläre Event ein.
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5.2.7 Event-Kommunikation im Mobile
Internet
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Wie gut das Handy auch als Medium für
kontinuierliche Dialogmarketingmaßnahmen
geeignet ist, haben die Walt Disney Studios
Motion Pictures frühzeitig erkannt. So setzen
sie bereits seit 2006 mit movie.de eine von YOC
betriebene crossmediale CRM-Plattform zur
Promotion ihres gesamten Filmportfolios ein.
Die Website und das zugehörige WAP-Portal
bieten laufend aktuelle Informationen, Gewinnspiele und Handy-Content zu allen Produktionen der Disney-Studios. Registrierte
Community-Mitglieder von movie.de werden
zudem per SMS und MMS über neue Promotion-Aktionen informiert. Durch den klaren
Fokus der Community auf das Themenfeld
Unterhaltungskino ist die Resonanz auf diese Push-Kampagnen entsprechend hoch und
führt die Mitglieder regelmäßig auf das Mobile Portal. Dadurch erfährt Disney mehr über
die speziellen Interessen jedes Nutzers, kann
sein Profil ausbauen und generiert durch eine
hoch personalisierte Ansprache eine große
Zahl zusätzlicher Kinobesucher.
5.2.6 SMS als Einstiegstor – Per Response
zum Brand Portal
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5.2.4 Kundenbindung über das Mobiltelefon
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Mobile Marketing
5.2.5 Mobile Direct Response Marketing
heute – Mobile Brand Portals, Mobile
Sampling und Mobile Codes
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Wie so oft waren es neue Technologien, die
dem Mobile Marketing in jüngster Zeit neue
kreative Spielräume eröffneten. Dazu zählt
vor allem der Siegeszug des mobilen Internets. Laut Bundesnetzagentur ist die Zahl
der regelmäßigen Mobilsurfer in den vergangenen zwei Jahren um mehr als 260 Prozent angestiegen (8,7 Mio Laptopkarten oder
UMTS-Handys, Ende 2007).
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Mobile Kompass 2008
5.2.9 Mobile Sampling – Response SMS
als Selektionsinstrument
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Wie sich mobile Codes erfolgreich in der
Kundenbindung einsetzen lassen, zeigt
12snap seit Sommer 2007 im bislang größten deutschen Pilotprogramm zum Mobile
Couponing. Für McDonald’s entwickelten
die Münchner ein Rabattprogramm, das
wesentlich auf dem Handy abläuft und die
kostenintensiven Papier-Voucher durch
eine digitale Code-Karte ersetzt. Herzstück
der PoS-Promotion sind zweiwöchentliche
Coupon-Aussendungen, die die Programmteilnehmer auf ihrem Handy empfangen.
Spezielle Scannerterminals im Restaurantbereich lesen die Gutscheine direkt vom
Handy-Display ab und stellen dem Teilnehmer daraufhin einen Belegcoupon aus. Diese werden wie gewohnt an der Kasse eingelöst und auf die Bestellungen angerechnet.
Über die Verfügbarkeit neuer Gutscheine
werden die Teilnehmer von McDonald’s jeweils per SMS benachrichtigt.
08
Mobile Marketing
Mehr als 10.000 McDonald’s Kunden nahmen bislang an der Pilotaktion in ausgewählten Restaurantfilialen teil und traten
so in den regelmäßigen Dialog mit der
großen Fastfood-Marke. Mobile Couponing
erweist sich somit als ideale Lösung, wenn
es darum geht, mit Zustimmung des Konsumenten eine kontinuierliche Markenpräsenz auf dem Handy zu erzielen.
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Neben dem mobilen Internet macht derzeit
noch eine weitere Technologie von sich reden: Zweidimensionale Barcodes eignen
sich optimal, um per SMS auf das Handy
geschickt zu werden und am Point-of-Sale
als mobile Gutscheine oder Eintrittskarten
zu dienen. Umgekehrt lässt sich die HandyKamera mit Hilfe einer kleinen Software in
ein kompaktes Codelesegerät verwandeln.
Handynutzer können damit die auf Verpackungen oder Plakaten gedruckten Codes
lesen, um Webseiten aufzurufen oder
Handy-Content herunterzuladen. „Mobile
Tagging“ lautet das Zauberwort für die effiziente Verknüpfung von digitaler und physischer Welt mithilfe der kleinen Codes.
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5.2.8 Mobile Barcodes
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Für die wirkungsvolle Markteinführung der
Löskaffeprodukte „Jacobs 2für1“ und „Jacobs 3für1“ entwickelte YOC für Kraft eine integrierte Kampagne, die klassische Werbung
über Print und TV nahtlos mit Mobile Marketing Maßnahmen verknüpft. Die Zielgruppe
wurde über Anzeigen und Spots angesprochen und konnte mit Ihrem Handy sofort eine
Warenprobe anfordern. Sie mussten dazu nur
eine Keyword an eine SMS-Kurzwahlnummer senden. Da das Mobiltelefon heute ständig griffbereit ist, konnten potentielle Käufer
so unmittelbar auf die Ansprache reagieren
– egal ob vor dem Fernseher oder beim Lesen einer Zeitschrift in der Bahn.
Diese Interaktivierung klassischer Medien
per SMS-Shortcode ermöglicht, anders als
zum Beispiel Promotion am Point-of-Sale, die
Selbstselektion genau der Konsumenten, die
sich tatsächlich für das Produkt interessieren.
So wurden die Proben der neuen Produkte
mit minimalen Streuverlusten in der Zielgruppe verteilt. Innerhalb von fünf Monaten
platzierte YOC mehr als 400.000 Samples
über die Kanäle TV, Zeitschriften und Mobile
Advertising. Darüber hinaus steht ein großer
Teil der gewonnenen Kontakte für den Aufbau einer CRM-Datenbank zur Verfügung und
kann für künftige Dialogmarketing Maßnahmen wieder genutzt werden.
MOBILE MARKETING KONTROVERS: DER HYPE UM DEN „SMS PUSH“
„SMS Push ist nach wie vor ein wichtiger Baustein, der ohne Medienbruch einen unkomplizierten Einstieg in das Mobile Internet eröffnet.
Platziert man die richtigen Botschaften – auch werblicher Natur – im passenden Empfängerkreis, belohnt gerade die junge Zielgruppe dies im Jahr 2008
weiterhin mit hohen Response-Raten. Die gezielte Selektion der Empfänger erfordert jedoch einen großen und tief profilierten Pool registrierter Nutzer,
den nur wenige Spezialanbieter aufweisen. Diese garantieren zudem, dass Pushes immer auf Basis einer bewusst erteilten Zustimmung erfolgen.“
Dirk Kraus, CEO YOC AG
Dr. Michael Birkel, CEO 12snap AG
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„SMS Pushes, also die regelmäßige Aussendung von Werbe-SMS unterschiedlicher Anbieter an einen Abonnentenstamm, gehören klar zu den
überholten Konzepten im Mobile Marketing. Nicht nur, dass die SMS längst nicht mehr an die Content-Qualität des mobilen Internet anknüpfen kann.
Auch der fortwährende Eingriff der Werber in das persönliche Umfeld, zu dem das Handy nun mal gehört, wird von der Mehrzahl der Handynutzer
kritisch gesehen. Damit schadet der SMS Push dem mobilen Marketing insgesamt.“
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Mobile Marketing
5.2.11 Mobile UGC – Personalisierte
Videos auf dem Handy
Und morgen? Wie könnte das Mobile
Marketing der Zukunft aussehen, welche
technologischen Trends lassen sich bereits ausmachen? Dass das Handy innerhalb unserer Mediennutzung einen immer
breiteren Raum einnehmen wird, bestreitet
heute niemand. Und schon jetzt zählen
privat produzierte Bewegtbilder nach dem
Youtube-Vorbild zu den populärsten Medieninhalten in der jungen Zielgruppe. Marktkenner prognostizieren daher einen klaren
Trend zu mobilen Videoplattformen, auf
denen Nutzer selbstgedrehte Filme direkt
mit dem Handy hochladen und innerhalb
kürzester Zeit weltweit mobil verfügbar
machen. Alle großen Web 2.0-Player arbeiten an oder haben bereits mobile Pendants
ihrer Plattformen.
Wie aber können Mobile Marketer diese Entwicklung für die mobile Werbung gewinnbringend nutzen? Brands wie McDonald’s
nutzen den Trend zum User Generated
Content, um Handy affine Zielgruppen zu
einem beispiellosen Kreativwettbewerb
einzuladen. „Hüttengaudi“ lautet der Name
einer von 12snap entwickelten Kampagne,
die McDonald’s-Kunden zum Jahresbeginn
2008 begeisterte und dem Fastfood-Marktführer einen enormen Sympathiegewinn
einbrachte.
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5.2.10 Mobile Marketing 2010 – Mobile
Video und Mobile Advertising
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Mobile Kompass 2008
Unter dem Motto „Move your Lederhos’n“
konnten Teilnehmer auf der Kampagnenwebsite im Internet ihr Porträtfoto einsenden und einen in bayerischer Landestracht
gekleideten Dummy nach ihren ganz eigenen Vorstellungen „schuhplattln“ lassen.
Die fertige Choreographie mit dem implantierten Konterfei ihres Schöpfers konnte im
Anschluss per MMS an Freunde versendet
werden. Mit ihren kultigen Bewegungen
sorgten die Schuhplattler für einen viralen
Begeisterungssturm. Innerhalb von nur
neun Wochen registrierten die Server von
12snap über vier Millionen Seitenaufrufe
und über 500.000 produzierte Videos.
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So wundert es wenig, dass sich die bekannten Werbeformen des Online Marketings ihren Weg in das Mobile Internet
bahnen. Die Vermarktung auf Basis von
Kontaktpreisen hat auf mobilen Portalen
der Premiumkategorie Einzug gehalten
und für die Monetarisierung der vielen
kleineren und mittleren meist themenfokussierten mobilen Portale stehen jetzt
auch Performance basierte Modelle zur
Verfügung. So bietet Jamba seinen gesamten Content-Katalog über das Netzwerk
des Mobile Affiliate Pioniers belboon auch
für Vermarktungspartner an, die über Verkaufsprovisionen am Vertrieb der Klingeltöne, Videos und Games beteiligt werden.
Die Beispiele aus sieben Jahren Mobile
Direct Response Marketing Praxis dokumentieren die Vielfältigkeit dieser Disziplin, die von Beginn an ihren besonderen
Reiz aus der Kombination von Kreativität,
Marketingverständnis und neuester Technologie bezieht. In der Rückschau hatten
nur Kampagnen Erfolg, die alle Bereiche
professionell eingebunden und intelligent
miteinander verknüpft haben. Um diese
anspruchsvolle Aufgabe zu lösen, werden
auch in Zukunft Spezialisten gefragt sein,
die das ständig wachsende technische
Handwerkszeug besitzen und sich auf den
kreativen Umgang damit verstehen.
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Mobile Advertising wird eine besondere
Schlüsselrolle in der Zukunft des Mobile
Marketings zugesprochen. In Deutschland
wurden von YOC dreißig der fünfzig reichweitenstärksten Online-Portale mobilisiert
und bieten nun mobile Werbeflächen an.
Werbungtreibenden ermöglicht der Spezialvermarkter zudem, mobile Kampagnen
europaweit auf mehr als 200 Portalen
durchzuführen. Doch markiert dies wohl
erst den Anfang einer rasanten Entwicklung. Bewahrheiten sich die Prognosen
von Experten wie Andrew Robertson,
seines Zeichens CEO von BBDO Worldwide, wird das Mobiltelefon schon bald das
wichtigste Werbemedium zur Erreichung
der relevanten Zielgruppen werden.
5.2.13 Resumee
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5.2.12 Mobile Advertising – Das Ende
der Response SMS?
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Mobile Marketing
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Wird die Response SMS mit dem Siegeszug des Mobile Advertising nun obsolet?
Sicher nicht. Jede Mechanik wird innerhalb
von Kampagnen leisten, was sie am besten
kann: SMS und MMS führen Nutzer in den
mobilen Kanal hinein und der mobile Banner rekrutiert innerhalb des Mobile Internet
Nutzer für Mobile Marketing Kampagnen.
Mobile Kompass 2008
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Quelle: dm-drogerie markt
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Mobile Kompass 2008
Ein Lösungsansatz für erfolgreiche Kundenbindung liegt im Mobile Marketing, denn
immer mehr erfolgreiche Mobile-Marketing-Kampagnen beweisen, dass Unternehmen durch die vielfältigen technischen
Möglichkeiten des mobilen Endgerätes in
einen Dialog mit dem Kunden treten können. Über das Handy – das erste interaktive und gleichzeitig persönlichste Massenmedium unserer Zeit – können mehr
Menschen in kürzester Zeit erreicht werden
als mit jedem anderen Medium. So nutzten
43,8 Millionen Deutsche im Jahr 2006 ihr
Mobiltelefon regelmäßig; dies entspricht
einer Nutzungsrate von 76 Prozent.
Grundsätzliche Ausprägungen des Mobile
Marketings sind Mobile Direct Response
Marketing, Mobile Permission Marketing
und Mobile Advertising. Bei den ersten beiden Varianten übernehmen die Nutzer eine
aktive Rolle, beim Mobile Advertising eher
eine passive.
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Tausende von Werbebotschaften prasseln
täglich auf die Konsumenten ein, ob im
Fernsehen, Radio, Internet oder auf Plakatwänden. Und immer öfter wird weggezappt, ausgeschaltet oder einfach nicht
angeklickt. Die permanente Steigerung
des so genannten „Information Overkill“,
der Reizüberflutung durch immer mehr
Medienangebote und Werbung, macht es
Unternehmen zunehmend schwerer, ihre
Botschaft zu platzieren.
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5.3 Mobile Permission
Marketing
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Katja Westphal
Head of Corporate
Marketing & PR
arvato mobile GmbH
Für Unternehmen bedeutet dies, neue
Wege zu gehen, um den Kunden auf sich
aufmerksam zu machen und an sich zu binden. Der amerikanische Loyalitätsexperte
Frederick F. Reichheld stellt in seinem Buch
„Der Loyalitätseffekt” fest: „Durchschnittlich verlieren Firmen jedes Jahr 20 Prozent
ihrer Kunden. Wenn sie nur die Hälfte dieser Kunden halten könnten, würden sie ihren Gewinn beinahe verdoppeln.“ Fakt ist,
dass es um ein Vielfaches teurer ist, einen
neuen Kunden zu gewinnen als einen bestehenden zu halten. Loyale Kunden kaufen
zudem öfter und mehr – sie sind weniger
preissensibel. Vor allem aber generieren sie
durch Weiterempfehlungen von Produkten,
Unternehmen oder Websites neue Kunden,
die mit Werbekampagnen teilweise nicht zu
erreichen wären. Dies alles sind wichtige
Gründe, warum Kundenbindung mehr und
mehr in den Fokus der strategischen Unternehmensziele rückt. Letztlich kann der
rechtzeitige Aufbau intensiver und langfristiger Kundenbeziehungen zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden.
5.3.2 Mobile Marketing
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5.3.1 Wenn das Handy zweimal piepst
Oder: Warum sich Kundenbindung lohnt
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Mobile Marketing
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Eine Branche, für die sich Mobile CRMMaßnahmen auszahlen können, ist der
stationäre Einzelhandel, in dem aufgrund
vieler Wettbewerber um jeden Kunden
gekämpft wird. In Unternehmen mit verschiedenen Filialstandorten können durch
Mobile Marketing Informationen zu einzelnen Aktionen oder neuen Produkten zeitnah und kostengünstig an die Zielgruppe
der Region versendet werden. Auf diese
Weise lässt sich die Kundenfrequenz in
einer Filiale erhöhen und der Erfolg einer
solchen Verkaufsförderungsmaßnahme direkt messen. So kann der Konsument etwa
per SMS einen Rabattcoupon mit einem
individuellen Code erhalten, den er in der
Filiale vor Ort einlösen kann. Die Kundenansprache per SMS oder MMS hat den
Vorteil, dass Kunden jederzeit an jedem Ort
erreicht werden können. Bei einem Newsletterversand per E-Mail dagegen müssen
die Konsumenten genau zur richtigen Zeit
an ihrem Rechner die für die jeweilige Aktion relevanten Informationen abrufen.
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In mobilen CRM-Programmen, die der
BVDW in seinen Begriffsdefinitionen zur
Ausprägung Mobile Permission Marketing
zählt, werden einzelne mobile Bausteine
miteinander sowie mit weiteren Kommunikationskanälen verknüpft. So kann eine
Einbeziehung der klassischen Medien,
etwa als Hinweis auf besondere Aktionen,
das mobile Programm durch deren Reichweite maßgeblich unterstützen. Und auch
bestehende CRM-Maßnahmen, wie Newsletter oder Kataloge, können durch mobile
Aktivitäten unterstützt und ergänzt werden.
Die Ansprache des Kunden erfolgt dabei
über den für ihn wichtigsten und meistgenutzten Kanal. Sämtliche Kommunikation findet auf Basis einer ausdrücklichen
Einwilligung des Konsumenten statt. Der
Kunde muss selbst aktiv werden, etwa bei
der Anmeldung auf einer Website ein persönliches Profil ausfüllen und seine Registrierung nochmals bestätigen.
Sowohl im Handel als auch in der Markenartikelindustrie werden über den mobilen
Kanal weitere Zielgruppen angesprochen,
die etwa durch klassische Werbung nicht
erreicht werden. Gerade junge Zielgruppen, aber auch immer mehr Ältere haben
eine hohe Affinität zum mobilen Endgerät.
Aufgrund der Einwilligung (Permission)
des Kunden entsteht ein hochwertiger Dialog, der noch dazu auf einem der persönlichsten Gebrauchsgegenstände des Konsumenten, dem Handy, stattfindet.
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Sämtliche gesammelte Kundendaten und
Transaktionen werden in Datenbanken
gespeichert und verwaltet. Dafür kommt
ein Kundenbeziehungsmanagement (Customer Relationship Management = CRM)
zum Einsatz, womit alle Kundenprozesse
auf einen Blick dargestellt werden können.
Gestützt durch verlässliche Zahlen und
Fakten wird es für Unternehmen somit
deutlich leichter, mit dem Kunden zu kommunizieren und eine maßgeschneiderte
Ansprache zu leisten. Auf dieser Grundlage
können profitable Kundengruppen gewonnen und gezielt durch geeignete Maßnahmen gebunden werden.
Im Mobile Customer Relationship Management findet die Kundenansprache weitestgehend kombiniert im Internet und über
mobile Endgeräte statt. Im Unterschied
zu einzelnen Mobile Marketing Aktionen,
wie etwa Promotions oder kurzfristig angelegten Werbekampagnen, stehen hier
langfristige Ziele und ein systematisches
Vorgehen im Vordergrund: Konsumenten
werden – selektiert nach unterschiedlichen
Kriterien wie Alter, Geschlecht oder Region
– individuell und personalisiert angesprochen und dadurch langfristig an die Marke
oder das Unternehmen gebunden.
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5.3.3 Customer Relationship Management
(CRM)*
5.3.5 Nutzen für die Marke oder das
Unternehmen
5.3.4 Wenn der Kunde unterwegs ist –
immer erreichbar mit Mobile CRM
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Die hohe Erreichbarkeit über mobile Endgeräte hat das Mobile Marketing zu einem
der attraktivsten Kanäle im Marketing-Mix
gemacht. Zudem ermöglicht Mobile Marketing eine sehr gezielte, personalisierte
und verhältnismäßig preiswerte Ansprache des Kunden. Aufgrund der Zielgenauigkeit der Kampagnen ergeben sich nur
geringe Streuverluste. Ein weiterer Vorteil:
Während etwa im stationären Handel oder
in der klassischen Werbung die Identifizierung der Kunden und das Sammeln der
Daten und Einkaufspräferenzen der Konsumenten nur mit großem Aufwand zu
erreichen ist, ist im Mobile Marketing die
unmittelbare Messbarkeit des Response
sowie die Gewinnung wertvoller Kundendaten auf direktem Wege möglich.
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Mobile Marketing
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*Quellen: Studie zu Futuring Communication (BBDO und rheingold): www.innovations-report.de, Communication Networks 10 und Forrester, Isobar
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Mobile Kompass 2008
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Christoph Wilke
Managing Director
MEC Interaction
und Projektleiter
Mobile Advertising
Standards
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Die Drogeriemarktkette dm-drogerie markt
ist im Jahr 2006 als erstes Unternehmen
seiner Branche im Mobile Marketing tätig geworden und übernimmt damit eine
Vorreiterrolle im deutschen Handel. Die
Website www.fun-aufladen.de bietet dem
Kunden informativen und unterhaltsamen
Mehrwert. Durch die Verknüpfung von
Web- und mobilen Anwendungen kann
sich der Konsument so genannte „dmGoodies“, wie Rabatt- oder Geschenkcoupons für Produkte herunterladen und erhält
spezifisch auf ihn zugeschnittene Produktinformationen. Zur Begrüßung und bei besonderen Anlässen erhält der Kunde eine
Anzahl von Free-SMS von dm-drogerie
markt geschenkt. Bei speziellen Aktionen,
etwa Weihnachts-Shopping oder dem Weiterempfehlen der Website, bekommen User
weitere Goodies. Unter der Rubrik „HandyFun“ werden aktuelle Wallpaper, Klingeltöne und Handygames zum kostenlosen
Download angeboten. Auch das im Moment
viel beachtete Thema „User Generated
Content“ spielt auf der dm-SMS-SERVICEWebsite eine stetig wachsende Rolle: So
können User zu bestimmten Themen Bilder
in einer Galerie einstellen und bewerten.
Der Fokus des dm-SMS-Services liegt in
der Gewinnung neuer Kunden im Segment
der Jugendlichen ab einem Mindestalter
von 14 Jahren. Durch einen Mix von unterhaltsamem Content und echtem Mehrwert
werden neue und bestehende Kunden an
das Unternehmen gebunden. Aufgrund
der selbst aufgebauten und durchgängig
gepflegten Datenbank ist eine zielgenaue
Ansprache der User und damit eine sehr
hochwertige Kundenbindung möglich.
„Die Ansprache über das Handy gibt uns
die Möglichkeit, noch gezielter vor allem
Jugendliche anzusprechen und sie als dauerhafte dm-Kunden zu gewinnen“, erläutert Petra Schäfer, Mitglied der Geschäftsführung bei dm-drogerie markt. „Wir bei
dm setzen den Menschen – ob Kunde,
Partner oder Mitarbeiter – und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt und erfahren
dafür auch im Internet und in den mobilen
Services eine sehr positive Resonanz.“ Den
dm-SMS-Service sieht das Unternehmen
als Fortführung der sonstigen Kundenbindungs- und Betreuungsmaßnahmen, wie
etwa dem Kundenmagazin oder Mailingaktionen.
Die mobile Marketing-Kampagne und das
mobile Dialogprogramm wurden von arvato mobile konzipiert und technisch umgesetzt. arvato mobile ist ein Tochterunternehmen der arvato AG und Anbieter digitaler
Entertainment-Inhalte sowie interaktiver
Lösungen. Neben der Verantwortung des
gesamten kreativen Contents, etwa Klingeltöne und animierte Bilder, pflegt arvato
mobile zudem die Datenbank.
pa
Viele Markenartikler haben bereits klassische CRM-Instrumente und können diese
durch eine Erweiterung um mobile Maßnahmen sinnvoll ergänzen. So könnte ein
Hersteller von Babynahrung nicht nur per
Post ein Geburtstagspaket schicken, sondern zusätzlich Informationen über interessante Produkte in der jeweiligen Altersgruppe des Kindes per MMS versenden.
Oder ein Hersteller von Tiernahrung gibt
seinen Kunden die Möglichkeit, über das
Handy ein Foto des jeweiligen Haustiers
einzusenden. Die schönsten Bilder werden
dann zum Wallpaper-Download im Internet
bereitgestellt, ebenso wie ein Handygame,
das die Pflege eines Tieres simuliert.
Die Gewinnermotive werden dann allen
registrierten Teilnehmern als Handy-Wallpaper zum freien Download angeboten.
Zusätzlich werden Industriepartner in die
Online- und Mobile-Maßnahmen von dmdrogerie markt eingebunden, so profitieren die Kunden von Sonderaktionen dieser
Partner, z.B. in Form von Gewinnspielen
oder Rabatten.
Ko
m
5.3.6 Mobile CRM in der Praxis
08
Mobile Marketing
©
5
5.4 Mobile Advertising
Notwendigkeit und Status Quo der
Standardisierung
„Standard“ – Das klingt typisch deutsch
und weckt Assoziationen wie Bürokratie,
Inflexibilität und Langeweile – auf den ersten Blick scheinen Standards und kreative
Werbung sich auszuschließen.
Doch die Wahrheit ist, dass sich heute erst
dank der Standardisierung in der Werbung, mit vergleichsweise wenig organisatorischem Aufwand eine sehr große Zahl
von potenziellen Käufern in den Medien
erreichen lässt. Standards ermöglichen es
Agenturen und Werbetreibenden mit überschaubarem Produktionsaufwand für Anzeigen eine große Anzahl von Titeln, Sendern, stationären und mobilen Webseiten
mit Werbung zu belegen, die zuvor im Mediaplan zur Erreichung einer bestimmten
Zielgruppe festgelegt wurden.
Da sich Vermarkter, Werbungtreibende/
Agenturen und Medien auf gemeinsame
Standardformate geeinigt haben und diese
Einigung in Guidelines und Standards von
zentralen Gremien wie dem BVDW festgehalten wurden, sind bei Kampagnen nur
noch im Ausnahmefall (oder bei Sonderwerbeformen) individuelle Anpassungen
der Werbemittel für einzelne Belegungseinheiten notwendig. Die Globalisierung
schreitet voran und Dank europaweiter
oder sogar globaler Zusammenarbeit der
Verbände werden länderübergreifende
Planungen und Werbemittelkreationen immer einfacher überschaubar.
20
Das Motto: „Ein Werbemittel – alle Vermarkter“ ist im Mobile Advertising Umfeld
heute schon Realität und ermöglicht eine effiziente Kampagnenplanung über alle WAPSite und Vermarktergrenzen hinweg.
Rund sieben Jahre schneller als im stationären Internet… was für ein Tempo!
Bei der ersten Veröffentlichung der MMA
Mobile Advertising Guidelines EMEA (Sept.
2007) handelte es sich um eine Empfehlung
für die Eigenschaften von mobilen Anzeigen und Werbebannern, die Vermarkter und
Adserveranbieter einheitlich als kleinsten
gemeinsamen Nenner einsetzen und somit
Werbetreibenden und Agenturen den einfachen Einstieg ins Mobile Advertising ermöglichen sollten.
Die erweiterte Arbeitsversion der Guidelines
beinhaltet in Ansätzen auch die Bereiche
Content-Downloads, Kurzmitteilungen (SMS/
MMS), Video/TV und Bluetooth, die später
zusammengefasst die vollständigen MMA
EMEA Mobile Marketing & Advertising Richtlinien bilden werden.
ss
pa
Ein klassisches Beispiel, wie fehlende
Absprachen zu Standards die einfache
Erschließung der bereits existierenden
Reichweiten für Werbetreibende und das
Wachstum des Marktes kurzzeitig blockierten.
5.4.2 Der Status Quo der Mobile
Advertising Standards
Während bei der Online-Werbung nach
zehn Jahren Trial & Error die wichtigsten
Grundlagen für eine effiziente Zusammenarbeit aller Marktteilnehmer bereits gegeben sind, stehen die Guidelines und Standards für das Mobile Web Advertising noch
am Anfang, entwickeln sich aber dank zehn
Jahren gesammelter Erfahrungen aus dem
stationären Internet und einer starken Gemeinschaft im mobilen Ökosystem schnell
weiter.
Dank der aktiven Beteiligung aller Mitglieder in der Mobile Marketing Association (MMA) und der Fachgruppe Mobile im
BVDW gibt es heute – weniger als zwei Jahre nach Start des Mobile Advertising – erste
einheitliche Guidelines für Mobile Advertising Standardformate für die Region EMEA
(Europe, Middle East and Africa).
Die Einhaltung dieser Empfehlungen ist weder verbindlich noch gesetzlich vorgeschrieben. Die Richtlinien sind das Ergebnis aus
Best Practices und Labortests, die bei weit
reichender Adoption die Marktentwicklung
beschleunigen werden.
Die Guidelines reflektieren den jeweils aktuellen Stand der technischen Möglichkeiten im
Massenmarkt für mobile Endgeräte. Sollten
neue Features bei Endgeräten, Browsern, Adserversystemen oder neu etablierte Formate
eine relevante Marktdurchdringung erreicht
haben, findet nach ausgiebiger Prüfung der
Marktakzeptanz ein Update der Guidelines
statt, so dass es nie zu einer unkontrollierten
Formatvielfalt bei den Mobile Advertising
Formaten kommen wird, wie sie im stationären Internet stattfand.
©
M
ob
ile
Das GIF-Banner von AT&T auf HotWired.
com im Format 468 x 60 Pixel gilt als das
erste kommerzielle Fullsizebanner – geschaltet am 25. Oktober 1994. Da das Format sich beim Großteil der Websites einfach und optisch ansprechend ins Layout
integrieren ließ, setzte sich dieses Format
auch ohne Standardisierungsgremien schnell
durch.
Doch schon bald kam es zu dem Phänomen, dass die Nachfrage in dem neuen
Medium so groß war, dass Websites zwei
oder besser noch mehr Bannerplatzierungen schaffen und verkaufen konnten. In
dieser Zeit wurden eine Reihe neuer Werbeformate geschaffen, die je nach Laune
der Websitebetreiber und Webdesigner
unterschiedlichste Ausmaße annahmen.
So gab es zum Beispiel unter der Bezeichnung Skyscraper eine Reihe von Formaten,
die zwar alle eines gemein hatten: Sie waren schmal und im Gegensatz zum Fullsizebanner vertikal ausgerichtet, aber jede
Website hatte ihren eigenen Skyscraper.
Andere Kreationen in diversen Formaten
und Dateigrößen folgten und machten eine
einheitliche und effiziente Buchung von
Standardplatzierungen neben dem Fullsizebanner so gut wie unmöglich.
Im schlimmsten Fall mussten für zehn Werbeträger zehn individuelle Formate kreiert
werden. Dies machte bei den damals sehr
geringen verfügbaren Reichweiten des Internets viele Kampagnen unwirtschaftlich, da
die Kosten für die Kreation der unterschiedlichen Werbeformate das sinnvoll platzierbare Mediabudget häufig überstiegen.
2003 wurde vom Internet Advertising Bureau (IAB) die erste Version des Universal
Ad Package (UAP) veröffentlicht. Darin
wurden allen Marktteilnehmern einheitliche Formate inkl. Abmessungen und Kilobytegrößen an die Hand gegeben, um
die Kreationsarbeit sowie Website- und
Vermarkter-übergreifende Buchungen zu
vereinfachen und das Medium effizienter
zu machen.
Ko
m
5.4.1 Exkurs – Werbeformaten im Internet
08
Mobile Marketing
Mobile Kompass 2008
35
5
2. Der Aufwand für die Erstellung kreativer Werbemittel soll beschränkt bleiben.
5.4.3 Auszug MMA Mobile Advertising
Guidelines
Bannerabmessungen
Die empfohlenen Bannerbreiten sind 120,
168, 216 und 300 Pixel.
Marktanalysen zur Verbreitung von Mobiltelefonen zeigen, dass eine deutliche
Häufung von nutzbaren Displaygrößen
vorliegt, die mit diesen Formaten optimal
bedient werden können.
Dieser Umstand bringt verschiedene Vorteile mit sich:
¢
Eine Beschränkung auf vier Banner breiten begrenzt den Aufwand des
Designs.
ob
ile
¢
Um dieser Anforderung gerecht zu
werden, wurden feste Verhältnisse von Höhe zu Breite gewählt, somit ist eine einfache Skalierung von Ausgangsmate rial in Grafikprogrammen möglich.
3. Werbemittel sollen auf der Mehrheit
aller Handys geeignet dargestellt werden.
M
¢
Um die Darstellung der Werbung auf mehr als 4000 Endgeräten zu optimie-
ren, wurden vier Klassen von Display größen gebildet. Für diese vier Klassen müssen Werbemittel angeliefert wer-
den – die Auslieferung des jeweils passenden Werbemittels erfolgt je nach Endgerät des Nutzers auf der WAP-Seite dynamisch durch den Adserver.
36
20
Optionale Möglichkeiten bei Bannern:
Viele Publisher erlauben Text-Taglines als
zusätzliche Möglichkeit der Hervorhebung.
Mit Text-Tagline wird eine verlinkte Textzeile unter dem Banner bezeichnet. Text-Taglines sind Features, die zu einem Banner
optional hinzugefügt werden können und
haben verschiedene Vor- und Nachteile:
Vorteile:
¢
Viele User sind nicht mit Bannern auf mobilen Webseiten vertraut. Sie wissen häufig nicht, dass mobile Banner verlinkt sind und auf mobile Landesei-
ten führen, während Text-Taglines meist als verlinkt erkannt werden.
¢
Ein Banner mit einer Text-Tagline
generiert im Allgemeinen mehr Klicks.
¢
In manchen (älteren) Browsern ist es nicht möglich, grafische Elemente mit einem Link zu versehen. In diesen Fällen ermöglicht der Einsatz von Text-Taglines Banner trotzdem zu verlinken.
ss
¢
Dies hatte zur Folge, dass Dateigrößen in den Vorgaben auf ein Minimum re duziert wurden, um zusätzliche Kosten und Ladezeiten zu minimieren.
¢
Pop-Ups und andere Formen von lade-
zeitintensiver Unterbrecherwerbung sind in jedem Fall zu vermeiden, um die Nutzbarkeit der Inhalte auf den mobilen Endgeräten nicht zu behindern.
¢
Die Navigation eines Handybrowsers ist wesentlich komplizierter, als mit Maus und Tastatur am Bildschirm.
¢
Außerdem kann nicht bei jedem Nutzer
von einer Verbindung mit UMTS Geschwindigkeit ausgegangen werden, somit ist jede Werbung am langsamsten Zugangsweg auszurichten, bzw. ein ent
sprechendes Targeting zu wählen, wenn ladezeitintensivere Anwendungen zum Einsatz kommen.
Das englische Originaldokument der Mobile Advertising Guidelines der MMA finden
Sie in der jeweils aktuellen Fassung hier:
http://www.mmaglobal.com/emeamobileadvertising.pdf
Die deutsche Fassung mit der länderspezifischen Empfehlung zur Kennzeichnung von
Werbung vs. Content finden Sie hier: http://
www.bvdw.org/fachgruppen/mobile.html
pa
1. Es sollte stets eine ansprechende, nicht
aufdringliche Wahrnehmung für den Nutzer geschaffen werden, um eine breite Akzeptanz für mobile Werbemaßnahmen zu
schaffen.
Nachstehend finden Sie auf einen Blick
Auszüge der Spezifikationen für die Mobile
Advertising Werbeformen in der Kurzübersicht.
Ko
m
Folgende Basisüberlegungen liegen den
aktuellen Guidelines zugrunde:
08
Mobile Marketing
¢
Die Mehrheit der Handys unterstützt die ausgewählten Formate. Die ungenutzte „weiße Fläche“ im Browser-Fenster ist minimal.
¢
Aus den festgelegten Bannerbreiten ergeben sich jeweils exakte Pixelhö-
hen für beide Seitenverhältnisse. Das erleichtert die Skalierung des Designs
in Grafikprogrammen.
Das Standardbanner hat ein Verhältnis von
Breite zu Höhe von 6:1 – einige Werbeträger lassen auf Anfrage auch das „Extended“ Standardformat mit einem BreiteHöhe-Verhältnis von 4:1 zu.
©
5
Mobile Kompass 2008
Nachteile:
¢
Banner mit Text-Taglines verbrauchen mehr Platz im verfügbaren Browserfen-
ster auf Kosten anderer Web-Elemente wie Inhalt oder Navigation.
Grundsätzlich gibt es keine einzig richtige
Vorgehensweise und somit auch keine eindeutige Empfehlung für oder gegen die
Verwendung zusätzlicher Text-Taglines.
Vielmehr müssen Werbetreibende und
Site-Betreiber im Einzelfall entscheiden,
welche Lösung am besten geeignet ist.
Abgesehen vom Gebrauch von Text-Taglines empfiehlt die Fachgruppe Mobile,
Werbemittel stets mit einer Interaktionsaufforderung im Sinne eines „call-to-action“
zu versehen. Diese soll vom Nutzer unmissverständlich erkannt werden – z.B. ein
Icon oder Button mit dem Label „Weitere
Informationen“, hier klicken, o. ä.
08
Mobile Marketing
5.4.4 Technische Spezifikationen – Mobile Web
300 x 50 Pixel <5 KB Dateigröße
.gif, .png, .jpg
Large Image
Banner
216 x 36 Pixel <3 KB Dateigröße
.gif, .png, .jpg
Medium Image
Banner
168 x 28 Pixel <2 KB Dateigröße
.gif, .png, .jpg
Small Image
Banner
120 x 20 Pixel 1 KB Dateigröße
gif, .png, .jpg
Text Tagline
(optional)1
Bis zu 24 Buchstaben für X-Large
Bis zu 18 Buchstaben für Large
Bis zu 12 Buchstaben für Medium
Bis zu 10 Buchstaben für Small
ss
X-Large Image
Banner
Beispiele (ungefähre Größe)
pa
Technische Beschreibung
Gratis Jacobs 3für1 Probe
Ko
m
Bannergröße
20
Statische Image Banner im 6:1 Breite x Höhe-Verhältnis („Default“)
Statische Image Banner im 4:1 Breite x Höhe-Verhältnis (“Extended“)
300 x 75 Pixel <5 KB Dateigröße
.gif, .png, .jpg
Large Image
Banner
216 x 54 Pixel <3 KB Dateigröße
.gif, .png, .jpg
Medium Image
Banner
168 x 42 Pixel <2 KB Dateigröße
.gif, .png, .jpg
Small Image
Banner
120 x 30 Pixel <1 KB Dateigröße
.gif, .png, .jpg
Bis zu 24 Buchstaben für X-Large
Bis zu 18 Buchstaben für Large
Bis zu 12 Buchstaben für Medium
Bis zu 10 Buchstaben für Small
Gratis Jacobs 3für1 Probe
Manche Anbieter ermöglichen einen Text-Tag unter einem Werbebanner. Alle Angaben inkl. Leerzeichen.
©
12
M
Text-Tagline
(optional)2
ob
ile
X-Large Image
Banner
Mobile Kompass 2008
37
5
08
Mobile Marketing
5.4.5 Gestaltungsrichtlinien für Mobile
Web Advertising
ss
pa
5.5 Mobile Audience
and Reach
Die heute fehlende adäquate Reichweitenmessung ist eine der größten Barrieren im
neuen Markt – Mobile Advertising – und
damit eine der Herausforderungen, der sich
der Arbeitskreis Mobile Marketing stellt. Eine
Standardisierung der Messmethodik und
insbesondere die Akzeptanz im Markt der
Werbetreibenden ist Ziel der Projektgruppe Audience und Reach. Die Messung von
Reichweite für Mobile Advertising im Mobile
Internet steht im Vordergrund. Der Begriff
„Audience“ steht hierbei für die qualitative Messung im Sinne einer Profilierung
der Nutzer des mobilen Internets, während
„Reach“ für die rein quantitative Messung
der technischen Reichweite des Mediums
Mobile Internet steht.
ob
ile
Weitere Gestaltungsrichtlinien werden für
Mobile Web Advertising nicht benötigt. Die
bestehenden Richtlinien gelten für Mobile
Webseiten, die Image-Banner enthalten,
sowie Mobile Webseiten, auf die durch
Image-Banner verlinkt wird (post-click),
wie z.B. „jump pages“, Kampagnenseiten
und permanente Mobile Webseiten von
Dritten.
René Bellack
Head of MediaService &
AdManagement
Vodafone
MediaSolutions!
und
Arbeitskreisleiter
Mobile Marketing
Ko
m
¢
Beschränkung der Usereingaben auf
Zahlen oder kurze Textsequenzen,
bedingt durch die beschränkten Tastatureingabemöglichkeiten bei den meisten Geräten.
¢
Begrenzung des gesamten Datenvolumens einer mobilen Webseite auf nicht
mehr als 20kb. Downloadzeiten sind
dadurch auf ein akzeptables Maß für
die User reduziert.
¢
Begrenzung der Aufrufe (von Bildern
etc.) pro mobiler Webseite auf zehn, um
lange Ladezeiten bedingt durch viele
einzelne Aufrufe zu vermeiden.
Die Projektgruppe fokussiert sich insbesondere auf die Erfassung der Reichweite
von Mobile Advertising, dem so genannten
„ON-Display-Advertising“, sprich die Messung der Reichweite von Bannerwerbung
im mobilen Internet. Die Ausweitung auf
weitere Produkte und Nutzungsarten so genannter „Customer Touchpoints“ wie etwa
Mobile TV und SMS erfolgt sukzessive im
Projektverlauf.
20
Gestaltungsrichtlinien für Mobile Web Advertising sind schon seit einiger Zeit erhältlich. Durch die Übernahme und Einhaltung
dieser Prinzipien durch die Seitenbetreiber
und Vermarkter profitiert die Industrie. Zu
diesen Prinzipien gehören:
Weitere detaillierte Gestaltungsrichtlinien
können auf der Seite „W3C Mobile Internet
Best Practices“ unter www.w3.org/mobilebp/ gefunden werden.
M
Die Fachgruppe Mobile empfiehlt die Konformität der mobilen Webseiten mit den
„W3C mobileOK Basic 1.0 Richtlinien“, die
unter www.w3.org/TR/mobileOK-basic10tests erhältlich sind.
©
5
38
Mobile KoMpass 2008
Mobile hat sich schon heute als eigenes Medium im Werbemarkt etabliert, wobei Mobile Marketing und Mobile Internet zwar dem
gewohnten Online-Umfeld ähneln, jedoch
ein eigenes technisches und strategisches
Verständnis erfordern. Gerade im Bereich
Mobile Marketing zeigen sich die Stärken
des Mediums im regionalen und demografischen Targeting und hoher Reichweite und
Reichhaltigkeit im Sinne von Bandbreite
und Interaktivität (Transaktionsmöglichkeit
und Customisation).
Die Chancen einer Differenzierung zu anderen Medien sind primär eine mögliche LiveMessung der Zielgruppenerreichung sowie
die Tatsache, dass das Handy eine hohe Erreichbarkeit an sich und somit einen starken
Impuls für Interaktionen mit sich bringt. Mobile erfordert eine eigene, verlässliche Währung zur Vermarktung im Werbemarkt und
zur Positionierung als eigenes Medium neben anderen Gattungen wie TV, Online und
Print. Hierzu bedarf es jedoch einer adäquaten Abbildung des Mobile Internet Universums durch die Schaffung einer Standardisierung bei der Reichweitenmessung.
Mobilitätsgrad
hoch
Mobile
Phones
Laptop,
PDA's
gering
Desktop
Computer
Stationär
Wireless
Mobile
Endgeräte
Sven Elstermann
Cooperation Business
Manager
United Internet
Media AG
und
Projektleiter Mobile
Marketing Spending
Dies liegt zum einen daran, dass die Methoden zur Erhebung der Daten oft sehr
verschieden sind. Zum anderen liegen der
Definition des Begriffes Mobile Marketing
fast nie dieselben Bezugsgrößen zugrunde.
Mal geht es um Umsätze im Gesamtmarkt
(teilweise inkl. Mobile Content), mal nur um
die Werbeausgaben für Mobile Direct Response Marketing. Große Gemeinsamkeit
der meisten Studien ist indes, dass es sich
in der Regel um Prognosen, d.h. um Schätzungen der zukünftigen Größe des Marktes
handelt. Immerhin sind sich alle einig, dass
es sich dabei um einen Wachstumsmarkt
mit großen, rasant zunehmenden Umsatzpotenzialen handelt.
Das Erreichen der kritischen Masse bei
der mobilen Internetnutzung erfordert es
jetzt auch, Standards bei Formaten und
der Reichweitenmessung sowie Mess- und
Steuerinstrumente zu entwickeln, um optimale Rahmenbedingungen für ein ungehindertes Wachstum des Marktes zu schaffen.
Für die Messung der Nutzung des mobilen
Internets hat die AGOF, in deren Kompetenz- und Aufgabenbereich auch die Messung der Nutzung des „stationären“ Internets fällt, im vergangenen September die
Kommission Mobile ins Leben gerufen, in
der auch Vertreter der Fachgruppe Mobile
des BVDW an der Entwicklung eines Standards zu Erhebung mobiler Reichweiten
mitarbeiten.
©
M
Das Erreichen der kritischen Masse bei der
mobilen Internetnutzung erfordert es, Standards für Mess- und Steuerinstrumente zu
entwickeln, um optimale Rahmenbedingungen für ein ungehindertes Wachstum
des Marktes zu schaffen. Vor diesem Hintergrund hat sich der BVDW zum Ziel gesetzt,
neben Standards für z.B. Werbeformate auch
mehr Transparenz und Aktualität im Bereich
der tatsächlichen Marktumsätze zu schaffen.
40
20
Ein entsprechendes Messinstrument gilt es
nun auch für den Bereich der Mobile Marketing Spending zu entwickeln. Hier besteht vor allem die Herausforderung, dass
die Aktualität und Genauigkeit der verfügbaren Daten nicht mehr ausreichend ist. So
gibt es zahlreiche Anforderungen für umfangreichere und zugleich detaillierte, die
tatsächliche Marktentwicklung besser abbildende Informationen: Vermarkter wollen
ihre Produkte optimieren und Ergebnisse
kontrollieren, Dienstleister ihre Investitionen und Personal planen, und Werbungtreibende sich mit ihren Mitbewerbern
vergleichen können, um ihre Kampagnen
optimal auf ihre Zielgruppen ausrichten zu
können.
ss
Seit Jahren kursieren unterschiedlichste
Zahlen über die Marktgröße von Mobile
Marketing und jedes Jahr kommen weitere
hinzu. Viele stammen von namhaften Analysten und sind gut recherchiert und aufbereitet. Dennoch ist das Spektrum der Ergebnisse äußerst breit. Warum?
ob
ile
5.6 Mobile Spending
Ziel ist es, noch in 2008 Informationen zu tatsächlichen Umsätzen und Spendings im Bereich Mobile Marketing im deutschen Markt
zur Verfügung zu stellen.
pa
Die Entwicklung der Methode erfolgt innerhalb der Kommission Mobile, unter Beteiligung der Experten der Fachgruppe Mobile
vom BVDW, sowie einiger ausgewählter Experten der AGOF. Dort werden die Leistungswerte im Konsens mit den relevanten Marktpartnern (Nutzern) definiert. Die Methode
wird voraussichtlich ein Multi-Methoden-Modell sein, wobei die Studienteilnahme allen
Vermarktern von Mobile offen steht. Innerhalb der Kommission Mobile werden neben
dem Gateway Measurement Approach auch
weitere mögliche Messmethoden (Zählpixel)
evaluiert und miteinander verglichen. Dies
gewährleistet einen optimalen Ansatz für die
Standardisierung der Meßmethode im Mobile Advertising.
Parallel vertritt die Fachgruppe Mobile die
internationalen Interessen von Deutschland
innerhalb des Measurement Committees der
MMA (Mobile Marketing Association) global
und hilft, den Ansatz der Projektgruppe „Audience und Reach“ auch in anderen Ländern
umzusetzen.
08
Mobile Marketing
Ko
m
5
Mobile Kompass 2008
Vor diesem Hintergrund hat sich der BVDW
zum Ziel gesetzt, neben Standards für Werbeformate auch mehr Transparenz und
Aktualität im Bereich der tatsächlichen
Marktumsätze zu schaffen. Dies betrifft
grundsätzlich jegliche Information zu Werbeaufwendungen, die es den unterschiedlichen Marktteilnehmern ermöglichen, ihre
Geschäftsmodelle positiv weiterzuentwickeln, und die dem Gesamtmarkt in seiner
weiteren Entwicklung dienlich und förderlich ist.
Die Hauptaufgabe besteht nun darin, die bei
den einzelnen Marktteilnehmern getrennt
vorliegenden Information zu sammeln,
zusammenzuführen und sinnvoll zu aggregieren, um sie dann dem Gesamtmarkt in
nützlicher Form wieder zur Verfügung zu
stellen. Wie genau dies für den Bereich
Mobile Marketing umgesetzt werden soll,
ist derzeit Gegenstand zahlreicher Expertendiskussionen. Hier ist der BVDW, nicht
zuletzt aufgrund seiner Expertise aus dem
Bereich Online-Werbung, prädestiniert, ein
entsprechendes System zu entwickeln und
im Markt zu implementieren. Ziel ist es,
noch 2008 Informationen zu tatsächlichen
Umsätzen und Werbeaufwendungen im
Bereich Mobile Marketing im deutschen
Markt zur Verfügung zu stellen.
Operator Infrastruktur
Mobile Dienste
Operator Angebote
2
1
O2 active
pa
i-mode
Gateway
VF live!
web'n'walk
Erfassung
aller Aktionen
SP & MVNO
Endkunden
Ko
m
3rd Party
Offnet Angebot
1
Es können ALLE Endkunden-Aktionen in den Operator Netzen gemessen werden
¢
Operator Endkunden
¢
Endkunden von SP & MVNO's
¢
Usergruppenzuordnung muss über neutrale Instanz erfolgen (neutrale, valide Scoringkontrolle)
ob
ile
2 ALLE IP-Dienste, die von Endkunden genutzt werden, werden über das Gateway (mobile Access) geführt und sind damit messbar
¢
Operator Angebote
¢
Externe 3rd Party Angebote
Übersicht technische Messung und Zugangspunkte
Technische Messung durch…
Technischer Hintergrund
(Zugangspunkt)
Basisreichweite
Operator
SIM/WEB-APN
Klassische Internetseiten
Operator
Die technischen Parameter des mobilen Internets werden definiert als Nutzung eines
mobilen Endgerätes, SIM-Karten Aktivität
und Zugang via WAP-APN (Access Point
Name).
Der Zugriff auf IP-basierte Internetdienste
kann prinzipiell über zwei Zugangspunkte
erfolgen.
Zum einen über WAP-APN. Dies bedeutet den mobilen Zugangspunkt und somit
Zugriff auf mobile Internetseiten. Zum anderen über WEB-APN. Hierbei ist der mobile Zugriff auf klassische, nicht mobil optimierte Internetseiten abdeckt wird.
Die AGOF (Arbeitsgemeinschaft Online
Forschung) und die Fachgruppe Mobile im
BVDW arbeiten in der Kommision Mobile
gemeinsam an der Entwicklung einer Methode zur Messung von Reichweiten für
das mobile Internet. Ziel dieser Initiative
ist die Bereitstellung valider und standardisierter Daten der mobilen Internetnutzung
zur hochwertigen und leistungsstarken
Mediaplanung und zur nachhaltigen Integration des Mediums Mobile in den MediaMix. Dabei sollen folgende Daten geliefert
werden: Reichweitendaten, Zielgruppen
beschreibende Merkmale sowie notwendige Parameter für eine medienadäquate
Planung.
20
Endkunden
so genannte „Mobile Access Measurement
Approach“ oder auch „Gateway Measurement Approach“. Der kleinste gemeinsamer Nenner bei den Operatorn ist eine
sog. „Proxi-Messung“, womit folgendes
erreicht wird:
ss
Für die Abdeckung des Gesamtmarkts mobiler Dienste in Deutschland werden für die
Reichweitenmessung im Idealfall nur die
vier Mobilfunk-Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus (Operator) benötigt.
Diese völlig neuartige Messmethode ist der
08
Mobile Marketing
Mobile Internetseiten
W-LAN
Klassische Internetseiten
Hot Spot-Betreiber (z.B. Telekom)
W-LAN
Mobile Internetseiten*
M
SIM/WAP-APN
Hot Spot-Betreiber (z.B. Telekom)
Die Ziele der Kommission Mobile
im Überblick:
¢
Etablierung von Mobile als eigenes Medium im Werbemarkt
¢
Reichweitenanalyse
¢
Definition Mobile Internet
¢
Standardisierung der technischen
Messmethode
¢
Evaluierung der Daten
¢
Schaffung einer einheitlichen Währung für Mobile Advertising
* W-Lan Messung wird derzeit noch nicht berücksichtigt (Reichweite, Relevanz),
ist aber Bestandteil der Diskussion innerhalb der Projektgruppe.
©
Die Andersartigkeit der Datenerhebung erfordert eine eigenständige Betrachtung mobiler
Reichweitenmessung zur Positionierung als eigenständiges Medium im Werbemarkt.
Mobile Kompass 2008
39
5
M
ob
ile
Ko
m
pa
ss
20
08
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©
41
41
Mobile Kompass 2008
08
Mobile Solutions
6.1 Einleitung
Marc Schmöger
Consultant
Business Development
Manager
7P Consulting GmbH
und Arbeitskreisleiter
Mobile Solutions (acting)
ob
ile
Der Bereich Mobile Solutions befasst sich mit
Anwendungen, die zur Lösung bestimmter
mobiler Problemstellungen erstellt werden. Die
Fachgruppe Mobile fokussiert sich dabei auf
Fragestellungen der Nutzbarkeit und Übertragbarkeit auf verschiedenen Plattformen (Portability), der Interaktion von mobilen Geräten mit
Services oder Maschinen (Interactivity) und der
Nutzbarkeit von Anwendungen (Usability). Gerade wenn bestimmte Anforderungen an eine
mobile Lösung gestellt werden, reichen reine
Mobile-Internet-Technologien häufig nicht aus.
Sollen bestimmte komplexe Funktionalitäten
oder sogar Spiele umgesetzt werden, führt an
einer speziellen Entwicklung kein Weg vorbei.
Ko
m
pa
Oliver Pfeiffer
Geschäftsführer
Mobile Communication
and Service SchleswigHolstein (MCS SH) GmbH
und
Arbeitskreisleiter
Mobile Solutions
6.2 Kampf der Plattformen
M
Programmierungen für den Massenmarkt werden häufig durch kaum überschaubare Anforderungen der einzelnen Handys erschwert.
Im Folgenden soll deshalb ein kurzer Überblick
über anzutreffende Plattformen gegeben werden. Mit der rasanten Entwicklung des Marktes
gehen steigende Anforderungen an Planung
und Entwicklung von Software-Projekten einher. Prozesse, die viele der im BVDW organisierten Unternehmen professionell im Griff
haben. Zur Planung von Softwareprojekten für
mobile Geräte ist es deshalb immer ratsam,
frühzeitig auf Spezialisten in diesem Bereich
zurück zu greifen. Die gebotene Übersicht
erleichtert die Entscheidungsfindung.
42
dernen mobilen Endgeräten beherrscht.
Wer im Markt für mobile Applikationen
mitmischen will, sieht sich einer breiten
Palette an proprietären und heterogenen
Betriebssystemen gegenüber. Sie alle unterstützen Standardfunktionen wie MMS,
Browsing und Java, jedoch mit oftmals unterschiedlichen Spezifikationen. Alternativ
gibt es jedoch die Möglichkeit, webbasierte Anwendungen für die mobilen Browser
des Mobiltelefons zu entwickeln. Hier findet
sich jedoch ebenfalls kein einheitlicher Standard. Die technischen Anforderung und die
Zielgruppe bedingen die Wahl der Plattform
bei der Entwicklung mobiler Applikationen.
Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die
verschiedenen, derzeit verfügbaren mobilen
Betriebssysteme und mobilen Browser, die
Grundlage für den Betrieb mobiler Anwendungen sind. Er gibt darüber hinaus einen
Hinweis, welches System in welcher Zielgruppe wie weit verbreitet ist.
ss
Mobile Interactivity steht hier für die
Interaktion von mobilen Geräten und Nutzern
mit Maschinen. Ein Überblick über Bluetooth,
RFID und andere Kommunikations- und
Datenkanäle zeigt, welche Möglichkeiten sich
im Mobile Marketing fernab der Netze der
Mobilfunkbetreiber auftun. Hierbei wird ein
besonderer Blick auf die nutzenorientierte
Integration in den Marketing-Mix geworfen,
der zeigt, dass hier noch ungeahnte Potenziale
für die Verbreitung von kostenlosen Inhalten,
Coupons, Tickets usw. stecken. Mit dem Artikel
gewinnen Sie einen Einblick in diese noch
jungen Technologien und Marketingkanäle.
20
Mobile Solutions schaffen Lösungen, damit mobile
Anwendungen plattformübergreifend auf allen Endgeräten
nutzerfreundlich zum Einsatz kommen können.
Microsoft dominiert mit Windows rund
90 Prozent des Weltmarktes für Betriebs
systeme und hat somit im Bereich der Desktop-PCs und Notebooks einen Defacto-Standard geschaffen. Betrachtet man hingegen
das Plattformangebot für mobile Endgeräte,
so sieht es hier nicht ganz so homogen aus.
Mobiltelefone haben sich zu kleinen Alleskönnern entwickelt. Mit ihnen kann man Musik
hören, Videos aufnehmen und ansehen, fotografieren, spielen, E-Mails senden und empfangen und vieles mehr. Was vor einigen Jahren noch mobile Wunschträume waren, wird
heute nahezu ausnahmslos von allen mo-
©
6
Mobile Kompass 2008
08
Mobile Solutions
6.2.1 Probleme und Herausforderungen –
Applikation vs. Mobile Internet
Mobile Applikationen sollen auf möglichst
vielen Geräten ohne Abstriche lauffähig sein
und auch von neuen Geräten unterstützt
werden. Jedoch ergeben sich aufgrund der
bestehenden Plattformvielfalt zahlreiche Herausforderungen bei ihrer Entwicklung.
2. Neue Endgeräte
Aufgrund schneller Modellwechsel und der
steigenden Zahl neuer Endgeräte, muss
eine mobile Applikation zukunftssicher
geplant werden. Dies hat zur Folge, dass
stetig Anpassungen und Neuportierungen
vorgenommen werden müssen, um auch
weiterhin eine optimale Abdeckung zu gewährleisten.
3. Funktionalität und Applikationsumsetzung
Jede Plattform hat verschiedene Vor- und
Nachteile. Java bietet die höchstmögliche
Unterstützung im Markt, Symbian hingegen
unterstützt eine Vielzahl an Funktionen, die
unter Java nicht verfügbar sind. Bei der Umsetzung von Business Applikationen und Client Server gebundenen Applikationen geht
der aktuelle Trend in Richtung Windows Mobile. Die optimale Umsetzung einer Produktidee sollte daher immer diejenige Plattform
berücksichtigen, die von einem Großteil der
avisierten Zielgruppe genutzt wird.
Heutige Überlegungen bei der Umsetzung
mobiler Konzepte führen im Kern immer zu
der Frage, wie eine höchstmögliche Nutzerzahl erreicht werden kann. Fällt die Wahl auf
eine Applikation, die sich auf dem Endgerät
des potenziellen Kunden wieder finden soll,
dann muss das Programm für möglichst
viele Plattformen wie Java ME, Symbian OS
und Windows Mobile entwickelt werden. Die
„minimale“ Lösung der höchstmöglichen
Reichweite wird mit Java ME erzielt. Mehr als
die Hälfte aller im Markt befindlichen Mobiltelefone unterstützen diese Plattform. Jedoch
ist in letzter Zeit ein rasanter Anstieg bei den
Web Applikationen zu verzeichnen. Wenn es
darum geht, einen Service mobil zu machen
und diesen optimal für den Endkunden aufzubereiten, fällt die Wahl immer häufiger auf
das mobile Internet.
©
M
ob
ile
1. Multikompatibilität von Java MIDP –
ein Trugschluss?
Die vorherrschende Meinung ist, dass mit
Java eine größtmögliche Nutzeranzahl im
mobilen Markt abdeckt werden kann. Dies ist
jedoch oftmals ein Trugschluss, da es selbst
bei Endgeräten des gleichen Herstellers verschiedene Speicherrestriktionen und Displaygrößen gibt, die eine Normierung von
mobilen Anwendungen behindern. Zudem
verfügen die Endgeräte über unterschiedliche
Schnittstellen und Zugriffsmöglichkeiten auf
die einzelnen Telefonfunktionen. Bereits bei
mobilen Java Games zeigt sich, wie hoch
der Aufwand ist, um sie auf möglichst vielen
Endgeräte lauffähig zu machen. Oft benötigt
man bis zu 40 Softwareversionen, um eine
Applikation auf einen Großteil der am Markt
verfügbaren Endgeräte portieren zu können.
Ko
m
pa
ss
20
Mobile Herausforderungen
bei der Entwicklung von Applikationen
Mobile Kompass 2008
43
6
Symbian OS
Mehr als 300 Millionen verkaufte Endgeräte
laufen mit Symbian OS und machen es damit zum meistgenutzten Betriebssystem
für „Smartphones“. Symbian OS wurde
von einem Konsortium entwickelt, dem
die Mobiltelefonhersteller Nokia, Ericsson,
Sony Ericsson, Panasonic, Siemens und
Samsung angehören. Technologisch gilt
das Betriebssystem als führend und realisiert verschiedene innovative Technologien wie Multitasking und den erweiterten
Schnittstellenzugriff, z. B. durch Kamera
und Stifteingabe.
Apple MAC OS X
2007 hat Apple mit dem iPhone sein erstes
Mobiltelefon vorgestellt. Zu Beginn bot
Apple für dieses Endgerät keine mobilen
Applikationen. Mit dem Erfolg des iPhones
öffnete das Unternehmen das Gerät für zusätzliche Anwendungen, so dass zukünftig
mobile Add-ons über iTunes erhältlich sein
werden. Mit dem iPhone SDK führt Apple im
Frühjahr 2008 eine Entwicklungsumgebung
für Softwareentwickler ein, mit der auch Drittanbieter innovative Anwendungen für das
iPhone entwickeln und anbieten können.
Android und weitere Mobile Linux Plattformen
Android ist eine Open Source Plattform, die
auf Linux basiert und die Programmiersprache Java verwendet. Sie wird von der Open
Handset Alliance entwickelt, der neben Google weitere 32 Unternehmen angehören, unter anderem Texas Instruments, Vodafone,
T-Mobile, LG Electronics und Samsung. Ziel
ihrer Zusammenarbeit ist es, zu einer Konsolidierung verschiedener Technologien
und Standards beizutragen. Die ersten Endgeräte, die mit Android laufen, werden voraussichtlich 2008 verfügbar sein.
ob
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Windows Mobile
M
Windows Mobile basiert auf Windows CE.
Die aktuelle Version des Betriebssystems
Windows Mobile 6.1 bietet in der Umsetzung mobiler Applikationen und interaktiver Lösungen verwandte Eigenschaften
zu Symbian OS. Windows Mobile ist oftmals erste Wahl bei der Umsetzung mobiler Business Applikationen. Das ergibt sich
durch die einfache Integration aufgrund
der Kompatibilität zu Unternehmensbackends wie bspw. dem weit verbreiteten
Microsoft Exchange.
44
Weltweit gibt es eine Handvoll weiterer
Open Source Projekte, die sich mit mobilen
Plattformen beschäftigen. Dazu zählen unter anderem
¢
LIMO Foundation
¢
OpenMoco
¢
QTopia
¢
ACCESS
Mobile Kompass 2008
20
Zudem gibt es noch weitere leistungsfähige
Betriebssysteme auf Basis von Linux und
MAC OS X, die zur Zeit über einen geringen
aber stetig wachsenden Marktanteil verfügen.
6.2.3 Das mobile Internet wird erwachsen – ein Vergleich der gängigen mobilen
Browser
Täglich wächst die Zahl der mobilen Internetseiten. Fast jedes große Unternehmen
verfügt mittlerweile über eine mobile Adaption ihrer Internetpräsenz. Bei der Entscheidung für eine mobile Präsenz gilt es
verschiedene Faktoren zu beachten, die im
„normalen“ Internet durchaus vernachlässigt werden können. Aufgrund der breiten
Endgeräte- und Plattformvielfalt stellt die
Darstellbarkeit mobiler Internetpräsenzen
für Unternehmen, Agenturen und Privatleute eine Herausforderung dar. Erschwert
wird dies durch die Vielzahl der verfügbaren Browser, die unterschiedlichen
Display- und Darstellungsgrößen sowie
die verschiedenartige Unterstützung definierter Standards wie xHTML, HTML, CSS
und Java Script. Aus diesem Grund war
und ist der wichtigste Bestandteil für eine
erfolgreiche mobile Internetpräsenz ein
gutes Device Management. Plattformen,
welche mobile Inhalte bereitstellen und
distribuieren, werden auch in den nächsten
Jahren ein wichtiger Faktor sein, um eine
höchstmögliche Kompatibilität zu erzielen.
Ein weiterer Aspekt bei der mobilen Kundenansprache und Kommunikation ist die
Usability. Die Darstellung mobiler Internetseiten unterliegt einigen Restriktionen, da
das vergleichsweise kleine Display und die
unterschiedlichen Bedienkonzepte ein anderes Nutzerverhalten hervorrufen.
ss
Java ME ist die am weitesten verbreitete
Entwicklungsplattform für die Umsetzung
mobiler Dienste und Applikationen. Diese
Plattform wird von fast allen Betriebssystemen unterstützt, auch von den proprietären
Systemen der Endgerätehersteller. Heute
unterstützen sowohl Einstiegsmodelle als
auch Topend-Geräte den Standard Java
MIDP 2.0, so dass darauf basierende Applikationen auf nahezu allen im Markt verfügbaren Mobiltelefonen lauffähig sind.
Ein von Research in Motion (RIM) entwickeltes proprietäres Betriebssystem, das vor
allem im Businessbereich Anwendung findet. BlackBerry unterstützt auch Java.
pa
Java ME
BlackBerry
Ko
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6.2.2 Kein einheitlicher Standard in Sicht
– die gängigen Plattformen im Überblick
08
Mobile Solutions
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6
Der Opera Mobile Browser ist für die Plattformen Symbian und Windows Mobile erhältlich und kostenpflichtig.
Apple Safari (iPhone)
Der Apple Safari Browser für das iPhone
ist die mobile Variante des bekannten Mac
Browsers. Vergleichbar zu den Konkurrenten unterstützt der Safari Browser kein
Java oder Flash auf Internetseiten.
Nokia Series 60 Minimap (Symbian)
20
Wenn es um die Entscheidung der Plattform
geht, oder ob eine Anwendung webbasiert
oder als Applikation entwickelt werden soll,
müssen zwei wesentliche Fragen berücksichtigt werden. Die Frage der maximalen
Reichweite einer Anwendung ergibt sich
durch die Wahl der Plattform. Die Frage der
maximalen Zielgruppenabdeckung ist im
wesentlichen eine betriebswirtschaftliche
Frage, da mit der Zahl der angebotenen
Plattformen auch die Entwicklungskosten
steigen, die gegebenenfalls nicht wieder
eingespielt werden können.
Man kann eine Anwendung zwar für alle
Plattformen entwickeln, um sie einer maximal großen Gruppe anzubieten, doch gewährleistet das nicht, dass die Anwendung
auch von allen potenziellen Nutzern neben
der eigentlichen Zielgruppe gekauft wird.
Hierbei müssen die Entwicklungskosten
der voraussichtlichen Akzeptanz innerhalb
der einzelnen Nutzergruppen gegenüber
gestellt werden. Solange es keinen einheitlichen Standard gibt, müssen sich diese
zwei Fragen gestellt werden.
ss
Microsoft Explorer (Windows Mobile)
Der Microsoft Explorer für Windows Mobile Geräte ist der kleine Bruder des Internet
Explorers. Er unterstützt auch „normale“
HTML-Internetseiten.
Teashark (Java)
Der Teashark Browser ähnelt dem Safari
oder Nokia Minimap Browser sehr. Momentan befindet sich das Teashark Projekt
noch in der Beta Phase. Der Browser kann
auf allen Java MIDP 2.0 Geräten installiert
werden. Java MIDP 2.0 fähige Geräte sind
seit etwa zwei bis drei Jahren erhältlich
und werden von allen bekannten Herstellern unterstützt.
Einige weitere Browser sind in der Startphase und versuchen durch verbesserte
Darstellung, Support von Ajax und Flash
Marktanteile zu gewinnen. Beispiele hierfür sind BITSTREAM mit ihrem Thunderhawk Mobile Browser oder Openwave mit
ihrem Mobile Browser 7.0.
Die Etablierung eines Standards ist ein mittelfristiges Ziel, um mobile Applikationen
in Zukunft einheitlich zu gestalten. Das ist
nur möglich, wenn die Kommunikation
und Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Verbänden weltweit gefördert
wird. Der BVDW kann dabei Hilfestellung
leisten, indem er die Diskussion und den
internationalen Austausch fördert sowie
Moderation und Mediation anbietet.
©
M
ob
ile
Der Nokia Minimap Browser ist auf allen
aktuellen Nokia Series 60 Mobiltelefonen,
wie dem Nokia N95 vorinstalliert. Er unterstützt HTML, Java Script und Ajax. Beinahe jeder Webinhalt ist über den Minimap
Browser von Nokia darstellbar.
Der Nokia Series 40 Browser ist auf allen aktuellen Serie 40 Mobiltelefonen vorinstalliert.
HTML-Inhalte werden dargestellt, wenn
auch nicht vergleichbar mit der Darstellung
des Minimap Browsers. Mobile Internetseiten sind hingegen kein Problem für den
Nokia Series 40 Browser.
pa
Es gibt zwei Versionen des weit verbreiteten
Opera Browsers für mobile Endgeräte.
Der Opera Mini steht für alle Java MIDP
2.0 Mobiltelefone kostenlos zur Verfügung.
Sogar einige Netzbetreiber installieren
den Browser standardmäßig auf ihren
Endgeräten. Der Opera Browser arbeitet
mit einer Komprimierungstechnik, welche
die Datengröße vor dem Versand an das
Telefon stark reduziert. Dadurch lässt sich
die Geschwindigkeit beim mobilen Surfen
optimieren.
6.2.4 Applikation vs. Mobile Internet?
– Nein! Reichweite vs. Zielgruppe
Nokia Series 40 Browser (Symbian)
Ko
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Opera Mini (Java) und Opera Mobile
(Symbian, Windows Mobile)
08
Mobile Solutions
Mobile Kompass 2008
45
6
Zwei Wege führen ins Mobile Web: Mobile
Clients und Mobile Websites. Welcher Weg
der bessere ist, lässt sich nur von Fall zu
Fall entscheiden.
„Mobile Internet“ ist in aller Munde. Zahlreiche Marktdaten belegen eindrucksvoll
die Bedeutung und die Perspektiven dieses
Mediums, lokal wie global. Offen ist für
viele aber immer noch, welche Entscheidungen auf dem Weg von PC Web zum
Mobile Web zu treffen sind. Dieser Beitrag
gibt eine Orientierungshilfe.
6.3.1 Mobile Portability I:
Vom PC zum Handy
Hauptnachteil jeder Client-Lösung ist, dass
sie zunächst vom Nutzer heruntergeladen
und auf dem Handy installiert werden
muss. Und das wieder und wieder, bei jedem neuen Release. Technische Probleme,
Sicherheitsbedenken und Unklarheit über
die entstehenden Kosten halten viele User
von diesem alles entscheidenden Schritt
ab. Zudem sind Clients stets abhängig vom
Betriebssystem des Handys und müssen
oft für jedes einzelne Endgerät aufwändig
angepasst werden.
Mobile Websites erfordern keine Installation. Sie sind über den Browser unmittelbar verfügbar und stets aktuell, sowohl
Content- als auch Software-seitig. Ihre
Reichweite ist deutlich höher als bei Clients, da heute praktisch alle Handys über
Browser verfügen. Die Anpassung mobiler
Websites und Rich Media Contents an verschiedene mobile Endgeräte lässt sich zu
100 Prozent automatisieren, was den Aufwand für Entwicklung und Testing massiv
reduziert. Und auch die User-Interface-Gestaltung ist kein Hemmnis mehr: Moderne
Handy-Browser gestatten den Einsatz von
AJAX und Flash und ermöglichen damit
eine User Experience, die mit dem PC Web
vergleichbar ist.
ob
ile
Die iPhone-Frage:
Warum überhaupt eine mobile Website?
Das iPhone ist Segen und Fluch. Einerseits
hat es dem Internet-Surfen per Handy zu
ungeahnter Popularität verholfen. Andererseits nährt es bei vielen Entscheidern den
Glauben, nichts entscheiden zu müssen: In
zwei bis drei Jahren, so die Hoffnung, wird
sich der iPhone-Standard flächendeckend
durchsetzen, so dass PC-Websites komfortabel via Handy nutzbar sind.
M
Wer daran glaubt, der irrt. Das PC Internet ist für die Nutzung via PC optimiert.
Das Handy ist anders. Formfaktoren, Bedienung und nicht zuletzt Nutzerverhalten
unterscheiden sich grundlegend vom PC.
Als Faustregel gilt: Das PC Web ist stationär und global, das Mobile Web ist mobil
und lokal. Das iPhone ist letztlich eine Verlegenheitslösung, geschaffen für ein Internet, das heute in vielen Fällen noch keine
mobilen Websites bietet.
46
Das Chaos im Mobile Web.
Im PC Web ist alles ganz einfach. Es gibt
weithin akzeptierte Standards für Hardware
und Markup-Sprachen, dazu zwei bis drei
relevante Betriebssysteme und drei bis vier
relevante Browser. Ganz anders im mobilen
Web. Hier herrscht das Chaos.
ss
Wie bringt man Internet aufs Handy?
pa
6.3 Mobile Portability
Als Hauptvorteile von Client-basierten Mobile Web-Anwendungen gelten, dass sie
sehr gute Möglichkeiten zur grafischen
Gestaltung der Benutzeroberfläche bieten
und Inhalte auch offline verfügbar halten.
Außerdem zeigen sie oft schnellere Reaktionszeiten und können leichter mit anderen
Telefonfunktionen wie Adressbuch, Kamera etc. verbunden werden.
Ko
m
Lars Hartkopf
Head of Marketing
Netbiscuits GmbH
6.3.2 Mobile Portability II:
Von Handy zum Handy
20
Client oder Website:
Der richtige Einstieg ins mobile Web.
08
Moblie Solutions
©
6
Mobile Kompass 2008
¢
Für mobile Markup-Sprachen ist bislang
kein Standard etabliert. Verschiedene
Endgeräte und Browser erfordern unterschiedliche Markups wie z.B.
HTML, XHTML oder WML. Zum Teil
sind sogar netzinterne Markup-Sprachen
wie Vodafone PartnerML gefordert.
¢
Keinerlei Standardisierung auch bei mobilen Rich Media Contents. Wieder unterstützen verschiedene Endgeräte höchst unterschiedliche Audio-, Video- und Bild-Formate. Ein Video, das für alle videokompatiblen Handys verfügbar sein soll, muss daher transcodiert und in vielen verschiedenen Varianten vor-
gehalten werden.
¢
Null Standards auch bei Displayformat und vielen weiteren Hardware-Parame tern. Die Mannigfaltigkeit dieser Form-
faktoren erfordert es, mobile Webseiten für jedes Endgerät individuell und „on the fly“ anzupassen.
Die Herausforderungen, die sich hieraus ergeben, sind enorm. Zunächst erfordert es
viel Erfahrung, um mobile Websites zu entwickeln, die mehrere Markup-Sprachen gleichzeitig unterstützen. Dann wird eine Infrastruktur benötigt, um Rich Media Contents in alle
mobilen Formate zu transcodieren. Last but
not least muss bekannt sein, welche MarkupSprache, Media-Formate und Hardware-Parameter jedes einzelne Handy besitzt, um die
individuelle Anpassung zu ermöglichen.
Bislang erschien dies als eine nahezu unlösbare Ausgabe. Darum werden mobile Websites bisher oft nur für bestimmte EndgeräteKlassen entwickelt. Oder es wird der kleinste
gemeinsame Nenner gewählt, wodurch die
Fähigkeiten moderner Handy-Browser nicht
adäquat genutzt werden.
©
M
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08
08
Mobile Solutions
Mobile Portability Middleware:
Write Once, Run Anywhere!
20
6.3.3 Mobile Portability III:
Welche Contents gehen mobil?
Mit den neusten Middleware-Technologien treten die technischen Herausforderungen im mobilen Web endgültig in den
Hintergrund. Umso drängender stellt sich
die Frage, welche Contents auf dem Handy erfolgreich sind. Die Meinungen gehen
auseinander.
ss
Das Chaos im Mobile Web wird auch in
Zukunft kaum abnehmen. Zu viele Player
beeinflussen den Markt. Und immer neue,
wie Google oder Yahoo, kommen dazu.
Um mobilen Websites möglichst 100 Prozent Reichweite zu sichern, müssen daher
nahezu alle Markup-Sprachen beherrscht,
alle Media-Formate vorgehalten und alle
relevanten Parameter aller Handys weltweit berücksichtigt werden.
pa
Eine Mobile Middleware-Plattform, die dies
leistet, bietet z.B. Netbiscuits.
Ko
m
eBay, Spiegel, RTL, kicker, Sixt und Bild –
Mobile Websites,
die auf Netbiscuits-Technologie basieren
¢
Sie liefert jede mobile Web-Anwendung in genau der Markup-Sprache aus, die Endgerät, Browser und Netz erfordern.
¢
Sie transcodiert Rich Media Contents
automatisch in alle Formate, die im
mobilen Bereich eine Rolle spielen.
¢
Sie verfügt über die relevanten Para-
meter von über 5000 mobilen Endgerä-
ten weltweit. Monatlich werden dieser Datenbank ca. 50 neue Profile hinzu
gefügt.
¢
Sie optimiert mobile Webseiten „on the fly“ und liefert sie immer so aus, dass die technischen Möglichkeiten des je-
weiligen Handys voll ausgeschöpft
werden.
M
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Damit sind Qualität und Reichweite für mobile Websites gesichert. Zugleich reduziert
sich der Entwicklungsaufwand massiv. Der
Aufwand für das Device-Testing entfällt sogar komplett.
Aber die Plattform kann noch mehr. Sie
bietet alle notwendigen Schnittstellen und
Entwickler-Tools auch über das Internet
an. Damit ermöglicht sie es allen Nutzern,
universell optimierte, mobile Web-Applikationen auch selbstständig zu entwickeln, zu
betreiben und zu vermarkten.
©
6
48
Mobile Kompass 2008
Sicher ist es kein Fehler, zunächst jene Inhalte aufs Handy zu bringen, die auch im
PC Web erfolgreich sind. Entscheidend für
den Erfolg ist dabei, diese intelligent an
das Medium anzupassen. Das heißt: Fokus
auf den mobilen Use Case und Reduktion
auf das Wesentliche. Beispiel eBay: Produktsuche und Biet-Mechanismus wurden
mobilisiert, die Registrierung findet nach
wie vor nur online statt.
Denken Sie jedoch nicht nur cross-medial
und uni-direktional, vom PC Web zum Handy. Nehmen Sie das Handy als eigenständiges neues Medium wahr. Machen Sie sich
klar, dass es weltweit doppelt so viele Handynutzer wie Internetnutzer gibt. 50 Prozent
Ihrer potentiellen Kunden haben keinen
Zugang zum Computer und kennen das PC
Web nicht. Das gilt sicher nicht für Europa.
Wer aber den globalen Markt adressiert,
schließt mit cross-medialen Diensten die
Hälfte aller potenziellen Nutzer aus.
6.4.2 Möglichkeiten der neuen Technologien
Für „Mobile Interactivity“ kommen 2DCodes, eine erweiterte Form der bekannten
Strichcodes und RFID-Tags (Radio Frequency
Identification – mittels Hochfrequenz kann
ein Transponder an einem Gegenstand ausgelesen werden), genauso wie optische Objekterkennung oder Bluetooth zum Einsatz.
Die Anwendung solcher Technologien ist
meist stärker auf einen bestimmten Einsatzzweck hin optimiert, bietet dafür aber weniger universelle Möglichkeiten, als ein „made
for mobile“ Internetinhalt.
Bei den schnellen, aber geringen Datenmengen wird also meist nur eine kurze Information erfasst, die dann wiederum an anderer
Stelle ausgewertet wird. Um zum Beispiel
aus einem QR-Code in einer Print-Veröffentlichung einen Link auf einen Mobile-Internet
Inhalt auszulesen, ist eine entsprechende
Software auf dem Handy notwendig. Bei
breitbandigeren Technologien wie Bluetooth,
die aber in der Regel eine längere Verbindung mit dem Medium benötigen, können
hingegen Coupons, Grafiken, Klingeltöne
oder Videotrailer direkt übertragen werden.
Es ist also zu unterscheiden zwischen Technologien, die hauptsächlich eine Vereinfachung eines Prozesses und damit eine erhöhte Bequemlichkeit für den Nutzer bieten
(Convenience) und Technologien, die direkt
Inhalte (Content) ausliefern können. Selbstverständlich ist auch Bluetooth ein bequemer
Distributionsweg, dies muss aber nicht das
herausstechende Merkmal der Anwendung
der Technologie sein. Zusätzlich können RFIDTags auch zum Identifizieren von Nutzern
genutzt werden, um so beispielsweise Bezahl- oder Bestellvorgänge auszulösen (Commerce). Eine besondere Rolle fällt dem Ausliefern von Inhalten zu, die gegen bestimmte
Vorteile eingetauscht werden können, so z. B.
Gutscheine für Neukunden, Rabattmarken,
Zugaben zu Waren oder Treuekunden-Gutscheine, die meist zeitlich oder persönlich
limitiert sind, um so einen zusätzlichen Wert
für den Kunden darzustellen (Couponing).
20
6.4.1 Technologien für „Proximity-Marketing“
ss
Oliver Pfeiffer
Geschäftsführer
Mobile Communication
and Service SchleswigHolstein (MCS SH) GmbH
und
Arbeitskreisleiter
Mobile Solutions
6.4 Mobile Interactivity
Den Kunden abholen, wo er steht
Ko
m
pa
Während im industriellen Bereich und im Einzelhandel RFID-Technologien zur Warenidentifizierung und Sicherung schon seit Jahrzehnten eingesetzt werden, spielen sie im
Mobilfunk noch keine große Rolle. Da Handys
mit entsprechenden Lesegeräten noch nicht
in großen Stückzahlen im Markt anzutreffen
sind, nutzt man heute verstärkt Bluetooth
oder auch die Kamera-Funktionalität für die
Interaktion mit dem Nutzer. Die Art der Interaktion hängt dabei stark vom beabsichtigten
Ziel ab. Während Strichcodes hauptsächlich
darauf ausgelegt sind, schnell kleine Informationsmengen zu übermitteln, weshalb sie
auch QR-Codes (Quick Response) genannt
werden, ist Bluetooth in der Lage, größere
Datenmengen und somit auch MultimediaInhalte zu übermitteln.
ob
ile
Das Handy ist das persönlichste, immer
und überall verfügbare Massenmedium.
Seit das klar ist, wird das Handy zunehmend als interaktiver Kanal zum Kunden
gesehen. Der Bereich „Mobile Interactivity“ beschäftigt sich deshalb mit den
Lösungen, die die Interaktion zwischen
einem mobilen Angebot, beispielsweise
einer Werbekampagne und dem Kunden
ermöglichen. Im Unterschied zum mobilen Internet geht es dabei um Lösungen,
die die Kommunikation zwischen Mensch
und Maschine ermöglichen, ohne dabei
notwendigerweise Internettechnologien
zu verwenden.
QR-Code
RFID/NFC
Bluetooth
Vor Fahrtantritt wird
das Ticket am Ticketpoint gelöst.
Foto via
Handy
erstellen
Auswertung
M
Der QR-Code wird über
eine Software entschlüsselt.
Es könnte z. B. eine URL übergeben werden, die dann im
Anschluss aufgerufen wird.
Besonderheiten
¢
Günstige Produktionskosten
¢
Hohe Kompatibilität
(Kamerahandys)
08
Mobile solutions
Strecke validieren
Nach Ankunft am
Zielort verifiziert das
Mobiltelefon erneut
den Ankunftsort.
¢
Schnelle Bereitstellung
(im Vorbeigehen)
¢
Tags nur mit spezieller Anwendung
zu produzieren
¢
Handys sind momentan nicht
verfügbar
Verbindung wird
über das Terminal
angefordert.
Transfer
(z. B. Bilder, Videos,
Musik) Der Benutzer
bestätigt die Verbindung
und den Datentransfer.
Alle Verfahren haben gemeinsam, dass sie
Kurzstreckenfunk-Technologien nutzen und
nur in einem sehr begrenzten Radius funktionieren. Der Nutzer nähert sich also der Möglichkeit zur Interaktion stets aktiv, weshalb
sich diese Technologien besonders für den
Einsatz am Point-Of-Sale eignen. Die darauf
aufbauenden Marketing-Lösungen werden
deshalb auch unter dem Begriff „ProximityMarketing“ zusammengefasst.
¢
Versand von multimedialen Inhalten
¢
Content ist austauschbar
¢
Relativ langwieriger Verbindungaufbau
¢
Hohe Verbreitung von Bluetooth Handys
©
¢
QR Software ist notwendig
Benutzer entwerten Ihre
Tickets im Vorbeigehen.
Sobald das Mobiltelefon
über den Ticketpoint
gehalten wird, wird die
Startstation verifiziert.
Mobile KoMpass 2008
49
6
Die 4C des Proximity-Marketing
¢Rabattgutscheine
¢Test-Anforderung
¢Produktzugaben
¢Exclusive Angebote
pa
CONVENIENCE
Ko
m
¢Mobile Internet Links
¢Anfordern von weiteren Infos
¢Einlasskontrolle bei
Veranstaltungen
6.4.4 Commerce
Die mit dem BVDW assoziierte Mobile Marketing Association (www.mmaglobal.com)
definiert einen Mobile Coupon als „elektronischen Schein, der von einem Mobiltelefon angefordert und/oder an ein Mobiltelefon geliefert wird und gegen einen
Preisnachlass oder eine Rückvergütung
beim Kauf eines Produkt oder einer Dienstleistung eingelöst werden kann“. Damit
können alle denkbaren Angebote, wie kostenlose Testmuster, Preisnachlässe usw.
verknüpft sein. Mobile Couponing ist somit
Teil des Mobile Advertisings.
Ohne Umweg über Werbemaßnahmen
wird hier direkt Umsatz erzielt. So lassen
sich die erwähnten Techniken für den Verkauf von Bahntickets per RFID bzw. NFC
oder zum Abwickeln von Bezahlvorgängen
nutzen. Diese noch sehr selten anzutreffende Einsatzform birgt vor allem dann großes
Potenzial, wenn die dazugehörigen technischen Voraussetzungen wie RFID/MFCLeser, QR-Code und Barcode-Scannersoftware usw. den Massenmarkt erreicht
haben und dahinter liegende Prozesse ausreichend sicher und standardisiert sind.
ob
ile
6.4.3 Couponing
M
Abhängig von der genutzten Technologie
und den übermittelten Daten können somit
vier Hauptanwendungsgebiete ausgemacht
werden. Diese wiederum funktionieren sowohl als Push- als auch als Pull-Dienst.
50
ss
COMMERCE
¢Applikationen herunterladen
¢Video-Trailer
¢MP3-Files
¢Spiele AddOns
Die Chance, mit Nutzern Informationen auszutauschen, wenn sie einen bestimmten Ort
erreichen, eröffnet neue Marketing-Möglichkeiten. Natürlich muss der Nutzer mit der
Übermittlung von Informationen einverstanden sein. Bei den sogenannten Push-Verfahren, bei denen Inhalte aktiv an einen Nutzer
gesendet werden, wird zunächst das Handy
von einem Sender geortet, um dann eine Verbindungsanfrage zu senden. Dieser Vorgang
sollte durch begleitende Promotion-Maßnahmen unterstützt werden, damit der Kunde
seinen Bluetooth-Empfang einschaltet und
die Anfrage auch bemerkt. Bei den Pull-Verfahren macht der Nutzer den ersten Schritt
und fordert Informationen an. Es wird also
deutlich einfacher sein, dem Kunden Informationen oder Inhalte zukommen zu lassen.
20
¢Ticketing
¢Handy-Parken
¢Bezahlen per Handy
COUPONING
CONTENT
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Mobile solutions
©
6
Mobile KoMpass 2008
6.4.6 Convenience
Werden QR-Codes eingesetzt, um die Leser einer Zeitung auf spezielle Artikel im
Mobile Internet zu leiten, so geschieht dies
hauptsächlich auf diesem Wege, um dem
Kunden den Umweg der URL-Eingabe im
Handy-Browser zu ersparen. Dasselbe gilt
für den Einsatz von Bilderkennungstechnologien zur Identifizierung von Plakaten oder
RFID-Tags zur Übermittlung des Standorts
eines Museumsbesuchers, der sich mehr
Informationen zu einem Exponat holen will.
In allen Fällen dient die Proximity-Technologie zu Vereinfachung von Mobile-Diensten und somit zur Erhöhung des Komforts
(Convenience).
20
Die Auslieferung von Content bietet die
vielfältigsten Möglichkeiten. Die bereits
erwähnten Teaser für Kinofilme oder neue
CDs sind dabei nur der Anfang, wenn man
bedenkt, was die Integration eines Proximity-Dienstes für speziellen Content alles
bedeuten kann. Da für die Bluetooth-Übertragung keine Kosten anfallen, können
erstmals Gratis-Inhalte ohne volumenabhängige Kosten angeboten werden. Allein
dadurch werden sich viele Marketing-Modelle schneller rechnen als wenn sie auf
Basis von MMS oder WAP-Push-Technologie ausgeliefert würden. ProximityContent kann auch im Gaming eine neue
Marketing-Funktion übernehmen. Wenn
es bestimmte Extras für ein Spiel nur per
Bluetooth-Download beim Fachhändler
gibt, hat der Kunde einen Grund, häufiger
mal im Fachhandel vorbeizuschauen.
Den Komfort für den Nutzer zu erhöhen,
muss jedem Bereich des Marketings ein
Anliegen sein. Besonders interessant ist
der Bereich Convenience für alle Betreiber
von mobilen Applikationen oder MobileInternet Angeboten, die auf die Zuführung
von Traffic durch andere Medien, wie bspw.
Plakatwerbung oder Print-Produkte bauen.
Das gilt sowohl für Werbetreibende als
auch für Vermarkter redaktioneller Inhalte.
Jeder, der auf die Zuführung von Nutzerströmen auf seine mobilen Angebote angewiesen ist, kann den Bereich Convenience
für sich erschließen. Insbesondere gilt das
für diejenigen Angebote, die unabhängig
von den Portalen der großen Mobilfunkanbieter Nutzerströme zu sich lenken wollen.
ss
Die vier Cs des Proximity-Marketing (Couponing, Commerce, Content, Convenience)
stehen auch für den Hauptnutzen der Technologie für die Zielgruppe. Entsprechend
können sie mit den vier Ps des Marketing
(Product, Price, Placement, Promotion)
kombiniert werden, um einen bestehenden Marketing-Mix zu ergänzen. Mobile
Couponing kann Kunden animieren, ein
bestimmtes Ladengeschäft zu besuchen
und eventuell mehr von einem bestimmten Produkt zu kaufen oder es zunächst zu
testen. Für den Werbetreibenden führt das
dazu, dass der stationäre Handel deutlich
stärker in digitale Marketing-Strategien
eingebunden werden kann. Couponing ist
somit dazu geeignet, bestimmte Vertriebswege zu stärken oder komplett neue Wege
zu eröffnen, wenn beispielsweise virale
Effekte vom Anbieter erlaubt und sogar
gefördert werden. Interessante Inhalte verbreiten sich dann dynamisch innerhalb der
Zielgruppe. Durch Rabatt-Aktionen kann
dem Kunden zum einen direkter Mehrwert
zukommen, während auf der anderen Seite der Verkauf von bestimmten Produkten
angekurbelt werden kann (beispielsweise
Saisonware oder hohe Lagerbestände).
pa
Gerade Bluetooth eignet sich ideal zur
Übermittlung von Multimedia-Inhalten. So
können Kostproben der neuesten Pop-Alben an der Bushaltestelle zum Download
angeboten werden oder Gewinnspiele an
Kunden von Elektronikfachhandelsketten
versendet werden. In Kombination mit
Java-Anwendungen, die so verteilt werden, eröffnen sich hier umfassende Marketingmöglichkeiten, wie zum Beispiel der
Versand von Auto-Konfiguratoren am Messestand eines Autoherstellers.
6.5 Integration in den
Marketing-Mix
Ko
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6.4.5 Content
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Mobile Solutions
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Der Bereich Commerce kann neue Möglichkeiten in der Abwicklung von Verkaufsprozessen bringen und z. B. Spontankäufe
erleichtern oder auch häufig auftretende
Käufe mit Zahlungen von Kleinstbeträgen
(Parktickets, U-Bahnkarten usw.) erleichtern. Das kann mitunter zu Mehrumsätzen
führen, da beispielsweise Kurzparker motiviert werden, auch beim Brötchen holen für
den Parkplatz zu bezahlen statt es wegen
fehlenden Kleingelds „drauf ankommen zu
lassen“.
Mobile Kompass 2008
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6
Die Eintrittskarte auf dem Handy ist erst
der Anfang – Mobile Ticketing eröffnet vielfältige Möglichkeiten für Marketing.
ss
Denn die Eintrittskarte für die Veranstaltung ist nicht aus Papier. Ein kleiner viereckiger Data-Matrix-Code, dargestellt in
einer SMS auf dem Display ihres Handys,
wird stattdessen gescannt und dann der
Einlass gewährt. Und das ist nicht der einzige Vorteil für den Fan, der sein Handy
sowieso immer dabei hat und mit dieser
neuen Ticketform Komfort genießt. Denn
vor und nach dem Event wird der Veranstalter des Konzerts und die Plattenfirma
der Chemical Brothers zudem Angebote
per SMS und Coupons an die Besitzer der
elektronischen Tickets versenden sowie
Informationen zum Ablauf des Events. Wo
war doch gleich wieder die After-ShowParty? Was, zehn Prozent Rabatt beim Kauf
des aktuellen Albums der Chemical Brothers ab Montag in allen Karstadt-Filialen?
Parkplatz P1 gesperrt, Ausweichflächen
vorhanden? Happy Hour am Döner-Stand
links vor der Bühne? Die Möglichkeiten des
mobilen Marketings und der individuell
zugeschnittenen Kunden-Kommunikation
sind so verheißungsvoll wie vielfältig.
M
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Eintrittskarten werden auf Papier gedruckt.
Zuerst bunt und kreativ, dann per Computer-Ticket auf identischen Rohlingen. Was
jahrzehntelang uneingeschränkt Standard
und State Of The Art war, hat längst eine
attraktive Alternative gefunden: Ticketing
per Handy.
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6.6 Exkurs:
Mobile Ticketing
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Martin Schrüfer
Chefredakteur
event. (KPS Verlag)
München/Hamburg – 19. Juni 2008, im
Berliner Westen: Tausende Fans haben
sich zur Zitadelle Spandau aufgemacht, um
dort am Abend das einzige DeutschlandKonzert der Chemical Brothers zu erleben.
Es erwartet sie nicht nur ein aufregendes
Live-Erlebnis, in ihrer Hosentasche tragen
einige der Fans darüber hinaus die Zukunft
des Veranstaltungsticketings ...
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Dass dieses eingangs geschilderte Szenario nicht Theorie bleibt, dafür sorgen
Unternehmen wie der Hamburger Dienstleister MATRIX Solutions. Das Team von
Geschäftsführer Jacques Kruse-Brandao
ist seit bald fünf Jahren mit dem Produkt
„PicTicket“ auf dem Markt, einer Komplettlösung für mobiles Ticketing. Hat der
Veranstalter sich für den Einsatz von PicTickets entschieden, wird zunächst die
Schnittstelle zwischen dem Vertriebssystem seiner Tickets (also beispielsweise
große Ticketdienstleister wie Kartenhaus
oder, auf regionaler Ebene, München Ticket oder Hekticket in Berlin) und dem PicTicket-System geschaffen. Danach hat der
Käufer der Eintrittskarte die Wahl, ob er
sich das Dokument lieber herkömmlich per
Post schicken lassen will, was oftmals mit
Aufschlägen auf den Ticketpreis für Porto
und Handling verbunden ist, oder ob er ein
PicTicket will, das per SMS auf sein Handy
geschickt wird.
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Rock‘n‘Roll meets Business
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Mobile Solutions
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Mobile Kompass 2008
Am Veranstaltungstag ist MATRIX Solutions mit einem eigenen Einlasssystem
vor Ort, mit einem Handscanner liest das
Einlasspersonal die Tickets vom Display
der Handys ab. Betrüger haben übrigens
keine Chance, denn bei PicTicket gilt „first
in“: Der erste, der mit dem Handyticket am
Einlass aufkreuzt, kommt rein. Die zehn
Kumpels, die das Ticket zuvor weitergeleitet bekamen, aber nicht. Und selbst wenn
diese vervielfältigten Tickets zeitgleich an
verschiedenen Eingängen vorgezeigt werden, hat der Betrüger das Nachsehen, denn
die Einlässe sind per WLAN vernetzt und
buchen die gescannten Tickets in Echtzeit
aus dem System aus.
„Die Idee ist also sicherlich charmant, nur
wäre es nicht wirklich klug, bis zur allgemeinen Marktdurchdringung die bereits
vorhandenen und startbereiten Marketingmöglichkeiten einschlafen zu lassen“,
meint Jacques Kruse-Brandao, Geschäftsführer von Matrix Solutions, im Gespräch
mit „Mobile Kompass“ und stellt die nächste Stufe der Entwicklung seines Unternehmens vor: PicCoupon. Ein PicCoupon wird
im Internet von Konsumenten angefordert
und direkt aufs Handy geschickt. Diese
Coupons lassen sich später im Handel einlösen. In Verbindung mit einem PicTicket
für das Konzert der Chemical Brothers, um
bei dem eingangs des Artikel geschilderten
Falls zu bleiben, würde dies also bedeuten,
dass der Konzertbesucher direkt auf sein
Handy beispielsweise eine Rabattmarke für
den CD-Kauf oder das Bier nach der Show
bekommt. Als Gegenleistung hinterlässt
der Kunde Informationen wie Adresse,
Kaufverhalten oder Zufriedenheit. Des weiteren ist der PicCoupon die Antwort auf ein
altes Problem bei Gutscheinen: Er ermöglicht ein präzises Tracking und schließt aus,
dass die Menge an Gutscheinen unkontrollierbar wird.
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Neben dem 2D-Barcode gibt es derzeit
zwei weitere Verfahren zur Identifizierung
von Menschen bei Veranstaltungen und für
ein Bezahlverfahren per Datenaustausch:
RFID (Radio Frequency Identification) und
NFC (Near Field Communication). Beide
haben auf dem Markt absolut ihre Berechtigung, können aber nicht ansatzweise die
Möglichkeiten abbilden, die im Live-Entertainment oder allgemein in der Veranstaltungsbranche benötigt werden. So gibt ein
RFID-Chip, der in eine Eintrittskarte für eine
Veranstaltung integriert ist (übrigens bei
der Fußball-WM zum ersten Mal im großen Stil verwirklicht und heftig von Datenschützern kritisiert) nach einer Ansprache
mit elektromagnetischen Wellen zwar die
gespeicherten Daten auf dem Chip preis
und ermöglicht eine Kontrolle der Übereinstimmung zwischen Ticketbesitzer und
Ticketeigentümer, kann aber weitere Informationen und Interaktionen zwischen Kunde und Veranstalter nicht realisieren.
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Neben dem vereinfachten Handling für
Konzertbesucher und dem erweiterten Verkaufsfenster für Veranstalter (schließlich
lässt sich ein Handyticket im Gegensatz zu
dem Papierticket auch noch eine Stunde
vor Veranstaltungsbeginn verkaufen und
versenden) kommt auch noch der Aspekt
der Fälschungssicherheit hinzu, denn der
Data-Matrix-Code ist so aufwändig verschlüsselt, dass eine Manipulation ausgeschlossen ist. MATRIX Solutions ist mit
PicTicket in den vergangenen Jahren in
Deutschland rasch zum Marktführer aufgestiegen und hat Großveranstaltungen
wie beispielsweise die Sechs-Tage-Rennen
in München in den Jahren 2005, 2006 und
2007, die Eröffnungsfeier „3 Orchester und
Stars“ zur Fußball-WM in München 2006
und die Tournee der Popstars-Gewinner
„Monrose“ mit Handytickets ausgestattet.
Aber auch in Spanien, Skandinavien und
den Niederlanden ist dieses System schon
im Einsatz.
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Mobile Solutions
So spannend also Konzerte oder Live-Veranstaltungen sein können, so spannend
erscheinen auch die Möglichkeiten, die Ticketing per Handy erschließen. Das Umfeld
vor, während oder nach einem Konzert oder
Event ist jedenfalls hochemotional und bestens geeignet zur Kundenansprache.
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Etwas weiter ist die Idee der Near Field
Communication entwickelt, im Moment
aber nur in der Theorie. Der Chip im Handy,
der berührungslos vor das Lesegerät eines
Getränkeautomaten gehalten wird und der
aufgrund der in ihm gespeicherten Daten
die Bezahlung des Kleinbetrags veranlasst,
ist sicherlich eine gute Idee. Doch wie lange wird es dauern, bis genügend Handys
in Deutschland einen solchen Chip haben?
Experten sehen den Zeitraum bis zu einer
Penetration von rund 70 Prozent bei rund
sechs Jahren. Fakt ist derzeit, dass es nur
sehr wenige NFC-fähige Handys auf dem
Markt gibt (z.B. 6131 NFC von Nokia) und
dies auch nur in der Region verkauft wird,
in der Nokia den Feldversuch macht.
Mobile Kompass 2008
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6
@BIT GmbH
11 Prozent Communication
7P Consulting GmbH
Adconion
AdLINK Internet Media GmbH
ADTECH AG
pa
AGOF Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung e.V.
allesklar.com AG
arvato mobile GmbH
autobild.de
Babiel GmbH / LINKBOX
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Benjoo Media
Berger Baader Hermes GmbH
Beyond Interaction
BlueMars - Gesellschaft für digitale Kommunikation mbH
Bo-Mobile GmbH
brainbits GmbH
CAP Customer Advantage Program GmbH
Cellular GmbH
Denkwerk
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Deutsche medienakademie
Deutsche Post AG
divolution - Digital Revolution Technology GmbH
DoubleClick GmbH Deutschland
escape GmbH
Fraunhofer-Institut System- und Innovationsforschung (ISI)
Futurlink GmbH
FPS - Fritze Paul Seelig Rechtsanwälte
M
G+J Electronic Media Sales GmbH
Google Germany GmbH
GroupM Germany GmbH
Hiwave GmbH
hmmh multimediahaus AG
Institut für Mobile Marketing - ifmm e.V.
Igedo Company GmbH & Co KG
©
Interactive Media CCSP GmbH
IP Deutschland GmbH
KMF Werbung GmbH
M:Metrics Limited
MATERNA GmbH, Business Unit Communications
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Mobile Kompass 2008
Mobile Science & Education
Mobile Research
Mobile Advertiser
Mobile Consulting
Mobile Content Production / Media
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Mobile Media / Sales / Agencies
Mobile Servcies & Application
Moible Technology
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12snap Germany GmbH
Mobile Devices
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Unternehmen
Mobile Network Operators / MVNO
Anbieterverzeichnis
Mobile Science & Education
Mobile Research
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MATRIX Solutions GmbH & Co.KG
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MEC Interaction
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Medio Systems GmbH / Medio Systems Ltd
Mobile Consulting
Unternehmen
Mobile Advertiser
Mobile Content Production / Media
Mobile Media / Sales / Agencies
Moible Technology
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Mobile Devices
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Mobile Servcies & Application
Mobile Network Operators / MVNO
Anbieterverzeichnis
Microsoft Deutschland GmbH
MindMatics AG
MindShare GmbH
Mobile Communication and Service (MCS SH) GmbH
pa
Mobile Vision Technologies GmbH
multi-media-management GmbH
MWC.mobi
mymobai - mein mobiler Vorteil
Netbiscuits GmbH
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NetBooster GmbH
New Media Consulting
newtention technologies GmbH
NEXT ID GmbH
Nokia GmbH
o2 Germany GmbH & Co. OHG
Pixelpark AG
Playboy Deutschland Publishing GmbH
ob
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Quality Channel GmbH
queo GmbH
SAATCHI & SAATCHI GmbH
SevenOne Intermedia GmbH
Sevenval AG
SIC! Software GmbH
Simyo GmbH
Smaato Inc.
SYNAP GmbH Neue Medien
the agent factory GmbH
TOMORROW FOCUS AG
M
T-Mobile Deutschland GmbH, T-Mobile International AG
United Internet Media AG
Value Mountain Media GmbH
Vest-Netz GmbH
Vodafone D2 GmbH
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WELT GRUPPE / Berliner Morgenpost
Whatever Mobile GmbH
YOC AG
Zed Germany GmbH
Mobile Kompass 2008
55
Ansprechpartner
Detlev Vendt
Telefon: 0421 9601160
Mobil: 0172 4358496
E-Mail: [email protected]
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Consulting
11 Prozent Communication
St. Paul 15
85435 Erding
Telefon: 08122 955625
Web: www.11prozent.de
WAP: www.mobile.11prozent.de
Kurzbeschreibung
11 Prozent Communication hat sich als
neutrale Kommunikationsplattform und
Strategieberatung zwischen Marken-,
Media- und Mobile-Welt etabliert. Seit
2004 richtet sie erfolgreich MobileKongresse in Europa aus.
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Carsten Szameitat, Angelique Szameitat
Zentrale: Erding
Standort: Erding
Mitarbeiter Deutschland: 10
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Ansprechpartner
Carsten Szameitat
Telefon: 08122 955625
E-Mail: [email protected]
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Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Detlev Vendt
Zentrale: Bremen
Standort: Deutschland
Mitarbeiter Deutschland: 8
Referenzen
Bundesverband Digitale Wirtschaft e. V.,
Düsseldorf
Deutsche Messe AG, Hannover
KI Media GbR (OFDb.de), Bremen
Volkswagen Nutzfahrzeuge, Hannover
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Kurzbeschreibung
Der WebSizer der ATBIT GmbH macht Ihre
bestehenden Internetseiten auch ohne
nennenswerte Anpassungen für nahezu
alle mobilen Endgeräte voll nutzbar – bei
besten Ergebnissen durch einfache Konfiguration Ihres Webservers.
@BIT GmbH
Hermann-Köhl-Straße 7
28199 Bremen
Telefon: 0421 9601160
Web: www.atbit.de
WAP: www.atbit.de
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alphabetischer branchenkatalog
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Mobile KoMpaSS 2008
Kategorien
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Consulting
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Referenzen
adidas, Coca-Cola, Ferrero, Lufthansa,
McDonald’s, Vodafone
Unternehmensdaten 2008 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Stefanie Krebs, Peter Prislin
Zentrale: München
Standorte: Düsseldorf, Mailand,
Stockholm, London, Istanbul
Mitarbeiter Deutschland: 45
Mitarbeiter international: 75
Kategorien
¢ Mobile Network Operators / MVNO
¢ Mobile Devices
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
7P Consulting GmbH
Im Mediapark 8
50670 Köln
Telefon: 0221 92007-0
Web: www.7p-group.com
Kurzbeschreibung
SEVEN PRINCIPLES ist eine international
agierende Unternehmensberatung mit
IT-Fokus. Auf Basis langjähriger Erfahrung und einer Vielzahl erfolgreicher
Projekte verfügt SEVEN PRINCIPLES
über führendes Know-how für mobile
Lösungen, darunter Mobile Marketing,
Mobile Advertising, Proximity Marketing,
Mobile Tagging, Mobile TV, Mobile Device
Management und Mobile Support.
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Ulrich Trinkaus
Zentrale: Köln
Standorte: Köln, Frankfurt am Main,
Ratingen, Dortmund, München
Mitarbeiter Deutschland: > 400
Gruppen-Umsatz 2007 in Deutschland:
51,4 Mio. EUR
Referenzen
Volkswagen, Mars, Nokia, Coca-Cola,
Warner
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
¢ Mobile Research
¢ Mobile Science & Education
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Ansprechpartner
Marc O. Schmöger
Mobil: 0162 2616454
E-Mail: [email protected]
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Ansprechpartner
Stefanie Krebs
Telefon: 089 3066660
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
12snap entwickelt innovative Mobile
Marketing- und Kundenbindungslösungen
für Werbetreibende. Bei der Gestaltung
seiner preisgekrönten Kampagnen und
Marketing-Programme verbindet das 1999
gegründete Unternehmen Mobilfunktechnik und Kreation auf höchstem Niveau.
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12snap Germany GmbH
Lazarettstraße 4
80636 München
Telefon: 089 306666110
Web: www.12snap.com
WAP: 12snap.mobi
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alphabetischer branchenkatalog
Mobile KoMpaSS 2008
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Referenzen
Kooperation mit Smaato
Kategorien
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Sven Bornemann
Zentrale: London
Standorte: Deutschland, UK, Frankreich,
USA, Australien, Kanada
Mitarbeiter Deutschland: 31
Mitarbeiter international: 131
AdLINK Internet Media GmbH
Elgendorfer Straße 57
56410 Montabaur
Telefon: 02602 962000
Web: www.adlink.de
Kurzbeschreibung
AdLINK Group ist das führende Vermarktungsnetzwerk für digitale Marketinglösungen in Europa. Mit AdLINK Media,
affilinet, net:dialogs, Sedo und der Marke
composite verfügt sie über Spezialisten
in den Geschäftsfeldern Display-, Affiliate-, Direkt- und Dialog-Marketing sowie
Domain- und E-Mail-Marketing.
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Matthias Wahl
Zentrale: Düsseldorf
Standorte: Hamburg, München,
Montabaur, Köln, Paris, London, Madrid,
Stockholm, Dublin, Amsterdam, Brüssel,
Zürich, Wien
Mitarbeiter Deutschland: 170
Mitarbeiter international: 400
Umsatz 2006 international: 177,5 Mio EUR
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Ansprechpartner
Matthias Wahl
Telefon: 0211 30277-100
Mobil: 0171 3106310
E-Mail: [email protected]
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Ansprechpartner
Sven Bornemann
Telefon: 089 780178-23
Mobil: 0172 8520095
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
Die Adconion Media Group ist ein global
agierendes Ad Network, das sich auf die
Realisierung von performance-orientierten
Brandingkampagnen mit hohen Reichweiten konzentriert. In Deutschland liegt die
Reichweite bei über 30 Prozent.
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Adconion
Lindwurmstr. 114
80337 München
Telefon: 089 7801780
Web: www.adconion.com
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Mobile KoMpaSS 2008
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Consulting
20
Referenzen
AOL Deutschland und AOL Europe,
Hi-Media, meinestadt.de, Mairdumont
Media, netpoint media
Auf internationaler Ebene z. B. BSkyB,
ICQ, Siemens, A&E Television Networks
Kategorien
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Consulting
¢ Mobile Research
Unternehmensdaten 2008 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Dirk Freytag (CEO), Erhard Neumann (COO),
Mark Thiele (CTO)
Zentrale: Dreieich
Standorte: Frankfurt am Main, Hamburg,
New York, San Francisco, Los Angeles,
London, Stockholm, Helsinki, Oslo, Paris,
Bangkok, Sydney, Kapstadt
Mitarbeiter Deutschland: 55
Mitarbeiter international: 82
Kurzbeschreibung
Die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung wurde im Dezember 2002 gegründet. Aufgabe und Zweck der AGOF ist es,
unabhängig von Individualinteressen, für
Transparenz und praxisnahe Standards
in der Internet- und Online-Werbeträgerforschung zu sorgen. Ziel ist es, die
einheitliche Reichweitenwährung als Basis
für die Online-Mediaplanung im Markt zu
etablieren.
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AGOF Arbeitsgemeinschaft
Online-Forschung e. V.
Niddastraße 52
60329 Frankfurt am Main
Telefon: 069 264888310
Web: www.agof.de
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Ansprechpartner
Erhard Neumann
Telefon: 06103 5715-196
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
Kernprodukt von ADTECH ist die AdManagement-Lösung Helios IQ, die durch
Anwendungen für Mobile und Video Ads
ergänzt wird. Mit ihr lassen sich unterschiedlichste Formen von digitaler Werbung verwalten, ausliefern und auswerten.
ss
ADTECH AG
Robert-Bosch-Straße 32
63303 Dreieich
Telefon: 06103 57150
Web: www.adtech.info
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alphabetischer branchenkatalog
Kategorien
¢ Mobile Research
Unternehmensdaten 2008 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Birgit Hüttner
Zentrale: Frankfurt am Main
Mitarbeiter Deutschland: 6
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Ansprechpartner
Marcus Föbus
Telefon: 069 264888-314
Mobil: 0160 90331802
E-Mail: [email protected]
Referenzen
InteractiveMedia, SevenOne Interactive,
TOMORROW FOCUS, United Internet
Media, Yahoo! Deutschland
Mobile KoMpaSS 2008
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Kategorien
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Consulting
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Ansprechpartner
Volker Brenner
Telefon: 02241 925343
Mobil: 0160 99104898
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
Das Städteportal meinestadt.de stellt für alle
gängigen Handys, PDAs und andere mobile
Endgeräte den Service „meinestadt.demobil“ zur Verfügung. Jederzeit und überall
abrufbereit sind alle wichtigen lokalen
Informationsangebote der Website – vom
Branchenbuch über das Kinoprogramm
bis zu den Lehrstellen. In einheitlichem
Design präsentiert sich das mobile Angebot
für ausnahmslos jede der 12.241 Städte
Deutschlands. Auch lokale Werbung ist über
den mobilen Weg möglich: Mobile Banner
werden deutschlandweit oder in einzelnen
Stadtportalen passend zur Displaygröße des
Handys und themenbezogen ausgeliefert.
ss
allesklar.com AG
Am Turm 40
53721 Siegburg
Telefon: 02241 9253-10
Web: www.allesklar.com
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Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Dr. Manfred Stegger, Paul Dillenburg
Zentrale: Siegburg
Standorte: Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt
am Main, München, Essen, Berlin
Mitarbeiter Deutschland: 260
arvato mobile GmbH
Kehrwieder 8
20457 Hamburg
Telefon: 040 38617400
Web: www.arvato-mobile.de
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Ansprechpartner
Katja Westphal
Telefon: 040 38617-614
Mobil: 0171 7614409
E-Mail: [email protected]
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Kurzbeschreibung
arvato mobile bietet seinen Kunden weltweit
digitale Entertainment-Inhalte sowie innovative Konzepte und interaktive Lösungen. Dabei verstehen wir uns als 360-Grad-Manager
entlang der kompletten digitalen Wertschöpfungskette. Wir arbeiten in über 75 Ländern
u. a. für führende Netzbetreiber, Internet
Service Provider, Lizenzgeber, Medienunternehmen und Marken. arvato mobile ist eine
Tochter von arvato – einem Unternehmensbereich von Bertelsmann.
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Bernhard Ribbrock, Ralf Priemer
Zentrale: Hamburg
Standorte: Hamburg, Gütersloh,
Maastricht, London, Moskau, Sao Paolo,
Rio de Janeiro, Dubai, Madrid, Rom
Mitarbeiter Deutschland: 230
Mitarbeiter international: 300
Mobile KoMpaSS 2008
Referenzen
T-Online, T-Mobile, Vodafone, BILD,
United Internet, Obi und viele mehr.
Kategorien:
¢ Mobile Network Operators / MVNO
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
¢ Mobile Devices
¢ Mobile Technology
Kategorien
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Dr. Hans H. Harmer
Zentrale: Hamburg
20
autobild.de
Axel Springer Auto Verlag GmbH
Axel-Springer-Platz 1
20350 Hamburg
Telefon: 040 34723466
Web: www.autobild.de
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alphabetischer branchenkatalog
Babiel GmbH / LINKBOX
Moskauer Straße 27
40227 Düsseldorf
Telefon: 0211 1793490
Web: www.linkbox.eu
Kurzbeschreibung
Mit der LINKBOX werden selbst komplexe
mobile und crossmediale Anwendungsszenarien möglich: ob als Informationsmedium, Kundenbindungsinstrument,
Kommunikationslösung oder Werkzeug für
Workflow- und Dokumentenmanagement.
Kategorien
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Dipl.-Kfm. Georg Babiel, Dipl.-Ing. Harald
Babiel, Dr. Rainer Babiel
Zentrale: Düsseldorf
Standorte: Berlin, Wien, Mainz
Mitarbeiter international: 35-40
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Ansprechpartner
Lutz Melcher
Telefon: 0211 1793490
E-Mail: [email protected]
Ko
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Ansprechpartner
Christian Wolf
Telefon: 040 347-22263
E-Mail: [email protected]
Mobile KoMpaSS 2008
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Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
André Reif
Zentrale: Deutschland
Standorte: Dresden, Berlin, München
Mitarbeiter Deutschland: 9
20
Referenzen
myMobai.de
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
Berger Baader Hermes GmbH
Thierschstraße 5
80538 München
Telefon: 089 210227-0
Web: www.bergerbaaderhermes.de
Kurzbeschreibung
Berger Baader Hermes – Agentur für
kreative und interaktive Markenführung.
Im Jahr 2000 gegründet, bietet BBH
neben der erfolgreichen ganzheitlichen
Betreuung von digitaler Kommunikation, Markenstrategie und -beratung auch
Dialogmarketing und Mobile Marketing
vollintegriert unter einem Dach an.
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Ansprechpartner
Matthias Berger
Telefon: 089 210227-20
Mobil: 0151 11648593
E-Mail:
[email protected]
Ko
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pa
Ansprechpartner
André Reif
Telefon: 035 1888288
Mobil: 0172 3666360
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
Benjoo Media berät Unternehmen bei
ihren Marketingaktivitäten auf mobilen
Endgeräten. Dabei betreuen wir Unternehmen von der Ideenfindung und Konzeption mobiler Anwendungen oder mobiler
Kampagnen bis zur Realisierung von
J2ME-Plattformen.
ss
Benjoo Media
Rähnitzgasse 20b
01099 Dresden
Telefon: 035 1888288
Web: www.benjoo.de
WAP: www.benjoo.de
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alphabetischer branchenkatalog
©
M
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Matthias Berger
Zentrale: München
Mitarbeiter Deutschland: 35
Umsatz 2006 in Deutschland: 2,68 Mio EUR
62
Mobile KoMpaSS 2008
Referenzen
AMD, HypoVereinsbank, Jägermeister,
Sun Microsystems oder auch die SocialNetwork Plattform Bloomstreet.
Kategorien
¢ Mobile Advertiser
20
Referenzen
Volkswagen, Mars, Nokia, Coca-Cola,
Warner
Kategorien
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
¢ Mobile Research
BlueMars – Gesellschaft für digitale
Kommunikation mbH
Ebersheimstraße 5
60320 Frankfurt am Main
Telefon: 069 469973-0
Web: www.bluemars.net
Kurzbeschreibung
BlueMars ist seit 1997 Spezialist für die
Gestaltung von Kundenbeziehungen und
Markenführung mit digitalen Strategien.
Referenzen
Arcor, BASF, DaimlerChrysler, Deutsche
Telekom, Hessischer Rundfunk, Lufthansa
City Center, O2, Swarovski, Unesco, ZDF
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Tobias Kirchhofer, Frank Auth
Standort: Frankfurt am Main
Mitarbeiter Deutschland: 33 (inkl. Azubis
im Jahr 2006)
Umsatz 2006 in Deutschland: 3 Mio. EUR
Kategorien
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
©
M
ob
ile
Ansprechpartner
Tobias Kirchhofer
Telefon: 069 469973-0
E-Mail: [email protected]
Ko
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Ansprechpartner
Arno D. Schäfer
Telefon: 0211 17162490
E-Mail: [email protected]
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Arno Schäfer, Oliver Gertz, Christopher
Kaiser
Standorte Deutschland: Hamburg,
Düsseldorf
ss
Beyond Interaction
Derendorfer Allee 10
40476 Düsseldorf
Telefon: 0211 17162490
Web: www.beyondinteraction.de
08
alphabetischer branchenkatalog
Mobile KoMpaSS 2008
63
Ansprechpartner
Henrik Wolter
Telefon: 0228 909074-11
E-Mail: [email protected]
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Henrik Wolter
Zentrale: Bonn
Mitarbeiter Deutschland: 6
pa
Kurzbeschreibung
Seit 1999 ist die brainbits GmbH als OnlineKommunikationsagentur und Entwickler von
webbasierten Anwendungen aktiv. Neben
klassischen Webprojekten, mobilen Diensten
und Online-Marketing-Kampagnen entwickeln wir vor allem Online-Applikationen
für das Enterprise-Umfeld. Mittelständische
Unternehmen, Konzerne und öffentliche Auftraggeber setzen auf unsere Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit bei der
Entwicklung webbasierter Lösungen.
Mit unserer Technologie- und Strategie-Beratung prüfen wir im Vorfeld alle Projektparameter und entwickeln ein tragfähiges
Gesamtkonzept. So bleiben die Risiken auch
bei ambitionierten Projekten kalkulierbar.
brainbits ist seit September 2007 ZEND Systemintegrationspartner, womit wir unsere
Kompetenz für die Entwicklung PHP-basierter Enterprise-Anwendungen untermauern.
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Patrick Schuh, Sascha Emondts
Zentrale: Köln
Mitarbeiter Deutschland: 5
©
M
ob
ile
Ansprechpartner
Patrick Schuh
Telefon: 0221 589808-0
E-Mail: [email protected]
Ko
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kommunikation & s y s t e m e
brainbits GmbH
Alpenerstraße 16
50825 Köln
Telefon: 0221 589808-0
Web: www.brainbits.net
64
Kategorien
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Consulting
¢ Mobile Research
20
Kurzbeschreibung
Die Bo-Mobile GmbH, Betreiber von
handytarife.de, ist spezialisiert auf Mobilfunk-Tarife und Marktanalysen im Bereich
Telekommunikation.
ss
Bo-Mobile GmbH
Trierer Straße 70–72
53115 Bonn
Telefon: 0228 909074-0
Web: www.bo-mobile.com
08
alphabetischer branchenkatalog
Mobile KoMpaSS 2008
Referenzen
Blucom-Dienst des digitalen
Spartenkanals tv.gusto
> www.tvgusto.de
SMS-Rezeptabruf
> www.tvgustopremium.com
Kategorien
¢ Mobile Services & Application
Kurzbeschreibung
CELLULAR ist ein Full-Service-Dienstleister für mobile Lösungen und deckt mit
seinen Geschäftsfeldern Mobile Content,
Mobile TV, Mobile Marketing und Technology sämtliche Kernanforderungen
des mobilen Marktes ab.
ob
ile
Ansprechpartner
Roman Kocholl
Telefon: 040 50719910
Mobil: 0172 4024125
E-Mail: [email protected]
Ko
m
CELLULAR GmbH
Schulterblatt 58
20357 Hamburg
Telefon: 040 50719921
Web: www.cellular.de
Referenzen
1. HappyDigits Shop Finder
(http://www.happydigits.de/shopfinder):
Anzeigetool für HappyDigits Partner POS
inkl. POS-spezifischem Online- und Mobile-Couponing (Nominiert für DMMA 2007).
2. CeBIT 2007: Gewinnspielsäule mit
MobilePoint für Deutsche Telekom AG.
3. HappyDigits Mobile Portal
www.happydigits.mobi: Kontostand
prüfen und Coupons einlösen.
20
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Thorsten Franz
Zentrale: Köln
Mitarbeiter Deutschland: ca. 100
pa
Ansprechpartner
Lutz Grundmann / Daniel Teufer
Telefon: 0221 60607-543
Mobil: 0160 90510298 / 0160 97861101
E-Mail: [email protected]
[email protected]
Kurzbeschreibung
Die CAP Customer Advantage Program
GmbH ist Full-Service-Dienstleister für
sämtliche Customer Relationship Management-Services. Kernprodukt ist das Multipartner-Bonusprogramm HappyDigits. Im
Rahmen der individualisierten Teilnehmeransprache ist der mobile Kanal ein fester
Bestandteil des Marketing-Mix.
ss
CAP Customer Advantage Program GmbH
Innere Kanalstraße 98
50672 Köln
Telefon: 0221 60607-0
Web: www.happydigits.de
WAP: www.happydigits.mobi
08
alphabetischer branchenkatalog
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Consulting
¢ Mobile Research
Referenzen
o2, Simyo, Serviceplan, Pro7SAT1, Playboy
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
©
M
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Roman Kocholl
Zentrale: Hamburg
Mitarbeiter Deutschland: 40
Mobile KoMpaSS 2008
65
ss
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Jochen Schlaier, Axel Schmiegelow,
Frank Zimpel, Marco Zingler
Zentrale: Köln
Mitarbeiter Deutschland: 160
Kategorien
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
deutsche medienakademie GmbH
Im MediaPark 6
50670 Köln
Telefon: 0221 5743-7200
Web: www.medienakademie-koeln.de
Kurzbeschreibung
Die deutsche medienakademie verfolgt –
mit dem Schwerpunkt der Qualifizierung
von Führungskräften im Bereich Kommunikation und Medien – das Ziel, Unternehmen zu unterstützen, wettbewerbs- und
zukunftsfähiger zu werden. Als Centerof-Excellence vermittelt sie mithilfe eines
Netzwerks von rund 1.500 Trainern, Referenten, Dozenten und Coaches, davon 3/4
selbst Manager, einzigartige Kompetenz.
Referenzen
• Next-Generation Smart Mobiles –
Always-Mobile und Always-Online:
Befreiung des Internet vom Computer?
Workshop, 10. April 2008, Köln
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Ekkehart Gerlach
Zentrale: Köln
Kategorien
¢ Mobile Consulting
¢ Mobile Science & Education
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Ansprechpartner
Ekkehart Gerlach
Telefon: 0221 5743-7200
E-Mail: [email protected]
Ko
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Ansprechpartner
Nils M. Hachen
Telefon: 0221 2942-100
E-Mail: [email protected]
Referenzen
Condor, germanwings, OBI, Nokia und
Thomas Cook
20
Kurzbeschreibung
denkwerk zählt zu den kreativsten Internetagenturen Deutschlands und entwickelt
als Full-Service-Dienstleister innovative
Lösungen. Auszeichnungen u. a.: iF award,
epica, Montreux, New York Festival
denkwerk
Vogelsanger Straße 66
50823 Köln
Telefon: 0221 2942100
Web: www.denkwerk.com
08
alphabetischer branchenkatalog
66
Mobile KoMpaSS 2008
• Jenseits von UMTS – 4G auf dem Weg
zu Fixed-Mobile-Convergence –
Oder „Was bringen 100 Mbps und mehr
in der Jackentasche?“
Workshop, 19. Februar 2008, Düsseldorf
20
Kategorien:
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
Ko
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Ansprechpartner
Tomoki Saotome
Telefon: 0228 18296105
Mobil: 0173 2512439
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
Deutsche Post World Net ist die weltweit
führende Logistik-Gruppe. Mit der gebündelten Logistik-Kompetenz ihrer Marken
Deutsche Post, DHL und Postbank bietet
die Gruppe integrierte Dienstleistungen
und maßgeschneiderte, kundenbezogene
Lösungen für das Management und den
Transport von Waren, Informationen und
Zahlungsströmen durch ihr multinationales
und multilokales Know-how und Netzwerk.
Deutsche Post World Net ist zugleich führender Anbieter für Dialog Marketing sowie für
effiziente Outsourcing- und Systemlösungen
für das Briefgeschäft. In 2006 wurde ein
Konzernumsatz von über 60 Milliarden Euro
erwirtschaftet. Deutsche Post World Net
beschäftigt mehr als 500.000 Mitarbeiter in
über 220 Ländern und Territorien und ist damit einer der größten Arbeitgeber weltweit.
ss
Deutsche Post AG
Charles-de-Gaulle-Straße 20
53113 Bonn
Telefon: 0228 1820
Web: www.deutschepost.de
08
alphabetischer branchenkatalog
ob
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Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Vorstand: Dr. Klaus Zumwinkel (Vorsitzender), John Allan, Dr. Frank Appel, Jürgen
Gerdes, Dr. Wolfgang Klein, John Mullen,
Walter Scheure
Zentrale: Bonn
Standorte: weltweit
Mitarbeiter Deutschland: 150.000
Mitarbeiter international: 500.000
Umsatz 2006 international: 60,5 Mrd. EUR
Kurzbeschreibung
DIVOLUTION, der Spezialist für Analyse,
Profiling, Testing und Targeting Lösungen,
bietet eine Kombination aus WEB- und
WAP-Analyse, damit Sie mehr über Ihre
mobile Zielgruppe erfahren.
Referenzen
AOL Deutschland und AOL Europe,
Hi-Media, meinestadt.de, Mairdumont
Media, netpoint media
Auf internationaler Ebene z. B. BSkyB,
ICQ, Siemens, A&E Television Networks
Ansprechpartner
Monia Schumacher
Telefon: 0211 99439409
Mobil: 0178 3765899
E-Mail: [email protected]
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Michael Beck
Zentrale: Detmold
Standort: Düsseldorf
Mitarbeiter Deutschland: 12
Kategorien
¢ Mobile Technology
©
M
divolution – Digital Revolution
Technology GmbH
Paulinenstraße 21a
32756 Detmold
Telefon: 05231 301694
Web: www.divolution.com
Mobile KoMpaSS 2008
67
20
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Advertiser
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Michael Fuhrmann
Zentrale: Frankfurt am Main
Standorte Europa: Hamburg, Düsseldorf,
Frankfurt, London, Dublin (Headquarter
Europe), Paris
Mitarbeiter Deutschland: 50
Mitarbeiter international: 1.300
escape GmbH
Lindleystraße 12
60314 Frankfurt am Main
Telefon: 069 460961-0
Web: www.escape-germany.de
Kurzbeschreibung
Die escape GmbH ist seit 1996 im
Segment der Softwareentwicklung als
Dienstleistungsunternehmen sowie als
Produzent tätig.
An den Standorten in Frankfurt/Main,
Berlin und Wien entwickelt escape Softwarelösungen zur Kommunikation innovativer Ideen, ausdrucksstark, mit hohem
Anspruch an Design und Form.
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Ansprechpartner
Christian J. Allihn
Telefon: 069 460961-0
E-Mail: [email protected]
Ko
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Ansprechpartner
Michael Fuhrmann
Telefon: 040 41406-0
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
DoubleClick ist ein global aufgestellter
Anbieter von Technologien und Dienstleistungen für das digitale Marketing in den
Bereichen Ad-Management, Rich-Media,
Videowerbung, Suchmaschinenmarketing
und Mobile Adserving.
ss
DoubleClick GmbH Deutschland
Unterlindau 58
60323 Frankfurt
Telefon: 069 905500
Web: www.doubleclick.de
WAP: www.doubleclick.de
08
alphabetischer branchenkatalog
©
M
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Zentrale: Frankfurt am Main
Standorte: Berlin, Wien
Mitarbeiter Deutschland: 15
Mitarbeiter international: 17 (gesamt)
68
Mobile KoMpaSS 2008
Referenzen
Vodafone, T-Mobile, SevenOne Intermedia, Zed Germany, Fahrschool
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
¢ Mobile Research
20
Kategorien
¢ Mobile Network Operators / MVNO
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
¢ Mobile Research
¢ Mobile Science & Education
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Frau Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibel
Zentrale: Karlsruhe
Mitarbeiter Deutschland: 140
Umsatz 2006 in Deutschland: 12 Mio. EUR
FUTURLINK GmbH
Johann-Hammer-Straße 22
97980 Bad Mergentheim
Telefon: 07931 99192-0
Web: www.futurlink.com, www.wimob.com
Kurzbeschreibung
Location to Mobile – Wilico™: Hardund Software für Proximity-Marketing
(Bluetooth, Wi-Fi, NFC).
Web to Mobile – Wimob™: kostenloser
Download von Mobile-Content aus dem
Web direkt auf das Mobiltelefon.
Referenzen
SEAT, Red Bull Air Race, NIKE, Calvin
Klein, Bank Santander
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Katherina Voss
Zentrale: Wilico Wireless Networking
Solutions S. A., Barcelona, Spanien
Standorte: Barcelona, Madrid,
Bad Mergentheim
Mitarbeiter Deutschland: 3
Mitarbeiter international: ca. 50
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Ansprechpartner
Eugen Resch
Telefon: 07931 99192-11
Mobil: 0173 6633581
E-Mail: [email protected]
Ko
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Ansprechpartner
Peter Zoche M. A.
Telefon: 0721 6809-152
Mobil: 0171 2292143
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
Stärken der Forschungs- und Beratungstätigkeit des ISI: Ganzheitliches Denken
und Interdisziplinarität. Analysen zu:
Märkten / Potenzialen neuer Technologien,
Innovationsbedingungen, Herausforderungen und Chancen.
ss
Fraunhofer-Institut System- und
Innovationsforschung (ISI)
Breslauer Straße 48
46139 Karlsruhe
Telefon: 0721 6809-0
Web: www.isi.fhg.de
08
alphabetischer branchenkatalog
Mobile KoMpaSS 2008
69
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Standorte: Hamburg, Frankfurt am Main,
Düsseldorf, Berlin, München
Mitarbeiter Deutschland: 150
20
Referenzen
Projekte: Musik-SMS (multinationale
Musikverwertung) Mobile Navigation
(Medienkooperationen, Content-Lizenzen);
Mobile Carrier (Markenschutz ); BVDW
(mobile Targeting, Datenschutz); DLR
(FuE-Kooperationen zw. Hochschulen/Unternehmen)
Kategorien
¢ Mobile Consulting
G+J Electronic Media Sales GmbH
Stubbenhuk 5
20459 Hamburg
Telefon: 040 37037373
Web: www.ems.guj.de
WAP: www.mobile.ems.guj.de
Kurzbeschreibung
G+J EMS ist der Vermarkter digitaler Medien von Europas größtem Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr. Wir bieten unseren
Werbekunden hochwertige Portfolios für
Online-, Mobile- oder Digital TV-Werbung.
Unternehmensdaten 2008 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Arne Wolter
Zentrale: Hamburg
Standorte: Hamburg, Hannover, Berlin,
Düsseldorf, Frankfurt am Main, Stuttgart,
München
Mitarbeiter Deutschland: ca. 50 + MA
Gruner + Jahr Verlag
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Ansprechpartner
Carsten Ludowig
Telefon: 040 3703-7374
Mobil: 0171 6012934
E-Mail: [email protected]
Ko
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Ansprechpartner
Dr. Andreas Freitag (Partner)
Telefon: 040 378901-0
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
Beratung/Litigation: Schutz u. Verwertung
von Marken, Content, Software; Projekt-,
Lizenz- u. Kooperationsverträge (FuE, Medien, Marken), Gestaltung mobiler Dienste
(Werbe- und Verbraucherrecht, Datenschutz), Kartellrecht, Vergaberecht.
ss
FPS – Fritze Paul Seelig Rechtsanwälte
Große Theaterstraße 42
20354 Hamburg
Telefon: 040 378901-0
Web: www.fps-law.de
08
alphabetischer branchenkatalog
70
Mobile KoMpaSS 2008
Referenzen
Mobile Advertising-Portfolio, u. a.:
Vodafone live!, stern.de Mobile,
BRIGITTE.de mobil, BÖRSE ONLINE
MOBIL, GALA.de Mobile
Kategorien
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Consulting
¢ Mobile Research
20
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Advertiser
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Nikesh Arora, John Herlihy, Graham Law,
Lloyd Martin, Kent Walker
Zentrale: Hamburg (D) / Mountain View
(USA)
Standorte: München, Frankfurt am Main,
Düsseldorf, Berlin, Hamburg
Mitarbeiter international: 16.805
Umsatz 2007 international: US$ 16,59 Mrd.
Kurzbeschreibung
GroupM is the Management arm of the
WPP Group’s Media Agencies, which
includes such Brands as MindShare, Mediaedge:cia, Mediacom and Maxus. We are
the Leading Media Investment Network in
the World and the Stewards of nearly onethird of ALL Global Ad Spending.
ob
ile
GroupM Germany GmbH
Derendorfer Allee 10
40476 Düsseldorf
Telefon: 0211 9387-0
Web: www.groupm.com
Ko
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Ansprechpartner
Stephan Albrecht
Telefon: 040 808179172
E-Mail: [email protected]
Referenzen
InteractiveMedia, SevenOne Interactive,
TOMORROW FOCUS, United Internet
Media, Yahoo! Deutschland
Kurzbeschreibung
Googles innovative Suchtechnologien
bringen täglich Millionen von Menschen
weltweit in Kontakt. Gegründet 1998 ist
Google binnen weniger Jahre zu einem
der bedeutendsten Unternehmen im
Web geworden.
ss
Google Germany GmbH
ABC-Straße 19
20354 Hamburg
Telefon: 040 808179000
Web: www.google.de
08
alphabetischer branchenkatalog
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Jürgen Blomenkamp, Frank Kluge,
Frank Schmidt
Standort Deutschland: Düsseldorf
Worldwide billings US$ 60.51bn projected
2006 (RECMA July 2006).
402 offices in 81 countries.
14,000 staff.
Part of WPP.
©
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Ansprechpartner
Stefan Meyer-Spickenagel
Telefon: 0211 9387-7360
E-Mail: stefan.meyer-spickenagel@
groupm.com
Kategorien
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
¢ Mobile Research
Mobile KoMpaSS 2008
71
hmmh multimediahaus AG
Lise-Meitner-Straße 2
28359 Bremen
Telefon: 0421 34961-0
Web: www.hmmh.de
Kurzbeschreibung
Erfolgreiche Online-Agentur seit 1995.
Betreut eine Vielzahl namhafter Versandhändler, Marken und Dienstleister.
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Stefan Messerknecht, Björn Feddersen
Zentrale: Bremen
Standort: Bremen
Mitarbeiter Deutschland: > 130
©
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Ansprechpartner
Michael Rocker
Telefon: 0421 34961-0
E-Mail: [email protected]
72
20
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Laurenz Lenkewitz
Zentrale: Deutschland, Berlin
Standorte: Berlin, Hamburg, Köln,
Lissabon, Lovran
Mitarbeiter Deutschland: 15
Mitarbeiter international: 2
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Stefanie Möller, Marketing & Event Manager
Telefon: 030 4677778-16
Mobil: 0175 2993796
E-Mail: [email protected]
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Consulting
ss
Bernd Speicher, Sales Manager Wireless
Solutions
Telefon: 030 4677778-17
Mobil: 0151 15669319
E-Mail: [email protected]
Referenzen
Coca-Cola, Eastpak, MINI, O2, Wall AG
pa
Ansprechpartner
Laurenz Lenkewitz, Geschäftsführung
Telefon: 030 4677778-10
Mobil: 0151 15669320
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
Hiwave GmbH – „The Finest Tools for
Mobile Marketing“
Hiwave ist Deutschlands erstes Systemhaus für Proximity Marketing Lösungen,
Entwickler von individuellen Softwareund Hardware-Lösungen für Mobile Marketing sowie Full-Service-Dienstleister.
Unser Schwerpunkt liegt auf hochwertiger
Technologie, intensiver Beratung, Erstellung von Mobile Content und individuellen
Soft- und Hardwarelösungen.
Unsere Kunden sind renommierte Markenartikler, Werbeagenturen, die Event- und
Entertainmentbranche sowie der Handel.
Ko
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Hiwave GmbH
Zossener Str. 55–58d
10961 Berlin
Telefon: 030 46777780
Web: www.Hiwave.de
WAP: www.Hiwave.mobi
08
alphabetischer branchenkatalog
Mobile KoMpass 2008
Referenzen
OTTO, Tchibo, Bonprix, Conrad, Leonardo
Kategorien
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
20
Referenzen
BMW, The Phone House, Tchibo mobil,
Swisscom
Kategorien
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
¢ Mobile Research
¢ Mobile Science & Education
Unternehmensdaten 2006 / 2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Prof. Dr. Ralf Schengber
Zentrale: Münster
Standort: Münster
Igedo Company GmbH & Co KG
Messeplatz
40747 Düsseldorf
Telefon: 0211 4396-01
Web: www.igedo.com
Kurzbeschreibung
Erfolgreicher Messeveranstalter seit 1949
Kompetenz, Partnerschaft und Innovation
in Mode und Marketing & Medien
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Zentrale: Düsseldorf
Mitarbeiter Deutschland: 75
Referenzen
online-marketing-düsseldorf,
IFFD – Igedo Fashion Fairs Düsseldorf
Kategorien
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
©
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Ansprechpartner
Nora Wilhelms
Telefon: 0211 4396519
E-Mail: [email protected]
Ko
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pa
Ansprechpartner
Prof. Dr. Ralf Schengber
Telefon: 0251 4845521
Mobil: 0171 8188581
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
Das ifmm ist ein eingetragener Verein,
dessen Zweck die Erforschung und
Förderung des Themengebietes „Mobile
Marketing“ ist. Wir analysieren neutral
Marktsituationen, fertigen Gutachten
und untersuchen Erfolgsaussichten
von Konzepten.
ss
Institut für Mobile Marketing – ifmm
Aegidiimarkt 6
48143 Münster
Telefon: 0251 4845521
Web: www.ifmm.net
08
alphabetischer branchenkatalog
Mobile KoMpass 2008
73
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Guido Sachs
Zentrale: Darmstadt
Standorte: Berlin, Darmstadt, Düsseldorf,
Hamburg, London, München
Mitarbeiter Deutschland: 90
Mitarbeiter international: 3
20
Referenzen
Im Bereich Mobile Advertising:
u. a. Continental, L‘TUR und VW
Kategorien
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Consulting
IP Deutschland GmbH
Aachener Straße 1042a
50858 Köln
Telefon: 0221 58860
Web: www.ip-deutschland.de
Kurzbeschreibung
Als Vermarkter konvergenter Medienlösungen hat IP Deutschland die Werbeflächen der wichtigsten Bildschirmmedien
TV, Teletext, Internet und Mobile Media im
Portfolio: u. a. RTL, VOX, SUPER RTL, n-tv,
RTL.de, Clipfish.de und „das Fernsehen
der Zukunft“ n-tv plus.
ob
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Ansprechpartner
Dirk Maurer
Telefon: 0221 5886-380
E-Mail: [email protected]
Ko
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pa
Ansprechpartner
Ulrike Schäfer
Telefon: 089 210288-11
Mobil: 0175 5934441
E-Mail: u.schä[email protected]
Kurzbeschreibung
InteractiveMedia ist ein führender Qualitätsvermarkter für digitale Medien (Online,
Mobile, Out-of-Home, Performance
Marketing, E-Commerce) und vermarktet
die Mobile Portale T-Mobile web’n’walk,
T-Online mobil, Fussball.de mobil.
ss
InteractiveMedia CCSP GmbH
T-Online-Allee 1
64295 Darmstadt
Telefon: 06151 5002-100
Web: www.interactivemedia.net
E-Mail: [email protected]
08
alphabetischer branchenkatalog
©
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Unternehmensdaten 2008 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Martin Krapf
Zentrale: Köln
Standorte: Hamburg, Düsseldorf,
Kronberg/Frankfurt am Main, München
Mitarbeiter Deutschland: 250
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Mobile KoMpass 2008
Referenzen
Sony Ericsson
Kategorien
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
¢ Mobile Research
08
alphabetischer branchenkatalog
Kurzbeschreibung
Von QR-Codes bis zur Mobile-Film Plattform werden von KMF diverse MobileMarketing-Lösungen entwickelt und
realisiert. Immer eingebunden in integrierte Kampagnen – innovativ, messbar
und stets nah an den Zielgruppen.
Ansprechpartner
Kai Pohlmann
Telefon: 040 39105222
E-Mail: [email protected]
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Kai Pohlmann, Eilert Lehmbecker,
Peter Feuss
Zentrale: Hamburg
Standort: Berlin
Mitarbeiter Deutschland: 80
Umsatz 2006 in Deutschland: ca. 8 Mio EUR
ss
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Kurzbeschreibung
M:Metrics ist die erste, unabhängige Instanz bei der Ermittlung aussagekräftiger
Konsum- und Mediadaten zum Mobilfunkmarkt. Die richtungsweisenden AnalyseServices von M:Metrics geben Kunden alle
erforderlichen Marktdaten an die Hand,
die für die Entwicklung neuer, gewinnbringender mobiler Medien- und Geschäftsstrategien erforderlich sind.
ob
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M:Metrics Limited
130 Shaftesbury Ave
London
W1D 5EU
Tel: +44 7131 369
Web: www.mmetrics.com
Kategorien
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
¢ Mobile Science & Education
Referenzen
200+ nationale/internationale Kunden
(Netzbetreiber, Portale, Medienhäuser,
Music Lables Content Publisher, Brands)
Kategorien
¢ Mobile Research
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Zentrale: Seattle (USA)
Standort: London (Headquarter Europe)
Mitarbeiter Deutschland: 1
Mitarbeiter international: 80
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Ansprechpartner
Klaus Menhorn
Telefon: 0211 5292403
Mobil: 0172 6514971
E-Mail: [email protected]
Referenzen
– http://demo.littleshow.net
– http://mobile.kmf.de/qr-coder
gemeinsam mit unserer SchwesterAgentur FXlab:
– diverse mobile Games für Bauer-Verlag,
Bravo, Matador
– diverse Promotions und Games für den
Microsoft-Messenger
– Video-Upload-Plattform für Handys auf
www.coupe.de
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KMF Werbung GmbH
Große Elbstraße 279
22767 Hamburg
Telefon: 040 39105-0
Web: www.kmf.de
WAP: http://mobile.kmf.de
http://trendwork.kmf.de
Mobile KoMpass 2008
75
20
Referenzen
Aktuelle Referenzen und Kundenlisten
finden Sie unter:
www.materna-communications.de
Kategorien
¢
Mobile Network Operators / MVNO
¢
Mobile Technology
¢
Mobile Services & Application
¢
Mobile Media / Sales / Agencies
¢
Mobile Content Production / Media
¢
Mobile Advertiser
¢
Mobile Consulting
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Helmut an de Meulen,
Dr. Winfried Materna, Ralph Hartwig
Zentrale: Dortmund
Standorte: 28
Mitarbeiter: 1.300
Umsatz: 175 Mio. Euro
Kurzbeschreibung
MATRIX Solutions realisiert und vermarktet Mobile Ticketing- und Mobile
Couponing-Applikationen (PicTicket®, PicCoupon), die notwendige Hardware sowie
Lizenzen auf Basis zum Patent angemeldeter und patentierter Verfahren.
ob
ile
MATRIX Solutions GmbH & Co.KG
Fangdieckstraße 61
22547 Hamburg
Telefon: 040 86629801
Web: www.matrixsolutions.de
WAP: www.picticket.de
Ko
m
pa
Ansprechpartner
Gerion Wolff
Telefon: 0231 55998945
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
MATERNA Communications bietet mobile
und crossmediale Services für Netzbetreiber, Service Provider, Agenturen und
Unternehmen. Schwerpunkte setzt das
Unternehmen auf die Konzeption und
die Durchführung von Mobile MarketingKampagnen, Mobile Advertising und
Bluetooth-Marketing.
ss
MATERNA GmbH
Business Unit Communications
Voßkuhle 37
44141 Dortmund
Telefon: 0231 559900
Web: www.materna-communications.de
08
Alphabetischer Branchenkatalog
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Jacques Kruse Brandão
Zentrale: Hamburg
Standorte: Spanien, Schweden,
Niederlande
Mitarbeiter Deutschland: 13
©
M
Ansprechpartner
Tanja Ackermann
Telefon: 040 86629801
E-Mail: [email protected]
76
Mobile Kompass 2008
Referenzen
Kartenhaus.de/Ticketmaster, München
Ticket, Red Bull Flugtag 2006 Rotterdam,
T-Mobile-Extreme Playgrounds,
Mobile Monday Germany
Kategorien
¢
Mobile Technology
¢
Mobile Services & Application
20
Referenzen
Mazda, UPI, Henkel
Kategorien
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
¢ Mobile Research
Medio Systems GmbH /
Medio Systems Ltd
Universitätsstraße 71
50931 Köln
Telefon: 0160 97088784
Web: www.mediosystems.com
Kurzbeschreibung
Medio Systems versteht sich als Innovator
im jungen Markt Mobile Search & Advertising. Medio arbeitet mit führenden Mobilfunkanbietern in den USA und EU, aber
auch mit News Publishern zusammen.
Referenzen
T-Mobile International, T-Mobile USA,
ABC mobile, CBS mobile
Kategorien
¢ Mobile Services & Application
(Mobile Search & Advertising)
©
M
ob
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Ansprechpartner
Marius Müller-Minde
Mobil: 0160 97088784
E-Mail: m.muellerminde@mediosystems.
com
Ko
m
pa
Ansprechpartner
Christoph Wilke
Telefon: 040 325500-404
E-Mail: [email protected]
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Carin Berger, Peggy Condé, Stefan Ege,
Thilo Kraemer, Peter Lewis, Andreas
Luetzel, Dirk von Meer, Lothar Rentschler,
Karl-Heinz Roth, Boris Schramm, Thorsten
Stork
Standorte Deutschland: Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München
Mitarbeiter international: 4.000
Umsatz 2006 international: 18,8 Mrd. US$
Brutto Billings (RECMA)
ss
MEC Interaction
Oberbaumbrücke 1
20457 Hamburg
Tel: 040 325500-0
Web: www.mec-interaction.de
08
alphabetischer branchenkatalog
Mobile KoMpass 2008
77
20
Referenzen
• Nokia (Windows Live Dienste auf Nokia
Mobiltelefonen)
• Vodafone (Gemeinsamer InstantMessaging-Dienst)
• T-Mobile (Integration E-Mail-Dienst)
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Achim Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung
Zentrale: München/Unterschleißheim
Standorte: Berlin, Böblingen, Hamburg,
Bad Homburg, Neuss (ab Sommer 2008
Köln), Walldorf, Aachen
Mitarbeiter Deutschland: ca. 2.200
Mitarbeiter international: 78.565
Umsatz 2006 international: US $ 51,12 Mrd.
(diese Zahl bezieht sich auf das Fiskaljahr
2006/2007 von Microsoft, vom 01.07.2006
bis 30.06.2007)
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
Kurzbeschreibung
Die MindMatics AG ist einer der führenden
Anbieter Europas in der Entwicklung und
Umsetzung von Mobile Services. Als Full
Service Anbieter ist MindMatics in drei
Bereiche gegliedert: Mobile Messaging &
Payment, Mobile Internet und Mobile
Marketing.
Referenzen
Unilever, T-Mobile, Volkswagen,
Coca-Cola, Ferrero
Ko
m
pa
Ansprechpartner
Stefanie Rothenbücher
Telefon: 089 31765789
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
Microsoft macht mit MSN Mobile hochwertigen redaktionellen Content und
mit Windows Live for Mobile populäre
interaktive Kommunikationsservices wie
Messaging und E-Mail für das Mobiltelefon verfügbar.
ss
Microsoft Deutschland GmbH
Konrad-Zuse-Straße 1
85716 Unterschleißheim
Telefon: 089 31760
Web: www.microsoft.com
WAP: http://de.msn.com
08
alphabetischer branchenkatalog
ob
ile
MindMatics AG
Marcel-Breuer-Straße 18
80807 München
Telefon: 089 322986-0
Web: www.mindmatics.de
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Ingo Lippert (CEO), Christian Hinrichs
(CFO), Armin Barbalata (CTO)
Zentrale: München
Standorte: München, Köln, Wien, London,
New York, Los Angeles
Mitarbeiter Deutschland: ca. 85
Mitarbeiter international: ca. 130
©
M
Ansprechpartner
Ingo Lippert
Telefon: 089 322986-0
Mobil: 0151 16249022
E-Mail: [email protected]
78
Mobile KoMpass 2008
Kategorien
¢ Mobile Network Operators / MVNO
¢ Mobile Devices
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
¢ Mobile Research
¢ Mobile Science & Education
20
Referenzen
Unilever, Ford, Volvo, Nike, Sony Playstation
Kategorien
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
¢ Mobile Research
Mobile Communication and Service
Schleswig-Holstein (MCS SH) GmbH
Fangdieckstraße 61
Neustadt 16
24941 Flensburg
Telefon: 0461 318630
Web: www.mcssh.de
Kurzbeschreibung
MCS SH bietet mit der Mobility Butler
Suite eine Lösung für Bluetooth-Marketing, die von der Inhalteaufbereitung und
Kampagnensteuerung bis zur Hardware
alle Möglichkeiten bietet und dem Kunden
jederzeit die Kontrolle lässt.
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Oliver Pfeiffer
Zentrale: Flensburg
Mitarbeiter Deutschland: 10
Referenzen
SevenOne Intermedia, Wetter.com,
Orion Versand, TV Berlin, Motorola
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Consulting
¢ Mobile Research
©
M
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Ansprechpartner
Oliver Pfeiffer
Telefon: 0461 31863-11
Mobil: 0172 7706050
E-Mail: [email protected]
Ko
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Ansprechpartner
Marcus Ambrus
Telefon: 069 60905-421
Mobil: 0162 2002753
E-Mail: marcus.ambrus@
mindshareinteraction.com
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Paul Vogler, Christof Baron, Claus Lass,
Andreas Voss, Andreas Schmitt
Zentrale: in Europa, London
Standorte: Frankfurt, Düsseldorf
Mitarbeiter Deutschland: 220
Mitarbeiter international: 6.000
Umsatz 2006 in Deutschland: 1,1 Mrd. EUR
Brutto Billings (RECMA)
Umsatz 2006 international: 23,3 Mrd. US$
Brutto Billings (RECMA)
ss
MindShare GmbH
Darmstädter Landstraße 112
60598 Frankfurt am Main
Telefon: 069 60905-0
Web: www.mindshare.de
08
alphabetischer branchenkatalog
Mobile KoMpass 2008
79
Referenzen
Coca-Cola, Nike, Disney
20
Ansprechpartner
Hans-Günther Brosius
Telefon: 02053 4913719
Mobil: 0172 2003548
E-Mail: hg.brosius@
mobile-vision-technologies.com
Kurzbeschreibung
otello verbindet die virtuelle Welt des
mobilen Internets mit der realen Welt und
ermöglicht so bildbasiert nach Objekten
(Plakate, CDs oder Bücher), Gebäuden
(Clubs oder Restaurants) und vielem mehr
zu suchen. otello erkennt und analysiert
die per Handy (MMS) eingesandten Fotos
und liefert Informationen oder multimediale Inhalte, wie Links, Videos oder Bilder
direkt auf das Handy.
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Reasearch
ss
Mobile Vision Technologies GmbH
An der Maikammer 31
42553 Velbert
Telefon: 02053 4913719
Web: www.otello.com
08
alphabetischer branchenkatalog
Kurzbeschreibung
Seit 1998 betreut MMM seine Kunden
bei der ganzheitlichen Umsetzung von
Marketing- und Kommunikationsstrategien mit digitalen Medien. Die Stärke
von MMM liegt in der Konzeption und
schlüsselfertigen Umsetzung komplexer
Marketinglösungen. Die Integration aller
digitaler Kommunikationsinstrumente zur
Steigerung des vertrieblichen Erfolges ist
das oberste Ziel.
ob
ile
multi-media-management GmbH
Georgswall 5
30159 Hannover
Telefon: 0511 7607780
Web: www.m-m-m.de
Ko
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Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Hans-Günther Brosius / Jochen Hertle
Zentrale: Velbert
Mitarbeiter Deutschland: 15
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Dipl.-Kfm. Hartmut A. Borchers
Zentrale: Hannover
Mitarbeiter Deutschland: 10
©
M
Ansprechpartner
Dipl.-Kfm. Hartmut A. Borchers
Telefon: 0511 7607780
E-Mail: [email protected]
80
Mobile KoMpass 2008
Referenzen
Java-Applikation für mobile Fahrplaninformation; ÜSTRA Hannover
Finanztools/-rechner (Volks- und Raiffeisenbanken)
Börsenspiel (Volks- und Raiffeisenbanken)
Tippspiel (Volks- und Raiffeisenbanken)
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Content Production / Media
Kategorien
¢ Mobile Consulting
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Mark Wächter
Zentrale: Düsseldorf
Mitarbeiter Deutschland: 1
mymobai – mein mobiler Vorteil
Rähnitzgasse 20b
01099 Dresden
Telefon: 0351 888288
Web: www.mymobai.de
WAP: www.mymobai.de
Kurzbeschreibung
MyMobai ist ein neuer Handydienst im
Gastronomiebereich und versorgt dich
unterwegs mit wichtigen Informationen
zu Restaurants, Bars und Cafés. Zusätzlich
erhältst du Coupons (Gutscheine) direkt
auf dein Handy, die du in der jeweiligen
Location einlösen kannst.
Referenzen
myMobai.de
Kategorien
¢ Mobile Services & Application
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
André Reif
Zentrale: Deutschland
Standorte: Dresden, Berlin, München
Mitarbeiter Deutschland: 9
©
M
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ile
Ansprechpartner
André Reif
Telefon: 0351 888288
Mobil: 0172 3666360
E-Mail: [email protected]
Ko
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pa
ss
Ansprechpartner
Mark Wächter
Mobil: 0160 93662000
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
Management-Beratung mit Fokus auf Entwicklung der Mobile Strategy zur kundenorientierten Nutzung des Mediums Handy.
Beratungs-Schwerpunkte: Mobile Internet,
Mobile Entertainment, Mobile Marketing,
Mobile Solutions und Mobile Metrics.
20
MWC.mobi
Telefon: 0160 93662000
Web: www.mwc.mobi
WAP: www.mwc.mobi
08
alphabetischer branchenkatalog
Mobile KoMpass 2008
81
Weltweit einzigartig ist Netbiscuits‘ „Mobile Web Development Platform“, die über
das Internet universell zugänglich ist. Sie
ermöglicht es Content Anbieter, Marketingund Multimedia-Agenturen, Anwendungsentwickler und Serviceanbietern, mobile
Websites selbst zu entwickeln, zu betreiben
und zu monetarisieren.
©
M
Ansprechpartner
Gilles Bourdin
Telefon: 069 71914971
E-Mail: [email protected]
82
Kurzbeschreibung
NetBooster ist Spezialist in den Bereichen
Suchmaschinenmarketing und Online-Marketing. 1998 in Paris gegründet, ist es heute
mit rund 220 Mitarbeitern eines der führenden europäischen Unternehmen in dem
Bereich. Der Umsatz betrug in 2006 19,5 Millionen Euro mit einem Gewinn vor Steuern
von 2,6 Millionen Euro. In 2007 betrug der
pro forma Umsatz 38 Millionen Euro.
ob
ile
NetBooster GmbH
Berner Straße 64
60437 Frankfurt am Main
Telefon: 069 71914970
Web: www.netbooster.de
Ko
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Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Michael Neidhöfer (CEO), Guido Moggert
(CFO), Christian Reitz (CTO), Martin Süß (CIO)
Zentrale: Kaiserslautern
Standorte: Kaiserslautern (Deutschland),
Reston/Virginia (USA), Singapur (Asien)
Mitarbeiter Deutschland: 65
Mitarbeiter international: 10
20
Ansprechpartner
Steffen Schlimmer, Head of Sales, EMEA
Telefon: 0631 3031411
Mobil: 0176 10036134
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
Die Netbiscuits GmbH betreibt eine der weltweit führenden Entwicklungs- und Serviceplattformen für das mobile Internet. Mit Büros in USA und Singapur setzt das deutsche
Unternehmen seit 2000 mobile Services für
internationale Premium-Kunden wie eBay,
Spiegel, RTL, Bild, AOL, Sixt und Yahoo um.
ss
Netbiscuits GmbH
(vormals Dynetic Solutions GmbH)
Luxemburger Straße 2
67657 Kaiserslautern
Telefon: 0631 303-1400
Web: www.netbiscuits.com
08
alphabetischer branchenkatalog
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Gilles Bourdin
Zentrale: Frankfurt am Main
Standorte: Paris, London, Madrid, Rom,
Mailand, Helsinki, Manila
Mitarbeiter Deutschland: 8
Mitarbeiter international: ca. 300
Umsatz 2006 in Deutschland: 2 Mio. EUR
Umsatz 2006 international: 14,4 Mio. EUR
Umsatz 2007 international pro forma:
38 Mio. EUR
Mobile KoMpass 2008
Referenzen
eBay, Spiegel, RTL, Bild, Sixt, kicker
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
Referenzen
Tena, Quelle, Pro7 Merchandising Media,
Office Depot, Starwood Hotels
Kategorien
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
¢ Mobile Research
Kurzbeschreibung
Sascha Schmidt – New Media Consulting:
Beratung rund um Content- und LBS-Strategien und Produkte für mobile Endgeräte.
Hintergrund langjährige Erfahrung in
Verlagen und der Navigationsbranche.
Ansprechpartner
Sascha Schmidt
Telefon: 089 32362230
Mobil: 0170 2457681
E-Mail: [email protected]
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Sascha Schmidt
Zentrale: München
Mitarbeiter Deutschland: 1
Referenzen
Pointoo – location bookmark service
(www.pointoo.de), USM mobile
(www.usm.de)
20
New Media Consulting
Clemensstraße 48
80803 München
Telefon: 089 32362230
Web: www.s-schmidt.com
WAP: www.s-schmidt.mobi
08
alphabetischer branchenkatalog
newtention technologies GmbH
Rathausallee 64–66
22846 Norderstedt
Telefon: 040 943639-0
Web: www.newtention.de
Kurzbeschreibung
Die newtention n7-Reihe stellt die neueste
Generation von AdServern am Mark
dar und unterstützt Sie in Realtime bei
der Steuerung und Optimierung Ihrer
Online- und Mobile-Marketing-Aktivitäten.
Mit dem n7 wird Ihr digitales Marketing
spürbar einfacher und effizienter.
Kategorien
¢ Mobile Technology
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland: Marco
Klimkeit, Marc-Michael Braun
Zentrale: Norderstedt
Mitarbeiter Deutschland: 36
©
M
ob
ile
Ansprechpartner
Thorsten Stawicki
Telefon: 040 943639-0
E-Mail: [email protected]
Ko
m
pa
ss
Kategorien
¢ Mobile Consulting
Mobile KoMpass 2008
83
Referenzen
DSF, 1Live, Brigitte, Universal Music
Group, Carlsberg
20
Ansprechpartner
Steffen Graf, Leiter Marketing
Telefon: 0228 96972-300
Mobil: 0172 9209600
Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
NEXT ID GmbH entwickelt zukunftsweisende Ideen für Mehrwertdienste in
Festnetz, Mobilfunk und Internet und ist
einer der führenden Anbieter von technologie- und medienübergreifenden Kommunikations- und Interaktionslösungen in
Deutschland. Das Unternehmen verfügt
über eines der leistungsstärksten Intelligenten Netze, eine der größten AudiotexPlattformen sowie eine eigene Mobile
Services Plattform.
Kategorien
¢ Mobile Services & Application
ss
NEXT ID GmbH
Mildred-Scheel-Straße 1
53175 Bonn
Telefon: 0228 969720
Web: www.next-id.de
08
alphabetischer branchenkatalog
Kurzbeschreibung
Nokia ist das weltweit führende Unternehmen im Bereich Mobilität – Nokia
Interactive bietet Marken global standardisierte Zugänge zu Mobile Advertising und
Marketing. Über das Nokia Media Network
werden weltweit mehr als 100 Millionen
mobile Kunden erreicht.
ob
ile
Nokia GmbH
Heltorfer Straße 1
40472 Düsseldorf
Telefon: 0211 9412-0
Web: www.nokia.de
www.adservice.nokia.com
WAP: nokia.mobi
Ko
m
pa
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Vorsitzender der Geschäftsführung:
Renatus Zilles
Zentrale: Bonn
Standort: Hamburg
Mitarbeiter Deutschland: 80
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Karsten Schilly, Timo Elonen, Klaus Goll
Zentrale: Bochum
Standorte: Ulm, Bochum, Düsseldorf,
Berlin, Frankfurt am Main
Mitarbeiter Deutschland 2006: 3.887
Mitarbeiter international 2007: 112.262
Umsatz 2007 international: ca. 51 Mrd. EUR
©
M
Ansprechpartner
Tae-Won Song, Head of Nokia Interactive
Germany / Alps & Eastern Europe
E-Mail: [email protected]
84
Mobile KoMpass 2008
Referenzen
RTL Interactive GmbH, Warner Music
Group Germany Holding GmbH,
Jamba! GmbH / News Corp., Maxus
Communication GmbH, Mazda Motors
(Deutschland) GmbH
Kategorien
¢ Mobile Devices
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Consulting
Kategorien
¢ Mobile Network Operators / MVNO
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
ss
Ansprechpartner
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
o2 (Germany) GmbH & Co. OHG, ein Tochterunternehmen der Telefónica O2 Europe
plc und Teil des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefónica S. A., bietet
mit dem eigenen Mobilfunknetz sowie
über ein Roaming-Abkommen mit T-Mobile Deutschland seinen Post- und PrepaidMobilfunkkunden nahezu flächendeckende
GSM-Versorgung in Deutschland sowie
innovative mobile Datendienste auf Basis
der GPRS- und UMTS-Technologie.
20
o2 Germany GmbH & Co. OHG
Fangdieckstraße 61
Georg-Brauchle-Ring 50
80992 München
Telefon: 089 24420
Web: www.o2.com/de
08
alphabetischer branchenkatalog
Kurzbeschreibung
Pixelpark ist die bekannteste Marke für
Dienstleistungen rund um das Internet und
ist seit mehr als 15 Jahren der Taktgeber
seiner Branche. Als Unternehmensgruppe
mit Beteiligungen in den Geschäftsfeldern
Kommunikation und Systemtechnologie
verfügt die Pixelpark AG über ein Netzwerk von Experten, das die mediale und
technologische Entwicklung branchenübergreifend und zukunftsfähig gestaltet. Dabei
entwickeln sie für ihre Kunden kreative
und nachhaltig wertsteigernde Kommunikations-, E-Business- und Technologie-Lösungen.
ob
ile
Pixelpark AG
Rotherstraße 8
10245 Berlin
Telefon: 030 5058-0
Web: www.pixelpark.com
WAP: pixelpark.mobi
Ko
m
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Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Jaime Smith Basterra (CEO)
Standort: München
Weitere Standorte: Berlin, Bremen, Frankfurt
am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Nürnberg, Saarbrücken, Stuttgart, Teltow (Berlin)
©
M
Ansprechpartner
Olav A. Waschkies
Telefon: 0221 95151580
Mobil: 0172 3892845
E-Mail: [email protected]
Referenzen
BASF, Bundesministerium der Finanzen,
Bundesministerium für Wirtschaft und
Technologie, EnBW, Eventim, Lufthansa,
Mercedes-Benz, OTTO, WestLB, WGZ
BANK, WDR, ZDF
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Michael Riese, Vorstandsvorsitzender, CEO
und CFO / Horst Wagner, Vorstand und COO
Zentrale: Berlin
Standorte: Berlin, Bielefeld, Hamburg,
Köln, Leipzig, Meersburg, München,
Norderstedt, Pforzheim, Barcelona
Mitarbeiter international: 474
(Stand 30.09.2007)
Umsatz 2006 in Deutschland: 33,905 Mio. EUR
Umsatz International 2007: 47,4 Mio. EUR
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
Mobile KoMpass 2008
85
20
Referenzen
Cellular GmbH (Dienstleister)
Kategorien
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Advertiser
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Jürgen Feldmann
Zentrale: München
Mitarbeiter Deutschland: 40
Quality Channel GmbH
Brandstwiete 19
20457 Hamburg
Telefon: 040 30108-502
Web: www.quality-channel.de
Kurzbeschreibung
Der Quality Channel ist die Online-Vermarktungsgemeinschaft der SPIEGELGruppe und betreut und vermarktet 20
Online-Marken mit erstklassigen redaktionellen Umfeldern aus unterschiedlichen
Marktsegmenten. Der QC übernimmt auch
die Werbevermarktung seines Portfolios
auf mobilen Endgeräten.
ob
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Ansprechpartner
Stefanie Lüdecke
Telefon: 040 30108-502
E-Mail: www.quality-channel.de/kontakt
Ko
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Ansprechpartner
Vernon von Klitzing
Telefon: 089 92503768
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
Die Marke Playboy steht für Erotik- und
Lifestyleprodukte, das bekannteste darunter das monatlich erscheinende Männermagazin. Playboy legt den Schwerpunkt
auf die erotische Fotografie prominenter
Frauen und Playmates. Die Redaktion ist
bekannt für Interviews mit bekannten Persönlichkeiten und aktuelle Reportagen.
ss
Playboy Deutschland Publishing GmbH
Arabellastraße 21
81925 München
Telefon: 089 9250-0
Web: www.playboy.de
WAP: wap.playboy.de
08
alphabetischer branchenkatalog
©
M
Unternehmensdaten 2006 / 2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Stefanie Lüdecke, Christian Schlottau,
Fried von Bismarck
Zentrale: Hamburg
Mitarbeiter Deutschland: 33
86
Mobile KoMpass 2008
Referenzen
Vermarktung der Angebote von SPIEGEL
ONLINE, manager-magazin.de, FTD online, kicker online, sueddeutsche.de
Kategorien
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Advertiser
20
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
André Pinkert, Dirk Cosmar
Zentrale: Dresden
Mitarbeiter Deutschland: 15
Umsatz 2006 in Deutschland:
ca. 500.000 EUR
SAATCHI & SAATCHI GmbH
Uhlandstr. 2
60314 Frankfurt am Main
Telefon: 069 7142-0
Web: www.saatchi.de
Kurzbeschreibung
Saatchi & Saatchi ist eine der führenden
international tätigen Werbeagenturen und
Teil des Publicis-Netzwerks. Die Agentur
ist in 83 Ländern mit 143 Niederlassungen
vertreten und beschäftigt ca. 7.000 Mitarbeiter weltweit.
Kategorien
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
ob
ile
Ansprechpartner
Oliver Rosenthal
Telefon: 069 7142-0
E-Mail: [email protected]
Ko
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Ansprechpartner
Rüdiger Henke
Telefon: 0351 2130380
E-Mail: [email protected]
Referenzen
Volkswagen AG, Azionare GmbH / BMW
Kurzbeschreibung
queo flow ist ein national und international ausgerichteter Dienstleister für
individuelle und maßgeschneiderte Softwarelösungen in den Bereichen Mobile
Solutions, Web Applications und Enterprise Software.
ss
queo GmbH
Waldschlösschenstraße 1
01099 Dresden
Telefon: 0351 2130380
Web: www.queo-flow.com
www.queo-media.com
08
alphabetischer branchenkatalog
©
M
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Michael Samak (CEO), Burkhart von
Scheven (CCO), Holger Lutz (Chairman)
Zentrale: Frankfurt am Main
Mitarbeiter Deutschland: 200
Mitarbeiter international: 7.000
Mobile KoMpass 2008
87
20
Referenzen
YOC, Sevenval, Cellular, ContNet,
Convisual AG
Kategorien
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Science & Education
Geschäftsführung in Deutschland:
Dr. Markus Englert, Tobias Oswald
Zentrale: Unterföhring / München
Mitarbeiter Deutschland: 120
Umsatz 2006 in Deutschland: 2,1 Mio EUR
Ko
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Ansprechpartner
Manfred Neumann
Telefon: 089 95078900
E-Mail: Manfred.Neumann@
SevenOneIntermedia.de
Kurzbeschreibung
SevenOne Intermedia gehört zu den Kernfirmen des Geschäftsbereichs Diversifikation der ProSiebenSat.1-Gruppe. Das Multimediaunternehmen betreut eine breite
Palette interaktiver Plattformen. Es ist für
alle neuen Medienangebote wie Teletext,
Internet, Mobile Services sowie Customer
Relationship Management zuständig.
ss
SevenOne Intermedia GmbH
Medienallee 6
85774 Unterföhring
Telefon: 089 95078900
Web: www.sevenoneintermedia.de
08
alphabetischer branchenkatalog
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Roderich Pilars de Pilar, Jan Webering
Zentrale: Köln
Standort: Berlin
Mitarbeiter Deutschland: 40
©
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Ansprechpartner
Roderich Pilars de Pilar
Telefon: 0221 6500749
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
Die Sevenval AG ist einer der weltweit
führenden Spezialisten für das mobile
Internet. Von der Konzeption über die
technische Umsetzung bis hin zum Mobile
Advertising deckt Sevenval die gesamte
Wertschöpfungskette für diesen Markt ab.
Mit der Sevenval Mobile Platform hat Sevenval eine Palette ausgereifter Softwareprodukte entwickelt, die bei führenden
mobilen Portalen im Einsatz ist. Mobile
Lösungen von Sevenval sind vielfach
ausgezeichnet. Mit der Sevenval AdMobile
Unit bietet Sevenval als erstes europäisches Unternehmen ein Full-Service
Angebot für Mobile Advertising.
ob
ile
Sevenval AG
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
Telefon: 0221 650070
Web: www.sevenval.com
WAP: www.sevenval.com
88
Mobile KoMpass 2008
Referenzen
Axel-Springer AG, T-online AG, Vodafone,
Holzbrinck GmbH, DPA Info Com
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
20
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Wolfram Herzog, Rayko Enz
Zentrale: Heilbronn
Mitarbeiter Deutschland: 18
Simyo GmbH
Ernst-Gnoss-Straße 24
40219 Düsseldorf
Telefon: 0211 88250500
Web: www.simyo.de
Kurzbeschreibung
simyo wurde im Mai 2005 von dem vierköpfigen Management-Team um Gründer
und Geschäftsführer Rolf Hansen und
E-Plus als Vorreiter der neuen MobilfunkGeneration gegründet. simyo bietet als
erster Mobilfunk-Discounter in Deutschland SIM-only Produkte über das Internet
unter www.simyo.de an.
Kategorien
¢ Mobile Network Operators / MVNO
¢ Mobile Devices
¢ Mobile Services & Application
ob
ile
Ansprechpartner
Mario Nese
Telefon: 0211 88250500
E-Mail: [email protected]
Ko
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pa
Ansprechpartner
Wolfram Herzog
Telefon: 07131 9199-110
E-Mail: [email protected]
Kategorien
¢ Mobile Network Operators / MVNO
¢ Mobile Devices
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Research
¢ Mobile Science & Education
Kurzbeschreibung
Die SIC! Software GmbH ist IngenieurDienstleister für Mobility-Software. Wir
bieten praxisorientierte Lösungen und
setzen dabei Maßstäbe in Innovation
und Qualität. Profitieren Sie von unserer
langjährigen Erfahrung und Herstellerunabhängigkeit.
ss
SIC! Software GmbH
Ferdinand-Braun-Straße 1
74074 Heilbronn
Telefon: 07131 9199-110
Web: www.sic-software.com
08
alphabetischer branchenkatalog
©
M
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Rolf Hansen
Zentrale: Düsseldorf
Mitarbeiter Deutschland: > 30
Mobile KoMpass 2008
89
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Advertiser
20
Ansprechpartner
Harald Neidhardt
Telefon: 040 35718388
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
Smaato Inc. ist ein führender Anbieter
von offenen, mobilen Ad-Serverlösungen.
SOMA (Smaato Open Mobile Plattform)
bietet die Auslieferung von Werbung über
das mobile Internet und in mobilen Applikationen. Smaato kooperiert weltweit mit
MNOs/MVNOs, Werbevermarktern und
Entwicklern.
ss
Smaato Inc.
Gerhofstraße 2
20354 Hamburg
Telefon: 040 35718388
Web: www.smaato.com
WAP: smaato.mobi
08
alphabetischer branchenkatalog
Mitglied in: BVDW, MMA (USA) und dot.
mobi MAG (Member Advisory Group).
©
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Ansprechpartner
Daniel T. Hoffmann
Telefon: 0209 38966191
E-Mail: [email protected]
90
Kurzbeschreibung
Synap begleiten Kunden auf dem Weg, interdisziplinäre Kommunikationslösungen
zu entdecken und sie effizient für die
digitale Markenführung einzusetzen. Wir
verbinden, arbeiten serviceorientiert, sind
klein und schnell und betreuen anspruchsvolle Kunden! Von der Beratung über Konzept und Entwurf bis hin zur Entwicklung
und Einführung digitaler Dienstleistungen
bekommen Sie passende Lösungen.
ob
ile
SYNAP GmbH Neue Medien
Rotthauser Straße 110
45884 Gelsenkirchen
Telefon: 0209 1209772
Web: www.synap.de
Ko
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Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Ragnar Kruse (CEO),
Harald Neidhardt (CMO)
Zentrale: San Mateo (Silicon Valley, USA)
Standort: Hamburg
Mitarbeiter Deutschland: 15
Mitarbeiter international: 25
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Henry Voßiek
Zentrale: Gelsenkirchen
Standorte: Basel, Shanghai
(Unicblue Group Group)
Mitarbeiter Deutschland: 10
Mitarbeiter international: 100
Umsatz 2006 in Deutschland:
ca. 700.000 EUR
Umsatz 2006 international:
ca. 20 Mio. EUR
Mobile KoMpass 2008
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
¢ Mobile Science & Education
Referenzen
Mit dem interaktiven Radio (JUMP Radio
Guide: www.jumpradio.de) und dem
Fahrplan auf dem Handy (JeNah-Guide:
www.jenah-guide.de) stehen aktuell zwei
innovative Produkte für jeden Handybenutzer zur Verfügung.
20
Ansprechpartner
Mirko Klopfleisch
Telefon: 03641 5733482
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
Der Spezialist für mobile, interaktive Lösungen setzt beliebige Geschäftsmodelle
auf dem Mobiltelefon um. Praktisch alle
Mobilfunkgeräte des deutschen Marktes
werden mittels eines automatisierten Portierungsprozesses unterstützt. Das Unternehmen liefert Lösungen mit maximaler
Reichweite basierend auf SMS, Java, WAP
und mobile Web.
Kategorien
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Consulting
¢ Mobile Research
¢ Mobile Science & Education
ss
the agent factory GmbH
Leutragraben 1
07743 Jena
Telefon: 03641 5733480
Web: www.the-agent-factory.de
08
alphabetischer branchenkatalog
Kurzbeschreibung
T-Mobile gehört zu den erfolgreichsten
Mobilfunkbetreibern Europas. Mit 34,5 Millionen Kunden (Stand 09/2007) ist T-Mobile
Marktführer in Deutschland. T-Mobile setzt
mit web‘n‘walk auf den freien Zugang
zum Internet von unterwegs und damit auf
vielfältige Möglichkeiten des World Wide
Webs via Handy. Seit Sommer 2007 bietet
T-Mobile Deutschland Mobile Advertising
an und bietet somit Werbetreibenden die
Möglichkeit, sich und ihre Produkte/Dienstleistungen mobil zu vermarkten. Unser
Vermarktungspartner in Deutschland ist die
Interactive Media CCSP GmbH. Ab Frühjahr
2008 wird T-Mobile UK Mobile Advertising
mit dem Partner Yahoo anbieten.
ob
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T-Mobile Deutschland GmbH,
T-Mobile International AG
Landgrabenweg 151
53227 Bonn
Telefon: 0228 9360
Web: www.t-mobile.de
www.t-mobile.net
WAP / Mobile Internet:
www.t-mobile-favoriten.de
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Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Dipl.-Math. Michael Selle
Zentrale: Jena
Mitarbeiter Deutschland: 22
Kategorien
¢ Mobile Network Operators / MVNO
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Advertiser
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Ansprechpartner
T-Mobile Deutschland GmbH
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0228 9363-1717
E-Mail: [email protected]
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland/
International)
Geschäftsführung in Deutschland:
Philip Humm, Sprecher der Geschäftsführung und Geschäftsführer Vertrieb
Geschäftsführung International:
Hamid Akhavan
Zentrale: Bonn
Standorte: Darmstadt, Berlin, Dortmund,
Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover,
Köln, Leipzig, München, Nürnberg, Stuttgart
Mitarbeiter Deutschland: Nov. 2007: 5.382
Mitarbeiter international: 992
Umsatz 2006 in Deutschland: 8,2 Mrd. EUR
Mobile KoMpass 2008
91
Referenzen
Partner: Cellular GmbH
20
Ansprechpartner
Martin Lütgenau
Telefon: 089 92501487
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
TOMORROW FOCUS AG publiziert Informations- und Entertainment-Angebote
für Endkunden, vermarktet attraktive
Zielgruppen mit hohen Reichweiten und
crossmedialen Plattformen und entwickelt,
realisiert und betreibt Internet-, Intranetund Extranet-Lösungen – auch im Bereich
mobile Internet – für Unternehmen.
Mehrheitliche Beteiligung an HolidayCheck und ElitePartner.
Hauptgesellschafter ist das Medienunternehmen Hubert Burda Media.
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
¢ Mobile Research
ss
TOMORROW FOCUS AG
Steinhauserstraße 1
81677 München
Telefon: 089 92501487
Web: www.tomorrow-focus.de
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alphabetischer branchenkatalog
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Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Vorsitzende: Stefan Winners, Marketing
Vorstand: Christoph Schuh
Zentrale: München
Standorte: Hamburg, Frankfurt am Main,
Düsseldorf, London
Mitarbeiter Deutschland: 300
Umsatz 2006 in Deutschland: 67 Mio. EUR
Kurzbeschreibung
United Internet Media steht für die konsequente Verknüpfung von Klassik mit digitaler Technologie. Mit der Expertise und
dem Know-how von über 200 Spezialisten,
führenden Technologien, innovativen
Produkten und der gebündelten Reichweite von Top-Portalen werden kundenindividuelle Lösungen für Werbung in digitalen
Mediawelten entwickelt.
ob
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United Internet Media AG
Brauerstraße 48
76135 Karlsruhe
Telefon: 0721 913741717
Web: www.united-internet-media.de
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Matthias Ehrlich
Zentrale: Karlsruhe
Standorte: Karlsruhe, Hamburg, Düsseldorf, München
Mitarbeiter Deutschland: 200
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M
Ansprechpartner
Sven Elstermann
Telefon: 089 14339203
Mobil: 0170 8572140
E-Mail: sven.elstermann@
united-internet-media.de
92
Mobile KoMpass 2008
Referenzen
Honda, neckermann.de, Opel, Walt Disney
Studios Motion Pictures, FriendScout24
Kategorien
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
20
Kategorien
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Markus Willnauer
Zentrale: Hamburg
Mitarbeiter Deutschland: 15
Vest-Netz GmbH
Hertener Mark 7
45699 Herten
Telefon: 02366 808-175
Web: www.vest-netz.de
Kurzbeschreibung
Die Vest-Netz GmbH ist eine Full-Service-Agentur im Ruhrgebiet. Die Kernkompetenz liegt in der Produktion von
Print- und Web-Formaten in Kombination
mit mobilen Service-Dienstleistungen. Im
Fokus: Die crossmediale Verbindung von
Redaktion und Marketing zur erfolgreichen
Kommunikationsstrategie.
Referenzen
Net-M
Kategorien
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Consulting
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Ansprechpartner
Markus Steinkötter
Telefon: 02366 808-175
E-Mail: [email protected]
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Ansprechpartner
Heide Dombrowski
Telefon: 040 32513256
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
Die Value Mountain Media GmbH bietet
ihren Kunden die Erstellung und Umsetzung digitaler Kommunikationskonzepte
auf allen Plattformen an.
Betreut werden Kunden aus den Bereichen
Entertainment, Finanzen, Gesundheit,
Reisen und Sport.
ss
Value Mountain Media GmbH
Stresemannstraße 29
22769 Hamburg
Telefon: 040 32513290
Web: www.valuemountain.de
08
alphabetischer branchenkatalog
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Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Arno Welke, Dirk Hoffmann
Zentrale: Herten
Mitarbeiter Deutschland: 10
Mobile KoMpass 2008
93
20
Referenzen
BMW, Coca-Cola, Mercedes, Nestlé,
Volkswagen
Kategorien
¢ Mobile Network Operators / MVNO
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
Unternehmensdaten 2006/2007
(Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Friedrich Joussen (Vorsitzender),
Hartmut Kremling, Thomas Neumann,
Frank Rosenberger, Dr. Volker Ruloff,
Achim Weusthoff
Vorsitzender des Aufsichtsrats:
Vittorio Colao
Zentrale: Düsseldorf
Standorte: 8 Niederlassungen, 1.600 Filialen
Mitarbeiter Deutschland: 9.000
Mitarbeiter international: 66.000
Umsatz 2006 in Deutschland: 8,03 Mrd. EUR
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Ansprechpartner
Burkhard Leimbrock
Telefon: 0211 5331872
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
Vodafone MediaSolutions! bündelt sämtliche Aktivitäten der Vodafone D2 GmbH
zur Werbevermarktung und zur Integration
kommerzieller Partnerschaften. Wir helfen
unseren Kunden dabei, den richtigen
Weg zu ihrer Zielgruppe zu finden, die
passenden Module auszuwählen und zu
integrierten Kampagnen oder Partnerkonzepten zusammenzustellen.
ss
Vodafone D2 GmbH,
Vodafone MediaSolutions!
Am Seestern 1
40547 Düsseldorf
Telefon: 0211 5338553
Web: www.vodafone-mediasolutions.de
WAP: www.live.vodafone.com
08
alphabetischer branchenkatalog
WELT GRUPPE / Berliner Morgenpost
Axel-Springer-Straße 65
10888 Berlin
Telefon: 030 25910
Web: www.welt.de
WAP: mobil.welt.de
©
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Ansprechpartner
Christian Golecki
Telefon: 030 259173913
Mobil: 0151 16824394
E-Mail: [email protected]
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Kurzbeschreibung
Die WELT GRUPPE / Berliner Morgenpost realisiert das medienübergreifende
Arbeiten in der Redaktion, im Vertrieb und
in der Vermarktung. Die Redaktion setzt
das „Online First“-Konzept konsequent
um und kreiert ein top-aktuelles ContentAngebot für alle Kanäle. WELT ONLINE
wird in seiner Vielfalt von keiner anderen
Medienmarke übertroffen und ist mit über
100 Mio. PI’s erstmals Marktführer unter
den deutschen Qualitätszeitungen im Netz.
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Peter Würtenberger
Zentrale: Berlin
Standort: Hamburg
Mobile KoMpass 2008
Referenzen
2D-Codes
Kategorien
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
20
Referenzen
Deutsche Post, Deutsche Postbank,
Bertelsmann, 12snap, freenet, Berliner
Verkehrsbetriebe (BVG), Premiere Fernsehen, Kabel Deutschland, United Internet
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Michael Lützenkirchen
Zentrale: Hamburg
Mitarbeiter Deutschland: 32
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Consulting
YOC AG
Karl-Liebknecht-Straße 1
10178 Berlin
Telefon: 030 726162-0
Web: www.yoc.ag
WAP: wap.yoc.mobi
Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Dirk Kraus (CEO)
Zentrale: Berlin
Standorte: Moustik Gmbh (Berlin), Brutus
Media (Regensburg), Sevenval (Köln)
Mitarbeiter Deutschland/International:
ca. 120
Referenzen
Coca-Cola, Nike, Disney
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Media / Sales / Agencies
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
¢ Mobile Consulting
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Ansprechpartner
Dirk Kraus
Telefon: 030 726162-0
E-Mail: [email protected]
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Ansprechpartner
Martina Raab
Telefon: 040 888808-0
E-Mail: [email protected]
Kurzbeschreibung
WHATEVER MOBILE bietet basierend auf
einer selbst entwickelten Plattform und
mit Direktanbindungen in D, A und CH
mobile Dienstleistungen für weltweites
Messaging, sicheres Payment und Mobile
Marketing.
ss
WHATEVER MOBILE GMBH
Stormsweg 5a
22085 Hamburg
Telefon: 040 888808-0
Web: www.whatevermobile.com
08
alphabetischer branchenkatalog
Mobile KoMpass 2008
95
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Ansprechpartner
Marcel Pirlich
E-Mail: [email protected]
Referenzen
Weltweit bietet zed Produkte und Services
in Kooperation mit 130 Mobilfunknetzbetreibern an, z.B. Content- und Communityservices für Mobiltelefon und Internet.
Darüberhinaus realisiert und betreibt zed
Megapromotions (z.B. „Ein Porsche Cayenne
pro Tag“ mit Telefonica Moviles/ Spanien),
Contentmanagement, Plattformbetrieb und
Storefrontmanagement für Musikfirmen,
Mobilfunknetzbetreiber und andere.
20
Kurzbeschreibung
Zed Group gestaltet digitales Communitainment ohne Plattformbeschränkungen.
Zed entwickelt und vermarktet Unterhaltungsprodukte (Musik, Games, Videos etc.),
Community Services (z.B. zed StatiOn) und
Geschäftslösungen für Mobiltelefone
und ist mit 1.400 Mitarbeitern in über 50
Ländern tätig.
Zed Germany GmbH
Monbijouplatz 11
10178 Berlin
Web: www.zed.de
08
alphabetischer branchenkatalog
©
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Unternehmensdaten 2006 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Bendit Santiago, Diego Conforti,
Marcel Pirlich
Zentrale: Madrid
96
Mobile KoMpass 2008
Kategorien
¢ Mobile Technology
¢ Mobile Services & Application
¢ Mobile Content Production / Media
¢ Mobile Advertiser
Kategorien
¢
Mobile Technology
¢
Mobile Services & Application
¢
Mobile Media / Sales / Agencies
¢
Mobile Advertiser
¢
Mobile Research
¢
Mobile Science & Education
20
Kurzbeschreibung
AOL ist eines der führenden Internetunternehmen in Europa und gehört mehrheitlich
zum Verbund von Time Warner. In Deutschland bietet AOL seinen Kunden innovative
digitale Services und hochwertige Inhalte
in den Bereichen Sicherheit, Kommunikation und Entertainment. Die verschiedenen
Dienste erreichen rund 5 Millionen Menschen monatlich (Quelle: AGOF internet
facts 2008-I). Als Medienplattform gehört
AOL zu den führenden Online-Vermarktern
in Europa und in Deutschland.
ss
AOL Deutschland Medien GmbH Atlantic Haus
Zirkusweg 1
20359 Hamburg
Telefon: 040 359610
Web: www.aol.de WAP: http://sms.aol.de/WAP
Ansprechpartner
Philipp Mühlenkord, Mobile Manager
Telefon: 040 361598428
E-Mail: [email protected]
08
Alphabetischer Branchenkatalog / Anhang
Platform-A Deutschland
Atlantic Haus
Zirkusweg 1
20359 Hamburg
Telefon: 040 359610
Web: www.platform-a.de
Kurzbeschreibung
Platform-A, die AOL Werbesparte, ist die
größte digitale Werbeplattform der Branche, mit einem umfassenden Angebot
an Werbelösungen, ermöglicht durch die
besten Werbetechnologien im Internet.
Platform-A verfügt über AOLs führende
Medienträger – AOL.com, MapQuest
und viele andere sowie das Werbenetzwerk von Advertising.com. Das Angebot
erstreckt sich über TACODA-Zielgruppenanalysen und Behavioral Targeting, Quigo,
ein führendes Website- und contentabhängiges Werbeangebot, ADTECH, ein
erfolgreicher internationaler Ad-ServingAnbieter mit Sitz in Frankfurt, Third Screen
Media, ein mobiles Werbenetzwerk und
buy.at ein Affiliate Netzwerk.
Kategorien
¢
Mobile Media / Sales / Agencies
¢
Mobile Advertiser
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Ansprechpartner
Anja Hellwig
Agenturkundengeschäft
Telefon: 040 361598140
E-Mail: [email protected]
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Unternehmensdaten 2008 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Michael Gutsmann
Zentrale: Hamburg
©
M
Stefanie Scholz
Direktkundengeschäft
Telefon: 0211 30201711
E-Mail: [email protected]
Platform-A hat Niederlassungen in den
USA sowie in neun europäischen Staaten,
Dänemark, Deutschland, Finnland,
Frankreich, Großbritannien, Niederlande,
Norwegen, Spanien und Schweden, sowie
in Japan in Zusammenarbeit mit Mitsui.
Unternehmensdaten 2008 (Deutschland)
Geschäftsführung in Deutschland:
Managing Director: Harald R. Fortmann
Zentrale: Hamburg
Mobile Kompass 2008
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08
Impressum
Mobile Kompass 2008
20
Impressum
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Herausgeber:
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Kaistraße 14
die Rechteinhaber (Dritter).
40221 Düsseldorf
Projektabwicklung:
Telefax: 0211 600456-33
BVDW Services GmbH
E-Mail: [email protected]
Kaistraße 14
Internet: www.bvdw.org
40221 Düsseldorf
Geschäftsführerin: Tanja Feller
Projektleitung: Ramona Laughton (BVDW)
Präsident: Arndt Groth
Projektassistenz: Jens Rüße (BVDW)
pa
ss
Telefon: 0211 600456-0
Gestaltung: pohleadwork
Amtsgericht Düsseldorf, VR 8358
Lektorat: Gregor Fuchs
Rechtshinweise:
Kontakt:
Alle in dieser Veröffentlichung enthaltene Angaben und Informationen wurden vom
BVDW e.V. – Fachgruppe Mobile / MMA Germany
Thomas Schauf
Ko
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Informationen sind ein Service des Verbandes. Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität
Fachgruppenmanager
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40221 Düsseldorf
Telefon: 0211 600456-0
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Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist für den Inhalt solcher Seiten
Internet: www.mobile-kompass.de
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© 2008, Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
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Mobile Kompass 2008
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