Weniger Kosten, mehr Workflow

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07
2010
IT-Konzepte und Wissen für POWER-Systeme im Unternehmensnetzwerk
3 0 5 8 1 9 I 9 8 E · I S S N 0 9 4 6 - 2 8 8 0 · B 3 0 4 6 5 · A u s g abe 2 3 3 · € 1 3 , – · C H F 2 5 , –
Zusammenarbeit in Einkauf & Buchhaltung
Weniger Kosten,
mehr Workflow
Finanzbuchhaltungs-Software
Controlling leichtgemacht
Effizientere Prozesse im Handel
Nullplus, iStockphoto.com
Im Trend der Zeit
Top 3 Vorurteile
gegen EGL
Domino-Funktionen
und -Werkzeuge
EGL-Anweisungen
und Konstrukte
XML-Integration
Ablaufsteuerung
EDITORIAL
thomas.seibold @ michael.wirt @ midrange.de
Foto: Beth Hommel, FOTOLIA
Thomas Seibold
Redaktion
MIDRANGE MAGAZIN
Bestand = 0
I
BM hat wieder zugeschlagen: Für rund 1,4 Milliarden US-Dollar in
bar soll nun Sterling Commerce den Besitzer wechseln. AT&T freut
sich bereits auf das Quartal, in dem der Deal perfekt ist – es wird
dem Verkäufer nämlich einen Rekord-Sondergewinn von knapp 750
Millionen US-Dollar bescheren. Zeitgleich wechseln rund 2.500 Mitarbeiter von Sterling Commerce in die WebSphere-Organisation der
IBM Software Group – und die Cross-Channel- und B2B-Lösungen des
Neuzugangs wandern natürlich mit. Kurz vor dem Announcement des
geplanten Muttertauschs hatte Sterling Commerce noch die Ergebnisse seiner jährlichen Studie
zum Verbraucherverhalten und Û Sinn & Unsinn: Nicht jeder Unternehmenszur Nutzung verschiedener Ein- prozess gehört zwangsläufig auch auf das Handy
zelhandelskanäle veröffentlicht. (Seite 10) Û Vernunftehe: Einkauf und BuchIn Deutschland, Großbritannien haltung lernen Verständnis – und entscheiden
und Frankreich besteht dem- nach Knopfdruck (Seite 16 ff.) Û Altenpflege:
nach die größte Anforderung Sie sind betagt aber unverzichtbar: So finden
darin, den Kunden durch schnell Legacy-Anwendungen in der Moderne zurecht
umgesetzte Bestellungen ein (Seite 42) Û Pssst: Von Einseitigkeit & Bauch„Top-Einkaufserlebnis“ zu bie- gefühl – drei Vorurteile gegen EGL (Seite 47)
ten: Was nicht da ist, muss subito geordert und geliefert werden können. Mit der internen Bestandsübersicht sei es aber vielerorts nicht weit her, dem Handel gingen
hier gute Umsatzchancen verloren. „Viele Händler denken, dass sie
Multi-Channel-Angebote haben, missachten dabei aber ihren wichtigsten Verkaufskanal – den Laden“, meint David Hogg, Retail Industry
Executive bei Sterling Commerce. Positive Einkaufserlebnisse könnten
geschaffen werden, indem man den elektronischen Handel stärker mit
stationären Aktivitäten verknüpfe. Die Quintessenz der Untersuchung
lautet: Ladenverkäufe erhöhen die Kundentreue, Warenverfügbarkeit
entscheidet. Wir widmen ihr neben dem Editorial auch einen Schwerpunkt – ab Seite 28 dreht sich alles um moderne Groß‑, Einzel- und
Versandhandelslösungen.
Herzlichst, Ihr Thomas Seibold
Mit oxaion können wir besser
auf den steigenden Liefertermindruck der Kunden reagieren.
///// Bob McIntosh
IT-Leiter, Bernstein AG, Porta Westfalica
Branche: Elektro-/Elektronikbranche
info @ oxaion.de I www.oxaion.de
07/2010 · MIDRANGE MAGAZIN
3
inhalt
MIDRANGE AKTUELL
FiBu, KoRe, Controlling
In den wenigsten Unternehmen greifen einzelne Workflow-Prozesse der Abteilungen Einkauf und Buchhaltung
ineinander. Und das, obwohl beide Seiten eigentlich gleiche Ziele, Strategien und Ansätze verfolgen: Ausgaben
und Transaktionskosten reduzieren, Einsparpotenziale
identifizieren, Transparenz erhöhen. Û
Seite 16
Groß-, Einzel- und Versand­
handelslösungen
Der Groß-, Einzel- und Versandhandel ist auf flexible,
sichere und skalierbare L­ ösungen angewiesen.
Û
Seite 28
Mads Toubro
im Interview
„Wir sehen, dass große Unternehmen andere Bedürfnisse haben als kleine und mittlere und bieten deshalb
unterschiedliche, für die jeweilige Gruppe optimierte
HA‑Lösungen an.“ Û
Seite 14
4
MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
News & Ticker
6
Gesetzliche Änderung ab Juli
7
Köpfe
8
Mehrwert schaffen
Kommentar zur Frage des Monats
10
Cognos Express – BI für den Mittelstand
12
Verfügbare Zuverlässigkeit
Interview mit Mads Toubro, Vertriebsvorstand EMEA Vision
14
FiBu, KoRe, Controlling
Weniger Kosten, mehr Workflow
Effektivere Zusammenarbeit in Einkauf & Buchhaltung
16
Projektmanagement von A bis Z
Ressourcen, Budget und Zeit
18
Umfangreiches Reporting
Purac kalkuliert seine Produkte weltweit mit Portolan EVM
19
Eine neue Dimension
BI-Analysen mit interaktiven Karten
20
Einheitlicher Datentopf
Markant setzt bei FiBu und Controlling auf Coda
21
Transparenz und Integration
Kochlöffel setzt auf fimox von K+H
22
Drei Fragen an: Gerhard Knoch
22
Controlling leichtgemacht
Finanzbuchhaltungs-Software in der Logistikbranche
23
Software für den Mittelstand
Klein, aber fein: Controlling steigert die Umsatzrendite
24
Controlling ohne Rückspiegel
Die Reporta AG aus Hamburg setzt auf Echtzeit
25
GroSS-, Einzel- und Versandhandel
Hin zum Informationsbroker
Der buchholz-fachinformationsdienst geht neue Wege
28
Dreh- und Angelpunkt
Logische Verknüpfungen via CRM
30
X10 konvertiert fremde Zeichen
32
Tröber erhöht Lieferumfang
32
Im Trend der Zeit
33
Effizientere Prozesse beim Haarpflegedistributor Wild Beauty
TECHNIK & INTEGRATION
Domino und XML
34
EGL-Anweisungen und Konstrukte zur Ablaufsteuerung 37
Juli 2010
MARKTÜBERSICHT
Brücke zwischen Alt und Neu
Transformation von Legacy-Anwendungen
42
Neue IT-Vielfalt auf IBM i & Co.
Werkzeuge für die hybride Entwicklung
44
Duale Strategie
Zukunftssicherung für i-Anwendungen
45
Anbieterübersicht
45
Die Top 3 Vorurteile gegen EGL
47
Neue Perspektiven
Mit RPG Open Access in die Zukunft
48
SERVICE
Autoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe
49
Glosse, Vorschau, Impressum
50
Werkzeuge für die Anwendungs­
entwicklung und -Modernisierung
Die Ablösung von Legacy-Anwendungen durch komplett
neue Applikationen ist nicht immer unbedingt sinnvoll,
wohl aber deren Transformation in neue, moderne Programmiersprachen. Û
Seite 42
MIDRANGE ONLINE
Midrange Jobbörse
ist die Stellenbörse für Unternehmen und IT-Professionals, die personelle Verstärkung suchen.
Û
www.midrange-jobs.de
MidrangeEvent
Auf MidrangeEvent finden Sie Schulungsange­
bote, Firmenveranstaltungen, Messen u. v. m.
Û
www.midrange-event.de
Frage des Monats
In der Frage des Monats erfassen wir aktuelle
Trends und Strömungen des IT-Marktes.
Û
www.midrange.de
Integration leistet mehr als Modernisierung
ASNA - führend in System i & .NET - Integration
http://www.asnaintl.com
07/2010 · MIDRANGE MAGAZIN
5
MIDRANGE AKTUELL
TICKER
COMMON JaKo 2010 – Call for Papers
Û COMMON: Jörg Zeig zurückgetreten. Herr Jörg Zeig ist als erster
Vorsitzender bei COMMON Deutschland e.V. von seinem Amt und den
Aufgaben zurückgetreten. Die Vereinsgeschäfte werden vorerst von
den beiden verbliebenen Vorständen
Frank Pade und Bernd Mench weitergeführt. Den Vorsitz des Vorstands
übernimmt kommissarisch Frank
Pade. www.common-d.de Û inubit
AG und BOC AG kooperieren. Die
BOC AG und die inubit AG haben
ihre Kooperation bekannt gegeben.
Profitieren werden in erster Linie die
Anwender, die die Vorteile aus beiden Produktwelten – Prozessanalyse
mit BOC ADONIS und Prozessautomatisierung mit der inubit BPMSuite – nutzen wollen. www.inubit.
com www.boc-group.com Û Neue
IBM Systeme gegen die Informationsflut. Mit IBM System Storage
DS3500 und IBM System x3620
M3 Express können Mittelständler
das zunehmende Datenvolumen im
Unternehmen besser verwalten und
ihre Flexibilität erhöhen. Gleichzeitig
lassen sich mit diesen neuen Angeboten die Kosten und die Komplexität
der bestehenden IT-Infrastrukturen
im Unternehmen reduzieren. www.
ibm.de Û Neuer iBOLT-Partner.
Die Datenlotsen Informationssysteme GmbH ist neuer iBOLT-Partner
von Magic. iBOLT bildet die Basis für
die neue Datenlotsen-Lösung Campus Integration Framework (CIF), die
die verschiedenen Software-Lösungen einer Hochschule miteinander
verbindet. www.magicsoftware.com
Û Prozessorientiertes CRM mit
Consol. Mit der neuen CRM-Lösung
Consol*CM Version 6 hilft die Consol Software GmbH Unternehmen,
den steigenden und sich immer
schneller ändernden Anforderungen
im Kundenkontakt gerecht zu werden. www.consol.de
Û Die COMMON JaKo – Power Society
2010 – findet am Montag 8. und Dienstag
9. November wieder im Konferenzzen­
trum auf der Maininsel in Schweinfurt
statt. Die Besucher
der Konferenz sind
Geschäftsführer, ITLeiter, Adminis­tra­
toren und Anwendungsentwickler aus
mittelständischen Unternehmen, die
überwiegend praxisorientierte Vorträge
über aktuelle IT-Trends, technische Informationen und spannende Diskussio-
nen rund um die IBM-Informations-Technologie erwarten. Bis zum 30. Juni können Bewerbungen zu Vorträgen aus den
Bereichen IT-Strategie, Hardware/Systems-Management,
Anwendungssof tware, Softwareentwicklung sowie zu
Betriebssystem-übergreifenden
und
Praxisthemen bei Christa Beck (cbeck@
common-d.de) eingereicht werden.
www.common-d.de
Toolmaker übernimmt Centurio-Tools
Û Die Toolmaker Software GmbH hat
zum 1. Mai 2010 die Centurio-Tools der
edv-beratung litters übernommen. Mit
der Übernahme der litters-Produkte
CenturioDB und Centurio i2i ergänzt
Toolmaker sein Portfolio und erwirbt
damit den Zugang zu neuen Segmenten
Josef Grünbichler, Geschäftsführer Tool­
maker Software GmbH
des Power i Software-Marktes. Centurio­
DB ist eine Datenbank-Middleware, die
den Echtzeit-Zugriff direkt aus System i
RPG- oder COBOL-Programmen auf externe Datenbanken (Oracle, Informix,
6
MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
MySQL, u.v.m.) bietet. Daten können sowohl von externen Quellen gelesen als
auch dorthin geschrieben werden. Mit
der Synchronize-Option werden Änderungen an Power i Dateien automatisch
auf Fremd-Datenbanken synchronisiert.
Centurio i2i dient der Datenverfügbarkeit von Power i Daten. Toolmaker taxiert Centurio i2i als extrem preiswerte
Alternative zu den bekannten Hochverfügbarkeitslösungen und bietet eine
Art Hochverfügbarkeit auch für kleine
Unternehmen. Centurio i2i trägt das
IBM Zertifikat „Ready for IBM DB2 data
server software“. Es wird in zwei Ausprägungen angeboten: Die Centurio i2i
Single System Edition kopiert Datenbank-Änderungen vom System i laufend
in eine IBM DB2 V9 unter Windows auf
einen PC. Bei der Centurio i2i Dual System Edition werden Datenbankänderungen auf ein zweites System i übertragen.
Toolmaker hat die kompletten Rechte an
den litters-Produkten samt Wartung und
Support übernommen und ist damit ab
sofort Ansprechpartner für die CenturioWartungskunden. Der Support wird über
die Toolmaker-Hotline abgewickelt.
www.toolmaker.de
www.midrange.de
Zusammenfassende Meldung nun monatlich
Gesetzliche Änderung ab Juli
Fristverkürzung: Die sogenannte Zusammenfassende Meldung müssen Unternehmen
ab dem 1. Juli 2010 nun monatlich erstellen.
A
b dem 1. Juli gilt die gesetzliche
Änderung der Zusammenfassenden Meldung. Betroffen von der Fristverkürzung sind alle Unternehmen,
die ihre Waren bzw. Dienstleistungen
innerhalb der EU verkaufen. Sie sind
künftig dazu verpflichtet, ihre Aufstellung der Lieferung pro EU-Kunde monatlich abzugeben. Ausnahmen sind
nur für Unternehmen mit innergemeinschaftlichen Lieferungen von geringer
Höhe bestimmt: Von 1. Juli 2010 bis
31. Dezember 2011 liegt die Grenze bei
100.000 Euro pro Quartal, ab dem 1.
Januar 2012 wird sie auf 50.000 Euro
abgesenkt. Auch bei Unterschreitung
dieser Betragsgrenzen ist eine monatliche Meldung beim Bundeszentralamt
für Steuern möglich.
Umstellung der Buchhaltung
„Viele kleinere Unternehmen erstellen
die Zusammenfassende Meldung laut
unserer Erfahrung noch immer manuell“, sagt Angelika Hassler, Geschäftsführerin der syska GmbH, „jedoch em­
pfiehlt sich die Integration in eine intelligente Finanzbuchhaltungsoftware.“
Auch bei Unterschreitung der Betragsgrenze ist es für Unternehmen
sinnvoll, die Zusammenfassende Meldung monatlich abzugeben. Denn sollte im Laufe eines Quartals die Grenze
überschritten werden, so ist der Unternehmer verpflichtet, eine Zusammenfassende Meldung für den laufenden
Kalendermonat und ggf. die bereits
abgelaufenen Kalendermonate einzureichen, was viel Aufwand bedeutet. ó
syska GmbH, Karlsruhe
www.syska.de
Û In eigener Sache:
Die Mittelstandskombi
Ab sofort haben Mediakunden eine neue zusätzliche Option für ihr
Anzeigenmarketing: Die Mittelstandskombi. Dabei handelt es sich
um die Kooperation zwischen der SAP-Fachzeitschrift S@PPORT und
Ihrem MIDRANGE MAGAZIN.
S@PPORT bietet zehnmal jährlich Entscheidungsgrundlagen für Auswahl, Installation und Betrieb von SAP-Lösungen. S@PPORT informiert
über Marktentwicklungen und neue Produkte, erklärt SAP-Strategien,
bietet Grundlagen und Praxiswissen aus dem SAP-Umfeld. Das Fachblatt veröffentlicht Kostenanalysen und Case Studies sowie nützliche
Tipps für professionelle Anwender. S@PPORT befasst sich aber auch
mit SAP-kompatibler Software unabhängiger Hersteller.
Das Verbreitungsgebiet von S@PPORT ist Deutschland, Österreich
und die Schweiz. Die Leserschaft sind Entscheidungsträger in
mittleren und großen Unternehmen.
Durch die Buchung der Mittelstandskombi haben Anbieter die
Möglichkeit, zu besonders günstigen Konditionen und bequem im
gesamten Mittelstand mit Anzeigenwerbung auf sich aufmerksam
zu machen.
[email protected]
Für Fragen stehen Brigitte Wildmann oder Kathrin Schlosser gerne jederzeit zur Verfügung.
[email protected]
07/2010 · MIDRANGE MAGAZIN
Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191
70661 ı www.midrange.de
7
MIDRANGE AKTUELL
Köpfe
Die Zeichen stehen für die Anbieter von Zeitarbeits- und Personaldienstleistungen auf
Wachstum. Dieses Wachstum wollen die Unternehmen vor allem aus eigener Kraft realisie­
ren. Das zeigt die aktuelle Lünendonk-Studie 2010 „Führende Zeitarbeits- und Personal­
www.luenendonk.de
dienstleistungs-Unternehmen in Deutschland“, die ab sofort verfügbar ist. Paul Salazar
General Manager
Die OTRS AG hat die Berufung von Paul
Salazar zum General Manager der USTochter OTRS Inc. mit Sitz im kalifornischen Cupertino bekannt gegeben.
Paul Salazar wird seine Erfahrung in
den globalen Märkten einbringen, um
das Wachstum von OTRS weltweit voranzutreiben. Seine Karriere begann als
Hardware Design Engineer bei der Ampex Corporation – nach seinen Bachelor
und Master of Science-Abschlüssen in
„Electrical Engineering“ an der Stanford
University.
www.otrs.com/de
Seit Anfang März ist Stefan Strobel als
„Head of Business Unit E‑Mail“ für alle
weltweiten Aktivitäten des Geschäftsbereichs E‑Mail, Archivierung und Administration der GROUP Business Software
AG verantwortlich. Zuletzt zeichnete
Strobel beim Tochterunternehmen Relavis Inc. in New York als Executive Vice President für den Bereich Sales und
Marketing verantwortlich. Davor war er
unter anderem in führenden Positionen
im Bereich Marketing und Sales bei TJ
Group und GEDYS IntraWare tätig.
www.group.de
Philippe Llorens
Senior Vice
­President EMEA
Compuware Corporation hat die Ernennung von Philippe Llorens zum Senior
Vice President EMEA angekündigt. In
dieser neuen Position ist Philippe Llorens für die Weiterentwicklung und Implementierung der Geschäftsstrategie
zuständig, die er bereits in Südeuropa,
speziell Frankreich, erfolgreich eingeführt hatte. Philippe Llorens ist seit
2001 bei Compuware. Zuvor war er bei
Lotus Development als General Manager
Western Europe und als Sales Director
u.a. bei Digital Equipment tätig.
www.compuware.com
8
Stefan Strobel
Head of Business
Unit E‑Mail
MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
Terry Breen
Senior Vice ­President
Terry Breen (50) übernimmt als Senior
Vice President die Leitung der Abteilung
„Strategic Alliances“ bei EMC. In dieser
Position zeichnet er verantwortlich für
die Weiterentwicklung und den Ausbau
von EMCs strategischen Beziehungen
zu führenden Systemintegratoren, Outsourcern und Serviceprovidern. Vor seinem Einstieg bei EMC war er als Global
Managing Partner bei Accenture Electronics and High Tech Industry Practice
tätig und Mitglied des Accenture Global
Leadership Councils.
www.emc.com
Johannes
­Häusele
Vorstandsmitglied
Johannes Häusele ist zum 1. März
2010 zum neuen Vorstandsmitglied der
E‑Spirit AG bestellt worden. In der neu
geschaffenen Position zeichnet der
42-Jährige für den Vertriebsbereich des
Content Management-Spezialisten verantwortlich. Johannes Häusele wechselt
von der TechniData AG, wo er als Vice
President EMEA tätig war. Zuvor war der
Diplom-Betriebswirt in verschiedenen
Führungspositionen in der IT-Branche
tätig, unter anderem bei Business Objects und bei Open Text.
www.e-spirit.com/de
Ernst Eisner
Country Manager
Österreich
Ernst Eisner (43) ist neuer Country Manager der Österreich-Niederlassung von
Symantec in Wien. Eisner war zuvor für
unterschiedliche Firmen tätig, so für IBM
Österreich, für T-Systems DSS Austria,
den Flüssiggasanbieter FLAGA. und für
Digital Network Services in Wien als Geschäftsführer. 2008 wechselte Eisner in
die DNSint AG und übernahm 2009 im
Rahmen der Aktivitäten innerhalb der
Arrow ECS Headquarters zusätzlich die
Position des Business Development Direktor für EMEA.
www.symantec.at
workshops
kalender
EGL-Labortag
Event
Termin, Ort
Veranstalter
Der Name Rational steht bei System-iKunden für Produkte zur professionellen
Software-Entwicklung. Damit einher geht die
Verbreitung von EGL als optimale Ergänzung
und/oder Alternative zu RPG & Co.
POWER CAMP „EGL-Installation bis
Applikation“
30. 6. – 1. 7.
Dortmund
COMMON Deutschland e.V.
www.common-d.de
Tech Forum „IT-Service-Management/ITIL”
1. 7.
München
ITP Verlag GmbH LANline
www.lanline-events.de
Cubeware Treffpunkt BI - Planen mit
Cubeware
1. 7.
Stuttgart
Cubeware GmbH
www.cubeware.de
Die Programmiersprache SQL
1. 7. – 2. 7.
Bremen
EPOS GmbH DV-Consult & Training
www.eposgmbh.com
Operating & Systemsteuerung
5. 7. – 7. 7.
Bremen Vegesack
EPOS GmbH DV-Consult & Training
www.eposgmbh.com
SQL- und DB2 News
8. 7.
Schweinfurt
COMMON Deutschland e.V.
www.common-d.de
Fortgeschrittene SQL Techniken
13. 7. – 14. 7.
Bremen
EPOS DV-Consult & Training
www.eposgmbh.com
System i Daten in der Microsoft Office Welt
15. 7. – 16. 7.
Bremen Vegesack
EPOS GmbH
www.eposgmbh.com
CL-Programmierung
26. 7. – 28. 7.
Bremen Vegesack
EPOS GmbH DV-Consult & Training
www.eposgmbh.com
Nichtsdestotrotz fehlt vielen Interessenten häufig die Zeit, sich die umfangreichen
Möglichkeiten, die das EGL-Toolset bietet,
im Selbststudium anzueignen. Für mehrtägige Schulungen fehlt aber auch die Zeit.
Was tun? IBM bietet aus dieser Zwickmühle jetzt einen Ausweg: am 29. 6. gibt es die
kostenlose Möglichkeit, Tools wie RDP, RDi
for SOA, RMEi und auch RTC im IBM-Labor
in Böblingen auszureizen. Dazu wird eine
limitierte Anzahl von Demo-Umgebungen
bereitgestellt. IBM-Experten stehen den
ganzen Tag beratend und unterstützend zur
Verfügung.
Für Kunden ergibt sich also die Gelegenheit, sich an einem Tag komprimiert und
tiefgreifend alles zeigen zu lassen, Fragen
zu stellen, zu experimentieren. Damit Sie
Entscheidungen für die Zukunft Ihrer System
i Anwendungsentwicklung fundiert treffen
können, sollten Sie sich diesen Tag auf keinen Fall entgehen lassen. Nutzen Sie diese
Chance.
Mehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.de
workshops
www.midrange-event.com
seminare
www.pks.de
i-Fortbildung 2. Halbjahr 2010
SQL SummerCamp – DB2 UDB für System i
und SQL. Track 1: Mit SQL schnell und effektiv arbeiten. Track 2: SQL – fortgeschrittene
Techniken. Düsseldorf 17. – 19. 8.
Grafische Clients für RPG-Programme
– Frankfurt 14. 9., Wien 21. 9., Hamburg
18. 10., Köln 19. 10., Stuttgart 20. 10., München 21. 10., Zürich 30. 11.
Neue Funktionen der DB2 und WebQuery -Frankfurt 16. 9., Wien 23. 9., Hamburg
8. 11., Köln 9. 11., Stuttgart 10. 11., München
11. 11., Zürich 2. 12.
V7 – Was gibt’s Neues? Erleben Sie, welche Fortschritte IBM i V7 für Ihre Anforderungen wirklich bringt. Wien 20. 9., München
12. 10., Köln 13. 10., Zürich 29. 11.
Juli
RDP vor dem Camp – Die neue IBM Entwicklungsumgebung. Oberstdorf 4. 10.
- Die Programmiersprache SQL
- Operating & Systemsteuerung Power i
- System i Daten in der Microsoft
Office Welt
- CL Programmierung
RPG Camp 3: ILE RPG – Aktuelle Anwendungsarchitekturen und grafische Clients. 5. – 7. 10.
Weitere Themen und Lernvideos
auf unserer Homepage!
Workmanagement mit System i Tools
– Frankfurt 15. 9., Wien 22. 9., Hamburg
13. 12., Köln 14. 12., Stuttgart 15. 12., München 16. 12., Zürich 1. 12.
www.midrange-academy.com
07/2010 · MIDRANGE MAGAZIN
9
MIDRANGE AKTUELL
FRAGE DES MONATS
frage
die
?
Eine zukunftsgerichtete SoftwareEntwicklung und -Modernisierung
zielt auch auf Mobile Phones,
browserbasierte Geräte und Web
Services ab.
Berücksichtigen Sie die
neuen Möglichkeiten bei
Ihrer Software-Entwicklung
und -Modernisierung?
das ergebnis
1.028 Teilnehmer
haben abgestimmt
46 % nein
54 % ja
Mehrwert schaffen
Z
ukunftsgerichtete Modernisierung
und gleichzeitig effiziente und
moderne Weiterentwicklung der bestehenden Applikationen sind große technologische und finanzielle Herausforderungen für Unternehmen, die in einem
kompetitiven Wettbewerbsumfeld erfolgreich bestehen wollen. SoftwareEntwicklung und -Modernisierung
soll nicht nach kurzer Zeit erneut zum
Thema werden und somit nachhaltig
sein – sprich: sie soll zukunftsgerichtet
bleiben.
Aktuelle und zukünftige Hard- und
Softwareplattformen sowie hohe Ansprüche an die Verfügbarkeit der Systeme stellen die Verantwortlichen vor
neue zukunftsweisende und technologische Entscheidungen. Gleichzeitig
soll durch gezielte und flexible Modernisierung bestehender Applikationen
wertvolles Know-how erhalten bleiben.
10
MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
‚Nur‘ rund 54 % der Teilnehmer
Umfrage berücksichtigen bei ihren Modernisierungsüberlegungen oder Neuentwicklungen Web Services, browserbasierte Geräte oder Mobile Phones
als mögliche Zielplattformen. Was sind
mögliche Gründe für eine erkennbare Zurückhaltung gegenüber diesen
Möglichkeiten? Sind es die vermuteten
hohen Entwicklungs- oder Betriebskosten? Zweifel an der Nachhaltigkeit
der heute zur Verfügung stehenden
Technologien? Sicherheits- und Performancefragen?
Die Umfrage zeigt auch: Nicht jede
Anwendung macht auf einem iPhone,
Nokia oder BlackBerry wirklich Sinn.
Deshalb schauen Unternehmen berechtigterweise genau hin, wo und wofür
sie in die Modernisierung ihrer Anwendungen investieren. Es gilt, gezielt
Wettbewerbsvorteile und Mehrwert für
das Unternehmen zu schaffen. Modellbasierte Software-Entwicklung, wie sie
zum Beispiel das ARAD Werkzeug CA
Plex bietet, ist ein bewährtes Konzept
und eine erprobte Technologie zur implementierungsunabhängigen
und
agilen SW-Entwicklung und -Modernisierung. Zukunftsgerichtete SoftwareEntwicklung und -Modernisierung, die
nachhaltig sein soll und nicht schon
nach kurzer Zeit zu einer neuen Baustelle wird, ist ein wichtiger Investitionsschutz für ein Unternehmen. Softwareentwicklung für Web Services,
browserbasierte Geräte, Mobile ­Phones,
neue oder bekannte Zielplattformen
und Architekturen, wie J2EE/RDi, Ajax,
.Net, Web Services and SOA, soll zum
Schutz der bereits erfolgten oder geplanten Investitionen, modellbasiert und
somit implementierungsunabhängig
ó
stattfinden.
kommentar
kommentator
Arthur Häberli
Projekt Manager
CM First AG,
Steinhausen (CH)
zum unternehmen
ihre meinung, bitte!
CM First AG
Unsere aktuelle Frage des Monats:
Das Softwarehaus CM First AG ist Vertriebspartner
für CA Plex und CA 2E im europäischen Raum, sowie IBM Advanced Business Partner und Anbieter
von Application Life Cycle Management Lösungen. Als Vertriebs- und Technologiepartner von
ADC Austin und Websydian bietet CM First automatisierte Migration von CA 2E/5250-basierten
Applikationen an. Eine attraktive Option – bei der
die Qualität und Struktur der zu modernisierenden
Applikation zu 100 % erhalten bleibt. Mit Webclient
für CA Plex bietet CM First einen neuen Ansatz zur
modellbasierten Generierung von Web 2.0 Applikationen an.
In vielen Branchen ist ein gesicherter und zuverlässig funktionierender Datenaustausch mit
Partnern und Lieferanten unabdingbar.
Setzen Sie in Sachen EDI auf einen entsprechend darauf spezialisierten Anbieter?
In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wir
aktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktes
und fragen zum einen die Leser des +++ Monday Morning Tickers +++ und zum anderen auf
unserer Homepage nach Ihrer Meinung:
Û www.midrange.de
Beteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. Die
Abstimmung geschieht anonym und ohne jede
weitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfalls über Kommentare zur aktuellen Frage des
Monats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingeben können. Für Ideen für kommende Fragen
kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail:
Û [email protected]
Christine Balderas, iStockphoto.com
arthur.haeberli
@cmfirst.ch
www.cmfirst.ch
www.midrange.de
Für POWER-Könner
Holen Sie sich aktuelles Wissen!
Theo Bär
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und Programmierer
ca. 350 Seiten · € 198,–*
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für System i
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Auswertungen, Analysen und
Präsentationen
ca. 350 Seiten · € 198,–*
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wirkungsvollen, vollständigen
und zuverlässigen Plan
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mit RPG, Cobol, CL und DDS
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Doug Pence, Ron Hawkins
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07/2010 · MIDRANGE MAGAZIN
[email protected] ı www.midrange.de
11
MIDRANGE AKTUELL
Cognos Express – BI für den Mittelstand
Plan, Budget und Analyse
IBM hat ein Komplett-Paket für Business Intelligence und Planung auf den Markt gebracht,
das sich insbesondere an mittelständische Unternehmen wendet und auf deren Anforderungen ausgelegt ist. Diese können mit Cognos Express ihr Geschäft planen und Trends erkennen, um so die richtigen geschäftlichen Entscheidungen zu treffen.
D
er Technologie-Konzern kommt
mit dem neuen Angebot offenbar
genau zur richtigen Zeit: Eine aktuelle
CIO Studie des Konzerns, an der 2.500
CIOs in 78 Ländern teilgenommen haben, kommt nämlich zu dem Ergebnis,
dass 83 Prozent der mittelständischen
Unternehmer Business Intelligence
und Analytics als Top-Priorität einstufen. Ziel der CIOs sei es, mehr Wettbewerbsfähigkeit und Kosteneffizienz zu
erreichen. Zugleich aber sehen sich
mittelständische Unternehmen mit
beschränkten Budgets und überlasteten IT-Ressourcen konfrontiert. Daher
suchen sie gezielt nach Lösungen, die
schnell und kostengünstig helfen,
die tägliche Informationsflut in
Entscheidungswissen zu verwandeln.
genügt, um alle administrativen Aufgaben, Installation und laufende Wartung
mit einigen Mausklicks zu erledigen.
Selbst entscheiden
Umfassende Self-Service-Funktionen
eröffnen Anwendern ein hohes Maß
an Eigenständigkeit und erhöhen den
Komfort: Von der Geschäftsführung
über die Fachabteilungsleiter bis hin
zu operativen Entscheidungsträgern
können alle Nutzer unabhängig arbeiten und schnell auf EntscheidungsInformationen zugreifen. Sie erstellen
Vorkonfiguriert und
­wartungsarm
IBM Cognos Express ist eine vorkonfigurierte Lösung, die Business Analytics und Planung vereint.
Geschäftsführung und Fachabteilungsleiter können so sehr schnell eine BIStrategie umsetzen und entsprechend
ihren Anforderungen erweitern. Cognos Express bettet sich dazu nahtlos in
die vorhandene Infrastruktur ein und
ist innerhalb kurzer Zeit installiert.
Wenn sich die geschäftlichen Anforderungen ändern, lassen sich weitere
Funktionalitäten hinzufügen. Cognos
Express reduziert zudem den Aufwand
für die IT-Abteilung auf ein Minimum:
Eine zentrale und webbasierte Konsole
12
MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
oder ändern Dashboards, Berichte,
Analysen oder multidimensionale
Pläne nach ihren Bedürfnissen. Hilfe
durch die IT-Abteilung ist dabei nicht
notwendig, was allen Beteiligten Arbeit
und Zeit spart. So kann beispielsweise ein Shop-Manager im Einzelhandel
ohne Zeitverzug seinen täglichen Verkaufsbericht erstellen, auswerten und
bei Abweichungen von strategischen
Zielvorgaben direkt Maßnahmen wie
Preissenkungen einleiten. Das ist der
Schlüssel, um schneller als der Markt
zu sein.
Auf Modulen gebaut
IBM Cognos Express bietet Organisationen drei Kernmodule, die je nach
Anforderung im Paket oder einzeln erhältlich sind:
ó IBM Cognos Express Reporter ermöglicht Nutzern sicheren Zugang
zu jeder Art von Daten, um daraus
operative Reports, Produktions- oder
Finanzberichte zu erstellen und Adhoc-Abfragen per Drag-and-Drop zu
realisieren.
ó IBM Cognos Express Advisor bietet
Analysen und Was-wäre-wenn-Planungen sowohl für langfristige als
auch kurzfristige Forecasts. Die
Verantwortlichen nutzen die zentralen Kennzahlen gemeinsam in
einem Dashboard.
ó
IBM Cognos Express Xcelerator unterstützt Entscheidungsträger dabei, Fehler in Tabellenkalkulationen durch das Unterlegen
einer In-Memory-Analyse Engine
zu vermeiden und in Echtzeit multidimensionale Analysen, Planungen,
Budgetierungen und Forecasts zu erstellen.
IBM Cognos Express ist seit Mitte
September 2009 entweder direkt bei
IBM oder über das Partnernetzwerk
verfügbar. Zugleich bietet IBM Global
Financing Finanzierungen, um mittelständische Unternehmen gezielt zu unó
terstützen.
IBM Deutschland GmbH, Ehningen
www.ibm.de
Leontura, iStockphoto.com
Tech Forum
Tech Forum
IT-ServiceManagement /
ITIL
Datacenter/
Energieeffizienz
München,
30. Juni 2010
München, 1. Juli 2010
Service-Prozesse für das
Virtualisierungszeitalter
Aktueller denn je
Das Thema Energieeffizienz im Datacenter bleibt ein
Dauerbrenner. Die LANline als führende deutsche
Fachzeitschrift für Netze, IT und Infrastruktur hat
sich bereits lange vor dem Green IT Hype damit auseinandergesetzt und berichtet kontinuierlich.
Einige derzeit diskutierte Bereiche sind zum Beispiel
die Freikühlung, Kalt- und Warmgangkonzepte, LWLund/oder Kupferverkabelung, Mess- und Management-Systeme oder die Optimierung der Luftführung.
Das LANline Tech Forum „Datacenter/Energieeffizienz“ befasst sich in hochkarätigen, unabhängigen
und herstellerneutralen Fachvorträgen vor allem mit
praktischen Aspekten des Themas. Es richtet sich
an IT- und RZ-Verantwortliche und -Techniker sowie
Planungsbüros, die in ihrer Arbeit einen aktuellen
Stand in puncto Technik, Produktentwicklung und
normatives Umfeld benötigen.
ITSM ist gerade in Zeiten zunehmender Virtualisierung
ein brandheißes Thema, das bei den Endanwendern
für viel Gesprächsstoff sorgt. Allerdings scheint ITIL
eher statische Prozesse nahezulegen – wie also
schlägt sich das ITIL-basierte ITSM angesichts zunehmender Verbreitung virtualisierter IT-Landschaften,
dem Wunsch nach dynamischen Infrastrukturen und
dem nach schneller Reaktion auf neue Business-Anforderungen? Hier besteht Diskussionsbedarf.
Die ITIL-Veranstaltung der LANline soll Lösungsanbieter
zu diesen wichtigen Fragen in den direkten Dialog mit
Endanwendern bringen und diesen im kompakten EinTages-Format griffige Antworten liefern. Das Event richtet sich an alle Unternehmen, die ihre Service-Prozesse
optimieren oder aber durch eine ITSM-Einführung ihre
IT-Prozesse besser in den Griff bekommen wollen.
Alle Informationen und Anmeldung:
www.lanline-events.de
MIDRANGE AKTUELL
Interview mit Mads Toubro, Vertriebsvorstand EMEA Vision
Verfügbare Zuverlässigkeit
Mads Toubro ist seit Januar 2009 Vorstand für Vertrieb in der EMEA-Region bei Vision
­Solutions. Von 2006 bis 2008 war er Vorstand für Geschäftsentwicklung bei Vision Solutions
in Irvine, Kalifornien. Mads Toubro kennt den Unterschied zwischen Zuverlässigkeit und
­Verfügbarkeit und weiß, welche Bedürfnisse der Mittelständler es zu erfüllen gilt.
MIDRANGE MAGAZIN: Wie sehen Sie
den derzeitigen Markt der Hochverfügbarkeit (HA) für System i?
Mads Toubro: Wir erwarten eine starke
Nachfrage für HA-Lösungen von Vision
für System i. Unternehmen, die mit dieser Plattform arbeiten, wissen, dass sie
über eines der zuverlässigsten Systeme
der Welt verfügen. Trotzdem ist Zuverlässigkeit nicht dasselbe wie Verfügbarkeit.
Unsere Technologien stellen sicher, dass
System i immer verfügbar ist.
MIDRANGE MAGAZIN: Gab es in letzter
Zeit signifikante Änderungen im Kaufverhalten von HA-Lösungen?
Mads Toubro: Ja. Früher verkaufte Vision Hochverfügbarkeitslösungen vor
allem an Großunternehmen. Diese Großunternehmen sind zwar weiterhin eine
wichtige Kundengruppe von Vision. In
den letzten Jahren konnten wir jedoch
einen beträchtlichen Anstieg der Anwendung von HA-Lösungen in kleinen und
mittleren Unternehmen beobachten. Wir
sehen, dass große Unternehmen andere
Bedürfnisse haben als kleine und mittlere und bieten deshalb unterschiedliche,
für die jeweilige Gruppe optimierte Lösungen an.
MIDRANGE MAGAZIN: Wo liegen die
Unterschiede in den Ansprüchen?
Mads Toubro: Große Unternehmen haben normalerweise anspruchsvolle und
komplexe Umgebungen sowie eigene
technische Ressourcen für den Betrieb
dieser Umgebungen. Sie benötigen HALösungen mit maximaler Flexibilität und
Leistung. Vision bietet diesen Kunden
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MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
Zur Person
Mads Toubro studierte Betriebswirtschaft an der Universität Kopenhagen mit einem
Abschluss als MBA 1982. Von
1982 bis 2005 arbeitete er bei
IBM in verschiedenen Funktionen in Kopenhagen, Oslo, Paris, Mailand und New York. Von
2004 bis 2005 war er Mitglied
des „Executive Team” von Mark
Shearer, Generaldirektor der
Sparte iSeries bei IBM.
MIMIX und Orion an, da diese Lösungen von Grund auf für die Bedürfnisse
von Benutzern in großen Unternehmen
erstellt wurden. Kleine und mittlere Unternehmen haben üblicherweise weniger komplexe Umgebungen mit weniger
eigenen technischen Ressourcen und
möchten Hochverfügbarkeitsprodukte,
die sie selbst betreiben können. Diesen
Kunden bieten wir mit iTERA ein Produkt
mit hervorragenden Möglichkeiten für
den Selbstbetrieb.
MIDRANGE MAGAZIN: Worin unterscheiden sich die Lösungen?
Mads Toubro: Die PowerHA for i Lösungen von IBM (Geo/Metro/Global und
Flash Copy) benötigen mehr Hardware
und Bandbreite für die Kommunikation
als Vision HA (MIMIX, Orion, iTERA) und
das kann für viele Kunden richtig teuer
werden. PowerHA for i ist generell weni-
ger flexibel als Vision HA. Mit Vision HA
kann man beispielsweise Sicherheitskopien auf Band erstellen, ohne dass die
Benutzer sich vom System abmelden
müssen, um einen zuverlässigen Wiederaufsetzpunkt zu erhalten. RecoveryTests können durchgeführt werden, während Benutzer online sind; Jobs können
verteilt werden; der Recovery-Server
kann ohne Einfluss auf Antwortzeiten
in jeder Distanz vom Produktionsserver
installiert werden; die iASP-Umgebung
muss nicht neu strukturiert werden. Änderungen im Unternehmen sind ebenso ein wichtiger Faktor. Unternehmen
strukturieren sich häufig neu und für
viele ist eine flexible HA-Lösung, die
sich einfach an diese neuen Strukturen
anpassen lässt, von großer Bedeutung.
Vision HA ist normalerweise flexibler als
PowerHA for i. Außerdem ist Dateninte-
grität hierbei ein wichtiges Thema. Die System
i Anwendungen wurden rund um das Konzept
eines Systems erstellt, das Geschäftstransaktionen unter Verwendung einer eindimensionalen Speicherung verarbeitet. PowerHA for i
dupliziert Plattenbereiche, Vision HA dupliziert
Geschäftstransaktionen. Die Unternehmensanwendungen erkennen keine Plattenbereiche.
Deshalb muss mit PowerHA for i als erstes die
Datenintegrität sichergestellt werden, weil andernfalls die Anwendungen nicht funktionieren.
Dies kann viel Zeit in Anspruch nehmen oder in
manchen Fällen schlicht unmöglich sein. Wenn
beispielsweise während der Tagesendverarbeitung das System abstürzt, wird normalerweise
die Verarbeitung im Backup-System von einem
bekannten Datenintegritätspunkt aus wieder
aufgesetzt. Dies ist mit Vision HA ganz einfach,
mit PowerHA for i dagegen schwierig, weil die
Benutzer ihre produktive Arbeit regelmäßig unterbrechen müssen, damit die Datenbanken
gesichert werden können. PowerHA for i hat
viel mehr Einschränkungen. Wir glauben, dass
Hochverfügbarkeit nicht nur eine Technologie,
sondern eine Businesslösung ist, und denken,
dass Vision HA große Vorteile für Unternehmen
und einen hohen ROI bietet.
MIDRANGE MAGAZIN: Kann man Vision HA
mit PowerHA for i in irgendeiner Form kombinieren?
Mads Toubro: Ja. Einige große Unternehmen
möchten Cluster sowohl mit Vision HA als auch
mit PowerHA for i betreiben. Wir nennen dies
Hybridumgebungen. Vision bietet unter dem Namen Cluster1 eine neue Lösung, die eine Koexistenz von Vision HA und PowerHA for i in einem
Hybridcluster ermöglicht. Für unsere Kunden ist
es die beste Lösung, über zwei Recovery-Optionen zu verfügen.
MIDRANGE MAGAZIN: Ende 2007 hat Vision
für 2010 ein neues Produkt angekündigt. Werden wir dieses neue Produkt in diesem Jahr
sehen?
Mads Toubro: Wir werden 2010 ein neues Produkt präsentieren. Großunternehmen benötigen
ausgeklügelte Funktionen von hoher Effizienz.
Kleine und mittlere Unternehmen brauchen einfache Anwendbarkeit. Ich kann bereits sagen,
dass wir zwei Produktlinien herausbringen werden, eine für große und eine für kleine und mittlere Unternehmen.
MIDRANGE MAGAZIN: Welchen Bezug wird
dieses Produkt zu den aktuellen Produkten haben?
Mads Toubro: Das neue Produkt besteht aus
einer Fusion von Orion und MIMIX mit vielen
neuen Funktionen und weiteren Funktionen aus
der HA-Lösung iTERA. Das Produkt für kleine
und mittlere Unternehmen wird weiterhin iTERA
sein, einschließlich einiger zusätzlicher Funktionen aus MIMIX und Orion.
MIDRANGE MAGAZIN: Glauben Sie nicht, dass
dies Ihre aktuellen und künftigen Anwender sowie die Partner von Vision verwirren wird?
Mads Toubro: Im Gegenteil! Unzählige Beispiele
aus der Softwareindustrie zeigen eindeutig, dass
es unmöglich ist, die beste Funktionalität in einem einzigen Produkt weltweit für alle zur Verfügung zu stellen. Viele Softwareunternehmen
haben nach einer Fusion diesen Fehler gemacht.
Das Wichtigste für unsere Partner ist, alle unsere heutigen und künftigen Produkte von Grund
auf zu kennen, um jedem Kunden genau jenes
anzubieten, welches am besten seinem Bedarf
und seiner tatsächlichen Umgebung entspricht.
Die andere Möglichkeit besteht darin, sich auf
ein Marktsegment zu spezialisieren: Große oder
ó
kleine und mittlere Unternehmen.
zum unternehmen
Vision Solutions Inc. ist führender Anbieter von
Hochverfügbarkeits‑, Disaster-Recovery- und Datenverwaltungssystemen für den System-i- und
den System-p-Markt von IBM. Das Portfolio umfasst innovativse und vertrauenswürdige HV-Marken wie iTERA, MIMIX und ORION; dank dieser Lösungen sind geschäftskritische Informationen beständig geschützt und verfügbar. Die Produkte von
Vision sind erschwinglich und benutzerfreundlich,
und sie helfen bei der Zusicherung von Geschäftskontinuität, der Erhöhung der Produktivität, der
Reduzierung von Betriebskosten und der Erfüllung
von Compliance-Anforderungen.
Vision bietet auch fortschrittliche Lösungen für
Cluster‑, Daten- und Systemmanagement, und es
unterstützt die Betriebsumgebungen i5/OS, Windows und AIX. Als IBMs größter Premier Business
Partner im Bereich Hochverfügbarkeit verfügt
Vision Solutions über ein globales Netzwerk von
Geschäftspartnern und Dienstleistungen. Vision
Solutions befindet sich im Privatbesitz von Thoma
Cressey Bravo, Inc., mit Hauptniederlassung in
­Irvine, Kalifornien, und Büros auf der ganzen Welt.
www.visionsolutions.com
15
SCHWERPUNKT
FiBu, KoRe, Controlling
Jonathanparry, iStockphoto.com
SUMMARY
Die Zeiten sollten vorbei sein, in denen
man sich wichtige Zahlen selber zusammensuchen und in eine Excelliste
ein­tragen musste. Moderne Lösungen
bieten Entscheidungsgrundlagen auf
Knopfdruck.
Effektivere Zusammenarbeit in Einkauf & Buchhaltung
Weniger Kosten, mehr Workflow
In den wenigsten Unternehmen greifen einzelne Workflow-Prozesse der Abteilungen
Einkauf und Buchhaltung ineinander. Und das, obwohl beide Seiten eigentlich gleiche
Ziele, Strategien und Ansätze verfolgen: Ausgaben und Transaktionskosten reduzieren,
Einsparpotenziale identifizieren, Transparenz erhöhen.
T
raditionell stehen sich Buchhaltung und Einkauf eher kritisch
gegenüber. Während die Buchhaltung
in Beschaffungsprozessen oft nur ausführende Tätigkeiten im Bereich Backoffice sieht und über Personalmanagement, Ratenvereinbarungen und andere Wege sofortige Kosteneinsparungen
erzielen kann, kommen Einsparungen
der Einkaufsabteilung oft erst nach Wochen oder Monaten zum Tragen. Zudem
hat der Einkauf häufig noch mehr mit
16
MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
Kostendruck zu kämpfen als die Buchhaltung.
Nach einer aktuellen Studie von
Loudhouse und Basware unter 550
Unternehmen aus Deutschland, Großbritannien, Skandinavien, Spanien,
Frankreich, Benelux und den USA realisieren weniger als die Hälfte (46
Prozent) der befragten Finanzverantwortlichen in ihren Unternehmen eine
Zusammenarbeit zwischen Finanz- und
Beschaffungsabteilungen. Zudem sind
nur 50 Prozent der Einkaufsprozesse
automatisiert, was das Fehlerrisiko erheblich vergrößert. Weiterhin zeigt die
Studie, dass Unternehmen wichtige Daten und Prozesse nicht angemessen erfassen und somit eine transparente Unternehmensbuchhaltung verhindern.
Die befragten CFOs erklärten darüber
hinaus, dass nur 42 Prozent der indirekten Ausgaben – beispielsweise für
Marketing oder Consulting – von ihren
Unternehmen erfasst werden.
Und das, obwohl Finanz- und Beschaffungsabteilungen
wachsende
Verantwortung tragen, wenn es um
Betriebsausgaben, Einsparpotenziale
oder das Management von Lieferantenverträgen geht.
Positive Nebeneffekte
Eine Zusammenarbeit beider Bereiche
zieht zweifelsohne Vorteile nach sich:
Das Beratungsunternehmen Hackett
Group hat beispielsweise herausgefunden, dass Unternehmen die Kosten für
ihre Beschaffungsprozesse um fast zwei
Drittel senken und die Effizienz ihrer
Mitarbeiter verdoppeln können. Als positiver Nebeneffekt lassen sich zudem
Risiken minimieren, Transparenz in
Einkauf und Bezahlung verbessern und
die Compliance erhöhen. Um diese Ziele zu erreichen, müssen alle Ausgaben
im Unternehmen (direkt und indirekt)
hundertprozentig transparent sein. Ein
Unternehmen kann schwierige Finanzentscheidungen nur dann treffen, wenn
es einen umfassenden Überblick hat.
Im zweiten Schritt sollten Unternehmen sicherstellen, dass Kontrollmaßnahmen implementiert werden, die aufzeigen, wer Geld wofür ausgibt. Damit
lassen sich Geschäftsprozesse und Kapitalverwaltung verbessern. Nur wenn
die Finanz- und die Beschaffungsabteilungen strategisch zusammenarbeiten,
können Entscheidungen getroffen werden, die für das gesamte Unternehmen
von Vorteil sind.
Eine besondere Bedeutung kommt
dabei integrierten Beschaffungs- und
Bezahlprozessen zu, die als Bindeglied
zwischen Einkaufs- und Finanzabteilung fungieren. In den meisten Firmen
werden eingehende Rechnungen noch
immer von Einkauf und Buchhaltung
per Hand sortiert, kontrolliert, genehmigt und verbucht. Und das, obwohl
die manuelle Bearbeitung einer Eingangsrechnung durchschnittlich etwa
dreimal so lange dauert wie mit einer
automatisierten Lösung. Bei einem Unternehmen mit 1.000 Eingangsrechnun-
gen monatlich könnten so durchschnittlich 160 Arbeitsstunden eingespart
werden. Bei etwa 30.000 Rechnungen
jährlich, lassen sich mit der richtigen
technischen Unterstützung die Kosten
pro Rechnung von 20 Euro auf einen
Euro drücken.
Wie aber kann eine Automatisierung der Prozesskette zwischen ­Einkauf
und Buchhaltung realisiert werden?
Hier kommen so genannte EnterprisePurchase-to-Pay (EPP)-Lösungen ins
Spiel: Sie zielen genau auf diese Prozesse ab und führen so zu kostengünstigeren und effizienteren Prozessen
in der gesamten Beschaffungs- und
Rechnungsbearbeitung – vom Sourcing
und Vertragsmanagement über die täglichen Bestellungen, die Zusammenarbeit mit den Lieferanten bis hin zum
Abgleich der Rechnungen mit Verträgen, Bestell- und Lieferdaten, Prüfung
und Genehmigung sowie die Zahlungsanweisung und Archivierung.
Deutlich schnellerer ROI
Darüber hinaus sorgen EPP-Lösungen
für einen deutlich schnelleren ROI: Der
Rechnungsumlauf wird beschleunigt,
Verzugszinsen für verspätete Zahlungen gespart und obendrein sichergestellt, dass sich Skontomöglichkeiten
optimal ausschöpfen lassen. Zudem bekommt das Unternehmen einen exakten Überblick über offene Verbindlichkeiten und damit über die Liquiditätsplanung. Außerdem senkt ein EPP den
Papierverbrauch – das spart Kosten
und schont gleichzeitig die Umwelt.
Ausgangspunkt für ein kombiniertes Beschaffungs- und Rechnungsmanagement ist die kataloggestützte Bestellung. Damit ist es möglich, online
auf die Produktkataloge der Anbieter
zuzugreifen oder die Kataloge direkt in
das eigene System zu implementieren.
Im ersten Fall können die Lieferfirmen
ihre Kataloginhalte selbst verändern
und aktualisieren, während im zweiten
Fall die Käuferorganisation die Kontrolle über die Inhalte behält.
Für eingehende Rechnungen sieht
der Prozess dann folgendermaßen aus:
Die zu einer Bestellung gehörige Rechnung wird gescannt, dabei in das Workflow-System übertragen oder direkt auf
elektronischem Wege verschickt. Eine
OCR-Funktion erkennt Daten wie Bestell- und Rechnungsnummer, Kostenstelle oder Ansprechpartner, verbindet
sie mit den Kreditorenstammdaten aus
der FiBu, gleicht sie mit den Bestelldaten ab und bereitet die Rechnung für
die Zahlung vor. Durch die Automatisierung wird verhindert, dass sich – wie
bei der manuellen Dateneingabe oft der
Fall – Fehler einschleichen.
Automatische Verknüpfungen
Das System verknüpft die Forderungen
automatisch mit dem ursprünglichen
Bestellauftrag. Somit werden davon
abweichende Rechnungen sofort identifiziert. Nur solche „Abweichler“ sind
einzeln zu prüfen. Dazu erhält der Mitarbeiter via E‑Mail einen Link zur Rechnungsdatei. Sobald er grünes Licht gibt,
geht die Rechnung zur Abschlusskon­
trolle an die Kreditorenbuchhaltung
und wird von dort in das Buchhaltungssystem übertragen. Die korrekten Rechnungen kontiert die Lösung selbstständig und übergibt sie an die Buchhaltung. Das System verfolgt automatisch
den Bearbeitungsstatus jeder Bestellung und Rechnung, überwacht Zeitlimits und verschickt gegebenenfalls
Erinnerungsmails. Nach Abschluss des
gesamten Prozesses wird die Rechnung
revisionssicher archiviert.
Ein durchgängiger Prozess von
der Bestellung bis zur Bezahlung ist
das Bindeglied zwischen Einkauf und
Buchhaltung, erleichtert beiden Seiten
die Arbeit und rechnet sich für jedes
Unternehmen mit mindestens 1.000
Bestellungen beziehungsweise Eingangsrechnungen pro Monat.
Frank Wuschech ó
Basware GmbH, München
www.basware.de
07/2010 · MIDRANGE MAGAZIN
17
SCHWERPUNKT
FiBu, KoRe, Controlling
Ressourcen, Budget und Zeit
Projektmanagement von A bis Z
Das Stichwort Beschleunigung ist heute in aller Munde. Für die Wirtschaft bedeutet
dies immer kürzere Produktzyklen und Entwicklungszeiten sowie eine zunehmend
höhere Komplexität der Produkte. Entsprechend wird die Arbeit auch in mittelständischen
Unternehmen verstärkt in Form von zeitlich befristeten Projekten organisiert.
S
o gehört das Projektmanagement daten, Projektleiter, Leistungskataloge,
heutzutage zum Betriebsalltag. Da- Reisekosten, Kostenstellen, Kostenträbei gilt es eine Vielzahl von Faktoren zu ger sowie freie Dimensionen wie Regiberücksichtigen: die Ressourcenverwal- on, Artikel etc. erfasst. Auf Basis dieser
tung, Zeitplanung und Zeiterfassung, Daten können Arbeitspakete mit allen
Budgetkalkulation, Kostenkontrolle etc. relevanten Informationen erstellt und
Um hier nicht schnell den Überblick zu für die weitere Planung herangezogen
verlieren, empfiehlt sich der Einsatz werden. Eine Auftragsbestätigung per
einer Softwarelösung, die
einen umfassenden „Werkzeugkoffer“ für das Projektmanagement bietet.
Beim Projektmanagement werden unterschiedliche Phasen durchlaufen
– von der Auftragserteilung
und Planung über die Abwicklung bis zur Projektbilanz. Wer den Überblick
behalten will, sollte die Antworten auf folgende Fragen
CSS-Projektmanagement
kennen: Welche Ressourcen
sind in dem Projekt verfügbar, welche Leistungen werden mit wel- Knopfdruck spart dabei viel manuelle
chem Ergebnis erbracht? Werden mit Arbeit. Zudem lassen sich in den eindem Kunden vereinbarte Budgets und zelnen Arbeitspaketen auch detaillierte
Zeitpläne eingehalten? Werden nicht Notizen hinterlegen und somit allen
fakturierbare Leistungen erbracht? Ist Projektmitarbeitern effizient zugängdas Projekt rentabel? Welche Risikofak- lich machen. Wollen sich die Anwender
auf den neusten Stand bringen, lassen
toren gibt es?
Schnelle Antwort findet, wer sei- sich über einen Reportgenerator flexine Projekte mit Hilfe einer Software bel Auswertungen zu Projektstatus,
wie eGecko Projektmanagement plant, Projektverlauf sowie zu den Ergebnisstrukturiert, überwacht und abrechnet. sen von laufenden oder abgeschlosseSo lassen sich einzelne Projektphasen nen Projekten erstellen. Beispielsweise
und –aktivitäten transparent abbilden. lässt sich die zeitliche Abfolge von AktiDazu werden alle relevanten Parameter vitäten anschaulich als Gantt-Diagramm
wie Ressourcen (Mitarbeiter), Kunden- (Balken-Diagramm) grafisch darstellen.
18
MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
Plantermine können per Knopfdruck in
Ist-Termine umgewandelt und die zugehörigen Dienstleistungsnachweise sofort ausgedruckt werden. Ampelfunktionen geben rechtzeitige Hinweise zu
Risiken, so dass zeitnah reagiert bzw.
agiert und der Projektablauf mit zuvor
festgelegten Maßnahmen entsprechend
gesteuert werden kann. Über
eine direkte Integration des
Projektmanagements in die
eGecko Finanzbuchhaltung
und Kostenrechnung können die anfallenden Kosten
und Erlöse direkt weiterverarbeitet und ausgewertet
werden. Auch nicht fakturierbare Dienstleistungen
werden ausgewiesen.
Anwender profitieren
zudem von der Office-Kompatibilität der Software: So
können z. B. Terminvereinbarungen mit externen Dienstleistern,
die innerhalb des Projekts abgelegt
werden, automatisch als Terminvorschlag an Outlook übergeben und entsprechend zugewiesen werden. Bei
Änderungen der Projektparameter
können die notwendigen Informationen bequem per Mail an alle Beteiligten versendet werden. Auch lassen sich
Projektpläne reibungslos als Excel‑,
PDF- oder HTML-Datei etc. ausgeben.
Verena Quell ó
CSS GmbH, Künzell
www.css.de
Purac kalkuliert seine Produkte weltweit mit Portolan EVM
Umfangreiches Reporting
Der holländische Purac-Konzern ist der weltweit größte und erfahrenste Produzent von
natürlicher Milchsäure, Gluconsäure und ihren Derivaten. An fünf Produktionsstandorten, in
den Niederlanden, Brasilien, Spanien, Thailand und den USA werden diese Zusatzstoffe für
die Backwaren- und Lebensmittelindustrie sowie Chemie- und Pharmaindustrie hergestellt.
M
Loooby, iStockphoto.com
it über 1.000 Mitarbeitern in Niederlassungen in der ganzen Welt
erwirtschaftet die Tochtergesellschaft
des CSM-Konzerns einen Umsatz von
über 300 Mio. Euro.
Purac nutzt schon seit vielen Jahren das ERP-System Infor LX (BPCS) in
den Produktionsstätten und Vertriebsgesellschaften. Mit den steigenden Anforderungen in der Kostenrechnung fiel
die Entscheidung für die EVM-Module
von Portolan, die eine detaillierte Produktkalkulation nach frei definierbaren
Kostenelementen und Kostensätzen mit
verschiedenen Kalkulationsvarianten
ermöglicht. Ausschlaggebend für die
Auswahl dieser EVM-Module war die
tiefe Integration mit dem BPCS-System,
bei der Stücklisten, Arbeitspläne und
Preisdateien gelesen und die Ergebnisse periodisch gespeichert werden
können.
Zusätzlich wurde eine vollständige
Lagerbewertung im EVM abgebildet,
die monatlich automatisiert in die Finanzbuchhaltung verbucht wird. Hierbei werden die einzelnen Kostenelemente der Herstellkosten für Halb- und
Fertigfabrikate detailliert auf separaten
Konten ausgewiesen, was im bestehenden System bisher nicht möglich war.
Diese Funktionalität wird nicht nur in
den 5 Produktionsstandorten, sondern
auch in den Vertriebsgesellschaften in
Deutschland, Polen, Mexiko, China, Japan und Singapur genutzt.
Einen erheblichen Mehrwert zum
bestehenden System bringt außerdem
das umfangreiche Reporting der Portolan EVM-Module mit seinen flexiblen
Auswertungsmöglichkeiten mit Drilldown auf die einzelnen Materialtransaktionen. Diese Funktionalität wird
intensiv für die Abstimmung der Materialbewegungen vor Verbuchung in die
Finanzbuchhaltung genutzt.
Nach Projektstart im Juni 2009
konnte die Pilot-Implementierung in
Spanien bereits im Oktober 2009 in den
Echtbetrieb gehen, bei der die gesamte
Produktkalkulation für 2010 durchgeführt wurde. Anschließend erfolgte der
Roll-out auf die übrigen Produktions­
standorte im November 2009.
Für den Projektleiter von Purac
Marc Zwijnenberg ist die Entscheidung
für Portolan goldrichtig gewesen und er
äußert sich mehr als zufrieden über den
Projektverlauf: „Mit der Einführung der
EVM-Module in nur wenigen Monaten
erhalten wir einen flexiblen und effizienten Prozess für die Kalkulation unserer Herstellungskosten mit den dazu
gehörenden Controlling-Instrumenten,
die wir für die genaue Analyse und
Steuerung unserer Verkaufsaktivitäten
benötigen.“
Im nächsten Projektschritt wird die
Fertigungsauftragsanalyse in Portolan
implementiert, die eine detaillierte
Abweichungsanalyse zwischen Plan‑,
Ist- und Soll-Verbräuchen sowie Differenzbuchungen mit umfangreichen
Auswertungen liefert.
Lothar Dannecker ó
Portolan Commerce Solutions GmbH, Ilsfeld
www.portolancs.com
Atem beraubend
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07/2010 · MIDRANGE MAGAZIN
19
SCHWERPUNKT
FiBu, KoRe, Controlling
BI-Analysen mit interaktiven Karten
Eine neue Dimension
Regionale und zeitliche Zusammenhänge erkennen und diese intuitiv weiterverfolgen –
der BI-Spezialist Cubeware bietet für sein Frontend eine völlig neue Dimension der DatenAnalyse an: Jetzt können Fachbereich und Management ihre Daten in Berichten und Dashboards mit Hilfe von Karten visualisieren und analysieren.
G
erade im Vertriebs- und Logistik- tionsanlagen nutzen, solange sie im
Controlling sind geografische wie kartengebräuchlichen Shape-Format
regionale Zusammenhänge eine be- vorliegen.
deutende Grundlage für ganz zentrale
Dabei gehen die Möglichkeiten der
Kenngrößen – ob Umsatz je Region, Karteneinbindung weit über die reine
Deckungsbeitrag in Abhängigkeit zu Visualisierung der Ergebnisse hinaus.
Entfernung oder auch Auslastung im Die digitalen Landkarten sind nämlich
Verhältnis zum Angebotsort. Denn in die multidimensionale Umgebung
schließlich lässt sich vor allem
bei sehr komplexem Datenmaterial mit geografischem Bezug
über die Einbindung von interaktivem Kartenmaterial die
gesamte Analyse flexibler und
anschaulicher gestalten, und es
eröffnen sich über die Visualisierung völlig neue Dimensionen in der Daten-Analyse.
Vor diesem Hintergrund
ermöglicht die für das BI-Front­
end Cubeware Cockpit V6pro
Drilldown-Analyse
neu verfügbare Produkt-Funktionalität ‚Interaktive Kartenunterstützung‘ die Darstellung und der BI-Lösungen eingebettet, so dass
Analyse von Daten im Positionskontext die Karten zur Darstellung, aber vor alvon Karten. Regionale und zeitliche Be- lem auch dynamisch und ad hoc für die
ziehungen können so identifiziert und Analyse oder das Aufzeigen von Trends
Trends abgeleitet werden, die aus dem über zeitliche und gebietliche Paramereinen Datenmaterial nicht oder nur ter hinweg genutzt werden können.
schwer ersichtlich wären. Das System Insofern stellt die Kartenunterstützung
unterstützt die Anwender dabei, Karten für die Anwender eine zusätzliche Bemit Daten, Ampeln oder geopositionier- richtskomponente für die Nutzung der
ten Symbolen und Linien zu versehen Analyse‑, Planungs‑, Reporting- und
des
und individuelle Bereichskombinatio- Dashboarding-Funktionalitäten
nen einer Karte zu definieren. Neben Frontends dar.
Damit kann beispielsweise ein Vergeografischen Landkarten lassen sich
auch andere Visualisierungs-Vorlagen triebsunternehmen auf einer Landkarwie Aufrisse für Gebäude oder Produk- te die Entwicklung von Umsätzen und
20
MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
Deckungsbeiträgen in den Vertriebsgebieten analysieren und auch die neu
gewonnenen Kunden symbolisch oder
textuell mit darstellen. Wie stellen sich
Umsätze auf Flächen dar, wie laufen
die Geschäfte auf der Zeitachse und im
Verhältnis zum Deckungsbeitrag oder
zu anderen geschäftsrelevanten Kennzahlen? Das Auswertungsspektrum mit geografischem Bezug
ist groß und lässt sich mit allen
erdenklichen Kenngrößen und
Zusammenhängen dynamisch
darstellen. Selbst tiefgehende
Analysen lassen sich so mit
größeren Datenmengen überschaubar und auf den ersten
Blick verständlich abbilden, um
sehr schnell Trends zu erkennen und Hintergründe abzuleiten.
Das wäre unter herkömmlichen, eher numerisch geprägten
Vorgehensweisen in dieser Reichweite
schon aus Wahrnehmungsgründen gar
nicht möglich, denn grafisch sinnvoll
aggregierte Daten lassen sich nun mal
deutlich schneller erfassen und inhaltlich aufnehmen – dieser Effekt wird
durch eine sehr komfortable und breite
Gestaltungsvielfalt verstärkt, mit der
die Anwender ihre Karten versehen
können.
Bob Taylor ó
Cubeware GmbH, Rosenheim
www.cubeware.de
Markant setzt bei FiBu und Controlling auf Coda
Einheitlicher Datentopf
Sicherung der Zukunft, Wettbewerbsfähigkeit, Eigenständigkeit und Selbstständigkeit
des konzernfreien Handels: So lauten die Unternehmensziele der Markant AG. Für ein
zukunftsorientiertes und einheitliches Rechnungswesen setzt die Markant Handels und
Service GmbH auf die Finanzlösung Coda 2count.
M
it den Geschäften in Deutschland hat die Schweizer Aktiengesellschaft die Markant Handels und
Service GmbH in Offenburg betraut.
Seit Anfang 2009 arbeitet deren Rechnungswesen mit der Finanzlösung
Coda 2count Financials. Die rund
20.000 Drogerie‑, Heimwerker‑, Lebensmittel- oder Bekleidungsmärkte,
die mit der Verbundgruppe zusammenarbeiten, erwirtschaften gemeinsam und europaweit einen jährlichen
Gesamtumsatz von 56 Milliarden Euro.
Zu den Partnern gehören beispielsweise Ketten wie Kaufland, Schlecker, dm,
Rossmann, tegut, Kaiser’s Tengelmann,
Globus Fachmärkte oder Ratio. Schwerpunkte dieser Zusammenarbeit liegen
in den Bereichen Einkauf, Prozessoptimierung, Zentralregulierung, Bürgschaft, Marketing, Kommunikation,
Finanzierungen und E‑Services auf der
Internet-Plattform www.markant.net.
Um den hohen Anforderungen und Zielen des Konzerns gerecht zu werden,
suchte Markant nach einer kosteneffizienten, internationalen, standardisierbaren und unternehmensweit einsetzbaren ReWe-Lösung.
Coda setzte sich im Vergleich mit
sieben Wettbewerbern durch. „Coda
überzeugte uns, da die Software international anpassungsfähig ist. Wir
arbeiten künftig noch stärker länderübergreifend. Da ist es besonders wichtig, dass unsere Konzernbilanzierung
einheitlich und nach den verschiedenen
Konsolidierungskreisen funktioniert –
und das möglichst kosteneffizient und
ohne Limits“, erklärt Ulrich Greber, Leiter Rechnungswesen bei Markant.
Verbesserte Auswertungsund Reportingmöglichkeiten
Coda läuft bei Markant auf einer IBM
pSeries unter UNIX und einer OracleDatenbank. Als Web Server ist Apache
im Einsatz. Das gesamte Markant-Rechnungswesen, das die Abteilungen Finanzbuchhaltung und Controlling umfasst, nutzt die Coda-Lösungen. „Doch
von den verbesserten Auswertungsund Reportingmöglichkeiten profitiert
letztendlich die gesamte Markant“,
erläutert Greber. Dieser „einheitliche
Datentopf für Finanzbuchhaltung und
Controlling“ sorgt dafür, dass Schwierigkeiten oder Zeitverzögerungen bei
der Abstimmung zwischen internem
und externem Rechnungswesen aus
dem Weg geräumt sind. Die Mitarbeiter
freuen sich zudem über die Automatisierung der Leistungsverrechnung, das
schnellere und universellere Reporting
mit parallelen Sichten sowie die systemgestützte Konsolidierung.
Greber zieht ein positives Projektresümee: „Mit dem Einsatz der neuen
Software ist das System transparenter
geworden. Denn mit einem zentralen
und schlank gehaltenen Konzernkontenrahmen arbeiten alle Tochtergesellschaften nach einheitlichen Regeln und
Strukturen. Das schafft Vergleichbarkeit über alle Mandanten und unsere
Mitarbeiter im Rechnungswesen spa-
ren dadurch wertvolle Zeit, die früher
für Abstimmung und Reportpflege
aufgewandt werden musste. Der Ansatz von Agresso, gleich von Anfang an
das Know-how über die internen Kernteams beim Kunden aufzubauen, hat
sich überaus bewährt“.
Dieter Große-Kreul ó
UNIT4 Agresso GmbH, Unterföhring
www.agresso.de
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07/2010 · MIDRANGE MAGAZIN
21
SCHWERPUNKT
FiBu, KoRe, Controlling
Kochlöffel setzt auf fimox von K+H
Transparenz und Integration
Der Schnellgastronom Kochlöffel rüstet sich mit der webbasierten Rechnungswesenund Finanzsoftware fimox auf die Anforderungen der Zukunft. Das 1961 von der Familie
van Berg gegründete Unternehmen gehört heute mit rund 1,8 Millionen verkaufter
Grillhähnchen im letzten Jahr zu den Pionieren der Systemgastronomie.
A
ndreas Herker, EDV-Leiter der
Kochlöffel GmbH beklagte, dass
„die vorwiegend eigenentwickelten
Softwareprodukte im Bereich Finanzbuchhaltung, Rechnungseingangsbuch
und Anlagenverwaltung mit relativ vielen Schnittstellen verbunden waren“.
Auf der Suche nach einer Rechnungswesen-Lösung, die die Anwendungen
einer Finanz- und Anlagenbuchhaltung mit einem Rechnungseingangsbuch und Controlling verknüpft, wur-
de Herker bei K+H fündig. „Die K+H
Software hat uns vor allem durch die
Bereitschaft überzeugt, individuelle
Softwareanpassungen vorzunehmen.
Mit fimox können wir heute standardisiert Bilanzkonten mit Kostenstellen
buchen, einen Buchungsbeleg ausdrucken oder individuelle Kontierungsregeln für wiederkehrende Sachbuchungen definieren, die dann automatisch
gebucht werden. Neben dem guten
Kosten-Nutzen-Verhältnis von fimox
haben unsere Mitarbeiter durch eine
regelmäßige Update-Wartung nun keinen oder nur noch einen sehr geringen
Aufwand diesbezüglich“, resümiert
Andreas Herker. Weiter: „Wir sind sehr
zufrieden mit fimox und konnten einige
Einsparungen der Arbeitsabläufe durch
deren Optimierung erreichen.“
Sabrina Rammelt ó
K+H Software KG, Germering
www.kh-software.de
Drei Fragen an …
Gerhard Knoch
Vice President
EMEA Infor
Gerhard Knoch
MIDRANGE MAGAZIN: Stichwort Internationalisierung: Auf welche Weise
muss eine Finanzsoftware diesem Trend
Rechnung tragen?
Gerhard Knoch: Die internationale Ausrichtung von Finanzsoftware ist enorm
wichtig. Das bringt den Vorteil, ein und
dasselbe Produkt länderübergreifend
einsetzen zu können und damit das ITBudget zu optimieren, ohne auf landesspezifische Funktionen und Sprachen
verzichten zu müssen.
MIDRANGE MAGAZIN: Wie können
Großunternehmen mithilfe einer Finanzsoftware die Folgen der aktuellen wirtschaftlichen Schieflage abfedern?
Gerhard Knoch: Gerade in wirtschaftlichen Rezessionsphasen sind Unternehmen mehr denn je auf Lösungen
22
MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
angewiesen, die aussagekräftige und
übersichtliche Features zur Abbildung,
Kontrolle und Steuerung der Geschäftsprozesse bieten. Mit der Varial World
Edition steht eine ausgefeilte Controlling-Lösung zur Verfügung, mit der sich
Kosten einsparen lassen, indem Fehlinvestitionen aufgedeckt, Transparenz
in betriebswirtschaftliche Abläufe gebracht und Geschäftsprozesse gestrafft
werden.
MIDRANGE MAGAZIN: Konsolidierungssoftware, Cash-Management oder
Liquiditätsmanagement – die Spielarten moderner Finanzsoftware sind vielfältig. Welche Funktionalitäten sollten
Unternehmen auf jeden Fall nutzen?
Gerhard Knoch: Die Finanzkrise hat
Unternehmen immer noch fest im Griff.
Damit das Schiff auf Kurs bleibt oder
wieder auf Kurs kommt, ist ein konsequentes Liquiditätsmanagement unabdingbar, denn aus einem softwarebasierten Finanz- und Liquiditätsmanagement
ergeben sich zahlreiche Vorteile: Die
Lösungen unterstützen Unternehmen
dabei, ihre eigene Zahlungsfähigkeit
sicherzustellen, liefern die notwendige
Transparenz über ihre Wirtschaftlichkeit
und helfen durch eine Liquiditätsvorschau Kosten und Finanzmittel optimal
ó
zu planen.
Infor Global Solutions Deutschland GmbH,
Friedrichsthal
www.infor.de
Finanzbuchhaltungs-Software in der Logistikbranche
Controlling leichtgemacht
Die ITO Königsmann Spedition GmbH vertraut seit neun Jahren auf die Finanzbuchhaltungslösung von syska. Mit ihr lässt sich nicht nur die Buchhaltung zeitsparend
und professionell bewältigen, sondern auch detaillierte Analysen für strategische
Entscheidungen erstellen.
I
n der Logistikbranche gewinnt das
Controlling immer mehr an Bedeutung. Eine wichtige Rolle spielt dabei
das Rechnungswesen als umfassendes
Informationssystem. Während operative und bilanzielle Kennzahlen zur
Steuerung eingesetzt werden, bilden
verlässliche Daten zu Umsatz und Kosten die Grundlage für die betriebswirtschaftliche Planung der kommenden
Monate.
Im Sommer 2001 stellte sich bei der
ITO Königsmann Spedition die Frage
nach einer intelligenten Software-Lösung: „Es sollte möglich sein, wirklich
per Knopfdruck die entscheidungsrelevanten Zahlen für die Geschäftleitung zu erhalten. Ebenso wichtig war
es, dass individuelle Auswertungen
erstellt werden können“, erklärt Irmgard Dreyer, Leiterin Buchhaltung, ihre
wichtigsten Anforderungen.
Flexible Schnittstellen
„Im Herbst ist die Entscheidung für
syska gefallen. Zeitgleich starteten
auch die ersten Workshops für die Installation und Einrichtung“, so Irmgard
Dreyer. Der große Vorteil der Lösung
liegt in ihrer einfachen Integration in
vorhandene Branchensoftware dank
des flexiblen Schnittstellenkonzepts:
Aus den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen, wie ERP und Logistik,
fließen die Daten und Zahlen in die
Fibu-Software ein.
Beliebige Auswertungs- und Vergleichszeiträume sind bequem aufzurufen. Ebenso liefert die syska SQL RE-
WE wichtige Kennzahlen einfach und
schnell. Eine besonders nützliche Funktion stellt die ergänzende Verknüpfung
mit MS Excel dar. Mit einem Klick holt
sich das Office-Programm jederzeit die
Zahlen aus der Fibu-Software. Die Auswertungen liegen dadurch in gewohnter
Form vor, die laufend aktualisiert wer-
Einfach
unverschämt
Daten bereitstellen
aus Vorsystemen
Unser ETL-Werkzeug macht es
Ihnen einfach
- unverschämt einfach.
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den kann. Und zwar ohne großen Verwaltungsaufwand. Aktuelle Werte sind
per Klick abfragbar – ihr zeitaufwendiges manuelles Übertragen entfällt.
Intelligente Controllingfunktionen
„In erster Linie stehen für uns natürlich das operative Geschäftsergebnis,
sprich die GuV, die verschiedenen betriebswirtschaftlichen Auswertungen
und die kurzfristige Erfolgsrechnung
im Mittelpunkt. Darauf folgen das Forderungsmanagement und die Liquiditätsübersichten“, so Irmgard Dreyer.
Ausschlaggebend hierfür sind Fibu-Module wie die professionelle Kosten- und
Leistungsrechnung sowie die flexible
Liquiditätsplanung. Zusätzlich lassen
sich Auswertungs- und Vergleichszeiträume für die Umsatzstatistik völlig
frei bestimmen. Eine Zeitachse macht
die Veränderung der Zahlen umgehend
sichtbar.
Szenarien für Liquiditätsplanung
Nicht nur Auswertungen vergangener
Perioden liefert das Controlling, sondern es stellt auch die Weichen für die
Zukunft. „Wir bauen jeweils aus Vorgaben der Geschäftsleitung Planszenarien für neue Geschäftsvorfälle auf.
Diese dienen uns unter anderem auch
als Grundlage für die Kalkulation“, bestätigt Irmgard Dreyer.
Ausgehend vom aktuellen Bankguthaben und dem Offenen-Posten
Bestand mit Zahlungszielen lässt sich
wochen- oder monatsgenau die verfügbare Liquidität berechnen. Schließlich
geht es nicht nur darum, vergangene
Unternehmens-Daten im Controlling
abzubilden, sondern auch einen Blick
in die Zukunft zu werfen.
Sandra Zimmermann ó
zum unternehmen
Seit mehr als 18 Jahren ist die syska GmbH
auf die Entwicklung von Software für das betriebliche Rechnungswesen spezialisiert. Über
28.000 Kunden in Deutschland, Österreich
und der Schweiz nutzen ihre Softwarelösungen. Eine hohe Integrationsfähigkeit sowie
der ausgezeichnete Service unterstreichen
die hohe Qualität der Lösungen.
www.syska.de
07/2010 · MIDRANGE MAGAZIN
23
SCHWERPUNKT
FiBu, KoRe, Controlling
Klein, aber fein: Controlling steigert die Umsatzrendite
Software für den Mittelstand
Mittelständler wachsen in mehreren Etappen. Am Anfang steht ein Geschäftskonzept
und viel persönlicher Einsatz. Über die Jahre wird aus dem Kleinbetrieb ein Unternehmen
mit vielen Mitarbeitern. Doch mit dem Wachstum nimmt die Übersichtlichkeit ab.
W
ährend ein kleines, inhabergeführtes Unternehmen noch mit
Hilfe von Standardsoftware zu überblicken ist, muss ein mittelständischer
Betrieb die Professionalisierung der
Datenauswertung vorantreiben. Dies
geschieht vorzugsweise mit einem
spezialisierten Planungstool, das eine
einfache und effiziente Datenanalyse zulässt. Besonders für Kreditverhandlungen kann eine Entscheidung zugunsten
moderner Software entscheidend sein:
Sauber aufbereitete, aussagekräftige
Kennzahlen sind eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Verhandlung
über Kreditlinien mit den Hausbanken.
Nur durch den Einsatz eines zeitgemäßen Controlling-Tools schafft der Unternehmer die Voraussetzungen für eine
optimale Entwicklung des Betriebes.
Die Löwen-Restaurierung Müller
GmbH ist ein Familienbetrieb, der klein
angefangen hat und schnell größer wurde: Während in der Anfangsphase die
beiden Gründer alle Betriebsabläufe
selbst erledigten, beschäftigte das auf
Restaurierungsarbeiten und Denkmalpflege spezialisierte Unternehmen in
der Spitze rund 130 Angestellte.
Viel Arbeit für den Steuerberater,
der im Auftrag des Betriebs die DATEVgestützte Finanz- und Lohnbuchhaltung erledigt. Mit dem Wachstum des
Unternehmens wurde die Abwicklung
der FiBu mehr und mehr zur Herausforderung. Eine Kostenrechnung zur
besseren Planung der Betriebskosten
und Erlöse wurde zu diesem Zeitpunkt
nicht durchgeführt. Johannes Müller,
24
MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
Restaurator und Geschäftsführer der
Löwen-Restaurierung, erkannte hier
Handlungsbedarf und sah sich nach einer geeigneten Softwarelösung um.
Die richtige Lösung
Denn spätestens als eine Investition im
Umfang von zwei Millionen Euro anstand, benötigte Müller für die Verhandlungen mit den Banken ein spezialisiertes Planungs- und Controlling-Tool, um
die Kennzahlen kompakt, nachvollziehbar und überzeugend darlegen zu können. Die Software sollte leicht zu bedienen sein und ein unkompliziertes Einlesen der Daten gewährleisten. Schnell
fiel die Wahl auf das BusinessPlanSystem BPS-ONE der Denzhorn GmbH.
Der Geschäftsführer über seine Kaufentscheidung: „Die Software hat mich
überzeugt, da sie kompakt aufgebaut
ist und solide arbeitet. Ich habe im Vorfeld auch andere Produkte ausprobiert,
hier habe ich jedoch zu viele potentielle
Fehlerquellen ausgemacht.“
Feinanalyse der Daten
Zur noch feineren Analyse der Unternehmensdaten ist seit zwei Jahren zusätzlich das Tool BPS-BI im Einsatz, ein
Modul für integrierte OLAP-Analysen.
Im Fokus steht hierbei ein detaillierter
Kostenstellen-Überblick. Die zentrale
Frage lautet: Welche Projekte entwickeln sich wie geplant und wo muss
nachgebessert werden? An diesem
Punkt fehlte bisher die notwendige
Übersichtlichkeit: der Steuerberater
musste per Hand eine große Zahl von
Belegen bis zu 200 unterschiedlichen
Kostenstellen zuordnen – ein erheblicher Aufwand, verbunden mit einem
großen Datenaufkommen. Daher wurde zu Beginn eines Kalenderjahres die
Kostenstellenzuordnung des jeweiligen Vorjahres gelöscht. Um dennoch
eine konsekutive Jahresübersicht zu
gewährleisten, wurden die Daten vor
der Löschung in Excel übertragen. Das
ging jedoch auf Kosten der Übersichtlichkeit: die Tabellenblätter wurden mit
den Jahren immer umfangreicher und
schwerer zu durchdringen. BPS-ONE
bietet Müller nun ein einfaches Einlesen und Aufbereiten der Daten – damit
hat er alle relevanten Informationen
jederzeit zur Verfügung, auch mehrere
Jahre im Rückgriff.
Das System ist flexibel, regelmäßig
werden Elemente von BPS-ONE nach
den Wünschen und Bedürfnissen des
Handwerksbetriebes angepasst. Mit
dem Support zeigt sich der Restaurator durchweg zufrieden: „Wir erhalten
im Bedarfsfall schnell Hilfe; SoftwareUpdates werden per Mail angekündigt
und falls nötig von uns installiert. Wir
sind mit einer Umsatzrendite von 4 %
gestartet, heute liegen wir bei 10 %. Diese erfreuliche Entwicklung haben wir
auch BPS-ONE zu verdanken.“
Bernd Kirschner ó
Denzhorn GmbH, Ulm
www.bps-one.de
Die Reporta AG aus Hamburg setzt auf Echtzeit
Controlling ohne Rückspiegel
Unternehmer sein: 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche auf Hochtouren laufen.
Als Ich-AG ebenso wie als Mittelständler. Jede Entscheidung ist eine neue Chance für die
gesamte Firma. Doch aktuelle Daten und Zahlen für eine erfolgreiche Steuerung fehlen.
D
ie Zeitung von gestern
taugt nicht einmal
mehr zum Fischeinwickeln,
aber Unternehmer sollen
sich mit derart veralteten
Zahlen zufrieden geben?
Auf keinen Fall, heißt es
bei der Hamburger Reporta
AG: Einfach online zeigt sie
den Anwendern in Echtzeit, wie es um die einzelnen Projekte steht. Denn
nur wer up-to-date ist, weiß
um seine Profitabilität.
Controlling auf den Kopf gestellt
Von hartgesottenen Controllern wird
die Software-as-a-Service-Anwendung
gern ein wenig schief beäugt. Schließlich stellen die Hamburger das typische
Controlling ein wenig auf den Kopf. Online Zeiten erfassen, Belege verwalten,
Projekte managen: Reporta liefert Auswertungen in Echtzeit und ohne Warten auf die Buchhaltung. Denn, so ist
Vorstand Peter Dibbern überzeugt, heute brauchen Unternehmen keine große
Vorplanung mehr. „Wir schauen nicht
mehr zurück, um die Zukunft planen
zu können. Bei uns spüren die Kunden
den tatsächlichen Fahrtwind, weil wir
die Gegenwart in Echtzeit abbilden.“
„On demand“ hat der Kunde tagesaktuell Kosten, Erträge und Arbeitsstunden in transparenter und vor allem
auch leicht verständlicher Form zur
Hand. Das spricht vor allem Freelancer
und Unternehmen ohne eigene Controllingabteilung an, denn die können jetzt
ganz einfach ihre Projekte
selbst steuern. Wie profitabel sind meine aktuellen
Projekte, wie sieht die Zahlungsmoral meiner Kunden
aus, wie hoch sind meine
Kosten und was habe ich
bis heute in Projekt X verdient? Sämtliche Informationen werden in einem
Sekundenbruchteil miteinander vernetzt und sind
bis auf Belegebene nachvollziehbar. Für Reporta ist
es vollkommen egal, auf welchem Gerät
gearbeitet wird. Systemanforderungen
gibt es nicht. Lediglich ein Internetzugang wird benötigt, um in Echtzeit arbeiten zu können. So wird zum Beispiel
auch das iPad zum Arbeitsplatz und
macht den mobilen Zugriff von unterwegs leicht.
„Unsere Kunden haben hohe Ansprüche an das Bedienkonzept, es soll
möglichst einfach und verständlich
sein“, sagt Dibbern und ergänzt: „Vor
allem sind es moderne, innovative Anwender, die permanent online sind.
Hier setzt Reporta an: eine rein webbasierte Controlling-Lösung, die jeden
Anwender in seinem Tagesgeschäft begleitet, informiert und mit der Zentrale
verbindet.“ Das wird vor allem durch
die Technologie möglich. Für Firmengründer Daniel Grünthal war schon
vor der Entwicklung des Produkts klar,
dass er sein System online zur Verfügung stellt. „Nur Cloud Computing versetzt den Unternehmer in die Lage, sein
operatives Geschäft mobil in Echtzeit
zu steuern“, betont Dibbern und setzt
noch einen drauf: „Mit unserem innovativen Web-Tool Reporta kann jeder
die richtige Entscheidung treffen.“
Ilona Lütjeó
Reporta AG, Hamburg
www.reporta.ag
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07/2010 · MIDRANGE MAGAZIN
25
Workshops
Neue Funktionen der
DB2 und WebQuery
V7 –
Was gibt’s Neues?
RDP
vor dem Camp
So wenden Sie die DB2-Verbesserungen an und
lernen ein intelligentes Abfragetool kennen
Erleben Sie, welche Fortschritte IBM i V7
für Ihre Anwendungen wirklich bringt
So funktioniert die neue IBM Entwicklungsumgebung
Die Datenbank Ihres System i hat in den letzten Releases eine ganze Reihe von neuen Funktionen erhalten.
Insbesondere die SQL-Fähigkeit und ganz aktuell, die
XML-Integration wurden enorm weiterentwickelt. Nach
der Abkündigung des Query/400 erfahren Sie, wie der
Nachfolger (IBM WebQuery) inzwischen verbessert
worden ist.
IBM hat mit dem neuen Betriebssystem eine ganze
Menge Feinarbeit geleistet. Insbesondere die neuen
Möglichkeiten der Systemadministration, der Datenbank und bei der Programmierung sollten Sie kennenlernen. Sollten Sie sich bereits mit der Migration auf
das neue System befassen, erhalten Sie einen Leitfaden für ein sicheres Upgrade.
Mit RDP stellt IBM die dritte Generation ihrer grafischen Entwicklungsumgebung für i-Programmierer zur
Verfügung. Das Ziel dieses Workshops ist es, dass Sie
diese Entwicklungsumgebung implementieren können
und deren Nutzung beherrschen, so dass Sie die praktischen Übungen im anschließenden RPG Camp mit
vollziehen können.
Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie…
• erkannt haben, dass SQL das Werkzeug für Abfragen
und Zugriffe ist
• ahnen, dass die Verwendung eingebauter Funktionen Zeit spart
• den enormen Performancegewinn der DB2 aktivieren möchten
• Ersatz suchen, für den abgekündigten Query/400
• am Erfahrungsaustausch mit Kollegen interessiert
sind
Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie…
• den Upgrade auf IBM i V7 bereits vorhaben
• von neutraler Seite wissen möchten, was die Verbesserungen bringen
• unter V7 programmieren oder administrieren müssen
• tiefergehende Infos benötigen
• am Erfahrungsaustausch mit Kollegen interessiert
sind…
Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie…
• das RPG Camp besuchen möchten
• als gestandener i-Programmierer jetzt weiterkommen möchten
• sich mehr Komfort und Übersicht wünschen
• nicht nur Theorie pauken, sondern auch praktisch
üben möchten
• am Erfahrungsaustausch mit Kollegen interessiert
sind.
Aus dem Inhalt:
– Installation und Pflege von RDP
– Einführung in RDP
– Arbeiten mit RSE
– Der LPEX Editor
– Bildschirm und Listenentwurf
– Der Debugger
– i Projekte
In Theorie und praktischen Übungen. Für erfahrene
Programmierer.
Hamburg
8. 11. 2010
5402001
Köln
9. 11. 2010
5402002
Stuttgart
10. 11. 2010
5402003
Aus dem Inhalt:
Upgrade auf V7R1
– Vorbereitung des Alt-Systems
– Lizenzprogrammänderungen/-erweiterungen
– Installation von V7R1
Neue Möglichkeiten der Systemadministration
– Änderungen am System i Navigator
– Der IBM Systems Director Navigator für i
– PDF-generieren
DB2 UDB für System i und SQL
– Veränderungen und Verbesserungen an SQL Objekten
– Neue SQL-Syntaxen
– SQL Field Functions
IBM Web Query
– Einführung in die Web Query Technologie
– Report Assistent, Diagramm Assistent und Power
Painter
– Active Reports und Developer Workbench
System i Access
– Windows: Installation
– Upgrade auf V7R1
– System i Access für Web
Programmierung
– Neuerungen im ILE Programmmodell
– Neue und geänderte RPG-, Cobol- und CL-Syntaxen
– Neue Werkzeuge für die Programmentwicklung,
RAD, RDP
München
11. 11. 2010
5402004
Referent: Klaus-Peter Luttkus
Zürich
2. 12. 2010
5402013
Aus dem Inhalt:
Embedded SQL und RPG
– Resultset Verarbeitung
– SQL Namen im RPG
– SQL Arrays
– Feldprozeduren
Remote Data Access
– Definitionen von systemübergreifenden ALIAS
XML-Integration
– XML-Datentypen
– Validierungssupport
– Buit-In Functions
SQL Kompatibilität
– MERGE
Scalare Funktionen
Performance Verbesserungen
Web Query Neuerungen
Referent: Klaus-Peter Luttkus
Ort
Datum
WS-Nr.
Frankfurt
16. 9. 2010
5402005
Wien
23. 9. 2010
5402007
Ort
Datum
Referent: Klaus-Peter Luttkus
Ort
Datum
WS-Nr.
Oberstdorf
4. 10. 2010
5421014
WS-Nr.
Wien
20. 9. 2010
5342007
München
12. 10. 2010
5342004
Köln
13. 10. 2010
5342002
Zürich
29. 11. 2010
5342013
Jetzt anmelden!
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2010
RPG Camp:
ILE RPG
Grafische Clients
für RPG-Programme
Workmanagement
mit System i Tools
Aktuelle Anwendungsarchitekturen
und Grafische Clients
Hier erleben Sie, wie Sie „trotz RPG“
grafische Oberfläche zaubern können
So überwachen Sie Ihr System und halten
es performant und zuverlässig
Holen Sie sich jetzt das Wissen für moderne Architekturen und für grafische Frontends Als gestandener
RPG-Programmierer sollten Sie spätestens jetzt weiterkommen. Erweitern Sie deshalb Ihre Fähigkeiten durch
die Beherrschung moderner Softwarearchitekturen.
Verbessern Sie die Bedienbarkeit und die Akzeptanz
Ihrer Anwendungen durch grafische Oberflächen und
befreien Sie Ihr Wissen.
Man kann es drehen und wenden wie man will, kein
Mensch erwartet heute bei einer modernen Anwendung eine schwarz-grüne Bedienoberfläche. Deshalb
sollten Sie dafür sorgen, dass Ihre innovativen Anwendungsprogramme auch eine entsprechende Oberfläche erhalten. Das verstärkt die Akzeptanz und verbessert ihr Image.
Zuverlässigkeit ist zwar eines der herausragenden Attribute der POWER Server unter i, allerdings geht das
schon lange nicht mehr automatisch. Deshalb hat IBM
eine Reihe von Workmanagement Tools entwickelt, die
Ihnen helfen, Ihr System gleichermaßen performant
und verfügbar zu halten. Das Wissen, wie diese Werkzeuge eingesetzt werden, hilft Zeit zu sparen und Kosten zu reduzieren.
Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie…
• offen sind für neue Methoden
• effizientere Entwicklungsmethoden brauchen
• Programme, als WebService verpackt, wiederverwenden möchten
• Ihren Anwendern endlich eine zeitgemäße Oberfläche bieten wollen
• neben der Theorie auch praktisch üben möchten
• Interesse am Informationsaustausch mit Kollegen
haben
Aus dem Inhalt:
– Aufbau einer MVC Struktur:
– Web Services als Bindeglied zwischen grafischen
Frontends und RPG-Backends
– Erstellung von grafischen Clients (Web 2.0)
Referent: Klaus-Peter Luttkus
Ort
Datum
WS-Nr.
Oberstdorf
5. – 7. 10. 2010
5432014
Di, 5. 10. 2010 von 10 bis 18 Uhr
Mi, 6. 10. 2010 von 9 bis 17 Uhr,
ab 18 Uhr gemeinsames Abendessen mit Erfahrungsaustausch
Do, 7. 10. 2010 von 9 bis 16 Uhr
In theoretischen und praktischen Lektionen. Die
praktischen Übungen finden im Rahmend der IBM
Entwicklungsumgebung RDP statt (ggf. RDP vor dem
Camp buchen).
Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie…
• wissen, dass zeichenorientierte Benutzeroberflächen out sind
• als innovativer Entwickler die Chancen der Technik
nutzen möchten
• nach einer brauchbaren Alternative zu Greenscreen
suchen
• die verschiedenen Möglichkeiten kennen sollten
• am Erfahrungsaustausch mit Kollegen interessiert
sind
Aus dem Inhalt:
i-Technologien und Architekturen
– MVC Anwendungsarchitektur
– Application Server
– Web Services
RPG und IBM Open Access
– Das Lizenzprogramm IBM Open Access
– Alt-Anwendungen GUIsieren
– Neue Web 2.0 GUI-Anwendungen realisieren
RPG und PHP
– Der Zend Server für IBM i
– Das i API Toolkit
– RPG-Programme und i-Funktionen ansprechen
RPG und Adobe Flex
– Das Flex SDK und die Flex Workbench
– Benutzeroberflächen erstellen
– RPG Programme aufrufen
Referent: Klaus-Peter Luttkus
Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie…
• auf die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit Ihres System i angewiesen sind
• sich überlegen, Fremdtools einzusetzen
• mehr Wissen über die Handhabung der Tools brauchen
• wissen müssen, was wirklich auf dem System wann
los ist
• am Erfahrungsaustausch mit Kollegen interessiert
sind
Aus dem Inhalt:
Der System i Navigator
– Jobs steuern und überwachen
– System kritische Nachrichten überwachen
– Systemobjekte überwachen
– Benutzer erstellen, ändern
Die Performanz des Systems überwachen
– Collection Services
– Monitoring
Der IBM System Director Navigator for i
– Jobs steuern und überwachen
– System kritische Nachrichten überwachen
– Systemobjekte überwachen
– Benutzer erstellen, ändern
Die Performance des Systems überwachen
– Disk Watcher
– Job Watcher
Referent: Klaus-Peter Luttkus
Ort
Datum
WS-Nr.
Frankfurt
14. 9. 2010
5922005
Ort
Datum
WS-Nr.
Frankfurt
15. 9. 2010
5312005
Wien
21. 9. 2010
5922007
Hamburg
18. 10. 2010
5922001
Wien
22. 9. 2010
5312007
Hamburg
13. 12. 2010
5312001
Köln
19. 10. 2010
5922002
Stuttgart
20. 10. 2010
5922003
Köln
14. 12. 2010
5312002
Stuttgart
15. 12. 2010
5312003
München
21. 10. 2010
5922004
Zürich
30. 11. 2010
5922013
München
16. 12. 2010
5312004
Zürich
1. 12. 2010
5312013
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GroSS-, Einzel- und Versand­handel
SUMMARY
Der Groß-, Einzel- und Versandhandel
ist auf flexible, sichere und skalierbare
­Lösungen angewiesen.
Der buchholz-fachinformationsdienst geht neue Wege
Hin zum Informationsbroker
Durch die Umstellung auf die neue proAlpha Version und den dadurch verbundenen
­systemunabhängigen Datenaustausch eröffnen sich für den Bexbacher buchholzfachinformationsdienst ungeahnte Möglichkeiten bei der Bereitstellung, Nutzung und
Weiterverarbeitung von Informationen zwischen Unternehmen und Kunden.
N
icht nur klassische Produktionsbetriebe, sondern auch Dienstleistungsunternehmen setzen zusehends
auf die Vorteile der ERP-Lösung proAlpha, wie das Beispiel des buchholzfachinformationsdienstes (bfd) zeigt.
Kerngeschäft des bfd ist die Lieferung
von Fachliteratur auf dem Versandweg
sowie die Bereitstellung von elektronischen Wissensdatenbanken an Kunden.
Ein ausgeklügeltes logistisches Konzept
erlaubt es dabei dem Unternehmen, die
28
MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
Waren ohne größeren Aufwand punktund zeitgerecht an den Ort des Bedarfs
zu schicken. Darüber hinaus bietet der
bfd seinen Kunden ergänzende Dienstleistungen an, die ihnen die Beschaffung, Nutzung und Administration der
Fachmedien erleichtern.
Standardsoftware mit Vorteilen
Damit der bfd seine Dienstleistungen
für die eigenen Kunden schnell und
zuverlässig erbringen kann, ist die
Unterstützung durch eine leistungsfähige IT-Organisation und ERP-Software
unabdingbar. Allein die korrekte Verwaltung von Abonnements ist bereits
ein komplexes Unterfangen. Alle von
Kunden bezogenen Titel müssen eindeutig hinterlegt sein, und zwar mit
den richtigen Versionsständen und den
korrekten ISBN-Nummern. Auch die
punktgenaue Aussendung und Fakturierung muss absolut verlässlich und
unter Berücksichtigung der vielfältigen
Nullplus, iStockphoto.com
SCHWERPUNKT
Liefer- und Rechnungsmodelle abgewickelt werden.
Während die Mehrzahl der Mitbewerber auf proprietäre Speziallösungen
für den Buchhandel setzt, entschied
sich der bfd bereits 1995 für die ERPLösung proAlpha. „Unser Geschäft und
die Anforderungen unserer Kunden
befinden sich in einem permanenten
Wandel. Nur mit einer zukunftsfähigen
IT können wir diese Dynamik antizipieren. proAlpha bietet als offenes ERP-
alles hat den Bexbacher Spezialisten
dazu veranlasst, in den Ausbau von
Hardware, Netzwerk und Software zu
investieren. Im Mittelpunkt stand dabei
ein Update auf die aktuelle proAlpha–
Version.
„Schon bisher bot proAlpha viele
Vorteile auf technologischer Ebene.
Sehr wertvoll ist für den bfd beispielsweise die durchgängige Workflow-Automation, die den Anwender bei seiner
täglichen Arbeit aktiv unterstützt. Die
Von links:
Michael
Kalinowski,
Udo Grub,
Thomas
Schleicher
System eine größere Flexibilität und
bessere Voraussetzungen hierfür als
selbstgestrickte Branchenlösungen“,
erklärt Michael Kalinowski, Bereichsleiter Organisation und IT beim bfd.
Die Software musste gleichwohl für
das einzigartige Dienstleistungsspektrum des bfd und für die besonderen
Anforderungen des Fachbuchhandels
angepasst werden. „Keine Standardsoftware am Markt deckt unsere speziellen Anforderungen komplett ab. Es
zeichnet proAlpha allerdings als besonders flexible Lösung aus, dass sie sich
so stark anpassen ließ – ohne dabei
ihre Releasefähigkeit einzubüßen“, so
Michael Kalinowski weiter.
In naher Zukunft wird der buchholzfachinformationsdienst sein ServiceAngebot im Online-Bereich deutlich
erweitern. Zudem ist eine wesentlich
stärkere Integration der eigenen Prozessketten mit denen der Kunden und
Lieferanten bzw. Verlage geplant. Dies
moderne Webspeed-Technologie von
proAlpha ermöglicht darüber hinaus,
dass bfd-Kunden online über den so
genannten „bfd communicator“ Einblick in ihre Bestell- und Lieferdaten
erlangen. Zudem macht OpenEdge10
proAlpha zu einer offenen Lösung, die
den plattformunabhängigen Austausch
von Daten gestattet. Das bedeutet eine wesentlich einfachere Anbindung
von externen Systemen, wie z. B. von
Online-Medienkatalogen oder Fachportalen, aber auch von Lösungen auf Kundenseite“, ergänzt Michael Kalinowski.
Zum Einsatz kommen unternehmensweit für über 60 Arbeitsplätze
die Systemmodule Vertrieb, Einkauf,
Finanzbuchhaltung, Kostenstellenrechnung und Stammdatenverwaltung. Mit
der neuen Version ist nun auch die stärkere Vernetzung der Lieferketten und
folglich eine Verbesserung der Kundenworkflows (wie die automatische Rechnungsprüfung oder der vereinfachte
Wareneingang) möglich. Auch Auswertungen lassen sich nun differenzierter
durchführen und besser visualisieren.
Zusätzlich bringt die Umstellung für
die Daten- und Systemsicherheit entscheidende Vorteile. Die umfangreichen IT-Investitionen kommen damit in
vielfacher Hinsicht auch den bfd-Kunden direkt zugute, bedeuten für diese
weniger Aufwand und ein besseres Informationsmanagement.
Aufgrund des stark erweiterten
Funktionsumfangs des neuen proAlpha
Releases werden zudem etliche Individualanpassungen überflüssig, die nun
im Standard abgedeckt sind.
Durch die Unterstützung der Alpha
Business Solutions AG, die als Systemund Beratungshaus das Projekt ganzheitlich begleitete, konnte die Umstellung reibungslos durchgeführt werden.
„Der bfd beschreitet erfolgreich den
Weg vom Buchhändler zum „Informations-Broker“. Durch die Aktualisierung
auf die neue proAlpha-Version sind wir
nun IT-seitig gerüstet, um unseren Kunden auch künftig den bestmöglichen
Service zu bieten, und gleichzeitig unser Dienstleistungsportfolio gerade im
Bereich der elektronischen Lösungen
und Online-Portale noch erheblich auszubauen“, resümiert Udo Grub, Leiter
der Aboverwaltung beim bfd.
Carmen Reiser ó
zum unternehmen
Die Alpha Business Solutions AG ist ein Spezialist für Geschäftsprozessoptimierung und
die Einführung von betriebswirtschaftlicher
Standardsoftware in Deutschland. Das Unternehmen wurde 1994 als erstes Tochterunternehmen der proAlpha Software AG gegründet
und 2003 aus dem proAlpha Unternehmensverbund herausgelöst. Alpha Business Solutions betreut heute deutlich mehr als 300
ERP-Projekte in über 1.200 Unternehmen.
Das Lösungsportfolio umfasst neben der
ERP-Komplettlösung proAlpha auch eigen
entwickelte Branchenlösungen auf Basis von
proAlpha, zudem ist das Unternehmen seit
Anfang 2008 auch Early Partner der SAP für
SAP Business ByDesign.
www.abs-ag.de
07/2010 · MIDRANGE MAGAZIN
29
SCHWERPUNKT
GroSS-, Einzel- und Versand­handel
Logische Verknüpfungen via CRM
Dreh- und Angelpunkt
Als High-Service-Distributor von elektronischen und technischen Produkten in Europa agiert
die Distrelec Schuricht GmbH seit Jahrzehnten erfolgreich am Markt – aktuell belegt das
zur Distrelec-Gruppe gehörende Unternehmen mit Hauptsitz in Bremen im europäischen
Vergleich den dritten Platz in seinem Wettbewerbsumfeld.
D
abei stehen das Thema CRM (Customer Relationship Management)
und dessen IT-seitige Unterstützung
mithilfe der webbasierten Kundenmanagementlösung ADITO online kontinuierlich im Fokus, nicht zuletzt vor
dem Hintergrund einer umfangreichen
Basis an Kunden, die allein in Deutschland knapp 300.000 Ansprechpartner
aus den unterschiedlichsten Segmenten umfasst.
„Für uns ist CRM schon seit vielen
Jahren ein ganz entscheidender As-
pekt, schließlich bildet die effiziente
Pflege der Kundenbeziehungen einen
Grundpfeiler jeder auf dauerhaften Erfolg ausgerichteten Unternehmensstrategie“, bringt es Christian Lelonek, Verkaufsleitung Communication Center
bei Distrelec Schuricht, auf den Punkt.
ist die Segmentierung wichtig, sonst
sind die Streuverluste zu groß oder es
werden bestimmte Kunden mit den falschen Informationen versorgt“, so der
Verkaufsleiter weiter. Daher fiel der
Entschluss zur Implementierung einer
spezialisierten CRM-Lösung, die über
Das in Eigenregie erstellte CRM-System
konnte jedoch nicht mehr mit dem stetigen Wachstum des Unternehmens mithalten. Zudem sank die Performance
der lediglich auf reguläre Transaktionsdaten ausgelegten WWS-Datenbank
durch die täglich 3.000 hinzukommenden Kontakt‑, Marketing- und Mediendaten, so dass ein Ausbau mit den entsprechenden Investitionen notwendig
wurde. „Speziell mit unserem für den
Versandhandel typisch großen Kundenstamm mit unterschiedlichsten Bedarfsstrukturen und Kundengruppen
die üblichen Standardfunktionalitäten
verfügt wie auch flexibel und ausbaufähig ist, um auch künftige Anforderungen erfüllen zu können.
Der Anwender
Die Distrelec-Gruppe ist einer der in Europa
führenden Katalogdistributoren für industrietaugliche elektronische Bauelemente,
Messtechnik, Automation, Werkzeuge und
industrielle IT-Komponenten. Gesellschaften
in Bremen, der Schweiz und Schweden mit jeweils eigenen Logistikstandorten decken den
kontinentaleuropäischen Markt vollständig
ab. 1949 gegründet, wurde Schuricht 2001
in die Schweizer Dätwyler Holding, eine der
größten Handelsorganisationen für technische und elektronische Komponenten in Europa, integriert. Der Bereich Technische Komponenten, zu dem die Distrelec-Gruppe zählt,
erzielt mit 1.100 Mitarbeitern einen Umsatz
von 490 Mio. Schweizer Franken. Über den
Web-Shop ist aktuell ein Artikelsortiment von
500.000 Produkten verfügbar, davon 100.000
sofort ab Lager. Distrelec Schuricht stellt eine
Vielzahl an B2B-Lösungen und elektronische
Kataloge sowohl in Standardformaten wie
auch mit kundenspezifischen Anpassungen
zur Verfügung. Das Unternehmen ist zertifiziert nach ISO 2001:2008, ISO 14001:2004
(integriertes Qualitäts- und Umweltmanagementsystem).
www.distrelec.de
30
MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
Der Weg zur optimalen Software
Das neue System sollte nicht integriert,
sondern separat laufen, lokal installiert
werden und zugleich auch die spezifischen Marktgegebenheiten in Deutschland passgenau managen: Welche Problematiken gilt es abzubilden, welche
Schwierigkeiten künftig zu vermeiden?
Wie lassen sich Prozesse und Abstim-
mungen optimieren, um Synergieeffekte zu erzielen? Auf technologischer Seite sollten modernste Standards enthalten sein insbesondere in punkto analytisches CRM, mithilfe derer die bisher
aufwendigen Zusatzprogrammierungen
künftig der Vergangenheit angehören
würden. Von den nach der Vorauswahl
verbliebenen Anbietern ausschließlich
aus dem mittelständischen Segment
konnte sich ADITO Software mit seiner
webbasierten Lösung ADITO online
gegen die Mitbewerber durchsetzen:
aufgrund der erwiesenen Zukunftsfähigkeit, die auch eine SAP-Anbindung
komfortabel per Plug-and-play ermöglicht, und der durchgängigen Ausbauund Releasefähigkeit selbst nach individuellen Anpassungen.
der Aufgaben je Kunde innerhalb eines rein elektronischen Workflows, der
komplett über ADITO online abgewickelt wird. „Als Dreh- und Angelpunkt
fungiert die kleinste Einheit ‚Person‘.
Alles baut strukturiert und übersichtlich aufeinander auf – sicher die wesentliche Kerneigenschaft der Lösung“,
so Christian Lelonek. Ein unerlässlicher Aspekt ist der Aufbau verschiedenster Bedarfsprofile: Das Spektrum
von Distrelec ist branchenübergreifend
ANZEIGE
Testen – Umstellen – Zugreifen
Nach einer intensiven Test- und Einarbeitungsphase konnte die endgültige Umstellung von einem Tag auf den
anderen erfolgen und daran anschließend die konkrete Arbeit mit der CRMLösung, die sowohl mit dem WWS
als auch mit dem Lotus-Notes-basierten Mail- und Kommunikationssystem verbunden ist. Anwender aus
Unternehmens­bereichen wie Marketing, Kundenservice, Vertrieb, KeyAccount-Management, Order-Processing, Finanzbuchhaltung, Outbound
oder E‑Commerce greifen heute am
Hauptstandort in Bremen wie auch in
der in Achim ansässigen Logistik auf
die Tools zu; ebenfalls angeschlossen
sind die über ganz Deutschland verteilten Außendienstler sowie Partner im
europäischen Vertriebsgebiet. Die am
häufigsten genutzten Daten im Tagesgeschäft sind dabei Kontaktmanagement-Informationen zu den Firmen
und den jeweiligen Ansprechpartnern.
Entscheidende Bedeutung haben außerdem die transparent hinterlegten Interessenprofile, die sich für die diversen
Kampagnen nutzen lassen. Wichtig für
den Außendienst sind die umfassenden
Einträge bezüglich der Historien und
Den aktuellen Zustand
Ihres Blutdrucks sehen Sie
auf einen Blick. Den Ihres
Unternehmens auch.
Gönnen Sie sich eine völlig neue Sicht
auf den aktuellen Zustand Ihres Unternehmens. QlikView ist einfach zu
bedienen, liefert sofortige Antworten
bis auf Detailebene und ist für jede Unternehmensgröße geeignet - für alle
Bereiche Ihres Unternehmens und aus
sämtlichen Datenquellen.
Mit einem „Qlik“ zur Zustandsanzeige
für Ihr Unternehmen:
www.wmr.at
In Kooperation mit dem
Partner-Unternehmen
„WMR - WIR MACHEN‘S RICHTIG.“
und reicht von kleinen und mittelständischen Unternehmen bis zu Konzernen aus den weltweiten TOP100; über
den Katalog und den Online-Shop mit
über 400.000 Artikeln ordern technische Anwender und Ingenieure sowie
Einkäufer, Disponenten und Selbstständige. All diese Anforderungsprofile
können mit ihren Zielgruppen abgebildet und hinsichtlich ihrer Bedarfe und
Defizite analysiert werden und stehen
unter anderem zur Steuerung von Marketingkampagnen zur Verfügung.
Die Vorteile auf einen Blick
Seit Einführung von ADITO online ist
bei Distrelec eine deutliche Optimierung
der Ressourcen festzustellen: Waren die
Mitarbeiter zuvor durch die aufwendige
Datenpflege zeitlich stark gebunden,
können heute bis zu 30 Prozent mehr
Kunden aktiv betreut werden. Über
den verbesserten Austausch zwischen
Innen- und Außendienst lassen sich
Absatz­chancen konsequenter nutzen,
desgleichen gehören durch den gezielteren Katalogversand an die relevanten
Ansprechpartner Streuverluste der Vergangenheit an. Im direkten Kontakt mit
den Kunden ist es jetzt noch einfacher,
sie beim Anruf sofort zu identifizieren
und umgehend auf ihre Fragen, Anforderungen oder Servicewünsche eingehen zu können, da die komplette Historie dokumentiert ist und sofort auf
allen Ebenen vorliegt. „Die Umstellung
auf ADITO online gehört zu den besten
und unproblematischsten Softwareeinführungen, die wir je hatten, und die
Mitarbeiter sind durchweg sehr zufrieden mit den Vorteilen, die sich dadurch
in ihrem ganz konkreten Tagesgeschäft
ergeben“, bringt es Christian Lelonek
abschließend auf den Punkt.
Sabine Sturm ó
zum unternehmen
Die ADITO Software GmbH, Geisenhausen,
entwickelt seit ihrer Gründung 1988 Software für die Bereiche Vertrieb, Marketing und
Service. Mit den Programmen ADITO online,
ADITO performance und ADITO columbus
zählt das Unternehmen zu den führenden
Herstellern hochflexibler Business- und CRMSoftware. Etwa 650 Kunden, darunter Franz
Kaldewei GmbH & Co. KG, GfK AG, Herrenknecht AG und Ravensburger Spieleverlag
GmbH, setzen auf Service, Innovationsstärke
und Kontinuität von ADITO. Am Standort Geisenhausen sind derzeit rund 45 Mitarbeiter
beschäftigt, über 100 Kooperationspartner
sind mit Vertrieb und Implementierung der
ADITO-Lösungen betraut.
www.adito.de
07/2010 · MIDRANGE MAGAZIN
31
SCHWERPUNKT
GroSS-, Einzel- und Versand­handel
X10 konvertiert fremde Zeichen
Die LR Health & Beauty Systems GmbH stellt fremdländische Zeichensätze aus Griechenland,
Bulgarien, Russland und der Ukraine mit X10-Transliteration von Rhenania um.
I
m Rahmen einer Softwareumstellung
konnte bei Adressen mit fremdländischen Zeichen kein zufriedenstellendes
Ergebnis erzielt werden. Die Datensätze
aus dem griechischen und russischen
Sprachraum waren nicht lesbar, eine
reibungslose Weiterverarbeitung der
Daten war nicht möglich. Mit Hilfe des
neuen Rhenania Produktes X10-Transliteration wurde das Problem gelöst.
Mit Hilfe einer Entscheidungstabelle erkennt X10 bereits im Vorfeld, ob
eine Bearbeitung erforderlich ist und
in welchen Zeichensatz die Daten konvertiert werden. Für das Ergebnis ist
entscheidend:
ó aus welchem Land der Anwender
kommt, der die Daten lesen möchte.
ó aus welchem Land die Daten kommen,
die der Anwender lesen möchte.
ó in welchem Zeichensatz /Sprache die
Daten bereitgestellt werden sollen.
Die griechischen oder kyrillischen
Zeichen werden im Hintergrund in den
lateinischen Zeichensatz übersetzt, ohne den Arbeitsablauf zu unterbrechen.
Nach der Konvertierung steht das Ergebnis im Unicodeformat zur Verfügung. Rhenania arbeitet hier mit einer
erweiterten Transliteration und eigenen Tabellen.
Der Programmaufruf erfolgt über
TCP/IP, also aus jeder beliebigen Umgebung im Netzwerk. X10 selbst läuft
native auf IBM i5.
Stefan Halbig ó
RC Rhenania Computer GmbH, Bad Honnef
www.rhenania.biz
Tröber erhöht Lieferumfang
Weil ihre kleine ERP-Eigenentwicklung nicht mehr ausreichte, entschied die Heinz Tröber
GmbH & Co., diese zugunsten einer Standardsoftware aufzugeben.
M
ehr als 50 ERP-Lösungen wurden
begutachtet, die Wahl fiel schließlich auf die oxaion business solution.
Ausschlaggebend war laut Anwender unter anderem die sichere Hardwareplattform IBM Power Systems, für
die das ERP-System speziell entwickelt
wurde. Überzeugt habe außerdem
die Integration aller Module, die zukunftsweisende Technologie in Sachen
Web-Portal und nicht zuletzt die Mittelstandskompetenz des Anbieters.
Bei der Einführung des neuen ERPSystems verfolgte Tröber die Strategie,
möglichst im Standard zu bleiben und
so die internen Prozesse zu optimieren.
Dieses Ziel erreichte man dank einer
32
MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
guten Projektplanung und kompetenter
Mitarbeiter in den Teams. Nicht zuletzt
die gute Unterstützung durch den Anbieter bei der Altdatenübernahme habe
dafür gesorgt, dass die reine Projektarbeit in drei Monaten über die Bühne
ging.
Ergebnis: Durch die Beseitigung
von Insellösungen und die Anpassung
einiger Prozesse an die oxaion business
solution sanken Komplexität und Kosten. Gleichzeitig wurden die Abläufe
beschleunigt, was sich in einem mehr
als verdoppelten Lieferumfang niederschlägt. Waren es mit dem Altsystem
100 Pakete pro Tag, sind es jetzt 250.
Außerdem führte die verbesserte Lager-
haltung zu geringeren Abweichungen,
sie liegen bei Inventuren nun deutlich
unter einem Prozent. Die Investitionen
haben sich bereits nach knapp zwei
Jahren amortisiert, da die Präsenz im
Internet, die erhöhte Lieferfähigkeit
und die verbesserte Reaktion auf Kundenwünsche das Geschäft beflügelte
und die Effizienz steigerte. Die Kosten
für die reine IT – ohne Personal – liegen darüber hinaus heute deutlich unter einem Prozent des Jahresumsatzes
von rund 35 Millionen Euro.
Markus Schmid ó
oxaion ag, Ettlingen
www.oxaion.de
Effizientere Prozesse beim Haarpflegedistributor Wild Beauty
Im Trend der Zeit
Rasantes Wachstum und schlanke Prozesse bringt der Haarpflegedistributor Wild Beauty in
Seeheim-Jugenheim mit dem ERP II–System Comarch Semiramis unter einen Hut. Die browserbasierte Lösung wächst flexibel mit den Anforderungen des Unternehmens und ist gleichzeitig
ökonomisch in Handhabung und Wartung. Zahlreiche Abläufe sind heute dank Semiramis
transparent und einfach, die Durchlaufzeiten der Aufträge sind kundenfreundlich kurz.
D
er Exklusivdistributor der luxuriösen Haarpflegeserie Paul Mitchell
für Deutschland und weitere europäische Länder hat sich im Jahr 2005 für
den Einsatz der Java-basierenden ERPLösung Semiramis entschieden, um damit die Prozesse
entscheidend zu verschlanken und zu beschleunigen.
Die Mitarbeiter und Partner
der Wild Beauty AG arbeiten an verteilten Standorten
seit Januar 2006 mit der
vollständig internetbasierten ERP-Suite. Eingeführt
wurde die Lösung durch den
Semiramis-Partner Steinhilber Schwehr.
Anbindung der externen Logistik. Ermöglichte das Vorgängersystem keine
Anbindung an den Logistikpartner Ahl
sowie den Versender TOF, so gehen die
Abläufe heute Hand in Hand. Sämtliche
Durchgängige Prozesse
vom ­Außendienst
bis zur Auslieferung
Grundbedingung:
browserbasiert
Seit vielen Jahren verzeichnet die Wild
Beauty AG ein Wachstum von jährlich
15 Prozent. Daher entschloss sich das
Unternehmen im Herbst 2004, eine
Standardsoftware einzuführen, die sich
flexibel anpassen lässt und das verteilte Arbeiten an mehreren Standorten
mit sparsamen Ressourcen ermöglicht.
„Rasch war uns klar, dass die Lösung
browserbasiert sein sollte, um sie auch
unserem Außendienst zur Verfügung
stellen zu können“, erinnert sich Noah
Wild, Mitglied des Vorstands der Wild
Beauty AG.
Mit Semiramis wurde die Basis für
zahlreiche Prozessverbesserungen gelegt. Eines von vielen Beispielen ist die
bei ihnen eintreffen, wenn sie bis 12.30
Uhr bei uns bestellen. Maximal kann es
48 Stunden dauern, bis sie ihre Ware
haben“, sagt Noah Wild. Dies gilt für
alle Sendungsgrößen, denn die Wild
Beauty AG versendet auch
kleinste Bestellmengen.
Bestelldaten aus Seeheim-Jugenheim
werden bei Ahl ebenfalls in Semiramis
weiterverarbeitet. Von dort werden sie
an Trans-O-Flex (TOF) in der benötigten
Form weitergeleitet. Die Anforderungen an die Zusammenarbeit mit diesem
Dienstleister wurden vollumfänglich in
Semiramis integriert. Der Versand der
Waren kann in Semiramis online verfolgt werden. „Bei Rückfragen sparen
wir heute immens viel Zeit ein, weil unsere Mitarbeiter immer auf dem aktuellen Stand sind“, berichtet Noah Wild
aus der Praxis. Der Lieferservice wurde
damit auf ein neues Niveau gehoben:
„Heute garantieren wir den Friseuren,
dass ihre Produkte am nächsten Tag
Von dem Geschwindigkeitsvorteil und den raschen
Prozessen in Semiramis
profitieren auch die Handelsvertreter in Deutschland und Österreich, die
vor Ort ihre Bestellungen
in Semiramis eingeben und
so dafür sorgen, dass Bestellungen binnen kürzester
Zeit bei den Kunden eintreffen – was
das Geschäftsmodell der Exklusivität
unterstützt und die Kundenbindung
stärkt. Heute werden Prozesse in Vertrieb, Beschaffung, Lagerlogistik und
im Rechnungswesen komplett in Semiramis abgebildet. Dadurch konnte der
Paul Mitchell-Distributor den gesamten
Warenfluss optimieren, die Versandabwicklung beschleunigen und Fehler reduzieren. Das Workflow-orientierte Design und die kollaborativen Strukturen
von Semiramis sind hierfür die Basis.
Detlev Karg ó
SoftM Software und Beratung AG, München
www.softm.com
07/2010 · MIDRANGE MAGAZIN
33
TECHNIK & INTEGRATION
Domino und XML
XML hat sich in Unternehmen einen Platz etablieren können, mit dem in vielen
Bereichen XML „under the cover“ still seinen Dienst verrichtet, um beispielsweise
Daten von einem S
­ ystem für ein anderes System bereit zu stellen. Es gibt heute
eine Vielzahl von Anwendungen, welche auf der Technologie von XML basieren.
N
ehmen wir alleine einmal die
WebSphere Integration auf den unterschiedlichen Plattformen – ein nicht
unwesentlicher Faktor der Umsetzung
dieser Funktionen basiert auf XML-Beschreibungen und Dokumenten, durch
die die Integration realisiert wird.
Domino und Notes bieten seit Jahren ebenfalls die Möglichkeit, XML
einzubinden. Damit lassen sich die
Einsatzbereiche von Domino elegant
erweitern. Dabei steht es den Anwendungsentwicklern frei, XML in Dokumenten oder Ansichten einzubinden.
Während die Integration von XML in
Masken relativ einfach umgesetzt werden kann, sind bei der XML-Integration
in Ansichten durchaus komplexe Schritte und Vorgehen anzuwenden, welche
zum Ziel führen. Funktionen, die in der
Basis des Domino Designers enthalten
sind, unterstützen bei der XML-Entwicklung genauso wie LotusScript mit
Funktionen und Befehle als auch die in
Java zur Verfügung stehenden Bausteine für die XML-Integration.
Es ist schon bezeichnend, wie stark
die Struktur einer Domino Datenbank
mit den XML-Grundsätzen vergleichbar ist. Die Trennung der Daten in Form
von Dokumenten von der Gestaltung in
Form von Masken bietet sich ideal dazu
an, eine XML-Umsetzung dieser Komponenten durchzuführen, welche sich
ideal in XML Fragmente übertragen
lassen. XML arbeitet, ähnlich wie Domino auch, auf Basis einer Trennung der
einzelnen Elemente bzw. der Ebenen.
Aufgrund der Besonderheiten von
Domino hat man ein spezielles XML-
34
MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
Derivat entwickelt – das so genannte DXL. Mit DXL lassen sich Domino
Datenbanken in XML beschreiben.
Diese „Sprache“ ist besonders für die
Gestaltungsbereiche einer Datenbank
ideal in der Anwendung. Damit lassen
sich die Definitionen einer Domino
Datenbank mittels XML exportieren
und zum Beispiel mit einer speziellen
Transformation in ein anderes Format
umsetzen. Sollten Sie sich nun fragen,
wozu man eine solche Umwandlung
benötigt, dann denken Sie ganz einfach einmal daran, wie sich damit die
Integration von HTML-Anweisungen
in Domino realisieren lassen könnte.
Mit einem Klick eine HTML-Maske in
Domino umzusetzen, um dann damit
die enthaltenen Informationen Domino-like zu verarbeiten, ist einer der
Vorteile, die sich mit XML bieten. Mit
den XML-Komponenten stehen uns also Import- und Exportfunktionen zur
Verfügung, mit denen Domino-Integration auf höchster Ebene vorgenommen
werden kann.
Domino beinhaltet verschiedene
Funktionen und Werkzeuge, die wir in
Verbindung mit XML nutzen. Neben
den in den verschiedenen Programmierbereichen von Domino eingebundenen
XML-Funktionen sind in dem Domino
Designer drei Teilbereiche vorhanden,
mit denen bestimmte XML-Funktionen
ausgeführt werden können. Die Bereiche XML-Betrachter, Exporter und
Transformer können in Verbindung mit
einem Standardbrowser die XML-Inhalte von Domino direkt umsetzen und zur
Anzeige bringen.
Der Betrachter dient dabei zum Beispiel der Anzeige der Gestaltungselemente einer Notes Datenbank in einem
Browser.
Um diese Informationen darzustellen, wählen Sie zum Beispiel die
gewünschte Ansicht und selektieren
anschließend die Menüoption Werkzeu­
ge 3 DXL Hilfsprogramme 3 Betrachter.
Damit wird die Gestaltung des selektierten Bereiches in einem Browser in
XML-Format dargestellt. Ein Beispiel
dafür finden Sie in Form der Darstellung der Kalenderansicht der Notes Datenbank, welche in einem Browser in
XML-Format ausgegeben wird (Bild 1).
Die Exporter Definitionen verfügen
über Funktionen, mit denen die Domino
Gestaltungsbereiche in XML exportiert
werden können, um diese in anderen
Umgebungen einzusetzen. Um solch einen Export durchzuführen, führt man
lediglich die folgenden Teilschritte aus:
1. Wählen Sie im Domino Designer die
gewünschte Datenbank aus.
2. Selektieren Sie die Ansicht in der
Auflistung der verfügbaren Ansichten.
3. Wählen Sie die Menüoption Werk­
zeuge 3 DXL-Hilfsprogrammme 3 Ex­
porter (Bild 2).
4. In dem sich öffnenden Fenster geben
Sie nun den Namen und den Speicherort der XML-Datei an und bestätigen Sie diese Angaben mit einem
Klick auf OK.
Basierend auf dieser XML-Exportangabe der Ansichtsbeschreibung
kann nun beispielsweise eine XMLDefinition erfolgen, welche in Form von
1 XML-Ansicht
XSL später als Vorgabe oder Schablone
genutzt werden kann, um die Anzeige
der XML-Daten in Notes zu automatisieren.
Schauen wir uns nun einmal an,
wie man XML in Notes so nutzen kann,
dass man XML-Elemente in die Datenbank einbindet, um damit eine Basis
für einen Austausch zwischen Domino
und Nicht-Domino Datenbanken realisieren zu können.
XML lässt sich, angelehnt an die
Programmierung bzw. Codierung von
HTML, in Form von Tags angeben. Diese können bei Bedarf in den Code von
beispielsweise einer Maske eingebunden werden.
Damit lassen sich Felder einzeln
oder in Kombination aus einer Maske
in XML-Definitionen einbinden, die
dann wiederum mit XML-Werkzeugen
weiter verarbeitet werden können. In
Bild 3 finden Sie eine Maske mit integrierten XML-Komponenten.
In dieser Abbildung sehen Sie ein
einfaches Beispiel für die Integration
von XML in einer Maske des Domino Designers. Dort ist ein XML-Konstrukt dargestellt, welches für einen
Teilestamm genutzt werden kann, der
nicht nur in Domino Anwendung findet, sondern zusätzlich vielleicht auch
an die DB2/UDB des IBM i weitergegeben werden soll.
Schauen wir uns diese Maske einmal etwas genauer an: Neben den bekannten Felddefinitionen „Artikel“
und „Menge“, mit denen die Felder
beschrieben werden, haben wir in der
Maske die typischen XML-Komponenten integriert, welche die eigentlichen
Domino-Daten in dem Dokument bzw.
der Maske auch als extern verwendbare Daten erscheinen lassen.
In dem Bereich „teil“, welcher als
Gruppenbereich definiert wurde, sind
die beiden Felder als Art Unterfelder
zusammengefasst. Ich möchte an dieser
Stelle nicht in die Details von XML eingehen, sondern versuchen, die DominoBesonderheiten aufzuzeigen.
2 Auswahl ‚Exporter‘
4 Inhaltstyp HTML
3 XML-Maske
5 Render-Auswahl
6 Spaltenformel
7 Neue Zeile
8 Ansichtsinhalt
07/2010 · MIDRANGE MAGAZIN
35
TECHNIK & INTEGRATION
Eine Besonderheit ist bei der XMLIntegration zu beachten: Die XML-Daten werden in Abhängigkeit der Einstellungen von Domino mehr oder weniger
korrekt dargestellt. Damit die in Bild 3
enthaltenen Daten richtig ausgegeben
werden, muss in den Maskenvorgaben
(Bild 4) der Inhaltstyp HTML voreingestellt werden.
Diese Einstellvorgaben kennen wir
bereits von Situationen, bei denen eine
Maske im Wesentlichen als Webseite
zum Einsatz kommen sollte. Wenn man
nun aber auch XML-Bestandteile in einer Maske vorfindet, dann sollte man
neben den HTML Anzeigekomponenten
auch dafür sorgen, dass die XML-Bereiche korrekt von dem Webserver bzw.
den Anwendungen umgesetzt werden
können. Deshalb ist noch ein weiterer
Schritt erforderlich, um die XML-Darstellung zu gewährleisten:
Wählen Sie in den Eigenschaften
der Maske in dem Info-Tabellenbereich
die Option „in Notes als HTML rendern“.
9 Style Sheet Resource
Mit diesen Einstellungen lassen
sich die XML-Komponenten in einer
Notes-Maske einbinden und entsprechend verarbeiten.
Ähnliche Schritte sind bei der Integration von XML in Ansichten erforderlich. Damit XML in einer Ansicht
eingebunden werden kann, müssen zunächst einmal die TAG-Anweisungen in
den Ansichtscode aufgenommen werden. Dieses können wir zum Beispiel
über eine Spaltenformel durchführen.
Schauen Sie sich dazu das folgende Beispiel an, mit dem eine Artikelauflistung
in XML erzeugt wird:
"<teil><artikel>"+Artikel+"</artikel>
<menge>"+menge+"</menge></teil>"
Mit diesem Codebeispiel, das wir in
einer Spalte eingeben, listen wir die Artikeldaten in der Form auf, dass die Artikelnummer und der Lagerbestand in
der Ansicht ausgegeben werden. Geben
Sie diesen Code in der Spaltenformel
der Ansicht an (Bild 6).
Nun ist es noch wichtig, dass die
Spalteneigenschaften dahingehend angepasst werden, dass die XML-Daten
korrekt dargestellt werden. Wählen Sie
dazu in den Ansichteigenschaften die
Einstellung Trennzeichen bei Mehrfach­
wert: Neue Zeile, die Sie in dem InfoTabellenbereich finden (Bild 7).
Auch bei dem Beispiel Ansicht müssen die HTML-Eigenschaften mitgeteilt
werden, damit später die Darstellung
korrekt umgesetzt wird. Dazu definieren wir in den Eigenschaften der Ansicht in dem Tabellenbereich der erweiterten Optionen den Eintrag Ansichtsin­
halt als HTML behandeln, wie es Bild 8
zeigt.
Damit die XML-Bereiche korrekt
dargestellt werden, müssen wir noch
einen Seitenbereich definieren, der dazu dient, die XML-Anfangs- und -Endeanweisungen anzugeben.
Ein Beispiel für eine solche Seite ist
dieses:
<?xml version "1.0" encoding ="utf-8" ?>
<artikelliste>
TEIL
36
MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
<teil><artikel>Schachbrett</artikel>
<menge>10</menge></teil>
<teil><artikel>Maumau</artikel>
<menge>50</menge></teil>
<teil><artikel>Poker</artikel>
<menge>7</menge></teil>
</artikelliste>
Damit sind die Vorgaben für die
XML-Integration fast abgeschlossen.
Was nun noch fehlt, ist eine Aufbereitungsangabe, wie die XML-Daten bzw.
Informationen in der Seite darzustellen
sind. Diese ist zwar eigentlich optional zu sehen, sollte aber im Regelfall
angewendet werden. Mit einem XSLtylesheet lassen sich die in dem XMLDokument enthaltenen Informationen
aufbereiten. In der XSL-Beschreibung
befinden sich die Angaben, wie die
XML-Inhalte darzustellen sind. Mit Hilfe dieser Schablonen können wir also
das Erscheinungsbild der XML-Inhalte
direkt beeinflussen. Natürlich muss
die XSL, die genutzt werden soll, zuvor erstellt werden. In diesem Beispiel
gehen wir davon aus, dass die XSL
bereits existiert. Basierend auf dieser
Beschreibung erstellen wir die notwendigen Einstellungen in dem Domino
Designbereich. Die dazu erforderlichen
Schritte lassen sich mit den im Domino
Designer enthaltenen Werkzeugen ausführen:
1. Wählen Sie die Menüoption Erstellen
3 Gestaltung 3 Stylesheet Ressource.
2. Importieren Sie die gewünschte XSLDatei.
3. Passen Sie diese Datei so an, dass der
folgende Zusatz darin aufgenommen
wird: <?xml – stylesheet type="text/XSL" href="transform.xsl"?>
4. Speichern Sie diese Informationen.
Wenn die Ansicht mit diesen Einstellungen aufgerufen wird, dann erscheint dort die Auflistung der Artikel
nach den in der XSL-Definition enthaltenen Vorgaben.
Diese kurze Einführung in XML und
Domino gibt einen kleinen Einblick in
die Möglichkeiten der Verbindung dieser beiden Welten. Jörg Zeig ó
EGL-Anweisungen und
Konstrukte zur Ablaufsteuerung
Nach den Zuweisungen in Verbindung mit Ausdrücken für Zahlen- und Zeichenkettentypen
stehen in diesem Artikel Vergleiche und logische Ausdrücke für die Ablaufsteuerung durch if,
while & Co. sowie auch die Ablaufsteuerung selbst auf dem Programm, was dann noch durch
die Ausnahmen (Exceptions) und ihre Behandlung ergänzt wird. Dabei tragen diese Inhalte zu
einer weiteren Vervollständigung der kleinen CRM-Anwendung bei.
W
enden wir uns zuerst der Besprechung der Übung aus dem letzten Artikel zu, an die wir anschließend
mit den Inhalten zur Anwendungslogik
anknüpfen können.
Übung des vorigen Artikels
1.Erstellen Sie ein allgemeines EGLProjekt EGLAllgemein und in diesem
das Paket math.
2.Erstellen Sie im Paket math des Projektes EGLAllgemein die Library Ver­
teilung.
3.Erstellen Sie in math.Verteilung die
Funktion mittelWert(), die aus einem
übergebenen Array von float-Zahlen
den Mittelwert nach der Formel m =
(x1 + x2 + … + xn) / n berechnet und als
float-Zahl zurückgibt.
4.Erstellen Sie in math.Verteilung die
Funktion standardAbweichung(), die
aus einem übergebenen Array von
float-Zahlen die Standardabweichung
nach der Formel s = ((x1 – m)2 + (x2 –
m)2 + … + (xn – m)2) / n)½ berechnet
und als float-Zahl zurückgibt.
5.Testen Sie beide Funktionen mit einem geeigneten Testprogramm Test­
Verteilung im gleichen Paket.
6.Nehmen Sie das Projekt EGLAllge­
mein in den EGL-Erstellungspfad des
Projektes EGLKunden auf.
• Kontextmenü von EGLKunden 3
Eigenschaften (vgl. Bild 1)
7. Nehmen Sie das Projekt EGLAllge­
mein analog auch in den Java-Erstellungspfad auf.
8.Erstellen Sie im Paket eglKunden.
logik des Projektes EGLKunden die
Library Fristen mit der Funktion zah­
lungsDauer(). Diese
• empfängt einen Input-Parameter
gruppe vom Typ string, mit dem
(noch) nichts gemacht wird;
• definiert die Variable zahlungsZiel
als Array mit z. B. fünf Elementen vom Typ decimal(8,0) und
initialisiert ihn mit sinnvollen
Dezimal-Datumswerten der Form
yyyyMMdd;
• definiert eine „gleiche“ Variable
zahlung mit zu zahlungsZiel passenden Datumswerten;
• berechnet die Zeitintervalle der
Differenzen (zahlung[i] – zahlungs­
Ziel[i]) und schreibt sie in ein genauso langes int-Array;
• gibt das int-Array als Funktionswert zurück.
9.Erstellen Sie im Paket eglKunden des
Projektes EGLKunden das Programm
ZahlungsAuswertung, das die Funktion zahlungsDauer() aufruft, das intArray empfängt sowie anschließend
die Funktionen mittelWert() und stan­
dardAbweichung() aufruft und deren
Rückgabewerte auf Konsole ausgibt.
Diese Übung demonstriert die bewusste Wahl der Datentypen entsprechend den Gegebenheiten. So müssen
für die statistischen Auswertungen von
Datumsdaten im Dezimalformat und
die dazu notwendigen Berechnungen
tatsächlich die Datentypen nacheinander migriert werden: decimal 3 string 3
timeStamp 3 interval 3 int 3 float.
Die Lösung für eine Library mit den
in den Punkten 1 bis 4 beschriebenen
Funktionen und das Testprogramm
könnten zu einer Lösung wie auf den
Bildern 2 und 3 führen.
1 Kontextmenü ‚EGLkunden‘
07/2010 · MIDRANGE MAGAZIN
37
TECHNIK & INTEGRATION
Zur Library ‚Verteilung‘ (Bild 2)
Die Funktion mittelWert() in den Zeilen
5 bis 11 gibt einen float-Wert zurück.
Dieser muss, wenn nicht durch einen
komplexen Ausdruck im return anonym
erzeugt, als lokale Variable vom Typ
float angelegt werden (Zeile 6). Diese
wird auch gleich passend explizit initialisiert. Ohne explizite Initialisierung
wäre die Variable implizit mit dem gleichen Wert initialisiert worden, der Code
wäre jedoch nicht so transparent.
Zeile 8 gibt ein Beispiel einer häufig
vorkommenden kumulierenden Zuweisung durch einen numerischen Ausdruck. Bei diesem haben das Ergebnis
38
und beide Operanden idealerweise den
gleichen Typ, so dass die Operator „+“
natürlich auch auf dem Definitionsbereich float agiert und auch die Zuweisung zum Ergebnis im gleichen Typ
bleibt. Diese Kumulationsanweisung
hätte, entsprechend dem weggelassenen Faktor 2 im RPG, auch wie in Zeile
17 geschrieben werden können.
Der Typ des Divisionsausdrucks in
Zeile 10 ist nicht ganz so einfach zu
ermitteln. Hier bestimmt der „ranghöhere“ Typ float den Typ des Ausdrucks,
der idealerweise auch wieder genau
zum Typ des Ergebnisses passt.
Bei der Funktion standardAbwei­
chung() wird zur Vermeidung von re-
dundantem Code die Funktion mittel­
Wert() aufgerufen (Zeile 15).
Der Ausdruck in Zeile 17 hat drei
Schachtelungsebenen, wobei eine im
Kumulationsoperator versteckt ist. Der
innere Ausdruck ist wie oben vom Typ
Gleitkomma, so dass das Quadrieren
als mittlere Operation auch in float
stattfindet wie auch die äußere Addition und die Zuweisung.
Im return von Zeile 19 steckt erst einmal außen eine Zuweisung zur Rückgabe vom Typ float. Ansonsten arbeitet der
Ausdruck wie der in Zeile 17. Das als Potenzieren durchgeführte Wurzelziehen
hätte auch durch die Funktion MathLib.
sqrt() durchgeführt werden können.
2 Library ‚Verteilung‘
3 Test-Programm TestVerteilung
4 Library ‚Fristen‘
5 Statistik-Auswertungsprogramm
MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
Zum Testprogramm
‚TestVerteilung‘ (Bild 3)
In der Programmvariablen intWerte
wird das Array durch die fünf Initialwerte implizit mit fünf Elementen angelegt.
Das float-Array ist notwendig, denn
von der Parameterliste der aufzurufenden Funktionen wird der Typ float[]
erwartet. Der Typ int[] ist nicht zuweisungskompatibel zu float[], obwohl int
zuweisungskompatibel zu float ist. Also
muss man die Werte einzeln zuweisen,
was man sinnvollerweise in einer forSchleife (Zeilen 9 bis 11) erledigt.
In den Zeilen 12 und 13 passiert
Folgendes: Die Funktion writeStdout()
verlangt einen Zeichenkettentyp. Diesen bekommt man, indem der erste
Operand ein String-Literal ist, das einen String-Kontext eröffnet und so mit
dem überladenen String-Operator „+“
die Verkettung auswählt, und nicht
ein Additions- „+“. Der damit festliegende Ausdruckstyp string führt dazu,
dass weitere Operanden wie das floatErgebnis des Aufrufs der Funktion mit­
telWert() durch implizite Anwendung
der Library-Funktionen StrLib.format­
Number() in einen String konvertiert
werden. Dies ist auch noch ein Beispiel
für einen geschachtelten Funktionsaufruf innerhalb eines Ausdrucks, wobei
dieser Ausdruck effektiv drei Schachtelungsebenen hat.
Die Ausgabe in den Zeilen 14 und
15 unterscheidet sich von der vorigen
nur durch den „stärkeren“ Verkettungsoperator „::“, der genauso funktioniert
hätte, wenn der erste Operand kein
String gewesen wäre.
Zur Library ‚Fristen‘ (Bild 4)
Der Input-Parameter gruppe ist später
einmal dafür vorgesehen, ein Kriterium zu beinhalten, nach dem die Gruppe von Aufträgen aus dem ERP-System
mit den statistisch auszuwertenden
Zahlungsdaten ausgewählt werden
soll.
Die lokalen Variablen zahlungsZiele
und zahlungen simulieren die Datumsdaten von der zu betrachtenden Gruppe
von Aufträgen.
Das Zeitintervall wird für eine vierstellige Anzahl von Tagen angelegt (Zeile 10). Bei einer zweistelligen Anzahl
wären 100 Tage „lautlos“ zu 0 Tagen
geschrumpft.
Die Variablen zahlungsZiel und zah­
lungen vom Typ timeStamp in den Zeilen
11 und 12 werden zum Konvertieren in
den Zeilen 17 und 18 benötigt und haANZEIGE
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der dezimalen Zahlendarstellung des
Datums im ERP-System.
Der „Zwischentyp“ int[] für tageAr­
ray (Zeile 14) wird deswegen benötigt,
weil eine Typmigration von interval
nach float, worin die Statistik-Berechnungen durchgeführt werden, direkt,
so wie in Zeile 20, nicht möglich ist.
Dort wird die interval-Variable Tage im
Argument von appendElement() in ein
int migriert, d. h. konvertiert.
Das Statistik-Auswertungs­
programm ‚ZahlungsAuswertung‘
(Bild 5)
Dieses Programm unterscheidet sich
vom Test-Programm TestVerteilung dadurch, dass der Input für die StatistikAuswertung durch die Funktion Fris­
ten.zahlungsDauer() geliefert wird und
die Elementeanzahl des Arrays erst zur
Ausführungszeit bekannt ist. Deshalb
wird bei der Erzeugung des als Argument an die Statistik-Funktionen zu
übergebenden Arrays dieses in Zeile 10
dynamisch (mit 0 Elementen) angelegt
und mit so vielen Elementen erweitert, wie durch die Funktion zahlungs­
Dauer() aktuell geliefert werden. Beim
Erweitern des Arrays durch Elemente
in Zeile 12 wird der int-Wert eines Elementes in einen float-Wert migriert.
Vergleiche, Bedingungen
und logische Ausdrücke
Die Anweisungen des EGL-Kerns, die
keine Zuweisungen haben, haben im
Wesentlichen mit Ablaufsteuerung der
Anwendung zu tun, sowohl im Groben
beim Aufruf von Programmen oder
Funktionen als auch innerhalb der Funktionen zur bedingten oder zyklischen
Ausführung von Anweisungen. Letztere, z. B. if und while, enthalten Ausdrücke vom Typ boolean, genannt logische
Ausdrücke, die meist aus Vergleichen
und ggf. logischen Operatoren bestehen.
Auch logische Ausdrücke können zu
Variablen des Typs boolean zugewiesen
werden, und auch hier stecken in komplexen Ausdrücken wieder Zuweisungen. Setzen wir also die Betrachtungen
zu Variablen, Typen und Ausdrücken
mit denen zur Ablaufsteuerung fort.
Der elementare Bestandteil eines
logischen Ausdrucks ist hauptsächlich der Vergleich, z. B. zahl >= 10 oder
(upper(zuName) like „SCHMI%“) oder
(0 in meinArray).
07/2010 · MIDRANGE MAGAZIN
39
TECHNIK & INTEGRATION
Dieser besteht aus zwei Operanden, die durch den Vergleichsoperator
und ggf. Leerzeichen getrennt sind. Die
Operanden des Vergleichs sind Ausdrücke in einem bestimmten Typ, d. h.
Variablen, Konstanten, Literale, ArrayElemente oder komplexe Ausdrücke.
Der Vergleichsausdruck selbst hat den
Typ boolean und hat somit als Werte
entweder true oder false. Neben Vergleichen kann ein logischer Ausdruck
auch noch Operanden in Gestalt von
Variablen, Konstanten und Literalen
vom Typ boolean enthalten.
Die Vergleichsoperanden sollten
möglichst genau den gleichen Typ haben (gewisse Unterschiede mit entsprechenden Annahmen von EGL sind
möglich), der dann auch den Vergleich
steuert. Bei numerischen Typen orientiert sich dieser am sogenannten
Zahlenstrahl, bei Datumsdaten an der
„Zeitachse“ und bei Zeichenkettentypen an der für den Ausdruckstyp definierten Sortierung.
Die logische Negation („!“) kehrt
den Wahrheitswert eines logischen
(Teil-) Ausdrucks um.
Das „logische und“ gibt es in zwei
Varianten, einer intelligenten (&& bzw.
and), die schon bei nicht erfülltem ersten Operanden aufhört zu operieren,
und einer auf den internen Darstellungen bis zum Ende arbeitenden (&). Der
Operator && kann z. B. in Verbindung
mit Nullwerten vor einer Exception bewahren. Entsprechend arbeitet das „logische oder“ (|| , or bzw. |).
Weitere spezielle logische Operationen wie das exklusive oder lassen sich
nach den Bool’schen Gesetzen aus den
v. g. Operationen herleiten.
Anweisungen zur „Grobsteuerung“
der Anwendung
Einige Befehle des EGL-Kerns steuern
den Ablauf von Anwendungen. Sie navigieren zwischen ihren Teilen bzw. führen die Kommunikation mit Fremdanwendungen oder Anwendungen aus
anderen Technologien durch:
40
MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
• call: Aufruf eines EGL oder anderen
Programmes,
• transfer: Aufruf eines anderen Programmes mit Beendigung des laufenden Programmes,
• forward: Gehen zu einer Website,
Für die Navigation zwischen den
Funktionen einer Anwendung gibt es
die folgenden Befehle:
• Aufruf einer Funktion: library.
function(arg1, …),
• return: Befehl zur Rückkehr aus einer
Funktion, der bei Werte-Rückgabe
unbedingt angegeben werden sollte.
• Der Aufruf einer Funktion eines lokalen oder externen Service (Web
Service) ist syntaktisch ähnlich dem
Aufruf einer Bibliotheksfunktion,
unterscheidet sich jedoch durch die
Konfiguration im Deployment Deskriptor.
Anweisungen und Strukturen
zur Logik-Steuerung innerhalb
von Funktionen
Diese Anweisungen steuern die bedingte und zyklische Abarbeitung anderer
Anweisungen oder Logik-Konstrukte
gemäß der Strukturierten Programmierung. Diese machen einen goTo-Befehl,
den es in EGL aus Kompatibilitätsgründen auch gibt, entbehrlich. Dieses Befehls-Urgestein wird allgemein geächtet
und kann auch nur (noch) innerhalb
von Programmen benutzt werden.
Die bedingte Verarbeitung if- oder
als Zweiweg-Alternative gibt es als
if(bedingung)
// Verarbeitung bei Erfülltsein
else
// Verarbeitung bei Nichterfülltsein
end
oder ohne else als
folgende Gestalt:
case
when(x == 1)
// Verarbeitung bei x==1
when(x == 2 || x == 3)
// Verarbeitung bei x==2 oder x==3
otherwise
// Verarbeitung im sonstigen Falle
end
Auch hier kann der otherwise-Zweig
entfallen, doch widerspricht dies sowohl einem guten Programmierstil als
auch allgemeinen Qualitätsregeln.
Ist x eine Variable, die ein Verzweigungskriterium darstellt, kann man diese „ausklammern“, woraufhin sich die
Mehrweg-Alternative von oben, wenn
man es so sehen will, vereinfacht:
case (x)
when(1)
// Verarbeitung bei x==1
when(2,3)
// Verarbeitung bei x==2 oder x==3
otherwise
// Verarbeitung im sonstigen Falle
end
Die while-Schleife, auch abweisende
oder kopfgesteuerte Schleife genannt,
hat folgende Gestalt:
while(durchführungsBedingung)
// Verarbeitung bei Erfülltsein
end
Eine fußgesteuerte oder nichtabweisende Schleife (DOUNTIL-Schleife,
im RPG DOW) gibt es im EGL nicht.
Der Vorteil bei Existenz eines solchen
Logik-Konstrukts durch Einsparung
von ein wenig Code gegenüber while in
relativ wenigen Fällen würde sich mit
dem Nachteil Ihrer Existenz an sich für
die Sprache etwa aufheben.
Da bringt die for-Schleife als whileSchleife mit einer Lauf-Variablen schon
echten Gewinn, insbesondere bei der
Verarbeitung von Arrays.
if(bedingung)
// Verarbeitung bei Erfülltsein
end
for (i int from 1 to meinArray.getSize() by 1)
// Anweisungen i. A. mit meinArray[i]
end
Die in den meisten Sprachen vorhandene Mehrweg-Alternative gibt
es in zwei Typen, einmal als case mit
Schalter-Verzweigung und einmal mit
beliebigen Bedingungen. Letztere hat
for (i int from meinArray.getSize() to 1 decrement by 1)
// Anweisungen i. A. mit meinArray[i]
end
oder rückwärts
Es gibt auch noch eine weitere
Variante der for-Schleife, die forEachSchleife, die allerdings nur mit SQLErgebnismengen arbeitet und deshalb
später in Verbindung mit dem Zugriff
auf Datenbanken behandelt wird.
Wenn man die reine Lehre der
strukturierten Programmierung etwas
aufweicht, kann man zur Erleichterung der Programmierung und auch,
wenn man es so sehen möchte, zur
Vereinfachung des Codes „gezähmte“
goTo-Befehle in der Ausprägung eines
exit (im RPG LEAVE) oder continue (im
RPG ITER) zulassen, wie von EGL auch
getan. Während letzterer Befehl als Beendigung eines Schleifendurchlaufes
höchstens marginalen Gewinn bringt,
ist exit da schon potenter. Dieser Befehl
kann sogar mit einem Mal mehrere
Strukturen vorzeitig beenden, indem
man das Struktur-Schlüsselwort als
Operanden angibt, woraufhin die von
innen nächste solche Struktur beendet
wird:
for (i int from 1 to meinArray.getSize() by 1)
// Anweisungen i. A. mit meinArray[i]
if(vorzeitigesEnde)
exit for;
end
end
Die Logik der Ausnahmen­
behandlung
Im Sinne einer orthodoxen strukturierten Programmierung ließe sich theoretisch auch eine Ausnahmenbehandlung mit den v. g. Logik-Konstrukten
darstellen, doch wäre der entstehende
Code i. Allg. sehr umfänglich und unübersichtlich. So hat EGL eine Ausnahmenbehandlung, wie sie die meisten
Programmiersprachen haben. Selbst
RPG IV verfügt inzwischen mit der
MONITOR-Struktur über eine akzeptable Ausnahmenbehandlung, die der
von EGL sehr ähnlich ist. EGL selbst benutzt ein vergröbertes Abbild der JavaFehlerbehandlung, in die ja durch die
Generierung die EGL-Fehlerbehandlung überführt werden können muss.
Das Kern-EGL definiert etwa ein
Dutzend sogenannter Ausnahmen
als Records vom Stereotyp Exception,
womit diese „automatisch“ zwei Variablen, messageID und message, besitzen. Diese Ausnahmen werden bei
Auftreten entsprechender Situationen
aus den Funktionen der EGL Libraries oder formal auch aus EGL-Befehlen
geworfen. Beispiele dieser Ausnahmen
sind FileIOException, IndexOutOfBound­
sException, NullValueException, Run­
timeException und TypeCastException,
die nicht nur der Java Programmierer
meist sofort zuzuordnen weiß.
Anders als bei Java werden Ausnahmen, die im EGL-Code explizit oder
implizit durch Ausnahmen-belastete
Funktionen geworfen werden, „automatisch“ propagiert, wenn sie nicht
durch die nachfolgend beschriebenen
Code-Konstrukte gefangen werden.
Bei einem Propagieren in einer Funktion wird das Ausnahmen-Problem an
die aufrufende Funktion delegiert, die
wieder implizit propagiert, sofern sie
die Ausnahme nicht selbst explizit abfängt. An der Hülle eines Programmes
oder Service ist Schluss mit einem bis
jetzt beschriebenen Propagieren, dort
wird die Ausnahme in eine Invoca­
tionException respektive ServiceInvoca­
tionException „eingepackt“ – und in der
Verpackung geworfen, aus der sie die
aufrufenden Prozesse nach einem Fangen wieder auspacken können.
Günther Hartung ó
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www.midrange.de
Den vollständigen Artikel finden Sie in
unserer aktuellen Online-Ausgabe.
07/2010 · MIDRANGE MAGAZIN
41
SW-entwicklung und -modernisierung
Melhi, iStockphoto.com
marktübersicht
SUMMARY
In der Marktübersicht berichten wir über die
aktuellen Methoden und Strategien für eine
moderne und zukunftsweisende Softwareentwicklung und -moderni­sierung.
Transformation von Legacy-Anwendungen
Brücke zwischen Alt und Neu
Immer mehr Unternehmen setzen auf Standardsoftware und auf moderne Technologien
bei der Anwendungsentwicklung. Dennoch existiert noch eine Vielzahl von LegacyAnwendungen, die Unternehmen über lange Jahre entwickelt haben und die geschäfts­
kritische Prozesse abbilden.
D
ie Ablösung dieser LegacyAnwendungen durch komplett
neue Applikationen ist nicht immer
unbedingt sinnvoll, wohl aber deren
Transformation in neue, moderne Programmiersprachen. Um den Transfer
zwischen Alt und Neu zu sichern, wird
eine Zielsprache benötigt, die möglichst wenig Veränderung an der Codestruktur erfordert, zugleich aber die
Nutzung neuer Technologien erlaubt.
IBMs Enterprise Generation Langu­
age erfüllt diese Bedingungen optimal.
42
MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
Trotz zunehmender Standardisierung
arbeiten Unternehmen noch immer mit
zahlreichen Legacy-Anwendungen, die
geschäftskritische Prozesse abbilden.
Die Anwendungen erweisen sich oft als
unverzichtbar.
droht knapp zu werden. Immer mehr
Programmierer dieser Altsysteme werden demnächst in den Ruhestand gehen,
während die Sprachen an den Hochschulen nicht mehr gelehrt werden.
Knappes Know-how
Hoher Wartungs- und
Integrationsaufwand
Die Implementierung der Legacy-Anwendungen erfolgte meist in älteren
Sprachen wie COBOL, PL1, Natural oder
RPG. Deren Betrieb und Wartung erfordert spezielles Wissen. Gerade dieses
Eine Kernaufgabe der IT-Abteilung ist
es, Anwendungen über den erforderlichen Zeitraum funktionsfähig zu erhalten, ohne sie unwirtschaftlich werden
zu lassen. Das wird für viele Unterneh-
men immer schwieriger, da über Jahre
hin gewachsene Legacy-Anwendungen
den Java-basierten und auf offenen
Plattformen programmierten Anwendungen gegenüberstehen. Beide Welten
sind grundverschieden und erfordern
von den Entwicklern völlig unterschiedliches Wissen.
Die Legacy-Welt besteht oft aus einer Vielzahl von gewachsenen Systemen auf unterschiedlichen Plattformen,
Sprachen und Datenhaltungssystemen.
Jede Umgebung benötigt ihre eigenen
Spezialisten und Werkzeuge. Eine Einbindung in einen einheitlichen und
modernen Softwarelebenszyklus ist
beinahe unmöglich. Änderungen über
Systemgrenzen hinweg sind nur schwer
durchführbar und verursachen teilweise erheblichen Integrationsaufwand.
EGL als Lösung
Einen Ausweg aus diesem Dilemma
zeigt das Konzept der Enterprise Generation Language (EGL) auf. EGL ist eine
Sprache und Entwicklungsumgebung,
die die Kluft zwischen alter und neuer
Welt überbrückt. Von einem einheitlichen EGL Source Code lässt sich sowohl
COBOL Code für IBM Mainframes (System z) und Midrange Computer (System i) als auch Java Code für beliebige
Plattformen erzeugen. Der generierte
Code kann nahtlos mit vorhandenen
Java- oder Legacy-Anwendungen integriert werden.
EGL ist speziell konzipiert für die
Entwicklung von Geschäftsanwendungen sowie für den einfachen Aufbau
von serviceorientierten Umgebungen.
Durch die Java ähnelnde, dabei stark
vereinfachte Syntax können Entwickler
aus der neuen Welt einfach Code für
die alte Welt entwickeln. Umgekehrt
können Entwickler aus der alten Welt
auch Code für die neue Welt schreiben,
da EGL die in der Legacy-Welt übliche
prozedurale Vorgehensweise zugrunde
legt. Beide Welten werden über EGL in
Sprache und Entwicklungsumgebung
miteinander verbunden.
Legacy-Anwendungen recyceln,
Kosten sparen
Aber nicht nur zur Konsolidierung der
Teams nutzen Anwender EGL – immer
öfter recyclen sie damit auch LegacyAnwendungen. In der Praxis schaut
das so aus, dass die Entwickler eine
Applikation in die EGL migrieren, statt
mit großem Aufwand in Java neu zu erstellen.
Anwendung in EGL befindet, unterstützt EGL eine Vielzahl von Möglichkeiten. Durch das eingebaute Servicekonzept ist es möglich, Teile einer
Anwendung über Refactoring (bzw.
Umgestaltung) in Services zu zerlegen.
Diese Services können dann genutzt
werden, um neue Web 2.0-Benutzeroberflächen für die Anwendung zu erstellen bzw. um diese mit Neuentwicklungen zu integrieren. Damit kann des
IBM bietet Pakete für Analyse, Beratung und Konvertierung von
Altanwendungen in Unternehmen vor Ort zusammen mit dem
Technologiepartner PKS Software GmbH an.
Projekte verlaufen nach den folgenden bewährten vier Schritten:
Erstens die Bestandsaufnahme, zweitens die Analyse mit Kostenermittlung, drittens die eigentliche Konvertierung und viertens die Qualitätssicherung. Bei der Bestandsaufnahme werden Art und Umfang der Altanwendungen analysiert. Danach
werden die Migrationsfähigkeit und die zu erwartenden Kosten und die Kosteneinsparungspotenziale ermittelt. Altlasten, wie veraltete und überflüssige Applikationen, die bisher das System unnötigerweise belasteten, können unter fachmännischer Anleitung aussortiert werden. Im dritten Schritt werden mit einem Konvertierungswerkzeug die Altanwendungen nach EGL konvertiert. Von dort aus kann
dann mittels des IBM Rational Business Developers lauffähiger Java oder COBOL
Code für IBM System z oder IBM System i erzeugt werden. Zuletzt muss die Qualität der migrierten Applikationen u. a. über funktionale Tests und Performancetests
sicher gestellt werden. Mit diesem Brückenschlag sind die Altanwendungen wieder
zukunftsfähig und kompatibel mit allen modernen Applikationsarten und bereit für
den Einsatz im Unternehmensnetzwerk oder Web.
Damit das Recycling funktioniert,
braucht die Anwendung natürlich eine gewisse Qualität. Ermittelt wird die
Qualität mit entsprechenden Analysewerkzeugen. Bei ausreichender Qualität spart das Recycling 60 bis 90 Prozent der Kosten einer Neuentwicklung.
Möglich wird die hohe Einsparung
durch automatisierte Konvertierungswerkzeuge und Prozesse, die z. B. IBM
für die Sprachen RPG, Natural, Informix
4GL und VA Generator anbietet. Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer
Anbieter für das Recycling exotischer
Legacy-Umgebungen. Außer Exoten
wie APS Cobol, Cool:Gen, SYNON etc.
werden auch Sprachen wie CICS Cobol
unterstützt.
Weiteren ein SOA-Konzept unterstützt
werden. Auch die Entwickler können
mit moderatem Aufwand nach EGL
überwechseln. Dies ist besonders wichtig, um die Wartungsproduktivität sicherzustellen. Typischerweise benötigt
z. B. ein Cobol-Entwickler nur zwei bis
vier Wochen, um in EGL produktiv werden zu können. Ehemalige Legacy-Entwickler nutzen somit ihr vorhandenes
Anwendungswissen erheblich breiter.
Es können Teams aus „alt“ und „neu“
gebildet werden, die gemeinsam Schritt
für Schritt die vorhandenen Anwendungen recyceln. So wird ein sanfter Übergang zwischen den Entwicklergenerationen geschaffen. Dr. Ralf Dömges ó
Altanwendung mit Web 2.0-Gesicht
Die Migration einer Legacy-Sprache
nach EGL ist der erste Schritt des Anwendungsrecyclings. Sobald sich die
IBM Deutschland GmbH, Ehningen
www.ibm.de
07/2010 · MIDRANGE MAGAZIN
43
marktübersicht
SW-entwicklung und -modernisierung
Werkzeuge für die hybride Entwicklung
Neue IT-Vielfalt auf IBM i & Co.
Dem Cloud-Computing gehört die Zukunft, sagen die Auguren. Das stimmt wahrscheinlich nur zum Teil. So formuliert trifft es eher zu: Cloud Computing gehört zur
Zukunft genauso wie einige andere, neue und bestehende Bereitstellungsmodi für
Software. Denn nur selten schafft es eine Web-Technologie, die Nicht-Web-Technologie
komplett abzulösen: das gilt für Medien genauso wie für Software.
S
verschiebt. Die Investitionen in reine
SaaS-Lösungen rentieren sich also erst
wesentlich später.
Für die IT-Abteilungen stellt sich die
Lage ähnlich dar. Auch in großen Unter-
Mbortolino, iStockphoto.com
o wie es weiterhin Zeitungen, Bücher, Kino und Fernsehen neben
den äquivalenten Webangeboten gibt,
wird es neben dem Cloud-Computing
das traditionelle Client-Server-Modell,
neben der mobilen die „normale“ Büro-IT, neben der Software-as-a-Service-Nutzung den
Lizenzkauf für die On-PremiseNutzung geben.
Der IT-Vielfalt gehört die
Zukunft – und darauf müssen
sich die Entwickler in den ITAbteilungen und die SoftwareUnternehmen einstellen. Für
letztere stellt sich zunächst die
Frage, wie sie ihre Lösungen
für diese IT-Vielfalt anpassen.
In der Regel besteht ihr Angebot aus einer IBM-i- oder ClientServer-Anwendung, die sie im
Lizenzmodell verkaufen. Um
den Anschluss nicht zu verlieren, müssen sie diese mittelfristig als Cloud-Applikation im SaaS-Modus für stationäre
und mobile Endgeräte anbieten.
Investition in SaaS?
Das kann sehr teuer und aufwendig
werden, wenn sie für jeden Bereitstellungskanal eine eigene Software mit eigener Code-Basis entwickeln und pflegen müssen. Hinzu kommt, dass sich
der Cash-Flow beim SaaS-Geschäftsmodell mit seinen nutzungsabhängigen
Entgelten im Vergleich mit dem einmaligen Lizenzverkauf weit nach hinten
44
MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
nehmen wird es parallel verschiedene
Bereitstellungsmodi geben, für die die
Lösungen angepasst sein müssen. Das
Entwickeln und Unterhalten verschiedener Code-Basen, etwa für Cloud- und
Client-Server-Computing, wird die Budgets be- und überlasten.
Einen Ausweg aus diesem Dilemma
bieten universelle Entwicklungs- und
Applikationsplattformen wie uniPaaS
von Magic Software. Die Nachfolgeversion des im IBM-i-Umfeld bekannten
eDevelopers macht es möglich, eine
Software einmal zu programmieren
und dann über alle heute technisch
möglichen Bereitstellungskanäle Kunden oder Fachabteilungen in Unternehmen anzubieten.
Damit geht die Lösung einiger technischer Probleme der Entwicklung von
Cloud-Computing-Lösungen
einher, die in der Regel als Rich
Internet Applications (RIA)
programmiert werden. Sind
normalerweise für Client, Server und Middleware jeweils
andere Technologien und Tools
notwendig, kann mit uniPaaS
eine RIA komplett „durchentwickelt“ werden.
Durch die Integration von
Bereitstellungsmodi und Entwicklungstechnologien in ein
einziges Werkzeug, das „hybride“ Entwicklungen ermöglicht,
kann Software zu minimalen
Kosten und vertretbaren Aufwänden für die IT-Vielfalt der Zukunft
entwickelt werden. Software-Unternehmen können gleichzeitig Cloud-Computing- und Client-Server-Lösungen
anbieten, ohne überfordert zu werden
oder die verschiedenen Geschäftsmodelle zu kannibalisieren. Unternehmen
können frei den Bereitstellungsmodus
wählen, der für eine gegebene Situation
am passendsten ist.
Stephan Romeder ó
Magic Software Enterprises (Deutschland)
GmbH, Ismaning
www.magicsoftware.com/germany
Anbieterübersicht
Zukunftssicherung für i-Anwendungen
Duale Strategie
Statt die bewährten Anwendungen auf AS/400 bis IBM i
durch Standardlösungen zu ersetzen oder eine vollständige
Neuentwicklung auf einer anderen Plattform anzustreben,
gibt es jetzt eine interessante Alternative, die die Vorteile
einer dualen Strategie mit sich bringt.
M
it dem iNEXT Free Client von
ML-Software Client können die
Programme auf AS/400 bis IBM i komfortabel von einem Windows-PC aus
bedient und gesteuert werden. Hierfür
sind keine Anpassungen an die vorhandenen Anwendungen notwendig. Und
mehr noch, die Programme auf AS/400
bis IBM i können nicht nur unverändert
weitergenutzt werden, sondern auch
nach Belieben mit RPG & Co. weiterentwickelt werden.
Derartige Änderungen werden
vom Free Client automatisch übernommen, weil er direkt auf dem 5250-Datenstrom aufsetzt. Das macht ihn für
jede Software anwendbar, die einen
5250-Datenstrom erzeugt – egal, ob die
Programmquellen vorhanden sind oder
nicht.
Ein zweites Standbein
Diese Technologie bringt zudem den
Zugriff auf die modernen Möglichkeiten von Windows und .NET als zusätzliches, zweites Standbein für die Softwareentwicklung in Verbindung mit
AS/400 bis IBM i mit. Die Erweiterung
der technologischen Möglichkeiten
stellt sicher, dass aktuelle und zukünftige Entwicklungsaufgaben in der IT
schnell und zielgerichtet realisiert werden können. Aus IBM- und Windows/.
NET-Technologien kann so immer der
ideale Lösungsweg ausgewählt werden,
um schnell und kostengünstig neue Anforderungen zu realisieren.
Durch diese Verbindung von IBMund Windowswelt werden die getätigten Investitionen in Soft‑, Hardware
und Know-how geschützt und neue Zukunftsperspektiven für die bestehenden Lösungen hinzugewonnen. Es ist
nicht länger eine Entweder-Oder-Entscheidung zwischen unterschiedlichen
Technologien, sondern eine Symbiose,
die die Vorteile beider Systeme nutzbar
macht.
Einstieg in die duale Strategie
Mit dem kostenfreien Download und
Einsatz des iNEXT Free Client von MLSoftware ist der Einstieg in diese duale
IT-Strategie zudem risikolos. Der Client
ist sofort für die tägliche Arbeit einsetzbar – ganz ohne Werbung und zeitliche
Beschränkungen. Auf die Frage, warum
ML den iNEXT Free Client kostenlos
zum Download bereitstellt, antwortete
Geschäftsführer Torsten Klinge: „Die
Erzeugung eines grafischen Clients auf
Basis des 5250-Datenstroms haben wir
schon vor mehr als zehn Jahren technologisch gelöst und seitdem ständig
weiterentwickelt. Für uns ist die grafische Oberfläche nicht mehr aber auch
nicht weniger als eine Standardlösung
für einen modernen und komfortablen
Zugriff auf IBM i Anwendungen. Wir
setzen mit unseren weiterführenden
iNEXT Suite Technologien für SoftwareIntegration, Neu- und Erweiterungsprogrammierung, Mehrsprachigkeit,
Datenzugriffe u.v.m. auf diesem Stan-
Task Force IT-Consulting GmbH
Tel. +49 2309 609301
Meinikat Informationssysteme GmbH
Tel. +49 5037 3000127
PKS Software GmbH
Tel. +49 751 56140-0
2B Consulting GmbH
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Tel. +49 7251 989512
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Tel. +49 6806 306007-0
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Tel. +49 89 12162533
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Tel. +49 7621 4092-0
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Tel. +49 89 452136-0
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Tel. +49 6151 1747-0
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Tel. +49 6205 9405-0
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Tel. +49 6184 9503-0
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Tel. +61 613 9535-4444
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Tel. +49 8192 997246
Magic Software GmbH
Tel. +49 89 96273-0
Micro Focus GmbH
Tel. +49 89 42094-0
MID GmbH
Tel. +49 911 96836-0
Alle aktuellen Software-, Hardware- und
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mehr als 4.600 Produkte von über 1.200
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Anbietern ständig aktuell gehalten werden.
www.midrange-solution-finder.de
46
MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
dard auf, um damit für unsere Kunden
genau den Nutzen zu erzeugen, der sie
individuell voranbringt. Deshalb ist es
unserer Meinung nach an der Zeit, jedem IBM i Anwender den Einsatz eines
modernen Clients quasi als Freeware
zu ermöglichen, ganz ohne Beschränkungen. Und für diejenigen, die mehr
für ihre IBM i Anwendungen wollen,
bieten wir mit der iNEXT Suite das gesamte Spektrum für die Neu- und Weiterentwicklung mit .NET, ohne dass dabei die bestehenden IBM i Programme
reproduziert werden müssen.“
Updates erfüllen
Anwenderwünsche
Mittlerweile haben schon mehr als 850
Anwender von AS/400 bis IBM i den
kostenlosen Download des iNEXT Free
Client genutzt. Entsprechend zahlreich
und vielfältig waren die daraus resultierenden Rückmeldungen. Zwei der
häufigsten Anwenderwünsche wurden
mit dem jüngsten Update Anfang Juni
realisiert:
ó Im iNEXT Free Client können nun feste Sitzungen definiert werden
ó Erweiterung um Farbschema zur freien Farbgestaltung durch den Anwender
Bereits das Mai-Update enthielt:
ó Der Client bietet eine konfigurierbare
Unterstützung für STRPCCMD, um so
unterschiedlichen Anwendungsfällen
gerecht zu werden
ó Erweiterung der Tastaturkonfiguration um Tasten ‚Pos1‘ und ‚Ende‘
ó Zusätzliche Codepages (CP0285 und
CP1146) für Großbritannien
ó Absturz beim Minimieren des Clients
wurde behoben
ó Optimierung der Ressourcennutzung,
insbesondere im Zusammenhang mit
Queries oder PDM-Suche
Bei aktivierter automatischer Updatefunktion wird der User beim Start
des iNEXT Free Client automatisch gefragt, ob das Update installiert werden
soll. Sollte der automatische Updateservice bislang nicht genutzt werden,
kann dies auf der Willkommen-Seite
jederzeit geändert werden. Für das
Update braucht die vorherige Version
nicht deinstalliert werden.
Download unter
Û freeclient.inextsuite.com
Jana Klinge ó
ML Software GmbH, Ettlingen
www.ml-software.info
Die Top 3 Vorurteile gegen EGL
Vorurteile sind manchmal unverzichtbar, schließlich kann man nicht ständig alles von allen
Seiten betrachten. Da genügen Bauchgefühle, erste Eindrücke und das, was die anderen sagen.
D
och je folgenreicher die Entscheidung, desto lohnender ist es, die
Türen im Kopf wieder zu öffnen. ITEntscheidungen haben immer große
Konsequenzen.
Vorurteil 1: EGL bietet keinen
Investitionsschutz
Das stimmt – wenn man Software an
der Ewigkeit misst. Wem es aber um die
absehbare Zukunft geht: IBM hat EGL
vor allem deshalb entwickelt, um bestehende Investitionen noch lang nutzen
zu können. Wenn das Alte noch taugt,
neue Ufer aber nicht mehr erreichbar
sind, dann kann eine gute Brücke beides verbinden und Neues schaffen. EGL
ist diese Brücke.
Wer sie nutzt, schont seine Ressourcen, denn:
ó Ihre bestehenden Assets lassen sich
integrieren.
ó Ihre RPG- und COBOL-Entwickler lernen leicht und schnell, mit EGL umzugehen.
ó Ihrer
Entwicklungsmannschaft erschließen sich neue Möglichkeiten,
aber deren Know-how über BusinessProzesse schafft weiterhin Wert.
Kennen Sie einen besseren Weg,
um bestehende IT-Investitionen zukunftstauglich zu machen?
Vorurteil 2: EGL ist proprietär
Was sind die obersten Prioritäten bei
Business-Anwendungen? Wir denken,
das sind Stabilität, Sicherheit und eine
einfache, effektive Hand­habung.
Stößt hier der reine Open-SourceAnsatz nicht an seine Grenzen? Braucht
es hier nicht jemanden, der verlässlich
filtert, wartet, vereinfacht? Java ist nur
auf den ersten Blick nicht-proprietär.
Man ist abhängig von diversen Open- Schritte – ob vertikal in Form von GeSource-Frameworks, die sich ständig schäftskomponenten oder horizontal in
verändern und teilweise nicht zueinan- Form von technischen Schichten. So erder passen. Mit den Problemen, die da- möglicht die horizontale Migration beraus entstehen, steht man dann allein reits zu Anfang eine einheitliche, moMidrange_54_x_113_mm_rz.pdf
1 Benutzeroberfläche
19.01.10
13:00
– und erfüllt
da. Was also ist besser:
Lauter volatile derne
Abhängigkeiten oder eine Bindung so den Hauptwunsch vieler Kunden
an IBM, die die Verantwortung über- innerhalb kürzester Zeit. EGL ist ein
Meister der Integration. So bleibt alles
nimmt?
sicher erhalten. Parallelbetrieb ist mögVorurteil 3: EGL hat
lich. Das Neue kommt schrittweise und
keine Entwickler
erst dann, wenn es die Anforderungen
EGL ist so einfach, dass jeder schnell perfekt erfüllt.
Heidi Schmidt ó
ein Entwickler wird. RPG- und COBOLPKS Software GmbH, Ravensburg
Entwickler brauchen gerade mal vier
www.pks.de
Wochen Schulung, um EGL zu beherrschen. Ähnlich ergeht es allen anderen
Business-Entwicklern, seien es Fans A N Z E I G E
von Natural, CSP, VAGen oder ähnlichen Anwendungen.
Evolution statt Revolution
Java-Entwickler haben sowieso
kaum Probleme mit der Umstellung,
denn die EGL-Syntax lehnt sich an
die Java-Syntax an. Zugegeben: JavaPuristen mögen beim Gedanken an
EGL erschaudern. Aber wer tagtäglich
fachliche Probleme lösen will und nicht
Java-Probleme, der wird EGL als Hilfe
zu schätzen lernen.
Nutzen und entwickeln Sie Ihre
Außerdem bringt EGL zwei EntwickSystem i Applikationen weiter
lergenerationen zusammen: Es wirkt
Profitieren Sie zusätzlich von
wie ein Dolmetscher zwischen der traneuesten .NET-Technologien
ditionellen Gemeinde und der jüngeren
Bringen Sie so Ihre Software stabil
Java-Gemeinde. Das erleichtert nicht
und sicher in die Zukunft
Und sparen Sie dabei noch viel
nur den Generationenwechsel im UnZeit und Geld
ternehmen – es macht ihn produktiv.
iNEXT-Suite.com
C
M
Y
CM
MY
CY
CMY
K
Fazit
Mittlerweile haben so viele Unternehmen die Modernisierung auf Basis von
EGL gewagt. Denn sanfter als mit EGL
geht’s nicht: Für jede Betriebsanforderung finden sich die passenden kleinen
Erleben Sie Ihre
Applikationen im
modernsten Look
and Feel.
Kostenfreie Demo:
iNEXT-Suite.com
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07/2010 · MIDRANGE MAGAZIN
47
marktübersicht
SW-entwicklung und -modernisierung
Anbieterübersicht
ML GmbH
Tel. +49 7243 5655-0
MSI Consult
Tel. +49 5121 6960372
NETRONIC Software GmbH
Tel. +49 2408 141-0
Newman Consulting Group
Tel. +49 234 942204-0
NewServ AG
Tel. +41 52 224044-0
NewServ AG
Tel. +43 1 8794327
NIIT Technologies GmbH
Tel. +49 711 71917-0
Mit RPG Open Access in die Zukunft
Neue Perspektiven
RPG Open Access hat bereits bei seiner Ankündigung
für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Vieles hat sich in den vergangenen Jahren auf der IBM i Plattform getan. Oder sollten
wir lieber AS/400 oder iSeries oder i5 oder System i sagen?
Die Prozessoren sind schneller geworden, der Energie­
verbrauch konnte gesenkt werden.
otris software AG
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PAVONE AG
Tel. +49 5251 3102-0
Pentalog Deutschland GmbH
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QAS-Informatik GmbH
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Software SNAJDR
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Tel. +49 8191 968-0
VEDA GmbH
Tel. +49 2404 5507-0
VOGELBUSCH GmbH
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W + P Solutions GmbH & Co KG
Tel. +49 711 770558-0
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ZEND Technologies GmbH
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48
MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
D
ie Entwicklung neuer RPG-Programme kann mittlerweile mit
modernen grafischen Werkzeugen erfolgen. Und was war bislang das Ergebnis all dieser Anstrengungen? Ein hochperformantes und sicheres Programm
mit nicht ganz so toller grünschwarzer
5250 Benutzeroberfläche. Was für ein
Kulturschock!
Vieles wurde in der Vergangenheit
von Big Blue getan, um die treuen Midrange Kunden auf den Pfad der Tugend
zu bringen: Wie viel Java verträgt ein
durchschnittlich gebauter RPG Mensch?
Wer hat sich nicht auch schon einmal
in den WebSphären verloren? Gibt‘s
jemanden, der mit HATS sein Glück gefunden hat? Wer zudem noch die Treuegebühr für interaktive 5250 Nutzung
zu bezahlen gewillt ist, zählt sich heute zum erlauchten Anwenderkreis des
vielleicht besten Business-Systems, das
je konzipiert wurde.
RPG Open Access eröffnet
neue Perspektiven
Jetzt sieht es tatsächlich so aus, als
würde das Tor in eine glänzende Zukunft mit IBM i aufgehen. Denn das
einzige, was tatsächlich über die vielen Jahre gefehlt hat, war eine native
Schnittstelle zu einem zeitgemäßen
User Interface. RPG Open Access (RPG
OA) kann das jetzt bieten. Aber Open
Access für sich betrachtet, macht wohl
noch nicht glücklich. Es ist eine offene
Programmschnittstelle, die über einen
sogenannten Handler bedient werden
kann. Aber eben dieser Handler und
die zugehörigen Server-Komponenten
sind nicht Bestandteil von RPG OA, sondern dürfen entweder selbst geschrieben werden, was nicht ganz trivial ist,
oder zugekauft werden. Wie kann nun
das Glück mit RPG Open Access perfekt
gemacht werden?
Der looksoftware Handler
unterstützt viele Client-Typen
looksoftware hat sich bereits in sehr
frühem Stadium der RPG Open Access
Entwicklung in enger Zusammenarbeit
mit IBM daran gemacht, RPG OA für
den typischen RPG Profi schnell und effektiv nutzbar zu machen. Dazu gehört
ein Handler, der viele Funktionen in
sich vereint. Er stellt die Informationen
für den lookserver zur Verfügung, der
die Darstellung der Benutzeroberfläche
übernimmt. Bei der Benutzeroberfläche
hat man, je nach Anforderung, die freie
Wahl des Client-Typs. Unterstützt werden pures HTML, der neue Silverlight
Client (RIA), Windows, mobile Endgeräte (iPhone, BlackBerry und Co.) sowie
die Nutzung von Webservices.
Zudem sorgt der Handler von
looksoftware dafür, dass sowohl RPG
Open Access Programme als auch bestehende 5250 Programme ohne Änderung nahtlos miteinander funktionieren. Auch die direkte Einbindung von
Programmen ohne Quellcode ist möglich. Dazu gehört auch das problemlose
Anzeigen von nativen BetriebssystemFunktionen wie z. B. DSPSPLF oder
WRKACTJOB.
Einfache Einbindung
in das RPG Programm
Für den RPG Entwickler ist die Anbindung denkbar einfach. Um z. B. die
Bildschirmsteuerung dem Handler von
looksoftware zu übergeben, muss nur
in der Workstation F-Zeile ein Statement hinzugefügt werden. Der Handler
übernimmt die weitere Kommunikation
mit dem User Interface Server. Die grafische Darstellung der Benutzeroberfläche kann über den intuitiven Designer
von looksoftware komfortabel erledigt
werden. Bestehende Anwendungen
können automatisch umgesetzt werden.
Somit können sich die RPG Programmierer weiterhin voll auf die Entwicklung der Business-Logik konzentrieren.
Den Rest übernimmt die RPG OA Unterstützung von looksoftware.
OA und klassische RPGProgramme werden unterstützt
Die bestehenden bewährten Lösungen
von looksoftware arbeiten nahtlos mit
dem neuen RPG Open Access Support
zusammen. Dadurch haben einerseits
bestehende looksoftware Kunden den
Vorteil, das bereits definierte grafische
Frontend weiterhin voll nutzen zu können. Andererseits können Neukunden
auch ohne RPG Open Access sofort die
grafische Multi-Client-Technologie inklusive Webservices nutzen.
Fazit
Ja, RPG Open Access gibt der IBM i
Plattform endlich auch in der SoftwareEntwicklung Perspektive. Mit der richtigen Handler-Unterstützung bleibt
RPG auch in Zukunft die führende Entwicklungsumgebung bezüglich Effektió
vität und Produktivität.
Manfred Dampf
Looksoftware
Deutschland
looksoftware Pty Ltd., Melbourne
www.looksoftware.com
Service 07/2010
WMR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31, 39
www.wmr.at
inserenten
aruba . . . . . . . . . . . . . .
www.aruba-informatik.de
ASNA . . . . . . .
www.asna.com
. . . . . . .
Stephan Romeder . . . . . . . . . . . . . . 44
[email protected]
IBM Deutschland GmbH . . . . . . 12, 42
www.ibm.com
Markus Schmid . . . . . . . . . . . . . . . . 32
[email protected]
Infor Global Solutions GmbH
www.infor.de
Manfred Dampf . . . . . . . . . . . . . . . . 48
[email protected]
Heidi Schmidt . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
[email protected]
K + H Software KG . . . . . . . . . . . . . . 22
www.kh-software.de
Lothar Dannecker . . . . . . . . . . . . . . 19
[email protected]
Sabine Sturm . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
[email protected]
looksoftware . . . . . . .
www.looksoftware.com
Dr. Ralf Dömges . . . . . . .
[email protected]
42
Bob Taylor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
[email protected]
Magic Software GmbH . . . . . . . . . . 44
www.magicsoftware.com
21
Frank Wuschech . . . . . . . . . . . . . . . 16
[email protected]
ML Software GmbH .
www.ml-software.com
Sandra Zimmermann . . . . . . . . .
[email protected]
oxaion AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
www.oxaion.de
19, 23
autoren
. . . . . . . . . . . . . . . . . .
5
EPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
www.eposgmbh.com
EXSO. business solution . . . . . . . . . 21
www.exso.de
Helpsystems . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
www.helpsystemsintl.com
ITP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13, 26, 51
www.midrange.de
K+H . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
www.kh-software.de
Magic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
www.magicsoftware.com/germany
.
41
Meinikat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
www.meinikat.de
ML-Software . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
www.ml-software.info
oxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
www.oxaion.de
PKS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
www.pks.de
Dieter Große-Kreul
[email protected]
. . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . Arthur Häberli . . . . . . . .
[email protected]
. . . . . . . . .
10
Stefan Halbig . . . . . . . . .
[email protected]
. . . . . . . .
32
. .
23
PKS Software GmbH
www.pks.de
genannte firmen
. . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . 22
48
45
47
Detlev Karg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
[email protected]
Adito Software GmbH . . . . . . . . . . . 30
www.adito.de
Portolan CS GmbH . . . . . . . . . . . . . 19
www.portolancs.com
Bernd Kirschner . . . . . . . . . . . . . . . 24
[email protected]
Alpha Business Solutions AG . . . . . 28
www.abs-ag.de
Reporta Controllingsysteme AG
www.reporta.ag
Jana Klinge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
[email protected]
basware GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 16
www.basware.com
RC Rhenania Computer GmbH
www.rhenania.biz
Ilona Lütje . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
[email protected]
CM First AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
www.cmfirst.ch
SoftM Software und Beratung AG
www.softm.com
Syska GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
www.syska.de
. . . 25
. . . . 32
.
33
. . . . . . . .
45
Verena Quell . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
[email protected]
CSS GmbH
www.css.de
. . . . . . . . .
15
Sabrina Rammelt . . . . .
[email protected]
. . . . . . . . .
22
Cubeware GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 20
www.cubeware.de
UNIT4 Agresso GmbH
www.agresso.de
Toolmaker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
www.toolmaker.de
Carmen Reiser . . . . . . .
[email protected]
. . . . . . . . .
28
Denzhorn GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 24
www.bps-one.com
Vision Solutions . . . . . . . . . . . . . . . 14
www.visionsolutions.com
Task Force IT-Consulting
www.taskforce-it.de
Technogroup IT-Service
www.technogroup.de
. . . . . . . . . . . . . . . . . . .
18
. . . . . . . . . . .
07/2010 · MIDRANGE MAGAZIN
21
49
SERVICE
GLOSSE
VORSCHAU
Dufte!
MIDRANGE MAGAZIN 08/2010
erscheint am 20. 7. 2010
ir wissen es längst: Wie Menschen aufeinander reagieren, wird
nicht nur durch Gesten oder Worte bestimmt. Ob die Chemie jemals stimmen kann, hängt auch vom persönlichen Duft ab – Parfum ist
demnach ein cleveres Mittel zum jeweiligen Zweck. Forscher haben jetzt
herausgefunden, dass der Stempel, den wir einem Menschen verpassen,
auch von der Umgebungstemperatur und der Nähe zum Objekt abhängt.
Wer mit anderen warm werden will, hat am ehesten in wohlig temperierten Sphären bei nicht allzu großer Distanz Erfolg. Angst hat einen ganz
eigenen Geruch, und dass der
ansteckend ist, wissen nicht
nur Hundebesitzer. Die mussten pünktlich zum Release der
rosig riechenden Porto-Edition
umdenken, der Begriff „Duftmarken setzen“ kann nun auch
ganz anders interpretiert werden … Geruch und Geschmack
sind manipulierbare Sinneseindrücke, mittels moderner
Technologie lassen sich sogar
emotional positiv besetzte Lebensmittel herstellen. Wenn
wir uns beim Candle-Light-Dinner so richtig wohl fühlen, liegt das also
nicht zwangsläufig am duften Gegenüber. Ich freue mich auf den Tag, an
dem wir uns kleine L’air-Säckel über die Datenleitung schicken können.
Chronisch übermüdete Kollegen bekommen dann wahlweise eine Prise
Elmex („Zeit für Büroschlaf“) oder Twixx („14-Uhr-Tief, gleich vorbei“).
Mir selbst würde ich morgens eine E‑Mail mit dem Anhang Ostseeküste
(„Motivation pur“) senden, punkt 21 Uhr würde gebratene Leber eingehen. Eindeutige Message dieser Innerei: „Nichts wie weg hier“ – umgangssprachlich „verdufte“.
IH ó
SCHWERPUNKT
Jacobh, iStockphoto.com
W
XML, EDI, RFID, Barcode
Die Inhalte dieses Schwerpunktes sind
vor allem aus der Logistikkette nicht
mehr wegzudenken. Für jede Anforderung bzw. jedes Einsatzgebiet existieren
am Markt maßgeschneiderte Lösungen.
Lifecyclemanagement,
Chargenrückverfolgung
Für bestimmte Branchen und Waren sind
diese Systeme zur Überwachung der
Produktqualität gesetzlich vorgeschrieben. Verschiedene SW-Häuser bieten
spezielle oder bereits in das ERP-System
integrierte Lösungen an.
MARKTÜBERSICHT
Lösungen für Hochverfüg­
barkeit und IT Sicherheit
In unserer Marktübersicht werfen wir
einen Blick auf die Anbieter und deren
Lösungen zum stets aktuellen Thema
Hochverfügbarkeit und IT-Sicherheit.
impressum
MIDRANGE MAGAZIN
ISSN 0946-2880
Herausgeber: Klaus-Dieter Jägle
REDAKTION
Telefon +49 8191 9649-26
E-Mail [email protected]
Thomas Seibold (TS) (V.i.S.d. P.),
Martina Weber (MW), Irina Hesselink (IH),
Klaus-Peter Luttkus (KPL), Klaus-Dieter
Jägle (kdj), Robert Engel (RE), Jörg Zeig (JZ)
ANZEIGEN
Brigitte Wildmann
Telefon +49 8191 9649-24
E-Mail [email protected]
TECHNISCHE REDAKTION
Robert Engel, Telefon +49 9563 74060
Jörg Zeig, Telefon +49 2732 892491
50
MIDRANGE MAGAZIN · 07/2010
LEKTORAT
Text Lift, Thomas Gaissmaier
Michaela Ogorelica
Bezugspreis (Jahresabo):
Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–
Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr
Gültige Anzeigenpreisliste:
Media-Daten Nr. 20/2010
Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAGAZIN
erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich
geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,
vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcher
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Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegen
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VERLAG
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Geschäftsführer: Klaus-Dieter Jägle
Marketing: Klaus-Dieter Jägle
Abonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25
Bankverbindungen Deutschland:
Landsberg-Ammersee Bank eG
Konto-Nr. 5 137 500, BLZ 700 916 00
Bankhaus Reuschel & Co.
Konto-Nr. 1 163 103, BLZ 700 303 00
PRODUKTION
Satz und Druckvorstufe: Michael Schnürer,
Popp Media Service, Augsburg
Druck: Joh. Walch GmbH, Augsburg
Cartoon: Baaske Cartoons, Müllheim
Mitglied der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung
von Werbeträgern e.V.
Düsseldorf, 17. – 19. August 2010
SQL SummerCamp
SQL ist eines der wichtigsten Basiswerkzeuge für alle Programmierer.
Zugriffe in SQL sind schneller als native Datenbankzugriffe und vor allem
Datenbank- und System-übergreifend einsetzbar. Eingebautes SQL bringt
ungeahnte Perfomance in Programmierung und Abfragen und für reine
Abfragen und Datenbankmanipulationen ist SQL aller erste Wahl. Damit
wendet sich das SQL Summer Camp im Track 1 an Kollegen, die die Anwendung von SQL perfektionieren möchten und im Track 2 erleben erfahrene Programmierer, wie SQL innerhalb der Softwareentwicklung zu
schnelleren und besseren Ergebnissen führt.
Sie sollten das SQL Summer Camp besuchen, falls Sie …
Aus dem Inhalt für alle
Track 1: Mit SQL arbeiten
DB2 UDB für System i und SQL
k Implementation DB2 UDB für System i
(SQL Begriffswelt, Kataloge und Journale)
k Datenbankdesign/Datenbankmodellierung
(Entity Relationship Model, Normalisierung, Tools)
k System i Navigator für Datenbankentwicklung nutzen
(Database Navigator, Diagnosezentrale, etc.)
Einfache Abfragen
k Datenselektionen; Built-In Functions
Komplexe Abfragen
k Joins und Unions; Insert, Delete und Update; Subselects
Datenbanken erstellen
k Create-, Alter- und Drop-Befehle; Daten in DB2 importieren
In den Labs steht für jeden Teilnehmer ein Arbeitsplatz-Rechner mit
WDSC zur Verfügung, mit dem auf einem System i unter IBM i V6.1 gearbeitet werden kann.
Track 2: SQL fortgeschrittene Techniken
Ihre SQL-Fähigkeiten vervollkommnen möchten
durch die bordeigenen SQL Tools ihre Arbeit beschleunigen wollen
schneller zu Ergebnissen kommen möchten
SQL in der Programmierung einsetzen
wirklich konzentriert die Theorie lernen und sofort praktisch
umsetzen möchten
◊ von erfahrenen Referenten aus der Praxis lernen möchten
◊
◊
◊
◊
◊
Mittwoch: 9.30 bis 16.30 Uhr Workshops/Labs (inkl. Pausen/Mittagessen); 18.00 Uhr gemeinsames Abendessen mit Erfahrungsaustausch
Mit Stored Procedures arbeiten
k Syntax, Parameterübergaben, Resultsets; SQL Procedures;
External Procedures
Mit User Defined Functions arbeiten
k Scalare Funktionen; Tabellenfunktionen; Abgeleitete Funktionen;
Externe Funktionen
SQL-Trigger
k Externe Trigger (System-Trigger); SQL-Trigger; Instead of Trigger
Donnerstag: 9.30 bis 15.00 Uhr Workshops/Labs (inkl. Pausen/Mittagessen); 15.00 Uhr Ende und Verabschiedung
Referenten: Klaus-Peter Luttkus, Ronald Böhmer
Ablauf
Dienstag: bis 15.00 Uhr Eintreffen; bis 18.00 Uhr DB2 UDB für System i
und SQL; Abend zur freien Verfügung
Anmeldung
per Fax
+ 49 8191 70661
1. Teilnehmer Name
Firma
Name
E-Mail-Adresse
E-Mail-Adresse
Straße
2. Teilnehmer Name
PLZ, Ort
E-Mail-Adresse
Telefon
Datum
Fax
Unterschrift
3. Teilnehmer Name
im Web
www.midrange-academy.com
1 2
Track-Nr.
1 2
Track-Nr.
1 2
Track-Nr.
Teilnahmegebühr pro Person / Workshop
Personen bzw.
Workshops
1
2
3
Grundpreis Frühbucher + Abonnent
(1 Monat vorher)
1.699,— €
1.649,— €
1.599,— €
1.649,— €
1.599,— €
1.549,— €
1.566,55 €
1.513,05 €
1.471,55 €
Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.
Die Teilnahmegebühr enthält 2 × Übernachtung/Frühstück im EZ
sowie die Verpflegung tagsüber inkl. zwei Mittag-, einem Abendessen und Pausenerfrischungen. Sie erhalten nach Eingang Ihrer
Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angaben über
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