Landratsamt Ludwigsburg

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Landratsamt Ludwigsburg
Erweiterungsbau 2007
Landratsamt Ludwigsburg
Herausgeber: Landkreis Ludwigsburg
Jahr: 2007
Projektdaten
Planungsbeginn
01.2005
Baubeginn
01.2006
Fertigstellung
07.2007
BGF
9.124 m²
Nutzfläche
6.936 m²
HNF
6.418 m²
BRI
35.828 m³
Gesamtkosten
16,0 Mio. EUR brutto
Kosten Bauwerk
10,7 Mio. EUR netto
Standort
Hindenburgstraße 30
71638 Ludwigsburg
Baden-Württemberg
Außenumschlag: Detail Pneumatisches Dach
Innenumschlag vorne: Metallgewebe Außenfassade
Innenumschlag hinten: Foto von Olivier Lasserre: Vignoble. Motiv für Tapete Flurtrennwand
Inhalt
Grußwort
1
2
Grußwort
Einführung
10
Gebäude
12
Städtebauliches Konzept
14
Fassade
16
Atrium
20
Pneumatisches Dach
24
Innenräume
28
von Landrat Dr. Rainer Haas
Passage
Nun steht er also an der Ecke Hindenburg-/
Kreishaus keine optimale Lösung gewesen
Eugenstraße, der Erweiterungsbau des
wäre und dass Bauen auf Dauer finanziell
Ludwigsburger Kreishauses – wie wenn
günstiger ist als Mieten. Die endgültige
er schon immer dort gestanden hätte. Er
Entscheidung der Mitglieder des Kreistags
fügt sich hervorragend in die Umgebungs-
für den Erweiterungsbau am 9. Dezember
bebauung ein und ist über einen Steg mit
2005 war in jeder Hinsicht richtig: Der spitz
dem „Stamm“-Kreishaus verbunden. Aber
kalkulierte Kostenrahmen von 16 Millionen
nicht nur das: Er setzt mit seiner klassisch-
Euro ist eingehalten, das Gebäude im Juli
schlichten Würfelform auch einen unauf-
2007 fristgerecht fertig gestellt und von den
dringlichen, aber klaren städtebaulichen
Fachbereichen Abfallgebühren, Sozial- und
Akzent, ja, er hat das Zeug zum architekto-
Jugendhilfe sowie Soziale Angelegenheiten
nischen Vorbild. Einen Höhepunkt bildet da-
– außer der Psychologischen Beratung –
bei in doppelter Hinsicht das pneumatische
schon kurz darauf bezogen worden. Somit
Dach: Es dient als variabler Sonnenschutz
ist der erste Schritt hin zu einer noch mo-
und reguliert so auf natürliche Weise das
derneren und effizienteren Landkreisver-
Klima im Inneren. Das Gebäude bietet dem
waltung getan.
Publikum bequeme Wartebereiche und
34
Liste der Planungsbeteiligten
rund 250 Mitarbeiterinnen sowie Mitarbei-
Der Erweiterungsbau steht seit kurzer Zeit
tern moderne Büros, deren angenehme At-
und ist aus dem Stadtbild schon nicht mehr
mosphäre zum Arbeiten motiviert.
wegzudenken. Ich bin mir sicher, dass alle
gerne in dem neuen Gebäude arbeiten und
Mit den Aufgaben ist in den vergangenen
es besuchen – zum Wohle des Landkreises
Jahren auch der Platzbedarf der Land-
und seiner Bürgerinnen und Bürger.
kreisverwaltung gewachsen. Angesichts
dieser Entwicklung haben die Kreisrätinnen und Kreisräte weitsichtig erkannt,
dass die 1993 erworbene und 1998 an die
Stadt Ludwigsburg verkaufte Karlska-
Dr. Rainer Haas
serne hinsichtlich der Anbindung an das
Landrat des Landkreises Ludwigsburg
1
Einführung
Wo die Vögte früher wohnten –
Vermutlich hat er von diesem Zeitpunkt an
schoss des Eckgebäudes Eberhardstraße/
en Ämter freie Räume in städtischen oder
in diesem Haus nicht nur gewohnt, sondern
Wilhelmstraße (Eberhardstraße 1) unter-
anderen öffentlichen Gebäuden anmietete.
auch seine Amtsgeschäfte erledigt.
gebrachte Postamt mehr Raum zu be-
So war das 1919 gebildete
Von der Oberamtei zum Kreishaus
schaffen. Erstes konkretes Ergebnis war,
Bezirkswohlfahrtsamt zu-
Glasers Nachfolger Friedrich Christoph
dass nach der Pensionierung des Ober-
nächst in der Kanzleikaser-
Leibius wohnte in Ludwigsburg zunächst
amtmanns von Lang im Jahr 1882 dessen
ne untergebracht. 1926 zog
zur Miete. Im Frühjahr 1737 wies ihm
Nachfolger Klaiber als Dienstwohnung
es in das Gebäude Leonber-
Es war ein tiefer Eingriff in die jahrhun-
ein herzoglicher Befehl das „Süßische
die im Stockwerk über dem Postamt ge-
ger Straße 15 um, das die
dertealte Ämtereinteilung, als Herzog
Haus zur Amtswohnung“ (Eckhaus Eber-
legenen Wohnräume zugewiesen wurden.
Amtskorporation erworben
Eberhard Ludwig sich 1718 entschloss, die
hardstraße 28/Kaffeeberg 10) an. Leibius
Die Kanzlei blieb jedoch noch bis 1888 am
hatte. Das Haus in der Leon-
mit seinem 1704 begonnenen Schlossbau
machte einen Gegenvorschlag: Man solle
Marktplatz. Verlegt werden konnte sie erst,
berger Straße entwickelte
rasch wachsende Ansiedlung Ludwigsburg
ihm „das der fürstlichen Rentkammer zu-
nachdem die Post 1887 ihr neues Haupt-
sich zu einem kleinen „Be-
nicht nur zur Stadt zu erheben, sondern
gehörige sogenannte Calwer oder Röde-
postamt am Bahnhof bezogen hatte und
hördenzentrum“: Im Mai 1933 wurde die
der neuen Stadt auch einen eigenen Amts-
rische Haus, welches aufm Markt und also
danach ihre bisherigen Räume in der Eber-
Oberamtspflege dorthin verlegt; drei Jahre
bezirk zuzuweisen.
der Kirch und Rathaus ganz nahe und be-
hardstraße für das Oberamt umgebaut
später folgte noch das Jugendamt.
quem gelegen, zu einer Vogtei- und Amts-
worden waren. Das Eckgebäude Eberhard-
Die Konstituierung des neuen Oberamtes
wohnung anweisen“. Die Regierung ging
straße/Wilhelmstraße war bis zum Früh-
Im Februar 1929 waren beim Oberamt und
Ludwigsburg konnte nur auf Kosten der be-
auf diesen Vorschlag ein – Stadtvogt Lei-
jahr 1957 Sitz des Oberamts beziehungs-
der Amtskörperschaft (ohne Krankenhaus
stehenden Ämter geschehen. Das Oberamt
bius konnte das Gebäude Ende April 1738
weise Landratsamts. Als weiterer Standort
und ohne Straßenwärter) 31 Beamte und
Ludwigsburg etablierte sich
beziehen. Das „Calwer Amtshaus“ (Markt-
kam das 1896 in der Gartenstraße erbaute
Angestellte beschäftigt. Für das Amtsge-
und wurde so zur Keimzel-
platz 8, heute Evangelisches Dekanatamt)
„Amtskörperschaftsgebäude“
in
bäude in der Eberhardstraße wurde 1931
le unseres heutigen Land-
diente nun 150 Jahre lang als Oberamtei.
dem neben der Oberamtssparkasse auch
ein Publikumsverkehr von durchschnittlich
die bis dahin im Rathaus untergebrachte
43 Perso­nen am Tag errechnet: Es ging
Von Dr. Thomas Schulz
kreises. An der Spitze der
Der Ludwigsburger Marktplatz
(um 1830). Hinter dem Brunnen das „Calwer Amtshaus“,
das von 1738 bis 1888 als
Oberamtei genutzt wurde.
2
hinzu,
Verwaltung des Oberamts
Nachdem das Oberamt Ludwigsburg bei
Oberamtspflege (vergleichbar mit der heu-
recht beschaulich zu. Dies änderte sich
stand der Stadtvogt, ab 1759
der Neuorganisation der württember-
tigen Kämmerei) ihren Platz fand.
allmählich ab 1938 als Folge der Vergröße-
Oberamtmann genannt. Der
gischen
erste Ludwigsburger Stadt-
bedeutend vergrößert worden war, erwie-
Nach dem Ersten Weltkrieg wuchsen den
allgemeinen Gebietsreform und schlag-
vogt war Johann Rudolf
sen sich die Räumlichkeiten in der Ober-
württembergischen
Amtskörperschaften
artig nach dem Zweiten Weltkrieg, als die
Glaser. Wo er seinen Amts-
amtei am Marktplatz mit der Zeit als nicht
neue, vor allem soziale Aufgaben zu. Dies
Landkreise zunächst die einzigen überört-
sitz hatte, lässt sich nicht sicher sagen.
mehr ausreichend. Pläne für eine Erwei-
bedeutete
Vermehrung
lichen Verwaltungseinheiten waren und
Bekannt ist jedoch, dass er 1727 von dem
terung beziehungsweise Verlegung des
des Personals und damit auch größeren
ihnen immer mehr Aufgaben übertragen
Obervogt von Pöllnitz das „Ludwigsburger
Amtssitzes stehen im Zusammenhang mit
Raumbedarf. In Ludwigsburg wurde dieser
wurden. 1947 zählten das Landratsamt und
Amtshaus“ (Obere Marktstraße 2) erwarb.
der Notwendigkeit, auch für das im Erdge-
zunächst gedeckt, indem man für die neu-
die Kreisverwaltung zusammen weit mehr
Verwaltungsbezirke
1806/1810
Eberhardstraße 1 (um 1950),
von 1888 bis 1957 Sitz des
Oberamts
beziehungsweise
des Landratsamts.
rung des Kreises Ludwigsburg im Zuge der
zugleich
eine
3
als 300 Beschäftigte. Zwar konnte in der
längere Zeit umstritten. Schließlich kam
Die Hoffnung, dass mit dem großen, mo-
mietet werden. Mitte der 70er Jahre waren
Folgezeit ein Teil der durch die Sondersitu-
man zu dem Ergebnis, dass ein Neubau am
dernen Neubau das leidige Thema „Raum-
die Dienststellen des Landratsamtes in
ation der ersten Nachkriegsjahre bedingten
zweckmäßigsten sei. Es war zugleich die
not“ ad acta gelegt werden könnte, erfüllte
Ludwigsburg, zusätzlich zu den Außenstel-
Personalvermehrung wieder abgebaut wer-
einzige Lösung, die alle Dienststellen unter
sich jedoch nicht. Denn die Übertragung
len in Gerlingen und Vaihingen, auf neun
den. Doch die Mitarbeiterzahl war jetzt im
einem Dach vereinte.
neuer Aufgaben an die Landkreise führte
Standorte verteilt: Stuttgarter Straße 53
Vergleich zur Vorkriegszeit konstant deut-
Das alte Landratsamt in der
Stuttgarter Straße, erbaut
1955–57 auf dem westlichen
Teil des ehemaligen „Kleinen
Exerzierplatzes“.
4
zwangsläufig zu einer Aufstockung des
(„Rumpflandratsamt“ mit Hauptamt, Bau-
lich höher. Mitte der 50er Jahre hatte der
Im März 1952 beschloss der Kreistag, ei-
Personals, und da beim Bau des neuen
rechtsamt, Planungsamt, Ordnungsamt,
Landkreis 250 Beamte und Angestellte.
nen Bauplatz an der Stuttgarter Straße
Landratsamtes keine nennenswerte Platz-
Kommunalamt, Kämmerei, Rechnungs-
(Westseite des Kleinen Exerzierplatzes)
reserve eingeplant worden war, mussten
prüfungsamt), Hindenburgstraße 28 (Ju-
Für das sprunghaft vermehrte Personal
zu erwerben. Zwei Jahre später folgte der
wieder Außenstellen eingerichtet werden.
gendamt), Stuttgarter Straße 22–24 (Aus-
mussten zusätzliche Räume oder Häu-
Grundsatzbeschluss, auf diesem Gelände
Ende 1967 hatte das Landratsamt 380
gleichsamt und Ausbildungsförderung),
ser angemietet oder erworben werden.
ein neues Kreishaus zu erstellen und dafür
Beschäftigte. Die Mitarbeiter des Jugend-
Stuttgarter Straße 20 (Kreisbildstelle),​​​Kul-
Schließlich war die Verwaltung auf sieben
einen Architektenwettbewerb auszuschrei-
amtes waren in einem Bürohaus in der
turzentrum
Standorte verteilt: Eberhardstraße 1, Leon-
ben. An dem Wettbewerb beteiligten sich 37
Königsallee untergebracht und die 60 Be-
Ruhrstraße 8–10 (Verkehrsamt, Bußgeld-
berger Straße 15-17, Mathildenstraße 8-10,
Architekturbüros. Den 1. Preis erhielt die
diensteten des Ausgleichsamtes im „Wei-
stelle), Harteneckstraße 69 (Bauverwal-
Gartenstraße 15, Obere Marktstraße 1,
Arbeit der Ludwigsburger Architekten Haag
ßen Haus“ (Stuttgarter Straße 22–24), das
tung), Martin-Luther-Straße 64 (Sozialamt)
Königsallee 57 und Schlossstraße 33. Die
und Gfrörer. In ihrem Entwurf waren nach
der Landkreis 1966 gekauft hatte.
und Posilipostraße 49 (Jugendamt).
Zusammenarbeit zwischen den einzelnen
Ansicht des Preisgerichts „die Forderungen
Geschäftsteilen war dadurch erheblich er-
nach städtebaulich sauberer Einfügung des
Beim Erwerb des Doppelhauses Stuttgar-
Schnell wurde klar, dass ein „dezentrali-
schwert. Und überall herrschte drangvolle
Neubaues in seine Umgebung, nach einer
ter Straße 22/24 hatte man noch hoffen
siertes Landratsamt“ und das Ziel, Verwal-
Enge. Die Amtsangehörigen
schlichten und doch würdigen, großzügigen
können, mit der zusätzlichen Bürofläche
tung effektiv zu gestalten, nicht vereinbar
arbeiteten zum Teil in Man-
Repräsentation seiner äußeren Gestaltung
von 1500 Quadratmetern sei man „für
waren und nur ein Neubau eine Lösung des
sarden oder in Behelfs-
und nach einer überzeugenden Klarheit der
mehrere Jahre aus der Raumnot heraus“.
Problems bringen konnte. Am 2. Dezember
räumen. Nach Landrat Dr.
grundrisslichen Konzeption in besonders
Doch spätestens die Kreisreform von 1973,
1977 fasste der Kreistag den Grundsatzbe-
Hermann Ebner war „sich
hervorstechender Einfachheit erfüllt“. Der
als der Landkreis um mehr als 100 000
schluss, auf dem Areal zwischen Hinden-
jedermann, der gesehen
Kreistag beschloss, diesen Entwurf aus-
Einwohner größer wurde und seine Aufga-
burgstraße, Eugenstraße, Friedrichstra-
hat, wie erbärmlich sich die
führen zu lassen, und erteilte Ende April
ben auch qualitativ wuchsen, machte einen
ße und Alt-Württemberg-Allee ein neues
Kreisbehörden heute behel-
1955 den Architekten den Bauauftrag. Die
Strich durch diese Rechnung. Der Perso-
Kreishaus zu bauen. Zugleich wurde ein
fen müssen, darüber klar,
Kosten für das neue Kreisgebäude betru-
nalbestand, der schon bis Ende 1971 auf
Architektenwettbewerb beschlossen, den
dass es so nicht bleiben kann“. Auch der
gen 2,2 Millionen DM. Mit dem Bau wurde
424 Mitarbeiter zugenommen hatte, stieg
Prof. Dr. Klaus-Jürgen Zabel aus Gerlin-
Kreistag war der Meinung, dass dringend
am 1. August 1955 begonnen, und Ende
jetzt nochmals kräftig (1974: 581 Mitarbei-
gen gewann. Im Oktober 1979 erteilte der
Abhilfe geschaffen werden müsse. Wie dies
März 1957 konnte das neue Haus bezogen
ter). Um den Raumbedarf zu decken, muss­
Kreistag dem Planungsentwurf Prof. Za-
geschehen sollte, blieb allerdings noch
werden.
ten weitere Gebäude erworben oder ange-
bels die Baufreigabe. Die Arbeiten auf dem
(Kreisergänzungsbücherei),
5
Das Kreishaus im Jahr seiner
Fertigstellung (1982).
6
für drei Millionen DM erworbenen Bau-
Landkreis gelang, das Mannschaftsge-
Kreishauserweiterung -
Kreishauserweiterung, bei der Vertreter
grundstück begannen im Frühjahr 1980.
bäude der Karlskaserne zu erwerben. Als
ein Neubau kommt in Form
aller Fraktionen mitwirkten, wurden die
Mitte November 1982 konnte das für rund
dann Mitte der 90er Jahre die Pläne zur
60 Millionen DM erstellte Gebäude bezo-
Kreishauserweiterung konkret angegan-
gen werden. Die offizielle Einweihung war
gen wurden, zeigte es sich jedoch, dass die
am 16. Januar 1983.
Räumlichkeiten der Karlskaserne für eine
Am Anfang des Projekts der Kreishauser­
Suchverfahren leistungsfähige Büros, fast
Nutzung als Büroräume völlig ungeeignet
weiterung stand ein europaweiter Ar-
ausschließlich aus dem Landkreis, gewin-
Auch im neuen Kreishaus wurde es schnell
waren und sich überdies von dort keine
chitektenwettbewerb.
Preisgericht
nen. Mit der Wüstenrot Haus- und Städte-
zu eng. Wieder war es ein Zuwachs an Auf-
technisch vernünftige bauliche Verbindung
– bestehend aus Kreisräten, Architektur-
bau GmbH hatte man einen zuverlässigen
gaben, der – zusätzlich zur vermehrten
zum Kreishaus herstellen ließ. Zeitlich
professoren und den Vertretern der Ver-
und kompetenten Projektsteuerer gefun-
Beschäftigung von Teilzeitarbeitskräften
parallel ergab es sich, dass der Bund sei-
waltung – entschied sich für den Entwurf
den, der von Anfang an am Projekt mitge-
– die Zahl der Mitarbeiter stark steigen
ne Grundstücke westlich der Eugenstra-
des Berliner Architekten Dipl.-Ing. Thomas
wirkt hat. Das Wettbewerbskonzept mit sei-
ließ: von 600 im Jahr 1982
ße zum Verkauf anbot. Das war eine gute
Kubeneck. Während in den Jahren 2003
nen rund 250 Büroarbeitsplätzen auf fünf
auf 870 zehn Jahre später.
Gelegenheit, weil erst die Überbauung
und 2004 überwiegend grundsätzliche Ent-
Ebenen, mit einem überdachten Atrium,
Erneut mussten einzelne
dieses Geländes eine direkte Verbindung
scheidungen getroffen wurden, standen
den 40 Tiefgaragenplätzen und Flächen für
Geschäftsbereiche​
(zum
zwischen dem bestehenden Kreishaus und
2005, 2006 und das erste Halbjahr 2007
Registratur und Lager, konnte somit aus
Beispiel Bußgeldstelle und
den kreis­eigenen Gebäuden an der König-
dann ganz im Zeichen der Realisierung des
dem Vorplanungsstadium in eine integrierte
Abfallverwertungsgesell-
sallee ermöglichte. Da zudem die Stadt
Projekts.
Entwurfsplanung umgesetzt werden. Dabei
schaft) ausgelagert und in
Ludwigsburg Interesse an dem Mann-
angemieteten Räumen un-
schaftsgebäude der Karlskaserne zeigte,
Nach den Beschlüssen am 23. Juli 2004
tergebracht werden. Durch
beschloss der Kreistag im April 1998, das
im Kreistag über die Beauftragung des
die
Eingliederung
Planungs- und Kostenziele konkretisiert
Von Alois Braunmiller
und das Wettbewerbskonzept verwirklicht.
Als Fachingenieure konnte man nach einem
Das
wurde der Wettbewerbsentwurf intensiv
geprüft und an manchen Stellen optimiert.
der
Gebäude an die Stadt zu verkaufen, so dass
Architekten bis zur Entwurfsplanung und
Für die Planung wurde der Energiekenn-
staatlichen Sonderbehörden Gesundheits-
das Projekt Karlskaserne endgültig auf-
am 8. November 2004 im Verwaltungsaus-
wert „Heizwärme“ nach dem Leitfaden
amt und Veterinäramt sowie von Teilen
gegeben wurde zugunsten des jetzt fertig
schuss über die Beauftragung der externen
„Energiebewusste Gebäudeplanung“ zu-
des Wasserwirtschaftsamtes in das Land-
gestellten Erweiterungsbaues westlich der
Baufachleute konnte das Planungsteam
grunde gelegt. Der im Leitfaden definierte
ratsamt zum 1. Juli 1995 und durch die
Eugenstraße.
bis zur Sitzung des Kreistags am 29. April
Grenzwert für den niedrigen Energiestan-
große Verwaltungsreform von 2005 kam es
2005 die Entwurfsplanung vorlegen. Das
dard wird bei dem neuen Gebäude nicht nur
zur Einrichtung weiterer „Außenstellen“.
vom Preisgericht einstimmig beschlossene
erreicht, sondern unterschritten. Auch der
Wettbewerbskonzept wurde hierbei durch
Energiekennwert nach der Energieeinspar-
Das Ziel war von Anfang an, den zusätz-
das Architekturbüro Kubeneck von Anfang
verordnung wird klar unterboten.
lichen Raumbedarf in unmittelbarer Nähe
an sehr engagiert umgesetzt. In enger
zum Kreishaus zu decken. Eine Chance
Zusammenarbeit mit der schon vor dem
Als die detaillierte Kostenberechnung vor-
hierzu bot sich erstmals 1993, als es dem
Wettbewerb eingerichteten Projektgruppe
lag und eine qualifizierte Wirtschaftlich-
7
keitsberechnung zeigte, dass sich das​​Pro-
de hierdurch in einer Zeit, als bei vielen
lichen Portlandzement gewählt, um eine
Die wichtigsten Beschlüsse und Termine
jekt rechnete, stand der Genehmigung der
Unternehmen die Auftragsbücher alles
freundliche, präzise Betonoberfläche zu
zur Erweiterung des Kreishauses
Entwurfsplanung und der Planungsfreigabe
andere als voll waren, ein wichtiger Impuls
bekommen.
von 2002 bis 2007
Am 20. Oktober 2006 konnte der Land-
• 13. Dezember 2002:
Kreistag – Genehmigung des Raumpro-
bis zur Baureife durch den
gegeben.
Kreistag am 29. April 2005
nichts mehr im Wege. Vom
Nach Vorbereitungsarbeiten der Rohbau-
rat gemeinsam mit den Kreisräten, den
Gremium war im Vorfeld
firma konnte Landrat Dr. Rainer Haas am
Planern und den Handwerkern den Bau-
gefordert worden, im ers­
24. Januar 2006 bei einem Festakt mit dem
fortschritt bei einem zünftigen Richtfest
• 7. November 2003:
ten
Baggerbiss den offiziellen Start für die
feiern.
Preisgerichtssitzung
Ausschreibungspaket
möglichst viele Bauleistun­
Bauarbeiten geben.
gen auszuschreiben, um so
Neben dem Kreishaus ist der
Neubau entstanden (untere
Bild­hälfte).
8
gramms, Architektenwettbewerb
Architektenwettbewerb
Noch im November des Jahres 2006 wur-
• 23. Juli 2004:
die notwendige Kostensi-
Danach mussten die Firmen beweisen,
de das imposante pneumatische Dach
Kreistag – Beauftragung des Architekten
cherheit zu erhalten. Vom
dass die ehrgeizigen Terminpläne auch
geliefert und eingebaut. Die sieben vor-
• 29. April 2005:
Gremium war im Vorfeld
umgesetzt werden konnten. Während der
gefertigten Folienkissen mit integriertem
Kreistag – Genehmigung der Entwurfs-
gefordert worden, im ersten
ersten Monate spielte sich das Geschehen
Sonnenschutz wurden innerhalb von weni-
Ausschreibungspaket mindestens 80 % der
vor allem unter der Geländekante ab. Es
gen Tagen montiert, so dass das Gebäude
• 9. Dezember 2005:
Bauleistungen auszuschreiben, um so die
mussten rund 140 Gründungspfähle bis
rasch geschlossen werden konnte.
Kreistag – Baufreigabe und
notwendige Kostensicherheit zu erhalten.
zu 16 Meter tief gebohrt, bewehrt und mit
Die Installationsarbeiten und der Ausbau
Vergabe von Bauleistungen
Auf dieser Grundlage wurden die Werkpla-
Beton vergossen werden, um die Standfes­
des Gebäudes gingen danach zügig voran.
• 24. Januar 2006:
nung und die Erstellung der Leistungsver-
tigkeit des Gebäudes zu gewährleisten.
Nach einer europaweiten Ausschreibung
Offizieller Start der Bauarbeiten
zeichnisse für die europaweite Ausschrei-
Die Decke über dem Untergeschoss wurde
wurde auch die Möblierung rechtzeitig
• 20. Oktober 2006:
bung von Architekt und Fachplanern in
Ende Juni 2006 fertig gestellt. In der Hitze
vergeben und geliefert. Wegen der guten
Richtfest
der rekordverdächtigen Zeit von nur vier
des deutschen Fußballsommers ging es
und intensiven Zusammenarbeit aller Be-
• 30. März 2007:
Monaten erstellt. Einschließlich Bauan-
zunächst bei Temperaturen von 40 Grad
teiligten konnte das Gebäude Mitte Juli
Verwaltungsausschuss – Vergabe
trag, aller notwendigen Angebotsfristen,
und anschließend bei Dauerregen im Au-
2007 fertig gestellt, möbliert und bezogen
der Möblierung
Vor- und Nachlaufzeiten für Beratungen
gust rasch in die Höhe. Dabei wurde be-
werden.
• 16. bis 20. Juli 2007:
lag dem Kreistag das Projekt nach nur sie-
sonderes Augenmerk auf die Ausführung
ben Monaten baureif geplant zur Freigabe
der Sichtbetonwände und Stützen gelegt,
vor. Diese konnte dann am 9. Dezember
da die Betonflächen im Innern weitgehend
2005 erteilt werden, nachdem durch die
unverkleidet blieben und als Speicher-
Ausschrei­bungsergebnisse klar geworden
masse genutzt wurden. Der Architekt hat
war,​ dass das Budget eingehalten werden
bewusst eine besonders helle Betonsorte
kann. Der heimischen Bauwirtschaft wur-
mit Hochofenzement statt dem marktüb-
planung und Planungsfreigabe
Fertigstellung und Umzüge
9
Gebäude
Der Erweiterungsbau ist als modernes Bürogebäude in das prägnante,
teilweise
denkmalgeschützte
Quartier
der Ludwigsburger Oststadt eingefügt.
Bebauungsdichte, funktionale Flexibilität sowie technische, energetische und
wirtschaftliche Effizienz wurden optimal
berücksichtigt.
10
11
Städtebauliches Konzept
Das neue Gebäude orientiert sich
dominant. Innerhalb der klaren Begren-
hängender Raum interpretiert. Mit einem
am orthogonalen Grundriss der barocken
zung gewinnt das neue Gebäude als So-
Durchbruch in der Mauer zum ehemaligen
Stadt und greift weitere wesentliche As-
litär umso mehr Kraft und unterstreicht
Garnisonslazarett bietet sich die Option
pekte seiner Umgebung auf. Die hohe Mau-
dies durch die schlichte Einheitlichkeit und
für einen großzügigen Stadtteilpark. In
er, die nahezu das gesamte Grundstück
Strenge der Hülle. Konsequent wird der
der Achse des neuen Haupteingangs an
umfasst, wird als ortstypisches Element
geschlossene Garten mit einem durch-
der Eugenstraße wird auch die Verbindung
erhalten und vervollständigt. Das Gebäu-
gängigen Rasenteppich als zusammen-
zum alten Kreishaus hergestellt.
de​volumen wurde hierzu extrem komprimiert, um es als Solitär auf dem parkartig
offenen Grundstück platzieren zu können.
Die Umgrenzung schafft nach außen eine
klare Definition des Straßenraumes, während nach innen ein geschlossener Garten
als grünes Foyer des neuen Gebäudes entsteht. Im Straßenraum bleiben Haupteingang und Volumen des alten Kreishauses
Schnitt
Maßstab 1: 500
Lageplan
Maßstab 1: 2000
Nördliches Gebäude:
Erweiterungsbau 2007
Südliches Gebäude:
möglicher 2. Bauabschnitt
gemäß Architekten­
wettbewerb
12
13
Fassade
Die Fassade bezieht ihr Thema
aus der Abstraktion der umgebenden
Kasernenbauten und der inneren Organisation des Neubaus. In Anlehnung an die
benachbarten Kasernengebäude wird sie
aus Horizontalen und Vertikalen gewebt.
Die horizontale Gliederung in Sockel-,
Haupt- und Dachzone wird in eine Schichtung der geschossweise wechselnden
Farbe übersetzt. Abweichend von den historischen Fassaden jedoch werden keine Hierarchien innerhalb dieser Struktur
aufgebaut, sondern die Gleichartigkeit und
die jederzeit veränderbare Aufteilung der
Büroräume im Inneren bestimmt auch das
serielle Bild nach außen.
Die vermeintlich geschlossene Hülle aus
Metallgewebe reflektiert die rötlich braunen Backsteinbauten in Farbigkeit, Rauheit und changierender Oberfläche. Ein
je nach Lichteinfall und Blickwinkel verschieden schillernder Monolith beantwortet die Massivität des Ziegels mit einem
modernen Material. Das feinmaschige,
eloxierte Aluminiumgewebe wirkt tagsüber nach außen nahezu blickdicht, ist
von innen aber gegen das Tageslicht sehr
transparent.
14
15
Atrium
großzügige
gen die dimmbar leuchtenden Scheiben
und lichte Halle bildet das Zentrum des Ge-
Eine
überraschend
Stimmungen von festlicher Brillanz bis zu
bäudes. Hier öffnet sich die Fassade ohne
dämmerndem Licht unter dem in der Dun-
Sonnenschutz dem Betrachter viel stärker.
kelheit zurücktretenden Dach.
Der kanadische Ahorn reflektiert warmes
Licht, dessen große Freundlichkeit durch
Für das Gebäudeklima stellt das Atrium
den Kontrast zur äußeren Strenge zusätz-
eine wintergartenartige Pufferzone dar.
lich betont wird.
Die Überdachung reduziert die ohnehin
minimale Oberfläche des Kubus und damit
16
Der Treffpunkt für Mitarbeiter und Besu-
Heizwärmeverluste. Zusätzlich wird so-
cher während des Tages wandelt sich nach
lare Energie unter dem Dach des Atriums
Dienstschluss zu einem eleganten Veran-
gesammelt oder durch den Sonnenschutz
staltungssaal. Die riesigen, wie UFOs frei
abgehalten. In Hitzeperioden wird die
im Raum schwebenden Leuchten werfen
Nachtluft über Fassadenlüfter angesaugt
an Sonnentagen ihr Schattenspiel in den
und kühlt die Sichtbetondecken. Die große
gepflasterten Hof und lassen ihn als städ-
Speichermasse steht dann am Tage zur
tischen Platz erscheinen. Abends erzeu-
Temperierung der Büros zur Verfügung.
17
18
19
Gesamtstärke nur einen halben Millimeter
einstrahlung ins Atrium. Die Kosten des
beträgt. Die mittlere Folie teilt jedes Kissen
Daches werden zu einem erheblichen Teil
in zwei übereinander liegende Luftkam-
kompensiert durch die für das Atrium ent-
mern, deren Füllung mit einem Kompres-
fallenden Sonnenschutzanlagen.
sor gesteuert wird. Ist die obere Luftkammer gefüllt, liegt die Mittelfolie unten im
Das innovative System spart Energie,
Kissen, bei gefüllter unterer Kammer be-
Rohstoffe und Kosten und erreicht so die
findet sie sich oben. Versetzte Druckraster
hohen Anforderungen mit der gleichen
auf den Folienlagen regulieren durch die
Leichtigkeit, die die Gestaltung des Daches
Position der mittleren Folie die Sonnen-
ausstrahlt.
Außenansicht des Foliendachs
und der Lüftungsklappen
Pneumatisches Dach
Luftgefüllte, bedruckte Folienkis-
sen überdecken das Atrium, gehalten von
einem äußerst filigranen Raumtragwerk.
Sechs Bogenbinder überspannen mit weniger als 20 cm Querschnitt die Breite der
Halle. Schlanke Druckstäbe verhindern ihr
Kippen und federn die Lasten auf ein Seilnetz ab.
Die bis zu 75 cm dicken Luftkissen bestehen aus ETFE-Folien in drei Lagen, deren
20
21
22
23
Innenräume
Ursprünglich aus städtebaulichen
für die Besucher befinden. Die Einzelbüros
Gründen wurde das Gebäude aufs Äußerste
werden durch raumhohe Verglasungen in
komprimiert. Im Inneren dient dies zugleich
den Bürotrennwänden oder verglaste Tü-
der Übersichtlichkeit und Kürze der Wege.
ren in einer Flucht miteinander verbunden.
Die Erschließung erfolgt über zwei Treppen
Trotz der Optimierung sämtlicher Flächen
und Aufzüge sowie horizontal umlaufende
lassen Aus- und Durchblicke das Gebäude
Flure. Im Norden und Süden befinden sich
an keiner Stelle eng oder klein wirken. Die
zweibündige Bürobereiche. Nach Westen
Ursache findet sich im Grundriss, der als
und Osten ist der Grundriss einbündig und
Abfolge ineinander geschachtelter Schich-
nur nach außen orientiert, während sich
ten strukturiert ist.
an der Atriumfassade die Wartebereiche
Wartebereich mit Ausblick
in das Atrium und digital
bedruckter Tapete.
Großer Wert wurde auf Materialsichtigkeit
Fassade eingelassen. Die Flurdecken ver-
und eine freundliche und helle Farbge-
bergen die Haustechnik hinter verzinkten
bung gelegt, deren Spektrum sich in hel-
Streckmetallpaneelen.
len Erdtönen bewegt. Außenwand, Stüt-
24
zen und Decken sind in hellem Sichtbeton
Die digital bedruckte Tapete der Flurtrenn-
hergestellt. Die Treppenstufen aus dunkel
wand basiert auf dem abstrakten, ortho-
geräucherter Eiche kontrastieren mit der
gonalen Luftbild eines Weinberges des
elfenbeinfarbenen Bekleidung der Gelän-
Fotographen Olivier Lasserre. Die Nutzer
der wie eine Klaviatur. Die Wartebereiche
identifizieren sich durch das Wissen um das
aus massiver Eiche und mit Rückenleh-
Motiv mit diesem für Nordwürttemberg so
nen aus rotem Filz wirken skulptural in die
regionaltypischen Thema des Weinbaus.
25
Verbindungstüren zwischen
den einzelnen Büros
Grundriss EG
Maßstab 1: 500
Schichten von Außen nach
Innen:
• Hülle aus Metallgewebe
• Verbindungstüren außen
• Außenbüros
• Flurtrennwand mit digital
bedruckter Tapete
• Flure
• Atriumbüros mit verglaster
Flurtrennwand (Nord- und
Südseite)
• Wartebereiche (Ost- und
Westseite)
• Verbindungstüren
Atriumbüros
26
27
Passage
Die beheizte Passage überspannt
die Eugenstraße auf einer Länge von 34 m
und verbindet das alte Kreishaus mit dem
Erweiterungsbau. Die für die Nutzung
wichtige Anbindung widerspricht jedoch
der städtebaulichen Konzeption der barocken Ludwigsburger Alleen. Daher versteckt sich die Brücke in den Baumkronen
und tritt im Straßenraum kaum in Erscheinung. Die einzige Stütze ist wie ein neuer
Baumstamm in die Flucht der Alleebäume
eingeordnet.
28
29
Gottlob Rommel Bauunternehmung
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Telefon 030 / 48 49 49 05
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Gestaltung:
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D -70190 Stuttgart
Telefon 0711 / 2 62 4719
Telefax 0711 / 2 62 47 21
mail @ frankedesign. de
Es gehört zu unserem Selbstverständnis, dass das Geld, das wir hier im Landkreis
erwirtschaften, auch zu einem guten Teil dem Kreis und den Bürgern wieder zugute
kommt. Wenn Sie mehr über unser Engagement erfahren möchten, rufen Sie an:
07141 148-0. Wir senden Ihnen gerne unseren Jahresbericht mit dem
Kreissparkassen-Förder-Abc zu.
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Mediaplanung
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Schwaikheimer Straße 4
D -71336 Waiblingen
Telefon 0 7146 / 415 56
Telefax 0 7146 / 415 56
Mobil 0173 / 3 061184
s Kreissparkasse
Ludwigsburg
Liste der Planungsbeteiligten
Bauherr
Landkreis
Ludwigsburg
Projektsteuerung
Hindenburgstraße 40
71638 Ludwigsburg
T 07141.144-0
F 07141.144396
info@
landkreis-ludwigsburg.de
Wüstenrot Haus- und Hohenzollernstraße 12–14
Städtebau GmbH
71638 Ludwigsburg
T 07141.149-0
F 07141.149160
[email protected]
Architekt
Kubeneck
Architekten
T
F
T
F
[email protected]
Tragwerksplanung
BGB vertreten durch: Abelstraße 63
Hildenbrand
71634 Ludwigsburg
Ingenieure
T 07141.94130
F 07141.941316
[email protected]
Elektrotechnik
ibb Burrer & Deuring
T 07141.96380
F 07141.963820
info@
ibb-burrer-deuring.de
Heizung - Lüftung
- Sanitär
Köhler + Krebs
Bissinger Straße 9
vertreten durch
71634 Ludwigsburg
Ingenieurbüro Köhler
T 07141.221270
F 07141.2212710
[email protected]
Bauphysik
Seeberger + Partner Heuchelbergstraße 20
74321 BietigheimBissingen
T 07142.778761
F 07142.778762
[email protected]
Außenanlagen
Planungsgruppe
Hindenburgstraße 40
T 0711.837560
Landschaft und Raum 70825 Korntal-Münchingen F 0711.837749
Gebäudeklima
ebök
Kopenhagener Straße 15
10437 Berlin
Hindenburgstraße 4
71638 Ludwigsburg
Karl-Heinrich-KäferleStraße 6
71640 Ludwigsburg
030.48 49 49 05
030.48 49 49 06
07141.2991822
07141.2991823
planungsgruppe@
landschaftundraum.de
Schellingstraße 4/2
72072 Tübingen
T 07071.93940
F 07071.939499
[email protected]
tschoernerAktives und
Passives Datennetz; consulting
Telekommunikation
Osterholzstraße 18
71679 Asperg
T 07141.9920417
F 07141.9920316
info@
tschoerner-consulting.de
Bodengutachten
Geotechnik Südwest
Im Weilerlen 10
T 07142.90230
74321 Bietigheim-Bissingen F 07142.902323
[email protected]
Baugrund / SiGeKo
ABI
Marbacher Straße 16 a
71720 Oberstenfeld
T 07062.931177
F 07062.931178
[email protected]
Vermessung
Bartholomä + Kunzi
Mühlweg 14
70806 Kornwestheim
T 07154.28596
F 07154.180512
bkvermessung@
t-online.de
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Impressum:
Texte: Dr. Rainer Haas, Dr. Thomas Schulz, Alois Braunmiller, Thomas Kubeneck
Fotos: Jörg Hempel, Olivier Lasserre, Thomas Kubeneck, Alfred Drossel
Grafik & Layout: Studio 38 Pure Communication GmbH Berlin
Druck: Lochmann Grafische Produktion Berlin
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