Presseinformation
Nach 21 Monaten Bauzeit: Licht am Ende des Tunnels
Falkenberg
Durchschlag des längsten Tunnelbauwerks der Ausbaustrecke
Hanau–Nantenbach • Fertigstellung bis Ende 2017
Mit einem symbolischen Akt hat Tunnelpatin
Gerswid Herrmann im Beisein von Joachim Herrmann, Bayerischer
Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr, Manfred Kicherer,
Geschäftsführer Alfred Kunz Untertagebau, und Klaus-Dieter Josel,
Konzernbevollmächtigter der DB AG für den Freistaat Bayern, den Tunnel
Falkenberg durchschlagen. Nur 21 Monate hat es gedauert bis die Tunnelbauer
die unterirdische Verbindung zwischen Laufach und Heigenbrücken herstellen
konnten. Die Feierlichkeiten finden am heutigen Gedenktag der heiligen
Barbara, Schutzpatronin der Bergleute und Mineure, statt.
(Heigenbrücken, 4. Dezember 2015)
"Der neue Falkenbergtunnel ist das zentrale Projekt unserer
Ausbaumaßnahmen auf der wichtigen Schienenstrecke zwischen Würzburg
und Aschaffenburg und eine der größten Baustellen im Bahnland Bayern",
erklärte Verkehrsminister Herrmann. "Nach der Fertigstellung wird das
Bahnfahren im Nordwesten Bayerns noch einmal deutlich attraktiver. Von der
erheblich schnelleren Spessartquerung profitieren Fahrgäste und Wirtschaft
gleichermaßen.“
Klaus-Dieter Josel ergänzte: „Die Ausbaustrecke Hanau-Nantenbach ist eine
Investition in die Zukunft. Die Deutsche Bahn steigert mit dieser Strecke ihre
Leistungsfähigkeit und kann ihren Kunden im Personen- wie im Güterverkehr
ein attraktiveres und wirtschaftlicheres Angebot machen. Durch die neue
Streckenführung wird zusätzlich die Lärmbelastung für die Anwohner spürbar
vermindert“.
Größtes Tunnelbauwerk des Projekts
Der Tunnel Falkenberg ist das größte von insgesamt vier Tunnelbauwerken im
Projekt Ausbaustrecke Hanau–Nantenbach. Die nördliche Röhre (Fahrtrichtung
Aschaffenburg) hat eine Länge von 2.623 Metern, die in Gegenrichtung
verlaufende südliche Röhre ist 2.619 Meter lang. Der Tunnel besteht aus zwei
eingleisigen Röhren, die im Abstand von 500 Metern durch insgesamt fünf
Querstollen miteinander verbunden sind. Der Querschnitt der Tunnelröhren
beträgt je rund 48 Quadratmeter. Der Tunnel wurde in bergmännischer
Bauweise im Sprengvortrieb aufgefahren.
In den nächsten Monaten werden der gesamte Tunnelquerschnitt abgetragen
Anton Knapp
und die Innenschale betoniert. Der Tunnelrohbau wird voraussichtlich im Herbst Sprecher Bayern
abgeschlossen sein. Danach erfolgt die technische Ausrüstung des Tunnels.
DB Mobility Logistics AG
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation und Marketing Oliver Schumacher
Tel. + 49 (0) 89 1308-1512
Fax + 49 (0) 89 1308-1901
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Das Gesamtprojekt
Die Ausbaustrecke Hanau–Nantenbach ist Teil der rund 112 Kilometer langen
Main-Spessart-Bahn zwischen Hanau und Würzburg. Mit über 200 Zügen
täglich ist diese eine der stark frequentierten Strecken im Netz der Deutschen
Bahn. Sie verbindet die Wirtschaftszentren des Rhein-Main-Gebietes mit
Würzburg und der Region Franken. In dieses Projekt werden rund 450 Millionen
Euro investiert. Die Gesamtfertigstellung wird Ende 2017 sein.
Kernmaßnahme des Projekts ist die Umfahrung des rund 160 Jahre alten
Schwarzkopftunnels zwischen Laufach und Heigenbrücken. Der neue
Streckenabschnitt ist rund acht Kilometer lang und weicht maximal 500 Meter
von der vorhandenen Strecke ab. Die überwiegende Tunnellage – insgesamt
entstehen vier Tunnelbauwerke in bergmännischer sowie offener Bauweise –
ermöglicht eine flache Trassierung und die Erhöhung der zugelassenen
Höchstgeschwindigkeit auf 150 Kilometer pro Stunde. Durch die neue
Umfahrungsspange werden die Streckenqualität verbessert und die Gemeinden
entlang der Strecke deutlich vom Schienenverkehr entlastet.
Weitere Informationen und Fotos zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter
www.hanau-nantenbach.de.
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12 04 Tunneldurchschlag Falkenbergtunnel