Einwohnergemeinde Horw

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Büro für Bauökonomie AG, Zähringerstrasse 19, 6003 Luzern, Telefon 041 249 40 40, Fax 041 249 40 50, [email protected],
www.bfbag.ch
Antrag zur Teilnahme an TU-Submission im selektiven Verfahren
Präqualifikationsformular
Objekt/Projekt
Neubau 3-Fach Turnhalle Margeläcker, Wettingen
Art der Beschaffung
Ausschreibung für TU-Submission
Auftraggeberin
Gemeinde Wettingen
Alberich Zwyssig-Strasse 76
5430 Wettingen
Einzureichende
Unterlagen:
vollständig ausgefülltes Präqualifikationsformular (mit Beilagen)
Eingabeadresse
Gemeinde Wettingen
Bau- und Planungsabteilung
„Präqualifikation Neubau 3-Fach Turnhalle Margeläcker, Wettingen“
Alberich Zwyssig-Strasse 76
5430 Wettingen
Eingabetermin
Dienstag, 16. Februar 2016, 12.00 Uhr
Die Präqualifikationsunterlagen müssen bis spätestens am Dienstag, 16. Februar 2016, 12.00
Uhr, im Büro 305 des Rathauses Wettingen, Alberich Zwyssig-Strasse 76, 5430 Wettingen, sein,
wo der Empfang der Unterlagen bestätigt wird. Die Verantwortung für das rechtzeitige Eintreffen der Präqualifikationsunterlagen liegt ausschliesslich beim Antragsteller.
Der Antragsteller erklärt über Art und Umfang der Arbeiten orientiert zu sein. Der Antragsteller bestätigt, mit den Antragsunterlagen und den allgemeinen Bedingungen einverstanden zu sein. Arbeitsgemeinschaften sind zulässig, diese müssen jedoch bei der
Präqualifikation angegeben werden.
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Präqualifikation TU-Ausschreibung Neubau 3-Fach Turnhalle Margeläcker, Wettingen
Ort / Datum
Stempel mit Adresse des Antragstellers / der Antragstellerin:
Kontaktperson
Telefon
Mail
(Unterschriften siehe letzte Seite )
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Seite: 2
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Präqualifikation TU-Ausschreibung Neubau 3-Fach Turnhalle Margeläcker, Wettingen
Inhaltsverzeichnis
Seite
1.
Ausgangslage und Aufgabenstellung
4
1.1.
Allgemeiner Beschrieb
4
1.2.
Städtebau
4
1.3.
Architektur
4
1.4.
Statisches Konzept (Auszug aus der Nutzungsvereinbarung SJB Kempter Fitze)
5
1.5.
Energetisches Konzept
6
1.6.
Baubeschrieb nach BKP
6
1.7.
Gebäudetechnik
6
2. Allgemeine Bedingungen Präqualifikation
8
2.1.
Ausschreibende Stelle
8
2.2.
Gegenstand
8
2.3.
Verfahrenssprache
8
2.4.
Termine
8
2.5.
Bietergemeinschaften
8
2.6.
Subunternehmer
8
2.7.
Antragsöffnung
9
2.8.
Einreichen der Dokumentationen
9
2.9.
Auskünfte
9
2.10.
GATT-Übereinkommen
9
2.11.
Entschädigung
9
2.12.
Rechtsmittelbelehrung
9
2.13.
Verfahrensart
9
2.14.
Eignungskriterien (Präqualifikation)
10
2.15.
Einzureichende Unterlagen
10
2.16.
Beurteilungsgremium
10
2.17.
Realisierungsvorbehalt
10
2.18.
Weiterbeauftragung Planungsteam
11
3. Informationen zur Totalunternehmersubmission
11
3.1.
Gegenstand der Ausschreibung und Vorgehen
11
3.2.
Zuschlagskriterien (TU-Submission)
11
4. Angaben zur Totalunternehmung
12
4.1.
Allgemeine Informationen zur Totalunternehmung (federführendes Unternehmen bei
ARGE)
12
4.2.
Allgemeine Referenz Totalunternehmung
12
4.3.
Sichtbeton Referenz Totalunternehmung
13
4.4.
Referenzen der vorgesehenen Schlüsselperson (Hauptansprechpartner zu Bestellerin)
13
5. Erklärung / Bestätigung des Totalunternehmers
15
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1.
Ausgangslage und Aufgabenstellung
1.1.
Allgemeiner Beschrieb
Die Gemeinde Wettingen beabsichtigt an zentraler Lage auf dem Areal der Schulanlage Margeläcker den Neubau einer Dreifachturnhalle. Der neue Turnhallentrakt soll östlich d er bestehenden Schulbauten beziehungsweise im Bereich von Spielwiese und Pausenareal zu liegen kommen.
Der Neubau ist teilweise versenkt, mit oberirdischem Eingangsgeschoss auf Seite der Sportplätze.
Der neue Turnhallentrakt ist als Hallenbau geplant. Die Nebenräume sind auf drei Geschossen,
übereinander und auf einer Seite angeordnet:
- Auf der oberen Ebene befindet sich auf Höhe der Sportplätze das Eingangsgeschoss, wobei
das Eingangsgeschoss auch als Zuschauerbereich dient.
- Unter dem Eingangsgeschoss befindet sich das Garderobengeschoss, das über eine zentrale
Treppenanlage erschlossen wird.
- Unter dem Garderobengeschoss sind auf Höhe des Hallenbodens die Geräteräume angeordnet.
1.2.
Städtebau
Die neue Dreifachturnhalle steht an der Geländekante zwischen den bestehenden Sportplätzen
und den tiefer gelegenen Aussenbereichen bei der Margelstrasse. Das Gebäude fügt sich in das
bestehende orthogonale Raster der Schulanlage ein. Es vermittelt sowohl funktional zwischen den
Schulbereichen und den Sportanlagen wie auch volumetrisch zwischen den hohen Schulgebäuden
und der kleinmasstäblichen Wohnbebauung. Eine neue Treppenanlage verbindet die Margelstrasse
im Süden mit den Aussensportanlagen und dem Eingang der Turnhalle. Im Westen ist die Turnhalle an den Pausenplatz der Schule angeschlossen.
1.3.
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Archi-
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tektur
Das teilweise ins Erdreich versenkte Gebäude ist dreigeschossig konzipiert. Auf der oberen Ebene
der Sportplätze ist das Eingangsgeschoss mit Foyer und Zuschauerbereich angeordnet. Es orientiert sich zu den Sportplätzen, ist aber auch über einen auf Sportplatzniveau angelegten Zugangsweg mit dem Osten des Quartiers verbunden. Im Zwischengeschoss befinden sich Garderoben und WC-Anlagen. Darunter auf Hallenniveau liegen die Geräteräume für Schule und Vereine
und die notwendigen Technikräume. Die drei Geschosse sind über eine zentrale Treppenanlage
und einen behindertengerechten und auf den Transport von Turngeräten ausgelegten Aufzug verbunden.
Das Gebäude ist in Anlehnung an die bestehenden Gebäude der Schulanlage in Sichtbeton geplant. Eine gewölbte schedartige Deckenstruktur in Sichtbeton, durch zwei Querträger und seitlich
von trapezförmigen Wandscheiben getragen, überspannt die gesamte Halle. Die Querträger nehmen Trennvorhänge und Gebäudetechnikinstallationen auf. Durch die Oberlichtbänder der Sheds
wird jede der drei Teilhallen mit gleichmässigem, blendfreiem Tageslicht versorgt.
1.4.
Statisches Konzept (Auszug aus der Nutzungsvereinbarung SJB Kempter Fitze)
Die Tragstruktur der Dreifachturnhalle wird in Massivbauweise mit vorgespannten Tragelementen
erstellt. Das Dach ist shed-artig aufgebaut mit selbsttragenden, geschwungenen Betonwellen. Sie
bilden das Tragwerk über den drei Turnhallenfeldern und haben eine Spannweite von bis zu 15.60
Metern. Die beiden Hauptträger im Dach sind als vorgespannte rund 32 Meter lange Einfeldträger
gestaltet. Der Randträger in der Südfassade bildet das Auflager der Hauptträger. Über dem Foyer
sind die Hauptträger mit einem Kastenträger verbunden, der sich an den Ost- und Westfassaden,
auf den Liftkern und den Nebenräumen abstützt.
Die Fassaden sind in Sichtbeton geplant und bilden ein wichtiges Tragelement. Die Erschliessungszonen, Garderoben und Geräteräume sind in einer konventionellen Massivbauw eise projektiert mit tragenden Flachdecken und Betonwänden. Auch diese Elemente sollen weitgehend durch
den Sichtbetoncharakter geprägt sein.
Zur Stabilisierung wird das Hallendach mit den Seitenwänden sowie dem Liftkern und den Tragwänden im Erdgeschoss verbunden.
Die Fundation wird als Flachgründung ausgebildet. In Zonen mit hohen Einzel- und Linienlasten
werden die Kräfte mittels Verstärkungen wie Einzel- oder Streifenfundamente in den anstehenden
Baugrund geleitet.
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1.5.
Energetisches Konzept
Das Gebäude erfüllt die Minergie-Anforderungen nach SIA 380/1, 2009. Auf eine Zertifizierung
wird verzichtet.
1.6.
Baubeschrieb nach BKP
Rohbau als Beton- und Stahlbetonarbeiten, Fassadenwände aussenseitig, Innenwände, Decken und
Treppen, Dachträger und Dachwellen in Sichtbeton. Teilweise mit Hydrophobierung Sichtbeton
und Grafittischutz. Fenster aus Metall, Fensterfront Eingang inkl. Türen, dreiseitige Fensterfront
Halle, mit innerer Blendschutz und Lüftungsflügeln motorisiert, Oberlichtbänder Dach mit Kippfügeln
als Rauch-Wärmeabzug (RWA) und zur Lüftung, Wärmeschutzglas dreifach, teilweise Sonnenschutzbeschichtung. Dachkonstruktion Halle mit Dampfsperre, Wärmedämmung Polyurethan, Abdichtungbahnen aus Kunststoff.
Hartbetonbelag in Foyer / Zuschauerbereich und Korridor 1.UG, zweischichtig inkl. Unterlagsbeton
und Dämmung. Bereich Turnhalle Mischelastischer (kleinflächenelastischer) Sportboden, Oberbelag
Polyurethan-Beschichtung inkl. Markierungen, Calciumsulfatfliessestrich, und Wärmedämmung.
UV-beständiger Polyurethan-Wand- und Bodenbelag in Garderoben, Duschen und WC-Anlagen, 2
K-Versiegelung. Unterer Wandbereich der Halle: Akustik-Verkleidung aus Holzleisten inkl. Akustikhinterlage und Wärmedämmung Oberer Wandbereich der Halle: Akustik-Verkleidung aus Holzwolleplatten inkl. Wärmedämmung.
1.7.
Gebäudetechnik
Elektro
Die Elektroinstallationen werden nach den heutigen Regeln der Technik erstellt. Sie sind so geplant, dass sie sowohl energetisch als auch in Bezug auf die Umweltverträglichkeit dem heutigen
Stand entsprechen.
Apparate Starkstrom, Hauptverteilung/Messung
Es ist eine zentrale Hauptverteilung/Messung mit den notwendigen Leitungs- und Fehlerstromschutzschaltern im Elektroraum im 2. Untergeschoss vorgesehen.
Unterverteilungen pro Etage, mit den notwendigen Geräten ausgerüstet.
Heizung
Das Heizungskonzept weist folgende Hauptmerkmale aus:
- Die Wärmeerzeugung erfolgt über die bestehende Holzschnitzel-/Gasheizung der Schulanlage,
welche sich im Untergeschoss des Spezialtrakts befindet.
- Wärmeversorgung Dreifachturnhalle ab Hauptvorlauf mit Systemtrennung (Umformer)
- Heizfernleitungen von Heizzentrale zur Dreifachturnhalle im Erdreich
- 2 Heizgruppen (Fussbodenheizung, Lufterhitzer)
- Warmwasserbereitung über die Heizung direkt ab der Fernleitung
- Heizverteilleitungen an Decke 2. Untergeschoss zu den jeweiligen Heizkreisverteilern für die
Fussbodenheizung in den Turnhallen, Garderoben, Nasszellen und Büro
- Einzelraumregulierung in allen Räumen
Sanitäre Analgen
Das Sanitärkonzept zeichnet sich durch folgende Hauptmerkmale aus:
- Sanitärapparate mittlerer Standard
- Montage von vorfabrizierten Installationselementen in den WC-Anlagen
- Duschensteuerungen für Sportduschen
- Entwässerung der Duschen mit Bodenabläufen
- Abwasserhebeanlage für Putzraum und Technik im 2.UG
- Provisorische Dachentwässerung für Hauptdach
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-
Dachentwässerung im Pluvia-System ausgeführt
Legionellenabwehr: Warmwassertemperatur 60°C, kurze Leitungen
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Präqualifikation TU-Ausschreibung Neubau 3-Fach Turnhalle Margeläcker, Wettingen
2.
Allgemeine Bedingungen Präqualifikation
2.1.
Ausschreibende Stelle
Die ausschreibende Stelle ist die Bestellerin:
Gemeinde Wettingen
Bau- und Planungsabteilung
Alberich Zwyssig-Strasse 76
5430 Wettingen
2.2.
Gegenstand
Neubau 3-Fach Turnhalle Margeläcker, Wettingen
2.3.
Verfahrenssprache
Die Präqualifikation wie auch die Submission werden in Deutsch durchgeführt.
2.4.
Termine
Präqualifikation- und Submissionstermine
Publikation und Versand
26.01.2016
Eingabe Formular Präqualifikation
16.02.2016
Teilnehmer TU-Submission bekannt (Verfügung Gemeinderat)07.03.2016
Verfügung Rechtskräftig
18.03.2016
Versand TU-Submission
21.03.2016
Eingabetermin TU-Angebote
13.05.2016
Technische Bereinigung / Prüfung / Schlussverhandlungen bis24.06.2016
Zuschlagsverfügung Gemeinderat
09.12.2016
Vertragsunterzeichnung
23.12.2016
Baukreditgenehmigung
Abstimmung Gemeinderat
Abstimmung Einwohnerrat
Volksabstimmung
30.06.2016
01.09.2016
27.11.2016
Baubewilligungstermine
Eingabe Baugesuch
Rechtskräftige Baubewilligung erwartet auf
01.12.2016
05.03.2017
Realisierungstermine
Start Umsetzung
Bezug
ca. Mai 2017
31.07.2018
2.5.
Bietergemeinschaften
Bietergemeinschaften (ARGE) sind zugelassen. Es muss ein federführendes Unternehmen bestimmt
werden, die Mitglieder der ARGE haften jedoch solidarisch. Die Mitglieder einer ARGE dürfen nach
der Bewerbung nicht mehr ausgetauscht werden. Die Mitglieder einer ARGE dürfen sich nur bei
einem Angebot beteiligen.
2.6.
Subunternehmer
Subunternehmer sind zugelassen und dürfen sich an mehreren Angeboten beteiligen.
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Gemeinde Wettingen, Bau- und Planungsabteilung, 5430 Wettingen
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2.7.
Antragsöffnung
Es findet keine öffentliche Antragsöffnung statt, die Teilnehmer werden schriftlich benachrichtigt.
2.8.
Einreichen der Dokumentationen
Einreichen der Präqualifikationsdokumentationen bis spätestens 16. Februar 2016, 12.00 Uhr, im
Büro 305 des Rathauses Wettingen, Alberich Zwyssig-Strasse 76, 5430 Wettingen, abgegeben oder
eingetroffen sein. Das Risiko, dass das Angebot rechtzeitig eintrifft, liegt beim Anbieter.
Es gilt folgende Eingabeadresse:
Gemeinde Wettingen
Bau- und Planungsabteilung
„Präqualifikation Neubau 3-Fach Turnhalle Margeläcker, Wettingen“
Alberich Zwyssig-Strasse 76
5430 Wettingen
Verschlossen mit dem Vermerk: „Präqualifikation Neubau 3-Fach Turnhalle Margeläcker, Wettingen“
Zu spät eingetroffene (nach 12:00 Uhr des Eingabedatums), nicht vollständig ausgefüllte, nicht
handschriftlich und rechtsgültig unterzeichnete Dokumente oder solche, bei denen Unter lagen
oder Beilagen fehlen, werden gestützt auf §15 Abs. 3 SubmD ausgeschlossen. Dasselbe gilt, wenn
Präqualifikationsunterlagen abgeändert oder nicht vollständig ausgefüllt werden.
2.9.
Auskünfte
Es werde keine mündlichen oder schriftlichen Auskünfte erteilt.
2.10.
GATT-Übereinkommen
Der Auftrag ist dem GATT/WTO-Übereinkommen (Government Procurement Agreement, GPA)
unterstellt.
2.11.
Entschädigung
Für das Einreichen der Unterlagen wird keine Entschädigung ausgerichtet.
2.12.
Rechtsmittelbelehrung
Gegen die Präqualifikation kann innert zehn Tagen seit der Publikation beim Verwaltungsgericht
des Kantons Aargau, Obere Vorstadt 40, 5001 Aarau, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die
Beschwerde muss einen Antrag und eine Begründung enthalten und ist im Doppel einzureichen.
Die angefochtene Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizufügen
2.13.
Verfahrensart
Selektives Verfahren. Das Verfahren wird gestützt auf § 82 Abs. 1 lit. l der Kantonsverfassung, Art.
11 des Bundesgesetzes über den Binnenmarkt (Binnenmarktgesetz, BGBM) vom 6. Oktober 1995
und Art. 3 der Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen (IVöB) vom
25. November 1994 / 15. März 2001 sowie dem Submissionsdekret (SubmD) des Kantons Aargau
vom 26. November 1996, Stand 01. Januar 2011, in Ausführung des GATT/WTO-Übereinkommens
über das öffentliche Beschaffungswesen vom 15. April 1994 und des Abkommens zwischen der
Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Gemeinschaft über bestimmte Aspekte
des öffentlichen Beschaffungswesens vom 21. Juni 1999 durchgeführt.
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Präqualifikation TU-Ausschreibung Neubau 3-Fach Turnhalle Margeläcker, Wettingen
2.14.
Eignungskriterien (Präqualifikation)
Für die Zulassung zur Angebotseinreichung müssen von der Totalunternehmung folgende Eignungskriterien erfüllt werden:
 Erfahrung des Anbieters und deren Schlüsselpersonen über die Realisieru ng von drei im Umfang und Komplexität vergleichbaren Objekten (Investitionssumme BKP 1 bis 4 über CHF 10
Mio., inkl. MwSt) als Totalunternehmer. Fertigstellung ab 01.01.2006.
 Erfahrung des Anbieters über zwei mit komplexen Sichtbeton Arbeiten vergleichbare Bauwerke.
Fertigstellung ab 01.01.2006.
 Verhältnis der Auftragssumme zum Jahresumsatz der Bewerberin der letzten drei Jahren darf
20% nicht übersteigen.
 Bestätigung des Sicherheitsgebers (Bank, Versicherung) über die Stellung einer Erfüllungsgarantie im Auftragsfall
 Vollständig ausgefülltes und unterzeichnete Präqualifikationsunterlagen
 Vollständig ausgefüllte Selbstdeklaration der Gemeinde Wettingen
 Nachweis über die Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen gegenüber den Vorsorgeeinrichtungen für das Personal (2. Säule) ohne Verzug
 Nachweis über die Erfüllung der fälligen Abgaben an die öffentliche Hand (Direkte Bundessteuer, Kantons- und Gemeindesteuern, Mehrwertsteuer, LSVA) erbracht zu haben
 Nachweis über die Erfüllung der fälligen Leistungen an die Träger der Sozialversicherungen,
insbesondere die AHV- / IV- / EO- / ALV- / FAK-Beiträge ordnungsgemäss und lückenlos erbracht zu haben
 Nachweis über die Erfüllung der fälligen Prämienzahlungen an die SUVA erbracht zu haben
Sämtliche Nachweise dürfen nicht älter als vom 01.07.2015 sein. Die Nachweise werden vom Bauund Planungsabteilung vertraulich behandelt.
2.15.
Einzureichende Unterlagen
Für die Bewerbung zur Präqualifikation sind folgende Unterlageneinzureichen:
 Vollständig ausgefülltes und unterzeichnetes Bewerbungsformular
 Selbstdeklaration der Gemeinde Wettingen
 Handelsregisterauszug der Totalunternehmung (nicht älter als drei Monate)
 Illustrationen der Referenzprojekte (pro Referenz max. ein A3-Blatt, einseitig bedruckt)
2.16.
Beurteilungsgremium
Die Bewertung der Referenzen und der übrigen Qualitätskriterien werden in einem Gremium von
Vertretern der Bauherrschaft und externen Fachleuten erstellt. Namentlich sind dies:
- Daniel Huser, Gemeinderat Ressort Bau, Gemeinde Wettingen
- Urs Heimgartner, Leiter Bau- und Planungsabteilung, Gemeinde Wettingen
- Marc Syfrig, dipl. Architekt ETH SIA BSA, Dietschiberg, 6006 Luzern
- Emanuel Schoop, dipl. Architekt ETH SIA BSA, Burghaldenstrasse 15, 5400 Baden
- Röne Gebhard, Bauökonom MAS, Büro für Bauökonomie AG, Zähringerstrasse 19, 6003 Luzern
2.17.
Realisierungsvorbehalt
Die Gemeinde Wettingen behält sich vor, das Verfahren abzubrechen bzw. das Projekt nicht zu realisieren, wenn
 dem Baukredit durch Gemeinderat bzw. Einwohnerrat nicht zugestimmt wird,
 dem Baukredit in der Volksabstimmung nicht zugestimmt wird,
 die Baubewilligung nicht erteilt wird.
Im Fall einer Nichtrealisierung bzw. eines Verfahrensabbruchs ist von Seiten der Gemeinde keine
Entschädigung für Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Antrag auf Teilnahme oder der
Angebotseingabe geschuldet.
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Gemeinde Wettingen, Bau- und Planungsabteilung, 5430 Wettingen
Präqualifikation TU-Ausschreibung Neubau 3-Fach Turnhalle Margeläcker, Wettingen
2.18.
3.
Weiterbeauftragung Planungsteam
Die von der Gemeinde Wettingen beauftragten Planer sind vom Totalunternehmer zu übernehmen. Es sind dies:
 Architekt: Nägele Twerenbold Architekten ETH / SIA, Josefstrasse 106, 8005 Zürich
 Bauingenieur: SJB.Kempter.Fitze AG, Planen und Bauen, Tobelackerstrasse 6, 9101 Herisau
 Elektroingenieur: Gutknecht Elektroplanung AG, Riedhofstrasse 11, 8804 Au / ZH
 HLKS-Ingenieur: BSP-Energie GmbH, Gasometerstrasse 36, 8005 Zürich
 Bauphysiker: Steigmeier Akustik + Bauphysik GmbH, Rütistrasse 3a, 5400 Baden
 Fassadenplanung: Feroplan Engineering AG, Uetlibergstrasse 132, 8045 Zürich (direkt von Architekt beauftragt)
 Geologie: Dr. Heinrich Jäckli AG, Kronenstrasse 39, 5400 Baden
Informationen zur Totalunternehmersubmission
3.1.
Gegenstand der Ausschreibung und Vorgehen
Die Bauherrschaft wird zusammen mit den beauftragten Planern, für dieses Verfahren grossmehrheitlich detaillierte Ausschreibungen (nach NPK) erstellen. Einige Elemente (wie z. B. Abbrucharbeiten, Rückbau, Erschliessung, Baustelleninstallation, Umgebungsarbeiten und dgl.) werden funktional beschrieben. Die Totalunternehmer-Submission wird auf Basis des Bauprojektes erarbeitet
und dient den Anbietern als Grundlage zur Erstellung eines Angebotes.
3.2.
Zuschlagskriterien (TU-Submission)
Die eingereichten Honorarangebote werden aufgrund folgender Zuschlagskriterien geprüft:
 Totalunternehmerangebot
 Qualität der Referenzen über die Realisierung von drei im Umfang und Komplexität vergleichbaren Objekten
 Referenz der Schlüsselperson über die Realisierung von zwei im Umfang und Komplexität vergleichbaren Objekten
 PQM Vorschlag Totalunternehmung
 Termine
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4.
4.1.
Angaben zur Totalunternehmung
Allgemeine Informationen zur Totalunternehmung (federführendes Unternehmen bei ARGE)
Firmenbezeichnung
Adresse, PLZ Ort
Rechtsnatur, Gründungsdatum, -jahr
Datum
Aktienkapital des Anbieters/der Anbieterin
Zugehörigkeit zu Firmengruppe / Holding
Mitgliedschaften (Berufsverbände)
Jahresumsatz in Mio. CHF
2015
2014
2013
Gesamtbestand / Betriebspersonal: (Anzahl Personen)
Projektleiter / innen
Bauleiter / innen
Administration
Lehrlinge
Total
Qualitätsmanagement Zertifizierung
Letztes Audit
Arbeitsschutzmanagementsystem
Berufs- Haftpflichtversicherung / Gesellschaft
Police Nr.
Deckungssummen Personen / Sachschäden
4.2.
CHF
Bautenschäden
CHF
Vermögensschaden
CHF
CHF
Allgemeine Referenz Totalunternehmung
Referenzen des TU über die Ausführung von mindestens drei mit der vorgesehenen Aufgabe vergleichbarem realisierten Projekt (Investitionssumme BKP 1 bis 4 über CHF 10 Mio., inkl. MwSt) Fertigstellung ab 01.01.2006. Illustrationen je Referenzprojekt max. ein A3-Blatt, einseitig bedruckt.
Referenzobjekt 1 einer vergleichbaren Aufgabe
Bauherr
Referenzperson Bauherr / Tel.
Bausumme (BKP 1-9)
Termin Baubeginn / Bauende
Referenzobjekt 2 einer vergleichbaren Aufgabe
Bauherr
Referenzperson Bauherr / Tel
Bausumme (BKP 1-9)
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Termin Baubeginn / Bauende
Referenzobjekt 3 einer vergleichbaren Aufgabe
Bauherr
Referenzperson Bauherr / Tel
Bausumme (BKP 1-9)
Termin Baubeginn / Bauende
4.3.
Sichtbeton Referenz Totalunternehmung
Referenzen des TU über die Ausführung von mindestens zwei Projekten mit aufwändigen Sichtbetonelementen welche mit der vorgesehenen Aufgabe vergleichbar sind. Realisierte Projekte mit
Sichtbeton Fassade, Innenwänden, Decken usw. welche komplexe Anforderungen erfüllen müssen.
Illustrationen je Referenzprojekt max. ein A3-Blatt, einseitig bedruckt
Referenzobjekt 1 mit Sichtbetonelementen
Bauherr
Referenzperson Bauherr / Tel.
Bausumme (BKP 1-9)
Beschrieb Sichtbetonelemente
Termin Baubeginn / Bauende
Referenzobjekt 2 mit Sichtbetonelementen
Bauherr
Referenzperson Bauherr / Tel
Bausumme (BKP 1-9)
Termin Baubeginn / Bauende
4.4.
Referenzen der vorgesehenen Schlüsselperson (Hauptansprechpartner zu Bestellerin)
Name, Vorname Schlüsselperson
Referenzobjekt 1
Bauherr
Referenzperson Bauherr / Tel.
Bausumme (BKP 1-9)
Termin Baubeginn / Bauende
Rolle / Aufgabe in diesem Projekt
Referenzobjekt 2
Bauherr
Referenzperson Bauherr / Tel.
Bausumme (BKP 1-9)
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Termin Baubeginn / Bauende
Rolle / Aufgabe in diesem Projekt
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5.
Erklärung / Bestätigung des Totalunternehmers
bezüglich der Einhaltung aller Arbeitsbedingungen und bezüglich der Erfüllung der finanziellen
Verpflichtung. Der Unternehmer bestätigt mit seiner Unterschrift:
01.
den finanziellen Verpflichtungen gegenüber den Vorsorgeeinrichtungen für das Personal (2.
Säule) bis heute ohne Verzug nachgekommen zu sein;
02. die bis heute fälligen Abgaben an die öffentliche Hand (Direkte Bundessteuer, Kan tons- und
Gemeindesteuern, Mehrwertsteuer, LSVA) erbracht zu haben;
03. die bis heute fälligen Leistungen an die Träger der Sozialversicherungen, insbesondere die
BVG/ AHV-/ IV-/EO/ALV-/FAK-Beiträge ordnungsgemäss und lückenlos erbracht zu haben;
04. die bis heute fälligen Prämienzahlungen an die SUVA erbracht zu haben;
05. dass die Firma nicht in Liquidation ist und keine berechtigten Betreibungen vorliegen;
06. Einhaltung der GAV- und dass die Grundsätze der Gleichbehandlung von Frau und Mann
eingehalten werden;
Personalvorsorgeeinrichtung(en)
Name
Adresse
AHV-Ausgleichskasse(n)
Name
Adresse
Ort, Datum
Stempel und rechtsgültige Unterschrift/en
……………………………………………………
Falls die Nichteinhaltung von bestätigten Punkten oder falsche Angaben nach der Auftragserteilung festgestellt werden, behält sich die Auftraggeberin vor, den Ausschluss vorzunehmen.
.............................................
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Ort, Datum:
Der Antragsteller
(Stempel, rechtsgültige Unterschrift)
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