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MEDIZINISCHES IMPLANTAT MIT EINTEILIGEM KÖRPER
ZUR EINBRINGUNG IN KNOCHENGEWEBE
Ref-Nr: TA-PVA11127
PVA Mecklenburg-Vorpommern
AG
HINTERGRUND
Künstliche Implantate zur Behandlung oder Rekonstruktion von degenerativen,
traumatischen und entzündlichen Veränderungen an den Gelenken sind wichtige
Hilfsmittel der Orthopädie und der Unfallchirurgie. Trotz einer Vielzahl an
Operationen und einem umfangreichen Erfahrungsschatz sind Implantationen
mit Risiken behaftet.
Christian Tholen
+49 381 497474-38
[email protected]
www.pva-mv.de
ENTWICKLUNGSSTAND
Funktionsnachweis
PROBLEMSTELLUNG
Eine bakterielle Infektion nach einem operativen Eingriff stellt eine
schwerwiegende Komplikation bei Prothesen dar und geht meist mit weiteren
Operationen und einer möglichen Entfernung des Gelenkersatzes einher.
Obwohl Implantatinfektionen wesentliche Komplikationen in der orthopädischen
und traumatologischen Versorgung darstellen, gibt es bisher keine antimikrobiell
wirkenden Implantate beziehungsweise spezifische Oberflächen, die sich in der
klinischen Anwendung etabliert haben.
PATENTSITUATION
DE 10 2011 006 777 anhängig
KATEGORIEN
//Diagnostik //Implantologie
Ebenso fehlen geeignete Modelle zur Untersuchung von Oberflächen und
Beschichtungen von Implantaten mit direktem Knochenkontakt (Pressfitsitz) im
Tiermodell, die dazu dienen, reale Bedingungen im Menschen bestmöglich
darzustellen, das Infektionsrisiko zu minimierend und daraus ableitend
entsprechende Implantate und Beschichtungen zu entwickeln.
LÖSUNG
Bei dem Erfindungsgegenstand handelt es sich um ein medizinisches Implantat
mit einteiligem Körper zur Einbringung in Knochengewebe. Der Körper weist
einen zylindrischen und einen zum distalen Ende konisch zulaufenden Abschnitt
sowie einen vom distalen Ende ausgehenden, in das Implantat verlaufenden,
röhrenförmigen Kanal auf. Die Querschnitte der einzelnen Abschnitte sowie des
Kanals sind elliptisch, kreisrund oder oval und der Kanal kann ein Innengewinde
aufweisen. Das Implantat kann vollständig oder teilweise mit antimikrobiell
wirkenden Substanzen beschichtet werden und ermöglicht die Testung von
Beschichtungen hinsichtlich ihrer antimikrobiellen Wirksamkeit im Tiermodell.
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Eine gezielte Nachbildung bakterieller Biofilme oder des Knochenwachstums
werden realisiert. Generell können beliebige antibiotikahaltige oder bioaktive
Beschichtungen aber auch Oberflächenbehandlungen getestet werden. um den
Einfluss von mikrobiellen Implantatoberflächen auf die Reduktion
implantatassoziierter Infektionen zu beurteilen.
VORTEILE
Testen vielfältiger Implantatoberflächen und Oberflächenbeschichtungen
Verbesserung der tierexperimentellen Untersuchung für humane
Implantat-Modelle
ANWENDUNGSBEREICHE
Medizintechnik
Implantattechnologie
SERVICE
Verkauf
Lizenzierung
Entwicklungskooperation
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