Multi Brain
Das Gehirn, die menschliche Software
Kurt Hollenstein, Sandackerstr. 19 9245 Oberbüren
Das Gedächtnis
In jedem gesunden Gehirn sitzt ein leistungsstarkes Gedächtnis, unabhängig vom Alter, auch wenn
der Volksmund das Gegenteil spricht. Die geistige Leistungsfähigkeit wird massgeblich durch die
Gedächtnis- und Lernfähigkeit bestimmt.
Unser Gedächtnis hat die Fähigkeit, Informationen zu speichern, inkl. die damit verbundenen Gefühle und Erlebnisse, und bei Bedarf wieder abzurufen. Das Gedächtnis kann duzende von Daten wie,
Namen, Zahlen, Termine, Fremdwörter, Witze, Zitate, Redewendungen, Handlungs- und Prozessababläufe, Fachausdrücke und Kontexte speichern, sortieren und gezielt wieder abrufen.
Das Gedächtnis darf nicht isoliert betrachtet werden. Es ist ein Mix zwischen unseren Gefühlen,
der Wahrnehmung, der Wichtigkeit vom Lernstoff und unseren Sinnen. Es ist wesentlich, ob ich ein
Autounfall nur in der Zeitung gelesen habe, ob ich nur im Radio oder am Stammtisch davon gehört
habe, oder ob ich am Unfall selbst beteiligt gewesen war. Je nach Erlebnis, Sinneseindrücke und
Wichtigkeit, bleibt das Gedankengut sofort im Langzeitspeicher hängen.
Vereinfachend kann man das Gehirn als eine Art Biocomputer bezeichnen, welcher durch die Sinnesorgane Reize aufnimmt, diese zu bestimmten Reaktionen verarbeitet und sie im Gedächtnis ablegt.
Bei genauer Betrachtung ist dieses Modell ungenau. Der wesentlichste Unterschied besteht darin,
dass über den Speicher eines Computers sachlich neutrale Informationen abgerufen werden können,
das Gedächtnis jedoch verleiht der abgerufenen Information Bedeutung, Freude oder auch Ärger.
Wenn wir von unserem Gedächtnis sprechen, meinen wir meist nur das Erinnerungsvermögen an
Namen, Telefonnummern, Ereignisse und Gegenstände. Faktisch ist das Gedächtnis eine der im Alltag wichtigsten Gehirnleistung und daher von grosser praktischer Bedeutung. Jedes Wissen ist Gedächtnis. Schrift und Sprache sind Leistungen die das Gedächtnis erbringt, ebenso Orientierung,
Handlungsabläufe, Gewohnheiten und bewertendes Wahrnehmen und Erkennen. Das Gedächtnis ist
auch Ursache unserer Gefühle, denn Gefühle resultieren unmittelbar aus Bewertungen unserer Erlebnisse, die erst das Gedächtnis möglich macht. Weder Lust noch Unlust, weder Freude noch Trauer
sind ohne Gedächtnis möglich.
Das Gedächtnis ist immer präsent, es erweitert die unmittelbare Sinneswahrnehmung und erschafft
damit die Realität und die besondere Bedeutung der Umwelt, die wir erleben und in der wir uns bewegen. In unserem Gedächtnis steckt unsere Identität, wer bin ich, wo komme ich her. Das Gedächtnis schafft die eigentliche Person. Die Gedächtnisleistung ist unabhängig von Bildung, Alter oder
Talent, sie hängt aber ab von Ihrem Ergeiz, will ich mehr erreichen. Ich gebe Ihnen dafür meine
Garantie.
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