Wasserlebende Tiere

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Anpassungen bei Tieren, die am oder im Wasser leben
Informationen für Lehrkräfte
Klasse Kriechtiere (Reptilia)
Ordnung Krokodile (Crocodylia)
Krokodile stellen eine sehr einheitliche Gruppe dar. Kennzeichnend ist ihre
echsenartige Gestalt mit dem Panzer, der aus Hautschildern besteht und den ganzen
Körper bedeckt, wobei einige dieser Hornschilder verknöchert sind.
Sie leben meist im Bereich des Ufers von Süßwasser (Ausnahme: Leistenkrokodile,
sie gehen auch in Meerwasser). An Land können sie sich erstaunlich schnell
fortbewegen, in dem sie sich auf die Beine hochstemmen und so vorwärts schreiten,
sie können sogar kurze Strecken galoppieren. Im Wasser sind sie elegante
Schwimmer, wobei der Antrieb über den muskulösen, seitlich abgeflachten
Ruderschwanz erfolgt. Auf diesem Schwanz ist ein Kamm aus großen,
aufgerichteten Schuppen sichtbar, die zuerst doppelt, ab der Schwanzmitte nur noch
einfach ausgebildet sind. Die Vorderbeine haben fünf, die Hinterbeine vier Zehen.
Diese vier Zehen der Hinterbeine sind durch Schwimmhäute miteinander verbunden,
die aber bei der Fortbewegung im Wasser kaum eine Rolle spielen. Die Zehen
zeigen starke Krallen. Die Zähne sind in der Größe etwas unterschiedlich und dienen
nur zum Festhalten der Beute, die meist unter Wasser gezogen, in Stücke zerbissen
und verschlungen wird. Die dicke Zunge ist am Mundboden festgewachsen und so
gut wie unbeweglich. Wenn Krokodile im Wasser liegen, ragt meist der vordere Teil
des Körpers aus dem Wasser, der Rest liegt unter Wasser. Sie können aber auch so
liegen, dass nur die erhöhte Schnauzenspitze aus dem Wasser zeigt. Die
Nasenlöcher können durch Hautklappen verschlossen werden. Von den
Nasenlöchern aus gehen Nasengänge zu den weit hinten im Gaumen liegenden
inneren Nasenöffnungen (= Choanen), die durch ein Hautsegel von der Mundhöhle
abgeschlossen werden kann. Dadurch können die Tiere auch unter Wasser mit
geöffnetem Maul auf Beute lauern und trotzdem atmen, wenn die Nasenlöcher über
Wasser liegen. Krokodile haben im Gegensatz zu anderen Reptilien ein äußeres Ohr,
bei dem das Trommelfell hinter einer Hautfalte verborgen ist. Die Fortpflanzung
erfolgt über weiße, ziemlich harte Eier. Meist betreiben die Weibchen eine
hochentwickelte Brutpflege, in dem sie z.B. ihre Gelege bewachen.
Man unterteilt Krokodile in drei große Gruppen: Alligatoren (Alligatoridae), Echte
Krokodile (Crocodylidae) und Gaviale (Gavialidae). Bei Alligatoren ist der vierte
Unterkieferzahn nicht sichtbar wie bei Krokodilen. Mit Ausnahme des China-Alligators
(Alligator sinensis) leben sie in der Neuen Welt.
Der China-Alligator (Alligator sinensis) ist eine relativ kleine Art, die meist nicht
einmal 2 m Länge erreicht. Die heutige Verbreitung beschränkt sich auf den Unterlauf
des Jangtsekiangs und bildet somit das nördlichste Verbreitungsgebiet aller
Krokodile. Sie sind in ihrem Bestand extrem bedroht. Sie leben in Stillgewässern
(Sümpfe, Teiche, Seen) und in langsam fließenden Flüssen, wo sie sich vorwiegend
im Wasser aufhalten. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Fischen,
Wasservögeln, Kleinsäugern, gelegentlich auch aus Krebsen. Sie überwintern auch
an diesen Flüssen. Die Weibchen bauen große Nesthügel aus Pflanzenteilen und
Schlamm und bewachen die darin abgelegten Eier. Nach etwa 90 Tagen schlüpfen
die Jungtiere. Eventuell waren die China-Alligatoren die Vorbilder für die
chinesischen Drachen.
Ordnung Eigentliche Schuppenkriechtiere (Squamata)
Unterordnung Schlangen (Serpentes)
Schlangen gehören für den Menschen nicht gerade zu den beliebtesten Tieren.
Vielfach ist sogar eine ausgeprägte Phobie entwickelt.
Schlangen stammen von Echsen mit gut entwickelten Beinen ab. Im Laufe der
Evolution wurden die Gliedmaßen und das Ohr zurückgebildet, dafür wurden
zahlreiche Spezialisierungen entwickelt. Schultergürtel, Brustbein und Teile der
Hirnkapsel fehlen. Die Teile des Schädels einschließlich Unterkiefer sind nur locker
miteinander verbunden als Anpassung an das komplette Verschlingen ganzer
Beutetiere. Die langgestreckte Gestalt erfordert eine große Anzahl an Wirbeln (bis zu
435) und Rippen. Die inneren Organe sind ebenfalls langgestreckt ausgebildet. Der
Magen ist gekennzeichnet durch ein extrem großes Fassungsvermögen. Ist er stark
gefüllt, wird sogar die Körperwand so stark gedehnt, dass die Schuppen auseinander
getrieben werden. Der Sehsinn ist gut entwickelt, das Tier reagiert damit jedoch nur
auf Bewegung. Interessant ist das Temperatur-Sinnesorgan (= Infrarot-Sinnesorgan),
mit dem einige Schlangen (z.B. Pythons und Grubenottern) Temperaturunterschiede
wahrnehmen können.
Im Folgenden wird die Familie Riesenschlangen (Boidae) betrachtet. Die
bekanntesten Unterfamilien sind die Boas und die Pythons. Pythons leben in der
Alten Welt von Afrika bis zur indoaustralischen Inselwelt, Boas kommen in der Neuen
Welt und auf Madagaskar vor. Während Boas lebendgebärend (ovovivipar) sind,
legen Pythons Eier, die von den Weibchen "bebrütet" werden. Das Bebrüten besteht
darin, dass sich das Weibchen über dem Gelege zusammenrollt und durch
Muskelkontraktionen die Temperatur steuern kann (bei niedrigen Temperaturen wird
häufiger "gezuckt", wodurch Wärme erzeugt wird). Die Größe der Riesenschlangen
wird oft stark übertrieben, Tiere von mehr als gut 10 m scheinen nicht zu existieren.
Über die Riesen- oder Würgeschlangen gibt es eine Reihe von Schauergeschichten.
Tatsache ist, dass sie Jagd auf große Beutetiere machen. Hat eine Riesenschlange
ein Beutetier erspäht, beißt es mit den nach hinten gekrümmten Zähnen zu und
beginnt unverzüglich, seinen Körper um das Beutetier zu schlingen. Während dieser
Umschlingung wird durch die Muskeln immer mehr Druck auf das Beutetier
ausgeübt, so dass im Beutetier lebenswichtige Blutgefäße platzen und das Beutetier
daran stirbt. Seltener kommt es zum Ersticken. Nachdem sich das Beutetier eine
Zeitlang nicht mehr bewegt hat, beginnt die Schlange nach dem Kopf des
Beutetieres zu suchen und fängt dort an, es ganz zu verschlingen. Der Vorteil
besteht darin, dass sich dadurch die Gliedmaßen des Beutetieres eng an dessen
Körper schmiegen. Ein zielgerichtetes Umschlingen des Halses um das Beutetier zu
erdrosseln gehört ins Reich der Märchen.
Boas leben hauptsächlich in Amerika, der bekannteste Vertreter ist wohl die
Anakonda. Ihre Verbreitung erstreckt sich über fast ganz Südamerika mit Ausnahme
der Anden und der südlichen Teile des Kontinents. Ihr Lebensraum ist in
wasserreichen Gebieten und Sumpfgelände zu finden. Anakondas sind stark an das
Wasser gebunden sind, sichtbar an den hochliegenden Augen und Nasenöffnungen.
Trotzdem erbeuten sie hauptsächlich Landtiere wie Vögel oder Säugetiere, die zum
Trinken ans Wasser kommen. Anakondas sind Lauerjäger, die durch ihre Färbung,
die am besten als olivbraun beschrieben wird, getarnt sind. Zur Paarungszeit bilden
sich oft regelrechte Knäuel aus einem Weibchen und mehreren Männchen. Die
Tragzeit beträgt gut 6 Monate. Die Anzahl der Jungtiere variiert sehr stark je nach
Größe der Weibchen und reicht von 11 bis über 50.
Klasse Vögel (Aves)
Ordnung Flamingos (Phoenicopteriformes)
Früher zählte man sie zu den Stelzvögeln (Ciconiiformes), zu denen auch Reiher und
Störche gehören, heute bilden sie eine eigene Ordnung, die man in die Nähe der
Enten und Gänse stellt.
Flamingos sind in ihrem Körperbau einseitig an das Leben am Wasser angepasst.
Flamingos bewohnen flache, meist brackige Gewässer. Als Bewohner von
Gewässern haben sie Schwimmhäute zwischen den Zehen. Bei den Zehen zeigt die
erste Zehe nach vorn, die drei anderen nach hinten. Flamingos sind angepasst an
die Aufnahme kleiner und kleinster Wasserlebewesen wie Krebse und Algen.
Kennzeichen der ganzen Ordnung ist der typische Schnabel, bei dem – anders als
beispielsweise bei Enten – der Oberschnabel kleiner als der Unterschnabel ist. Durch
einen Knick in der Schnabelmitte gelangt der Oberschnabel beim Seihen nach unten.
Innere und äußere Lamellen filtern die Nahrungsteilchen heraus. Je nach Größe der
Lamellen – sie ist bei jeder Art anders – werden größere oder kleinere Teilchen
herausgefiltert. Bei der Nahrungsaufnahme treten Flamingos mit ihren langen,
schlanken Beinen häufig auf der Stelle, um den Schlamm mit den darin enthaltenen
Nahrungsteilchen aufzuwühlen. Die Nahrungsaufnahme selbst geschieht
automatisch. Die Zunge wirkt wie ein Kolben. Wird sie zurückgezogen, entsteht ein
Unterdruck und das Wasser mit der Nahrung strömt ein. Dann wird die Zunge nach
vorn gestreckt und das Wasser wird herausgedrückt. Nahrungsteilchen bleiben dann
an den Lamellen hängen und werden abgeschluckt. Je nach Feinheit der Lamellen
werden unterschiedliche Nahrungsteilchen aufgenommen. So können in der Natur
mehrere Flamingoarten nebeneinander leben, ohne sich Konkurrenz zu machen.
Flamingos brüten in der Natur oft in riesigen Kolonien dicht an dicht. Den Nestplatz
wählt das Weibchen kurz vor der Eiablage. Das Nest selbst besteht aus einem Kegel,
der aus Schlamm, den die Weibchen im Sitzen ergreifen können, aufgehäuft wird.
Der zunächst lockere Baustoff wird durch ständiges Sitzen darauf immer fester und
es entsteht eine Mulde, die das Ei aufnimmt. Geschlüpfte Jungvögel haben zunächst
ein graues Gefieder, das sich erst nach Jahren zum bekannten Gefieder
erwachsener Tiere umgefärbt hat. Die Jungvögel werden in den ersten
Lebenswochen mit einer Art Kropfmilch ernährt, die durch darin enthaltene
Carotinoide rot gefärbt ist. Diese Carotinoide, die aus Krebsen in der Nahrung
stammen, sorgen auch bei erwachsenen Flamingos für die ausgeprägte
Gefiederfärbung. Im Zoo wird der künstlich hergestellte Farbstoff bei der Fütterung
zugesetzt, damit die Flamingos ihre Farbe behalten.
Im Zoo Saarbrücken werden zwei Flamingoarten gehalten, den Europäischen
Flamingo oder Rosaflamingo (Phoenicopterus ruber roseus) und den Chile-Flamingo
(Phoenicopterus chilensis). Rosaflamingos sind deutlich größer als Chile-Flamingos
und haben rote Beine, Chileflamingos haben grau-grüne Beine mit rotem Laufgelenk.
Chileflamingos besiedeln weite Teile Südamerikas bis hoch in die Anden, wo auch
ihre Brutgebiete liegen. Sie sind demzufolge an tiefe Temperaturen gewöhnt. Im Zoo
Saarbrücken allerdings kommen sie im Winter in ein Winterquartier, das sich
oberhalb des Weihers befindet. Grund ist nicht die Kälte, sondern die Tatsache, dass
im Winter vor allem am Rand des Weihers eine Eisschicht bilden kann, deren scharfe
Ränder die Haut an den Beinen der Tiere verletzen könnte, was zu irreparablen
Schäden führen würde.
Ordnung Gänsevögel (Anseriformes)
In dieser Ordnung werden Vogelarten zusammengefasst, die an Gewässern leben
oder wenigstens teilweise ins Wasser gehen. Man unterscheidet zwei Familien, die
Wehrvögel (Anhimidae) und die Entenvögel (Anatidae). Die Familie Entenvögel teilt
man ein in drei Unterfamilien, die Spaltfußgänse (Anseranatinae), die
Gänseverwandte (Anserinae) und die Entenverwandten (Anatinae). Es wird vermutet,
dass die Flamingos näher mit der Ordnung Gänsevögel verwandt sind. Die Familie
der Entenvögel zeigt viele Gemeinsamkeiten. So haben sie Hornleisten am inneren
Schnabelrand, eine harte Hornkuppe, den Nagel, an der Schnabelspitze und mehr
oder weniger ausgeprägte Schwimmhäute zwischen den drei vorderen Zehen.
Während bei den Gänseverwandten Männchen und Weibchen das ganze Jahr über
gleich gefärbt sind, findet man bei den Entenverwandten Prachtgefieder bei den
Männchen. Zur „Verlobungszeit“ im Herbst färben sich die Männchen vom
unscheinbaren Tarngefieder um in ein farbenfrohes Prachtgefieder. Der Aufenthalt
auf dem Wasser geschieht automatisch, da das Gefieder sehr viel Luft enthält und
die Ente wie einen Korken schwimmen lässt. Zum Schutz vor Durchnässung werden
die Federn immer sorgfältig mit Sekreten aus der Bürzeldrüse eingefettet. Die
meisten Enten haben einen sehr breiten Querschnitt, so dass der Körper sicher auf
dem Wasser ruht und nicht umkippen kann. Dabei hilft auch, dass die Beine weit
hinten ansetzen und in Oberschenkel und Lauf stark verkürzt sind. Der Schnabel von
Enten und Gänsen ist ähnlich gebaut. Hornlamellen am oberen und unteren
Schnabelrand zusammen mit einer gezackten Zunge dienen als Seihapparat. Bei der
Nahrungsaufnahme wird durch zurückziehen der Zunge Wasser mit darin
enthaltenen Nahrungsteilchen an der Spitze eingesogen und durch die Lamellen an
den Seiten wieder herausgedrückt. Nahrungsteilchen werden mit Hilfe von
Sinneszellen erkannt und in den Lamellen festgehalten. Das restliche Wasser
verlässt den Schnabel wieder. Bei den Gänsen, die vorwiegend Pflanzenfresser sind,
werden Pflanzen mit dem Schnabel abgebissen, daher ist die äußere Lamellenreihe
gröber, die Zunge einfacher gebaut. Im Unterschied zu Enten können Gänse an
Land gut laufen, weil die Beine weiter vorn hinten ansetzen.
Alle im Folgenden vorgestellte Arten gehören zur Unterfamilie Entenverwandte
Brandgans (Tadorna tadorna)
Besonderes: Kennzeichen: relativ bunt, roter Schnabel. Obwohl sie zu den
Entenverwandten gehören, ist bei ihnen Männchen und Weibchen gleich gefärbt. Sie
brütet in Erdhöhlen. Verbreitet über Küsten Europas und in Vorderasien.
Stockente (Anas platyrhynchos)
Besonderes: Sie gehört nicht zum eigentlichen Bestand des Zoos, sondern hat sich
auf dem Weiher eingefunden, wo sie wegen des Futters gut leben kann. Es ist die
bekannteste Ente unserer Seen und Weiher. Verbreitet ist sie über ganz Eurasien
und Nordamerika. Sie tauchen nicht tief, sondern gründeln im flachen Wasser nach
Nahrung („Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh’“). Die Stockente ist die
Stammform der Hausente.
Kolbenente (Netta rufina)
Besonderes: Verbreitung: Eurasien, Südeuropa, Süddeutschland. Kennzeichen: roter
Schnabel und ein orangefarbener Kopf beim Erpel im Prachtgefieder.
Bergente (Aythya marila)
Besonderes: Sie ist nahe mit der Kolbenente verwandt.
Kennzeichen: grünlicher Kopf beim Männchen, Weibchen mit charakteristischer
weißer Binde an der Schnabelwurzel. Verbreitung: nördliche Nadelwaldgebiete und
Tundren.
Mandarinente (Aix galericulata)
Besonderes: Ursprüngliche Heimat ist Ostasien, sie ist aber schon lange in
Deutschland auf Seen und Teichen zu finden. Kennzeichen ist der auffallend bunte
Erpel mit seiner segelartigen Schulterfeder.
Schellente (Bucephala clangula)
Besonderes: Hervorragende Taucher, die sich an Land nur schwerfällig bewegen
können. Verbreitung in nördlichen Gebieten der Nordhalbkugel. Kennzeichen der
Erpel: schwarz-weißes Gefieder mit dunkelgrünem Kopf und einem weißen Fleck
zwischen Kopf und schwarzem Schnabel.
Ordnung Pinguine (Sphenisciformes)
Pinguine bilden innerhalb der Klasse der Vögel eine ziemlich einheitliche Ordnung,
die nur aus einer Familie, den Pinguinen (Spheniscidae) besteht.
Pinguine sind vermutlich mit den Röhrennasen (Procellariiformes) verwandt, zu
denen auch die Albatrosse und Sturmvögel gehören. Während Röhrennasen auch
auf der Nordhalbkugel zu finden sind, leben Pinguine ausschließlich auf der
Südhalbkugel. Im Unterschied zu den Röhrennasen können Pinguine nicht mehr
fliegen. Man kennt Pinguine als Bewohner der Antarktis, es gibt aber auch Arten auf
den Galapagosinseln, die knapp unterhalb des Äquators liegen und an subtropischen
Inseln vor Südamerika, Südafrika und Australien.
Alle Pinguine ähneln sich stark. Gemeinsam ist ihnen ihre starke Anpassung an ein
Leben im Wasser. So ist ihr Körper kompakt und länglich, die Beine sitzen weit
hinten und dienen zum Ruder und Steuern. Die Flügel gleichen Flossen, sie
enthalten aber alle Skelettteile eines normalen Flügels. Allerdings sind die Knochen
verkürzt und deutlich flacher. Sie sind auch mit starken Bändern miteinander
verbunden, so dass sie eine feste Schaufel bilden. Der riesige Brustmuskel reicht
vom Hals bis zum Bauch. Die Befiederung ist mit Ausnahme eines Brutflecks
ziemlich einheitlich. Kennzeichnend ist auch ein starkes Fettpolster in der Unterhaut
als Kälteschutz. Die Federn ähneln einander sehr. Jede hat am Grund einen großen
Dunenanteil, der vom Nebenschaft gebildet wird. Die Federspitzen liegen
dachziegelartig übereinander und bilden so eine wasserdichte Schutzschicht. Auch
die Dunen bilden ihrerseits eine wasserdichte Schicht, so dass sehr viel Luft direkt
am Körper liegt, wodurch eine perfekte Isolierung gegen Kälte entsteht. Gegen Kälte
helfen den Tieren also die dicke Fettschicht und die Befiederung.
Humboldtpinguin (Spheniscus humboldti)
Humboldtpinguine werden etwa 45 cm hoch und wiegen etwa 4 kg. Sie gehören zur
Gattung Brillenpinguine (Spheniscus). Nicht alle Pinguinarten leben in der Antarktis,
es gibt auch Arten sehr viel weiter nördlich, wo die Tiere gegen die Wärme
ankämpfen müssen. Bei diesen Arten sind Fettschicht und Dunenkleid deutlich
dünner, Körperteile, die Wärme abgeben können, sind die Innenseite der Flügel und
die Oberfläche der Füße. Bei den Humboldtpinguinen ist das Gefieder extrem dünn,
daneben haben die Tiere kahle Stellen im Gesicht, über die ebenfalls Wärme
abgegeben werden kann. Sie sind auch eher nachts aktiv und verbringen den Tag in
Höhlen oder im Unterholz. Humboldtpinguine leben vor allem auf den Inseln vor der
Küste Perus im Bereich des nährstoffreichen Humboldtstroms. Dort bewohnten sie
ursprünglich die Guanohöhlen, wurden jedoch durch den Abbau dieses Düngers
stark im Bestand dezimiert. Die stellen außerdem eine Konkurrenz für die Fischer
dar, die wie sie auf den Fang von kleineren Fischen wie Sardinen oder Makrelen
spezialisiert sind.
Klasse Säugetiere (Mammalia)
Unterordnung Wasserraubtiere (Pinnipedia)
Neben Walen und Seekühen sind die Wasserraubtiere am stärksten an ein Leben im
Wasser angepasst. An erster Stelle stehen dabei Körperform und Umwandlungen
der Gliedmaßen. Die rumpfnahen Teile der Gliedmaßen sind verkürzt, während die
Zehen verlängert sind und Schwimmhäute zwischen den Zehen haben. Ihre
Anpassungen an ihren Lebensraum sind auch Anpassungen an die Kälte im Wasser.
Die Tiere sind relativ groß, da große Körper weniger schnell auskühlen als kleine.
Dabei hilft auch das Unterhautfettgewebe, der sog. Blubber.
Die Überfamilie Ohrenrobbenartige (Otarioidea) wird in drei Familien geteilt, in die
Familie Ohrenrobben (Otariidae), mit den Unterfamilien Seelöwen (Otariinae) und
Seebären (Arctocephalinae), die Familie Walrosse (Odobenidae) und die Familie
Hundsrobben (Phocidae) mit den Unterfamilien Seehunde (Phocinae) und
Mönchsrobben (Monachinae).
Seehund (Phoca vitulina)
Kennzeichnend für Seehunde sind ihr spindelförmiger Rumpf und der runde Kopf mit
den großen Augen. Die Oberlippe trägt langborstige Schnurrhaare. Ohrmuscheln
fehlen, was ein Kennzeichen der gesamten Familie der Hundsrobben ist. Das kurze
Fell mit weißgrauer bis dunkelgrau-brauner Grundfarbe trägt eine Zeichnung aus
Flecken oder Ringen, die entweder hell auf dunklem Grund oder dunkel auf hellem
Grund sein können. Nasen und Ohröffnungen sind verschließbar. Vorder- und
Hintergliedmaßen sind bekrallt. Die Hinterfüße sind nach hinten gerichtet und zu
Flossen umgebildet. Sie sind auf beiden Seiten behaart und dienen auch als
Wärmeregulatoren. Bei kühleren Außentemperaturen werden die Hinterflossen mit
den Sohlenflächen zusammengelegt, um die Wärme zu halten. Die Gliedmaßen
können nicht unter den Körper gestellt werden, daher ist ein vierfüßiges Laufen, wie
es z.B. Seelöwen können, nicht möglich. Die Fortbewegung der Seehunde an Land
erfolgt über ein schwerfälliges Vorwärtsrobben. Das Schwimmen im Wasser erfolgt
durch die Ruderbewegungen der Hinterflossen. Die Vorderflossen werden nur beim
langsameren Schwimmen zum Steuern eingesetzt. Seehunde können sehr gut
sehen, auch das Gehör ist trotz fehlender Ohrmuscheln gut. Allerdings geben
Seehunde selten Laute von sich. Tast- und Strömungssinn sind hoch entwickelt.
Tasthaare (Vibrissen) am Maul und an anderen Stellen des Kopfes dienen zum
Erspüren von Druck- und Strömungsänderungen. Sie können Wasserbewegungen
von weniger als einem Tausendstel Millimeter wahrnehmen. Es gibt auch Hinweise
darauf, dass die Tasthaare gegenüber niederfrequenten Schwingungen empfindlich
sind, die von Fischen herrühren. Die Nahrung der Seehunde besteht aus Fischen
jeder Art, es werden aber auch Krebse und Tintenfische genommen. Seehunde
haben ein raubtierähnliches Gebiss, es fehlen jedoch die deutlich ausgeprägten
Reißzähne anderer Raubtiere. Die Zähne werden nur benötigt, die glitschigen Fische
festzuhalten, da sie unzerkaut verschluckt werden.
Die Paarung bei Seehunden erfolgt im Wasser, die Geburt aber an Land auf
Sandbänken. Die Paarungszeit liegt im August. Um die Jungtiere in einer günstigen
Jahreszeit zur Welt zu bringen (Ende Juni, Anfang Juli), macht die befruchtete Eizelle
eine Keimruhe durch. Neugeborene Seehunde haben ein weiches, silbrig graues
Jugendkleid, das bald abgestoßen wird. Da die Jungtiere an Land zur Welt kommen,
müssen sie bei Einsetzen der Flut schwimmen können. Die Mutter folgt dann dem
Jungtier. Bei Zwillingsgeburten kann sich die Mutter jedoch nur um ein Junges
kümmern, das andere stirbt oder kommt als „Heuler“ in eine Aufzuchtstation.
Seehunde sind gesellige Meeressäuger, die sich während der Frühjahrs- und
Sommermonate am Strand auf Sand- oder Schlickbänken ansammeln. Eine
Sozialstruktur scheint nicht vorhanden zu sein. Seehunde verbringen auf diesen
Sandbänken einen Großteil des Tages dösend, nachts hingegen sind sie nur
ausnahmsweise an Land zu finden, da sie dann auf Beutefang gehen. Bei kaltem
und windigem Wetter halten sie sich vorzugsweise im Wasser auf. Beim Schlafen im
Wasser schweben die Tiere senkrecht, wobei sich die Nasenlöcher automatisch
öffnen und schließen. Augen, Ohren und Nase ragen beim Auftauchen als erste aus
dem Wasser, so dass eine Orientierung gleich möglich wird. Vor dem Tauchen
werden Nasen- und Ohröffnungen verschlossen.
Lungenatmer haben beim Tauchen grundsätzlich ein Problem mit dem in der
Atemluft vorhandenen Stickstoff. Der Luftstickstoff löst sich beim Tauchen in
Abhängigkeit der Tauchtiefe, also des Druckes, der unter Wasser herrscht, in Blut,
Gewebe und Körperfett. Beim Auftauchen perlt er aus, es bilden sich Bläschen (wie
bei einer aufgedrehten Sprudelflasche). Diese Bläschen führen zu Schädigungen in
den Gelenken, Adern verstopfen und können, wenn die Schädigungen im Gehirn zu
groß sind, zum Tod führen. Seehunde atmen vor dem Tauchgang aus, so dass in
den Lungen kaum Luft vorhanden ist. So kann das Problem mit dem Stickstoff bei
ihnen gar nicht erst auftreten. Seehunde sind in der Lage, Tauchgänge von 40 Min.
bei einer maximalen Tauchtiefe von 100-200 m ohne Probleme zu absolvieren.
Ein weiteres Problem beim Tauchen besteht darin, dass die Lungen in größeren
Tiefen durch den dort herrschenden Druck kollabieren würden. Auch deshalb wird
vor dem Tauchgang ausgeatmet.
Aber auch Seehunde brauchen während der Tauchgänge Sauerstoff. Aus den
Lungen ist er nicht zu beziehen, da sie ja vor dem Tauchen ausatmen. Der benötigte
Sauerstoff wird bei Seehunden „auf Vorrat“ im Blut gebunden. So ist die Anzahl der
roten Blutkörperchen und die Menge des Blutfarbstoffes Hämoglobin bei ihnen
erhöht, wodurch größere Mengen Sauerstoff gespeichert werden können. Eine
weitere Anpassung an das Tauchen liegt darin, dass der Stoffwechsel dann reduziert
wird. So sinkt der Herzschlag auf etwa vier Schläge pro Minute. Der Blutfluss kann so
gesteuert werden, dass nur wichtige Teile des Körpers mit Blut versorgt werden,
andere, wie z.B. die Gliedmaßen, wird abgekoppelt.
Literatur
Campell, Bruce and Lack, Elizabeth (Hrsg.), A Dictionary of Birds, T & A D Poyser,
Calton, 1985
Grzimeks Tierleben, Band 6, Reptilien
Kindler Verlag AG Zürich, 1970
Grzimeks Tierleben, Band 7, Vögel, Kindler Verlag AG Zürich, 1970
Grzimeks Enzyklopädie, Band 3, Kindler Verlag AG Zürich, 1988
Mehrtens, John M.: Living snakes of the world
New York, Sterling Publishing Co., Inc. 1987
Petzold, Hans-Günter: Aufgaben und Probleme bei der Erforschung der
Lebensäußerungen der Niederen Amnioten (Reptilien)
Berliner Tierpark Buch Nr. 38, Bina-Verlag, Berlin, 1984
Zinswiler, Vinzenz: Wirbeltiere: spezielle Zoologie Band 2, Amniota
Georg Thieme Verlag Stuttgart, 1976
Tiere im und am Wasser
Für Schülerinnen und Schüler
Reptilien (im Tropicarium)
Schlangen
1. Im ersten Gehege leben Anakondas. Zeichne das Muster der Schlange ein!
2. Wozu ist die Schlange so gefärbt?
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3. Kreuze den bevorzugten Lebensraum der Anakonda an!
Ο
Ο
Ο
4. Riesenschlangen wie Boas (zu denen die Anakonda gehört) und Pythons nennt
man auch Würgeschlangen. Sicherlich weißt du, wie sie Beute machen. Notiere!
(Hinweis: Sie ringeln sich nicht nur um den Hals!)
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5. Schau dir nun im Vergleich zur Anakonda den Grünen Baumpython an!
Kreuze ihn auf der Zeichnung an!
Ο
Ο
Ο
6. Schau Dir das Gehege genau an und beschreibe den Lebensraum in der Natur!
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7. Welchen Nutzen hat die Färbung des Grünen Baumpythons!
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8. Überlege, wie die Tiere ihre Beutetiere (Vögel, kleine Echsen) fangen und schreibe
deine Überlegungen auf!
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9. Vergleiche den Lebensraum der beiden Arten miteinander! Notiere deine
Ergebnisse!
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Krokodile
1. Beschreibe das Gehege und den Lebensraum der Tiere! Gib an, wo sie sich
aufhalten!
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2. Beschreibe den Körper! Achte auch auf die Körperoberfläche!
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3. Betrachte den Schwanz genauer und beschreibe!
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4. Beschreibe die Stellung der Beine zum Körper!
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5. Beschreibe die Lage von Augen und Nasenlöchern! Begründe die Lage!
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6. Mit etwas Glück siehst du die Zähne. Beschreibe sie und notiere ihre Aufgabe!
Schreibe auch auf, was sie nicht können!
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Vögel
Pinguine
1. Beschreibe das Gehege der Pinguine!
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........................................................................................................................................
2. Betrachte die Pinguine! Beschreibe die Körperform und nenne einen Vorteil!
........................................................................................................................................
........................................................................................................................................
3. Kreuze den Schnabel des Pinguins an!
Ο
Ο
Ο
Ο
4. Erkläre die Schnabelform, also was die Tiere damit besonders gut können!
........................................................................................................................................
........................................................................................................................................
5. Kreuze den Fuß des Pinguins an!
Ο
Ο
Ο
6. Erkläre, was die Tiere mit dem Fuß besonders gut können!
........................................................................................................................................
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Flamingos (direkt am Eingang)
1. Betrachte die Flamingos. Sie sehen nicht alle gleich aus.
Die größeren Flamingos mit den rosa Beinen heißen ...........................................,
die kleineren mit den grau-grünen Beinen heißen ............................................ .
2. Betrachte das Gelenk in der Mitte der grau-grünen Beine! Es ist gut an der roten
Färbung zu erkennen. Es knickt nach ........................ .
Schau an deinem Bein herab! Auch hier knickt ein Gelenk nach hinten.
Es ist das ................................... .
3. Beschrifte die Zeichnung!
1 = .....................................................
2 = .....................................................
3 = .....................................................
4 = .....................................................
Hinweis: Die Nr. 3 bei Vögeln heißt auch
Lauf.
4. Kreuze den Schnabel des Flamingos an!
Ο
Ο
Ο
Ο
5. Beobachte die Tiere bei der Nahrungssuche! Beschreibe sie! Achte dabei vor
allem auf den Einsatz des Schnabels! Gib an, welcher Teil des Schnabels bei der
Nahrungsaufnahme im Wasser nach unten zeigt!
........................................................................................................................................
........................................................................................................................................
6. Gib dem Schnabel auf Grund seiner Aufgabe einen Namen! Denke dabei an ein
Haushaltsgerät!
........................................................................................................................................
7. Nenne Vögel, deren Schnäbel ähnlich funktionieren!
........................................................................................................................................
Hinweis: Wenn du diese Fragen jetzt nicht beantworten kannst, schau dir später den
Schädel eines Chile-Flamingos im Asienhaus an!
8. Auf dem Weiher leben auch viele Entenarten. Schau dir die Gehegebeschilderung
an und notiere möglichst viele Entenarten!
........................................................................................................................................
........................................................................................................................................
........................................................................................................................................
9. Enten können ausgezeichnet schwimmen. Kreuze ihren Fuß an!
Ο
Ο
Ο
10. Schau dir später den Schädel einer Ente im Asienhaus an!
Beschreibe, wie sie damit Nahrung aus dem Wasser bekommt!
........................................................................................................................................
........................................................................................................................................
Säugetiere
Seehund
1. Der Seehund ist an ein Leben im Wasser gut angepasst.
Welchen Vorteil bietet die Körperform?
........................................................................................................................................
........................................................................................................................................
2. Beschrifte die folgende Zeichnung!
3. Kreuze die Hinterflosse des Seehunds an!
Ο
Ο
Ο
Ο
4. Vergleiche die Länge der Flossen beim Seehund mit der Länge der Gliedmaßen
(= Arme und Beine) beim Menschen! Nenne Hauptunterschiede und erkläre die
jeweiligen Vorteile!
........................................................................................................................................
........................................................................................................................................
5. Beobachte den Seehund beim Schwimmen. Schreibe auf, welche Aufgaben die
Flossen haben!
Die Vorderflossen: .....................................................................................................
Die Hinterflossen: ......................................................................................................
6. Der Seehund kann lange unter Wasser bleiben. Beobachte einen Seehund, bevor
er taucht! Achte dabei auf seine Nase! Berichte! Notiere auch, was dir zu den
Ohren auffällt!
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7. Der Seehund gehört wie all die anderen Tiere, die du bearbeitet hast, zu den
Säugetieren. Kreuze an, welche Körperbedeckung er also haben muss!
Ο Schuppen
Ο schleimige Haut
Ο Federn
Ο Haare
Lösungen
Schlangen
1. Anakonda dunkle Punkte
2. Tarnfarbe, liegen im Wasser (treibendes Laub, abgestorbene Pflanzen) oder im
Uferschlamm
3. mittlere Zeichnung
4. zubeißen (gleichförmige Zähne, die nach hinten gekrümmt sind), Umschlingen der
Beute mit dem Körper, Anspannen der Muskeln, durch Druck der Muskeln wird ein
Atmen der Beutetiere unmöglich, auch platzen wichtige Blutgefäße, die Beutetiere
sterben
5. Baumpython = Nr. 3
6. Lebensraum: dichtes Laubwerk im tropischen Regenwald
7. Tarnung: um selbst nicht gesehen zu werden und um für Beutetiere unsichtbar zu
sein
8. "Lassotechnik": Vorschnellen fast des ganzen Körpers, der Schwanz hält die
Schlange am Ast fest
9. Anakonda: groß, schwer, lebt im Wasser, Grüner Baumpython: leicht, lebt auf
Ästen
China-Alligator
1. große Wasserfläche, Tiere leben hauptsächlich im Wasser
2. langer, kräftiger Schwanz, massiger Kopf, Füße mit Krallen, kräftige Panzerplatten
als Körperoberfläche
3. Schwanz seitlich zum Ruderschwanz abgeplattet
4. Beine stehen seitlich am Körper, wenn Reptilien laufen wollen, müssen sie zuerst
den Körper hochstemmen (bei Säugetieren stehen die Beine senkrecht unter dem
Körper, bei ihnen entfällt somit das Hochstemmen
5. eine Linie, ragen beim Schwimmen aus dem Wasser heraus, ermöglichen so
Orientierung
6. relativ gleichförmige Zähne, dienen zum Ergreifen und Festhalten der Beute,
können aber nichts zerkleinern
Pinguine
1. Wasserbecken, Felsen auf dem Landteil
2. spindelförmiger Körper als Anpassung an das Leben im Wasser, kurze
Gliedmaßen, kein Hals sichtbar, Anpassung an das Leben im Wasser, an das
Schwimmen und Tauchen
3. Nr. 1
4. Erbeuten, Packen und Festhalten von Fischen
5. Nr. 3
6. Schwimmen
Flamingos
1. rosa Beine = Rosaflamingo, grau-grüne Beine = Chile-Flamingos
2. Es knickt nach hinten, beim Menschen Fußgelenk (Ferse)
3. 1 = Unterschenkel, 2 = Fußgelenk, 3 = Mittelfuß (Lauf), 4 = Zehen
4. Nr. 2
5. Der Schnabel wird so ins Wasser gehalten, dass der größere Oberschnabel nach
unten zeigt. Dabei wird der Schnabel mit einer Pendelbewegung durch das
Wasser geführt, um Nahrungsteilchen herauszufiltern.
6. Filter, Filterschnabel
7. Enten
8. Mandarinente, Bergente, Schellente, Kolbenente
9. Nr. 3
10. Lamellen an den Rändern von Ober- und Unterschnabel, Heraussieben von
Nahrungsteilchen
Seehund
1. walzenförmiger, spindelförmiger Körper, kurze Gliedmaßen
2. Hinter-, Vorderbeine
3. Nr. 2
4. Gliedmaßen beim Seehund kurz, stehen eng am Körper, dadurch Widerstand
gering im Wasser; weil sie so kurz sind, können sie zur Fortbewegung an Land
nicht unter den Körper gebracht werden
5. Vorderflossen steuern, Hinterflossen geben Antrieb
6. Nasenöffnungen werden vor Tauchgang geschlossen; äußere Ohrmuscheln nicht
vorhanden, Seehunde können aber gut hören
7. Körperbedeckung = Haare
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