Leistungsphysiologie

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Natalia B.
Leistungsphysiologie
02.05.06
2 Arten von Gefäßtypen
 Aorta: keine Veränderungen des Durchmessers egal ob trainiert oder nicht, zentrale Aorta
ist groß genug und muss sich nicht anpassen
 periphere Arterien: müssen sich signifikant anpassen, Anpassung geht einher mit
verschiedenen Durchblutungsanforderungen; z.B. Common femoral artery wird größer,
stärker bei Läufern und Radrennfahrern
Blut
Blutvolumen
Plasmavolumen
Zellvolumen
Hämatokrit
untrainiert
~ 76 ml/kg
~ 43 ml/kg
~ 34 ml/kg
45%
ausdauertrainiert
~ 95 ml/kg
~ 55 ml/kg
~ 40 ml/kg
42%
+25%
+28%
+18%
Ausdauertrainiert:
 höherer Plasmaanteil und niedrigerer Hämatokrit => Blut wird dünnflüssiger
 Zellanteil steigt => Hämatokrit sinkt
 Mehr Hämoglobin => höhere Sauerstoff-Transportfähigkeit
 Viskosität des Blutes => Verbesserung der Fließeigenschaften
o Senkung der Risikofaktoren zum Herzinfarkt
o Zellen klumpen nicht so leicht, (Agregabilität sinkt) => Verstopfungsgefahr
sinkt
 Zunahme der Herzgröße => Steigerung des Blutvolumens
 Regelmäßige Flüssigkeitszufuhr ist extrem wichtig
o Flüssigkeitsverlust durch schwitzen, Ausscheidung sehr hoch
o Besonders bei Training in Höhen: Erhöhung der Entropozyten, Luft ist dünner
und trockener => Bronchialschleimhäute müssen mehr angefeuchtet werden
=> bei Ausatmen wird Feuchtigkeit an Atemluft abgegeben =>
Flüssigkeitsverlust wesentlich erhöht => Viskositätsveränderung: Blut wird
dickflüssig => Hämatokritwert erhöht sich
o Rat: über den Durst trinken
Doping im Leistungssport:
 Früher: Fremdblutkonserven => für manche unverträglich
 Heute: Eigenblut wird angelegt – Blut wird zentrifugiert
Erytropoetin (EPO)
…kommt aus der Niere (wird Dialysepatienten verabreicht)
 Transportkapazität wird erhöht
 Wird täglich genommen
 Kaum nachweisbar, weil sehr kurze Halbwertszeit und sehr komplizierte
Nachweisverfahrenstechnik
 Hämatokritwert steigt => ab gewissen Hämatokritwert wird Sportler aus dem Verkehr
gezogen, weil zu hohe Viskosität => Gefahr der Gefäßverstopfung => TOD
 Radsportler „Tour de France“: Häufig EPO + Wachstumshormone (=> Halbwertszeit
früher einige Tage, heute einige Stunden) Infusionen verdünnen EPO => in allen
anderen Sportarten verboten
Lunge
 bei jungen gesunden Menschen auf Meereshöhe ist Lunge nicht leistungsbegrenzend
 Lungenleistung stößt nur unter gewissen Bedingungen an ihre Grenzen =>
Hochleistungssport: Sauerstoff-Sättigung im Blut nicht mehr 100% sondern 98% 98,5%
 Sauerstoff-Diffusionsfähigkeit adäquat zur Sauerstoff-Sättigung im Blut
 Kontaktzeit zwischen Blut und Sauerstoff sehr kurz
 Sauerstoff-Sättigung im Blut ändert sich nicht bei Belastung
 Atemwege ausreichend für alle Arten von Bewegung
 Nasenatmung bringt keine Vorteile
 Lunge ist trainierbar => Ökonomie verbessert sich
 keine Alviolensteigererung, aber bessere Alviolennutzung durch Training
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