09. Mai 2015
Philharmonie
in der Frauenkirche
3. Konzert
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09
MAI
2015
SAMSTAG
20.00
Philharmonie in der Frauenkirche
3. Konzert
»SETZE MIR E IN D E N KMA L, G A N Z A U S Z U CKE R, T IE F IM
M EER « – Morgenstern
HENRY PURCELL (1659 – 1695)
MAURICE DURUFLÉ (1902 – 1986)
Fantasia a 6
Fassung für Saxophonquartett
von STEVE MARTLAND
»Tota pulchra es«
für drei gleiche Stimmen a cappella
GYÖRGY ORBÁN (*1947)
JOHANN SEBASTIAN BACH
(1685 – 1750)
Philharmonischer Kinderchor Dresden
Gunter Berger | Einstudierung und Leitung
Raschèr Saxophone Quartet
Christine Rall | Sopransaxophon
Elliot Riley | Altsaxophon
Andreas van Zoelen | Tenorsaxophon
Kenneth Coon | Baritonsaxophon
»Labt das Herz, ihr holden Saiten«
aus der Kantate BWV 201 »Der Streit zwischen
Phoebus und Pan«
Satz: ROLF LUKOWSKY
Fassung für gleichstimmigen Chor und
Saxophonquartett
Arr. RASCHÈR QUARTET
»Lauda Sion«
für gleiche Stimmen a cappella
JAVIER BUSTO (*1949)
»Salve Regina«
für gleiche Stimmen a cappella
FELIX MENDELSSOHN-BARTHOLDY
(1809 – 1847)
»Hebe deine Augen auf«
(Engelterzett aus dem Oratorium »Elias« op. 70)
GIOVANNI GABRIELI (1557 – 1612)
HENRY PURCELL (1659 – 1695)
LERA AUERBACH (*1973)
Canzona prima »La Spiritata«
für Saxophonquartett
Arr. HARRY WHITE
»Sound the trumpet«
aus der »Ode für Queen Marys Geburtstag«
für gleichstimmigen Chor und Saxophonquartett
Arr. RASCHÈR QUARTET
»Galgenlieder« nach Gedichten von CHRISTIAN
MORGENSTERN (1871 – 1914)
Fassung für Saxophonquartett und Kinderchor (UA)
ARNE MELLNÄS (1933 – 2002)
»Aglepta« nach einem schwedischen Trollspruch
für drei gleiche Stimmen a cappella
KURT BIKKEMBERGS (*1963)
Psalmi Novi, Nr. 5 (Psalm 135)
»Sing Alleluia’s, sing praise«
für gleiche Stimmen a cappella
ARVO PÄRT (*1935)
»Da pacem Domine«
Fassung für Saxophonquartett
Das ästhetische Wiesel
Der Seufzer
Geburtsakt der Philosophie
Zwischenspiel I
Gespräch einer Hausschnecke mit sich selbst
Zwischenspiel II
Fisches Nachtgesang (Thema und Variationen)
Galgenkindes Wiegenlied
Die Schildkrökröte
Zwischenspiel III
Das Gebet
Denkmalswunsch
Das Wasser
1
Labt das Herz
Lauda Sion
Salve Regina
Hebe deine Augen auf
Labt das Herz, ihr holden Saiten,
Stimmet Kunst und Anmut an!
Lasst euch meistern, lasst euch
höhnen,
Sind doch euren süßen Tönen
Selbst die Götter zugetan.
Lauda Sion Salvatorem
Lauda ducem et pastorem
In hymnis et canticis.
Quantum potes, tantum aude:
Quia major omni laude,
Nec laudare sufficis.
Laudis thema specialis,
Panis vivus et vitalis,
Hodie proponitur.
Quem in sacrae mensa coenae,
Turbae fratrum duodenae
Datum non ambigitur.
Sit laus plena, sit sonora,
Sit jucunda, sit decora
Mentis jubilatio.
Dies enim solemnis agitur,
In qua mensae prima recolitur
Huius institutio.
Salve, Regina, mater misericordiae,
vita, dulcedo, et spes nostra, salve.
Ad te clamamus exsules filii Evae.
Ad te suspiramus, gementes et
flentes in hac lacrimarum valle.
Eia, ergo, advocata nostra, illos tuos
misericordes oculos ad nos converte.
Et Jesum, benedictum fructum ventris
tui, nobis post hoc exsilium ostende.
O clemens, O pia, O dulcis Virgo
Maria. Amen.
Hebe deine Augen auf zu den Bergen,
von welchen dir Hilfe kommt.
Deine Hilfe kommt vom Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen,
und der dich behütet, schläft nicht.
Tota pulchra es
Tota pulchra es, Maria, et
macula originalis non est in te.
Vestimentum tuum candidum
quasi nix, et facies tua sicut
sol. Tota pulchra es, Maria, et
macula originalis non est in te.
Tu gloria Jerusalem, tu laetitia
Israel, tu honorificentia populi
nostri. Tota pulchra es, Maria.
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Aglepta
Sag diese Worte zu ihm:
»Aglaria Pidhol garia Ananus Qepta«
und blase in seine Richtung;
dann wird er nicht wissen, welchen Weg er
gegangen ist und kann dir nicht antworten.
Bengt of Klintberg: Schwedischer Trollspruch
(Småland, 19. Jahrhundert)
Christian Morgenstern, aus den »Galgenliedern«
Psalm 135: Sing Alleluia’s, sing praise
Das ästhetische Wiesel
Der Seufzer
Geburtsakt der Philosophie
Alleluia’s, sing Alleluia’s, sing praise to the shepherd,
the Lord of the dance, sing praise to the friend.
He lives where I live, and where his life is mine,
in a house where his name is a rustle of music, a
soughing of wind. But outside lie the waste land, with
mouths that not speak, and with eyes that are blind,
with wars full of deafness and breathless the song.
Ein Wiesel saß auf einem Kiesel
Inmitten Bachgeriesel.
Ein Seufzer lief Schlittschuh
auf nächtlichem Eis
und träumte von
Liebe und Freude.
Es war an dem Stadtwall,
und schneeweiß
glänzten die Stadtwallgebäude.
Erschrocken staunt der Heide Schaf mich an
Als säh’s in mir den ersten Menschenmann
Sein Blick berückt; wir stehen wie im Schlaf;
Mir ist, ich sah’ zum ersten Mal ein Schaf.
Wißt ihr weshalb?
Das Mondkalb verriet es mir
Im Stillen:
Das raffinierte Tier
tat's um des Reimes willen.
Sound the Trumpet
Sound the trumpet, sound the trumpet,
sound the trumpet!
Sound, sound, sound the trumpet till around
You make the list'ning shores rebound.
On the sprightly hautboy play
All the instruments of joy
That skillful numbers can employ,
To celebrate the glories of this day.
Der Seufzer dacht'
an ein Maidelein
und blieb erglühend stehen.
Da schmolz die Eisbahn
unter ihm –
und er sank – und ward
nimmer gesehen.
Gespräch einer Hausschnecke mit sich
selbst (Hamlets Dilemma)
Soll i aus meim Hause raus?
Soll i aus meim Hause nit raus?
Einen Schritt raus?
Lieber nit raus?
Hausenitraus Hauseraus
Hauseritraus
Hausenaus
Rauserauserauserause ......
3
Fisches Nachtgesang
(Thema und Variationen)
Var. 1 Fischgesang übersetzt
Var. 2 Mit sehr tiefer Empfindung
Var. 3 Fischgesang verstärkt
Var. 4 Fischgesang aufgetaucht
Var. 5 Fischtänze
Var. 6 Verkürzter Fischgesang für
Zuhörer mit geringer
Konzentrationsfähigkeit
Galgenkindes Wiegenlied
Die Schildkrökröte
Das Gebet
Schlaf, Kindlein, schlaf,
am Himmel steht ein Schaf;
das Schaf, das ist aus Wasserdampf
und kämpft wie du den Lebenskampf.
Schlaf, Kindlein, schlaf.
›Ich bin nun tausend Jahre alt
und werde täglich älter;
der Gotenkönig Theobald
erzog mich im Behälter.
Die Rehlein beten zur Nacht,
hab acht!
Seitdem ist mancherlei geschehn,
doch weiß ich nichts davon;
zur Zeit, da läßt für Geld mich sehn
ein Kaufmann zu Heilbronn.
Halb zehn!
Schlaf, Kindlein, schlaf,
die Sonne frißt das Schaf,
sie leckt es weg vom blauen Grund
mit langer Zunge wie ein Hund.
Schlaf, Kindlein, schlaf.
Schlaf, Kindlein, schlaf.
Nun ist es fort, das Schaf.
Es kommt der Mond und schilt sein Weib;
die läuft ihm weg, das Schaf im Leib.
Schlaf, Kindlein, schlaf.
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Halb neun!
Halb elf!
Halb zwölf!
Ich kenne nicht des Todes Bild
und nicht des Sterbens Nöte:
Ich bin die Schild – ich bin die Schild –
Ich bin die Schild – krö – kröte.‹
Zwölf!
Dle Rehlein beten zur Nacht,
hab acht!
Sie falten die kleinen
Zehlein,
die Rehlein.
Denkmalswunsch
Das Wasser
Setze mir ein Denkmal, cher,
ganz aus Zucker, tief im Meer.
Ohne Wort, ohne Wort
rinnt das Wasser immerfort;
andernfalls, andernfalls
spräch’ es doch nichts andres als:
Ein Süßwassersee, zwar kurz,
werd ich dann nach meinem Sturz;
doch so lang, daß Fische, hundert,
nehmen einen Schluck verwundert.
Bier und Brot, Lieb und Treu, –
und das wäre auch nicht neu.
Dieses zeigt, dieses zeigt,
daß das Wasser besser schweigt.
Diese ißt in Hamburg und
Bremen dann des Menschen Mund.
Wiederum in eure Kreise
komm ich so auf gute Weise,
während, werd ich Stein und Erz,
nur ein Vogel seinen Sterz
oder gar ein Mensch von Wert
seinen Witz auf mich entleert.
CHRISTIAN MORGENSTERN
5
»Setze mir ein Denkmal,
ganz aus Zucker, tief im Meer«
Chor- und Ensemblemusik aus fünf Jahrhunderten
Denkmäler müssen nicht notwendigerweise aus Bronze oder Stein
sein. Ob diese Einsicht am Hofe Williams III. von England verbreitet
war, ist nicht bekannt. Allerdings erhielt Henry Purcell von dort
ab 1689 alljährlich einen Auftrag zur Komposition einer Ode zum
Geburtstag von Königin Mary II. Purcells sechstes und damit letztes
Werk zu diesem Anlass wurde im April 1694 aufgeführt (die Königin
starb Ende des Jahres). Die neunsätzige Ode beginnt mit einer als
»Sinfonia« bezeichneten Ouvertüre, ihr folgt der Eingangschor
»Come, ye sons of arts« (»Kommt, ihr Söhne der Künste«), der ihr
den Titel gibt. »Sound the trumpet« steht an dritter Stelle: ein
Duett, in dem Purcell über einem zweitaktigen modulierenden Basso
ostinato statt wirklicher Trompeten die Sänger Trompeten imitieren
6
lässt. In den weiteren Sätzen werden Tugend, Gnade und Reiz
besungen, die die Gefeierte auszeichnen und ihren Ehrentag zu
einem Tag des Jubels machen sollen. Die Ode »Come, ye sons of
arts, obwohl nur in einer Jahrzehnte nach Purcells Tod entstandenen
handschriftlichen Partitur von fremder Hand überliefert, wurde eines
der bekanntesten und beliebtesten Werke des »Britischen Orpheus«,
und mit ihm erhielt auch Mary II. von England einen Platz in einer
Seitenloge der Musikgeschichte.
Im Jahre 1680 komponierte der damals 21-Jährige Purcell für das
traditionelle Violen-Consort seine drei- bis siebenteiligen Fantasias,
musikalische Zeugnisse und reinster künstlerischer Ausdruck jenes
Zeitalters der englischen Kulturgeschichte, in dem Musik, Poesie,
Theater und Design in einem dynamischen, schöpferischen Verhältnis
aufeinandertrafen – während die modernen Violine die ältere Viola da
Gamba bereits zu verdrängen begann. Purcells Fantasien überraschen
heute mit ungewöhnlichen harmonischen Wendungen und eine Fülle
von unterschiedlichen Stimmungen, hervorgerufen durch häufigen
Wechsel von Tempo, Harmonie, Dynamik und Artikulation. Wie
beim Musizieren im Consort üblich, herrscht zwischen den Stimmen
absolute Balance, keine ist führend (wie etwa im späteren Streichquartett üblich). Die nicht hierarchische Ordnung der Stimmen erzeugt die besondere Transparenz des polyphonen Stimmengeflechts
und erfordert eine Musizierhaltung, die für moderne Kammermusikensembles verschiedener Besetzung eine reizvolle Herausforderung an
die eigene Spielkultur darstellt. So hat der niederländische Komponist
Steve Martland die Fantasia 6 für Saxophonquartett bearbeitet.
Wie Henry Purcell hat auch Johann Sebastian Bach verschiedene
Huldigungsmusiken für adlige Auftraggeber komponiert. Die Kantate
Nr. 201 »Der Streit zwischen Phoebus und Pan« mit dem Schlusschor »Labt das Herz, ihr holden Saiten« entstand jedoch für die
im Zimmermannschen Kaffeehaus stattfindende Konzertreihe des
Leipziger Collegium musicum. Die Kantate erklang wahrscheinlich
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Lera Auerbach
Lera Auerbach wurde in Tscheljabinsk (Ural) am Rande Sibiriens
geboren. Im Alter von zwölf Jahren schrieb sie ihre erste Oper.
Auerbach absolvierte die New Yorker Juilliard School in den Fächern
Klavier und Komposition. Daneben studierte sie Vergleichende
Literaturwissenschaft an der Columbia University.
Am 1. Mai 2002 gab sie ihr Debüt in der Carnegie Hall, wo sie ihre
eigene Suite für Violine, Klavier und Streichorchester op. 60 mit Gidon
Kremer und der Kremerata Baltica aufführte. Seitdem ist die weltweite Karriere der Komponistin, Dichterin und Pianistin in Personalunion nicht mehr aufzuhalten.
Die junge Komponistin ist bereits als Pianistin in solch prominenten
Konzertsälen wie der New Yorker Carnegie Hall, dem Lincoln Center,
dem Münchner Herkulessaal, im Konzerthaus von Oslo und im
Kennedy Center Washington aufgetreten.
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Lera Auerbachs Musik scheint vordergründig traditionellen Einflüssen
stark verpflichtet zu sein. Für sie ist es kein Widerspruch, Tonalität
und klassische Formsprache zu nutzen, um neue Wege zu finden. Bei
näherem Hinhören eröffnet sich ein ganzer Kosmos ungewohnter
Klänge, Farben und Verfahrensweisen, der in vielerlei Hinsicht einen
weit entwickelten Personalstil prägen.
1729 zur Eröffnung der ersten von Bach geleiteten Konzertsaison,
und das Thema der Komposition war gewiss nicht zufällig gewählt.
Denn der mythologische Wettstreit zwischen Phoebus / Apollo und
Pan beschreibt nach abendländischem Deutungsmuster die Polarität
zwischen musikalischer Primitivität und verfeinerter Hochkultur.
Der Ausgang des Wettstreits mit dem Sieg des Phoebus untermauert Bachs Position als Vertreter einer »gelehrten«, der Würde
der Tonkunst angemessenen Musik, die das Herz mit Kunst und
Anmut labt.
Maurice Duruflé, Organist der Pariser Kirche St. Étienne-du-Mont,
ist als Konzertorganist und Komponist von Orgelmusik und geistlicher
Chormusik weltweit bekannt geworden. Seine Vertonung des »Tota
pulchra es Maria« entstand 1960 als zweite seiner Vier Motetten
auf gregorianische Themen op. 10. »Tota pulchra es Maria« ist
ein altes christliches Gebet, das seit dem vierten Jahrhundert nachgewiesen und seit dem 14. Jahrhundert in seiner heutigen Fassung
verbreitet ist. Es beruht auf Versen aus dem Alten Testament – aus
dem Hohelied und dem Matthäusevangelium – und preist die Vollkommenheit, Schönheit und Reinheit der Gottesmutter Maria. Die
einzelnen Verse des Gebets werden als Antiphonen in der Liturgie
zum Fest Maria Empfängnis (8. Dezember) verwendet. Berühmte
Vertonungen stammen unter anderem von Guillaume Du Fay
(15. Jahrhundert), Francisco Guerrero (16.Jahrhundert), Grzegorz
Gerwazy Gorczycki (17. Jahrhundert) Ernest Chausson und Robert
Schumann (19. Jahrhundert).
Der ungarische Komponist György Orbán, geboren in Siebenbürgen, studierte und lehrte an der Musikakademie in Cluj-Napoca
und emigrierte 1979 nach Ungarn, wo er 1982 eine Professur für
Komposition an der Franz-Liszt-Musikakademie Budapest erhielt.
Unter seinen Chorkompositionen finden sich zahlreiche geistliche
Werke, darunter auch »Lauda Sion salvatorem« (»Lobe, Zion,
den Erlöser«). Er verwendet dafür Teile der ca. 1264 von Thomas
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von Aquin in päpstlichem Auftrag verfassten Sequenz zum damals
neu eingeführten Fronleichnamsfest. Ihre Strophen verdeutlichen
auf einprägsame Weise die Lehre über die wahrhafte Gegenwart
von Leib und Blut Christi in der Eucharistie. Orbán überführt den
uralten Hymnus in seinem durch Wechsel von Metrum, Rhythmus
und Motivik vierteilig gegliederten Werk in eine schwungvolle, zeitgemäße Ausdrucksweise.
Javier Busto wurde in Hondarriba im Baskenland geboren und
wurde zunächst Mediziner, bevor er sich – zunächst als Autodidakt – der Musik zuwandte. Mit einer professionellen Ausbildung
zum Chorleiter begann schließlich seine Karriere als Chorleiter und
Komponist, die ihn über Spanien hinaus bekannt machte. Er gründete
mehrere Chöre, mit er zahlreiche Preise bei Chorwettbewerben in
Spanien, Frankreich, Italien, Österreich und Deutschland gewann.
Seine Chorkompositionen wurden bei internationalen Festivals aufgeführt. Er gibt Kurse in Chorleitung und ist auch als Jurymitglied bei
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Kompositions- und Chorwettbewerben international tätig. Das
»Salve Regina« (»Gegrüßt seist du, Königin«) ist die an die Gottesmutter gerichtete Antiphon, die seit dem 13. Jh. das tägliche Stundengebet der Kirche beschließt. Am Ende der Komplet bzw. Vesper wird
Maria, die Mutter des Erlösers, die Himmelskönigin gegrüßt und um
ihre Fürsprache angerufen. Bis zur Liturgiereform des II. Vaticanums
war das »Salve Regina« der liturgischen Zeit »im Jahreskreis«
außerhalb der großen Festzeiten zugeordnet und gehört mittlerweile
in Vertonungen wie derjenigen Javier Bustos zum so anspruchsvollen
wie populären Chorrepertoire.
Text und Musik seines Oratoriums »Elias« haben Felix Mendelssohn-Bartholdy zehn Jahre lang beschäftigt, bevor das Werk
schließlich 1846 in Birmingham zur Aufführung kam. Die Geschichte
um Auftrag, Glaubenskampf und Entrückung des biblischen Propheten
gab ihm, wie er seinem Freund Carl Klingemann am 18. Februar 1837
schrieb, Gelegenheit zu »recht dicken, schweren und vollen Chören«,
die er dem an der Handlung beteiligten dem Volk Israel und der Baalspriesterschaft zugedacht hatte. Zur klanglichen Wucht dieser Chöre
und zur Dramatik des Geschehens bildet das A-cappella-Terzett der
Engel »Hebe deine Augen auf« aus dem zweiten Teil des Werkes
einen wirkungsvollen lyrischen Kontrast. Losgelöst aus dem Werkzusammenhang behauptet es sich auch zu verschiedenen gottesdienstlichen Anlässen, im Konzert und in der Hausmusik.
Der belgische Komponist Kurt Bikkembergs hatte bereits
bedeutende Positionen als Chorleiter inne, unter anderem an der
Flämischen Oper, an der Brüsseler Kathedrale Sankt Michael und
Gudula sowie als Chorleiter und künstlerischer Leiter des EuroChorAGEC. Derzeit ist er Chorleiter und Professor für Chorleitung und
Komposition am LUCA-ARTS Campus Lemmens Institut in Leuven,
künstlerischer Leiter der Capella di Voce und des niederländischen
Studentenkammerchores sowie Gastdirigent des flämischen Rundfunkchores. Sein kompositorisches Schaffen umfasst neben allen
Arten von Chorwerken, Kammermusik und Orchesterkompositionen auch Ballettmusik, drei Oratorien und eine Reihe von
Kantaten. Er ist bestrebt, insbesondere die geistliche Chormusik durch persönliche Erfahrung als Chorleiter und Komponist
zu erneuern und gleichzeitig ihrer reichen Tradition verbunden zu
bleiben. Zu seinen »Psalmi novi« erklärte er: »Junge Menschen
benötigen Musik, zeitgenössischen Musik, um ihre persönliche Einstellung zum Leben auszudrücken.« »Psalmi novi« versuchten das
durch die Neuinterpretation bzw. Neuübersetzung biblischer Texte,
durch expressive Rhythmen und neuartige Sprech-Gesangs-und
Stimmtechniken sowie durch verschiedene unkonventionelle Mittel
der Klangerzeugung.
Da pacem Domine von Arvo Pärt entstand im Auftrag von Jordi
Savall für ein Friedenskonzert, das am 1. Juli 2004 in Barcelona
zum Gedenken an die Opfer des Bombenanschlags von Madrid am
11. März 2004 stattfand. Seitdem wird Da pacem Domine in Spanien
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LERA AUERBACH
geb. 1973 in Tscheljabinsk (Ural)
»Galgenlieder« für Saxophonquartett und Kinderchor nach
Gedichten von Christian Morgenstern
Entstehung:
Originalfassung für Saxophonquartett und Frauenchor: 2013
Fassung für Saxophonquartett und Kinderchor: 2015
Uraufführung:
Originalfassung für Saxophonquartett und Frauenchor: 25. Mai 2013, Köln,
Trinitatis-Kirche / Christine Rall (SSax), Elliot Riley (ASax), Bruce Weinberger
(TSax), Kenneth Coon (BarSax) / Frauenstimmen des WDR Chors / Nicholas Kok,
Leitung
Dauer: ca. 32 Minuten
Besetzung:
4 Saxophone (Sopran / Alt / Tenor / Bariton)
Kinderchor
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jedes Jahr zum Gedenken an die Opfer des Anschlags von 2004 aufgeführt. Der Text entstammt einer gregorianischen Antiphon aus dem
9. Jahrhundert, die ihrerseits auf Bibelversen beruht. Die Struktur von
Pärts Musik zu dem Friedensgebet ist von Klang, Intonation und rudimentären Harmonien bestimmt, die rhythmische Impulse auf subtile
Weise überlagern und die Musik zu meditativer Stille formen. Pärt
hatte schon während der Arbeit an dem Werk variable Besetzungen
für die vierstimmige Partitur ins Auge gefasst, und so existiert »Da
pacem Domine« heute in mehreren nicht nur vokalen, sondern auch
rein instrumentalen Besetzungen.
Giovanni Gabrielis Canzona prima »La Spiritata« wurde
1608 erstmals veröffentlicht. Der Hinweis »per sonare con ogni
sorte di stromenti« (»für jede Art von Instrumenten«) erlaubt
seitdem eine vielfältige Besetzung, die über die Besetzung der Alta
Capella des Renaissance- und Barockzeitalters mit ihren »lauten«
Blasinstrumenten – Schalmei, Pommer, Dulzian, Posaune und Zink –
hinausgeht. Gabrielis Canzona ist ein markantes Beispiel einer AltaCapella-Kompisition der venezianischen Schule.
Obwohl der schwedische Kompinist Arne Mellnäs in seiner Heimat
als technischer Innovator und insbesondere für die Einführung
avantgardistischer Strömungen in die schwedische Musik hoch
geschätzt wird, ist er hierzulande bisher selbst Kennern zeitgenössischer Musik weitgehend unbekannt geblieben. Er studierte
zunächst in Stockholm, später in Berlin bei Boris Blacher, bei Max
Deutsch in Paris und bei György Ligeti in Wien und erweiterte seinen
kompositorischen Möglichkeiten durch ein Studium elektronischer
Musik. In den 1960er Jahren war er bei den Darmstädter Kursen
präsent. Er lehrte am Königlichen Konservatorium Stockholm und
hinterließ nach seinem Tode 2002 ein reichhaltiges, verschiedene
Genres umfassendes Schaffen. »Aglepta« für Kinderchor ist die
Vertonung einer alten, nicht übersetzbaren Zauberformel, der
folgende Erklärung vorangestellt ist: »Um einen Feind ohne Antwort
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zu lassen, sage diese Worte zu ihm: Aglaria Pidhol garia Ananus
Quepta, und blase in seine Richtung; dann wird er nicht wissen,
wohin er sich wenden soll, und kann dir nicht antworten.« Über die
Herkunft der Zauberformel gehen die Ansichten auseinander, manche
halten sie für einen alten Dialekt aus Småland.
Christian Morgenstern schrieb seine Galgenlieder einst unter dem
Motto »Im ächten Manne ist ein Kind versteckt: das will spielen«,
und tatsächlich hat die vermeintlich kindliche Haltung der sprachspielerischen Gedichte ihre doppelbödige Natur oft vergessen lassen.
Doch in den scheinbar willkürlichen Sprach- und Silbenspielen,
die die Sprache aus ihrer semantischen Funktion lösen, offenbart
sich beim zweiten Blick eine subversive Qualität der Dichtungen,
die den landläufigen Gebrauch von Sprache – denjenigen zur Zeit
Morgensterns und den heutigen – in Manieristische, Groteske, ins
Übertriebene oder Sinnentleerte spiegeln. Reimspiel und Klangspiel,
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sprachrhythmische Spiele, Wiederholung und Gleichklang, Sprachornament und Arabeske – solche in den Galgenliedern erkennbare
Elemente finden sich auch in Lera Auerbachs Komposition
»Galgenlieder«. Sie wurde 2013 in Köln in der Originalversion für
Saxophonquartett und Frauenchor uraufgeführt – ein immaterielles
Denkmal für Morgensterns Sprachkunst, das den Beginn einer
intensiven Zusammenarbeit von Lera Auerbach mit dem Raschèr
Saxophone Quartet markierte. Dazu schreibt Elliot Riley, Mitglied des
Ensembles:
»Die Zusammenarbeit zwischen Lera Auerbach und uns schien
wie vorherbestimmt. Ende November 2012 waren wir eingeladen
worden, einen Meisterkurs an der Musikhochschule in Nürnberg zu
leiten. Lera war mit der Uraufführung ihres Balletts ›Faust‹ im Theater
derselben Stadt beschäftigt, fand aber Zeit, uns bei unserem Kurs
zu treffen und kennen zu lernen. Dort hatten wir ein Seminar für
die Studenten gegeben, in dem wir die Lieblingsbeispiele unseres
Repertoires anspielen konnten. So hatte Lera die Möglichkeit, kurze
Hörbeispiele, Partituren etc. aus unserer Welt zu erleben. Danach
haben wir sowohl Fugen Johann Sebastian Bachs als auch
Ausschnitte aus der uns gewidmeten »Music for Saxophones« des
holländischen Komponisten Tristan Keuris für sie gespielt. Dass Lera
eine Komponistin von Weltruhm ist, steht außer Frage. Aber dieses
Treffen ermöglichte ein wirklich persönliches und musikalisches
Kennenlernen, bevor Lera mit dem kompositorischen Prozess
beginnen konnte. So entstanden die Galgenlieder für Frauenchor
und Saxophonquartett. Schon damals hatte Lera die Idee, dass
dieses Werk auch mit Kinderchor möglich wäre. Vielleicht kam der
Gedanke unter anderem wegen des Titels des 8. Satzes zu Stande:
»Galgenkindes Wiegenlied«? Diese Idee erforderte die komplette
Überarbeitung der Partitur. Um den Traum zu verwirklichen, hat
unser ehemaliger Kollege im Raschèr Saxophon Quartett und
aktueller Manager Bruce Weinberger die Initiative ergriffen, eine
würdige Uraufführungsmöglichkeit zu finden. Mit dem Kinderchor
der Philharmonie Dresden, Professor Gunter Berger als Dirigenten
und der Frauenkirche als Uraufführungsort ist dieser Traum nun wahr
geworden!
Bruce Weinberger träumt aber auch weiter. Durch diese Komposition
werden bestimmt andere KomponistInnen von den klanglichen
Möglichkeiten dieser Besetzung verführt werden. Dank solcher
Impulse entstehen buchstäblich neue Genres. Doch das sind andere
Lieder für einen anderen Tag. Die Galgenlieder sind ein Juwel in
unserem Repertoire und es ist für uns eine ganz besondere Ehre,
dieses einmalige und besondere Werk mit Kinderstimmen aus der
Taufe zu heben.«
Johanna Andrea Wolter
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Philharmonischer Kinderchor Dresden
Der Philharmonische Kinderchor Dresden, 1967 auf Anregung von
Kurt Masur gegründet, gehört zu den führenden Kinderchören in
Deutschland. Er spielt im Dresdner Musikleben und als ihr Botschafter
im In- und Ausland eine wichtige Rolle. Hiervon zeugen erste Preise
bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben sowie
Konzertreisen in die bedeutenden Musikstädte Deutschlands, nach
Japan, China, Australien, Afrika, in die USA und in die Vereinigten
Arabischen Emirate. In Dresden ist der Kinderchor Gastgeber des
Internationalen Kinderchorfestivals.
Der Philharmonische Kinderchor wirkt mit bei chorsinfonischen
Konzerten und profiliert sich mit eigenen Konzerten. Das Repertoire
reicht von Musik des 16. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischen
Chorwerken, die bisweilen vom Kinderchor beauftragt und uraufgeführt wurden; Volkslieder und »Crossover« gehören ebenfalls
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dazu. Mehrere CD-Aufnahmen zeugen von der musikalischen
Vielseitigkeit und breitgefächerten Stilistik des Philharmonischen
Kinderchores.
Mit Beginn der Spielzeit 2012 / 2013 übernahm Prof. Gunter Berger
die Leitung des Philharmonischen Kinderchores Dresden.
Gunter Berger | Einstudierung und Leitung
Prof. Gunter Berger, geb. 1962 in Greifswald, erhielt seine
musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik »Franz Liszt«
Weimar (Schulmusik), an der Hochschule für Musik und Theater »Felix
Mendelssohn Bartholdy« Leipzig (Orchesterdirigieren) und bei den
»Wiener Meisterkursen« im Internationalen Wiener Musikseminar.
Nach dem Studium begann er seine Tätigkeit als Musikpädagoge und
Chorleiteiter in Leipzig.
Von 1990 bis 2011 war
Gunter Berger Dirigent des
MDR Kinderchores in Leipzig.
Neben chorsinfonischer Konzerten gemeinsam mit dem
MDR Orchester und MDR Chor,
gehörten eigene Konzerte und
zahlreiche Fernseh-, Rundfunkund CD-Produktionen, sowie
Konzertreisen im In- und Ausland zu seinen ständigen Aufgaben. Darüber hinaus leitete Gunter
Berger verschiedene Erwachsenenchöre, wie den Gewandhauschor
Leipzig und die Berliner Cappella.
Von 2009 bis 2012 unterrichtete Gunter Berger das Fach Chorleitung
an der Hochschule für Musik »Franz Liszt« in Weimar. Gunter Berger
gehört dem Musikrat des Deutschen Chorverbandes an.
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Raschèr Saxophone Quartet
Die »Wiener Zeitung« nannte das Quartett die »ungekrönten Könige
des Saxophons« und ein Kritiker der »Welt« behauptete, »wenn
es eine olympische Disziplin des virtuosen Bläserspiels gäbe, dann
müsste das ›Raschèr Saxophone Quartett‹ aus den USA unbedingt
eine Goldmedaille erhalten.«
Seit seiner Gründung 1969 trat das Raschèr Saxophon Quartett
regelmäßig in den bedeutendsten Konzertsälen der Vereinigten
Staaten, Asien und Europas auf. Das Ensemble setzt eine Tradition
fort, die in den 30er Jahren von Sigurd Raschèr, dem Pionier des
klassischen Saxophons und Gründer des Quartetts, begonnen wurde.
Er regte viele Komponisten an, Stücke für ihn zu schreiben. In ganz
ähnlicher Weise hat das Quartett über 350 Komponisten inspiriert,
ihm Werke zu widmen, u. a.: Aho, Berio, Bergman, Bialas, Denhoff,
Donatoni, Firsowa, Franke, Glass und Gubaidulina.
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Diese Komponisten waren begeistert von der einmaligen homogenen Tonqualität, der Virtuosität und der dynamischen Interpretation
alter und neuer Musik der vier Musiker. Bezüglich ihrer BachInterpretationen schrieb der Musikwissenschaftler Ulrich Dibelius,
dass wenn das Raschèr Quartet Bach spielt, »die Musik eine
seraphische Aura erhält – als hätten Orgel und Streichquartett sich
miteinander vermischt.«
Zahlreiche Komponisten sind fasziniert von der Kombination der
»Raschèrs« mit Orchester. Auch dafür wurden mehr als 40 neue
Werke komponiert und mit namhaften Ensembles aufgeführt.
Neben zahlreichen Konzerten als Quartett und der Zusammenarbeit
mit weltweit führenden Orchestern, tritt das Raschèr Quartet auch
mit vielen verschiedenen Instrumental- und Gesangsformationen auf,
so zum Beispiel mit Christian Lindberg, dem Nederlands Kamerkoor,
dem RIAS-Kammerchor, dem Estonian Chamber Choir, den BBC
Singers und dem Chor des NDR.
»Seit seiner Gründung 1969 haben mehr als 350 Komponisten für das
Raschèr Saxophonquartett komponiert. Diese Zahl, oder überhaupt eine
Zahl bleibt aber nur eine Zahl, wenn eine gewisse Liebe und Qualität
nicht dahinter steckt. Damit ein Werk wirklich einem Interpreten oder
Ensemble auf den Leib geschrieben werden kann, müssen viele Faktoren
zusammenkommen. Vor allem ist ein persönliches Treffen zwischen den
Musikern und dem komponierenden Künstler sehr wichtig. So können
wir unsere Saxophone live demonstrieren und der oder die KomponistIn
kann sogleich auf unsere Klänge reagieren und mit uns Neues entdecken.
Das ist für mich persönlich ein besonderer Höhepunkt im RSQ. Manchmal
entstehen neue Effekte, und die scheinbaren Grenzen der Möglichkeiten
auf dem Saxophon werden verschoben. Dieser Prozess bedeutet Arbeit,
aber er kommt einem eher wie eine spielerische Entdeckungsreise vor.
Da das Saxophon noch so jung ist, leisten wir immer noch Pionierarbeit und die gesamten klanglichen Möglichkeiten des Instrumentes
sind noch nicht erforscht.« (Elliot Riley)
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Impressum
Dresdner Philharmonie Spielzeit 2014 | 2015
Postfach 120 424 · 01005 Dresden
Chefdirigent: Prof. Michael Sanderling
Ehrendirigent: Prof. Kurt Masur
Erster Gastdirigent: Bertrand de Billy
Intendanz: Frauke Roth
Grafische Gestaltung: www.victoriabraunschweig.de
Druck: Elbtal Druck & Kartonagen GmbH · + 49 (0) 351 | 21 30 35 - 0
Blumen: Creativ Floristik Laubner GmbH
Preis: 2,00 Euro
www.dresdnerphilharmonie.de
Redaktion: Adelheid Schloemann
Der Text von Johanna Andrea Wolter ist ein Originalbeitrag für dieses Heft.
Bildnachweise: Titelfotos: Marco Borggreve; Bildarchiv d. Dresdner Philharmonie.
Philharmonischer Chor Dresden: Marko Kubitz; Gunter Berger: Marco Borggreve;
Raschèr: Felix Broede.
Hinweis: Wo möglich, haben wir die Inhaber aller Urheberrechte der Illustrationen
ausfindig gemacht. Sollte dies im Einzelfall nicht ausreichend gelungen oder es zu
Fehlern gekommen sein, bitten wir die Urheber, sich bei uns zu melden, damit wir
berechtigten Forderungen umgehend nachkommen können.
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Wir machen darauf aufmerksam, dass Ton- und / oder Bildaufnahmen unserer Aufführungen durch jede Art elektronischer Geräte strikt untersagt sind.
Zuwiderhandlungen sind nach dem Urheberrechtsgesetz strafbar.
TENÖRE GESUCHT!
Der Philharmonische Chor sucht engagierte Tenöre mit Notenkenntnissen und Chorerfahrungen. Bitte
melden Sie sich zum Vorsingen in unserem Chorbüro an. Wir freuen uns auf Sie!
CHORBÜRO
Angelika Ernst // Inspizientin
Am Brauhaus 8 · 01099 Dresden
0351 | 4 866 365
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[email protected]
Erste Anhörung
Konzertsaal der Hochschule für Musik Dresden
Uraufführungen von Kompositionsstudenten der HfM Dresden
Faidra Chafta-Douka Point A
Carlos G. Hernández Orchesterstück
Barblina Meierhans [von Artefakten] - Skizzen für Orchester
Julio Zú˜niga „mein liebstes Bild“ für Orchester und Elektronik
Dresdner Philharmonie
Dirigent: Leslie Suganandarajah
Moderation: Jörn Peter Hiekel
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Eine Kooperation mit der Dresdner Philharmonie
im Rahmen von KlangNetz Dresden.
www.klangnetz-dresden.de
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Mo 18. Mai 2015 l 18:00