2015_04d_Reptilien

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8. Leipziger Tierärztekongress
(14. bis 16. Januar 2016)
mit Industrieausstellung vetexpo
(15. und 16. Januar 2016)
Leipzig, 02. September 2015
Wenn die Schildkröte Bauchweh hat
Tiergruppe Reptilien im Kongressprogramm des 8. Leipziger Tierärztekongresses
Ob Schildkröten, Echsen oder Schlangen – Reptilien erfahren eine immer größere
Beliebtheit. Damit einhergehend steigt das Interesse der Halter, sich mit ihren
Heimtieren auseinanderzusetzen. Neben der artgerechten Haltung steht dabei vor
allem die Fütterung im Fokus, sodass der Veterinärmediziner zunehmend vor die
Herausforderung gestellt wird, über Fütterungsfehler aufzuklären und darüber hinaus
die Diagnostik von Leitsymptomen an den Besonderheiten der Tiere zu orientieren.
Der 8. Leipziger Tierärztekongress (14. bis 16. Januar 2016) beschäftigt sich deshalb
in zwei Themenblöcken mit der Problematik „Fütterung und Erkrankungen des MagenDarm-Traktes bei Reptilien“. In dem Kurs „Leitsymptome bei Reptilien – Interaktive
Diagnostik anhand praktischer Fälle“ wird außerdem mittels einer speziellen Software
die Diagnostik und Therapie typischer Problemfälle geübt.
„Zahlreiche Halter formulieren ihre eigenen Diagnosen gemäß dem Zustand ihres Tieres. Sie
fragen zunehmend gezielt nach Möglichkeiten, woran ihr Tier erkrankt sei und wie es
behandelt werden könne. Der Tiermediziner wird daher mit der steigenden Herausforderung
konfrontiert, den Anforderungen des Tierhalters gerecht zu werden und ihn zugleich
aufzuklären. Daraus resultierend wächst der Druck im Bereich der Fortbildung zusehends“,
erklärt Prof. Dr. Michael Pees, Mitarbeiter an der Klinik für Vögel und Reptilien der
Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig.
Das A und O: Artgerechte Fütterung
Mit dem 8. Leipziger Tierärztekongress wird dem Kleintierpraktiker ermöglicht, die
Behandlung von Echse, Schildkröte und Co. zu optimieren. Ein wichtiger Faktor, der die
Diagnostik sowie die Behandlung des Tieres maßgeblich beeinflusst, ist die artgerechte
Fütterung. „Der immense Einfluss einer den Ansprüchen des Tieres genügenden Nahrung
wird von vielen Reptilienbesitzern unterschätzt“, ist sich Pees sicher. „Reptilien sind nicht
domestiziert und darüber hinaus poikilotherm. Das hat zur Folge, dass sie stark abhängig
von den Gegebenheiten ihrer Umgebung sind, die in unseren Gefilden und im Rahmen der
Heimtierhaltung oft nicht den Anforderungen genügen. Darüber hinaus benötigen zahlreiche
Arten häufig spezielles Futter, dessen Beschaffung durchaus aufwändig ist.“ Die Folge:
Fütterungsfehler durch den Halter verursachen zahlreiche klinische Beschwerden, die es
durch den Tiermediziner zu diagnostizieren gilt. Dazu müsse der Praktiker zunächst über
optimale Fütterungsbedingungen und die Art des Futters in Kenntnis gesetzt werden, um
parallel über Therapiemöglichkeiten der Symptome zu entscheiden und eine Genesung zu
ermöglichen; so Prof. Dr. Pees.
In den zwei Themenblöcken zum Reptil am Samstag, 16. Januar von 8.30 bis 12.10 Uhr
geben Vorträge Aufschluss zur Anatomie und Physiologie der Verdauung beim Reptil, der
physiologischen Darmflora oder der unterschiedlichen Fütterung von Reptilien bei Natur- und
Terrarienhaltung. Fütterungsfehler wie Kalziummangel oder Energieüberschuss zeigen dem
Tiermediziner darüber hinaus charakteristische Folgen, die eine nicht artgerechte Nahrung
haben kann.
Software zur effektiven Diagnostik
Eine besondere Herausforderung in der Behandlung von Reptilien stellen neben den
technischen Anforderungen der Diagnostik vor allem die reptilienspezifischen
Besonderheiten dar, die es zu erkennen gilt, um diagnostische Ergebnisse möglichst gezielt
verarbeiten zu können. Der Kurs „Leitsymptome bei Reptilien – Interaktive Diagnostik
anhand praktischer Fälle“ unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Pees gibt Einblicke in
einen effektiven Zugang zum diagnostischen Vorgehen sowie zur Lösungsfindung mittels
einer speziellen Software. Die Bearbeitung als auch Lösung praktischer Fälle soll somit
erleichtert werden. Mit Hilfe der Software wird nach Vorstellung des Patienten die gezielte
Anforderung verschiedenster Diagnostika inklusive Bildgebung und Labordiagnostik unter
praktischen Gesichtspunkten, wie zum Beispiel Finanzen oder Machbarkeit, ermöglicht.
Pees ist davon überzeugt: „Die aktuellen Fortschritte in der Diagnostik stellen sich als große
Chance dar, um Krankheiten zu identifizieren, die vorher nicht erkannt werden konnten.“
Neben der Störung der Legeleistungen sollen Leitsymptome wie zum Beispiel Kot- oder
Hautveränderungen beleuchtet werden. Der Kurs findet am Donnerstag, 14. Januar 2016
von 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr im Herbert Gürtler Haus der Veterinärmedizinischen Fakultät der
Universität Leipzig statt. Es wird eine Kursgebühr von 200 Euro erhoben. Eine
Voranmeldung unter www.tieraerztekongress.de/ticket ist notwendig. Die Anerkennung durch
die Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF) für die Teilnahme am Kurs umfasst 5
Stunden.
Fortbildung online
Erstmalig wird das Angebot des 8. Leipziger Tierärztekongresses durch ATF-zertifizierte
Onlinefortbildungen in Kooperation mit vetion.de erweitert. Einzelne Vorträge und Kurse
werden mittels eLearning und Webinaren vorbereitet, begleitet oder nachbereitet.
Für den Kurs „Leitsymptome bei Reptilien“ bietet die Plattform ab 1. Dezember 2015 ein
ergänzendes eLearning an, in dem diagnostische Möglichkeiten beim Reptil besprochen
werden und das als Vorbereitung durch die theoretischen Grundlagen der Diagnostik dienen
soll. Der Einstieg ist ab dem Startdatum jederzeit möglich. Der Online-Kurs umfasst 4 ATFStunden und die reguläre Gebühr beträgt 140 Euro. Nähere Informationen erhalten
Interessierte auf www.vetion.de.
Über den Leipziger Tierärztekongress und die vetexpo
Der Leipziger Tierärztekongress und die Messe vetexpo werden von der Veterinärmedizinischen
Fakultät der Universität Leipzig, den sechs Tierärztekammern der Bundesländer Berlin, Brandenburg,
Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie der Leipziger Messe
GmbH veranstaltet. 4.400 Tierärzte, Tiermedizinische Fachangestellte und Studenten der
Veterinärmedizin sowie 400 Referenten kamen zur vergangenen Veranstaltung vom 16. bis 18.
Januar 2014 nach Leipzig. Auf der größten veterinärmedizinischen Industrieausstellung Deutschlands,
vetexpo präsentierten sich am 17. und 18. Januar insgesamt 190 Unternehmen mit Produkten und
Dienstleistungen in den Bereichen Arzneimittel, Medizintechnik, Diagnostika, Instrumente sowie
Tierernährung/Diätetik, moderner Praxiseinrichtung, EDV oder Fachliteratur.
Öffnungszeiten und Tickets
Der Leipziger Tierärztekongress findet vom 14. bis 16. Januar 2016 jeweils von 8.00 bis 18.00 Uhr
statt. Die Industrieausstellung vetexpo hat am Freitag, 15. Januar und Samstag, 16. Januar 2016
ebenfalls von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Für den Kongress sind sowohl Dauer- als auch
Tageskarten buchbar. Ermäßigungen sind unter anderem für Studenten, Rentner, Erwerbslose,
Tiermedizinische Fachangestellte sowie Tierärzte in Elternzeit erhältlich. Buchungen sind ab
September 2015 über den Online-Ticketshop möglich. Schnell sein lohnt sich, denn bis zum 15.
Dezember 2015 sind die Dauerkarten mit einem Frühbucherrabatt erhältlich. Die Kongresskarten
enthalten neben der Teilnahme am Kongressprogramm den Besuch der vetexpo, die Nutzung des
öffentlichen Personennahverkehrs am Gültigkeitstag für die An- und Abreise zum / vom Leipziger
Messegelände in den Tarifzonen 110, 151, 156, 162, 163, 168, 210, 225 sowie den freien Eintritt zur
Messe PARTNER PFERD.
Interessierte, die nicht die Kongressvorträge, sondern ausschließlich die vetexpo besuchen möchten,
können ein Tagesticket für 15,00 Euro erwerben. Auch im Messeticket ist die Nutzung des ÖPNV am
Gültigkeitstag für die An- und Abreise zum / vom Leipziger Messegelände in den Tarifzonen 110, 151,
156, 162, 163, 168, 210, 225, die Teilnahme an Ausstellersymposien und der Besuch der PARTNER
PFERD inklusive.
Ansprechpartner für die Presse:
Karoline Nöllgen
Pressesprecherin Medizinische Messen
Leipziger Messe GmbH
Telefon: +49 (0)341 / 678 6524
Telefax: +49 (0)341 / 678 166524
E-Mail: [email protected]
Susann Huster
Pressereferentin
Universität Leipzig
Telefon: +49 (0)341 / 97-35022
Telefax: +49 (0)341 / 97-35029
[email protected]
Leipziger Tierärztekongress im Internet:
www.tieraerztekongress.de
www.facebook.com/tieraerztekongressleipzig
www.leipziger-messe.de
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