Waldviertlers

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Der Bauer aus dem Waldviertel
(geboren 1938, Visionen von 1956 bis 1979)
Quelle:
 Bekh, Wolfgang Johannes: Das dritte Weltgeschehen. Pfaffenhofen 1980.
Brief vom 16. März 1976 an Professor DDr. Andreas Resch:
„Vor kurzem las ich das Buch ‚Prophezeiungen bis zur Schwelle des 3.
Jahrtausends’. Es handelt sich da um eine bemerkenswerte Sammlung
prophetischer Weissagungen. Die Deutungen sind aber nur zum geringsten
Teil richtig. Außerdem fehlen viele Aussagen, die eine solche Deutung
zuließen.
Ich kenne diese Ereignisse vorwiegend aus der Sicht, wie ich sie selbst
erleben werde bis in die Zeit nach der Vernichtungsschlacht. Das teilte ich
bereits 1967 Herrn Prof. Hoffmann, Wien, mit. Diese Wahrnehmungen hatte
ich hauptsächlich im Alter von 21 Jahren, ab 1959. Bis sich so manches
nebenbei Gesehene ereignete und mich überzeugte, kam mir das aber
unglaubwürdig vor, obwohl ich gleich erkannte, daß das keine Träume waren.
Das Wichtigste:
Die Überschwemmungen im Mittelmeergebiet werden durch AWaffenzündungen in großer Höhe über der Adria, von Norden beginnend,
hervorgerufen. Die Erschütterungen sind bei uns deutlich spürbar. New York
wird unerwartet bereits zu dieser Kriegszeit durch kleine Sprengsätze, die sehr
nieder explodieren, zerstört. So entsteht der Eindruck, als würden die Häuser
von ein ‚heftigen Sturm’ weggeblasen. Im Explosionsherd sah ich nichts
‚Feuerartiges’. Es dürfte um die Mittagszeit (Ortszeit) sein. Ich sah alle
Einzelheiten klar und außergewöhnlich deutlich. Bei uns (Österreich) gibt es
zu der Zeit noch keinen Krieg. Wie die Meldung von der Zerstörung erstmals
im Rundfunk durchgegeben wurde, wollte ich gerade eine Kleinigkeit essen
gehen. Überall wurde darüber heftig und aufgeregt diskutiert. Bei uns ist etwa
frühsommerliches Wetter.
‚Die Sterne fallen wie die Blätter’, das bezieht sich auf ein Ereignis, dessen
Ursache ich nicht genau kenne, das sich aber nach eigenem Erlebnis so
beschreiben läßt: Ich stand bei schönem Wetter in unserem Ort mit mehreren
Leuten, die ich zum Teil erkannte. Wir schauten etwas erwartend gegen den
Himmel. Da schien sich die Sonne zu verdunkeln. Alle glaubten, sie sähen die
Sterne.
Dabei handelte es sich in Wirklichkeit um eine Art Glut wie Millionen
weißglühende herabfallende Leuchtkugeln die, sich über gelblich, dann rötlich
färbend, im Osten beginnend zu Boden fiel. Wo sie auftraf, verbrannte fast
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alles Brennbare. In der Reihenfolge: Das Getreide, der Wald, Gras und viele
Häuser. Wir löschten was wir konnten. Nachher schaute ich um mich: ich sah,
soweit ich blicken konnte, nur Rauch aufsteigen. Zu dieser Zeit gab es bei uns
noch kein Kriegsgeschehen.
Bereits vor der Endschlacht wird es bei uns wegen der stets wechselnden
Front kaum ein Haus geben. Diese findet am Beginn hauptsächlich zwischen
den kommunistischen Verbänden und China, vorwiegend mit sehr beweglichen
Panzern, in und um die CSSR statt. Es sah so aus:
Ich war mit einigen Leuten in einem mit Holz erbauten Erdbunker. (Es
handelt sich sicherlich um denjenigen, den wir in größter Eile bereits vor
Kriegsbeginn errichteten.) Es tobte eine riesige Panzerschlacht vom Raum
Wien-Krems in Richtung Schrems-Gmünd. Ich hörte mich sagen: ‚Jetzt geht
das schon zum drittenmal so, was soll da noch übrigbleiben.’ Nachher gab es
fürchterliche Kämpfe in der CSSR. Ich erkannte auch die mageren,
haßerfüllten Gesichter der Angreifer.
Einige Zeit, (die ich nicht genau bestimmen kann) später: Es dürfte Abend
sein. Wir vernahmen im Bunker heftige Erdstöße und Explosionen aus W-NW.
Ich schaute vom Eingang in diese Richtung. Da war die Hölle los. Ich sah am
Horizont in der Ferne im Rauch und Feuerschein der ununterbrochen
erfolgenden Explosionen weißgelbe Lichtblitze. Ich sagte mir: Mein Gott, da
möchte ich nicht sein. (Es dürfte sich da um den Einsatz taktischer A-Waffen
handeln.)
Da erfolgte eine gewaltige, kurze weißgelbe Explosion, deren Feuerpilz von
W- über WNW reichte. Gleich darauf schoß eine alles überragende,
eruptionsähnliche, qualmende, schwarzrote Feuersäule empor. Hoch oben,
sicherlich über der Atmosphäre, gab es noch gewaltige Feuerwirbel. Sie
reichte von WNW- fast N. Die Erde bebte. Ich wurde in den Eingang
geschleudert, und konnte wegen der Erschütterungen kaum Halt finden.
Vielleicht wurde ich bewußtlos. Nachher verbrachten wir eine lange Zeit im
Erdbunker. Es war fast nichts wahrzunehmen Wir besprachen, wie dringend
wir draußen benötigt würden. Wir blieben aber drinnen, obwohl die Tür nicht
verschlossen war.
Bei übersinnlichen Wahrnehmungen wußte ich noch niemals, was ich bzw.
die anderen in jener Zeit denken werden, was vorher war, und aus welchen
Motiven gehandelt wird. Ich sehe und höre, und weiß, was ich will oder was
andere machen wollen. Dabei dachte ich immer so, wie ich zur Zeit der
Wahrnehmung dachte. Warum mache ich dies oder das - es ist doch ein
Unsinn. Das brachte mich anfangs öfter in einen leichten Zwiespalt über
künftige Handlungen, dessen Motive ich ja noch gar nicht kannte.
Später ging ich mühevoll in Richtung S-SW. Die Orientierung fiel mir
schwer; es gab kein Haus, keine Baum, weder einen Strauch oder Halm. Alles
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war mit Trümmern und Felsbrocken übersät. Nicht einmal Ruinen fand ich, wo
früher Häuser waren. Irgendwo sah ich einen schwächlichen alten Mann
sitzen. Nachher so etwas wie einen Raumgleiter oder eine Lenkrakete; sie war
von einem moderneren Flugobjekt wahrscheinlich deutscher Nationalität
abgeschossen worden.
Das Nächste: wir kamen in ein wahrscheinlich südlicheres Gebiet - es gab
schon wieder Sträucher, aber kaum Gras. Wir bauten uns davon Hütten, aber
nicht mit hängendem Geflecht, wie die der Eingeborenen tropischer Gebiete
und die der Buschmänner (wasserabweisend), sondern mit querliegendem
Geflecht. (Sicher gibt es zu der Zeit keinen Regen.) Uns waren dabei mehrere
Personen. Anschließend machte ich Jagd auf Eßbares. Es waren vorwiegend
Eidechsen oder ähnliche Tiere.
Ich kann mich nicht erinnern, daß wir an ein größeres Gewässer
gekommen wären oder daß wir einmal sehr gefroren hätten. Die erste riesige
Explosion ist sicherlich von einer oberirdischen Massenzündung atomarer
Sprengsätze, die zweite nicht. Es könnte eine geologische sein, oder vielleicht
eine Massenzündung von A-Waffen in Böhmens Kohlebergwerken. Etwa nach
der Parole der totalen Vernichtung.
Ich möchte einmal sehr gerne mit Menschen sprechen; die ebenfalls solche
Wahrnehmungen hatten. Vielleicht könnten Sie, verehrter Herr Professor,
welche ausfindig machen? Bitte, bringen Sie meinen Namen nicht unverändert
in der Öffentlichkeit mit dem Wissen um diese Ereignisse in Zusammenhang.“
Brief vom 3. Mai 1976 an Professor DDr. Andreas Resch:
„Was ich Ihnen im letzten Schreiben mitteilte, war nur ein sehr kleiner Teil
meines derartigen Wissens. Ich weiß keinesfalls alles. Worüber ich zum
Beispiel bisher kaum Klarheit finden konnte, das ist die Frage, wie weit
manche Ereignisse von hier entfernt sind. Worum es bei dem Krieg in
Südosteuropa geht. Wer daran beteiligt ist. Es ist ein Gewirr. Er beginnt in der
Nähe der Adria und endet in der Türkei. Dabei werden die ersten größeren AWaffen eingesetzt. Auf den Feldern bei uns sah ich zu der Zeit kaum
Vegetation. Die Menschen im übrigen Europa sagen sich da noch erleichtert:
Na, Gott sei Dank nicht bei uns!
Seit jeher wohne ich unmittelbar am Rande des ehemaligen
Truppenübungsplatzes Döllersheim. Während der Besatzungszeit waren dort
zigtausende Russen aller Volksgruppen stationiert. Ich wuchs in deren
Gegenwart auf und kenne deswegen ihr Aussehen, ihr Verhalten, ihre
Mentalität.
Ende der fünfziger Jahre hatte ich eine Einzelvision. Ich sah die Russen
wieder hier einziehen; sie nisteten sich am Übungsplatz ein und verschanzten
sich nachher auf den östlich und südlich vorgelagerten Hügelketten. Sie
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erschienen mir dabei außergewöhnlich hektisch und gereizt. Mir fielen bei
ihnen keine sonderlich neuen Waffen auf. An größere Kampfhandlungen
konnte ich mich bei uns nicht erinnern.
Mir fielen damals gleich die großsprecherischen Reden beim Abschluß des
Staatsvertrages ein. – Dieser bedeutete ja für uns erst das Leben. Ich sagte mir
damals: Was machen die Russen wieder da, was haben sie hier verloren? Wir
haben doch den Staatsvertrag! Wo bleiben die Amerikaner? Niemand schert
sich, niemand kümmert sich darum. Ich denke dabei immer so, wie ich zur Zeit
der Wahrnehmung denken würde und nicht so, wie beim Eintreten des
Erlebten.
Einmal nahm ich wahr, daß wir den Erdbunker bauten. Manche
Gespräche, die wir dabei geführt haben, merkte ich mir lange Zeit genau. Ich
sagte mir dazu wörtlich: So ein Unsinn, es ist doch Frieden, wie kann man da
so einen Bunker bauen?
Später einmal standen wir bei Tage unruhig am Bunkereingang und
schauten aufgeregt in die Richtung, in der ich die Russen in Stellung gehen
sah. Es war die Richtung Langenlois - Krems. Es war von dort starker
Kampflärm zu hören. Der Vormarsch schien da etwas ins Stocken geraten zu
sein. Bei uns war noch nichts zerstört. Es folgten dann wiederholt länger
dauernde Beschießungen mit konventionellen Waffen, bei denen viele, auch
mir nahestehende Personen den Tod fanden. Einige hatte ich leider vergeblich
vor bestimmten Gefahren gewarnt. Der Ahnung entnehmend, gibt es im
Kremser Raum viele Tote.
An den kometenhaften Aufstieg Chinas glaubte nicht nur ich nicht so recht.
Deswegen zweifelte ich lange Zeit an der Identität der Menschen mit den
vielen kleinen flinken Panzern, die den heutigen so überlegen sind wie ein
Maschinengewehr einem Vorderlader. Daraufhin schaute ich mir alle
Menschen asiatischer Herkunft sehr genau an.
Von diesen Panzern, von diesem mondfähreähnlichen Fluggerät, das ganz
frei im Raum stehen kann, sowie von der Art wie es Lenkwaffen zerstörte,
erzählte ich bereits im Jahre 1967 Herrn Prof. Hoffmann.
Dieses mondfähreartige Gefährt war mit einer blitzeschleudernden
Maschine’ ausgerüstet. Es ist das die einzige wirklich überlegene Waffe des
Westens. Sie bewahrt Deutschland vor der totalen Niederlage. Mit ihr können
auch Lenkwaffen der zweiten Generation - impulsweise erfolgender Antrieb,
Steuergerät versehen mit Zufallsgenerator; so entsteht ein völlig unlogischer
Flug wie er sonst nur Mücken eigen ist - sicher bekämpft werden.
Ich wußte zwar nichts Genaues von einem Bürgerkrieg in Italien und
Frankreich, dafür aber von einer erdrückenden Bedrohung aus diesen
Ländern gegenüber dem deutschen Sprachraum. Auch Amerika ist auf die
Dauer nicht zuverlässig.
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Erscheinungen, die ich nicht selbst erleben werde, sah ich bisher eher
verschwommen. Bei der Zerstörung New Yorks sah ich hingegen Einzelheiten,
die man mit dem Auge niemals wahrnehmen könnte. Es war auch die Lauffolge
um ein Vielfaches langsamer. Ich sah diese Stadt in allen Einzelheiten. Da fiel
ein dunkler Gegenstand auf einer sich stets krümmenden Bahn von oben
herab. Gebannt starrte ich diesen Körper an, bis er barst. Zuerst waren es
Fetzen, dann lösten sich auch diese auf. In diesem Moment begriff ich noch
immer nicht, was geschehen war. Der erste Sprengkörper explodierte einige
Häuser weit hinter einem größeren, mit der Breitseite am Meer stehendem
Haus, die anderen Häuser standen, vom Meer aus gesehen, etwas südlicher
dahinter.
Die Häuser fielen nicht um oder in sich zusammen, sondern sie wurden
meist als ganze, sich nur wenig neigend, vom Explosionsherd weggeschoben.
Sie zerrieben sich dabei förmlich von unten her. Von vorne hatte es den
Anschein, als würden sie näherkommend im Erdboden versinken.
Als ich wie üblich vom Hof aus gerade eine Kleinigkeit essen gehen wollte,
kam erstmals diese Meldung im Radio. Das könnte, wie ich es für möglich
hielt, zur Mittagszeit sein (Ortszeit). Wenn man aber bedenkt, daß es im
Frühsommer sehr zeitig hell wird, könnte das auch in den Morgenstunden
sein. Bei uns konnte ich da noch keinerlei Kriegseinwirkungen erkennen.
Folglich muß dieses Ereignis viel früher eintreten als bisher angenommen
wurde. Den Reden nach zu schließen, müßte es ein Bravourstück eher
psychopathischer Gegner sein.
Bei dem im vorigen Schreiben erwähnten Kampf in der CSSR werden
erstmals in sichtbarer Weite von unserem Ort in nordnordöstlicher Richtung
massiert stärkste Nuklearwaffen eingesetzt. Es dürfte in der nördlichen CSSR
sein. Es ist zur späteren Abendzeit. Bis zum dunkelroten Feuerpilz gibt es viel
Rauch. Erstmals bekommen viele Menschen wirklich Angst, der Erdball könnte
das einfach nicht aushalten. ‚Sie sollen doch endlich aufhören, es gibt ja
ohnehin nichts mehr auf der Welt.’
Der radioaktive Niederschlag dürfte in unserer Gegend nicht so stark sein
wie beim letzten Einsatz. Dieser Kampf wird hauptsächlich zwischen China
und Rußland ausgetragen.
Die A-Waffeneinsätze über den Meeren gelten den Flottenverbänden.
Die Richtlinien des Zivilschutzes sind geradezu lächerlich.
Der Mann, den die Deutschen am Ende des Krieges zu ihrem Kaiser
machen, hat als Schulbub noch Hitlers Reden gehört.
In S.-SSÖ.-Richtung, in bewaldeter, leicht bergiger Gegend bei oder in
einem eher verfallenen Haus, sah ich im Zusammenhang mit anderen miesen
kleinen Greueln
folgende Szene:
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Ein Mann, etwas dunkler Haarfarbe, mittleren Alters, war mittels eines
Strickes, mit dem Rücken in Richtung Westen, an eine Säule oder Ähnliches
gefesselt. Zwei etwas jüngere Männer gingen vor ihm umher und sprachen mir
nicht Verständliches. Es herrschte eine gespannte, unfreundliche Atmosphäre.
Mir schien es, als wollten sie ihn erpressen. Der Mann rührte sich aber nicht.
Sie quälten ihn auch mit einem Messer oder Ähnlichem. Der Mann blieb
stumm. Da ging der Mann mit dem etwas längeren blonden Haar auf ihn zu,
erschoß ihn, drehte sich um und ging. Es waren nur Menschen europäischen
Typs zu sehen. Leider konnte ich das noch mit nichts in Zusammenhang
bringen. Gibt es genaue Berichte über den Mord, der dem Krieg vorausgehen
soll?“
Brief vom 6. September 1976 an P. Norbert Backmund:
„Obwohl mich meine Gesichte oft völlig durcheinander brachten, sprach ich
bis vor kurzem außer mit meinem Hausarzt mit niemandem darüber. Bisher
fand ich diese Gesichte nicht so brennend, weil ich eine Reihe Erlebnisse
kenne, die vorher eintreten. Ich bin nicht, wie es sicherlich auch oft von
anderen Sehern fälschlich behauptet wird, religiös ‚belastet’, eher ein Realist.
Nur kenne ich eben etwas, das den meisten Menschen unerklärlich erscheint.
Bis Sommer oder Herbst 1975 wußte ich nichts von einer derartigen
Literatur. Da las ich ganz zufällig in der Buchecke einer österreichischen
Tageszeitung einige Abschnitte aus Friedls Buch ‚Prophezeiungen aus dem
bayerisch-böhmischen Raum’. Da erkannte ich sofort, daß es sich um das
Gleiche handelt, wie ich es sah. Aus meiner realistischen Einstellung, und zum
Teil weil ich von Schwindeleien hörte, schenkte ich bis dahin allem
‚Prophetischen’ keinen Glauben. Vor noch nicht zwei Jahren sagte ich, wie
einmal zufällig von diesem Thema die Rede war, im scherzhaften Ton, aber
völlig ernst gemeint: Ich brauche keine Propheten, ich weiß selbst, was mir
noch zusteht.
Jetzt las ich auch das Buch ‚Bayerische Hellseher’. Was ich bei all diesen
Büchern vermisse, ist eine genaue Beschreibung, wie sich solche Gesichte
zeigen. Ohne das verlieren solche Bücher sehr an Wert.
Die einzelnen Gesichte zeigen sich bei mir in keiner Reihenfolge und
überschneiden sich zeitmäßig hundertfach. Sie betreffen meistens nur ein
Thema, selten das ganze Leben einer Person. Ich sehe das ähnlich wie wenn
ich in schneller Reihenfolge mehrere Filme sehen würde, dabei das, was ich
nicht selbst erlebe, mehr oder weniger undeutlich, inzwischen meistens
Radiomeldungen, Fernsehmeldungen, Leute, die das Ereignis erzählen oder
wie ich selbst mit jemandem darüber rede. Eine Zeit mit wenig Ereignissen
erscheint kürzer, eine mit vielen dagegen länger. Vom Zeitpunkt kann ich mir
nur über die dabei anwesenden Personen, wie sie zu der Zeit aussehen, und
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zum Teil über Häuser, die oft erst gebaut werden müssen, verwendete
Fahrzeuge, oder wenn jemand sagt: das kam erst zehn Jahre nach dem oder
dem, das hat so lange gedauert, eine Vorstellung machen. So könnten leicht
falsche Angaben über den Kriegsausbruch entstanden sein. Die Bezugspunkte
sind selten richtig erfaßbar. Gesichte mit weniger Inhalt kann ich besser und
richtiger behalten als wenn sich mehr auf einmal zeigt.
Vor allem sind kleinere Verwechslungen in der Reihenfolge möglich. Auf
das, was ich sehe, konnte ich noch niemals Einfluß nehmen. Manchmal kann
ich mir aus dem Geschauten kaum einen Reim machen, aus manchem erst zu
einer späteren Zeit.
Nur sollte niemand so vermessen sein, Gesichte, die nicht klar erkannt
werden konnten, so oder so zu deuten. Das könnte vielleicht bei Jeane Dixons
Vorhersagen über den Konflikt auf unserer Erdhälfte zutreffen. Außer dem
Krieg im und um das Mittelmeer und die Eroberung Südrußlands durch China
stimmt nichts. Von Amerika sah ich bisher nur die Zerstörung New Yorks.
Über den Kriegsverlauf kann ich viel bessere Auskünfte geben, nicht aber,
wie China hineingezogen wird. Es könnte eventuell auf fremdem Territorium
Partei ergreifen. Vor dem Ausbruch des großen Krieges hält die Linke einen
Siegeszug und es gibt Krieg im Osten Afrikas von Nord bis Süd. Als
‚Gottesgericht’ wird das Platzen der Erdrinde in der westlichen CSSR
bezeichnet. Den Waffenbeschreibungen nach könnte mit der Hilfe aus dem
Süden oder Osten der Chinese gemeint sein. Deutscher Kaiser wird ein
niederösterreichischer Bauer; er ist knapp etwas älter als unser derzeitiger
Finanzminister. Über die Erneuerung und den Sieg der Kirche weiß ich auch
manches. Es hier zu erklären, ist mir zu umfangreich und umständlich.
Bitte, senden Sie an Prof. Bender in Freiburg von allem eine Kopie.“
Brief vom 18. September 1976 an P. Norbert Backmund:
„Verbindlichen Dank für die prompte Antwort und für das Buch! Ich habe es
bereits gelesen, hatte aber eine so aufschlußreiche unparteiische Einstellung
seitens kirchlicher Stellen nicht erwartet. Meistens müssen meine Briefpartner
auf Antwort warten, weil ich meinen Beruf ausübe.
Aus welchem Grund wurde in Ihrem Buch die Vorschau auf den
kommenden Krieg weggelassen? Das interessiert mich sehr! Was Sie unter
‚völlig unkritisch’ zu Friedls Buch meinen, kann ich leider nicht verstehen. Es
sind jedenfalls verblüffend korrekte Aussagen. Auch alle mir bekannten
Irlmaiers. Außer den vorkommenden Zeitbegriffen gibt es nichts, was meinen
‚Erfahrungen’ widerspricht. Ich kenne keine der angeführten Vereinigungen,
würde mich jedoch freuen, wenn ich Anschluß bekäme.
Ob unter dem großen Monarchen bzw. dem starken Helden, der aus dem
Osten kommt usw., der kommende deutsche Kaiser oder der chinesische
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Führer gemeint ist, konnte ich noch nicht eindeutig herausfinden, weil ich
diese Vorhersagen meist nur oberflächlich kenne.
Diese Zeit kenne ich, wie schon erwähnt, meist aus der Sicht wie ich sie
selbst, mit dem eigenem Körper, erleben werde. Ich weiß deshalb genau, wie
dieser Kampf endet, wie es nach dieser Katastrophe in Deutschland aussieht.
Ich kämpfe da selbst auf Seite der Deutschen gegen die räuberischen
Truppenreste und weiß, was mir alles zustößt. Die hartnäckigsten und
verschlagensten sind die Ostdeutschen. Eine schwerwiegende Verletzung
bekomme ich erst nachher.
Die Chinesen versuchen, die zurückweichenden Russen mit ihren Helfern in
der CSSR in die Zange zu nehmen, die Russen wollen das verhindern. Der
Westen ist zu der Zeit so desolat, daß er nicht einmal den schon fliehenden
Russen Widerstand entgegensetzen kann. Das muß er mit dem Krieg in
eigenen Landen teuer bezahlen. Es werden dann gehäuft A-Waffen eingesetzt,
ganze Berge weggesprengt, um die anderen zu erschlagen. Da kommt es in der
westlichen CSSR zum Platzen der Erdrinde. Der erste Auswurf wird bis zu
hundert Kilometer oder weiter geschleudert. Dabei kommt es zu dem von
Irlmaier vorausgesagten Phänomen mit dem ‚Gekreuzigten’ (in Ihrem Buch
Seite 46; im Buch ‚Bayerische Hellseher’ S. 150/51). Es ist der erste in der
Stichflamme emporgeschleuderte, sich bewegende, Auswurf. Dieses Bild ist
unverkennbar ähnlich! Die dabei ausgestoßenen Gase bewirken die Finsternis
und die Atemkrämpfe der ungeschützten Lebewesen. Die Folgen sind
verständlich. Es wird tatsächlich wärmer.
Wir benützen nie viel Kleidung. Es friert uns nicht dabei. Gekühlte
Lebensmittel verderben wegen der Unterbrechung der Kühlung, Dosengläser
halten nicht durch. Der erwähnte Krieg am Mittelmeer fand noch nicht statt.
Er erfolgt im Gebiet Albanien - Türkei. Die Verlierer sind die östlichen
Verbände.
Der Auswurf nimmt später das Bild eines alleinstehenden großen
Birkenbaumes an. Das Verharren vor dem Wiederherunterfallen gleicht den
Laubbüscheln. Auch ich sehe dieses Schauspiel, neben mir stehende Personen
höre ich sagen: ‚Wie ein Birkenbaum’. Beim Platzen der Erdrinde kommt es zu
einem Weltbeben, bei dem fast alles zerfällt, was zerfallen kann. Alle nachher
noch lebenden Menschen stehen vor dem Nichts. Da kommen sie zur
Besinnung. Wer es bis dahin nicht gelernt hat, sich in einer solchen Lage mit
eigenen Händen zu helfen, ist verloren.
Es ist leicht erklärbar, daß in einer solchen Situation eine Führungsperson
auserkoren wird, deren Titel allerdings nicht einmal eine untergeordnete Rolle
spielt und mit den Mätzchen des bekannten Monarchismus nichts gemein hat.
Bei der besagten Krönung bin ich selbst dabei. Deshalb weiß ich auch, wer
Deutscher Kaiser wird. Werde aber nie einen genaueren Kommentar geben.
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Drei Männer sitzen mit dem Rücken nach Süden an einer Wand, in der Mitte
der, der Deutscher Kaiser wird, einer wird österreichischer, der andere, soviel
ich mich erinnern kann, ungarischer. Daß dem soviel beigemessen wird,
wundert mich.
Die Prophetien haben sich erfüllt, die Kirchen und Sekten erkennen, daß
sie eigentlich vom Gleichen, aber jede in ihrer eigenen Sprache gesprochen
haben. Die Vereinigung erfolgt von selbst. - Die erneuerte Kirche – sie kommt
wieder dem Ursprung näher, den Menschen fällt es nimmer schwer, zu
glauben.
Johansson kannte damals schon die ganze Schuld der sowjetischen
Führung, auch die der kommenden. Er rechnete in seiner Einfältigkeit die
ganze Schuld der damaligen Führung an. In alten Prophezeiungen war man
bei den Ausdrücken nicht einmal so wählerisch. Man sagte etwa: Den
verfluchten Menschen wird gezeigt, daß es einen Gott gibt.
Professor Bender kenne ich nicht. Seine Stellungnahme im Buch ‚Bayrische
Hellseher’ widerspricht meinen diesbezüglichen Erfahrungen in den meisten
Punkten. Darum wollte ich, daß er das erfährt. Das teilte ich auch schon
Professor Resch, den ich ebenfalls nicht persönlich kenne, im letzten
Schreiben mit. Leider habe ich keine Kopiermaschine, sonst hätte ich auch
davon eine Kopie beigelegt. Frau Seeler aus Berlin, mit der ich wegen der
Parallelen zu meinen Wahrnehmungen bezüglich der Parteiergreifung Chinas
Kontakt aufnahm, bat mich darum.
Ich werde wahrscheinlich noch heuer oder Anfang nächsten Jahres nach
Deutschland kommen. Es wäre schön, wenn wir uns dabei zu einem Gespräch
treffen könnten. Aussagen Irlmaiers über den künftigen Krieg würden mich am
meisten interessieren.“
Aussagen beim Besuch des Waldvierlers bei Bekh (1977):
„Nicht minder plastisch beschrieb er mir die Zerstörung New Yorks. Er ergriff
das Wachsmodel einer Marzipanform, das auf meinem Ulmer Schrank stand,
und demonstrierte, als sei dieser hochformatige Körper ein Wolkenkratzer, wie
die Gebäude Manhattans gleichsam von unten her zerrieben und immer
kleiner werden, bis sie in sich zusammenfallen, und das Gebiet, auf dem sich
die berühmte Skyline erhob, wieder ebene Erde sei. Er sah aber nicht nur den
Untergang New Yorks, er sah sich mit anderen Dorfbewohnern
zusammenstehen und das Ereignis kommentieren. Daß dies der Racheakt von
Terroristen sei, hörte er sagen. Sicher, was die Amerikaner gemacht hätten,
sei nicht schön gewesen. Daß man aber deswegen gleich eine ganze Stadt
zerstöre, das gehe entschieden zu weit! So redeten die Leute.“
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„Ein begrenzter Konflikt auf dem Balkan und die Zerstörung New Yorks, das
sei der Anfang der kriegerischen Auseinandersetzungen, ohne nennenswerte
Auswirkung noch auf Mitteleuropa. Als zweite Phase falle der kosmische Staub
(‚wie lauter Sterne’), der alles in Brand setze. Dann folge ein afrikanischer
Krieg. Schließlich würden sich China und die UdSSR in Niederösterreich und
Böhmen bekämpfen. Dem Einfluten sowjetischer Panzerverbände nach
Österreich stellten sich chinesische Panzer entgegen. Erst als letzte Phase
breche ein sowjetischer Angriff aber über den Westen herein, der berühmte
Endkampf, der für den Osten ungut ausgehe, die Totalzerstörung aus Rache
(‚Wir schlagen hinter uns die Tür zu, daß die Erde widerhallt’), die Zündung
von ungeheuren Bombenlagern in Böhmen und als Folge davon ein Erdriß.
(‚Die Natur greift ein.’) Ob es die entweichenden Erdgase oder die zuletzt
noch eingesetzten Neutronenbomben sind, ein ‚Vorhang’ zwischen Linz, Prag
und Stettin, der Nachschub und Fluchtweg abschneidet, die zu der
Erscheinung führen, daß die Panzer noch fahren, aber diejenigen, die
darinnen sitzen, schon tot sind, wußte der Seher nicht zu sagen. Jedenfalls ist
‚der Platz, an dem das Ereignis eintritt’, dieser festen Überzeugung ist er,
nicht in Bayern, sondern in Tschechien. Die Stadt, die im Schlamm versinkt,
auch hier war er anderer Meinung als manche Deuter des Liedes von der
Linde, sei nicht Marseille, sondern London. Der elektrische Strom falle schon
in einem frühen Stadium der Kämpfe aus. Wichtig sei es, einen Bunker unter
der Erde zu bauen und ihn mit Filtern gegen Staub und Gas auszurüsten. Man
täte sich allerdings mit der Beschaffung solcher Filter schwer, weil die
Bundesrepublik und Österreich immer noch glaubten, der ewige Friede sei
sicher. Auch eine Brunnenwasserleitung im Bunker sei notwendig. Wer in
unseren großstädtischen Hochhäusern, die im Glauben an den
immerwährenden Frieden gebaut worden seien, fragte ich ihn, könne so, wie
er es empfehle, vorsorgen? Keiner - war die Antwort. Und das sei ja die
Tragödie.“
Aussagen beim Besuch Bekhs beim Waldvierler (1979):
„[…] er zeigte mir hinter der Ausfahrt der Maschinenhalle, wo noch das
gedroschene Roggenstroh lag, den schwachen Hügel, in den er den Bunker
eingraben werde. ‚Nur die paar Leute, die in diesem Bunker sitzen, überleben.
Und außerdem noch eine Handvoll Einwohner, die sich in einen Hohlweg am
anderen Ende des Dorfes verkriechen. Sonst kommt alles um.’ Und schuld sei
die schwefelgelbe Glut, die über dem südwestlichen Böhmen aufsteige. Er
deute es als Explosion von Neutronenbomben. Am vernichtendsten wirken sich
aber die Giftgase aus, die durch eine ungeheuerliche Eruption südlich von
Prag frei werden. Er könne sich das, was er erblicke, nur als einen Riß der
Erdrinde erklären. Er sehe ein grelles Blitzen. Dann fallen Tausende von
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Teilen aus den Höhen, in die sie hinaufgeschleudert worden waren, zurück auf
die Erde, daß es aussieht wie die niederhängenden Zweige eines gewaltigen
Birkenbaums. Die Erschütterung sei so stark, daß die Erde unvorstellbar bebe.
‚Einen Tag lang zittert und bebt die Erde. Man bilde sich nicht ein, daß irgend
etwas stehen bleibt. Das Beben setzt spät am Abend ein und dauert bis zum
nächsten Tag.’ Das diffuse Licht, das sich dann verbreite, und die Vergiftung
der Atmosphäre hielten bedeutend länger als nur drei Tage lang an. Wer nach
fünf oder sechs Tagen sein Versteck verlasse, trage noch immer bleibende
Schäden davon. Vielleicht aber rühre die besonders lange Dauer der
Vergiftung seiner engeren Heimat daher, daß die tödlichen Wolken nach Osten
abgetrieben werden.“
„Er zeigte mit ausgestreckten Armen auf die fernen Konturen der böhmischen
Wälder und erzählte vom dritten Weltkrieg. Er erläuterte noch einmal seine
Einzelgesichte, konnte sich aber, wie er betonte, für die Reihenfolge, in der sie
eintreten, nicht verbürgen.
Er sah mehrere örtlich begrenzte Einzelkriege und kriegerische
Einzelhandlungen, zum Beispiel in Jugoslawien und Bulgarien oder die schon
erwähnte Zerstörung New Yorks. Er sah einen Bürgerkrieg in Italien und in
der Bundesrepublik, östlich vom Rhein. Auf dem Höhepunkt der italienischen
Wirren marschiere der Russe durch Kärnten nach Italien. Der Amerikaner
mische sich, wider Erwarten, nicht ein. Der ‚totale Krieg’, mit amerikanischer
Beteiligung, finde erst in Saudi-Arabien statt, wo die Amerikaner in das
Ölgebiet einfielen; jedoch zögen sie den kürzeren. Der Russe siege.1 Polen
stehe gegen den Russen auf, werde Verbündeter des Westens. Der Russe
sickere in Blitzaktionen in die Bundesrepublik ein.
Eine Einzelvision schilderte er mir sodann: Er sah Panzer mit flachen
Kuppeln. Und er sah Kettenfahrzeuge, auf denen Mittelstreckenraketen
montiert waren. Sie wurden südwestlich seiner Heimat stationiert, gegen
Zwettl und Großgerungs hin.
Bei ihrem Durchmarsch nach Jugoslawien durchquerten die Russen auch
das Waldviertel.
Erst wenn China eingreife, erzählte der Bauer sodann ferner, weite sich der
Krieg auf die Bundesrepublik aus, insbesondere auf Bayern. China komme mit
Panzern in den Westen. Der Chinese helfe zum Westen. Doch sei man darüber
1
Beim Treffen des Prophezeiungsforums in München im April 2001 sprach Bernhard
Bouvier den Waldviertler auf diese Aussage an. Der Seher sagte aus, daß er niemals
den Einfall der Amerikaner nach Saudi-Arabien, sowie eine Niederlage gegen die
Russen dort gesehen und also Bekh auch niemals davon erzählt habe. Diese Aussage
wurde ihm von Bekh aus unerfindlichen Gründen angehängt.
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hierzulande nicht eben erfreut. […] Dieser letzte Abschnitt des fürchterlichen
Kriegs dauere nur wenige Tage.“
„Er sah merkwürdige Raumschiffe, ein Mittelding aus Flugzeug und Rakete.
Sie sind computergesteuert, fliegen ohne Piloten. Solche Flugzeuge - darüber
unterhalten sich die Dorfburschen – können nicht schaden, wenn man auf der
Straße steht, denn ‚sie sehen einen nicht’.
Die deutsche Bundeswehr, sagte der Seher weiter, entwickle eine Waffe, mit
der solche Flugzeuge abgeschossen werden können. Im letzten Kriegsabschnitt
falle eine Atombombe in die Adria und eine in die Nordsee. Diese sei gegen
London gerichtet. Das Meer, das bis zu 80 Meter hoch austrete, verursache
riesige Überschwemmungen. Nach den gewaltigen Explosionen in Südböhmen
(wahrscheinlich eine Verzweiflungs- und Rachetat der fliehenden
Ostverbände, die zum Platzen Erdrinde führt) - nahezu niemand überlebe in
seiner Heimat - breche der letzte Abschnitt der Apokalypse an. Das
Ruhrgebiet, in dem noch mehr Menschen am Leben seien als in seiner eigenen
Heimat, gleiche einer Ruinenlandschaft. Wörtlich sagt der Seher: ‚Es ist kein
Verlaß auf die Amerikaner, nur noch auf die Chinesen.’
Es gebe keine Abneigung gegen die Chinesen, aber einen
unbeschreiblichen Haß gegen die Russen. Er sehe sich selbst mitkämpfen. Die
letzten Eindringlinge werden alle umgebracht. ‚Alle umgebracht!’ wiederholte
er mehrere Male. Die Bevölkerung sei bis zur Mordlust erregt.
Dann hatte er ein letztes Gesicht: Er sah sich am Rand einer Ortschaft, auf
deren Ortsschild stand: Boltawa oder Bultava oder Bultawia. Ganz genau
konnte er es nicht lesen. Sie kamen durch ein großes Sumpfgebiet, und
erreichten dann den Rand dieser Ortschaft. Seine Begleiter wollten ihn
überreden, in diese Ortschaft (oder Stadt) hineinzugehen. Er aber weigerte
sich und sagte immer wieder: ‚Nein, da gehe ich nicht hinein!’“
Quelle:
 Ohne Verfasser: Planeten und Prognosen. In: Profil. 4. 1. 1982, S. 38.
„Bundeskanzler Bruno Kreisky wußte die Entwicklung in Polen schon im
voraus. Er bekam am 30. April 1979 einen Brief: ‚Den Menschen aus dem
Land, aus dem Sie den nötigen Heizbedarf importieren lassen wollen, wäre ja
ein friedlicher Aufstieg gegönnt; das mehr als allen anderen aus diesem
Lager. Aber leider … diese eiserne Hand.’
Der Verfasser dieses Briefes ist ein niederösterreichischer Landwirt, 38
Jahre als, der behauptet, seine eigene Zukunft in Visionen zu sehen.
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Zwentendorf, prophezeite er für Österreich, werde ‚trotz steigender
Aversionen der Bevölkerung in Betrieb genommen werden’. Es sei sinnlos,
kalorische Kraftwerke zu bauen, ‚das bißchen Kohle, das wir haben werden,
brauchen wir für Haus und Herd’. Die Erdöllieferung werde eingestellt. Von
den Amerikanern sei nicht viel zu erwarten. ‚Der Russ’’ werde sich nicht an
vereinbarte Verträge halten und den Gashahn zudrehen. Das AKH werde zwar
fertiggestellt, aber nicht mehr bezogen werden. Wien ende – als erste unter
den westeuropäischen Städten – als Ruinenlandschaft. Und zur Bekräftigung
von Selbstgeträumten zitiert der weise Mann aus der Anonymprophezeiung des
vorletzten Jahrhunderts, dem ‚Lied von der Linde’; ‚Alle Städte werden
totenstill. Am Wiener Stephansplatz wächst der Dill.’
Seltsame Träume, sagt der Mann, der seine Identität nicht bekanntgeben
will – ‚Ich möchte in Ruhe meiner Arbeit nachgehen’ –, habe er schon als
Kind erlebt. Sie verstärkten sich mit zwanzig. Sie überkamen ihn frühmorgens,
kurz
nach dem Erwachen: ‚Sie rollten wie ein Film an der
gegenüberliegenden Zimmerwand ab.’ Anfangs habe er mit seinen Visionen
gar nichts anfangen können: Aber als er in den fünfziger Jahren von den
Wirtschaftsgebäuden in der Nähe seines Heimatdorfes träumte, die erst ein
Jahrzehnt später gebaut worden waren, sei er stutzig geworden.
Er träumte von diesen Gebäuden in Zusammenhang mit einer
Naturkatastrophe, die er zeitlich noch vor die akute Energiekrise setzt: In
dieser Vision ist es ‚nach dem Sonnenstand’ vormittag. Das Sternbild des
Orion ist zu sehen. Dann wird es finster. Die Leute im Dorf, vor allem die
Kinder, sind aufgeregt. Von Osten her nähern sich weiße Lichtpunkte am
Himmel, so, als ob die Sterne fallen. Sie verfärben sich gelblich, rötlich,
violett. Dann kommt ein Sturm auf. Die Felder brennen. Die Gartenzäune, das
Nutzholz, das an der Ostseite der Häuser gelagert ist. Die Häuser selbst. Die
Leute bemühen sich, die Flammen zu löschen. Ein Erdbeben läßt die Häuser
erzittern. Es zerstört sie nicht. Nach dem Brand liegen alle am Boden und
schützen ihr Gesicht. Warum, ist nicht ersichtlich.
(Wahr)träume, die sich auf Zukünftiges beziehen, schreibt Parapsychologe
Hans Bender, ‚häufen sich in Krisenzeiten. Angst scheint ihr hauptsächlicher
Auslöser zu sein’.
Die Angst vor dem Untergang ist wieder da. Wirtschaftskrisen,
Atomkriegsgefahr, die trüben Aussichten auf eine aussichtslose Zukunft auf
einer umweltverschmutzten Erde, die nahende Jahrtausendwende rufen Seher
und Warner auf den Plan und fördern die Flucht ins Irrationale: Plötzlich
werden Untergangsprophezeiungen zitiert, Hellseher zwischen dem Bodenund Neusiedler See aufgespürt und Astrologen zu Rat gezogen.“
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Quelle:
 Gann, Alexander: Zukunft des Abendlandes. 1986.
Vision vor 1965:
„Die Vision begann damit, daß ich mich mit mehreren Dorfbewohnern,
vielleicht zehn bis zwanzig Personen, auf unserem Dorfplatz in der Nähe des
Hofes des Bauern A stehen sah. Es war ein schöner Sommertag, keine Wolke
trübte den Himmel, und kein Wind regte sich. Wir waren alle ziemlich
aufgeregt und schauten etwas erwartend in Richtung Sonne, die sich auf
einmal langsam zu verdunkeln begann. Der Verfinsterungsprozess dürfte, dem
Sonnenstand nach zu urteilen, etwa um 10 Ur vormittags (Normalzeit, nicht
Sommerzeit), höchstens eine halbe Stunde früher oder später, eingesetzt haben
und könnte sich bis 11 Ur hingezogen haben. Zeitspannen sind allerdings in
einer Vision sehr schwer zu schätzen. Während die Sonne allmählich
schwächer und schwächer wurde, wurde es herunten immer dämmeriger. Man
hatte dabei nicht den Eindruck, als werde die Sonne von einem kompakten
Körper wie bei einer normalen Sonnenfinsternis verdeckt, sondern eher von
einer Art Nebel, der sich aber draußen im Weltraum befunden haben muß,
denn in der Atmosphäre selbst herrschte klare Sicht. Die Sonnenstrahlen
schienen zunehmend durch irgend etwas durchdringen zu müssen, was ein
wenig den Anschein erweckte, als ziehe sich die Sonne langsam zurück.
Als es schon ziemlich dunkel war, gingen wir in den Hof des Bauern A.
Spätestens dort waren dann auch etwa sechs bis sieben Kinder bei unserer
Gruppe, darunter die beiden Buben des Bauern A. Wer die anderen Kinder
waren, weiß ich nicht mehr.
Während es ständig noch finsterer wurde, traten nun am Firmament
langsam zunächst wenige, dann immer mehr Sterne hervor. Zuerst wurden sie
im Westen sichtbar und daraufhin ungefähr gegen Norden hin. Nahe dem
östlichen Horizont sowie in jener Region des Südhimmels, wo die Sonne am
Himmel gestanden war, gewahrte ich keine Sterne. In dem Himmelsbereich, in
dem sie am deutlichsten sichtbar wurden, erkannte ich nun auch einige
Sternenbilder, deren Position ich mir genau einprägen konnte, da ich wohl
mehrere Minuten lang hinaufstarrte. Zuerst nahm ich den Orion wahr, dann
den Fuhrmann und am Schluß den Großen Bären. Letzterer ist relativ spät
hervorgetreten und war auch nicht so gut sichtbar wie der Orion. Über den
Großen Bären hinaus sah man in nordörtlicher Richtung kaum mehr Sterne, er
dürfte ziemlich an der Grenze der dort wahrnehmbaren Sterne gelegen sein.
Der Orion stand vom Zenit aus gesehen in Richtung Westsüdwest, der Größe
Bär zeigte, nahe dem Zenit stehend, mit der Deichsel nach Ostnordost, und
zwischen den beiden stand ziemlich genau über den Zenit der Fahrmann. Alle
drei Sternenbilder sah man klar und deutlich und als Ganzes, nicht
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abgeschnitten durch die umliegenden Dächer. Den Mond gewahrte ich nicht.
Um diese Zeit war es ungefähr so finster wie in einer normalen sternenhellen
Nacht. Man konnte zwar den Boden noch erkennen, eine Zeitung hätte man bei
dem Licht jedoch kaum mehr lesen vermocht. Daraufhin verlöschten die Sterne
wieder, und zwar rascher als sie erschienen waren. Ich glaube, daß es aber
zunächst noch dunkel oder zumindest dämmrig bleib. Wann genau es wieder
ganz hell geworden ist, vermag ich nicht eindeutig zu sagen.
Erst jetzt kam eine gewisse Hektik in unserer Gruppe auf, die Bewegungen
der Leute wurden schneller, und sie liefen durcheinander. Wir gingen zur
Hinterseite des Hofes hinaus und befanden uns damit am nordöstlichen
Dorfrand. Hier war es nun schon etwas heller, denn man konnte die nähere
Umgebung wieder erkennen. Woher das Licht kam, weiß ich nicht, Sonnenlicht
dürfte es aber keines gewesen sein. Unentwegt gegen den östlichen Himmel
blickend gewahrte ich, wie auf diesem nach einiger Zeit plötzlich massenhaft
weiße Punkte sichtbar wurden. Zwischen dem Verlöschen der Sterne und dem
Auftreten dieser Punkte mochten grob geschätzt vielleicht zehn (mindestens
zwei, höchstens jedoch fünfzehn) Minuten vergangen sein. Als sie erschienen,
hörte ich ein Kind in meiner Nähre rufen: „Schau, die Sterne!“ Doch ich
erwiderte: „Das sind nicht die Sterne.“ Es handelte sich vielmehr um eine Art
Glutregen, der von Osten nach Westen ziehend sehr rasch, ähnlich einem
Hagelschauer, über unserem Gebiet niederging.
Weil ich den heranfliegenden Objekten direkt entgegenblickte, vermag ich
deren Flugbahn nur ungefähr anzugeben. Sie flogen in einer gekrümmten OstWest-Bahn auf uns zu, um zuletzt, als sie schon ziemlich weit herunten waren,
fast senkrecht niederzufallen. In dieser letzten Flugphase hatten sie auch keine
völlig gerade Spur mehr. Sie schienen ein wenig zu taumeln und nach seitlich
auszuweichen, so daß ihre Bahn nicht mehr streng parallel liefen und sich
manchmal in einem spitzen Winkel kreuzten. Diese Objekte glühten zunächst
weißlich, verfärbten sich aber dann im Verlauf ihres Fluges über gelblich auf
rot. Manche schienen so etwas wie eine Rauchfahne hinter sich herzuziehen.
Viele von ihnen verlöschten, bevor sie noch den Erdboden erreichten. Im
Osten prasselten sie zuerst nieder, dann bei uns, aber hoch über uns strichen
sie ebenfalls hinweg, um weit im Westen niederzufallen. In welcher Dichte sie
auftraten, ist schwer zu sagen, ich schätze, in Abständen von 50 bis 100
Metern, vielleicht manchmal dichter, manchmal weniger dicht. Irgendwelche
Geräusche des Fallens oder Aufschlagens hörte ich nicht. Konkret aufprallen
habe ich keines der Stücke gesehen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass es
größere Objekte waren. Sie dürfen beim Aufprall Staub-, Sand-, oder die
Größe kleinen Schotters gehabt haben. Angst davor, getroffen zu werden,
hatten wir nicht. Während sie niedergingen, standen wir frei heraußen ohne
Kopfbedeckung oder Helm. Ich weiß im übrigen nichts davon, dass eines der
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Stücke ein Dach durchschlagen oder auf diese Weise ein Gebäude angezündet
hätte. Der Zeitintervall vom ersten Erscheinen der Funken am Himmel bis zu
ihrem Auftreffen betrug größenordnungsmäßig etwa mindestens fünfzehn
Sekunden bis höchstens ein paar Minuten.
Spätestens nach ihrem Niedergehen war es bereits wieder so hell, dass man
die umliegenden Felder erkennen konnte. Ich glaube mich erinnern zu können,
auf einem von ihnen weißlich verfärbten, also fast reifen Roggen gesehen zu
haben welcher ein wenig gelegen ist. Die Lage dieses Feldes ist mir jedoch
nur mehr ungefähr gegenwärtig. Welches Getreide andere Felder getragen
haben, weiß ich nicht mehr.
Auf dem Gelände gewahrte ich jetzt dort und da vereinzelt Feuerstellen, die
erste auf einem Feld einige hundert Meter außerhalb des Dorfes. Entweder
schon mit dem Funkenregen, spätestens aber mit dem am Boden entstandenen
Feuer kam jetzt aus Richtung Osten ein heftiger Wind auf, der die einzelnen
Brandnester anfachte, das Feuer vor sich hertrieb und es mit unheimlicher
Geschwindigkeit an die Gebäude heranbrachte. Auf dem besagten Roggenfeld
brannte in Dorfnähe fast die ganze dort stehende Getreide weg. Von den
Feldern griff das Feuer an einzelnen Stellen auf das halbdürre gras am
Dorfrand über und erfaßte das Brennholz und anderes Holzmaterial, welches
bei uns die meisten Bauern hinter ihren Höfen liegen haben. Wir bemühten uns
mit primitiven Mitteln, sein Vordringen gegen die landwirtschaftlichen
Gebäude zu verhindern, indem wir zum Beispiel einzelne Brandherde am
Boden mit den Füßen austraten. Doch wurden wir ihm nicht recht Herr. Bei
den gesamten Löschaktivitäten der kleinen Gruppe, der ich angehörte, war nie
eine Feuerspritze im Einsatz. Ich sah in diesem Ortsbereich weder einen
Feuerwehrmann noch ein Feuerwehrauto, jedenfalls ist mir nichts
Dergleichen in Erinnerung. Es ist aber möglich, daß die Ortsfeuerwehr an
anderen Stellen tätig war.
Nach dem Funkenregen war unsere Gruppe vom Hof des Bauern A am
Dorfrand entlang drei Höfe weiter Richtung Osten geeilt, um das dort schon
am Boden sichtbare Feuer zu bekämpfen. Der Bauer D hat dort hinter seinem
Hof einen – erst nach der Vision gebauten – Schuppen stehen. Nachdem wir
eine Weile gelöscht hatten, sah ich, wie bereits unmittelbar bei dem Objekt,
aber auch in der Nähe anderer Gebäude jenes Ortsbereiches, das Gras
brannte. Da schienen mir diese verloren zu sein, und ich sagte – sinngemäß –
zu den anderen: „Lassen wir das gehen, das können wir sowieso nicht mehr
retten! Schauen wir, daß wir das da erhalten!“ Womit ich den – ebenfalls erst
nach der Vision gebauten – Stall des Bauern A meinte. Daraufhin wichen wir
am Hof des Bauern C (bei dem ich seinen nach der Vision gebauten – Stall des
Bauern A meinte. Daraufhin wichen wir am Hof des Bauern C (bei dem ich
seinen nach der Vision gebauten Maschinenschuppen wahrnahm) und des
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Bauern B (wo ich dessen nach der Vision gebauten Maschinenschuppen und
seinen gleichfalls erst nach der Vision angelegten Fahrsilo erblickte) vorbei
zum Hof des Bauern A zurück. Wir konnten indes nicht verhindern, daß die
dem Stall des Bauern A benachbarte Hütte über dem Fahrsilo des Bauern
Feuer fing. Und bald darauf schlugen auch schon am südlichen Dachende des
Stalles des Bauern A oben aus dem First die Flammen heraus. Das Gebäude
brannte völlig aus. Mir steht noch das Bild vor Augen, wie wir nach dem
Brand das Gerippe der verkohlten Dachbalken betrachteten, die sich noch auf
der Mauerruine hielten. Übrigens weiß ich nichts von den Rindern, die in dem
Stall normalerweise untergebracht sind. Ich entsinne mich nicht, daß wir sie
herausgetrieben hätten. 1984 ist von dem nämlichen Bauern A eine
Fahrsilohütte fertiggestellt worden, mit deren Bau er 1982 begonnen hat. Sie
habe ich ebenfalls schon in dem Gesicht wahrgenommen, aber nicht brennen
gesehen. Außerdem erblickte ich damals noch den – nach der Vision gebauten
– Stall des Bauern E., von dem ich allerdings nicht weiß, ob er gebrannt hat
oder nicht. Die erwähnte Fahrsilohütte des Bauern A war das letzte sich im
nachhinein realisierte visionäre Gebäude. Sonstige bauliche Veränderungen,
welche jetzt noch ausständig wären, sind mir aus der Funkenregenvision nicht
in Erinnerung.
Nach dem Verlöschen des Feuers war ich eine Zeitlang sehr erschöpft. Das
empfand ich aus dem visionären Geschehen heraus unmittelbar mit mir, dem
in der Vision Agierenden, mit.
Danach gingen wir einige hundert Meter vom Dorfrand hinaus auf eine
wenige Meter erhöhte Bodenwelle und blickten uns dort um. Zuerst schauten
wir in Richtung Westen, wo wir in der Ferne noch den Gipfel des Nebelsteine
(1015m hoher Berg im nordwestlichen Niederösterreich, einige zehn
Kilometer westlich des Standortes des Sehers; AG) wahrnahmen. In dem Areal
von uns bis ziemlich hin zum Nebelstein sah man an einzelnen Stellen dünnen
Rauch aufsteigen. Dann blickten wir nach Süden. Hier reichte unser Blick bis
zu einigen Hügelkuppen in der Nähe Kamp, etwa in dem Abschnitt des
Flusses, wo die Steinwand liegt (Kamp – Fluß in Niederösterreich, einige
Kilometer südlich des Standortes des Sehers; Steinwand – 654n hoher Berg
östlich der Ortschaft Rastenfeld, 2km südlich des Kamp; AG). In dem Gebiet
stieg ebenfalls dort und da dünner Rauch auf, und zwar ungefähr bis zum
Kamp hin. Ob der Rauch auch das Areal nördlich des Kamp begrenzt war
oder auch noch südlich davon aufstieg, vermag ich nicht abzuschätzen.
Sowohl nach Westen als auch nach Süden hatte ich den Eindruck, daß die
Rauchsäulen vor allem aus Wäldern kamen. Nach Norden und Osten hatten
wir von unserem Beobachtungspunkt aus keinen Ausblick.
Wie spät es um diese Zeit war, vermag ich nicht zu sagen, denn wir sahen
an dem ganzen Tag, d.h. soweit die Vision eben reichte, die Sonne nicht mehr.
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Sie dürfte hinter einem in der Höhe lagernden Rauchschleier verborgen
gewesen sein. Allerdings ist mir nach dem Brand einmal der westliche Himmel
heller als der östliche erschienen – ein Hinweis vielleicht auf eine
nachmittägliche Tageszeit.
Danach gingen wir wieder ins Dorf zurück. Als nächstens ist mir nur
erinnerlich, daß ich mich ziemlich allein wahrscheinlich in der Gegend des
Bauern F am nordöstlichen Dorfrand befand, als ich von einem aus Norden
bis Nordwesten kommenden Geräusch veranlaßt wurde, mich mit dem Gesicht
nach unten auf den Boden zu werfen und den Kopf schützend mit dem Händen
zu bedecken. Das Geräusch klang wie eine weit entfernte Detonation, und es
kann sein, daß ich auch einen Lichtblitz wahrnahm. Warum ich mich da auf
den Boden warf, weiß ich nicht. Vielleicht war es nur eine überflüssige
Vorsichtsmaßnahme.
Wahrscheinlich in diesem Zusammenhang – jedoch könnte es auch ein
wenig früher oder später gewesen sein, meine Erinnerungen sind da etwas
undeutlich – nahm ich eine Bodenerschütterung wahr. Sie war relativ leicht
und mochte einige Sekunden gedauert haben. Irgendwie Schäden an
Gebäuden entstanden dadurch bei uns nicht. Ich kann nicht ausschließen, daß
das leichte Beben des Bodens von (eventuell jenes detonationsartige Geräusch
verursachenden) Luftschwingungen herrührte, welche ihre Energie auf den
Boden übertragen haben. Jedoch habe ich über die faktische Ursache der
Bodenerschütterung keine konkreten Anhaltspunkte.
In einer letzten Szene sah ich mich in unserem Dorf in die Richtung meines
Anwesens gehen. An dieser Stelle war aber das Gesicht noch nicht ganz zu
Ende. Das bisher Geschilderte betraf meine Erlebnisse am Funkenregen-Tag
von etwa 10 Uhr Vormittag (bzw. 11 Uhr Sommerzeit) bis irgendwann am
Nachmittag, als ich wieder nach Hause ging. Wenn ich auch heute schon
Erinnerungslücken habe, so hat mir die Vision seinerzeit doch das in dem
Zeitraum um mich herum ablaufende Geschehen lückenlos dargestellt. Nun
aber schlossen sich einige kurze Szenen an, die Ereignisse einer späteren Zeit,
vielleicht Stunden, Tage, Monate oder noch später danach betrafen und die ich
nur mehr vage erinnern kann.
Und zwar habe ich in diesen Szenen Meldungen gehört, daß die
Sowjetunion einen – vermutlichen kleineren – Raketenangriff auf den Westen,
wahrscheinlich auf die Bundesrepublik Deutschland, unternommen hat. Ob
der Angriff mit konventionellen oder atomaren Waffen vorgetragen worden ist,
weiß ich nicht. Ebensowenig, ob er Menschenleben gefordert hat. Auf den
Angriff, der mehr eine nervöse Kurzschlußhandlung als eine von langer Hand
geplante Aktion gewesen zu sein schien, dürfte es keine unmittelbare
militärische Reaktion des Westens gegeben haben. Ich weiß nichts davon, daß
er zu einem Krieg geführt hätte. Mit ist nur in Erinnerung, einen entrüsteten
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Kommentar über jenes Ereignis gehört zu haben, und zwar, wie mir scheint,
im Radio. Auch sah ich mich mit einigen Leuten unseres Dorfes darüber
diskutieren, die alle ganz empört waren und es schier nicht zu begreifen
vermochten, daß man da aus heiterem Himmel einfach hatte losschlagen
können. Die konkreten Formulierungen des Kommentars bzw. der Gespräche
sind mir nicht mehr gegenwärtig. Der Raketenangriff muß auf irgendwelche
Weise mit dem Funkenregen – oder äußerstenfalls mit einer sonstigen
Naturkatastrophe – zusammengehangen haben. Denn in meinen Gesichten ist
es immer so, daß die Ereignisse innerhalb ein und derselben Vision thematisch
irgendwie zusammengehören, auch dann, wenn sie räumlich oder zeitlich weit
voneinander entfernt sind. Nach diesen kurzen Szenen war die Vision
endgültig aus.
Was die Ursache des Funkenregens betrifft, so muß es sich hierbei um
einen Kometen gehandelt haben. Das ging aus den Gesprächen hervor, die wir
am Beginn der Vision auf unsrem Dorfplatz führten, deren genauen Wortlaut
ich jedoch vergessen habe. Ob die herabstürzenden Objekte direkt von einem
Kometen stammten oder ab ein solcher die Katastrophe indirekt von einen
anderem Himmelskörper aus der Bahn geworfen hat, dessen Bruchstücke dann
auf die Erde fielen, weiß ich nicht. Ansonsten habe ich keinerlei
Anhaltspunkte, worum es sich da handeln könnte. Ich kann mich nicht
erinnern, über den Funkenregen selbst irgendwelche Radio- oder
Fernsehmeldungen gehört zu haben.
Hinsichtlich der Eintrittszeit bin ich stets der Überzeugung gewesen, daß
jenes Ereignis für das Jahr 1986 oder allenfalls etwas später zu erwarten sei.
Denn ich nahm damals in die Vision ein vages Bewußtsein von Gesprächen
mit hinein, die ich irgendwann vor dem visionären Geschehen geführt haben
muß, die also nicht selbst Bestandteil des Geschehens geführt haben muß, die
also nicht selbst Bestandteil des Gesichtes waren und in denen die Jahreszahl
„1986“ angeklungen ist. Diese Zahl wurde aber auch von einer Stimme
genannt, die mir am Beginn des Gesichtes eine kurze Formulierung oder
sonstigen Inhalt ich jedoch nicht mehr erinnern kann. Daher weiß ich auch
nicht sicher, ob die von der Stimme mitgeteilte Jahreszahl auf das Herannahen
der Funkenregenmaterie im Weltraum oder schon auf den Funkenregen selbst
bezogen war. Ich glaube aber, daß sie für letzteren galt.
Was die Jahreszeit anbelangt, so muß sich das Geschehen im Sommer,
ungefähr in der ersten Augusthälfte, abgespielt haben. Denn bei der dem
Glutregen vorangehenden Finsternis habe ich ja die Position von drei
Sternenbildern wahrgenommen. Später schaute ich mir diese öfters in der
Realität am winterlichen Sternenhimmel an, wenn also die
Sternenkonstellation gegenüber jenem Sommervormittag um 12 Stunden bzw.
6 Monate verschoben war, und stellte fest, daß die Sternenbilder ungefähr in
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der ersten Februarhälfte um 11 Uhr abends jene in der Vision geschaute
Position innehaben. Zurückgerechnet resultiert daraus für den Funkenregen
die erwähnte Jahreszeit. Der besseren Orientierung wegen nahm ich diesen
Vergleich der realen mit den visionären Sternenbildern manchmal vom Hof
des Bauern A aus vor, von wo aus ich im Gesicht die Sterne gesehen hatte.
Außerdem habe ich in der Vision fast reifes Getreide auf den Feldern stehen
gesehen. Es muß somit unmittelbar vor der Getreideernte gewesen sein, die bei
uns in der Regel Mitte August beginnt.“
„Die Vision setzte sich lediglich aus zwei Szenen zusammen, die durch eine
zeitliche Lücke voneinander getrennt waren. In der ersten Szene sah ich mich
auf meinem Feld X [ein vom Seher genau bezeichnetes Feld; AG] stehen, das
schon gedroschen war. Die Getreidestoppeln waren sichtbar, und es lag noch
Stroh auf dem Feld, und zwar aller Wahrscheinlichkeit nach Weizenstroh. Ich
selbst hatte dort nichts zu arbeiten, sondern schaute nur zu, wie jemand
anderer - vermutlich ein anderer Landwirt - mit einer von einem Traktor
gezogenen Strohpresse dahinfuhr und das lose Stroh zu Bündeln preßte. Ob
die Maschine tatsächlich eine Strohpresse war, ist nicht hundertprozentig
sicher, wiewohl sehr wahrscheinlich. Auf jeden Fall wurde mit dem Stroh
etwas gearbeitet. Bei dem Geschehen war der Himmel bedeckt, jedoch
herrschten keine außergewöhnlichen Temperatur- oder sonstigen
Witterungsverhältnisse. Da der Weizen bei uns in normalen Jahren in der
ersten Septemberhälfte gedroschen wird - sonst jedenfalls im Laufe des
September –, muß sich das Ereignis um diese Zeit zugetragen haben.
Normalerweise presse ich mein Stroh nicht, sondern verbrenne es auf den
Feldern. Entweder gibt es daher in dem Jahr eine Nachfrage nach Stroh, oder
es ist zum Verbrennen zu feucht und muß aus diesem Grund gepreßt und
abtransportiert werden.
In der zweiten Szene sah ich mich über dasselbe Feld auf eine kleine
Bodenwelle zugehen, die den Blick nach Süden freigibt - und schritt dabei
durch lockeren, flaumigen Neuschnee. Er mochte eine Tiefe von einigen
(mindestens zwei, höchstens zehn) Zentimetern gehabt haben. Ich glaube, daß
unter dem Schnee immer noch die Getreidestoppeln gestanden sind und daß
das Feld noch nicht umgeackert war. Als ich die Bodenwelle erreicht hatte,
schaute ich in Richtung Süden, wo mein Blick ein paar Kilometer weit reichte.
Und auch hier lag die ganze Landschaft unter einer weißen Schneedecke. Der
Himmel war zu der Zeit bewölkt. Konkret schneien habe ich es jedoch in der
Vision nicht gesehen. Damit war das Gesicht zu Ende. Ich vermag nicht sicher
anzugeben, welcher Zeitraum die beiden Szenen voneinander trennt.
Höchstwahrscheinlich sind es aber nur wenige Tage gewesen. Möglich, daß
schon am nächsten Tag nach dem Strohpressen der Schnee auf dem Feld
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gelegen ist. Denn ich habe mich in der Vision darüber gewundert, daß es zu
der Zeit Schnee gibt. Folglich muß er zu einer ungewöhnlichen Jahreszeit
gefallen sein. Außerdem, wenn tatsächlich unter der Schneedecke die
Getreidestoppeln noch vorhanden waren, dann kann das nicht lange nach dem
Dreschen gewesen sein, da ich die Felder in der Regel bald nach dem
Dreschen umpflüge; Weizenfelder in normalen Jahren um Mitte September.
Offenbar ist also der Schnee im September gefallen. Über das Jahr hingegen
habe ich keinerlei Anhaltspunkte.“
„Nach einem anderen Wagnerschen Gesicht wird in einem der kommenden
Jahre, jedenfalls noch vor Ausbruch des 3. Weltkrieges, ein ähnliches Ereignis
eintreten. Und zwar werden dann riesige Felstrümmer - vermutlich Asteroiden
- aus dem Weltraum auf die Erde zustürzen. Diese Brocken werden jedoch
noch im Weltraum über Mitteleuropa - der Seher beobachtet das Schauspiel
von seinem Hof aus - mit Raketen, die von einem Objekt im Weltraum aus
abgefeuert werden - zerstört oder zumindest zerkleinert.“
Quelle:
 Parsimonyforum 53379. 2. November 2002, Beitrag 44920.
Am 28. April des Jahres 2001 fand in München eine Treffen des damaligen
Prophezeiungsforums statt, bei dem auch der Bauer aus dem Waldviertel zu
Gast war. Es fand daher ein längeres Gespräch mit dem Seher über seine
Visionen statt, welches von Elias Erdmann nachträglich aus dem Gedächtnis
protokolliert wurde. Dieses Protokoll sollte im Prophezeiungsforum
veröffentlicht werden. Nachdem der Waldviertler in der Vergangenheit
schlechte Erfahrungen mit Journalisten und auch Gottfried Werdenberg
(Vision 2004) machen mußte, wollte er die Zusammenfassung vor
Veröffentlichung lesen, um gegebenenfalls Unrichtigkeiten zu korrigieren.
Obwohl diese Korrektur durch den Seher geschehen sein soll, wurde das
Protokoll durch die Initiatoren des Treffens nie veröffentlich, sondern erst –
praktisch unauthorisiert – im November des Folgejahres durch das
Forumsmitglied Fred Feuerstein. Der Text wurde nachträglich, angeblich auf
Wunsch des Waldviertlers gelöscht. Eine weitere Veröffentlichung fand nicht
statt. Jedoch hat sich das Protokoll indirekt in Form von Zitaten in den
Beiträgen anderer Forumsmitglieder vollständig erhalten.
„Die Visionen kamen von Kindheit an. Er wußte anfangs nicht, daß andere
das nicht haben. Damals war aber noch alles weit in der Ferne. Später, als er
erwachsen war (Alter von 20 Jahren), wurde es weniger und irgendwann kam
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nichts mehr. Eine Beeinflussung durch Literatur kann er für damals
ausschließen. Er hatte ein Nahtoderlebnis als junger Mann, weil er aufgrund
seiner Visionen glaubte, ihm könne nichts passieren: Entzündung nach
Erkältung aufgrund Traktorfahrens in Kälte.
Erstes Zeichen:
- (Kann schon bald sein) Funkenregen, Finsternis, Wälder brennen nördlich
der Donau – ein Himmelskörper der näher kommt (Merkur?) Überlegung:
Merkur ist schwerer als Mond, das könnte verstärkte Ebbe-Flut zur Folge
haben. Jahreszeit anhand von Sternbildern datiert: Juli-August.
- Konflikt in Galizien.
- Krieg in Jugoslawien ist noch nicht aus.
- Ruhrgebiet heikles Gebiet, geht wüst zu, eigene Leute und/oder Ausländer.
- Schwerer Krieg in Ägypten. Nach dem Gefühl ist der Russe beteiligt (auch
bei Jugoslawien), beim Krieg in Ägypten ist auch bei uns das Gefühl einer
großen Kriegsgefahr.
- Bei der Zerstörung von New York ist bei uns noch nichts los. Man sagt:
Das war zu viel für das, was Amerika gemacht hat. Von der
Einschlagstelle bis zum Meer bleibt mindestens eine Häuserreihe stehen.
- Österreich (Kärnten) wird vor Deutschland angegriffen, Krieg richtet sich
nicht primär gegen Österreich, Verwüstungen in Kärnten schlimmer als im
Waldviertel, Kriegsanfang in Deutschland kurz vor Impakt.
- Bevor es in Deutschland losgeht ist längst schwerster Krieg in der
Tschechei, Angriff für Bayern nicht überraschend.
- Sonne wird immer schwächer (bezieht sich das auf den „Funkenregen“?).
- 2. Kosmisches Ereignis: Vorbeiflug eines großen Himmelskörpers, im
Süden der Ekliptik, größer als Vollmond, gelblich-braun, Narben größer
als Mond, näher als Mond, bei uns keine Auswirkungen.
- Kreuz am Himmel ist Kollision, über das ganze Firmament sichtbar.
- China ist einer der letzen die Eingreifen, kleine Panzer, Masken der
Panzerbesatzungen habe zwei Schläuche auf der linken Seite.
- Weiß nicht so recht, wer gegen wen kämpft.
- Russen kämpfen anfangs (?!) gegen Mächte aus dem Osten, Zentrum der
Zerstörung: Tschechei.
- Riesiger Pilz etwas südlich von Temelin (Anmerkung: Temelin liegt ca.
30km nördlich von Budweis).
- Der Westen hat eine Blitze schleudernde Maschine, Blitz als
Sekundäreffekt, Art Ladungs-Ausgleich nach Abschuß.
- Die lange Finsternis dauert vermutlich mehr als nur drei Tage.
- Eruption nach gelbem Blitz (bis hierhin kann es noch Jahre dauern).
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-
Starkes Beben in der Finsternis, nach dunkelrotem Blitz Detonation bei
Impakt; Impakt während der Finsternis.
„Birkenbaum“ ist Staub (?) in der Atmosphäre nach Auswurf,
Mündungsgebiet Rhein, wahrscheinlich Impakt.
Vorher: Jede Menge Schutt ist in Richtung Erde unterwegs, von Erde aus
sichtbar.
Nach der Finsternis ist wieder normaler Tag, keine Staub- oder
Ascheschicht; aber Steinklumpen liegen herum.
Einige Zeit Steinzeit-Leben, Jagd nach Kleintieren.
Kleiner Ort in Ostdeutschland leer, große landwirtschaftliche Maschinen
sind da, aber keine Leute.
Erde hat weitere Umlaufbahn, Merkur Bahnänderung, Venus in großen
Abläufen (?).
„Kaiser von Deutschland“ hat als Schulbub noch die Reden von Hitler im
Radio gehört.
Vereinigung der Kirchen auf Gemeinde-Ebene, keine Hierarchie mehr,
Reinigung der Kirche von falschen Dogmen.
Allgemein:
- Energie ist erzeugbar (nicht nur umwandelbar).
- Ideen für Klima: Planeten auf einer Bahn mit der Erde (also zwischen
Erde und Sonne oder hinter Erde) leiten Wärme auf die Erde. Planeten
neben der Bahn (aber auch über oder unter) leiten durch ihre Schwerefeld
Energie ab. Verzögerung etwa 2 Wochen. (Wenn Merkur nicht mehr da ist,
wird es keine Winter mehr geben).
Weitere Ergänzungen:
- Kurz vor Einschlag des Himmelskörpers: Große Detonationen westlich
der Tschechei, gelbe Blitze, eventuell Impakte. „Jetzt trifft es auch
Deutschland.“
- Kaiser von Deutschland wird einer der Kämpfer.
- Einschlag in Süddeutschland ist möglich.
- Impaktor hatte Namen und Zahl. Das heißt, es muß ein neu entdecktes
Objekt sein, kein altes.
- Zum Zeitpunkt (28. April 2001): In seinem Heimatort muß noch ein Haus
gebaut, verputzt und bewohnt werden. Dieses Haus ist bereits geplant.
Wer drin wohnt steht fest, der Baubeginn ist demnächst.
- Gelbe Blitze in der Tschechei sind nördlich von einem Berg an der
Dreiländergrenze (verm. Plöckenstein 1378m).“
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Quelle:
 http://www.european-prophecies.de/New-York-Special.htm.
Aktueller Kommentar Stephan Berndts vom 13. Februar 2002:
„Der Tiroler Pfarrer Josef Stocker e-mailte mir:
Auf einen Anruf (am 17. 9.2001) bei Ihm (dem ‚Seher aus dem Waldviertel’)
antwortete er: Der jetzige Terrorakt (11.9.) ist der prophezeite noch nicht
gewesen, die totale Zerstörung von NY als Terrorakt komme erst noch mit zwei
kleinen Sprengsätzen (A-bomben?).
Er sieht kommend auch ganz schwere Kämpfe in Ägypten!
Nach Angaben von B. Bouvier (Autor zum Thema Prophezeiung) in einem
Telefonat am 24.09.2001, 11 Uhr wurde der Seher von zwei Leuten befragt,
und er sagte, seine Vision sei NICHT mit den Ereignissen in New York zu
verwechseln!“
Quellen:
 http://www.european-prophecies.de/Aktuell-03.06.01.htm (Abrufdatum 13.
9. 2009).
http://www.josef-stocker.de/welt6.htm.
http://www.josef-stocker.de/litera2.htm.
Aktueller Kommentar Stephan Berndts vom 11. April 2003:
„Im Sommer 2002 sagte der Seher ‚Der Bauer aus dem Waldviertel’
(Krems/Waldviertel), es dauert noch 10 bis 15 Jahre bis zum dritten Weltkrieg,
vorher kommt noch eine große Energiekrise (wegen kosmischer Ereignisse;
Vorbeiflug eines Asteroiden nahe der Erde?) Funkenregen, Hitze, Brände,
Störung des Magnetfeldes der Erde… es werden sicherheitshalber bei den
Erdbeben die Atomkraftwerke abgeschaltet, um größeres Unglück bei den
Erdbeben usw. zu verhüten…. das muß erst noch kommen! Er sieht auch bei
dem Funkenregen Häuser brennen, deren Bau jetzt erst begonnen wird…
Der Seher sieht sich selbst in den Zukunftsbildern. Er schätzt an Häusern,
die er bei Eintreten der Ereignisse gebaut sieht (und die noch nicht gebaut
sind), wann es kommen könnte: Erst wenn diese Häuser stehen! Er sieht Drei
kosmische Ereignisse, Warnungen des Himmels an die genußsüchtige gottlose
Menschheit:
Vorbeiflug großer Himmelskörper/Kometen nahe der Erde: Planet X. Der
Herr sagte zu einem anderen Seher: ‚Dreimal klopfe ich an, vor der großen
Katastrophe.’ (vor dem Dritten Weltkrieg).
Beim zweiten Ereignis werden durch große Flutwellen viele Küstengebiete
total verwüstet (Häfen ruiniert). Er sagt: ‚Es müssen die Atomkraftwerke bei
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den eintretenden Erdbeben usw. unbedingt abgeschaltet werden’ (er war
immer für Atomenergie, aber nun sei diese Zeit vorbei - man müsse von jetzt
ab andere Energiequellen erschließen: er meint Tesla-Energie). Vor dem
dritten Weltkrieg kommt eine große Energiekrise und damit Arbeitslosigkeit
als Auslöser...“
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