AUSGABE
Kultur l Veranstaltungen l Termine l Aktuelles l Gastronomie l Shopping
67
Juni 2015
Jenaer Sternenforscher
Jenaer Lange Nacht der Museen
widmet sich unserem Erdtrabanten
Der Privatgelehrte und Hobby­
astronom Carl Wilhelm Winkler
Anzeige
»Mondsüchtig«
Open-Air-Spektakel von Theaterhaus Jena und
JenaKultur zur Eröffnung der Kulturarena Jena 2015
KASIMIR UND KAROLINE
Volksstück von Ödön von Horváth
9. / 10. / 11. / 12. Juli 2015, 21.30 Uhr, Theatervorplatz
In Zusammenarbeit mit JenaKultur,
unterstützt durch die Jenoptik AG.
Bitte unterstützen Sie unsere
weltweite Arbeit bei den Tieren.
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Animals‘ Angels
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wir sind bei den Tieren
3
Willkommen
| inhalt |
| vorwort |
Liebe
­Leserinnen,
liebe Leser,
Jena
Sicher stimmen Sie zu: Der Mond fasziniert! Sieht man einmal von der Sonne ab, hat
kein anderer Himmelskörper den Menschen
bislang so in seinen Bann geschlagen wie unser Erdtrabant. Dies liegt im wahrsten Sinne
des Wortes irgendwie auch ›nahe‹, ist der Satellit doch nicht nur tatsächlich der Erde nahe
gelegen, sondern auch — gängigen Theorien
folgend — ein ehemaliger Bestandteil unseres
Planeten: entstanden, als ein marsähnlicher
Protoplanet vor etwa 4,5 Milliarden Jahren
mit der noch relativ jungen Erde kollidierte.
Die Wucht des Aufpralls war dabei so groß,
dass Gestein von beiden ›Kontrahenten‹ in
die Erdumlaufbahn geschleudert wurde, sich
dort zusammenballte und schließlich den
Lange Nacht der Museen richtet den Blick himmelwärts
4
Erdmond formte.
Soweit, so bekannt. Weniger verbreitet ist
hingegen die Erkenntnis, dass das, was damals eine Katastrophe nach Maß dargestellt
haben dürfte, sich für uns heute als ›Segen‹
erweist. Denn es ist alleinig die durch den
Mond ausgelöste Gezeitenreibung von Ebbe
und Flut, die verhindert, dass die Erde sich
viel schneller dreht als wir es kennen und
nur der Anwesenheit des Mondes zu danken, dass die Neigung der Rotationsachse
unseres Planeten stabilisiert wird. Wäre
10
18
der Mond nicht unsere Stütze und Bremse,
würde die Erde viel stärker um die eigene
Besuch beim Mann im Mond
5
Jenaer Straßengeschichten Teil 11
24
Achse pendeln — was wiederum zu starken
Klimaschwankungen führen würde. Noch
Sommerspektakel: Kasimir & Karoline 6
Spaniens Gitarren auf
gravierender: Ein ›ungebremster‹ Tag hätte
Schloss Heidecksburg
28
Auch in Jena wird gemordet
7
nur acht Stunden gedauert. Der Einfluss der
Hollywood im Weimarhallenpark
31
weit
entfernten Sonne allein wäre viel zu
Sommerfestival »stadt.raum –
schwach gewesen, um jene Meeresgezeiten
mapping the city!«
8
Wettlauf gegen die Zeit am DNT
32
auszulösen, die bekanntlich der Entstehung
allen irdischen Lebens wesentlichen Vortrieb
Flutlicht im Paradies
8
Perfekte Erfrischung für den Sommer 33
geliefert haben. Ein Tag auf Erden wäre in der
Café Wagner Konzertempfehlungen
9
22. Domstufen-Festspiele
34
Folge zwar schnell herum gewesen, es hätte
jedoch keiner davon Kenntnis nehmen könMein liebstes Ding —
Neue DVDs
36
nen. Von daher dürfen wir über den BeinaheGrafik und Illustration
10
Weltuntergang in grauer Vorzeit tatsächlich
Neue Bücher
37
durchaus froh sein …
Unnützes Wissen
11
Kleinanzeigen38
Eine gute Gelegenheit, die Existenz unEin Leben für die Musik in Jena
12
seres steten Begleiters in Jena ausgiebig zu
Wir fragen, Jena antwortet
50
würdigen, bietet die »Lange Nacht der WisFodors Gedankengebäude
senschaften« am 12. Juni unter dem Motto
in der Kunstsammlung Jena
14
»Mondsüchtig«. Sie wollen mehr dazu erfahKalender
ren? Ganz ›zufällig‹ halten wir auf den nach21. Tag der Architektur
18
Kulturkalender Juni 2015
40
folgenden Seiten zum Thema einige InformaSternenforscher Carl Wilhelm Winkler 20
tionen bereit.
Filmempfehlungen Schillerhof
Mondsucht
Ein Vierteljahrhundert TFF
23
zum Herausnehmen
26
Mit besten Grüßen,
Ihr Stadtmagazin 07
4
September
Juni 2015
2012
Fotos: Wikipedia / Jacob Schröter
| museumsnacht |
Mondsucht
Dem Mann
im Mond wird der Museumsfreund am Abend des 12. Juni zwar nicht begegnen, wohl aber zahlreichen seiner
Interpretations- und Erscheinungsformen in Kunst, Wissenschaft und Zeitgeschichte.
Die Lange Nacht der Museen in Jena steht dieses Jahr ganz im Zeichen unseres Erdtrabanten:
K
ein anderer Himmelskörper hat die
Menschen zu so vielfältigen Deutungen
inspiriert — der Mond findet sich wieder
in Malerei und Dichtung,
Film und Musik und ist
prominenter Gegenstand
der Wissenschaft und
Forschung. Grund genug
für die Jenaer Museen,
im Themenjahr Romantik-Licht-Unendlichkeit
zu einem Nachtgang unter dem Motto »Mondsucht« einzuladen. Die
Mondsucht beziehungsweise das Schlafwandeln wird gemeinhin als ein Phänomen
verstanden, bei dem Schlafende ohne aufzuwachen das Bett verlassen, umhergehen und
sogar Tätigkeiten verrichten. Lange nahm
man tatsächlich an, dass der Vollmond das
nächtliche Wandeln auslöst. Und obwohl diese Ansicht von wissenschaftlicher Seite her
längst widerlegt ist, hält sich der Glaube an
die Mondsucht hartnäckig. Der Erdtrabant ist
einfach zu eindrucks- und geheimnisvoll.
»Mondsüchtige Schlafwandler« bekommen
am 12. Juni zur diesjährigen Langen Nacht
der Museen in Jena einen Mond, wie ihn nur
die Kunst schaffen kann. Denn der Ehrengast
selbst lässt sich, wenn überhaupt, an diesen Abend nur spärlich am Himmel sehen.
Dafür hat er in zahlreichen der 32 Stationen
einen ganz besonderen
Ehrenplatz erhalten —
vor allem, um der Frage
nachzugehen: Ist der
Mond nun Kunstgegenstand oder ist er selbst
schon Kunst? Das Optische Museum wirft dazu
einen Vortrag zur Kultur- und Wissenschaftsgeschichte des Mondes
ins Programmbecken, Schillers Gartenhaus
hingegen widmet sich dem literarischen
Mond sowie einen der wohl berühmtesten
Mondbilder der Kunstgeschichte: Caspar David Friedrichs »Zwei Männer in Betrachtung
des Mondes«. Im Stadtmuseum wiederum
kann im abgedunkelten Raum mit Taschenlampen »Mehr als nur ein Mondgesicht« gezeichnet werden während das Phyletische
Museum das durch Mondphasen beeinflusste
Fortpflanzungsverhalten von Ringelwürmern
thematisiert. Und das Planetarium begleitet seine Besucher zur spektakulären ersten
Mondlandung.
Im Paradiespark warten währenddessen
wahrlich mondhafte Entdeckungsreisen auf
nächtliche Forscher. So lauert im ›NaturParadies‹ ein Mondwald auf Besucher — mit
unheimlichen Rufen, knackenden Ästen und
mystischen Wesen. Nicht weit davon begeben sich Sielmanns Naturranger mit Batdetektoren auf Fledermaussuche.
Viele Stationen wie der Johannisfriedhof,
das Romantikerhaus oder das SCHOTT Museum bieten ihren Gästen auch die Möglichkeit
zu kleinen Stärkungspausen. Im Hof des Collegium Jenense wird gar zur Mondscheinküche gerufen: An dem historischen Ort braten
Barbara Kösling und Christian Hill Eier auf
dem Bügeleisen, zaubern süchtig machenden
Punsch und servieren brennende Häppchen
gleich zum Mitnehmen.(flb)
Lange Nacht der Museen Jena
»Mondsucht«
12.06.2015, ab 17 Uhr
Ausführliche Informationen und
Anregungen zur Langen Nacht der
Museen 2015:
www.jena.de/museumsnacht
Kartenvorverkauf in der Tourist-Information Jena & Stadtmuseum
5
September
Juni
2015 2012
| film |
Szene aus ›Die
Reise zum Mond‹
Fotos: Wikipedia
Zum ersten Mal tatsächlich auf
dem Mond stand ein Mensch erst
im Jahr 1969 — im Film dagegen
schon vor mehr als 100 Jahren:
Zur Langen Nacht der Museen am
12. Juni wird Georges Méliès Filmklassiker »Die Reise zum Mond« live
vertont im Romantikerhaus aufgeführt.
Besuch beim
Mann im Mond
H
eute ist sie längst Geschichte, die Reise hunderts hielt die Filmtechnik Einzug. Georzum Mond. Als Neil Armstrong aber ges Méliès, einer der ersten Filmpioniere,
am 21. 7. 1969 das erste Mal den Erd- machte hierbei zufällig eine Entdeckung, die
trabanten betrat, waren die Straßen rund um das junge Genre richtungsweisend beeinflusden Globus wie leer gefegt. Und wer damals sen sollte. Der Legende nach hatte er seine
Kamera auf der Straße vor der Paeinen Fernseher sein Eigen nannte,
riser Oper aufgestellt, um eine Midürfte die Stube wohl voll gehabt
nute städtischen Alltags zu filmen.
haben. Denn was hier geschah, war
Allerdings hatte die Kamera einen
wie die Erfüllung des Unmöglichen:
Defekt, die Aufnahme setzte kurz
Über Jahrtausende hatte Mann und
aus. Als sie wieder anlief, schnitt
Frau diesen fernen Himmelskörper
sie ›unfreiwillig‹ zwei Szenen anbeobachtet, hatte ihn angebetet,
einander. Méliès sah nun, wie sich
ihm alle nur erdenklichen Eigenein Bus in einen Leichenwagen
schaften zugesprochen und sich danach gesehnt, zu ihm zureisen. Jule Georges Méliès verwandelte und Männer zu Frauen wurden — der Regisseur war beVernes setzte diesen Traum 1865 (1861 — 1938)
geistert. Zwei Tage später begann er
mit seinem Buch »Von der Erde zum
Mond« ein vorläufiges literarisches Denkmal. selbst, Menschen zu verwandeln und Dinge
Dann kam jene Erfindung, die den Men- plötzlich verschwinden zu lassen.
Méliès Faible für das Wunderbare ließ
schen zwar noch nicht tatsächlich, aber —
dank des Einsatzes einer revolutionären ihn zwischen 1896 und 1913 mehr als 500
Tricktechnik — zumindest überzeugend ima- Stummfilme erschaffen. Sein damals erfolgginär zum Mond schickte: Ende des 19. Jahr- reichstes und bis heute berühmtestes Werk ist
»Die Reise zum Mond« von 1902. Die rund
13-minütige, von Jules Vernes inspirierte Geschichte, in der sich eine Gruppe von Wissenschaftlern von einer Kanone zum Mond schießen lässt, gilt als erster Science-Fiction-Film
überhaupt — voll gespickt mit erstaunlichen
Effekten und glänzenden Einfällen. Etwa die
ersten Aliens der Filmgeschichte: insektenhafte Kreaturen, die in mit riesigen Pilzen bewachsenen Höhlen unter der Mondoberfläche
leben und mit dem Schlag eines Gehstockes
in eine Rauchwolke aufgehen. Und natürlich
jene berühmte Szene, in der die Raumkapsel
den Mann im Mond ins Auge trifft.
Der skurrile Film macht auch heute noch
ungeheuer viel Spaß. Zur Langen Nacht der
Museen wird er jeweils um 21:45 und 22:15
Uhr im Romantikerhaus aufgeführt und von
dem Duo Janna live begleitet.(ndr)
Die Reise zum Mond
12.06.2015, 21:45 und 22:15 Uhr,
Romantikerhaus Jena
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hochlegen. Wir bieten von kompletten Umzug bis
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September
Juni 2015
2012
Foto: Michael Stocker / Theaterhaus Jena
| theaterhaus jena |
Zumindest wird diese Behauptung im diesjährigen Sommerspektakel des Theaterhauses
Jena auf die ­Probe gestellt: In
Ödön von Horváths ›Kasimir und
Karoline‹ dreht sich vieles um Beziehungen und einiges um schicke
Anzüge. Was es damit auf sich hat,
fragten wir bei Dramaturgin Friederike Weidner und Kostümbildnerin
Veronika Bleffert nach.
Kostümbildnerin Veronika Bleffert
Anzüge machen Männer!
Kasimir und Karoline sind verlobt. Kasimir bolisieren sie diejenigen, die auf der teuren
verliert aber leider seinen Job als Chauffeur Technoparty zu Gast sind. Die vermeintlich
genau zu dem Zeitpunkt, an dem es Karoline angesehenen Männer mit Macht und Erfolg,
auf dem Oktoberfest einmal so richtig kra- die als unnahbar und damit aufregend erchen lassen möchte. Trotzdem gehen sie hin. scheinen und sich nach der Arbeit gar nicht
mehr umziehen, sondern
Er verständlicherweise
ihren Status direkt auf die
mit schlechter Laune, sie
Feier tragen. Damit stehen
hingegen voller Vorfreusie im direkten Kontrast
de. Keiner kann in der jezu den Besuchern des
weiligen Situation auf den
Punkkonzerts.« Und es
anderen eingehen. Und so
stellt sich unweigerlich die
kommt es, wie es kommen
Frage: Wird man mehr bemuss: Das Pärchen redet
gehrt, weil man Erfolg ausden ganzen Abend aneinstrahlt? Soviel sei schon
ander vorbei — solange, bis
einmal verraten: Karoline
sie am Ende gar nicht mehr
Bühnenbildmodell
kann an diesem Abend den
miteinander sprechen.
Kasimir & Karoline
Anzügen nicht wirklich
In Jena wird das Oktoberfest allerdings zum teuren Techno-Event, widerstehen. Liegt dies nun aber allein am
auf dem sich nur Leute vergnügen, die sich gelungenen Dresscode der Wohlhabenderen
eine solche Veranstaltung auch leisten kön- oder doch an Karolines Zukunftsangst, weil
nen. Als Gegenpart genau gegenüber findet Kasimir seinen Job verloren hat?
Zum Sommerspektakel des Theaterhaueine Punkrock-Show statt, auf welcher sich
Kasimir und Karoline tummeln. Und klar, ses werden in der Folge zahlreiche männliweil auf der einen Party die Reichen feiern, che Statisten mit Anzügen ausgestattet, die
verspricht diese Sause den eigentlich coole- natürlich auch alle noch angepasst werden
ren Abend. Trotzdem schielt das Pärchen im- müssen. Für Kostümbildnerin Veronika Blefmer etwas neidisch hinüber zum Technotanz. fert eine riesige Herausforderung, welcher
Dabei sind die Klüfte zwischen ›arm‹ und sie aber voller Vorfreude entgegensieht: »Zur
›reich‹ an diesem Abend eigentlich gar nicht normalen Ausstattung der Schauspieler komso groß, als dass sie irgend jemandem Sorgen men zum Sommerspektakel noch die Statisten hinzu. Das bedeutet immer ein Vielfaches
bereiten müssten.
an Arbeit. Am Ende macht es aber unglaublich viel Spaß und auch die Begeisterung der
Steckt der Erfolg im Anzug?
Aber hier kommen nun die Anzüge ins Statisten, einmal ein Teil einer Aufführung zu
Spiel. Kostümbildnerin Veronika Bleffert: sein, gibt uns viel zurück.«
»In unserer Interpretation des Stückes sym- Ödön von Horváth, der Autor des Schau-
spiels, gilt als Erneuerer des sogenannten
Volksstücks. Auch sein Bühnenwerk Kasimir und Karoline aus dem Jahr 1932 wird
allgemein in dieser Richtung verortet. Allerdings ist die Begrifflichkeit hier etwas falsch
gewählt. Friederike Weidner: »Der Begriff
Volksstück als theater- und literaturwissenschaftliche Gattung zielt ja auf ein breites
Publikum ab, welches sich die jeweilige Inszenierung ansieht. In Kasimir und Karoline
ist eher gemeint, dass alle Schichten im Stück
vertreten und keine sozialen Unterschiede
auf einer Veranstaltung wie dem Oktoberfest
zu erkennen sind. Da feiern alle gleich, ganz
egal ob arm oder reich.«
Übrigens: Ödön von Horváth hätte der
Welt wohl gerne noch einige Theaterstücke
mehr hinterlassen, wenn er nicht im Sommer
1938 während eines Unwetters auf dem Pariser Champs-Élysées von einem Ast erschlagen worden wäre.(mst)
Das Theaterhaus sucht für Kasimir und
Karoline noch männliche Statisten!
Interessenten melden sich bitte bei Zsofia
Rill unter 03641-886913.
Kasimir und Karoline: am 09., 10., 11.
und 12. Juli 2015 jeweils um 21.30 Uhr
auf dem Theatervorplatz des Theaterhauses Jena.
Tickets sowie weitere Informationen sind
erhältlich unter: www.theaterhausjena.de
7
Juni 2015
| kriminalgeschichte |
roots folk weltmusik
2—5 juli 2015
deu tschl ands grosses
weltmusikfestival wird 5und20
Foto: Lutz Prager
mariza POR :: caravan palace FRA
Auch in Jena
wird gemordet
gerhard polt & well-brüder D
rhiannon giddens USA
funny van dannen D :: patrice D
sly & robbie trifft nils pet tar
molvaer JAM/NOR
pippo pollina & thüringer
symphoniker slf/ru ITA/D
gabby young & other animals GBR
les ambassadeurs MLI
In ihrer Zeit bei der Thüringer Landeszeitung berichtete Barbara
Glasser zwischen 2001 und 2005 in losen Abständen über aufsehenerregen-
de Kriminalfälle der jüngeren Vergangenheit. Acht dieser sorgsam recherchierten Fälle hat die ehemalige Journalistin jetzt in Buchform veröffentlicht.
Wie sind Sie an die detaillierten Informationen und Tathergänge gekommen — einige
der dargestellten Mordfälle liegen ja
bereits mehrere Jahrzehnte zurück?
Glasser: In einem Gespräch mit dem damaligen Chef der Jenaer Kripo Rolf Wagner,
der übrigens auch das Vorwort zum »Machetenmord« verfasst hat, hatte ich zunächst besprochen, ob so etwas grundsätzlich für die
Zeitung machbar wäre. Dieser bejahte dies
und sagte mir auch Unterstützung bei der
Beschaffung der Akten zu. So erhielt ich die
Möglichkeit, an diese Fälle und die einzelnen
Inhalte heranzukommen.
Glasser: Ja, ich möchte dies Büchlein
nicht als Literatur verstanden wissen, vielmehr als Produkt eines rein journalistischen
Handwerks. Ich hab mir nichts ausgedacht,
ich hab kein Datum verändert, auch kein Zitat ist ausgedacht. Das sind alles Originalzitate, Originaltatorte — bis auf die Namen der
Täter ist alles authentisch.
Stimmt es, dass Sie die Tatwaffe aus dem
Machetenmord in ihrem Besitz haben?
Glasser: Tatsächlich befindet sich die
Machete in meinem Privatbesitz. Nachdem
ich den ursprünglichen Artikel über den
Machetenmord veröffentlicht hatte, kam der
ehemalige Stadtrat Jürgen Haschke zu mir in
die Redaktion mit den Worten: »Ich bring Ihnen hier die Machete, die gehört nun Ihnen!«
Auf meine Verwunderung hin erzählte er
mir, er habe jenes Grundstück gekauft, wo
der Täter einst verhaftet wurde und seine
Enkel hätten beim Graben auf dem Gelände
die Machete gefunden. Ich habe daraufhin bei
der Polizei angerufen, um zu fragen, ob diese
denn damals eigentlich eine Tatwaffe gefunden hatten — was diese verneinten. Also hab
ich die Machete der Polizei zwecks Spurenuntersuchung für mehrere Wochen ausgeliehen,
dann aber wiederbekommen.
Bieten die aufgeführten Kriminalfälle den
gleichen Wissensstand wie die ursprünglichen Zeitungsartikel?
Glasser: Nein, ich habe die Originaltexte, wie sie damals in der TLZ erschienen sind,
aktualisiert — was gar nicht so einfach war.
Denn als ich die Texte ursprünglich geschrieben hatte, habe ich mir die Originalnamen
der Täter nicht notiert, weil ich niemals auf
die Idee gekommen wäre, dass ich das vielleicht noch einmal gebrauchen könnte. Doch
um bei der Staatsanwaltschaft nun in Erfahrung zu bringen, was aus dem jeweiligen Täter geworden ist, musste ich deren wahre Namen kennen. In der Folge musste ich erneut
so manchen ehemaligen Kripokommissar Danke für das Gespräch.
im Ruhestand kontaktieren, um Hilfe bei der Interview: Matthias Eichardt
Wiederbeschaffung der Namen zu bekommen, was mit etwas Aufwand schließlich
auch gelungen ist.
Barbara Glasser
»Der Machetenmord und andere
In der Darstellung lesen sich die einzelnen
Jenaer Kriminalfälle«
Fallgeschichten recht sachlich-nüchtern auf
Verlag Bussert & Stadeler, 85 Seiten
den Punkt gebracht. War das beabsichtigt?
donál lunny, zoë conway &
maírtín o’connor IRL
celtic social club FRA :: coetus ESP
orchestre tout puissant marcel
duchamp SUI
alin coen band D :: 9bach Wales
dzambo agusevi orkestar MZD
trio chemirani IRN u.v.a.
länderschwerpunkt norwegen
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„ s ä n g e r s f lu c h u n d f r e u d e n “ – s o n g s
zu 25 jahren deutsche einheit
ruth-verleihung 2015
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8
Juli/August
Juni 2015
2012
| festival |
Abbildung: Fluchtlichtfestival
Foto: Meike Boldt
Sehen und
gesehen werden?
Die Organisatoren des Festivals
Das studentische Sommerfestival in Jena: Erstmalig findet diesen Sommer in der Saalestadt das Festival
»stadt.raum – mapping the city!« statt.
Unter dem Motto »mapping the
city!« verbinden sich vom 30. Juni
bis zum 4. Juli Open-Air-Konzerte
mit inhaltlichen Betrachtungen
zum Thema Stadtgestaltung und
einen vielfältigen Programm
aus Workshops, Vorträgen und
Kunstaktionen im städtischen
Raum, das von verschiedenen
Gruppen, Initiativen und Kulturschaffenden gestaltet wird. Dabei
begibt sich das Festival, getreu
seinem Motto an verschiedene
Orte der Stadt.
Den thematischen Auftakt
bildet eine Podiumsdiskussion am Faulloch, im Anschluss
spielt die Jenaer Band Skavida.
In der Nacht gestaltet die Gruppe
SpektART­ulum ein F­lüstercafé.
Im Laufe der Woche werden
außerdem der ehemalige Saalbahnhof, der Campus der Fachhochschule, der Ernst-Abbe-Platz
und der KuBuS in Lobeda-West
bespielt. Weiterhin finden Performances, thematische Stadtrundgänge, eine interaktive Videoinstallation und eine Ausstellung an
anderen öffentlichen Orten statt.
Ebenso vielfältig wie die einzelnen Veranstaltungsformate
sind die Facetten des Themas
»mapping«: Wer gestaltet die
Stadt? Was ist sichtbar, was
bleibt im Verborgenen? Welche
Bedeutungen verbinden wir mit
welchen Orten? Wie können
Menschen sichtbar werden, deren Leben uns im Alltag nicht
berührt? Wie können wir Vielfalt
schaffen?
Der Kulturwache e. V., die
Studierendenräte der EAH und
der FSU versuchen eine Woche
lang, möglichst vielen verschiedenen Menschen in Jena Raum zu
geben, um auf diese und andere
Fragen Antworten zu suchen, zu
gestalten und zu erleben. Alle
Veranstaltungen sind kostenfrei
zugänglich, mehrsprachig und
auch für Menschen mit Beeinträchtigungen zugänglich.
Highlights sind ein »Refugees-Welcome«-Tag, ein GraffitiContest, ein Poetry-Slam und
die Open-Airs am Wochenende.
Mit Bands u. a. aus Griechenland, Spanien, Afghanistan und
den USA lässt sich von Klezmer,
über Punk, HipHop, Reggae und
Dancehall bis Techno ausgelassen tanzen und feiern.(mbo)
Festival »stadt.raum —
mapping the city!«
30.06.-04.07.2015,
Verschiedene Orte in Jena
Das vollständige Programm
gibt’s unter:
www.kulturwache-jena.de
und www.stura-jena.de
| festival |
Flutlicht im Paradies
Auch ohne Stadion-Flutlichtmasten im Hintergrund: Vom 12. bis 14. Juni findet auf der Rasenmühlen-
insel im Jenaer Paradies das 5. Flutlicht Festival statt.
Veranstaltet vom Verein Hintertorperspektive e. V. in Zusammenarbeit mit KoKont, der
UniverSaale und vielen anderen
Partnern und Institutionen geht
das Flutlicht Festival nach dreijähriger Pause in diesem Jahr
wieder an den Start. Tagsüber
wird dabei auf einen bunten Mix
aus Musik, Theater, Vorträgen,
Workshops, Kino und sportlicher
Betätigung gesetzt, während die
Nächte dann bei Live-Musik im
Rosenkeller und dem Café Wagner verbracht werden.
Das Flutlicht Festival versteht
sich als größtenteils ehrenamtlich
gestemmtes Gemeinschaftsprojekt, um mittels inhaltlichem
Input Vorurteile und Schubladendenken abzubauen, denn gerade
die Veranstalter erleben Ausgrenzung, Rassismus und Diskrimierung in Stadien ein ums andere
Mal. Als Fans des FC Carl Zeiss
Jena tritt dies durch verschiedene präventive Institutionen und
Maßnahmen zwar nicht mehr so
offenkundig zu Tage, jedoch ist
man weit davon entfernt, sich bequem zurücklehnen zu können.
Der Name ›Flutlicht Festival‹ hat
durch die Demontage der Flutlichtmasten im Jenaer Ernst-Abbe-Sportfeld nun übrigens auch
symbolischen Charakter gewonnen: Flutlicht muss dort her, wo
Dunkelheit herrscht. Wenn das
dreitägige Festival in diesem Jahr
unter dem Motto »Bring back my
Flutlicht Festival« läuft, ist dies
daher auch bewusst doppeldeutig
gemeint. Zum einen konnte der
Verein Hintertorperspektive e. V.
durch eine personelle Neuaufstellung und die Umbaumaßnahmen
im Bereich der Rasenmühleninsel
drei Jahre lang kein Festival veranstalten, zum anderen ist das
Motto auch als eine Kritik an der
Vorgehensweise im Umgang mit
den alten Flutlichtmasten im Stadion zu verstehen.(flb)
5. Flutlicht Festival
12.–14.06.2015, Rasenmühleninsel im Jenaer Paradies
Alle Informationen zum
Festivalprogramm unter:
www.flutlicht-festival.de
9
Februar
Juni
20152012
| konzert |
Bald
Lieblingsband
See Trough Dresses
We are the City
Fotos: Agentur
Die ganz groSSen Namen mögen »See through Dresses« und »We are the City« hierzulande vielleicht noch nicht
haben, ihre Auftritte im Café Wagner könnte dies jedoch in Jena bald ändern.
See through Dresses sind eine der neuesten Begleitet werden See Through Dresses an die- An ihrem zweiten Album »Violent« arbeiteten
Bands auf ›This Charming Man Records‹, ei- sem Konzertabend am 2. Juni im Café Wagner sie insgesamt mehrere Jahre, unmittelbar danem der zur Zeit spannendsten deutschen von Creams, einer blutjungen Band aus Elms- rauf drehten sie einen gleichbenamten Film,
Labels in Sachen Indie und Gitarren-Musik. horn bzw. Leipzig, die sich anschickt, den der wie das Album Extreme wie Tod, Liebe,
Das Quartett aus Omaha, USA spielt feinsten hierzulande derzeit etwas eingeschlafenen Einsamkeit, Alleinsein und Erinnerung ausIndierock für Fans von Bands wie Sebadoh, Genres Shoegaze und Neo-Psychedelia neues lotet. Und nachdem »Violent«, der Film zahlreiche Preise bei Filmfestivals gewonnen hat,
The Cure, My Bloody Valentine oder Pave- Leben einzuhauchen.
›Verfolgt‹ von einer Bekanntheitskurve, tritt nun das Album gleichermaßen die Reise
ment. Super Hooklines, zuckersüße Melodien,
Traurigkeit und etwas Pathos — das sind die die stetig nach oben weist, kommen We are an, um die Popularitätskreise zu weiten. Im
Zutaten für den perfekten Emo-Wetdream. the City am 11. Juni nach Jena: Ursprünglich Café Wagner sollte das ohne weiteres gelinNeben den Einflüssen aus der alten Welt lernten die drei Kanadier sich auf der High gen.(gfr)
findet man aber auch Spuren von aktuellen School kennen, gründeten ganz klassisch
Café Wagner Konzertempfehlungen:
Bands z. B. Shout Out Louds, Pains At Being eine Band, nahmen ein erstes Album auf, gin02.06.2015: See Through Dresses +
Pure At Heart. Unterm Strich ergibt dies ganz gen mit diesem auf Tour und erspielten sich
Creams
fantastische und entzückende, mal euphori- mit ihrem eigenen, zeitgemäßen Indie-Ent11.06.2015: We are the City + Sea Moya
recht
einen
Namen. /Zunächst
im näsche, Düsseldorf
mal melancholische
mit jeder wurf
RedWorks
/ VitaCola /Indie-Hits
Original Pragmatismus
Zitrone
/ 07fix
Das
Stadtmagazin
ET: 30.05.2015
/ Format: 210 x 149 mm / 4c
Beginn jeweils 21 Uhr
heren Umkreis, dann weitere Kreise ziehend.
Menge Neue-Lieblingsband-Potential.
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URSTIG!
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SEID T
10
Juni 2015
| mein liebstes ding |
eigentlich eine Arbeit, die schon genügend Kreativität erfordert. Trotzdem widmet sie sich neben ihrem
Beruf noch einem weiteren Projekt:
Mit »Alma« setzt sie die Dinge grafisch um, die sie nicht in ihre reguläre Arbeit einfließen lassen kann.
Stadtmagazin 07 hat Sandy Gessner
besucht und sich von ihren Arbeiten
beeindrucken lassen.
Das WWWW der Liebhaberin:
Aus Liebe zu Grafik
und Illustration
»In meinem Hauptberuf bin ich als freiberufliche Grafikdesignerin tätig. Ich habe zuvor Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität in
Weimar studiert und bin im Laufe der Jahre
in die Illustrationen hineingerutscht«, so Sandy Gessner. Schmunzelnd
ergänzt sie: »Während des
Studiums habe ich angefangen, intensiv zu zeichnen. Und irgendwann hat
mein Professor mir gesagt,
dass ich wohl falsch in seinem Fachbereich bin. Allerdings war ich zu diesem Sandy Gessner
Zeitpunkt schon so weit
fortgeschritten, dass ich es natürlich noch
durchgezogen habe.« Manchmal muss man
eben einen kleinen Umweg gehen, um am
Ende seine wahre Berufung zu finden — auch
wenn der Weg von der Mediengestaltung
zum Grafikdesign ein gar nicht so riesengroßer Schritt ist.
Als Freiberuflerin hat Sandy Gessner
schon für einige namhafte Firmen gestalten
dürfen. Große Modelabels, Auftragsarbeiten
für Bands wie »Wir sind Helden« oder auch
das Plakat zur diesjährigen KulturArena
finden sich in ihrem Portfolio wieder. »Das
ist natürlich schon ein kleines Highlight für
mich. Jena, die Stadt in der ich lebe und das
Festival, das wir alle so lieben. Die Gestaltung des Plakates hat mir als Jenenserin wirklich große Freude bereitet.« Und auch für die
Veröffentlichungen von »Monkey Maffia« auf
dem in unserer Saalestadt ansässigen Label
»Freude am Tanzen« gestaltete sie Plattencover — gerade hier ist der Übergang
zu ihrem Projekt »Alma«
nahezu fließend zu beobachten.
Mit »Alma« begann Sandy Gessner vor etwa zwei
Jahren. Der Grund, neben
ihrer Arbeit als Grafikdesignerin noch einen zweiten Raum für ihren
kreativen Output zu schaffen, versteckte sich
einige Zeit lang in ihren Schubladen. Zahlreiche Skizzenbücher lagen gut gefüllt an diesem Ort, für den sie eigentlich nie vorgesehen
waren. »Die Skizzen sind alles Arbeiten, die
mir sehr am Herzen lagen und liegen. Beruflich konnte ich sie aber kaum bis gar nicht
verwenden. Ich habe mir also irgendwann
die Frage gestellt, was ich mit den Skizzen
anfangen könnte. Und aus diesen Gedanken
heraus entstand ›Alma‹.«
Aus der spanischen Sprache übertragen
bedeutet Alma »die Seele«. Und mit ebendieser kann man die Arbeiten von Sandy Gess-
Wer: Sandy Gessner
Was: Grafiken und Illustrationen
Seit wann: Grafiken seit gut zehn
Jahren / »Alma« seit zwei Jahren
Wo: In Jena
ner auch übersetzen, wenn man denn nach
einer passenden verbalen Ausdrucksweise
für ihre Kreativität suchen möchte. »Wenn
ich im Bus sitze oder die Straße entlang gehe,
habe ich manchmal kleine Geschichten im
Kopf — als wenn die Seele sprechen würde.
Diese Geschichten bringen mich oft zum Lächeln oder zum Nachdenken. Und anschließend versuche ich, genau diese Gedanken
mit Hilfe von Stift und Papier zu einem Bild
werden zu lassen.«
Die ersten Illustrationen von »Alma« fanden sich kurz nach der Gründung auf Postkarten und Holzdrucken wieder. Mittlerweile ist
»Alma« soweit gewachsen, dass mit nahezu
allen bedruckbaren Materialien gearbeitet
wird. »Tassen, Snowboardhelme, Matrjoschkas — es gibt eigentlich nichts, was nicht bearbeitet werden kann. Über Weihnachten habe
ich auch Diamantenformen aus Beton gegossen, was ebenfalls eine schöne Abwechslung
gewesen ist. Da konnte ich richtig mit den
Händen arbeiten und Stift und Papier einmal
beiseite legen.«
Besonders begehrt: Matrjoschkas
Insbesondere die Matrjoschkas erfreuen
sich großer Beliebtheit. »Das sind ja eigentlich eher traditionelle Objekte. Ich habe
versucht, sie einmal anders zu gestalten, in
Fotos: andy Gessner / Michael Stocker
Sandy Gessner arbeitet hauptberuflich als Grafikdesignerin —
11
Juni 2015
moderner Form. Genau so, wie ich eben Lust
darauf habe.« Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen — nahezu alle Matrjoschkas sind auch schon vergriffen. Denn Sandy
Gessner bietet ihre Arbeiten auch auf ausgesuchten Kreativmärkten oder im Internet
zum Verkauf an. »Oftmals fragen mich meine
Kunden auch, ob ich nicht diesen oder jenen
Gegenstand für sie gestalten könne. Und klar,
dass mache ich gerne!«
Viele ihrer Illustrationen zeigen Gesichter.
Manche sind verschoben, andere lachen oder
ziehen Grimassen. »Auf Gesichter komme
ich immer wieder zurück. Ich mag sie sehr
gerne und es passiert ganz automatisch, dass
ich immer wieder bei ihnen lande. Das zieht
sich wie ein roter Faden durch meine Arbeiten. Und ehrlich gesagt: Ich kann sie auch
viel besser zeichnen als Körper«, lacht Sandy
Gessner.
Im Gegensatz zu ihrem Job als Grafikdesignerin kann sich Sandy Gessner für die
Arbeiten an ihrem »Alma«-Projekt alle Zeit
der Welt nehmen. »Ein Auftrag in meinen
Hauptberuf muss natürlich meistens zu einem festgelegten Datum fertig sein. Oftmals
soll das auch ganz schnell gehen, aber so ist
das eben in der Branche und auch vollkommen in Ordnung. Für ›Alma‹ hingegen nehme
ich mir die Zeit, die ich eben brauche.« So
| wissen |
Hätten Sie’s
gewusst?
Nützlich wie ein Schokoriegel für
Zwischendurch: Stadtmagazin 07 verbreitet
unnützes Wissen. Bitte miteinander teilen
und schmecken lassen!
402 Es gibt Jelly Beans mit dem
Geschmack »Kotze«.
403 »Earring Magic Ken« war der meistverkaufte Ken überhaupt —
weil er unbeabsichtigt wie eine Schwulen-Ikone aussah.
404 Tränen haben Hunderte unterschiedlicher Zusammensetzun­
gen — je nachdem, warum man weint.
405 Das Wort »Mamihlapinatapai« aus der Sprache der Yaghan
beschreibt »das Austauschen eines Blickes zwischen zwei Perso­
nen, von denen jeder wünschte, der andere würde etwas initiie­
ren, was beide begehren, aber keiner bereit ist, zu tun«.
406 Der Name von »Shark Bay« in Australien wurde in »Safety
Beach« umgeändert, um den Tourismus anzukurbeln.
407 Die bisher längste Ehe der Geschichte führten Herbert und
Zelma Fisher aus den USA zwischen 1924 und 2011: 86 Jahre,
9 Monate und 16 Tage.
entstehen manch kreative Arbeiten über eine
längere Phase hinweg. »Auch deshalb habe
ich ›Alma‹ gegründet, damit ich ganz in Ruhe
die Arbeiten anfertigen kann — ohne Druck
von außen, wann ich will und wie ich will.«
Sich anschließend von einigen Unikaten
und Originalen zu trennen, fällt Sandy Gessner gar nicht immer so leicht. »Man freut sich
natürlich, wenn Interesse besteht. Manchmal
geht es schon mit einem lachendem und einem weinendem Auge zu, wenn ich einige
Arbeiten abgebe, die mir ans Herz gewachsen
sind. Aber das gehört dazu.«
Und wo soll es noch hinführen mit
»Alma«? »Sie soll natürlich noch weiter
wachsen. Bis jetzt ist ›Alma‹ meine große
Leidenschaft, in die ich viel Herzblut stecke.
Aber wenn sie es irgendwann schafft, mein
zweites Standbein zu werden, wäre das eine
großartige Sache.«(mst)
Weitere Arbeiten von Sandy Gessner sind
unter www.almaink.com zu finden.
Auch über einen Daumen auf facebook.
com/almaillustration freut sie sich!
408 Anstatt »Äpfel mit Birnen« vergleicht man im Rumänischen
»Großmütter und Maschinengewehre« oder »Kühe und lange
Unterhosen«.
409 Der brasilianische Ibis Sport Club ist der schlechteste Fuß­
ballclub der Welt. In seiner über 70-jährigen Vereinsgeschichte
schaffte der Club gerade einmal 65 Tore und kassierte 3550.
410 Alle Bond-Szenen, in denen Roger Moore rennt, wurden mit
einem Double gefilmt – der Schauspieler fand, dass er beim Ren­
nen albern aussähe.
411 Es gibt kaum Studien zur Intelligenz von Katzen — weil diese
sich weigern, an den Experimenten teilzunehmen.
412 Schokolade ist gut für die Zähne: Sie enthält unter anderen
Stoffe, die Bakterien abtöten.
413 Delfine haben Namen.
12
September
Juni 2015
2012
| historie |
Abbildungen: Stadtmuseum Jena / Zeno.org
Ein Leben für die
Musik in Jena
kann auch die Jenaer Stadtgeschichte auf das Wirken eines ausgezeichneten Musiker aus der Bach-Familie verweisen. Er galt als wahres musikalisches Multitalent und erwarb sich als
Organist, Orgelgutachter, Instrumentenbauer und Komponist Verdienste. Bis heute erhalten hat sich seine ›Studentenoper‹ vom »Jenaischen Wein- und Bierrufer«.
Mit Johann Nikolaus Bach (1669 — 1753)
A
n großen Geistern gibt es in der Geschichte Jenas keinen Mangel. Bloß:
die Talente sind über die Jahrhunderte
offenbar ungleich verteilt geblieben. Abgesehen von Max Reger, der vor seinem frühen
Tod im Mai 1916 in reichlich einem Jahr seines Aufenthalts in Jena zu neuer kompositorischer Schaffenskraft fand, scheint die
Stadt selbst im Thüringer Vergleich mit großen Komponisten dem ersten Anschein nach
recht bescheiden gesegnet gewesen. Zu den
alljährlichen Thüringer Bachwochen etwa ist
die Saalestadt in der Regel außen vor, spielt
die Musik vor allem in Eisenach, Arnstadt,
Weimar oder Erfurt. Dabei kann auch Jena
auf ein musikalisches Universaltalent aus
der Bach-Dynastie verweisen: Johann Nikolaus Bach, ein Vetter zweiten Grades des großen Johann Sebastian. Verwandtschaftlich
verbunden war Johann Nikolaus dem Meisterkomponisten des Barock über den gemeinsamen Urgroßvater, den Gothaer Musiker und
Stadtpfeifer Johannes Bach, seinerseits Sohn
von Veit Bach, dem Begründer der Bachschen
Musikerfamilie. Zudem war Johann Nikolaus’
Cousine Maria Barbara Bach seit 1707 bis zu
ihrem frühen Tod im Jahre 1720 mit Johann
Sebastian verheiratet.
Zum Organisten von St. Michael
berufen
Im Jahre 1669 in Eisenach als eines von
sechs Kindern und ältester Sohn des berühmten Komponisten und Organisten der
Eisenacher Georgienkirche Johann Christoph Bach geboren, kam Johann Nikolaus im
Jahre 1694/95 als Organist der Stadtkirche
nach Jena. Auf Vorschlag des Herzogs von
Eisenach, an den 1690 das verwaiste Jenaer
Herzogtum gefallen war, hatte er auf dieser
Stelle seinen Vorgänger und einstigen Lehrer
Johann Magnus Knüpfer beerbt.
Nachdem ihn seit Kindheitstagen sein berühmter Vater im Orgelspiel unterwiesen hatte, hatte er unter den Fittichen Knüpfers, Sohn
des bekannten Leipziger Thomaskantors
Sebastian Knüpfer, sein Spiel zunächst weiter vervollkommnet, dann eine Italienreise
angetreten und wurde nach seiner Rückkehr
selbst auf dieses ehrenvollen Amt berufen.
Für ein Jahresgehalt von zunächst 80 Gulden
versah er tagaus tagein den Organistendienst,
spielte zu Gottesdiensten, Taufen, Trauungen
und Feiern.
Für neue ›Königin der Intrumente‹
stark gemacht
Die Orgel, die ihm dazu in der Stadtkirche
zur Verfügung stand, hatte freilich ihre beste
Zeit bereits hinter sich. Über die Jahre war an
dem über 250 Jahre alten Instrument ausgebessert und gestückwerkt worden. Wohl auf
die Interventionen ihres Stadtorganisten hin,
der als Mann von kräftiger Sprache und zäher
Energie galt, bemühten sich Kirche und Stadt
um die finanziellen Mittel für die Anschaffung eines neuen Instruments. Auf die stattliche Summe von 2500 Talern lautete damals
der Voranschlag des renommierten Eisenacher Orgelbauers Georg Christoph Stertzing.
Was folgte war ein finanzieller Kraftakt:
Es bedufte Haus-zu-Haus-Sammlungen und
13
Juni 2015
Veit Bach
angeblich 1555 — 1619
Urvater der Bachfamilie
gemeinsamer Urgroßvater
Johannes (Hans) Bach
ca. 1580 — 1626
Musikant und Teppichwirker
Christoph Bach
1613 — 1661
Stadtpfeifer und Hofmusikant
in Erfurt und Arnstadt
Johann Ambrosius Bach
1645 — 1695
Stadtpfeifer in Eisenach
Johann Sebastian Bach
1685 — 1750
Bachs nimmermüden Zuredens, ehe binnen
zweieinhalb Jahren unter Bachs Oberaufsicht
eine neue Orgel eingebaut und schließlich im
Juli 1706 übergeben werden konnte.
Überschattet wurde der Bau allerdings
durch einen unglücklichen Unfall: »Bey ihrer
Errichtung fiel ein Balken herunter und zerschmetterte dem Zimmermann Peter Häußler
den Kopf.«
Dem 44-stimmigen Instrument mit drei
Manualen und Pedal eilte schon bald ein vorzüglicher Ruf voraus, laut Bach seien »viele
Organisten nur bloß um der Orgel willen hergereist und ganz content und mit Bewunderung wieder weggegangen«. Bis 1908, wiederum fast 200 Jahre, hielt das stolze Instrument
durch, ehe es aus Anlass des 350jährigen
Universitätsjubiläums durch eine, leider im
Zweiten Weltkrieg zerstörte Sauer-Orgel ersetzt wurde.
Instrumentenbauer von Format
Nikolaus Bach, dem seit 1719 auch die
Orgel in der Kollegienkirche der Universität
anvertraut worden war, erwarb sich aber
nicht nur als vorzüglicher Organist Anerkennung, sondern galt auch im Instrumentenbau
als echte Kapazität. Vor allem die von ihm
verfertigten Cembalos, an denen Eleganz,
saubere Arbeit, leichte Spielart und enormer
Klangumfang gelobt worden, genossen eine
Heinrich Bach
1615 — 1692
Organist in Arnstadt
Johann Christoph Bach
1642 — 1703
Organist in Arnstadt und
Eisenach
Stammbaum Johann Sebastian /
Johann Nikolaus Bach
Johann Nicolaus Bach
1669 — 1753
Organist und Instrumenten­
macher in Jena
ausgezeichneten Ruf. Großen Ansehens erfreuten sich überdies seine Lautenklaviere,
die dem Klang einer echten Laute überaus
nahegekommen sein sollen.
Gemeinhin gilt es als sehr wahrscheinlich,
dass auch Johann Sebastian Bach spätestens
seit seiner Tätigkeit als Weimarer Hoforganist
ein solches Instrument seines Anverwandten
zur Verfügung stand. Obendrein versprachen
sie für den Instrumentenbauer Bach ein nicht
eben uneinträgliches Geschäft: Zu ungefähr
60 Reichstaler sollen etwa seine dreiklavierigen »Lauten-Klavizymbel« ihre Liebhaber
gefunden haben.
In der Jenergasse zuhause
Im Jenaer Stadtleben schon bald als musikalische Autorität anerkannt, wurde Bach
auch als Privatmann schnell in Jena heimisch. Er wohnte seit 1694 im eigenen Haus
in der Jenergasse 6, in dem sich heute das
Café Immergrün befindet und eine Gedenktafel an sein Wirken in der Stadt erinnert. Im
Jahre 1697 vermählte er sich mit der Tochter
des Jenaer Goldschmieds Johann David Baurath und gab ein reichliches halbes Jahr nach
deren frühen Tod im Jahre 1713 der Tochter
des Isserstedter Pfarrers Anna Sybilla Lange
das Eheversprechen.
Von den zehn Kindern, die ihm geboren
worden, verstarben bereits fünf in früher
Kindheit, keiner seiner vier Söhne überlebte
ihn. Über seine jüngste Tochter Johanna Maria wurde zumindest mittelbar sein musikalisches Erbe weitergetragen: Deren Ehemann,
der Musiker und Theologe Heinrich Möller,
folgte Bach nach dessen Tod im November
1753 im Amte der Universitäts- und Stadtorganisten nach.
»In Jena geht es wunderlich …«
An Kompositionen, die gemeinhin den
späteren Nachruhm eines Musikers begründen, hat aus seiner Feder nur wenig bis heute
überdauert, zumal eine ihm lange Jahre zugeschriebene, überaus anrührende »Missa brevis« in jüngster Zeit als ein Werk des Meininger Hofkapellmeisters Johann Ludwig Bach
vermutet wird. Umgekehrt wiederum kommt
er als Urheber der Erkenntnis in Betracht, aus
dem Buchstaben des Familiennamens B-A-CH ließe sich als melodische Tonfolge Honig
saugen. Zumindest weist darauf eine handschriftliche Korrektur im »Musicalischen Lexicon« von Johann Gottfried Walther aus dem
Jahr 1732 hin. In dessen persönlichem Exemplar wurde diese musikalische Entdeckung zunächst dem großen Johann Sebastian selbst
zuerkannt, später aber korrigiert und auf Nikolaus Bach verwiesen.
Ihm mit ganzer Sicherheit zugeschrieben
werden kann hingegen die Burleske »Der
»
14
September
Juni 2015
2012
» Jenaische Wein- und Bierrufer«, die eine
Episode aus dem lustigen Treiben der Jenaer Studenten volksnah und mit unverkennbarem Freude am Schabernack zur Schau
stellt. In dem zwischen 1720 und 1745 komponierten Stück kriegen sich der Wein- und
Bierrufer, der den Verkauf von frischem
Bier oder Wein ausrufend durch die Stadt
zieht, mit zwei neu nach Jena gekommenen
Studenten, sogenannten ›Füchsen‹, in die
Haare. In Rezitativen und kurzen Arien verpackt, wechseln kleine Spötteleien und ausgewachsene Beschimpfungen hin und her.
Doch ehe die Sache in einem ernsthaftem
Handgemenge und einer Anzeige beim Rektor zu enden droht, löst sich alles in Form
einer bierseligen Liebeserklärung an das
Jenenser Studentenleben in musikalisches
Wohlgefallen auf: »In Jena geht es wunderlich das weiß die ganze Welt«.
Das turbulente Stück scheint dabei geradewegs aus dem tatsächlichen Leben gegriffen, hat es besagten Wein- und Bierrufer
doch tatsächlich gegeben — in Person des
Rats- und Gerichtsbediensteten Johann Michael Vater. Dem stadtbekannten Original,
das im Johannisturm wohnte, oblag damals
nicht nur das Ausrufen von Bier und Wein,
auch als Turmwächter und Bälgetreter an
der Stadtkirchenorgel verdiente er sich seine Brötchen.
Fast 60 Jahre lang Stadt­o rganist
Wieder ›ausgegraben‹ und damit zu
neuer Popularität verholfen hat das Stück
Anfang des 20. Jahrhunderts der Jenaer
Universitätsdirektor Fritz Stein, der es am
14. Februar 1910 im Rahmen einer akademischen Kammermusik erstmals seit langer
Zeit wieder zur Aufführung brachte. »Die
Aufnahme des humoristischen, harmlosen
Werkchens war eine sehr fröhliche: Der
Refrain ›In Jena geht es wunderlich‹ wurde
von den Zuhörern mitgesungen«, hieß es in
einer Kurznotiz der »Internationalen Musikzeitschrift«.
Nicht zuletzt seines unverkennbar lokalkoloristischen Charmes wegen wurde
und wird das Stück vor allem in Jena immer wieder gern zur Aufführung gebracht
und damit auch die Erinnerung an seinen
Komponisten Johann Nikolaus Bach wachgehalten. Dem Jenaer Musikleben hielt er 58
Jahre lang als Stadt- und mehr als 30 Jahre
als Universitätsorganist die Treue, ehe er
am 4. November 1753 im hohen Alter von 84
Jahren aus dem Leben schied.(akl)
Foto: Ben G. Fodor
| ausstellung |
Ben G. Fodor: »Sarg«. Barytpapier auf Dibond, 2005
Fodors Gedankengebäude
Wer den Raum besitzt, besitzt die Macht: Mit einer ungewöhnlichen
Ausstellung reflektiert die Kunstsammlung Jena ab Mitte Juni im Stadtmuseum darüber, wie Machtansprüche in der Architektur des europäischen
Abendlandes im 20. Jahrhundert umgesetzt worden sind.
Mit »Incipit vita nova« von Ben G. Fodor
kommt ab dem 13. Juni eine Ausstellung in
die Kunstsammlung im Stadtmuseum, die
sich einem essentiellen Gegenwartsthema
widmet: der Rolle von Utopien und der damit verbundenen Frage nach neuen ideellen
Orientierungen. Ausgangspunkte sind hierbei die ›alten‹, teils gescheiterten Utopien und
Machtansprüche des 20. Jahrhunderts, wie
sie sich in Bauten und Denkmälern manifestieren. Halbfiktionale hölzerne Architekturmodelle korrespondieren hierbei mit Fotoarbeiten und Zeichnungen auf Mauerwerk, die
archäologischen Fundstücken gleichen.
Die Voraussetzung für die Konzeption der
etwa 80 ausgestellten Fotoarbeiten sowie der
mit diesen korrespondierenden vom Künstler
entworfenen Holzobjekte bildeten wiederholte Reisen des gebürtigen Ungarn Fodor
durch insgesamt 19 europäische Länder. Als
Ausgangs-Bauten des künstlerischen Prozesses nahm dieser dabei sowohl Gebäude und
Denkmäler der kommunistischen Jahrzehnte
in Ost- und Südosteuropa ins Visier als auch
Architektur des italienischen Faschismus und
des deutschen Nationalsozialismus. Gezielt
werden so Zusammenhänge zwischen ›linken‹ und ›rechten‹ Totalitarismen der Vergangenheit und aktuellen Exzessen der ›Geldherrschaft‹ umfassend künstlerisch artikuliert.
Das Besondere daran ist: Während die ausgestellten Fotografien tatsächlich auch die fotografierten Objekte abbilden, sind die zugehörigen Modelle fiktional: Sie orientieren sich
zwar an einem bestimmten Gebäude, stellen
jedoch im Grunde völlig neue Gebäudeentwürfe dar. Fodor beschreibt seine Herangehensweise so: »Das originale Gebäude visualisiert ein Gedankengebäude, und von diesem
Gedankengebäude leite ich die Modelle ab«.
In dem ›scheinbaren‹ Modellentwurf des
Wiener Flakturms ist so beispielsweise nicht
nur der echte ›Wiener Flakturm‹ enthalten,
sondern auch der ›Wiener Narrenturm‹, Europas ältestes Bauwerk für Geisteskranke aus
dem späten 18. Jahrhundert. Dadurch entsteht
ein transformiertes Architekturmodell, das
als Ausdrucksform eines Machtanspruchs
vollständiger ist als das jeweilige Original.
(jüg)
Ben G. Fodor: »Incipit vita nova«
Fotografien, Zeichnungen und Objekte
13.06.–09.08.2015, Kunstsammlung
Jena, Markt 7, 07743 Jena
Telefon: 03641–498261
www.kunstsammlung.jena.de
15
Juni 2015
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16
September
Juni 2015
2012
| event |
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| Gastronomie |
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Café Schillerhof
Thüringer
Landessternwarte
als Ausflugsziel
Das wenige Kilometer nördlich von Jena oberhalb
von Tautenburg gelegene Karl-SchwarzschildObservatorium setzt eine geschätzte Tradition fort und
lädt am 7. Juni wieder alle Sternegucker zum ›Tag der
offenen Tür‹ ein.
Sonst ist das 2m-Spiegelteleskop
ausschließlich Wissenschaftlern
vorbehalten, am 7. Juni erhält
jedoch auch der sterneninteressierte ›Normalbürger‹ beim Tag
der offenen Tür die Gelegenheit,
dieses Teleskop und das auf dem
Gelände der Thüringer Landessternwarte errichtete LOFARRadioteleskop aus der Nähe zu
besichtigen.
Zwischen 10 und 16 Uhr werden an diesem Tag in kurzen,
anschaulichen Vorträgen Arbeitstechniken und Forschungsgebiete
der modernen Astronomie erläutert und aktuelle Projekte der
Sternwarte vorgestellt. Die an der
Sternwarte tätigen Astronomen
präsentieren hierbei Ergebnisse
ihrer Arbeit und stehen auch für
Fragen und Gespräche gern zur
Verfügung.
In folgenden Vorträgen werden die Arbeitstechniken, Forschungsgebiete und aktuellen
Projekte der Sternwarte vorgestellt:
11 — 11:45 Uhr: Ein Flug mit SOFIA
12 — 12:45 Uhr: Unsere Sonne
13 — 13:45 Uhr: Quasare — Leuchtfeuer der massereichsten
Schwarzen Löcher im Universum
14 — 14:45 Uhr: ­K leinkörper
im Sonnensystem
15 — 15:45 Uhr: Von Galaxien zu den ersten Sternen:
Was wir aus Wasserstoffbeobachtungen lernen
In Zusammenarbeit mit der Urania Sternwarte Jena wird es überdies bei gutem Wetter auch möglich sein, einen Blick durch kleine
Teleskope zu werfen.
Natürlich sind nicht nur wissenschaftlich interessierte Besucher herzlich willkommen,
sondern auch Gäste, die einen
Ausflug in die schöne Natur des
Tautenburger Forstes mit einem
Abstecher zur Sternwarte verbinden wollen. Gelegenheit zur
Stärkung und Entspannung bietet sich ebenfalls: Im Eingangsbereich der Sternwarte werden
Bratwurst bzw. Kaffee und Kuchen angeboten.
Besonders herzlich sind die
jüngeren Sternenforscher eingeladen, die — wie auch in den
Vorjahren — mit Extraaktionen
bedacht werden.
Tag der offenen Tür der
Thüringer Landessternwarte Tautenburg
07.06.2015, 10–16 Uhr, ,
Sternwarte 5, 07778
Tautenburg
www.tls-tautenburg.de
Tel.: 036427-8630
Nicht nur zur Kinosaison ist der
Schillerhof ein empfehlenswerter und beliebter Anlaufpunkt.
Im Herzen von Wenigenjena gelegen, unweit der Saalepromenade
und der Schillerkirche, bietet der
gemütlich hergerichtete Biergarten Kiezbewohnern und Vorbeikommenden eine kleine Oase.
Eine ausgesuchte Angebotsvielfalt von Spezialitäten-Bieren
(wie z. B. Gutmann Hefeweizen
und Mühlenbräu) ergänzt durch
schmackhafte Weine, hausgemachten Apfelsaft und köstliche
Speisen verschafft dem Gast
Wohlbehagen.
Seit Mai ist das Café Schillerhof wochentäglich ab 12 Uhr Mittag geöffnet und das ganz ohne
Ruhetag.
Café Schillerhof
Helmboldstrasse 1,
07749 Jena
Telefon: 03641-523653
www.schillerhof.de
Öffnungszeiten:
Mo – Fr: ab 12 Uhr
Sa u. So: ab 14 Uhr
Feiertage: ab 14 Uhr
17
Juni 2015
| markt |
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Das Keramik-Spiel
Zweifellos ein Pflichttermin für alle Keramikfreunde: der 41. Bürgeler Töpfermarkt.
Zum 41. Mal präsentieren vom
19. bis zum 21. Juni Keramiker/
innen aus Deutschland, den
Niederlanden, Tschechien und
Ungarn in der Töpferstadt Bürgel
ihre handwerklichen Waren. Die
angebotene Produktpalette reicht
dabei von Geschirr, Wohnaccessoires und Gartenkeramik über
Skulpturen und Schmuck bis hin
zu Spielwaren.
So nimmt sich auch die diesjährige Wettbewerbsausstellung
zum Walter-Gebauer-Keramikpreis unter dem Titel »Das Keramik-Spiel« Spielzeug als einen
der ältesten Anwendungsbereiche der handwerklichen Kera-
mik zum Thema und wird damit
hoffentlich die jüngeren Besucher
besonders begeistern.
Selbstverständlich bieten sich
auch dem Gaumen an diesem
Wochenende in Bürgel vielfältige
Freuden: Der kulinarische Markt
wartet mit jeder Menge Köstlichkeiten auf. Abendveranstaltungen mit Disco und Live-Musik
sowie der 17. Töpfermarktlauf
am Sonntag (10 Uhr) runden den
Töpfermarkt ab.
41. Bürgeler Töpfermarkt
19.–21.06.2015, Bürgel
Innenstadt
| benefiz |
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Stifterlauf
Rund um den Marktplatz: Jenas buntestes Laufevent
geht am 17. Juni in die dritte Runde.
I
n Kooperation mit dem Laufladen und dem Laufservice
Jena veranstaltet die Bürgerstiftung Jena auch in diesem Jahr
wieder ihren Benefiz-Lauf für
das »Schatzheber«-Projekt. Am
17. Juni zählt von 16 bis 19 Uhr
jede Runde um den Jenaer Marktplatz, denn für jede Umrundung
gibt die Volksbank Saaletal eG 50
Cent (bis zu einem Gesamtbetrag
von 5.000 Euro). Schon in den
vergangenen beiden Jahren präsentierte sich der Stifterlauf als
buntes und vielfältiges Ereignis
im Stadtzentrum, bei dem die
Teilnehmer viel Spaß am Mitmachen hatten: egal ob alt oder jung,
als Mitarbeiter-Team, als Familie
oder allein, gehend, laufend oder
auf Rollen.
In diesem Jahr neu: Die Läufer
können selbst mithelfen, den Gesamtspendenbetrag zu erhöhen,
indem sie sich ein, zwei Laufpaten suchen, die für jede ihrer
gelaufenen Runden einen selbst
festgelegten Beitrag spenden.
Unter allen Laufpaten verlost die
Bürgerstiftung Jena im Anschluss
an den Lauf Preise.
Stifterlauf
17.06.2015, 16–19 Uhr,
Marktplatz Jena
Anmeldung und Infos:
www.stifterlauf.de
„Ich mag meine
neue Kirsche!“
Jetzt probieren: Thüringer Waldquell Kirsche.
www.twq.de
Levan und Kathrin
aus Erfurt
Kurze
Transportwege,
gut für die
Umwelt.
Die Kraft der Natur
18
September
Juni 2015
2012
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Die Farben
des Glücks und
der Liebe
Am ersten Juliwochenende ist es endlich wieder soweit: Am Schleichersee geht das Jenaer Holi
Farbenfest in seine zweite Runde. Kommt vorbei und
genießt die paradiesische Kraft des Sommers.
Das Holi Farbenfest bietet auch
in diesem Jahr ein exklusives
Fest der Farben, bei dem Du ganz
getreu dem indischen Frühlingsfest deinen beatdurchströmten
Körper der Musik und den Farben
hingeben kannst.
Gemeinsam wollen wir am
4. Juli am Schleichersee in Jena
ein paradiesisches SommertagsOpen Air mit euch zelebrieren —
ein Fest, an dem die Sonne eure
Körper mit ihrer Kraft füllt, der
Sommerduft durch eure Atemwege dringt und die Musik euch
über die Tanzfläche schweben
lässt.
| architektur |
Foto: Ester Havlova
| event |
Umgebaute Industriehalle Jena, Ernst-Ruska-Ring 23,
von wurm + wurm architekten ingenieure gmbh, Bühl / Baden
Architekten
präsentieren
Bauwerke
teilen zu können und mit euch
einen unvergesslichen Tag zu er- Zum 21. Mal laden Architekten und Innenarchitekten,
leben.
Acts:
Gestört aber Geil —
Platten­pussys — 2 Hot 4 You —
Kim Noble — ­Smoking Joe —
Jay Cee — RayB.
Specials:
•B
ig Toss (Großer Farbwurf)
ab 14 Uhr jede Stunde
• P yro & Licht-Show
•G
roße CO2-Kanone mit
Konfetti & Luftschlangen
• F ood & Ice Creme Area
•C
hillout & Shisha Area
Wie auch im vergangenen Jahr • Wasserspritzkanonen-Schlacht
stellt der Schleichersee im grü- • P ool & Bodyballs Area
nen Herzen von Jena die perfekte
Location für das Musik-Farbspektakel dar.
Holi Fest Jena
Für den ultimativen Kick sorgt
04.07.2015, 13 – 24 Uhr,
dabei natürlich das für das Holi
Schleichersee Jena,
Fa rben fest cha ra kterist ische
Oberaue Jena
Farbpulver, das ein einmaliges
Vorverkauf: Online Tickets
Erlebnis garantiert und ein Geunter www.amiando.de/
fühl von Gemeinschaftlichkeit
holijena – Hardtickets ab
vermittelt.
sofort im Mshi, Jena Tourist
Wir freuen uns darauf, dieses
Information & Chillhouse
Gefühl der Liebe und des Glückes
Jena
mit allen feierwütigen Menschen
Preise: Regulärer VVK
Ticket Standard: 18,99 €
inkl. 1 Color Pack
Ticket Premium: 26,99 €
inkl. 1 Color Packs & 1 Holi
Festival Shirt
Ticket Color Pack: 31,99 €
inkl. 5 Color Packs & 1 Holi
Festival Shirt
Landschaftsarchitekten und Stadtplaner gemeinsam mit
ihren Bauherren am 27. und 28. Juni im Freistaat zur
Besichtigung zeitgemäßer Bauwerke ein – natürlich auch
in Jena.
Am letzten Juniwochenende werden 73 Objekte in 32 Städten und
Gemeinden Thüringens für die
Besucher geöffnet. Ein jeder Interessierte ist am 27. und 28. Juni
eingeladen, in seinem unmittelbaren Umfeld aktuelle Architektur zu besichtigen. Es bietet sich
die einmalige Gelegenheit, hinter
die Türen ansonsten verschlossener Gebäude zu schauen und
sich vor Ort aus erster Hand über
Ideen und Konzepte, Planungsabläufe und qualitative Standards
zu informieren.
2015 steht das Event unter dem
bundesweiten Motto »Architektur
hat Bestand«. Der Präsident der
Architektenkammer Thüringen
Dr. Hans-Gerd Schmidt erklärt
hierzu: »Die Architektur, die
wir heute planen und bauen, ist
der Bestand von morgen. Zeitgenössische Architektur muss
deshalb immer auch zukünftigen
Anforderungen genügen — muss
Ansprüchen an Energie- und Ressourceneffizienz, Nutzungsflexibilität und Barrierefreiheit, an
Raumklima, Wirtschaftlichkeit
und vielem mehr gerecht werden. Wie das gelingen kann und
welchen Anteil die Architekten,
Landschaftsarchitekten, Innenarchitekten und Stadtplaner daran
haben, das können Sie am besten
beim Tag der Architektur — der
größten Leistungsschau der Berufsstände — erfahren.«
In Jena werden an den beiden
Tagen insgesamt neun Objekte
vorgestellt, unter anderem das
Zentrum für Angewandte Forschung am Philosophenweg 7 (So
10 — 14 Uhr), die frisch innensanierte Nordschule (Sa/So 10 — 12 Uhr
u. 13 — 15 Uhr), die Freiflächen der
Jenaer Oberaue (Sa 14 Uhr, Treffpunkt: Leutrabrücke) oder die in
ein Büro- und Produktionsgebäude umgebaute Industriehalle am
Ernst-Ruska-Ring 23 (So 14 — 16
Uhr).
Über die Website www.architekten-thueringen.de/tda können
interessierte Besucher die gesamte Liste aller teilnehmenden
Objekte einsehen. Die kostenfreie App »Tag der Architektur«
erleichtert ebenso wie die für
mobile Anwendungen optimierte
Website mobil.tag-der-architektur.de das Auffinden der Projekte
von unterwegs.(jüg)
Tag der Architektur
27./28.05.2015, verschiedene
Orte in Jena
19
| KONZERT |
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Foto: Till Brönner
September
Juni
2015 2012
| konzert |
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17. JazzBasilika
43. Konzertsommer
Zur JazzBasilika 2015
in der Klosterkirche
Thalbürgel trifft die
lautet
die Botschaft des Konzertsommers 2015 in der Klosterkirche Thalbürgel.
»Das Heilige spüren — annehmen und leben«
Köstritzer Jazzband auf den
Jazz-­Gitarrist und -Sänger
Torsten Goods.
Der gebürtige Düsseldorfer Torsten Goods verfügt nicht nur
über ein virtuoses Gitarrenspiel,
sondern auch über eine sensible und ausdrucksstarke Stimme,
die im Blues ebenso zuhause ist
wie in Swing und Pop. Seine JazzAusbildung begann Goods mit 14
Jahren. In Peter O’Mara fand er
einen Lehrer, der ihn in die improvisierte Musik einwies. 2001
ging er als 20-Jähriger mit einem
Stipendium nach New York, wo
Jack Wilkins und Vic Juris seine
Lehrer wurden. In »Big Apple«
traf er auch auf George Benson,
sein großes Vorbild und bald
Mentor. Ausgedehnte Konzertreisen führten Goods durch Europa,
Torsten Goods
Asien und die USA. 2013 erschien
das von Nils Landgren produzierte fünfte Album »Love Comes To
Town«, das in den deutschen Media Control Jazz Charts auf Platz
4 einstieg. Zur JazzBasilika stellt
Goods seine Songs von der neuen
CD in Thalbürgel vor. Zusammen
mit der Köstritzer Jazzband verspricht das Programm eine schöne musikalische Mischung sowie
einen erlebnisreichen Abend in
der besonderen Atmosphäre der
Basilika.
17. JazzBasilika
17.07.2015, Klosterkirche
Thalbürgel, Beginn: 18 Uhr
Das Heilige ist, was verbindet,
das, was zusammenführt. Das
Heilige baut Brücken. Es ist wie
die Musik von Gott gegeben. In
der Klosterkirche Thalbürgel findet es Raum zur Entfaltung.
Das Ev.-Luth. Pfarramt Bürgel lädt herzlich dazu ein, die
Kirche mit ihren Konzerten und
Ausstellungen zu besuchen. Das
Spiel des Lichtes beeindruckt
dort ebenso wie die Stille, die
an diesem Ort erfahrbar ist. Die
Konzerte vermitteln einen wohltuend warmen Klang, der beglücken kann.
Der Lettische Staatschor
»Latvija« entführt am 8. Juni in
die reiche und leidenschaftliche Gesangskultur des Nordens.
Der MDR Kinderchor als ebenfalls international erfolgreicher
Klangkörper wird am 27. Juni mit
seinen jungen Stimmen beeindrucken. Am 3. Juli spielt Volker
Ranisch Szenen und Bilder aus
»Professor Unrat« von Heinrich
Mann. Zum Barockkonzert am
5. September erk l i ng t Musi k
von Antonio V
­ ivaldi und Johann
Sebastian Bach. Frauenkirchen­
kantor Matthias Grünert wird
dieses Konzert leiten.
Weitere Informationen unter
www.klosterkirchethalbuergel.de oder unter
Telefon 036692–22210.
Das Paradies.
6. & 7.
Juni
2015
Ein Abend. Eine Nacht
Rasen
mühlen
insel
Und ein Tag.
Musik. Theater. Tanz.
20
Juni 2015
| astronomie |
Passionierter Sternenforscher
Stilles Engagement: Der Privatgelehrte und Hobbyastronom Carl Wilhelm Winkler machte sich um die Jahrhundertwende als treuer Freund und Gönner der Universität einen Namen, besonders ihrer Sternwarte. Sein eigenes
kleines Observatorium dient heute der Volkssternwarte Urania als Heimstatt.
einen hochherzigen Gönner«, schrieb er. »Seine Freunde und die näher mit ihm bekannt
gewordenen Kollegen werden ihm gewiß
wegen seines lauteren Charakters und seines
vielseitigen Wissens eine ehrende Erinnerung bewahren.«
Vom Kaufmannsberuf abder Astronomie zugewandt
Nach Jena gekommen war der ›Privatgelehrte‹ und Hobbyastronom im Jahre 1887, im
Alter von 45 Jahren. Zuvor hatte Winkler, der
unweit von Jena in Eisenberg als Sohn eines
Rechtsanwalts geboren worden war, sowohl
geografisch als auch beruflich sich zunächst
in eine andere Richtung orientiert. Nachdem
sein Vater früh gestorben war, wuchs Winkler bei seinem Großvater, einem gut situierten
Kaufmann auf, und trat nach dem Besuch der
Handelsschule in Gera einige Jahre lang auch
in dessen Fußstapfen.
1875 wendete er sich jedoch von diesem
Brotberuf ab und seiner eigentlichen Berufung, der Astronomie, zu. Er kaufte in Gohlis
bei Leipzig ein Grundstück, erbaute dort eine
kleine Sternwarte und ließ sich autodidaktisch vom Direktor der Leipziger Sternwarte,
Karl Bruhns, in die astronomischen Wissenschaften einführen. Zupass kamen ihm dabei
sowohl sein gutes mathematisches Verständnis als auch seine Begabung für Technik und
Instrumentenkunde.
Für den Entschluss, seinen Lebensmittelpunkt und seine Sternwarte nach Jena zu verlegen, gaben »Gründe verschiedener Art, darunter auch ungünstige« den Ausschlag: die
durch die Ausdehnung der Stadt Leipzig verschlechterten Beobachtungsverhältnisse, der
Tod seines astronomischen Mentors Bruhns,
ein viel besuchtes Konzert- und Tanzlokal in
unmittelbarer Nachbarschaft, dessen Musik
oft recht störend wurde. Demgegenüber trat
positiv gewendet der »Wunsch, auf einem
günstiger gelegenen Grundstück ein zweckmäßigeres Observatorium anzulegen«, wozu
ihm Jena offenbar als geeigneter Standort erschien. Auch der Name Ernst Abbe, der seit
1877 das Direktorat der Universitätssternwarte übernommen hatte, dürfte daneben eine
nicht zu unterschätzende Anziehungskraft
auf den Privatastronomen Winkler ausgeübt
haben.
Der Universität mit Gerät
und Tatkraft ausgeholfen
Da er zunächst kein geeignetes Grundstück in Jena fand, um seinen astronomischen
Interessen und Untersuchungen nachzugehen, nahm er fürs Erste unter der Adresse
»Erfurter Tor« Quartier und engagierte sich
mitsamt seinen astronomischen Instrumenten beim Betrieb der 1889 auf Betreiben Abbes neu errichteten Universitätssternwarte im
Schillergässchen, die dort den Vorgängerbau
Abbildungen: archive.org / Jenaische Zeitung
Es war der 17. Juni 1910, der Abschied eines
stillen, bescheidenen Mannes, aber kein Abschied gänzlich im Stillen. »Gestern abend
8 1/2 Uhr entschlief sanft nach schwerem,
in großer Geduld getragenem Leiden mein
innigstgeliebter herzensguter Mann Dr. phil.
hc. Wilhelm Winkler im 68. Lebensjahre«,
schrieb Winklers Frau Helene in einer Todesanzeige in der Jenaischen Zeitung vom
19. Juni 1910 und kündigte für den darauffolgenden Dienstag eine Trauerfeier in der Kapelle des Ostfriedhofs an.
Die Sektion Jena des »Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins« trauerte in
einem Nachruf um ihren langjährigen ersten
Vorsitzenden, auch der »Akademisch-Mathematische Verein« Jena kondolierte und lud
zu einer Trauerkneipe ins Restaurant »Paradies«. Seiner Lieblingswissenschaft, der
Astro­nomie, sei er bis zu seinem Ende eine
treuer und tätiger Freund geblieben, nicht
nur der eigenen Befriedigung wegen, sondern
auch der wissenschaftlichen Welt gute Dienste leistend, lobte der Mathematiker-Professor
und Dekan der Philosophischen Fakultät,
Carl Johannes Thomae, den Verstorbenen am
Totenbett.
Der Direktor der Universitätssternwarte,
Dr. Otto Knopf, würdigte die Lebensleistung
Winklers in den »Astronomische Nachrichten«, fast eine Seite lang: »Die Universität
und Universitätssternwarte verlieren in ihm
21
Juni 2015
am ehemaligen Schillerschen Gartenhaus ersetzte.
Gleich zur Einweihung des neuen Gebäudes verlieh Winkler seiner Liebe zur astronomischen Wissenschaft und seiner Verehrung
für Ernst Abbe dadurch Ausdruck, dass er die
neue Hauptuhr der Sternwarte stiftete, einer
nach Sternzeit gehende Präzisionspendeluhr von Strasser und Rohde in Glashütte in
Sachsen. Mittels dieser konnten drei, in den
verschiedenen Beobachtungsräumen aufgehängte Zeigerwerke durch Wechselstrom betrieben werden.
Mehr noch: Da sich die Fertig- und Aufstellung des für die Kuppel der neuen Sternwarte vorgesehenen großen Linsenfernrohrs
aus den Berliner Werkstätten des ehemaligen
Zeiss-Lehrlings Carl Bamberg bis in die zweite Aprilhälfte 1891 verzögerte, stellte Winkler dafür kurzerhand seinen ›Sechzöller‹ zur
Verfügung, ein Aequatoreal-Fernrohr von
Reinfelder und Hertel in München, ausgestattet mit einem Objektiv von 162 Millimeter
Öffnung und einer Brennweite 193 Zentimeter. Fast ein Jahr lang wurde es dort zu Beobachtungen von Kometen, Sternen, Sternbedeckungen und Jupitermonden eingesetzt, auch
die Sonnenfinsternis vom 16. Juni 1890 wurde
damit beobachtet.
Außerdem half er der Sternwarte mit
seinem persönlichen Durchgangsinstrument
aus und besorgte damit die »zur Controle der
Uhrgänge zuverlässigen Zeitbestimmungen«
im Auftrag und in Abstimmung mit Sternwartenobservator Otto Knopf zum größten
Teil gleich selbst.
Eigene Sternwarte
am Philosophenweg
Im Jahre 1893 erfüllte sich schließlich
Winklers Traum von der eigenen, kleinen
Sternwarte, nachdem er im Herbst 1891 endlich »am Südostabhange des nördlich von
Jena aufsteigenden Landgrafenberges« bei
der Suche nach einem Grundstück fündig
geworden war. Errichtet wurde das Privatobservatorium im Garten gleich neben Winklers
Villa, die freie Aussicht »von Nord durch Ost
und Süd bis gegen West« bot und lediglich im
Nordwesten geringfügig durch den Landgrafenberg beschränkt war. In der von Gustav
Heyde in Dresden gelieferten Blechkuppel
von 4,5 m Durchmesser fand Winklers zuvor
in der Universitätssternwarte aufgestelltes
Fernrohr Aufnahme. »Die optische Leistung
desselben ist sehr gut, es gibt trotz der kurzen Brennweite bei guter Luft noch mit 438facher und selbst mit 494facher Vergrößerung
recht gute Bilder«, vermeldete Winkler in der
Vierteljahreszeitschrift der Astronomischen
Gesellschaft.
Nachruf: Der »Akademisch-Mathematische Verein« Jena lädt zur Trauerkneipe ins »Paradies«
Die Aufstellung aller Instrumente war Mitte
Mai 1893 beendet, so dass mit den ersten Beobachtungen begonnen werden konnte, darunter die der Jupitermonde und die Zählung
von Sonnenflecken.
Ehrendoktorwürde
der Philosophischen Fakultät
Winklers Beobachtungstätigkeit blieb indes auch von Rückschlägen nicht verschont.
Zum einen machte ihm die »manchmal lästig hervortretende Trübung und Unruhe der
Luft, die wohl hauptsächlich in dem tiefen
Einschnitt des Saalthales und den Nebeln der
Saale ihren Grund haben dürften«, zu schaffen. Zum anderen wurde ihm 1895 auf dem
Grundstück westlich seiner Sternwarte ein
Neubau vor die Nase gesetzt, der die Aussicht
sehr zu seinem Missfallen maßgeblich beeinträchtigte. »Meine Hoffnung, dass das etwas
abgelegene Stadtviertel, welches ich mir ausgesucht, von der Bauspeculation verschont
bleiben werde, war leider irrig …«, notierte
er mit sichtlichem Verdruss im betreffenden
Jahresbericht der Jenaer Astronomischen Gesellschaft.
Im Ganzen fand er aber in seinem aktiven
wissenschaftlichen und ganz praktischen
Engagement große persönliche Erfüllung, die
nicht allein auf die Astronomie beschränkt
war. So war er kurze Zeit nach seinem Umzug
nach Jena auf Vorschlag von Ernst Abbes und
des Mathematikers und Physikers Hermann
Schaeffer in die »Medizinisch Naturwissenschaftliche Gesellschaft zu Jena« gewählt
worden, war Vorstand in der »Geografischen
Gesellschaft« und gehörte weiteren wissenschaftlichen und naturkundlichen Vereinen
an.
Seine stete und uneigennützige Tätigkeit
wurde in weiten Kreisen Jenas hoch geschätzt
»
22
September
Juni 2015
2012
| optik |
und 1902 auch offiziell honoriert,
als ihm die Philosophische Fakultät der Universität »für seine jahrelange astronomische Arbeit als
Beobachter und Theoretiker« am
1. Februar zu ihrem Ehrendoktor
ernannte, verbunden mit dem Titel eines Dr. phil. honoris causa.
Kuppel zieht ins Schillergässchen
Insgesamt 23 Jahre lang entfaltete Wilhelm Winkler in Jena
eine stille, aber unermüdliche
Tätigkeit zugunsten seiner Lieblingswissenschaft, der Astronomie. Obgleich er durch ein
Augenkrebsleiden, das sogar die
Herausnahme eines Auges notwendig gemacht hatte, in seiner
Beobachtungsfähigkeit massiv
eingeschränkt war und sich gegen Ende kaum noch auf den
Beinen halten konnte, hielt er bis
zuletzt an seinen astronomischen
Beobachtungen fest.
Der Universitätssternwarte
blieb er über seinen Tod hinaus
als »hochherziger Gönner« verbunden. Testamentarisch hinterließ er der Einrichtung nicht nur
all seine astronomischen Geräte
und seine Bibliothek, selbst die
Sternwarte nebst Kuppel ging
in das Eigentum der Universität
über. Hinzu kam eine Stiftung zugunsten der Hochschule in Höhe
von 100.000 Reichsmark und die
Übernahme all jener Kosten, die
nach dem letzten Willen Winklers für eine Umsetzung seiner
Sternwarte vom Philosophenweg
ins Schillergässchen und damit in
die unmittelbare Nachbarschaft
der Universitätssternwarte veranschlagt worden waren. Noch
in seinem Todesjahr wurde dieses ›Umzugsprojekt‹ umgesetzt.
Bis 1935 blieb die zuletzt kaum
noch betriebene Beobachtungskuppel im Besitz der Universität, ehe sie im Tausch gegen
die Sternwarte auf dem Forst
der Volkssternwarte Urania
zur Nutzung übergeben wurde.
Über die Jahrzehnte hat das Gebäude gegenüber dem Originalzustand erhebliche Veränderungen erfahren. Noch im Jahr des
Bezugs durch den AstronomieVerein erhielt es einen Anbau
mit kleinem Vortragsraum, 1953
wurde die alte, altersschwache
Blechkuppel durch eine neue
Holzkuppel ersetzt.
Statt des Reinfeldschen Fernrohrs Winklers beobachten die
›Uraniden‹ heute mit einem
Coudé-Refraktor von Zeiss mit
einer Öffnung von 150 und einer Brennweite von 2250 Millimetern die Gestirne. Im Grunde
sind es aber mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede, die
den Sternwarten-Erbauer Wilhelm Winkler und die heutigen
Freizeit-›Sternenforscher‹ miteinander verbinden. Die wichtigste ist — damals wie heute — ihre
Liebe zur Astronomie.(akl)
Öffnungszeiten
Volkssternwarte Urania
Schillergässchen 2a
Mai – August: Sa, 15 – 17 Uhr
September – April: Di und Fr,
ab 20 Uhr
nur bei freiem Himmel
Sonderprogramm zur
»Langen Nacht der Museen«
zum Thema »Mondsucht«
12.06.2015, ab 17.30 Uhr
Infos unter:
www.urania-sternwarte.de
Foto: A. Klossek
»
Die ›Ur ania‹-Volkssternwarte heute in unmittelbarer Nähe der
Universitätssternwarte (im Hintergrund)
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sowie nach Vereinbarung
23
Juni 2015
| festival |
Mit Fokus auf Norwegen, einem
mehr als 150 Konzerte umfassenden Konzertprogramm und mehr
Foto: TFF
als 70.000 Besuchern feiert Deutschlands größtes Weltmusik-Festival
am ersten Juliwochenende seine
nunmehr 25. Ausgabe im Herzen
Thüringens.
© Sebastian Kowski
Es ist eine überaus geschätzte Tradition geworden: Seit nunmehr 25 Jahren verwandelt
sich die Rudolstädter Innenstadt einschließlich des Heineparks an der Saale und des
Geländes der Heidecksburg am jeweils ersten
vollständigen Juliwochenende für vier Tage
in einen musikalischen Schmelztiegel. Zum
TFF, Deutschlands größtem Folk-Roots-Weltmusik-Festival, strömen an diesem Wochenende jedes Jahr mehr als 70.000 Besucher in
das kleine Thüringer Städtchen, um in der Regel weit über 100 Bands bei 250 Auftritten auf
mehr als 20 Bühnen live zu erleben. Zu sehen
und hören gibt es dabei fast alles, was ein traditionelles Element enthält — das reicht von
traditioneller Folklore über Jazz und Rock, bis
hin zu Hip-Hop, Punk und Techno.
Im Zentrum jeder Festivalausgabe steht
zudem stets ein Länderschwerpunkt. Für
das Jubiläumsjahr 2015 wurde hierfür Norwegen mitsamt seiner musikalischen Vielfalt auserkoren, die klangvoll zwischen
A-Cappella- und Geigenmusik, zwischen Folk
Gabby Young &
Other Animals
Ein Vierteljahrhundert TFF
und Jazz, Sápmi-Archaik und Kirchengesang
changiert. Ein Highlight birgt dabei gleich der
erste Festivalabend: Der gemeinsame Auftritt
des international gefeierten Jazz-Trompeters
Nils Petter Molvaer mit Sly & Robbie, dem
legendären Rhythmus- und Produzenten-Gespann des jamaikanischen Reggae und Dub.
Ein seltenes Crossover-Projekt, das in dieser
Formation wohl nur beim TFF zu erleben sein
dürfte.
Ebenfalls angekündigt sind u. a. die Valkyrien Allstars, die mit ihrem von drei Hardangerfiedeln getragenen orchestralem Sound
zu den am meisten gebuchten Folkrock-Acts
in Norwegen gehören, Vassvik, der die ursprüngliche samische Tradition des Joikens
mit moderner, expressiver Streichertechnik
verschmilzt sowie das Tanzensemble Frikar.
Insgesamt kommen für Konzerte, Tanzaufführungen und Workshops elf Gruppen aus
Norwegen nach Rudolstadt.
Die ganze Bandbreite an Roots, Folk und
Weltmusik zeigt sich natürlich auch im übri-
gen Programm: Insgesamt 150 Bands stehen
im Festivalplan, um auf einer der mehr als 20
Bühnen aufzutreten. Garantiert für musikalischen Appetit sorgen Künstler wie die portugiesische Sängerin Mariza, das iranische Perkussionstrio Chemirani, die französischen
Erfinder des Electro Swing Caravan Palace,
die Trip-Hop-Pop-Folk-Formation 9Bach aus
Wales, der deutsche Reggae-Sänger Patrice,
Gabby Young & Other Animals aus Großbritannien, Les Ambassadeurs aus Mali oder
das US-amerikanische Stimmwunder Rhiannon Giddens.(jüg)
25. TFF Rudolstadt
02.–05.07.2015
Das Gesamtprogramm, Tickets und alle
weiteren Informationen gibt’s unter
www.tff-rudolstadt.de
Ulrich Matthes
liest Schiller-Balladen
12.6.2015, 19.30 Uhr, Großes Haus
Karten: 03643 / 755-334 · www.nationaltheater-weimar.de
DNT
Karten: 03643 / 755-334 · www.nationaltheater-weimar.de
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September
Juni 2015
2012
An der
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gehörte ab 1826 als Exklave zum Herzogtum Sachsen-Meinigen, dessen letzter Herrscher der »Meininger Theaterfürst« war. Die trinkfreudigen Studenten gingen gern
nach Lichtenhain zum ›Feiern‹ – gutes Bier lockte, zudem hatte die Jenaer Polizei dort keinen Zugriff auf sie. 1913
wechselte der Ort durch einen Gebietsaustausch von Sachsen-Meinigen nach Sachsen-Weimar-Eisenach und wurde
nach Jena eingemeindet.
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Das um 1200 erstmals erwähnte »Bergdorf« Lichtenhain
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Abbildungen: Stadtarchiv Jena / Stadtmuseum Jena / Sammlung Klaus Schumann, Jena / Sammlung Nawrotzki, Jena / DominoPlan Jena
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Teil 11: Der »Freie Bierstaat« Lichtenhain
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Ursprünglich kam man nach Lichtenhain von
Jena aus über die heutige Otto-Schott-Straße,
die bis 1909 »Lichtenhainer Straße« hieß, oder
über die »Felsenkellerstraße« und den »Sandweg«.
Die meisten seiner heutigen Straßennamen erhielt der Ort im Zuge der Eingemeindung 1913. So setzt sich die »Mühlenstraße«
aus den ehemaligen Straßen »Jenaer Straße«,
»Talstraße« (Namensdoppelung mit der Straße in Jena West) und »Brauhausstraße« —
nach dem damals in Lichtenhain befindlichen
Brauhaus — zusammen. Zunächst hieß sie
»Am Mühlweg«, erhielt aber auf Wunsch der
Bevölkerung bald ihren heutigen Namen. Der
»Hardenbergweg« war bis 1913 der obere Teil
des »Sandweges« und ist nach der Familie
von Hardenberg benannt, aus der auch Novalis stammte und deren Gerichtsbarkeit Lichtenhain lange unterstand.
Ein kleiner Teil vom »Sandweg« wurde der
»Ulrichweg«. Namensgeber ist wahrscheinlich Ulrich von Lichtenhain (gest. 1501), der
sich um den Bau der Kirche des Jenaer Dominikanerklosters verdient gemacht hat.
Ein Abzweig von der »Jenaer Straße« erhielt nach der alten Flurbezeichnung (1496)
»Lauwenstein« den Namen »Lauensteinweg«.
Er führte zu einem Ausflugslokal, in dessen
Gebäude man in den 1920er Jahren die anthroposophische Heilpädagogik begründete.
Die ehemalige »Kirchgasse« wurde nach
dem bis zur Eingemeindung Lichtenhains
regierenden Herzog Georg von Sachsen-Meiningen »Georgstraße« benannt. 1952 erfolgte
jedoch die Umbenennung nach Adolph Freiherr von Lützow, dem ›Anführer‹ der Lützower Jäger.
Im letzten Jahrhundert ist vor allem die
Industriebebauung an das einst abseits gelegene Dorf herangewachsen. Nachdem schon
1935 der untere Teil des »Sandweges« in das
SCHOTT-Werk einverleibt wurde, kam es mit
der Errichtung des ZEISS-Baus 6/70 (Grundsteinlegung 1968) zu einem grundlegenden
Einschnitt in das Ortsbild. Ganze Straßen, wie
z. B. »Am Hirschberge« und auch »Nach den
Rosenbergen« — benannt nach einem alten
Weinberg — sowie das Brauhaus verschwanden. Der »Lichtenhainer Oberweg« dient heute als ›Umgehung‹. 1979 wurden schließlich
»Am Herrenberg« Plattenbauten als Internate
für ZEISS-Lehrlinge errichtet. (ana)
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25
Juni 2015
| theater gera |
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Sommernacht im Wintergarten
Theater Gera läutet
den Sommer ein
Umfassender Kulturgenuss: Mit Opern- und Ballettvorstellungen, einem Familienkonzert, Puppen- und
Figurentheater sowie dem Open Air Spektakel ›Carmina
Burana‹ gestaltet Theater & Philharmonie Thüringen
einen fantastischen Theatersommer.
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ei vorsommerlichem Wetter freut man sich schon auf
die Ferien und den Urlaub.
Doch bis es soweit ist, bieten die
Bühnen der Stadt Gera noch einige wunderbare Anlässe, Theater
in seinen verschiedenen Formen
und Farben zu genießen. Die komödiantische Strauss-Oper Der
Rosenkavalier mit herausragenden Solisten ist am 5. und 7.
Juni zu erleben. Für Kinder und
Familien zeigt das Puppentheater
Grimms Märchen Dornröschen
am 13. Juni und in den imposanten Konzertsaal lädt am 14. Juni
der beliebte KiKa-Moderator Juri
Tetzlaff zu einer musikalischen
Reise auf den Spuren von Wolfgang Amadeus Mozart.
Das Schauspielensemble zeigt
Fontanes Effi Briest am 14., 23.
und 26. Juni. Voller Spannung
wird Mercutios Geheimnis – das
neue Ballett von Silvana Schröder
– erwartet, welches am 19. Juni
Premiere hat. Traumtänzerisch
wird es dann ab dem 27. Juni bei
Sommernacht im Wintergarten,
einem Stück über die goldenen
Zeiten im Geraer Ballhaus.
Mit O Fortuna! wird schließlich ein musikalisches Feuerwerk
die Konzertsaison beenden: Open
Air schallt die Kantate von Carl
Orff übers Land und läutet den
Sommer ein. Das sollten Sie nicht
verpassen!
Highligts:
So. 14.06.2015, 11 Uhr,
Theater Gera, Konzertsaal
Amadeus Superstar —
Familienkonzert
Mit Juri Tetzlaff (KiKa) und
dem Bläserensemble
»Thüringen Harmonie«
Fr. 19.06.2015, 19:30 Uhr,
Theater Gera, Großes Haus
Mercutios Geheimnis —
Premiere
Ballett mit Orchester von
Silvana Schröder zu Sergej
Prokofjews »Romeo und
Julia« — Uraufführung
(Weitere Vorstellungen:
21. und 27.06.)
Sa. 27.06.2015, 19:30 Uhr,
Theater Gera, Bühne am
Park
Sommernacht im
­Wintergarten
Figurentheater ohne Worte
mit Musik
(Weitere Vorstellungen: 27./
28.06. sowie 02./03./04./
09./10./11./12.07.)
Mi. 01. und So. 05.07.2015,
jeweils 21 Uhr,
Hofwiesenpark Gera,
Veolia-Bühne
Carmina Burana (Open Air)
Carl Orffs Meisterwerk mit
großem Orchester, Chören
und Solisten
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BRITFILMS vom 02.07. bis 08.07.
im Schillerhof
Victoria
ab 18.06. im Schillerhof
Wenn auch der Sommer nach
draußen lockt, bietet das Kino
im Juni eine große ästhetische Vielfalt, die man nicht
verpassen sollte. Zum Beispiel
„Victoria“ - die umjubelte
Überraschung der diesjährigen
Berlinale läuft ab 18.06. bei
uns und ist mit nichts zu vergleichen außer mit sich selbst.
One girl, one city, one night,
one take - ein faszinierendes
filmisches Experiment. Helen
Mirren brilliert einmal mehr in
dem bewegenden Justizdrama
„Die Frau in Gold“, das auf
einer wahren Geschichte um
einen Nazikunstraub beruht.
Ein Dokumentarfilm zeigt, wie
alljährlich „An den Ufern der
heiligen Flüsse“ ein großes spirituelles Spektakel stattfindet,
aber eben auch bewegende
Einzelschicksale am Rande der
großen Bilder. Lost River wiederum malt ein düsteres Bild eines
Amerika, wie es selten im Film
aus Übersee zu sehen ist. Da
sollte man sich warm anziehen,
auch im Juni.
Mit Beginn des Juli findet Schule
nur noch im Kino statt, jedenfalls
die englischsprachige Variante:
Britfilms zum ersten Mal im Schillerhof vom 02.07. bis 08.07.
Wir sehen uns!
Sondertermine
Mo, 01.06. Kindertag 16:30
Shaun das Schaf
Mo 01.06. Filmgespräch 18:30
Leuchtkraft des Films – Dokumentarfilme von Jochen Kraußer
Di 02.06. Filmwissenschaftsreihe
20:00 Drive
Mi 03.06. Filmgespräch
„Geschichte gestalten“
18:00 Labyrinth des Schweigens
11.06. - 01.07.
Dokumentarfilmreihe
Di 16.06. Filmwissenschaftsreihe
20:00 Fahrstuhl zum Schafott
Mi 17.06. Filme für Musikliebhaber 19:00 Saiten des Lebens
Sa 27.06. Sonderveranstaltung
Violette
Di 30.06. Seniorenkino 10:00
Am Ende einer durchtanzten Nacht
trifft die Spanierin Victoria vier Berliner Jungs. In einen von ihnen verliebt
sie sich, aber den beiden bleibt keine
Zeit, das zu genießen. Denn Sonne
und seine Kumpels müssen etwas
erledigen, eine Schuld begleichen.
Als einer von ihnen ausfällt, springt
Victoria ein und gerät mit den Jungs
in einen Strudel aus Euphorie, der
sich bald zum Albtraum verkehrt. Der
Film ist komplett in einer Einstellung
von 140 Minuten gedreht und entwickelt einen Sog, dem man sich nicht
entziehen kann.
Im Laufe der Filmgeschichte haben
es wenige Regisseure gewagt, einen
kompletten Film in einer Einstellung
zu drehen, so wie Alfred Hitchcock
in „Cocktail für eine Leiche“ oder
aktuell Alejandro Iñárritu in „Birdman“. Während diese Filme jedoch
technische Tricks benutzen, um den
Eindruck einer kontinuierlichen Einstellung zu erwecken, geht Sebastian
Schipper aufs Ganze. Doch das wäre
nichts ohne die atemberaubende
Kameraarbeit von Sturla Brandth
Grovlen, die trotz der oft improvisierten Handlung, der wechselnden
Locations, der Verfolgungsjagden per
Auto oder zu Fuß, nicht den Eindruck
der Zufälligkeit erweckt, sondern
Grovlens Gespür für Bildkompositionen beeindruckend zeigt. Einer der
aufregendsten deutschen Filme seit
Jahren und mit großem Jubel auf der
Berlinale aufgenommen.
Michael Meyns
Berlinale 2015: Silberner Bär, Preis der
Gilde deutscher Filmkunsttheater, Preis
der Leserjury der Berliner Morgenpost
Deutschland 2014
Regie: Sebastian Schipper
Darsteller: Laia Costa, Frederick Lau, Franz
Rogowski, Burak Yigit, Max Mauff, André M.
Hennicke
Jedes Schuljahr tourt BRITFILMS, das englischsprachige Schulfilmfestival der AG Kino – Gilde e.V. für Schülerinnen und Schüler
von 8 bis 18 Jahren durch deutsche Kinos und macht in über 50 deutschen Städten Station. Nun ist die achte Staffel des erfolgreichen Festivals zum ersten Mal zu Gast im Schillerhof. Die überwiegend aktuellen
Produktionen kommen aus England, Irland und den USA und bieten die
Gelegenheit, die Vielfalt der englischen Sprache „live“ im Kino zu erleben.
Alle Filme werden in der Originalfassung mit deutschen oder englischen
Untertiteln gezeigt.
Es sind ausschließlich Schulveranstaltungen, die bis zum 30. Juni 2015
über [email protected] oder telefonisch gebucht werden können.
Alle Infos zu den Filmen und Spielzeiten unter www.schillerhof.org
MUCH ADO ABOUT
NOTHING
USA 2013, Regie: Joss Whedon, ab 16
Joss Whedon hat das ShakespeareStück im eigenen Haus in Kalifornien und mit kleinstem technischen
Aufwand neu inszeniert. Er verlegt
die Komödie um die schlagfertige
Beatrice und den eingeschworenen
Junggesellen Benedick, die von
ihren Freunden mit Charme und
allerlei Intrigen verkuppelt werden,
mit leichter Hand in die Gegenwart,
ohne dass am Originaltext etwas
verändert wurde.
Die 17-jährige Tessa ist unheilbar
an Leukämie erkrankt. Während die
Mutter am liebsten so tun möchte,
als sei alles wie immer und der Vater
inzwischen medizinischer Experte ist,
hat Tessa eine geheime Liste, die sie
mit ihrer besten Freundin abarbeitet:
sie nehmen Drogen, gehen auf Dates,
stehlen im Supermarkt, aber dann
passiert, womit Tessa nicht mehr gerechnet hatte – sie verliebt sich.
TOAST
GB 2010, Regie: S.J. Clarkson, ab 12
GOOD VIBRATIONS
Irland/Großbritannien 2014, R: Lisa Barros
D‘Sa, Glenn Leyburn, ab 14
1979, auf dem Höhepunkt des Bürgerkriegs in Nordirland, eröffnet der
überzeugte Pazifist und Träumer Terri
Hooley mitten in Belfast einen Plattenladen, der bald zur Anlaufstelle
für alle wird, die sich nicht von einer
der politischen Seiten vereinnahmen
lassen wollen, darunter auch für
junge Bands mit einer neuen Musikrichtung: Punk. Eine Hommage
an den echten Terri Hooley, der
2013 seinen Plattenladen GOOD
VIBRATIONS wieder eröffnete –
zum elften Mal.
EAST IS EAST
GB 1998, Regie: Damien O‘Donnell, ab 10
Victoria
NOW IS GOOD
Großbritannien 2013, Regie: Ol Parker, ab 14
Salford 1971: Pakistani George
Khan lebt mit seiner britischen Frau
und sieben Kindern im Norden von
England. Als der älteste Sohn während seiner arrangierten Hochzeit
die Flucht ergreift, verstößt George
ihn. Auch die anderen Kinder rebellieren: Tariq schleicht sich nachts in
die Disco, Tochter Maneer will lieber
Fußball spielen, während Ella versucht, die Familie zusammen und
den Fish‘n’Chips-Imbiß am Laufen
zu halten. Die Familien-Komödie ist
ein Klassiker des englischen Kinos.
EAST IS EAST
In knallbunten Farben und skurrilen
Szenen schildert TOAST die Kinderund Jugendjahre des heutigen Starkochs Nigel Slater im England der
1960er Jahre. Nigel liebt Essen und er
liebt seine Mutter, auch wenn sie selten etwas anderes kocht als Dosengerichte und Toast. Als sie stirbt und der
Vater sich in die Haushälterin verliebt,
die eine ausgezeichnete Köchin ist,
entbrennt ein heftiger Konkurrenzkampf zwischen Nigel und ihr.
FRUITVALE
USA 2013, Regie: Ryan Coogler, ab 14
Am Sylvestermorgen 2008 wurde
in Oakland, Kalifornien, ein junger
Mann auf dem Bahnhof „Fruitvale
Station“ von einem Polizisten in den
Rücken geschossen und starb an
seinen Verletzungen. Oscar Grant
war 22 Jahre alt. Er war unbewaffnet. Der Film schildert Oscars Alltag,
seine Träume, Ängste und Ziele und
zeichnet ein präzises Bild des ganz
normalen Alltagsrassismus.
HARRY POTTER AND THE
PHILOSOPHER‘S STONE
USA 2001, Regie: Chris Columbus, ab 8
BRITFILMS zeigt den ersten Teil um
den jungen Harry Potter, der an seinem 11. Geburtstag erfährt, dass
er in Wirklichkeit ein Zauberer und
in der Welt der Magie sogar eine
Berühmtheit ist. Das Abendteuer in
Hogwarts beginnt.
Filmkritiken aus www.programmkino.de · Mit freundlicher Genehmigung der AG Kino. Fotos: Verleiher ·
Sonderbeilage
Gute Filme
im Juni
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An den Ufern der
heiligen Flüsse
Es ist das größte religiöse Fest der
Welt und zieht jedes Mal bis zu 100
Millionen Hindus an: die Kumbh
Mela, die für die Gläubigen wichtigste aller Pilgerreisen. Im Zentrum
steht ein religiöses Waschritual, das
die Teilnehmer von allen Sünden befreien und reinwaschen soll. Der indische Dokufilmer Pan Nalin machte
sich 2013 auf nach Allahabad und
hielt die spirituellen Riten der Kumbh
Mela mit seinen Kameras fest.
Um in all das kolossale Ereignis eine
intimere, persönliche Note zu bringen, betrachtet Palin das Schicksal
einiger Teilnehmer genauer und wagt
damit einen Blick hinter die Fassade
der Kumbh Mela. Es sind diese intensiven Momente und Einzelschicksale
abseits der Massenbewegung, die
besonders berühren und den Film
so zu einem nachhaltigen Erlebnis
machen.
Björn Schneider
Die Frau in Gold
Kino im Schillerhof · Helmboldstr. 1
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tägl. ab 16 Uhr, Sa/So ab 14 Uhr
Löbdergraben
Großbritannien/ USA 2014
Regie: Simon Curtis
Darsteller: Helen Mirren, Ryan Reynolds, Daniel
Brühl, Tatjana Maslany, Tom Schilling, Moritz
Bleibtreu
Alle Spielzeiten
finden Sie hier:
www.schillerhof.de
Am
„Glauben Sie wirklich, Österreich
wird dieses Bild herausrücken, damit es über dem Sofa einer alten
Dame hängt?“ Randys Kanzleichef
schüttelt nur den Kopf über so viel
Naivität. Aber der junge Anwalt
Randy Schoenburg bleibt stur. Die
spektakuläre Geschichte von Maria
Altmann hat es ihm angetan. Auch
wenn es aussichtslos erscheint, versteht er ihren Kampf um Gerechtigkeit und um eines der legendärsten
Gemälde der Welt – Gustav Klimts
„Die goldene Adele“, dem von NSSchergen erbeuteten Portrait ihrer
Tante Adele Bloch-Bauer.
Nach wie vor stellt der NS-Kunstraub
ein unbewältigtes Kapitel dar. In dem
auf Fakten basierenden zermürbenden Rechtsstreit um die Rückgabe des
berühmten Jugendstil-Portraits brilürstengraben
liert Oscar-Preisträgerin Helen FMirren
als rechtmäßige Erbin und HolocaustÜberlebende Maria Altmann.
Vor allem in den eindringlichen
Rückblenden aus Maria Altmanns
Kindheit am Ende des Fin de
Siècle, der NS-Machtübernahme bis
hin zu ihrer dramatischen Flucht, zeigt
Simon Curtis klassisch exzellentes Erzählkino hochemotionale Momente.
Luitgard Koch
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Saa
ab 04.06. im Schillerhof
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Karl-Lie
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Frankreich, Indien 2013
Regie: Pan Nalin
Darsteller: Bhole Baba, Hatha Yogi Baba, Pant
Shirt Baba
Lost River
ab 04.06. im Schillerhof
Die alleinerziehende Mutter Billy lebt
mit ihren beiden Kindern Bones und
Franky in Lost River, einem trostlosen
Ort, der zunehmend zur Geisterstadt
wird, da die Immobilienkrise die Bewohner wegtreibt. Als Billy mit den
Hypothekenzahlungen in Rückstand
gerät, lässt sie sich auf eine Idee des
Bankmanagers Dave ein. Der erzählt
ihr von einer Möglichkeit, wie sie vorerst über die Runden kommen kann:
Um ihr Haus nicht zu verlieren, soll
Billy in seinem Nachtclub arbeiten.
Dort trifft sie nicht nur auf die geheimnisvolle Cat, sondern setzt schließlich
auch ihr eigenes Leben aufs Spiel.
Während sie mehr und mehr in eine
morbide und düstere Unterwelt abtaucht, klaut ihr Sohn Bones wertvollen Kupferdraht aus den Wänden verlassener Häuser. Dabei hat es jedoch
bald der brutale Bully, der sich selbst
als Herrscher über die Stadt sieht, auf
ihn abgesehen, wodurch auch Bones‘
freundliches Nachbarsmädchen Rat in
Gefahr gerät.
USA 2014
Regie: Ryan Gosling
Darsteller: Christina Hendricks, Saoirse Ronan,
Lain de Caestecker, Matt Smith
Lost River
KINDERKINO
IM SCHILLERHOF
immer Sonntagnachmittag
außerdem am 1. Juni 16:30
zum KINDERTAG
Shaun das Schaf
Der Wunsch nach einem freien Tag
ohne den gewohnten Gang auf die
Wiese und lästiger Komplettrasur
lässt in Schaf Shaun einen Plan reifen, wie man den Bauern für ein paar
Stunden außer Gefecht setzen könnte. Doch bei der Umsetzung dieser
Idee geht so einiges schief.
Mit dem neugierigen Schaf Shaun
schicken die Trickkünstler von Aardman Animation nun ihre vielleicht
beliebteste Figur in ihr erstes Kinoabenteuer. Shaun und seine Artgenossen verschlägt es darin vom
idyllischen Bauernhof in die große
Stadt. Gedreht in der klassischen
Stop-Motion-Technik besitzt der Film
einen ganz eigenen, unverkennbaren
Look. Die Liebe zum Detail ist hier jederzeit spürbar und läßt den Film zu
einem großen Spaß für Kinozuschauer jeden Alters werden.
Empfehlung: ab 5
GB/F 2015
Regie: Richard Starzak, Mark Burton
Darsteller: Justin Fletcher, John B. Sparkes
Dokumentarfilmreihe vom
11.06. bis 01.07.
Der Dokumentarfilm gehört ins
Kino, genauer gesagt ins Arthousekino. Dafür gibt es viele
idealistische Gründe. Wir sprechen von Bildungsauftrag, kultureller Vielfalt, Anspruch und
vergessen dabei manchmal, dass
viele Dokus auch ganz einfach
klasse Filme sind. Um dem Rechnung zu tragen, stehen drei Wochen im Juni ganz im Zeichen des
Dokumentarfilms. Im Zeitraum
vom 11. Juni bis 01. Juli zeigen
wir ausgewählte Genrevertreter
der letzten Zeit wie „Citizenfour“, „Das Salz der Erde“ und
„20.000 Days on Earth“. Infos
zum Programm und die genauen Spielzeiten finden Sie unter
www.schillerhof.org.
28
September
Juni 2015
2012
Fotos: Lisa Stern / Tim Bartholomäus
| theater rudolstadt |
Don Juan — wer kennt diesen
Namen nicht! Er gilt als das Sinn-
bild eines Verführers und Frauenschwarms. Einen etwas anderen Don
Juan, der sein Herz nur einer Frau
verschenkt, zeigt das Rudolstädter
Theater in seinem Sommerspektakel
auf der Heidecksburg.
Spaniens Gitarren, die singen …
Die Augen Don Juans sind ganz allein auf Heidecksburg bringen. Deshalb muss alles
das junge Fräulein mit Namen Ines gerichtet. ein spanisches Kolorit haben. Die Kostüme
Schuld daran ist ein Bildnis der Schönen, das sind zum Beispiel von Toreros und Corrida
man dem Edelmann zuschickte. Zu dumm inspiriert. Aber auch spanische Designer aus
nur, dass Don Juans Diener Sancho der Ange- den 60er Jahren, wie z.B. Balenciaga, haben
himmelten statt des Konterfeis seines Herren mich beim Entwerfen der Kostüme beeindas eigene Porträt schickt. Kurzerhand müs- flusst.
sen die beiden Männer die Kleider
tauschen. Während Sancho als
Inwieweit erzählen Sie die
falscher Don Juan die neuen PriviGeschichte des Stückes durch
legien in vollen Zügen auskostet,
die Kostüme?
fordert Don Juan einen NebenbuhWerner: Es geht um Herr und
ler zum Duell — das wiederum SanDiener bei diesem Stück, um Hiecho austragen muss. Ein temporeirarchien. Das war wichtig rausches Verwirrspiel um erotische
zuarbeiten. Wer ist Herr und wer
Leidenschaften mit aufbrausenden
ist Diener? Wenn es dann zur VerCharakteren, spannenden Fechtwechslung kommt, und der Diener
szenen und romantischen Sere- Mathias Werner
die Sachen des Herrn anhat, muss
naden zur Gitarrenmusik nimmt
das auch funktionieren. Die Kosseinen Lauf.
tüme sollen den Schauspielern ermöglichen,
Da auch die Bühne und Kostüme für ein ihre Rollen noch vielfältiger zu gestalten als
Freilufttheater besonderen Anforderungen sie vielleicht im Text angelegt sind.
standhalten müssen, sprachen wir mit dem
Ausstatter der Inszenierung Mathias Werner. Gibt es neben dem erkennbaren Unterschied und dem Status, den die Kostüme
Was sind Besonderheiten und Schwierigausdrücken müssen, noch andere Herauskeiten, um Kostüme für ein Freilufttheater
forderungen?
Werner: Wichtig ist auch die Bewezu entwerfen?
Mathias Werner: Die Kleidung muss gungsfreiheit. Der Regisseur (Alejandro
einen gewissen Schauwert haben, weil das Quintana) arbeitet sehr körperlich. Deshalb
Sommertheater bei den Menschen eine be- habe ich viel Jersey und Stretch-Materialien
stimmte Erwartungshaltung hervorruft. Zu- benutzt, damit sie sich gut bewegen können.
dem sollen auf die lange Distanz die Kostüme Dann ist es auf der Burg sehr warm, also müssen die Sachen waschbar, praktikabel und
immer noch ihre Wirkung entfalten.
strapazierfähig sein.
Was war Ihre Idee für die Kostüme des
Was war Ihre Idee bei der Bühne?
diesjährigen Sommertheaters?
Werner: Im Fall von Don Juan wollten
Werner: Getreu dem Motto »Wir brinwir die südländische Lebensart mit auf die gen die Sonne auf die Heidecksburg« wollte
ich die Sonne auch bildlich zeigen. Daraus ist
die Kreisform der Bühne als eine Art Arena
entstanden. Die Fläche der Bühne — auf die
die Zuschauer am meisten blicken — habe ich,
passend zur Sonne, golden mit Ornamenten
gestaltet, die an Spitze erinnern. Umrandet
wird der Kreis von blutroten Wänden, die
den Bezug zur Stierkampfarena aufbauen.
Woraus ziehen Sie die Inspiration für Ihre
Arbeit?
Werner: Oft sehe ich etwas, das mir gefällt und bei mir hängen bleibt. Irgendwann
kommt es zu dem Punkt, an dem ich mich
dann daran erinnere und es auch verwende.
Bei der Bühne ist es auch so. Da sehe ich zum
Beispiel mal eine Tür, die ich gut finde, und
dann irgendwann in ein Stück einbaue.
Ein anderer Aspekt ist natürlich auch,
dass man gewisse Leute zur Verfügung hat,
die eine bestimmte Art zu spielen, einen eigenen Typ und Körper haben. Und so beeinflusst auch das meine Arbeit. Ich kenne die
Leute hier am Haus schon eine Weile und
weiß, was sich für wen gut eignen könnte.
Vielen Dank für das Gespräch.
Interview: Tim Bartholomäus
Der falsche Don Juan
Komödie von Francisco de Rojas
Zorrilla
Premiere am 19.06.2015, 19:30 Uhr,
Schloss Heidecksburg
Weitere Termine: 20.06./26.06./27.06./
10.07./11.07. jeweils 19:30 Uhr und
21.06./28.06./11.07. jeweils 15 Uhr
www.theater-rudolstadt.de
29
September
Juni
2015 2012
| geniessen |
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Das Herz am
rechten Fleck
Feinkostladen, Café, Restaurant und Cateringservice: Bei ›Mieze Feine Kost‹ in Bad Klosterlausnitz
können kulinarische Wünsche und Träume ganz schnell
in Erfüllung gehen.
Fährt man durchs Holzland und
seine zauberhafte Landschaft,
bleibt im Grunde nicht viel zu
Wünschen übrig: Liebliche Hügel, tiefe Wälder. Was doch ein
wenig fehlt, sind kulinarische
Lichtpunkte — mit Ausnahme von
Bad Klosterlausnitz. Denn dort
wohnt — mit Herz und Verstand —
Thomas Büchner. Einer der hierblieb, um das Land mit Köstlichkeiten zu bereichern.
Nach seiner Ausbildung zum
Koch hatte Thomas Büchner einige berufliche Stationen bis hin
zur internationalen Sternegastronomie absolviert. Sein Wunschtraum war und blieb jedoch, etwas eigenes zu eröffnen — da wo
er daheim ist. So ist Mieze Feine
Kost entstanden, gleichzeitig zauberhafter Feinkostladen, Café,
Restaurant und Cateringservice.
Es gibt nichts, was Thomas
Büchner seinen Kunden in Sachen Bewirtung nicht ermöglicht.
In den Regalen des Bilderbuchgeschäftes türmen sich Köstlichkeiten aus aller Welt: edle Weine
und Brände, aromatische Käse
und Würste aus der Toskana.
Aber auch lokale Spezialitäten,
Thüringer Zigarren, Pasta oder
Eierlikör. Täglich wird frisch gebacken bei Mieze Feine Kost —
nicht nur traditionelle Holzländer
Kuchen oder französische Tartes.
Das Brot ist schlichtweg ein Gedicht — selbstredend aus Natursauerteig und ganz ohne chemische Zusatzstoffe.
Das Team um Thomas Büchner
ist gern für seine Kunden da und
legt Wert auf allerhöchste Qualität. Das merkt man schon beim
ersten Betreten des Ladens. Jeder
Kaffee kommt mit Herz, Kurgäste und Einheimische machen
gern Halt und schauen, was sich
Büchner wieder ausgedacht hat.
Und er hat schon viel ermöglicht.
Das kleine Team realisiert Kochabende, Menüs oder Whisky­
verkostungen. Kein Wunsch ist
hier zu klein, um umgesetzt zu
werden.
Der Geheimtipp für einen lauschigen Sommerabend: ­
Mieze
Feine Kost anrufen, eine Picknickplatte bestellen, dazu gekühlten Prosecco und den Sonnenuntergang auf der nächsten
Wiese genießen. Das Leben ist so
schön. Danke, Mieze Feine Kost.
Mieze Feine Kost
Jenaische Straße 18,
07639 Bad Klosterlausnitz
Telefon: 036601-932631
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Ernährungstipps vs.
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Die 10 wichtigsten Ernährungstipps:
• Starte den Tag mit 250ml lauwarmen Wasser = stoffwechselanregend
•
spätestens 45min. nach dem
Aufstehen sollte die 1. Mahlzeit verzehrt werden = hilft dir
deine Insulinkurve konstant zu
halten
• n imm regelmäßige Mahlzeiten
(alle 3 — 4 h bei gesunden Menschen) angepasst an deinen
Tagesablauf zu dir = du verhinderst Heißhungerattacken
• Achte auf die Ausgewogenheit
deiner Mahlzeiten (komplexe
Kohlenhydrate, hochwertige
Proteine/Fette & genügend Ballaststoffe).
• Verwende am Vormittag Gemüse- und am Nachmittag Proteinsnacks = du naschst weniger
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Wasser/Tee in ausreichender
Menge trinken — 1 Liter je 25 kg
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Menschen)
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was Du isst und trinkst
• Regelmäßig 8 Stunden schlafen
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schlank!
Der Körper arbeitet gegen dich
und schaltet auf Sparflamme.
Ernährst Du dich wie zuvor,
wandelt der Körper die Kalorien
in Fett um und dann kommt der
sogenannte Jo-Jo-Effekt!
Mythos #2: Zu viele Eier sind
schlecht!
Sie sind durch ihren hohen Proteingehalt super zum Abnehmen
geeignet und enthalten sehr viele
essentielle Mineralstoffe. Sie haben keinen negativen Einfluss auf
das Cholesterin!
Mythos #3: Milchprodukte helfen beim Abnehmen!
Sie stoppen die Fettverbrennung
und lassen den Insulinspiegel ansteigen.
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Zauber-Mystik, Western-Cowboys und ferne Sterne: Beim Open-Air-Konzert der Staatskapelle am 4. Juli
hält die Welt der bewegten Bilder klangvollen Einzug im
Weimarhallenpark.
Klanggewaltig, beeindruckend
und doch immer sommerlich
leicht: Das Open-Air-Konzert mit
der Staatskapelle Weimar ist ein
festes Datum unter Weimars Konzertfreunden und
längst kommen
die Besucher auch
von
außerhalb
gezielt zum beliebtesten KlassikKonzert in Thüringen: Am 4. Juli
2015 wird die Seebühne im Weimarhallenpark Schauplatz der
Konzertnacht, deren Titel »Holly­
wood im Park« das Repertoire
vorgibt.
Mehr als 4000 Besucher werden auf den Wiesen und Terrassen des illuminierten Weimarhallenparkes Platz nehmen, um sich
musikalisch in die Traumfabrik
entführen zu lassen. Wer kennt
nicht auch die eine oder andere
Filmmelodie, bei der er nur die
ersten Töne zu hören braucht und
ist beinahe sofort in eine andere
(Film)Welt versetzt. Wir spüren
die Macht, welche das Universum zusammenhält, sobald wir
die schmetternde »Star Wars«Eröffnungsfanfare hören. Und
wir verspüren Abenteuerlust und
Nervenkitzel, sobald die Titelmusik von »Indiana Jones« erklingt.
Das Programm der Staatskapelle Weimar lässt an diesem
Abend
keine
Wünsche offen:
Auch »Vom Winde
verweht«, »Fluch
der Karibik« oder
»Die glorreichen
Sieben« werden
an der Seebühne
klanglich auferstehen, Star TrekMelodien werden die Science
Fiction-Abteilung ergänzen und
auch Harry Potter darf — stellvertretend für die neueren BlockBuster — den Weimarhallenpark
melodisch verzaubern.
Für die Staatskapelle ist dieses
Konzert übrigens das letzte der
Saison unter Leitung von Stefan
Solyom. Moderiert wird die Sommernacht von dem Entertainer
und Schauspieler Herbert Feuerstein.(flb)
»Hollywood im Park«
Open-Air-Konzert der
Staatskapelle
04.07.2015, 20 Uhr,
Weimarhallenpark
www.weimarer-sommer.de
D om S tufen -f eStSpiele
in
e rfurt
2015
Carl Maria von Weber
Premiere: Do, 9. Juli 2015, 20.30 Uhr
Weitere Aufführungen:
Fr, 10.07. – So, 26.07.2015, jeweils 20.30 Uhr
Informationen und Tickets:
+49 (0) 361 22 33 155 | www.domstufen.de
32
Juli/August
Juni 2015
2012
| DNT weimar |
Fotos: Sebastian Kowski
Wettlauf
gegen die Zeit
Ludger Vollmers Oper »Lola rennt« nach dem Film von
Tom Tykwer ist ab dem 13. Juni am DNT Weimar zu sehen.
Von der Kinoleinwand auf die Opernbühne:
Der in Weimar lebende Komponist Ludger
Vollmer hat Tom Tykwers Kultfilm »Lola
rennt« vertont. Wie in der Vorlage bleiben
der Titelheldin genau 20 Minuten, um ihren
Freund Manni zu retten. Durch einen Anruf
erfährt sie, dass er in der U-Bahn eine Tasche
mit einhunderttausend Euro vergessen hat.
Diese sollte er eigentlich seinem Boss Ronnie überbringen, der sie nun zurückhaben
will — sonst ist Manni tot. Also rennt Lola
los, um das Geld zu beschaffen. Zu ihrem
Vater, einem Banker, der sie völlig überfordert wegschickt. Dann weiter zu Manni, der
gerade einen Supermarkt überfällt. Dort wird
Lola angeschossen und liegt blutend auf der
Straße. Danach spult sich die Geschichte in
zwei weiteren Runden erneut ab — mit immer
neuem Ausgang.
Ludger Vollmers 90minütige Opernadaption entspinnt sich als mitreißende musikalische Hetzjagd, die die Ambivalenz zwischen
äußerem Zeitdruck der alltäglichen Lebenswelt und innerem Zeitempfinden offenlegt.
Die drei Erzählvarianten von Lolas rasantem
Wettlauf gegen die Zeit und um Mannis Leben
werden mit zwei Momenten kontrastiert, in
denen die Zeit stillzustehen scheint und sich
die Beziehung der beiden fernab jedes Existenzdrucks entfalten kann. Doch welcher
dieser Augenblicke bestimmt nun eigentlich
ihr Leben?
Nach der begeistert aufgenommenen Uraufführung 2013 in Regensburg und einer
weiteren ebenfalls erfolgreichen Produktion
2014 am Theater Hagen ist die Oper »Lola
rennt« nun erstmals am DNT Weimar zu erleben. Regie führen Michael Dissmeier und
Christian Wiehle, die auch gemeinsam das
Bühnenbild und die Kostüme entworfen haben. Die musikalische Leitung liegt in den
Händen des ersten Kapellmeisters Martin
Hoff.(sle)
Lola rennt
von Ludger Vollmer
Premiere: 13.06.2015, 19.30 Uhr,
Großes Haus
Weitere Vorstellungen: 19., 27.06.,
02.07., 24.09., 09.10., 01. und 14.11.2015
Ulrich Matthes liest Schiller-Balladen
Ulrich Matthes ist einer der markantesten mera, immer prägen sich seine Figuren ein —
Schauspieler des deutschen Theaters und durch kluge Differenzierung, Ambivalenz
Films. Ob auf der Bühne oder vor der Ka- und hohe sprachliche Virtuosität. Millionen
von Zuschauer sahen ihn als Goebbels in
»Der Untergang« oder zuletzt als dunkler
Rächer in dem ungewöhnlichen Tatort »Im
Schmerz geboren«, für den er 2015 mit der
»Goldenen Kamera« ausgezeichnet wurde.
In seiner unverwechselbaren Art wird ­U lrich
Matthes an diesem Abend im DNT Weimar
Schiller-Balladen wie »Der Handschuh«,
»Der Taucher«, »Der Ring des Polykrates«
und viele andere vortragen. Dabei lädt er
Ulrich Matthes
seine Zuhörer ein, in den Kosmos der Schil-
lerschen Verse einzutauchen, Altbekanntes
zu erinnern und Unerwartetes zu entdecken.
Wer meint, den großen deutschen Dichter zu
kennen und trotzdem neugierig auf Überraschungen ist, sollte sich dieses Datum im Kalender vormerken und sich rechtzeitig seine
Karte sichern!(sle)
Ulrich Matthes liest Schiller-Balladen
12.06.2015, 19.30 Uhr, Großes Haus
Karten und weitere Infos:
www.nationaltheater-weimar.de
33
Februar
Juni
20152012
| FAIR RESORT |
Fotos: fotolia © puhhha / TWQ
| geniessen |
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ABC-Schützen-Fest
Ich mag meine
neue Kirsche
Wer hätte das gedacht — aus der Flasche können
Kirschen genauso lecker schmecken wie frisch vom
Baum. Stadtmagazin 07 hat die neueste Kreation von
Thüringer Waldquell probiert und ist sich sicher: Diese
Erfrischung ist perfekt für den Sommer – perfekt für alle
Kirschfreunde.
Keine Frage, ein Sommer ohne
Kirschen ist wie Limonade, die
nicht zu erfrischen weiß. Als
Thüringer sind wir diesbezüglich
glücklicherweise gleich in doppelter Hinsicht gesegnet: Zum einen ist unser Bundesland seit eh
und je als ›Kirschland‹ bekannt
— allein die Landstraßen werden
häufig schon von unzähligen
Kirschbäumen gesäumt —
zum anderen ist in Thüringen auch Thüringer Waldquell beheimatet, dessen
leckere Durstlöscher die
Favoriten vieler Thüringer sind. Was der
Getränkehersteller
nun mit Kirschen am
Hut hat? Seit diesem
Jahr ziemlich viel —
Thüringer
Waldquell hat mit der
neuen Sorte Thüringer Waldquell
Kirsche ein neues
spritzig-fruchtiges
Erfrischungs­getränk
auf den Markt gebracht, das kalorienarm und komplett
kirschkernfrei einfach nur perfekt in
den Sommer passt.
Die eigene ›Kirsche‹ wird sie ohne
Zweifel mögen —
nicht nur, weil sie
Klasse aussieht und
Kommen Sie zum groSSen Schuleinführungsbuffet
ins Fair Resort!
Das FAIR RESORT lädt ein zur
Schuleinführung am 22. August.
Feiern Sie mit Ihren ABC-Schützen
bei uns zwischen 12 und 15 Uhr
ein tolles Fest, mit Hüpfeburg
und allem, was zu einer richtigen Kinderparty dazugehört! Auf
jeden Schulanfänger wartet eine
prall gefüllte Zuckertüte, auf alle
Erwachsenen ein Glas Sekt zur
Begrüßung. Für 27 Euro p. P. (Kinder bis 13 Jahre zahlen 15 Euro,
Kinder bis 5 Jahre und natürlich
auch das neue Schulkind kostenfrei!) können Sie dann an unserem umfangreiches Buffet zwischen verschiedenen Vorspeisen,
Salaten und Suppen sowie einer
Auswahl an Hauptgängen, Beilagen, Gemüse und Desserts inkl.
Getränke (Wein, Bier, Softdrinks)
wählen. Beste Aussichten für ein
entspannt-fröhliches ABC-Schützen-Fest. Reservierungen bitte an
Frau Lorenz unter Telefon 03641767784 oder [email protected]­fairhotel.de
FAIR RESORT
echt gut riecht, sondern tatsächIlmnitzer Landstraße 3,
lich auch phantastisch nach ei07751 Jena
nem Kirschsommer schmeckt.
www.fairresort.de
Da das Stadtmagazin 07 sich
nur ungern von den eigenen
Vorräten trennen mag, verlosen
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wir nicht die Thüringer Wald| event |
quell Kirsche, sondern ziehen
das Pferd quasi von hinten auf:
Wir möchten euch mit eurer
›Kirsche‹ sehen: Setzt euch
mit eurer Liebsten in Szene! Unter allen Fotoeinsendungen (die natürlich
nicht veröffentlicht
werden), verlosen wir dann
m
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Nimm
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Gutl
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schein
für
ein
teil!
Abendessen zu Bad Berka lädt ein zum Brunnenfest mit Bildhauersym­
zweit in Höhe posium und Langer Nacht der Museen im Coudray-Haus.
von 50 Euro. Wo?
Da, wo man die Wenn durch den Kurpark von abends das Festzelt, im Coudrayschönste Aussicht Bad Berka der Duft von gegrill- Haus wird in Verbindung mit der
auf das sommerlich ten Würsten und leckeren Crêpes »Langen Nacht der Museen« die
grüne Jena hat — im zieht, Menschen sich mit einem neue Dauerausstellung »Berkaer
Fuchsturm, einem kühlen Bier zuprosten und von ­Badegeschichten« eröffnet und
der sieben Wun- der Bühne fetzige Musik schallt, in der Musikmuschel das 6. Bad
der Jenas. Wenn da kann dies nur eines bedeuten: Es Berkaer Bildhauersymposium
die Kirschlimo mal ist wieder Brunnenfest-Zeit! Das mit der Verleihung des Adolfnicht besonders gut Stadtfest vom 12. bis 14. Juni ist ei- Brütt-Preises zu Ende gebracht.
schmeckt …
ner der Höhepunkte in Bad Berka Und für die kleinen Besucher
Um an der Verlo- und hat eine lange Tradition. Egal, gibt’s natürlich auch wieder jede
sung teilzunehmen, ob nun Blasmusikklänge, echter Menge Kreativ- und Sportangesendet eure Fotos handgemachter Rock, Partymu- bote.
bitte bis 25. 06. 2015 sik oder Stimmungskapelle: Hier
Brunnenfest Bad Berka
an [email protected] ist für jeden Gast das Richtige da12.–14.06.2015
magazin07.de
bei. Die Partybands ROSA (12.06.)
www.bad-berka.de
(flb) und Red Heaven (13.06.) rocken
Stadtfest mit Flair
34
September
Juni 2015
2012
| Krämerbrückenfest |
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| theater |
Foto: D. Jaussein
Die Brücke ruft!
Als eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt
steht die Erfurter Krämerbrücke seit Jahrhunderten im
Mittelpunkt geschäftigen Interesses – und seit 40 Jahren
an jedem dritten Juniwochenende im Zentrum des größten Altstadtfestes Thüringens.
Schon im Mittelalter boten Händler ihre Waren auf der längsten
durchgehend bebauten und bewohnten Brücke nördlich der
Alpen an. Diese Lebendigkeit früherer Zeiten ist dank der vielen
ansässigen Geschäfte, Cafés und
Galerien bis heute auf der Krämerbrücke spürbar.
Ganz traditionell begrüßt Till
Eulenspiegel alle Gäste und Bürger Erfurts, wenn zwischen dem
19. und 21. Juni in unmittelbarer
Nachbarschaft der Krämerbrücke
das Mittelalter lebendig wird:
Handwerker, Rittersleute, Händler, Gaukler, Spaßmacher und
Spielleute, bieten hier Kunststücke, mittelalterliche Klänge aus
Nah und Fern, Köstlichkeiten und
allerlei Labsal feil.
Auch in den Höfen der mittelalterlichen Altstadt wird zum
Krämerbrückenfest ein buntes
Programm geboten: Im Hof zu
Füßen der Alten Synagoge etwa
treffen jüdische und islamische
Musik in eindrucksvollen Konzerten aufeinander und im Hof
des Rathauses wird das Jubiläum
des Stadtfestes und die 10jährige
Städtepartnerschaft mit der chinesischen Stadt Xuzhou gefeiert.
Das ist jedoch noch lange nicht
alles, was das größte Altstadtfest Thüringens zu bieten hat:
Bei »Non stop Erfurt« auf dem
Wenigemarkt treten ausschließlich Erfurter Künstler mit einem
breitgefächerten Programm auf,
während der Rathausparkplatz
mit dem New Orleans Music Festival’15 wieder zum Treffpunkt
renommierter Jazzbands aus aller
Welt wird.
Der Domplatz wiederum ist
am Freitagabend fest in der Hand
von Suen und den Antenne Thüringen All Stars, am Tag darauf
geht hier die Zweitauflage von
»Erfurt International« mit Pop,
Soul und Folk aus Großbritannien an den Start. Diesjährige
Stargäste ist die englische Bluesund Soul-Legende Paul Millns &
Band. Gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Erfurt
wird die Band zwei eigens für
diesen Abend arrangierte Titel
spielen.
Am Sonntag schließlich steht
das Programm traditionell im
Zeichen von Pop bis Schlager und
verleiht dem Krämerbrückenfest
einen familienfreundlichen Ausklang.
40. Krämerbrückenfest
19.–21.06.2015, Erfurter
Innenstadt
www.erfurt.de
22. DomstufenFestspiele
Im Herzen der Landeshauptstadt trägt das
­Theater Erfurt dieses Jahr mit einem der ­bekanntesten
Werke der deutschen Opernliteratur zum Thüringer
T­h eatersommer bei: Carl Maria von Webers »Freischütz«.
S
chon seit 1994 nutzt das
Theater Erfurt jeden Sommer für drei Wochen die imposante Kulisse des Mariendoms
und der benachbarten Severikirche für eine Aufführung der
besonderen Art: die DomstufenFestspiele. Tausende Besucher
finden sich dann allabendlich
ein, um Klassikeropern wie »Carmina Burana«, »Die Zauberflöte«
oder »Turandot« unter freiem
Himmel zu erleben.
Mit der opulenten Inszenierung eines der populärsten
Werke der deutschen Opernliteratur — Carl Maria von Webers
»Freischütz« — dürften die Festspiele auch in diesem Jahr wieder zu einem Pflichttermin für
alle Freunde der großen Oper
werden. Gut und Böse treffen in
dieser romantischer Schaueroper
aufeinander: Der junge Jäger Max
kann nur durch einen Sieg beim
Probeschießen die Hand seiner
Geliebten Agathe gewinnen. Um
dieses Ziel zu erreichen, setzt
er alles auf eine Karte und lässt
sich auf ein gefährliches Spiel
mit dem Jäger Kaspar ein, der mit
dem Teufel im Bunde steht. Dieser überredet ihn, Freikugeln zu
gießen, »wovon sechs unfehlbar
treffen, darüber die siebente dem
Teufel gehört.« Geblendet von der
Aussicht auf einen leichten Sieg,
schlägt Max alle Warnungen in
den Wind, lässt sich auch selbst
von Agathe, die in großer Sorge
um den Geliebten ist, nicht be­
irren und begibt sich des Nachts
mit Kaspar auf den Weg in die
Wolfsschlucht …
Der deutschsprachigen Neuinszenierung durch Generalintendant Guy Montavon liegt
die Fassung des französischen
Komponisten Hector Berlioz zugrunde, der die gesprochenen
Dialoge durch neue Rezitative
ersetzte und das dreiaktige Werk
dadurch zu einer ›Großen Oper‹
machte. Montavons Inszenierung
des französischen »Freischütz«
war zuletzt in Nizza an der Cote
d’Azur vom Publikum begeistert
angenommen worden — beste
Aussichten also für großartige
Domstufen-Festspiele 2015.(mei)
Domstufen-Festspiele
»Der Freischütz«
Oper in drei Akten von
Carl Maria von Weber
09.07.–26.07.2015
www.domstufen.de
35
September
Juni
2015 2012
| messe |
Anzeige
Hund trifft Katz trifft Spinne
Da wird wieder tierisch was los sein: 4.000 Hunde, 200 Katzen und verschiedene seltene Reptilien werden am
vorletzten Juniwochenende zur Rassehunde-Ausstellung in der Messe Erfurt erwartet.
Der VDH-Landesverband Thüringen e. V. und
die Messe Erfurt GmbH präsentieren am Wochenende des 20. und 21. Juni eine neue Auflage der beliebten Rassehunde-Ausstellung: die
8. Nationale Zuchtschau findet am 20. Juni
2014 statt während die 13. Internationale
Zuchtschau (CACIB) am 21. Juni durchgeführt
wird. Rund um den Hund bieten rund 80 Industrieaussteller an beiden Ausstellungstagen Zubehör und Dienstleistungen in der Halle 1. im Foyer der Hallen 2 und 3 beantworten
unterdessen kompetente Gesprächspartner
an über 30 Informationsständen Fragen zu
Hundehaltung, Gesundheit, Anschaffung und
Hundeerziehung.
Selbstverständlich erwarten die Besucher auch wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Behrings lustiger Hundeschule, Hundefußball, Agility-Vorführungen,
Zughundesport-Demonstration und vielem
mehr. Die mit eingebettete 4. Internationale
Rassekatzen-Ausstellung vereint weitere 100
Aussteller mit über 200 Tieren aus 25 verschiedenen Rassen.
Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr treffen sich die Hundefriseure
zum zweiten Mal zu Meisterschaften und Seminarvorführungen. Auf der 4. German International & National Grooming Competition
im Congress Center kämpfen 50 Teilnehmer
aus Deutschland, Belgien, Österreich, Polen,
Niederlande, Russland, Schweden, England,
Italien, Schweiz im Congress Center um Pokale und Preisgelder.
Zum ersten Mal wird die Veranstaltung in
diesem Jahr auch um eine »Reptilien- und
Vogelspinnenausstellung« auf der Empore
der Messehalle 1 ergänzt. Zu sehen sind hier
die u. a. die sehr seltene Grüne Anaconda, die
größte Vogelspinne der Welt mit Namen Theraphosa Blondi, der Riesenskorpion Pandinus
Imperator, der Schwarzkehlwaran als Raubtier der Wüste und viele weitere erstaunliche
Lebewesen.
Rassehunde-Ausstellung
20./21.06.2015, 9–17 Uhr,
Messe Erfurt
www.vdh-thueringen.de
www.felina-ev.de
www.tropischetierwelt.de
04 JULI 2015 20 Uhr
KLASSIKER DER FILMMUSIK AUF DER
SEEBÜHNE IM WEIMARHALLENPARK
STAATSKAPELLE WEIMAR / DIRIGENT: STEFAN SOLYOM
MODERATION: HERBERT FEUERSTEIN
weimar
Online-Verkauf: www.weimar.de I www.nationaltheater-weimar.de
Tourist-Information Weimar + 49 (0) 3643 745-745
Deutsches Nationaltheater + 49 (0) 3643 755-334
36
September
Juni 2015
2012
| filme |
Besuch beim Diktator
Für Dave Skylark (James Franco) und Aaron Rapoport (Seth Rogen) wird ein Traum wahr: Kim JongUn, Nordkoreas derzeitiger Diktator, gefällt ihre
Talkshow so gut, dass er die beiden Journalisten für
ein persönliches Interview zu sich einlädt. Die CIA
erfährt davon natürlich auch und sieht darin die
einmalige Gelegenheit, das nordkoreanische Volk
von seinem Unterdrücker zu befreien. Skylark und
Rapoport willigen sogar ein, Kim Jong-Un zu meu-
cheln, als fähige Attentäter erweisen sie sich jedoch nicht einmal
im Ansatz.
Mit dem Hackerangriff auf die Produktionsfirma Sony hat »The
Interview« bereits jede Menge Aufmerksamkeit bekommen, den
der Film in diesem Umfang eigentlich nicht verdient. »The Interview« ist eine Filmsatire, die sich sichtlich auch um brauchbare
(politische) Denkanstöße bemüht, über weite Strecken jedoch eine
Aneinanderreihung von Blödeleien bleibt. Für Fans von Rogen und
Franco.(flb)
The Interview Auf DVD ab 05.06.2015; 14,99 Euro
WG mit Biss
Wär dachte, dem in den letzten Jahren filmisch
reichlich erschöpften Vampirthema wäre nichts Gewinnbringendes mehr hinzuzufügen, hat »5 Zimmer
Küche Sarg« noch nicht gesehen. Ein Filmteam dokumentiert das Leben der wohl seltsamsten Wohngemeinschaft in ganz Neuseeland: eine Altbauwohnung voller Vampire. Viago (379 Jahre), Deacon (183
Jahre), Vladislav (862 Jahre) und Petyr (rund 8000
Jahre) ernähren sich klassisch einseitig und haben
auch kein Spiegelbild vorzuweisen, unterscheiden sich in ihrem
Alltagsdasein sonst jedoch nur wenig von anderen WGs. Auch
hier wird um die Haushaltspflichten gestritten, auch hier bildet die
Aussicht auf kommende Partynächte den Höhepunkt des Tagesablaufs. Doch dann gerät eines der Filmcrewmitglieder in die Fänge
des ›Wohnungsältesten‹ und der Blutsauger-Alltag damit erheblich
durcheinander ...
Abgedrehte, schwarzhumorige Vampir-Homestory mit schrulligem
Soundtrack — bissiger Filmspaß fürs Heimkino.(flb)
5 Zimmer Küche Sarg Auf DVD ab 05.06.2015; 13,99 Euro
Rache für den Hund
Neues Kapitel aus dem Rächerfilm-Genre. Ganz in
der Tradition eines Charles Bronson (»Ein Mann
sieht rot«), Clint Eastwood (»Dirty Harry«) oder
Alain Delon (»Der eiskalte Engel«) begibt sich Keanu
Reeves in John Wick auf einen mürrisch-einsilbigen
Rachefeldzug, um dem alttestamentarischen Motto
»Auge um Auge« in ausgiebigster Weise Genüge zu
tun: Der Sohn eines russischen Gangster hat ein Auge
auf John Wicks 1969er Ford Mustang geworfen. Er
bricht bei ihm ein, schlägt Wick nieder, tötet dessen
jungen Hund, stiehlt das Gefährt — und erweckt den ehemaligen
Profikiller in Wick zu neuem Leben. Denn John Wick ist Auftragsmörder im Ruhestand und nun willens, die Bande des Diebes und
Hundsmörders bis zum letzten Mann zu dezimieren …
Sicher ist »John Wick« nicht nur auf den ersten Blick eine weitere
Variation der altbekannten Geschichte vom einsamen Rächer und
das Ende beinahe zwangsläufig absehbar, der samuraihafte Racheweg hat jedoch eine dermaßen beeindruckende ästhetische Kraft,
dass man sich als Actionfilmfan der Gewaltorgie kaum entziehen
kann.(flb)
John Wick Auf DVD ab 04.06.2015; 15,99 Euro
Mit zahlreichen Auszeichnungen geschmückt — darunter drei Oscars — dürfte »Whiplash« zu den vielversprechendsten DVD-Veröffentlichungen dieses
Sommers gehören. Das, obwohl der Film vom Thema
her eher kaum dem Mainstream-Kino zuzurechnen
ist: Der 19jährige schlagzeugbegeisterte Andrew (Miles Teller) möchte beim Ensemble einer renommierten New Yorker Musikhochschule mitspielen. Doch
Whiplash Auf DVD ab 19.06.2015, 14,99 Euro
dessen Bandleader fordert von seinen Musikern höchste Perfektion
– wird diese nicht erreicht, fliegen auch schon mal Stühle durch den
Raum.
»Whiplash« ist ein Film, dessen ausgereifte Dramaturgie im wahrsten Sinne des Wortes von der Arbeit des Schlagzeugers vorangetrieben wird und einem grandiosen J. K. Simmons, der hier als gefürchteter cholerischer Bandleader die (Neben)Rolle seines Lebens spielt.
(mei)
Cover: Labels
Musikdrama
37
September
Juni
2015 2012
| schöne bücher |
Leseempfehlungen
Husarenstück aus dem Nachlass
Als 2013 der lang ersehnte dritte und abschließende Teil
des Reiseberichts von Patrick Leigh Fermors Jugendwanderung von Holland bis zum griechischen Berg Athos
veröffentlicht wurde, war die Begeisterung seiner Leserschaft bereits entsprechend groß. Jetzt könnte diese gar
noch ein wenig gesteigert werden. Denn pünktlich zum
100. Geburtstages des großen britischen Reiseschriftstellers hat der Dörlemann Verlag erstmalig in deutscher
Sprache ein Fermorsches Werk veröffentlicht, von dem es
lange hieß, Fermor habe hierzu nie einen Bericht angefertigt: »Die Entführung des Generals«. Fermor war nicht
nur Schriftsteller, sondern während des Zweiten Welt-
krieges auch als Offizier im Dienst der britischen Special
Operations Executive in Kreta aktiv. In einer waghalsigen
Aktion gelang es ihm dabei, den deutschen Generalmajor
und Befehlshaber der deutschen Besatzungstruppen auf
Kreta Heinrich Kreipe auf offener Straße zu entführen,
um diesen dann nach tagelanger Flucht durch die Berge zur Küste und schließlich nach Kairo zu schaffen. Die
höchst spannend geschilderte, erstaunlich reflektierte
Darstellung dieser Entführung (die 2011 im Nachlass Fermors auftauchte) verhilft dem Gesamtwerk Patrick Leigh
Fermors zweifellos zu einem glanzvollen Abschluss.
(mei)
Patrick Leigh Fermor »Die Entführung des Generals«
Dörlemann, 304 Seiten (geb.), 24,90 Euro
Geliebte Insel
Größte nordfriesische Insel und seit Jahrzehnten beliebtes
Urlaubsziel, mit vier Buchstaben? Ganz klar — das kann
nur Sylt sein. Warum Sylt seit Jahrzehnten so beliebt ist
und viele, die einmal dort gewesen, unbedingt auch ein
nächstes Mal hinwollen, kann man vielleicht mit der
Natur vor Ort erklären: Watt, Deiche, Heide, Dünen und
kilometerlange Sandstrände gibt es sicher auch an anderen Orten, aber nicht in solch enger Nachbarschaft wie
auf dieser Insel, die in ihrer Fläche kaum einem Fünftel
des Bodensees entspricht. Vielleicht lässt sich ihre Attraktivität auch mit dem friesischen Wesen der ›Eingeborenen‹ erklären, vielleicht auch mit den dortigen Ess- und
Trinksitten oder den Sehenswürdigkeiten. Wahrschein-
lich muss man aber ganz einfach nur selbst einmal Sylter
Luft geatmet haben, um diese Hingabe an die Insel zu
verstehen …
Für Sylt-Liebhaber und all jene, die es werden wollen,
gibt es seit kurzem ein gelungenes Stück papiernes Inselandenken: »Mein Sylt. Ein Atlas voller Liebeserklärungen«. Auf 80 Seiten haben hier knapp 70 Sylt-Fans ein
zeichnerisches Abbild ihr Syltbegegnung(en) hinterlassen
und präsentieren ganz persönlichen Inselpläne — allesamt
handgezeichnet, allesamt von Wärme, Empathie, Heimatgefühl und Sehnsucht für bzw. nach dieser Insel getragen.
In Buchform wohl die schönste Liebeserklärung, die man
der Königin der Nordsee machen kann.(flb)
»Mein Sylt. Ein Atlas voller Liebeserklärungen.« Hrsg. Von Ulla Mothe
Fuchs & Fuchs, 80 Seiten (geb.); 12 Euro
Fotos: Verlage
Wie man Kräuterhexe wird
Das derzeit große Thema »Urban Gardening« hat es wohl
mit sich gebracht: Der ›gemeine‹ Städter interessiert sich
wieder vermehrt fürs Pflanzengrün, macht sich selbst daran, den städtischen Lebensraum zu begrünen und findet
auch in zunehmendem Maße Gefallen daran, daheim auf
Balkon, Terrasse oder Fensterbrett verschiedenerlei Gemüse, Obst und Kräuter anzubauen. Britta Kretzschmars
»Meine kleine Kräuterwelt. Alte Weisheiten neu entdeckt« kommt in diesem Zusammenhang als willkommene Ergänzung zum Thema daher, ist das Buch doch
zugleich Sammlung von medizinischen und historischen
Britta Kretzschmar »Meine kleine Kräuterwelt. Alte Weisheiten neu entdeckt«
Steffen Verlag, 296 S. (brosch.); 14,95 Euro
Fakten einer ganzen Reihe von Kräuterpflanzen, die uns
umgeben und Anleitung, die Kraft eben jener Pflanzen
für sich selbst als quasi ›bewehrtes Hausmittel‹ zu entdecken. Mit ihren Tees, Salben und Kräuterauszügen weiß
die Kräuterexpertin ebenso gegen Hautprobleme und
Gliederschmerzen vorzugehen wie sie sich um das seelische Gleichgewicht oder die Bekämpfung von Pflanzenschädlingen oder Hausmilben sorgt. Als Buch eine Bereicherung für die eigene Hausapotheke und in so manchem
Fall wohl auch eine sinnvolle Alternative zum Gang in
die Apotheke.(flb)
38
Juni 2015
| Kleinanzeigen |
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40
Juni 2015
Termine & Tagestipps Juni 2015
noch bis zum 03.06.2015
Stadtteilbüro Lobeda
»Das Leben ist schön«
Ölbilder von Tatjana Schein
noch bis zum 05.06.2015
Villa Rosenthal
Ausstellung
»Angela Breidbach und Robert Krainhöfner – Dialog mit Dürer«
noch bis zum 12.06.2015
SCHOTT Villa
»Gaslicht –
SCHOTT schreibt Kulturgeschichte«
Sonderausstellung
noch bis zum 14.06.2015
Stadtkirche »St. Michael«
»Im Lichte der Unendlichkeit«
Malerei und Kurzfilme von Andreas
Kuhn
noch bis zum 26.06.2015
Foyer der JENOPTIK AG
»Circular«
Werke von Robert Krainhöfner
noch bis zum 28.06.2015
Stadtmuseum Jena
»Sehnsuchtsraum Natur. Eine Zeitreise
in die Romantik«
noch bis zum 28.06.2015
Heimatsammlung Alte Schule Kunitz
Sa, So 14-17 Uhr
»Kulturfluss – Archäologie des Mittleren
Saaletals – Kunitz – Jenzig – Alter Gleisberg – Johannisberg«
noch bis zum 30.06.2015
Sparkasse Jena, Ludwig-WeimarGasse 5
»Greif nach deinen Stern«
Neue Arbeiten von Udo Lindenberg
noch bis zum 30.06.2015
Foyer des JenTowers
»Malerei und 3D-Texturen«
Landschaften, Aktmalerei, abstrakte Bilder, 3D-Texturmalerei von Angelika
Kunze
noch bis zum 30.06.2015
Phyletisches Museum
»Falten in Natur und Technik«
Sonderausstellung
noch bis zum 05.07.2015
Ausstellung im Johannistor
Frei – So, 14 – 18 Uhr
»SINN-ZEICHEN / SINN-GEBUNG«
Was wäre Romantik heute? Ein Versuch.«
Malerei und Grafik von Arnulf Ehrlich/
Jena und Lutz Leibner/ Bad Freienwalde
noch bis zum 11.07.2015
Kunsthandlung Huber & Treff
»Steffen Braumann – Nelkenberg«
Ausstellung
noch bis zum 02.08.2015
Kunstsammlung im Stadtmuseum
»Moritz Götze (Halle). Des Knaben
Wunderhorn«
Bilder, Objekte und Zeichnungen
noch bis zum 27.09.2015
Romantikerhaus
»Die Kunst ist eine Sprache ganz anderer Art …«
noch bis zum 25.10.2015
Mineralogische Sammlung
»Alles was wir essen – versteckte Minerale«
Sonderausstellung
Konzert
noch bis zum 31.12.2015
Foyer der JENOPTIK AG
»LightScapes«
noch bis zum 31.12.2017
Stadtmuseum Jena
»Zwischen Bildersturm und Wiederauferstehung – die Jenaer Marienkrönung«
Die gekrönte Maria gehört wie die unbefleckte Empfängnis und die damit
verbundene Befreiung von der Erbsünde
zu den Glaubensvorstellungen des Mittelalters …
vom 01.06.2015 – 30.06.2015
Sparkasse Jena, Ludwig-WeimarGasse 5
»Begegnungen«
Malerei von Barbara Burck
vom 03.06. – 19.07.2015
Frommannscher Garten, Fürstengraben 18
»Reinhard Haverkamp – Auf Gegenseitigkeit«
4. FrommannscherSkulpturenGarten
vom 06.06. bis 03.10.2015
Botanischer Garten
Michael Ernst
»Die Summe der Teile« – Kinetische
Skulpturen
Jubiläumsausstellung 25 Jahre Jenaer
Kunstverein
vom 13.06. – 18.07.2015
Kunstverein Jena im Stadtspeicher
»What’s up Novalis oder: willst Du mit
mir gehen?«
Ausstellungsprojekt zur Romantik mit
Kunst-Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar
vom 13.06. – 09.08.2015
Kunstsammlung im Stadtmuseum
»Ben G. Fodor: Incipit vita nova«
Fotografien, Zeichnungen und Objekte
vom 17.06. bis 27.06.2015
neue mitte Jena
»Eingetaucht – Vielfalt in unseren
­Meeren«
Wanderausstellung
vom 18.06.2015 – 26.08.2015
JEMBO Park Jena
»Was uns gefällt«
Bilder des Unifok Jena
vom 18.06. – 15.07.2015
Galerie pack of patches
»codes of time«
Einzelausstellung von Fabian Freese
vom 21.06. – 16.08.2015
Stadtkirche »St. Michael«
»Machtworte – Wortgewalt und Bilderwelten bei Luther«
Die Ausstellung beleuchtet in Wort und
Bild die Sprachgewalt des Reformators
Martin Luther, die einen nicht zu überschätzenden Einfluss auf die Entwicklung der deutschen Hochsprache hatte.
Vom 24.06.2015 – 27.09.2015
Institut für Biochemie (FSU Jena)
»Die Borke der Rinden – Faszination in
Farben und Strukturen«
Bilder von Sieglinde Krepler (Unifok
Jena e. V.)
Wer interessiert sich schon für Baumrinden? Gärten und Wiesen Finden als Heimat von Blumen das Interesse von Naturfreunden und Wanderern. Parks und
Wälder werden von Erholungssuchenden gern besucht, Bäume wegen ihres
Alters und der oft erhabenen Größe
vielfach bestaunt. Aber Rinden …?
Café Wagner, 21 Uhr
LIVE on Stage: »SEE THROUGH DRESSES« (US/ This Charming Man) +
»CREAMS«(Hidden Structures/Leipzig)
Montag, 1. Juni
Theater & Bühne
Theater Rudolstadt, Großes Haus,
10 Uhr
»Das Katzenhaus«
Theaterkonzert nach Samuil Marschak,
mit Musik von Joachim Thurm (5+)
Konzert
Café Wagner, 20 Uhr
Internationales Konzert des Int.Ro (International Room)
Rosenkeller Jena, 20 Uhr
»EAST CAMERON FOLKCORE« (Austin/
Texas)
»Kingdom Of Fear« Release Tour
Vortrag, Lesung & Führung
Hörsaal Z1 (Philosophie – FSU),
­Zwätzengasse 12, 16:15 Uhr
Vorlesung: »Fichtes Wissenschaftslehre«
von Prof. Dr. Andreas Schmidt
Gasthörer willkommen
Kinder & Familie
Burgaupark Jena, 13 – 17 Uhr
Kindertag mit Bobby Car Challenge, Malund Bastelstraße, Kindereisenbahn,
Spielstraße und vieles mehr
Region
DNT Weimar, ccn weimarhalle,
19:30 Uhr
»9. Sinfoniekonzert« der Staatskapelle
Weimar
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 3 d-Moll in 6
Sätzen für Alt,
Knabenchor, Frauenchor und Orchester
Dirigent: Patrik Ringborg, Solistin: Katarina Karneus (Mezzosopran)
Sonstiges
Frauenzentrum TOWANDA e.V., 18 Uhr
Yoga
Dienstag, 2. Juni
Theater & Bühne
Theater Rudolstadt, Großes Haus,
15 Uhr
»Drei Schwestern«
Schauspiel von Anton Tschechow
DNT Weimar, E-Werk, 19 Uhr
»Let's talk about Sex & Politics: Glück«
mit Wilhelm Schmid (Philosoph und
Autor)
Vortrag, Lesung & Führung
Hörsaal 144 (FSU), Fürstengraben 1,
10 Uhr
Vorlesung: »Geschichte Europas im Vormärz (1830 – 848)«
von Prof. Dr. Klaus Ries
Gasthörer sind willkommen
Hörsaal 4 (FSU), Carl-Zeiß-Straße 3,
18:15 Uhr
»Transkulturalität statt "Multi-Kulti" «
Vortrag von Prof. em. Dr. Wolfgang
Welsch
Villa Rosenthal, 20 Uhr
»4. Jenaer Lyrikgespräch mit Rike
­Scheffler«
Die Literatin ist 1985 in Berlin geboren,
veröffentlicht in Zeitschriften und Anthologien, und baut mit ihren Texten gerne
szenische Text- und Klangskulpturen …
Ausgehen
Frommannscher Garten, 19 Uhr
Vernissage: »Reinhard Haverkamp –
Auf Gegenseitigkeit«
4. FrommannscherSkulpturenGarten
Rosenkeller Jena, 20 Uhr
DYP Kicker Turnier
Kassablanca, 20:30 Uhr
Kino: »The Clash – Live Revolution Rock«
(GB 2008)
R: Don Letts
Irish Pub »Fiddler’s Green«, 21 Uhr
Live – Rudi – Tuesday
Kulturbahnhof Jena, 22 Uhr
Med-Club
Kinder & Familie
Volkshaus Jena, 9+9:30 Uhr
»Biboknirpse«
Region
Bad Sulza, Toskana Therme, 21 Uhr
Vollmondkonzert
Sonstiges
Stadtteilbüro Lobeda, 15-18 Uhr
Mitmachen – Ausprobieren beim Kunstprojekt »Lobeda zeigt sich«
Mittwoch, 3. Juni
Theater & Bühne
DNT Weimar, Junges DNT, Foyer,
15+16:30 Uhr
»Babykonzert« der Staatskapelle Weimar
Konzert für die Allerkleinsten – von 0 bis
12 Monaten
41
Juni 2015
Volkshaus Jena, 20 Uhr
»Transzendenz Summertime«
F-Haus Jena, 20 Uhr
Live: »NASHVILLE PUSSY + The Egyptian
Gay Lovers«
Rosenkeller Jena, 20 Uhr
»CRIS COSMO«
»Alles Blau« Release Tour
Theater Rudolstadt, theater tumult,
18 Uhr
Gastspiel: »Liebe Jelena Sergejewna«
Schauspiel von Ljudmila Rasumowskaja
Gastspiel des Theaterjugendclubs Nordhausen
DNT Weimar, Junges DNT, Studiobühne, 20 Uhr
»Das Ding« Philipp Löhle
Vortrag, Lesung & Führung
Romantikerhaus, 18 Uhr
Eröffnung des »Novalisweges«
Buchhandlung Albert Steen, 20 Uhr
»Katrin Lemke stellt Texte von Ricarda
Huch vor«
Konzert
Stadtkirche »St. Michael«, 20 Uhr
»Internationaler Jenaer Orgelsommer
2015«
Chorkonzert mit dem Bach-Ensemble
Weimar
Vortrag, Lesung & Führung
Lutherhaus Jena, 9:30 Uhr
»Der schwierige Wg zur MathematischNaturwissenschaftlichen Fakultät an der
Universität Jena«
Mittwochkreis der Ev. Erwachsenenbildung
Referent: Dr. Peter Halllpap
Ernst-Abbe-Hochschule Jena, CarlZeiss-Promenade 2, 13 – 18 Uhr
»Tag des Lichts« der Ernst-Abbe-Hochschule Jena
Experimente und Vorträge zum Thema
»Licht«
Jena Tourist-Information, 14 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang »Jena – zwischen Historie und Hightech«
Hörsaal 5 (FSU), Carl-Zeiß-Straße 3,
14:15 Uhr
Vorlesung: »Romantik«
von Prof. Dr. Stefan Matuschek
Gasthörer willkommen
SCHOTT Villa, 17 Uhr
Letzte Führung mit Frau Dr. Angelika
Steinmetz-Oppelland in der Sonderausstellung »Gaslicht – SCHOTT schreibt Kulturgeschichte«
Aula (FSU), Fürstengraben 1, 17:15 Uhr
Studium Generale
Thema »Thüringen als Kernland der
Volksaufklärung«
Dr. Alexander Krünes
Ausgehen
Kassablanca, 20 Uhr
Punkrockkaffee
live: »Tempano«
Café Wagner, 21 Uhr
UFC Kino: »Bande de filles« (Girlhood)
Zeiss-Planetarium
»Unser Weltall – Deutsch«, 9 Uhr
»Kosmische Dimensionen«, 11 Uhr
»Tabaluga und die Zeichen der Zeit«,
14:30 Uhr
Sonstiges
Frauenzentrum TOWANDA e.V., 9 Uhr
Oase der Ruhe
Stadtteilbüro Lobeda, 15 – 18 Uhr
Mitmachen – Ausprobieren beim Kunstprojekt »Lobeda zeigt sich«
Donnerstag, 4. Juni
Theater & Bühne
DNT Weimar, Junges DNT, Foyer,
15+16:30 Uhr
»Concerto Piccolino«
Konzert der Staatskapelle Weimar
für Kinder von 1 bis 3 Jahren
Theaterhaus Jena, 18 Uhr
Premiere: »UNDINE«
Koproduktion mit der Musik- und Kunstschule Jena und dem Kinder- und
Jugendcircus MoMoLo
Konzert
Stadtkirche »St. Michael«, 20 Uhr
Benefizkonzert für die Sanierung der Friedenskirche Jena
Duke Ellington – »Sacred Concert«
Vortrag, Lesung & Führung
Stadtmuseum Jena, 19 Uhr
»Bettina von Arnim und Henriette Herz –
Zwei Frauen der deutschen Romantik«
Literarischer Salon mit Elke Schmitter,
Journalistin und Schriftstellerin, Berlin
IMAGINATA, 20 Uhr
Spätlesen
»Die Seele ist ein rundes Leder …«
Ein Gespräch mit Wolfram Böhme, Laura
Brosius, Christoph Dieckmann, Marco
Kämpfe Moderation: Peer Vorderwülbecke.
Ausgehen
Café Wagner, 18 Uhr
Bar-Abend
Irish Pub »Fiddler’s Green«, 22 Uhr
RUGBY – »Game of the month«
Sonstiges
Innenstadt Jena, 8 Uhr
Jahrmarkt
Kassablanca, 12 Uhr
konTHAKt
Stadtteilbüro Lobeda, 15-18 Uhr
Mitmachen – Ausprobieren beim Kunstprojekt »Lobeda zeigt sich«
Freitag, 5. Juni
Theater & Bühne
DNT Weimar, E-Werk, 16:15 Uhr
»Gute Nacht«
Theater für die Allerkleinsten
Eine Produktion des Weimarer Jugendtheaters e.V. im stellwerk
DNT Weimar, E-Werk, 18 Uhr
»fließbænd – Der schnelle Weg zur Nr.1«
Eine Produktion des Weimarer Jugendtheaters
Theaterhaus Jena, 18 Uhr
»UNDINE«
Koproduktion mit der Musik- und Kunstschule Jena und dem Kinder- und
Jugendcircus MoMoLo
Bühnen der Stadt Gera , Großes Haus,
19 Uhr
»Der Rosenkavalier«
Komödie für Musik von Richard Strauss
DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr
»Die Zauberflöte« Wolfgang Amadeus
Mozart
Theater Rudolstadt, Großes Haus,
19:30 Uhr
»Quartetto«
Komödie von Ronald Harwood
Theater Rudolstadt, Schminkkasten,
20 Uhr
Letzte Vorstellung: »Sexy Laundry«
Komödie von Michele Riml (Deutschsprachige Erstaufführung)
Konzert
Kirche Lobeda »Peterskirche«, 18 Uhr
Benefizkonzert Otto-Schott-Chor zugunsten des »Hilfe für die Kinder von Tschernobyl in Jena e.V.«
Leitung: Kathrin Peskova
Ausgehen
Haus 5 (EAH Jena), 17 Uhr
»Time4Games – Erste Jenaer GamesNight«
Botanischer Garten, 19 Uhr
Vernissage: »Michael Ernst – Die Summe
der Teile«
Jubiläumsausstellung 25 Jahre Jenaer
Kunstverein
»Die Perle«, 22 Uhr
HOUSEPERLEN – Strictly House Classics
DJ’s: Andy DeLano, Donathilo
Kassablanca, 22 Uhr
»Electro Swing Pulse«
live: »Farrapo & Band«
DJ: Nellski
Rosenkeller Jena, 23 Uhr
BAD TASTE PARTY JENA – Stay Cool, Stay
Ugly
Region
Messe Erfurt, 20 Uhr
»Mario Barth –
Männer sind bekloppt, aber sexy!«
Sonstiges
Stadtteilbüro Lobeda, 15 – 18 Uhr
Mitmachen – Ausprobieren beim Kunstprojekt »Lobeda zeigt sich«
mit Vernissage der Ausstellung
Samstag, 6. Juni
Theater & Bühne
DNT Weimar, E-Werk, 14 Uhr
»Tannöd« – nach dem Roman von Andrea
Maria Schenkel. Eine Produktion des
DNT-Mehrgenerationenclubs
Bühnen der Stadt Gera, Bühne am
Park, 15 Uhr
»Theateroskar 2015«
Gala mit Preisverleihung
DNT Weimar, E-Werk, 16 Uhr
»Wem gehört die Bühne?«
Zukunftswerkstatt
Theaterhaus Jena, 18 Uhr
»UNDINE«
Koproduktion mit der Musik- und Kunstschule Jena und dem Kinder- und
Jugendcircus MoMoLo
Open-Air-Spektakel zur Eröffnung der Kulturarena Jena 2015
KASIMIR UND KAROLINE
Volksstück von Ödön von Horváth
9. (Premiere) / 10. / 11. / 12. Juli 2015, 21.30 Uhr, Theaterhaus Jena, Vorplatz
Kartenvorverkauf: Tourist-Information Jena
In Zusammenarbeit mit JenaKultur, unterstützt durch die Jenoptik AG.
42
Vortrag, Lesung & Führung
Botanischer Garten, 10 Uhr
Führung: »Nützliche Schönheiten – Die
Bedeutung der Rosen und Rosengewächse für den Menschen«
Leitung: Stefan Arndt
Optisches Museum, 11:30 Uhr
Öffentliche Führung durch die »Historische Zeiss-Werkstatt 1866«
Jena Paradies / Rasenmühleninsel,
22:30 Uhr
»Sinn und Sünde – Sex and Crime«
Lesung von Lichtkegel
Jena Paradies / Rasenmühleninsel,
19 Uhr
»Novalisfest im Paradies —
Ein Fest der Sinne«
DAS PARADIES. EIN ABEND. EINE
NACHT. UND EIN TAG. EIN SPIEL AUS
LICHT UND SCHATTEN.
Kassablanca, 21 Uhr
All I've Got – Farewell Show
live: »Pray for Teeth (USA), Ruins, Fargo«
Café Wagner, 22 Uhr
Wave Party
F-Haus Jena, 22 Uhr
70/80er Jahre Disco – Das Original mit
Schrille Rille
Rosenkeller Jena, 23 Uhr
NIGHTCLUBBING – Die Studentische
Tanzdiele
Kinder & Familie
KuBuS, 11 – 14 Uhr
Kinderakademie
Thema:
»KameraKids – Fotografie für Kinder«
für Kinder von 5 bis 9 Jahren, Voranmeldung erwünscht
Theater Rudolstadt, Schminkkasten,
18 Uhr
»Wie ein Fünfer mit Superzahl«
Ein Liederabend mit Uschi Amberger und
Toni Steidl
Theaterhaus Jena, 18 Uhr
»UNDINE«
Koproduktion mit der Musik- und Kunstschule Jena und dem Kinder- und
Jugendcircus MoMoLo
DNT Weimar, Lichthaus Kino,
19:30 Uhr
»Lola rennt«
Film von Tom Tykwer
Im Anschluss Gespräch mit dem Regieteam von Ludger Vollmers gleichnamiger
Opernadaption des Films
DNT Weimar, E-Werk, 20 Uhr
Weimarbigband »Focus on Vocals«
zum 100. Geburtstag von Frank Sinatra
Konzert
Stadtteilzentrum LISA, 15 Uhr
4. Stadtteilkonzert in Lobeda
Vortrag, Lesung & Führung
Region
Seitenroda, Leuchtenburg, 20 Uhr
Sommerklänge: »The Aberlour’s«
Celtic Rock Band
NABU-Infozentrum Leutra, 10+14 Uhr
Orchideenführungen des NABU Jena
Sonstiges
Rathausgasse Jena, 10 Uhr
»19. Umwelttag & 2. Jenaer Radtag«
Stadtmuseum Jena, 15 Uhr
Öffentliche Führung mit Nadine Rall
(Kunsthistorikerin)
durch die Ausstellung »Sehnsuchtsraum
Natur. Eine Zeitreise in die Romantik«
Sonntag, 7. Juni
Stadtkirche »St. Michael«, 10 Uhr
»Unendlichkeit«
Ausgehen
Theater & Bühne
Theater Rudolstadt, theater tumult,
11 Uhr
»3 käsehoch«
Bühne frei für Kinder! (5+)
Bühnen der Stadt Gera, Großes Haus,
14:30 Uhr
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit!
»Der Rosenkavalier«
Komödie für Musik von Richard Strauss
DNT Weimar, Großes Haus, 16 Uhr
»Der Rosenkavalier«
Richard Strauss
WACHSTUM! ABSCHAFFEN?
Vorträge zur Postwachstumsgesellschaft III
Kassablanca, 20 Uhr
Livelyrix-Literatursonntag
Kinder & Familie
Jena Paradies / Rasenmühleninsel,
14 Uhr
»Novalisfest im Paradies – Ein Fest der
Sinne«
10. Kinder- und Familienfest
Motto »Jena leuchtet« – buntes Treiben,
viele tolle Aktionen für Groß und Klein,
verschiedene Stände von Unternehmen
und Vereinen.
20 Uhr, Probebühne
www.theaterhaus-jena.de
Region
Thüringer Landessternwarte, Tautenburger Forst, 10-16 Uhr
»Tag der offenen Tür«
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Stationenpark geöffnet
Galerie pack of patches, 16 Uhr
Eröffnung der »Fan-Week«
Montag, 8. Juni
Theater & Bühne
Theaterhaus Jena, 20 Uhr
»WACHSTUM! ABSCHAFFEN?«
Vorträge zur Postwachstumsgesellschaft
III
Mit Prof. Klaus Dörre, FSU Jena u.a.
Konzert
Café Wagner, 21 Uhr
Postrocksonntag – LIVE on Stage:
»Paper Planes + GoRampage«
Vortrag, Lesung & Führung
Seminarraum 301 (FSU Jena), ErnstAbbe-Platz 8, 14 Uhr
Vorlesung: »Die russische Romantik im
europäischen Kontext«
von PD Dr. Christine Fischer
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Bald ist Sommer:
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immer Veränderungen in der Stadt nach sich gezogen und so Spuren
in den Strukturen hinterlassen. Dieses Buch lädt zu einem Gang durch
die Geschichte der Stadt Jena anhand alter und neuerer Stadtpläne ein.
Format 21 x 21 cm · 70 Seiten · Hardcover · ISBN 978-3-00-042368-0
André Nawrotzki
Zeitenräume
Kartografische Spaziergänge durch die Geschichte der Stadt Jena
Erhältlich im Buchhandel, im Stadtmuseum, in der Jena Tourist-Information und über: www.dominoplan.de
... AUS LIEBE ZUM DETAIL
Konzert
Stadtkirche »St. Michael«, 17 Uhr
»Musikalische Vesper«
Kirche Wöllnitz, 18 Uhr
Chansonabend mit Liedern von Reinhard
Mey
Katholische Kirche »St. Johannes
­Baptist«, 20 Uhr
Sommerkonzert des Barockensembles
»Capella Jenensis«
Jena Paradies, 20:30 Uhr
»Novalisfest«
Antonín Dvorák: Vier slawische Tänze op.
46
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie
D-Dur KV 385 („Haffner“) (Ausschnitte/
2 Sätze)
Albrecht Ziepert: Faust-Soundtrack
Kirche Maua, 21 Uhr
»Konzert bei Kerzenschein«
Nicolai-Singkreis Bad Blankenburg,
­Manfred Röse (Orgel)
Ausgehen
DominoPlan
DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr
Zum letzten Mal!
»Die Räuber«
(I Masnadieri) Giuseppe Verdi
Theater Rudolstadt, Großes Haus,
19:30 Uhr
»Quartetto«
Komödie von Ronald Harwood
Theater Rudolstadt, Schminkkasten,
20 Uhr
»Das Lächeln der Frauen«
Komödie nach dem gleichnamigen
Roman von Nicolas Barreau
Bühnenfassung Gunnar Dreßler
DNT Weimar, E-Werk, 20 Uhr
»Das Ding«
Philipp Löhle
Juni 2015
43
Juni 2015
Hörsaal Z1 (Philosophie), Zwätzengasse 12, 16:15 Uhr
Vorlesung: »Fichtes Wissenschaftslehre«
von Prof. Dr. Andreas Schmidt
Gasthörer willkommen!
Schillers Gartenhaus, 19:30 Uhr
»Die Gunst des Augenblicks – Prosa der
Gegenwart«
Lesung und Gespräch mit dem Schriftsteller und Skandinavisten Klaus Böldl (Kiel)
in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Simone
Schiedermair (FSU Jena)
Kinder & Familie
IMAGINATA, 9:30+11 Uhr
»Die wunderbare Welt des
Dr. Dolittle«
(Gastspiel des Kindertheaters Don
Kid’Schote, Münster)
Besonders für Kindergarten- und
Grundschulkinder (4 – 8 Jahre)!
Region
Thalbürgel, Klosterkirche, 20 Uhr
»43. Konzertsommer«
Chorkonzert aus der Reihe »Stimmen der
Zeit«
Sonstiges
Galerie pack of patches, 16 Uhr
»Fan-Week«
Dienstag, 9. Juni
Theater & Bühne
DNT Weimar, Junges DNT, E-Werk &
stellwerk, ganztägig
21. Weimarer Schultheatertage »KlangKörper«
DNT Weimar, Großes Haus, 18 Uhr
Premierenfieber »Lola rennt«
Öffentliche Bühnenorchesterprobe mit
Gespräch im Anschluss
Konzert
Café Wagner, 21 Uhr
LIVE on Stage: »FRANKIE CHAVEZ (PT)«
Vortrag, Lesung & Führung
Hörsaal 144 (FSU), Fürstengraben 1,
10 Uhr
Vorlesung: »Geschichte Europas im Vormärz (1830 – 1848)«
von Prof. Dr. Klaus Ries
Gasthörer willkommen!
Villa am Paradies, 18 Uhr
»7. Dornburger Energiegespräche« –
Energiepolitischer Auftakt
Volkshaus Jena, 19:30 Uhr
Lesung und Gespräch mit Balian
Buschbaum: »Mann-Frau-Mensch«
Was ist dran an den vielen Klischees,
Vorurteilen und Missverständnissen?
Ausgehen
Rosenkeller Jena, 20+23 Uhr
Kickern & Tanzen
Irish Pub »Fiddler’s Green«, 21 Uhr
Live – Rudi – Tuesday
Kinder & Familie
IMAGINATA, 9:30+11 Uhr
»Die wunderbare Welt des Dr. Dolittle«
(Gastspiel des Kindertheaters Don
Kid’Schote, Münster)
Besonders für Kindergarten- und Grundschulkinder (4 – 8 Jahre)!
Sonstiges
Galerie pack of patches, 16 Uhr
»Fan-Week«
Frauenzentrum TOWANDA e.V., 18 Uhr
»Frei schreiben!« Kreativ-Biografisches
Schreiben für Frauen
Mittwoch, 10. Juni
Theater & Bühne
DNT Weimar, Junges DNT, E-Werk &
stellwerk, ganztägig
21. Weimarer Schultheatertage »KlangKörper«
DNT Weimar, Studiobühne, 20 Uhr
»HOME«
Ein Liederabend des DNT-Schauspielstudios vom Salzburger Mozarteum
Theaterhaus Jena, 20 Uhr
»DER SANDMANN« von E.T.A. Hoffmann
Konzert
Volkshaus Jena, 20 Uhr
Orgel und Orchester.
»Französische Romantik.«
Kath. Kirche »St. Johannes Baptist«,
20 Uhr
»Internationaler Jenaer Orgelsommer
2015«
Orgelkonzert mit KMD Thomas Ennenbach (Lutherstadt Eisleben)
Werke von Gronau, Bach, Guilmant
Rosenkeller Jena, 21 Uhr
»JOE BUCK YOURSELF, THE HOOTEN
HAILERS, VIVA LE FOX«
Punk unplugged
Vortrag, Lesung & Führung
Lutherhaus Jena, 9:30 Uhr
»Reise durch die Nationalparks der USA,
Teil 1«
Mittwochkreis der Ev. Erwachsenenbildung – Referent: Ludwig Kopp
Hörsaal 5 (FSU), Carl-Zeiß-Straße 3,
14:15 Uhr
Vorlesung: »Romantik«
von Prof. Dr. Stefan Matuschek
Gasthörer willkommen!
Villa Rosenthal, 20 Uhr
Podiumsdiskussion: »Was kommt nach
der Beschleunigung?«
Prof. Dr. Hartmut Rosa spricht mit Elisabeth von Thadden über Beschleunigung, Resonanz und Kunst. Anna
Bromley kommentiert mit der Performance »À corps perdu«.
Ausgehen
Café Wagner, 21 Uhr
UFC & Rotzfrech Cinema: »KEEP US IN
GOOD MEMORIES«
Kassablanca, 23 Uhr
»Schöne Freiheit«
Djs: Götze & Wohlfahrt
Region
Messe Erfurt
»FabCon 3.D«
3. deutsche Personal Fabrication Convention
Messe Erfurt
»Rapid.Tech«
Fachmesse und Anwendertagung für Rapid-Technologie
Sonstiges
Frauenzentrum TOWANDA e.V., 9 Uhr
Oase der Ruhe
Galerie pack of patches, 16 Uhr
»Fan-Week«
Donnerstag, 11. Juni
Theater & Bühne
DNT Weimar, Junges DNT, E-Werk &
stellwerk, ganztägig
21. Weimarer Schultheatertage »KlangKörper«
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44
DNT Weimar, Junges DNT, Studiobühne, 19 Uhr
»Der Zementgarten« nach dem Roman
von Ian McEwan
Theater Rudolstadt, Großes Haus,
20 Uhr
Gastspiel: »Maia«
Mafia Theatre et le Theatre Vaganbon,
Benin / West Afrika Gastspiel im Rahmen
des Festivals »Theaterwelten«
Theaterhaus Jena, 20 Uhr
»DER SANDMANN« von E.T.A. Hoffmann
Konzert
Kassablanca, 20 Uhr
live: »Human Abfall«
Café Wagner, 21 Uhr
LIVE on Stage: »We Are The City« (SINNBUS/ KANADA)
Vortrag, Lesung & Führung
Mineralogische Sammlung, 14 Uhr
Führung zur Geschichte der Mineralogischen Sammlung
Ausgehen
Rosenkeller Jena, 22 Uhr
PoWi / KoWi Sommerfest
Zeiss-Planetarium
»Kosmische Dimensionen« , 10 Uhr
»Zeitreise – Vom Urknall zum Menschen«,
11 Uhr
»Unser Weltall«, 20 Uhr
Region
Messe Erfurt
»FabCon 3.D«
3. deutsche Personal Fabrication Convention
Messe Erfurt
»Rapid.Tech«
Fachmesse und Anwendertagung für
­Rapid-Technologie
Sonstiges
Kassablanca, 14 Uhr
Nähkaffee
Galerie pack of patches, 16 Uhr
»Fan-Week«
Frauenzentrum TOWANDA e.V.,
18:15 Uhr
Orientalischer Tanz für Einstegerinnen
Freitag, 12. Juni
Theater & Bühne
DNT Weimar, Junges DNT, E-Werk &
stellwerk, ganztägig
21. Weimarer Schultheatertage »KlangKörper«
Theaterhaus Jena, 19+21 Uhr
»ROTATORIUM«
Im Rahmen der Langen Nacht der Museen
DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr
»Ulrich Matthes liest Schiller-Balladen«
Vortrag, Lesung & Führung
URANIA Volkssternwarte, 17 Uhr
Sonderprogramm zur Langen Nacht der
Museen
Mineralogische Sammlung, 17 Uhr
»Museumsnacht«
Optisches Museum, 18 Uhr
»Lange Nacht der Museen«
Frommannscher Garten, 18+20 Uhr
Öffentliche Führung zur Ausstellung:
»Reinhard Haverkamp – Auf Gegenseitigkeit«
4. FrommannscherSkulpturenGarten
Galerie pack of patches, 19 Uhr
»Lange Nacht der Museen«
Führung, Live- Musik, Experiment
Juni 2015
Lange Nacht
der Museen in Jena
am 12. Juni 2015
Romantikerhaus, 21:30 Uhr
»Ist ein romantisch-sentimentales Naturverständnis progressiv oder reaktionär?«
Schaudebatte
Ausgehen
Jena Paradies, Rasenmühleninsel,
»Flutlicht Festival«
Wie bereits auf den vorangegangenen
Veranstaltungen wird es einen bunten
Mix aus Musik, Theater, Vorträgen,
Workshops, Kino und sportlicher Betätigung geben.
Stadtspeicher Jena, 19 Uhr
Vernissage: »What’s up – Novalis oder:
Willst du mit mir gehen?«
Romantikprojekt von Kunst-Studierenden
der Bauhaus-Universität Weimar
Kunstsammlung im Stadtmuseum,
20 Uhr
Vernissage: »Ben G. Fodor. Incipit vita
nova«
Fotografien, Zeichnungen und Objekte
UniverSaale Jena, Burgauer Weg 1a,
22 Uhr
Freilicht-Sommerkino im Schulhof
Café Wagner, 22 Uhr
Party: All – Time Favorites
DJ's: Illmagic + Holm 'n' Kathi
Kassablanca, 22 Uhr
»Boomshakalaka«
live: »Luk & Fil«
Djs: Skor Rokswel
Rosenkeller Jena, 22 Uhr
»ALL FOR NOTHING (HC/NL) +BARREN +
JIMMY GLITSCHY«
Flutlichtfestival Aftershow Part
Region
Gernewitz, 19 Uhr
»Gernewitzer Hof und Strohfest«
mit Kabarettabend
Sonstiges
Marktplatz Jena, 13 – 18 Uhr
»Smart Beach Tour«
Winzerla, An der Wasserachse (zwischen Rewe & Sparkasse), 14 Uhr
Sommerfest
Galerie pack of patches, 16 Uhr
»Fan-Week«
Café Lenz, 18 Uhr
»American BBQ« im Hofgarten mit feinsten Grillspezialitäten, leichten Salaten &
besten openair Feeling
Samstag, 13. Juni
Theater & Bühne
Bühnen der Stadt Gera, Puppentheater Foyer, 16 Uhr
»Dornröschen«
Ein Puppenspiel wie aus dem Bilderbuch
ab 5 Jahren
Bühnen der Stadt Gera, Bühne am
Park, 17 Uhr
Soiree zum Ballett »Mercutios Geheimnis«
Mit dem Inszenierungsteam und Tänzern
Moderation: Maria Schubarth
(Eintritt frei)
Theater Rudolstadt, Rokokosaal Heidecksburg, 19:30 Uhr
»2. Schlosskonzert«
Werke von Rumling, Mozart und Haydn
DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr
Premiere: »Lola rennt
Ludger Vollmer
Theater Rudolstadt, Theatervorplatz,
21 Uhr
»Rote Laterne – open air«
Allerlei Lust: erotische Literatur zur Nacht
Konzert
Kath. Kirche St. Johannes Baptist,
16 Uhr
»Musikalische Vesper mit Barockmusik«
von G. Bassano, J. D. Heinichen,
G. P. Telemann, J. Krieger u. a.
Kirche Ziegenhain, 17 Uhr
Ziegenhainer Abendmusik:
»Concert Royal« (Köln) – Musik der Empfindsamkeit
Vortrag, Lesung & Führung
Botanischer Garten Jena, 10 Uhr
10. Woche der Botanischen Gärten
Deutschlands
Motto: »Die letzten ihrer Art – Gefährdete
Wildpflanzen in Botanischen Gärten«
Führung mit Stefan Arndt
Bahnhof Jena West, 8:16 Uhr
»Radtour: 2 Tage – Von Eisenach zum Tobiashammer und Jena«
Anmeldung zwingend nötig bei
Jörg Wittich
Museum 1806, OT Cospeda, 10 Uhr
»Museumstag«
Museum 1806, 10 Uhr
Führung: »Auf den Spuren Napoleons«
(vom Stadtmuseum zum Museum 1806)
Start am Stadtmuseum
NABU-Infozentrum Leutra, 10+14 Uhr
Orchideenführungen des NABU Jena
Optisches Museum, 11:30 Uhr
Öffentliche Führung durch die »Historische Zeiss-Werkstatt 1866«
URANIA Volkssternwarte, 15 Uhr
Kuppelführung und Sonnenbeobachtung
Ausgehen
Jena Paradies, Rasenmühleninsel,
ganztägig
»Flutlicht Festival«
Café Wagner, 22 Uhr
»Fluchtlicht Party«
UniverSaale Jena, Burgauer Weg 1a,
22 Uhr
Freilicht-Sommerkino im Schulhof
F-Haus Jena, 22 Uhr
WE LIKE BIRTHDAYS...
Kassablanca, 23 Uhr
»Überschall«
Djs: Cut Machine, Stereo & Neuroton,
Squizz
Rosenkeller Jena, 23 Uhr
Nightclubbing
Kinder & Familie
Reitsportzentrum Jena, Im Wehrigt 10,
10 Uhr
Märchenstunde mit Kinderreiten
Alter Pfarrhof Cospeda, 10 Uhr
Tierschau für Kinder
Zeiss-Planetarium
»Zeitreise – vom Urknall zum Menschen«,
11 Uhr
»Der Kleine Tag – Familienmusical«,
15 Uhr
»Star Rock Universe – aktuelle Musik und
Hits der 70er, 80er & 90er«, 21 Uhr
Region
Gernewitz, 10 Uhr
»Gernewitzer Hof und Strohfest«
Wettbewerb im Strohfigurenbau
Dornburg, Renaissanceschloss, 14 Uhr
Kulturhistorische Führung durch Museen
und Gärten
Milda, Galerie Plinz, 20 Uhr
»Fork und Fiddle«
Musik aus Schweden, Dänemark, Irland,
Griechenland oder vom Balkan
Sonstiges
Universitätssportzentrum, 10 Uhr
Ultimate Frisbee Turnier – »Welcome to
Paradise«
neue mitte Jena, 10 Uhr
Enten-Angeln
Winzerla, An der Wasserachse (zwischen Rewe & Sparkasse), 12 Uhr
6. Seifenkistenrennen Winzerla
Marktplatz Jena, 13 – 18 Uhr
»Smart Beach Tour«
Galerie pack of patches, 16 Uhr
»Fan-Week«
Stadtteilzentrum LISA, 21 Uhr
Familientanz
Sonntag, 14. Juni
Theater & Bühne
Theater Rudolstadt, Schillerhaus,
10 Uhr
»Theaterfrühstück bei Schiller«
Premierenmatinee zu »Der falsche Don
Juan«
DNT Weimar, Foyer, 11 Uhr
»Kammermusik-Matinee«
Vorspiel zu Wagners »Tristan und Isolde«
in einer Bearbeitung von Engelbert Humperdinck und die Serenade Nr. 1 D-Dur
von Johannes Brahms (Rekonstruktion
der verschollenen Nonett-Fassung)
45
Juni 2015
NABU-Infozentrum Leutra, 10+14 Uhr
Orchideenführungen des NABU Jena
Bockwindmühle Krippendorf, 13 Uhr
Mühle zur Besichtigung geöffnet
Bühnen der Stadt Gera, Konzertsaal, 11 Uhr
Familienkonzert »Amadeus Superstar«
Der beliebte KiKa-Moderator Juri
Tetzlaff und das Bläserensemble »Thüringen Harmonie« laden ein zu einer
musikalischen Reise in die Zeit von
Wolfgang Amadeus Mozart, der 1756 in
Salzburg geboren wurde und 1791 in
Wien starb. Viele Melodien werden
auch die jungen Konzertbesucher wiedererkennen.
Bühnen der Stadt Gera, Großes Haus,
14:30 Uhr
»Effi Briest«
Stück nach dem Roman von Theodor
Fontane
Dramatisierung von Caro Thum
DNT Weimar, Großes Haus, 18 Uhr
»Manfred Krug liest & s(w)ingt«
Konzert
Rathausdiele, 11 Uhr
»11. Kammerkonzert«
Weimarer Klavierquartett plus Eins.
Johannes Brahms: Klavierquintett f-Moll
op. 34
Antonín Dvorák: Klavierquintett A-Dur op.
81
Kirche Kunitz, 17 Uhr
»Musikalische Vesper – Lesekonzert.«
Flanieren & Empören – Widersprüchliches Vermächtnis von Vater & Sohn
Schillerkirche, 18 Uhr
»Solistenkonzert – 7 Barockcelli«
Sparkassen-Arena Jena, 19 Uhr
»Rainald Grebe & Das Orchester der
Versöhnung«
Heimspiel im Paradies
Einlass: 17:30 Uhr
Vortrag, Lesung & Führung
Botanischer Garten Jena, 10 Uhr
9. Pflanzen-Raritätenbörse
Ausgehen
Jena Paradies, Rasenmühleninsel,
»Flutlicht Festival«
Irish Pub »Fiddler’s Green« 18 Uhr
»SundaySession«
Café Wagner, 19:30 Uhr
Improtheater mit dem Rababakomplott
Zeiss-Planetarium
»Tabaluga und die Zeichen der Zeit«,
13 Uhr
»Kosmische Dimensionen«, 14 Uhr
»Queen Heaven – The Original!«, 19 Uhr
Region
Gernewitz, 10 Uhr
»Gernewitzer Hof und Strohfest«
Wettbewerb im Strohfigurenbau
Altenberga, Stadtroda, Eisenberg,
10 Uhr
»Tag der offenen Gärten«
Sonstiges
Universitätssportzentrum, 10 Uhr
Ultimate Frisbee Turnier – »Welcome to
Paradise«
IMAGINATA, 10 – 18 Uhr
Stationenpark geöffnet
Marktplatz Jena, 13 – 18 Uhr
»Smart Beach Tour«
Galerie pack of patches, 16 Uhr
»Fan-Week«
Hotel Schwarzer Bär, 19 Uhr
»DinnerKrimi – Alles Gute, liebe Leiche«
Krimi mit 4 Gang – Menü
Montag, 15. Juni
Theater & Bühne
DNT Weimar, Foyer, 20 Uhr
Zum letzten Mal!
»Dinner bei Harry Graf Kessler und Henry
van de Velde«
Ein kulinarisch-dokumentarischer Vierteiler
Vortrag, Lesung & Führung
Botanischer Garten, 16 Uhr
Führung: »Seltene und gefährdete Hochgebirgspflanzen der Erde«
Leitung: Wolfgang Pomper
Seminarraum 301 (FSU Jena), ErnstAbbe-Platz 8, 14 Uhr
Vorlesung: »Die russische Romantik im
europäischen Kontext«
von PD Dr. Christine Fischer
Gasthörer willkommen!
Hörsaal Z1 (Philosophie – FSU),
­Zwätzengasse 12, 16:15 Uhr
Vorlesung: »Fichtes Wissenschaftslehre«
von Prof. Dr. Andreas Schmidt
Braugasthof »Papiermühle«, 17 Uhr
Öffentliche Brauereiführung inkl. Bierverkostung
Ausgehen
Café Wagner, 20 Uhr
Science Pub Jena
Sonstiges
Goethe Galerie Jena,
World Press Photo
Frauenzentrum TOWANDA e.V., 18 Uhr
Yoga
Dienstag, 16. Juni
Theater & Bühne
DNT Weimar, Junges DNT, E-Werk,
20 Uhr
»Anschlag: ZEIT«
Kammermusik mit Schlagwerk am
Kirschberg
Werke von György Ligeti, Morton Feldmann u.a.
Vortrag, Lesung & Führung
Botanischer Garten, 19:30 Uhr
Lichtbildervortrag: »Seltene und bedrohte
Nadelgehölze in Natur und Kultur«
Leitung: Burkhard Witt
Hörsaal 144 (FSU), 10 Uhr
Vorlesung: »Geschichte Europas im Vormärz (1830 – 1848)«
von Prof. Dr. Klaus Ries
Verwaltungsgebäude Am Anger 26,
Beratungsraum 0_25, 17 Uhr
Sitzung der AG Fahrradverkehr
Schillers Gartenhaus, 19:30 Uhr
»Die Gunst des Augenblicks – Lyrik der
Gegenwart«
Lesung und Gespräch mit Uljana Wolf
(New York),
Moderation: Helmut Hühn und Maria
Schubarth
Ausgehen
Café Wagner, 18 Uhr
Bar – Abend
Rosenkeller Jena, 20 Uhr
DYP Kicker Turnier
Irish Pub »Fiddler’s Green«, 21 Uhr
Live – Rudi – Tuesday
Folk & Rock Music
Kulturbahnhof Jena, 22 Uhr
Med-Club
Kinder & Familie
Volkshaus Jena, 9+9:30 Uhr
»Biboknirpse«
Zeiss-Planetarium
»Der Regenbogenfisch«, 12:30 Uhr
»Best of Show«, 14 Uhr
»Der Sprung ins All«, 20 Uhr
Region
Messe Erfurt, 9 Uhr
»Erfurter Wirtschaftskongress Erwicon«
Sonstiges
Goethe Galerie Jena,
World Press Photo
Galerie pack of patches, 17 Uhr
»19. Kreativ-Stammtisch Jena«
Mittwoch, 17. Juni
Theater & Bühne
Bühnen der Stadt Gera, Konzertsaal,
9+10:30 Uhr
Schülerkonzert
»Amadeus Superstar«
Thüringen Harmonie
DNT Weimar, Junges DNT, E-Werk,
20 Uhr
»Frau Paula Trousseau« nach dem
Roman v. Christoph Hein
Konzert
Kirche Jena-Burgau, 20 Uhr
»Internationaler Jenaer Orgelsommer
2015«
Konzert mit Musik für Querflöte und
Cembalo
Werke von Blavet, Bach, Telemann, Händel
Vortrag, Lesung & Führung
Lutherhaus Jena, 9:30 Uhr
»Flüchtlinge in Jena« – Mittwochkreis der
Ev. Erwachsenenbildung
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Haus 5 (EAH Jena), 13 Uhr
Masterinfotag
Hörsaal 5 (FSU), Carl-Zeiß-Straße 3,
14:15 Uhr
Vorlesung: »Romantik«
von Prof. Dr. Stefan Matuschek
BIZ Berufsinformationszentrum Jena,
15:30 Uhr
Studium Lehramt an der FSU Jena
Aula (FSU), Fürstengraben 1, 17:15 Uhr
Studium Generale
Thema: »Jena als Ort der Reformpädagogik«
Prof. Dr. Dr. Ralf Koerrenz (Jena)
Botanischer Garten, 19:30 Uhr
Lichtbildervortrag: »Seltene und bedrohte
Orchideen-Arten in Natur und Kultur«
Leitung: Thomas Bopp
Juni 2015
Rosenkeller Jena, 22 Uhr
Sommerfest Pharmazie
Vortrag, Lesung & Führung
Botanischer Garten Jena,
10. Woche der Botanischen Gärten
Deutschlands
Motto: »Die letzten ihrer Art – Gefährdete
Wildpflanzen in Botanischen Gärten«
Optisches Museum, 11:30 Uhr
Öffentliche Führung durch die »Historische Zeiss-Werkstatt 1866«
Optisches Museum, 15 Uhr
»Das Adlerauge wird geblendet« – Öffentliche Sonderführung im Rahmen des Internationalen Jahr des Lichts
Schillers Gartenhaus, 15 Uhr
»Zur romantischen Kritik der Gegenwart.
Ewigkeit in der Zeit?«
Gespräch in Schillers Gartenhaus mit
Hartmut Rosa (FSU Jena)
Zeiss-Planetarium
»Milliarden Sonnen – Eine Reise durch
die Milchstraße« , 10 Uhr
»Unser Weltall«, 11:30 Uhr
»Best of Show«, 14 Uhr
Region
Thalbürgel, Klosterkirche, 18 Uhr
Abendexkursion mit der Fachgruppe Ornithologie
Freitag, 19. Juni
Theater & Bühne
Ausgehen
Café Wagner, 21 Uhr
UFC Kino: »Illégal« (B/LUX/F 2010,
O. Masset-Depasse)
(in Kooperation mit Refugio Thüringen
e.V.)
Ausgehen
Café Wagner, 21 Uhr
»Luftgitarrenwettbewerb« + With Full
Force Warmup Party
F-Haus Jena, 22 Uhr
pump up the 90’s – Die 90er Jahre Party
Rosenkeller Jena, 23 Uhr
FAK Fest Aftershow Party
Zeiss-Planetarium
»Das Kleine 1x1 der Sterne«, 17:30 Uhr
»Eingefangene Sterne« – Live »Der Sonne
auf der Spur«, 19 Uhr
Sonstiges
Goethe Galerie Jena
World Press Photo
Frauenzentrum TOWANDA e.V., 9 Uhr
Oase der Ruhe
Marktplatz Jena, 16 Uhr
»3. Jenaer Stifterlauf«
Stadtteilbüro Lobeda, 16 Uhr
»Christiane Friederike Wilhelmine Herzlieb« – Erzählcafé mit Bärbel Käpplinger
Donnerstag, 18. Juni
Theater & Bühne
DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr
»Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui«
Bertolt Brecht
DNT Weimar, Studiobühne, 20 Uhr
Premiere: »DER KICK«
Andres Veiel und Gesine Schmidt
Eine Produktion des Studentenclubs des
DNT
Vortrag, Lesung & Führung
Botanischer Garten Jena,
10. Woche der Botanischen Gärten
Deutschlands
Motto: »Die letzten ihrer Art – Gefährdete
Wildpflanzen in Botanischen Gärten«
Jena Tourist-Information, 14 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang »Jena – zwischen Historie und Hightech«
Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek, 19 Uhr
Zeitzeugen-Podium: »Rübermachen« um
jeden Preis? Die Ausreisegruppe »Weisser
Kreis« in Jena
Ausgehen
Café Wagner, 18 Uhr
Bar-Abend
JEMBO Park Jena, 19 Uhr
Vernissage: »Was uns gefällt«
Fotoclub Unifok Jena
Galerie pack of patches, 20 Uhr
Vernissage: »codes of time«
Einzelausstellung von Fabian Freese
THALIA-Buchhandlung (neue mitte),
20:15 Uhr
Literaturbühne »Wir Auch« und Improvisationstheater Rababakompott: »Dinge,
die geschrieben stehen, und Dinge, die
nicht... Teil 2«
Kinder & Familie
Reitsportzentrum Jena, Im Wehrigt 10,
10 Uhr
Märchenstunde mit Kinderreiten
Bühnen der Stadt Gera, Großes
Haus, 19:30 Uhr
PREMIERE: »Mercutios Geheimnis«
Erleben Sie das Thüringer Staatsballett
in einer spannenden Neuinterpretation
von Sergej Prokofjews »Romeo und
Julia«. Ballettdirektorin Silvana Schröder inszeniert William Shakespeares
Geschichte zweier Liebender aus verfeindeten Familien mit einem Fokus
auf Mercutio.
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Theater Rudolstadt, Heidecksburg,
19:30 Uhr
PREMIERE: »Der falsche Don Juan«
Komödie von Francisco de Rojas Zorrilla
DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr
»Lola rennt« Ludger Vollmer
DNT Weimar, Studiobühne, 20 Uhr
»DER KICK«
Andres Veiel und Gesine Schmidt
Konzert
Festplatz Lobeda, 21 Uhr
ArenaOuvertüre
»Russische Sommernacht«
Mit Auszügen aus berühmten Werken von
Peter Tschaikowski.
Dirigat und Moderation: Marc Tardue
Vortrag, Lesung & Führung
Botanischer Garten Jena,
10. Woche der Botanischen Gärten
Deutschlands
Motto: »Die letzten ihrer Art – Gefährdete
Wildpflanzen in Botanischen Gärten«
Optisches Museum, 15:30 Uhr
»Das Adlerauge wird geblendet« – Öffentliche Sonderführung im Rahmen des Internationalen Jahr des Lichts
THALIA-Buchhandlung (neue mitte),
20:15 Uhr
»Felix Leibrock: Todesblau« – Krimiabend
Ausgehen
Café Wagner, 22 Uhr
Party: Minimal/ Tech House
Rosenkeller Jena, 23 Uhr
FAK Fest Aftershow Party
Kinder & Familie
Volkshaus Jena, 17 Uhr
»Vorhang Zu!« – Vorleseprojekt am Freitag
Zeiss-Planetarium
»Die Entdeckung des Weltalls – Mit Galileo auf Forschungsreise«, 11:30 Uhr
»Star Rock Universe«, 19:30 Uhr
Zeiss-Planetarium
»Im Jahreskreis der Sonne«, 11 Uhr
»Der Regenbogenfisch«, 15 Uhr
Region
Bürgel, 13 Uhr
»41. Bürgeler Töpfermarkt«
Töpfermarkt, Kulinarischer Markt, Sammlermarkt für alte Keramik, u.v.m.
Sonstiges
Goethe Galerie Jena,
World Press Photo
Kassablanca, 18 Uhr
»King Pong«
Café Lenz, 19 Uhr
»Lenzer Weinlust im Hofgarten« – ein
Verkostungsabend diverser Saale-Unstrut-Weine in Begleitung der Freyburger
Winzergenossenschaft
Samstag, 20. Juni
Theater & Bühne
Theater Rudolstadt, Heidecksburg,
19:30 Uhr
»Der falsche Don Juan«
Komödie von Francisco de Rojas Zorrilla
DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr
»Faust. Der Tragödie erster Teil«
Johann Wolfgang Goethe
Konzert
Stadtkirche »St. Michael«, 17 Uhr
»Musikalische Vesper«
Arien von J. S. Bach und G. Ph. Telemann
Festplatz Lobeda, 21 Uhr
ArenaOuvertüre
»Russische Sommernacht«
Mit Auszügen aus berühmten Werken von
Peter Tschaikowski.
Region
Messe Erfurt
13. Internationale und 8. Nationale Rassehunde-Ausstellung mit 4. Internationaler
Rassekatzen-Ausstellung
Bürgel, 10 Uhr
»41. Bürgeler Töpfermarkt«
Töpfermarkt, Kulinarischer Markt, Sammlermarkt für alte Keramik, u.v.m.
Stadtroda, Klosterruine, 16 Uhr
Traditionelles Chorkonzert
Sonstiges
Goethe Galerie Jena
World Press Photo
Innenstadt Jena, 8 Uhr
Trödelmarkt
Sonntag, 21. Juni
Theater & Bühne
Bühnen der Stadt Gera, Großes Haus,
14:30 Uhr
»Mercutios Geheimnis«
Ballett mit Orchester von Silvana Schröder · Uraufführung
41. BÜRGELER
www.buergeler-toepfermarkt.de
19. / 20. / 21. Juni 2015
47
Juni 2015
DNT Weimar, Großes Haus, 18 Uhr
»Mephisto« nach dem Roman von Klaus
Mann
Bühnen der Stadt Gera, Marktplatz
Gera, 19:30 Uhr
Abschlusskonzert der »Fête de la Musique«
Ausgehen
Café Wagner, 18 Uhr
Bar-Abend
Paradies Café, 20 Uhr
Live: »Comedy Lounge«
mit Anne Kraft, Helmut Sanftenschneider,
Alain Frei, Vicki Vomit
Konzert
Kath. Kirche St. Johannes Baptist,
16 Uhr
Orgelkonzert
Schillerkirche, 18 Uhr
Chorkonzert mit dem Knabenchor der Jenaer Philharmonie
Sonstiges
Goethe Galerie Jena,
World Press Photo
Frauenzentrum TOWANDA e.V., 18 Uhr
Yoga
Vortrag, Lesung & Führung
Botanischer Garten Jena,
10. Woche der Botanischen Gärten
Deutschlands
Motto: »Die letzten ihrer Art – Gefährdete
Wildpflanzen in Botanischen Gärten«
Jena Tourist-Information, 11 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang »Jena – zwischen Historie und Hightech«
Schillers Gartenhaus, 19 Uhr
»Tag der offenen Gärten: Der Garten im
Gedicht.«
Lesung mit Nancy Hünger
Kinder & Familie
Burgaupark Jena, 10 Uhr
»20. Kinderrennen«
kleine Friedensfahrt rund um den Burgaupark für Kinder bis zur 4. Klasse
Zeiss-Planetarium
»Der Kleine Tag – Familienmusical«,
15 Uhr
»Space Tour«, 19 Uhr
Region
Messe Erfurt
13. Internationale und 8. Nationale Rassehunde-Ausstellung mit 4. Internationaler
Rassekatzen-Ausstellung
Bürgel, 10 Uhr
»41. Bürgeler Töpfermarkt«
Töpfermarkt, Sammlermarkt für alte Keramik, Kulinarischer Markt, Ausstellung
Keramikpreis in der Schule, Schautöpfern, Rakubrand, Töpfern mit Kindern,
Kinderfest, 17. Töpfermarktlauf
Stadtzentrum Gera, 15 Uhr
»Fête de la Musique«
Sonstiges
Goethe Galerie Jena
World Press Photo
IMAGINATA, 10 – 18 Uhr
Stationenpark geöffnet
Montag, 22. Juni
Theater & Bühne
DNT Weimar, Studiobühne, 20 Uhr
Zum letzten Mal!
»Neumann, 2x klingeln« Impro-Familienserie
S02E04: Wenn die Kinder flügge sind
Vortrag, Lesung & Führung
Mineralogische Sammlung, 14 Uhr
Führung über Jenaer Minerale und Gesteine
Seminarraum 301 (FSU Jena), ErnstAbbe-Platz 8, 14 Uhr
Vorlesung: »Die russische Romantik im
europäischen Kontext«
von PD Dr. Christine Fischer
Hörsaal Z1 (Philosophie – FSU),
­Zwätzengasse 12, 16:15 Uhr
Vorlesung: »Fichtes Wissenschaftslehre«
von Prof. Dr. Andreas Schmidt
Dienstag, 23. Juni
Theater & Bühne
Theater Rudolstadt, theater tumult,
10+12 Uhr
»Patricks Trick«
Stück von Kristo Sagor (10+)
Bühnen der Stadt Gera, Großes Haus,
19:30 Uhr
»Effi Briest« – Stück nach dem Roman
von Theodor Fontane
Dramatisierung von Caro Thum
DNT Weimar, Junges DNT, E-Werk,
20 Uhr
»Tannöd« nach dem Roman von Andrea
Maria Schenkel
Eine Produktion des Mehrgenerationenclubs des DNT
Vortrag, Lesung & Führung
Hörsaal 144 (FSU), Fürstengraben 1,
10 Uhr
Vorlesung: »Geschichte Europas im Vormärz (1830 – 1848)«
von Prof. Dr. Klaus Ries
Melanchthonhaus, 19:30 Uhr
»Den Spätkapitalismus überwinden –
wie?«
Referent Prof. Dr. Klaus Dörre, FSU Jena
Vortrag im Rahmen der Reihe »Zukunftsfähige Gesellschaft«
Ausgehen
Café Wagner, 18 Uhr
Bar-Abend
Rosenkeller Jena, 20+23 Uhr
Kickern & Tanzen
Irish Pub »Fiddler’s Green«, 21 Uhr
Live – Rudi – Tuesday
Folk & Rock Music
Zeiss-Planetarium
»Das Kleine 1x1 der Sterne«, 10 Uhr
»Unser Weltall – deutsch«, 19:30 Uhr
Sonstiges
Goethe Galerie Jena
World Press Photo
Mittwoch, 24. Juni
Theater & Bühne
DNT Weimar, Junges DNT, E-Werk,
19 Uhr
Zum letzten Mal! – »Tschick« nach dem
Roman von Wolfgang Herrndorf
Bühnen der Stadt Gera, Konzertsaal,
19:30 Uhr
9. Philharmonisches Konzert
»Stilbruch – Sinfonischer Jazz« – Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera
DNT Weimar, Foyer, 20 Uhr
»Ihre Meinung bitte! Zuschauerforum«
Konzert
Stadtkirche »St. Michael«, 20 Uhr
»Internationaler Jenaer Orgelsommer
2015«
Orchesterkonzert mit dem »Collegium
musicum der Stadtkirche«
Es ist wieder Eiszeit im Markt 11!
Vortrag, Lesung & Führung
Lutherhaus Jena, 9:30 Uhr
»Trockene Erde – Lebensräume von Wüsten, Halbwüsten, Steppen und Savannen
der Erde und ihre Umweltprobleme«
Mittwochkreis der Ev. Erwachsenenbildung – Referent: Dr. Heinrich Dörfelt
Hörsaal 5 (FSU), Carl-Zeiß-Straße 3,
14:15 Uhr
Vorlesung: »Romantik«
von Prof. Dr. Stefan Matuschek
Hörsaal 24 (FSU), Fürstengraben 1,
16 Uhr
Seniorenkolleg
Thema:»Gibt es ein Leben nach der Arbeit? Der ›Ruhestand‹ im Wandel der
Zeit«
Prof. Dr. Stephan Lessenich (München)
Stadtteilbüro Lobeda, 16 Uhr
»JENAer Bilderbogen (10)« – Filmnachmittag mit Peter Fackelmayer
Frommannscher Garten, 18 Uhr
Öffentliche Führung zur Ausstellung:
»Reinhard Haverkamp – Auf Gegenseitigkeit«
4. FrommannscherSkulpturenGarten
Hörsaal 1 (Klinikum Lobeda), 19 Uhr
»Schlafstörungen: Wann soll ich und wie
kann ich behandeln?« – Jenaer Abendvorlesung der GesundheitsUni mit Prof. Dr.
Matthias Schwab, Klinik für Neurologie
Ausgehen
Café Wagner, 21 Uhr
UFC Kino: »Hotel Sahara« (in Kooperation mit Refugio Thüringen e.V.)
Region
Messe Erfurt
»Deutscher Bauerntag«
Sonstiges
Goethe Galerie Jena
World Press Photo
Frauenzentrum TOWANDA e.V.,
20 Uhr
Offener Singkreis
Donnerstag, 25. Juni
Theater & Bühne
DNT Weimar, Junges DNT, Studiobühne, 10 Uhr
»HELDEN! Oder warum ich einen grünen
Umhang trage und gegen die Beschissenheit der Welt ankämpfe.« Karen Köhler
Italienischer
Abend
DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr
»Die Zauberflöte« Wolfgang Amadeus
Mozart
Bühnen der Stadt Gera, Konzertsaal,
19:30 Uhr
9. Philharmonisches Konzert
»Stilbruch – Sinfonischer Jazz«
Philharmonisches Orchester AltenburgGera
Konzert
Rosenkeller Jena, 21 Uhr
»SONNY VINCENT« (USA)
77 Punk Legend
Vortrag, Lesung & Führung
Jena Tourist-Information, 14 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang »Jena – zwischen Historie und Hightech«
Stadtmuseum Jena, 19 Uhr
Öffentliche Führung mit Peter Bornschlegell (Wissenschaftshistoriker)
durch die Ausstellung »Sehnsuchtsraum
Natur. Eine Zeitreise in die Romantik«
Melanchthonhaus, 19:30 Uhr
»Begegnungen – Beobachtungen – Beziehungen«
Die zwei Jenaer Autorinnen Rita Liebtrau
und Birgit Schmidt stellen sich mit Lyrik
und Kurzprosa vor …
Ausgehen
Café Wagner, 21 Uhr
Wagners Corner – open Stage
Zeiss-Planetarium
»Milliarden Sonnen – Eine Reise durch
die Milchstraße«, 11 Uhr
»Queen Heaven – The Original!«, 20 Uhr
Region
Messe Erfurt
»Deutscher Bauerntag«
Freitag, 26. Juni
Theater & Bühne
Bühnen der Stadt Gera, Großes Haus,
19:30 Uhr
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit!
»Effi Briest«
Stück nach dem Roman von Theodor
Fontane
Dramatisierung von Caro Thum
Theater Rudolstadt, Großes Haus,
19:30 Uhr
»Zukunftsmusik«
SAUNANACHT
26. Juni 2015, 20 bis 1 Uhr
• italienische Stimmung
• südländische Feinkost
• Wellness: 3 € Nachlass auf
Kräuterstempelmassagen (40 min.)
Jenaer Bäder & Freizeit GmbH
Telefon: 03 6 4 1 4 2 9 -23 1
48
Juni 2015
26.–28. Juni 2015
Viele Seiten: Pößne
ck!
DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr
»Lola rennt« Ludger Vollmer
DNT Weimar, E-Werk, 20 Uhr
»Killer Joe« Tracy Letts
Gemeinschaftskonzert mit den jugendlichen und erwachsenen Amateurmusikern
der Kreis-Musikschulen Saalfeld, Rudolstadt und Pößneck in Kooperation mit
dem Thüringentag 2015
Theater Rudolstadt, Heidecksburg,
19:30 Uhr
»Der falsche Don Juan«
Komödie von Francisco de Rojas Zorrilla
DNT Weimar, Großes Haus, 19:30 Uhr
»Faust. Der Tragödie erster Teil«
Johann Wolfgang Goethe
Konzert
Collegienhof Jena, 19:30 Uhr
»Romantik im Collegienhof«
Mit Liedern und Texten aus der Romantik.
Jenaer Madrigalkreis
Vortrag, Lesung & Führung
Stadtkirche »St. Michael«, 17 Uhr
»Licht«
Musikalischer Festgottesdienst am Schillertag
Predigt: Prof. Dr. Udo Ebert
Schillers Gartenhaus, 18:30 Uhr
Schiller-Tag der Universität
»Geprägte Form die lebend sich entwickelt« – Schiller und die Entwicklung von
Goethes Morphologie.
Vortrag von Dr. Helmut Hühn
Ausgehen
Zeiss-Planetarium, Griessbachgarten,
Botanischer Garten, 19:30 Uhr
Lichtstadt Jena 2015: Universitäts-Sommerfest »Lichtblicke«
Sommerfest der Friedrich-Schiller-Universität Jena am Schillertag
Café Wagner, 22 Uhr
Party: Crossing Over
Konzert: »Elliot Quendt«
Rosenkeller Jena, 23 Uhr
»SCHATTENTANZ – A DARK SUMMERNIGHT«
DIE:NEXT + ZINSMAN vs. TIMUR + DJ_D
vs OZZY
Kinder & Familie
Stadtteilbüro Lobeda, Fußweg KarlMarx-Allee, 13 – 19 Uhr
»Große Spielstraße Lobeda-West«
Volkshaus Jena, 17 Uhr
»Vorhang Zu!« – Vorleseprojekt am Freitag
Samstag, 27. Juni
Theater & Bühne
DNT Weimar, Junges DNT, Studiobühne, 16 Uhr
»Erzähl mir von Oma«
nach dem Kinderbuch von Guus Kuijer
mit Musik von Edvard Grieg
Bühnen der Stadt Gera, Großes Haus,
19:30 Uhr
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit!
»Mercutios Geheimnis«
Ballett mit Orchester von Silvana Schröder · Uraufführung
Bühnen der Stadt Gera, Bühne am
Park, 19:30 Uhr
PREMIERE: »Sommernacht im Wintergarten«
Traumtänzerische Begegnung von Figuren
und Musik
Theater Rudolstadt, Heidecksburg,
19:30 Uhr
»Der falsche Don Juan«
Komödie von Francisco de Rojas Zorrilla
Konzert
Stadtkirche »St. Michael«, 17 Uhr
»Musikalische Vesper«
mit Musik für Violine, Flöte und Orgel
von J. S. Bach, J. Rheinberger, F. Liszt u.a.
Rosenkeller Jena, 19 Uhr
»HELLBORN METALRADIO BIRTHDAY
MASS«
Graveyard aus Spanien – Death Metal
Revel in Flesh – Death Metal
Nocturnal Witch – Black-Thrash Metal
Deathrite. Crusty Death’n’Roll
Decapitated Christ – Death Metal aus
Spanien
Collegienhof Jena, 19:30 Uhr
»Romantik im Collegienhof«
Mit Liedern und Texten aus der Romantik.
Jenaer Madrigalkreis
Rathausdiele, 19:30 Uhr
»Romantik in der Rathausdiele«
Chorkonzert, gemischt mit Sololiedern für
Bariton und Klavier sowie Lesung bekannter Romantiker
Innenhof (FSU), Fürstengraben 1,
21 Uhr
Hofoper »Der Freischütz«
Vortrag, Lesung & Führung
Facharztpraxis Dr. Humbsch, Grietgasse 13a, 10 – 12 Uhr
Führungen zum »Tag der Architektur
2015«
Nordschule, 10 Uhr
Führungen zum »Tag der Architektur
2015«
Optisches Museum, 11:30 Uhr
Öffentliche Führung durch die »Historische Zeiss-Werkstatt 1866«
TierGesundheitsZentrum Jena-West,
14 Uhr
»Tag der Architektur 2015«
Jena Paradies / Rasenmühleninsel,
14 Uhr
Führungen zur Freiflächengestaltung
Volkspark Oberaue / Rasenmühleninsel
»Tag der Architektur 2015« (Treffpunkt:
Leutrabrücke)
Einfamilienhaus Rosenow, Kernbergstraße 65a, 14:30 Uhr
Neubau – Führungen zum »Tag der Architektur 2015«
Ausgehen
Wagnergasse / Am Steiger, 12 Uhr
»Verano« –
1. Internationales Sommerfestival in Jena
des Iberoamérica e.V.
Irish Pub »Fiddler’s Green«, 14 Uhr
»Irish Pub Open Air« am Pulverturm
F-Haus Jena, 22 Uhr
Flirty Dancing
Kinder & Familie
Burgaupark Jena, 10 – 18 Uhr
Kinderflohmarkt – »Biete Flugzeug.
Suche Barbie.«
KuBuS, 10 – 14 Uhr
»KiKo – Kinder Kochen«
für Kids von 8 bis 11 Jahren,
Anmeldung erwünscht
Reitsportzentrum Jena, Im Wehrigt 10,
10 Uhr
Märchenstunde mit Kinderreiten
Region
Dornburg, 10 Uhr
»Dornburger Rosenfest« – Eröffnung des
Oldtimer und Wartburgtreffens
Dornburg, 13:30 Uhr
»Dornburger Rosenfest«
Eröffnung des 44. Dornburger Kinder und
Rosenfestes mit Verabschiedung der Rosenkönigin 2014 und Krönung der Rosenkönigin 2015
Sonntag, 28. Juni
Theater & Bühne
Theaterhaus Jena, Theatervorplatz,
11 Uhr
Matinee
»KASIMIR UND KAROLINE«
Bühnen der Stadt Gera, Konzertsaalfoyer, 11 Uhr
234. Foyerkonzert – »… ach, wenn wir
nur auch Clarinetti hätten!« W. A. Mozart
Ein Konzert rund um die Familie der Klarinetten
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49
Juni 2015
38 D-Dur KV 504 "Prager Sinfonie" und
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 3 d-Moll
WAB 103
Sonstiges
IMAGINATA, 10 – 18 Uhr
Stationenpark geöffnet
Café Lenz, 10 – 14 Uhr
Sommerbrunch mit Gartenflair
Matinee zu:
KASIMIR UND KAROLINE
Montag, 29. Juni
11 Uhr, Theatervorplatz · Eintritt frei
Vortrag, Lesung & Führung
Theater Rudolstadt, Heidecksburg,
15 Uhr
»Der falsche Don Juan«
Komödie von Francisco de Rojas Zorrilla
DNT Weimar, Junges DNT, Studiobühne, 17 Uhr
»Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zaunes schaute«
Jens Raschke
Bühnen der Stadt Gera, Bühne am
Park, 19:30 Uhr
»Sommernacht im Wintergarten«
Traumtänzerische Begegnung von Figuren
und Musik
Anschließend Tanz im Sommergarten des
Szenarios
Konzert
Café Wagner, 20 Uhr
»Lake Poets«
Vortrag, Lesung & Führung
Otto-Schott-Gymnasium, 10 Uhr
Führungen zum »Tag der Architektur
2015«
Museum 1806, Cospeda, 10 Uhr
Rundfahrt »Mit dem Fahrrad über das Jenaer Schlachtfeld«
Neubau Zentrum für Angewandte Forschung, Philosophenweg 7, 10 Uhr
Neubau ist geöffnet – »Tag der Architektur 2015«
Bockwindmühle Krippendorf,
13 – 17 Uhr
Mühle zur Besichtigung geöffnet
Industriehalle, Ernst-Ruska-Ring 23,
14 Uhr
Umbau – »Tag der Architektur 2015« (nur
Foyerbereich)
Multifunktionsgebäude, Ernst-RuskaRing 11, 14:30 Uhr
Umbau – »Tag der Architektur 2015«
Ausgehen
Wagnergasse / Am Steiger, 10 Uhr
»Verano« –
1. Internationales Sommerfestival in Jena
des Iberoamérica e.V.
Kinder & Familie
Fuchsturm, 11 Uhr
2. Turmfest mit Märchenspiel, Puppentheater, Stelzenfee und Musik
Stadtmuseum Jena, 15 Uhr
Kindersonntag im Stadtmuseum
»Total Obskur? Natur-Romantik und Natur-Wissenschaft«
Region
Dornburg, 13:30 Uhr
»Dornburger Rosenfest«
Großer Festumzug der Rosenkönigin mit
ihrem Gefolge, beginnend mit dem Auszug aus dem Rokokoschloss
DNT Weimar, ccn weimarhalle,
19:30 Uhr
»10. Sinfoniekonzert der Staatskapelle
Weimar«
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr.
Seminarraum 301 (FSU Jena), ErnstAbbe-Platz 8, 14 Uhr
Vorlesung: »Die russische Romantik im
europäischen Kontext«
von PD Dr. Christine Fischer
Jena Tourist-Information, 14 Uhr
Allgemeiner Stadtrundgang »Jena – zwischen Historie und Hightech«
Hörsaal Z1 (Philosophie), Zwätzengasse 12, 16:15 Uhr
Vorlesung: »Fichtes Wissenschaftslehre«
von Prof. Dr. Andreas Schmidt
Ausgehen
Café Wagner, 18 Uhr
Bar-Abend
Region
DNT Weimar, ccn weimarhalle,
19:30 Uhr
»10. Sinfoniekonzert der Staatskapelle
Weimar«
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr.
38 D-Dur KV 504 »Prager Sinfonie« und
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 3 d-Moll
WAB 103
Dirigent: Antoni Wit
Dienstag, 30. Juni
Theater & Bühne
DNT Weimar, Junges DNT, Studiobühne, 10 Uhr
»Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zaunes schaute«
Jens Raschke
DNT Weimar, Junges DNT, Studiobühne, 20 Uhr
Zum letzten Mal!
»Das Ding« Philipp Löhle
Eine Produktion mit Jugendlichen in Kooperation mit dem Weimarer Jugendtheater im stellwerk
Vortrag, Lesung & Führung
Hörsaal 144 (FSU), Fürstengraben 1,
10 Uhr
Vorlesung: »Geschichte Europas im Vormärz (1830 – 1848)«
von Prof. Dr. Klaus Ries
Ausgehen
Café Wagner, 18 Uhr
Bar-Abend
Pulverturm Jena, 18 Uhr
»Faulloch Open Air«
»stadt.raum – mapping the city!«
Eröffnungsveranstaltung: Podiumsdiskussion und Konzert mit Skavida//Jena
Veranstaltungsadressen
adressen Jena
Café Wagner Jena e. V.
Wagnergasse 26
Telefon: 036 41-47 21 53
www.wagnerverein-jena.de
Internationales Centrum
Haus auf der Mauer
Johannisplatz 26
07743 Jena
www.haus-auf-der-mauer.de
Ernst Abbe Bücherei
Carl-Zeiß-Platz 15
Telefon: 036 41-49 81 52
www.stadtbibliothek.jena.de
F-Haus
Johannisplatz 14
Telefon: 036 41-55 81 11
www.f-haus.de
Jenaer Philharmonie
im Volkshaus Jena
Carl-Zeiß-Platz 15
Telefon: 036 41-49 81 15
www.philharmonie.jena.de
Kassablanca Gleis1
FelsenkellerStr. 13a
Telefon: 036 41-28 26 0
www.kassablanca.de
Kulturbahnhof im Saalbahnhof
Spitzweidenweg 28
Telefon: 0178-479 59 95
www.kulturbahnhof.org
KuBuS
Theobald-Renner-Straße 1 a
Telefon: 036 41-53 16 55
www.kubus.jena.de
Kurz & Klein Kunstbühne
Teutonengasse 3
Telefon: 036 41-22 14 90
www.kurz-und-kleinkunst.de
Optisches Museum
Carl-Zeiß-Platz 12
Telefon: 036 41-44 31 65
www.optischesmuseum.de
Rosenkeller e. V.
Johannisstraße 13
Telefon: 036 41-93 11 90
www.rosenkeller.org
Theaterhaus Jena
Schillergäßchen 1
Telefon: 036 41-88 69 0
www.theaterhaus-jena.de
Volksbad
Knebelstraße 10
Telefon: 036 41-49 82 90
www.volksbad.jena.de
Volkshaus
Carl-Zeiß-Platz 15
Telefon: 036 41-49 81 80
www.volkshaus-jena.de
Volkshochschule Jena
Grietgasse 17 a
Telefon: 036 41-49 82 00
www.vhs-jena.de
Villa Rosenthal
Kahlaische Straße 6
Telefon: 036 41-49 82 71
www.villa-rosenthal-jena.de
Galerien und Kunst
Galerie Kunsthof
Jena e. V.
Ballhausgasse 3
Telefon: 0178 — 14 56 704
www.kunsthof-jena.de
galerie pack of patches
Lutherstraße 160
Telefon: 036 41-54 34 57
www.packofpatches.com
Galerie eigenSinn
Wagnergasse 36
Telefon: 036 41-42 66 82
www.eigensinn.de
Kunsthandlung
Huber-Treff
Charlottenstraße 19
Telefon: 036 41-44 28 29
www.huber-treff.de
Stadtmuseum & Kunstsammlung Jena
Markt 7
Telefon: 036 41-49 82 61
www.stadtmuseum.jena.de
Galerie Schwing
Johannesplatz 10
Telefon: 036 41-44 92 08
www.galerie-schwing.de
adressen Region
Thüringer Landestheater
Rudolstadt
Anger 1, 07407 Rudolstadt
Telefon: 036 72-42 27 66
www.theater-rudolstadt.com
Theater Gera
Theaterplatz 1
07548 Gera
Telefon: 0365-827 91 05
www.tpthueringen.de
Puppentheater Gera
Gustav-Hennig-Platz 5
07545 Gera
Tel. 0365-827 91 05
www.tpthueringen.de
Jenaer Kunstverein im
Stadtspeicher
Markt 16, 07743 Jena
www.jenaer-kunstverein.de
Deutsches National­
theater (DNT) Weimar
Theaterplatz 2
99401 Weimar
Telefon: 036 43-75 50
www.nationaltheaterweimar.de
Jugend- und Kultur­
zentrum mon ami
Goetheplatz 11
99423 Weimar
Telefon: 036 43-84 77 0
www.monami-weimar.de
| impressum |
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15.06.2015 für die Sommerausgabe 2015
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50
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Student
Studentin
Student
Oft ist es Zeitstress, der mich nervös macht.
Wenn ich viele Termine auf einmal habe und
ich allem gerecht werden möchte, werde ich
sehr unruhig. Das zeigt sich dann darin, dass
ich oft auf die Uhr schaue und mich Gesprächen nicht mehr mit voller Aufmerksamkeit
widmen kann. Dann versuche ich mich damit zu beruhigen, dass ich über Kompromisse
nachdenke, die es mir ermöglichen, Zeit zu
schinden. So gehe ich dann einmal weniger
mit Freunden weg, habe dafür aber mehr
Zeit für die dringenden Angelegenheiten. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, diese
Freunde für meine öffentlichen Engagements
zu begeistern, mit einzubeziehen und so Termine mit Privatem zu verknüpfen.
Es gibt viele Dinge, die mich nervös machen
können. Vor allem sind es unerwartete Situationen, die eine schnelle Reaktion von mir erfordern. Dann habe ich Angst, mich falsch zu
entscheiden. Wenn ich nicht lang genug darüber nachdenken kann, befürchte ich, dass
sich dadurch unabsehbare Konsequenzen
ergeben könnten. Fragt mich beispielsweise
ein Kommilitone um fachlichen Rat und ich
bin mir selbst nicht sicher, kann ich ihm entweder dieses unsichere Wissen weitergeben
oder ihm nicht helfen. Die Folge des ersteren
Falles wäre, dass ihm das womöglich falsche
Wissen schadet. Daher nehme ich mir erst
mal lieber die Zeit, Dinge und Situationen aus
verschiedenen Blickwinkeln zu überdenken.
Da ich ein ziemlich ruhiger Typ bin, macht
mich nicht sehr viel nervös. Ich habe keine
Probleme vor größeren Gruppen zu sprechen
und gehe auch ohne Aufregung in mündliche
Prüfungen. Vorausgesetzt natürlich, ich fühle
mich in der Situation angemessen vorbereitet. Wenn ich mich aber unvorbereitet ertappt
fühle, dann stellt sich schon eine gewisse
Nervosität ein, die man mir dann auch ansehen kann, da ich in einem solchen Moment
leicht erröte. Bisweilen fühle ich mich auch
unsicher, wenn ich das Gefühl habe, dass zu
viel von mir erwartet wird, dem ich nicht genügen kann. Da ich meine Schwächen aber
mittlerweile gut kenne, kann ich solchen Situationen meist gut vorbeugen.
Harald Hoppadietz, 26
Lisa Bodien, 22
Hassan Salem, 29
Exil-Hamburger
Studentin
Wissenschaftler
Nervös macht mich, wenn der FC St. Pauli in
der 10. Minute immer noch hinten liegt. Das
äußert sich in exzessivem Nikotin- und Kaffee-Konsum. Ebenso hebt sich der Puls, wenn
der Stream aufgrund bescheidener Internetverbindung wieder mal im Minutentakt stockt.
WG-Mitbewohner, die ihr wöchentliches
Dasein mit intensivem Spielen von OnlineGames fristen, entpuppen sich daher als natürlicher Feind eines jeden Fußballfans. Nicht
nur aus diesen Gründen ist man als Anhänger
des Hamburger Stadtteilvereins gut beraten,
sich für einen Kurs in Autogenem Training
anzumelden. Eine allabendliche Tasse Johanniskrauttee ist ebenfalls zu empfehlen.
Zufälle gibt es nur im menschlichen Zusammenleben, aber nicht in der Natur. Dort gelten
die Naturgesetze. Im menschlichen Bereich
kommen Zufälle häufig als ungeplantes Zusammentreffen von unterschiedlichen Abläufen vor. So ein Fall ist das misslungene Attentat von Elser auf Hitler im November 1939.
Elser hatte alles genau geplant, konnte aber
nicht wissen, dass Hitler seine Rede zwanzig Minuten eher beenden würde. Dass die
Bombe explodierte als Hitler den Saal schon
verlassen hatte — das ist Zufall. Von dieser
Sorte gibt es in der Geschichte eine ganze
Reihe von Vorgängen. Sie geben uns Rätsel
auf, weil man die Ursachen und Gründe nicht
immer erfährt.
Normalerweise bin ich nicht nervös. Nur,
wenn ich in Situationen komme, wo ich aus
der menschlichen Komfort-Zone heraus muss.
Aber ich glaube, das ist etwas sehr menschliches, nervös zu sein, wenn man sich in
Situationen begibt, die ungewohnt sind. Für
manche Menschen ist das zum Beispiel, in
ein anderes Land zu gehen, in dem sie die
Sprache nicht beherrschen. Mich persönlich
macht Schwimmen in offenen Gewässern
nervös. Wasser ist für mich einfach keine
natürliche Umgebung. In Amerika, wo ich
aufgewachsen bin, haben wir ein Sprichwort: Die schlimmsten Ängste existieren nur
in deiner Vorstellung — das sage ich mir in
solchen oder ähnlichen Situationen.
Charakter. Stark.
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01.12.2014. Ist der Darlehens-/Leasingnehmer Verbraucher, besteht nach Vertragsschluss ein gesetzliches Widerrufsrecht
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Daimler-Benz-Straße 1, 07751 Sulza-Jena, Tel. 03641 388-0,
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Ausgabe 67 - 07 Das Stadtmagazin . BLOG