Gesundheit
Alles fließt
Eine Frage der Dosis:
Wieviel Wasser braucht
man im Sommer – und was,
wenn es zu viel wird?
Seite 30
Verlagsbeilage der Lübecker Nachrichten
21. Mai 2015
Heilung
am laufenden Band
Jetzt haben Sportler Hochsaison.
Da entstehen ruck-zuck kleine Muskelverletzungen.
Der Schmerz lässt sich einfach wegkleben –
mit Kinesio-Taping. Seite 3
Diagnose „Gebrochenes Herz”
Aus den Kliniken
Was tun bei Hepatitis?
Emotionale Aufregung ist nicht nur ein
psychisches Problem. Das Broken-Heart-Syndrom
erscheint zunächst wie ein Herzinfarkt. Seite 6
Unsere Kliniken stellen neue Diagnoseverfahren, Therapiemöglichkeiten und
spezielle Behandlungszentren vor.
Viel zu oft bleibt eine Leberentzündung
unbemerkt. Alles zu Impfungen und
neuen Therapien. Seite 16
2
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
EDITORIAL
Liebe Leserinnen,
liebe Leser
Tessa Maiborg
Redaktionsleitung
W
ieder liegt ein neues
Heft Gesundheit vor
Ihnen. Einmal mehr
ist das Magazin eine Dokumentation des hohen medizinischen Standards in unserer
Region. Nicht nur die Ärzte
und Wissenschaftler am Universitätsklinikum genießen
weltweit einen anerkannten
Ruf, auch die Mediziner der
anderen Kliniken und die niedergelassenen Ärzte in den
Praxen tun alles für eine Bestversorgung der Patienten.
Das hat sich herumgesprochen. Inzwischen kommen sogar gut betuchte Patienten
aus allen Teilen der Welt hierher, um ihre Leiden behandeln oder sich durchchecken
zu lassen.
Wir können froh sein über
die vielfältigen diagnostischen Möglichkeiten, um
auch seltenen Krankenheiten
auf die Spur zu kommen. Die
Medizin verfügen über eine
große Bandbreite der Behand-
lungsmöglichkeiten, so dass
auch Patienten, die früher
noch als austherapiert galten,
heute zumindest ein erträgliches Leben führen oder sogar
geheilt werden können. Oft
basieren die Therapieerfolge
auf der Zusammenarbeit von
Medizinern und Therapeuten
unterschiedlicher Disziplinen. So hat beispielsweise die
einst kritisch beäugte Naturheilkunde inzwischen ihren
festen Platz im Behandlungsspektrum.
Doch ein Therapieerfolg
kommt nie von alleine, auch
der Patient muss mithelfen
und sich kritisch mit sich und
seiner Krankheit auseinandersetzen. Wie die Mediziner in
ihren Forschungen müssen
oft auch die Patienten vertraute Wege verlassen: eine andere Lebensweise praktizieren,
zu weiteren Untersuchungen
bereit sein oder neue Therapien annehmen.
Bleiben Sie gesund!
Fotos: everythingpossible, absolutimages, PicciaNeri / fotolia
Inhalt
6 Herz im Stress
Seelische Belastungen machen krank und können zu einer schweren
Herz-Kreislauf-Erkrankung führen – dem Broken-Heart-Syndrom.
11 Gesund schlafen
Schnarchen stört nicht nur den Partner, sondern stellt auch ein
erhebliches Gesundheitsrisiko dar – eine Zahnschiene schafft Abhilfe.
14 Tumorstadien früh erkannt
Dank einer Endosonografie lassen sich heutzutage mikroskopisch
genaue Schnittbilder von Magen- und Darmwand machen.
16 Virusbedingte Leberentzündung
Viele Hepatitis-Betroffene ahnen noch nicht einmal etwas von ihrer
schweren Lebererkrankung.
19 Keine Angst vor Narkose
Impressum
Neue Medikamente, moderne Geräte und speziell ausgebildete Fachärzte machen eine Anästhesie heute so sicher und sanft wie noch nie.
Sonderveröffentlichung der Abteilung Marketing & Anzeigen
Stellv. Ltg. Marketing & Anzeigen: Rainer Wilkens
Koordination: Christian Rogge
Redaktionsleitung: Tessa Maiborg
Redaktion und Layout: Jessica Ponnath, Anne Fidelak
Titelbild: kazzakova / Fotolia, Montage: Rolf Maschlanka
22 Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste
Meist verläuft eine Gehirnerschütterung recht harmlos und klingt von
alleine aus. Folgeerkrankungen sind jedoch nicht ganz auszuschließen.
27 Transfer von Eigenfett
Verlag und Druck: Lübecker Nachrichten
Herrenholz 10-12, 23556 Lübeck,
Tel.: 0451/ 144-0, [email protected]
Brustvergrößerung ohne Implantate? Mittels Lipofilling können eigene
Fettzellen entnommen und an anderer Stelle wieder injiziert werden.
32 Kostbare Essenzen
Die nächste Ausgabe „Gesundheit“ erscheint am 30. Oktober 2015
Informationen gibt es unter Tel.: 0451 / 144 - 12 01.
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Die Aromatherapie beruht auf den Kräften naturreiner ätherischer Öle
und hat eine positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele.
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Apotheke
60
Weg
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
3
Heilende Klebebänder
Taping kann Beschwerden an Knie-, Schulter- und Sprunggelenken entgegenwirken.
Auch bei Verspannungen können die bunten Streifen helfen.
Ursprünglich kommen Tapingstreifen aus der japanischen alternativen Heilkunst.
Spätestens, seit Fußballidol
David Beckham sportmedizinisch mit den bunten Klebebändern therapiert wurde,
schwappt der Trend der kunterbunten
Pflasterstreifen
nach Europa herüber. Heute
sind Tapes längst nicht mehr
nur im Spitzensport wie im
Profifußball und in der Leichtathlethik daheim, sondern
auch in der physiotherapeutischen Praxis angekommen.
Doch was steckt hinter der
Behandlungsmethode des Taping? Die Theorie dahinter ist
wissenschaftlich nicht bewiesen – aber vielen Physiotherapeuten und Anwendern
scheint das Taping durch
reichlich Erfahrung ausreichend belegt. So greifen Physiotherapeuten, Freizeitsportler und Privatpersonen immer
öfter zu den modischen knallpinken, sonnengelben oder
azurblauen Streifen, um Muskel- und Gelenkschmerzen zu
lindern. Ihr Feedback ist meistens positiv.
Auf die unelastischen, atmungsaktiven Taping-Bänder einwirkende Zugkräfte
werden auf die Haut übertragen. Sie heben die oberste
Hautschicht leicht an, ohne
wie ein Verband die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Das kann – je nach
Schmerz – spannungsfördernd oder -abbauend auf die
betroffenen Muskeln oder Gelenke wirken. Taping soll den
Blut- und Lymphfluss sowie
den Stoffwechsel anregen
und die Schmerzen lindern.
Im getapten Areal sollen die
Spannung und die Beweglichkeit der behandelten Muskula-
D) D) Als Laie positioniert
man die Tapes sehr leicht
falsch. Besser ist es, zum
Physiotherapeuten mit
Spezialausbildung zu
gehen.
Raimond Igel, Leitender Verbandsphysiotherapeut des Deutschen
Leichtathletikverbandes
tur durch die Stimulation bestimmter Nervenrezeptoren
verbessert werden. Das Klebeband stellt also die behandelten Gelenke oder Muskeln
nicht vollständig ruhig, sondern verhindert nur unerwünschte oder übermäßige
Bewegungen.
„In Kombination mit einer
manualtherapeutischen Behandlung kann das Taping einer Vielzahl von Beschwerden entgegenwirken. Zum
Beispiel an Knie-, Schulterund Sprunggelenken. Die
funktionelle Technik hilft
aber auch bei Verspannungen im Rückenund Nackenbereich
oder bei bei Tennisarmen“,
erklärt
Torsten Karge, niedergelassener
Physiotherapeut
in Lübeck-St.
Tapingverbände erhalten
PatientenbeimPhysiotherapeuten.Dieverschiedenfarbigen
Klebebänder
kann man auch frei
in der Apotheke oder im Sanitätshaus kaufen.
Jürgen. Auch bei der Behandlung vom Hexenschuss haben
Therapeuten und Betroffene
gute Erfahrungen gemacht.
Sogar das prophylaktische Tapen kann sinnvoll sein, etwa
um Krampfneigungen von
vornherein entgegenzuwirken.
Das Tapen nach einer Gelenkspiegelung (Arthroskopie) etwa berechnet Karge mit
rund 15 Euro. Die dazu notwendigen vier Pflaster müssen zirka sieben bis zehn Tage auf dem betroffenen Gelenk verbleiben. Gesetzliche
Krankenkassen zahlen das Taping jedoch nicht, einige Privatkassen übernehmen die
Kosten auf Anfrage.
Die bunten Streifen kann
man auch selbst auf die Haut
kleben. „Doch um die Pflaster
sinnvoll anwenden zu können, benötigt man eine gewisse Vorkenntniss zum Muskelverlauf“, sagt Karge. „Wer darüber verfügt, kann beim Taping nichts falsch machen.“
Zur Vorsicht beim Selbstanlegen der bunten Tapingstreifen rät auch Raimond Igel, Leitender Verbandsphysiotherapeut des Deutschen Leichtathlethikverbandes aus Berlin.
„Als Laie positioniert man die
Klebestreifen sehr leicht
falsch. Besser ist es, zu einem
Physiotherapeuten mit einer
entsprechenden Spezialausbildung zu gehen“, empfiehlt
der Sportmediziner. „Vor
dem Taping sollten auf jeden
Fall Dysfunktionen beseitigt
werden, was nur Mediziner
und Physiotherapeuten exakt
überblicken können.“
Wer es dennoch versuchen
möchte, kann die Taping-Pflaster in der Apotheke
oder im Sanitätshaus erwerben. Aber Achtung: Die Streifen sollten unter keinen Umständen über offenen Wunden angelegt werden. Auch
Pflasterallergiker sollten Tapes eher meiden, denn Hautreizungen durch den Kleber
gelten als eine typische Komplikation. Schwangeren wird
im ersten Drittel einer Schwangerschaft grundsätzlich von
der Benutzung der Tapingstreifen abgeraten.
Ähnlich wie in der Homöopathie ist auch beim Tapen eine Erstverschlechterung der
Beschwerden möglich. Sollte
nach etwa zwei bis drei Tagen
nicht wenigstens eine kleine
Veränderung der gesundheitlichen Einschränkung bemerkbar sein, sollte man sicherheitshalber auf jeden Fall
einen Arzt aufsuchen.
jnp
Ein vorheriges Abrunden der Ecken sorgt dafür, dass sich die
Ränder der Tapes nicht so schnell ablösen können. Fotos: af, hfr
Das Tape stellt die behandelten Gelenke oder Muskeln nicht
vollständig ruhig, verhindert aber übermäßige Bewegung.
Die auf die unelastischen, atmungsaktiven Taping-Bänder
einwirkenden Zugkräfte werden auf die Haut übertragen.
4
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Naturheilmittel in der Krebstherapie
Immer mehr Patienten setzen auf eine begleitende naturheilkundliche Krebsbehandlung.
Krebs ist eine Erkrankung des
gesamten Organismus. Die naturheilkundliche
Medizin
sieht bei Krebserkrankungen
nicht einzig und allein ein einzelnes Organ als erkrankt an,
sondern es wird immer der gesamte Organismus als von der
Erkrankung betroffen angesehen. „Nach ganzheitlicher
Auffassung ist daher eine örtliche Therapie allein oft nicht
ausreichend“,erklärt Dr. med.
Sven Soecknick, Naturheilkundler und Facharzt für Allgemeinmedizin aus Lübeck.
Als Mitglied der Gesellschaft für biologische
Krebsabwehr weiß er um die
Zusammenhänge zwischen
Körper, Geist und Seele und
die Wichtigkeit einer begleitenden naturheilkundlichen
Behandlung.
„Bei der Krebstherapie sollte es kein ,Entweder oder’ geben, sondern eher ein ,Sowohl
als auch’, sagt Dr. Soecknick
und betont dabei die wichtige
Zusammenarbeit mit allen
Fachdisziplinen. „Auch wenn
es immer wieder Patienten
gibt, die sich gegen Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung entscheiden, so
kann auf die schulmedizinische Behandlung in den wenigsten Fällen verzichtet werden. Die naturheilkundli-
D) D) Bei der Krebs-
therapie sollte es kein
,Entweder oder’ geben,
sondern eher ein ,Sowohl
als auch’.“
Dr. med. Sven Soecknick
che Therapie stellt keineswegs einen Ersatz dar, sie ergänzt diese um einen wichtigen Teil“.
So sind denn auch die Ziele
einer ganzheitlichen Behandlung andere. „Naturheilkundliche Therapien sollen die körpereigenen
Abwehrkräfte
stärken oder Wiederherstellen. Sie tragen zur Verringerung von Nebenwirkungen
und Folgeschäden aggressiver Therapien bei. Weiter-
hin sollen sie vor Rückfällen
vorbeugen, die Heilungschancen erhöhen sowie die Lebensqualität der betroffenen Patienten erhalten oder verbessern“, erklärt Dr. Soecknick.
Die Therapiebasis stellt die
sogenannte Patientenkompetenz dar. Das ist die Art und
Weise, wie sich ein Patient zu
seiner Erkrankung stellt und
wie er seine körperlichen,
geistigen und seelischen Kräfte in den Heilungsprozess einbringt. Psychische Stabilisierung und körperliche Aktivierung spielen dabei ebenso eine wichtige Rolle wie die Anregung oder Regulierung gestörter Stoffwechselfunktionen sowie die Regulation eines beeinträchtigten Immunsystems. „Wenn ich unberücksichtigte Krankheitsaspekte
beachte, der Individualität
des einzelnen gerecht werde
Akupunktur ist eine
sinnvolle Ergänzung
zur schulmedizinischen Behandlung.
Foto: apops / Fotolia
und die Einheit von Körper,
Geist und Seele respektiere,
kann ich ein inneres Gleichgewicht herstellen statt es zu blockieren und den Organismus
so gut es geht wieder in Einklang bringen“, so Dr. Soecknick.
Praxis für ganzheitliche
Medizin im Dao-Haus
Dr. med. Sven Soecknick
Facharzt für Allgemeinmedizin
Naturheilverfahren, Akupunktur,
Neuraltherapie
Meesenring 1, 23566 Lübeck
Tel.: 0451 / 665 55
www.naturmedizin-luebeck.de
Lübeck gegen
Brustkrebs
„Durch die Brust ins Herz – Herausforderung Brustkrebs“ – so
lautet die deutschlandweite
Brustkrebskampagne. Im Zuge
dessen, können sich Betroffene,
Angehörige und Interessierte am
Sonntag, 7. Juni, von 11. bis
15.45 Uhr, in der Lübecker Musik- und Kongresshalle über das
Thema Brustkrebs informieren.
Alternative Behandlungen bei Ohrerkrankungen
HNO-Mediziner Prof. Dr. Martin Stieve bietet seinen Patienten neben universitärer Schulmedizin auch
schonende Behandlungsmöglichkeiten wie Akupunktur und Phytotherapie.
Für die Diagnostik und Therapie von Ohrerkrankungen
nimmt sich Prof. Dr. Martin
Stieve in seiner modernen
HNO-Privatpraxis viel Zeit.
Ihm gilt es zunächst, die verschiedenen Ursachen und Problematiken von Erkrankungen des Ohres – über Verspannungen der Halswirbelsäule
bis hin zu Stoffwechselstörungen und chronischen Entzündungen – abzuklären. „Jede
Ohrerkrankung, mit oder ohne Hörstörung, ist individuell
zu betrachten“, sagt er.
Je nach Diagnose und
Krankheitsverlauf stehen ihm
unterschiedliche Therapieansätze zur Verfügung. Zu Prof.
Dr. Stieves schonendem Behandlungskonzept gehört unter anderem die Anwendung
der Mikrosystemakupunktur
(MAPS). „Die spezielle Art
der Akupunktur wurde von einem HNO-Arzt entwickelt
und ist besonders für die Behandlung von Symptomen im
Kopf- und Halsbereich geeignet“, erläutert er. Die Akupunkturbehandlung erfordert
mehrere Termine – dies gilt
Prof. Dr. Martin Stieve nimmt sich viel Zeit für schonende Behandlungen. Eine bevorzugt von
Foto: mpa
ihm eingesetzte Technik ist die Mikrosystemakupunktur (MAPS).
auch für andere lokale Therapien mit Mikrowelle, Einlagen oder Pinselungen, für die
Phytotherapie oder für die Behandlung mit einem pflanzlichen Antibiotikum. Bei entzündlichen
Erkrankungen
steht eine lokale Therapie im
Vordergrund, wodurch eine
Tablettentherapie vermieden
werden kann, wenn es der
Krankheitsverlauf zulässt.
Jeweils am Mittwoch bietet
Prof. Dr. Stieve in seiner Privat-
praxis Termine für Patienten
mit Ohrenerkrankungen wie
Schwerhörigkeit, Schwindel
oder Tinnitus an. Im Rahmen
der Ohr-Sprechstunde diagnostiziert der Mediziner derartige Störungen des Ohres dif-
ferenziert und erarbeitet mit
dem Patienten eine individuelle Therapie. Zu den eingesetzten medizinischen Techniken
zählen etwa eine Mittelohrdruckmessung und eine
Schwingungsanalyse
des
Trommelfells. Der HNO- Arzt
nimmt sich viel Zeit für ein ausführliches Patientengespräch.
Auch ein Funktionstest der
Hörnerven ist möglich.
Wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen,
setzt Prof. Dr. Stieve auf schonende Operationen. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen als leitender Klinikarzt verfügt er auch über umfassende chirurgische Kenntnisse. Bei den Eingriffen setzt
er auf minimal-invasive Techniken, auf Laserchirurgie sowie auch auf mikroskopisch-endoskopische Techniken.
mpa
HNO Privatpraxis
Prof. Dr. med. Martin Stieve
Lübecker Straße 68
23611 Bad Schwartau
Tel.: 0451 / 45 05 92 85
www.prof-dr-stieve.de
Gesund zum
Wunschgewicht
Individueller Ernährungsplan sorgt für
optimierten Stoffwechsel.
Jede menschliche Zelle ist einzigartig. Daraus folgt, dass diese nur dann richtig funktionieren, wenn sie mit den passenden Nährstoffen versorgt werden. Jeder Mensch braucht
die Lebensmittel, die zum eigenen Stoffwechsel passen.
Was dem einen gut tut, kann
dem anderen wiederum Energie rauben. Dabei muss es
nicht immer gleich um Übergewicht oder Magen-DarmBeschwerden gehen.
Die Ärzte für Allgemeinmedizin und Ernährungsmedizin
Dr. Marc Stracke und Dr. Ralf
Schiller arbeiten mit einem
Konzept, das für jeden die optimalen Lebensmittel herausfindet. Mittels einer genauen Befragung zu den Ernährungsgewohnheiten, einer gründlichen Blutanalyse und einer
Stoffwechselmessung erstellen die Mediziner für jeden Patienten einen individuellen Ernährungsplan.
Häufig verbessern sich
durch die neue Ernährungsweise die Blutzuckerwerte.
Der Cholesterinspiegel sinkt,
die Leber regeneriert sich und
Entzündungswerte sinken.
Das alles führt zum Gewinn
an Lebensqualität und zur Gewichtsoptimierung.
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Versteckte Kalorien
Softdrinks mit Stevia enthalten
oft noch viel Zucker.
Getränke mit Stevia werden
oft mit einem grünen Etikett
vermarktet, um dadurch ein
gesundes Image zu suggerieren. Doch die Erfrischungen
mit dem neuen Süßungsmittel
sind weder gesünder noch
deutlich zuckerärmer als andere Softdrinks. Das zeigt ein
Marktcheck der Verbraucherzentrale Niedersachsen.
Eine 0,5 Liter-Flasche Cola
mit dem pflanzlichen Süßstoff
Stevia enthält immer noch 34
Gramm Zucker. Die normale
Cola enthält 54 Gramm. Die
von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlene Zuckerhöchstmenge liegt für
Frauen bei 25 Gramm, für
Männer bei 30 Gramm pro
Tag.
Insgesamt wurden acht Getränke auf ihren Zucker- und
Kaloriengehalt geprüft. Drei
Produkte enthielten Stevia
statt Zucker. Ein weiteres Getränk ohne Stevia wies die Angabe „weniger süß“ auf der
Verpackung auf.
dpa
Gemeinschaftspraxis für Allgemeinmedizin
Ernährungsmedizin, Chirotherapie,
Osteopathie n. Typaldos
Dr. R. Schiller & Dr. M. Stracke
Dr. med. Marc Stracke (li.) und Dr. med. Ralf Schiller können
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für jeden die passenden Lebensmittel definieren.
Ernährungsbedingte Symptome
Folgende körperlichen Beschwerden können durch die richtige Ernährungsweise behandelt werden:
D Blähungen
D Reizdarm
D Übergewicht
D Sodbrennen/Reflux
D Verstopfung oder Durchfall
D Allergien
D Hormonelle Probleme
D Migräne und Kopfschmerzen
D Neurodermitis
D Akne/ fettige Haut
D Haarausfall
D Brüchige Fingernägel
D Gelenkbeschwerden
D Rheuma/Fibromyalgie
D Antriebsschwäche
D ständige Müdigkeit
D Konzentrationsstörungen
D Laktoseintoleranz
D Glutenunverträglichkeit
D ständige Infekte
Praxis für Allgemeinmedizin
Dr. med. Ralf Schiller
Dr. med. Marc Stracke
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Gesundheit und Abnehmen
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• regelmäßigen Stuhlgang
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Di., den 02. 06. 2015 um 19:00 Uhr
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Schnell zum jungen Gesicht
Die Eutiner Dermatologin Dr. Christiane Behrendt hat
gute Erfahrungen mit der Lipolyse gemacht.
Fest und straff, gleichmäßig
prall gefüllt – so sieht junge
Haut aus. Mit den Jahren aber
sackt das Gewebe ab, kleine
Fettpolster lagern sich im Gesicht häufig unterhalb der
Wangen und am Kinn ab. Experten sprechen von der so genannten „Marionettenfalte“,
die Mundwinkel nach unten
zieht und so den individuellen
Gesichtsausdruck verändert.
„Hier können wir ganz gezielt behandeln“, sagt Dr.
Christiane Behrendt. Sie praktiziert das Verfahren der Injektions- Lipolyse, das Fachleute
auch als Liquid-Lifting bezeichnen. Dabei wird ein
Wirkstoff in die betroffenen
Hautpartien eingebracht, der
Zellen abbaut. Die Folge: Die
Gesichtssilhouette hebt sich
5
Dr. Christiane Behrendt bieFoto: aj
tet Liquid-Lifting an.
und erscheint verjüngt. Dafür
sind vier bis fünf Behandlungen in einem Abstand von je
drei Wochen notwendig. Auf
Anästhesie kann meistens verzichtet werden, das Auftra-
gen
einer
betäubenden
Creme genügt. „Das ist sozusagen eine Lunchtime-Behandlung. Die Patienten sind
im Anschluss an den halbstündigen Termin sofort wieder fit,
man sieht nichts“, sagt Dr.
Behrendt.
Ein weiterer Vorteil der Lipolyse sei, dass eventuell anschließende oder ergänzende
Therapien häufig nur in reduziertem Umfang notwendig
seien. „Patienten berichten
oft von positiven Reaktionen
aus ihrem Umfeld. Sie hören
viele Komplimente aus ihrem
Umfeld“, so Dr. Behrendt. aj
Dr. Christiane Behrendt
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6
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Wenn Stress das Herz bricht
Es klingt nach Herz-Schmerz aus dem Kitschroman, doch das Broken-Heart-Syndrom
ist ein lebensbedrohliches Krankheitsbild. Großer Stress kann die Ursache sein.
Es ist kurz vor Weihnachten.
Peter P. lenkt sein Auto auf die
Garagenauffahrt seines Hauses. Zusammen mit Ehefrau
Waltraut kehrt er vom Christmas-Shopping heim, im Kofferraum stapeln sich Geschenke für die Enkelkinder. Fröhlich plaudernd geht das Paar
durch den dunklen Vorgarten
zur Haustür. In dem Moment,
in dem die Sicherheitsbeleuchtung anspringt, sprintet
ein schwarz gekleideter
Mann aus dem Haus kommend an Waltraut P. vorbei,
wenige Sekunden später folgt
ein zweiter. Einbrecher!
Waltraut P. kommt auch
Stunden später nicht zur Ruhe, der Schock sitzt zu tief.
Tags darauf versucht das
Paar, das Einbruchs-Chaos zu
beseitigen. Plötzlich ringt Waltraut P. nach Luft. Ihr Brustkorb scheint sich zusammenzuziehen, die Kräfte schwinden. Der erschrockene Mann
ruft den Notarzt, der sofort die
Einweisung in die Intensivstation veranlasst. Alles deutet
auf einen Herzinfarkt hin.
Doch die Untersuchungen
ergeben ein anderes Bild.
Zwar zeigt die Herzstromkurve im EKG typische Veränderungen, auch die Enzymwerte
sind erhöht und das Herz
pumpt nicht richtig. Doch die
Herzkranzgefäße sind nicht
verstopft und werden weiterhin durchblutet. Die Diagnose
mit dem kitschigen Namen eines Liebesromans lautet: Broken-Heart-Syndrom. Gebrochenes Herz.
Die Nebenniere schüttet zu
viele Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin aus.
Doch die Stresshormone wirken nicht stimulierend, sondern im Gegenteil hemmend
auf die linke Herzspitze. Das
Herz zieht sich nicht mehr aus-
D) D) Die StressKardiomyopathie
beweist, wie sehr Psyche
und Herz miteinander
kooperieren. Damit sich
Attacken nicht wiederholen, sollten Patienten
Entspannungstechniken
wie Yoga erlernen.“
Dr. Ronja Westphal, Bad Segeberg
reichend stark zusammen
und erscheint dann in bildgebenden Verfahren wie ein aufgeblasener Ballon: Die Herzspitze ist typischerweise aufgebläht und bauchig erweitert. So gelingt es dem Herz
nicht mehr, genügend Blut
durch die Schlagadern in den
Körper zu pumpen.
Die auffällige Herzverformung, die sich in der Akutphase zeigt, haben japanische Mediziner „Tako-Tsubo“ benannt, nach einem krugförmigen Tongefäß, mit dem Japaner traditionell Tintenfische
fangen.
In der Akutphase besteht
für die Betroffenen Lebensgefahr. „Die Patienten kommen
auf die Intensivstation und
werden für mindestens 48
Stunden am Monitor überwacht“, erläutert Dr. Birke
Schneider, Chefärztin der Kardiologie und Angiologie der
Sana Kliniken Lübeck. In der
internationalen Fachwelt gilt
sie mit ihrer Forschung zum
Broken-Heart-Syndrom als
feste Größe und referiert darüber unter anderem jährlich
auf dem großten US-Kardiologenkongress American Heart
Association (AHA). Zudem ist
sie Initiatorin des Tako-Tsubo-Registers der Arbeitsgemeinschaft Leitender Kardiologischer Krankenhausärzte
in Deutschland (ALKK).
Mediziner sprechen bei
den infarktähnlichen Symptomen auch von Stress-Kardiomyopathie. Im ersten Moment
ist das Syndrom auch für Kardiologen kaum vom richtigen
Infarkt zu unterscheiden.
Doch nach einer genauen
Herzkatheteruntersuchung, bei der Ärzte
die Herzgefäße sichtbar machen, kann
man die Stress-Kardiomyopathie vom
Herzinfarkt abgrenzen.
Die Stress-Kardiomyopathie betrifft insbesondere 60- bis 70-jährige
Frauen.
„Zehn Prozent
der
Patienten
sind auch Männer. Sogar jüngere Menschen werden in Einzelfällen
Opfer“, sagt Dr. Birke Schneider.
Dr. Birke Schneider ist
Initiatorin des Tako-Tsubo-Registers in Deutschland. Fotos: jnp, hfr, Grafik: af
Der Auslöser muss – anders
als es der Name vermuten ließe – kein Liebeskummer sein.
Auch andere seelische Belastungen können zu dem Syndrom führen. „Stressoren sind
oft der Partnerverlust oder der
Verlust eines Kindes, ein heftiger Streit oder Angst vor einem öffentlichen Auftritt“,
sagt Dr. Jana Boer vom Bundesverband niedergelassener
Kardiologen (BNK).
Meistens klingen die Beschwerden schon nach wenigen Stunden ab. Tage bis Wochen später erholt sich die eingeschränkte Pumpfunktion
des Herzens, das EKG wird unauffällig.
Zur Weiterbehandlung und
Vorbeugung erneuter Ereignisse dienen Betablocker – als
Gegenspieler zu Adrenalin
und Noradrenalin – oder
ACE-Hemmer. Diese wirken
einem erhöhten Blutdruck entgegen, der bei einer großen
Anzahl der Patienten vorliegt.
„Die Stress-Kardiomyophathie ist eine unterschätzte Erkrankung, die deutlich signalisiert, wie sehr Psyche und
Herz miteinander kooperieren“, sagt Dr. Ronja Westphal,
Leiterin der Kardio-Rehabilitation der Segeberger Kliniken.
„Damit sich die Attacke nicht
wiederholt, sollten Patienten
Entspannungstechniken wie
Yoga oder
Autogenes Training lernen.“ jnp
Als Proband in
der Forschung
Die KLB Gesundheitsforschung erarbeitet Studien
zu neuartigen Atemwegstherapien.
Asthma bronchiale ist eine
meist allergisch bedingte Entzündung der Bronchien. Sie
führt zu krampfartigen Verengungen der Atemwege. Die
Entzündung und die Bronchialkrämpfe sind medikamentös behandelbar. Neue Medikamente sollen Asthma bronchiale noch besser behandelbar machen, vielleicht in Zukunft sogar heilen.
Bei der Bronchienkrankheit COPD („Raucherlunge“)
dagegen spielt das Rauchen
die Hauptrolle. Es kann eine
chronische Entzündung entstehen, die im Gegensatz zu
Asthma kaum behandelbar
ist. Bronchienerweiternde Mittel können die Beschwerden
lindern, aber von Heilung
kann keine Rede sein. Auch
hier werden Medikamente
entwickelt, von denen sich die
Forschung eine deutlich bessere Linderung verspricht.
Die KLB Gesundheitsforschung ist an derartigen Forschungen beteiligt. Betroffene, die sich gegen eine Aufwandsentschädigung als Probanden der Forschung zur
Verfügung stellen, können dabei helfen, Erkenntnisse für
zukünftig bessere Behandlungswege zu gewinnen.
Die KLB Gesundheitsforschung führt einerseits Studien zur Grundlagenforschung
durch, ohne dass neue Medi-
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
7
Warnsignale für Asthma
Wenn einem die Luft weg bleibt.
Wenn man ständig mit Hustenreiz zu kämpfen hat und
das Ausatmen schwerfällt,
kann das ein Warnzeichen für
Asthma sein. Auch eine pfeifende Atmung, ein Engegefühl in der Brust, zäher
Schleim und anfallsartig auftretende Atemnot können auf
Asthma hindeuten. „Bei Asthmatikern ist die Bronchialschleimhaut dauerhaft entzündet. Dadurch sind die Atemwege überempfindlich“, erklärt Sonja Lämmel vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB). Betroffene bekommen
deshalb
auch
schlecht Luft, wenn geraucht
wird, wenn jemand sehr viel
Parfüm trägt oder bei hoher
Luftfeuchtigkeit.
Die Symptome kann man
auf den ersten Blick mit einer
Erkältung
verwechseln.
„Aber die ist nach ein bis zwei
Wochen wieder weg“, sagt
Lämmel. Wer darüber hinaus
mit Beschwerden zu kämpfen
hat, sollte zum Arzt gehen.
Mit einem Lungenfunktionstest lässt sich abklären, ob es
sich um Asthma handelt.
Es gibt zwei Asthma-Formen: allergisches (extrinsisches) und nicht-allergisches
(intrinsisches) Asthma. Auch
Mischformen sind möglich. Etwa Pollen oder Tierhaare können das allergische Asthma
auslösen. Das nicht-allergische Asthma wird etwa durch
Infekte oder Schadstoffe in
der Luft verstärkt.
dpa
Die KLB Gesundheitsforschung prüft neue Therapien an Probanden mit Atemwegserkrankungen.
Foto: KLB
kamente verabreicht werden.
In anderen Studien haben Probanden zudem Zugang zu
neuartigen Behandlungsverfahren, die zuvor geprüft und
genehmigt wurden. Unter der
Leitung der Studienärztin Dr.
Andrea Ludwig-Sengpiel erfolgen Messungen und Aufzeichnungen etwa über die
Krankheitssymptome
und
den bisherigen Medikamentenverbrauch. Die Daten werden anonym weitergegeben.
Aus den gewonnenen Erkenntnissen kann eine Beurteilung neuer Medikamente
erarbeitet werden. So leisten
die KLB Gesundheitsforschung und die Studienteilnehmer einen Beitrag zur Entwicklung besserer Therapien.
KLB Gesundheitsforschung
Lübeck GmbH
Sandstraße 18, 23552 Lübeck
Tel.: 0451 / 707 83 00
www.klb-healthresearch.com
Kräftig Luft holen, bitte
Asthmatiker verwenden ihre Dosieraerosole und
Pulverinhalatoren häufig nicht korrekt.
Wer Asthma-Medikamente
zum Inhalieren benötigt, sollte sich die Einnahmetechnik
von Arzt oder Apotheker genau erklären lassen. Das gilt
insbesondere dann, wenn
man ein neues Präparat verschrieben bekommt. Aber
auch bei langjähriger Verwendung benutzen Betroffene ihre Sprays oder die Pulverinhalatoren nicht immer korrekt.
Darauf weist die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hin.
Treibgasgefüllte Dosieraerosole müssen vor dem Gebrauch stets kräftig geschüttelt werden. Das Mundstück
soll bei der Inhalation nach unten zeigen und wird mit den
Lippen fest umschlossen.
Während der Einnahme von
Dosieraerosolen sollten Patienten langsam tief einatmen
und den Atem anschließend
etwa zehn Sekunden lang anhalten.
Bei Pulverinhalatoren hingegen atmen Patienten idealerweise schnell und kräftig
ein. Denn der Atemzug löst
die Wirkstoffabgabe aus und
sorgt dafür, dass die Medikamentenpartikel bis in die Lunge gelangen.
Für welche Inhalationsweise man sich auch entschieden
hat: Hinterher sollte man sich
den Mund ausspülen. Denn
wer Medikamente gegen
Asthma zum Inhalieren einnimmt, hat häufig mit einem
trockenem Mund zu kämpfen. Das wiederum kann
Mundgeruch, Entzündungen
und Zahnschäden zur Folge
haben.
Nach Möglichkeit isst man
nach der Inhalation auch etwas, das man stark kauen
muss – etwa Vollkornbrot
oder einen Apfel. Das regt
den Speichelfluss an. Regelmäßiges Zähneputzen und
viel Trinken können ebenfalls
helfen.
dpa
Welche Beschwerden haben Menschen mit einer chronisch
obstruktiven Lungenerkrankung (COPD)?
Die COPD äußert sich oft durch Kurzatmigkeit im Alltag, Husten und
Auswurf. Umgangssprachlich wird die
COPD-Erkrankung auch als „Raucherhusten“ bezeichnet.
Leiden Sie an einer mittelschweren bis schweren COPD,
die nicht ausreichend auf Ihre bisherige Therapie anspricht?
Wir suchen erwachsene Patienten mit mittelschwerer bis schwerer
COPD zur Teilnahme an einer klinischen Studie mit einem neuen, noch
nicht zugelassenen Präparat, das zusätzlich zur bestehenden COPDTherapie verabreicht wird. Die Studie untersucht die Sicherheit und
Wirksamkeit einer zusätzlichen, neuen Therapie. Sie wurde von der
zuständigen Bundesoberbehörde genehmigt und von der zuständigen
Ethikkommission zustimmend bewertet.
Für die Besuchstermine beim Prüfarzt wird eine
Fahrtkostenpauschale gewährt.
Wir sind von Montag bis Freitag von 8:00-16:30 Uhr
für Sie telefonisch da.
0451 / 707830-0
KLB Gesundheitsforschung Lübeck GmbH,
Sandstraße 18, 23552 Lübeck
8
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Lübeck gegen
Brustkrebs
Die bundesweite Kampagne „Durch die Brust ins Herz –
Herausforderung Brustkrebs“ gastiert in der Hansestadt.
Mit rund 72 000 Neuerkrankungen im Jahr ist Brustkrebs
die häufigste Tumorerkrankung bei Frauen in Deutschland. Nach dem DiagnoseSchock bestimmt die Suche
nach Informationen zu Brustkrebs, nach Therapiemöglichkeiten und nicht zuletzt nach
seelischer Unterstützung die
Gedanken der Frauen.
Mit der Kampagne „Durch
die Brust ins Herz – Herausforderung Brustkrebs“, die von
der Roche Pharma AG gemeinsam mit Ärzten und Patientinnen initiiert und von
der Deutschen Gesellschaft
für Senologie begleitet wird,
erhalten Betroffene wichtige
Informationen zu Diagnostikund Therapieoptionen sowie
Hilfen und Tipps zum Umgang mit der Erkrankung.
Einen bedeutenden Bestandteil der Kampagne bilden die regelmäßigen Brustkrebs-Informationsveranstal-
Moderatorin Susanne Conrad
führt durch die Veranstaltung. Fotos: art tempi communications
tungen, die unter dem Motto
„Deutsche Städte gegen Brustkrebs“ bereits in 40 Städten
stattfanden. Am Sonntag, 7.
Juni, von 11 bis 14 Uhr, gastiert die Veranstaltung in der
Lübecker Musik- und Kon-
gresshalle. Klinikärzte und
niedergelassene Mediziner sowie örtliche Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen beraten Betroffene umfassend
über die Erkrankung.
Es finden zahlreiche Interviews und Workshops statt, zudem werden Filmausschnitte
zum Thema gezeigt. Durch
die Veranstaltung führt die
ZDF-Moderatorin Susanne
Conrad. Ein kabarettistischer
Vortrag sowie die musikalische Begleitung von Ina Deter
sorgen für eine emotionale
und facettenreiche Aufarbeitung des Themas.
Informationsmaterial
Weitere Informationen sind gratis erhältlich unter www.brustkrebszentrale.de oder per Post
unter der Adresse „Durch die
Brust ins Herz“, Postfach 51 11
70, 50947 Köln.
Im Rahmen der Kampagne erhalten Betroffene Informationen
über Untersuchungsverfahren wie die Sentinel-Node-Biopsie.
Ausgezeichnetes
Klinikessen
Die Küche der Curtius Klinik hat DGE-Qualitätssiegel erhalten.
In der Küche der Curtius Klinik zeigt Dr. Dominique Lange
(rechts) einer Patientin, wie sie sich gesünder ernähren kann.
Die Küche der Curtius Klinik
Bad Malente kocht täglich
frisch für Patienten und Mitarbeiter und bietet auch einen
Mitagsessen-Lieferservice an.
Für Küchenchef Marco Fernes
ist Qualität und frische Zubereitung seit jeher das oberste
Gebot, so kauft er vor allem regionale Produkte.
Dass er mit seinem Team
nach dem modernsten Stand
der Ernährungswissenschaft
arbeitet, wurde jetzt mit dem
Siegel „Station Ernährung“
CURTIUS KLINIK
Psychosomatische Medizin
der Deutsche Gesellschaft für
Ernährung (DGE) bestätigt.
Es wird vergeben für eine
„Vollwertige Verpflegung in
Krankenhäusern und Rehakliniken“.
Trotz der bereits vorhandenen hohen Qualität seiner Gerichte musste der Küchenchef
für das Siegel noch ein paar
Veränderungen vornehmen.
Die Anforderungen wie ein
vermehrter Einsatz von Vollkornprodukten, die Ausweitung des Gemüseangebotes
• Essstörungen: Anorexie, Bulimie, Adipositas
• Depressive Störungen und Angststörungen
• Persönlichkeitsstörungen
Telefon: 04523 / 407-0
www.curtius-klinik.de
Curtius Klinik GmbH & Co. KG
Fachklinik für Psychosomatik und
Psychotherapeutische Medizin
Neue Kampstraße 2
23714 Bad Malente
Tel.: 04523 / 40 70
www.curtius-klinik.de
Behandlungsschwerpunkte:
• Chronische Erschöpfungszustände
Neue Kampstraße 2
23714 Bad Malente
und zweimal wöchentlich
Fischgerichte wurden Stück
für Stück umgesetzt. Die Curtius Klinik gehört zu den wenigen Kliniken in SchleswigHolstein, die das Gütesiegel
führen dürfen.
• Internistische Erkrankungen
mit psychischen Begleitsymptomen
• Selbstverletzendes Verhalten
• Chronische Schmerzzustände
In der Curtius
Klinik wird
täglich frisches Gemüse verarbeitet.
Fotos: hfr, viperagp / Fotolia
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
9
Schon bald wieder aktiv
Orthopäden der Schön Kliniken entwickeln ein Konzept zur schnelleren
Mobilisierung von Patienten nach Gelenk-Operationen.
Schön Kliniken
Klinik für Orthopädie
Am Kiebitzberg 10
23730 Neustadt in Holstein
Bei schmerzhafter Arthrose erscheint ein künstliches Gelenk oft die einzige Möglichkeit zu sein, die einstige Mobilität wieder herzustellen beziehungsweise im Alter selbstständig zu bleiben. Doch
wann ist der richtige Zeitpunkt für einen operativen
Eingriff gekommen? Was ist
bei der Entscheidung zu beachten? Prof. Dr. Frank Lampe, Chefarzt des Fachzentrums Orthopädie und Endoprothetik im Gelenkzentrum
der Schön Klinik Hamburg Eilbek, und Dr. Karl Christian
Westphal, Chefarzt der Klinik
für Orthopädie der Schön Klinik Neustadt, wägen die Argumente ab.
Fachzentrum Orthopädie und
Endoprothetik Eilkbek
Dehnhaide 120
22081 Hamburg
Tel.: 0800 / 443 43 36
www.schoen-kliniken.de/
endo-aktiv
Was sollten Patienten vor der
Gelenkersatz-OP beachten?
Prof. Lampe: Wenn Patienten
eine Gelenkersatzoperation
in Betracht ziehen, sollten sie
das Für und Wider mit ihrem
Arzt in aller Ruhe abwägen.
Wer Zweifel hat, sollte sich eine zweite Meinung einholen.
Wann ist eine
Operation sinnvoll?
Dr. Westphal: Letztendlich entscheidet natürlich der Patient,
wir beraten ihn jedoch umfassend. Manchmal helfen Medikamente oder auch eine Gewichtabnahme gegen die
Schmerzen. Mit physiotherapeutischen
Behandlungen
oder Elektrotherapie lässt sich
ebenfalls viel erreichen.
Wenn aber diese konservativen Maßnahmen nicht mehr
zu einer Besserung führen,
die Schmerzen unerträglich
sind und die Beweglichkeit erheblich reduziert ist, dann ist
der richtige Zeitpunkt für eine
Operation. Nach dem Eingriff
beschleunigt das sogenannte
Endo Aktiv-Programm der
Schön Kliniken den Heilungsprozess und hilft den Patienten, schnell wieder auf die Beine zu kommen.
Eignet sich dieses Konzept
auch für ältere Menschen?
Prof. Lampe: Ja. Gerade bei älteren Menschen geht es oft
nicht mehr vorrangig darum,
ob sie zum Beispiel ihren sportlichen Aktivitäten weiterhin
nachgehen können, sondern
die Einschränkungen betreffen ganz zentral ihre Selbstständigkeit. Das Endo Aktiv-Programm, das wir in unseren Kliniken durchführen,
hilft, postoperative Komplikationen wie beispielsweise tiefe Venenthrombosen zu vermeiden.
D) D) Wir haben mit dem
Endo Aktiv-Programm
ein Konzept entwickelt,
das die Selbstständigkeit
unserer Patienten in den
Mittelpunkt stellt.“
Dr. Karl Christian Westphal,
Chefarzt der Klinik für Orthopädie
der Schön Klinik Neustadt
Mit dem Endo Aktiv-Programm kommen Patienten nach einer endoprothetischen Operation
schneller wieder auf die Beine.
Fotos: Schön Klinik
Ist eine Endoprothesen-Operation schmerzhaft?
Dr. Westphal: Heute werden
bei uns alle EndoprothesenOperationen über muskelschonende Zugänge vorgenommen. Dennoch treten in
den ersten Tagen nach der
Operation Wundschmerzen
auf, die wir durch individuelle
Schmerztherapien lindern.
Die Schmerzen lassen nach
wenigen Tagen nach. Indem
wir die Schmerzen so erträglich wie möglich machen, können die Patienten nach der
Operation schnell wieder aktiv werden.
Viele Patienten zögern ihre
Operation hinaus, weil sie
fürchten, dass ein Kunstgelenk verschleißt. Was raten
Sie diesen?
Prof. Lampe: Viele haben Sorge, dass Kunstgelenke durch
Verschleiß eine reduzierte
Haltbarkeit aufweisen. Dabei
setzen wir heute etwa in der
Hüft-Endoprothetik bewährte
Keramik-Komponenten
ein, die den Verschleiß minimieren. Zudem haben wir bei
bestimmten Indikationen die
Möglichkeit, „knochensparende“ Prothesen einzusetzen. Damit wäre im Fall des
Falles bei einem notwendig
werdenden Austausch der Endoprothese ein größeres Knochenlager vorhanden.
Worauf sollten Patienten achten, wenn sie sich für eine Klinik entscheiden?
Dr. Westphal: Wichtig sind eine nachvollziehbare Qualität
und hohe Standards. Dazu
zählen erfahrene Operateure,
hohe Fallzahlen sowie Medizin auf dem neuesten Stand
der Wissenschaft. Die orthopä-
dischen Häuser der Schön Klinik stellen sich einem externen Qualitätscheck, um als
„EndoProthetikZentrum“ zertifiziert zu werden. Das unabhängige Prüfsiegel zeichnet
Kliniken aus, die besonders
hohe Qualitätskriterien beim
Thema Kunstgelenk erfüllen.
Was machen Sie bei Endo Aktiv anders als beim konventionellen Gelenkersatz?
Prof. Lampe: Aufgrund neuer
wissenschaftlicher Erkenntnisse haben wir einige Abläufe
geändert – besonders in der
Schmerztherapie. So bekommen Patienten meistens eine
für den Körper sehr viel verträglichere Rückenmarksnarkose mit Schlafmittel. Außerdem verzichten wir auf Einschränkungen wie Katheter.
Dadurch kann eine frühere
Mobilisierung erfolgen.
D) D) Von der schnelleren
Mobilisierung durch das
Endo Aktiv-Programm
profitieren vor allem ältere Patienten mit mehrfachen Vorerkrankungen.“
Prof. Dr. Frank Lampe, Chefarzt des
Fachzentrums Orthopädie und Endoprothetik im Gelenkzentrum der
Schön Klinik Hamburg Eilbek
10
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Präzises Handwerk
Die Zahntechniker des Gunia Dental-Labors stellen die
Ästhetik des Zahnersatzes in den Vordergrund.
Hasan Bayraktar, Inhaber des Gunia Dental-Labors, arbeitet
eng mit den behandelnden Zahnärzten zusammen.
Foto: hfr
„Zahntechnik erfordert neben modernster Ausstattung
und hunderprozentiger Präzision auch eine künstlerische
Hand“, sagt Hasan Bayraktar,
Geschäftsführer des Gunia
Dental-Labors. Zusammen
mit seinem Team fertigt er in
seinem seit 1972 in Lübeck ansässigen Betrieb Zahnersatz
wie Kronen, Brücken, Prothesen oder Implantate. Auch die
Herstellung von bequemen
Knirscher-Schienen gehört
ins Angebotsportfolio.
Neben Porzellan und Gold
werden auch Nichtedelmetalle sowie Kunststoffe verwen-
det. „Wir modellieren, lasern,
schweißen und löten die unterschiedlichen Materialien“, erläutert der Zahntechniker die
zahlreichen individuellen Arbeitsschritte.
Für welches Material der
Kunde sich auch immer entschieden hat: Stets steht die
Ästhetik des Zahnersatzes im
Vordergrund. Das setzt nicht
zuletzt voraus, dass der Zahntechniker die Fertigung des
Zahnersatzes naturidentisch
an den Farbton der ursprünglichen Zähne anpasst.
Um ein optimales Ergebnis
beim Zahnersatz zu erzielen,
arbeitet das Dental-Labor
Hand in Hand mit dem behandelnden Zahnarzt zusammen.
Zudem bietet das Gunia Dental-Labor seinen Kunden über
eine spezielle Hotline eine
ausführliche Beratung an.
„Wir garantieren ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis“, sagt Geschäftsführer
Hasan Bayraktar. „Mit dem
Ergebnis geben wir uns erst
dann zufrieden, wenn unser
Kunde es ist.“
Gunia Dental-Labor GmbH
Hansestraße 45, 23558 Lübeck
Tel.: 0451 / 47 80 47
Ganz entspannt zum Fachzahnarzt
Mit einer leichten Sedierung lässt sich die Implantatbehandlung im Dämmerschlaf gut überstehen.
Ein Zahn geht verloren, was
nun? Ein Implantat ist dann
der perfekte Lückenfüller.
Implantate halten das Gebiss weiterhin stabil und kommen auch dem ästhetischen
Anspruch nach. „Der Vorteil
liegt auf der Hand“, sagt die
Lübecker Fachzahnärztin für
Oralchirurgie Dr. Carola Allihn. „Mit dem Einsatz von Implantaten vermeidet man, unbeteiligte Zähne beschleifen
zu müssen, um eine Brücke anzupassen.“ Fehlen bereits viele Zähne, können einzelne Implantate strategisch wichtige
Zähne ersetzen und den Halt
einer Brücke fördern.
Die Fachzahnärzte für Oralchirurgie Dr. Carola Allihn
und Dr. Marcel Allihn verfügen über eine 15-jährige Berufserfahrung und sind durch
die Deutsche Gesellschaft für
Implantologie (DGI) zertifiziert. In der angeschlossenen
Tagesklinik der Zahnarztpraxis Allihn am Kaufhof kann
der Patient alle Behandlungsschritte auch in komplexen
Fällen von A bis Z ausführen
lassen. Dazu gehört das Entfernen des kranken Zahns, Knochenaufbau und das Setzen
des Implantats bis hin zur
Nachsorge und regelmäßigen
Kontrolle. Alle Behandlungs-
schritte können schmerzfrei
ausgeführt werden. Auf
Wunsch versetzt eine gut verträgliche intravenöse Sedierung den Patienten in einen
leichten Dämmerschlaf.
Damit kein Patient die wichtige Nachsorge vergisst, erinnert das freundliche Praxisteam der Doctores Allihn per
Recallsystem an den nächsten
Kontrolltermin.
Praxis für Erwachsenenund Kinderzahnheilkunde
Dr. Carola Allihn, Dr. Marcel Allihn
Am Kaufhof 2, 23566 Lübeck
Tel.: 0451 / 61 91 47 47
www.praxis-allihn.de
Zusammen mit ihrem Team sorgen Dr. Carola Allihn und
Dr. Marcel Allihn für eine entspannte Behandlung.
Foto: hfr
&5($7(B3')BBHSV [ PP -DQ KLINISCHE STUDIE
ZUR ERPROBUNG EINES
NEUEN MEDIKAMENTS
FÜR EINE kurzstationäre STUDIE SUCHEN WIR
- Asthmatiker
- 18 – 60 Jahre
- Frauen und Männer
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gesamten Studie umfassend medizinisch betreut.
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Richtig Zähne putzen
Zweimal täglich reicht völlig aus.
Wie wichtig Zähneputzen ist,
lernen schon kleine Kinder.
Und eine vermeintliche Weisheit wird oft gleich mit verbreitet: Zähne kann man gar nicht
oft genug putzen. Aber
stimmt das eigentlich? Nein,
sagt Prof. Ursula Platzer, Direktorin der Klinik für Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.
Wer zehnmal täglich mit einer
harten Zahnbürste putzt, der
schrubbt den Zahnschmelz
ab und schadet damit seinen
Zähnen.
Zweimal täglich gründlich
die Zähne zu putzen, reicht
völlig aus. Die richtige Putztechnik sollte man sich am besten von seinem Zahnarzt zei-
gen lassen. Er kann auch über
geeignete Hilfsmittel wie zum
Bespiel Zahnzwischenraumbürsten beraten. Generell
empfiehlt Platzer eine Zahnbürste mit kleinem Kopf und
weichen, geraden Borsten.
Wann man am besten die
Zähne putzt, hängt auch vom
Essen ab: Wer etwa Orangensaft zum Frühstück oder Rotwein zum Abendessen trinkt,
sollte mit dem Zähneputzen
am besten eine Stunde warten – oder vorher putzen.
Denn saure Lebensmittel greifen den Zahnschmelz an, der
binnen einer Stunde aber
durch Speichel wieder repariert wird. Wer vorher putzt,
beschädigt
den
Zahnschmelz.
dpa
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
11
Erholsamer Schlaf
ohne Schnarchen
Dr. Winnie Münker empfiehlt Menschen, die an
einer Schlafapnoe leiden, spezielle Zahnschienen.
„Schatz, du schnarchst so
laut. Macht es dir etwas aus,
auf der Couch zu schlafen?“
So oder so ähnlich mag es sich
nachts in vielen Schlafzimmern abspielen, denn Millionen Deutsche schnarchen
beim Schlafen und stören damit nicht nur ihren Partner.
Am nächsten Tag fühlen sich
die Betroffen oft selbst wie gerädert.
„Es ist sehr wichtig bei
Schnarchern zu prüfen, ob
das ernstzunehmende Krankheitsbild der Schlafapnoe vorliegt, das mit erheblichen gesundheitlichen Begleitbildern
einhergeht“, sagt Dr. Winnie
Münker.
Als schlafmedizinisch fortgebildete Zahnärztin hat sie
zusammen mit Zahnarzt Dr.
Sven Klas Münker eine Praxis
im Lübecker Stadtteil St. Lorenz-Süd und ist Mitglied der
Deutschen Gesellschaft für
Zahnärztliche Schlafmedizin
sowie der Norddeutschen Vereinigung für Schlafmedizin.
„Im Schlaf entspannt sich
der Körper und damit auch
das Weichgewebe im Rachenraum, so dass sich der Atemweg verengt und der vorbeiziehende Luftstrom das typische Schnarchgeräusch verursacht“, erläutert Winnie Münker. Blockiert die erschlaffte
Zunge den Atemweg vollständig, kommt es zu gefährlichen
Atemaussetzern. Das Gehirn
registriert die ausbleibende
Atmung und den damit verbundenen Sauerstoffmangel
und leitet Weckreaktionen in
die Wege, damit die Atmung
wieder einsetzt.
Diese Weckreaktionen laufen meist unbewusst ab, so
dass sich die Betroffenen am
D) D) Die gesundheitlichen
Auswirkungen der
nächtlichen SauerstoffUnterversorgung können
zu Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall und
auch zu Sekundenschlaf
führen.“
Dr. Winnie Münker
nächsten Tag nicht daran erinnern. Sie fühlen sich jedoch
unausgeschlafen und überhaupt nicht erholt.
Während die Schlafapnoe
klassischerweise
mittels
CPAP-Maske behandelt wird,
empfiehlt Winnie Münker bei
leichten bis mittelschweren
Störungen eine spezielle
Zahnschiene. „Viele Patienten kommen mit der Schlafmaske nicht zurecht“, sagt
sie. „Oft leiden die Schleimhäute, Infekte heilen nicht
vollständig aus oder es entwickeln sich Hautreizungen am
Maskenrand.“
Winnie Münker bietet mit
der speziellen SomnodentSchiene eine bequemere Therapiemöglichkeit: Zwei Zahnschienen für Unter- und Oberkiefer verhindern mit einem
Mechanismus, dass Unterkiefer und Weichgewebe nach
hinten wegrutschen. So bleibt
der Atemweg offen, das
Schnarchgeräusch verschwindet und der Körper wird
gleichmäßig mit Sauerstoff
versorgt. Die Ärztin passt die
speziellen Zahnschienen an
und der Behandlungserfolg
wird vom HNO- oder Lungenfacharzt parallel mit überwacht. „Die Kosten werden
von den privaten Versicherungen und den gesetzlichen
Krankenkassen mit entsprechendem Befundschreiben gegebenfalls auch per Einzelfallentscheidung übernommen“,
erklärt die Zahnärztin.
Darüberhinaus verleiht die
Ärztin ihren Patienten einen
Schlafgurt, der etwa Atemgeräusche und -aussetzer registriert, so dass mit diesem
Screening weitere Diagnostik
beim HNO-Arzt oder Lungenfacharzt in die Wege geleitet
werden kann.
mpa
Zahnarztpraxis Münker
Töpferweg 81
23558 Lübeck
Tel.: 0451 / 826 16
www.praxis-muenker.de
Schmerzen im Gesicht
Waren Sie oder
sind Sie Raucher?
Mögliche Anzeichen für gereizte Nerven.
Plötzlich auftretende Gesichtsschmerzen können auf eine
Reizung der Gesichtsnerven
hindeuten. Die sogenannte
Trigeminusneuralgie betrifft
einseitig das Kinn, den Oberoder Unterkiefer, die Wangen
oder die Stirn. Darauf weist
der Berufsverband Deutscher
Neurologen (BDN) hin.
Die Attacken dauern nur
wenige Sekunden bis maximal zwei Minuten und können mehrmals täglich auftreten. Die Ursache: ein zu enger
Kontakt zwischen der Hirnarterie und dem Trigeminusnerv. Das pulsierende Blutgefäß reizt den Nerv dauerhaft.
Betroffene sollten sich so
bald wie möglich vom Arzt behandeln lassen. Denn die Be-
schwerden nehmen oft im Laufe der Zeit zu. Zudem können
sie im Verlauf auch von verschiedenen Triggern wie kalter Luft oder Berührung ausgelöst werden. Sind Menschen
jahrelang betroffen, versuchen sie, diese Trigger zu vermeiden und gehen etwa nicht
mehr nach draußen oder waschen sich an den entsprechenden Stellen nicht mehr.
Therapiert werden Betroffene mit Medikamenten. Hilft
das nicht, sind laut BDN auch
eine Operation oder eine
Strahlentherapie
möglich.
Wichtig ist, dass vor Beginn
der Behandlung andere Erkrankungen wie etwa Zahnoder Kieferbeschwerden ausgeschlossen werden.
dpa
Ruhig schlafen und entspannt aufwachen: Dr. Winnie MünFotos: hfr
ker rät Schnarchern zu speziellen Zahnschienen.
Leiden Sie unter Husten und Auswurf?
Ist Ihre Belastbarkeit eingeschränkt?
Sie sind zwischen 35 und 75 Jahre alt?
Unser Institut sucht zur Durchführung von klinischen
Studien Patienten, die an Untersuchungen zur Therapie
der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) mit
noch nicht zugelassenen Arzneimitteln mitwirken möchten.
Falls Sie Interesse an diesen Untersuchungen haben,
melden Sie sich bitte im Pneumologischen Forschungsinstitut an der Lungen Clinic Grosshansdorf GmbH.
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12
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Tag der offenen Tür
10 JAHRE Praxisklinik Travemünde
am 6. Juni 2015 von 11.30 bis 16.00 Uhr | Praxisklinik Travemünde
Am Dreilingsberg 7 | 23570 Lübeck-Travemünde
Buntes
Programm
10
Travemünde
(PKT)
Buntes
Programm
10Jahre
JahrePraxisklinik
Praxisklinik
Travemünde
(PKT)
undund
Mitmachangebote
Mitmachangebote
11.30 Uhr
11 30 Uhr
11.40 Uhr
11.50 Uhr
Begrüßung
Begrüßung
Klaus Abel, Geschäftsführer
Rückblick auf 10 Jahre PKT
Dr. Andreas Mohr, Internist
Ausblick –
Wie entwickelt sich die PKT
Dr. Laif Casper, Chirurg
Vorträge mit einer Dauer von etwa 20 Minuten
12.00 Uhr Darmkrebs
12.30 Uhr Chronische Schmerzen –
Was hat die Psyche damit zu tun?
13.00 Uhr Bluthochdruck – leise
aber gefährlich
13.30 Uhr Chronische Rücken- und
Ischiasschmerzen – Alternativen
zur Operation
14.00 Uhr Die Schulter – Wenn’s eng wird?
14.30 Uhr Vom Hören zum Verstehen –
hörFit Hörtraining
Alle Vorträge finden im Therapieraum
der Schmerzklinik im 1. OG statt.
‡ Hörtest
‡ Hörtest
‡ Wiegen, Blutzuckermessung u. Blutdruckmessung
‡ Interaktive Schulterarthroskopie-Simulation –
operieren Sie selber!
‡ Vorstellung der Chirurgisch-Orthopädischen
Praxis und Naturheilkunde in der Chirurgie
‡ Prüfen, rufen, drücken – Wiederbelebung
ganz einfach und Löschübungen an der Brandsimulationsanlage
‡ Entspannungsübungen für den Alltag
‡ Kinderschminken, Hautberatung und Kinderfotos
‡ Qigong, Yoga, Reha- u. Fitnesskursvorstellungen
‡ Vorstellung von Trainingsgeräten
‡ Fußdruck (Pädografie scannen des Fußes) /
Venendruckmessung
‡ Schulter-Kniemodelle, Narkose, Implantate
Arthroskopie, Vorstellung von Kieferimplantaten
‡ Sonographie Vorstellung, Kapselendoskopie
mit Video und Vorstellung der Praxis
‡ Händepflege und Händehygiene
‡ Duplex-Carotiden und Impfberatung
(Bitte Impfpässe mitbringen)
‡ Farb- und Sehtest
‡ Was fühlen Ihre Füße? – die Podologische Praxis
bestimmt Ihren Status!
‡ Hüpfburg und weitere Spiele für die Kleinen
‡ Für das leibliche Wohl ist gesorgt
* Gewinnspiel: In jeder teilnehmenden Einrichtung gibt es eine Frage zu beantworten, wer bei allen Fragen richtig liegt, kann interessante
Preise gewinnen! Die Einnahmen aus Kuchenverkauf etc. werden für einem guten Zweck gespendet.
Teilnehmende Unternehmen
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
13
Termine „Durchblick Gesundheit“
ndheit“
jeweils Mittwoch um 18.00 Uhr im Foyer in den Sana Kliniken Lübeck
Mittwoch, den 01.07.2015, 18-19 Uhr
Thema: Wenn die Schulter schmerzt – geht´s auch
ohne OP?
Referenten: Dr. med. Laif Casper, Leitender Arzt
der Praxisklinik Travemünde und Gründer des
Schulterzentrums.
Mittwoch, den 26.08.2015, 18-19 Uhr
Thema: Bluthochdruck – wie kommt er, wie geht er
und wie gefährlich ist er?
Referenten: Hypertoniezentrum: Prof. Dr. Joachim
Weil, Chefarzt der Medizinischen Klinik II - Kardiologie und Angiologie und weitere.
Mittwoch, den 16.09.2015, 18-19 Uhr
Thema: Erfolgreich Abnehmen mit Adipositaschirurgie – Nachsorge, Ernährung, Bewegung,
Patientenerfahrung.
Referenten: Zertiziertes Adipositaszentrum
Dr. med. Anya-Maria Stenger, Leiterin Adipositaszentrum und weitere.

Mittwoch, den 23.09.2015,
18-19 Uhr
Thema: Sana CardioMed Nord: Werden Sie Lebensretter und lernen Sie wie man reanimiert!
Vorträge und Praxisteil mit Übungen an Reanimationspuppen und Nutzung eines Debrillators an
öffentlichen Orten wie z.B. Flughafen.
Referenten: Prof. Dr. med. Joachim Weil, Chefarzt der Medizinischen Klinik II – Kardiologie und

Angiologie und Hans-Martin Grusnick,
Oberarzt
der Medizinischen Klinik II – Kardiologie und weitere.
Mittwoch, den 28.10.2015, 18-19 Uhr,
Thema: Gutartige Prostatavergrößerung!
Was kann „Mann“ dagegen tun?
Referenten: Ärzteteam der Klinik für Urologie.
Mittwoch, den 28.10.2015, 18-19 Uhr,
Hörsaal im UG der Sana Kliniken Lübeck
Thema: Buchvorstellung „Schlank durch OP“
Referenten: Begrüßung/Einleitung Dr. Anya-Maria
Stenger, Leiterin Adipositaszentrum, Faris Abu-Naaj
Referenten: Team der Medizinischen Klinik II Kardiologie und Angiologie.
Mittwoch, den 25.11.2015, 18-19 Uhr
Thema: Essen mit Genuß – trotz Diabetes
Referenten: Dr. med. Beate Fischer, Leiterin des
Diabeteszentrums. Weitere Mitwirkende: Diabetesteam und andere.
Mittwoch, den 02.12.2015, 18-19 Uhr
Thema: Akuter Bauchschmerz – Diagnostik und
Therapie
Referenten: Prof. Dr. med. Sandra Pauls,
Chefärztin der Radiologie, PD Dr. med. Sven
Eisold, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und
Viszeralchirurgie
Mittwoch, den 09.12.2015, 18-19 Uhr
Thema: Sana CardioMed Nord: Frauenherzen
schlagen anders!
Referenten: Dr. med. Birke Schneider, Chefärztin
der Med. Klinik II - Kardiologie und Angiologie.
Alle Termine sind kostenfrei. Eine Anmeldung
ist nicht notwendig, außer es ist angegeben.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter
04 51 / 585 - 14 39 zur Verfügung. Weitere Informationen nden Sie unter www.sana-luebeck.de
Weitere Veranstaltungen
05.09.2015
 - Fest Lebenscampus
19.09.2015 - Benezgegatta Rudern
26.09.2015 - MUK Gesundheitsmesse
Veranstaltungen in Travemünde
Freitag, den 20.11.2015,
14.30-15.30 Uhr

Vorstellung der Räumlichkeiten
der Schmerzklinik Travemünde
Hier wird um Anmeldung gebeten, da die max.
Teilnehmerzahl bei 15 Personen liegt. Bitte melden
Sie sich unter Telefon 04 51 / 585 - 14 39 oder
per E-Mail unter [email protected] an.
Mittwoch, den 11.11.2015, 18-19 Uhr
Thema: Das Herz und seine Facetten –
Schwerpunktthema der Herzwochen
Deutsche Herzstiftung, Blutdruckmessung und
Blutzuckermessung im Herzkatheterlabor.
Sana
Kliniken Lübeck GmbH
15 Personen
Kronsforder Allee 71-73 | 23560 Lübeck
Telefon 04 51 / 5 85 - 14 39 | [email protected]
14
Donnerstag,
21. Mai 2015
Sana Kliniken
Lübeck
Medizinische Klinik I
Gastroenterologie,
Diabetologie,
Pneumologie
PD Dr. med.
Matthias J. Bahr
Chefarzt und
Ärztlicher Direktor
Dr. med. Eike Burmester
Oberarzt
Ärztlicher Leiter
Endoskopie
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Risikoarmer Einblick
in den menschlichen Körper
Die Endosonografie vereint eine Spiegelung des Magen-Darm-Traktes
mit dem Ultraschall. So können frühe Tumorstadien erkannt werden.
Der endoskopische Ultraschall, auch Endosonografie
genannt, ist eine Untersuchungstechnik, die verschiedene Verfahren kombiniert:
die Spiegelung des MagenDarm-Traktes (Endoskopie)
mit dem Ultraschall. Während
die alleinige Endoskopie nur
eine Betrachtung der inneren
Oberfläche von Magen und
Darm zulässt, ist beim endoskopischen Ultraschall an der
Spitze des Endoskops eine zusätzliche Ultraschallsonde angebracht. Damit können je
nach gewählter Ultraschallfrequenz fast mikroskopisch genaue Schnittbilder der Speiseröhren-, Magen- oder Darmwand erzeugt und durch die
Wand hindurch sogar Nachbarorgane untersucht werden.
Der endoskopische Ultraschall wurde zuerst in der Urologie zur Beurteilung der Prostata angewendet. In einer rasanten Entwicklung ist seit
rund 30 Jahren auch die Diagnostik von Erkrankungen des
Magen-Darm-Traktes in den
Blickpunkt gerückt. Während
früher ausschließlich mechanisch angetriebene Ultraschallköpfe zur Anwendung
kamen, sind diese heute von
hochauflösenden elektronischen Schallköpfen abgelöst
worden. Die Leistungsfähigkeit und Bedeutung in der Diagnostik lässt sich beispielhaft am Rektum-Karzinom,
dem bösartigen Tumor des
Enddarms, demonstrieren. Tumoren des Dickdarmes und
Enddarmes entstehen überwiegend auf dem Boden von
kleinen Wucherungen (Polypen), die nach einer gewissen
Wachstumszeit in bösartige
Tumoren übergehen. Für die
Wahl der Therapie ist es ent-
Mikroskopisch genaue Schnittbilder von Magen- und Darmwand werden dank Endosonografie möglich.
scheidend, die Ausdehnung
der Tumoren und das Stadium der Erkrankung so genau
wie möglich zu kennen. Moderne, hochfrequente Schallköpfe erzeugen Ultraschall
mit Frequenzen zwischen
fünf und 20 Megaherz. So entsteht eine Detailauflösung,
welche sogar die Darstellung
einzelner Schichten der Darmwand ermöglicht. Es können
frühe Tumorformen erkannt
werden. Je nach Tiefe des Einwachsens eines Tumors in die
Wand werden unterschiedliche Stadien beschrieben. Die
sogenannten
T1-Tumoren
wachsen ausschließlich in der
oberflächlichen Schicht (Mucosa/Submucosa), die T2-Tu-
moren erreichen bereits die
tiefe Muskelschicht der Darmwand (Mucosa propria), die
T3-Tumoren überschreiten
die Darmwand und die T4-Tumoren wachsen in Nachbarorgane ein. Mit zunehmendem
Tiefenwachstum steigt das Risiko für Tochtergeschwülste.
Diese Metastasen verbreiten
sich unter anderem über die
Lymphbahnen und verschlechtern die Heilungsaussichten.
Für eine optimale Therapie
muss das Stadium der Tumorerkrankung beachtet werden.
So kann es in frühen Stadien
(T1) gelingen, Tumoren auch
endoskopisch ohne operativen Eingriff zu entfernen. Hin-
gegen bedürfen fortgeschrittene Tumoren einer Vorbehandlung durch Bestrahlung und
Medikamentengabe (RadioChemo-Therapie), um bessere Voraussetzungen für eine
Operation zu erzeugen. Bisher gelingt es ausschließlich
mit der Endosonografie, diese
frühen Tumorstadien von den
fortgeschrittenen abzugrenzen.
Ein weiterer, großer Vorteil
der Endosonografie besteht in
der Möglichkeit, gezielt Gewebe zu gewinnen und lokale
Therapien
durchzuführen.
Zur Gewebegewinnung wird
eine dünne Nadel unter Ultraschallkontrolle in das Gewebe, etwa in Lymphknoten, vorgeschoben, so dass Zellen zur
mikroskopischen Beurteilung
gewonnen werden. Es können Regionen, beispielsweise
der Brustraum, erfasst werden, die früher nur mit erheblichem Risiko erreicht wurden,
wie etwa bei Lungentumoren.
Die digitale Technologie erweitert die diagnostischen
Möglichkeiten zunehmend.
Neben der reinen Gewebedarstellung kann auch die Elastizität beurteilt werden. Zur
Darstellung der Durchblutung können sogenannte Ultraschallkontrastverstärker
gegeben werden. Therapeutisch hat die Endosonografie
auch eine Bedeutung bei entzündlichen Prozessen, zum
Beispiel Zysten nach Entzündungen der Bauchspeicheldrüse. Diese können durch
die Einlage von Prothesen
(Stents) entlastet werden. Damit ist die technisch aufwändige und schwierig erlernbare
Untersuchungsmethode zum
unverzichtbaren Bestandteil
der medizinischen Diagnostik
und Therapie geworden.
Kontakt:
Sekretariat
Frau Marieanne Cruse
Tel.: 0451/585-1401
E-Mail:
[email protected]
Sana Kliniken Lübeck GmbH
Kronsforder Allee 71–73
23560 Lübeck
Telefon 04 51 / 585-01
Fax 04 51 / 585-1234
E-Mail: [email protected]
Internet: www.sana-luebeck.de
Das bildgebende Verfahren visualisiert die Gewebeelastizität
im Bereich eines bösartigen Lymphknotens.
Endosonografische Darstellung eines Tumors in der Wand
Fotos: psdesign1 / Fotolia, Sana Kliniken
des Enddarms.
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
15
Klinik für Gefäßmedizin
und Thoraxchirurgie
Ein Bauchaortenaneurysma bleibt oft unbemerkt und wird nur zufällig per Ultraschall vom Hausarzt entdeckt. Klarheit verFotos: Sana Kliniken, grki / Fotolia
schaffen erst bildgebende Verfahren, die von Gefäß-Experten angewandt werden.
Ein Aneurysma
kann tödlich sein
Wird die Vergrößerung der Bauchschlagader rechtzeitig erkannt und behandelt,
kann ein Patient bereits nach wenigen Tagen wieder nach Hause gehen.
Eine Vergrößerung der Bauchschlagader (Aorta) auf über
drei Zentimeter Durchmesser
bezeichnen Mediziner als Bauchaortenaneurysma. Diese Erkrankung tritt verstärkt bei
Männern ab dem 65. Lebensjahr auf. Rauchen, Bluthochdruck sowie eine familiäre
Vorbelastung zählen zu den
wesentlichen Risikofaktoren.
Ein Bauchaortenaneurysma bleibt häufig über lange
Zeit unbemerkt. Oft wird es zufällig bei einer Ultraschalluntersuchung des Bauches
durch den Hausarzt oder von
einem anderen niedergelassenen Arzt entdeckt. Unbehandelt kann das Aneurysma
plötzlich platzen und der Patient durch die nachfolgende
starke Blutung versterben.
Erst wenn der Durchmesser
der Bauchschlagader fünf
Zentimeter und mehr beträgt,
sollten Patient und Arzt eine
Behandlung anstreben. Als
Spezialist wird der Gefäßmediziner schon möglichst frühzeitig hinzugezogen.
Mit modernsten computertomographischen Geräten untersuchen die Gefäßmediziner der Sana Klinik Lübeck
die Blutgefäße des Patienten.
Nach Erkennung legen die
Mediziner die beste nachfolgende Behandlungsmethode
Dr. med. Matthias Lenk
Chefarzt
Sana Kliniken Lübeck
Facharzt für Chirurgie,
Gefäß- und Thoraxchirurgie
Endovaskulärer Chirurg,
Notfallmedizin,
Ärztliches Qualitätsmanagement
Gefäßmedizinische und
Wundsprechstunde:
Montag 13 – 15 Uhr
Dienstag 13 – 15 Uhr
Donnerstag 08 – 11 Uhr
Anmeldung über
das Sekretariat
Ein Bild der Bauchschlagader vor der Operation: Die Aussackung in der Blutbahn (Pfeil)
zeigt das Ausmaß der Erkrankung.
für jeden einzelnen Patienten
fest. In der gefäßmedizinischen Klinik der Sana Klinik
Lübeck werden die meisten
Patienten mittels einer sogenannten Endostent-Graft-Prothese behandelt.
Dabei handelt es sich um eine mit Kunststoff überzogene
Metallstütze, die über kleine
Hautschnitte in den Leistenbeugen in den erkrankten Gefäßabschnitt der Bauchschlagader eingesetzt wird. Die Operation nimmt etwa zwei Stunden in Anspruch. Bereits drei
Per Computertomographie ist der eingebrachte Stent im Bereich der Bauchschlagader als
Gitternetz gut erkennbar (Pfeile).
bis fünf Tage später kann der
Patient die Klinik meistens
wieder verlassen.
Die minimal-invasive Methode kommt jedoch nicht für
alle Patienten in Betracht. In
Einzelfällen muss auch eine offene Operation mit großem
Bauschnitt durchgeführt werden.
Die Gefäßspezialisten wählen das ideale Behandlungsverfahren nach medizinischen und persönlichen Maßgaben individuell für jeden Patienten aus.
Gefäß- und
Wundsprechstunde
In der Gefäß- und Wundsprechstunde beraten die Ärzte ihre Patienten auch über andere Erkrankungen der Arterien und Venen.
Montag: 13 bis 15 Uhr
Dienstag: 13 bis 15 Uhr
Donnerstag: 8 bis 11 Uhr
Sprechstunden nur nach
vorheriger Vereinbarung.
Tel.: 0451 / 585 14 79
Frau Myriam Mebius
Tel.: 0451/585-1479
E-Mail:
[email protected]
Sana Kliniken Lübeck GmbH
Kronsforder Allee 71–73
23560 Lübeck
Telefon 04 51 / 585-01
Fax 04 51 / 585-1234
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Internet: www.sana-luebeck.de
16
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Hepatitis ist heimtückisch
Stilles Leiden: Die virusbedingte Leberentzündung bleibt oft unbemerkt, kann aber
lebensbedrohliche Folgen haben. Gerade Reisende sollten rechtzeitig an Impfungen denken.
„Sie sind zwischen 10 und 60
Jahre alt und gesund? Dann
würden wir uns freuen, Sie als
Blutspender begrüßen zu dürfen“, warb das UKSH Lübeck
auf seiner Website. Tabea R.
fühlte sich angesprochen.
Schon Tage später nahm die
Bürokauffrau Kontakt auf. Als
Neuspenderin wurde die
30-Jährige per Schnelltest auf
ihre Spendentauglichkeit untersucht. Das Ergebnis ließ Tabea R. erstarren: Sie litt an Hepatitis C, einer virusbedingten Leberentzündung. „Ich
hatte nichts bemerkt, weder
Schmerzen noch Unwohlsein“, sagt sie.
Die bittere Zufallsdiagnose
war für Tabea R. Glück im
Unglück. Denn ohne die
Leber, die größte menschliche Drüse, geht nichts. „Sie
entgiftet den Körper“, erklärt Dr. Matthias Bahr, assoziiertes Mitglied der Deutschen Leberstiftung Hannover und Chefarzt sowie Ärztlicher Direktor der medizinischen Klinik I der Sana Klinik
Lübeck. Die Leber steuert zudem den Hormonhaushalt und bildet
die Schaltzentrale des Stoffwechsels. Kurz: Die Leber vollbringt Höchstleistungen.
So wie Tabea R., die vermutet, sich im Tattoo-Studio oder
beim ungeschützten Sexualverkehr infiziert zu haben, ergeht es vielen Betroffenen:
Sie spüren nichts von ihrer Lebererkrankung. Das Organ leidet über Jahre hinweg still.
Hepatitis verursacht keine
Schmerzen und ruft maximal
unspezifische Symptome wie
Abgeschlagenheit, Juckreiz
der Haut oder ein Druckgefühl im Oberbauch hervor.
Dementsprechend sucht lediglich ein Bruchteil der Hepatitis-Betroffenen einen Arzt
auf. „Das ist fatal, da die Folgen einer unentdeckten Leberentzündung schwerwiegend sein können“, sagt Dr.
Matthias Bahr von der Deutschen Leberstiftung. Eine akute Leberentzündung kann
zwar in einigen Fällen folgenlos ausheilen, doch sie kann
auch zu akutem Leberversagen führen oder einen chronischen Verlauf nehmen und
schwere Folgeerkrankungen
wie Leberzirrhose oder Leberkrebs nach sich ziehen.
Mediziner unterscheiden
fünf Hepatitis-Viren: A, B, C,
D und E. „Gerade jetzt zur Urlaubszeit wird Hepatits wieder ein Thema. Reisende sollten aufpassen“, rät Dr. Bahr.
„Denn sowohl Hepatitis A wie
auch Hepatitis E erwirbt man
fäkal-oral, also etwa durch verschmutztes Wasser oder
durch ungeschältes Obst.“ Gerade in Südeuropa, Mittelamerika, Indien, Afrika und
China kommen
Hepatitis A
und Hepatitis E vor.
Der Unterschied: Ge-
D) D) Die Folgen einer
unentdeckten
Leberentzündung
können schwerwiegend
sein.“
Dr. med. Matthias Bahr
gen Hepatitis A existiert eine
Impfung mit inaktiven Viren,
jedoch nicht gegen Hepatitis
E. „Doch gegen beide Viren
gibt es im Fall eines akuten
Krankheitsausbruchs Medikamente“, erläutert Dr. Matthias Bahr. Mindestens die erste
der zwei Hepatitis-A-Impfspritzen sollte man sich vor
dem Abflug abholen. Bereits
eine Woche nach der ersten Injektion tritt 95-prozentiger
Impfschutz ein. Die zweite
Spritze kann man sich sogar
noch ein bis sechs Monate später verabreichen lassen. Hepatitis A und E nehmen keine
chronischen Verläufe.
Anders Hepatitis B: Das Virus ist durch Blut und Sexualkontakte übertragbar und gilt
als hochgradig ansteckend.
Auch hier wird Urlaubsreisenden, gerade solchen mit Ziel
Ostasien, eine vorsorgliche
Impfung mit drei Injektionen
Stadien einer chronischen
Lebererkrankung.
Grafik: Deutsche Leberstiftung,
7activestudio / Fotolia, Foto: hfr
binnen sechs Monaten empfohlen. Die Impfung ist allgemein gut verträglich. Doch
trotz der Impfmöglichkeit
zählt man in Deutschland immer noch jährlich 2000 Neuinfektionen.
Diese
Hepatits-B-Fälle können chronisch
werden und erfordern dann eine medikamentöse Dauertherapie. „Die Behandlung jedes
Einzelfalls in Dauertherapie
kostet die Krankenkassen pro
Jahr einen hohen vierstelligen Betrag“, schätzt Dr. Bahr.
Die dritte Form, Hepatitis
C, wird durch Blut übertragen. Darum testet man heute
in Deutschland jede einzelne
Blutkonserve auf das Virus.
Ein Impfwirkstoff gegen Hepatitis C ist bislang noch nicht
bekannt. Die aktuellste Erhebung aus dem Jahr 2013 ergab, dass bundesweit 5156
Personen mit Hepatitis C infiziert sind. Die gute Nachricht:
Hepatitis C ist seit zwei Jahren dank einer neuen Kombinationstherapie verhältnismäßig gut medikamentös behandelbar. Bei der Auswahl der
richtigen Medikamente ist es
wichtiger denn je, auf den sogenannten Genotyp des Patienten zu achten. Denn je
nach Genotyp, wovon es
sechs gibt, kann ein Medikament hochpotent oder unwirksam sein. Eine Hepatitis-C-Therapie kostet zwischen 60 000 und 100 000
Euro, ist aber hocheffizient.
Die rasante Entwicklung der
Hepatitis-C-Therapie kann
man als medizinische Revolution bezeichnen, meint die
Deutsche Leberhilfe. Sie prophezeit, dass in naher Zukunft die Mehrheit der Patienten als geheilt betrachten werden kann. Doch für viele Betroffene kommen die neuen
Therapien zu spät – diese Patienten leiden bereits an Leberzirrhose und Leberkrebs.
Die Voraussetzung einer Infektion mit Hepatitis D ist die
zuvor bestehende Hepatitis-B-Infektion. Das eine bedingt das andere. Diese Form
der Leberentzündung kann
im Extremfall chronisch werden, heilt aber meistens von alleine aus. Im ungünstigen Fall
zieht aber auch Hepatits D eine Leberzirrhose oder Leberkrebs nach sich.
Tabea R. gilt heute, nachdem über sechs Monate kein
Hepatitis-C-Virus mehr in ihrem Blut nachgewiesen wurde, als geheilt. Die Zufallsdiagnose im Rahmen einer Blutspende hat ihr womöglich das
Leben gerettet.
jnp
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
17
Wir machen
mehr, als viele
glauben!
Die SOS-Kinderdörfer sind seit über 40 Jahren in Nepal. So konnten sie direkt nach dem ErdFotos: SOS-Kinderdörfer weltweit
beben mit der Nothilfe beginnen.
Nach der
Katastrophe
SOS-Kinderdorf
in Swasiland
SOS-Nothilfe
in Syrien
Langfristiges Denken ist wichtig, um den Menschen in
Nepal beim Wiederaufbau zu helfen.
„Ich schaute Fernsehen, als
die Erde bebte und das ganze
Haus wackelte“, sagt der
13-jährige Pravin, der mit seiner Mutter und dem 16-jährigen Bruder in Bhaktapur, einer Stadt wenige Kilometer
östlich von Kathmandu, lebte.
„Ich wollte nach oben zu meiner Mutter rennen, aber da
brach der Boden unter meinen Füßen weg.“
Pravin hatte Glück im Unglück: Als das Haus einstürzte, lag er unter dem Kühlschrank und wurde so vor herabprasselnden Backsteinen
geschützt.
Bald begannen Pravins Mutter, der Bruder und Nachbarn
in den Trümmern nach dem
Jungen zu graben. „Zuerst
legten wir einen Fuß von Pravin frei“, erinnert sich die Mutter. „Daran zogen wir ihn aus
den Trümmern. Auch sein Gesicht hat einiges abbekommen.“
„Jetzt haben wir nichts
mehr”, sagt Pravin, auf den
Resten des Hauses stehend.
„Zur Schule gehen kann ich
auch nicht mehr“, fügt er traurig hinzu. „Ständig gibt es
Nachbeben, die Schule ist beschädigt und nicht sicher.“
„In den ersten Wochen
nach dem Beben sind Erste
Hilfe, Nahrung und Notunterkünfte wichtig“, sagt Shankar
Pradhanangar, Leiter der
SOS-Kinderdörfer in Nepal.
Pravin steht auf den Trümmern seines Hauses. Nun hat die
kleine Familie nichts mehr.
„Doch wir müssen auch langfristig denken: Die meisten
Menschen in Nepal sind arm.
Ihr Häuschen war ihr ganzer
Besitz. Nun haben sie nichts
mehr. Deshalb müssen wir bereits jetzt den Wiederaufbau
planen.“
Im Erdbebengebiet liegen
fünf SOS-Kinderdörfer, drei
in unmittelbarer Nähe von
Kathmandu. „Wir haben sofort Kinder und Erwachsene
aus der Umgebung aufgenommen, die ihre Häuser und
Wohnungen verloren haben“,
sagt Pradhanangar. Noch heute sind in einem Kinderdorf
1200 Familien untergebracht.
In 17 Nothilfe-Kitas werden
zudem tagsüber tausende Kinder betreut und erhalten drei
Mahlzeiten, während sich ihre Eltern um den Wiederaufbau der Häuser kümmern.
SOS nimmt in den Kinderdörfern auch Kinder auf, die ihre
Eltern verloren haben oder
von ihnen getrennt wurden.
Auch Pravin und seine Familie werden von SOS unterstützt. Sein größter Wunsch ist
– im Gegensatz zur Mutter –
nicht ein neues Haus. „Bald
wieder in die Schule gehen zu
können wäre toll“, sagt er.
www.sos-kinderdoerfer.de
Spendenkonto weltweit
IBAN:DE22430609672222200000
BIC: GENO DE M1 GLS
GLS Bank, Stichwort: Nepal
SOS-Familienhilfe
in Indien
SOS-medizinisches
Zentrum in Uganda
SOS-Sozialzentru
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Weißrussland
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18
Donnerstag,
21. Mai 2015
DRK Krankenhaus
Grevesmühlen
Klützer Straße 13-15
23936 Grevesmühlen
Tel.: 03881 / 72 60
www.drk-kh-gvm.de
Unfallchirurgie und
Orthopädische
Chirurgie
Chefarzt Dr. med. Dirk Steffen
Tel.: 03881 / 72 65 01
[email protected]
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Hilfe beim häufigsten
Knochenbruch
Schiene, Schrauben oder Platten: Wie ein Speichenbruch optimal versorgt wird,
erklärt Dr. Dirk Steffen vom DRK-Krankenhaus Grevesmühlen.
Der Junge, der vom Skatebord fällt, und die Rentnerin,
die auf dem Fußweg ausrutscht, tun oft instinktiv das
Gleiche: Sie versuchen, den
Sturz mit der ausgetreckten
Hand aufzufangen. Dabei
kann die Speiche nahe des
Handgelenks brechen. Das
passiert in Deutschland über
100 000 Mal pro Jahr. Damit
ist der handgelenksnahe Speichenbruch (distale Radiusfraktur) einer der häufigsten
Knochenbrüche.
„Viele der Patienten, besonders die jüngeren, haben
Glück im Unglück“, sagt Dr.
Dirk Steffen, Chefarzt
für Unfallchirurgie
und orthopädische
Chirurgie. „Sie erleiden einen Speichenbruch, der meistens
komplikationslos ausheilt
und kaum Spätfolgen nach
sich zieht.“ Bei älteren Menschen, die etwa unter Osteoporose (Knochenschwund) leiden, kann es allerdings zu einem verzögerten Heilungsprozess kommen.
Ein Speichenbruch ist auf
Anhieb oft nicht ersichtlich,
nur eine Schwellung zeigt
sich. Erst das Röntgenbild in
zwei Ebenen gibt Aufschluss
darüber, ob und wie sich die
Knochenenden verschoben
haben und ob möglicherweise
auch das Gelenk lädiert ist.
Bei einfachen Frakturen ohne Beschädigung des Handgelenks bringt der Arzt
die Knochenenden
wieder in die korrekte Position und stellt
den Arm mit einer
Schiene ruhig. Halten
die verschobenen
Knochenenden ihre Position
jedoch nicht, muss der Chirurg die Knochen operativ fixieren.
Das gilt auch bei einer
Beteiligung des Gelenks oder bei anderen Komplikationen wie etwa
einem Trümmerbruch. Bei komplizierteren Brüchen setzt Dr.
Dirk Steffen spezielle
Platten,
Schrauben oder ein
äußeres Fixiergestell
ein.
Ganz besonderen Wert legt man
im DRK-Krankenhaus Grevesmühlen darauf,
die Behandlung
frühzeitig mit individuell abgestimmten physiotherapeu-
Speichenbrüche heilen
bei jungen Menschen oft
komplikationslos und ohne Spätfolgen aus.
Foto: grafikplusfoto / Fotolia
tischen Übungen zu optimieren. „So bestehen beste Chancen, schnell wieder die volle
Funktionsfähigkeit zu erreichen“, erläutert Dr. Steffen.
Immer wieder geschieht es,
dass sich in der traumatologisch-orthopädischen Sprechstunde des DRK-Krankenhauses Grevesmühlen neue Patienten mit fehlverheilten
Frakturen vorstellen. „Wenn
die Erstversorgung nicht optimal verlief – zum Beispiel
nach einem Skiunfall – können erhebliche Beschwerden
zurückbleiben“, sagt Unfallchirurg Dr. Steffen. Diese
Fehlstellungen müssen in der
Regel operativ korrigiert werden.
Mit Hilfe einer stabilen Fixierung durch eine Korrekturplatte sind die meisten dieser
Fälle zu beheben. Ein hier oft
unvermeidlicher Verlust an
Knochensubstanz lässt sich
unkompliziert durch körpereigenes Material auffüllen. Dieses wird über einen kleinen
Schnitt aus dem Beckenkamm des Patienten entnommen und wächst zügig mit
dem Speichenknochen zusammen.
Wenn der Körper sich wehrt
Die Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis ist die
häufigste Form der Schilddrüsenentzündung.
Allgemein- und
Visceralchirurgie
Chefarzt Dr. med. Uwe Fülkell,
Ärztlicher Direktor
Tel.: 03881 / 72 63 01
[email protected]
Abgespanntheit, Antriebsschwäche, brüchige Nägel
und trotz normaler Ernährung
eine Gewichtszunahme – diese Probleme hatten sich bei
der Patientin gemehrt, seit sie
55 Jahre alt geworden war.
Was der Hausarzt mit Wechseljahren in Verbindung
brachte, beleuchtete eine Blutanalyse genauer: Bestimmte
Hormonwerte waren nicht in
Ordnung, alles deutete auf eine Schilddrüsenerkrankung
hin. Ultraschall und Gewebeprobe ergaben: Die Frau litt
unter einer bestimmten Form
einer Schilddrüsenentzündung, der sogenannten Hashimoto-Thyreoiditis.
Die chronische Erkrankung
ist die häufigste Form der
Schilddrüsenentzündung. Bei
der Autoimmunerkrankung
hält der Körper die eigene
Schilddrüse für einen Fremdkörper und wehrt sich dagegen mit der Produktion von
Antikörpern, die das Gewebe
der Schilddrüse angreifen. Fatalerweise wird die Entzündung gerade im Anfangsstadium leicht übersehen, denn die
Symptome ähneln typischen
Wechseljahrsbeschwerden.
„Die Entstehung dieser speziellen Form von Schilddrüsenentzündung ist möglicherweise häufig genetisch bedingt, das ist aber noch nicht
abschließend geklärt“, sagt
Dr. Uwe Fülkell, Schilddrüsenspezialist und Ärztlicher Direktor am DRK-Krankenhaus
Grevesmühlen. „Sie zerstört
das Gewebe und schränkt die
Schilddrüse in ihrer Funktion
ein. Daher gilt diese Erkrankung als Hauptursache einer
Schilddrüsenunterfunktion.“
Während einige Varianten
der Schilddrüsenentzündung
mit der richtigen Therapie
meist innerhalb weniger Wochen ausheilen, müssen Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis leben. Den Hormonmangel ersetzen sie durch die
Einnahme von Tabletten.
„Die Diagnose Schilddrüsenunterfunktion muss allerdings wirklich gesichert sein“,
so Dr. Fülkell. „Sonst besteht
die Gefahr der Überdosierung
künstlicher Hormone, was zu
Osteoporose und Herzrhythmusstörungen führen kann.“
Errät Betroffenen, die Hormondosis einmal im Jahr prüfen zu
lassen. Damit Schilddrüsenprobleme frühzeitig erkannt
werden, sollten Frauen mit Problemen in den Wechseljahren
generell auch ihre Schilddrüse
untersuchen lassen.
Hashimoto-Thyreoiditis ist
unheilbar. Foto: ruigsantos / Fotolia
Die Schilddrüse
Die Schilddrüse regelt die Hormonsteuerung von Nerven und
Muskeln, beeinflusst Kreislauf,
Stoffwechsel und psychisches Befinden. Hauptursache von Schilddrüsenerkrankungen ist Jodmangel. Wenn dieses Spurenelement
nicht in ausreichender Menge
vorhanden ist, beginnt das Gewebe zu wuchern – es bilden sich
Knoten oder sogar ein Kropf. Vor
allem bei Frauen ab 50 finden
sich oft Knoten, die operiert werden müssen.
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
19
Mit Hyperthermie
gegen Krebs
In Bad Segeberg ergänzt Wolfgang Ziese mit
biologischen Verfahren Standardtherapien.
Die Spiralanästhesie betäubt eine bestimmte Körperregion des Patienten, schaltet aber
nicht dessen Bewusstsein aus.
Fotos: DRK-Krankenhaus, beermedia.de / fotolia
Lokale Anästhesie
Es muss nicht immer Vollnarkose sein.
Der Gedanke an eine bevorstehende Operation löst bei
vielen Menschen Unbehagen
aus. Viele sorgen sich aber
gar nicht um den Eingriff
selbst – vielmehr haben sie
Angst vor der Narkose und davor, das Bewusstsein verlieren. Manch einer ist sogar von
der Angst gequält, nicht mehr
aufzuwachen. „Für solche Befürchtungen haben wir zwar
absolutes Verständnis“, sagt
Dr. Ursula George, Chefärztin für Anästhesie und Intensivmedizin am DRK-Krankenhaus Grevesmühlen. „Doch
kein Patient muss sich Sorgen
machen. Die Ausstattung mit
zuverlässig arbeitenden Narkosegeräten auf dem neuesten technischen Stand und
modernste Überwachungseinheiten stehen für ein
Höchstmaß an Sicherheit.“
Viele Eingriffe führt das
DRK-Krankenhaus Grevesmühlen zudem gar nicht in
Vollnarkose durch. Stattdessen kommen unterschiedliche lokale und regionale Anästhesiemethoden zum Einsatz, die ebenso wirksam wie
schonend sind. Welche Art
von Narkose die am besten geeignete ist, legen Dr. George
und ihr Team bei jedem Patienten individuell nach medizinischer Notwendigkeit und
nach einem ausführlichen vertrauensvollen Gespräch fest.
Eine ausgesprochen zuverlässige und häufig angewandte
Narkosemethode ist die sogenannte Spiralanästhesie, die
nur eine bestimmte Körperregion betäubt, aber nicht das
Bewusstsein des Patienten
ausschaltet. Sie wirkt schnell
und lässt sich sehr gut dosieren. Dazu wird das Betäubungsmittel zwischen zwei
Wirbelfortsätzen der Lendenwirbelsäule in die Rückenmarksflüssigkeit gespritzt.
Bei vielen Eingriffen in der
unteren Körperhälfte wie etwa Hüft- oder Kniegelenkoperationen, Leistenbruch-OPs
oder Eingriffen im Unterbauch ist dies Standard. „Dieses hochwirksame und gleichzeitig den Patienten so wenig
wie möglich belastende Verfahren hat sich außerordentlich bewährt“, sagt die erfahrene Anästhesistin. Um Ängste weitgehend auszuschließen, erhält der Patient kurz
vorher zusätzlich ein leichtes
Beruhigungsmittel.
Eventuell nach der Operation auftretende Wundschmerzen lassen sich mit dieser Anästhesiemethode ebenfalls gezielt beseitigen. Ein weiterer
Vorteil: Oft verringert sich die
Aufenthaltszeit im Aufwachraum und die gesamte Verweildauer im Krankenhaus.
„Eine lückenlose Überwachung sämtlicher lebenswich-
tiger Funktionen ist selbstverständlich“, erklärt die Chefärztin für Anästhesie. „Dadurch stellen wir absolut sicher, dass die individuell erforderliche Narkosetiefe stets
ebenso gewährleistet ist wie
ein sicheres und rasches Erwachen.“
DRK-Krankenhaus
Grevesmühlen
Dr. med. Ursula George,
Chefärztin für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Tel.: 03881 / 72 62 06
[email protected]
www.drk-kh-gvm.de
Mit hautverträglicher Infrarotbestrahlung erwärmt Wolfgang Ziese, Facharzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren, den Körper seines
Patienten sanft auf fiebrige
Temperaturen. Der Fachbegriff dafür lautet Hyperthermie. Mit dem Verfahren verbessert Ziese die Wirkung einer Chemotherapie und unterstützt das Immunsystem sowie körpereigene Entgiftungsfunktionen.
Die Ganzkörper-Hyperthermie und die Elektro-TiefenHyperthermie sind Teil eines
komplementär biologischen
Behandlungskonzepts. „Diese aktivieren das Immunsystem und optimieren etablierte
Krebstherapien“, sagt Wolfgang Ziese. „Die Maßnahmen
sind keine Alternative, sondern eine sinnvolle Ergänzung.“ Auch der galvanische
Gleichstrom stellt eine wirkungsvolle Behandlungsoption bei verschiedenen Tumorerkrankungen dar.
In seinem Bad Segeberger
Hyperthermie- Zentrum arbeitet Wolfgang Ziese eng mit
Onkologen und Strahlentherapeuten zusammen. So kann
die Behandlung abgestimmt
Anzeige
werden, um das Bestmögliche
für einen Krebspatienten zu
erreichen: eine Verstärkung
der Therapie bei einer gleichzeitigen Reduzierung der Nebenwirkungen.
hil
Wolfgang Ziese
Facharzt für Allgemeinmedizin
und Naturheilverfahren
Jasminstr. 2, 23795 Bad Segeberg
Tel.: 0 45 51 / 80 01 33
www.mediziese.de
Wolfgang Ziese bietet komplementäre biologische
Krebstherapien an.
Foto: hil
20
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Moderne Operationsmethoden
minimieren Wundschmerz und Narben
Katholisches MarienKrankenhaus Lübeck
Fachabteilungen:
Chirurgie
Anästhesie
Augenheilkunde
Frauenheilkunde
Geburtshilfe
Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Innere Medizin
Urologie
Etwa 50 Ärzte aus den Fachgebieten Chirurgie, Augenheilkunde, Gynäkologie, Geburtshilfe, Innere Medizin sowie
Urologie sind als Belegärzte im
Lübecker Marien-Krankenhaus an der Parade tätig.
Operationen werden begleitet von sechs Anästhesieärzten
und speziell ausgebildeten
Pflegekräften.
Diese personelle Aufstellung sowie die ausgezeichnete Infrastruktur des Lübe-
Belegärzte der
Fachabteilung
Chirurgie
Im Katholischen MarienKrankenhaus werden jährlich rund 6000 Eingriffe
vorgenommen. Operiert
wird bevorzugt mit modernen, minimal-invasiven
OP-Verfahren, da diese
besonders schonend für
die Patienten sind. Wundschmerz und Narbenbildung unterbleiben dabei
weitgehend. Fotos: xixinxing/fotolia, cp, Marien-Krankenhaus
Dr. med. Friedrich W. Busse, FA
für Chirurgie und Unfallchirurgie
Joachim Kaduk, FA für Chirurgie,
Unfallchirurgie und Orthopädie
Dr. med. Thomas Kron, FA für
Chirurgie und Unfallchirurgie
D) D) Wir haben hier eine sehr große medizinische
Kompetenz, weil jeder Mediziner ein Spezialist
auf seinem Gebiet ist. Fachärztliche Qualifikation,
jahrelange Erfahrung, großes Engagement sowie
chirurgisches Können zeichnet alle Kollegen aus.“
Dr. med. Helge Kötschau, Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie
cker Marien-Krankenhauses
mit seinen vier Operationssälen und dem speziellen Operationssaal für Kaiserschnittentbindungen ermöglichen es,
dass rund 6000 Eingriffe pro
Jahr vorgenommen werden
können.
Bei Operationen im Bauchraum setzen die chirurgisch tätigen Belegärzte auf moderne
Techniken. Ein Beispiel dafür
sind minimal-invasive Operationsverfahren. Bei der sogenannten „Schlüssellochtechnik“ führt der Chirurg über
zwei kleine Schnitte spezielle
OP-Instrumente sowie eine
winzige Kamera in das
OP-Gebiet ein. So kann
der Arzt den Eingriff
über einen Monitor verfolgen. „Die eingesetzte minimal-invasive Technik ist be-
sonders schonend für die Patienten, da punktgenau gearbeitet wird. Dadurch kann der
Wundschmerz weitgehend
vermieden werden, und auch
die Narbenbildung wird vermindert“, erklärt Dr. med. Helge Kötschau, Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie.
Zum Einsatz kommt die minimal-invasive Methode zum
Beispiel bei gynäkologischen
Operationen wie Gebärmutterentfernungen, auch bei Gallenblasen-und Blinddarmentfernungen, in der Hernienchirurgie sowie in der Chirurgie
des Dickdarms und des Darmausganges.
Neben diesen Operationen
im Bauchraum werden im Marien-Krankenhaus auch chirurgische Eingriffe an Schilddrüsen und Nebenschilddrüsen, die eine besonders subti-
le Operationstechnik erfordern, vorgenommen. An
Hals, Nasen und Ohren, einem weiteren Fachgebiet, führen die Belegärzte im Jahr etwa 1800 Operationen durch.
Das interdisziplinäre Zentrum Adipositas mit den verschiedenen Möglichkeiten
der Metabolischen Chirurgie
bildet einen weiteren Schwerpunkt im Krankenhaus an der
Lückecker Parade. Die Spezialisten des UKSH, Campus Lübeck, nutzen die gute Infrastruktur des Marien-Krankenhauses, um Patienten mit einer Operation zu einem normalen und gesunden Körpergewicht zu verhelfen.
Bei allen chirurgischen Eingriffen legen die Anästhesisten des Marien-Krankenhauses besonderen Wert darauf,
die Narkose an die individuellen Erfordernisse des Patienten anzupassen. Grundlage
hierfür sind moderne, kurzwirksame Narkosemedikamente in Verbindung mit aktuellen Narkose- und Überwachungsgeräten, die eine präzise Steuerung der Tiefe und
Dauer einer Allgemeinanästhesie ermöglichen.
Die Anästhesisten verfügen
über weitreichende Erfahrung
mit Kindernarkosen und können so auf die besonderen Bedürfnisse der kleinen Patienten eingehen.
„Wir haben hier eine sehr
große medizinische Kompetenz, weil jeder unserer Mediziner ein Spezialist auf seinem
Gebiet ist“, sagt Dr. Kötschau.
„Fachärztliche Qualifikationen, jahrelange Erfahrung, allerhöchstes Engagement sowie chirurgisches Können
zeichnet sämtliche Kollegen
aus.“
cp
Vorträge für Patienten
Am Donnerstag, 11. Juni, spricht
Dr. med. Jan Marxsen, Facharzt
für Innere Medizin, zum Thema
Chemotherapie und deren Wirkungsweise. Am Donnerstag,
9. Juli, informiert Dr. med. Reinhard Lettau, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, über
die Schwangerschaftsvorsorge.
Beide Veranstaltungen finden
um 19 Uhr im Konferenzraum
Alte Kapelle statt und können ohne Voranmeldung besucht werden.
Erfolgreiche Hernien-Chirurgie
Am Marien-Krankenhaus werden immer mehr Operationen
zur Therapie von Eingeweidebrüchen durchgeführt.
Wenn die Bauchdecke eine
Schwachstelle besitzt, können
Organteile des Bauchraumes
nach außen vorfallen. „Einen
solchen
Eingeweidebruch
nennt man Hernie“, erklärt Dr.
med. Helge Kötschau, Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie.
Eingeweidebrüche entstehen insbesondere dann, wenn
sich der Druck im Bauchraum
beim Niesen, beim Husten
oder beim Pressen sowie beim
Heben schwerer Lasten erhöht. „Da sich derartige Hernien nicht von alleine zurückbilden und sie häufig starke
Schmerzen verursachen, größer werden und auch das Risiko einer Einklemmung von
Eingeweideteilen besteht, ist
eine Operation die einzig mögliche Therapieoption“, erklärt
Dr. Kötschau.
Die häufigste Hernienform
ist der Leistenbruch. Sie betrifft in der deutlichen Mehrzahl Männer. Drei Prozent aller Kinder haben einen angeborenen Bruch.
Verschiedene Operationsverfahren stehen zur Verfügung, die je nach individuellen Gegebenheiten ausgewählt werden. Neben einer
konventionellen Methode, bei
der der Chirurg den Bruchinhalt von außen in den Bauchraum zurückverlagert und anschließend die Öffnung in der
Bauchdecke verschließt, gehört die minimal-invasive Operationstechnik mit Kunststoffnetz (TEP und TAPP). „Die
Leistenbruch Operation mit
Verstärkung der Bauchwand
durch ein absolut gewebeverträgliches feines Kunststoffnetz ist sehr sicher und bietet
große Vorteile gegenüber einer konventionellen Methode.
Körperliche und sportliche Belastungen sind bereits nach
ein bis zwei Wochen möglich“, so Dr. Kötschau. „Positiv ist außerdem, dass die
Bauchmuskulatur
intakt
bleibt.“
Sogar beidseitige Leistenbrüche können mit dieser Operationstechnik problemlos auf
einmal operiert werden. Auch
der Krankenhausaufenthalt
fällt mit etwa zwei Tagen wesentlich kürzer aus. „Neben
einem deutlich geringeren
Wundrisiko ist zudem das Ergebnis auch kosmetisch als
gut anzusehen.“
Moderne Operationstechniken wie die minimal-invasive
Bauchspiegelung, die sogenannte Laparoskopie, sind
auch bei der Behandlung ei-
ner Narbenhernie angesagt.
Sind die Eingeweide in der
Umgebung von früheren Operationsnarben in der Bauchdecke vorgefallen, können mithilfe einer solchen Laparoskopie
die Bauchhöhle und die darin
liegenden Organe sichtbar gemacht werden. „Die Bruchpforte wird in diesem Fall von
innen verschlossen, zusätzlich
wird auch hier ein Kunststoffnetz fixiert, das die Bruchlücke von innen abdeckt“, so Dr.
Kötschau. Die minimal-invasive Methode bietet für den Patienten Vorteile und Sicherheit. „Man vermeidet durch
die laparoskopische Operation die Öffnung des Bauchraumes von außen und damit eine
große Wunde. Dadurch werden auch Schmerzen und das
Risiko einer Wundinfektion erheblich reduziert.“
cp
Dr. med. Helge Kötschau ist ein ausgewiesener Spezialist für
die Operation von Hernien.
21
Katholisches MarienKrankenhaus Lübeck
Vier Operationssäle und ein spezieller OP für Kaiserschnittentbindungen ermöglichen es den
Ärzten des Marien-Krankenhauses Lübeck, pro Jahr rund 6000 Eingriffe vorzunehmen.
Parade 3, 23552 Lübeck
Tel.: 0451 / 14 07 - 0
www.marien-krankenhaus.de
Dr. med. Harald Blydt-Hansen,
FA für Chirurgie
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Parade 3, 23552 Lübeck
Tel.: 0451 / 14 07 - 0
www.marien-krankenhaus.de
Belegärzte der
Fachabteilung
Chirurgie
Der Handchirurg Dr. med. Martin Wienecke weiß, welche
Therapie bei Hand- und Fingerschmerzen die beste ist.
Hände ohne Schmerzen
Oft kann die Handchirurgie die
Funktionsfähigkeit der Hände wiederherstellen.
„Sind die Hände durch einen
Unfall oder eine Erkrankung
in ihrer Funktion beeinträchtigt, hat das starke Auswirkungen auf den beruflichen und
privaten Alltag“, sagt Dr. Martin Wienecke. „Die Handchirurgie bietet viele Möglichkeiten, die Funktionsfähigkeit
wiederherzustellen.“ Der Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie erwarb
durch entsprechende mehrjährige Qualifikation die Zusatzbezeichnung Handchirurgie.
Er führt im Marien-Krankenhaus ambulant und stationär
Operationen an Nerven, Gefäßen, Sehnen und am Bandapparat der Hände durch. Ebenso versorgt er Frakturen an Mittelhand, Handwurzeln und Fingern sowie am Handgelenk.
Beim Bruch des Kahnbeins
wendet Dr. Wienecke spezielle Verschraubungen an.
Häufiger als Verletzungen
erfordern jedoch Krankheitsbilder wie Überbeine, schnellende Finger, das Karpaltunnelsyndrom oder eine zunehmende Streckunfähigkeit einzelner Finger eine handchirurgische Therapie. Das Ziel der
Behandlung ist die frühestmögliche Wiederherstellung der
Beweglichkeit. Dr. Wienecke
arbeitet dazu mit spezialisierten Hand-, Ergo- und Physiotherapeuten zusammen. „Besonders wichtig ist mir die individuelle Beratung. Danach
kann gemeinsam mit dem Patienten die bestmögliche Entscheidung für eine operative
oder konservative Therapie getroffen werden.“
Zu den häufigen Erkrankungen der Hände gehört auch die
Arthrose. Durch den fortschrei-
tenden Verlust des Gelenkknorpels entstehen hier zunehmende Schmerzen, Kraftminderung und Bewegungseinschränkungen. Eine der häufigsten Arthrosen ist die des
Daumensattelgelenks, die sogenannte Rhizarthrose. Doch
auch nach Handwurzelverletzungen oder bei rheumatischen Erkrankungen können
Arthrosen auftreten.
„Je nach ihrer Lokalisation
und ihrem Ausmaß können zunächst konservative Maßnahmen erfolgen, welche die
Schmerzen reduzieren sollen,“ so Dr. Wienecke. Ist die
Arthrose bereits fortgeschritten, bieten verschiedene operative Verfahren weitere Möglichkeiten. Die langjährige Erfahrung des Handchirurgen ist
die Grundlage für den Erfolg eines solchen Eingriffs. „Bei der
Behandlung von Arthrosen verfolgt die operative Therapie
das Ziel Kraft und Beweglichkeit zu erhalten – und zwar ohne Schmerzen.“
cp
Dr. med. Helge Kötschau, FA für
Chirurgie und Unfallchirurgie
Dr. med. Jan Siemers, FA für Chirurgie,Unfallchirurgieund Orthopädie
Dr. med. Axel Student, FA für
Chirurgie
Verschraubungen sind üblich
in der Handchirurgie.
Dr. med. Martin Wienecke, FA
für Chirurgie, Unfallchirurgie
und Orthopädie
22
Donnerstag,
21. Mai 2015
Hilfe bei
Magersucht
Bei Magersucht ist es wichtig,
dass Betroffene rasch professionelle Hilfe erhalten. Je früher sie in Therapie gehen, desto größer ist die Chance, die
Krankheit in den Griff zu bekommen. Darauf weist die
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie
hin. Magersucht ist eine
schwere psychische Erkrankung, die im schlimmsten Fall
tödlich enden kann. Betroffene finden sich zu dick und haben meist eine Körperbildstörung. In der Folgen essen sie
kaum noch oder gar nicht
mehr. Häufig ist das Hungern
für Betroffene außerdem eine
Methode, um unangenehme
Gefühle wie Stress oder Angst
zu bewältigen. Kurzfristig
stellt sich bei ihnen Erleichterung ein. Auf Dauer verselbstständigt sich das Verhalten,
und Erkrankte entwickeln ein
Suchtverhalten.
Kinderwunsch
trotz Krebs
Junge Krebspatienten sollten
sich vor Beginn der Therapie
auch mit der Frage auseinandersetzen, ob sie mal Kinder
haben möchten. Obwohl die
Behandlung unter Umständen die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann, muss man
nicht kinderlos bleiben. Darauf weist die Deutsche Krebsgesellschaft hin. Wenn Patienten sich ein Kind wünschen,
kann dies bei der Therapieauswahl berücksichtigt werden.
Wenn es trotzdem wahrscheinlich ist, dass Betroffene
nach der Krebstherapie auf natürlichem Wege kein Kind
mehr bekommen können,
gibt es verschiedene Maßnahmen.
www.krebsgesellschaft.de
Organspende
widerrufbar
Wer seine Bereitschaft zur Organspende dokumentiert hat,
kann diese Entscheidung jederzeit wieder ändern. Dazu
muss man lediglich die alte Erklärung oder den Organspendeausweis vernichten und
dann am besten seine geänderte Einstellung auf einem
neuen Ausweis festhalten. Darauf weist die Bundeszentrale
für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hin. Es gibt in
Deutschland kein Register,
wo die Entscheidungen der
Bürger festgehalten und gesammelt werden.
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Gehirnerschütterung
ernst nehmen
Für Erwachsene und Kinder gilt es gleichermaßen: Unfälle mit
Schädel-Hirn-Trauma dürfen nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
Es passiert schnell: Der Fall
von der Leiter, der Sturz vom
Fahrrad, das Aufeinanderprallen beim Fußballspiel – und
schon dröhnt der Schädel, die
Beule am Kopf schwillt an. In
leichteren Fällen geht die Benommenheit wieder vorüber,
ist der Unfall jedoch schwerwiegend, kann die Bewusstlosigkeit andauern und das Gehirn in seiner Funktionsfähigkeit gestört sein.
Etwa 200 000 Menschen erleiden in Deutschland jedes
Jahr Verletzungen des Schädels, bei denen das Hirngewebe durch eine äußere Krafteinwirkung verletzt oder in seiner Funktion beeinträchtigt
wird. „Diese Verletzungen
werden als Schädel-HirnTrauma bezeichnet“, so der
Lübecker Neurologe PD Dr.
med. habil. Ansgar Thümen.
„Das Gehirn, das vor äußeren
Einflüssen vom Schädelknochen geschützt ist, schwimmt
im Schädel in der sogenannten Hirnflüssigkeit. Bei einer
Erschütterung schlägt das Gehirn plötzlich und ruckartig an
den Schädelknochen an.
Dann werden Nervenbahnen
unterbrochen.“
Mediziner unterscheiden
Hirntraumen der ersten, der
zweiten und der dritten Kategorie. „Eine Gehirnerschütterung ist das leichteste Schädel-Hirn-Trauma, schwerere
Hirntraumen sind Gehirnprellungen oder Gehirnquetschungen“, so Dr. Thümen.
Etwa 28 Prozent der jährlichen Schädel-Hirn-Traumen
betreffen Kinder und Jugendliche: Babys fallen von der Wickelkommode oder kullern
von Stufen, Kleinkinder stürzen aus Einkaufswagen und
Hochbetten, Schulkinder und
Jugendliche erleiden Gehirnerschütterungen beim Skaten
oder Fahrradfahren. „Jeden
Tag erreichen uns zwei Kinder mit Verdacht auf ein Schädel-Hirn- Trauma“, so Dr.
med. Andrea Ortfeld von der
Kinderklinik des UKSH Lübeck. „Wenn Kinder nach einem Unfall nicht mehr wissen, was passiert ist, oder immer das gleiche erzählen, sollten sie immer zu einer Notauf-
D) D) Wenn Kinder einen
Unfall erleiden, ist eine
sogfältige Anamnese
wichtig, um schwere
Schädel-Hirn-Traumen
frühzeitig zu erkennen."
Dr. med. Andrea Ortfeld,
Kinderchirurgin
nahme gebracht werden.
Säuglinge sowieso.“
Dass sich Schädel-HirnTraumen bei Kindern relativ
häufig ereignen, hat drei wesentliche Gründe: Zum einen
ist der Kinderkopf entwicklungsbedingt im Verhältnis
zum übrigen Körper das größte und damit schwerste Körperteil, zum zweiten ist die Nacken- und Halsmuskulatur
noch nicht so ausgeprägt, um
dieses Gewicht halten zu können, und drittens fehlt Babys
und Kleinkindern der reflexartige Mechanismus, der ei-
Stürze sind eine der häufigsten Ursachen für ein Schädel-Hirn-Trauma.
Fotos: cp, goldencow_images / Fotolia
nen Erwachsenen bei einem
Sturz instinktiv den Kopf
schützen lässt.
„Zum Glück sind 90 Prozent der Kopfverletzungen,
die Kinder davontragen, leichte Schädel-Hirn-Traumen“,
so die Lübecker Ärztin. „Jedoch sterben 350 der Kinder,
die ein Schädel-Hirn-Trauma
der zweiten oder dritten Kategorie erfahren. Es ist also immer wichtig, das Ausmaß der
Verletzung schnell zu erkennen.“ Dies geschieht am besten im Krankenhaus, wo der
Arzt in der Notaufnahme überprüft, ob der Verletzte die Augen öffnet, ob er sich bewegt
und ob er ansprechbar ist.
Grundsätzlich bleiben Patienten, Erwachsene und Kinder,
24 Stunden zur Überwachung
des vegetativen Nervensystems im Krankenhaus, um
Komplikationen zu erkennen.
Werden sie danach wieder
nach Hause entlassen, sollten
sie sich eine Woche geistig
und körperlich schonen.
In gut 80 Prozent der Fälle
heilt eine Gehirnerschütterung meist ohne Folgen aus
und die Nervenzellen erholen
sich wieder. In einigen Fällen
treten jedoch Folgeerkrankun-
gen auf. „Nimmt die Verwirrung wieder zu, kommen
Kopfschmerzen,
Übelkeit
oder Schwindel hinzu, muss
der Verletzte wieder ins Krankenhaus“, so Dr. Thümen.
„Röntgenaufnahmen und eine Computertomografie geben dann Auskunft, ob versteckte Brüche des Schädels
oder Blutergüsse vorliegen.
Dann ist ein neurochirurgischer Eingriff notwendig.“
Selten kommt es zu einem
„postkommotionellen Syndrom". Dann leiden die Betroffenen Wochen oder Monate
nach ihrem Unfall noch immer unter Kopfschmerzen
und Schwindel, depressiven
Verstimmungen und Angst
und Vergesslichkeit.“ Diese
Spätfolgen können auch Kinder betreffen. Deren Gehirn
regeneriert sich zwar schneller als das der Erwachsenen,
es können aber Konzentrationsstörungen oder sprachliche Entwicklungsverzögerungen auftreten, die von früheren Unfällen herrühren. Deshalb empfehlen Mediziner
bei Kindern, die schwere Schädel-Hirn- Traumen überstanden haben, regelmäßige neurologische Nachuntersuchungen durchführen zu lassen.
Erfahren Sportler wie Boxer, Eishockeyspieler oder
Fußballer häufiger Gehirnerschütterungen, kann
es langfristig zu einer
Beeinträchtigung der
geistigen Leistungsfähigkeit kommen.
Im schlimmsten
Fall kann durch
mehrfache Gehirnerschütterungen eine Demenz entstehen. cp
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
23
Universitäres
Herzzentrum Lübeck
Universitätsklinikum
Schleswig-Holstein
Campus Lübeck
Ratzeburger Allee 160
23538 Lübeck
Was andernorts noch Vision ist, ist im UKSH bereits Realität, wie der Eingriff im hochmodernen Hybrid-OP zeigt.
Foto: Weinberger
Tel.: 0451 / 500 21 08 oder
Tel.: 0451 / 500 44 77
Hand in Hand
Kardiologen, Herzchirurgen und Forscher kooperieren am
Campus Lübeck im Universitären Herzzentrum.
„In der Herzmedizin gibt es
keine starren Grenzen mehr
zwischen den beteiligten Fächern. Neue Therapiemethoden und innovative Medizintechnik, wie wir sie am UKSH
auf universitärem Niveau anwenden und ständig weiterentwickeln, verlangen eine
enge Kooperation zwischen
Herzchirurgie und Kardiologie“, sagt Prof. Dr. Hans-Hinrich Sievers, Direktor der Klinik für Herz- und thorakale
Gefäßchirurgie am Campus
Lübeck.
„Die Fachärzte der Herzmedizin bewegen sich aufeinander zu“, sagt Prof. Dr. Holger
Thiele, Direktor der Medizinischen Klinik II/Kardiologie,
Angiologie, Intensivmedizin.
„Mit der großen Expertise in
einem fachübergreifenden
Heart-Team gelingt es uns
am besten, die optimale Therapie für jeden einzelnen Patienten abzustimmen.“
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit basiert auf gegenseitigem Vertrauen und
dem Wunsch, Patienten mit
Herzerkrankungen bestmöglich zu versorgen. „Das UKSH
steht auch in der Herzmedizin
für Fortschritt und Forschung.
Davon profitieren die Patienten, denn wissenschaftliche
Erkenntnisse fließen unmittelbar in den klinischen Alltag
ein, betont Prof. Thiele.
Eingebunden in das Universitäre Herzzentrum ist auch
das Institut für Integrative
und Experimentelle Genomik
der Universität zu Lübeck un-
ter der Leitung von Prof. Dr.
Jeanette Erdmann. Die Wissenschaftlerin erforscht mit ihrem Team genetische Ursachen des Herzinfarkts. „Über
die Zusammenarbeit mit der
Kardiologie und der Herzchirurgie im Universitären Herzzentrum bin ich froh“, sagt
sie. „Wir profitieren von der
Nähe zu den Patienten. Umgekehrt bieten wir den Klinikern Zugriff auf unsere Forschungsresultate.“
von Kunstherzen in Form mechanischer Kreislaufunterstützungssysteme.
Täglich treffen sich die
Herzmediziner zu Konferenzen, um aktuelle Fälle zu diskutieren und für jeden Patienten die beste und schonendste Therapie zu finden. „Unsere Patienten werden immer älter und fragiler. Viele haben
schwere Begleiterkrankungen, so dass auch das Risiko
bei Eingriffen am Herzen ent-
D) D) Mit der großen Expertise in einem
fachübergreifenden Heart-Team gelingt es uns
am besten, die optimale Therapie für jeden
einzelnen Patienten abzustimmen.“
Prof. Dr. med. Holger Thiele, Direktor der Medizinischen Klinik II
(Kardiologie/Angiologie/Internistische Intensivmedizin)
Im Universitären Herzzentrum Lübeck wird das gesamte Spektrum diagnostischer
und therapeutischer Verfahren der modernen Herzmedizin angeboten. Erfahrene
Herzspezialisten behandeln
unterschiedlichste kardiologischen Leiden – ob Durchblutungsstörungen, Herzrhythmus- und Herzklappenerkrankungen, Herzmuskelschwäche oder Erkrankungen bei Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern. Prof.
Thiele und sein Team sind
spezialisiert auf die interventionelle Behandlung der koronaren Herzerkrankung und
struktureller Herzerkrankungen. Ein Schwerpunkt von
Prof. Sievers ist der Einsatz
sprechend hoch ist“, sagt
Prof. Sievers. „Umso wichtiger ist es, die Behandlungsoptionen individuell zu prüfen“,
sagt Prof. Sievers.
Immer öfter werden kardiologische und chirurgische
Maßnahmen
miteinander
kombiniert. „Wir sind heute
in der Lage, bei Patienten mit
einem hohen Operationsrisiko die Aortenklappen-Implantation per Transkatheterverfahren durchzuführen“,
sagt Prof. Thiele. Dieser Eingriff erfolgte bis vor kurzem
prinzipiell operativ. Er wird
bei dem häufigsten Aortenklappenfehler, der Aortenklappenstenose (der Verengung der Aortenklappe) angewendet. Eine zusammenfalt-
bare Aortenklappe wird dabei per Katheter bis ins Herz
vorgeschoben. Eine Brustbeinöffnung und ein Anschluss an die Herzlungenmaschine entfallen.
Interventionelle Verfahren
setzen die Herzmediziner
heute auch bei der Mitralklappeninsuffizienz ein. Dabei
werden Metall-Clips per Katheter ins Herz eingebracht,
um undichte Stellen zwischen den Segeln der Mitralklappe zu verschließen.
Bei beiden Arten von Eingriffen sind sowohl Kardiologen als auch Herzchirurgen
vor Ort. Die Hybrid-OP der
Herzchirurgie – die Kombination aus kardiologischem
Herzkatheterlabor und herzchirurgischem Operationsaal
– bietet ideale Voraussetzungen für diese und andere interdisziplinäre Eingriffe.
Bei Problemen an der
Hauptschlagader
helfen
Stents – Gefäßstützen, welche die Engstellen erweitern
und den Blutfluss gewährleisten. Auch hier kommt die Hybrid- OP oft zum Einsatz.
„Manchmal müssen Gefäße
umgesetzt werden, um den
Stent richtig platzieren zu
können“, erklärt Prof. Thiele.
„Diesen Part übernimmt ein
Herzchirurg. Danach setzt der
Kardiologe per Katheter den
Stent ein“.
Die Zusammenarbeit von
Herzchirurgen und Kardiologen wird in Zukunft noch weiter intensiviert und ausgebaut.
Müller-Frommeyer
Prof. Dr. rer. nat. Jeanette Erdmann
leitet das Institut für Integrative
und Experimentelle Genomik.
Prof. Dr. med. Hans-H. Sievers
ist Direktor der Klinik für Herzund thorakale Gefäßchirurgie.
Prof. Dr. med. Holger Thiele ist
Direktor der Medizinischen Klinik II (Kardiologie/Angiologie/Internistische Intensivmedizin).
24
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Rettung für kranke
Hüftgelenke
Rund 200 000 Hüftprothesen werden in Deutschland jedes Jahr implantiert.
Doch nicht in jedem Fall ist der Eingriff zwingend notwendig.
Klinik für Orthopädie
und Unfallchirurgie
Universitätsklinikum
Schleswig-Holstein
Campus Lübeck
Direktor:
Prof. Dr. med. Christian Jürgens
Chefarzt, Stv. Direktor:
Prof. Dr. med. Andreas Peach
Ratzeburger Allee 160
23538 Lübeck
Tel.: 0451 / 500 26 42
Prof. Dr. med. Christian Jürgens
Prof. Dr. med. Andreas Paech
Sektionen
Sektion für Unfallchirurgie
Leitung:
Prof. Dr. med. Andreas Paech
Tel.: 0451 / 500 26 42
Terminvereinbarung:
Tel.: 0451 / 500 17 68
Mo. bis Fr., 8.30 Uhr bis 16 Uhr
Sektion für Orthopädie
Leitung:
Prof. Dr. med. Martin Russlies
Dr. med. Rainer Kirchner
Terminvereinbarung:
Tel.: 0451 / 500 17 68
„Grundsätzlich kann der Ersatz eines Hüftgelenks durch
ein Implantat eine segensreiche Operation für die Patienten sein“, sagt Prof. Dr. med.
Martin Russlies, Leiter der
Sektion
Orthopädie
am
UKSH, Campus Lübeck.
„Nach einer Hüft-TEP-Implantation sind diese Patienten schnell wieder mobil und
häufig schmerzfrei. Aber statistisch hält ein künstliches
Hüftgelenk etwa zehn bis 15
Jahre. Deshalb sollte diese
Operation so lange wie möglich hinausgezögert werden“,
gibt der Orthopäde zu bedenken.
Die beste Maßnahme, um
spätere Hüftprobleme zu vermeiden
beziehungsweise
rechtzeitig in den Griff zu bekommen, besteht in der Früherkennung. „Wer unter Hüftschmerzen leidet, sollte die Ursache möglichst bald durch einen Orthopäden abklären lassen“, empfiehlt der Chefarzt.
Häufig kann dann zum Beispiel mit einem arthroskopisch durchgeführten Eingriff
noch viel erreicht werden.
Unabdingbar ist die präzise
Diagnostik des Schmerzes.
„Subtile Fehlstellungen der
Hüfte sind manchmal schwer
zu erkennen. Unbehandelt
können sie aber später zur Arthrose führen“, so der Mediziner. Die Differentialdiagnose
erfordert vom Orthopäden Erfahrung und Augenmaß.
Hüftprobleme
können
schon im Säuglingsalter auftreten. Etwa zwei bis vier Prozent aller Neugeborenen kommen mit einer Hüftreifungsstörung (Hüftdysplasie) zur Welt.
Da in Deutschland seit den
neunziger Jahren das Hüftscreening per Ultraschall Teil
der Vorsorge ist, wird diese
Hüftdysplasie in der Regel
rechtzeitig erkannt, behandelt und kann meist vollständig behoben werden.
Dennoch kann es zu wachstumsbedingten Fehlstellungen im Jugendalter kommen.
Bei der sogenannten Epiphysenlösung verschiebt sich der
Hüftkopf in seiner Wachstumsfuge des Oberschenkelknochens oder löst sich sogar
ab. Das kann zu schwerwiegenden bleibenden Hüftschäden führen und muss operiert
werden.
Minimale Hüftkopflösungen werden häufig nicht er-
Die Abbildung zeigt den in
der Gelenkpfanne zu weit
eingeklemmten Hüftkopf.
Prof. Dr. med. Martin Russlies, Leiter der Sektion für Orthopädie, prüft die Mobilität des Hüftgelenkes.
Fotos: UKSH, af
kannt. Diese äußern sich unter Umständen nur in einer
leichten Ermüdbarkeit der betroffenen Kinder oder werden
leicht als „Wachstumsschmerzen“ fehlgedeutet. Hieraus
entstehen bleibende Hüftkopfdeformitäten, die dann
im Erwachsenenalter zu
schwerwiegendem Gelenkverschleiß führen.
„Bei erwachsenen Patienten sehen wir dies häufig als
Teil des sogenannten Impingement-Syndroms“, erklärt
Prof. Russlies. Bei dieser Erkrankung sind Hüftkopf und
Hüftpfanne so eng aneinander, dass sie bei bestimmten
Bewegungen schmerzhaft aufeinander stoßen. Dabei unterscheidet man zwischen zwei
Formen. Beim Pincer-Impingement wird der Hüftkopf zangenförmig von der Gelenkpfanne zu weit umschlossen
und ist in seiner Beweglichkeit eingeschränkt. Betroffen
sind meist Frauen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren. Vom
Cam-Impingement hingegen
sind meist junge sportaktive
Männer betroffen. Hier liegt
die Ursache in einer wulstartigen Verbreiterung Hüftkopfs,
die bei jeder Bewegung in die
Gelenkpfanne gepresst wird.
„Beide Formen des Impingements können wir mithilfe
einer Hüftgelenksarthroskopie behandeln“, ergänzt Dr.
med. Hagen Mittelstädt, Leitender Oberarzt und Bereichsleiter der Endoprothetik und
orthopädische Gelenkchirurgie. Bei dem Eingriff werden
Schäden am Knorpel oder
überstehende Knochenanteile abgetragen. Die Arthroskopie, die Gelenkspiegelung,
steht in Konkurrenz zu offenen Operationen, bei denen
in manchen Fällen das Hüftgelenk ausgerenkt werden musste. In beiden Fällen ist kein
Kunstgelenk erforderlich.
D) D) Wir bieten das gesamte Spektrum der Diagnostik und Therapie bei Hüfterkrankungen an und legen dabei großen Wert
auf die ausführliche Beratung. Das gilt auch für Patienten, die zu uns kommen, um sich eine Zweitmeinung einzuholen.“
Dr. med. Hagen Mittelstädt
Nachdem die Gelenkpfanne
abgetragen wurde, hat der
Hüftkopf mehr Spielraum.
Eine besondere Expertise
besitzen Prof. Russlies und seine Kollegen bei der reorientierenden Becken-Dreifach-Osteotomie. Nicht selten verursachen minimale Fehlstellungen der Hüftgelenkspfanne –
zum Beispiel nach bereits im
Kindesalter behandelter Hüftgelenksdysplasie – im frühen
Erwachsenenalter Beschwerden. Bei dem Korrektureingriff wird die Hüftgelenkspfanne nach Durchtrennung
von Darm-, Sitz- und Schambein in die optimale Position
gedreht und befestigt.
Dieser Eingriff kann in bestimmten Fällen auch bei beginnender Hüftgelenksarthrose angewendet werden und
den Einsatz eines künstlichen
Gelenks zumindest hinausschiebe, sofern er rechtzeitig
durchgeführt wird.
„Besonders wichtig ist,
dass der Patient eine gute Lebensqualität genießt“, betont
Prof. Russlies. „Dabei muss
man zwischen dem Anspruch, den er an sich selbst
hat, seinem Alter, seinen Aktivitäten und den medizinischen Möglichkeiten abwägen. Wir stimmen gemeinsam
mit dem Patienten eine individuelle Therapie ab.“ Wenn es
möglich und sinnvoll ist, raten Prof. Russlies und seine
Kollegen ihren Patienten, die
jünger als 60 Jahre sind, zu gelenkerhaltenden Eingriffen.
Müller-Frommeyer
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
25
Institut für Klinische
Chemie (Zentrallabor)
Universitätsklinikum
Schleswig-Holstein
Campus Lübeck
Die neu installierte, hochmoderne Laborstraße des UKSH, Campus Lübeck, besteht aus zehn miteinander verbundenen AnalyFotos: UKSH, Fotolia
segeräten. Das ermöglicht täglich die Bestimmung von rund 9000 Analysewerten.
Schnellere Befunde
dank neuer Laborstraße
Direktion:
Prof. Dr. med. Ralf Junker
Ratzeburger Allee 160
23538 Lübeck
Tel.: 0451 / 500 43 91
Pro Tag können jetzt mit Hilfe der vollautomatischen Laborstraße des UKSH,
Campus Lübeck, rund 9000 Werte bestimmt werden.
Mehr als 2500 Blutproben können mithilfe der neuen, vollautomatischen Laborstraße im
UKSH, Campus Lübeck, innerhalb von 24 Stunden analysiert werden. Die hochmoderne Anlage ist an sieben Tagen
pro Woche rund um die Uhr in
Betrieb und setzt Kapazitäten
für hochspezielle Analytik
frei.
Zudem ist das gesamte Laborsystem am Campus Lübeck neu strukturiert worden.
Das Labor wurde komplett
umgebaut, alle logistischen
Prozesse wurden erneuert.
Auch eine neue Labor-IT sowie neue Anforderungssysteme auf den Stationen sind eingeführt worden.
Das Labor analysiert die Proben aus den Kliniken und Instituten des Campus Lübeck sowie spezielle Proben des Campus Kiel. Etwa 25 Prozent aller
Proben kommen zudem von
externen Kliniken, mit denen
das UKSH über die Dialog
GmbH kooperiert, sowie von
niedergelassenen Ärzten.
Das Spektrum der Diagnostik reicht vom Standardblutbild über die Untersuchung
des Hormon- und Stoffwechselhaushaltes bis hin zur Spezialanalytik. Mit Labormedizinern, Neurologen, Allgemein- und Kinderärzten sowie Internisten ist das Labor
interdisziplinär
aufgestellt
und arbeitet eng mit den Sta-
tionen zusammen.
„Vor dem Hintergrund
wachsender Anforderungen,
die immer mehr in Richtung
Hochspezialisierung gehen,
haben wir jetzt ein System geschaffen, mit dem das Labor
fit für die Zukunft ist“, sagt
Prof. Dr. med. Ralf Junker,
Ärztlicher Direktor des Diagnostikzentrums am UKSH.
Für die Mitarbeiter entfallen zeitraubende Routinearbeiten. „Wir haben mehr Zeit
für Spezialuntersuchungen
und innovative Verfahren.
Die Tätigkeit verlagert sich
hin zu speziellen Testverfahren und medizinischen Beurteilungen der Messwerte“,
sagt Jana Eicke-Metzenthin,
leitende MTA im Institut für
Klinische Chemie.
Die Anlage besteht aus
zehn über die Vollautomation
verbundene Analysegeräte.
Am Anfang steht die Probenannahme. Die mit einem Barcode versehenen Röhrchen
werden in einem Proben-
sammler automatisch vorsortiert. Ein Roboterarm verteilt
sie auf verschiedene Transportsysteme. Nun werden die
Proben in den weiteren Prozess geschleust: Einige werden zentrifugiert, andere kommen an spezielle Arbeitsplätze im Labor, ein großer Teil
wird über die automatisierte
Straße zu den integrierten Arbeitsplätzen gebracht und bearbeitet.
Die Vollautomatisierung betrifft zu 80 Prozent den Bereich der Präanalytik, den
Transport zu den wichtigsten
Analysegeräten, welche die
Massenparameter abbilden.
Die anderen Proben bearbeiten die MTAs in den Speziallaboren des Instituts.
„In der EDV und über den
Barcode ist alles hinterlegt,
was mit der Probe geschehen
soll. Die Laboraufträge erhalten wir online aus den Kliniken. Dort können in der elektronischen Patientenakte die
Anforderungen an das Labor
Verfahren bei Laborproben
Für die Proben, die im Labor analysiert werden, gibt es drei unterschiedliche Kategorien: Routine,
Notfall und Lebensgefahr. Die sogenannte „turn-around-time“ –
also die Zeit von der Einlieferung
einer Probe bis zum Befund –
liegt bei einem normalen Blut-
bild bei zirka 20 Minuten, bei
Routineparametern zwischen 30
und 40 Minuten. Besteht Lebensgefahr bei einem Patienten, sind
die Proben durch Signalkappen
entsprechend gekennzeichnet
und werden an der Routine vorbei sofort manuell bearbeitet.
direkt ausgewählt und angeklickt werden“, sagt Jana Eicke-Metzenthin. Das Untersuchungsspektrum
umfasst
rund 1200 verschiedene Analysen.
„Jeden Tag werden im Labor rund 9000 Werte bestimmt“, betont Prof. Junker.
Basiswerte sind das Blutbild,
Nieren- und Leberwerte sowie Herzmarker. Viele Anforderungen beziehen sich auf
Gerinnungs- und Stoffwechselanalysen, Urindiagnostik
oder Medikamentenspiegel.
„Daneben machen wir spezielle Untersuchungen des Immunsystems, etwa bei Autoimmunerkrankungen. Und
wir sind eines der wenigen
Speziallabore Deutschlands,
das eine besondere Expertise
für die Diagnostik seltener Nervenerkrankungen besitzt“, so
Prof. Junker. „Wir können
unsere Analytik aufgrund der modernen
Labormethoden jetzt
noch schneller anbieten. Das Untersuchungsspektrum hat
sich vergrößert und
wir sind jetzt in der
Lage, zusätzlich
zur Routine eine spezielle
universitäre
Diagnostik
für die Patienten mit seltenen
Erkrankungen zu liefern.“
D) D) Aufgrund moderner
Labormethoden können
wir unsere Analytik jetzt
noch schneller anbieten.
Zudem hat sich unser Untersuchungsspektrum
vergrößert.“
Prof. Dr. med. Ralf Junker,
Ärztlicher Direktor des
Diagnostikzentrums und
Leiter des Zentrallabors
26
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Onkologisches Zentrum
Lübeck geht an den Start
Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) hat das UKSH, Campus Lübeck,
offiziell zum Onkologischen Zentrum ernannt.
Onkologisches
Zentrum
Universitätsklinikum
Schleswig-Holstein
Campus Lübeck
Leitung:
Prof. Dr. med. Tobias Keck
Ratzeburger Allee 160
23538 Lübeck
Tel.: 0451 / 500 20 01
Prof. Dr. med. Tobias Keck leitet
die Klinik für Chirurgie am UKSH.
Prof. Dr. med. Barbara Wollenberg
ist Stv. Leiterin des Onkologischen
Zentrums und leitet die Klinik für
Hals-, Nasen-, und Ohrenheilkunde.
Eröffnungssymposium
„Universitätsmedizin gegen
Krebs“ lautet das Motto des Eröffnungssymposiums, zu dem
das Onkologische Zentrum Lübeck am Mittwoch, 3. Juni, das
Fachpublikum nach Lübeck (Audimax der Universität, 16-20 Uhr)
einlädt. Im Mittelpunkt werden
die Themen „Klinische Behandlungsqualität“, „Translationale
Forschung“ und „Intersektorale
Behandlung“ stehen.
Anmeldung: Monique Anwald,
Tel.: 0451 / 500 20 01 oder
[email protected]
Mit der Zertifizierung wird
die hohe Qualität der Krebsbehandlung im UKSH, Campus
Lübeck, gewürdigt. Sie ist ein
Ansporn zur steten Verbesserung: Die Versorgungsqualität wird jährlich überprüft und
muss höchsten Ansprüchen
genügen. Ziel des Zertifizierungssystems der Deutschen
Krebsgesellschaft ist es, Patienten in jeder Phase ihrer Erkrankung eine Behandlung
zu ermöglichen, die sich an
bestmöglichen Qualitätsansprüchen orientiert. In den zertifizierten Zentren arbeiten
sämtliche an der Versorgung
beteiligten Fachdisziplinen
eng zusammen.
„Die Zertifizierung rückt
die Interdisziplinarität bei der
Diagnostik und Behandlung
von Tumorerkrankungen am
UKSH deutlich in den Fokus“
sagt Prof. Dr. med. Tobias
Keck, Direktor der Klinik für
Allgemeine Chirurgie am
Campus Lübeck und Leiter
des Onkologischen Zentrums.
Neben der interdisziplinären Patientenbetreuung ist im
Onkologischen Zentrum Lübeck sichergestellt, dass Qualitätskriterien
eingehalten
werden, Patienten Zugang zu
klinischen Studien erhalten
und dass bei der Nachsorge alle Beteiligten einbezogen werden. Das Herz des Onkologischen Zentrums bilden die sogenannten Tumorboards. Bei
diesen Fallkonferenzen besprechen alle Beteiligten die
komplexen Krankheitsbilder
und legen eine therapeutische Strategie fest. Auch die
betreuenden Haus- und Fachärzte werden eng in die Planung und Durchführung einbezogen.
Das Onkologische Zentrum
Lübeck ist an einer Vielzahl
von klinischen Studien beteiligt, in denen Patienten – sofern sie zustimmen – entweder die Standardtherapie oder
eine abgesicherte, neue Behandlungsoption
erhalten.
Die Studien bringen die Forschung voran und haben dazu
geführt, dass viele Krebsarten
heute beherrschbar sind. Zudem stehen den Patienten des
Onkologischen Zentrums zusätzliche Dienste wie Psychoonkologie, Sozialdienst oder
palliativmedizinische Versorgung zur Verfügung.
Zugeordnet sind die Onkologischen Zentren Lübeck
D) D) Die Zertifizierung rückt die Interdisziplinarität bei der Diagnostik und
Behandlung von Tumorerkrankungen
am UKSH deutlich in den Fokus.“
Prof. Dr. med. Tobias Keck
Innovative Operationstechniken im Onkologischen Zentrum sichern die hohe klinische Behandlungsqualität.
Fotos: UKSH
und Kiel dem Universitären
Krebszentrum Nord. Basis der
Zertifizierung durch die DKG
sind sieben bereits zertifizierte Organkrebszentren am
Campus Lübeck.
Die fachübergreifende Zusammenarbeit beruht auf der
Kompetenz der Partner für Internistische Onkologie, Hämatoonkologie, der Klinik für
Strahlentherapie, der Radiologie, der Pathologie und der
Palliativmedizin. „In diesen
onkologischen Querschnittsbereichen verfügt das UKSH
über überregionale Kompetenz“, betont Prof. Keck. Moderne Medizintechnik und in-
novative Operationsverfahren sichern die hohe klinische
Behandlungsqualität.
Ein
wissenschaftlicher
Schwerpunkt des Onkologischen Zentrums Lübeck ist
die sogenannte translationale
Forschung. Als ein Beispiel dafür nennt Prof. Keck das Projekt „Biobank“ unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Jens Habermann, Sektion Translationale Onkologie und Biobanken. Eine Biobank ist eine
Sammlung von Materialen
wie Gewebe, Körperzellen sowie Körper- und Spülflüssigkeiten und die damit verknüpften medizinischen und persön-
lichen Daten. Von besonderem Interesse ist in einer Biobank die Erbsubstanz DNA.
Die Proben und Daten stehen
Wissenschaftlern für ihre Forschung zur Verfügung und
helfen so bei der Entwicklung
neuer Heilungsmethoden.
Zertifizierte
Organkrebszentren
D Kopf-Hals-Tumorzentrum
D Gynäkologisches Tumorzentrum
D Brustzentrum
D Hauttumorzentrum
D Darmkrebszentrum
D Pankreaskrebszentrum
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
27
Das Wunder der
eigenen Fettzellen
Ob Brustvergrößerung oder Faltenunterfütterung: Mit Lipofilling steht der
plastischen Chirurgie eine vielversprechende Methode zur Verfügung.
Fetttransplantation (Lipofilling) ist eine Methode, bei der
Fettgewebe eines Patienten
entnommen und diesem anschließend in ein anderes Körperareal gespritzt wird. Die
Unterspritzung mit Eigenfett
etabliert sich seit einigen Jahren als wichtige und vielseitige Behandlungsmethode der
plastischen Chirurgie.
Genau betrachtet ist die Methode jedoch nichts Neues,
sondern nur die Wiederentdeckung einer Technik, die bereits 1893 von einem Kieler
Professor beschrieben wurde.
Wesentlich weiterentwickelt
hat den Ansatz der kalifornische Mediziner Sidney Coleman. Dabei werden die abgesaugten Fettgewebe in einem
geschlossenen System zentrifugiert, so dass nur gereinigte
Fettzellen verpflanzt werden.
Aktuell gibt es viele Anwendungsbereiche für Lipofilling.
Sie reichen von rekonstruktiven Eingriffen, etwa bei Narben oder chronischen Wunden, bis hin zu ästhetischen
Korrekturen, beispielsweise
bei Brustvergrößerungen.
Gerade bei der Brustchirurgie stellt das Lipofilling sich
als vielversprechende Alternative zu Implantaten heraus. In
der Regel sind dabei mehrere
Fetttransplantationen – ausgeführt im sechsmonatigen Abstand – notwendig, um eine
formschöne und natürlich wirkende Brustvergrößerung zu
erzielen. Der Hintergrund: Etwa ein Viertel des transplantierten Fettes wird wieder
vom Körper abgebaut.
Das Verfahren kommt auch
bei der Unterfütterung von tiefen Gesichtsfalten zur Anwendung. Der Vorteil dieser Methode im Vergleich zu kollagen- oder hyaluronhaltigen
Präparaten liegt darin, dass
körpereigenes Fettgewebe
Das Verfahren dient der Unterfütterung von Falten.
Die Unterspritzung mit körpereigenem Fettgewebe zählt zu
den Behandlungsmethoden der plastischen Chirurgie.
transplantiert wird, welches
zu einer dauerhaften Korrektur führen kann.
Um die Effekte von Lipofilling verstehen zu können,
muss man die Zusammensetzung des Fettgewebes betrachten: Fettgewebe enthält
neben typischen Fettzellen
auch viele Stammzellen, die
ebenfalls
mittransplantiert
werden und dabei zusätzlich
eine Vielzahl von Wachstumsfaktoren freisetzten, die veraltete Strukturen rekonstruieren, Kollagen bilden und die
Durchblutung der Haut fördern. So kommt es zu einer
sichtbaren Verjüngung der
Gesichtshaut.
Die meisten Eingriffe können ambulant in örtlicher Betäubung oder auf Wunsch in
Allgemeinanästhesie durchgeführt werden. Vor dem eigentlichen Eingriff markiert
der Chirurg die Entnahmestellen des Fettes in der Oberschenkel- oder Bauchregion.
Die Hautschnitte sind sehr
klein. Sie sind nur etwa einen
halben Zentimeter lang. Zu
Beginn der Operation wird in
die markierten Stellen eine
spezielle Lösung (Tumeszenzlösung) gespritzt, welche die
Überzeugende Ergebnisse nach rekonstruktiven oder ästhetischen Eingriffen bei Narben.
Fettzellen aus ihrem Verband
herauslöst, damit sie leichter
abgesaugt werden können.
Die Fettzellen werden anschließend mit geringem Sog
abgesaugt, so dass sie so wenig wie möglich beschädigt
werden.
Die Fettzellen werden anschließend durch Filter und
Zentrifugen gereinigt, aufgearbeitet und in kleine Spritzen
gefüllt, so dass sie in die entsprechenden Körperareale gespritzt werden können.
Das Ergebnis ist sofort sichbar, jedoch muss damit gerechnet werden, dass etwa
ein Viertel des transplantierten körpereigenen Fettes in
den ersten drei Monaten
durch den Körper abgebaut
wird. Daher nimmt man bereits bei der Injektion eine
leichte Überkorrektur vor.
Sobald die transplantierten
Fettzellen eingewachsen sind,
reagieren sie ebenso wie alle
anderen Fettzellen im Körper:
Bei einer Gewichtszunahme
vergrößern sie sich, bei einer
Gewichtsreduktion verringert
sich auch das Zellvolumen.
Nach der Behandlung ist
der Entnahmebereich meistens geschwollen und er hat
leichte Blutergüsse. Doch dies
klingt in den Folgetagen und
–wochen rasch ab. An den
Hautschnitte verbleiben kleine Narben, die im Laufe der
Zeit kaum noch erkennbar
sind.
Lipofilling ist im Allgemeinen ein risikoarmer Eingriff.
Zu möglichen Komplikation
wie einer versehentlichen Injektion von Fettzellen in größere Blutgefäße, Infektionen,
Wundheilstörungen und Ölzysten sollten sich Interessenten umfassend von einem
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie beraten
lassen.
Sektion Plastische
Chirurgie
Universitätsklinikum
Schleswig-Holstein
Campus Lübeck
Direktion:
Prof. Dr. med. Peter Mailänder
Ratzeburger Allee 160
23538 Lübeck
Tel.: 0451 / 500 20 61
Prof. Dr. med. Peter Mailänder
Spektrum der
Plastischen Chirurgie
D Handchirurgie (Notfalleingriffe
in 24-Stunden-Dauerbereitschaft
sowie Wahleingriffe)
D Rekonstruktive Chirurgie
(nach Trauma, Tumor, Infektion
oder Fehlbildung)
D Ästhetische Chirurgie
D Verbrennungschirurgie
(Erst- und Folgeversorgung
schwerstverbrannter Patienten
auf spezialisierter Intensivstation)
In der Brustchirurgie stellt das Lipofilling eine Alternative zu
Implantaten dar.
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Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Deutsches
Rotes
Kreuz
DRK-Krankenhaus
Mölln-Ratzeburg
Akademisches Lehrkrankenhaus des UKSH, Campus Lübeck
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Umfassende
ambulante Versorgung
Zusammen mit seinem medizinischen Versorgungszentrum in Mölln bietet das
DRK-Krankenhaus Mölln-Ratzeburg ein breites Sprechstunden-Spektrum an.
Dr. Andreas Schmid, Ärztlicher
Direktor, Chefarzt Chirurgie
Dr. Roland Preuss, Chefarzt
Innere Medizin
Jahr für Jahr werden rund
8000 Patienten stationär im
DRK-Krankenhaus Mölln-Ratzeburg aufgenommen.
Zudem können die Bürger
der Region auch auf eine umfassende ambulante Versorgung mit Sprechstunden vieler Spezialisten zählen.
Gefäßsprechstunden
Bei der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Gefäße ist eine interdisziplinäre
und fachgruppenübergreifende Zusammenarbeit unerlässlich. In den zurückliegenden
Jahren haben die Chefärzte
Dr. Andreas Schmid, Chirurgie, sowie Dr. Roland Preuss,
Innere Medizin, ein regionales Gefäßzentrum aufgebaut,
in dem Spezialisten aus unterschiedlichen Bereichen eng
zusammenarbeiten.
Terminvereinbarung:
Tel.: 04541 / 884 - 262 oder -281
Dr. Thomas Enderle, Oberarzt,
Chirurgie und Unfallchirurgie
Brustzentrum
Auch Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, schätzen
das
DRK-Krankenhaus
Mölln-Ratzeburg als renommierte Anlaufstelle. „Aufgrund der frühzeitigen Erkennung und den optimalen Behandlungsmöglichkeiten
muss eine Frau mit der Diagnose Brustkrebs heutzutage
weder sterben noch Beeinträchtigungen in der Lebensqualität und in der Lebenserwartung hinnehmen. Denn
frühzeitig erkannt, ist der
Brustkrebs mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit heilbar“, betont der Ärztliche Direktor Dr. Andreas Schmid.
Terminvereinbarung:
Tel.: 04541 / 884 - 261
Michael Kock, Oberarzt
Chirurgie und Unfallchirurgie
Dr. Andreas Schmid untersucht eine Patientin, bei der Verdacht auf Brustkrebs besteht. Er
war eine treibende Kraft bei der Einrichtung des Brustzentrums Herzogtum Lauenburg.
Chirurgische Sprechstunden
In der Praxisklinik Mölln
deckt Oberarzt Dr. Thomas
Enderle täglich nicht nur eine
solide ambulante chirurgische Grundversorgung ab,
sondern behandelt auch Notfälle und Arbeitsunfälle. Der
Chirurg und Unfallchirurg verfügt über eine KV-Zulassung,
die sicherstellt, dass Versicherte der Gesetzlichen Krankenversicherung ambulant behandelt werden können. Verstärkt wird das Team durch
Michael Kock, Oberarzt und
Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie mit kassenärztlicher Ermächtigung. Dreimal
in der Woche können Patienten ihn im DRK-Krankenhaus
in Ratzeburg aufsuchen.
Terminvereinbarung:
Tel.: 04542 / 808 -136(Dr.Enderle),
Tel.: 04541 / 884 -262 (Kock)
Plastische Chirurgie
In der Plastischen Chirurgie
baut das DRK-Krankenhaus
Mölln-Ratzeburg auf einen
neuen Kooperationspartner.
Mit Dr. Thomas Lange von
der Ostseeklink Bad Schwartau kommt ein versierter Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie nach Ratzeburg. Der einstmalige Leistungssportler, der als Einer-Ruderer
mehrfacher
Olympiasieger und Weltmeister wurde, begann seine ärztliche Ausbildung im DRK-Krankenhaus in der Abteilung für
Innere Medizin und in der
Chirurgie.
Terminvereinbarung:
Tel.: 04541 / 884 - 262
Terminvereinbarung:
Tel.: 0451 / 203 96 80
Fachabteilungen
Nach gut zwei Jahren Bauzeit
wurde der Erweiterungsbau
mitIntensivstation,Physiotherapie und einer neuen Cafeteria für insgesamt 6,5 Millionen Euro fertig gestellt.
Fotos: Dirk Andresen
Dr. Karola Bollow, Oberärztin,
FA Chirurgie
Wundversorgung
Über vier Millionen Menschen in Deutschland leiden
an den Folgen einer chronischen Wunde. „In SchleswigHolstein wurden wir als erstes
zertifiziertes Wundtherapiezentrum ausgezeichnet“, sagt
Oberärztin Dr. Karola Bollow.
„Beim
Wundmanagement
geht es vor allem um die Ursachenforschung, um Aufklärung, um Patientenanleitung
und Schulung sowie um die
Koordination der unterschiedlichen Fachabteilungen“.
D Allgemeine, Viszeral- und
Gefäßchirurgie
D Anästhesie
D Gynäkologie und Geburtshilfe
D Innere Medizin
D Orthopädie und
Unfallchirurgie
D Physiotherapie
D Plastische, Ästhetische und
Handchirurgie
D Urologie
DRK-Krankenhaus
Mölln-Ratzeburg
Röpersberg 2
23909 Ratzeburg
Tel.: 04541 / 88 40
www.drk-krankenhaus.de
29
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Deutsches
Rotes
Kreuz
DRK-Krankenhaus
Mölln-Ratzeburg
Akademisches Lehrkrankenhaus des UKSH, Campus Lübeck
Spektrum der
Rhythmologie
Dr. Stefan Kuster, leitender Oberarzt, ist seit rund 18 Jahren kontinuierlich mit der Therapie von Patienten mit Herzrhythmusstörungen beschäftigt. In diesem Zeitraum hat er über 2000 Operationen erfolgreich durchgeführt.
Fotos: Dirk Andresen
Herz aus dem Takt
Der leitende Oberarzt Dr. Stefan Kuster ist im DRK-Krankenhaus
Mölln-Ratzeburg Spezialist für Herzrhythmusstörungen.
Wie lebensnotwendig die intensive Untersuchung und zügige Behandlung von herzkranken Patienten durch Spezialisten ist, zeigt das Beispiel
von Charly Behrendt. Der
88-Jährige Ratzeburger hatte
wochenlang
unerklärliche
Ohnmachtsanfalle,
zudem
fühlte er sich ständig müde
und kraftlos. Bei einer Unter-
suchung im DRK-Krankenhaus Mölln-Ratzeburg stellte
Dr. Stefan Kuster, Leitender
Oberarzt und Ärztlicher Leiter
Rhythmologie,
eine
schwerwiegende Herzrhythmusstörung fest. Bereits einen
Tag nach der Aufnahme im
Krankenhaus implantierte der
Facharzt für Innere Medizin
und Kardiologie dem Patien-
ten einen Herzschrittmacher
mit Drei-Kammersystem.
Herzrhythmusstörungenkönnen über Jahre hinweg vom
Patienten unbemerkt bleiben.
Die Diagnose kommt überraschend: Obwohl man sich gesund fühlt, erfährt man vom
Arzt, dass man an Herzproblemen leidet und die Herzklappen das Blut nicht mehr mit
voller Kraft pumpen. „Herzrhythmusstörungen können
manchmal zu unwiderruflichen Schäden am Herzmuskel führen“, warnt Dr. Kuster.
Herzklappenfehler werden
oft durch Zufall entdeckt, zum
Beispiel bei Routineuntersuchungen. Etwa, wenn der Patient wegen Einschränkung
der Leistungsfähigkeit, Atemnot, Brustschmerzen, schnellem Herzschlag bei Belastung
oder kurzer Bewusstlosigkeit
den Arzt aufsucht.
Der Wissenszuwachs auf
dem Gebiet der Therapie
von Herzrhythmusstörungen führt ebenso wie der
technologische Fortschritt
zu einer individuellen Subspezialisierung innerhalb
der Kardiologie. Neuartige,
komplexe Prozeduren erfordern vom durchführenden
Arzt umfangreiche Kenntnisse und Erfahrung auf dem gesamten Gebiet der Herzrhythmusstörungen.
Diese können laut Deutscher Gesellschaft für Kardiologie nicht im vollen Umfang in der Facharztausbildung zum Kardiologen vermittelt werden. Der leitende
Oberarzt Dr. Kuster ist seit
1997 kontinuierlich mit der
Therapie von Herzrhythmusstörungen beschäftigt und
hat seither mehr als 2000
Operationen
erfolgreich
durchgeführt. Auf nationalen und internationalen Kongressen hat der Kardiologe
neueste Forschungskenntnisse erworben und aufgrund dessen in Ratzeburg
zahlreiche Neuerungen eingeführt.
Zusatzqualifikation
Zertifizierung „Aktive Herzimplantate“
für Dr. Stefan Kuster.
Nach drei Minuten ist der drahtlose Mini-Herzkatheter eingesetzt. Dann erfolgt die Kontrolle des Aufzeichnungsgerätes.
Auszeichnung für Dr. med.
Stefan Kuster vom DRK-Krankenhaus Mölln-Ratzeburg:
Der leitende Oberarzt der Inneren Abteilung und ärztlicher Leiter der Rhythmologie
erhielt als fünfter Arzt in
Schleswig-Holstein von der
Deutschen Gesellschaft für
Kardiologie die Anerkennung
der Zusatzqualifikation „Aktive Herzimplantate“.
Sie bescheinigt besondere
Kenntnisse, Erfahrungen und
Fertigkeiten im Bereich der
Implantation von Herzschrittmachern, Defibrillatoren, Ereignisrekordern und Spezialschrittmachern zur Therapie
von Herzschwäche.
D Implantation von Ereignisrekordern, Herzschrittmachern, Defibrillatoren, kardialen Resynchronisationssystemen
D Möglichkeit der telekardiologischen Betreuung
D Herzinsuffizienzsprechstunden
D Ergometrie
D Spiroergometrie
D Langzeit-EKG
D Langzeit-Blutdruckmessung
D Kipptischuntersuchung
D Transthorakale Echokardiographie, Gewebedoppler, Kontrastechokardiographie, Asynchronitäts-Screening
D Stress-Echokardiographie mittels Dobutamin (KHK- und HOCMDiagnostik)
D Transösophageale Echokardiographie mit und ohne Kontrastmittel
D Schrittmacher- und ICD-Kontrollen einschließlich CRT-Systemen (kardiale Resynchronisationstherapie)
D Doppler- und Duplex-Sonographie der peripheren und hirnversorgenden Gefäße
D Synkopendiagnostik
D Lungenfunktionsdiagnostik
D Schlaf-Apnoe-Screening (z.B.
Abklärung einer sekundären Hypertonie)
Dr. med. Stefan Kuster ist Leitender Oberarzt und Ärztlicher Leiter der Rhythmologie.
Kassenärztliche
Ermächtigung
D Therapie der Herzinsuffizienz
ab Stadium NYHA III (Luftnot
bei leichter Belastung) auf Überweisung niedergelassener Kardiologen
D Schrittmacherkontrollen,
transösophageale Echokardiographie und Stressechokardiographie auf Überweisung
niedergelassener Kardiologen
D ICD-Kontrollen auf Überweisung von niedergelassenen Ärzten
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Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Ohne Wasser läuft nichts
Trinken, trinken, trinken: Was ist dran am Appell, pro Tag etwa drei Liter Wasser zu
sich zu nehmen? Wann übertreibt man die Menge, und welche Getränke sind optimal?
Wasser macht gesund, fit und
schön. So haben wir es gelernt. Das kühle Nass löscht
nicht nur den Durst, sondern
es ist lebenswichtig für den
Menschen.
Der menschliche Körper besteht zu 50 bis 60 Prozent aus
Wasser. Es ist Bestandteil von
Zellen und Körperflüssigkeiten, transportiert Nährstoffe
und Abbauprodukte. Zudem
reguliert Wasser auch die Körpertemperatur.
Durch Schwitzen und
durch Ausscheidungen verliert ein Erwachsener rund 2,5
Liter Wasser am Tag. Der Umkehrschluss ist logisch: Der
Verlust muss über Getränke
wieder ausgeglichen werden.
Doch welche Menge ist
richtig, und kann man – gerade jetzt im Sommer – eigentlich zu viel trinken? Über die
Nieren, das Schwitzen und
das Atmen geht ständig Wasser verloren und muss ersetzt
werden. „Täglich sollte man
etwa 200 Milliliter Flüssigkeit
pro 10 Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen“, rät Dr.
Martina Horn, Fachärztin für
Urologie in Lübeck. „Doch
Flüssigkeit nimmt man nicht
nur durch das Trinken zu sich,
sondern auch durch feste Nahrung. So entsprechen 500
Gramm Erdbeeren nahezu einem halben Liter Wasser, das
gleiche gilt auch für anderes wasserhaltiges Obst
und Gemüse wie etwa
Melone oder Spargel.“ Mehr als zweieinhalb Liter Flüssigkeit am Tag sollten es
nicht werden, empfiehlt
die Lübecker Urologin.
Für alte oder kranke Menschen sieht die Rechnung etwas anders aus. Eine pauschal empfohlene Trinkmenge für Erwachsene überfordert Senioren oft. Darauf
weist die Deutsche Seniorenliga in Bonn hin. Doch wenn ältere Menschen zu wenig trinken, kann eine Folge sein,
dass sie an Verwirrung leiden.
Empfehlenswert ist es hier,
den individuellen Rat eines
Arztes einzuholen.
Sportlich aktive Erwachsene müssen mehr trinken als
Nichtsportler, völlig
klar.
Das mit dem Schweiß verloren gegangene Wasser muss
schließlich wieder aufgefüllt
werden. Aber nicht erst, wenn
der Durst kommt, sondern
über den Tag verteilt. Fängt
der Schweiß an zu rinnen, erhöht sich der Wasserbedarf
enorm: „Bei intensiver Aktivität können schon mal zusätzlich ein halber bis ein Liter nötig sein“, sagt Dr. Martina
Horn.
Ob Sportler oder Nichtsportler: Am gesundesten sind Mineralwasser, Kräuter- oder
Früchtetee oder Fruchtsaftschorle aus einem Teil Saft
und vier Teilen Mineralwasser. Letztere Saftgetränke stillen schnell den Durst und liefern wichtige Elektrolyte. Das
Mineralwasser gleicht Flüssigkeitsverluste aus und führt
dem Körper wichtige Mineralien zu wie zum Beispiel Magnesium. Die Kohlenhydrate
aus dem Saft tragen darüberhinaus zur Stabilisierung des
Blutzuckers bei.
Auch Kaffee und schwarzer
wie grüner Tee können in
der Flüssigkeitsbilanz wie jedes
andere Ge-
Mineralwasser,
Kräuter- oder
Früchtetee oder
Fruchtsaftschorle stillen den
Durst am besten.
Fotos: Yuriy Shevtsov, Juri
Samsonov /Fotolia, jnp
tränk behandelt werden,
meint die Deutsche Gesellschaft für Ernährung in Bonn.
Doch die koffein- und theobrominhaltigen
Getränke
sind eher Genussmittel und
weniger als Durstlöscher geeignet. Es spricht aber nichts
gegen drei bis vier Tassen am
Tag.
Ungünstig sind extrem koffeinhaltige Getränke wie
Energy Drinks oder stark Zuckerhaltiges wie reine Fruchtsäfte, Eistees oder Limonaden. Auch isotonische Sportlergetränke sind für Nichtoder Breitensporter eher übertrieben. Vorsicht walten lassen sollten hier gerade auch
Kinder, Schwangere und Stillende.
Wie so oft, liegt auch beim
Trinken das richtige Maß in
der Mitte. Denn wer zu wenig
Flüssigkeit zu sich nimmt,
wird müde und unkonzentriert. Der Körper kann Substanzen nicht mehr richtig ausscheiden, die Versorgung von
Muskel- und Hirnzellen mit
Sauerstoff und Nährstoffen nimmt ab. Die Folge: Kopfschmerzen,
Verstopfung, gele-
gentlich sogar Harnwegsinfekte. „Im schlimmsten Fall
bahnt man Nierensteinen den
Weg. Das gilt dann, wenn
auch noch weitere Risikofaktoren wie etwa eine familiäre Belastung dazukommen“, sagt
Dr. Martina Horn.
Vor einer Nierensteingefahr durch eine dauerhaft zu
geringe Trinkmenge und sogar weiteren Gesundheitsrisiken warnt auch Prof. Dr. Christian Doehn vom Urologikum
Lübeck. „Wenn die Urinausscheidung über eine längere
Zeit zu gering ist, steigt im Extremfall sogar das Risiko von
Blasenkrebs“, sagt er. „Je höher der Harn in der Blase konzentriert ist, desto größer die
Gefahr.“
Umgekehrt, meint man es
mit der Flüssigkeitszufuhr zu
gut, sollte man ebenfalls aufpassen. Das gilt vor allem für
Herz-, Nieren und Leberkranke. Vorsichtig sein sollten
auch Ausdauerathleten und
zum Beispiel Diättreibende,
die viel Wasser trinken und zugleich wenig essen.
Gesteigerter Durst kann Anzeichen einer Krankheit wie
Diabetes oder einer Schilddrüsenüberfunktion sein. Übertriebene Flüssigkeitszufuhr
kann zu Ödemen an den Beinen oder in der Lunge führen. „Eine Wasservergiftung würde aber erst bei einer sehr großen Trinkmenge eintreten, etwa, wenn
man mehrere Tage lang
fünf Liter oder mehr zu
sich nimmt. Ein gesunder
Organismus steckt das
noch einigermaßen gut
weg. Aber für ältere und
kranke Personen könnte ein so hohes Trinkvolumen unter Umständen bereits
tödlich sein“,
erklärt Prof.
Doehn. jnp
Dr. Martina Horn empfiehlt,
täglich etwa zweieinhalb Liter zu trinken
Prof. Dr. Christian Doehn
warnt vor dem Risiko von Blasenkrebs durch eine dauerhaft zu geringe Trinkmenge.
Tipps
Nur allzu schnell vergisst man
das Trinken. Diese Tipps helfen:
D Schreiben Sie Ihre Trinkmenge
einige Tage lang auf. So bekommen Sie ein gutes Gefühl dafür.
D Stellen Sie immer ein Getränk
in Reichweite: auf den Schreibtisch, den Wohnzimmertisch, in
den Rucksack.
D Nehmen Sie zu jeder Mahlzeit
ein Glas Wasser zu sich.
D Denken Sie auf Reisen und auf
Ausflügen an genug Wasser.
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Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Zentrum für integrative Medizin
Ganzheitliche Behandlung von Schmerzpatienten mit Ostheopathen, Heil- und
Chiropraktikern, Physiotherapeuten und Ernährungsberatern.
Mit „Zentrum für integrative
Medizin“ trägt die Praxis von
Heiko Bornemann einen neuen Namen. Frischer Name, bewährtes Konzept: Bornemann
verbindet Schulmedizin und
ganzheitliche Naturheilkunde, um neue Behandlungsansätze für Schmerzpatienten zu
erarbeiten.
„Jeder Mensch ist eine
funktionelle Einheit, die auch
bei der Behandlung von
Krankheiten als Ganzes betrachtet werden sollte“, sagt
der Ostheopath und Heilpraktiker, der sich dieser Ansicht
bereits vor 15 Jahren verschrieben hat. Inzwischen beschäftigt er ein Team aus
Heil- und Chiropraktikern, Ostheopathen, Physiotherapeuten und Ernährungsberatern.
Schmerzen werden in der Praxis nicht isoliert etwa als Bandscheibenvorfall,
Arthrose
oder Nervenreizung gesehen
und behandelt, sondern als
Symptom. Denn Auslöser von
Schmerzen sind häufig Fehlfunktionen der Muskulatur
und des Bindegewebes, die
zu Überlastungen des Körpers
führen.
„Wir werfen einen ganzheitlichen Blick auf den Menschen und beheben dessen Beschwerden mit klassischen
und alternativen Heilmethoden, die sich ergänzen“, er-
klärt Bornemann. So können
Narben, ein gestörter Stoffwechsel, entzündete Zähne
oder Allergien die Ursache
von Migräne oder Rückenund Knieschmerzen sein. „Oft
finden Patienten nach einem
langen Leidensweg durch unseren
Behandlungsansatz
den Grund ihrer Beschwerden und können schon nach
wenigen Behandlungen wieder schmerzfrei
leben“, so Bornemann.
Häufig seien dank
seiner
integrativen Methoden sogar
operative Eingriffe vermeidbar, erläutert der Therapeut.
Zu Beginn einer Behandlung
steht die Anamnese durch
zwei Therapeuten – dazu zählen etwa die Beschwerden
und die Vorerkrankungen
des Patienten. Zusammen mit
der osteopathischen Untersuchung und weiteren diagnostischen Maßnahmen ergibt sich
die Indikation für die individuelle Behandlung. Mit Osteopathie löst Bornemann manuell
Blockaden und verbessert die
Beweglichkeit von Gelenken
und Muskeln. Die zur Osteopathie gehörende Chiropraktik soll den Körper ins Gleichgewicht bringen, indem sie
kleinste Skelettverschiebungen beseitigt. Mit der Trigger-Stoßwellen-Therapie können sogenannte Trigger aufgelöst werden. So nennt
Bornemann
kleine
Muskelverdickungen, die
durch
Über-
lastung oder Fehlhaltungen
entstehen und Ursache für
Schmerzen in Schulter, Nacken, Rücken, Armen und Beinen sein können. Zudem arbeiten Bornemann und sein
Team mit der Atlastherapie
für die Beweglichkeit des Nackens und der Podo-Orthesiologie zum Gehen in Balance.
Darüberhinaus kommen die
Narbentherapie nach Bornemann, die Ozon- und die Infusionstherapie,
Allergiebehandlungen und individuelle
Stoffwechselprogramme zum
Einsatz.
Die Praxis kooperiert eng
mit ausgesuchten Zahnärzten, Orthopäden, Internisten,
Gynäkologen,
Radiologen
und Allgemeinmedizinern,
um für jeden Patienten die
richtige Kombination von Behandlungsmaßnahmen zu finden. „Manchmal kann schon
mit minimalem Aufwand ein
beachtlicher Behandlungserfolg erzielt werden“, sagt Heiko Bornemann. Sein Ziel ist
es, so wenig wie möglich und
so viel wie nötig in den Organsimus der Patienten einzugreifen, um dessen Wohlbefinden
dauerhaft wiederherzustellen.
Zentrum für integrative
Medizin Bornemann
Schmerztherapie/Osteopathie/
Chiropraktik/Triggerstoßwellen/
Naturheilverfahren
Moltkeplatz 2
23566 Lübeck
Tel.: 0451 / 79 80 99
www.zfim-bornemann.de
Das Team des Zentrums für integrative Medizin hat sich auf
ganzheitliche SchmerzheilFoto: hfr
kunde spezialisiert.
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Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Wellness mit
esoterischem Charakter
Die Aromatherapie basiert eher auf Erfahrungswerten als auf Wissenschaft.
Trotzdem ist die Anwendung von ätherischen Ölen im Krankheitsfall beliebt.
Quacksalberei mit Wohlfühlfaktor? Oder ein echter Tausendsassa? Ätherische Öle
werden seit der Antike angewendet, um das körperliche
und psychische Befinden zu
verbessern.
Inzwischen spielen duftende Pflanzenstoffe eine aus der
Wellnesslandschaft
nicht
mehr wegzudenkende Rolle.
Sie werden auch zur Vorbeugung und Behandlung von
Krankheiten angeboten. Viele Anwendungen der sogenannten Aromatherapie beruhen allerdings allein auf Erfahrungswerten – seriöse wissenschaftliche Studien gibt es
kaum.
Die duftenden Öle, die bei
der Aromatherapie zum Einsatz kommen, werden eingeatmet, als Massage-Öle und
Emulsionen in die Haut einmassiert, als Badezusatz in die
Wanne gegeben, mit Wasserdampf inhaliert oder auch als
Kapseln und Zäpfchen verwendet.
Man greift auf die unterschiedlichen Anwendungsformen zurück beispielsweise
bei Entzündungen und Infekten, bei Erkältungen, Verdauungsproblemen, Appetitlosigkeit, Schmerzen oder Bluthochdruck. Aber auch Schlafstörungen, Befindlichkeitsstörungen und Depressionen
oder Krankheiten wie Demenz sind Anwendungsgebiete der Aromatherapie. „Wohl
kaum ein Schulmediziner
wird heute mehr bestreiten,
dass Eukalyptus- und Thymian-Öl eine große Hilfe bei
Atemwegserkrankungen
sind“, sagt Eliane Zimmermann, Inhaberin der Aromatherapieschule AiDA Aromatherapy International in Glengarriff (Irland).
Weihrauch-,
Lavendeloder auch Teebaum-Öl helfen
nach ihren Worten bei Entzündungen und Wunden der
Haut. Das süßlich duftende Öl
der Blüten des YlangYlang-Baumes habe einen regulierenden Effekt bei Bluthochdruck. Lavendel-Öl wirke äußerst effektiv bei Schlafstörungen. Alles Humbug?
Keinesfalls, sagt Eliane Zimmermann zumindest selbst.
„Die Aromatherapie basiert
auf Erfahrungswerten, die
über Jahrhunderte gesammelt wurden – und heute gelingen immer mehr Nachwei-
Pflanzen-Öle sind essenziell bei der Aromatherapie. Sie wirken langsam, aber nachhaltig und
Fotos: Kurhan, Reicher / Fotolia
mit weniger Nebenwirkungen als schulmedizinische Arzneien.
se darüber, wie die gesundheitlichen Wirkungen wissenschaftlich zu erklären sind.“
Hanns Hatt ist Professor für
Zellphysiologie an der Fakultät für Biologie und Biotechnologie der Ruhr-Universität Bochum und erforscht seit vielen
Jahren die Wirkweisen der
duftenden Pflanzenessenzen.
„Ätherische Öle sind natürliche Stoffgemische, die aus bis
zu 500 unterschiedlichen
Pflanzenstoffen bestehen“,
sagt Hatt.
Bestimmte aromatherapeutische Effekte ließen sich über
das Riechen erklären. So senden die Riechzellen der Nase
Impulse in das Gehirn. Düfte
können
Befindlichkeiten,
Stimmungen und Gefühle beeinflussen: Sie lösen angenehme Erinnerungen aus und
können so Ängste und Anspannung lockern.
Spezielle chemische Eigenschaften bewirkten darüber
hinaus, dass Düfte leicht in
den Körper aufgenommen
werden. „An vielen Stellen
werden Düfte auch ganz ohne
Zutun des Geruchssinns wirksam“, erklärt der Zellbiologe
und Riechforscher aus Bochum.
Die Wirkungsweisen der
aromatischen Pflanzen-Öle
sind vielfältig, ihre Erforschung steckt jedoch noch
in den Kinderschuhen.
Viele Anwendungen der Aromatherapie beruhen allein auf
Erfahrungen.
Dennoch offenbaren
sich große Potenziale: zum
Beispiel durch die antimikrobiologische Wirkung vieler ätherischer Öle gegen Krankheitserreger wie Bakterien,
Viren und Pilze. Speziell bei Atemwegsinfekten ist die positive Wirkung relativ gut erforscht.
„Hier könnte der Einsatz ätherischer Öle dazu führen, den
Verbrauch von Antibiotika zu
reduzieren“, sagt Rainer Stange, leitender Arzt der Abteilung Naturheilkunde des Immanuel Krankenhauses in Berlin und Präsident des Zentralverbands der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin. Im
Klinikbereich sei die
Aromatherapie
insgesamt
noch wenig etabliert, sagt
Stange. Das liege unter anderem an Vorurteilen der Schulmediziner. Die Aromatherapie würde oft in der esoterischen Ecke angesiedelt.
Zudem machen die Komplexität der natürlichen Aroma-Öle und ihre unterschiedliche Qualität den Wirkungsnachweis nach wissenschaftlichen Kriterien schwer. Auch
zu den Dosierungen von Aroma-Ölen fehlen laut Stange
für viele Anwendungen verlässliche Angaben.
Richtig angewendet wirkten die natürlichen Pflanzenöle eher langsam, balancierend, dafür aber meist nachhaltiger und mit weniger Nebenwirkungen als die schulmedizinischen Medikamente,
sagt Zimmermann.
Vor allem Heilpraktiker
und Hebammen, aber auch
naturheilkundlich orientierte
Mediziner sowie pflegende
Einrichtungen bieten häufig
aromatherapeutische Behandlungen an. Eingesetzt wird
die Aromatherapie zum Beispiel in Hospizen, als begleitende Behandlung von Krebspatienten oder zur Linderung
von Unruhezuständen und gesteigerter Erregbarkeit bei Demenz, erklärt Stange.
Auch die Eigenbehandlung
im Alltag mittels Duftvernebler, Badezusätzen oder Inhalationen ist weit verbreitet. Dabei muss man auf die richtige
Dosierung und eine gute Qualität der Aroma-Öle achten.
„Hände weg von Billigölen!“,
warnt Prof. Hatt. Um die Aroma-Öle zu gewinnen, brauche man aufwendige Verfahren. Billige synthetische Imitate können zwar relativ ähnlich
riechen, enthalten aber oft
ganz andere Stoffe, die nicht
wirken.
Claudia Urban
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Heilpraktikerin Sabine Linek hat die „SanaZon-Therapie“
Fotos: hfr
zur Gesundung des Blutes entwickelt.
Das Travemünder Team: Dominika Bator (v.li.), Valérie Deloison, Dagmar Wohlenberg, Sabine Linek, Christine Engelhardt, Svenja Lohmann, Anna Maron und Maren Schwilski.
Kennenlern-Tage
Naturheilpraxis Linek erhält pünktlich zum
20-jährigen Praxis-Jubiläum den Hygiene-TÜV.
Für ihre Praxis in Travemünde hat Heilpraktikerin Sabine
Linek ein Hygiene- und Desinfektions-Zertifikat der Zertifizierungsstelle der TÜV SÜD
Management Service GmbH
erhalten. Geräte, Spritzen,
Mobiliar und die Kleidung der
Mitarbeiter sind absolut keimfrei und steril. „Unser Ruf ist
jetzt sozusagen blütenweiß“,
schmunzelt Sabine Linek, die
seit jeher höchsten Wert auf
absolute Sauberkeit legt.
Ein Qualitäts-TÜV dient
dem Schutz der Patienten.
Dies ist in den drei Linek-Pra-
xen – neben Travemünde
auch in Gifhorn und Bad Griesbach – äußerst wichtig,
schließlich zählt Sabine Linek
monatlich über 3000 Behandlungen.
Der Erfolg ist stetig gewachsen: Am 19. Juni feiert die Naturheilpraxis Linek ihr 20-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass lädt die Inhaberin zu einem „Wochenende der offen
Tür“ in die Travemünder Praxisräumlichkeiten ein.
An den selben Tagen ist Sabine Linek zusätzlich auf dem
„Ersten Lebensfreude Festi-
val Travemünde – Glücklich
am Meer“ vertreten. Dort
nimmt sie sogenannte Dunkelfeld-Untersuchungen
mit
dem Blut der Patienten vor. Interessierte können sich auch
über Lineks vor 20 Jahren entwickelte SanaZon-Therapie
informieren.
Das Festival findet bis Sonntag, 21. Juni im Travemünder
Brüggmanngarten statt.
Naturheilpraxis Sabine Linek
Am Kurgarten 2
23570 Lübeck-Travemünde
Tel.: 04502 / 88 04 14
Saunabaden auch im Sommer
Quelle meiner Erholung
Täglich von 9 bis 22 Uhr
Trockene Hitze und danach prickelnde Abkühlung:
Gesunde Temperaturwechsel in der Holstein Therme.
Saunagänger können es bestätigen: Saunieren ist auch im
Sommer gesund. „Im Saunaraum herrscht eine angenehme, trockene Wärme. In dem
Klima kann der Schweiß auf
der unbekleideten Haut frei
verdunsten und sie wirksam
kühlen“, sagt Patrik Biringer,
Leitender Schwimmmeister
der Holstein Therme in Bad
Schwartau.
Das körpereigene Kühlungssystem funktioniert umso effektiver, je besser es in
Übung ist. Menschen, die regelmäßig saunabaden, vertragen demnach Hitze besser,
weil sie an Wärme gewöhnt
sind.
In den warmen Monaten
schätzen Kenner besonders
die prickelnden AbkühlungsVarianten mit etwa zehn bis
15 Grad kaltem Wasser. Auch
eisige Erfrischungen sorgen
nach dem Saunagang für einen besonderen Kick. Für die
richtige Erfrischung sorgen in
der Holstein Therme verschie-
dene Tauchbecken, mehrere
Schlauch-, Schwall- und Massageduschen, eine Erlebnisdusche
und
ein
Crushed-Eis-Brunnen. Nach dem
Aufenthalt in der Saunawärme sehnt der Badegast das kalte Wasser geradezu herbei.
Saunabaden in der Holstein
Therme. Foto: Alexander Rudolph
33
Da es auf einen gut erwärmten Körper trifft, wird es als
ausgesprochen
angenehm
empfunden.
„Medizinwissenschaftliche
Arbeiten bestätigen eine günstige Umstimmung im vegetativen Nervensystem durch diese kräftigen Kältereize. Die gesundheitlich wertvollen Impulse der Kaltwasseranwendungen beim Saunabaden werden oft unterschätzt“, sagt
Schwimmmeister Biringer.
Entspannen können die
Saunagäste im Anschluss auf
Wärmeliegen im Caldarium,
in großzügigen Ruheräumen
oder im weitläufigen Saunagarten. Das mit über 1000 Quadratmetern großzügig gestaltete Day Spa der Holstein
Therme lädt Besucher zum
Genießen und Erholen ein.
Holstein Therme
Am Kurpark 3
23611 Bad Schwartau
Tel.: 0451 / 200 41 48
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Eintauchen,
treiben lassen,
genießen.
Herzlich willkommen
in der Holstein Therme
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Das Jodsole-Thermalbad mit
umfangreichem Day Spa bietet alles
für Ihren erholsamen Aufenthalt.
Pure und
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spru nügen!
Verg
34
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Sanfte Naturtöne und liebevolle Details fördern eine entspannte Atmosphäre und tragen zum Wohlbefinden der Patienten bei.
Fotos: hfr
Osteopathie – langfristig zum Erfolg
Julia Reibe hat ihre eigene Praxis in Lübeck eröffnet.
Im Meesenring hat sich Julia
Reibe einen Herzenswunsch
erfüllt und Anfang Mai, nach
vielen Berufsjahren als Fachkraft in anderen Praxen und
Kliniken, ihre eigene Osteopathie-Praxis in hellen, freundlichen Räumen eröffnet.
Julia Reibe ist seit 1995 Physiotherapeutin und hat sich im
Laufe ihrer Berufsjahre ständig weitergebildet. Immer
mehr erkannte sie, dass der
menschliche Körper nicht aus
Einzelteilen besteht, sondern
das Zusammenspiel der Muskeln, Organe, Knochen und
der Seele eine untrennbare
Einheit bildet. So begann sie
2003 mit der Ausbildung zur
Osteopathin, die sie 2008 erfolgreich abschloss.
Der Patient wird im Rahmen einer osteopathischen Behandlung als Ganzes gesehen, also mit seinem Körper,
Geist und Seele. Der ganzheit-
liche Ansatz ist Grundlage der
Osteopathie, denn dort, wo Beschwerden auftreten, muss
noch lange nicht der Ursprung dieser Beschwerden
liegen. Mit gezielten Handgriffen werden die Selbstheilungskräfte des Körpers wieder aktiviert.
Jede Behandlung dauert etwa eine Stunde – diese Zeit
nimmt Julia Reibe sich, um individuell auf jeden Patienten
und seine spezifischen Beschwerden eingehen zu können. „Ich frage insbesondere
bei einem ersten Gespräch
auch nach früheren Erkrankungen, Unfällen oder eventuellen Operationen“, sagt die
Osteopathin. „Nur so kann
ich gezielt auf die möglichen
Ursachen für die Problematik
eingehen.“ Und mit einem
freundlichen Lächeln, das es
jedem Patienten leichter
macht, über seine Beschwer-
den zu sprechen, ergänzt sie:
„Jeder Mensch ist ein Individuum und so möchte ich ihn
auch betrachten.“
Wenn eine Krankheit sich
eher im seelischen Bereich manifestiert hat, arbeitet Julia
Reibe mit Bioenergie nach
Viktor Philippi. Die Ausbildung zum Biosens schloss sie
2014 ab. Mit Bioenergetik lassen sich Blockaden lösen, die
sich aufgrund von seelischen
Ereignissen, wie Wut, Trauer
oder Angst, Traumata oder
durch täglichen Stress festgesetzt haben und sich negativ
auf das Zusammenspiel von
Körper, Geist und Seele auswirken.
Praxis für Osteopathie
Julia Reibe
Meesenring 2
23566 Lübeck
Tel.: 0451 / 98 90 55 04
www.luebeck-osteopathie.de
Gut zu hören
Das passende Hörgerät per Klangfinder auswählen.
Mit dem sogenannten Klangfinder schickt Hörgeräteakustiker Peter Schlaak, Hörgeräteakustiker und Inhaber von
Oton Lübeck, seine Kunden
auf eine „Probefahrt“ durch
die unterschiedlichsten Leistungsklassen von Hörsystemen. Das bedeutet, dass die
Kunden – ohne wochenlang
diverse Geräte daheim probetragen zu müssen – vier verschiedene Hörgeräte im Direktvergleich testen können.
„Der Kauf von Hörgeräten ist
eine absolute Vertrauenssache“, sagt Schlaak. „Daher ist
es mir und meinem Team
wichtig, die Hörgeräteanpassung transparent und nachvollziehbar zu gestalten.“
Die Mitarbeiter von Oton
nehmen sich viel Zeit, um gemeinsam mit den Kunden die
optimale Lösung zu finden.
„Und das mit einem fairen
Preis-Leistungsverhältnis“,
sagt der Inhaber.
OTON Die Hörakustiker
Lübeck Peter Schlaak e.K.
Mühlenstraße 5
23552 Lübeck
Tel.: 0451 / 61 30 84 00
www.oton-hoerakustik.de
Mit dem Klangfinder
können vier verschiedeneHörgeräteim Direktvergleich getesFotos: hfr
tet werden.
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
35
Tag der Heilkunst
Schwindel
durch Hitze
Das Oase-Heilhaus lädt am 30. Mai zu verschiedenen Vorträgen rund um die
Frage „Chronische Erkrankungen – Umwelterkrankungen?“ ein.
Starke Temperaturschwankungen schlagen vielen Menschen auf den Kreislauf. Vor
allem bei Kleinkindern und älteren Menschen kann der Körper Temperaturumschwünge
nicht so gut ausgleichen, sagt
Hans-Michael Mühlenfeld,
Vorsitzender des Hausärzteverbands Bremen. Das äußert
sich als Schwindelgefühl,
manchmal ist man dadurch
auch schneller aus der Puste.
Wer das bei sich bemerkt,
sollte den Körper nicht zusätzlich belasten, rät Mühlenfeld.
Die Gartenarbeit kann an warmen Tagen auch mal warten,
und einen Großeinkauf verschiebt man vielleicht besser,
statt schwere Taschen zu
transportieren. „Sonst ist Bewegung eigentlich immer gut
und wichtig, aber in diesem
Fall sollte man den Kreislauf
schonen“, sagt Mühlenfeld.
Wer sich bei warmem Wetter oder Temperaturumschwüngen nicht gut fühlt,
dem zeigt der Körper, dass er
an den Rand der Leistungsfähigkeit gelangt. „Man sollte
auf seinen Körper hören“, betont Hans-Michael Mühlenfeld.
dpa
Bereits zum neunten Mal findet im Oase-Heilhaus der
„Tag der Heilkunst“ am Sonnabend, 30. Mai statt. Schwerpunkt ist das Thema „Chronische Erkrankungen – Umwelterkrankungen?“, zu dem praxiserfahrene Referenten aus
unterschiedlichen Bereichen
der Medizin in ihren Vorträgen informieren.
Eröffnet wird der Tag der
Heilkunst um 9.30 Uhr mit
dem Vortrag „Integrative Heilkunst bei chronischen Erkrankungen“ durch Dr. med. Dagmar Uecker, Ärztin für Innere
Medizin und Naturheilverfahren. Um 11.30 Uhr berichtet
Dr. med. Ute Schendel, Fachärztin für Innere Medizin über
die „Rheumatherapie im
Spannungsfeld
zwischen
Schulmedizin und Naturheilverfahren“. Am Nachmittag
zeigt Ralf-Ulrich Benn, Shiatsu-Therapeut und QiGongLehrer in dem Workshop
„Akupressur und QiGong“
auf, was jeder Mensch ganz
Das Oase-Heilhaus lädt zum Tag der Heilkunst in anmutigem Ambiente ein.
praktisch als Unterstützung
zur Entgiftung und Ausleitung tun kann.
In seinem Vortrag um 16.30
Uhr gibt Dr. med. Christian
Thede, Arzt für Allgemeinmedizin, Chinesische Medizin/
TCM und Akupunktur, Einblick in die „Ausleitungstherapien mit traditionell chinesischen Heilverfahren“. Den
Abschluss des Tages bildet
um 19.30 Uhr eine Dialogrunde mit den Referenten.
Foto: Hildegard Dyroff
OASE-Heilhaus
Schaarweg 70
23730 Neustadt-Rettin/Ostsee
Tel.: 045 61 / 525 36 60
www.schoepferischeszentrum-oase. de
www.oase-heilhaus.de
36
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Gesund schlafen
Mit druckentlastenden Matratzen von Wulff Med Tec
sorgt Gerrit Rüdiger für eine komfortable Nachtruhe.
Früher galt eine harte Matratze als das Beste für den Körper. Neue Studien belegen jedoch, dass insbesondere Personen mit Rücken-, Bandscheiben- oder Gelenkbeschwerden lieber ein druckentlastendes Material wählen
sollten. Matratzen mit einem
viskoelastischen Polyurethanschaum sorgen für eine hohe
Druckverteilung und eine orthopädisch optimale Lagerung der Wirbelsäule je nach
Liegeposition.
„Eine geeignete Schlafunterlage fördert die Durchblutung und verlängert die Tief-
schlafphasen“, sagt Gerrit Rüdiger. Bevor sich die Expertin
für erholsamen Schlaf mit einem Fachgeschäft im Gesundheitszentrum Roter Löwe niederließ, beriet sie Ärzte, Kliniken und Therapeuten über
die Vorzüge der Qualitätsmatratzen des Dithmarscher Hersteller Wulff Med Tec. Von dieser medizinischen Kompetenz profitieren auch Privatkunden.
Bei ihrer Beratung berücksichtigt Gerrit Rüdiger Faktoren wie Körperbau, Gewicht
und Erkrankungen. Dabei
setzt die Expertin auf moder-
ne Technik. Eine kostenlose
computergestützte Druckauflagenmessung, bei der 700
Sensoren ein sehr genaues
Druckbild erstellen, dient als
Grundlage der Empfehlung.
Nach der Entscheidung für
eine Matratze lässt sich diese
14 Tage lang unverbindlich
testen und bei Gefallen zu
Werkspreisen erwerben.
Wulff Komfortmatratzen
Gerrit Rüdiger
Moislinger Allee 93
23558 Lübeck
Tel.: 0451 / 80 90 43 80
www.wulff-fachgeschaeft.de
Während der Beratung berücksichtigt Gerrit Rüdiger Faktoren
wie Körperbau, Gewicht und mögliche Erkrankungen. Foto: pa
Bio-Lifting für die Haut
Gudrun Hamdorf bietet sanfte, effektive und schmerzfreie Kosmetikbehandlungen.
In ihrem privaten „Fachinstitut für Kosmetik und Permanent Make-up“ bietet Gudrun
Hamdorf Camouflagetechnik
nach medizinscher Indikation
an. „Durch meine Fachausbildung für Kaschierende- und
Camouflage-Pigmentierung
konnte ich schon vielen Kunden ein Stück LebensqualiGudrun Hamdorf ist auf BioLifting mit reinem Sauerstoff spezialisiert. Foto: hfr
tät zurückgeben, in dem ich
sichtbare Makel verschwinden lasse“, erklärt Gudrun
Hamdorf. Die Camouflagetechnik wendet sie bei Mamille, Vitiligo, Alopecia, Areata-Totalis, bei Narben und Unfällen, Lippen-, Kiefer-, Gaumespalte, bei Verbrennungen, Augenbrauen, Wimpernkranzverdichtung, Lippenkorrekturen und bei der Kopfhautpigmentierung an.
Ein weiterer Schwerpunkt
ist das Bio-Lifting mit Sauer-
stoff. „Die Sauerstoff-Druckinjektion ohne Nadel mit dem
patentierten Oxyjet ist die
sanfte und effektive Lösung
für die Behandlung kosmetischer Probleme“, erklärt Gudrun Hamdorf, die ergänzend
dazu die sogenannte „Bio2
Light Therapie“ anwendet,
bei der die Haut mit ausgesuchten Wellenlängen von
Licht, reinem Sauerstoff und
abgestimmten Wirkstoffkonzentraten behandelt wird.
„Die Behandlung mit Sauer-
stoff erzielt hervorragende Behandlungsresultate,
was
auch das Frauenhofer Institut
für Biomedizinische Technik
belegt“, betont Gudrun Hamdorf, die ihren Kunden eine
kostenlose Beratung und Probe anbietet, sowie Einmalbehandlungen für besondere
Anlässe.
Gudrun Hamdorf
Eutiner Str. 29f
23689 Pansdorf
Tel.: 04504 / 707 31 39
Tollwutrisiko für Kinder
Mit Hypnose Lösungen finden
Eltern sollten sich vor einer Auslandsreise
über die Gefahr am Zielort informieren.
Hilfe bei Rauchentwöhnung, Ängsten,
Übergewicht oder Stresszuständen.
Insbesondere jüngere Kinder
haben auf Auslandsreisen ein
erhöhtes Tollwutinfektionsrisiko, da sie Tiere streicheln
und von infizierten Vierbeinern gebissen werden können. Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hin. Auch
beim Ablecken einer verletzten Hautstelle durch ein infiziertes Tier können Kinder
sich unter Umständen mit den
Tollwut auslösenden Lyssa-Viren anstecken. Entsprechend sollten sich Eltern vor
Reisestart über die Gefahr am
persönlichen Ziel informieren
und Kinder gegebenenfalls
impfen lassen.
Die Impfung enthält abgeschwächte Erreger, die bewirken, dass der Körper einen sicheren Eigenschutz aufbaut.
Dafür sind zwei Nachimpfungen nötig: Die zweite Spritze
erfolgt sieben Tage, die dritte
Spritze 21 Tage nach der Erstinjektion.
Häufigste Überträger der
Tollwutviren, die eine fast immer tödliche Gehirnentzündung (Enzephalitis) verursachen, sind Hunde. Gefährdete Gebiete sind vor allem Afrika und Asien . Auch in Südamerika gibt es noch Fälle. In
Europa wurden laut BVKJ mit
Tollwut infizierte Tiere in der
Türkei, in der Ukraine und in
Georgien gemeldet.
Grundsätzlich sollten Eltern Wochen vor der Reise prüfen, ob ihr Kind alle Standardimpfungen hat und mit dem
Arzt besprechen, ob zusätzlichen Impfungen für das Reiseziel notwendig sind.
dpa
Ob es um Rauchentwöhnung
geht oder um die Überwindung von Ängsten und Phobien – die Therapeutin Sabine
Sophia Rogg unterstützt ihre
Kunden mit ihren langjährigen Erfahrungen aus verschiedenen Bereichen der Medizin. Besonders die Hypnose
liegt ihr am Herzen, weil damit die unterschiedlichsten Beschwerden behandelbar sind,
so zum Beispiel auch Allergien oder der Wunsch nach
Gewichtsreduktion. Ebenso
lässt sich eine harmonisierende Entspannung herstellen.
Sabine Sophia Rogg legt
Wert darauf, zu ihren Kunden
ein vertrauensvolles Verhältnis aufzubauen und ihnen die
einzelnen Behandlungsschritte genau zu erläutern. Einige
Problemstellungen
lassen
mit ihre Kunden sich
sich mit Hilfe der
nach dem Erlernen
Hypnose in kürzesauch
zusätzlich
ter Zeit lösen. Die Voselbst helfen könraussetzung: Der Panen.
tient muss sich auf
Sabine
Sophia
die Therapie einlasRogg ist überzeugt
sen und eine Verändavon, dass Lösunderung wirklich wolgen für Probleme belen. „Unter diesem
reits im UnterbeUmstand
können
wusstsein vorhanauch tiefliegende Sabine Sophia
den sind. „Dieses
Probleme gelöst wer- Rogg.
Wissen wird durch
den“, sagt Sabine Sophia Rogg. Vor der Behand- die Therapie aktiviert. Mit Hillung erfolgt ein detailliertes fe spezieller Suggestionen
Vorgespräch, in dem alle Fra- oder dem gezielten Aufspügen geklärt und Möglichkei- ren von Ursachen lassen sich
persönliche Ziele erreichen“,
ten besprochen werden.
Neben der Hypnosethera- sagt sie.
pie bietet Sabine Sophia Rogg
unter anderem die sogenannte Sabine Sophia Rogg
Meridianklopftechnik an. Die- Katharinenstr. 5, 23554 Lübeck
se Technik vermittelt sie eben- Tel.: 0451 / 504 47 82
so wie die Selbsthypnose, da- www.hypnose-luebeck.info
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
37
Die Kraft des Atems
Die Reflektorische Atemtherapie kann bei Lungenkrankheiten,
aber auch bei neurologischen und psychosomatischen Erkrankungen helfen.
Rund 20 000 Atemzüge pro
Tag sorgen dafür, dass der
Körper mit ausreichend Sauerstoff versorgt wird. Viele
Krankheiten physischer und
psychischer Natur gehen mit
einer gestörten Atmung einher. Hier setzt die Reflektorische Atemtherapie ein.
Mit festen Griffen bearbeitet Aleksandra Nauenburg
den Körper der liegenden Patienten, um dann lozulassen
und sie zu beobachten. Und
tatsächlich – nach kurzer Zeit
erfolgt ein tiefer Atemzug.
„Die Reflektorische Atemtherapie beeinflusst durch gezielte Reizsetzungen die Form
des Atembewegungsablaufes“, erklärt die Physiotherapeutin.
„Mittels
Druckschmerz und Dehnungsreizen
wird eine nervale Steuerung
stimuliert, wodurch es zu einer unwillkürlichen Veränderung der Atembewegung
kommt.“
Die Grundlagen für diese
Methode legte der Internist
und naturheilkundliche Arzt
Ludwig Schmitt in den 1950er
Jahren. Seine Mitarbeiterin,
die Physiotherapeutin Liselotte Brüne, entwickelte daraus
die Reflektorische Atemthera-
pie. Dabei handelt es sich um
eine ganzheitliche Methode,
die auf den gesamten Menschen Einfluss nimmt. „Ich
wende sie in den Bereichen
der Pulmologie, Orthopädie,
Inneren Medizin, Chirurgie,
Neurologie und Psychosomatik an und bekomme von meinen Patienten durchweg positive Resonanz", berichtet
Aleksandra Nauenburg, die
auf eine 20-Jährige Erfahrung
auf dem Gebiet zurückblickt.
Eine Therapiesitzung dauert etwa eine Stunde. Zunächst wird der Körper des Patienten mit heißen Kompressen behandelt und so die
Durchblutung angeregt. Wärmende Tücher umhüllen den
Körper, nur die jeweils zu behandelnen Bereiche liegen
frei. Die Griffe, die Verspannnungen und Verklebungen
des Gewebes lösen, können
ganz sanft, aber auch sehr intensiv und teilweise schmerzhaft sein. Die Behandelten lassen die Prozedur jedoch gerne
über sich ergehen, denn danach empfinden sie oft ein Gefühl der Befreiung, die Luft
kann endlich ungehindert
strömen. Während der Behandlung beobachtet Alek-
sandra Nauenburg genau die
Atmung der Patienten. „Wichtig sind die Bewegung des
Zwerchfells und die Ausatmung“, betont die Physiotherapeutin. „Die Reflektorische Atemtherapie ist bei
vielen
Krankheiten
sehr effektiv.“ Nicht
nur bei Störungen des
Atemsystems wie bei
COPD, auch bei Problemen des Bewegungsapparates, der inneren Organe, neurologischen und psychosomatischen Erkrankungen kann Reflektorische
Atemtherapie helfen.
Physiotherapie
Aleksandra Nauenburg
Falkenstraße 14
23564 Lübeck
Tel.: 0451 / 715 64
www.reflektorischeatemtherapie.de
JetPeel-Technologie
geht unter die Haut
Tiefenwirksame Verbesserung des Hautbildes
mit Technik aus der Luft- und Raumfahrt.
Die JetPeel-Technologie ist eine neue Gesichtsbehandlungsmethode, die mit Technik aus der Luft- und Raumfahrt arbeitet. Mit 720 Kilometern pro Stunde schießt aus mi-
JetPeel bringt die Wirkstoffe
direkt in die Haut.
rose in die dann
kroskopisch kleisehr aufnahmefähinen Düsen ein
ge Haut eingeWirkstoff-Gas-Gebracht.
misch in und auf
Die Behandlung
die Haut, das sanft
mit sofort sichtbadie obere Hornrem Ergebnis sei
schicht abträgt und
schmerzfrei,
so
die Epidermis poKrogmann. Kleinerentief reinigt.
re Falten seien ge„Zudem massieglättet, die Haut
ren feine Hochgewirke
frischer.
schwindigkeitstrop- Ellen Krogmann
„Nach vier bis
fen die Haut, während der Kühleffekt die Durch- sechs Sitzungen ist ein Langblutung anregt“, sagt Kosmeti- zeiteffekt erreicht“, so Krogkerin Ellen Krogmann. „Dank mann. „Sicherheit und Wirkder natürlichen Wirkstoffe samkeit wurden in wissenwird das Hautbild in kürzester schaftlichen Studien deutZeit tiefenwirksam und nach- scher Universitätshautkliniken bewiesen.“
haltig verbessert.“
Im Anschluss werden in JetPeel-Geschwindigkeit Hyalu- Ellen Krogmann
ronsäure, essentielle Vitami- Selmsdörp 8
ne oder Wirkstoffe zur Ent- 23701 Eutin/ Gross Meinsdorf
spannung der Mimikfältchen Tel.: 04521 / 77 98 40
oder zur Entrötung der Coupe- www.ek-kosmetik.de
Mit festen Griffen bearbeitet
Aleksandra Nauenburg den
Körper des Patienten, damit
dieserwiederungestört atmen
kann. Foto: hfr
Lübecker
Heilpraktiker
in Travemünde
Vom 19. bis 21. Juni findet in
Lübeck-Travemünde
im
Brüggmanngarten das „Erste
Lebensfreude Festival Travemünde 2015 – Glücklich am
Meer“ statt. Dort wird die Gemeinschaft Lübecker Heilpraktiker mit einem Informationsstand vertreten sein.
Interessenten alternativer
Heilverfahren können sich
vor Ort über die breite Angebotspalette der Lübecker Heilpraktiker informieren und unverbindlich mit den Therapeuten ins Gespräch kommen.
Wer Fragen hat zu den verschiedenen ganzheitlichen
Heilmethoden wie zum Beispiel Hypnose, Homöopathie,
Bioresonanz- oder Fußreflexzonentherapie, Quantenheilung oder auch Familienaufstellung, findet auf dem Lebensfreude Festival Travemünde die richtigen Ansprechpartner.
www.luebecker-heilpraktiker.de
Blutegel als
medizinische Helfer
Die traditionelle Heilmethode wird auch in
moderner Humanmedizin eingesetzt.
Da die Blutegel in
Wer unter ArthroDeutschland als
se, Arthritis, RheuFertigarzneimittel
ma oder Tinnitus leieingestuft sind, undet, kann die Hilfe
terliegen sie den
von Sylvia Pahl in
gleichen AnfordeAnspruch nehmen.
rungen an SicherSie behandelt Paheit, Qualität und
tienten mit einer
Wirksamkeit wie
der ältesten Heilmealle zulassungsthoden – der Blutpflichtigen Arzneiegeltherapie. Sie
mittel.
reicht weit zurück
Die Blutegelthebis in die Pharao- Sylvia Pahl
rapie stellt somit
nenzeit.
Heute werden bei der medi- ein etabliertes Naturheilverzinischen Blutegeltherapie fahren dar, das als moderne
die bekannten Wirkmechanis- Behandlung mit breitem Wirkmen der Saliva (Blutegelspei- samkeitsspektrum und guter
chel) und des sanften Ader- Verträglichkeit zur Verfülasses genutzt. Die abgegebe- gung steht.
nen Substanzen, die sowohl
den Menschen als auch den Sylvia Pahl
Tieren gut tun, wirken entzün- Zertifizierte Blutegelspezialistin
dungshemmend, durchblu- Moltkeplatz 4a
tungsfördernd, gefäßerwei- 23566 Lübeck
ternd, schmerzstillend und Tel.: 0451 / 69 33 19 59
lymphstrombeschleunigend.
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38
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Eine gute Einlage
Die Orthopädie-Schuhtechniker Frisch und Pelz setzen auf das
Biopathotec-Prinzip zur Schmerzreduktion beim Gehen.
Ob wir sportlich unterwegs
sind oder uns durch den Alltag bewegen: Schuhe müssen
passen. „Leider nehmen sich
viele Menschen zu wenig Zeit
für die Fußgesundheit“, sagt
Orthopädie-Schuhtechniker
Martin Pelz.
Probleme beim Laufen machen sich nicht nur im Fuß bemerkbar. Kopfschmerzen, Rücken-, Hüft- oder Knieprobleme können Folgeschäden
sein. Umso wichtiger sei die
ganzheitliche
Betrachtung
des Patienten durch den Orthopäden und den Schuhtechniker, so Pelz. So kooperieren
die
Lübecker
Orthopädie-Schuhtechnik Frisch, die
Orthopädie-Technik Martin
Pelz aus Bad Schwartau und
das Biomechanikstudio Laufdesign der Sporttherapeutin
Anna Quellhorst.
Einlagen, die aufgrund des
neuen, interdisziplinären Konzepts entstehen, werden auf
Basis einer biomechanischen
Bewegungsanalyse an die
Anatomie des Trägers angepasst und in Handarbeit er-
Anwender der Biopathotec-Methode: die Orthopädie-SchuhFotos: TM, Hersteller
techniker Martin Pelz (re.) und Fabian Pelz.
stellt. Hightech trifft auf handwerkliche Erfahrung – die richtigen Einlagen fördern gesundes Gehen und Laufen.
Eine weitere interdisziplinäre Entwicklung ist die sogenannte Biopathotec. Bei dem
Schmerzkonzept handelt es
sich um eine qualitätsorientierte Behandlung komplexer
Schmerz- und Beschwerdebildern in Füßen, Knien, Hüfte
oder Wirbelsäule. Dank der
„intelligenten“ Nutzung der
Bodenreaktionskräfte können Schmerzen gelindert und
langfristige Schäden oder
Operationen vermieden werden. Das Schmerzkonzept
stützt sich auf wissenschaftli-
Mit Hypnose
Krisen bewältigen
Psychischen und physischen Leiden mit Hilfe von
Hypnosetherapie auf den Grund gehen.
Negative Erfahrungen, oft aus
der Kindheit, können auch
Jahre später noch belasten
und krank machen. Ängste,
mangelndes Selbstbewusstsein oder Lebenskrisen sind
mögliche Folgen. Den Ursachen derartiger seelischer Probleme geht die Heilpraktikerin Beatrice Röder mit Hilfe ihrer Hypnosetherapie auf den
Grund. „Auch körperliche Leiden wie Kopfschmerzen oder
sogar Probleme wie Übergewicht können
aus lang zurückliegen-
Beatrice
Röder
bietet Hypnosetherapien an.
Foto: hfr
den negativen Erfahrungen
resultieren. Denn im Unterbewusstsein des Menschen sind
alle Erfahrungen und Erlebnisse von der Kindheit bis in
die Gegenwart gespeichert –
auch wenn uns heute vieles
nicht mehr präsent ist“, sagt
Beatrice Röder, die sich in
Hamburg und Flensburg in
der Hypnosetechnik hat ausbilden lassen.
Gemeinsam mit den Patienten sucht die erfahrene Heilpraktikerin einen individuellen Genesungsweg. „Die Hypnose erzeugt eine erhöhte
Wahrnehmung und eine Erweiterung des Bewusstseins“,
erläutert die Therapeutin. Das
ermögliche den Zugang zu inneren Glaubenssätzen und gespeicherten Erfahrungen, die
sich negativ auf das Leben der
Patienten auswirke. Verschiedene Hypnosetechniken können die Glaubenssätze verändern und die Blockaden lösen.
„Während der Behandlung
ist der Patient ansprechbar,
aktiv und in keiner Weise ausgeliefert“, schildert die Heilpraktikerin.
Beatrice Röder wendet die
Hypnose an, um die Ursachen
für Lebenskrisen zu finden
und um Schmerzen zu lindern. Zudem praktiziert sie
Rückführungen in die Kindheit und frühere Leben. Weitere Anwendungsgebiete sind
die Vorbereitung auf besondere Lebenssituationen wie zum
Beispiel Prüfungen, Aktivierung der Selbstheilungskräfte
sowie Sitzungen zur Gewichtsreduktion und Rauchentwöhnung. „Darüberhinaus kann
Hypnose aber auch zur Entspannung sowie zur Selbstfindung eingesetzt werden“, erklärt die Heilpraktikerin Beatrice Röder.
Beatrice Röder
Heilpraktikerin
Finnlandstraße 7
23570 Lübeck-Travemünde
Tel.: 04502 / 712 15
www.beatrice-roeder.de
che Erkenntnisse Bewegungsanalyse, Rheumaforschung
und Sensomotorik. Biopathotec geht der Schmerzursache
auf den Grund – und begnügt
sich nicht mit dessen oberflächlicher Behandlung. Eine
Ganganalyse misst die Bodenreaktionskräfte und den schädigenden Einfluss auf den Körper beim Abrollen des Fußes.
Die Erkenntnisse werden mit
komplexen biomechanischen
Modellen abgeglichen..
Auf Basis der gewonnenen
Daten wird zunächst die Wirkung der Einlage getestet.
Erst danach erfolgt die Konstruktion der individuellen
Biopathotec Einlage. Ohne
die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Orthopädieschuhtechnikern, Orthopäden und Physiotherapeuten
wäre eine Entwicklung wie
das Biopathotec-Konzept unmöglich. Nur die fachübergreifende Therapie stellt sicher, dass Biopathotec der erste Schritt in eine Zukunft mit
deutlich weniger Schmerzen
sein kann.
Die
Biopathotec
Einlage sorgt
für eine Druckumverteilung beim Gehen.
Interdisziplinäres
Konzept
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Orthopädieschuhtechnikern, Orthopäden und Physiotherapeuten gewährleistet eine
sich ergänzende, fachübergreifende und damit zielführende Versorgung. Der Patient wird aktiv
mit in die Therapie einbezogen.
Orthopädie-Schuhtechnik
Martin Pelz
Markt 3, 23611 Bad Schwartau
Tel.: 0451 / 218 49
www.schuhtechnik-pelz.de
Orthopädie-Schuhtechnik
Frisch GmbH & Co. KG
Hansestraße 34a, 23558 Lübeck
Tel.: 0451 / 841 44
www.hanseschuh.de
LaufDesign Lübeck
Anna Quellhorst
Hansestraße 34a, 23558 Lübeck
Tel.: 0451 / 29 297 06
www.laufdesign.de
Den Beschwerden auf
den Grund gehen
Blut und Urin geben Aufschluss über den
Gesundheitszustand des Patienten.
Die Naturheilkundie Heilpraktikede stärkt den Menrin. „Das Blut
schen und sorgt daschaue ich mir zufür, dass alles, mögsammen mit dem
lichst nebenwirPatienten auf dem
kungsfrei,
gut
Live-Monitor an
funktioniert. Die
und erkläre ausHeilpraktikerin
führlich den AllgeSylvia Heinsohn armeinzustand. Gebeitet nach einem
nauso handhabe
ganzheitlichen Anich es mit dem
satz, bei dem sie
Urin. Allein diese
sich den Organisbeiden Auswermus Mensch im
tungen geben eiGanzen ansieht
nen sehr großen
und körperliche Sylvia Heinsohn
Aufschluss zum
wie auch psyGesundheitszuchische Aspekte, sowie Ernäh- stand und möglichen Ursarung und Gewohnheiten des chen für Beschwerden.“
jeweiligen Menschen berückBei Bedarf zieht sie aber
sichtigt. Sylvia Heinsohn be- auch weitere Methoden der
gibt sich damit auf die Suche Diagnostik hinzu, unter andenach der Ursuche der Be- rem auch die Blut- und Urinschwerden, denn es sollen analysen aus dem Labor.
nicht nur die Symptome bekämpft werden.
Sylvia Heinsohn
„Diagnostisch gibt zum Bei- Heilpraktikerin
spiel die Dunkelfeldblutanaly- Bahnhofstr. 12
se, die traditionelle Urindiag- 23843 Bad Oldesloe
nostik und ein ausführliches Tel.: 04539 / 89 16 61
Gespräch Auskunft“, erklärt www.heilpraktik-heinsohn.de
Donnerstag,
21. Mai 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
39
Schönheit aus dem eigenen Blut
Vampir-Facelift stimuliert die Hautzellen zu neuer Frische.
Die Schönheit trägt jeder
Mensch von Geburt an in sich
selbst. Wenn aber der Zahn
der Zeit am Äußeren nagt,
können Mediziner und Naturheilkundler erneut auf die
schönmachenden Substanzen im Eigenblut der Patienten zurückgreifen.
Die Methode wird in Fachkreisen Vampir-Facelifting,
Dracula-Lifting oder – weniger dramatisch – einfach Plasma-Lifting genannt. Dabei
wird eine kleine Menge Eigenblut aufbereitet und in die
Haut injiziert.
Für das Vampir-Lifting
wird Plättchen-reiches Plasma (PRP) verwendet. Dazu
wird dem Patienten eine kleine Menge Blut aus der Vene
zum Beispiel in der Armbeuge
entnommen. Dieses Blut wird
zentrifugiert, dabei löst sich
das mit den Blutplättchen angereicherte Plasma, das für
das Vampir-Lifting verwendet wird. Aus dem Plasma werden die roten Blutkörperchen
entfernt. Nach der kompletten Aufbereitung des Plasma
bleibt eine gelbliche Lösung,
die Wirkstoffe wie Collagen
oder Angiogenese enthält.
Das Serum mit den wachstumsfördernden Stoffen für
die Zellen wird direkt wieder
in die Haut injiziert.
Die Firma Regen Lab aus
der Schweiz hat dieses Verfahren noch weiterentwickelt.
Mit dem sogenannten Regenlab-Kit kann der Verarbeitungsprozess des Blutes vereinfacht und verkürzt werden. Mit Hilfe der RegenlabKits wird Regenplasma gewonnen. Wie der Hersteller informiert, wird das Blut des Patienten in speziellen Reagen-
Aus dem eigenen Blut wird ein wachstumsförderndes Serum gewonnen, das wieder in die
Foto: Regenlab
Haut injiziert wird und die Zellen zur Regeneration anregt.
zien zentrifugiert, wodurch
die Blutblättchen von den Erythrozyten (rote Blutkörperchen) separiert werden.
Durch ein patentiertes Regenlab-Spezialgel in den Reagenzien wird die genaue Isolation
von roten Zellen im Regenplasma erreicht.
Die aus dem eigenen Blut
gewonnenen Wachstumsfaktoren im PRP, führen laut Hersteller zu einer Stimulation
der in der Haut vorkommen-
den Stammzellen. Diese werden aktiviert und führen zu einer Revitalisierung und Erneuerung der Haut. Damit tragen sie zur Glättung der Falten bei und produzieren neues Kollagen.
Die
Regenlab-Methode
kann alleine oder in Kombination mit anderen Methoden
angewendet werden. Es eignet sich unter anderem zur Injektion im Gesicht, am Hals
und Dekolleté, zur Haarrege-
neration, nach Haartransplantation, bei einer nasolabialen
Falte, bei Tränensäcken,
dunkler Augenpartie, Zornesfalte oder Falten in der Mundund Augenregion.
Dermatologen beschreiben
einen der Hauptvorteile des
Vampir-Liftings darin, dass
die Wirkstoffe aus dem eigenen Blut separiert werden
und es somit nicht zu allergischen Reaktionen auf die Inhaltsstoffe der Injektionen
kommen könne. „ PRP hat die
Fähigkeit, auf ganz natürliche
Art und Weise den körpereigenen Selbstheilungsprozess zu
beschleunigen.
Zusätzlich
kann PRP die Regeneration
und Neubildung von Kollagen anregen“, erklärt Dr. Regine Kus, die die RegenlabMethode in ihrer Praxis für ästhetische Medizin und Naturheilverfahren in Lübeck anbietet. „Mit dem Regenlab ist
die Entnahme und Aufbereitung des Blutes und die Verwendung von Regenplasma
in wenigen Minuten möglich“, erklärt die Naturwissenschaftlerin. Regenlab garantiert die perfekte Hygiene
durch ein vollständig geschlossenes System von der
Entnahme, über die Zentrifuge und Aufbereitung bis hin
zur Anwendung.
In der klinischen Studie habe sich laut Hersteller die Revitalisierung der Haut, verbesserte Textur, verbesserte Elastizität und Dicke der Haut,
Neuentstehung von Kollagenfasern, Glättung von Falten sowie eine beschleunigte Wundheilung nach Operationen,
chronischen Wunden, Laser
oder Peeling gezeigt.
Neben der Anwendung in
der Dermatologie wird PRP
auch in der Sportmedizin,
zum Beispiel beim Tennisellenbogen, Arthrose oder Sehnenverletzungen angewendet.
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der hohen Fallzahl von Miniimplantat- Patienten in seiner
Lübecker Praxis regelmäßig an
wissenschaftlichen Nachsorgestudien der Universität Greifswald teil.
„Ein Vorteil dieser Miniimplan-
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enschen, die keine eigenen Zähne mehr
besitzen und deswegen
eine Vollprothese tragen müssen, kennen es nur zu gut: Beim
Essen verrutscht das Gebiss,
das Sprechen wird mühsam, das
Zubeißen eine Qual. Darunter
leidet vor allem die Lebensqualität, es können sich aber auch
organische Folgen einstellen,
wenn beispielsweise die Speisen
nicht richtig zerkaut werden können und deshalb als große Stücke
im Magen ankommen. Bei diesem Problem nutzt auch die beste
Haftcreme nichts, die Betroffenen leiden und ziehen sich oftmals aus dem gesellschaftlichen
Leben vollständig zurück.
Minidentalimplantate sind da
eine überzeugende und auch kostengünstige Hilfe. Im Gegensatz
zu den üblichen Implantaten, die
immerhin einen Durchmesser
von um die 4 Millimeter erreichen, sind die Miniimplantate
gerade einmal halb so dick. Die
operative Maßnahme kann deswegen unter lokaler Betäubung
erfolgen und belastet den Organismus kaum, der Patient kann
nach nur einer Sitzung wieder
zubeißen. Aufgrund der wenigen
und kleinen Wunden sind diese
Implantate auch für jene geeignet, die unter einer Blutgerinnungsstörung leiden.
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ist die Praxis für Zahnheilkunde Dr. Andreas Buschmann in
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und im Internet:
tate ist, dass sie auch noch jenen
Patienten angepasst werden können, die schon lange auf eine Vollprothese angewiesen sind und
deren Kieferknochen sich deshalb zurückgebildet hat“, erklärt
Dr. Andreas Buschmann.
Und wie funktionieren diese Miniimplantate?
„Im Kieferknochen, meist des
Unterkiefers, werden vier Titanstifte gesetzt.“ Der Zahnarzt legt
nach der Röntgenaufnahme und
3D-Modellanalyse die genaue
Lage der künstlichen Zahnwurzeln fest. Sie werden so platziert,
dass lediglich die Köpfchen aus
dem Kiefer herausragen. In der
Prothese liegen die Gegenstücke, vier hochelastische Gummiringe. Nach einem einfachen
Druckknopfprinzip kann dann
die Prothese einfach „auf- oder
abgeknöpft“ werden.
„Das kann man sogar bei der
Prothese für den Oberkiefer machen“, so Dr. Buschmann. Dann
ist es sogar möglich, die lästige
Gaumenplatte zu entfernen, was
beispielsweise den Genuss eines
leckeren Essens wieder ungehindert ermöglicht.
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