WILFRIED HÄRLE
Menschsein in Beziehungen
Studien zur Rechtfertigungslehre und Anthropologie
Dieser Band enthält größtenteils bisher unverö entlichte Aufsätze von Wilfried Härle, deren
Ziel es ist, die reformatorische Theologie, insbesondere die Rechtfertigungslehre Martin
Luthers fruchtbar zu machen für die aktuellen weltanschaulichen und ethischen
Auseinandersetzungen um das Menschenbild in unserer Gesellschaft – einschließlich der
(medizin-) ethischen Fragen, anhand deren diese Auseinandersetzungen zur Zeit
hauptsächlich geführt werden.
Die sachliche Mitte der in diesem Band versammelten Studien lässt sich mit den Worten
beschreiben, die Luther im Anschluss an Paulus (Röm 3,28) als die theologische De nition des
Menschen bezeichnet hat: »dass der Mensch durch den Glauben gerechtfertigt wird«
(»Hominem iusti cari de«). Wilfried Härle zeigt auf, dass die in dieser De nition enthaltenen
anthropologischen Einsichten auch heute von grundlegender Bedeutung sind.
Die Botschaft der Aufsätze lässt sich darum in der These zusammenfassen, dass für das
Menschsein in sozialer und individueller Hinsicht alles darauf ankommt, aus Vertrauen zu Gott
als der Macht des Guten leben zu können. Dieses Vertrauen ist die Grundlage für eine
sachgemäße und zeitgemäße ethische Orientierung.
2005. XIX, 509 Seiten.
ISBN 978-3-16-148754-5
fadengeheftete Broschur
54,00 €
ISBN 978-3-16-148816-0
Leinen 99,00 €
Wilfried Härle Geboren 1941; Studium der Ev. Theologie in Heidelberg und Erlangen; 1969
Promotion; 1973 Habilitation; Professor für Systematische Theologie und Ethik in Heidelberg;
Vorsitzender der Kammer für Ö entliche Verantwortung der EKD; Mitglied der EnqueteKommission des Deutschen Bundestages »Ethik und Recht der modernen Medizin".
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