Absolut Autark Plushaus (AAPH)
Standort:
Trausdorf bei Eisenstadt, nach Fertigstellung bewohntes Einfamilienhaus mit 190 m²
Wohnfläche
Präsentation und Führung: Martin Wieger (Managing Director AAPH), Bernd Höfferl (GF Technik, Fa. Elk) und
Werner Schäfer (Projektmanager AAPH)
Ein AAPH ist zumindest ein A+ Gebäude (das AAPH ist ein A++ Gebäude mit einer Energiekennzahl von 8
kWh/m²a) und verfügt über multiple Speichersysteme mit einem intelligentem Speichermanagement, weiters
über eine Photovoltaikanlage (7 kW bzw. bis zu 30 kW am Nebengebäude zu Forschungszwecken, keine
Solarthermie-Anlage) und eine drehzahlgeregelte Wasser-Wasser Wärmepumpe (aus Forschungsgründen
überdimensioniert mit 26 kW).
Folgende Speicher werden eingesetzt:
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Elektrische Speicher:
o Lithium-Ionen-Batterie: 10 kWh (längere Lebensdauer)
o Bleibatterien: 100 kWh (günstigerer Anschaffungspreis)
Thermische Speicher:
o Gebäudespeicher (24 – 30 h)
o Asphaltspeicher
o Erdspeicher
o Betonkernspeicher (beidseitig gedämmt)
o Eisspeicher (mit Abwasserwärmenutzung vom Kanal)
o Warmer Pufferspeicher (eingesetzt als hydraulischer Speicher)
o Kalter Pufferspeicher (eingesetzt als hydraulischer Speicher)
o Zeolith-Speicher
o Phasenwechsel-Speicher (= PCM-Speicher auf Paraffinbasis (PCM = phase change materials)
o Swimming-Pool
klimaaktiv „erneuerbare wärme“ – Kooperationspartner:
Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft gestarteten Klimaschutzinitiative klimaaktiv.
Das Programm klimaaktiv „erneuerbare wärme“ ist Teil der vom Bundesministerium für Land- und
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Vorteile thermischer Speicher:
Günstiger Preis, einfacher Aufbau, lange Lebensdauer, keine Wartung
Nachteile:
hohe Verluste, hoher Platzbedarf, Problem Langzeitspeicherung
Die thermischen Speicher sind als Niedertemperaturspeicher ausgelegt, weshalb man sich aufgrund der
geringeren Verluste Dämmung erspart.
Zentral für die Funktion des Gebäudes ist das gute Zusammenspiel aller Gebäudekomponenten (und bei der
Errichtung das gute Zusammenspiel aller Gewerke) zur Erhöhung des Wirkungsgrads der Wärmepumpe. Die
größte Herausforderung zur Gewährleistung der Energieautarkie liegt nicht in der Beheizung des Gebäudes,
sondern in der Wärmebereitstellung des Warmwassers.
Ziel des messtechnisch evaluierten Gebäudes ist die Systemoptimierung zum Angebot marktreifer Komponenten
bzw. Systemlösungen.
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Derzeit gibt es ein dreistufiges Angebot:
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Hybrid-Lösung (im Wesentlichen die PV-Anlage mit einem elektrischen Speicher): ab etwa 10.000 €
Autark-Lösung: ab etwa 50.000 €
Autarkplus-Lösung: ab etwa 100.000 €
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Absolut Autark Plushaus (AAPH)