PEG-Workshop
Tipps und Tricks mit der lieben Sonde
Johannes Haarer
Gliederung
PEG
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Wie macht man das?
 Anatomie und Einlagetechnik zum Grundverständnis
Komplikationen/Probleme
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Frühe Komplikationen
Späte Komplikationen
Sondentypen/Lebensdauer/Pflege
Take Home Messages
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07.08.2015
PEG: Sonden-Einlage (pull vs. push)
Zwei Techniken
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ca. 5-10
90-95%%
PushThrough
Pull
Through
3
07.08.2015
PEG: Sonden-Einlage: Anatomie schematisch
Bauchhaut 
darunter Fettgewebe und
Muskulatur
Magen: 
4
„frei flottierend“ in der
Bauchhöhle
07.08.2015
PEG: 1ster Schritt: Luft-(CO2-)Insufflation
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07.08.2015
Pull Through-Methode
6
07.08.2015
Pull Through-Methode
7
07.08.2015
Pull Through-Methode
8
07.08.2015
Pull Through-Methode
9
07.08.2015
Pull Through-Methode
10
07.08.2015
Pull Through-Methode
11
07.08.2015
Pull Through-Methode
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07.08.2015
Pull Through-Methode
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07.08.2015
Pull Through-Methode
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07.08.2015
Pull Through-Methode
Fixierung !!!
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07.08.2015
Pull Through-Methode: Material
Freka® PEG
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07.08.2015
Push Through-Methode
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07.08.2015
Push Through-Methode
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07.08.2015
Push Through-Methode
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07.08.2015
Push Through-Methode
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07.08.2015
Push Through-Methode
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07.08.2015
Push Through-Methode
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07.08.2015
Push Through-Methode
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07.08.2015
Push Through-Methode
Fixierung !!!
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07.08.2015
Push Through-Methode: Material
Freka® Pexact
25
07.08.2015
Komplikationen/Probleme
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Unmittelbare Komplikationen  bei der Intervention
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Frühe Komplikationen (nach erfolgreicher Einlage)
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durch ÖGD
Durch PEG
Stunden bis Tage
Späte Komplikationen
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Tage bis Wochen/Monate
07.08.2015
Komplikationen bei der Einlage
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durch ÖGD
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Häufige (NW): Nausea,Vomitus, lokale Taubheit nach lokaler
Anästhesie, Fahruntüchtigkeit,…
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Gefährliche:
Sedation
Blutung
Perforation/Infektion
 OSAS, Adipositas, COPD, ALS…
 OAK, ASS und ...
 „nur“ durch ÖGD sehr selten
durch PEG

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Perforationen
Organverletzungen
 Anatomie (Diaphanoskopie!!!)
 Technik (Diaphanoskopie!!!)
07.08.2015
Frühe Komplikationen/Probleme
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Lokale Wundinfekte (Infektion vs. Leckage)
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Zu viel (zu wenig) Spiel der Sonde
Erythem, Pus, Ödem, subcutane Flüssigkeit, Fieber,…
Sondendislokationen
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Zu viel (zu wenig) Spiel der Sonde
Akutes Abdomen: Peritonismus, Fieber, Sepsis
07.08.2015
Späte Komplikationen/Probleme
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Sondendysfunktion/Verstopfung
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Verschmutzung/Verfärbung
Brüche von Sonden/Teilen
Verstopfung
«Altes System»
 nur Kosmetik
 Kürzen/Ersatz
«neues System»
07.08.2015
Späte Komplikationen/Probleme
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Sondendysfunktion
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

 nur Kosmetik
 Kürzen/Ersatz
Leckage/Wildes Fleisch
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
Verschmutzung/Verfärbung
Brüche von Sonden/Teilen
Zu viel Spiel, Infektion,…
Wildes Fleisch
 optimale Pflege/Wechsel
 „normal“  Silbernitratstift
„Burried bumper“
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Versäumte Pflege/Mobilisation
 Endoskopische/Chirurgische
Entfernung
07.08.2015
Sondentypen
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Freka-PEG (Häufigster Typ)
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Sehr lang Haltbarkeit bei guter Pflege (Jahre)
Wenig Leckage
Wechsel nur endoskopisch möglich
Gefahr des «burried bumper»
07.08.2015
Sondentypen
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Gastro-Tube
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Nach Pexact-Einlage
Nach Burried Bumper
Wechsel notwendig
ohne Endoskopie
Button-PEG
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Regelmässiger Wechsel nötig
Wechsel ohne Endoskopie
Kosmetik
Burried bumper nie (extrem selten)
07.08.2015
Sondentypen
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Kendall-PEG
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Einlage durch Stenose möglich
Leckage-rate höher
JET-PEG/FNKJ
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jejunaltube through PEG
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Fein-Nadel-Katheter-Jejunostomie
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weniger Reflux/Aspirationen
Mehr Dysfunktionen der Sonde
Chirugische Einlage nötig
Häufigere Dysfunktion/nur für Ernährung
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Pflege der Sonden
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Ein Thema für sich:
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Gute Pflege!!!
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Generelles: Mobilisation, Spülen,…
Altes vs. neues System
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Kenne Deine Sonde (den Sonden-Typ)!!!
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Frage Deinen Sondenfachmann oder Hausarzt oder Facharzt
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07.08.2015
Take Home Messages I
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Zwei Techniken  aus dem Verständnis und der Anatomie
ergeben sich die Früh- und Spätkomplikatonen
ca. 90-95 %
Pull Through
Push Through ca. 5-10%
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07.08.2015
Take Home Messages II
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Gute Pflege der Sonde für zu jahrelanger Funktion!!
Distales Klemmen der Sonde um Materialermüdung zu
vermeiden
«Satter Sitz» der Sonden in der ersten Woche
 weniger Infektionen/ Dislokationen
Regelmässige Mobilisierung nach den ersten 1-2 Wochen
 weniger «burried bumper»
Regelmässiges Spülen vermeidet Sondenokklusion
Gegen wildes Fleisch hilft ein Silbernitrat-Stift
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07.08.2015
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
„Hands on“
„Handout"
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07.08.2015
Patienteninformation und Aufklärung
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Jeder Eingriff ist eine Körperverletzung  informed consent =
Einverständiserklärung
Im Gegensatz zum Behandlungsfehler liegt bei der Aufklärung
die Beweislast beim Arzt (beim Untersuchenden)
Je elektiver/fragwürdiger die Indikation des früher und
umfassender sollte die Aufklärung sein (24h?)
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07.08.2015
Patienteninformation und Aufklärung
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Tools KSSG für Info + Aufklärungen (Formulare und Filme)
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www.gastro-kssg.ch
 Filme/Aufklärungen unter Patienteninformation
Aufklärung = Info + Risiken + Behandlungsalternativen
Zur Wiederholung: die Beweislast für eine korrekte Aufklärung liegt
beim durchführenden (nicht anmeldenden) Arzt (wegen zeitfaktor
bitte bereits „Voraufklärung“ auf Station durch AIM)
Welche zusätzlichen Informationen sind im Internet verfügbar
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SGG
Patienten  Aufklärungen auf deutsch und italienisch
Richtlinien  z.B. Nachsorge nach Polypektomie
07.08.2015
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Dr. Haarer - Workshop - PEG Handling (624 kB, PDF)