GV-Manager des Jahres 2011

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Snacks und Systemgastronomie bietet und was Gäste heute
erwarten, kann auf einen Besuch der INTERGASTRA nicht verzichten. In 3 Hallen, darunter Europas größte Messehalle ausschließlich für Küchentechnik, präsentieren führende Anbieter
noch mehr Vielfalt und Antworten auf die wichtigen Trends. So
z.B. in den Bereichen Convenience, Snacks, Quick-Service und
To-go. Das Spektrum reicht vom regionalen Angebot bis zu Gebinden für Großverbraucher. Die Systemgastronomie findet ihre
Themen, wie Shop-in-Shop-Systeme und Retail, ebenso wie die
GV-Branche in Workshops und Kongressen über Krankenhausküche, Heimverpflegung, Catering, Gemeinschaftsverpflegung
und Bio-Lebensmittel.
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GV-Manager
des Jahres 2011
Wer sind die
Best of Market 2011/2012?
BEST
of
Market
Unsere Leser haben ihre Bewertung abgegeben. Das Ergebnis?
Ein Ranking der besten Industriepartner der Branche
in den Kategorien Preis-/Leistungsverhältnis, Qualität und Service.
Die Preisverleihung der Best of Market erfolgt
auf der Intergastra 2012 in Stuttgart.
Mehr Infos dazu erhalten Sie
in der nächsten Ausgabe GVmanager 1-2/ 2012.
Auch für das Jahr 2012 gut aufgestellt
schicken wir Ihnen aus unserer Redaktionswelt
weihnachtliche Grüße und wünschen das Beste
– vor allem viele, viele zufriedene Gäste!
12/2011
GVmanager
3
Inhalt
Dezember 2011
30
Studien zeigen, wie die Deutschen
Lebensmittelqualität definieren.
26
25
Das Culinary Team „Let’s Go Magic“ Germany zeigte Herz und zauberte
ehrenamtlich ein exquisites Buffet für die SLK-Benefizgala in Heilbronn.
Tempo drosseln, Zusatzgeschäfte forcieren,
so die Strategie der Lebenshilfe Worms.
48
34
Essenzielle Bausteine für den Tag: Brot,
Wurst, Eier & Co. zum Frühstück.
iPad statt Papier: Das Med. Zentrum StädteRegion
Aachen zeigt, wie moderne Technik Erfolg bringt.
Branchenblick
Zentralküche
Marktforschung
Kurz notiert und aktuell. . . . . . . . . . . . . . . 6
20 Jahre Krankenhaus-Küchenleiter . . . . 8
Gründer wurde 100 Jahre. . . . . . . . . . . . 44
Aufbruch in Gelsenkirchen . . . . . . . . . . . 53
Lebenshilfe Worms:
Tempo gedrosselt . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Qualität muss man schmecken . . . . . . . 30
Veranstaltungen
S&F-Symposium, Fürstenfeldbruck:
Von anderen abschauen . . . . . . . . . . . . . 22
SLK-Benefizgala, Heilbronn:
Helfen mit Herz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Veranstaltungen kurz notiert . . . . . . . . . 33
VdF-Tagung, Bad Neuenahr:
Effizienz und Suffizienz . . . . . . . . . . . . . . 54
Netzwerk Culinaria, Rust:
Starkes Netz für die Planung . . . . . . . . . 57
Ausgabetechnik
Food
Frühstück:
Energiebausteine zum Frühstück . . . . . . 34
Beilagen:
Der wertvolle Ballast . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Spültechnik
Nachhaltige Reinigung. . . . . . . . . . . . . . . 40
Ev. Krankenhaus Johannisstift, Münster:
In Fahrt gebracht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Uniklinikum Leverkusen:
Flexibler Nutzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Rheinische Post, Düsseldorf:
Ohne Ecken, mit Kanten. . . . . . . . . . . . . 46
EDV
Med. Zentrum StädteRegion Aachen:
Pappe satt! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Ernährungsmanagement:
Mehr als die Summe der Teile . . . . . . . . 50
Der Gesamtauflage dieser Ausgabe liegen unser Supplement „Marken in Deutschland“ sowie eine Verlagsbeilage bei.
Wir bitten um freundliche Beachtung.
Der Umwelt zuliebe: gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.
4 GVmanager 12/2011
40
Nachhaltige Reinigung – langsam etablieren sich Geschirrspülreiniger ohne Inhaltsstoffe wie EDTA und NTA.
GV-Manager des Jahres:
Event & Gewinner
GV-Manager des Jahres 2011:
Das Fest . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Christoph Reingen, West LB, Düsseldorf:
Grün denken und wirtschaftlich handeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Claus Konrad, Studentenwerk Karlsruhe:
Synergien genutzt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Theresia Turner, Heiligenfeld Kliniken, Bad Kissingen:
Ein Geben und Nehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
War einer schneller als Sie?
46
Bei der Rheinischen Post
ist alles im „Fluss“.
Fordern Sie unser Supplement
unter (089) 370 60-120 an!
Rubriken
Privatsache: Hans Oberländer . . . . . . . . 45
Termine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Karrieren, Impressum . . . . . . . . . . . . . . . 60
Jetzt mal ehrlich: Klaus Draheim . . . . . . 61
Markt & Trend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Gesucht & Gefunden . . . . . . . . . . . . . . . 65
Zum Titel:
Im feierlichen Rahmen wurden im
Oktober die drei GV-Manager des
Jahres 2011 gekürt:
Claus Konrad vom Studentenwerk
Karlsruhe, Theresia Turner von den
Heiligenfeld Kliniken, Bad Kissingen, und Christoph Reingen von der
WestLB in Düsseldorf (v. l.) freuen
sich über ihre Auszeichnung.
12/2011
GVmanager
5
Branchenblick
Herzhaftes wie Bohnensalat
Toscana oder die WeizenSchafskäse-Pfanne oder Süßes
wie Honigflan – das neue Kochbuch des Studentenwerks Berlin
bietet zahlreiche Rezepte zum
Nachkochen. In den Mensen des
Studentenwerks ist das Kochbuch mit den rein vegetarischen
bzw. veganen Gerichten ab sofort
käuflich zu erwerben.
www.studentenwerk-berlin.de
News • Aktuelles • News • Aktuelles • News
Award für Zulieferer
Messe der Automaten
Der Spültechnikhersteller Hobart
hat für sein Abluftsystem ZeroDirectVent den Seatrade Insider
Cruise Award als bester Zulieferer in der Kategorie Hotel/ Technik erhalten. Das System führt bei
der Bandspülmaschine Premax
FTP sowie der Korbdurchlaufmaschine Premax CP zu einer
Energieersparnis und verbessert
das Raumklima. www.hobart.de
Zur Internationalen Fachmesse
für Unterhaltungs- und Warenautomaten IMA erwartet der Veranstalter vom 17. bis 20. Januar
2012 rund 200 Aussteller und
9.000 Besucher auf dem Düsseldorfer Messegelände. Im Fokus
stehen Snacks, Drinks und Kaffee-Variationen für die Gastronomie. In der coffee world werden
zum zweiten Mal Kaffeeprodukte,
Automaten und Zubehör gesondert präsentiert.
www.ima-messe.com
Positive Zahlen
Haben Sie es gewusst?
In Ausgabe 10 haben wir Ihnen einige Fragen rund um die
Hygiene gestellt. Anbei finden Sie nun die Auflösung. Falls
Sie das Quiz nochmals ansehen wollen, finden Sie
es unter www.gastroinfoportal.de/Quiz.
Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern des Hygienepakets: K. Fischer,
M. Schunk und L. Gerner.
Lösung: 1c, 2c, 3c, 4a, 5b, 6c, 7b, 8b, 9c, 10c
In den ersten neun Monaten dieses Jahres stiegen die Umsatzerlöse von Rational um 12 % auf
272,7 Mio. €. Zudem ist die Zahl
der Aufträge infolge der Markteinführung des SelfCookingCenters whitefficiency® um
16 % gegenüber 2010 gewachsen. www.rational-online.com
20-jähriges Bestehen
Zauber der Jahreszeiten
apetito offeriert eine neue integrative Aktionsbox für Bewohner in Senioreneinrichtungen unter dem Namen „Zauber der
Jahreszeiten“. Darin enthalten ist
eine CD, die zu jeder Jahreszeit
sowie zu den Themen „Reisen“
und „Filme“ Rätsel, Musik und
Rezepte bietet. Neun Programmpunkte pro Thema behandeln interaktiv auf verschiedene Weise
das Thema Essen. Als Extra gibt
es den Film „Die Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann. Für
das Jahr 2012 ist geplant, vier
jahreszeitliche kulinarische
Aktionen aus dem Sortiment mit
je zwei Speisenplänen anzubieten. Dadurch können
Elemente von der Aktionsbox mit den entsprechenden Menüs
verknüpft und eine ganzheitliche Aktion für die Bewohner
gestaltet werden. www.apetito.de
Eine unter Vieren
Die Küche des Seniorenzentrums Bethel Bad
Oeynhausen erhielt das
„RAL-Gütesiegel – Kompetenz richtig essen“ für die
gute Speisenqualität und
gehört somit zu den Top
Vier der ausgezeichneten
Altenheimküchen in NRW.
Das Team um Küchenchef
Axel Bunzel richtet sich bei der Gestaltung des gesunden, nährwertreichen Speisenangebots nach dem Geschmack der Bewohner.
6 GVmanager 12/2011
Die Mensa Harburg des Studierendenwerks Hamburg feierte im
Oktober ihr 20-jähriges Jubiläum.
www.studierendenwerkhamburg.de
Gästerekord
Mit dem Beginn des Wintersemesters 2011/12 vermeldete das
Studentenwerk Berlin einen
Besucherrekord. Aufgrund der
gestiegenen Erstsemesterzahl
konnten allein an einem Tag
60.000 Gäste in den 54 Mensen
und Coffeebars versorgt werden.
www.studentenwerk-berlin.de
Aus einer Hand
Zwei Leistungspakete verbunden
zu einem Gesamtangebot – seit
dem 1. Oktober beteiligt sich der
igefa-Partner Kruse Firmenverbund mehrheitlich an der WaldKrankenhauslogistik und erweitert sein Portfolio damit um die
medizinische Versorgung.
www.igefa.de
Medaillen-Regen
Der Tiefkühlspezialist FVZ-Westfood wurde vom Testzentrum
Lebensmittel der DLG (Deutsche
Landwirtschafts-Gesellschaft) für
seine hohe Produktqualität ausgezeichnet. Das Unternehmen
erhielt bei der DLG-Qualitätsprüfung für Convenience-Food
sieben Gold- und drei Silbermedaillen. www.fvzwestfood.de
Tee goes Campus
Mit Sampling-Proben startete
der Düsseldorfer Teespezialist
Teekanne gemeinsam mit Studenten ins neue Semester. Über
die Campus-Tüte verteilt das
Unternehmen Proben der Sorte
„Klarer Kopf“ aus der „Harmonie
für Körper und Seele“-Range.
www.teekanne.de
Impulsgeber
Im Rahmen der 13. Netzwerkveranstaltung des Institute of
Culinary Art im Erlebnis-Zoo
Hannover kürte die Initiative
„Deutschland – Land der Ideen“
gemeinsam mit der Deutschen
Bank das Institut zum „ausgewählten Ort 2011“. Die Auszeichnung prämiert impulsgebende Unternehmen mit
hohem Innovationsgrad und
visionärem Denken.
www.institute-culinary.de
Maya-Großküche entdeckt
Mehr als 1.000 Jahre alt ist die Küche des Maya-Volkes, die Forscher auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán entdeckt haben.
In den Mauerresten der 40 m langen und 14 m breiten Großküche
eines Königspalasts wurden Reste von Keramikgegenständen,
Tierknochen und Spuren von Feuerstellen gefunden, die scheinbar
aus der Zeit zwischen 750 und 950 n. Chr. stammen.
Fotos: Studentenwerk Berlin, apetito, Seniorenzentrum Bethel Bad Oeynhausen
Der Campus kocht
Branchenblick
Vernetzte IT
Vollwertiges Regelwerk
In einem Vortrag von Reinhard Meyer von
best4bps erfuhren die Kongressteilnehmer
darüber hinaus, wie sich Transparenz, Zuverlässigkeit, Compliance und Geschwindigkeit des
Datentransfers in Geschäftsprozessen steigern
lassen. Mit einem neu entwickelten Phasenmodell lassen sich zudem interne Prozesse wie
Rechnungs- und Finanzwesen, Controlling und
Warenwirtschaft verschlanken. Abschließend
erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die
Hygienedokumentation per EDV. Die Hygienesoftware easyHACCP von UDialog unterstützt
Verantwortliche bei der lückenlosen Dokumentation des Hygienekonzeptes über alle
Produktionsstufen hinweg.
www.it-competencegroup.de
Fotos: CompetenceGroup, DGE/ aid
Seit 1956 formuliert die Deutsche
Gesellschaft für Ernährung (DGE) in
zehn Regeln, wie eine genussvolle
und gesunde Ernährung auf Basis
wissenschaftlicher Erkenntnisse
aussehen kann. Jetzt wurde die
aktualisierte Auflage der Broschüre
„Vollwertig essen und trinken nach
den 10 Regeln der DGE“ gemeinsam
mit dem aid infodienst herausgegeben und hält auf 36 Seiten Tipps für
eine ausgewogene Ernährung bereit.
Ein Selbsttest zum Esstyp sowie ein
Monats-Check ergänzen die Ausgabe. www.dge.de
Zum achten Mal luden die
Partnerunternehmen der
CompetenceGroup am
19. Oktober Entscheider
zum IT-Fachkongress
CompetenceDay. In den
Vorträgen wurde gezeigt,
wie sich Prozesse durch
die Vernetzung von IT-Systemen automatisieren lassen. Rund 70 Teilnehmer
folgten der Einladung der
vier Partnerunternehmen
der CompetenceGroup contidata Datensysteme,
Herrlich & Ramuschkat, Integral Management
Systeme und Sanalogic, die Neuerungen in
ihrem IT-Portfolio vorstellten, ins Sheraton Hotel
am Frankfurter Flughafen. Das Warenwirtschaftssystem MBS5, das Menüwunscherfassungssystem Sanalogic 7, die Raumreservierungs- und Konferenzmanagementsoftware
Event-Is sowie das bargeldlose Abrechnungssystem Maxxplan der Unternehmen bauen auf
einer gemeinsamen zentralen IT-Datenbasis auf.
Die Daten aus Rezepturverwaltung, Speisenplanung, Einkauf, Produktion und Nachkalkulation
werden zentral eingegeben und sind durch die
Vernetzung untereinander in jedem der angeschlossenen Systeme verfügbar.
12/2011
GVmanager
7
Branchenblick
20 Jahre – und kein bisschen leise
… dafür aber ein schönes
Stückchen weise – so präsentierte
sich der Freie Arbeitskreis der
Krankenhaus-Küchenleiter/Innen
bei seiner Geburtstagsfeier am
21. Oktober in Heilbronn.
as Image der Krankenhausverpflegung verbessern und sich gegen die
Bedrängung durch Caterer rüsten,
mit diesen Zielen hatte Dieter Grabowski
1991 die Idee, einen runden Tisch für Krankenhaus-Küchenleiter ins Leben zu rufen.
„Unser Gründungstreffen werde ich nie
vergessen“, berichtete Karl Haaf, 1. Vorsitzender des Freien Arbeitskreises der Krankenhaus-Küchenleiter/Innen im Rahmen
der Feier zu dessen 20-jährigem Bestehen.
„Schon allein deshalb, weil ich fürs Parken
vor dem Krankenhaus damals einen Strafzettel über 25 DM kassiert habe“, fuhr Karl
Haaf fort. Dieser lockere und offene Ton
macht den Arbeitskreis nun seit 20 Jahren
zu etwas Besonderem. „Hier sind alle
gleich, keiner zählt mehr als der andere,
egal ob er nun täglich für 120 Essen verantwortlich ist oder für 1.200“, betonte das Mitglied Hans Wimmer.
D
Miteinander reden, um voneinander zu
lernen – so einfach und praxisnah kann
Weiterbildung sein. Alle Gründungsteilnehmer einigten sich zudem darauf, dass
das Konzept des „Runden Tischs“ ohne
Vereinsgründung zugrunde liegen soll.
„Wir wollten von Anfang an eine lose BGBGesellschaft bleiben und auf kurzen Wegen
viel erreichen. Daher haben wir keinen Verein gegründet, der mit viel mehr Bürokratie
einhergegangen wäre“, erläuterte Karl
Haaf die Hintergründe. Und das Konzept
hat sich bewährt: Seit der ersten Tagung am
12. Mai 1992 im Robert-Bosch-Krankenhaus, an der 14 Gründungsmitglieder teilnahmen, fanden insgesamt 45 Tagungen
mit 1.500 Teilnehmern statt. Die insgesamt
96 behandelten Themenblöcke waren stets
am Puls der Zeit. 1992 beschäftigte sich der
Freie Arbeitskreis z. B. mit dem Thema
Caterer, 1997 mit der Genmanipulation und
1998 mit Cook & Chill. Auch von der Arbeit
und Neuheiten der Industriepartner machten sich die Küchenleiter bei manchen
8 GVmanager 12/2011
Ehefrauen am Herd
Dem Gala-Abend vorausgegangen war
das traditionelle Rundtisch-Gespräch unter
Kollegen, das im Chefmanship Centre von
Unilever Food Solutions stattfand. Begleitende Partnerinnen durchliefen währenddessen die Schule der Chefmanship-Köche
und bewiesen in der Pause, dass sie in der
Küche mindestens ebenso firm sind wie ihre
Partner. Während am Vormittag Vorträge zu
Convenience und der Diät-Verordnung auf
dem Programm standen, hatten am Nachmittag die Küchenleiter das Wort. Otto
Vogelmann von der Klinik Löwenstein berichtete von seiner Produktionsumstellung,
der Erweiterung und den damit verbundenen Herausforderungen. Anschließend
berichtete der Jüngste im Kreis, Martin
Wolf, wie er in der Hohenloher Krankenhaus GmbH als Gastronomieleiter einen
kleinen Wandel einläutete. „Früher war es
primär wichtig, dass der Patient satt war.
Heute legen wir viel mehr Wert auf die
Qualität und vor allem Frische.“
Die nächste Tagung findet am 13.2.2012
auf der Intergastra statt (s. r.). Unbekannte
Gesichter sind dabei willkommen.
kir
Der Gründer des Arbeitskreises Dieter Grabowski
(2. v. l.) sagte seinen jungen Nachfolgern Dank.
Fotos: Kirchner
Runder Tisch statt Verein
Tagungen vor Ort ihr eigenes Bild. 2004 besuchte der Arbeitskreis z. B. Rational und
informierte sich über dessen SelfCooking
Center, 2010 stand die Spülmaschine M-iQ
von Meiko in Offenburg im Fokus. „Wir
haben auf unseren Tagungen wertvolle
Kontakte zur Industrie hergestellt, und
konnten von ihnen lernen, wie auch sie von
uns“, resümierte Karl Haaf. Sein besonderer Dank galt in diesem Zusammenhang
dem Unternehmen Knorr bzw. dessen
Nachfolgern Caterplan und Unilever Food
Solutions. Dort war der Arbeitskreis insgesamt dreimal zu Gast, und durfte auf
seine Einladung hin das 10- wie auch das
20-jährige Jubiläum in Heilbronn feiern.
GV-Programm
der Intergastra
Im Rahmen der Intergastra, die von 11. bis
15.2.2012 in der Neuen Messe Stuttgart
stattfindet, gibt es in diesem Jahr erstmals
begleitend eine Vortragsreihe speziell für
Führungskräfte der Gemeinschaftsverpflegung,
die der GVmanager als Medienpartner begleitet.
13.2.2012
Tag der Krankenhaus-Küchenleiter
9.30 Uhr Begrüßung:
Karl Haaf, Vorsitzender des Arbeitskreises der Krankenhaus-Küchenleiter und Vizepräsident des VKD
10 Uhr
Imageerhöhung und Optimierungsmöglichkeiten durch Qualitäts-Check und Zertifizierung für
Krankenhausküchen
Prof. Dr. Volker Peinelt, Hochschule Niederrhein
11 Uhr
Der Umgang mit Allergenen in der GV – Definition, Rechtl. Lage, Praktische Tipps
Manfred Handt, Moguntia Food Service
12 Uhr
Gewerbliches Geschirrspülen & Wasser
N. N., Meiko Maschinenbau
13 Uhr
Ende der Veranstaltung, Möglichkeit zum Besuch der Intergastra
14.2.2012
Tag der Heimverpflegung
9.30 Uhr Begrüßung: Karl Haaf
10 Uhr
Convenience – nicht ob, sondern wie
Steven Verweij, Unilever Food Solutions
11 Uhr
Umfassende Qualitätsbewertung der Verpflegungsleistung in Senioreneinrichtungen –
Win-win-Situation dank Zertifizierung
Prof. Dr. Volker Peinelt, Hochschule Niederrhein
12 Uhr
Ende der Veranstaltung, Möglichkeit zum Besuch der Intergastra
Fotos: Kirchner, Messe Stuttgart
15.2.2012
Tag der Esskultur und Tafelwesen
9.30 Uhr Begrüßung: Karl Haaf
10 Uhr
Chicucina – Esskultur für Fortgeschrittene:
Praxisbeispiel für die Ernährung nach den 5 Elementen in Gastronomie und GV
Wolfgang Wieland, Gourmet Competence
11 Uhr
Von Hefeextrakt bis zu Süßstoffen – Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker
Anette Fahrner, Hügli
12 Uhr
Lebenselixier Wasser
Martina Räther, Diätassistentin
13 Uhr
Ende der Veranstaltung, Möglichkeit zum Besuch der Intergastra
Wo? Messe Stuttgart, Raum C4
Teilnahmebedingung?
Keine Anmeldung erforderlich,
Teilnahme für Messegäste frei
Medienpartner:
GVmanager
12/2011
GVmanager
9
Drei Preisträger aber
15 Sieger
um dritten Mal hat das Fachmagazin
für Führungskräfte der Großgastronomie und Gemeischaftsverpflegung,
GVmanager, die Auszeichnung „GV-Manager
des Jahres" vergeben. Den feierlichen Rahmen dafür bildete bereits zum zweiten Mal
der Event-Abend des 8. S&F-Symposiums
am 27. Oktober 2011 in Fürstenfeldbruck.
Die Verleihung der Auszeichnungen war
nicht nur für die Sieger, sondern auch die
rund 300 Gäste ein Höhepunkt des Abends.
Annemarie Heinrichsdobler, die Chefredakteurin des GVmanager, eröffnete den Festakt
mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für
Z
10 GVmanager 12/2011
den Wert des Menschen in den heutigen
Führungsriegen: „Wir zeichnen keine Konzepte, Produkte, Unternehmen oder Systemlösungen aus, sondern den GV-Manager als Menschen", betonte sie. Denn
gerade in Krisenzeiten sei deren Wert,
Belastbarkeit, unternehmerischer Weitblick
und Kreativität und vor allem deren
Menschlichkeit gefordert. Erfolg oder Misserfolg von Unternehmen würden maßgeblich von der Qualität und Professionalität
der Führungskräfte bestimmt. „In unserer
Branche sind Realisten am Werk, handlungsfähige Manager, die nicht allein durch
ihre Ausbildung, sondern durch permanentes Hinzulernen und Weiterbilden zu den
GV-Managern werden, welche die gestellten Aufgaben und Herausforderungen mit
beiden Händen anpacken und gewillt und
in der Lage sind, diese auch zu lösen – in jeder Beziehung", betonte die Chefredakteurin. „Die GV-Manager von heute können
mit Kostenanalysen aus dem PC oder Steuer- und Vertragsrecht ebenso gut umgehen,
wie mit der Kippbratpfanne oder dem BioSiegel." Abschließend dankte Annemarie
Heinrichsdobler der Jury, die für die Endbewertung verantwortlich zeichnete.
Lesen Sie weiter auf Seite 14
Foto: Teodorescu
Am 27. Oktober war es wieder soweit: Der Stichtag für die Auszeichung der GV-Manager des Jahres 2011 war
gekommen. Gekürt wurden drei Preisträger, wenn auch feststand, dass es insgesamt 15 Sieger gibt.
Fotos: Teodorescu
Nominierte
Kategorie Senioren-/ Patientenverpflegung
Bertold Kohm,
GV-Betriebsleiter der Servicegesellschaft
Nordbaden mbH, Wiesloch
Wolfgang Leber,
Küchenleiter der St. Josefs-Heime, München
Klaus Richter,
Geschäftsführer der Rebional GmbH, Herdecke
Walter Schiestl,
Küchenleiter des Wohnheims Pradl, Innsbruck
Theresia Turner,
Gesamtküchenleiterin der Heiligenfeld GmbH,
Bad Kissingen
Kategorie Studenten-/Schulverpflegung
Michael Gradtke,
Abteilungsleiter Hochschulgastronomie
des Studierendenwerks Hamburg
Frank Klatt,
Leiter Verpflegungsbetriebe des
Studentenwerks Göttingen
Claus Konrad,
Leiter Hochschulgastronomie des
Studentenwerks Karlsruhe AöR
Joachim Porschke,
Geschäftsführer der Porschke GmbH, Rellingen
Anneliese Ritter,
Küchenleiterin der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Hochzoll, Augsburg
Kategorie Betriebsverpflegung
Gerhard Frauenschuh,
F&B Manager and Executive Chef bei MAN Diesel
& Turbo SE/ Abt. GHOASK, Augsburg
Dietmar Hagen,
Geschäftsführender Gesellschafter von EssensZeit
und Küchenleiter bei Bahlsen, Hannover
Jochen Moosmann,
Senior Manager und Leiter Gastronomieservice
bei Mercedes Benz Cars/ Daimler AG, Sindelfingen
Christoph Reingen,
Leiter Wirtschaftsdienste, WestLB AG, Düsseldorf
Armin Rumpf,
Geschäftsführer von Rumpf Catering/
Avanti-Partner, Kirchanschöring
12/2011
GVmanager
11
Kategorie Studenten-/Schulverpflegung
„Man sagt ihm fast hellseherische Fähigkeiten
nach, dabei ist seine Zauberformel ganz einfach:
Wer morgen gut kochen will, muss heute auf
seine Kunden hören!
Eine offene Kommunikation ist unserem
GV-Manager des Jahres daher sehr wichtig.
Der Kunde ist für ihn König, Partner und gerade
deshalb als kritische Stimme geschätzt.
Qualität bedeutet für ihn, alle Anforderungen
seiner rund 9.000 täglichen Gäste perfekt zu
realisieren – sowohl in Bezug auf das Speisenangebot, als auch auf den Service.
Diese Qualität professionell zu sichern, war daher
auch eines der ersten Projekte, das er in Angriff
nahm. Darüber hinaus wurde er dem lauten Ruf
nach Nachhaltigkeit durch eine neue Einkaufspolitik gerecht. Aber auch die leisen Töne der
Nachhaltigkeit schlägt er an, indem er den
Kochazubis den Beruf dauerhaft schmackhaft
machen will, denn nachhaltiges Essen braucht
auch gute, nachhaltig ausgebildete Köche.
Regelmäßig wagt er den Blick über den Tellerrand, sei es durch den Austausch mit einer Uni in
Shanghai oder die Mitarbeit bei der Entwicklung
alternativer Kälteträger.
Dabei verliert er auch nicht den Blick auf soziale
Projekte, indem er z. B. über Solidaritätsessen im
Studentenwerk Hilfsprojekte unterstützt.
Er liebt die Komplexität seines Berufs und schätzt
sie zugleich als seine größte Herausforderung,
die er allerdings erfolgreich meistert –
betriebswirtschaftlich korrekt aber mit einer
quirligen, teils sogar spitzbübischen Note."
Herzlichen Glückwunsch an Claus Konrad!
Kategorie Betriebsverpflegung
„Ob er heute Abend wohl auch einen gelben Post
it-Aufkleber mit sich trägt?
Seiner Aussage nach kommt ein gut organisierter
GV-Manager nicht ohne diese Zettelchen aus.
Und ein bisschen verrückt müsse man für diesen
Job auch sein, sagt er.
Wie verrückt er selbst ist, entzieht sich aber
unseren Recherchemöglichkeiten.
Fest steht aber Folgendes:
Er hat die Augen und Ohren stets offen,
sowohl gegenüber seinen Gästen, wie auch
gegenüber seinem rund 50-köpfigen Team.
Er durchlief eine harte Schule, daher lernen auch
seine Azubis mehr, als nur mit Schere und Fertigpackungen umzugehen.
Und, er kann auch heute die Finger nicht von der
Basisarbeit lassen, vor allem wenn es um seine
erste große Liebe geht, die Pâtisserie.
Dabei bekam die Pâtisserie 1991 große Konkur-
renz: Ein Schweinerückensteak und niederrheinischer Spargel brachten ihn auf den Geschmack
der Nachhaltigkeit, der bis heute anhält.
Nach dem Motto „Ein wenig grün denken – und
dennoch wirtschaftlich lenken" entstanden daraus viele Projekte, angefangen beim Engagement als Bio-Mentor, bis hin zur Reduktion von
CO2-Emissionen durch die Speisenplanung.
Dass sein Beruf auch sein großes Hobby ist,
belegen seine zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten: Mal verbessert er die Speisenqualität an
Kitas und Schulen, mal arbeitet er an einem
nachhaltigkeitsorientierten Rahmen-Curriculum
für Ernährungsberufe mit.
Sein Motto ist, neue Wege zu finden,
allerdings immer im Zusammenspiel der Akteure.
Dass er dabei authentisch und bescheiden bleibt,
sozial und fair, kostensensibel und wirtschaftlich,
und zugleich vor Kreativität sprüht,
hat ihn dahin gebracht, wo er heute steht – bzw.
sitzt: als Nominierter zum GV-Manager des Jahres in der Kategorie Betriebsverpflegung."
Herzlichen Glückwunsch dem GV-Manager
Christoph Reingen!
Kategorie Senioren-/ Patientenverpflegung
„Kaum aufgewacht, schaut unser GV-Manager
des Jahres bereits dem Küchenteam über die
Fotos: Teodorescu, E. Heinrichsdobler
Laudationes
Fotos: Teodorescu, E. Heinrichsdobler
Schulter – aber, das hat man davon, wenn der Chef nur drei
Purzelbäume von der Küche entfernt wohnt.
Doch begleitet wird der Rundgang nicht vom erhobenen Zeigefinger,
ganz im Gegenteil – stets auf der Suche nach Optimierungspotenzial,
ist unserem GV-Manager das Feedback seiner 35 Mitarbeiter sehr
wichtig. Obligatorisch werden diese für ihr Engagement mit Weiterbildungen gefördert, zusätzliche Gutscheine für private Vergnügungen, wie
Massagen während der Arbeitszeit, schaffen eine besondere Motivation.
Doch die Mitarbeiter sind nur ein Baustein des ganzheitlichen Konzepts.
Die Lust daran, den Patienten mit gesunder Ernährung etwas Gutes zu
tun, hat unseren GV-Manager des Jahres schon immer angetrieben.
Fast wäre er dafür gelyncht worden, damals als er die Vollwertküche
einführte. Doch inzwischen entpuppen sich die größten Kritiker am
Ende ihres Aufenthalts in der Klinik meist als größte Fans.
Das Motto unseres GV-Managers des Jahres ist es, Verantwortung zu
übernehmen, sowohl für sich selbst, als auch die Mitarbeiter, den
Betrieb und die Region.
Und so werden möglichst viele Lebensmittel frisch, aus der Region
und möglichst in Bio-Qualität gekauft.
Hinter allen Maßnahmen steht ein ausgesprochen ökonomisch, ökologisch, sozial und spirituell ausbalanciertes Konzept. Auf alles einzugehen, würde den Rahmen sprengen.
Fest steht aber, dass unser GV-Manager des Jahres diese ganzheitliche
Philosophie als Mitglied des Familienbetriebs wesentlich mitgeprägt
hat – auch wenn er sich, bescheiden wie er ist, wohl nur ungern aus
diesem Maßnahmenkatalog als engagierter Kopf herausheben lässt."
Herzlichen Gückwunsch an Theresia Turner!
100 Jahre Karl Winterhalter
100 Jahre Erfindergeist
Als Gründer der Winterhalter Gastronom GmbH legte Karl
Winterhalter 1947 den Grundstein für das in der Spülbranche
führende Familienunternehmen. Mit viel Erfindergeist, großer
Kundennähe und besonderem Qualitätsdenken prägt er die
Firmenphilosophie bis heute. Der Erfolg von Winterhalter
beruht auf einem über Jahrzehnte gewachsenen Erfahrungsschatz. Davon profitieren Winterhalter Kunden in aller Welt.
Unsere herzlichsten Glückwünsche zum 100. Geburtstag!
www.winterhalter.de
14 GVmanager 12/2011
Fortsetzung von S. 10
Auswahlverfahren
Vorgeschlagen wurden die Nominierten dabei von ihren Mitarbeitern bzw. Tischgästen und Kunden sowie Branchenpartnern. Die endgültige Bewertung der fünf ausgewählten Nominierten je Kategorie traf eine fünfköpfige Jury, darunter Wolfgang Schmidt, Vorstandsvorsitzender der HGK, Josef Meringer,
Geschäftsführer von JM Consulting, Dr. h. c. Siegfried Schaber,
Küchenmeister und Ehrenpräsident des VKD, Annemarie Heinrichsdobler, Chefredakteurin des GVmanager sowie Claudia
Kirchner, Stv. Chefredakteurin des GVmanager.
Letztere hielt schließlich auch die Laudationes auf die drei
Preisträger. „Mir kommt nun das Los zu, die 15 Nominierten auf
drei Preisträger zu reduzieren“, mit diesen Worten eröffnete
Claudia Kirchner die große Entscheidung. Dabei betonte sie,
dass alle 15 genannten Nominierten stolz auf sich sein dürfen
und sollten. „Schließlich haben sie rund 50 andere hinter sich
gelassen und durch ihre besonderen Leistungen, ihr Engagement und ihre Persönlichkeit überzeugt.“ Viele Nominierte (vgl.
Kasten S. 11) lieferten sich zudem in der Bewertung ein enges
Kopf-an-Kopf-Rennen.
Die folgenden Laudationes zeichneten anschaulich ein sehr
persönliches Bild der drei Preisträger (vgl. auch Kasten S. 12).
Dabei sorgte der eine oder andere Satz für so manches Raunen
in der Menge. Am Ende strahlten zwei glückliche GV-Manager
und eine GV-Managerin von der Bühne herab mit Ihren Branchen-Oscars um die Wette.
kir
Zitate
„Sie haben mir mit der Auszeichnung als ‘GV-Manager des
Jahres 2011’ eine sehr große Freude bereitet. Die Atmosphäre, der feierliche Rahmen und die lieben Worte während der
Auszeichnung werden mir stets in Erinnerung bleiben. Ich
möchte mich ganz ganz herzlich bei Ihnen und der gesamten Redaktion für diesen tollen und gelungenen Abend
bedanken.“
Ihr glücklicher GV Manager 2011
Christoph Reingen,
Leiter Wirtschaftsdienste, WestLB AG, Düsseldorf
Fotos: Teodorescu, E. Heinrichsdobler
„Ich bin überaus stolz, dass ich hier und heute diese Auszeichnung erhalte. Ich möchte diesen Preis aber auch stellvertretend für die Mitarbeiter des Studentenwerks Karlsruhe
entgegennehmen. Denn nur mit einem engagierten, motiviertem Team sind besondere Leistungen und Innovationen erst
möglich. (…) Erlauben Sie mir zum Schluss noch eine spitzbübische Aussage: Die Zeiten in denen der Student zur Mensa geht bis er bricht, sind längst vorbei.“
Claus Konrad,
Leiter Hochschulgastronomie, Studentenwerk Karlsruhe
„An diesem Preis haben sicher auch meine Mitarbeiter teil,
von denen ich daher zwei gleich mitgebracht habe. (...)
Unser Motto lautet: Tue erst das Notwendige, dann das
Mögliche und das Unmögliche wird möglich.“
Theresia Turner,
Gesamtküchenleiterin, Heilgenfeld GmbH,
Bad Kissingen
HACCP-konforme Speisenverteilung
mit BLANCO CS.
Wer in der Speisenverteilung mehr bewegen will, findet in
BLANCO CS den perfekten Partner. Von der Portionierung
und dem Transport über die Zwischenlagerung bis zur
Regeneration per Heißluft oder Induktion bieten wir Ihnen
Systeme, die sich ideal an Ihre Anforderungen anpassen.
Das ergonomische Design und die zuverlässige Technik
erleichtern den Arbeitsalltag. Die hohe Verarbeitungsqualität
und der erstklassige Service sorgen für Investitionssicherheit.
Egal, ob Cook & Freeze, Cook & Serve oder Cook & Chill – bei
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Christoph Reingen
leitet seit 1998 die
Wirtschaftsdienste der
WestLB. Nebenbei
engagiert er sich als
Bio-Mentor, setzt sich
für die Weiterbildung
der Azubis ein, ist für
nachhaltige Projekte (u. a.
mit der FH) zu begeistern
und unterstützt die
Düsseldorfer Tafel. Für sein
wirtschaftliches und
soziales Engagement
wurde er zum GV-Manager
des Jahres 2011 gekürt.
an muss schon ein wenig verrückt
sein, für diesen Job“ – lautet die
ehrliche Selbsteinschätzung von
Christoph Reingen, seit 1998 Leiter der
Wirtschaftsdienste der WestLB in Düsseldorf. Zu seinem Aufgabenbereich gehört
das 1.400 m² große Betriebsrestaurant und
die Cafeteria mit insgesamt knapp 750 Sitzplätzen und 42 Mitarbeitern – plus etwa
zwölf Azubis. Seine Lösung: gelbe Post itAufkleber, „um nicht in den Terminkonflikt
zu kommen“. Sein Verbrauch an den kleinen klebenden Helfern muss in den letzten
Jahren gestiegen sein, denn an Terminen
und Engagement fehlt es dem charmanten
GV-Manager nicht. „Nimm jede gastronomische Herausforderung an“, erklärt
Christoph Reingen sein Motto. Und legt
M
16 GVmanager 12/2011
noch eins drauf: „Geht nicht, gibt’s nicht.
Wir versuchen alles möglich zu machen.“
Einsatz mit Verstand
Motiviert und engagiert arbeitet er seit
mehr als 20 Jahren in der GV. „Ich liebe
meinen Beruf“, bringt der Küchenmeister
zum Ausdruck. Bereits 1986 fing er in der
WestLB an, arbeitete zwischendurch sieben
Jahre als Küchenchef im Tagungs- und Seminarhotel der West LB Akademie Schloss
Krickenbeck und kehrte anschließend als
Küchenmeister in die Bank zurück. Die Teilnahme an fachlichen Weiterbildungen war
und ist für ihn selbstverständlich – diesen
Anspruch überträgt er auch auf seine Auszubildenden. „Es geht nicht darum, den
Nachwuchs mit Messer und Schere auszu-
statten, um Kartons und Umverpackungen
zu öffnen“, verdeutlicht er. Vielmehr sei es
wichtig, Fähig- und Fertigkeiten zu erkennen und diese zu fördern. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Niederrhein unterstützt er z. B. regelmäßig Abschlussarbeiten
von Studenten, die sich mit dem Thema
CO2-Emission beschäftigen. Außerdem arbeitet er mit Azubis an Projekten zur Sensibilisierung für Bio-Lebensmittel, z. B. dem
EuKoNa Projekt für nachhaltiges Lernen
am Glockenspitz in Krefeld.
Erst kürzlich hat er mit seinen Azubis
eine Umfrage zur Nachhaltigkeit im Betriebsrestaurant durchgeführt. 150 der 249
befragten Tischgäste gaben an, im Winter
auf nicht-saisonales Gemüse, wie Tomaten
und Gurken, zu verzichten. Ganz vom win-
Foto: privat
Grün denken und
wirtschaftlich handeln
GV-Manager des Jahres 2011
Bereits seit dem Jahr 2004 engagiert sich
Christoph Reingen als Bio-Mentor.
terlichen Speisenplan möchte Christoph
Reingen es jedoch nicht nehmen. „Es geht
um den Kompromiss zwischen der Nachhaltigkeit, der Qualität, dem Geschmack und
dem Preis“, erklärt er. Radikale Verzichte
brächten keinen Erfolg, vielmehr ginge
es beim Nachhaltigkeitskonzept um einen
schrittweisen, langsamen Prozess, um die
Akzeptanz der Gäste zu (er-)halten.
Angefangen hat alles 1990 mit den ersten
regionalen (Fleisch-)Lieferanten vom schönen Niederrhein Thönes Natur/ Bio. 2003
folgte die Bio-Zertifizierung der Küche und
seit 2010 sind z. B. ausschließlich die teureren, aber intensiveren Bio-Gewürze im
Einsatz. Fleisch (vor allem Geflügel und
Schwein) und Fisch aus artgerechter Tierzucht, kurze Transportwege, viele vegetarische Gerichte, der Verzicht auf Gentechnik und wenig Fisch gehören ebenfalls zur
Philosophie. „Die WestLB verzichtete mit als
erstes Unternehmen auf den Einsatz von bedrohten Tieren, z. B. verarbeiten wir keinen
Thun-, Hai- oder Schwertfisch“, verdeutlicht Christoph Reingen. Das nachhaltige
Denken zieht sich durch das gesamte Unternehmen: Die Bank ist nach ISO 14001 zertifiziert und hat ein Umweltmanagement eingeführt. Der Strom wird seit dem 1. Januar 2010
aus 100 % Ökostrom bezogen.
Fotos: privat
Individuell & originell
Großen Zuspruch erhält das Betriebsrestaurant vor allem seit dem Umbau 1998.
Dunkelbraune Kulissenwände und viele
Glaselemente sorgen für eine moderne,
lockere Atmosphäre. Rund 1.800 Mitarbeiter essen täglich zwischen 11.30 und 15 Uhr
im Betriebsrestaurant, zudem werden 400
bis 600 warme oder kalte Produkte – in Biooder konventioneller Qualität (u. a. Kaffee
& Getränke, belegte Brötchen, Obst(salat),
Müsli, Pâtisserie-Artikel) – in der Cafeteria
verkauft. Das Mittagessen wird in Free
Flow-Form angeboten, mit fleischhaltigen
und -losen Gerichten, Salatbuffet, Rohkost
und diversen Dressings. Das Ernährungsbewusstsein spielt auch bei der Speisenplangestaltung eine Rolle, so gibt es sehr
selten Frittiertes, Schnitzel und Currywurst
– hingegen regelmäßig Gabel- und Suppeneintöpfe und vielseitige Aktionen im
Jahr, auch zu den Themen Öko und Bio.
„Wenn es gut schmeckt, muss man den
Wareneinsatz im Griff haben, da die Gäste
oftmals breitgefächert von allem etwas
essen möchten und teilweise größere Portionen nehmen“, berichtet der Wirtschaftsleiter aus Erfahrung. Produziert wird nach
dem Cook & Serve-System.
Die Mitarbeiter der WestLB zahlen im
Betriebsrestaurant 52 € je Monat – pro
Essen sind dies etwa 3,47 €. „Wir haben
Drehkreuze, in denen der Zutritt per Legic
System realisiert wird. Bei uns gibt es keine
Kassen, dadurch sparen wir rund 150.000 €
im Jahr ein“, erklärt Christoph Reingen die
Vorteile.
Unterstützung mit Herz
Besonderes stolz ist der GV-Manager auf
sein Engagement in puncto Bio und Nachhaltigkeit. „Mir gefällt meine ehrenamtliche Mitarbeit im Projekt Nachhaltigkeitsorientiertes Rahmencurriculum für die Ernährungs- und Hauswirtschaftsberufe der
FH Münster“, verdeutlicht er. Außerdem
arbeitet er seit 2004 als Bio-Mentor und
setzt sich z. B. für das Projekt „Children for
a better world“ ein, um die Speisenqualität
an Kitas und Schulen zu verbessern. Doch
damit nicht genug: Seit vielen Jahren kooperiert er auch mit der Düsseldorfer Tafel,
um Bedürftige mit leckerem Essen zu versorgen. „In einer Großküche fallen täglich
überproduzierte Speisen an, z. B. Suppenoder Gabeleintöpfe“, sagt er. Diese werden von uns am gleichen Tag auf 5°C heruntergekühlt und gelagert. Am nächsten
Tag holt das etwa 3 km entfernte Franziskaner Stift die Speisen ab, erwärmt sie
und gibt sie vor Ort aus. Wieso er sich karitativ engagiert? „Auch 15-20 Portionen
können Hunger lindern – wieso sollte
man mit diesen Gerichten nicht anderen
noch eine Freude machen?“, lautet seine
deutliche Antwort. „Die Bedürftigen
werden immer mehr und der Anteil Junger steigt. Im Winter kommen bis zu 450
Bedürftige“, fügt er hinzu. „Hier darf
sich eine Großküche nicht aus der Verantwortung ziehen – eigentlich sollten
noch mehr Kollegen helfen.“
lan
Christoph Reingen
Leiter Wirschaftsdienste,
WestLB
Werdegang: Ausbildung zum
Koch, Commis de Cuisine,
Feldkoch bei der Bundeswehr,
diverse Stationen in Sternerestaurants, Beginn als Koch
bei der WestLB 1986, Küchenmeisterprüfung, Küchenleiter des Wes
tLB
Tagungs- und Seminarhotels ab 1989
, Leiter
Wirtschaftsdienste bei der WestLB seit
1998,
Bio-Mentor seit 2004
Mitarbeiter: 42, 12 Auszubildende
Preise: 52 €/Monat (pro Essen ca. 3,47
€),
kein Kassensystem
Jährliches Einkaufsvolumen: 2,1 Mio.
€
Essen/Tag: 1.800 Free Flow (Cafeteria
400-600)
Welche Eigenschaften sind wichtig für
einen
GV-Manager?
Man muss seinen Beruf lieben, qualitäts
orientiert und wirtschaftlich denken könn
en, sozial
und fair sein und das Ohr immer am
Gast und
der Mannschaft haben. Nachhaltiges
und
verantwortungsbewusstes Handeln
gehören
ebenso dazu, wie Kreativität und Inno
vation.
Was lieben Sie an Ihrem Job?
Alles! Mein Beruf ist mein Hobby. Ich
koche
auch privat noch gerne und mit Leidensc
haft.
Das Motto „Ein wenig Grün denken und
wirtschaftlich lenken“ versuche ich jede
n Tag
umzusetzen.
Worin sehen Sie die größte Herausfo
rderung?
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingunge
n
zu meistern, dabei die Personal- und
Budgetvorgaben einzuhalten, aber keine Abst
riche
in der Qualität zu machen, und zugle
ich im
Tun und Wirken zusammen mit dem
Team
authentisch zu sein.
Außerdem möchte ich die Nachhaltigke
it nie
aus den Augen verlieren und mein Know
-how
an den Nachwuchs weitergeben.
Haben Sie noch Zeit für ein Hobby?
Natürlich! Ich spiele Tennis und laufe
gerne.
Dafür nehme ich mir die Zeit.
Was ist Ihr Lieblingsgericht?
Entenbrust mit Orangenpfeffersauce.
Gerne
auch vegetarisch, z. B. Drilling-Kartof
feln mit
Bio-Frischkäsecreme und Rucola, natü
rlich
aus dem ökologischen Landbau.
Welche Macke haben Sie?
Meine Mitarbeiter bemängeln manchm
al
meine Sparsamkeit. Sonst kommen wir
als
Team sehr gut aus und bei uns herrscht
ein
lockerer Umgangston. Wir sind ein Team
und
das lasse ich meine Mitarbeiter auch
spüren.
Ich will nur motivierte Mitarbeiter habe
n,
die je nach Neigung und Eignung eing
esetzt
werden.
12/2011
GVmanager
17
Synergien genutzt
Der Abteilungsleiter Hochschulgastronomie des Studentenwerks Karlsruhe, Claus Konrad, wurde zum
GV-Manager des Jahres in der Kategorie Schul-/Studentenverpflegung gekürt. Ausgezeichnet hat ihn z. B. sein
besonderer Blick über den Tellerrand. Wie er sich hier engagiert, hat er uns im persönlichen Gespräch erzählt.
Ein Blick in die Küche der Partner-Uni in Shanghai.
18 GVmanager 12/2011
Sie arbeiten derzeit an einem
Projekt mit alternativen Kälteträgern. Wie kam es dazu?
Aufgrund der verschärften
Hygienevorschriften besteht
bei uns der dringende Bedarf,
die Kälteanlage zu erneuern.
Wegen der gestiegenen Zahl
an Abnahmestellen hat sie ihr
Leistungsmaximum inzwischen
erreicht. Hinzu kommt, dass
die Anlagen mit Kältemitteln
arbeiten, die hohes Treibhauspotenzial besitzen und kaum
noch ausgetauscht werden
können. Darüber hinaus bringe
ich eine gewisse Affinität zu
diesem Thema mit, da ich frü-
Gekühlt wird bald mit alternativen Kältemitteln.
GV-Manager des Jahres 2011
her Flüssigeis-Systeme mitentwickelt habe. Dennoch habe
ich mich unvoreingenommen
nochmals mit alternativen Kälteträgern beschäftigt und auch
Prof. Dr. Michael Kauffeld hinzugezogen. Er ist eine Koryphäe auf diesem Gebiet und
sitzt als Professor an der Hochschule Karlsruhe sozusagen
direkt vor der Haustür.
Foto: Kirchner, Konrad
Welche Anforderungen stellen
Sie an das alternative Kältesystem?
Unsere Prämisse war, dass
damit eine Reduzierung von
CO2 einhergeht, das System
gleichzeitig aber wirtschaftlich
bleibt. Folglich haben wir das
Treibhauspotenzial natürlicher
Kältemittel wie Kohlendioxid,
Ammoniak, Propan und Isobutan in Vergleich zu dem klassischer Frigene wie R410A gesetzt. Schnell war klar, dass
natürliche Kältemittel zusätzliche Energieeinsparpotenziale
eröffnen, die wir nutzen wollen.
Welches Kältemittel war für
Ihren Fall das beste?
Flüssigeis übernahm schnell
die Favoritenrolle. Zum einen
punktete es energetisch: Eisbrei ist ein umweltfreundlicher
Kälteträger mit einer achtfach
höheren Energiedichte als flüssiges Wasser und zeigt einen bis
zu doppelt so hohen Wärmeübergang. Zum anderen bietet
es eine besondere hygienische
Sicherheit und ermöglicht es
uns, die Küche auf die Cook
& Chill-Produktion umzustellen
und das Studentenwerk damit
für die Zukunft zu rüsten. Dass
diese Methode auch für unsere
Betriebe realisierbar und finanzierbar ist, belegte schließlich
eine Studie, die vom MWKMinisterium Stuttgart gefördert
wurde. Sie kam u. a. zu dem
Schluss, dass sich die sehr hohen Investitionskosten für eine
derartige Anlage über die Jahre
hinweg durch die geringeren
Betriebskosten amortisieren.
Flüssigeis-Systeme gibt es derzeit bereits, was soll an Ihrer
Anlage anders werden?
Wir wollen die Anlage zur
Wärmerückgewinnung nutzen
und dadurch ein Maximum an
Wirtschaftlichkeit herausholen.
Um das zu erzielen, werden
auch einige Innovationen der
Hochschule für Technik und
Wirtschaft einfließen, die aufgrund des Patentrechts aber
noch nicht ganz spruchreif sind.
So soll die Anlage z. B. unterstützend die Mensa oder
angrenzende Gebäude heizen
sowie heißes Brauchwasser liefern und mit erneuerbaren
Energien betrieben werden.
Diese technische Innovation
wird dazu beitragen, CO2 zu reduzieren, effektiver zu produzieren und auch Geld zu sparen. Besonders freut mich an
diesem Ergebnis des engen
Austauschs zwischen dem Studentenwerk und seiner Hochschule aber, dass wir dadurch
unseren Kunden neue Produkte
anbieten können.
Wie sieht denn nun der weitere
Zeitplan aus?
Die Analyse des Ist-Zustands
und die Festlegung unserer
Anforderungen ist derzeit abgeschlossen. Darauf basierend
werden wir noch in diesem
Jahr eine Ausschreibung herausgegeben. Mit den Bauarbeiten der Eiszentrale (12 m
lang, 4 m hoch) und der Rohrverlegung wollen wir Anfang
2012 beginnen. Sukzessive
werden wir dann im laufenden Betrieb die Abnahmestellen umstellen.
Sie möchten mit den Kälteanlagen einen Beitrag zum
Klimaschutz leisten. Dazu gehört konsequenterweise aber
auch eine Reduzierung des
Energieverbrauchs während
der Produktion. Welche Maßnahmen ergreifen Sie diesbezüglich?
Im Zuge der Umstellung
der Kälteanlage werden wir
auch eigene Stromzähler installieren, um den konkreten
Verbrauch der Verpflegungsbetriebe innerhalb des
Studentenwerks besser kontrollieren zu können. Außerdem diskutieren wir derzeit
auch, welche Anreize wir
schaffen können, um das
Personal wirklich nachhal-
tig zu motivieren, Strom und
Wasser zu sparen.
Nicht nur bezüglich der Kältetechnik blicken Sie über den
Tellerrand, Sie kooperieren
auch mit der Universität Shanghai Jiao Tong. Was haben Sie
bereits voneinander gelernt?
Bei unserem Antrittsbesuch
in diesem Jahr in Shanghai haben wir Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausgelotet. Der
Hintergrund ist, dass unser Geschäftsführer großes Interesse
an der Internationalisierung des
Standorts Karlsruhe hat. Für die
Verpflegungsbetriebe erhoffen
wir uns z. B. Anregungen, wie
wir authentischer chinesisch
kochen können. Bei inzwischen
2.000 chinesischen Studenten
ist uns das sehr wichtig. Generell haben wir bereits festgestellt, dass die Chinesen noch
viel mehr von Hand verarbeiten, wohl auch weil das Personal dort weniger kostet. Im
April 2012 wird ein Köcheteam
von uns nach China fliegen, um
dort vor Ort das Kochen zu „lernen“. Im Gegenzug wollen uns
die chinesischen Kollegen besuchen. Sie sind sehr an unserer
Küchentechnik interessiert und
z. B. neugierig auf unsere Bestecksortieranlage – für sie aufgrund der Stäbchen ein Novum.
Herr Konrad, herzlichen Dank
für das Gespräch!
kir
Claus Konrad
Abteilungsleiter Hochschulgastronomie
, Studentenwerk Karlsruhe AöR
Werdegang: Koch, Küchenmeister, staa
tlich geprüfter Betriebswirt;
Praktische Erfahrungen in der GV, der
gehobenen Gastronomie und der
Sternegastronomie; Produktmanager
bei einem edelstahlverarbeitenden
Unternehmen; seit 4/2008 Leiter Hoch
schulgastronomie des Studentenwerks Karlsruhe
Mitarbeiter: 172
Essen/Tag: 9.000
Jährliches Einkaufsvolumen: 4.138.000
€ (2010)
Jahresumsatz: 8.340.000 €
Was lieben Sie an Ihrem Job?
Das hohe Maß an Entscheidungsbef
ugnis ebenso
wie die Komplexität und die sich stän
dig wandelnden Aufgabenstellungen. Auch das Enga
gement
meiner Mitarbeiter und den guten Aust
ausch der
Studentenwerke untereinander schä
tze ich.
Welche Ihrer Eigenschaften hat den
größten
Anteil an Ihrer heutigen Position?
Meine Fähigkeit zum Netzwerken. Ich
finde meist sehr schnell einen guten Draht zu meinen Mitarbeitern, Kund
en oder Partnern. Gute Kontakte
machen es einem leichter, so manches
Türchen zu öffnen.
An welcher Ihrer Eigenschaften müs
sen Sie noch arbeiten?
An meiner Ungeduld. Ich setze oft vora
us, dass meine Mitarbeiter das
Tempo, das ich vorgebe, mitgehen.
Was ist Ihr Lieblingsessen?
Ein perfekt gebratenes Steak mit Sala
t. Hier überlasse ich auch gerne
meiner Frau die Zubereitung, auch wen
n ich gelernter Koch bin.
Was haben Sie aus Ihren bisherigen
Erfahrungen mit der Gemeinschaftsverpflegung für Ihre jetzige Position
mitgenommen, was wollen Sie
anders machen?
Primär habe ich bisher Erfahrungen
mit der Betriebsverpflegung gemacht
,
und dabei meist die Liebe zum Detail
vermisst. Seither achte ich darauf,
den Fokus mehr auf Qualität und hand
werkliches Geschick zu legen.
12/2011
GVmanager
19
Ein Geben und
Nehmen
In ihren Dankesworten betonte die GV-Managerin des Jahres 2011, Theresia Turner, dass ihr Team einen
großen Anteil an der Leistung und dem Erfolg des Verpflegungskonzepts hat. Daher haben wir dem
Küchenteam in den Heiligenfeld Kliniken einmal genau in den Kessel geschaut.
V
20 GVmanager 12/2011
zugekommenen Betriebe Parkklinik Nord
und Rosengartenklinik. Deren Küchen waren jeweils aufzurüsten bzw. neu zu planen.
Und als vierte „Baustelle“ stand die Umstellung der Tagesproduktion auf Cook & Chill
an. „Ohne mein Team, allen voran den
Küchenleiter und jetzigen stellvertretenden
Gesamtküchenleiter Wolfgang Hämmelmann, hätte ich das nicht stemmen können“,
betont Theresia Turner. Dieser verweist sogleich auf seine Kollegen: „Dass die Cook &
Chill-Einführung nahezu ohne Pannen verlaufen ist, haben wir auch unserer SousChefin und dem Küchenchef zu verdanken.
Sie haben im Voraus an den Rezepturen
getüftelt und die späteren Abläufe, von der
Regeneration bis zum Ausliefern, durchgespielt.“ Angepasst haben sie gerade die
Konsistenzen von Komponenten wie Saucen. „Ein Lernprozess war auch der perfekte Garpunkt von z. B. Gemüse“, ergänzt
Wolfgang Hämmelmann. „Aufgrund des
Farbverlusts haben wir zudem manche
Gemüsesorten gegen stabilere getauscht.“
Qualitätsgrenze angekratzt
Auslöser für die Umstellung war das stete
Wachstum der Heiligenfeld GmbH. Die
Essenszahl stieg von rund 400 auf 650 und
kratzte damit die hoch angelegte Qualitätsgrenze an. „Cook & Chill ist dafür zwar ökologisch nicht die beste Lösung, aber inner-
Fotos: Kirchner
ier „Baustellen“ gleichzeitig zu bewältigen ist eine große Herausforderung. Erst recht, wenn eine davon
fast direkt an den Kochkessel angrenzt. Die
Rede ist vom halbjährigen Umbau der
Küche der Luitpoldklinik zur Zentralküche
für die dazugehörigen Häuser der Heiligenfeld GmbH – bei laufendem Betrieb. „Wegen des Lärms wurde zwar nur nachmittags
gearbeitet, doch wir mussten die Küche oft
umräumen, um der Staubschutzwand auszuweichen. Wo die Schneebesen hingekommen sind, war dann oft ein Rätsel“,
erzählt Theresia Turner, Gesamtküchenleiterin der Heiligenfeld GmbH. Baustelle
Nummer zwei und drei waren die neu hin-
GV-Manager des Jahres 2011
Theresia Turner
Fotos: Kirchner
Gesamtküchenleiterin der
Heiligenfeld GmbH
Werdegang: Köchin (Vollwert-, diäte
tisch geschult nach RAL), Hotel- und
Restaurantfachfrau, Verpflegungsbetriebswirtin, Gesundheitstrainerin
Ernährung, Bio-Mentorin seit 2009,
Küchenleitung der Heiligenfeld Kliniken
seit deren Gründung 1989
Mitarbeiter: 50
Mittagessen/Tag: 650
Wareneinsatz: 6,30 €
halb unseres ganzheitlichen Konzepts wog
an dieser Stelle der Gesundheitswert schwerer“, sagt Theresia Turner. Um die Speisen
nährstoffschonender auszugeben, wurde
die Zentralküche um einen großen Chiller,
ein Kühlhaus, flache Bleche zum schnelleren Chillen und Regenerieren und einen
großen Kombidämpfer erweitert. Aufgrund
der großen Produktionsmenge war ein weiterer Einschnitt notwendig – sehr zum
Bedauern von Theresia Turner: die Einführung eines 8-Wochen-Speisenplans. Sie
achtet seit jeher auf Frische und regionale
bzw. Bio-Ware. „Saisonale Bio-Artikel
unseres Direktvermarkters tauschen wir
aber noch immer sehr spontan aus – auch
der Kosten wegen“, berichtet sie.
Spontaneität beweist das Küchenteam
auch bei der Resteverwertung. „Es geht mir
gegen den Strich, Essen wegzuschmeißen“,
betont Theresia Turner. Mit dem Mittagsbuffet haben wir aber das Problem ganz gut
gelöst“, ergänzt sie. Das Ausgabesystem
wurde 2010 eingeführt. „Vorher haben die
Patienten ihr Essen ganz klassisch bestellt –
und wussten z. B. plötzlich nichts mehr
davon“, berichtet Wolfgang Hämmelmann.
An der heutigen Buffetausgabe können die
Köche auch Vorurteile zur praktizierten
Vollwertkost besser ausräumen. Vollwertkost ist seit jeher das Steckenpferd der diätetischen Köchin Theresia Turner. „Ich nötige die Köche immer wieder diese besser zu
Was lieben Sie am Beruf des Kochs?
Die Kreativität. Man kann jeden Tag
etwas Neues schaffen, den Geschma
ck von Zutaten
immer wieder anders beeinflussen. Ich
liebe den Umgang mit Lebensmitteln
.
Welche Eigenschaft treibt Sie am meis
ten an?
Die Neugier, Neues auszuprobieren.
Haben Sie eine Macke?
Ich hab bestimmt mehrere, aber welc
he verrate ich jetzt am besten? Ich möc
hte, dass es
trotz aller Hektik innerhalb des Team
s harmonisch zugeht, aber das ist vielle
icht weniger
eine Macke, sondern eine Einstellungss
ache.
Haben Sie ein Vorbild?
Mein Vorbild was das Kochen angeht,
ist meine Mutter, die mir auch die Lieb
e zum Kochen
mitgegeben hat. Sie hat die Küche unse
res Hotels geleitet, in der ich quasi aufg
ewachsen
bin. Dabei hat sie mir beigebracht dass
es auf die Liebe ankommt – die Liebe
zu den Menschen, für die ich koche. Die Absicht,
ihnen etwas Gutes zu tun, aber auch
die Lust an gutem Essen und die Liebe zum Material,
mit dem ich arbeite. Nicht zu vergesse
n ist die Liebe
zum Detail, denn erst durch viele Klein
igkeiten erreichen wir ein Ergebnis,
an dem sich alle
Sinne der Tischgäste erfreuen können
und der Koch an seiner geglückten Anst
rengung.
Bei Ihnen können sich die Mitarbeit
er während der Arbeitszeit massiere
n lassen. Können
Sie dieses Motivationssystem etwas
genauer erläutern?
Jeder Mitarbeiter der Heiligenfeld Klini
ken bekommt acht Belohnungsgutsch
eine pro Jahr.
Diese sind z. B. gegen Massagen – wäh
rend der Arbeitszeit – oder Reitstund
en einzulösen,
man darf sich aber auch das Catering
einer privaten Feier oder Unterstützung
vom Schreibbüro bei einem offiziellen Brief wünsche
n. Für je zwei Überstunden, die z. B.
beim privaten
Catering für Kollegen entstehen, beko
mmen die Küchenkräfte als Ausgleich
einen zusätzlichen Gutschein. Dieses System ist Teil
unseres Leitbilds „Alles ist ein Gebe
n und Nehmen“.
‚vermarkten’, denn aufgrund der 6- bis 12wöchigen Aufenthaltsdauer unserer Patienten haben wir die Aufgabe, die Patienten zu
einer gesunden Ernährung hinzuführen“,
gesteht Theresia Turner. „Inzwischen hat
sich das eingespielt, wir können meist die
größten Kritiker zu den größten Fans bekehren“, ergänzt Wolfgang Hämmelmann.
Self-made-women
Nach den Prinzipien der Vollwertkost arbeitet die eigene Bäckerei, die im Zuge des
Umbaus vergrößert wurde, seit jeher. Zwei
„Self-made-Bäckerinnen“, wie sie Theresia
Turner nennt, meistern hier täglich die
Herausforderung, leckere Kuchen aus dem
selbst gemahlenen Vollkornmehl zu zaubern. „Unsere Bäckerinnen machen dank
vieler Experimente alles möglich – sei es
Kuchen ohne Gluten, Milch oder Ei“, lobt
Theresia Turner. „Das ist nicht leicht. Schnell
werden solche Gebäcke zu trocken oder zu
fest“, ergänzt sie. „Generell ist unsere
Mannschaft sehr engagiert und hat einen
großen Beitrag dazu geleistet, dass Umstellungen wie beim Buffetsystem so gut klappen“, resümiert Wolfgang Hämmelmann.
Das liegt zum einen sicher an dem besonderen Mitarbeitermotivationssystem, für das
die Klinik bereits ausgezeichnet wurde (vgl.
Steckbrief). Zum anderen auch an Theresia
Turner. Ihr ist es wichtig, Kritik und Anregungen der Mitarbeiter zu erfahren und
schnellstmöglich umzusetzen. „Man muss
bei uns schon anpacken, wie in einer
Großküche üblich, aber der Spaß kommt
definitiv nicht zu kurz“, ergänzt Wolfgang
Hämmelmann einen weiteren Faktor. kir
12/2011
GVmanager
21
Von anderen abschauen
Impulse für Verpflegungsbetriebe und einen Einblick in die Konzepte von Kollegen eröffnete
das 8. S&F-Symposium, das am 27. und 28. Oktober in Fürstenfeldbruck stattfand.
D
Verpflegung im Verbund
Nach der Begrüßung durch den geschäftsführenden Gesellschafter von S&FConsulting, Ulrich Fladung, eröffnete Peter
Steinebach, Geschäftsführer von hvs Verpflegungssysteme in Lippstadt im Plenum
den Themenblock „Konzernsteuerung: Verpflegungsbetriebe im Verbund“. Mit einem
Blick auf die Karte zeigte er auf, dass hvs
Catering allein in Deutschland 16 Standorte
versorgt. Die größere Herausforderung für
Peter Steinebach stellt aber die internationale Betreuung des Caterings innerhalb des
Hella Konzerns dar, aus dem hvs Catering
hervorgegangen ist. Ziel dabei ist nicht die
22 GVmanager 12/2011
zentrale Steuerung des Caterings, sondern
die Beratung der Einheiten, z. B. bei der
Entwicklung von Standards oder den Vertragsverhandlungen mit den Caterern vor
Ort. Zentralisiert wurde allerdings das Zahlungssystem der Verpflegungsbetriebe, da
die Konzernmitarbeiter viel unterwegs sind.
Abschließend betonte er, dass die Tiefe der
Zusammenarbeit von den Standortverantwortlichen und den Zielvorgaben des Konzerns abhängig ist.
Wie eine Kooperation zwischen Eigenregiebetrieben und Caterern funktionieren
kann, erläuterte Jens Daum in seinem Vortrag „Zentrales Management mehrerer
Care-Verpflegungsbetriebe“. „Ein neutraler Vermittler ist für den Erfolg unumgänglich“, betonte der Wirtschaftsleiter der
Krankenhausstiftung der Niederbronner
Schwestern in Speyer. Der Prozess ist nicht
leicht, aber man kann dadurch gut voneinander profitieren.“ Was auf diesem Weg
zu beachten ist, erzählte der Referent bezogen auf die Bereiche Personal, Beschaffungsmethode und Budget. Abschließend
gab er Einblick, welche Kooperationsmöglichkeiten sich bieten und wie man die
für sich beste Entscheidung findet.
Visionen
Unter dem Obertitel „Innovative Verpflegungskonzepte und Visionen zur Nachhaltigkeit“ folgten am Nachmittag zwei weitere Vorträge. Beatrix Köhler von der R-ON
Service GmbH in Bad Bramstedt eröffnete
das Themenfeld mit einer Beschreibung der
Struktur der ausgegliederten GmbH und
des Versorgungskonzepts des Klinikums
Bad Bramstedt.
Nur zu betonen, dass Fleisch das Klima
belastet, ging Christian Feist, Leiter Casinos
der Versicherungskammer Bayern, nicht
weit genug: Er führte donnerstags den
Veggie-Day ein – und erntete massenweise
Proteste. Wie er die provokative Aktion
Schritt für Schritt zur Chance machte,
erzählte er anschaulich und humorvoll in
seinem Beitrag. „Wir haben die Gesundheit
der verpflegten Mitarbeiter in unserer
Hand. Dennoch muss man abwägen,
Foto: Kirchner
as Veranstaltungsforum Fürstenfeld
nahe München bildete nicht zuletzt
dank der charmanten Tenne auch in
diesem Jahr wieder einen gelungenen
Rahmen für das S&F-Symposium. Veranstaltet von den Experten für Modernes Verpflegungsmanagement, S&F-Consulting,
wurde es erneut vom GVmanager als Medienpartner begleitet.
Veranstaltung
schließlich sind wir primär Gastgeber und
kein Weltretter“, resümierte Christian Feist
abschließend.
Foto: Kirchner
Mehrwerte
Im Paralellforum im Säulensaal referierte
Dietmar Dressel von Vogeley über den systemgestützen Einsatz von Convenience bei
Cook & Chill-Produktion und präsentierte
dazu das Konzept SystemPlus. Die kaltquellenden, Cook & Chill-geeigneten Saucen
lassen sich individuell kombinieren.
„Mehrwert durch Personalisierung in der
GV“ lautete der Beitrag von Georg Graf,
Geschäftsführer Kaufmännischer Bereich
von Buhl Gastronomie-Personal-Service. Er
verdeutlichte die Vorteile eines PersonalDienstleisters: Der Mitarbeitereinsatz ist
flexibel, Ausfälle sind leicht zu kompensieren, Unproduktivkosten und Fehlbesetzungen können vermieden werden. Vor allem
im Hinblick auf den Arbeitsmarkt sei die
Personaldienstleistung seiner Meinung nach
sehr wichtig.
Jörg Kurmann, stv. Pflegedirektor im Medizinischen Zentrum StädteRegion Aachen,
stellte eine moderne Menüerfassung, die
ohne Papier auskommt, vor. Gemeinsam
mit dem Software-Hersteller topsystem
Den Förderpreis für Innovatives Verpflegungsmanagement gewann Ralf Meyer von der Ev. Stiftung
Augusta, Bochum (3. v. l.). M. Seidl, U. Fladung, J. Wetterau, M. Losem und K. Piwernetz gratulierten.
wurde diese für das Krankenhaus entwickelt. Die Menüerfassung und die Speisenverteilung wurden optimiert und erfolgen nun per iPad und iPod touch (vgl. S. 48).
Den Ausklang der Vortragsreihe am
Donnerstag markierte die Verleihung des
Förderpreises für Innovatives Verpfle-
gungsmanagement, der erstmals mit einem
Weiterbildungsgutschein der Deutschen
Hotelakademie DHA dotiert wurde. In
seiner Laudatio kritisierte Prof. Dr. Jens
Wetterau den derzeitigen Missbrauch des
Begriffs „Nachhaltigkeit“ für monetäre
Zwecke. Der diesjährige Preisträger sei
Wer neu denkt, kommt weiter.
Mit Innovationen für GV und Catering
auf der 86. INTERNORGA, 9.–14. März 2012
Die Leitmesse für
den Außer-Haus-Markt
internorga.com
Veranstaltung
Werner Echsle
Avanti
Christian Feist
Jens Daum
Beatrix Köhler
Versicherungskammer Krankenhausstiftung der R-ON Service
Bayern
dagegen ein Musterbeispiel für
gelebte Nachhaltigkeit in den
Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales. Damit bat
er Ralf Meyer, ehemaligen Sternekoch und heutigen Küchenleiter der Ev. Stiftung Augusta
in Bochum auf die Bühne, um
sein Konzept vorzustellen (mehr
dazu in Ausgabe 1-2/2012 des
GVmanager). Platz 2 belegten
Schüler der Fachschule für
Wirtschaft der ARS Limburg mit
ihrem Existenzgründungsprojekt „Dorfladen Irmtraut“.
Praxisbeispiele
Zu Beginn des zweiten Kongresstags stellten Michael Teodorescu und Claudia Kirchner
von der B&L MedienGesellschaft ausgewählte Beispiele
von gastronomischen Betrieben
aus Hotellerie, Gastronomie sowie der GV vor, die das Thema
„Medien“ auf besondere Weise
umsetzen. Sei es das Hotel,
dessen gesundheitsorientiertes
Niederbronner Schwestern
Restaurant ausführlich auf der
Homepage vorgestellt wird, die
Zentralküche, die Einblicke per
Webcam ermöglicht oder der
Podcast des Klinikums. Die Beispiele sollten das Publikum sensibilisieren und als Anregung
für ein besseres Eigenmarketing der Küche dienen.
Erlebnisse schaffen
Wie eigenverantwortlich Betriebsleiter von Catering-Unternehmen als Unternehmer im
Unternehmen agieren können,
zeigte Werner Echsle auf. Mit
Avanti Catering hat er ein Geschäftsmodell begründet, das
das klassische Catering-Modell
mit der Franchise-Idee verknüpft. „Dass meine Betriebsleiter die Eigenverantwortung
übernehmen und nicht ich,
nutzt beiden Parteien – ich kann
so z. B. um 17 Uhr Feierabend
machen“, erläuterte er. „Meine
Aufgabe ist es dafür aber, die
Kunden von der Avanti-Strate-
Ulla Thombansen
Peter Steinebach
Dr. Stefan Hartmann
MUT-Management
hvs Verpflegungssysteme
Bayern Bankett
Gastronomie
gie zu begeistern.“ Alleinstellungsmerkmale finden, Prioritäten setzen und die „Braut“ ein
wenig schmücken, so seine
Tipps fürs Event-Catering.
Sich von den Mitbewerbern
durch Qualität, Professionalität
und Kreativität abzugrenzen, so
lautet das Erfolgsgeheimnis der
Unternehmenssparte Event-Catering von der Bayern Bankett
Gastronomie, wie deren Geschäftsführer Dr. Stefan Hartmann im Anschluss berichtete.
Er setzt daher auf ein qualifiziertes Kernteam und Leasingpersonal, das aber gut geschult
und vom Team gesteuert wird.
Als einen wichtigen Marketingfaktor nannte er die Internetpräsenz und damit verbunden
die „Bild-Macht“: „Bilder sagen
mehr als 1.000 Worte“. Aber
auch durch Veranstaltungen
ließen sich Kunden werben,
denn „das Erlebte ist das Nachhaltigste“.
Personal, Müll und Kälte
Für Ihren Erfolg beim Gast
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24 GVmanager 12/2011
„Neue Wege der Personalentwicklung“ zeigte Birgit Klein
am Freitagvormittag im Parallelforum im Säulensaal auf. „Vielen Küchenleitern ist es nicht
möglich, für eine Weiterbildung
in Vollzeit mehrere Monate zu
fehlen“, weiß die Referentin aus
Erfahrung. Deshalb wird an der
DHA in Köln nun ein neues, berufsbegleitendes Programm angeboten: flexucate. Die flexible
Weiterbildung ermöglicht es z. B.
in ca. 16 Monaten den Verpflegungsbetriebswirt zu erreichen.
Dem Thema „Aco Waste-Jet
Nassmülltechnik“ widmete sich
anschließend Alexander Brink-
hoff. Der Projektmanager Abscheide- und Verfahrenstechnik
vom Unternehmen Aco Passavant präsentierte ausführlich
die Vorteile einer Nassmüllanlage im GV-Betrieb. Die Funktionen und Verfahren, sowie
Anforderungen an eine solche
Anlage und die Ziele dieser
Entsorgung stellte er ausführlich dar – veranschaulicht durch
Bilder und Filmausschnitte.
Den letzten Vortrag hielt Jan
Kröger von Hafner Muschler.
Sein Thema lautete „Kältetechnik für die Zukunft mit thermischen Speichern und Nutzung
regenerativer Energiequellen
mit Geothermie“. Der Geschäftsführer hob die Wichtigkeit der nachhaltigen Energie
für die Zukunft hervor. Ein
Problem hierbei ist jedoch die
fehlende Konstanz. „Regenerative Energie, erzeugt z. B. durch
Windkraft, ist einmal da, dann
wieder nicht“, führte er aus.
„Die Energie muss folglich gespeichert werden.“ Der aus seiner Sicht beste Energiespeicher
ist ein thermischer mit Eisbrei.
Ulla Thombansen motivierte
abschließend ihrem Vortragstitel gemäß das gesamte Plenum und machte mit vielen
Tipps Mut in turbulenten Zeiten. Sie verriet, wie sich durch
eine persönliche Mitarbeiterführung deren Top-Leistung
herauskitzeln lässt.
Am Ende der Veranstaltung
zog Marcus Seidl, geschäftsführender Gesellschafter von
S&F-Consulting, ein positives
Resümee und verabschiedete
sich bis zum 9. Symposium im
kommenden Jahr.
red
Fotos: privat
Referenten im Plenum
Dem Culinary Team
„Let’s Go Magic
Germany“ ist es ein
großes Anliegen,
Schwächere und
Hilfebedürftige zu
unterstützen. Daher
haben die „Köche
des Herzens“ Anfang
November ehrenamtlich
ein exquisites Buffet für
die SLK-Benefizgala
gezaubert.
Helfen mit Herz
m 3. November 2011 war die Heilbronner Festhalle Harmonie bis auf
den letzten Platz ausverkauft. Rund
600 Besucher wollten die große SLK-Benefizgala der SLK-Kliniken, die unter dem
Motto „Classic and Rock meet Fashion“
stattfand, miterleben und für einen guten
Zweck spenden. „Der Erlös des professionell organisierten Abends kommt der Kinderonkologie sowie dem Ausbau der Geschwister-Kind-Betreuung der SLK-Kinderklinik zugute“, versprach Ralf Klenk,
IT-Unternehmer und Begründer der Stiftung „Große Hilfe für kleine Helden“. Die
Stiftung führt alle an der Heilbronner Kinderklinik aktiven Fördervereine zusammen und hilft zahlreichen krebskranken
Kindern sowie deren Familien.
Das Team „Let’s Go Magic Germany“,
das 2004 aus Spitzenköchen der ehemali-
Fotos: Mathea-Litke
A
gen Köche-Nationalmannschaft entstanden
ist, trug zur Benefizgala einen kulinarischen
Genuss der besonderen Art bei. „Wir verstehen uns als Köche des Herzens und
unterstützen derartige Charity-Projekte“,
kommentiert der Teammanager Karlheinz
Haase. Und so war das Let’s Go MagicTeam mit 34 Köchen nach Heilbronn gereist, um dem Publikum der Spendengala
ehrenamtlich eine wahrhaft exquisite Buffetlandschaft zu präsentieren.
Und das Late Night-Motto hieß „Sauer macht
lustig“. „Von unseren Buffets wurden etwa 150
kg Vorspeisen, 240 kg Hauptspeisen und 180
kg Desserts verzehrt“, resümiert Teammanager Karlheinz Haase.
Abgerundet wurde die Gala durch ein kurzweiliges Programm mit Live-Musik, Modenschauen, Sport- und Tanzeinlagen und Comedy. Am Schluss stand fest: Die Gala hat sich auf
jeden Fall gelohnt: Die Reingewinn-Spendensumme belief sich auf mehr als 60.000 €. cml
Köche des Herzens
Als Vorspeise lockten kleine Grüße aus
dem Süden sowie Spezialitäten aus dem
Räucherofen. Die gut frequentierte Suppenstation hielt eine leckere Karotten-Kokos-Suppe mit Honigschaum und einen
Wurzelsud mit Brunoise und Klößchen bereit. Vegetarisch Orientierte konnten sich
am Ragout von Waldpilzen mit frischen
Kräutern und Brezelkloß bedienen. Fischliebhabern standen feines Lachsfilet in
Champagner-Senf-Sauce sowie in Olivenöl gebratener Pangasius zur Auswahl.
Italienisch wurde es mit Gnocchi, Risotto
und Piccata Milanese. Aus dem Wok gab
es asiatisches Geflügelfleisch und Ente
Tikka Masala mit Gemüse und Asianudeln. Klassisch vom Grill und aus der Pfanne dargeboten wurden Wild, Rind, Kalb,
Lamm, Geflügel und Schweinefleisch. Die
Pâtisserie kredenzte kleine süße Verführer
aus der Welt der Desserts und der Früchte.
Teammanager Karlheinz Haase (l.) an der immer
gut frequentierten Suppenstation.
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12/2011
GVmanager
25
26 GVmanager 12/2011
Zentralküche
Tempo gedrosselt
Dass eine Cook & Chill-Zentralküche nicht immer mit mehr oder weniger größenwahnsinnigen Ambitionen
zusammenhängen muss, beweist die Lebenshilfe Worms. Zwar sollten auch hier die Kapazitäten größer werden,
primär sollte aber der Zeitdruck von den geistig und körperlich behinderten Beschäftigten genommen werden.
er behauptet, Männer seien nicht
Multitasking-fähig, hat Andreas
Heß noch nicht erlebt. Während er
durch die neue Zentralküche der Lebenshilfe Worms führt, beantwortet er am rechten Ohr das Telefon, linker Hand eine Frage
der Köchin und gibt über die Schulter hinweg einen Kommentar an den Lieferdienst.
„Wir sind erst vor vier Wochen in die neue
Zentralküche gezogen, da muss sich noch
einiges einspielen“, sagt der Küchenleiter
der sogenannten „Werkstatt für Genuss“
entschuldigend. So viele Baustellen er gerade bearbeitet, kommt dennoch in keinem
Moment die geringste Spur von Hektik auf.
Auch in der Küche selbst geht es ruhig zu.
Kaum zu glauben, dass hier gerade 650
Essen in der Endproduktionsphase sind.
„Früher sind sich die Küchenkräfte fast auf
den Füßen herumgetreten, so beengt waren
die Verhältnisse in der alten Küche“, wirft
Torsten Bax von rechts ein. Der Außendienstler von Lacher Großküchen kennt die
Einrichtung seit neun Jahren und hat auch
den Neubau begleitet. „Ich bin selbst überrascht, wie gut es geklappt hat, Ruhe und
Den Weg in Frage gestellt
쑸 Die neue Zentralküche der Lebenshilfe ist durch
ergonomische Details, wie die lange Zulaufstraße
der Spülmaschine, die Hebevorrichtung der
Braisièren und durch hochwertige Technik auf die
Bedürnisse der Behinderten abgestimmt.
Als Andreas Heß im Februar 2010 für das
Zentralküchenprojekt eingestellt wurde,
stand die Grobplanung bereits. „Der
Stamm-Planer der Lebenshilfe, Albrecht
von Below, hat bereits ein gutes Grundgerüst erarbeitet, da er viel Erfahrung mit
dem Bewegungsradius der Beschäftigten
Fotos: Kirchner, Lebenshilfe Worms
W
Ordnung in die neue Küche zu bringen“,
fügt er hinzu. Das Tempo aus der Küche
herauszunehmen, war ein großer Wunsch
von Andreas Heß: „Daher habe ich angeregt, diese drei Nischen einzuplanen.“ Dabei deutet er auf den linken Bereich der
Küche, der sich an das Herzstück – den
großen thermischen Block – anschließt und
direkt entlang der Fensterfront liegt. Die
drei Posten zur Fleisch-, Salat- und Gemüsevorbereitung sowie für Desserts sind gut
einsehbar – ebenso wie die durch ein internes Fenster angrenzende Spülküche.
„Während sich andere Küchenkräfte dadurch vielleicht im negativen Sinne beobachtet fühlen würden, vermitteln wir unseren geistig und körperlich behinderten
Werkstattbeschäftigten damit ein Gefühl
von Sicherheit. Wir lassen sie nicht allein,
während sie trotzdem selbstständig arbeiten“, erläutert der Küchenleiter die Hintergründe. Zudem werden sie so aus dem
geschäftigen Kernbereich ausgelagert und
können sich besser konzentrieren.
FlexiRack® – Flexibilität und
enorme Kapazitäten
hat“, berichtet Andreas Heß. Ein externer
Berater lieferte die Feinplanung. Deren Details haben Andreas Heß und Torsten Bax
aber dennoch im weiteren Verlauf erneut in
Frage gestellt. Muss die Kochgruppe so
groß sein? Wollen wir wirklich mit klassischen Kesseln kochen? Entgegen dem traditionellen Konzept des Beraters plädierten
sie dafür, die Anzahl thermischer Geräte zugunsten multifunktionaler und leistungsfähigerer Modelle zu reduzieren. Diese
hochwertige Technik hat aber auch ihren
Preis. Eine Investition, die gut argumentiert
werden musste. „Ich habe die Aufgabe, die
Küche zukunftsfähig und nachhaltig auszurichten. Dabei schaffen mir multifunktionale Geräte eine viel größere Flexibilität
– gerade hinsichtlich der vielfältigen Erkrankungen und Behinderungen unserer
Beschäftigten“, erläutert Andreas Heß. Da
es dem Küchenleiter auch sehr wichtig ist,
vitamin- und produktschonend zu arbeiten,
brachte Torsten Bax den Thermikspezialisten Elro ins Gespräch: „Das Schweizer Unternehmen liefert sehr langlebige und zuverlässige Produkte, die kombiniert mit der
Druckgartechnik sicher eine Sonderstellung am Markt einnehmen“, begründet er.
Davon wollten sich die Verantwortlichen
auch in der Praxis überzeugen – und besuchten das Unternehmen. „Selbst unser
technischer Leiter, Hartmut Krämer, war sogleich begeistert von der Schnelligkeit der
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Zentralküche
Auf einen Blick
Werkstatt für Genuss, Worms
Träger: Lebenshilfe Worms
Bauzeit: Okt. 2010 bis Okt. 2011
Eröffnung: Okt. 2011
Architekt: Albrecht von Below
Investitionsvolumen: 1,5 Mio. €
(Gebäude und Technik)
Küchenleiter: Andreas Heß
Produktionssystem: Mischung aus
Cook & Serve und Cook & Chill
Essenszahlen: 650 täglich für 12 Einrichtungen (interne und externe wie
Schulen), Kapazität: 1.500 Essen/Tag
Küchenteam: 4 Mitarbeiter, 12 Werkstattbeschäftigte
Drei Arbeitsnischen (u.) und ein Fenster in der Spülküche mit Sicht in den Produktionsbereich (o.)
sorgen dafür, dass die Werkstattbeschäftigten stets im Blick sind, was ihnen Sicherheit vermittelt.
Thermoporte und bewegliche Module zu
schaffen, überzeugte auch den Geschäftsführer Norbert Köthnig und die Werkstattleiterin Helga Ringhof. Die endgültige Entscheidung brachte natürlich erst die offizielle Ausschreibung.
Aber auch andere Details wurden durchdacht: Eine integrierte statt einer abgehängten Lüftungsdecke brachte „Luft“ in
den relativ niedrigen Hauptraum. Und in
der Spülküche verschafft ein extra langer
Zulauftisch den Beschäftigten mehr Zeit
zum Vorsortieren.
Ein Schritt zu mehr Eigenfertigung
Dass die Behinderten aber nicht nur in
die Spülküche und zum Reinigen „abgeschoben“ werden, ist in der Lebenshilfe
Worms schon lange an der Tagesordnung.
„Getreu unserem Motto ,Arbeit ist mehr als
Beschäftigung’ hat das Küchenteam den
Werkstattbeschäftigten seit jeher Tätigkeiten zugewiesen, die darüber hinausgehen“,
betont Andreas Heß. Er möchte nun noch
eins draufsetzen. „Aber nur Schritt für
Schritt, es soll keiner überfordert werden“,
ergänzt der Küchenleiter. Bereits in der
alten Küche hatte er begonnen, die Eigenproduktion auszubauen. Joghurt und Quark
werden z. B. mit selbst hergestelltem Fruchtmus verfeinert. High Convenience-Produkte hat Andreas Heß bereits abgeschafft. Ein
langfristiges Ziel ist, irgendwann vielleicht
auch Gemüse selbst zu putzen. „Ich möchte
künftig auch mehr nachhaltige Produkte
aus der Region einsetzen. Das Verpflegungssystem zu ändern, betrachte ich als
,Weg’ und nicht als kategorischen Einschnitt“, berichtet er.
28 GVmanager 12/2011
mich hinsichtlich der Beschäftigten ein weiterer Vorteil“, ergänzt Andreas Heß.
„In unserer Argumentation mussten wir
auch der Kritik begegnen, dass derartige
Technik nur ein Profi wie Andreas Heß bedienen könne“, berichtet Torsten Bax.
„Doch zum einen ist die Technik weniger
kompliziert als befürchtet und zum anderen
ist Herr Heß ein sehr offener und geduldiger Mensch, der diese Technik ruhig und
verständlich erklären kann.“ Hinzu komme,
dass die Werkstattbeschäftigten dem Neubau sehr offen gegenüberstanden. „Sie haben bereits während der Planung immer
mal interessiert nachgefragt – manch andere fürchten in solchen Situationen nur um
den Verlust ihrer eingefahrenen Strukturen“, fährt er fort.
Schließlich hatten Andreas Heß und
Torsten Bax mit ihrer Argumentation Erfolg.
Die Option, Geräte zu reduzieren, dafür deren Auslastung zu erhöhen und nebenbei
Freiraum in der Küche für Arbeitsnischen,
Dennoch gab es mit dem Umzug in die
Zentralküche Mitte Oktober zumindest
einen kleinen Schnitt. Schließlich kam das
Produktionssystem Cook & Chill hinzu.
„Wir fahren weiterhin eine Mischung mit
Cook & Serve, denn es war nie Ziel und
wird auch keines werden, komplett auf
Cook & Chill umzustellen“, erläutert
Andreas Heß. Vielmehr will man dadurch
die Arbeit in der Küche weiter entzerren.
„Indem wir z. B. Komponenten wie Blumenkohl für den folgenden Tag vorbereiten,
mindern wir den Stressfaktor des Tagesgeschäfts für unsere Beschäftigten“, kommentiert Andreas Heß. „Den Break Even, der für
die Amortisation der Cook & Chill-Technik
nötig wäre, werden wir daher wohl nicht
erreichen“, ergänzt er ehrlich. „Dann bekämen wir aber auch Lagerprobleme, denn
ein Gros unserer potenziellen Außer-HausKunden wird sich kein Regeneriergerät für
6.000 € hinstellen.“ Und wie rechnet sich
die Küche dann? „Wirtschaftlich gesehen
Fotos: Kirchner
Cook & Chill in Teilzeit
Geräte, bei gleichzeitiger Energieeffizienz“, erzählt Andreas Heß. Doch auch hinsichtlich des Handlings punkteten die
Geräte, wichtig gerade für die körperlich
eingeschränkten Beschäftigten. Die Druckgarbraisière ließ sich z. B. optional mit einer
Hebevorrichtung ausstatten, die abgerundeten Kanten minimieren die Verletzungsgefahr. „Mich hat überzeugt, dass die
Geräte individuell programmierbar sind. So
können wir bestimmte Prozesse für die
Beschäftigten wiederholbar machen, z. B.
das Nudelkochen mit automatischem
Herausheben“, erläutert Andreas Heß.
Die Anforderung, sich von Programmen
unterstützen zu lassen, aber auch in diese
eingreifen zu können, verhalf auch dem
Kombidämpfer HansDampf Gold von MKN
zur Favoritenrolle. „Er punktete aber auch
wegen des großen Garraums, den die
FlexiRack-Einschübe schaffen“, erläutert
Torsten Bax. „Dass die Einschübe längs
aber auch quer zu handhaben sind, war für
Zentralküche
Fotos: Kirchner
Von der Nudel über Pesto bis zu Marmelade – im
Werkstattladen der Lebenshilfe Worms werden
kulinarische Extras der Zentralküche verkauft.
denke ich in eine andere Richtung
als die Kapazitätserhöhung“, sagt Andreas
Heß und kramt aus seinem Büro eine
Packung Nudeln hervor. Die braune
Kartonverpackung mit Sichtfenster von
Duni macht einen edlen und zugleich
natürlichen Eindruck – und lenkt den Fokus
auf den Inhalt. „Nudeln selbst herzustellen,
was mithilfe der neuen Maschine von Sela
einfach und anschaulich geht, ist ein wahres Highlight für unsere Beschäftigten“, erklärt Andreas Heß. Zum Einsatz kommt die
Maschine, wann immer etwas Leerlauf
herrscht, denn die Nudeln werden nicht
selbst weiterverarbeitet. Sie sind Teil eines
Kooperationsprojekts mit der Mannheimer
Studentenorganisation SIFE, die sich um
das Design und die Verkaufsstrategie
kümmert. 50 ct jeder verkauften Packung
fließen in ein Projekt zur Renaturierung des
Bachs Pfrimm. Beschäftigte aus der Gärtnerei der Lebenshilfe arbeiten wiederum dabei mit, den Fluss streckenweise in seinen
natürlichen Lauf zurückzuführen.
Ausgewählte Ausstatter
Ausstattung: Lacher
Thermik: Elro
Kombidämpfer: MKN
Spültechnik: Meiko
Lüftung: Reven
Kühltechnik: Dresdner Kühlanlagen,
Ilka-Zell
Chiller: Irinox
Nudelmaschine: Sela
Thermoporte: Rieber
Mit dem Umzug in die Zentralküche ist
aber auch Platz – und dank Cook & Chill
auch Zeit, um andere Zusatzgeschäfte zu
forcieren. Pesto, Chili-Öl, Kürbischutney,
Holunderbeersirup, Erdbeermarmelade –
im Werkstattladen werden die ersten Früchte des Erfolgs bereits zum Kauf angeboten.
Dass die Werkstatt ihrem Namen entsprechend wirklich viel Genuss hervorbringt,
wird nicht zuletzt bei diesem Anblick deutlich. Und Spaß macht’s der Küche auch:
„Sie sollten mal sehen, mit welcher Hin-
gabe unsere Beschäftigten diese Produkte
fertigen – und wie stolz sie am Ende darauf
sind“, sagt Andreas Heß, der den eigenen
Stolz auf seine Mitarbeiter nicht verbergen
kann, freudestrahlend. „Die Arbeit der
Werkstattbeschäftigten wurde in der Küche
der Lebenshilfe schon immer geschätzt. Mit
der neuen Küche ist aber noch einmal ein
richtiger Ruck durch die Mannschaft gegangen: Die Behinderten sind damit weiter
in den Fokus der Gemeinschaft gerückt“,
resümiert Torsten Bax.
kir
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Schutz der Apparate gegen Feuchtigkeit mit
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Mit dem ELRO QCS werden Bedienung und Steuerung
zum Kinderspiel: Kochprogramme werden nach Kochgut
abgerufen, stets gleichbleibende Kochprozesse sichergestellt. Um die Multifunktionalität der ELRO Apparate vollends ausschöpfen zu können, sind die wichtigsten
Grundzubereitungsarten im Kochbuch des ELRO QCS einprogrammiert und schnell und einfach abrufbar.
Für die Ausführung stand uns mit Lacher ein starker
und professioneller Partner vor Ort zur Seite.
Qualität
muss man schmecken
ie Lebensmittel müssen schmecken,
sonst ist es keine Qualität“ – das sagen
fast 96 % der Befragten in der Verbraucherstudie „Consumers‘ Choice 2011“,
die die GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) und BVE (Bundesvereinigung der
Deutschen Ernährungsindustrie) zur Messe
Anuga 2011 veröffentlicht haben. Wie aber
steht es um den Willen der Verbraucher,
sich für eine bessere Lebensmittelqualität zu
engagieren? Diese Fragen bilden die
Hauptthemen der SGS Institut Fresenius
Verbraucherstudie 2011: Lebensmittelqualität & Verbrauchermacht. Aus den Ergebnissen beider Studien lassen sich auch
Schlüsse auf das Auswahlverhalten der
Gäste in Außer-Haus-Betrieben wie der
Hochschulmensa oder dem Betriebsrestaurant ableiten.
D
gegenüber dem Preis zu: 49 % der befragten Deutschen sagen, dass ihnen Qualität
am wichtigsten sei. Demgegenüber sagen
die restlichen 51 %, der Preis sei am wichtigsten. Damit sind die Deutschen im Vergleich mit den anderen Ländern Europas
am wenigsten qualitäts- und am stärksten
preisorientiert.
Qualitätseinkauf ist auch eine Frage des
Einkommens: 60 % der befragten qualitätsorientierten Haushalte haben ein Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 2.000 €
im Monat. Ältere Verbraucher legen größeren Wert auf Lebensmittelqualität, denn
43 % der qualitätsorientierten Haushalte
sind 60 Jahre oder älter. Ihr Konsumverhalten unterscheidet sich stark von dem der
Berufstätigen.
Was ist Qualität?
Noch immer sehr preisorientiert
30.000 Haushalte wurden über das GfK
Haushaltspanel repräsentativ zu ihren Einstellungen zur Lebensmittelqualität und
zum Verbrauchervertrauen befragt. Die
Studie verbindet die Einstellungen der
Deutschen mit ihrem tatsächlichen Konsumverhalten. So nimmt seit einigen Jahren
die Bedeutung der Qualität als Kriterium
30 GVmanager 12/2011
Mit Hilfe von 25 Einzelstatements wurde
geklärt, welche Qualitätsaspekte für die
Verbraucher wichtig sind. Die Verbraucher
gaben dazu eine klare Antwort: Für 96 %
bedeutet Qualität, dass es schmeckt. Das
heißt also, dass die meisten Verbraucher
nicht nur essen, um satt zu werden, sondern
um es zu genießen. An zweiter Stelle nennen 93 % der Verbraucher das Kriterium
Lebensmittelsicherheit und Gesundheit.
Die Qualitätsdimensionen Geschmack und
Sicherheit werden auch durch hohe Zustimmung zu den Aspekten Appetitlichkeit, Frische (Rang 3), Rückstandsfreiheit und gesunde Inhaltsstoffe untermauert. Alle diese
Kriterien sind „egoistische“ Kriterien, die
dem einzelnen Konsumenten nutzen. Gemeinwohlorientierte Kriterien wie „Artgerechte Tierhaltung“ und „Faire Preise für
die Erzeuger“ erhalten 74 % Zustimmung,
Bio erreicht nur 21 %. Doch hier muss
bedacht werden, dass derartige sozial erwünschten Bekenntnisse häufig eine höhere Zustimmung erfahren als tatsächlich in
der Bevölkerung vorhanden ist.
Einkommen, Lebenssituation, Bildungsstand und Alter spielen beim Qualitätsanspruch eine wichtige Rolle. 81 % der
Haushalte finden es jedoch schwierig, die
Qualität von Lebensmitteln richtig beurteilen zu können. Obwohl der Geschmack als
das dominante Qualitätsmerkmal genannt
wird, trauen sich viele Verbraucher ein
eigenes Qualitätsurteil nicht mehr recht zu.
Die oft negative Medienberichterstattung
über Lebensmittel scheint Spuren der Verunsicherung bei den Verbrauchern hinterlassen zu haben.
Fotos: © Gerhard Hermes/ Pixelio, © Steffi Pelz/ Pixelio, © Alexandra H./ Pixelio, Müller’s Mühle, Almi
Zwei umfassende Studien des GfK bzw. des SGS Instituts Fresenius haben sich mit dem Thema
Lebensmittelqualität aus Sicht der Verbraucher beschäftigt: Wie definieren die Deutschen
Lebensmittelqualität? Welche Kriterien sind ihnen wichtig?
Marktforschung
Regionalität
Anforderungen wie „Regionalität“ und
„deutsche Herkunft“ sind für 49 % bzw.
40 % der Befragten wichtige Qualitätsfaktoren. Dennoch heben 54 % hervor, dass die
Lebensmittelqualität in Deutschland besser sei als im Ausland. Nur jeder Zehnte
vertritt die gegenteilige Ansicht. Die Verbraucher geben dem Lebensmittelangebot
in Deutschland insgesamt sehr gute Noten.
41 % der Befragten glauben, dass sich die
Qualität der Lebensmittel in den letzten
Jahren verbessert hat.
Trotzdem denken 76 % der Haushalte,
die Qualität der Lebensmittel sollte strenger
kontrolliert werden. Aus der Verunsicherung der Verbraucher resultiert auch der
Ruf nach mehr Kontrollen durch den Staat.
Was muss ein Lebensmittel unbedingt erfüllen,
damit die Qualität für Sie persönlich stimmt?
Es muss frisch sein
Frische
92
88
Es muss streng kontrolliert sein
Regelmäßige Qualitätskontrollen
81
81
Es muss möglichst wenig Zusatzstoffe enthalten
enthaltene Zusazstoffe
79
55
Es muss aus artgerechter Tierhaltung stammen
artgerechte Tierhaltung
75
69
Es muss aus meiner Region kommen
Herkunft/Regionalität
49
58
Es muss ein Bio-Produkt sein
ob es Bio-Produkte sind
21
37
Es muss gut schmecken
Es muss gesundheitlich unbedenklich sein
Es muss appetitlich aussehen
Es muss gesunde Inhaltsstoffe haben
Qualität der Zutaten
96
93
87
85
70
0
20
40
60
80
100
Quelle: GfK Consumer Scan, Allensbacher Archiv
Wovon hängt die Lebensmittelqualität vor allem
ab? (SGS Institut Fresenius)
Einfluss der Verbraucher
Doch wie schätzen die Verbraucher ihre
eigenen Einflussmöglichkeiten auf die Lebensmittelqualität ein? Dieser Frage ging
das SGS Institut Fresenius in seiner Studie
„Lebensmittelqualität und Verbrauchermacht“ nach.
Die Studienergebnisse zeigen, dass die
Verbraucher ihre wichtige Rolle kennen,
um die Lebensmittelqualität in Deutschland
zu verbessern, indem sie z. B. den Kauf bestimmter Produkte verweigern. Für 71 %
sind die Verbraucher selbst eine der wichtigsten Instanzen, wenn es darum geht, für
eine bessere Lebensmittelqualität zu sorgen
(vgl. Grafik S. 32). Nur den staatlichen Kontrollbehörden wie den Ämtern für Lebensmittelüberwachung räumen die Befragten
noch geringfügig mehr Einfluss ein (73 %).
Bei der Einschätzung, wie groß ihr Einfluss
© GVmanager / B&L MedienGesellschaft
(GfK Consumer Scan)
Für 92 % der von GfK befragten Verbraucher ist Frische das wichtigste Merkmal für die Qualität von
Lebensmitteln – der gute Geschmack ist allerdings mit 96 % Zustimmung die ausschlaggebende
Eigenschaft für die Qualität von Nahrungsmitteln. Auch für die vom SGS Institut Fresenius befragten
Konsumenten hängt die Lebensmittelqualität maßgeblich von der Frische der Produkte ab. Bei beiden
Studien spielt Bio-Produktion eine relativ geringe Rolle.
für eine bessere Lebensmittelqualität tatsächlich ist, sind die Verbraucher aber vorsichtiger. Die Hälfte sieht einen sehr großen
oder eher großen Verbrauchereinfluss. Die
andere Hälfte spricht den Verbrauchern
einen eher geringen oder sehr geringen
Einfluss zu. Insbesondere die Ostdeutschen
zeigen sich pessimistisch: 61 % glauben
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Marktforschung
Wer kann am meisten zur Verbesserung der Lebensqualität
in Deutschland beitragen?
71 %
Verbraucher/ Kunden
69 %
Lebensmittelhersteller
Institute, die die
Lebensmittelqualität prüfen
65 %
Landwirte
63 %
Verbraucherschützer
62 %
52 %
Politik
42 %
Handel/ Supermarktketten
0
20
40
60
80
in %
Quelle: Allensbacher Archiv
© GVmanager / B&L MedienGesellschaft
73 %
Staatliche Kontrollbehörden
Ich glaube nicht, dass ich meine
Einflussmöglichkeiten ausreichend
nutze
23 %
Weiß nicht/ keine Angabe
55 %
6%
Verbraucher haben keinen Einfluss
Ich nutze meine
Einflussmöglichkeiten als
Verbraucher ausreichend
16 %
Quelle: Allensbacher Archiv
Glauben Sie, dass Sie Ihre Einflussmöglichkeiten
als Verbraucher ausreichend nutzen?
© GVmanager / B&L MedienGesellschaft
71 % der Befragten wissen, dass sie als Kunden z. B. durch Kaufverweigerung Einfluss auf die Qualität der
Lebensmittel nehmen können. Jedoch sehen sie staatliche Kontrollbehörden in der Hauptverantwortung.
Obwohl den Verbrauchern ihre Einflussmöglichkeiten bewusst sind, sind nur 23 % davon überzeugt,
diese ausreichend zu nutzen. 6 % der Befragten sind der Meinung, dass sie gar keinen Einfluss haben.
nicht, dass sie selbst großen Einfluss auf die
Qualität von Lebensmitteln haben. Nur 6 %
der Bevölkerung sind davon überzeugt,
dass sie gar keinen Einfluss auf die Lebensmittelqualität als Verbraucher haben.
Informationsbedarf
Ein wichtiger Faktor zur Aktivierung der
Verbraucher sind die Medien. Die Studie
des SGS Instituts Fresenius zeigt, dass die
kritische Berichterstattung über Lebensmittelqualität die Bevölkerung erreicht: 52 %
32 GVmanager 12/2011
haben solche Berichte in den letzten Monaten häufiger gelesen oder gesehen, weitere
34 % ab und zu.
Die Berichterstattung erreicht alle Bevölkerungsgruppen, praktisch unabhängig von
Geschlecht, Bildung oder Einkommen. Und
sie bleiben nicht ohne Wirkung. 66 % geben an, ihr Einkaufsverhalten aufgrund von
kritischen Berichten schon einmal geändert
zu haben. In besonders hohem Anteil verändern diejenigen Verbraucher ihr Einkaufsverhalten, die häufig solche Meldun-
gen gelesen oder gesehen hatten (77 %).
Und es sind nicht nur kurzfristige Reaktionen, die schnell wieder verpuffen. Bei der
Mehrheit derjenigen, die ihr Einkaufsverhalten aufgrund der Berichterstattung
geändert haben, waren dies auch dauerhafte Änderungen (57 %).
Die größte Sorge in Zusammenhang mit
Nahrungsmitteln gilt einer möglichen Belastung von Obst und Gemüse durch Pflanzenschutzmittel. 78 % befürchten das. Die
generelle Furcht vor Schadstoffen beschäftigt 61 %. Bereits an dritter Stelle steht das
Tierwohl. 56 % sorgen sich um die artgerechte Haltung der Nutztiere. Vor radioaktiver Belastung von Lebensmitteln fürchten
sich dagegen nur 35 %.
Qualitätsfaktoren
Während in der Studie der GfK gefragt
wurde, was für den Verbraucher persönlich
erfüllt sein muss, damit die Qualität stimmt,
fragte das SGS Institut Fresenius danach,
wovon diese Qualität abhängt. Dabei stand
die Frische der Produkte mit 88 % an erster
Stelle. 81 % sehen eine starke Abhängigkeit der Qualität von regelmäßigen Kontrollen, je 70 % von der Qualität der einzelnen
Zutaten sowie von richtiger Lagerung und
dem Transport. Bemerkenswert ist, dass das
Tierwohl als sehr wichtiger Qualitätsfaktor
angesehen wird, 69 % sind dieser Meinung.
Damit messen die Verbraucher einer artgerechten Tierhaltung größere Bedeutung bei
als der regionalen Herkunft (58 %), den enthaltenen Zusatzstoffen (55 %) und dem BioAnbau (37 %). Insbesondere in Süddeutschland gilt das Tierwohl mit 80 % sehr häufig
als Qualitätsfaktor.
Gäste sind Verbraucher
Den Verbrauchern fällt es häufig schwer,
die Qualität von Lebensmitteln zu beurteilen. Sie lassen sich daher leicht von negativen Ereignissen verunsichern, wissen aber
dennoch, wem sie im Zweifelsfall vertrauen
(z. B. der Stiftung Warentest) und wen sie in
der Verantwortung sehen (z. B. staatliche
Kontrollen).
Verpflegungsverantwortliche können auf
die Bedürfnisse ihrer Gäste reagieren, indem sie ihre Zielgruppe und deren Qualitäts- und Preisbedürfnisse im Angebot
widerspiegeln. Die wichtigste Erkenntnis
beider Studien bleibt allerdings, dass es den
Gästen vor allem schmecken muss. Das ist
Grundvoraussetzung, um sie von der Qualität der Speisen zu überzeugen. Der wichtigste Indikator für die Qualität ist für den
Einkauf im Supermarkt ebenso wie für den
Gang ins Betriebsrestaurant die Frische der
verwendeten Zutaten. Mit diesem Aspekt
kann bei den Gästen am meisten gepunktet
werden.
ast
Experten unter sich
Wie die SGL Arena des 1. FC Augsburg rund 31.000
Stadiongäste versorgt, davon konnten sich die
Teilnehmer des Rational Expertentags überzeugen.
ational hatte im Rahmen des
Expertentags vor ein paar
Wochen rund 15 langjährige
Kunden u. a. aus der GV zu einem exklusiven Blick hinter die
gastronomischen Kulissen der
SGL Arena des BundesligaErstligisten eingeladen. Etwa
70 % der Veranstaltungen fallen im Augsburger Stadion auf
die Ausrichtung der Bundesligaspiele, die restlichen 30 % machen etwa 360 Events für bis zu
2.000 Personen aus. Die Speisen
werden dabei nicht nur in der
R
Zentralküche unter anderem
mit Hilfe von SelfCooking- und
VarioCooking Centern produziert, sondern auch in den elf
Kiosken des Stadions. Gastronomische Angebote werden insgesamt im Easy-Living-Business Club, in den VIP-Logen,
der Sports Bar, den Kiosken und
weiteren Einrichtungen im
Promenadenbereich offeriert.
Der Expertentag umfasste neben der Führung durch die SGL
Arena auch eine exklusive Begehung des Werks von Rational
in Landsberg/Lech sowie ein
gemeinsames Abendessen mit
Stefan Marquard in dessen
„Eventrotunde“ in Tutzing mit
einem weiteren Blick hinter die
Kulissen.
Rational führt die Expertentage bis zu zweimal im Jahr durch
und will sich damit bei den Kunden für die Zusammenarbeit
bedanken und mit dem Einblick
in andere Unternehmen Impulse liefern. Über die Funktionsweisen und Einsatzgebiete der
Geräte können sich die Kunden
und ihre Mitarbeiter bereits seit
einigen Jahren auch bei den
Veranstaltungen der Academy
Rational informieren. Einen besonderen Schwerpunkt erfährt
dabei das im September 2011
eingeführte SelfCookingCenter
whitefficiency®, mit dem bis zu
30 % größere Beladungsmengen, 30 % Zeitersparnis in der
Produktion und ein um
20 % reduzierter Energieverbrauch im Vergleich zu heutigen Kombidämpfern erreicht
werden.
syk
Versammelt zum Verteilen
Wie man das für seine Einrichtung passende
Speisenverteilsystem findet, erfuhren die Teilnehmer
eines entsprechenden Seminars in Straubing.
emeinsam mit Verantwortlichen der Unternehmen
Irinox, Blanco CS und Seltmann
Weiden veranstaltete der Fachhändler Pretsch von Lerchenhorst ein Seminar zum Thema
Speisenverteilsysteme in Straubing. Rund 30 Küchenleiter aus
Seniorenheimen und Krankenhäusern informierten sich über
die Funktionsweisen und technischen Vorzüge der Systeme.
Entscheidend bei der Systemwahl sind neben den verwende-
Fotos: Konzack, Hercht, Service-Bund
G
ten Produkten und dem Produktionssystem auch die Transportwege. Thematisch aufgegriffen
wurden u. a. das Schockkühlen,
der Zusammenhang zwischen
Regenerierergebnis und Speisenverteilsystem sowie die Determinante Geschirr. Eine praktische Vorführung mit dem
Induktionswagen von Blanco
CS diente der Veranschaulichung. Die Seminarteilnehmer
nahmen die Regenerierergebnisse selbst unter die Lupe – ein
Datenlogger ergänzte den Test
um objektive Ergebnisse.
Die Veranstalter gaben den
Teilnehmern schließlich den
Tipp mit auf den Weg, sobald
Produktions- und Verteilsystem
feststehen, die fachliche Unterstützung von Expertenteams,
wie sie vor Ort waren, in Anspruch zu nehmen. So werden
die Systeme individuell auf die
Häuser abgestimmt.
sar
➘
Welche Tipps die Veranstalter genau gaben, können Sie nachlesen unter:
www.gastroinfoportal.de/straubing
Inspiration pur
Zum zehnten Geburtstag nahmen rund 600 Interessierte
am Fachkongress Campus Culinaire im bestuhlten
Rund des ehemaligen Bundestags in Bonn teil.
ie Teilnehmer waren sich
einig: tolle Locations, begeisternde Referenten und ein
Rahmenprogramm, das Gaumen, Augen, Ohren und Herz
verwöhnte. „Die Welt verändert
sich, der Campus Culinaire ist
ein Aufruf, den Fluss dieser
Veränderung aufzunehmen“,
umschrieb Ulfert Zöllner, Geschäftsführer von Service-Bund,
das Motto der Jubiläumsveranstaltung „Ständig im Fluss“.
Zu den Referenten zählte auch
Ex-Außenminister Dr. Klaus
Kinkel, der kulinarische Abenteuer aus fast 450 Auslandsreisen zum Besten gab. Weitere
D
Redner des Kongresses waren
Leo Hadden, Matthias Horx
und Stefan Marquard, der ein
Plädoyer für Sous Vide-Garen,
Regionalität und Saisonalität
hielt. Der erste Tag endete mit
einer Diskussionsrunde. Am
Folgetag referierten im Hotel
Kameha Grand u. a. Frank
Heppner und Heiko Antoniewicz. Vorgestellt wurde auch
das halbjährige Köche-Praktikum StipendiumCulinaire. Dieses erkochte sich der 19-jährige
Max Berlin. Am Abend erwarteten die Teilnehmer exquisite
Speisen, Live-Musik und ein
zauberhaftes Feuerwerk.
12/2011
GVmanager
33
Energiebausteine
zum Frühstück
as Frühstück, als grund(stein)legende
Mahlzeit, liefert dem Körper Energie
und besitzt so eine tragende Rolle im
Alltag. Ist das Grundgerüst nicht gegeben,
könnte das „Haus“ unter den Alltagslasten
einstürzen. Die Vorauswahl des verfügbaren „Baumaterials“ sollte daher gewissenhaft getroffen werden – dabei entscheiden u. a. die Materialeigenschaften. Wir
geben Tipps, damit das Richtfest für den
Planer, also die Küche, wie auch den Hausherren, also deren Gäste, ein Erfolg wird.
Grundlage bzw. das Fundament (fast) jeden Frühstücks bilden Kohlenhydrate in
D
34 GVmanager 12/2011
Form von Brötchen, Brezeln und Croissants.
Eine große Auswahl an Backwaren für das
Frühstücksbuffet stellt Schöller Direct bereit. Vier Varianten ergänzen als Mini-Brötchen-Mix ab sofort das Sortiment. Sortenrein unterverpackt sind die kleinen Schusterjungen, Mehrkorn-, Kürbiskern- sowie
Sonnenblumenkernbrötchen. Gerne wird
auch zu kernigen Vollkornbackwaren und
Körnerprodukten, wie den Graham-Vollkorn-Weckerln oder den Hafer-VollkornWeckerln von Resch&Frisch, gegriffen. Bereits länger im Sortiment ist das saftige Dinkel-Vollkorn-Brot mit Lupinen. Neben dem
Fotos: © Stephanie Hofschlaeger/ Pixelio, WurstWorld, Meggle Foodservice, © Medienleiter – MarkusLeiter/ Pixelio, Frilich
Der Grundstein
beim Hausbau
ist äquivalent zum
Frühstück für den Tag –
ein essenzieller Bestandteil.
Dabei ergänzen sich die
verschiedenen Baumaterialien
wie Brot, Wurst, Eier und Co. zu
individuellen und energiereichen Bauten.
klassischen Sortiment, das u. a. Schnittbrötchen umfasst, werden ausgewählte Produkte in Bio-Qualität angeboten. Rohstoffe
aus ausschließlich ökologischem Anbau
verwendet die Bäckerei Schedel zur Herstellung ihrer TK-Backwaren. Frische Bananen, Äpfel und Sonnenblumenkerne sorgen, als Zutaten der Vollkorn-Dinkel-Fitnessbrötchen, für eine Extraportion Vitamine und Mineralstoffe.
Foto: Ostfriesische Tee Gesellschaft
On Top
Käse, Wurst, Konfitüre und Co. bilden
das übrige Baumaterial. Soll dieses auch
entsprechend verarbeitet werden, ist „Zement“ nötig – beim Frühstück kommt z. B.
der Butter diese Aufgabe zu. Der individuell
gestaltbare Butterspender von Ilotec bringt
die Butter in praktischer Portionsgröße am
Buffet auf den Teller. Temperiert und somit
streichfähig, kann sie sofort verzehrt werden. Portionierte, tiefgekühlte Butter für das
Tablett in Rosetten- oder Blütenform hält
Meggle parat. Mit der 15-g-Joghurt-Butter
kommt man auch dem Wunsch des gesundheitsbewussten Gasts nach einer fettreduzierten Alpenbutter nach. Für Gäste, die es
herzhaft mögen und auch morgens nicht
auf Fleisch verzichten wollen, stellt der
Küchenchef als Bausteine z. B. bayerischen
Leberkäse oder Schinkenspezialitäten von
WurstWorld bereit. Das Sortiment der Sparte Aufschnitt-Hits kann je nach Bedarf am
Stück oder fertig portioniert angefordert
werden. Fettarm ist der mild gesalzene und
kalt geräucherte Lachsschinken von Putepur, den Höhenrainer Delikatessen anbietet.
Weitere Puten-Schinkenspezialitäten sind
z. B. der herzhafte, saftig gebratene Putepur-Grillbrustschinken und die zart geräucherte und mild gewürzte Paprikabrust.
Mit den herzhaften Kreationen von
Grossmann Feinkost, wie Arancia-Lachs
mit Orangen- und Zitronenraspeln oder fri-
schen Nordseekrabben in einer leichten
Salatmayonnaise, verwöhnen Fischliebhaber morgens ihren Gaumen.
Gleich sieben Sorten der mild-nussigen
Käsespezialität, dem Elbländer, bieten die
Heinrichsthaler Milchwerke an. Für geschmackliche Abwechslung sorgen z. B. die
Sorten Pfeffer, Tomate-Basilikum oder Bärlauch. Cremig-milder Camembert mit
Weißschimmel von Alpenhain bietet sich
auch als Brotbelag an, da der TK-Käse bereits in einheitliche Scheiben von 10 g vorportioniert ist. Als gastronomiegerechte
Aufschnittware, in Kleinportionen sowie in
Stangenform, werden die Käsespezialitäten
von Bel Foodservice angeboten. Das Sortiment umfasst u. a. Frisch-, Schmelz- und
Schnittkäse von verschiedenen Marken –
darunter teilweise auch fettreduzierte Varianten oder – speziell für die Seniorenverpflegung – eine Schmelzkäsezubereitung
der Marke La Vache qui rit, welche mit Vitamin D angereichert ist. Individuelle Aufstriche sind mit der Milram MultiCrème
schnell und einfach hergestellt. Zusammen
mit den gewünschten Zutaten ist ein herzhafter oder süßer Aufstrich zubereitet und
servierbereit – ob für das Buffet oder portioniert für das Tablett.
Je nach Geschmack erhält das Frühstücksbrot weitere individuelle Toppings,
z. B. frisches Gemüse oder Eierspeisen. 42
gleichmäßige Eischeiben vom kompletten
Ei als Brotbelag ergibt etwa die Eier-Rolle
von Danæg. Das aus frischen Eiern hergestellte TK-Produkt spart zeitaufwendiges
Eierkochen und Schneiden.
Süß, kernig, fruchtig
Um den süßen Hunger am Morgen zu
stillen, greift mancher gerne zur Erdnussbutter. Stillvoll verpackt in 15-g-Portionen
bereichert der süße Brotaufstrich das Frühstücksbuffet. Hellma Gastronomie-Service
bietet den typisch amerikanischen Frühstücksklassiker in Trays zu 80 Portionen an.
Ob auf dem Tablett oder dem Buffet, der
portionierte Philadelphia mit Milka von
Kraft Foods ergänzt jedes Frühstück. Der
schokoladig-frische Frischkäse bleibt, wie
die Sorten Joghurt und Kräuter, auch gekühlt cremig und streichfähig.
Ein nicht so klassisches, aber dennoch solides Fundament kann auch Müsli bilden.
Ein knuspriges TK-Bircher Müsli kommt
aus dem Hause Geti Wilba. Das leicht portionierbare Müsli besteht aus kernigen Getreideflocken, Früchten wie Äpfeln und
Aprikosen und einer leichten Joghurtcreme. Die vielseitigen Müsli-Variationen
von Davert umfassen neben Basis-, Schokound Nuss-Müsli auch Kerniges Müsli. Die
Klassiker Cornflakes ungesüßt und Honey
Pops runden das Sortiment ab. Eine umfas-
NEU
Kleinee
ganz
nz groß!
Die neuen
Care-Portionspackungen
Sieben köstliche Salatvariationen
speziell für die Care-Verpflegung
Niedrigkalorische Rezepturen ohne
Gluten, Laktose und Zusatzstoffe
Zeit- und kosteneffizientes Handling
Ideal für die Tablett- und
Buffetverpflegung
Friesenkrone Feinkost
Heinrich Schwarz & Sohn GmbH & Co. KG
www.friesenkrone.de
Food
bereits küchenfertig, können
aber auch je nach Geschmack
und Kreativität weiter veredelt
werden. Joghurt in verschiedenen Varianten wird auch von
Milram Food-Service angeboten: Der cremig-milde Joghurt
Vanilla kann z. B. mit Mangomark geschichtet und frischen
Mangoscheiben garniert werden. Auch die Buttermilch Desserts Vanilla-Birne und Gartenfrucht können verfeinert oder
pur genossen werden.
Vielfältig. Individuell. Flexibel.
Das schönste Buffet für perfekte Gastlichkeit.
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36 GVmanager 12/2011
Kaffee oder Tee?
Zu einem guten Start in den
Tag gehören auch Kaffee oder
Tee. Kaffeesahne darf hier als
Baustein nicht fehlen. Von Milram Food-Service sind 50 Portionen à 7,5 g jetzt auch in
einem dekorativen Tischdispenser erhältlich. Damit Personen mit einer Laktoseintoleranz
nicht auf die Sahne in ihrem
Kaffee verzichten müssen, bieten die frischli Milchwerke
unter der Marke Omira laktosefreie Kaffeesahne in einem Kartonspender an. Der Aufsteller,
der 100 Portionspackungen enthält, ermöglicht eine griffbereite Platzierung der Kaffeesahne auf dem Tisch oder am
Buffet. Zur Präsentation des
umfangreichen Teesortiments
selection 1882 eignet sich ein
Dreier-Modulsystem von Teekanne. Zusätzlich sind die 18
Sorten, darunter Schwarz-,
Früchte-, Rooibos- und Weißer
Tee, in attraktiven Teedosen erhältlich. Mit den transparenten
Sachets in Pyramidenform der
Ostfriesischen Tee Gesellschaft
kann loser Tee, portioniert für
eine Tasse, ansprechend präsentiert werden. Das Sortiment Pyramiden von Meßmers Konzept
ProfiLine umfasst zwölf Sorten –
von Klassikern bis zu Teeraritäten, darunter verschiedene
Variationen von Schwarzem Tee
sowie Grüner Tee und Kräutertee.
Das Auge isst mit
Mit der Getränkeschale der
Buffetlinie pure nature von
Frilich werden Fruchtsäfte und
Smoothies vorportioniert im
verschlossenen 0,2-l-Trinkglas
präsentiert, Kühlrippen sorgen
dabei für eine angenehme
Trinktemperatur. Wer Frucht-
säfte in der Karaffe zum Selbstbedienen anbietet, kann das
Carafine Triplet einsetzen. Drei
1,2-l-Saftkaraffen – wahlweise
auch Getränkeflaschen – finden
in dem doppelwandigen Getränkekühler Platz. Passende
Karaffen, deren Deckel beschriftet oder mit Motiven versehen
werden können, ergänzen das
Sortiment. Für das Servieren
von Kaltgetränken eignen sich
die Karaffen Flow und Flow
Friends von Emsa. Das praktische Kühlelement im Stövchen
garantiert bis zu vier Stunden erfrischenden Trinkgenuss. Nicht
nur für Kaltes, sondern auch
für Heißgetränke hat Emsa die
schlanke Isolierkanne Eleganza
im Angebot, die genauso wie
die Kunststoffkanne Easy Clean
spülmaschinenfest ist. Verschiedene Clips, die am oberen Griff
der Easy Clean-Kanne befestigt
werden, kennzeichnen die darin enthaltenen Getränke. Die
Multiplatte Palermo MP 160
von Holst Porzellan findet beim
Frühstück Verwendung. Durch
den offenen Spiegel ist sie als
Servierplatte für Schälchen, Tassen und Becher geeignet, sodass
z. B. der Kaffeebecher direkt neben dem Brötchen Platz findet.
„Architekten“-Werk
Damit das Frühstücksbuffet
trotz attraktiver Präsentationsmöglichkeiten und großer Produktvielfalt vor Ort nicht eintönig wird, bietet der Tiefkühlspezialist Schöller Direct einen
informativen Folder zum Thema
Frühstück mit vielen praktischen Tipps. Als Anregung liefert dieser, saisongerecht abgestimmt, Ideen und Tricks. Frilich
hingegen setzt auf seiner Website auf ein Buffet-Planungstool:
Per Mausklick gelingt die Buffetgestaltung so ganz einfach.
Auch Grossmann Feinkost unterstützt den Küchenchef mit
einem Planungsinstrument. Im
Feinkost-Frühstücksplaner finden sich Tipps, wie sich ein geschmacklich vielfältiges Frühstücksangebot thematisch arrangieren lässt, sodass das Buffet
ein voller Erfolg wird und es so
auch künftig morgens heißt:
„Stein auf Stein... bald wird das
Häuschen fertig sein!“
sar
Fotos: Bel Foodservice, Emsa
sende Auswahl verschiedener
Getreideflocken eignet sich zudem zum kreativen Selbstmischen.
In Kombination mit Müsli, zu
frischem Joghurt oder pur können die Fruchtpürees von FSP
Frische gelöffelt werden. Für
die Marke Valensina Professional werden verschiedene Sorten hergestellt, z. B. Erdbeere,
Waldfrucht, Kiwi sowie Banane.
Unterschiedliche Fruchtpürees
bietet auch Steinhaus Fruchtkonserven. Sorten wie PfirsichMaracuja, Aprikose oder Cassis
werden bereits in Portionen angeboten, die teilweise auch ungesüßt erhältlich sind. Süßes
und Vollwertiges findet man
ebenso im Sortiment von Grossmann Feinkost: Gesunde und
vitaminreiche Obstsnacks, diverse frische Obstsalate sowie
Joghurt- und Quarkcremes gehören zu dem umfangreichen
Sortiment. Die Produkte sind
ANZEIGE
Hoher Eiweiß-Anteil, minimale Kohlenhydrate –
dadurch zeichnet sich das neue Eiweiß-Abendbrot aus, das
nun auch für den Außer-Haus-Markt erhältlich ist. Es stellt unter
anderem eine Alternative für Low-Carb- oder Trennkost-Anhänger dar.
as Eiweiß-Abendbrot
ähnelt in seiner Zusammensetzung eher einem
kleinen Steak als dem klassischen Brot. Es enthält 26 %
Eiweiß und nur 7 % Kohlenhydrate. Das ist ein 5-mal höherer
Eiweiß-Anteil als in herkömmlichen Weizen- oder Roggenmischbroten. Damit entspricht
es den Anforderungen des
Ernährungskonzepts von Dr.
Detlef Pape, dem Erfinder der
Schlank-im-Schlaf-Methode.
Dieses Konzept sieht gerade
abends eine eiweißhaltige
Nahrung und den überwiegenden Verzicht auf Kohlenhydrate vor. Die hohe Akzeptanz
bei Endverbrauchern hat die
Entwickler des Eiweiß-Abendbrots, Rietmann Backtechnologie, veranlasst, das Sortiment um helle und eckige
Brötchen zu erweitern, die
ähnliche Werte aufweisen wie
das Eiweiß-Abendbrot. Der
Einstieg in den Außer-HausMarkt ist nur ein folgerichtiger
Schritt, zumal das Produkt
auch praktischen Anforderungen genügt. Das EiweißAbendbrot behält bei angemessener Lagerung seinen
angenehmen und frischen Geschmack über mindestens drei
bis vier Tage. Als TK-Produkt
bezogen, ermöglicht es problemlos die Vorratshaltung
auch größerer Mengen.
D
Neue Zielgruppen bedienen
Neben einer Ergänzung der
herkömmlichen Brotsorten liegen
die weiteren Vorteile für die Branche auf der Hand: Zielgruppen,
die bisher aus Mangel an Möglichkeiten nicht bedient werden
konnten, finden im Eiweiß-Abendbrot eine echte Alternative, um
auch beim Essen außer Haus
ihren persönlichen Ernährungsgewohnheiten folgen zu können,
z. B. Trennkost-Anhänger. Aber
auch dem Gast, der einfach ein
leichtes bekömmliches Abendbrot wünscht, kann nun ein passendes Produkt geboten werden,
ohne dass auf die klassische
Brotmahlzeit verzichtet werden
muss.
Zusätzlich wurden Rezepte
entwickelt, die auf das Dr. PapeErnährungskonzept abgestimmt
sind. Kreationen wie das EiweißAbendbrot mit Bündnerfleisch,
Scampispießen oder Räucherlachs erfüllen bezüglich ihres
Fett- und des Kohlenhydratanteils alle Anforderungen an eine
bewusste Ernährung und lassen
keine Wünsche offen, was geschmackliche Vielfalt und Raffinesse betrifft. Zudem verspricht
Stefan Rietmann, der Geschäftsführer der Rietmann Backtechnologie: „Wir werden unsere
Kunden bezüglich Transparenz
der Nährwerte oder Rezeptentwicklung in jeder Weise unterstützen.“
Rietmann GmbH • Grostrowstraße 1 • 66740 Saarlouis • Tel. (06831) 937-0 • www.rietmann.de
Food
Das Mittagessen soll dem
Tischgast nicht schwer im Magen
liegen, aber dennoch sättigen.
Wertvollen „Ballast“ für den Magen
liefern Vollkornprodukte. Aufgrund
der zu geringen Aufnahme und des
gesundheitlichen Nutzens sollten
sie auch in GV-Betrieben
vermehrt angeboten werden.
D
Empfehlung verfehlt
38 GVmanager 12/2011
Volle Nudeln
Vollkornnudeln unterscheiden sich in Aussehen, Geschmack und Textur von herkömmlichen Teigwaren. Sie
sind bis zu 10 % teurer, sollten
trotz eines zu erwartenden stär-
keren Sättigungseffekts aber
wie herkömmliche Nudeln dosiert werden. Als Plus bringen
sie einen erhöhten Gehalt an
Vitaminen und Mineralstoffen,
mit. Die Ballaststoffaufnahme
pro 100 g Nudeln verdoppelt
sich (5,2 g statt 2,3 g). Damit
Gäste nicht durch die Farbe
verschreckt werden, können
die Nudeln in einem Auflauf
versteckt oder mit herkömmlichen Nudeln gemischt werden. Verschiedene Dinkel-Vollkorn-Teigwaren finden sich
z. B. im Sortiment von AlbGold. Das Unternehmen hält für
die GV Drelli, Spaghetti sowie
Kaiserspätzle bereit, die über
einen hohen Gehalt an Ballaststoffen verfügen. Auch exotische Produkte wie Bulgur eignen sich laut DGE zur Ergän-
Auf einen Blick
Risiko für
Adipositas
Bluthochdruck
Diabetes mellitus Typ 2
Koronare Herzkrankheit
Einfluss von Vollkornprodukten
Gesamt-/ LDL-Cholesterolkonzentration
Risikosenkung möglich
Risikosenkung wahrscheinlich
Risikosenkung wahrscheinlich
Risikosenkung wahrscheinlich
➞
➞
➞
ww
www.KaerntnerNudel.com
ww.KaerntnerNudel.com
Bindung und Ausscheidung von
Cholesterin kann dessen Gehalt
im Blut reduzieren und somit
das Risiko für Herz-KreislaufErkrankungen verringern. Einige Studien deuten zudem darauf hin, dass Ballaststoffe gegen die Entstehung von Magen-/
Darm-Krebs wirken (s. Kasten).
Großküchen können folglich
hier einen großen Beitrag zur
Gesundheitsförderung leisten,
indem sie durch eine gezielte
Speisenauswahl die Zufuhr an
Ballaststoffen fördern.
➞➞
➞ ➞
➞
➞ ➞
Den Ergebnissen der Nationalen Verzehrsstudie (NVS) II
zufolge liegt die mittlere Kohlenhydratzufuhr in Deutschland
derzeit knapp unterhalb der
Empfehlung. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollen 50 % der
täglichen Energie in Form von
Kohlenhydraten aufgenommen
werden (aktueller Ist-Zustand
der Frauen: 41 bis 48 %, Männer: 37 bis 46 %). Diese „Unterversorgung“ ist jedoch nicht
schlimm, wie die Ergebnisse
der neuen DGE-Leitlinie Kohlenhydratzufuhr und Prävention
ausgewählter ernährungsmitbedingter Krankheiten zeigen.
Die Wissenschaftler stellten
darin fest, dass die Kohlenhydrataufnahme das Risiko für Erkrankungen wie Adipositas,
Diabetes Typ 2, Bluthochdruck,
Erkrankungen der Herzkranzgefäße und die Krebsentstehung nicht beeinflusst.
Problematischer ist die zu
geringe Menge verzehrter Ballaststoffe. Nach den Daten der
NVS II erreichen 75 % der Frauen sowie 68 % der Männer den
DGE-Richtwert von täglich 30 g
nicht. Bei Frauen beträgt die
tägliche Zufuhr im Durchschnitt
23 g, bei Männern 25 g. Dabei
bringen Vollkornprodukte sowie andere ballaststoffreiche
Komponenten einen positiven
gesundheitlichen Nutzen mit
sich. Ballaststoffe erhöhen z. B.
das Sättigungsgefühl, fördern
die Verdauung und beeinflussen den Kohlenhydratstoffwechsel positiv. Eine verstärkte
Risikosenkung überzeugend
Quelle: DGE-Leitlinie Kohlenhydratzufuhr und Prävention
ausgewählter ernährungsmitbedingter Krankheiten
ie traditionellen „Sättigungsbeilagen“ werden
ihrem Namen nicht unbedingt gerecht. Sie enthalten
zum Großteil Kohlenhydrate,
deren Zuckerbausteine unterschiedlich schnell ins Blut übergehen. Einfache und kurzkettige Kohlenhydrate, wie sie z. B.
in Nudeln oder Reis zu finden
sind, werden schnell aufgenommen. Weil die Sättigung dadurch rasch verloren geht, ist
ein vermehrter Verzehr von
Zwischenmahlzeiten häufig die
Folge. Vollkornprodukte mit
längeren Zuckerketten und vielen Ballaststoffen können den
Heißhunger verhindern. Sie
versprechen ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und reduzieren so die Energiezufuhr. In
einer gesunden GV-Küche sind
Vollkorn-Beilagen somit ein
wichtiger Bestandteil.
Fotos: © Sabine Koriath/ Pixelio, © Peter Smola/ Pixelio, Archiv
Der wertvolle Ballast
Reis mal unpoliert
Bei poliertem Reis wird die
Hülse mitsamt dem darunterliegenden Silberhäutchen entfernt. Zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe gehen so verloren.
Weil bei Naturreis das Silberhäutchen erhalten bleibt, ist der
unpolierte Reis reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Naturreis wird unter der Bezeichnung
Vollkorn-, Braun- oder Cargoreis für die GV angeboten.
Preislich ist er 20 bis 30 % teurer als herkömmlicher Reis.
Langkörniger Naturreis hat
einen kräftigen, leicht nussigen
Geschmack, benötigt im Vergleich zu herkömmlichem Reis
aber eine längere Garzeit.
Durch das Parboiling verkürzt
sich diese, wobei die Vitamine
und Mineralstoffe enthalten
bleiben. Wenn 100 g geschälter
Reis durch die gleiche Menge
an ungeschältem Reis ersetzt
werden, verdoppelt sich dabei
der Ballaststoffgehalt von 0,4 g
auf 0,8 g. Unternehmen wie
Rickmers Reismühle führen
Parboiled Vollkornreis im GVSortiment. Der Reis ist innerhalb von 15 Min. gar und eignet
sich auch für die Zubereitung
im Kombidämpfer. Das Unternehmen gibt zwar die gleichen
Portionsgrößen an, in der Küchenpraxis kann aber aufgrund
der verstärkten Sättigung von
einer kleineren Portion ausgegangen werden.
Vielfalt der Hülsenfrucht
Auch Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen und Linsen tragen
zu einer vollwertigen und ballaststoffreichen Ernährung bei.
Aufgrund der Verdauungsproblematik muss allerdings
berücksichtigt werden, dass
Hülsenfrüchte nicht für jede
Zielgruppe geeignet sind. Sie
enthalten zwischen 2,8 und 8,3 g
Ballaststoffe pro 100 g. Insbesondere Bohnen sind dabei sehr
ballaststoffreich. Hülsenfrüchte
versprechen Abwechslung und
sind als Beilagen vielseitig ver-
wendbar. Ein breites Sortiment
hält z. B. Müller’s Mühle bereit.
Mit den unterschiedlichen Hülsenfrüchten lassen sich neben
herzhaften Eintöpfen und Salate auch moderne Gerichte wie
Zander auf Chorizo Linsen,
oder Sesam-Hähnchen auf
Kichererbsenpüree zubereiten.
Einen Beluga-Linsensalat sowie
einen Salat mit roten, gelben
und grünen Linsen nach traditioneller Rezeptur führt Grossmann Feinkost im Sortiment.
Kartoffeln kombinieren
Aufgrund ihrer vielfältigen
Verwendung in der Küche leisten Kartoffeln einen wichtigen
Beitrag bei der täglichen Ernährung. Die ca. 150 Speisekartoffelsorten, die für den Anbau in
Deutschland zugelassen sind,
sind reich an Vitaminen und
Mineralstoffen. Mit einem Gehalt von 2,3 g pro 100 g, ist die
Knolle dabei auch ballaststoffreich. Durch die Kombination
mit Hülsenfrüchten oder Gemüse kann der Ballaststoffgehalt einer Mahlzeit zusätzlich
gesteigert werden. Einen Kartoffel-Gemüse-Mix im WesternStyle bietet Agrarfrost an. Kartoffeln werden hier mit Paprika,
Bohnen, Zwiebeln, Kidneybohnen und Chili kombiniert.
Rustikal gebacken
Bei Brot und Brötchen steigt
die Nachfrage nach Produkten
aus Vollkornmehl. Mit steigender Type nimmt der Ballaststoffanteil im Mehl zu. Meggle erweitert sein Sortiment daher um
ein Rustikal Baguette mit einem
körnig-dunklen Teig, während
Anbieter wie Vandemoortele
vielfältige rustikale Brote und
Brötchen einführen. Bei Backwaren bietet sich vor dem
Hintergrund aktueller Essgewohnheiten sowie der geschmacklichen Akzeptanz eine
moderate Veränderung der
Speisen an. Anhand unterschiedlicher Mehlkombinationen testete Lantmännen aus,
wie viel Vollkornmehl Backwaren vertragen, ohne dadurch
die Leichtigkeit zu verlieren.
Ergebnis ist das „Levebrød
Fuldkornsbrud“ mit einen Vollkorngehalt von 45 %.
woy
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Hotline +49 (0)4102/496-272 • Fax +49 (0)4102/496-454
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Hergestellt von: Mars Inc. of Europe
12/2011
GVmanager
39
Nachhaltige Reinigung
ie HACCP-Standards einzuhalten, erfordert beim
Geschirrspülen – bei einem gleichzeitigen Zeit- und
Kostendruck – besonders wirksame Produkte. Die Arbeitsprozesse und strukturelle Gegebenheiten wie die notwendige
Mehrfachnutzung von Geschirr
bieten wenig Raum für die
Wiederholung von Spülgängen
oder Nacharbeiten. Reinigungsmittel müssen effizient und
schnell wirken. Daher basieren
sie in der Regel auf extrem leistungsstarken, hochkonzentrierten Rezepturen.
D
Problem Komplexbildner
Trotz häufig damit verbundener Risiken können Rohstoffe
40 GVmanager 12/2011
eingesetzt werden, die sowohl
für die Umwelt als auch den
Menschen als bedenklich gelten. Einige Produkte beinhalten
z. B. auch heute noch den Komplexbildner Ethylendiamintetraacetat, der besser als EDTA bekannt ist. Dieser bindet die
Wasserhärte und wirkt darüber
hinaus stark reinigungsverstärkend, weshalb ein Großteil der
Leistungsfähigkeit von Reinigern diesem Inhaltsstoff zuzuordnen ist. EDTA steht jedoch
seit Jahrzehnten in der Kritik,
da es Schwermetalle aus Sedimentgestein lösen kann und
nur schwer wieder abbaubar ist.
So kann EDTA heute in allen
stehenden und fließenden Gewässern nachgewiesen werden.
Kommt es schließlich doch zum
Abbau, werden die zuvor gebundenen Schwermetalle freigesetzt und belasten Mensch
und Umwelt. Um den Anteil des
Komplexbildners in der Umwelt
zu verringern, vereinbarten das
Umweltbundesamt und die chemische Industrie 1991 einen
freiwilligen Verzicht auf EDTA.
Ziel war dabei, den EDTA-Gehalt in den oberirdischen Gewässern innerhalb von zehn
Jahren um 50 % zu reduzieren.
In der Gebäudereinigung wurde der Inhaltsstoff anschließend
durch unbedenklichere Komplexbildner ersetzt und ist dort
nahezu verschwunden – in der
Großküche ist er noch in einigen
Reinigungsmitteln zu finden.
Auch ein weiterer, weit verbreiteter Komplexbildner steht bereits lange in der Kritik: Phosphat. Durch den hohen Einsatz
in Wasch- und Reinigungsmitteln führten Phosphate in den
80er Jahren zur Überdüngung
von Gewässern. Die Folgen waren Algenwachstum, sauerstoffarme Gewässer und Fischsterben. Der größte Anteil der in die
Umwelt eingetragenen Phosphate stammt zwar nicht aus
Reinigungsmitteln und moder-
Foto: Tana Chemie
Ein leistungsstarkes Reinigungsmittel ist nicht immer umweltfreundlich, geschweige denn
nachhaltig entwickelt. Doch langsam etablieren sich Geschirrspülmaschinen-Reiniger mit
Inhaltsstoffen jenseits von EDTA und NTA.
ne Kläranlagen in Deutschland
können Phosphate ausfällen, in
Ländern wie Frankreich oder
Italien verursachen diese aber
auch heute noch Probleme.
Nachhaltige Lösungen
Als Ersatz für oben genannte
Stoffe wurde häufig NTA (Nitrilotriacetat) eingesetzt. Im Vergleich zu EDTA weist es ähnliche Komplexiereigenschaften
auf, bei deutlich besserer Abbaubarkeit. Da Hinweise entdeckt wurden, dass NTA möglicherweise krebserregend sein
könnte, muss es nun mit dem
Gefahrenzusatz R 40 ausgezeichnet werden. Viele Reinigungsmittelhersteller verzichten seitdem auf den Einsatz des
Komplexbildners.
In der Gebäudereinigung hingegen konnte die Zwickmühle
zwischen ökologischen aber
leistungsschwachen Produkten
auf Basis von Citraten o. ä. und
den „Chemiekeulen“ noch gelöst werden. Man optimierte die
Reinigungsverfahren oder verbesserte die Wirkstoffkombination. Auch der Einsatz von
besseren Reinigungshilfsmitteln
wie Mikrofasertüchern brachte
hier erhebliche Vorteile.
In der Großküchenhygiene ist
aufgrund der deutlich höheren
Technisierung weniger Spielraum. Nichtsdestotrotz sollten
auch Großküchen nachhaltiger
handeln. Nachhaltigkeit bedeutet in der gewerblichen Reinigung eine hohe und ausgeglichene Performance in den Bereichen Leistung, Ökologie und
Anwenderfreundlichkeit. Nachhaltig entwickelte Produkte
sind daher nicht mit „rein umweltfreundlichen“ Produkten zu
vergleichen, denn neben den
ökologischen Aspekten liegt das
Augenmerk insbesondere auf
der Ökonomie der Produkte –
d. h. Preis, Leistung und Qualität.
Umdenken gefordert
Die steigende Nachfrage
nach ökologisch unbedenklichen
Produkten führte zur Entwicklung von neuen Reinigungsprodukten für die gewerbliche Geschirrspülmaschine. Die neuen
Mittel stehen den herkömm-
lichen Produkten hinsichtlich
der Reinigungsresultate in
nichts nach. Der Tausch der kritischen Komplexbildner kann
sich nach Angaben des Geschirrspülmaschinenherstellers
Winterhalter Gastronom sogar
positiv auf die Reinigung auswirken. Tana Chemie hat aufgrund dieser Entwicklung z. B.
einen Reiniger ohne NTA, EDTA
und Phosphate entwickelt. „Für
unsere nachhaltigen Geschirrspülmaschinen-Reiniger setzen
wir auf MGDA und GLDA, die
ähnlich wirken, aber viel umweltfreundlicher sind. Sie sind
sehr gut abbaubar und stehen
nicht wie NTA im Verdacht
krebsauslösend zu sein“, erklärt
der Geschäftsführer des Unternehmens, Josef Haentjes.
In den herkömmlichen Reinigungsmitteln kommen Phosphate noch zum Einsatz. „Phosphate sind weder giftig noch
gesundheitsschädlich, dennoch
steigt die Nachfrage nach unseren nachhaltigen Produkten
stetig“, betont Josef Haentjes.
Auch der Anbieter von Hygieneprodukten Erve Schuster
hat in seinen Produkten NTA,
EDTA und Phosphate ersetzt.
Als Komplexbildner werden
stattdessen Phosphonate in
Kombination mit Polymeren
eingesetzt. Bereits seit dem Jahr
2009 verzichtet Winterhalter auf
den Einsatz von NTA in seinen
Reinigern. EDTA findet sich
ebenfalls in keinem Reiniger
des Herstellers. Als Komplexbildner werden Phosphate,
Phosphonate und Di-Essigsäure
eingesetzt. Der Spülmaschinenspezialist führt zudem zwei
abwasserneutrale Geschirrspülmaschinenreiniger in seinem
Sortiment.
Nachhaltige Produkte können folglich einen kleinen Beitrag zu mehr Umweltschutz
leisten. Weitere Chemie sparen
können aber auch Wasseraufbereitungsgeräte. „Wir vertreten
die Philosophie, dass die physikalische Wasseraufbereitung
der chemischen, also der Komplexierung, deutlich überlegen
ist, und setzen daher auf Wasseraufbereitungsgeräte“, berichtet Kirsten Lichtinger von
Winterhalter.
woy
Die saubere Lösung
12/2011
GVmanager
41
Sieben Stunden täglich drängen
sich schmutzige Thermoporte,
Besteck und Co. auf der
8,9 m langen (Spül-)Straße im
Ev. Krankenhaus Johannisstift in
Münster. Alle haben nur ein
Ziel – das Reinland. Seit der
Straßenerneuerung im Herbst 2011
ist die Fahrt klimagerechter.
insparungen jeglicher Art sind heute
Türöffner“, sagt Gerd Hegemann, Einkäufer der WIVO. Diese Krankenhausservicegesellschaft betreut das Ev. Krankenhaus Johannisstift in Münster und führt die
Krankenhausküche. „Doch die Angaben
der Hersteller müssen dann auch zutreffen
und dem Ergebnis nicht nur unter Idealbedingungen entsprechen“, ergänzt sein
Kollege Manfred John, Bereichsleiter
Wirtschaft und Versorgung. Die Idealbedingungen werden nie erreicht. Die Tür zur
Spülküche öffnete ein realistisches Argument: „Pro Stunde sparen wir durch eine
Abluftrückgewinnung 12 kW an Energie
ein“, führt André Kappernagel auf. Der
Großkücheneinrichter war von Anfang an in
das Projekt „neue Spülmaschine“ involviert
und betreute es von der Planung über die
Montage bis hin zur Einweisung und Inbetriebnahme. Auch jetzt steht er dem Krankenhaus, genauso wie der Spülspezialist
Winterhalter, weiter beratend zur Seite.
Nachhaltigkeit spielte bei der Konzeptentwicklung eine große Rolle.
Für klargespülte Gläser ohne zeitaufwendiges Nachpolieren setzt das Krankenhaus
auf Osmosewasser – eine Anregung von
André Kappernagel. Durch das Prinzip der
Umkehrosmosefiltration werden hier bis zu
99 % aller im Wasser gelösten und mitgeführten schädlichen Stoffe entfernt, d. h.
das Schmutzwasser wird permanent entgegen der natürlichen Osmosewirkung gereinigt (vgl. Kasten). „Infolgedessen verringert
sich der Einsatz von Klarspüler und Reiniger
um rund 20 % bei deutlich verbessertem
Spülergebnis“, resümiert Küchenleiter Peter
Stuntz. Mit der Entscheidung für Osmoseund gegen herkömmliches Wasser ging
allerdings eine größere Investition für neue
Rohre einher. „Eine derartige Investition
rechnet sich definitiv. Die Kosten haben wir
in zwei oder drei Jahren wieder drin“, sagt
Manfred John.
E
Damit die Einsparungen realisierbar sind,
wurde die Bandtransportmaschine von
Winterhalter individuell an die Bedürfnisse
42 GVmanager 12/2011
des Krankenhauses angepasst, was durch
die modulare Bauweise ermöglicht wurde.
Da das EVK Johannisstift zu einem Großteil
Altenheime, Schulen und Kindertagesstätten sowie Essen auf Rädern-Kunden mit
Speisen beliefert, sind täglich viele Thermoporte im Einsatz. Aufgrund des Materials
(Kunststoff) benötigen die Transportbehälter
eine besondere hygienische Behandlung.
Daher wurde der einfachen Trockenzone
der Maschine als vorletzte Stufe eine sogenannte Ausblastrockenzone vorangestellt.
Mechanisch wird so bereits ein Teil der
Feuchtigkeit entfernt, sodass das Spülperso-
nal die Thermoporte nicht mehr manuell
nachtrocknen muss. Dementsprechend wurde die Bandtransportmaschine verlängert,
um neben diesen Modulen auch z. B. Platz
für die Belade-, Hauptspül- und Nachspülzone zu haben.
Zusätzlich entfällt das zeitaufwendige
Vorreinigen der Thermoporte. Für das Personal bedeutet die neue knapp 9 m lange
Spülmaschine somit nicht nur eine Arbeitserleichterung, sondern gleichzeitig eine
Umstrukturierung der Arbeitszeit. Im Vergleich zu früher dauert die Mittagsschicht in
der Spülküche jetzt nur noch bis 15 Uhr und
Was ist Osmose?
Bei der Osmose sind Flüssigkeiten mit unterschiedlich hohen Konzentrationen durch eine
semipermeable (halbdurchlässige) Membran
getrennt. Ein Teil der gelösten Stoffe wandert
so in Richtung der niedrigen Wasserkonzentra-
tion (hier: Schmutzwasser), um ein Konzentrationsgleichgewicht herzustellen. Bei der
Umkehrosmose wird der Prozess mittels Druck
umgekehrt. Schmutz wird so aus der Lösung mit
der niedrigeren Wasserkonzentration entfernt.
Foto: Hercht
Baukastenprinzip
In Fahrt gebracht
ist so im Schnitt eine Stunde
kürzer. Zusätzlich soll im kommenden Jahr die Abendschicht
auf den Morgen umgelegt werden. Da das Geschirr abends
keine hartnäckigen Verschmutzungen durch anhaftende Speisen erfährt, reicht es zeitlich aus,
diese am Vormittag zu spülen.
Zudem wird die Anlage automatisch vorgeheizt, sodass Geschirr und Besteck morgens
direkt auf „große Fahrt“ gehen
können.
Qual der Wahl
Rund zwei Drittel aller Essen,
die die von der WIVO bewirtschaftete Krankenhausküche
unter der Leitung von Peter
Stuntz und Roland Altenidiker
täglich frisch zubereitet, werden
als Außer-Haus-Verpflegung geführt. Eine zusätzliche Serviceleistung: Die schmutzigen Behälter werden inklusive anfallender Speiseabfälle von der
WIVO abgeholt und die Behälter gereinigt, bevor sie wieder
zum Einsatz kommen.
Schulen und Kindergärten erhalten zwei Menüs zur Auswahl.
Enthält ein Gericht Fleisch, ist
dies stets Geflügel – nur die
Schüler zweier Gymnasien können auch zwischen Rind- und
Schweinefleisch wählen. „Generell setzen wir nur Geflügelfleisch ein, da es einerseits viele
Auf einen Blick
Foto: Hercht
Ev. Krankenhaus Johannisstift
Münster GmbH
Produktionssystem:
Cook & Serve
Küchenleitung: Peter Stuntz
und Roland Altenidiker
Essenszahlen: 850-900,
davon rund zwei Drittel AußerHaus-Verpflegung
Kapazität: max. 1.200 Essen
BKT/a: 51.000
Einkäufer: WIVO GmbH
Planer: Kappernagel
Großkücheneinrichtungen
Ausgewählte Ausstatter:
Spültechnik: Winterhalter
Reinigung: Dr. Weigert
Kombidämpfer: Rational
Speisenverteilwagen: Stierlen
Thermoporte: Blanco CS
Konstante Frische ist die
Voraussetzung für die
Zufriedenheit der Gäste,
Dynamic Fresh System
von Irinox.
muslimische Kinder gibt und
andererseits so der Neidfaktor
unter den Schülern ausbleibt“,
erläutert Küchenleiter Peter
Stuntz. „Hoch im Kurs stehen
bei den Schülern die vegetarischen Gerichte. Wenn Eintöpfe zur Auswahl stehen, greifen 90 % der Kinder und Jugendlichen dazu“, berichtet er.
Zweimal in der Woche werden
den Krankenhauspatienten laut
Winterspeisenplan deftige westfälische Eintöpfe angeboten.
Westfälische Küche sei sowieso
sehr beliebt beim Krankenhausklientel: „Mit Schickimicki kann
die ältere Generation heute
(noch) nichts anfangen“, fasst
Roland Altenidiker zusammen.
Die Patienten wählen zwischen
drei Kostformen: vegetarischer,
Schon- und Vollkost. Bio-Produkte spielen dabei weniger
eine Rolle, da die Tischgäste oft
nicht bereit oder in der Lage
sind, den Mehrpreis zu zahlen.
Wie man Tischgästen in diesem Belang entgegenkommen
kann, weiß Marcel Schmoock,
Regionalverkaufsleiter NordWest von Winterhalter: „Stellhebel kann hier die Technik
sein. Einsparungen beim Reinigungsprozess können für einen
vergünstigten Essenspreis sorgen, auch wenn für die Spültechnik zunächst eine höhere
Investition nötig ist.“
sar
,
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12/2011
GVmanager
43
Am 24. November feierte
Karl Winterhalter, der Gründer von
Winterhalter Gastronom, seinen
100. Geburtstag. Grund genug
für einen Blick auf das Leben des
Jubilars, das von Beständigkeit,
Mut und Erfindungsreichtum
geprägt ist.
ir sind auf das Lebenswerk unseres
Vaters bzw. Großvaters sehr stolz“,
kommentieren der Sohn von Karl
Winterhalter, Jürgen Winterhalter, und der
Enkel Ralph, die das von ihm gegründete
Unternehmen für Spültechnik heute als
geschäftsführende Gesellschafter leiten. „In
schwierigen Zeiten hat er den Mut gehabt,
ein Unternehmen zu gründen und es behutsam zu einer weltweit agierenden Firma
weiterzuentwickeln." Anlass für den Rückblick ist der 100. Geburtstag von Karl
Winterhalter am 24.11.2011.
W
Früh übt sich
Aufgewachsen ist Karl Winterhalter in
Endingen am Kaiserstuhl. Schon als Kind
war er ein begabter Bastler und verfügte
über ein großes technisches Interesse. Nach
dem Abschluss an der Staatlichen Uhrmacherschule studierte er an der Universität Karlsruhe Elektrotechnik. Ein Studienfreund empfahl ihm danach den Flugzeugbauer Dornier in Friedrichshafen. Dort
arbeitete er an der legendären DO 335 und
erfand die ersten Patente. Da der Flugzeugbau erste Priorität im NS-Regime hatte, war
Karl Winterhalter vom Wehrdienst und später auch vom Kriegsdienst befreit.
44 GVmanager 12/2011
Bei Kriegsende 1945 war Karl Winterhalter 33 Jahre alt und arbeitslos. Um die Familie zu ernähren, arbeitete er als Elektriker
und Techniker. 1947 gründete er das erste
Unternehmen. Er hatte kein Kapital, es gab
keine Rohstoffe, aber der Bedarf an Haushaltsgeräten war da. Jetzt zeigte sich sein
Talent als Tüftler.
Aus
Kriegs„Auf das Lebensschutt fertigte
werk unseres Vaters er nützliche
bzw. Großvaters sind Geräte, wie
Bügeleisen
wir sehr stolz."
oder HeizJürgen und Ralph Winterhalter,
öfen. Den
Geschäftsführende
Durchbruch
Gesellschafter,
brachte ihm
Winterhalter
die Backhexe, eine tragbare, elektrisch
beheizbare Backröhre: 1949 avancierte sie
zum Messeschlager auf der IBO. Aufmerksam beobachtete Karl Winterhalter, an was
es in der Branche fehlte: Geschirr und Gläser mussten in kurzer Zeit wieder sauber
und verwendungsfähig sein. Mit dem Ziel,
Geschirr möglichst in einer Minute wieder
gebrauchsfertig zu haben, konstruierte er
eine neue Maschine – die GS 60. Eine Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf: Die Seri-
enproduktion wurde aufgenommen, der
Umzug nach Meckenbeuren erfolgte. 1961
wurde dann eine eigene Konstruktionsabteilung eingeführt, die neue Produkte entwickelte und im Austausch mit den Kunden
ständig weiter verbesserte. Das Produkt mit
den Augen des Kunden zu sehen ist noch
heute eine Stärke von Winterhalter.
Das Lebensmotto von Karl Winterhalter
„Erfolg hat man nie alleine" ist bezeichnend für sein Verhältnis zu den Mitarbeitern, die er immer als wichtiges Fundament
des Unternehmens betrachtete. Soweit es
mit der zunehmenden Größe des Betriebs
möglich war, hielt er zu ihnen den persönlichen Kontakt.
1965 entschloss sich Karl Winterhalter in
seiner Heimatstadt Endingen ein weiteres
Werk zu errichten. Zwei Jahre später entstand die erste Auslandsniederlassung,
nach und nach wurden in Europa und Asien
weitere Niederlassungen errichtet. Heute
gibt es weltweit 38 eigene Vertriebsniederlassungen und zahlreiche Vertriebspartner.
Für Karl Winterhalter ist es nach eigener
Aussage der schönste berufliche und private Erfolg, dass sein Lebenswerk von Sohn
Jürgen und Enkel Ralph so nachhaltig weitergeführt wird.
sar
Foto: Winterhalter
Gründer wurde 100 Jahre
Ausgabetechnik
Flexibler
Nutzen
Ein stimmiges Design, ein gelungener
Material-Mix und eine hohe Funktionalität
der Thekenmodule bestimmen das Bild des
Bistros des neu errichteten Physiozentrums
MediLEV am Uniklinikum in Leverkusen.
eben einer vielseitig nutzbaren Bartheke, z. B. für
den Betrieb mit Getränken und kleinen Snacks zur
Zwischenverpflegung, wurde
das neue Bistro im MediLEV
des Uniklinikums Leverkusen
mit insgesamt drei fahrbaren
Speiseausgabemodulen ausgestattet. Zwei der Module des
N
Spezialisten Hupfer sind dabei
für die Kaltausgabe ausgelegt,
eines für die Warmausgabe. Der
hierbei verwendete Mix aus unterschiedlichen Materialien wie
Edelstahl, Naturstein und Holz
gliedert sich gut in den Gastraum ein und unterstreicht das
Raumdesign ebenso wie die
Atmosphäre.
Hinzu kommt eine hohe
Funktionalität, die dem Betreiber die angemessene Flexibilität im beruflichen Alltag bietet. So kann etwa jedes Modul
aufgrund hydraulisch höhenverstellbarer Glasaufsätze im
abgesenkten Zustand als Neutralelement genutzt werden.
Kaffeekannen, Brötchenkörbe,
Servietten und Co. finden hier
nun z. B. während der Frühstücksverpflegung ihren Platz.
Auch stimmungsvolle Blumen
oder ansprechende Dekorationen können die Glasaufsätze
schmücken und runden somit
das gestalterische Ambiente
des Bistros nicht nur während
der Ausgabezeiten ab.
Hans Oberländer
Herr der Bienen
Fotos: Hupfer, privat
Eigentlich waren es sein Vater und sein Sohn, die ihn
auf das ungewöhnliche Hobby aufmerksam gemacht haben,
nun ist Hans Oberländer, Leiter der Mensa Nord an der Humboldt
Universität Berlin an der Hannoverschen Straße, selbst Feuer und
Flamme für das Imkern.
100.000 Bienen tummeln sich in der Hochsaison auf dem Dach der Mensa in BerlinMitte, denn dort stehen seit April 2011 zwei Bienenstöcke. Damit unterstützt das
Studentenwerk Berlin die Initiative „Berlin summt!“ vom Umweltforum für Aktion und
Zusammenarbet (UfAZ) e.V. und der Stiftung für Mensch und Umwelt. Als Hans
Oberländer im Januar davon in der Imkerzeitschrift „Bienenjournal“ las, fühlte er
sich direkt angesprochen. „Da sich das Studentenwerk für Nachhaltigkeit einsetzt,
regionale Angebote nutzt und z. B. Bio- und fairen Kaffee anbietet, lag es nahe, auch
diese Aktion zu unterstützen“, berichtet er. Seit fünf Jahren ist das Imkern sein Hobby.
Sein Vater ist Imker, er selbst war daran nie interessiert, bis die leidenschaftliche Begeisterung seines zwölfjährigen Sohnes für Bienen und die Imkerei auf ihn abfärbte.
Mit den vier Bienenvölkern auf dem begrünten Dach der Mensa trägt das Studentenwerk nun zum Artenerhalt der Bienen bei und macht ein Stück Natur für die rund
3.500 Gäste der Mensa optisch erlebbar. „Das Interesse der Studierenden und Universitätsmitarbeiter ist groß. Bisher wurde noch niemand von den Bienen gestochen“, berichtet Hans Oberländer. Den produzierten Honig können Studierende und
Mitarbeiter der Universität kaufen. Rund 100 bis 200 kg Honig habe er in diesem Jahr
ernten können, darunter Ahorn-, Kastanien-, Robinien- und Lindenhonig. „Es ist toll,
welche geschmacklichen Unterschiede sich ergeben, je nachdem, welchen Nektar
die Bienen sammeln“, sagt der passionierte Imker.
sar
12/2011
GVmanager
45
Ob Premiumgerichte, ausgefallene
Aktionswochen oder À la carteService – das Betriebsrestaurant
der Rheinischen Post erfüllt (fast)
alle Kundenwünsche. Für das
runde Konzept ist nicht zuletzt die
attraktive Speisenpräsentation
ausschlaggebend.
Ohne Ecken, mit Kanten
lexibilität, Individualität, Qualität und
Wirtschaftlichkeit – unter diesen vier
Grundpfeilern stand der Umbau des
Betriebsrestaurants in der Rheinischen Post
Düsseldorf. Aus Altersgründen galt es die
Küche und das Restaurant komplett zu
sanieren und modern auszustatten. Der
Speisesaal wurde umgebaut, eine Terrasse
hinzugefügt, die Küchengeräte erneuert
und neue Kühl- und Lagerräume integriert.
Im Betriebsrestaurant wurde die alte Struktur der Free Flow-Ausgabe erhalten, allerdings verschönern neue Theken von Beer
Grill das Erscheinungsbild. Neu eröffnet
wurde das Betriebsrestaurant der Rheinischen Post Mitte Oktober 2011.
F
Verantwortlich für den Umbau war das
Fachplanerbüro Ebert-Project & Design aus
Nürnberg. Die Anforderung war, gemeinsam mit dem Caterer Menü 2000, der sich
seit zwei Jahren um das Wohl der Gäste
kümmert, eine moderne und wirtschaftliche
Lösung zu entwickeln. „Wir bieten individuelle Catering-Lösungen, die auf die Erfordernisse am Standort eingehen“, versichert Oliver Beckmann von Menü 2000.
„Hausgemachte Kochkunst und Service mit
Herz stehen im Mittelpunkt unseres Wirkens.“ Gemäß dieser Philosophie wurde
auch das Speisenangebot im Rahmen des
Umbaus aktualisiert. Heute können die
Gäste aus vier Menüs wählen, darunter
einem vegetarischen und einem PremiumMenü von hochwertiger Qualität, z. B.
Entenbrust, Gänsekeule oder Rinderfilet.
Zudem gibt es eine Live-Cooking-Station,
Fotos: Beer Grill
Der Gast im Mittelpunkt
Ausgabetechnik
an der täglich frische Pizza
gebacken wird – nach den
jeweiligen Kundenwünschen
belegt. „Dank Hochleistungsofen muss der Gast auch hier
nicht länger als vier Minuten
warten“, verrät er. Ein asiatisches Gericht an der Wokstation, kalorienreduzierte Speisen,
ein vielseitiges Dessertbuffet
und verschiedene Take awayGerichte vervollständigen das
Angebot. Um kulinarische Akzente zu setzen sowie die
Attraktivität des Betriebsrestaurants zu steigern, gibt es in
jedem Monat eine besondere
Aktionswoche, z. B. zu geografischer Küche (Italien, Mexiko,
Asien) oder auch zu Trendthemen wie Wellness. Rund 500
Gäste besuchen das Restaurant
täglich, das von 8 bis 17 Uhr
geöffnet hat.
Im Konferenzservice arbeitet
der Caterer hingegen à la carte.
„Die Speisenkarte stellen wir je
nach Kundenwunsch zusammen. Das Programm reicht hier
vom klassischen Fingerfood bis
hin zum hochwertigen SechsGänge-Menü. Aber auch wenn
ein Politiker nur hausgemachte
Frikadellen möchte, soll er diese von uns gerne bekommen“,
erzählt Oliver Beckmann von
Menü 2000.
Foto: Beer Grill
Frischküchesystem
„Bei der Menügestaltung legen wir großen Wert auf Frische,
Abwechslungsreichtum und auf
Gesundheit“, verdeutlicht der
Caterer. Die Gäste können aus
einer großen Bandbreite an
Speisen wählen, die entsprechend der ernährungsphysiologischen Richtlinien der DGE
gekocht werden. „Bei uns gibt
es kein Cook & Chill, sondern
wie im Restaurant frisch zubereitete Speisen“, lautet die Philosophie von Menü 2000. „Wir
verwenden nur jodiertes Speisesalz, keine Fertigsaucen, keine
künstlichen
Geschmacksverstärker und keine künstlichen
Farb- und Aromastoffe.“ Die
zahlreichen Selbstbedienungsund Aktionstheken bieten vielfältige Möglichkeiten für eine
frische und abwechslungsreiche
Zubereitung der Gerichte. Das
Free Flow-System mit freier
Komponentenwahl kommt auch
den Gästen entgegen, da sie an
mehreren Buffetstationen ihr
individuelles Gericht zusammenstellen können. Für mehr
Flexibilität wurde auch die Bezahlung im Betriebsrestaurant
auf ein bargeldloses System
umgestellt. Die Preise – je nach
Menü – variieren zwischen 3,20
und 5,90 €.
Speisenpräsentation
Im Rahmen des Umbaus wurden auch die Free Flow-Inseln
modernisiert. In Zusammenarbeit mit dem Fachplaner entschied man sich für die Modelle
von Beer Grill, dem Spezialisten für Wärme- und Kältetechnik in der Speisenpräsentation.
Vor dem Umbau waren ausschließlich Theken mit Wasserbehältern im Einsatz, die erneuert werden sollten. Heute
stehen 13 klassische Speisenpräsentationstheken von Beer
Grill im Betriebsrestaurant.
„Unsere Modelle eignen sich
sowohl für die warme als auch
kalte Speisenpräsentation, sind
klimatisiert und elektrisch steuerbar“, erklärt Salvatore Russo
von Beer Grill. Je nach Produkt
kann so die Temperatur für die
Ober- und Unterhitze in jedem
GN-Fach individuell zugeschneidert werden, z. B. trockene oder feuchte Hitze oder
Crushed Ice. „Dadurch bleibt
die Qualität des Produkts
konstant und der Geschmack
und die Optik erhalten.“ Die
Theken verfügen über einen
Selbstbedienungs- und einen
Bedienmodus. Die Theken werden je nach Mitarbeiteransturm
eingesetzt, zum Frühstück und
Mittagessen sind z. B. alle bestückt, am Nachmittag, für die
warme Zwischenverpflegung
mit Snacks, nur noch wenige.
Gutes Resümee
Die Verbesserung in puncto
Speisenqualität und -präsentation hat sich gelohnt: „Alle sind
begeistert“, lautet das eindeutige Resümee. „Der Kontakt zu
dem Fachplaner Ebert-Project
& Design kam damals auf der
Internorga 2011 zustande“, erinnert sich Salvatore Russo an
den Beginn der erfolgreichen
Vielfältige Komponenten mit hoher Qualität – die Gäste des
Betriebsrestaurants haben die freie Wahl.
Zusammenarbeit zurück. „Auf
der Internorga 2012 werden
wir unsere weiterentwickelten
Theken ausstellen“, verrät der
Verkaufsleiter von Beer Grill.
Eine einfachere Steuerung und
die bessere Bedienerfreundlichkeit seien u. a. Aspekte der
überarbeiteten Modelle. Es
bleibt abzuwarten, welche
Kontakte dann wieder geknüpft werden.
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12/2011
GVmanager
47
Pappe satt!
Individuell zusammengestellt findet jedes der rund 950 Essen pro Mahlzeit im
Medizinischen Zentrum StädteRegion Aachen täglich zu „seinem“ Patienten – ohne
ausgedruckte Menükarten. Technik ist mit im Spiel: PC, iPad und iPod touch
übernehmen die wichtige Aufgabe der Navigation. Bisherige Zwischenbilanz:
Ein Einsparpotenzial von 20 % gegenüber der alten Lösung.
E
48 GVmanager 12/2011
mit Demenz gestaltete sich die
Menüerfassung oft schwierig,
Patientenbewegungen wurden
der Küche nicht rechtzeitig mitgeteilt und die Tabletts waren
oft nicht nach der Zimmerrei-
henfolge sortiert – all das führte
zu unnötigen Kosten und einem
unnötigen Mehraufwand.
Auch die gestiegenen Ansprüche des Patienten, der zunehmend als Kunde in den Fo-
kus rückt, waren ausschlaggebend. Die Ziele des Projekts
waren daher schnell klar: die
Servicequalität für die Patienten steigern, das Pflegepersonal
entlasten sowie Kosten durch
einen gezielteren Wareneinsatz
einsparen.
Technisches Update
iPods touch auf den Tabletts zeigen den jeweiligen Menüwunsch an.
Zusammen mit dem IT-Spezialisten topsystem Systemhaus
ging es an die Entwicklung eines IT-gestützten Systems. Essenskarten aus Papier wichen –
iPod touch und iPad von Apple
hielten Einzug. Speziell an die
Bedürfnisse des Krankenhauses
angepasst, wurde einen Monat
nach Projektstart im Oktober
2010 eine Software entwickelt.
Anwenderfreundlich sollte die
Fotos: topsystem Systemhaus
ine Analyse zu Projektbeginn brachte es zu Papier:
Bei der bisherigen Menüerfassung und Speisenverteilung im Medizinischen Zentrum
StädteRegion Aachen in Würselen ging so manches schief. Von
zu vielen oder fehlenden bis
hin zu falsch ausgegebenen
Essen, Gründe für einen Umschwung gab es viele. „Vor allem der Mangel an Pflegefachkräften war ein Auslöser“, führt
Jörg Kurmann, stellvertretender
Pflegedirektor des Krankenhauses auf. Das Pflegepersonal auf
den Stationen war vor der Umstellung zuständig für die Erfassung der Speisen und deren
Verteilung, was mitunter sehr
zeitaufwendig war: Bei ausländischen oder älteren Patienten
EDV
Auf einen Blick
Medizinisches Zentrum
StädteRegion Aachen
Träger (zu gleichen Teilen):
Deutsche Rentenversicherung
Knappschaft – BahnSee und
StädteRegion Aachen
Bettenzahl:
31 Betten pro Station
Stationszahl: 31
Produktionssystem:
Cook & Serve
Essenszahl:
durchschnittlich 2.100/Tag
mobile Komplettlösung sein
und intuitiv per Finger bedienbar. Dementsprechend wurden
neue iPad- und iPod touchAnwendungen entwickelt: Die
Menüwunscherfassung auf der
Station erfolgt nun mithilfe des
iPads. Mittels iPod touch gestalten sich hingegen die Speisenverteilung am Band und die
Menüverteilung auf der Station
einfacher. Hierfür wurden pro
Station ein iPad und zwei iPod
touch sowie 30 iPod touch für
die Küche angeschafft, die – wie
der stellvertretende Pflegedirektor betont – auch immer ihren Weg zurück finden.
Foto: topsystem Systemhaus
Elektronischer Weg
Wie funktioniert das Ganze?
Servicehelfer auf der Station erfassen die Wunschmenüs der
Patienten mit dem iPad, verteilen die Speisen und entlasten
so das Pflegepersonal. Ausländische Patienten mit Verständigungsproblemen oder auch demente Patienten können die
Komponenten z. B. über Bilder
auswählen. Das spart Zeit bei
der Menüwahl und schließt
Fehllieferungen fast aus. Ebenfalls positiv: Die Menüwünsche
können noch bis fünf Minuten
vor der Zusammenstellung in
der Küche geändert werden. So
können alle aktuellen Änderungen bei der Stationsbelegung berücksichtigt werden.
Die Küche ruft die gewählten
Menüs über einen zentralen
Server mittels iPod touch ab.
„Alle Komponenten sind mit
verschiedenen Farben unterlegt, das vereinfacht die Portionierung enorm“, erläutert Jörg
Kurmann. Früher seien die Kar-
EDV-Ausstattung
Menüerfassung: 1 Apple iPad
16 GB Wi-Fi pro Station
Menüverteilung: 30 Apple iPod
touch 8 GB (Küche), je zwei pro
Station
Control Center Küche: PC
Software: topsystem (topCare:
Menüerfassung, Speisenportionierung, Menüverteilung, Kostformverwaltung, Speisenplanerstellung, Menüauswertung)
ten manchmal mit Bleistift ausgefüllt oder nochmals korrigiert
worden, sodass schwierig zu
erkennen war, welche Speisen
gewünscht waren, ergänzt er.
Nun sind die einzelnen Farben
auf die Küchenhilfen aufgeteilt:
Eine Küchenhilfe ist so z. B. für
Beilagensalate zuständig, die
gelb gekennzeichnet sind, eine
zweite Küchenhilfe kümmert
sich um die Portionierung der
Stärkebeilagen wie Kartoffeln
oder Reis (blau) und eine weitere Küchenhilfe wiederum um
Fisch und Fleisch (rot). Der iPod
touch wird während der Bandverteilung – anstatt der Karten –
auf den Tabletts platziert und
jede Küchenkraft kann dann
anhand der angezeigten Farbe
schnell ausmachen, ob und welche Komponente zu portionieren ist. Hygiene ist dabei ein
wichtiges Thema: „Wir haben
uns hierzu im Vorfeld viele Gedanken gemacht, deshalb sind
die iPods und iPads mit antibakteriellen Schutzhüllen versehen, die jederzeit mit Desinfektionsmittel gereinigt werden
können“, erklärt Jörg Kurmann.
Sind die Menüs fertig tablettiert, gelangen sie mit Speisenverteilwagen auf die Stationen,
wo sie dann ausgegeben werden. Durch das Einscannen eines QR-Codes, der sich auf jedem Tablett befindet, kann die
Servicekraft wichtige Daten wie
die Station, Zimmernummer,
Name des Patienten und das
ausgewählte Menü aufrufen.
Da die Tabletts bereits in der
Küche nach Zimmern sortiert
zur Auslieferung bereitgestellt
werden, geht die Speisenverteilung zügig von der Hand. Au-
ßerdem werden auf diese Weise
Verwechslungen bei der Speisenausgabe vermieden und die
Kundenzufriedenheit gestärkt.
Gut gerüstet
„Technik hat auch so manche
Tücke“, weiß Jörg Kurmann –
in dem Würselner Krankenhaus
steht und fällt der reibungslose
Ablauf mit der Funktionstüchtigkeit des Servers, der nur alle
1.000 Jahre ausfällt. „Das ist
schon vorgekommen“, gibt der
stellvertretende Pflegedirektor
schmunzelnd zu. „Das heißt allerdings, dass wir für die nächsten 1.000 Jahre gut gerüstet
sind“, wirft er ein. Was passiert,
wenn Papier passé ist und der
Server streikt? Ganz einfach: es
werden Standardessen verteilt
und für Notfälle gäbe es in der
Küche auch immer noch einen
Drucker und Papier.
Die Meinung zu der Technisierung ist durchweg positiv,
wenn auch die Küche anfänglich eher skeptisch war – die
iPads und iPods möchte nun
niemand mehr missen. Auch
Jörg Kurmann ist zufrieden:
„Wir konnten das neue System
einfach in unsere bisherigen
Strukturen integrieren und
mussten nicht auf bewährte Lieferanten verzichten. Mit der
Technologie haben wir Mitarbeiter und Patienten gleichermaßen begeistert.“ Daher wird
bereits jetzt darüber nachgedacht, in der Zukunft weitere
Geräte anzuschaffen bzw. diese
auch anders einzusetzen, z. B.
bei der Visite, um Röntgenbilder anzuzeigen. Auch ein Ausleihen der iPods an die Patienten sei denkbar, z. B. um die
Menübestellung eigenständig
vorzunehmen.
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12/2011
KÜCHE
GVmanager
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So
Mehr als die
Summe der Teile
Angesichts steigender Prävalenz von Mangelernährung, aber auch vor dem Hintergrund der MDK-Vorgaben,
kommt dem Ernährungsmanagement in Kliniken und Senioreneinrichtungen eine steigende Bedeutung zu. Durch
elektronische Lösungen kann der Aufwand hierfür begrenzt und die beteiligten Berufsgruppen vernetzt werden.
Frau Beyer, was ist ein ERP-System genau?
Wikipedia definiert es als ‚Enterprise Ressource Planning’. Die sogenannte Unternehmensressourcenplanung bezeichnet die
unternehmerische Aufgabe, die vorhandenen Ressourcen, z. B. Kapital, Betriebsmittel
50 GVmanager 12/2011
30
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18
12
6
0
BMI - Soll = 22
BMI - Ist = 24,7
Mit einer prozessoptimierten Software zum
Ernährungsmanagement lässt sich z. B. der BMI
von Bewohnern kontrollieren.
Was bedeutet das übertragen auf die GV?
Das bedeutet, dass Prozesse wie die Lieferanten- und Artikelauswahl, die Definition der Speisenangebote – orientiert an
der Zielgruppe –, oder die Produktionssteuerung und Verteilung optimiert werden. Vorgaben können dabei das Budget, die gesetzlich vorgeschriebene Rückverfolgbarkeit,
Hygiene, Deklaration, ernährungswissenschaftliche oder diätetische Ziele oder auch
die Zertifizierung, z. B. nach RAL, sein.
Würde dazu auch die Grundsatzstellungnahme des MDK für Senioreneinrichtungen zählen?
Ja, das wäre eine klassische Vorgabe. Für
verschiedene Berufsgruppen und deren
Aufgaben gilt es, Prozesse abzulegen. In-
Foto: MEV-Verlag
E
oder Personal, möglichst effizient für den
betrieblichen Ablauf einzusetzen und somit
die Steuerung von Geschäftsprozessen zu
optimieren.
BMI - Vergleich
Quelle: Soft & Hard
|igentlich brauche ich für das Ernährungsmanagement nur ein kleines
Nährwertberechnungsprogramm, nur
eine Essensmeldung oder nur ein Warenwirtschaftsprogramm.“ Solche Aussagen hat
Doris Beyer von vielen ihrer heute rund 800
beratenen Kunden gehört. Sie plädiert dagegen für eine ganzheitlichere Organisation
des Ernährungsmanagements, z. B. mithilfe
der prozessoptimierten Software ERP-Sysem Food Control Management System
(FCMS) ihres Software-Hauses Soft & Hard.
Mehr dazu hat uns die Diätassistentin, ehemalige Küchenleiterin und Software-Entwicklerin sowie Inhaberin des ConsultingUnternehmens IsoVema verraten:
EDV
Foto: privat
dem jedem Mitarbeiter seiner
Rolle entsprechende Rechte zugeteilt werden, stellt man sicher, dass bestimmte Daten nur
von Personen mit der notwendigen Kompetenz eingegeben
werden. Auf diese Daten können bei Bedarf aber auch andere Berufsgruppen zugreifen.
Dem Unternehmen gehen auf
diese Weise auch keine wertvollen Mitarbeiterressourcen verloren.
Wie wäre die Vorgehensweise
bei der Einführung einer derartigen Software?
Das ist individuell unterschiedlich. Grundsätzlich würde
man zunächst ein Kompetenzteam gründen, bestehend aus
dem Berater, dem IT-Bereich,
der Geschäftsleitung sowie den
mit der Verpflegung befassten
Mitarbeitern. In einer Senioreneinrichtung ist die Pflege die
hauptverantwortliche Personengruppe zur Ernährungsüberwachung gemäß dem MDK.
Doris Beyer
Zunächst werden die Kostformen definiert. Im ERP-System
FCMS sind dazu umfangreiche
Expertendaten hinterlegt, die
mit dem Know-how der Einrichtung ergänzt werden. Ein webbasiertes Expertensystem kann
dem Personal z. B. über hinterlegte Links schnell Wissen rund
um die Seniorenernährung oder
zu anderen ernährungswissenschaftlichen Fragen vermitteln.
Was ist notwendig, um die vom
MDK geforderten Rezepturen
zu erstellen?
Dafür ist es notwendig, dass
viele Daten zur Verfügung stehen, darunter eine oder mehrere Nährwerttabellen mit Angaben zu Nährwerten, Allergenen und E-Nummern. Auch
sämtliche für das Lager sowie
die Bestellung erforderlichen
Informationen zu den verwendeten Artikeln sind bereitzustellen. Dafür muss das ERPSystem eine Schnittstelle zu
den Lieferanten bieten – über
Datei und Internetplattformen.
Eine manuelle Pflege von Preisen oder anderen Daten, wie
heute noch vielfach üblich, ist
extrem fehleranfällig, nicht
wartbar und verschwendet unnötig Arbeitszeit.
Liegen alle Daten vor, können die Rezepturen in einem
Rutsch optimiert werden – im
Hinblick auf die Küche, Technik, Qualität, Diätetik, Kosten
und die Hygiene.
Bewältigen Sie Ihre Aufgaben.
Nach welchen Vorgaben werden die Speisenpläne z. B. per
EDV optimiert?
In der Regel nach Kostformen
und Unverträglichkeiten. Bei
Vollkost richtet man sich nach
den Vorgaben der DGE oder
nach ärztlicher Verordnung,
z. B. Diabetiker (oder kohlenhydrat- und energiedefinierte
Kostformen), Kau- und Schluckbeschwerden oder auch nach
speziellen Kostformmerkmalen,
wie Fleisch passiert, ohne
Fleisch, o. a.
Küche und Pflege hinterlegen
dann noch Zusatzangebote, die
bei Bedarf klientenbezogen abgerufen werden können. Die
Speisenpläne sind mit Nährwertdaten versehen. Rezeptur
oder Speisenangebot lassen
sich jederzeit ändern, Preisund Nährwertberechnungen erfolgen automatisch. Die Speisenpläne können manuell ITunterstützt optimiert werden
oder automatisch. Unser System
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EDV
Auf einen Blick
Anforderungen nach MDK:
• Die Küche benötigt kostformbezogene
Speisenpläne mit Nährwertdaten.
• Die Nährwertberechnungen gehen in
Bestellung, Produktion und Verteilung ein.
• Die Küche stellt zusätzlich bewohnerbezogene Nahrungsmittel zur Verfügung, angepasst an den speziellen Bewohnerbedarf.
• Die Pflege erstellt Ernährungs- und Flüssigkeits-Protokolle, bestimmt das Gewicht,
berücksichtigt medikamentöse Auswirkungen, erkennt Zusammenhänge wie
Kau- und Schluckbeschwerden mit der
Ernährung; sieht Fehlernährungen und
kennt Maßnahmen zur deren Behebung.
Optimierungsvorschläge nach der Ist-/SollAbweichung gemäß den Ernährungsempfehlungen.
Wie sieht es mit personen- bzw. patientenbezogenen Anforderungen aus?
Das ist besonders interessant für die Hygiene. Im Fall einer Bewohner-Reklamation
ist nachweisbar, ob der Bewohner von der
reklamierten Speise etwas erhalten hat. Die
Kosten sind personenbezogen, sodass zu-
sätzliche Wahlleistungen angeboten und
abgerechnet werden können. Im Fall einer
Ernährungsüberwachung gemäß dem MDK
kann die Pflege bereits bei der Essensmeldung erkennen, ob die angeforderten Speisen ernährungsphysiologisch ausreichen.
Falls nicht, wissen Küche und Pflege, was
zu tun ist. Im Fall einer Eiweiß-Unterversorgung lässt sich z. B. der Wegfall der Fleischkomponente durch die im System hinterlegten Eiweiß-Komponenten kompensieren.
Die Nährwertberechnung geschieht automatisch – Pflege, Küche und Ernährungsberatung haben Zugriff darauf.
Warum lassen sich die Beteiligten aus der
Küche, der Pflege und der Ernährungsberatung mittels ERP-System besser vernetzen, als bei einer aufgabenorientierten
Ernährungsberatung?
Bei einer aufgabenorientierten Ernährungsberatung hat jeder Beteiligte aus
Pflege, Küche oder Ernährungsberatung
seine eigene Software. Die Pflege arbeitet
mit ihrer Pflegedokumentation und erstellt
die Ernährungsanamnesen, ohne Zugang
zu den Speisen und Rezepturen der Küche
zu haben. Die Küche nimmt Nährwertberechnungen vor, ohne mit dem Einkauf oder
mit der Produktionssteuerung verbunden
zu sein. Auf diese Weise sind alle beschäftigt, keiner hat Zeit und alle haben
schlechte Arbeitsergebnisse. Revision, Optimierung und Steuerung, Zertifizierung.
Wo? Wie? – Das bleibt hier die große Frage!
In der Praxis höre ich oft: „Eigentlich
brauche ich nur ein kleines Nährwertberechnungsprogramm, nur eine Essensmeldung oder nur ein Warenwirtschaftsprogramm.“ Doch ist sicher, dass hier viel
Arbeit und schlechte Ergebnisse im Lieferumfang enthalten sind. Im ERP-System dagegen werden die notwendigen Informationen automatisch erzeugt. Der Unternehmensführung stehen so die entsprechenden
Informationen zur Verfügung, um die Prozesse und die Qualität zu optimieren. Man
arbeitet als Profitcenter, nach neuesten ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen
und kann auf wechselnde Anforderungen
schnell und professionell reagieren (Workflow), ist wettbewerbsfähig und hat die Kosten im Griff. Selbst schwächere Mitarbeiter
lassen sich damit zu hoch motivierten Arbeitnehmern mit sehr guten Arbeitsergebnissen führen. Ein ERP-System lässt sich gut
durch ein Zitat von Aristoteles charakterisieren: „Das Ganze ist mehr als die Summe
seiner Teile!“
Herzlichen Dank für das Gespräch!
cml
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ernährungsbewusste Köche
Nährwertberechnungen
von Rezepten
Dabei können Anwender auf eine Datenbank
mit über 10.000 Einzelbausteinen aus dem
BLS (Bundeslebensmittelschlüssel) zurückgreifen. Neben Kohlenhydraten, Eiweiß, Fett
und Kalorien, lässt sich der Gehalt von über
100 Nährstoffen berechnen (z. B. gesättigte
Fettsäuren, Vitamine).
Zutaten für zwei, fünf oder zehn Portionen? Innerhalb
sinnvoller Grenzen erledigt das Programm diese Umrechnungen.
Zubereitungsverluste
Extras
werden
berücksichtigt
Neben vielen Funktionen, welche die
Arbeit in der Küche erleichtern, bietet
nut.s kitchen die Möglichkeit, Speisen
nach unterschiedlichen (Ernährungs-)
Wünschen zusammenzustellen und
deren Nährwerte zu berechnen. Das
erweiterbare Einstiegsmodell Start-up
bietet alle Berechnungs-, Optimierungsund Verwaltungsfunktionen.
Portionsumrechnungen
Ob Kochen, Dünsten oder Braten – mit nut.s
kitchen sind die Veränderungen in der Nährstoffzusammensetzung der eingesetzten Rohwaren leicht nachzuvollziehen. Zudem können
Zutaten berücksichtigt werden, die in der
Mahlzeit selbst nicht mehr erscheinen, z. B.
gekochtes Gemüse bei einem Fond.
Suchfunktionen
für Rezepte
Ob Rezepte „unter 500 kcal“, „mit viel Eiweiß“ oder „ ohne Zucchini“ gesucht werden,
das Programm spürt in Sekundenschnelle
bestimmte Merkmale auf.
Einkaufslisten
Das Programm fasst auch mehrere Rezepte zusammen
und erstellt dafür Einkaufs- bzw. Bestelllisten.
Erweiterungsmodule zum HACCP-Konzept, zur Deckung
des Tagesbedarfs, zur Kennzeichnung von Allergenen
und zum Export der Daten in Statistik-Programme ergänzen das Leistungsspektrum. Das Modul Wochenplan
ermöglicht es z. B., die Ausgewogenheit der Mahlzeiten
über den Verlauf einer Woche zu optimieren und Speisenpläne für mehrere Wochen zu verwalten.
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Aufbruch
in Gelsenkirchen
Seit über 130 Jahren versteht
sich Küppersbusch bereits in
der Herstellung von Großküchentechnik.
Derzeit startet das Unternehmen an seinem
Sitz in Gelsenkirchen umfangreiche
Investitionen, die unter anderem neue
Produktionstechniken umfassen werden.
auchende Kohleschlote,
ewig rangierende Züge
und tausende Arbeiter
aus ganz Europa – das Ruhrgebiet muss in seiner Blütezeit
den Siegeszug der Industrialisierung beispiellos gelebt haben. Vor allem bei Friedrich
Küppersbusch standen seit 1875
immer mehr Arbeiter in Lohn
und Brot und fertigten Kohleherde und -öfen in Gelsenkirchen-Schalke, bis 1895 die Produktion von Großküchengeräten startete, die ihn 1907 als F.
Küppersbusch & Söhne AG mit
2.000 Mitarbeitern zur „größten
Spezialfabrik für Kochapparate
aller Art in Deutschland“ werden
ließ. Im Zweiten Weltkrieg großteils zerstört, wurde die Herstellung 1947 fortgeführt, 1976
um Kombigarer erweitert und
1984 um ca. 24.000 m² für die
Produktion von Großkoch- und
Industriewärme vergrößert. Drei
Jahre später entwickelte man
mit Schott das Grillen auf Glaskeramik und setzte damit als
erster Großküchentechnikhersteller Glaskeramik für Herde
und Bratplatten ein. Seit 1999
ist das Unternehmen in die Teka
Gruppe eingegliedert, die weltweit im Bereich Edelstahlverarbeitung, Kücheneinbaugeräte
und Profiküchen tätig ist. Es
folgten Kassenschlager wie der
Palmarium Gourmetherd und
der Dampfgarer Convect-Air.
Heute wird in Gelsenkirchen
auf rund 10.000 m² produziert.
Foto: Konzack
R
Das Team von Küppersbusch Großküchentechnik um Pierre Verger, Managing Director (l.)
Hinzu kommen Flächen für den
Ersatzteilversand und die Ucon
Wärmetechnik, die ebenso zur
Teka Gruppe gehört. Die Möglichkeit zum individuellen Herd
ist dabei im Profiküchenbereich
zu einem Aushängeschild geworden und wird vor allem
durch Investitionen wie in ein
neues Laserzentrum ermöglicht.
„Wir sind dabei mehr eine Manufaktur als ein Industrieunternehmen geblieben“, erläutert
Pierre Verger, Managing Director von Küppersbusch Großküchentechnik.
2011 markiert ein Aufbruchjahr,
denn war das Unternehmen bis
dato Mieter auf dem Werksgelände, konnte es nun einen
Großteil des Grundstücks und
weitere Teile kaufen und mit Investitionen in den Standort und
die Marke beginnen. Erste Akzente setzte man auf der Internorga mit der Vorstellung des
neuen Logos und der neuen CI,
bei der sich mit den FriedrichKüppersbusch-Initialen und einem Feuer speienden Drachen
auf eine neue und historische
Dynamik besinnt wird. Mehr
denn je will der Großküchentechnikexperte mit den rund
165 Mitarbeitern in Gelsenkirchen für Präzision, Langlebigkeit und Flexibilität made in
Germany stehen. Dafür wird
vor allem die Nutzung des
78.000 m² großen Geländes
umverteilt werden, und aus
dem Zwei-Hallenschiff entsteht
in Kooperation mit der Fraunhofer Gesellschaft ein Ein-Hallenschiff, in dem die Produktion
effizienter wird. Zudem wird der
Servicebereich vergrößert. „Bis
2014 fließen ca. 10 Mio. € in den
Standort“, sagt Pierre Verger.
Die Geräte der Zukunft sollen
dann vor allem mit einem stärkeren Wirkungsgrad auftrumpfen, noch mehr Energiemix-Angebote bereithalten und mit
ausgefeilteren Bedien- und Hygienekonzepten aufwarten. syk
MITTELSTÄNDISCHES UNTERNEHMEN IM GESUNDHEITSWESEN SUCHT ZU SOFORT
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MIT ERFAHRUNG IN DER GEHOBENEN GASTRONOMIE
UND FOLGENDEN ZUTATEN:
Organisationsgeschick
Hohe fachliche
Qualifikation
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spezifische Verpflegungsansätze für Patienten und
ältere Menschen weiterzuentwickeln und den
Dienstleistungsbereich hinsichtlich unserer
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12/2011
GVmanager
53
Effizienz und Suffizienz
o klassisch das Gründerzeit-Ambien- Loewenguth von den Kliniken der Stadt
te des Tagungssaals, so modern wa- Köln führte dabei durch das Programm.
ren dennoch die dort vorgestellten
Themen: Unter Kronleuchtern und um- Energie sparen
Nach der Begrüßung durch den Verrahmt von reich verzierten Wänden nahmen im Oktober rund 200 Gäste und Mit- bandsvorsitzenden Carsten Zellner eröffglieder an der 28. Fachtagung des Verbands nete Norbert Wittke, Geschäftsführer von
Sicotronic, die Vortragsreihe. Er
der Fachplaner Gastronomie
stellte sehr anschaulich vor, wie
Hotellerie Gemeinschaftsversich mit der Leistungsoptimierung
pflegung e.V. (VdF) teil, die im
die Energiekosten in strombetrieSteigenberger Hotel Bad Neubenen Großküchen um bis zu
enahr stattfand. Acht Referen40 % senken lassen, und das bei
ten beleuchteten die Themen
einer Amortisationszeit zwischen
Ressourceneinsparungen, Erein bis fünf Jahren.
nährung und Qualität der GeMehr Transparenz zu Energiemeinschaftsverpflegung, mit
verbräuchen von Großgeräten vereinem Schwerpunkt auf der
spricht künftig ein Internettool,
Schulverpflegung, sowie das
Carsten Zellner
das Andreas Helm vom HKI präThema Hygiene. Siegfried
S
54 GVmanager 12/2011
sentierte. Die Online-Datenbank des Herstellerverbands wird voraussichtlich am
1. Januar 2012 freigeschaltet werden unter:
www.grosskuechen.cert.hki-online.de.
Den Themenblock Ressourceneinsparung rundete Urs Jenny, Präsident der
ENAK (Energetischer Anforderungskatalog
an Geräte für die Verpflegung und Beherbergung) aus der Schweiz mit einem Blick
über die Grenzen ab. Er erläuterte, mit
welchen nachhaltigen Maßnahmen die
Schweiz schon längst konsequent durchgestartet ist. Eine Selbstverständlichkeit sind
dort etwa Fortbildungen für Großküchenbetreiber rund um Energieeinsparungen sowie staatliche Vorgaben zur Gewichtung
der Energieeffizienz in Ausschreibungen.
In einem engagiert-launigen Vortrag zum
Offensiven Marketing forderte Professor
Fotos: Kirchner
Diskussionen, Lösungen und Visionen standen auf der Agenda der 28. VdF-Fachtagung des Verbands der
Fachplaner Gastronomie Hotellerie Gemeinschaftsverpflegung e.V. in Bad Neuenahr. Im Fokus standen in
diesem Jahr vor allem Ressourceneinsparungen und die Qualität der Schulverpflegung.
Veranstaltung
Anton Meyer von der LudwigMaximilians-Universität München sein Publikum auf, sich
nicht „am“ Kunden zu orientieren. Das sei eine defensive Taktik, bei der man den Kundenerwartungen stets hinterherlaufe.
Erfolgversprechender sei, eine
Orientierung „für“ den Kunden
anzubieten, also ein offensives
Marketing zu betreiben.
Foto: Kirchner
Ernährung mit Defiziten
Was kennzeichnet gesundes
Essen für Gäste der Gemeinschaftsverpflegung? Dazu rief
der Präsident der Deutschen
Gesellschaft für Ernährung
(DGE), Prof. Helmut Heseker
von der Universität Paderborn,
bekannte Empfehlungen wie
die D-A-CH-Referenzwerte und
die 10 Regeln der DGE in Erinnerung. Seine Feststellung,
dass immer noch zu viele kalorienreiche Speisen das Angebot
in der GV dominieren, wurde in
der folgenden Mittagspause sogleich bestätigt: Das Tagungscatering hatte leckere frittierte
Häppchen und schokoladenreiche Desserts kredenzt.
Welche Vorgaben zu beachten sind, wenn ein vorbildliches
Ernährungsangebot auf die
jeweiligen Gastsegmente wie
Kinder, Jugendliche, Senioren
oder Patienten abgestimmt werden soll, erläuterte Dr. Margit
Bölts von der DGE: Für jede
Gastgruppe in der Außer-HausVerpflegung stehen spezielle
Empfehlungen in Form der
DGE-Qualitätsstandards
zur
Verfügung. Dazu gehören unter
anderem Checklisten, Rezepturen und ganzheitlich angelegte
Empfehlungen zu allen tangierenden Qualitätsbereichen. Sie
sind laut Margit Bölts sowohl
wissenschaftlich abgesichert als
auch praxistauglich.
An welchen Stellen die Lebensmittelhygiene im EU- und
im nationalen Recht wie verdrahtet ist, zeigte Prof. Alexander Prange von der Hochschule
Niederrhein in seinem Vortrag
rund um hygienische Anforderungen auf. Der Experte für Lebensmittelhygiene, der auch als
Mitglied in Normenausschüssen tätig ist, wies in dem Zusammenhang auf die zwin-
gende Notwendigkeit von Profis in der Schulverpflegung hin.
Heroische Ansprüche?
Was hilft der Schulverpflegung, um wirtschaftlicher und
besser zu werden? Eine Podiumsrunde aus Praktikern und
Wissenschaftlern beleuchtete
die aktuelle Misere aus unterschiedlichen Perspektiven. Dr.
Margit Bölts forderte mehr
Qualitätsbewusstsein von allen
Akteuren. Vielerorts sei zudem
kein Verständnis für die Schulverpflegung vorhanden. HansPeter Nollmann, stellvertretender VdF-Vorsitzender, bemängelte, dass oft viel Geld in
teure, aber meist ausschließlich
als Ausgabeküchen angelegte
Schulmensen gesteckt werde.
Die alleinige Fokussierung auf
die Warmverpflegung sei jedoch ein eklatanter Fehler zu
Beginn der Planung einer
Schulmensa. Im Vergleich Cook
& Chill versus Cook & Hold erscheine aus hygienischer Sicht
zunächst das entkoppelte System als das Sensiblere, verdeutlichte Prof. Alexander Prange.
Doch schaue man sich die
tatsächlichen Bedingungen vor
Ort mit meist viel zu langen
Warmhaltezeiten an, biete in
der Summe das Cook & ChillVerfahren deutliche Vorteile.
Thomas Brütt von Aramark sah,
als Vertreter eines Schulcaterers in der Runde, eine immense
Diskrepanz zwischen der Zah-
lungsbereitschaft von Eltern
und Schülern und dem Idealbild
von Schulessen.
Der Höhepunkt des Tages
war der Vortrag von Prof. Ernst
Ulrich von Weizsäcker von den
Vereinten Nationen. „Wir könnten aus einer Kilowattstunde
den fünffachen Wohlstand herausholen“, lautete seine verblüffende These. Doch das er-
fordere eine Revolution, eine
technologische
Neuausrichtung. Zudem sei Energie heute
zu billig – der Preis müsse steigen, und zwar im Gleichschritt
mit der Energieeffizienz. Am
Ende seines fulminanten Vortrags legte er den Zuhörern eines ans Herz: die Suffizienz, also etwas mehr Genügsamkeit
im (Arbeits-)Leben zuzulassen.
nebenberuflich & nah
Fachwirt im Gastgewerbe
(IHK)
Küchenmeister (IHK)
Diätkoch
(IHK)
Verpflegungsbetriebswirt (DHA)
www.dha-akademie.de
012
20.07.2
12/2011
GVmanager
55
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Klein und fein –
Groß und spektakulär.
v.l. Dirk Hörstke, Peter Hörstke Geschäftsführung der HÖRSTKE Großküchen/Einrichtungen
HÖRSTKE Großküchen und Einrichtungen ist ein
Familienunternehmen mit klarem Profil: „Unser
Maßstab heißt Perfektion. Das bedeutet dem
Kunden immer den bestmöglichen Service und
höchste Qualität zu liefern“, bringt es Dirk Hörstke
auf den Punkt.
Das Unternehmen aus Witten, mit Niederlassung
in Köln, ist seit über vierzig Jahren anerkannter
Systemspezialist von der Projektierung bis zur
Ausführung für Großküchen- und Gastronomieeinrichtungen, Free-Flow- und Cafeteria-Anlagen,
von der Küchentechnik bis hin zum gesamten Innenausbau. Über sechzig Systemspezialisten aus
den Bereichen Großküchentechnik, Kältetechnik,
Projektierung, Service und Handel betreuen mehr
als 5.000 Kunden in ganz Deutschland. „Wir realisieren kleine und größere Projekte gleichermaßen
und bieten ein breites Spektrum vom gedeckten
Tisch, über den Innenausbau bis zur Gesamteinrichtung großer Projekte“, fasst Peter Hörstke den
Mehrwert für die Kunden zusammen.
Eventgastronomie
Große Arenen – anspruchsvolle Gäste.
Projekte wie der VIP-Bereich des Bochumer
Rewirpowerstadions zeigen, wie sichere
Planung und perfekte Umsetzung bei uns
Hand in Hand gehen.
Dialog und Wissenstransfer
Mit dem anspruchsvollen Denktopfprogramm bekommt die Branche eine
einzigartige Plattform für Dialoge und
Wissenstransfer. Seit 2006 werden jedes
Jahr verschiedene Veranstaltungen angeboten, die durchweg hervorragende
Resonanzen haben:
Denktopf Kompakt Branchen-Tagung
Bereits zum vierten Mal haben Topreferenten aus dem Gastro- und GV-Bereich einen
Tag lang aktuelle Trends und Themen aus
unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.
Rund 150 Teilnehmer nutzten die Möglichkeit zum persönlichen Austausch in außergewöhnlicher Atmosphäre.
Denktopf-on-Tour
Die Tagesveranstaltung ist besonders
spannend, da hochinteressante Einblicke in
innovative Produktionsverfahren und Gastronomie-Konzepte vor Ort gewährt werden. Ein gemeinsames Abendessen und ein
lockeres Get-together runden den Tag ab.
Schulverpflegung
Professionelle Verpflegung in Schulen folgt
besonderen Richtlinien und Anforderungen – bei hundertzwanzig Schulprojekten
sprechen unsere erfolgreichen Verpflegungs- und Einrichtungskonzepte für sich.
Gemeinschaftsverpflegung/
Personal-Casino
Wenn es schnell und viel sein muss: Ein
Beispiel, wie spezielle Anforderungen
erfolgreich umgesetzt wurden, ist das
ästhetische und funktionale PersonalCasino im Dortmunder WestfalenTower.
Denktopf Wissensforum
HÖRSTKE lädt jedes Jahr gemeinsam mit
seinen Partnern zu drei bis vier speziellen Themenseminaren ein, die besonders
praxisnah aktuelle Themen, Entwicklungen und Produkte behandeln.
Starkes Netz
für die
Planung
Rund 150 Fachplaner, Ingenieure
und Architekten kamen zum
Fachplanerseminar des Netzwerks
Culinaria Ende Oktober nach Rust.
ir möchten mit dieser Plattform
fachliche und menschliche Voraussetzungen schaffen, sich stärker zu
vernetzen und auszutauschen“, betonten
die Geschäftsführer der drei gastgebenden
Unternehmen, Manfred Pohlschmidt (Hupfer), Georg Weber (MKN) und Burkhard
Randel (Meiko). Die drei Gründer von Netzwerk Culinaria – MKN, Hupfer und Meiko
– hatten für das Fortbildungsseminar in
die außergewöhnlichen Tagungsräumlichkeiten des Europaparks Rust geladen.
Zudem begeisterten die drei Gastreferenten die rund 150 Fachplaner, Ingenieure
und Architekten. Dr. Michael Borchard,
Bernd Reutemann und Siegfried Niklas
sprachen über Themen, die oftmals Stolperfallen im Tagesgeschäft der Großküchenplanung darstellen: Vergaberecht, Eigenmarketing und Hygiene.
Ganz nach dem Motto „Gemeinsam
geht’s besser“ gingen die drei gastgebenden Unternehmen mit gutem Beispiel voran. Sie präsentierten auf der Bühne eine
effiziente Prozesskette in der Großküche
Foto: Netzwerk Culianria
W
und stellten intelligente Lösungen für
Schnittstellen vor. Dazu zählt z. B. die unternehmensübergreifend (Hupfer – Seltmann
Weiden) entwickelte Porzellan-Norm PN,
die Geschirr nicht nur platzsparend auf die
Tabletts, sondern auch in die Stapler bringt
– mit einem halbierten Flächenbedarf. Ein
gutes Beispiel sind auch Geschirr- oder
Behältertransportwagen, die sich auf diese
Weise an Spülmaschinen oder Gargeräte
fahren lassen, dass das Be- bzw. Entladen
höchst ergonomisch und rückenschonend
vorgenommen werden kann. Meiko, MKN
und Hupfer taten sich hier zusammen. Bei
ergänzenden Lösungen für Geschirrspülmaschinen, die das Besteck auf hygienischkomfortable Art sammeln, transportieren
und sortieren, arbeiteten die Entwickler von
Meiko und Brimato Hand in Hand. Eine
Weltneuheit, die kurze Zeit später der breiten Öffentlichkeit auf der Host in Mailand
vorgestellt wurde, präsentierte MKN in Rust
vorab: eine innovative, multifunktionale
Druckgartechnik mit mehreren neuartigen
Features, die sich FlexiChef nennt.
Kostenlose Info-Pakete
Branchentreff hat Zukunft
Vertreter der Planerverbände bewerteten das Kompetenz-Seminar als durchweg
gelungen. Hans-Peter Nollmann, Stellvertretender Vorsitzender und Sprecher
des Verbands der Fachplaner Gastronomie
Hotellerie Gemeinschaftsverpflegung e.V.
(VdF), begrüßte angesichts des sich
wandelnden Profils von Fachplanern die
gewählten Themenschwerpunkte: „Unser
Fokus liegt schon lange nicht mehr nur
auf den Aspekten Raum und Geräte, sondern wir müssen uns mit den Qualitätsanforderungen der Großküche insgesamt
beschäftigen. Insofern holt uns Fachplaner
der Mix aus Konzepten, Recht, Hygiene
und Selbstmarketing sehr gut ab. Das sind
alles sehr nutzwertige Themen, die wir
in unsere Verbandsgremien hineintragen
werden.“ Das Schlusswort der drei Gastgeber zu dieser gelungenen Veranstaltung
war nur konsequent: Sie luden ein zum
erneuten Branchentreff in zwei Jahren,
wieder im Oktober und an derselben
Stelle.
Mit je bis zu 10 verschiedenen Katalogen
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SEMINARE • VERANSTALTUNGEN • WEITERBILDUNG
Food & Beverage/ Praxisseminare
Thema + Datum
Obst & Gemüse/Kräuter & Gewürze
Früchteschnitzen: 11.-12.1.12
Gemüseschnitzen: 9.-10.1.12
Blumen, Blüten und Blätter: 18.2.12
Pâtisserie
Dessertkreationen aus der Gourmetküche:
3.-5.1.12
Französischer Tortendekor: 2.-4.2.12
Pâtisseriekurs Dessert-Kreationen:
30.1.-1.2.12
Food & Beverage/ Praxisseminare
Ort
Anbieter
Kempten
Kempten
Hamburg
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Unterschleißheim
Unterschleißheim
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Schokoladenschaustücke der modernen Art:
16.-20.1.12
Schokolade: Schaustücke, Dekore, Techniken: 30.1.-1.2.12
Zucker-Basics: Schaustücke, Dekore,
Techniken: 16.-18.1.12
Zuckerziehen, -blasen, -gießen für Anfänger:
9.-13.1.12
Convotherm Elektrogeräte GmbH, Schulungscenter, Tel. (08847) 678 15,
[email protected]
DWS Dt. Wein- u. Sommelierschule, Petra Schulz, Hohenfelder Str. 12,
56068 Koblenz, Tel. (0261) 304 89-31, Fax -36, [email protected]
gbz Gastronom. Bildungszentrum Koblenz: Forum Diätetik & Ernährung/
HMA/ K&S ProDestillate, Hohenfelder Str. 12, 56068 Koblenz,
Tel. (0261) 304 89 30, [email protected]
GV-Partner-Akademie, Holtumsweg 26, 47623 Weeze,
Tel. (02837) 80-333, Fax -334, [email protected]
MKN Maschinenfabrik Kurt Neubauer GmbH & Co., Halberstädter Str. 2,
38300 Wolfenbüttel, Tel. (05331) 892-63, Fax -80
Rational Großküchentechnik, Vertrieb Inland, Iglinger Str. 62,
86899 Landsberg/L., Tel. (08191) 32 73 87, Fax (08191) 32 73 24
VKD Verband der Köche Deutschlands e.V., Steinlestr. 32, 60596 Frankfurt/M.,
Tel. (069) 63 00 06-16/18, Fax (069) 63 00 06-10, [email protected]
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Berufsbegleitend
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weiterbilden
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Hospitality Management
Management (FH)
FFachwirt
achwirt im Gastgewerbe
Gastgewerbe (IHK)
(IHK)
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Betriebswirt
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Systemgastronomie
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Anerkannte
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58 GVmanager 12/2011
Anbieter
Unterschleißheim
VKD
Fellbach
VKD
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VKD
Unterschleißheim
VKD
Ort
Anbieter
Koblenz
Forum Diätetik
Koblenz
K&S
Koblenz
Koblenz
HMA
HMA
Koblenz
Frankfurt/M.
HMA
VKD
Bad Dürrheim
Bad Dürrheim
VKD
VKD
Bremen
Dortmund
VKD
VKD
Berufliche Weiterbildung
Thema + Datum
Und hier können Sie sich anmelden:
Ort
Fachausbildung/Lehränge/Studium
Zertifikatslehrgang Heimkoch (IHK): Qualifikation für Köche aus Senioren- und
Pflegeheimen: 2. Modul: 16.-20.1.12
Zertifikatslehrgang zum Pâtissier (IHK):
3. Modul: 31.1.-2.2.12
Controller für Gastronomie, Hotellerie und
GV (IHK): 4. Modul: 19.-21.1.12
5. Modul 6.-8.2.12
Teamleiter in der Hotellerie und Gastronomie: ab. 30.1.12
Der Koch im Altenheim: 21.-22.2.11
Diätetik
Diätetisch geschulte/r Koch/Köchin DGE:
Vorlehrgang: 16.-20.1.12
Hauptlehrgang: 23.1.-29.2.12
Management & Marketing
Das ABC der effektiven Küchenorganisation:
25.1.12
Pressearbeit und PR für Köche: 6.2.12
Bausteine des Erfolgs
Nicht immer sind Stellenangebote im Bereich GV explizit für
Oecotrophologen ausgeschrieben. Mit dem Weiterbildungsprogramm 2012
des VDOE können sie sich gezielt schulen.
ie Jahresübersicht der Weiterbildungen 2012 auf der Homepage des
VDOE (www.vdoe.de) gibt einen
Überblick über alle 77 Angebote für
Oecotrophologen sowie Ernährungs- und
Haushaltswissenschaftler. „Mit den Weiterbildungsangeboten für diese Zielgruppe
sind wir einzigartig auf dem Markt“, verdeutlicht Christine Kalthoff vom VDOE.
„Die Seminare werden von uns zu Sonderkonditionen angeboten und die
Teilnahme ist deshalb an eine Mitgliedschaft gebunden.“
Ausgewählt werden können die Weiterbildungen anhand verschiedener Kriterien,
z. B. dem Zeitraum, dem Bundesland oder
der Verfügbarkeit. Auch eine gezielte
Auswahl zu den verschiedenen Zertifikats-
D
bausteinen ist möglich, hierzu gehören die
Themenbereiche Ernährung, Gesundheitsförderung und Prävention, Management,
Beratung und Erwachsenenbildung. Je
nach Schwierigkeitsgrad können Einsteiger, Fortgeschrittene, Profis und Führungskräfte die Seminare nach ihren speziellen
Anforderungen filtern. Auch eine Auswahl
nach den Referenten ist möglich, hierzu
wird den Interessenten pro Referent zugleich ein kurzer Werdegang angezeigt
sowie die Seminare 2012, die der jeweilige
Referent anbieten.
Die Seminare können ab sofort von
VDOE-Mitgliedern gebucht werden. Eine
Anmeldung ist ausschließlich online über
die sogenannten Merkzettel auf der Internetseite des VDOE möglich. www.vdoe.de
Die Neuen sind da!
Ab sofort stehen die neuen Seminartermine der
IdeenKüche®ConceptAkademie für das kommende
Jahr fest – mit erweitertem Angebot.
ufgrund der hohen Nachfrage nach Schulungen
und Trainings wurde das
Angebot der IdeenKüche®ConceptAkademie um den Bereich
„Consulting“ erweitert. Damit
wird die Akademie den Wünschen der Kunden gerecht, die
immer mehr auch Schulungen
und Beratungen in ihren eigenen Betrieben und individuelle
Lösungen wünschen. Bereits
seit 2002 werden alle Seminare
im akademieeigenen Restaurant durchgeführt. Somit garantieren die Seminare höchstmögliche Praxisnähe und Kundennutzen gleichermaßen. Die
Faktorei, so der Name des 2001
eröffneten Restaurants, bekocht
A
die rund 100 Sitzplätze bereits
seit zehn Jahren mit nur einer
Herdplatte und zwei Kombidämpfern, was bis heute immer
wieder für erstaunte Gesichter
unter den Berufskollegen sorgt.
Breites Spektrum
Gerade beim Thema Küchenplanung ist die Nachfrage sehr
groß, da die meisten Hoteliers
und Gastronomen verstanden
haben, dass Küchen, wie sie
noch vor einigen Jahren geplant wurden, heute nicht mehr
funktionieren. Neue Konzepte
sind gefragt – und die fallen
sogar deutlich günstiger aus, als
die Investition in ein traditionelles Küchenkonzept. So können
Zertifizierte Ausbildung
Fotos: DHA, IdeenKüche®/ Behrendt, LVBM
Die staatliche Zentralstelle
für Fernunterricht (ZFU) hat
die Lehrgänge an der Deutschen Hotelakademie (DHA)
zum Fachwirt im Gastgewerbe
(IHK), Küchenmeister (IHK),
Hotelbetriebswirt (DHA) sowie Verpflegungsbetriebswirt
(DHA) mit dem neu konzipierten Lernsystem Flexucate
zugelassen. Die Teilnehmer
profitieren im Rahmen des
DHA-Studiums von der umfassenden Betreuung, der
internet- und multimediaba-
sierten Didaktik sowie größtmöglicher zeitlicher Flexibilität. „Die Lehrgänge sind für
Menschen konzipiert, die im
Job stark gefordert sind,
Schichtdienst leisten und mit
starken saisonalen Belastungen zurechtkommen müssen,
die sich aber dennoch das
Ziel gesetzt haben, in einem
Gaststättenbetrieb, der Systemgastronomie oder der Gemeinschaftsverpflegung eine
Führungskraft zu werden“,
sagt Birgit Ladwig, fachliche
Leiterin der DHA.
Die
nächsten
Lehrgänge starten am 1. Februar 2012. Weiterführende Informationen auf
www.dhaakademie.de
sowie
unter
der Tel. (0800)
34 22 100.
laut Cora Heihs von der IdeenKüche ConceptAkadmie bei einer neuen Küche schnell 40 bis
50 % der sonst üblichen Investitionen eingespart werden:
„Hierfür bieten wir unseren
Kunden ab sofort auch die fachgerechte Planung einer Küche
an – und dies, anders als klassisch üblich, mit dem Ziel, möglichst wenig Geld auszugeben.“
Das Ziel ist es, stets den maximalen Kundennutzen für das je-
weilige Gastronomiekonzept zu
erarbeiten, eine standardisiert
hohe Speisenqualität und Wertschöpfung zu erzielen und
gleichzeitig die Investitionen so
gering wie möglich zu halten.
„Geld, das man erst gar nicht
ausgibt, muss auch nicht wieder
verdient werden. Somit erhöhen wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden vom ersten
Tag an“, sagt Stefan Cammann.
www.ideen-kueche.com
Weiterbildung zum Käse-Sommelier
Die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft
und der Cluster Ernährung im Kompetenzzentrum für
Ernährung bieten erstmals eine Weiterbildung zum
Käse-Sommelier an.
Die 15-tägige, berufsbegleitende Weiterbildung zum KäseSommelier findet vom 27. Februar bis 22. Mai 2012 statt. Die
120 Seminareinheiten sind in
sechs Zwei- bis Dreitagesblöcke aufgeteilt. Seminarorte
sind das Schulungszentrum
Oberallgäu, der muva Kempten
sowie das Chiemgau Trainingscenter. An der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und
Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim wird u. a. gezeigt, welche
Kombinationen von Käse und
Wein empfehlenswert sind. Dem
Thema Käse und Bier widmet
sich der Bayerische Brauerbund
in Kulmbach. 30 Unterrichtseinheiten sind allein den wichtigsten Käsesorten gewidmet.
Vermittelt werden u. a. Fachausdrücke, effiziente Schneide-
techniken, kreative Käserezepte
sowie sensorische Fähigkeiten.
Ein Affineur erläutert die Kunst
der Käseveredelung. Grundlagen zur Kalkulation und Veranstaltungsmanagement
stehen
außerdem auf dem Plan. Den
Abschluss bildet eine zweitägige
Prüfung zum „Käse-Sommelier“. Weitere Infos: Servicebüro
Käse-Sommelier, Dr. Regina
Rosner, Tel. (08161) 911 41 00,
[email protected].
12/2011
GVmanager
59
Karrieren
Helge Hussy
Helge Hussy hat
am 1.10.2011 als
Direktor Sales die
Gesamtverantwortung für den Vertrieb der Compass
Group Deutschland übernommen. Für seine neue
Position bringt der 53-Jährige
über 25 Jahre Erfahrung in Vertrieb und Marketing mit.
Martina Garcia
Der nationale Vertriebsinnendienst
von Wiesheu
konnte im Oktober
2011 Martina
Garcia als neue
Kollegin begrüßen.
Die in Dettenhausen geborene Industriekauffrau begann ihre Karriere bei einem Autozulieferer, ehe
sie nach einem sechsmonatigen
Auslandsaufenthalt zum Unternehmen in Affalterbach kam.
Heinz Hankammer
Am 4.11.2011 feierte Heinz
Hankammer, Gründer von Brita,
seinen 80. Geburtstag. Seine Erfindung des Tisch-Wasserfilters
1969 war der Grundstein für eine
neue Produktkategorie.
Werner Sowa
Die Wahl zum Präsidenten des
Verbands der Küchenleiter in
Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen e. V. (VKK) konnte
Werner Sowa, langjähriges Mitglied und Verpflegungsleiter
dreier Krankenhäuser, für sich
entscheiden.
Impressum
GVmanager
62. Jahrgang vereint mit
GROSSverbraucher/GV-Frische-Magazin
Redaktioneller Partner von:
Verlag:
B&L MedienGesellschaft mbH & Co. KG
Verlagsniederlassung München
Postadresse: Postf. 34 01 33,
D-80098 München
Hausadresse: Augustenstraße 10,
D-80333 München
Telefon:
(089) 370 60-0
Telefax:
(089) 370 60-111
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www.gvmanager.de
E-Mail:
[email protected]
Friedrich Losberger
Friedrich Losberger, der Enkel des
Unternehmensgründers, wird zum
Jahresende aus der Losberger
Group ausscheiden. Er übergibt
seine Verantwortlichkeiten an
sein Geschäftsführerteam um den
neu berufenen Sprecher Berndt
Zoepffel.
Helmut Heinz
Auf der Jahrestagung der Fachabteilung Gemeinschaftsgastronomie des Deutschen
Hotel- und Gaststättenverbands
wählten die Mitglieder mit Helmut
Heinz (F.) einen neuen Vorsitzenden. Er folgt damit Axel Fischer.
Neuer Schatzmeister ist Andreas
W. Ehrich und als neuer Beisitzer
zieht Markus Berdyszak in den
Vorstand ein.
Harry Dorner, Friedrich Schock
Harry Dorner
(1. F.) ist seit dem
1.8.2011Gebietsverkaufsleiter von
Blanco CS für
Hessen, Thüringen sowie Teile
von RheinlandPfalz und Bayern.
Friedrich Schock
(2. F.) wurde zum
1.11.2011 zum weiteren Geschäftsführer bestellt und
wird ab Mitte 2012 Nachfolger von
Rolf Waldi, dem Vorsitzenden der
Geschäftsführung, der sich aus
Altersgründen zurückzieht.
Verlagsleitung München:
Annemarie Heinrichsdobler
Paula Pommer (Stellvertretung)
-110
Herausgeberin und Chefredakteurin
(verantwortlich i.S.d.P.):
Annemarie Heinrichsdobler (hei)
-100
Redaktion:
Claudia Kirchner/
Stv. Chefredakteurin (kir)
-155
Larissa Nubert (lan)
-190
Christine Mathea-Litke (cml),
Frankfurt/M.
(069) 54 84 08 14
Dr. Michael Polster (dmp),
Redaktionsbüro Berlin
(030) 513 92 14
Assistenz:
Karin Hechtberger
- 120
Anzeigenverkauf:
Paula Pommer (verantwortlich)
-110
Gerhild Burchardt
-205
Eva Heinrichsdobler
-240
Rosi Höger
-210
Gabriele Leyhe
-225
Rocco Mischok
-220
Bernd Moeser
-200
Torsten Sievers
-215
Kerstin Jöris, Rafael Franz,
Paul T. Burkhart
Seit September 2011 ist Kerstin
Jöris Leiterin der Marketingabteilung bei Rösle. Der Bereich
Öffentlichkeitsarbeit wird ebenfalls von ihr betreut. Bereits seit
1. Juni 2011 ist Rafael Franz als
Leiter Strategischer Einkauf tätig.
Zum 1. Juli 2011 hat Paul T.
Burkhart seine Arbeit als Vertriebsleiter aufgenommen.
Hier sind die Jobs für
IHRE Karriere
Holger Schuster
Durch die Erweiterung der Geschäftsführung
verstärkt der gelernte Hotelbetriebswirt Holger
Schuster (F.) zum
Juli 2012 die Geschäftsführung
von Accente Gastronomie Service. Er ist seit über 20 Jahren im
Unternehmen tätig, seit neun Jahren als Bereichsleiter der Snackgastronomie. Im Juni dieses Jahres hat er Prokura erhalten. Die
Erweiterung der Geschäftsführung wird notwendig, da HansPeter Ide zum Ende des Jahres
2012 in den Ruhestand geht.
Niels Schröder
Die Managementaufgaben bei der
Fairmas Gesellschaft für Marktanalysen sind seit 1. Juli 2011 neu
verteilt. Niels Schröder ist seitdem
neben Dr. Roland Smolin neuer
Geschäftsführer und verantwortet
die strategische Produktausrichtung, das Qualitätsmanagement
sowie die Kundenbetreuung.
Daniel Mann
Daniel Mann wird vom neuen Vertriebsbüro von Hidria GIF Süd, das
im Januar 2012 eröffnen wird, das
gesamte Gebiet Bayern übernehmen, das derzeit von Leo Maul
und Peter Mantovan geführt wird.
Der Wechsel erfolgt wegen Ruhestandes bzw. beruflicher Neuorientierung der beiden Herren.
Daniel Mann ist seit Juni 2011 als
Projektbearbeiter bei Hidria GIF
Freiburg tätig.
Katrin Moos-Achenbach
Katrin MoosAchenbach hat im
Familienunternehmen Achenbach
in Sulzbach im
Taunus die Bereiche Export,
Marketing sowie die Betreuung
des Rudolf Achenbach Preises
übernommen.
Thomas Plocher
Bizerba hat mit Wirkung zum
1.10.2011 die neue Stabsstelle
Global Technology Development
eingerichtet, um in Zukunft technische Abläufe und Prozesse in
einem globalen Umfeld zu vereinheitlichen. Thomas Plocher wurde
aus diesem Grund zum Director
Global Technology Development
ernannt.
Gültige Anzeigenpreisliste:
Nr. 50 vom 1.1.2011
Anzeigenabwicklung:
Stefanie Wagner -260 Felix Hesse -261
Layout:
Sanda Kantoci, Michael Kohler, Liane Rosch,
S. Anderle/ Sonar, Karin Belm, Rita Wildenauer
Abonnentenbetreuung:
Basak Aktas
-270
E-Mail: [email protected]
Bezugspreis:
Erscheint monatlich (10 Ausgaben/Jahr),
81 Euro jährlich inkl. Porto + 7 % MwSt.,
Ausland 95 Euro inkl. Porto. Einzelheft: Inland
10 Euro, Ausland 11 Euro. Der Abopreis für
Verbandsangehörige des DNSV und des VDOE
ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Bestellungen
direkt an den Verlag. Kündigungsfrist: Nur
schriftlich drei Monate vor Ende des berechneten Bezugsjahres.
Anschrift aller Verantwortlichen:
B&L MedienGesellschaft mbH & Co.KG,
Verlagsniederlassung München,
Augustenstraße 10, 80333 München
Druck:
Mayr Miesbach GmbH,
Am Windfeld 15, 83714 Miesbach
Verlagskonten:
Postbank Köln, Konto-Nr. 33 735 507
(BLZ 370 100 50); Commerzbank AG
Düsseldorf, Konto-Nr. 06 522 00 700
(BLZ 300 400 00)
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der Verlag keine Gewähr. Namentlich gekennzeichnete
Beiträge geben nicht immer die Meinung der Redaktion
wieder. Nachdruck und Übersetzung veröffentlichter Beiträge dürfen, auch auszugsweise, nur mit vorheriger Genehmigung des Verlages erfolgen. Im Falle von Herstellungs- und Vertriebsstörungen durch höhere Gewalt besteht kein Ersatzanspruch. Für den Inhalt der Werbeanzeigen ist das jeweilige Unternehmen verantwortlich.
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Harry Lietzenmayer
Gerichtsstand: Hilden
ISSN: 0940-8762
Der Informationsgemeinschaft zur
Feststellung der Verbreitung von
Werbeträgern angeschlossen.
Jetzt mal
ehrlich!
... Klaus Draheim
Vor elf Jahren wechselte Klaus Draheim den
Arbeitsplatz – von der Hotelgastronomie in
die Gemeinschaftsverpflegung. Mittlerweile
verpflegt der Küchenchef, der bei Art Table
Gastronomie in Eisenhüttenstadt beschäftigt
ist, mehrere Betriebsrestaurants und einen
Kindergarten. Rund 1.200 Essen verlassen
täglich die Küche, die seit Juni 2011 das
RAL-Gütezeichen „Vitalrestaurant“ trägt.
Herr Draheim, Sie arbeiten seit elf Jahren in der Gemeinschaftsverpflegung, wie groß war die Umstellung für Sie?
Ist die Nachfrage der Essensteilnehmer größer, seit Sie das
RAL-Gütezeichen „Vitalrestaurant“ erhalten haben?
Der Schritt war keine große Umstellung, maximal hinsichtlich der
Portionsmengen und bei der Organisation der Zubereitung bedurfte es einer Anpassung. Natürlich ist der Arbeitsablauf im GV-Bereich ein anderer. Damals habe ich noch im Teildienst gearbeitet:
von 10 bis 14 Uhr und von 18 bis 22 Uhr. Heute habe ich „geregelte“ Arbeitszeiten und arbeite in der Frühschicht, auch wenn ab
und zu am Wochenende gearbeitet wird. Den Schritt bereue ich
nicht, vielmehr hätte ich diesen schon eher machen sollen.
Bisher kann ich keine Aussage dazu treffen, da hier in Brandenburg
momentan Ferien sind und viel Kurzarbeit stattfindet. Das wird sich
daher erst im Laufe der nächsten Monate zeigen. Allerdings gibt
es bestimmte Speisen wie Nudeln, die immer gut angenommen
werden. In solchen Fällen wird es wahrscheinlich weniger ausschlaggebend sein, dass diese als „Vitalgericht“ angeboten werden.
Vielmehr der persönliche Geschmack wird dann entscheidend für
die Speisenwahl sein.
Warum würden Sie den Beruf des Kochs wieder erlernen?
Welche Konsequenzen hat die vitale Philosophie für den
Kindergarten, den Sie beliefern?
Seit etwa der siebten Klasse stand für mich fest: Ich möchte den
Beruf des Kochs erlernen. Die Entscheidung ist wahrscheinlich
durch Mutter und Oma geprägt. Der Beruf ermöglicht es, kreativ
zu wirken, vor allem wenn wir Menüs zubereiten oder größere
Buffets ausrichten. Anderen auf diese Art und Weise eine Freude
zu bereiten, ist etwas Tolles und macht unwahrscheinlich Spaß.
Gibt es etwas, das Sie in Ihrer beruflichen Karriere besonders geprägt hat?
Foto: Art Table Gastronomie
Kurz nach der Wende bekam ich die Möglichkeit, ein Praktikum in
den alten Bundesländern zu absolvieren. Sechs Wochen lang habe
ich den Küchenalltag im Hotel Burkhardt in Heilbronn kennengelernt und teilweise auch andere Produkte.
Wie würden Sie Ihre Küche beschreiben?
Wir bieten vor allem regionale Küche an, die hier in Brandenburg
fest verankert ist. Wenn es möglich ist, verwenden wir hierfür auch
regionale Produkte. Teilweise sind die Gerichte international beeinflusst – so bieten wir zwischendurch auch italienische, indische
oder thailändische Speisen an. Aufgrund unserer Lage werden
auch osteuropäische Gerichte mit in den Speisenplan aufgenommen,
u. a. aus der russischen oder ungarischen Küche.
Als Grundlage für die Speisenversorgung im Kindergarten wird
unser Speisenplan herangezogen. Dieser wird dann auf die Kinder
zugeschnitten, sodass eine kindgerechte und vollwertige Ernährung gegeben ist. Die Speisen sind demnach an die Wünsche und
Bedürfnisse der Kinder angepasst. Die Kinder müssen daher nicht
fürchten, Speisen vorgesetzt zu bekommen, die sie nicht mögen.
Was ist Ihr Leibgericht?
Rinderrouladen mit Klößen und Rotkohl sind schon etwas Feines
oder Eintöpfe wie Linsensuppe,
oder italienische Gerichte wie
Spaghetti mit Pesto. Generell esse
Liebe Leser!
ich, was mir schmeckt, passe die
Wollen auch Sie aus Ihrem
Portionsgrößen allerdings an.
Vitalität steht privat für mich
Alltag berichten oder uns
daher nicht an erster Stelle.
die Meinung sagen?
Jedoch achte ich auf eine verDann melden Sie sich bei
nünftige Ernährung: weniger Fett
uns: (089) 370 60-155,
und abends mehr Rohkost.
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Herr Draheim, vielen Dank für
das Gespräch!
sar
12/2011
GVmanager
61
Das Beste aus zwei Welten
D
ie neue Rösti-Pizza von hansa verbindet das Beste aus zwei
Genuss-Welten: Die knusprigen Kartoffel-Rösti sind mit leckerem Pizza-Topping belegt und mit herzhaftem Käse bestreut – und
versprechen so ein überraschendes Ess-Erlebnis. Die Kreation der
hansa-Trendküche gibt es in drei Geschmacks-Welten: Als sehr
würzige Variante lässt sich die Rösti-Pizza Elsass charakterisieren.
Sie ist mit vielen Zwiebeln und herzhaftem Speck belegt, die Basis
bildet eine Frischkäse-Sauerrahmcreme. Als pikante Sorte lässt sich
die Rösti-Pizza España einstufen. Sie zeichnet sich durch den Belag
aus geräucherter Pute, Paprika, Zwiebeln, Mais und dem fruchtigen
Geschmack von Tomate aus. Das Beste aus dem Gemüsegarten vereint die Rösti-Pizza Vegetaria, würzig verfeinert mit Pecorino-Käse
in der Sauce.
Mit der tiefkühlfrischen Rösti-Pizza lässt sich schnell ein Angebot
für viele Gelegenheiten zaubern: als Vorspeisen-Dreierlei, als Menü-
Angebot mit frischem Salat oder als herzhafter Snack. Ob fürs Buffet, die Bar-Karte, für das Tagesgeschäft der Gemeinschaftsverpflegung oder für Events – die Rösti-Pizza ist vielseitig einsetzbar.
Dabei steht der Convenience-Anspruch im Vordergrund: „Alle Produkte sind einfach zuzubereiten, exakt kalkulierbar und bedarfsgerecht portionierbar“, betont die Marketingleiterin bei hansa,
Susanne Ponick.
Tiefkühlfrische Convenience-Ideen für Großverbraucher – auf
dieser Basis bieten die GV-Experten von hansa ein umfassendes
Sortiment an Spezialitäten für Profis an. Mit der Rösti-Pizza positioniert sich der GV-Spezialist neu. Aktuelle Verbraucherwünsche sollen künftig mehr und mehr Leitlinie sein für die Erweiterung der
Produktpalette. Daneben setzt hansa weiter auf das bewährte Sortiment, das von Eierpfannkuchen und Omeletts über Lasagne bis hin
zu Aufläufen und Pizzen reicht. www.hansa-gv.de
Individuelle Lösungen: An seiner
mehr als 50-jährigen Erfahrung rund
um Küchenabläufe teilzuhaben, das
bietet Palux seinen Kunden nicht
nur in Form seiner Produkte, sondern auch mit einem umfassenden
Dienstleistungspaket. Es begleitet
den Projektzyklus eines Küchenneubaus oder eines -umbaus von
der Konzeption und Planung, über
die Projektausführung bis hin zum
Training und After Sales Support. Als
Hersteller einer breiten Produktpalette für
alle Betriebsgrößen und -typen unterstützt
Palux nicht nur beim Planungsprozess, sondern
steuert auch modular aufgebaute und multifunktionale Geräte bei. Dazu
zählt z. B. die thermische Produktlinie. Touch’n’ Steam, der neue Kombidämpfer, zeichnet sich durch einen hochauflösenden und bedienerfreundlichen TFT-Touch-Farbbildschirm aus, der in das Hygiene-Glaspanel integriert ist. Je nach Anforderung kann der Anwender zwischen
zwei Bedienversionen als Basic oder Comfort-Steuerung und zwei Gerätegrößen wählen. Die leistungsfähige Kompaktserie SL kommt auch mit
wenig Platz aus. Mit Ergonomie, Flexibilität und Kapazität punktet die
Großserie QL, deren Geräte außerdem über das Steam-Eco-Frischdampfsystem verfügen. www.palux.de
Neue Welt des Kochens: MKN
will mit der neuen, multifunktionalen Produktlinie „FlexiChef“
Maßstäbe in der Welt der ProfiKochtechnik setzen. Durch die
neue Druckgar-Technologie
ReadyXpress arbeitet das Gerät
doppelt so schnell wie herkömmliche Druckgarer und dreimal so schnell wie klassische
Kochkessel. Flexi Zone ermöglicht ein komplettes Menü in
einem Tiegel fertigzustellen, da
ein bis vier Bratzonen individuell
in Zeit und Temperatur eingestellt werden können. Ein weiterer Vorteil ist die automatische Reinigung SpaceClean – die erste seiner Geräteklasse – mit der die Küchenhygiene einfach, schnell und kostensparend gelingt. Das Bediensystem Magic Pilot mit 8-Zoll-Bildschirm
ist angelehnt an den TouchScreen moderner Smartphones und lässt
sich durch Tippen, Streichen und Bewegen intuitiv bedienen. Flexibilität
in der Großküche bringt das System FlexiChef Team, das platzsparend
und ergonomisch arbeitet, denn mit nur einem Bedienpanel können
zwei Geräte mit verschiedenen Abmessungen miteinander kombiniert
werden. www.mkn.eu
62 GVmanager 12/2011
Fotos: apetito, Palux, MKN
Pizza und Rösti in einem – mit dieser Produktneuheit positioniert sich der Convenience-Spezialist hansa neu.
Ziel für weitere Entwicklungen ist zukünftig, noch näher am Verbraucher zu sein.
Markt & Trend
Zwei Gesichter: Das Mikrofasertuch Duo von Wolf Products
in der Maxi-Größe 90 x 60 cm hat
zwei verschiedene Seiten: Dank
unterschiedlicher Strukturen ist
eine Seite etwas fester und die
andere feiner und weicher. Die
grobe Seite nimmt z. B. Schmutz
besser und leichter auf als ein
Baumwolltuch. Mit der feinen
Seite lassen sich hingegen letzte
Reste einfach entfernen. Die
Tücher eignen sich zur Trocken-,
Feucht- und Nassreinigung und
entfernen Öle, Fett, Staub und
Flüssigkeiten. Nach Gebrauch
können sie einfach gewaschen
werden. www.wolf-ltd.com
Die Füllung macht’s: Als Begleiter zu Fisch und Fleisch
oder für Auflaufgerichte eignen sich die neuen TortelloniKreationen von Bon Pastaio. Ob Tortelloni „Porro“ mit einer
herzhaften Lauchfüllung oder die Sorte „Rape Rosse“, der
Rote Bete einen leicht erdigen Geschmack verleiht – die
gefüllten Teigwaren lassen sich abwechslungsreich einsetzen. Crossies, knusprige Teigtaschen aus Gemüse und
Süßlupinen, gefüllt mit einer pikanten Paprika-Quarkcreme,
oder als Tofutasche mit Gemüsestückchen und einer Kräuterquarkfüllung, ergänzen das vegetarische Sortiment. Die
vorgebackenen Crossies sind rasch zubereitet und warm
und kalt genießbar. www.bonpastaio.de
Kompakt Kühlen: Das Modell CoolMax-S von
Kress Fahrzeugbau bietet bei einem Gesamtgewicht von 3.500 kg Platz für 63 E2-Kisten, was
einer Nutzlast von 1.400 kg entspricht. Die
Ladekapazität der Kühltransporter-Modelle
M und L umfasst 135 bzw. 210 E2-Kisten –
die günstigen Radstände verhindern dabei
eine Achslastüberladung. Dank der Duoflex®-Türdichtung wird der Kälteverlust
reduziert und die Kühlaggregate werden geschont. Zusätzlich zeigen die Durolite®-Aufbauten gute Isolierwerte und
zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer aus. Da die Aufbauten sowie
die neu entwickelten Aluminium-Fahrgestelle ein geringes Eigengewicht
haben, ist der CoolMax äußerst wendig. www.kress.eu
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Hohe Leistung
Als Lösung für räumliche Einschränkungen sowie steigende
Erfordernisse hinsichtlich der Kosteneffizienz hat Electrolux
Professional die XP-Serie aus modularen Hochleistungsgeräten entwickelt. Die Geräte mit der Bezeichnung PowerGrill, 900XP Griddleplatte, IcyHot mit XP Kühl-/Tiefkühlschrank sowie der XP Gas-Nudelkocher und der 900XP
Gas-Umluftofen zeichnen sich durch ihre hohe Gareffizienz
sowie ihre Produktivität aus. Als Ergänzung werden weitere
Geräte der Serie für alle Bedürfnisse der modernen Gastronomie angeboten. www.electrolux.com
Vanillemilch: Wer sein Angebot an
Heißgetränken aus dem Automaten erweitern möchte, für den ist die Vendingline Vanillemilch der Grub Café-Handelsgesellschaft eine Alternative zu Kaffee und
Kakao. Das Instantprodukt auf Magermilchbasis bietet sich nicht nur zur Ausgabe als Komplettprodukt an, sondern ist
auch als Mixkomponente einsetzbar, z. B.
als Ergänzung eines klassischen Toppings
oder anstelle von Kaffeeweißer. Ob SchokoVanille-Milch, cremiger Vanille-Cappuccino,
Vanille Macchiato oder Café au lait Vanille, viele denkbare
Kombinationen lassen Raum für Eigenkreationen abseits üblicher Standards und bieten die Chance zur Differenzierung. Das
Produkt ist im 1-kg-Schlauchbeutel erhältlich. www.grubon.de
REWE-Foodservice, Mainz, führender Zustellspezialist für
alle Großverbraucher aus den Bereichen Hotellerie/ Gastronomie, soziale Einrichtungen und Betriebsverpflegung, bietet mit dem Online-Informations- und Bestellsystem eine
schnelle und unkomplizierte Bestellung rund um die Uhr.
Alle Artikel werden mit detaillierten Produktinformationen
präsentiert und sind über eine einfache Suchfunktion jederzeit abrufbar.
Neben der Bestellplattform bietet die Seite auch Interessantes und Informatives aus den Bereichen Ernährung,
Hygiene und Lebensmittelrecht, ein Forum für Küchenprofis, aktuelle Brancheninfos sowie Wissenswertes aus
dem Unternehmen.
12/2011
GVmanager
63
Markt & Trend
Verkauf rund
um die Uhr
In Betriebsrestaurants, Mensen, an Bahnhöfen in aller Welt,
und manchmal an jeder Straßenecke, findet man sie:
Vending-Automaten. Ein großer Teil dieser Mini-Shops stammt
aus der Produktion von Sielaff im fränkischen Herrieden.
er Automatenhersteller Sielaff krönte
in diesem Jahr sein 125-jähriges
Jubiläum mit der Einweihung einer
neuen Produktionshalle am Produktionsstandort Herrieden. Aus diesem Anlass
sprachen wir mit dem Geschäftsführer
Jürgen Utschig.
D
Herr Utschig, auf welche Entwicklungen
sind Sie in der langen Unternehmensgeschichte besonders stolz?
Wir haben in den letzten 125 Jahren
immer wieder Trends in der Entwicklung
gesetzt. Der Automat für Schokoladentäfelchen und die Personenwaage auf dem
Bahnhof waren die ersten revolutionären
Anfänge.
Jüngere Beispiele sind unsere 2007 entwickelte Kaffeemaschine für den HoReCaBereich und der Robimat, ein Automat, der
wie ein Roboter funktioniert. Aufgrund der
Warenpräsentation und seiner Ergonomie
verkauft dieser rund 30 % mehr, als ein herkömmlicher Automat. Ein Warenkorb holt
Getränke aus einem Fach und transportiert
sie hinter einer Glasscheibe gut sichtbar
zum Ausgabeschacht. Eine andere Neuheit
ging nach St. Petersburg, wo es im Winter
so kalt ist, dass gekühlte Getränke gewärmt
werden müssen. Dort steht der erste Automat mit Heizung, der bei -20°C Außentemperatur arbeitet. Zudem gewann in diesem
Jahr die Toeca International Company mit
dem Fresh Shake XL, einem Gemeinschaftsprojekt mit Sielaff und Danone, den
Vending Star. Der Joghurtautomat erfüllt
die gleichen Hygienevorschriften, welche
im Danone-Werk für diese Maschine gelten. Durch ein integriertes Selbstreinigungssystem, das nach einer bestimmten
Anzahl verkaufter Produkte oder nach einer
vorgegebenen Zeit automatisch einsetzt,
wird die Hygiene sichergestellt. Zudem
kann der Automat eigenständig erkennen,
ob z. B. einzelne Joghurtchargen das MHD
überschritten haben. Abgelaufene Vorratsbeutel werden in dem Fall einfach gesperrt.
So ist garantiert, dass der jeweilige Shake
immer aus frischen Zutaten zusammengerührt und verkauft wird.
Warum war die Erweiterung des Standorts
Herrieden notwendig und welche Automaten produzieren Sie im neuen Gebäude?
Wir haben bei Sielaff fünf Geschäftsbereiche: Vending, RVM (Rücknahmeautomaten), HoReCa, OEM (Auftragsfertigung) sowie Service. Diese Bereiche werden kontinuierlich ausgebaut und benötigen Platz.
Der Bedarf an höherer Flexibilität war der
Hauptgrund, weshalb wir die ca. 4,5 Mio. €
teure und etwa 4.500 m2 große Produktionshalle in Herrieden gebaut haben.
Zum Abschluss noch eine Frage aus dem
Alltag von Automatennutzern. Kann das
„Münzenreiben“ am Automaten die Akzeptanz abgelehnter Münzen erhöhen?
Das bringt überhaupt nichts! Es spielt dabei nur eine Rolle, wie eng die Parameter
bei der Münzerkennung eingestellt sind.
Eine „grenzwertige“ Münze wird also nicht
akzeptiert und fällt durch. Wenn die Münze
bei mehreren Versuchen doch akzeptiert
wird, hat das mit der Flugbahn der Münze
und dem Gesetz der Wiederholung zu tun
– irgendwann klappt es eben. Wir mussten
sogar schon Automaten mit einer „Reibefläche“ für Münzen herstellen, damit der
Automat nicht zerkratzt wird.
Herzlichen Dank für das Gespräch!
ast
Verschiedene Normal- oder Tiefkühlzonen mit jeweils nur einem
Außengerät zu bedienen, das ermöglicht die ZEAS, eine invertergeregelte Verbundlösung von Daikin. Das steckerfertige Gewerbekältesystem basiert auf dem erprobten VRV-Prinzip und
lässt sich unkompliziert installieren. Dank Refnet-Verteiler lassen sich zahlreiche, einzeln geregelte Kühlstellen an ein Ringleitungssystem anschließen und die Temperaturen individuell
regeln, was auch dem Energieverbrauch zugute kommt. Die Anlage läuft mit dem umweltfreundlichen Kältemittel R-410A und
erreicht im Normalkühlbetrieb eine Leistung von 12,2 bis 37 kW,
im Tiefkühlbetrieb von 5,4 bis 15,1 kW. Um einen zeitgleichen
Normal- und Tiefkühlbetrieb zu ermöglichen, können optional bis
zu zwei Daikin Booster an eine ZEAS-Anlage mit Normalkühlung
angeschlossen werden. www.daikin.de
64 GVmanager 12/2011
Fotos: Sielaff, Daikin
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Melitta SystemService . . . . . . . .24
Fa
Meiko . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .23
ber um beim Gast soweit zu kommen, braucht man eben eine Marke.
Dafür muss man nicht Teil einer Systemgastronomie sein. Das kann auch jeder
Küchenleiter mit seinem Betriebscasino
oder jeder Asia-Imbiss umsetzen. Was
man braucht, ist ein Konzept und ein
Name. Das dazu passende Logo, die
Homepage und die Persönlichkeiten, die
dahinter stehen, machen das Image
komplett.
A
Stunden
Convotherm . . . . . . . . . . . . . . . . .8
r
Marken in Deutschland
ber was bringt mir die schönste
Marke, wenn der Inhalt nicht
stimmt? Wie soll ich meinem Gast
Qualität vermitteln, wenn ich Billigware
einsetze? Und warum soll ich nicht an
das gute Image vorhandener Markenprodukte anknüpfen, um meine eigene
Marke ins rechte Licht zu rücken?
Auf dem deutschen Markt ist eine
Vielzahl an Marken erhältlich, sodass
jeder Küchenleiter, Gastronom oder
Hotelier das zu seinem Konzept
passende Produkt findet. Auch die
Technik, für den Gast unsichtbar,
leistet einen wichtigen Beitrag zum
Image des Hauses – schließlich beurteilt der Gast auch die Sauberkeit der
Gläser oder die Garqualität der Mahlzeit. Vor und hinter den kulinarischen
Kulissen lautet dabei die oberste
Maxime: Qualität, Qualität und
Qualität. Lassen Sie sich nun auf den
nächsten Seiten inspirieren, welche
Markenartikel zu Ihrem Markenbetrieb
am besten passen. Viel Spaß und
Erfolg beim Entdecken wünschen
Ihnen
Ihre Redaktionen
A
Uh
Der Schlüssel zum Erfolg . . . . . . .7
ie Systemgastronomie macht es seit
ein paar Jahren erfolgreich vor, die
Kettenhotellerie sowieso schon lange
und ein paar Gemeinschaftsverpfleger
haben es auch für sich entdeckt: die
Bewirtung der Gäste unter eine Marke
zu packen. Denn der Gast übernachtet
nicht im Hotel, sondern im Hilton, und
er isst nicht beim Italiener, sondern bei
Vapiano. Die gastronomischen Marken
haben ein Image, mit dem sich der Gast
identifiziert. Sie sind hip, mondän oder
exklusiv – und dadurch meist verdammt
attraktiv.
Der Gast ist stolz darauf, hier und dort
zu sein, und kommuniziert das an seine
Freunde, Arbeitskollegen oder wen es
sonst interessiert. Wenn Sie viele Facebook-Freunde haben, kennen Sie das:
„XY war hier: Starbucks Englischer
Garten, München” oder „Herr Meier
war hier: The Ritz-Carlton, Berlin”.
D
tro
ie
Die Zukunft der Marke –
die Marke der Zukunft . . . . . . . . .4
no
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k o n z e pte ru n
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Powerlux . . . . . . . . . . . . . . . . . . .29
Primavera Proair . . . . . . . . . . . . 30
Servomat Steigler . . . . . . . . . . . .31
Sys Systemfiltration . . . . . . . . . .32
Tulip Food Service . . . . . . . . . . .33
Ubena . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .34
IN DEUTSCHLAND
ist ein Supplement der Fachzeitschriften
Verlag: B&L Mediengesellschaft mbH & Co. KG,
Augustenstraße 10, 80333 München.
Tel. (089) 370 60-0, Fax: (089) 370 60-111
Chefredakteurin und verantwortlich i.S.d.P.:
Annemarie Heinrichsdobler
Redaktion: Karoline Hellwig
Grafische Gestaltung: Liane Rosch, Michael Kohler,
Sonar, Rita Wildenauer, Sanda Kantoci
Druck: Alpha-Teamdruck GmbH, 81671 München
Erscheinungstermin: Dezember 2011
12_2011
3
Welche Marken 2030 den
Angebotsmarkt dominieren und von
den Verbrauchern erworben werden, steht
heute noch in den Sternen, denn Prognosen
sind grundsätzlich schwierig, vor allem, wenn
sie die Zukunft betreffen. Einschätzungen
geben jetzt führende Strategen aus Handel
und Industrie sowie repräsentative
Verbraucher innerhalb der MarkantStudie „Die Zukunft der Marke –
die Marke der Zukunft“.
W
4
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ansätze für die perspektivische Neujustierung ihres Markenmanagements vermittelt. Für die Untersuchung „Die Zukunft der Marke – die
Marke der Zukunft“ wurden im Sommer 2011 führende Strategen
aus Handel, Industrie und Wissenschaft online zur künftigen Bedeutung der Marke nach der Delphi-Methode befragt. Die Basis der
Ergebnisse bildeten Befragungen von ca. 5.600 Verbrauchern zwischen 18 und 69 Jahren zu deren Einschätzungen und Erwartungen.
Steigender Markenanspruch
In einem waren sich die Experten einig: Die Marke steht künftig noch
intensiver als bisher auf dem Prüfstand, und an ihre Eigenschaften
Foto: Archiv
ie sieht die Marke der Zukunft aus? Was wird 2030 passieren? Das waren einige Fragen, die Prof. Dr. Franz-Rudolf
Esch, Inhaber von Esch. The Brand Consultants, zu Beginn
seiner Laudatio auf dem 100. Markant-Handelsforum Food im September 2011 in den Raum warf – und die sich in vielerlei Hinsicht
auch auf das Einkaufsverhalten und die Markenbildung in der Gastronomie und Hotellerie übertragen lassen. Um Licht in die Markenwelt der Zukunft zu bringen, haben der Marketingexperte und sein
Team dafür im Auftrag der Handels- und Dienstleistungskooperation
Markant und in Kooperation mit der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) eine Studie durchgeführt, die Markenverantwortlichen Denk-
schutz und Transparenz werden künftig eine noch größere Rolle spielen. Für
die Umsetzung gibt es dabei kein allgemeines Erfolgsrezept. Der Grund ist
einfach: Nur wenige Marken werden
sich über das Thema Umweltschutz so
profilieren können, wie es in den vergangenen Jahren z. B. die Marke
„Frosch“ vorgemacht hat. Das bleibt
einigen wenigen Vorreitern und
Überzeugungstätern vorbehalten. Der
Rest schwimmt mit und muss diese
Anforderungen ebenso erfüllen wie die
Anforderung an „Qualität“. Die wenigen klar profilierten Überzeugungstäter können zwar ein Preispremium
erzielen aufgrund ihres klaren Profils.
Man darf den Preisabstand allerdings
nicht übertreiben, weil sich die Zahlungsbereitschaft in engen Grenzen
halten wird.
Nachhaltigkeit: Für Experten
noch wichtiger
Unterschiedlich gewichtet, in der Tendenz aber einig sind sich Kunden wie
Experten in Sachen Nachhaltigkeit.
Eine Mehrheit von 85 % der Experten
prophezeit eine starke Zunahme des
Bedürfnisses nach Nachhaltigkeit. Die Verbraucher sind zwar in der
Tendenz gleicher Meinung, zeigen sich aber etwas zurückhaltender:
Immerhin 64 % glauben, dass Nachhaltigkeit künftig eine wichtigere
Rolle spielen wird als heutzutage. Ein klares Statement der Verbraucher rückt hingegen die (Wunsch-)Vorstellungen der Experten beim
Thema Preisrelevanz zurecht. Während nur 20 % der befragten
Experten aus Handel, Industrie und Wissenschaft glauben, dass die
Preissensibilität der Verbraucher in den kommenden Jahren noch
(stark) zunimmt, spielt für immerhin 69 % der Kunden der Preis auch
künftig die zentrale bzw. eher die zentrale Rolle beim Einkauf. Weitgehend einig sind sich beide Parteien, wenn es um die Bedeutung
der Handelsmarke geht: Rund 30 % der Experten rechnen mit einer
starken, 46 % mit einer eher gemäßigten Zunahme der Marktanteile
von Handelsmarken. Unter den Verbrauchern könnte rund die Hälfte
künftig eher auf Herstellermarken als auf Handelsmarken verzichten. Laut Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch wird es spätestens im Jahr
2030 keinen Platz mehr für schwache Herstellermarken der Katego-
85 % der Experten prophezeien eine starke Zunahme der Bedeutung von Nachhaltigkeit. Die Verbraucher
sind tendenziell gleicher Meinung, aber zurückhaltender: Eine starke Zunahme sehen nur 34 %.
werden noch höhere Anforderungen gestellt. Vor allem den Attributen Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung bei der Produktion, der
Produktqualität und Innovationsfähigkeit, dem Vertrauen und der
Einzigartigkeit wird in der Umfrage eine besonders hohe Bedeutung
zugesprochen. Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch rät Unternehmen deshalb,
ihr Markenmanagement zu professionalisieren, indem sie daran
arbeiten, die Markenidentität und die Markenpositionierung relevant
in den Köpfen der Kunden zu verankern. Jede starke Marke wird
durch ein großes Bild, durch eine große Idee getrieben. Diese Idee
muss der Markenmanager verinnerlichen und an ihr sollte er ständig
arbeiten. Ohne den Markenkern aufzugeben, sollte er diese Idee
immer wieder neu interpretieren und in neue Produktkategorien
überführen. Ohne gezielt in die Marke zu investieren geht nichts. Nur
wer Begehrlichkeiten schafft, wird den Preiskrieg überleben. Das
„Erlebbarmachen“ der Markenwerte und die Intensivierung des
Kontakts mit vorhandenen Kunden gewinnt schließlich an Bedeutung: Ein handlungsspezifisches Markenwissen kann dabei helfen,
die Bindung zu erhöhen. Zudem ist an entsprechenden Mechaniken
zu arbeiten und zu beachten, dass die Interaktion durch Social
Media und die Nutzung von Word-of-Mouth, also der Mundpropaganda, an Bedeutung gewinnt.
Foto: Markant
Aber auch die Einkäufer und Gäste stellen an ihre Konsumwelt von
morgen hohe Ansprüche und bestätigen damit tendenziell die Experteneinschätzung. Laut der Studie genießen vor allem Nachhaltigkeit
und Gesundheitsbewusstsein bei ihnen höchste Priorität. Ihre Konsumstätten beurteilen sie vorrangig nach dem Kriterium „gute und
günstige“ Angebote, wobei parallel dazu gute eigene oder fremde
Erfahrungen eine wichtige Rolle bei der Wahl der Anbieter spielen.
Jede Marke müsse deshalb aus ihrer Identität heraus entscheiden,
wie sie mit den weiter steigenden Ansprüchen umgeht und – gemäß
ihrem Markenkern – die Schwerpunkte setzen. Gesundheit, Umwelt-
BUCHTIPP
MARKANT
Gut und günstig als wichtige Kriterien
Die Zukunft der Marke –
die Marke der Zukunft
In diesem Werk werden die
Ergebnisse der vorgestellten
Studie im Detail aufgezeigt.
Darüber hinaus gewähren rund
50 Unternehmen Einblicke in ihre
zukünftige Markenstrategie und
Experten geben interessante
Denkanstöße zur Marke der
Zukunft.
12/2011
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rien B und C geben, ein Mittelmaß sei also tödlich. Die Marken
scheitern dann an ihrer mangelnden Relevanz und werden infolgedessen durch Handelsmarken verdrängt. Den meisten von ihnen
wird daher nur die Möglichkeit bleiben, sich entweder unter das
Dach eines großen Herstellers zu begeben oder HandelsmarkenKonzepte unter der Regie großer Handelsunternehmen zu entwickeln. Markenunternehmen sind generell gefordert, ein schlüssiges Markenmanagement mit den notwendigen Strukturen, Prozessen und Kontrollinstrumenten zu implementieren, um die Wirkung
ihrer Maßnahmen prüfen zu können. Entscheidend ist dabei die Verteilung der Investments in die Store Brand, die jeweiligen Handelsmarken und die Themen, mit denen man die Systeme hebeln möchte. Um größtmögliche Synergien zwischen den Marken bei notwendiger Eigenständigkeit zu realisieren, werden Markenarchitekturen
ebenso zu einem zentralen Thema werden, wie auch die Bestimmung der Rolle von Hersteller- und Handelsmarken.
Markendifferenzierung & Vertrauen
und authentisch sein sollten. Das Internet schafft eine nie dagewesene Transparenz. In diesem Umfeld werden Tricksereien und Fehlverhalten der Anbieter sofort bestraft. Darüber hinaus erwarten
Verbraucher einen Zusatznutzen in Form von Markengeschichten,
Emotionen, Gemeinschaftsgefühl und Erlebnischarakter. Insofern
wächst der Stellenwert der emotionalen Kompetenz der Marke. Die
Marke vermittelt starke Bilder, sie ist für den Kunden auch künftig
der zentrale Orientierungsanker. Die Marke erzählt Geschichten. Sie
weckt Emotionen. Sie verspricht Erlebnisse. Red-Bull Events und
Maggi Kochstudios machen es vor. Dabei wird mit fulminanten
Flagship-Stores, der Kreation von Erlebniswelten und dem engen
Austausch mit dem Konsumenten eine hohe Emotionalisierung
geschaffen. Auch Handelsunternehmer, aber auch Inhaber gastronomischer Betriebe, vom Hotel über den Landgasthof bis zum Betriebsrestauarant, müssen künftig noch stärker als bislang
geschehen in eine Erlebnisrolle schlüpfen, etwa in Gestalt von
einzigartigen kulinarischen Erlebnissen wie Aktionswochen, Plattformen des sozialen Austauschs und inszenierten Markenwelten.
Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache: Vertrauen wird wichtiger, dauerhaft gute Erfahrungen mit einer Marke werden zum Wiederkauf führen, so Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch. Qualität und Nachhaltigkeit werden dabei der Studie zufolge von der Mehrheit der Verbraucher als selbstverständlich und nicht als geldwerter Mehrwert
verstanden. Starken Marken gehört die Zukunft, betont Prof. Dr.
Franz-Rudolf Esch. B- und C-Marken müssten an ihrem Profil und
auch an ihrer Einzigartigkeit arbeiten, sonst würden sie langsam
aber sicher verdrängt. Grundsätzlich könnten Marken und Unternehmen nur bestehen, wenn sie authentisch und glaubwürdig
sind. „Im Zeitalter der sozialen Netzwerke würden sie andernfalls
schnell abgestraft.“
Weitere Ergebnisse und Denkanstöße liefert das Markant-Jubiläumsbuch „Die Zukunft der Marke – die Marke der Zukunft“ sowie
das Download-PDF unter www.markant.com.
Die Befragung der Teilnehmer zu den Themen Produktqualität und
-innovationen brachte die Erkenntnis zu Tage, dass viele Verbraucher bei diesen Merkmalen bereits kaum mehr zwischen Herstellerund Handelsmarken unterscheiden. Für 44 % der Verbraucher ist die
Produktqualität kein relevantes Unterscheidungsmerkmal zwischen
Hersteller- und Handelsmarken. Auch in Sachen Innovationskraft
sehen rund die Hälfte der Verbraucher keine Unterschiede. Diese
Gruppen halten Herstellermarken somit weder für innovativer noch
für qualitativ besser. Statt also Schritt für Schritt Produktflops einzuführen (70 % der neuen Produkte seien heute laut Prof. Dr. FranzRudolf Esch bereits bei der Markteinführung schon – oder immer
noch – Flops) und auf die neue Innovation ein Loblied zu singen,
obwohl es vielleicht für den Verbraucher selbst keine Innovation ist,
sollten Hersteller und Dienstleister künftig noch stärker daran arbeiten, was wirklich eine relevante, nutzbringende Innovation für den
Kunden sein könnte und wie man dies
auch wahrnehmbar vermitteln kann.
Dabei gilt es einerseits, sich treu zu
bleiben, den Markenkern zu erhalten
und das Markenimage nicht zu verwässern. Andererseits muss die Marke Kreativität und Innovationskraft
ausstrahlen. Generell gilt dabei: Innovationen müssen aus der Marke heraus und zugleich mit dem Blick auf
die Bedürfnisse der Kunden weiterentwickelt werden. Dass der Verbraucher
dem Anbieter dabei aber nicht einfach
blind vertraut, sondern auf bereits
zuvor gesammelte Erfahrungen setzt,
wird auch von den Ergebnissen der
Studie unterstrichen. 85 % der befragten Verbraucher geben an, dass sie
ihre Kaufentscheidung für ein Produkt
ausschließlich oder tendenziell aufgrund guter Erfahrungen treffen. Gute
Erfahrungen aus Verbrauchersicht
schaffen Vertrauen. Insofern korrespondiert das Ergebnis mit den Einschätzungen der Experten, für die generell Vertrauen weiter an Bedeutung
gewinnt.
Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch Credo lauInsgesamt 85 % der Verbraucher geben an, dass sie ihre Kaufentscheidung für ein Produkt ausschließlich
tet zudem, dass Marken glaubwürdig
(58 %) oder tendenziell (27 %) aufgrund guter Erfahrungen treffen.
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Der Schlüssel zum Erfolg:
Markenstrategie durch das „Wir-Marken-Konzept“
Was macht ein Unternehmen authentisch, unverwechselbar und damit langfristig erfolgreich auf dem hart
umkämpften Angebotsmarkt? „Meine Marke“, ist Hermann Walas Antwort, die der Inhaber von Wala Strategy &
Brand Consultants innerhalb seines Wir-Marken-Konzepts näher erläutert.
D
Das Dilemma des „Weiter so!“
In den 1990er Jahren schätzte man, dass jeder Konsument pro Tag
durchschnittlich 3.000 Markenbotschaften ausgesetzt sei. Glaubt
man dem Marketingexperten Martin Lindstrom, ist diese Zahl inzwischen auf 5.000 angestiegen. Kein Wunder, dass die Umworbenen
längst vor der Dauerberieselung kapituliert haben und die meisten
Botschaften ignorieren. Dennoch scheint in vielen Unternehmen und
Werbeagenturen ein hektisches „Weiter so!“ den Ton anzugeben. So
gibt es in Deutschland 80.000 beworbene Marken. Allein im Bereich
der Fast Moving Consumer Goods werden jedes Jahr rund 30.000
Artikel neu eingeführt – nur ein knappes Drittel überlebt dabei das
erste Jahr. Obwohl dabei die Methoden der Marktforscher immer
ausgeklügelter und die Kampagnen immer aufwendiger werden,
drängt sich der Verdacht eines Trial-and-Error-Verfahrens auf, in
dem man immer neue Produkte in die Schlacht um die Aufmerksamkeit längst übersättigter Konsumenten wirft.
Fotos: Hermann H. Wala, Redline Verlag
Starke Marken statt Marketing-Aktionismus
Es ist an der Zeit, einen Moment innezuhalten und sich wieder auf
das zu besinnen, was Unternehmen tatsächlich Kunden beschert:
eine starke Marke. Ob Coca Cola als Traditionsmarke oder Google
als junger Shooting Star, ob Apple als Kultmarke oder Nespresso als
Lifestyle-Produkt, erfolgreiche Marken sind Leuchttürme in einem
Meer gesichtsloser Produkte. Doch was macht eine Marke zu einer
starken Marke? – so lautet die Millionendollarfrage des Marketings.
Wenn viele Produkte mehr oder weniger dasselbe können, wonach
fallen dann Kaufentscheidungen? Entweder nach dem Preis, was
vielen Branchen einen ruinösen Wettbewerb beschert, oder nach
Kriterien, die das Marketing erst langsam ins Visier nimmt. Ich bin
überzeugt: Wir sind Zeuge eines umfassenden Wertewandels, zu
dem gehört, dass man nicht nur ein gutes Produkt kaufen möchte,
sondern auch ein gutes Gewissen. Wie kommt es sonst, dass Ban-
ken plötzlich damit werben, bei der Kreditvergabe für Renovierungen
in den Klimaschutz investiert zu haben? Dass sich Kaffeeketten über
die Lebensbedingungen der Bauern öffentlich Gedanken machen?
Zum Wertewandel gehört auch, dass immer mehr Menschen die
Rolle des passiven Konsumenten verweigern und in einen Dialog mit
den Unternehmen und mit anderen Kunden eintreten wollen. So
kommt es, dass erfolgreiche Unternehmen wie Amazon nicht nur
Bücher liefern, sondern ein ausgeklügeltes Bewertungssystem pflegen, über das Kunden in Kontakt mit anderen Kunden treten können.
Zum Wertewandel gehört ferner, dass Produkte heute nicht nur
„Bedürfnisse befriedigen“, sondern stärker denn je den eigenen
Lebensstil definieren. Kaum jemand hat das besser verstanden als
Apple mit seiner Fähigkeit, Angebote zu designen, die Coolness
verströmen. Ob das neue iPhone technische Probleme hat oder das
ultradünne Notebook zu wenig Anschlüsse, ist sekundär. Ausnahmemarken gelingt es, ein Gefühl der Verbundenheit zu ihren Kunden
herzustellen, das über ein bloßes Nutzenversprechen hinausgeht
und ihnen eine langfristige Loyalität sichert. Im Idealfall haben diese
Marken Anhänger oder Fans und eben nicht nur „Käufer“. Um dieses
Wir-Gefühl von Kunden und Marken zu umschreiben, spreche ich
von „Wir-Marken“. Wenn es einem Unternehmen gelingt, ein solches
Band zu seinen Kunden zu knüpfen, kann ihm der Wettbewerb wenig
anhaben.
Wie wird eine Marke zur starken Wir-Marke?
Im Kern geht es darum, über Produktmerkmale hinaus Kunden zu
faszinieren und Sympathie zu wecken. Dabei spielt eine Reihe von
Momenten eine Rolle – eine faszinierende Geschichte, eine klare
Botschaft, ein Miteinander im Unternehmen, das exzellenten Service
garantiert, um nur einige zu nennen, eine Öffnung zu den Kunden,
eine Kultur des Zuhörens und nicht zuletzt ein Abschiednehmen von
den Allmachtsfantasien mancher Marketingstrategen. Denn das
Marketing wird nur dann aus seiner Dauerkrise herauskommen,
wenn es sich von zahlenfixierten, mechanistischen Vorstellungen
verabschiedet und wieder dort verortet wird, wo es eigentlich
hingehört: ins Herz des Unternehmens.
www.hermann-wala.com
BUCHTIPP
ie Hälfte meiner Werbung ist hinausgeworfenes Geld. Ich weiß nur nicht,
welche Hälfte“, soll Henry Ford geseufzt haben. Im Vergleich zu heute befand
sich Ford allerdings in einer paradiesischen
Situation. Die Märkte haben sich indes
dramatisch gewandelt: Vom Automobil bis
zur Zahncreme – überall hat der Kunde die
Qual der Wahl. Darauf hat das Marketing mit
einem wahren Trommelfeuer an Werbung
reagiert. Doch diese Strategie verpufft oft wirkungslos, weil der
Käufer immer kritischer und der Wettbewerb immer härter wird.
Erfolg verspricht dagegen der Aufbau einer glaubwürdigen Marke
als emotionalem Bindeglied zum Kunden – kurz: die Schaffung einer
Wir-Marke.
Hermann H. Wala
Meine Marke
Was eine Marke stark, einzigartig und
wertvoll macht, beschreibt der Autor in
diesem Buch. Dazu gibt es Interviews
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Emotionen. München: Redline Verlag,
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Convotherm
Eine starke Marke
für die Großküche
oher Qualitätsanspruch und Innovationskraft sind seit 1976
das Erfolgsrezept von Convotherm, Eglfing. Von dort aus bedient das Unternehmen mit seinen erfolgreichen Combi Dämpfern alle weltweiten Märkte. Seit 2008 ist Convotherm Teil des amerikanischen Konzerns Manitowoc. „Die Konzernzugehörigkeit rundet
unser Technologieangebot ab. Damit können wir unserem Händlernetz zu Combi Dämpfern passende weitere Produkte bieten. Die
Pflege und Entwicklung des deutschen Händlernetzes, der Marke
Convotherm, Investition in Forschung und Entwicklung und der Ausbau des Standortes Eglfing bleiben die wesentlichen Strategiepunkte
des führenden Unternehmens“, sagt Geschäftsführer Dr. Martin Behle.
H
30 Jahre green efficiency
Das Umweltbewusstsein des Unternehmens zeigt sich auch beim
sparsamen Energieverbrauch seiner Produktpalette: ca. 30 % geringerer Energie- und Wasserverbrauch bei jedem Garschritt sowie
sehr gute Garresultate bei bis zu 15 % niedrigeren Temperaturen
gegenüber herkömmlicher Gartechnik. Zudem ergibt sich eine Zeiteinsparung von bis zu 10 %. „Gerade bei den stetig steigenden
Strom- und Gaskosten lassen sich z. B. bei Großküchen jährlich
mehrere tausend Euro einsparen“, betont Ludwig Weber, Senior
Produktmanager bei Convotherm.
Qualitäts- und Umweltbewusstsein zahlt sich aus
Convotherm hat von Anfang an auch ein umfangreiches Qualitätsund Umweltmanagement etabliert. Ein Beleg für den Qualitätsanspruch der Produktstrategie sind die Zertifizierungen ISO 9001
(seit 1995), ISO 14001 (seit 2000) sowie umweltbewusstes Wirtschaften. Ein weiteres Stichwort ist die Reduzierung der CO2Emmission, zu der Convotherm einen wichtigen Beitrag leistet.
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mit Kau- und Schluckbeschwerden und vieles mehr. Dr. Oetker FoodService bietet eine Vielzahl an Produkten mit der sprichwörtlichen
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Bedürfnisse decken: passende Rezepturen und Gebindegrößen,
lange Warmhaltezeiten, unkompliziertes Handling, Vielseitigkeit…
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bestehenden Handelsstrukturen in der Gastronomie, um seine Partner
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Kunststoffgriffen helfen, die unterschiedlichen
Lebensmittelgruppen getrennt voneinander
zuzubereiten und dadurch die Gefahrenbereiche
einzudämmen.
ach der HACCP-Richtlinie soll vermieden werden, dass
ein und dasselbe Kochmesser für alle Schneidarbeiten
verwendet wird. So sollte man das Messer, mit dem
man eben noch Geflügel bearbeitet hat, nicht im nächsten
Moment für Fisch, Gemüse oder andere Fleischarten
verwenden. Ziel ist, sämtliche Gefahrenbereiche, unter
anderem die Gefahr der Kreuzkontamination, einzudämmen
und diese nicht noch über das Küchenmesser an alle
anzurichtenden Speisen zu verteilen.
N
Rot für Fleisch
Felix Solicut hat hierzu die Profiserien Professional und
Platinum mit einem Farbkonzept ausgestattet. Nach diesem
sind z. B. die roten Küchenmesser für Fleisch, die gelben für
Geflügel sowie die blauen für Fisch und schließlich
die grünen für Gemüse gedacht. Die fugendicht aufgesetzten,
verschiedenfarbigen Kunststoffgriffe ermöglichen neben der
sauberen Trennung eine komfortable Reinigung entsprechend
dem HACCP-Konzept. Die Klingen der beiden Serien Professional und Platinum sind aus einem Stück rostfreiem
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Großküchen
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as für Endverbraucher längst gang und gäbe ist, hält nun
auch im Außer-Haus-Markt Einzug: ein Bonuspunkteprogramm für Markenartikel. Teilnehmen können FoodserviceBetriebe ganz Deutschlands, die Abwicklung erfolgt übers Internet.
Das Online-Bonuspunkteprogramm Foodservice Rewards belohnt
GV-Betriebe langfristig für ihre Markentreue. Für gesammelte Punkte winken Sachprämien für den Betrieb, die Mitarbeiter oder Kunden.
Markenartikler wollen durch dieses Bonusprogramm ihre Profikunden besser kennenlernen. Dabei sind Geheimhaltung und Wettbewerberschutz oberstes Gebot: Kundendaten erhält nur, wer per Code
schon Lieferant eines bestimmten Profikunden ist. In die Plattform
fließt die zehnjährige Erfahrung von Foodservice Rewards im Betreiben von Loyalitätsprogrammen im Großverbraucherbereich ein,
denn in den USA, Kanada, Großbritannien und Australien sind sie
längst Standard. Foodservice Rewards ist ein langfristig angelegtes
Loyalitätsprogramm der Coalition Marketing (Germany) GmbH, Berlin, einer Tochtergesellschaft der BI Worldwide, gegründet 1950.
Wie funktioniert es?
Teilnehmen können nur gewerbliche Foodservice-Kunden bzw. -Betriebe, keine Privatpersonen. Diese müssen sich zunächst auf der
Plattform www.foodservicerewards.de/info registrieren und ein
Kundenkonto erstellen. Die Person, die den jeweiligen Betrieb zur
Teilnahme anmeldet, wird als Hauptsammler festgelegt. Er kann Mitsammler angeben und ihnen Verantwortung, wie die Eingabe von
Prämiencodes, übertragen. Zu finden sind die gelben Foodservice
Rewards Etiketten auf teilnehmenden Großgebinden und Aktionsartikeln der teilnehmenden Hersteller Alpenhain, Kraft Foods und Prep.
Den zwölfstelligen Prämiencode der Etiketten gibt der Sammler auf
der Website ein und die Punkte werden gutgeschrieben. Da viele Betriebe nicht die Zeit für die Eingabe der Prämiencodes aufbringen
können, bietet Foodservice Rewards als kostenlose Serviceleistung
an, diese selbst einzugeben. Hierzu müssen die abgelösten Etiketten
per Post eingeschickt werden. Die Eingabe erfolgt innerhalb von
zehn Werktagen.
Welche Vorteile habe ich?
Prämien gibt es bereits ab 120 Punkten, wobei die Produkte mit je
fünf bis 35 Punkten gewichtet sind. Die Einstufung bemisst sich
nicht am Geldwert des Produkts, sondern wird vom Hersteller festgelegt. Ein finanzieller Ausgleich ist nicht vorgesehen. Neben Prämien wie Küchengeräten, Kaffeemaschinen und Präzisionswaagen gibt
es auch solche für den Privatgebrauch wie Elektronikartikel. Aktuelle
Aktionen und spezielle Angebote der Partnerunternehmen, die im
monatlichen Foodservice Rewards Newsletter kommuniziert werden, lassen den Kontostand noch schneller wachsen. Zudem gibt es
Bonuspunkte, wenn ein Teilnehmer neue Interessenten empfiehlt.
Darüber hinaus dient die Plattform von Foodservice Rewards als
Marketingplattform. Ein monatlicher Newsletter informiert über Programmneuheiten, Neues aus Partnerunternehmen, Gewinnspiele
und Prämien. Durch das aktive Netzwerk zu anderen Branchenprofis
profitieren Mitglieder von Foodservice Rewards auch untereinander.
Wichtige Fragen auf einen Blick
Was ist Foodservice Rewards?
Foodservice Rewards ist ein langfristiges
Online-Bonusprogramm für den Außer-HausMarkt. In Deutschland gibt es das Programm
seit zweieinhalb Jahren, mehr als 4.000 deutsche Mitglieder haben bis Mitte 2011 über
3.000 Prämien angefordert. Insgesamt wurden
über 550.000 Codes eingelöst und 15 Mio. Punkte ausgezahlt. Die
meisten Teilnehmer stammen aus den Bereichen Gesundheitswesen,
Gemeinschaftsverpflegung, Hotels und Restaurants.
Mit welchen Produkten können Küchenprofis Punkte sammeln?
Gesammelt werden kann mit Produkten, die die Partnerunternehmen
Alpenhain, Kraft Foods und Prep ins Programm aufgenommen haben. Der
Kunde sieht das auf den ersten Blick an den gelben Foodservice Rewards
Etiketten. Zudem gibt es eine Liste der teilnehmenden Produkte auf der
Website.
Können sich neben Betrieben auch Privatpersonen anmelden?
Nein. Das Bonusprogramm richtet sich ausschließlich an Unternehmen.
Der Vorgesetzte muss über die Teilnahme Bescheid wissen und der
Verwender wird immer als Betrieb registriert.
Tel. (0800) 181 74 24
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F
Leistungsklasse um 150 Tassen Kaffee-/ Spezialitäten am Tag bietet
z. B. die Kaffeemaschine Franke Pura. Ganz nach dem Motto „Entdecke die Stärke der Einfachheit“ zeichnet sie sich für den Anwender durch folgende Vorzüge aus: sie ist einfach in der Handhabung
und Bedienführung, energiesparend, innovativ, vielfältig.
Noch mehr Vielfalt ist mit der Spectra Foam Master mit Flavour
Station möglich, mit der Mixgetränke aus Kaffee, heißem oder kaltem Milchschaum, Schokoladen und Aromen per Knopfdruck erstellt
werden. Die Spectra für täglich ca. 300 Tassen zaubert Kaltgetränke
im Sommergeschäft ebenso wie weihnachtliche Wintergetränke und
setzt neue Standards in Sachen Milchschaumqualität.
Bedarfsorientierte Kaffeekonzepte
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Als einer der führenden Anbieter von intelligenten Systemen im
Bereich der Kaffeezubereitung hat Franke Coffee Systems zahlreiche
innovative Produkte, maßgeschneiderte Lösungen und erfolgreiche
Service-Konzepte im Angebot. Kurz: Maschinen und Zubehör für
jeden Leistungsbedarf. Eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten in der
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IN DEUTSCHLAND
Gerade heute ist die zeitnahe Versorgung mit relevanten
Markt-Informationen von enormer Bedeutung. Als InfoPortal für die Gemeinschaftsverpflegung, Gastronomie
und Hotellerie mit einer über 15-jährigen Geschichte
(früher: gvnet-infodienst.de) bietet gastroinfoportal.de
News und Berichte aus und über die Branche.
Wir recherchieren Firmennews, Produktinformationen
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Darüber hinaus werden Managementthemen, Fallstudien und Marktanalysen angeboten.
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Neuigkeiten und Nachrichten aus Ihrer Branche.
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GO IN
Designorientierte und effiziente
Objekteinrichtung
O IN bietet Profi-Mobiliar in konkurrenzloser Form- und
Farbvielfalt und somit jedem Gastronom die Möglichkeit,
sein persönliches Gestaltungskonzept umzusetzen. Ein
wichtiges Thema in der Gastronomie ist die schnelle Warenverfügbarkeit. Durch den Neubau eines Hochregallagers mit
zusätzlichen 15.000 Palettenstellplätzen kann der Landsberger
Objekteinrichter über 800.000 Artikel ständig auf Lager halten
und garantiert so, dass Gastronomen und Hoteliers die Ware
dann erhalten, wenn sie gebraucht wird. GO IN unterstützt seine
Kunden bereits in der Planungsphase. Einrichtungskonzepte
lassen sich oft mit wenigen Mitteln optimieren und Mobiliar,
das sich bestmöglich in die lokalen Gegebenheiten einfügt,
garantiert eine optimale Auslastung. Auch bei der Montage des
Mobiliars bietet GO IN passgenaue Serviceleistungen. In der
40-jährigen Firmengeschichte spezialisierte sich das Unternehmen auf hochqualitative, geprüfte Produkte mit Designanspruch
und attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis.
G
Der prämierte GO IN Banksystemkonfigurator
Banksysteme liegen im Trend und sind in der Objekt- und
Gastronomieeinrichtung nicht mehr wegzudenken. Inzwischen
bietet GO IN sie in allen erdenklichen Variationen passend für
fast jedes Gastronomie-Ambiente an. Doch Einrichter sahen
sich oft mit einer komplizierten Planung konfrontiert, daher hat
sich GO IN jetzt etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Ein
neuer Banksystemkonfigurator unter www.goin.de fragt die
wichtigsten Parameter wie Bankform, Abmessungen und
Design ab und präsentiert dem Benutzer nach wenigen
Mausklicks eine räumliche Ansicht in 3D mit vollständiger
Stückliste und Kaufpreis. Diese neue Idee beeindruckte auch
die Jury des iF design awards – sie zeichnete den Bankkonfigurator mit dem iF communication design award 2012 aus.
Individuell, szenig und funktional
In angesagten Lokalen gruppieren sich gelbe, blaue, weiße oder
fliederfarbene Stühle um die Tische. Manche haben Armlehnen,
andere nicht – alle sehen unterschiedlich aus und passen doch
zusammen – in ein ganz individuelles, aber erkennbares Gesamtkonzept. Gäste wollen emotional angesprochen werden
und die Neuinterpretationen von bekannten Einrichtungsklassikern wecken positive Erinnerungen. Im GO IN Katalog stehen
bei den Holzmöbeln 15 verschiedene Beiztöne zur Auswahl –
die Umsetzung individueller Hotel- und Restaurant-Konzepte ist
somit kein Problem mehr.
Tel. (08191) 91 94-0
Fax (08191) 91 94-199
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12_2011
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Jacobs Professional
Nachhaltige Entwicklung
mit neuem Kapitel
it über 50.000 Tonnen war Kraft Foods 2010 zum wiederholten Mal der weltweit größte Abnehmer von Kaffee aus
nachhaltiger Erzeugung. Mehr als 50 Mio. Kilo-Packungen
Kaffeebohnen trugen im vergangenen Jahr das Rainforest AllianceNachhaltigkeitssiegel. Das entspricht einer Steigerung von mehr als
47 % gegenüber dem Vorjahr. Der Erfolgsgarant für das stetig wachsende Geschäft mit nachhaltig erzeugtem Spitzenkaffee ist vor allem
das breite Angebot von Jacobs Professional, dem Außer-HausHeißgetränke-Experten von Kraft Foods Deutschland. Getreu dem
Motto „Perfekter Kaffeegenuss hat einen Ursprung“ stammt bereits
über ein Viertel seines Kaffee-Absatzes aus zertifiziertem Anbau und
trägt das auffallende Siegel. Die für diesen Kaffee verwendeten
Bohnen werden sorgsam auf Farmen kultiviert, die die hohen sozialen, ökologischen und ökonomischen Standards der Rainforest
Alliance erfüllen. Insgesamt 15 Kaffeeprodukte für die Gastronomie,
Gemeinschaftsverpflegung und das Vending tragen bereits das
offizielle Siegel der Rainforest Alliance unter den Marken Jacobs und
Splendid.
M
Nachhaltig erzeugt und außerordentlich ergiebig
So hat Jacobs Professional unter seiner Marke Jacobs die Produktreihe Nachhaltige Entwicklung etabliert. Hierzu gehören der einfach dosierbare 60-g-Beutel sowie die beiden Ganze Bohne-Produkte Espresso und Café Crema 1.000 g. Ergänzt wird das Sortiment
durch den Mahlkaffee 800 g hochergiebig, der überall dort zum
Einsatz kommt, wo hohe Wirtschaftlichkeit ein Muss darstellt, z. B. in
der Patientenversorgung. Aber auch eine lösliche Variante 250 g
gehört zum Angebot und trägt zu dem mit sieben Produkten starken
Sortiment unter Jacobs Nachhaltige Entwicklung bei.
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Nachhaltig erzeugt und italienisch
Unter der Marke Splendid hält das Unternehmen einen Caffé Crema
sowie vier Espressi bereit und versüßt damit den italienischen
Kaffeegenuss mit 100 % Rainforest Alliance zertifiziertem Premiumkaffee. Geprägt von dem Know-how des kleinen Dorfes Andezeno im
Piemont, in dem der Kaffe geröstet wird, bringt Jacobs Professional
ein echtes Stück Italien in die Tasse – natürlich zu 100 % nachhaltig,
denn Jacobs Professional hat das gesamte Splendid-Portfolio auf
nachhaltige Entwicklung umgestellt.
Großprojekte für mehr Nachhaltigkeit
Jacobs Professional will auch weiterhin Kaffee aus nachhaltiger
Erzeugung immer mehr Menschen zugänglich machen und zu den
bereits bestehenden Kunden wie McDonald’s, Europa Park und Kentucky Fried Chicken verstärkt Neukunden für die Marken Jacobs und
Splendid gewinnen. Auch der Deutsche Bundestag in Berlin ist mit
seinem Restaurant und der Versorgung der Plenarsäle mit Jacobs
Nachhaltiger Entwicklung gestartet. In allen Segmenten gibt es noch
viel Potenzial für verantwortungsvollen Kaffeegenuss. Schließlich
setzt sich Kraft Foods das Ziel, bis zum Jahr 2015 die Bohnen für
alle Kaffeemarken in Europa aus nachhaltigem Anbau zu beziehen.
Kraft Foods Außer Haus Service
Tel. (0180) 333 34 40
(0,09 € pro Minute aus dem dt. Festnetz)
Fax (0421) 599 5726
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Jura
Qualität
auf die Spitze
getrieben
ie neue Super-Premium-Klasse bei Espresso-/Kaffee-Vollautomaten für den professionellen Bereich heißt Jura Giga X7
Professional. In vierjähriger Entwicklungszeit wurde der Vollautomat mit Attributen und neuen Technologien ausgestattet, die in
der professionellen Kaffeezubereitung ihresgleichen suchen. So
führen nahezu verschleißfreie Mahlwerke und der Einsatz der Feinschaumtechnologie zu höchster Genussperfektion. Wie Jura Gastro in
Grainau mitteilt, kommt die neue Giga X7 Professional überall dort
zum Einsatz, wo sich Kunden, Gäste und Mitarbeiter selbst mit
Kaffeespezialitäten bedienen. Jura vereint in dem Gerät Perfektion,
Präzision und Professionalität mit edlem puristischem Design. Und
damit auch der Service höchsten Ansprüchen gerecht wird, hat der
Spezialist für Großserien mit Giga Value Protection einen völlig neuen Servicegedanken entwickelt: „25 Monate oder 45.000 Tassen
sind einzigartig in der Branche“, erläutert Frank Göring, Geschäftsführer von Jura Gastro. „Das zeigt, wie viel Vertrauen wir selbst in
unsere neue Technologie setzen.“ Sollten wider Erwarten Reparaturen anfallen, so bleiben diese in den 25 Monaten kostenfrei, auch
Anfahrtskosten werden nicht berechnet. Zudem vereinbart ein Servicetechniker nach neun und 18 Monaten einen Termin, um vor Ort
ohne weitere Kosten für den Kunden eine Wartung durchzuführen.
D
Präzision in der Technologie
Mit der geballten Kraft von je zwei Keramikscheibenmahlwerken,
Heizsystemen, Pumpen und Fluidsystemen bereitet der Vollautomat
Kaffee- und Milchspezialitäten gleich zweifach zu. Dabei sorgt eine
spezielle Feinschaumtechnologie mit patentierter Feinschaumkammer für feinporigen Milchschaum von stabiler Konsistenz. Die Heizsysteme bereiten Powerheißwasser zu (0,5 l/Min., 30 l/Std.). Damit
entstehender Dampf und Wärme nicht im Vollautomaten kondensieren, übernimmt eine elektronisch gesteuerte „Klimaanlage“ –
äußerlich erkennbar an markant und edel geformten, verstellbaren
Venti Ports – automatisch die Ventilation. Durch die sich motorisch
öffnenden Lüftungslamellen wird die Abwärme nach außen geleitet.
Die zwei verschleißarmen Keramik-Scheibenmahlwerke arbeiten
extrem leise, garantieren einen optimalen, elektrisch regulierbaren
Mahlgrad, ein homogenes Mahlergebnis sowie eine kurze Mahldauer.
Dank der ausgeklügelten Energiesparmodi der Giga X7 lassen sich
zudem bis zu 40 % Strom einsparen. Die beiden Bohnenbehälter
können mit unterschiedlichen Kaffeesorten gefüllt und somit den
Gästen auf Knopfdruck individuelle Kaffeemischungen angeboten
werden. Darüber hinaus verfügt die Giga X7 Professional über je
zwei Hochleistungspumpen, Thermoblöcke und Flowmeter. Dank
dieser und durch vier separate Ausläufe wird z. B. Milchkaffee zubereitet, indem Kaffee und Milch gleichzeitig in die Tasse fließen (rund
80 Tassen/Std.). Zum Schluss krönt dank der elektronisch gesteuerten Luftmengenregelung ein Milchschäumchen das neue Getränk.
Professionalität im Service
Betreiber der neuen Giga X7 kommen in den Genuss der neuen Giga
Value Protection mit 25 Monaten Wartungskosten-Übernahme.
Damit bietet Jura Gastro seinen Kunden im Profibereich absolute
Kalkulationssicherheit. Dank einer breiten Palette an Peripheriegeräten wie Tassenwärmer, Milchkühler und Abrechnungssystemen sowie einem attraktiven Möbelsortiment lässt sich mit der Jura Giga X7
Professional zudem für jedes Einsatzgebiet eine individuell zugeschnittene Kaffee-Gesamtlösung zusammenstellen.
Tel. (08821) 966 73-0
Fax (08821) 966 73-71 00
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Kraft Foods
Philadelphia mit
MILKA revolutioniert
das süße Angebot
ines der unentbehrlichsten Multitalente
in der Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung heißt Philadelphia. Ob als süßes
Dessert oder cremige Torte, ob zum Kochen,
Garnieren, für Dips oder Füllungen – der
cremig-kühle Geschmack des Marktführers
ist ein Muss, wenn es ums Verwöhnen der
Gäste geht. Das Erfolgsprodukt Philadelphia
bietet beste Qualität und höchste Gelingsicherheit in jeder Großküche. Sein bewährt
guter Geschmack und die cremige Konsistenz
erleichtern es dem Profi, selbst anspruchsvollste Gästewünsche zu erfüllen.
E
Fantasievoll einsetzbar
Als Partner von Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung entwickelt Kraft Foods
Außer Haus Service ständig innovative und
leckere Rezeptvarianten für Philadelphia. In
der warmen Küche verfeinert Philadelphia
Saucen und gebundene Suppen, Kurzgebratenem gibt er den letzten Pfiff. Er eignet sich für
Aufläufe und zum Überbacken. Eine Frischkäse-Füllung macht Pasteten und Gemüse
zum lukullischen Erlebnis, und ein Frischkäse-Sandwich, gefüllt mit Gurke, Salat,
Schinken oder Hähnchenfleisch, stillt selbst
kräftigen Gästehunger. Als süßes Dessert
verführt Philadelphia mit frischen Früchten
jeden Genießer, süße oder pikante Zutaten
verwandeln ihn in leckere Dips. Beim Backen
ist Philadelphia ebenfalls ein idealer Partner.
Im Handumdrehen lassen sich köstliche Torten, Kuchen und Gebäcke zaubern. Doch auch
auf Brot kann Philadelphia abwechslungsreich eingesetzt werden, z. B. unter Konfitüre,
Honig, Früchten etc.
Tel. 0180/ 33 33 441 (0,09 €/ Minute
aus dem deutschen Festnetz, höchstens 0,42 €/ Min. aus Mobilfunknetzen)
Fax unter 0180/ 300 16 91
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Maßgeschneidert für die Großküche
Philadelphia wird im Außer-Haus-Bereich in zwei
Fettstufen angeboten: Doppelrahmstufe mit
rund 70 % und Balance mit 12 % Fett in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Neben der
Sortenvielfalt überzeugt der Marktführer die
Küchenprofis mit einer breiten Palette an
Packungsgrößen. Das Angebot reicht von der
16,67-g-Portionspackung für Buffet oder Tablett
über die 1,65-kg-Schale bis zum 10-kg-Eimer.
Senkrechtstarter Philadelphia mit Milka
Acht von zehn Deutschen frühstücken süß, und
immer mehr Menschen achten auf leichte Alternativen – Tatsachen, denen auch Gastronomie
und Gemeinschaftsverpflegung Rechnung tragen (müssen). Deshalb gibt es Philadelphia mit
Milka – das Erfolgsprodukt aus dem Einzelhandel – jetzt in der Portionspackung für’s Frühstücksbuffet oder die Tablettversorgung: Der
unbeschwerte Genuss mit 13,5 % Fett absolut
kommt ohne Konservierungsmittel aus, ist extra
streichzart und frisch im Geschmack. Die
einzigartige Kombination aus cremig-kühlem
Philadelphia und zartschmelzender Milka Schokolade ist zu 16,67 g praktisch und hygienisch
im typisch auffälligen, lila Design verpackt. Ab
Februar 2012 wird außerdem die 1,7-kg-Schale
Philadelphia mit Milka für raffinierte Desserts
und zum Backen erhältlich sein. Nähere Informationen zum Philadelphia-Sortiment und viele Rezepte gibt es über
folgende Kontakte:
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Küppersbusch
Palmarium
mit ausgezeichnetem Design
erdanlagen mit individuellem Charme liegen voll im Trend, da
diese den Ansprüchen des Workflow in modernen Küchen in
höchster Form gerecht werden. Küppersbusch bietet mit den
Palmarium Gourmetherden noch mehr: Das „Meisterstück“, so die
Übersetzung des lateinischen Namens Palmarium, kann äußerst
individuell vom Kunden konfiguriert werden. So finden alle benötigten
Geräte den passenden Platz im Arbeitsablauf der Küche. Auch ein
Induktionsfeld über einem Backofen stellt kein Hindernis dar. Es ergeben sich in der Zusammenstellung der Geräte aus combi-line 750
und premium-line 850 schier unendliche Kombinationsmöglichkeiten für die gewünschte Herdanlage, die optimal in Größe und Aussehen an die räumlichen Gegebenheiten angepasst werden kann.
H
Küchentechnik nach Maß
Innovative Gerätefunktionen, wie Einzel-Induktionsfelder, die unabhängig voneinander betrieben werden können, Durchreiche-Backöfen, Fritteusen mit Hebe- und Senkvorrichtung und Bratgeräte mit
der einzigartigen Duplex-Antihaft-Bratoberfläche, Klapp- und Aufsatzborde, Relings, Armaturen, Beleuchtung, Steckdosen, Abstellflächen für Salamander oder convect-air Piccolo Kombigarer können
hier vereint werden. Der individuell konfigurierte Zentralherd wird
von einer durchgehenden Hygiene-Oberplatte gekrönt.
Preisgekröntes Design
Wer ein solches Meisterstück besitzt, der möchte es natürlich auch
vorzeigen – und der Palmarium von Küppersbusch kann sich sehen
lassen. Dies bestätigen nun auch die internationalen Juroren des
red dot Design awards. Sie haben den Palmarium Gourmetherd als
erstes thermisches Gerät in der Großküche mit dem begehrten red
dot Design award 2011 ausgezeichnet. Der red dot Design award
ist der größte und renommierteste Designwettbewerb und zählte
im Jahr 2010 fast 14.000 Anmeldungen aus rund 68 Ländern. Der
Palmarium Gourmetherd punktete unter anderem mit einem Design,
das Akzente setzt und durch eine klare und konsequente Formgebung überzeugt. Es verbindet eine besondere Ästhetik mit der
vollständigen Erfüllung der Hygiene- und Ergonomieansprüche
offener Hotel- und Restaurantküchen.
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Macchiavalley
Modelle für jeden Bedarf
acchiavalley, Farchant bei Garmisch-Partenkirchen, treibt
ihre erfolgreiche Geschäftsentwicklung konsequent voran.
Die leistungsstarken Macchiavalley-Kaffee-Voll- und Halbautomaten haben sich sowohl in Deutschland als auch international
einen Stammplatz bei Fachhändlern, in der Hotellerie und Gastronomie gesichert. Aktuell startet das Unternehmen die Produktion seiner
hochwertigen Maschinen am neuen oberbayrischen Standort in
Farchant. Außerdem stehen zwei neue, leistungsfähige Vollautomaten-Modelle in den Startlöchern: Fuego und Cervino zeichnen sich
durch innovative, langlebige Brühgruppen, komfortable Bedienbarkeit und Touchscreens zusätzlich zum Tastenfeld aus. Mit sämtlichen seiner aktuellen Modelle hat sich Macchiavalley der umfassenden IQ-Coffee-Technology verschrieben, die Wirtschaftlichkeit,
Kaffeegenuss und den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen umfasst. In jeder Maschine steckt patentierte und optimierte
Technik für ideale Temperatur, optimalen Anpressdruck und individuelle Brühverfahren. Dazu kommen nachhaltige Energiespar- und
Wasserkonzepte sowie ein effizienter und kostengünstiger Service.
M
Gefragte Voll- und Halbautomaten im In- und Ausland
Macchiavalley ist eine der ersten Adressen, wenn es um leistungsstarke Kaffeesysteme mit hohem Tagesbedarf geht. Die Kaffeevollautomaten Zion Tasman und Denali entwickelten sich in den vergangenen Jahren zu Verkaufsschlagern: Mit einem Leistungsbereich
von wenigen Tassen bis zu mehreren tausend Bezügen pro Tag,
deckt Macchiavalley den Bedarf in der Gastronomie, Hotellerie und
Gemeinschaftsverpflegung sowie im Catering, Gewerbe und Büro
perfekt ab. Die neuen Modelle Cervino und Fuego sind robuste
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12_2011
Allroundtalente, die Kaffee-, Tee- und Schokospezialitäten auf
Knopfdruck liefern. Das Besondere an ihnen ist die massive
Macchiavalley-Brühgruppe mit lebenslanger Haltbarkeit, ein Komfortauslauf sowie ein Touchscreen für den SB-Bereich. Die neue
Denali im oberen Leistungsbereich bietet dazu neben den beliebten
Kaffeespezialitäten auch noch Glühwein und Jagatee.
Innovative, kompakte und edle Siebträgermaschinen
Neben dem starken Vollautomatenangebot lässt das MacchiavalleySortiment auch bei Siebträger-Espressomaschinen keine Wünsche
offen. Die Geräte sorgen bei Liebhabern der traditionellen Kaffeezubereitung für Aufsehen. Anfang 2011 hatte Macchiavalley sein
Portfolio um hochwertige Siebträger-Espressomaschinen für den
Profi-Einsatz sowie den Büro- und Haushaltsbereich erweitert und
das Portfolio des Traditionsunternehmens Reneka International,
Rosheim/Obernai, einem führenden französischen Hersteller von
Kaffee-Halbautomaten, übernommen. Die neuen Siebträgermaschinen sind technisch hochentwickelt, robust und zuverlässig, punkten
mit der innovativen Profi-Brühgruppen-Technologie AromaPerfect,
mit Zuverlässigkeit und intelligenter, energieoptimierter Anwendung.
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Meiko
ist die
sicherste Lösung
ls erster Spülautomatenhersteller der Welt orientiert sich Meiko
aus Offenburg zur Sicherstellung absoluter Hygiene bei allen
Reinigungsprozessen an einer Selbstkontrolle im Sinne von
Reinheitsgeboten. Das Unternehmen will damit seine Kompetenz für
Hygienesicherheit bei allen Reinigungsprozessen rund um das
professionelle Spülen derart dokumentieren, dass die durch MeikoMaschinen erreichten Reinigungsergebnisse über jeden Zweifel erhaben sind. Meiko kann sich bei seiner selbst auferlegten Verpflichtung
auf den Ursprung aller Reinheitsgebote berufen. Der besteht darin,
der Menschheit durch eine – nach heutigem Sprachgebrauch –
sichere Hygiene ihr Überleben überhaupt zu ermöglichen.
A
Reinheit über alle Maßen
Handeln nach einem Reinheitsgebot unterliegt – vor allem in
Deutschland – traditionsgemäß einer großen Verantwortung. Diese
definiert Meiko mit seinem Slogan „Die saubere Lösung“ auf dem
Markt gastronomischer Großverbraucher. Damit kollektiviert das
Unternehmen alle seine Leistungen unter einem Markendach. In
Abgrenzung zum Wettbewerb konnte gleichermaßen eine neue Kultur des Unterschieds eingeleitet werden. Der Gedanke, sich über den
Begriff und die Anwendung des Reinheitsgebotes eine Alleinstellung
zu sichern, ist parallel zur Entwicklung Branchen verändernder Innovationen einhergegangen. Sowohl der neue Durchlaufautomat mit
der Typenbezeichnung „M-iQ“ als auch die einzigartige Technologie der Umkehrosmose mit variablen Modulen für alle Maschinen
machen es möglich, den durch das Reinheitsgebot definierten Ansprüchen gerecht zu werden. Im Markt sorgt diese Serie seit ihrer
Einführung für Furore, denn sie hat bewiesen, dass es auch anders
geht: 30 % Betriebskostenersparnis, Verzicht auf einen Direktabluftanschluss, Flexibilität durch die modularen Bauweise, alles Neuheiten – ohne jeglichen Qualitätsverlust.
Marke mit Perspektive
Deutlich wird bei einer Analyse der Meiko-Initiative auch, dass die
mit der Marke verbundenen Botschaften von langer Dauer sein werden. Für die Geschäftsleitung des Unternehmens bedeutet das:
„Markenführung ist ein Arbeiten mit der Zeit und eine Sicherung des
technischen Vorsprungs durch die permanente Entwicklung von
Innovationen.“ Mit der Anwendung des Reinheitsgebotes soll die
Marke für jeden Anwender – nicht nur beim Spülen von Gläsern,
sondern bei jeglichem Reinigungsgut – erlebbar werden. Dahinter
stehen Aussagen:
Hygienesicherheit und Sauberkeit sind das „A“ und „O“ einer
erfolgreichen Spül-, Reinigungs- und Desinfektionstechnik.
쑺 Meiko-Technologie arbeitet immer sanft gegenüber Mensch, Natur
und Spülgut, ist aber hart gegen Schmutz und Verunreinigungen.
쑺 Die Meiko-Technologie hinterlässt im Zusammenspiel mit den
hauseigenen Reinigungs- und Hygieneprodukten keine Spuren
oder Rückstände.
쑺 Mit dem Umkehr-Osmose-Modulsystem „GiO“ wird stets reinstes
Wasser erzeugt, das selbst ein Nachpolieren von Gläsern überflüssig macht.
쑺
Wer sich mit solchen Aussagen auf ein Reinheitsgebot beruft, muss
sich seiner Sache sicher sein. Alle von Meiko produzierten Spül- und
Desinfektionsgeräte werden ohnehin im Sinne der für die Branche
gültigen Reinheitsgebote hergestellt und arbeiten nach ihnen
beim Anwender. Dies geschieht unter Berücksichtigung jener
DIN-Vorschriften, die die Funktion und Ergebnisse von Spülmaschinen regeln.
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Mex-Al
ex-Al aus Aachen bietet ein Gesamtsystem für die mexikanische Gastronomie und die verschiedenen Mischformen, die
sich daraus entwickelt haben (Tex-Mex, amerikanisch, mediterran). Die Grundlage bilden die bewährten Mais- und Weizenmehltortillas, verschiedene ganze oder gemahlene Chile-Gewürze sowie
diverse Salsas auf Basis von roten und grünen Tomaten. Indes ergänzt
auch eine große Palette an Convenience-Produkten, wie Burritos,
Tacos, Quesadillas, Enchiladas etc., das Portfolio.
M
Aus fernen Ländern
Ursprünglich indianisch-mexikanische Produkte wie Tomaten (tomatl),
Avocado (aguacatl) und Chilis (chili) sind heute Teil des weltweiten
Angebots. Im trockenen Hochland von Mexiko wurden aber auch
Produkte von Agaven und Kakteen in vielfältiger Art als Lebensmittel,
oft als „Überlebensmittel“, verarbeitet. Heute noch sind z. B. die Früchte
des Feigenkaktus (Tunas) und die jungen Blätter der Pflanze (Nopales)
ein beliebtes Lebensmittel. Der oft verwendete Name „Nopal“ für Kaktuspflanzen ist indianischen Ursprungs und setzt sich aus den NahuaWörtern „Nochtli“ (Kaktusfeige) und „Palli“ (flaches Objekt oder Blatt)
zusammen. Geerntet werden nur junge, zarte Kaktusblätter mitsamt
Stacheln, um länger frisch zu bleiben. Die Anbieter schälen die Blätter
vor Ort und entfernen die Stachelansätze, die das Blatt bedecken.
Exotische Convenience
Mex-Al bietet Nopales als Konserve im Glas, als Streifen in Salzlake
oder ganze Blätter mariniert an. Die Blätter oder Streifen werden oft in
mexikanischen Salaten oder im Rührei verwendet. Zum Angebot
gehört auch gefriergetrocknetes Nopalpulver, z. B. in Getränken
oder als Nahrungsergänzung bei der Diätplanung. Neu sind zwei
vegetarische Fertigprodukte mit einem Nopalanteil von 40 % – der
Nopalburger à 50 g und 100 g sowie die Nopal-Bisschen (Nopalbites). Die Hauptbestandteile der glutenfreien Produkte sind
Nopalwürfel und je 12 % Zwiebelwürfel, Maiskörner und geriebene frische Karotten. Eine fein abgestimmte Gewürzmischung
aus mexikanischen Chilies und Würzkräutern liefert einen leicht
pikanten, runden Geschmack. Vegetarische Bindemittel sorgen
für die nötige Bindung. Die Nopalprodukte sind tiefgefroren und
lassen sich in wenigen Minuten in der Fritteuse, Pfanne oder im
Konvektomaten braten – und schmecken
kalt und warm.
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Micros-Fidelio
Noch mehr Yield,
noch mehr Ertrag
– mit dem ersten
integrierten Revenue
Management System
m auf dem heutigen dynamischen und globalen Hotelmarkt
Erfolg zu haben, sollte man sich als Hotelier bewusst sein,
dass nur mit Unterstützung eines leistungsfähigen, agilen und
umfassendem Revenue-Managementsystems, dem richtigen Kunden die passenden Ressourcen zur rechten Zeit zum richtigen Preis
verkauft werden können. MICROS-Fidelio, IT-Profi in der Hospitality
Industry, bietet seinen OPERA-Kunden eine professionelle Lösung:
Das integrierte OPERA Revenue Management System. ORMS optimiert die Umsätze und die Zimmerauslastung, welche sich mit der
fixen und dennoch vergänglichen Ressource „Hotelzimmer“
erzielen. Jede Art von Preismanagement zielt darauf ab, den Nettoertrag eines Hotels durch die Vorhersage der Verfügbarkeiten zu
steigern. ORMS analysiert die historischen Daten und aktuellen
Buchungstrends, prognostiziert die potenzielle Nachfrage einer
Ressource und errechnet deren Wert. Die Datenverfügbarkeit in Echtzeit ermöglicht eine sofortige Optimierung durch ORMS – die verfügbaren Zimmerpreise werden je nach Belegung in die richtige
Richtung verändert.
U
Grundlagen des Revenue-Managements im Verkaufsablauf
ORMS ist vollständig in die OPERA-Applikation integriert. Das
System analysiert und versteht die Muster der Buchungsnachfrage
und reagiert automatisch mit Anpassungen der Forecasts und
Zimmerpreise mit dem Ziel, die Nachfrage zu maximieren. Die
Kalkulation der besten verfügbaren Preise erfolgt sofort. Der Versand
von Daten über eine Schnittstelle und das Warten auf eine Reaktion
und spätere Antwort eines externen Systems fällt komplett weg.
ORMS wurde als maßgeschneiderte Hotellösung, ohne ein länger
erforderliches Datensammeln, entwickelt: die Preisempfehlungen
basieren auf den vergangenen und zukünftigen Reservierungsdaten
des jeweiligen Hauses. Dies bedeutet, dass Hotels mit ORMS
eine bessere Auslastung und höhere Durchschnittsraten erzielen
können, was wiederum zu mehr RevPar (Umsatz pro verfügbarem
Zimmer) führt.
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Alle Vorteile im Überblick
쑺 Integration in das OPERA Property Management System, es wird keine
Schnittstelle benötigt. ORMS ist sofort nutzbar, da eine längere Datensammlung nicht erforderlich ist.
쑺 Datenzugriff in Echtzeit sorgt für blitzschnelle Optimierung. ORMS
setzt die verfügbaren Preise je nach Belegungssituation sofort herauf
oder herab.
쑺 Die konfigurierbare Alarm-Funktion ermöglicht dem Revenue Manager
den konstanten Überblick über kritische Forecast-Situationen. Die
mühsame manuelle Kontrolle fällt weg.
쑺 Gruppen können nach Bedarf
evaluiert werden; je nach
Verhalten der Gruppe kommen verschiedene Optimierungsmuster zum Einsatz.
쑺 Automatisierte Optimierung
erfolgt unter Berücksichtigung von Events oder Saisonzeiten, basierend auf realen
historischen Informationen.
쑺 Vier unterschiedliche Forecastmodelle: je nach Optimierungsbedarf wird das am
besten geeignete Modell angewandt.
쑺 Bei Integration von myfidelio ist mühelos eine sofortige Preisparität auf
allen Buchungskanälen zu erreichen.
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MKN
–
Die neue Welt des Kochens
it FlexiChef präsentierte MKN 2011 erstmalig auf der Host in
Mailand eine absolute Weltneuheit. Diese multifunktionale
Produktlinie setzt neue Maßstäbe in der Welt der ProfiKochtechnik – Es ist die neue Welt des Kochens!
M
Ein Quantensprung an Bedienkomfort
Vergleichbar mit TouchScreens modernster Smartphones und Tablet
Computer ermöglicht der Magic Pilot optimalen Bedienkomfort
durch intuitive Gesten wie Tippen, Streichen und Bewegen. Der
große 8-Zoll-Bildschirm sorgt mit seinen brillanten Farben für einen
exzellenten Blickwinkel von allen Seiten und ist gleichzeitig außerordentlich robust.
Flexibilität zum Anfassen mit
Die komplette FlexiChef Produktfamilie setzt durch ihre verschiedenen Ausführungen und Größen neue Maßstäbe an Flexibilität. Beim
FlexiChef Team können mit nur einem Bedienpanel zwei Geräte in
individuellen Größen- & Tiefenkombinationen miteinander kombiniert werden. Dies ermöglicht eine besonders hohe Flexibilität um
auf die räumlichen Gegebenheiten und Kundenwünsche einzugehen.
Neues Zeitalter
SpaceClean ist das erste automatische Reinigungssystem seiner
Geräteklasse und somit die ultimative Revolution in Bezug auf
Zeitersparnis und Arbeitserleichterung. Mit SpaceClean setzt der
neue FlexiChef einen Meilenstein in der Küchenhygiene.
Sensationell schnell mit
„Time is money“ ist eine der häufigsten Aussagen von Küchenleitern
in aller Welt. FlexiChef fasziniert durch sein kraftvolles Geschwindigkeitskonzept. Die High Speed Innovation ist geprägt von hervorragenden Produktionszeiten, eindrucksvollen Druckabbauzeiten und
anderen überzeugenden Funktionen wie das sensationell schnelle
Befüllen und Entleeren des Tiegels.
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Ostfriesische Teegesellschaft
Qualität
sehen und genießen
it seinem innovativen Pyramidenkonzept schafft Meßmer ProfiLine
eine große Bühne für losen Tee. Der
Seevetaler Tee-Experte verbindet wertvolle Ingredienzen mit edler Präsentation in moderner Optik zu
einer gelungenen Teeinszenierung. Transparente Sachets
in Pyramidenform, die von blau-goldenen, halbtransparenten Kuverts umhüllt sind, machen die hochwertigen
Rezepturbestandteile sichtbar. Unter dem Motto „Qualität
sehen und genießen“ verfügen Gastronomie und Hotellerie
damit über eine Möglichkeit, losen Tee portioniert für die
M
Mit allen Sinnen genießen
쑺 Schwarze aromatisierte Tees: Darjeeling Sikkim First Flush
mit intensiv-blumigen Geschmack und hell-goldgelber Farbe,
Earl Grey „Blue“ mit Bergamottearoma veredelt und durch
blaue Kornblumenblüten optisch akzentuiert, Superior Assam
TGFOP aus Blättern der Teegärten „Halmari“ und „Mangalam“.
쑺 aromatisierte Grüne Tees: Grüntee „Jasmin“ mit blumig duftenden Jasminblüten, Grüntee „Lung Ching“ mit zart und leicht
süßem Geschmack und von leuchtend gelber Farbe, Gunpowder „Mint“ mit Grüntee aus China und Nana Minze aus Nordafrika für eine minzig-herbe Geschmacksexplosion, Jade
Oolong mit durch Fermentation leicht blumigem Geschmack
nach reifem Pfirsich sowie jadegrüner Farbe, Sencha „ZitroneMalve“ mit herb und zart süßer Note, verfeinert durch spritzige
Zitrone, exotisches Lemongras und Malvenblüten.
쑺 aromatisierte Kräutertees: Kamillo mit leichter Kamillennote,
die sich mit der Orangenfrucht verbindet, Nana Minze –
Pfefferminze, eine Komposition verschiedener Minzsorten mit
ätherischen Ölen, Roiboos „Vanille-Sahne“ mit edler Vanille
und vollmundigem Sahnearoma.
쑺 aromatisierter Früchtetee: Hibiskus-Cranberry mit einer
kraftvoll, fruchtigen Kombination aus Cranberry, Apfel, Orangen
und Hibiskus.
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Tasse ansprechend und aufmerksamkeitsstark zu präsentieren. Das Pyramidenkonzept von
Meßmer ProfiLine verbindet gelungene
Inszenierung, Produkterlebnis, höchste
Qualität, Wirtschaftlichkeit und Convenience
in einem Sortiment.
Außergewöhnliche Zutatenkombinationen und
ausgewählte Rohwaren sehen im neuen PyramidenSortiment von Meßmer appetitlich und ansprechend
aus. Die moderne Verpackung signalisiert ebenfalls Teegenuss auf hohem Niveau. Klassiker mit dem gewissen
Etwas sind in der Pyramide ebenso zu finden wie Teeraritäten
ausgesuchter Anbaugebiete. Klassische Kräuter, besondere Früchte
und Blüten wie Jasmin, Orange und Vanille verzaubern die Sinne und
setzen optisch Akzente. Insgesamt zwölf Sorten von klassisch bis
exklusiv versprechen höchste Qualität und erfüllen jeden Gästewunsch: „Kamillo“ ist eine moderne Inszenierung aus Kamille,
Minze, Orange und Lemongras mit leuchtend goldgelber Tassenfarbe. Charakteristisch für diesen Tee ist die leicht aromatische Kamillennote, die sich mit der Fruchtigkeit der Orange verbindet. Oder
Darjeeling Sikkim First Flush: Feinste Blätter aus der ersten Ernte
ausgewählter Teegärten Darjeelings und dem königlichen Teegarten
„Temi“ – dem einzigen Garten im nordindischen Bundesstaat Sikkim
– garantieren intensiv-blumigen Geschmack und eine hell goldgelbe
Farbe in der Tasse.
Um das Pyramidenkonzept den Gästen exklusiv und angenehm
anders vorstellen zu können, bietet Meßmer ProfiLine individuell
zugeschnittene Servicematerialien an. Die Verkaufseinheit des neuen Sortiments „Pyramide von Meßmer ProfiLine“, das aus zwölf
Sorten besteht, umfasst einen 100er Karton/Sorte.
Meßmer ProfiLine, Tel. (04105) 504-0
[email protected] • www.messmer.de
oder über Meßmer-Vertriebspartner
Jacobs Professional: (0180) 333 34 40
(0.09 €/Min.)
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Powerlux
Kompetenz
im Doppelpack
gal ob kalte oder warme Zutaten, ob flüssig, halbflüssig oder
Paté-artig – vor dem Multifunktionsgerät HotmixPRO Gastro macht
keine Speisenkomponente halt. Ausgestattet mit speziellen Schneidblättern und einem luftgekühltem 1500 WMotor kann der HotmixPRO Gastro mit seinen
20 Funktionen innerhalb kürzester Zeit alles hacken,
pürieren, verflüssigen und mixen. Bis zu 2 l finden dabei in der Edelstahlschüssel Platz. Ergänzt werden diese Eigenschaften durch sein
Heizsystem, das alle warme Speisen zwischen 25°C und 190°C zubereiten und aber dabei gleichzeitig auf verschiedenen Geschwindigkeitsstufen mixen kann. Bei einer Geschwindigkeit von 12.500 rpm
werden Verarbeitungszeiten deutlich verringert, ohne die Qualität des
Produkts zu mindern. Alle Zutaten werden einfach in die Schüssel
gegeben und mittels der präzisen Temperaturregelung sowie des
Rezeptspeichers ganz simpel, wie von allein zubereitet – während
das Display die Ingredienzien schrittweise anzeigt, vermischt das
Gerät diese automatisch und gleichmäßig. Dank der zahlreichen
Programme und dem Rezeptspeicher der auf seiner SD-Karte für
über 150 verschiedene Zubereitungsarten Platz bietet, eignet sich
der HotmixPRO Gastro ideal für Karamellisieren, Kochen, Rösten und
Glacieren, Quirlen, Pasteurisieren, Reduzieren, Klären, Warmhalten.
Die TWIN Version des HotmixPRO Gastro erlaubt die Zubereitung von
noch größeren Mengen oder aber auch von zwei verschiedenen Rezepten in den zwei getrennt gesteuerten Schüsseln gleichzeitig. Dieses Gerät ist somit ideal für Resorts, Hotels, große Restaurants etc.
E
Konkurrenzlos Kreativ
100 % natürlicher, frischer Geschmack, volle Aromaentfaltung, beste
Qualität für gesundheits- und figurbewussten Genuss gewährleistet
der Pacojet, der exklusiv im Vertrieb von Powerlux, Icking-Dorfen,
erhältlich ist und von mehr als 36.000 Berufsköchen aus der
gehobenen Gastronomie, Bars, Kantinen, Bistros, Kliniken,
Reha-Zentren und Wellnesseinrichtungen bei der Zubereitung
von Speiseeis, Sorbets, süßen und pikanten Mousses,
Terrinen und Farcen sowie von Suppen-, Saucen- und
Kräuterkonzentraten verwendet wird. Er verarbeitet tiefgefrorene Rezepte aus frischen, rohen Zutaten zu einer
homogenen und cremigen Konsistenz, ohne diese aufzutauen. Die wesentlichen Bestandteile des Pacojet sind die
eigentliche Maschine, ein von Hand gegossenes „Pacossiermesser“ und eine beliebige Anzahl 1-l-Becher aus Edelstahl. Statt
die Zutaten vorab mühsam zu pürieren, gibt man diese einfach in
den Becher und anschließend für 24 Stunden in den
Gefrierschrank. Wenn es Zeit wird, das Sorbet herzustellen, wird der gefrorene Inhalt „pacossiert“:
Der Anwender bringt den Becher am Pacojet an
und wählt die Zahl der gewünschten Portionen. Das Hochgeschwindigkeitsmesser
fräst auf Knopfdruck mit
2.000 Umdrehungen
pro Minute in Sekundenschnelle von
dem Inhalt so viel
herunter, wie
für eine Portion
benötigt wird.
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Primavera
Duftes Marketing
o es gut duftet, verweilen wir gerne ein wenig länger. Auch
die Geschäftswelt entdeckt zunehmend den olfaktorsichen
Sinn (Geruchssinn), um ihre Marketingstrategien zu verfeinern sowie Produkte und Events in Szene zu setzen. Jedoch ist
gerade in diesem Segment Vorsicht geboten: Mit billigen synthetischen Duftstoffen werden Kunden im wahrsten Sinne des Wortes
„an der Nase herumgeführt“ und mit bedenklichen Qualitäten
unkontrolliert eingenebelt. Seriöse Beduftungsobjekte erfordern
neben Top-Qualität bezüglich der verwendeten Essenzen insbesondere Fingerspitzengefühl für die jeweiligen Bedürfnisse der Kunden.
Die vielfältigen Mechanismen, die bei Raumbeduftungsprojekten ineinandergreifen, müssen diesem daher umfassend erläutert werden.
Gerade die Duftstoffe und deren Dosierung sind es, die ein Beduftungsprojekt zu einem
gesundheitsbedenklichen
und kontraproduktiven
Schnellschuss verkommen lassen können, oder
aber uns ein nachweisliches Wohlfühlambiente
bescheren – und letztlich
das bewirken, was der
Kunde ohnehin voraussetzt: „Dank Top-Duft in
guter Erinnerung bleiben!“
W
und zählt namhafte Kunden wie die BMW Group und Lufthansa zu
seinem Kundenstamm, die mithilfe von Duftmarketing-Aktivitäten ihr
Branding unterstreichen. Diese Unternehmen haben erkannt, dass
dies nur optimal gelingt, wenn 100 % naturreine Rohstoffe zum Einsatz kommen, deren Wirkung auch im Hinblick auf das Zusammenspiel mit anderen Essenzen sorgfältig geprüft wird.
100 % naturrein
Die einzelnen ätherischen Öle bezieht das Unternehmen von seiner
Partnerfirma Primavera Life, Marktführer im Bereich 100 % naturreiner ätherischer Öle. Es werden Rezepturen kreiert, die von beruhigend-entspannend über motivierend-belebend bis hin zu antibakteriell und Raumduft verbessernd wirken. Auch individuelle Duftentwicklungen sind möglich. Hinsichtlich der technischen Ausbringung
bietet Primavera Proair unter dem Label Arotec eine Geräteserie, die
mit kalter Feinstvernebelung arbeitet. Eine individuelle Programmierung ermöglicht es, auf Faktoren wie Fläche und Raumbedingungen
einzugehen, um die Duftintensität festzulegen. Dabei gilt die Regel:
weniger ist mehr. Ob als variables Standgerät oder über die Klima-/
Lüftungsanlage – mit Arotec lassen sich Raumbeduftungsaktivitäten
maßschneidern. Das neue Gerät Arotec2 arbeitet mit einer Kartusche, die dank feinster Kaltzerstäubung die naturreinen Öle in den
Raum freisetzt. Die Wartung ist völlig unkompliziert. Somit kann eine
Aromatisierung von Räumen zu einem wichtigen Tool im MarketingMix avancieren, wenn es sensibel und professionell umgesetzt wird.
Pionierarbeit
Primavera Proair (ehemals Aromata International) aus Oy-Mittelberg
leistet seit vielen Jahren
Pionier- und Konzeptarbeit in der professionellen Raumbeduftung
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Servomat Steigler
Cino iC –
der intelligente
CoffeeShop
Traditionell und professionell
Cino iC „pronto“
Cino iC „profi“ mit dem neuen Variflex-Brüher (6-9 g für traditionelle
Spezialitäten, 10-14 g für Trend und CoffeeShop-Spezialitäten)
bietet ebenfalls die Direktwahl, jedoch in Kombination mit den zwei
Vorwahlen, „BigCup“ und „extra stark“. Somit erhöht sich die Wahlmöglichkeit auf 24! „Profi“ verfügt außerdem über Lattino, dem
Milchaufschäummodul outside (mit Frischmilch) – ideal für Hotellerie und Gastronomie! iC profi ist ab Frühjahr 2012 lieferbar – in
aktuellem „deep black“.
infacher zu bedienen als ein Haushaltsvollautomat, jedoch mit
Profitechnik zu einem unglaublich attraktiven Preis! Zwei neue
Modelle für unterschiedlichste Anforderungen wurden ins
Table-Top-Programm von Servomat Steigler aufgenommen. Mit dem
Know-how für Kaffeespezialitäten-Automaten des Weltmarktführers
Rheavendors, entwickelte Servomat Steigler ein völlig neues,
kompaktes Konzept für den Bedarf schon ab 15 Tassen.
E
Flexibel, mobil, schnell
Trendy und professionell – Cino iC „pronto“ mit Wassertank (FW
optional), acht Direktwahlmöglichkeiten mit traditionellen Getränkegrößen (130, 150 und 180 m3) sind als Standard frei wählbar. Aufstellen, auffüllen, schon in 20 Minuten genießen – pronto! Pronto
steht für flexibel, mobil und schnell – heute hier, morgen dort. Mit
einer „Roll-Bar“ und einer Steckdose ist er der mobilste CoffeeShop,
den es gibt!
Die neuen Modelle sind intelligent in der Technik, einfach und flexibel im Service. Die Front ist beleuchtet, das Reinigungsprogramm
läuft automatisch im einstellbaren Turnus, auch bargeldlose Zahlung
und Flashcard-Technologie sind möglich.
Garantierte Schaumträume
Ein Traum ist der cremige Schaum, der bei jedem
Cappuccino, MoccaCino, Choco gelingt, denn das seit
1989 patentierte SpeedMix (Milch- und ChocomixSystem) vereinfacht und reduziert den Aufwand des Milchschäumens auf ein Minimum. Jede Spezialität gelingt, jedem, immer – auf
Knopfdruck! Konstant köstlich und sicher, Tasse für Tasse. Die professionelle Lösung für ständige Verfügbarkeit, einfachste Bedienung
und minimierter Reinigungsaufwand. Speziell für Bereiche der
Selbstbedienung, wie Büro, Wartezonen, Pausenräume etc. ist diese
Version top! Der XL-Milchtopping-Container reicht für 50 Cappuccini.
iC pronto ist in attraktivem „snow white“ erhältlich, denn Weiß ist
das neue Schwarz! Perfekter Kaffeegenuss, Image und Lifestyle!
Cino iC „profi“
Tel. (07348) 95 66-0
Fax (07348) 95 66-22
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Sys Systemfiltration
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ereits seit über 10 Jahren gehört VITO Frittierölfilter zur Standardausstattung in der Gastronomie. Dieses innovative
Produkt wurde in 2011 mit dem Gulfood Award aus über 150
Bewerbungen von einer Fachjury ausgewählt. Zusätzlich gewann
VITO den Technik-Award 2010 der Euro-Toques!
Ebenso werden sowohl der Reinigungsaufwand, als auch die Personalkosten und die Lagerkosten durch kleinere Bestellmengen
beim Ölkauf reduziert. Durchschnittlich spart das bis zu 50 % der
Ölkosten, bei gleichzeitig optimaler Qualität der frittierten Produkte.
Filtern für 50 % Kostenersparnis
VITO 30 ist das derzeit gängigste Modell in Deutschland. Es eignet
sich für Fritteusebecken in Restaurants und Gasthöfen mit einem
Fassungsvolumen von 10 bis 12 l. Seine beiden größeren Brüder
VITO 50 und VITO 80 reinigen hingegen das Öl von Backautomaten
in Fast-Food-Ketten und Gemeinschaftsverpflegungsbetrieben.
Zunehmend wird VITO in den letzten Jahren auch zur Standardausstattung in Metzgereibetrieben. Als ideale Ergänzung zur Filtration bietet SYS Systemfiltration den VITO Oiltester zur Bestimmung
der Frittierölqualität, sodass keine unnötigen Kosten durch zu frühen
Frittierölwechsel entstehen. Mit dem neuen Auslesegerät VITO Data
Reader zur Überprüfung der VITO-Filtergeräte kann eine einfache
und schnelle Fehlerdiagnose durchgeführt werden. Zudem zeigt der
Reader die absolvierten Zyklen und die eingestellte Zykluszeit an,
sodass für den Küchenchef gut nachvollziehbar ist, wie viele
Ölwechsel vorgenommen wurden. Auch die Gesamtnutzungsdauer
und die maximale Temperatur der Motoreinheit kann ausgelesen
werden.
B
VITO filtert das Frittieröl automatisch in weniger als fünf Minuten und
hält es so in optimalem Zustand. Die frittierten Speisen behalten
ihren unverfälschten Geschmack, wobei die Handhabung denkbar
einfach ist: Der VITO Frittierölfilter wird in das heiße Öl gestellt und
eingeschaltet. Nach weniger als fünf Minuten ist das Öl sauber. Die
Lebenszeit des Öls kann somit nicht nur verdoppelt werden, auch
die Kostenersparnis beträgt bis zu 50 %. Das
spart schnell Geld, denn der Ölverbrauch sinkt,
da das Öl seltener gewechselt werden muss.
Praktische Ergänzungen
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Tulip Food Service
Ei nf a ch
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n
zum Schlemme
leisch-Convenience, noch vor wenigen Jahren fast ausschließlich in großen Kantinen und Mensen im Einsatz, liegt heute in
der gesamten Gemeinschaftsverpflegung absolut im Trend.
Eine Marke, die diese Entwicklung nachhaltig mit geprägt hat, ist
Tulip Food Service.
F
Rindergulasch mit Sauce: Auftauen, erwärmen,
schlemmen!
Tulip Foodservice hat
sein Angebot an Fleischspezialitäten in Premiumqualität um das beliebte
Gericht Rindergulasch erweitert. Eine Mahlzeit, die
neben Sauerbraten und
Rouladen zu den Rennern
in der Außer-Haus-Verpflegung zählt. Das Rindergulasch von Tulip ist
nach klassischer Rezeptur, mit Paprika und viel Sauce zubereitet. So richtig zum Schlemmen. Hergestellt aus zartem Rindfleisch, abgeschmeckt mit Zwiebeln und Paprika, ist den Köchen von Tulip Foodservice ein leckeres
Gulasch gelungen, das schnell serviert und noch schneller verzehrt
ist. Ganz ohne Zusatzstoffe, mit extra viel Fleisch und würziger Sauce. Das tiefgefrorene Produkt wird in zwei Schalen zu je 3 kg angeboten. Da es nach dem Auftauen bis zu fünf Tage im Kühlschrank
gelagert werden kann, ist es auch leicht individuell zu portionieren,
zum Beispiel im Rahmen der Seniorenverpflegung.
Wie hausgemacht
Sie hat Tradition und bei Tulip jetzt eine verbesserte Rezeptur: Die
Rinderroulade! Zartes und bestes Rindfleisch mit einer Füllung aus
Speck, Gurken und Zwiebeln – mit Senf bestrichen und feinen Gewürzen nach Hausfrauenart zubereitet. Die Rindfleischspezialität ist
fertig gegart und mit Saucenfond tiefgefroren.
Noch mehr vom
Rind
Für die Erfüllung der
aktuellen Verbraucherwünsche nach regionalen
Spezialitäten bietet sich
der Sauerbraten von Tulip
an, denn hier kommt
bestes Rindfleisch aus
der Unterschale zum
Einsatz. Unter den höchsten Qualitätsanforderungen schonend verarbeitet
und bereits fertig gegart, anschließend komplett mit Saucenfond
tiefgefroren, ist diese Spezialität im Handumdrehen servierfertig.
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Fax (0431) 674-071
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UBENA
Eine würzige
Entwicklung
it mehr als 200 Gewürzen – darunter auch
Würzpasten und gefriergetrocknete Kräuter – gilt UBENA als Garant für schonend
verarbeitete Premiumgewürze. Die Wurzeln der
Marke reichen bis ins Jahr 1923 zurück, als das
Gewürzhaus Runkel & Frischen von Bremen aus
begann, die erlesenen Produkte bei Erzeugern
rund um den Globus einzukaufen. Seit Oktober
2000 ist Ubena Teil der global agierenden
FUCHS-Gruppe. Von deren hohen Qualitätsstandards und vom Zugang zu authentischen
Rezepturen, Rohwaren und Spezialitäten aus
allen Teilen der Welt profitiert die Marke UBENA
und entwickelt sich auch auf
Produktebene stets weiter.
M
Viva Laya: „Würzen ohne Salz“
heißt es seit Kurzem im UBENA-Sortiment: Mit den Viva Laya Gewürzzubereitungen lassen sich Gerichte
auf gesunde Weise würzen – ganz
ohne Salz und Geschmacksverstärker. Viva Laya ist in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich: Viva Laya „Kräuter“, Viva
Laya „Fein & Mild” und Viva Laya
„Pikant”.
Argentina Steakwürzer: Passend zur Grillsaison
2011 hat UBENA den Argentina Steakwürzer auf den
Markt gebracht. Das Gewürzsalz unterstreicht den
leckeren Grillgeschmack von Steaks, Koteletts und
Co. und wertet diesen herzhaft auf.
kenprofil und die Produktreihen. Diese werden zukünftig deutlich
voneinander abgegrenzt. So teilen sich die UBENA Streudosen in drei
Farbcodes auf: Das umfangreiche Basissortiment an Gewürzen,
Kräutern und Mischungen ist an seiner grünen Farbgebung erkennbar. Taufrisches Blau steht für die Produktreihe der gefriergetrockneten Kräuter und die UBENA Premiumlinie sticht durch ihre schwarzgoldene Farbgebung hervor. Zarte Goldlinien bei allen Farbcodes
unterstreichen den Premiumcharakter des gesamten Sortiments. In
Zukunft will UBENA seine traditionell große Saucenkompetenz neu
beleben – mit speziell für den GV-Markt entwickelten Produkten.
Steakpfeffer Texas: Gleichzeitig wurde die UBENA
Premium Range mit Steakpfeffer Texas erweitert.
Mit einem hohen Anteil an Kräutern eignet sich die
Gewürzzubereitung hervorragend zum Verfeinern von
Saucen sowie Fisch- und Fleischgerichten und kann
nach Belieben zugefügt werden.
UBENA wird süß und zeigt ein neues Gesicht:
UBENA kommt in drei exotischen Würzmischungen
daher: Chili-Schoko, Ingwer-Orange und Rum-Karibik
überzeugen in außergewöhnlich leckerer Zusammenstellung. Ihre Mission: Revolution – sowohl im
Dessertbereich als auch bei den Hauptspeisen. Sommerliche Fruchtshakes, Fisch, Fleisch, Gemüse, Desserts – die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Fühlbare Frische, Exklusivität und Leichtigkeit – der neue
Look der UBENA Streudosen steht für das klare Mar-
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Fax (05421) 309-222
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