Der verborgene Schatz im
Kürbis
erstellt von Margit Stanek August
2010 http://vs-material.wegerer.at
Geschichte
 Die Heimat der Kürbisse
ist Mittel- und Südamerika.
Das sind „warme“ Länder.
Um wachsen zu können
benötigen Kürbisse viel
Wärme. Wissenschaftler
gehen davon aus, dass
der Kürbis zu den ältesten
Nahrungspflanzen
Amerikas gehört. Kürbisse
sind wahrscheinlich von
den indianischen
Ureinwohnern zusammen
mit Mais und Bohnen
angebaut worden. Erst mit
der Entdeckung Amerikas
kam der Kürbis zu uns.
Bildquelle:
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Kürbisse sind
Beerenfrüchte
 Kürbisse werden in fast allen
Ländern der Welt angebaut. Es
gibt über 100 verschiedene
Kürbissorten. Kürbisse sind
genau genommen
Beerenfrüchte. Die Samen in
den Kernen liegen im
Fruchtfleisch. Kürbispflanzen
entwickeln die größten Früchte
der Erde. Sie können einen
Umfang von bis zu drei Meter
erreichen und bis zu 150
Kilogramm wiegen.
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Kürbispflanzen
Bildquelle:
http://www.kuerbis.net/pflanze/images/Wuchs/formenbusch.jpg
 Kürbisse sind einjährige,
meist am Boden
rankende oder auch
kletternde Pflanzen. Die
Ranken eines
Flaschenkürbisses
reichen bis zu 15 m weit.
Der Stängel ist
gewunden und haarig.
Die Blätter sind sehr
groß. Zu den
Kürbisgewächsen
gehören auch Gurken
und Melonen.
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Aus Samen werden Blüten
 Von Ende April bis
Anfang Mai werden die
Kerne in die Erde
gesteckt. Nach 10 bis 12
Tagen blicken erste
Pflänzchen aus der
Erde. Ab Juni sieht man
schon die ersten Blüten.
Die Kürbisblüten haben
eine Blütenkrone in der
Form von Trichtern oder
Glocken.
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Erntezeit
Bildquelle:
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 Kürbisse wachsen relativ
schnell. Die Größe kann über
Nacht um einige Zentimeter
zunehmen. Bereits nach 14
Tagen können die Früchte
einen Durchmesser von 50
cm haben. Auch die Ranken
können an einem Tag bis zu
25 cm ranken. Die endgültige
Größe eines Kürbis kann
bereits nach Wochen erreicht
werden. Die Reifezeit im
Innern benötigt dann jedoch
noch einige Zeit mehr. Das
Fruchtfleisch und die Samen
bilden sich erst. Ab
September beginnt dann die
Ernte. Sie kann bis Anfang
November dauern.
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Nicht alle Kürbisarten sind
zum Verzehr geeignet
 Die wenigsten Kürbisarten
sind zum Verzehr geeignet.
Die meisten Arten sind
Zierkürbisse. Ob ein Kürbis
ein Speise- oder Zierkürbis
ist hängt von seinem
Gehalt an Cucurbitacin ab.
Das ist ein Stoff, der sehr
bitter schmeckt. Dieser Stoff
ist giftig. Wenn das
Fruchtfleisch bitter
schmeckt ist dieser Kürbis
nicht genießbar.
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Kürbissuppe - einfach
köstlich!
 Hast du schon einmal eine
Kürbissuppe gegessen? Sie
schmeckt nicht nur gut, sie ist
auch sehr gesund. Kürbisse sind
fett- und kalorienarm, liefern
dafür aber reichlich Carotin
(Provitamin A). Carotin
unterstützt dein Abwehrsystem.
Es sorgt für einen gesunden
Knochenbau und tut den Haaren
und der Haut gut. Kürbisse
enthalten auch viele
Ballaststoffe. Die sind wichtig für
deine Versdauung.
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Der Ölkürbis
 Der Ölkürbis wird in der
südlichen Steiermark
und im südlichen
Burgenland angebaut.
Die Früchte werden 8 bis
10 kg schwer. Sie
wachsen auf sandig –
lehmigen Böden.
Kürbisse brauchen
Wärme und Feuchtigkeit.
Wenn im Herbst die
Farbe von Grün nach
Orange gewechselt hat,
werden sie geerntet. Bis
zu 1000 Kerne werden
dann aus dem
Fruchtfleisch gelöst.
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Einbringen der Ölkürbisse
Mit einem Pflug werden die
Kürbisse in Reihen gelegt.
Die Erntemaschine spießt
die Kürbisse vom Boden auf
Die Kerne werden aus den
Kürbissen gelöst.
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Die Kerne
werden in
eine
Ölmühle
gebracht.
Vorbereitung der
Kürbiskerne
 Die Kürbiskerne
werden zuerst
gewaschen und bei
50 °C getrocknet.
Dadurch werden sie
haltbar gemacht.
Anschließend
können sie gemahlen
werden.
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In der Ölmühle
 Die gemahlenen
Kürbiskerne werden mit
Wasser und Salz
angerührt und dann so
lange geröstet, bis das
Wasser verdunstet ist.
Dabei wird der Teig
ständig gerührt. Die
Röstung ist notwendig
um das in den Kernen
enthaltene Eiweiß vom
Öl zu trennen. Der
fertige Brei, auch
Ölkuchen genannt, wird
nun gepresst.
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Kürbiskernöl
 Der Ölkuchen – man
nennt ihn auch
Presskuchen – wird an
Tiere verfüttert.
Getrocknet kann man
ihn auch mahlen und mit
Mehl vermischt zum
Panieren von Schnitzeln
verwenden. Das
Hauptprodukt ist aber
das Kürbiskernöl. Nach
dem Pressen lässt man
es einige Tage stehen,
damit sich die
Schwebstoffe absetzen.
Bildquelle:
http://oesterreich.pbworks.com/f/000_big2.jpg
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Kürbiskernöl
 Kürbiskernöl ist sehr
dunkel. Es schmeckt
nach Nüssen. Um einen
Liter Öl zu gewinnen,
benötigt man ungefähr 3
kg Kerne oder 35
Kürbisse. Gut
verschlossen hält das
Kürbiskernöl ungefähr
ein Jahr lang. Man muss
es lichtgeschützt
aufbewahren. Es eignet
sich als Salatöl.
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Geröstete
Kürbiskerne
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Für die Knabberei brauchst du:
ca. 50 g Kürbiskerne und Salz
So wird's gemacht:
Die getrockneten Kürbiskerne von ihrer Schale befreien.
Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Dabei die Kerne in
der Pfanne immer wieder wenden. Vorsicht: sie werden leicht
schwarz. Bitte einen erwachsenen dir zu helfen!
 Die Kerne aus der Pfanne auf einen flachen Teller geben. Nach
Belieben mit etwas Salz bestreuen und abkühlen lassen. Die
abgekühlten Knabberkerne können in einem Schraubglas mit
Deckel aufbewahrt werden.
 Rezept zum Nachlesen
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Der verborgene Schatz im Kürbis

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