Klinische Psychologie une Psychotherapie des Alters

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Vorwort
Durch die demographische Entwicklung rücken vermehrt Fragestellungen der Klinischen Psychologie in den Blick von alten
Menschen, ihren Angehörigen sowie Ärzten, Psychologen, Sozialpädagogen und professionell Pflegenden. Etwa 25 % der
Menschen über 65 Jahren leiden an einer psychischen Störung.
Diese Prävalenz (Auftretenshäufigkeit) ist nicht höher als in anderen Altersgruppen, allerdings spielen bei alten Menschen demenzielle Erkrankungen eine herausragende Rolle, die bei Jüngeren kaum auftreten.
Im ersten Teil des Buches werden die gerontologischen
Grundlagen der Klinischen Psychologie des Alterns und die
häufigsten psychischen Störungen dargestellt. Im zweiten Teil
werden zwei Psychotherapieschulen eingehend beschrieben, die
psychodynamischen Verfahren und die kognitiv-behaviorale
Verhaltenstherapie. Wir beschränken uns auf diese Psychotherapieformen, weil ihre Wirksamkeit gut belegt ist und sie deswegen von den Krankenkassen bezahlt werden.
Psychische Störungen werden bei alten Menschen in der Primärversorgung vielfach nicht richtig diagnostiziert und behandelt. Bestenfalls werden Psychopharmaka verordnet, obwohl die
Effektivität von Psychotherapie auch bei alten Menschen mittlerweile gut dokumentiert ist. Die Autorinnen und der Autor
dieses Buches sind alle approbierte Psychologische Psychotherapeuten, die erfolgreich mit älteren Patienten gearbeitet haben.
Wir wünschen uns, dass alte Menschen vermehrt ihren Weg in
psychotherapeutische Behandlung finden werden, und hoffen,
mit diesem Buch einem breiten Leserkreis entsprechende Behandlungsmöglichkeiten nahezubringen.
Bedanken möchten wir uns bei Dipl.-Psych. Sonja Heidenblut, Dipl.-Psych. Ilga Opterbeck, Katy Schleicher und Denise
Stein für ihre sorgfältige Unterstützung bei der Erstellung des
Literaturverzeichnisses. Einen besonderen Dank schulde ich
© 2009 W. Kohlhammer, Stuttgart
Vorwort
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Vorwort
(SZ) Dipl.-Psych. Ingrid Heimbach für ihre außerordentlich engagierte Hilfe bei der Manuskripterstellung. Danken möchten
wir auch Frau Reutter, Frau Merkel und Herrn Dr. Poensgen
vom Kohlhammer Verlag, die geduldig, beruhigend und konstruktiv die Entstehung dieses Buches begleitet haben.
© 2009 W. Kohlhammer, Stuttgart
Siegen, Marburg und Jena im September 2009
Susanne Zank, Meinolf Peters und Gabriele Wilz
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