Komplexe Rechnung einer angeregten Schwingung

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Fachhochschule Köln
University of Applied Sciences Cologne
Institute of Automotive Engineering
NVH Laboratory
„angeregte Schwingung eines
gedämpften Systems“ und
Komplexe Zahlen
Von Alexander Mick, Mai 2015
Diese Unterlagen sind ausschließlich zu Unterrichtszwecken zu verwenden.
Jede Art der Vervielfältigung, auch auszugsweise, ist nicht gestattet!
Komplexe Zahlen in der Gauß‘schen Zahlenebene
Es gilt : π’ŠπŸ = −𝟏
Eine Komplexe Zahl z besteht aus einem Realteil Re(z) und einem Imaginärteil Im(z) :
z= 𝑹𝑹 𝒛 + π’Š ∗ 𝑰𝑰 𝒛 = 𝒂 + 𝒃𝒃
Eine Möglichkeit, die komplexe Zahl als Vektor darzustellen ist die
Verwendung der Gaußsche Zahlenebene, bei der der Realteil auf der
Abzisse, der Imaginärteil auf der Ordinate dargestellt wird.
Somit lässt sich die Zahl z auch in Polarkoordinaten unter
Verwendung des Winkels πœ‘ und des Betrages 𝑧 = π‘Ÿ darstellen:
π‘Ž = cos πœ‘ ∗ π‘Ÿ
b= sin πœ‘ ∗ π‘Ÿ
⇒ 𝑧 = cos πœ‘ ∗ π‘Ÿ + 𝑖 ∗ sin πœ‘ ∗ π‘Ÿ = π‘Ÿ ∗ cos πœ‘ + 𝑖 ∗ sin πœ‘
Unter Verwendung der Euler‘schen Formel:
𝑒 π‘–πœ‘ = cos πœ‘ + 𝑖 ∗ sin πœ‘
Ergibt sich: 𝒛 = 𝒓 ∗ π’†π’Šπ‹
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2
Multiplikation von komplexen Zahlen
Es sollen die beiden Komplexen Zahlen multipliziert werden
𝑧1 = π‘Ž1 + 𝑏1 ∗ 𝑖 = π‘Ÿ1 ∗ 𝑒 π‘–πœ‘
𝑧2 = π‘Ž2 + 𝑏2 ∗ 𝑖 = π‘Ÿ2 ∗ 𝑒 π‘–πœ“
𝑧1 ∗ 𝑧2 = π‘Ž1 + 𝑏1 ∗ 𝑖 ∗ π‘Ž2 + 𝑏2 ∗ 𝑖 = π‘Ž1 𝑏1 + π‘Ž1 𝑏2 𝑖 + 𝑏1 π‘Ž2 𝑖 + 𝑏1 𝑏2 𝑖 2 = π‘Ž1 𝑏1 − 𝑏1 𝑏2 + π‘Ž1 𝑏2 + 𝑏1 π‘Ž2 𝑖
Im
π‘Ÿ1
πœ‰
Besonders interessant ist hierbei die Verwendung der Gauß‘schen Zahlenebene:
𝑧2
πœ“
𝑧
πœ‘1
𝑧3 = 𝑧1 ∗ 𝑧2 = π‘Ÿ1 ∗ 𝑒 π‘–πœ‘ ∗ π‘Ÿ2 ∗ 𝑒 π‘–πœ“ = π‘Ÿ1 ∗ π‘Ÿ2 𝑒 π‘–πœ‘ 𝑒 π‘–πœ“ = π‘Ÿ1 ∗ π‘Ÿ2 𝑒 𝑖
πœ‘+πœ“
= π‘Ÿ3 ∗ 𝑒 π‘–πœ‰
Es werden also beim Multiplizieren die Winkel addiert und die Beträge multipliziert !!
Re
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3
Beschreibung einer harmonischen Schwingung durch komplexe
Zahlen
•
Die Elogation einer harmonischen Schwingung kann
mithilfe der komplexen Zahl 𝑧 𝑑 = 𝑧 ∗ 𝑒 𝑖∗πœ”πœ”
beschrieben werden. Dabei wird die Elogation als
physikalisch messbare Größe nur durch den
Realteil Re(z) beschrieben. Ähnlich wie im
Zeigermodell kann der Realteil als vertikale
Projektion des drehenden Vektors z betrachtet
werden. Selbstredend gibt der Winkel πœ‘ = πœ”πœ” den
Phasenwinkel und der Betrag 𝑧 der komplexen
Zahl die maximale Elogation an.
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4
Angeregtes gedämpftes System
Es soll ein gedämpftes Schwingungssystem, das durch eine äußere Kraft periodisch angeregt wird durch
Eine Rechnung mit komplexen Zahlen betrachtet werden. Die hier vorgestellten Rechnungen sind hauptsächlich
Dem Buch „klassische Mechanik“ von Prof. Nolting entnommen Die Nummerierung der Formeln in dieser Präsentation
richten sich nach den Nummerierungen im Buch von Prof. Nolting !!
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5
Angeregtes gedämpftes System
Kräftegleichgewicht:
�𝑑
π‘šπ‘§Μˆ + 𝛼 ∗ 𝑧̇ + π‘˜ ∗ 𝑧 = 𝑓 ∗ 𝑒 π‘–πœ”
Reibung:
𝐹𝑅𝑅𝑅𝑅𝑅𝑅𝑅 = 𝛼 ∗ 𝑧̇
𝛼
𝛽=
2π‘š
Anregende Kraft:
�𝑑
𝐹𝐴𝐴𝐴𝐴𝐴𝐴𝐴𝐴 = 𝑓 ∗ 𝑒 π‘–πœ”
⇔ π‘§Μˆ +
2𝛼
π‘˜
𝑓
�𝑑
∗ 𝑧̇ + ∗ 𝑧 = ∗ 𝑒 π‘–πœ”
2π‘š
π‘š
π‘š
⇔ π‘§Μˆ + 2𝛽 ∗ 𝑧̇ + πœ”0 2 ∗ 𝑧 =
Charakterisierung der Eigenfrequenz:
πœ”0 =
𝑓
�𝑑
∗ 𝑒 π‘–πœ”
π‘š
π‘˜
π‘š
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6
Lösen der DGL
Folgende Differentialgleichung muss gelöst werden:
⇔ π‘§Μˆ + 2𝛽 ∗ 𝑧̇ + πœ”0 2 ∗ 𝑧 =
𝑓
π‘š
�𝑑
∗ 𝑒 π‘–πœ”
(2.189)
Da das angeregte System nach einer Einschwingzeit dem anregenden Kraft folgen wird, liegt folgender Ansatz
nahe:
�𝑑
𝑧 𝑑 = 𝐴 ∗ 𝑒 π‘–πœ”
A ist komplex !!
�𝑑
π‘–πœ”
�𝑒
𝑧̇ 𝑑 = 𝐴 ∗ π‘–πœ”
�𝑑
�𝑑
�𝑑
2 2 π‘–πœ”
π‘§Μˆ 𝑑 = 𝐴 ∗ 𝑖 πœ”
οΏ½ 𝑒
= 𝐴 ∗ −1 πœ”
οΏ½ 2 𝑒 π‘–πœ”
= −𝐴 ∗ πœ”
οΏ½ 2 𝑒 π‘–πœ”
Werden die Funktionen in die Gleichung (2.189) eingesetzt, ergibt sich:
𝑓
�𝑑
�𝑑
�𝑑
�𝑑
−𝐴 ∗ πœ”
οΏ½ 2 𝑒 π‘–πœ”
+ 2β 𝐴 ∗ π‘–πœ”
�𝑒 π‘–πœ”
+ πœ”0 2 ∗ 𝐴 ∗ 𝑒 π‘–πœ”
= ∗ 𝑒 π‘–πœ”
π‘š
�𝑑
⇔ 𝐴 −πœ”
οΏ½ 2 + 2π›½π‘–πœ”
οΏ½ + πœ”0 2 𝑒 π‘–πœ”
=
�𝑑
Da 𝑒 π‘–πœ”
≠ 0 muss gelten:
𝐴 −πœ”
οΏ½ 2 + 2π›½π‘–πœ”
οΏ½ + πœ”0 2 −
𝑓
�𝑑
∗ 𝑒 π‘–πœ”
π‘š
𝑓 π‘–πœ”
𝑒 �𝑑 = 0
π‘š
𝐴 −πœ”
οΏ½ 2 + 2π›½π‘–πœ”
οΏ½ + πœ”0 2 −
𝑓
=0
π‘š
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7
Lösen der DGL (ii)
�𝑑
Da 𝑒 π‘–πœ”
≠ 0 muss gelten:
𝐴=
𝐴 −πœ”
οΏ½ 2 + 2π›½π‘–πœ”
οΏ½ + πœ”0 2 −
𝑓
=0
π‘š
𝑓
1
𝑓
1
𝑓
1
𝑓
1
(πœ”
οΏ½ 2 −πœ”0 2 ) + 2π›½π‘–πœ”
οΏ½
∗
=
−
∗
=
−
∗
=
−
∗
∗
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
οΏ½ + 2π›½π‘–πœ”
οΏ½ + πœ”0
οΏ½ − 2π›½π‘–πœ”
οΏ½ − πœ”0
οΏ½ −πœ”0 ) − 2π›½π‘–πœ”
οΏ½
οΏ½ −πœ”0 ) − 2π›½π‘–πœ”
οΏ½ (πœ”
οΏ½ −πœ”0 ) + 2π›½π‘–πœ”
οΏ½
π‘š −πœ”
π‘š πœ”
π‘š (πœ”
π‘š (πœ”
=−
𝑓
(πœ”
οΏ½ 2 −πœ”0 2 ) + 2π›½π‘–πœ”
οΏ½
∗ 2
2
2
π‘š πœ”
οΏ½ − πœ”0
− 2π›½π‘–πœ”
οΏ½
= −
2
=−
𝑓
(πœ”
οΏ½ 2 −πœ”0 2 ) + 2π›½π‘–πœ”
οΏ½
∗ 2
2
2
2
π‘š πœ”
οΏ½ − πœ”0
− 𝑖 2π›½πœ”
οΏ½
𝑓
(πœ”
οΏ½ 2 −πœ”0 2 )
π‘š πœ”
οΏ½ 2 − πœ”0 2 2 + 2π›½πœ”
οΏ½
2
+ −
2
=−
𝑓
(πœ”
οΏ½ 2 −πœ”0 2 ) + 2π›½π‘–πœ”
οΏ½
∗ 2
2
2
π‘š πœ”
οΏ½ − πœ”0
+ 2π›½πœ”
οΏ½
𝑓
2π›½πœ”
οΏ½
∗ 2
2
2
π‘š πœ”
οΏ½ − πœ”0
+ 2π›½πœ”
οΏ½
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2
2
𝑖
8
Lösen der DGL (ii)
Da A eine komplexe Zahl ist, kann sie auch in der Form 𝐴 = 𝐴 𝑒 𝑖 πœ‘οΏ½ dargestellt werden
Dabei gilt für
-
Der Maximalelogationsbetrag
=
𝑓
π‘š
𝐴 =
𝑅𝑅 𝐴
2
+ 𝐼𝐼 𝐴
πœ”
οΏ½ 2 − πœ”0 2
πœ”
οΏ½ 2 − πœ”0 2
2
2
+ 2π›½πœ”
οΏ½
𝑓
=π‘š
2
2
=
2+
𝑓
−π‘š
οΏ½ 2 −πœ”0 2 )
(πœ”
2
οΏ½ −πœ”0 2 2 + 2π›½πœ”
οΏ½ 2
πœ”
2π›½πœ”
οΏ½
πœ”
οΏ½ 2 − πœ”0 2
1
οΏ½ 2 −πœ”0 2 2 + 2π›½πœ”
οΏ½ 2
πœ”
2
2
+ 2π›½πœ”
οΏ½
2
(2.191)
2
2
𝑓
+ −π‘š ∗
=
𝑓
π‘š
οΏ½
2π›½πœ”
οΏ½ 2 −πœ”0 2 2 +
πœ”
πœ”
οΏ½ 2 − πœ”0 2
πœ”
οΏ½ 2 − πœ”0 2
2
2
οΏ½
2π›½πœ”
2
2
+ 2π›½πœ”
οΏ½
+ 2π›½πœ”
οΏ½
2
2
2
- Der Phasenwinkel πœ‘οΏ½:
tan πœ‘οΏ½ =
𝐼𝐼 𝐴
𝑅𝑅 𝐴
=
οΏ½
2π›½πœ”
2
οΏ½ 2 −πœ”0 2 + 2π›½πœ”
οΏ½ 2
πœ”
2
2
οΏ½
(πœ” −πœ”0 )
𝑓
−
2
π‘š πœ”
οΏ½ 2 −πœ”0 2 + 2π›½πœ”
οΏ½ 2
𝑓
π‘š
− ∗
οΏ½
2π›½πœ”
=πœ”
οΏ½ 2 −πœ”
0
2
(2.193)
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Lösen der DGL (iii)
Somit ergibt sich für die komplexe Zahl A:
𝐴= 𝐴𝑒
οΏ½
π‘–πœ‘
𝑓
=
π‘š
πœ”
οΏ½ 2 − πœ”0 2
1
2
+ 2π›½πœ”
οΏ½
2
∗𝑒
𝑖
οΏ½
2π›½πœ”
οΏ½ 2 −πœ”0 2
πœ”
Daraus folgt dann die spezielle Lösung der Differentialgleichung (2.189) zu:
𝑧0 𝑑 = 𝐴
�𝑑
∗ 𝑒 π‘–πœ”
𝑓
=
π‘š
οΏ½ 2 − πœ”0 2
πœ”
1
2
οΏ½
+ 2π›½πœ”
2
∗𝑒
𝑖
οΏ½
2π›½πœ”
οΏ½ 2 −πœ”0 2
πœ”
�𝑑
∗ 𝑒 π‘–πœ”
Natürlich muss für die komplette Lösung der Differentialgleichung auch die Lösung der homogenen
Differentialgleichung betrachtet werden:
𝑧𝑖𝑖𝑖 𝑑 = π‘§β„Žπ‘œπ‘œ 𝑑 + 𝑧0 (𝑑)
Die homogene Differentialgleichung betrachtet das eigentliche unangeregte gedämpfte Schwingungssystem. Aufgrund
der Dämpfung konvergiert jedoch die Amplitude und damit die Lösung der homogenen DGL gegen 0. Betrachtet man
das komplette angeregte Schwingungssystem für Zeiten nach dem Einschwingvorgang, kann der Anteil der
homogenen DGL π‘§β„Žπ‘œπ‘œ 𝑑 vernachlässigt werden, sodass die inhomogene DGL (2.189) nur durch die spezielle Lösung
𝑧0 𝑑 beschrieben werden kann.
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Analyse der Lösung der DGL
-
�𝑑
𝑧0 𝑑 = 𝐴 ∗ 𝑒 π‘–πœ”
=
Die maximale Elogation :
𝑨 =
𝒇
π’Ž
οΏ½ 𝟐 −𝝎𝟎 𝟐
𝝎
𝟏
𝟐
𝑓
π‘š
πœ”
οΏ½ 2 − πœ”0 2
1
2
+ 2π›½πœ”
οΏ½
2
∗𝑒
𝑖
οΏ½
2π›½πœ”
οΏ½ 2 −πœ”0 2
πœ”
�𝑑
∗ 𝑒 π‘–πœ”
� 𝟐
+ 𝟐𝜷𝝎
Besonders interessant ist hier der Fall einer fehlenden Dämpfung β.
In diesem Fall konvergiert der Bruch unter der Wurzel ins
Unendliche, wenn die Anregungsfrequenz πœ”
οΏ½ und die
Eigenfrequenz πœ”0 gleich sind . Dies bedeutet, dass die maximale
Elogation unendlich groß ist. Man spricht dabei dann von der
Resonanz-Katastrophe, weil das System mit immer größer
werdender Amplitude schwingt, bis es sich selbst zerstört.
Um die Anregungsfrequenz für die maximale Amplitude bei einem
gedämpften System zu ermitteln, muss die Funktion 𝐴 πœ”
οΏ½ auf
Extrema untersucht werden:
𝑑𝐴
= 0 ⇒πœ”
οΏ½=
π‘‘πœ”
οΏ½
πœ”0 2 − 2𝛽 2
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Analyse der Lösung der DGL
-
�𝑑
𝑧0 𝑑 = 𝐴 ∗ 𝑒 π‘–πœ”
=
Der Phasenwinkel:
𝑧0 𝑑 = 𝐴 ∗ 𝑒
�𝑑
π‘–πœ”
= 𝐴 ∗𝑒
𝑖
οΏ½
2π›½πœ”
οΏ½ 2 −πœ”0 2
πœ”
∗𝑒
�𝑑
π‘–πœ”
𝑓
π‘š
= 𝐴 ∗𝑒
πœ”
οΏ½ 2 − πœ”0 2
1
2
+ 2π›½πœ”
οΏ½
2
∗𝑒
𝑖
οΏ½
2π›½πœ”
οΏ½ 2 −πœ”0 2
πœ”
�𝑑
∗ 𝑒 π‘–πœ”
οΏ½
2π›½πœ”
�𝑑
+πœ”
οΏ½ 2 −πœ”0 2
πœ”
𝑖
Es zeigt sich an der Summe im Exponenten der e-Fkt (Vgl. Folie 3), dass die Funktion 𝑧0 𝑑 ebenso wie die Anregungsfunktion mit
οΏ½
2π›½πœ”
οΏ½ schwingt, allerdings um den Winkel πœ‘οΏ½ = πœ”
phasenverschoben ist.
der Frequenz πœ”
οΏ½ 2 −πœ” 2
0
Geht die Anregungsfrequenz πœ”
οΏ½ gegen 0, zeigt das
Schwingungssystem keine Resonanz, sondern bewegt sich mit
der Anregung
Geht die Anregungsfrequenz ins Unendliche, führt das System
Aufgrund der Impulserhaltung genau die Gegenbewegung aus
Liegt Resonanzfrequenz vor, existiert eine Phasenverschiebung
πœ‹
von 2
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