Technischer Aufbau

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daum electronic gmbh
1.c) Technischer Aufbau
C Das Cockpitoberteil / Elektronik
Das Cockpit beinhaltet die Steuer- und Anzeigenelektronik und ist mit dem Geräteunterteil
(Korpus) über ein 4-poliges, rundes Kabel (Steuerkabel), das innerhalb der Lenkersäule
verlegt ist, verbunden.
Über das Steuerkabel wird:
-
das Cockpit mit einer Betriebsspannung von 5 Volt versorgt (grüne Litze);
das Cockpit mit der elektrischen Masse (- Pol) versorgt (braune Litze);
das Cockpit mit einem Rechteckimpuls (RPM-Impuls) (weiße Litze) versorgt, dessen
Frequenz von der Pedalumdrehungszahl bestimmt wird.
der Korpus mit einem wattabhängigen, 60 Hertz, impulsbreitenmoduliertem
Rechteckimpuls (Bremssignal) versorgt (gelbe Litze).
Funktionsdiagramm:
Stand 8.3.2004
1. 2.2 Antrieb Technischer Aufbau Seite 1
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B Antriebseinheit
Die Antriebseinheit beinhaltet: (die Nummern beziehen sich auf die Abb. 1c auf Seite 1)
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den Netztransformator (5)
den Bremsmagnet (2)
den Lagerbock (20)
die Schwungscheibe mit Freilauf, Lagerung und Rutschkupplung (3)
der Riemenspanner mit Spannfeder (21)
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das Leistungsteil mit der Leistungselektronik zur Ansteuerung des
Wirbelstrombremsmagneten, die Stromversorgung (ohne Netztransformator) und die
elektronischen Komponenten zur RPM – Impulserzeugung
Stand 8.3.2004
1. 2.2 Antrieb Technischer Aufbau Seite 2
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Stand 8.3.2004
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1. 2.2 Antrieb Technischer Aufbau Seite 3
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Besonderheiten bei der Antriebseinheit
Bis zur Seriennummer 05482 wurde die Antriebseinheit mit einer kurzen Sicke (A2)
eingebaut. Beide Sicken sind gleich lang. Siehe Bild A2!
Ab der Seriennummer 05483 gibt es eine verbesserte Antriebseinheit mit langer Sicke.
Die obere Sicke (A1) läuft in der Mitte schräg nach unten.
Siehe Bild A1!
Bild A1
Bild A2
Für diese unterschiedlichen Antriebseinheiten gibt es verschiedene Leistungsteile.
Leistungsteil 2002
Art Nr. E8090025
Leistungsteil mit Index K
Art Nr. E8090025K
Durch die unterschiedliche Bauweise der Antriebseinheiten ist auch der Luftspalt zwischen
Magnet und Schwungscheibe bei der Justage des Magneten unterschiedlich einzustellen.
Luftspalt 1,0 mm
Stand 8.3.2004
Luftspalt 1,1 mm
1. 2.2 Antrieb Technischer Aufbau Seite 4
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(4.12) Wirbelstrombremse
Wie funktioniert die elektromagnetische Wirbelstrombremse? Welche Vor- und
Nachteile hat dieses System? Wird ein Stromanschluss benötigt? Ist das Magnetfeld z.B.
für Personen mit Herzschrittmachern gefährlich?
Das Funktionsprinzip der Wirbelstrombremse:
In einem Magnetfeld bewegte Metallteile (hier Schwungrad) werden durch
Wechselwirkung der Magnetfelder der Wirbelströme und das erzeugende Magnetfeld
(Bremsspule) gemäß dem Lenzschen Gesetz abgebremst. Vollelektronisch bedeutet hier,
dass die Magnetspule mit einem gesteuerten Strom versorgt wird, der der gewünschten
Leistung bei entsprechender Trittzahl angepasst ist.
Vorteile sind:
- Berührungsfreie Bremse ohne Verschleißteile bei guter Steuerfähigkeit ohne
mechanisch veränderbarer Teile.
- geringe Lautstärke, sauber genaueste Leistungssteuerung, -> Schwungscheibe
Unsere ergo_lyps arbeiten mit einer Wirbelstrombremse, deren Strom aus dem
eingebauten Netzteil kommt. Dieses Netzteil wird an das 230V-Netz angeschlossen und
kann durch einen zweipoligen Netzschalter stromlos geschaltet werden. Der Netzstecker
kann, wenn das Gerät nicht benutzt wird, aus der Steckdose gezogen werden. Alle Daten
werden ohne Strombedarf in Speichern gehalten. Im ausgeschalteten Gerät ergibt sich
keine dauermagnetische Wirkung. Bei normalem Gebrauch wirkt sich das magnetische
Feld der Wirbelstrombremse unseres Wissen nach nicht auf Herzschrittmacher aus.
Stand 8.3.2004
1. 2.2 Antrieb Technischer Aufbau Seite 5
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