Faktencheck

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Faktencheck
Harnwege
Was passiert, wenn man zu lange nicht auf die Toilette geht – kann die Blase dann platzen?
Kann das Sitzen auf kaltem Untergrund wirklich Harnwegsinfekte verursachen – und stimmt es,
dass gründliche Intimhygiene vorbeugend wirkt?
Der Faktencheck Harnwege: Was ist dran an den gängigen Vorurteilen rund um Anatomie und
Krankheiten der Harnwege? Welche Aspekte entsprechen der Wahrheit – und was gehört ins
Reich der Mythen? Wir klären auf.
1. Frauen haben häufiger
eine Blasenentzündung als
Männer.
-----------------------Das stimmt. Grund dafür ist die kürzere
Harnröhre bei Frauen – sie misst mit 4
cm nur etwa ein Fünftel von der Harnröhre des Mannes. Blasenentzündungen
werden fast immer durch E.-coli-Bakterien ausgelöst, die eigentlich im Darm
vorkommen. Sie können jedoch auch
durch die Harnröhre in die Blase geraten
und dort die Entzündung verursachen.
2. Das Sitzen auf kaltem Untergrund verursacht Blasenentzündungen.
-----------------------Einen direkten Zusammenhang gibt es
zwar nicht – allerdings einen indirekten. Bei Unterkühlung werden
die entsprechenden Körperpartien schlechter
durchblutet. Die
lokale Abwehr
ist dadurch geschwächt und
die Erreger haben ein leichtes Spiel. Wer
Unterleib und
Füße
warm
hält, verringert
also das Infektionsrisiko – deswegen sollte
auch nasse Badebekleidung nach dem
Schwimmen sofort gewechselt werden.
3. Geschlechtsverkehr kann
die Entstehung von Infekten
fördern.
-----------------------Ausgerechnet
die
sprichwörtlich
schönste Nebensache der Welt soll für
schmerzhafte Entzündungen verantwortlich sein? Leider ist dies wirklich
der Fall – man spricht dann auch von
der Honeymoon-Cystitis. Beim Geschlechtsverkehr wird der Ausgang der
Harnröhre mechanisch gereizt – außerdem können die E.-coli-Bakterien
verteilt werden und aus der Analregion
in die Harnwege geraten. Zusätzlich
begünstigen einige Verhütungsmittel wie Spermizide das Infektionsrisiko. Der einfache Tipp, direkt nach dem
Geschlechtsverkehr auf die Toilette zu
gehen, um potenzielle Erreger aus den
Harnwegen hinauszuspülen, kann der
schmerzhaften Entzündung vorbeugen.
4. Kann die Blase platzen?
-----------------------Jeder kennt diese Situation: Die Blase
drückt schon seit geraumer Zeit, doch
es ist keine Toilette in Sicht. Da drängt
sich eine Frage förmlich auf: Was passiert, wenn die Blase zu voll wird? Kann
sie platzen? Dass dies wirklich passieren
kann, ist ein Mythos: Ist das Fassungsvermögen der Harnblase erschöpft
(meist bei 1-1,5 Litern Flüssigkeit), dann
wird sie sich einfach selbst entleeren.
Das ist dann zwar unangenehm, aber
nicht gefährlich. Dennoch gibt es auch
– allerdings äußerst seltene – Fälle von
„Blasenrupturen“. Dazu kann es kommen, wenn auf die ohnehin schon volle
Harnblase starke Kräfte von außen einwirken, etwa bei einem Auffahrunfall.
5. Die Blase muss „trainiert“
werden, damit man nicht
mehr so häufig zur Toilette
muss.
-----------------------Wer von einem Tag auf
den anderen deutlich
häufiger zur Toilette
muss, sollte auf keinen Fall versuchen,
das Fassungsvermögen der Blase zu steigern, indem Urin zurückgehalten wird.
Im schlimmsten Fall
begünstigt das eine
Blasenentzündung,
da Bakterien nicht
rechtzeitig hinausgespült werden.
Grundsätzlich ist häufiger Harndrang
ohne erkennbare Ursache ein Fall für
den Arzt – womöglich ist eine Reizblase
ursächlich dafür.
6. Ein Urologe ist ein Arzt
für Männer.
-----------------------Dieses Vorurteil hält sich hartnäckig,
entspricht jedoch nicht der Wahrheit.
Ein Urologe ist ein Facharzt für Erkran-
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kungen der Harnwege, also Nieren,
Harnleiter, Harnblase und Harnröhre –
und zwar bei Männern gleichermaßen
wie bei Frauen.
7. Gründliche Intimhygiene
kann Harnwegsinfekten vorbeugen.
-----------------------Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall –
übertriebene Intimhygiene kann die
Entstehung von Infekten sogar begünstigen. Viele Frauen verwenden
normales Duschgel oder Seife für die
Reinigung des Intimbereichs. Dieses
kann jedoch die Vaginalflora zerstören:
Die empfindlichen Schleimhäute trocknen aus und werden weniger widerstandsfähig. Wer nicht darauf verzichten möchte, kann ein mildes Waschgel
speziell für den Intimbereich verwenden. Noch besser ist die Reinigung ausschließlich mit warmem Wasser.
8. Gegen Blasenentzündungen helfen nur Antibiotika.
-----------------------Die Annahme, dass nur Antibiotika
gegen einen akuten, unkomplizierten
Harnwegsinfekt wirken, ist (selbst unter
Ärzten) weit verbreitet. Diese können
den Infekt zwar zum Abklingen bringen,
Kontakt:
Rothenburg & Partner
Medienservice GmbH
Friesenweg 5 f
22763 Hamburg
rufen jedoch nicht selten auch Nebenwirkungen hervor. Außerdem bekämpfen Antibiotika nicht nur die Krankheitserreger, sondern greifen auch viele
„gute“ Bakterien an, die beispielsweise
für eine gesunde Vaginalflora sorgen.
Als Folge lässt der nächste Harnwegsinfekt oft nicht lange auf sich warten.
Eine wirksame pflanzliche Alternative
zur Behandlung von unkomplizierten
Harnwegsinfekten stellen Arzneimittel mit dem Trockenextrakt aus Bärentraubenblättern dar (z. B. Cystinol®
akut Dragees, rezeptfrei in der Apotheke erhältlich). Der Hauptwirkstoff des
Extraktes ist Arbutin. Dieses liegt bei
der Einnahme im menschlichen Organismus zunächst in inaktiver Form vor
und wird in der Leber zu Hydrochinonverbindungen verstoffwechselt. Erst innerhalb der Infekt verursachenden Bakterien wird es in hochwirksames freies
Hydrochinon umgewandelt. Es wirkt
damit ursächlich und tötet die Bakterien in der Blase effektiv ab. Zusätzlich
hat es desinfizierende Eigenschaften.
Da der aktive Wirkstoff erst innerhalb
der Bakterien freigesetzt wird, ist die
Wirkweise unabhängig vom pH-Wert
des Urins – Bemühungen, den Urin zu
alkalisieren, sind damit überflüssig.
Weitere Bestandteile des Trockenextrakts aus Bärentraubenblättern sind
Tel.: 040 – 8891080
Fax: 040 – 8891082
[email protected]
Gerbstoffe, die zusätzlich das Anhaften
der Bakterien an der Blasenschleimhaut hemmen.
Harnwegsinfekte –
wann sind sie ein Fall
für den Arzt?
Nicht alles, was im Internet über
Funktion und Krankheiten der
Harnwege verbreitet wird, sollte
man auch ungeprüft glauben.
Wer die Anatomie der Harnwege kennt und über die Entstehung von Infektionen informiert
ist, kann gut vorbeugen und
im Akutfall auf ein wirksames
pflanzliches Arzneimittel zurückgreifen. Ein Harnwegsinfekt kann
aber auch ein Fall für den Arzt
sein, beispielsweise wenn Blasenentzündungen immer wieder
auftreten, wenn die Symptome
sich verschlechtern (z. B. durch
Fieber oder Flankenschmerz),
oder wenn diese sich nach fünf
Tagen noch nicht deutlich gebessert haben. Auch Risikogruppen
(Schwangere, Kinder, Männer
und Menschen mit Diabetes)
sollten bereits bei den ersten Anzeichen eines Harnwegsinfekts
einen Arzt aufsuchen.
Der Inhalt dieser Presseinformation ist neben sämtlichen Bildern zu folgenden
Bedingungen honorarfrei:
1. Bild- und Textmaterial dürfen nicht sinnentstellend verfremdet sein.
2. Der Produktname Cystinol® muss im redaktionellen Text genannt werden.
3. Sollten Unsicherheiten bestehen, so ist unter der genannten Nummer Rücksprache zu halten.
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