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1) Materialkunde
Bretttypen im Einsteigerbereich
- Widebodyboards : kurze sehr breite Bretter, sind kippstabil und drehfreudig
- Longboards : lange schmale Bretter, für gute Geradeausfahrt
Bretttypen Allgeimen:
Wave : 65l-95l, sehr klein und wendig, geringer statischer Auftrieb wird durch den
hydrodynamischen Auftrieb ausgeglichen
Freeride : 90l-150l, leichtes Handling, sehr beliebt unter Hobbysurfern
Freestyle : 85l-120l, hohe Drehfreudigkeit, geeignet für Manöver
Freemove : 85l-120l, „Allrounder“
Formula : breiter und voluminöser, hohe Geschwindigkeiten möglich, hohe
Kippstabilität, beim Fahren hat nur die Hälfte des Bretts Wasserkontakt
Speed : geringe Breite, geringes Volumen, zum Aufstellen neuer Geschwindigkeits- rekorde,
Verwendung fast ausschließlich im Profibereich
•
Formel zur ungefähren Segelgrößenbestimmung:
-
Über 80 kg: 11 – Windstärke = Segelfläche
-
Unter 80 kg: 10 – Windstärke = Segelfläche
2) Segeltheorie
Segel aufholen
Grundstellung
Das Board liegt genau quer zum Wind auf Halbwindkurs. Das Segel befindet sich in Lee, der
Mast zeigt dabei genau vom Board weg (T-Stellung, 90° Winkel). Die Füße sind rechts und
links vom Mastfuß positioniert. Sollte das Board nicht richtig ausgerichtet sein, dann könnt
ihr durch ziehen an der Startschot und durch unterschiedliche Belastung des vorderen oder
hinteren Beines das Board drehen.
Rigg aufrichten
In die Knie gehen und mit beiden Händen an der Startschot ziehen. Das Rigg wird durch
Strecken der Beine langsam aus dem Wasser gezogen. Zum weiteren Aufholen greift eine
Hand über die andere an die Startschot und zieht das Rigg heran. Das Schothorn kommt
dabei aus dem Wasser frei und pendelt sich im Wind aus.
Grundstellung
Die vordere Hand greift den Mast unterhalb der Gabel, der Arm ist dabei ausgestreckt. Das
Segel kann dabei immer noch völlig neutral im Wind schwingen. Falls die Lage des Boards
sich verändert hat, dann kann man durch leichtes vor- oder zurückneigen des Riggs einen
Drehimpuls auf das Board auswirken.
Anfahren
Zum Anfahren wird der hintere Fuß zurückgesetzt und auch der vorder Fuß rutscht seitlich
neben den Mastfuß. Die vordere Hand (Masthand) zieht das Segel etwas weiter nach Luv
und die hintere Hand (Segelhand) greift den Gabelbaum. Je mehr die Segelhand zum Körper
herangezogen wird, desto stärker füllt sich das Segel mit Wind - Vortrieb entsteht. Diesem
Segeldruck muss man entgegenwirken. Dabei setzt sich das Board in Bewegung.
Segel liegt falsch
Sollte das Segel ungünstig im Wasser liegen , könnt ihr im flachen Wasser das Segel vor dem
Aufsteigen von Hand auf die richtige Seite drehen. Im tiefen Wasser funktioniert es nur auf
diese Weise: Zieht das Segel leicht aus dem Wasser und wartet in dieser Stellung ab, bis der
Wind euch mitsamt Board und Segel gedreht hat.
Anfahren und Steuern
Startvorbereitung
Die hintere Hand (Segelhand) zieht das Segel etwas weiter nach Luv und die vordere Hand
(Masthand) greift den Gabelbaum. Solange das Segel sehr weit geöffnet ist und neutral im
Wind steht, werdet ihr nur leicht mit dem Wind nach Lee driften.
Anfahren
Je mehr die Segelhand dichtholt( je mehr die Segelhand zum Körper hingezogen wird), desto
mehr Druck werdet ihr im Segel spüren. Deshalb kann man die Segelhand auch als das
Gaspedal bezeichnen: Je dichter ihr die Gabel heranzieht, desto mehr Druck entwickelt sich
im Segel. Druck ablassen könnt ihr jederzeit, indem ihr das Segel mit der Segelhand wieder
öffnet.
Segeldruck kontrollieren
Zum Anfahren braucht ihr genau die richtige Dosierung mit dem Gaspedal. Durch ein
langsames heranziehen füllt sich das Segel mit Wind und das Board beginnt mit der Fahrt.
Wenn ihr das Segel öffnet, werdet ihr wieder langsamer.
Fahrstellung
Der vordere Fuß wird hinter den Mastfuß gesetzt und auch die vordere Hand greift an den
Gabelbaum. Das Körpergewicht wird auf das hintere Bein verlagert und beide Hände haben
die Gabel fest im Griff.
Geschwindigkeit kontrollieren
Wird der Segeldruck zu groß und das Rigg beginnt euch nach vorne zu ziehen, dann schnell
Druck ablassen: Segelhand öffnen, Masthand heranziehen und Gewicht wieder nach vorne
verlagern. Ihr werdet langsamer.
Notstopp
Ihr könnt jederzeit sehr schnell anhalten, indem ihr das Segel mit der Segelhand öffnet und
dann das gesamte Rigg nach Lee aufs Wasser drückt - dabei stützt ihr euch auf der Gabel ab.
Das kann euch vor Zusammenstößen mit anderen Wassersportlern bewahren.
Segelsteuerung
Anluven, Abfallen und Halbwindkurs sind die Fachbegriffe. Halbwindkurs wird die Richtung
genannt, bei der man genau im 90° Winkel zur Windrichtung surft. Der Wind kommt genau
von der Seite.
Anluven bedeutet: In den Wind steuern (nach Luv, gegen den Wind)
Abfallen bedeutet: vom Wind weg zu steuern (nach Lee, mit dem Wind)
Stellen wir uns das Ganze an einem Strand vor. Der Wind kommt genau von links. Wenn ihr
geradeaus auf den See hinaus surft, dann wäre das der Halbwindkurs.
Wenn ihr gegen den Wind surfen wollt, also in diesem Fall weiter nach links, dann müsstet
ihr anluven. Direkt gegen den Wind kann man natürlich nicht surfen. Ihr müsst in einem
Zickzack-Kurs gegen den Wind anfahren.
So weit wie möglich gegen den Wind zu fahren nennt man Höhe laufen oder Kreuzen, der
Kurs wird Amwindkurs genannt.
Zurück zum Strand. Wenn ihr weiter nach rechts wollt, dann müsst ihr abfallen - schräg vom
Wind weg nach Lee. Mit dem Wind kann man sehr schnell werden, der Kurs nennt sich
Raumschotkurs. Dabei verliert man leider sehr viel Höhe, die man nachher wieder mühsam
erkreuzen muss.
Man kann auch genau mit dem Wind in Windrichtung surfen. Dieser Kurs mit dem Wind im
Rücken nennt sich Vorwindkurs.
Anluven
Durch Neigen des Segels nach hinten (zum Heck des Boards). Beide Arme bleiben dabei
gestreckt und mit der Segelhand holt man etwas dicht. Das vordere Bein wird leicht gebeugt,
das hintere bleibt gestreckt. Resultat: Das Board beginnt sich mit der Nase in den Wind zu
drehen.
Abfallen
Durch Neigen des Segels nach vorne (zum Bug des Boards). Die Masthand greift die Gabel
ein paar Zentimeter weiter vom Mast weg, dann wird der Mastarm seitlich nach vorne
ausgestreckt, der Segelarm gleichzeitig herangeholt. Das vorder Bein wird gestreckt, das
hintere wird gebeugt. Resultat: Das Board beginnt sich mit der Nase aus dem Wind zu
drehen, dabei nimmt der Druck im Segel deutlich zu.
Beide Bewegungen beendet ihr, indem die Masthand das Segel wieder in die aufrechte
Position zurückzieht und die Segelhand den Winddruck durch öffnen des Segels entweichen
lässt.
Wende
Prinzip
Die Wende ist ein Richtungswechsel, bei dem ihr so weit anluvt, bis die Nose eures Boards
genau gegen den Wind zeigt und ihr dann vorne um den Mast herum auf die andere Seite
des Bugs wechselt, um in die neue Richtung weiter zu surfen.
Um diese Drehung einzuleiten, müsst ihr zuerst anluven
Umgreifen
Wenn das Board jetzt fast genau gegen den Wind läuft, müsst ihr umgreifen. Man greift mit
der vorderen Hand (Masthand) den Mast unterhalb der Gabel und beginnt mit dem
Seitenwechsel. Das Heck dreht unter dem Segel durch und man setzt seinen hinteren Fuß
weiter vor zum Mast.
Dann greift man mit seiner hinteren Hand (Segelhand) den Mast. Alternativ könnt ihr auch
die Gabel (auf der neuen Seite) oder die Startschot greifen. Wichtig ist nur, das ihr jetzt
sicher auf der neuen Seite steht und das Board weiter drehen könnt.
Fußstellung
Den vorderen Fuß zuerst dicht vor den Mastfuß stellen. Dann folgen die Schritte um den
Mast herum. Erst den hinteren Fuß weiter nach vorne setzen, danach den vorderen Fuß auf
die neue Seite stellen und das hintere Bein nachsetzen.
Boarddrehung
Nun steht man auf der neuen Seite und hält das Rigg mit der rechten Hand am Mast. Der
Mastfuß bildet jetzt den Drehpunkt: Das Rigg pendelt frei im Wind und ihr könnt mit den
Füßen das Board weiter drehen. Der hintere Fuß zieht dabei das Heck nach Luv und der
vordere Fuß drückt das Board in die neue Fahrtrichtung.
Mit dem Segel haltet ihr dabei die Balance und neigt es etwas aus der neutralen Anströmung
heraus nach rechts oder links, um einen Gegendruck für die Boarddrehung zu bekommen.
Halse
Abfallen
Los gehts auf Halbwindkurs. Jetzt müsst ihr abfallen Fußstellung
Beachtet die Fußstellung: Der hintere Fuß steht auf der Innenseite ziemlich nah an der
Kante. Mit diesem Fuß drückt man die Kante ins Wasser, um die Drehung des Boards
einzuleiten.
Da man als Anfänger versucht, den Segeldruck aufs Board zu übertragen, stemmt man sich
automatisch gegen das Deck und drückt so die außenliegende Luvkante ins Wasser - dreht
also mehr über die Finne.
Vorwindkurs
Jetzt ist man auf Vorwindkurs, man zieht mit der rechten Hand den Mast wieder zu sich
heran und löst die hintere Hand von der Gabel. Das Schothorn kann so durch den Wind
schwingen. Der Mast wird dabei am Körper vorbei auf die andere Seite gezogen. Die Hände
greifen überkreuz die Gabel auf der neuen Seite.
Dichtholen
Man lässt das Segel noch weit geöffnet, bis das Board durch konstanten Druck der Füße auf
den neuen Kurs gedreht hat. Dann nimmt man dicht und fährt in die neue Richtung weiter.
Fußstellung wechseln
Man wechselt seine Fußstellung erst nachdem man das Segel geshiftet hat.
3) Sicherheit beim Surfen

Regeln gegenüber Motorbooten, Schiffen & Schwimmern:
- Motorboote müssen Surfern & Seglern ausweichen
- ausreichenden Abstand zu fahrenden Motorbooten einhalten
→ Surfer sind immer die Schwächeren gegenüber Motorbooten!!!
- Berufsschiffverkehr hat grundsätzlich Vorfahrt
→ Ausflugsdampfer; Fähren; Schiffe, die im Liniendienst verkehren; Binnenschiffe;
Einsatzboote der Polizei & Rettungskräfte
→ sind mit sichtbarer grüner Kugel auf Schiffaufbauten gekennzeichnet
- ca. 3 Mastlänge ( 15 m) Abstand zu Schwimmern
- ca. 5 Meter Abstand zu anderen Wassersportlern
- Wellenreiter & andere Wassersportler ohne Segel- oder Motorantrieb haben
Vorfahrt
- Windsurfen in Badezonen, Naturschutzgebieten & Hafenanlagen ist verboten!

Vorfahrtsregeln zwischen Surfern und Seglern
1. Lee vor Luv:
- Lee = „dem Wind abgewandte Seite“
- Luv = „dem Wind zugewandte Seite“
- Fährt ein Surfer in die gleiche Richtung wie du, befindet sich aber in Lee von dir,
dann
hat er Vorfahrt und du musst ihm ausweichen.
2. Backbordbug vor Steuerbordbug:
- Kommt dir ein Surfer entgegen, hat derjenige Vorfahrt, dessen Segel sich aus
der jeweils eigenen Sicht auf der linken Seite des Boards befindet (backbord)
- Hast du deine rechte Hand näher am Mast, dann hast du Vorfahrt!
3. Kurshaltepflicht:
- Das Boot mit Vorfahrtsberechtigung hat während des Sichtkontaktes und
solange Kurskonflikte entstehen können seinen Kurs zu halten (d.h. "Kurshalter").
Wenn man seinen Kurs ändert verliert man das Vorfahrtsrecht.
- Der Vorfahrtsberechtigte kann seinen Kurs ändern um eine Kollision zu
vermeiden, wenn klar ist, dass der nicht Vorfahrtsberechtigte nicht entsprechend
den Vorfahrtsregeln auszuweichen gedenkt. Wenn eine Kollision durch den nicht
Vorfahrtsberechtigten alleine nichtmehr zu verhindern ist, muss der
Vorfahrtsberechtigte sogar versuchen eine Kollision noch irgendwie zu
verhindern ("Manöver des letzten Augenblicks").
- Windsurfer, die durch die Brandungszone nach draußen, also gegen die brechenden
Wellen surfen, haben immer Vorfahrt
→Bakbordbug vor Stuerbordbug gilt nicht!
4. Prioritäten:
Fahrzeuge, die aufgrund ihren gegenwärtig verwendeten Antriebs schlechter
manövrieren können, haben Vorrang vor solchen, die einfacher zu manövrieren
sind.
Windsurfanzug
Zum Windsurfen sollte man nur spezielle
Windsurfanzüge verwenden, da diese für den
Bewegungsablauf beim Windsurfen optimiert sind
(z.B. Bewegungsfreiheit in den Schultern, flexibel im
Unterarmbereich). Neopren ist ein dehnbares und
wärmeisolierendes Material. Im Inneren sorgen
winzige Lufteinschlüsse für die Isolation. Zwischen
dem eng anliegenden Surfanzug und dem Körper
bildet sich eine warme Luftschicht. Durch Ärmel,
Beinöffnungen, Kragen, Reißverschluss und nicht
verklebte Nähte eindringendes Wasser wird so rasch
auf
die
Körpertemperatur
erwärmt.
Die Neoprenschicht verhindert zum einen, dass die
Körperwärme nach außen abgeleitet wird und zum anderen, dass die kühleren
Außentemperaturen von Wasser und Luft an den Körper gelangen können. Je nach Dicke
und Oberflächenbeschaffenheit des Neoprens findet dieser Wärmeaustausch schneller oder
langsamer
statt.
Welcher
Anzug
für
welche
Bedingungen?
Die Wahl des Anzug richtet sich nach der Temperatur von Wasser und Luft. Liegt beides
oberhalb von 25° Celsius, kann man sich mit Shorts und Wetshirt in die Fluten stürzen - je
kühler die Umgebung wird, desto dicker sollte die schützende Neoprenschicht ausfallen.
4) Entstehung von Notfallsituationen
Notfallsituationen können durch folgende Faktoren entstehen:
1) - Meeresströmungen
2) - Wellen
3) - Wind
4) - Materialschäden
5) - Menschliches Versagen
Erläuterung:
Zu 1) Meeres- bzw. Wasserströmungen entstehen im offenen Meer hauptsächlich durch
Gezeiten. Da solche Strömungen einen starken Einfluss auf das Fahrverhalten
des Boards ausüben und nur schwierig vom Ufer aus erkennbar sind, stellen sie
eine bedeutende Gefahr für jeden Wassersportler da. Sich im Voraus über mögliche
Strömungen zu informieren wird empfohlen.
Zu 2) Wellen können je nach Größe und je nach Brechung eine Gefahr darstellen, da die
Masse der verdrängten Wassermengen oft unterschätzt wird. Wellen wie z.B.
„Monsterwellen“ oder „weiße Wände“ stellen gerade für Surfanfänger eine große
Gefahr dar, da ein angemessenes Verhalten in dieser Situation noch nicht erlernt ist.
Zu 3) Der Wind, der für das Windsurfen von entscheidender Bedeutung ist, kann
verschiedene Stärken und Richtungen annehmen. Daher sollten die vorhandenen
Wetter- und Windverhältnisse immer dem Trainingsstand und der eigenen Erfahrung
entsprechen (siehe Windstärkentabelle/ Anfänger bis Windstärke 3)
Zu 4) Bei Materialschäden wie Segelriss oder Finnenverlust ist das Fahren des Boards
nahezu unmöglich. Daher sollte das Material immer vorher auf Schäden
geprüft werden.
Zu 5) Die eigenen körperlichen Fähigkeiten sollten beim Windsurfen nie unterschätzt
werden, da von diesen mit unter das Zurückfahren zur Einstiegsstelle abhängt.
Verhalten bei Notfällen
•
Nur Paddeln, wenn die zurückzulegende Strecke problemlos bewältigt werden kann
•
Bei starkem ablandigen Wind ist paddeln an Land sehr schwer
•
Warten und Hilfe rufen
•
Notsignale:
1. Arme seitlich ausgestreckt auf- und abbewegen
2. Grellen Gegenstand langsam kreisen
Windstärkenklassifizierung
5) Verhalten in Natur und Umwelt
Als Windsurfer bewegt man sich logischerweise in Wassergebieten. Doch nicht nur
Windsurfer halten sich dort auf, sondern auch Tiere, die dort leben und Pflanzen, die dort
beheimatet sind. Deswegen gibt es „10 goldene Regeln für das Verhalten von
Wassersportlern in der Natur“, um das „Zusammenleben“ erträglich zu gestalten. (Für
unsere schlauen Bio-Füchse eine kleine Aufgabe: inwiefern ist dies eine Probiose, eine
Symbiose oder gar eine Antibiose? :P). Ich werde jetzt, die für uns relevanten Regeln
aufzählen und teilweise auch noch einmal kommentieren.
1. Regel: Sensible Bereiche
Meiden Sie das Einfahren in Röhrichtbestände, Schilfgürtel und in alle sonstigen dicht und
unübersichtlich bewachsenen Uferpartien. Meiden Sie darüber hinaus Kies-, Sand und
Schlammbänke (Rast- und Aufenthaltsplatz von Vögeln) sowie Ufergehölze. Meiden Sich
auch seichte Gewässer (Laichgebiete), insbesondere solche mit Wasserpflanzen.
Bemerkung:
In Marina di Casal Velino werden swir einen Felsstrand vorfinden. Das bedeutet, dass wir
beim Windsurfen darauf Acht geben müssen, einem Unterwasserfelsen nicht zu nahe zu
kommen, da im Falle eines Sturzes die Gefahr bestünde: 1. Den Felsen zu verletzen und 2.
Sich selbst zu verletzen.
2. Regel: Abstand halten
Halten Sie einen ausreichenden Mindestabstand zu Röhrichtbeständen, Schilfgürteln und
anderen unübersichtlich bewachsenen Uferpartien sowie Ufergehölzen – auf breiten Flüssen
beispielsweise 30 bis 50 Meter.
3. Regel: Naturschutzgebiete
Befolgen Sie in Naturschutzgebieten unbedingt die geltenden Vorschriften. Häufig ist
Wassersport in Naturschutzgebeiten ganzjährig, zumindest zeitweilig völlig untersagt oder
nur unter bestimmten Bedingungen möglich.
Bemerkung:
Teilweise werden Abschnitte auch als Badezonenbereiche ausgelegt. Hier gilt auch ein
Windsurfverbot. Aber genaueres wird der Surflehrer vor Ort bestimmt sagen, da Cilento
auch ein Naturpark ist.
4. Regel: Feuchtgebiete:
Nehmen Sie in „Feuchtgebieten von internationaler Bedeutung“ bei der Ausübung von
Wassersport besondere Rücksicht. Diese Gebiete dienen als Lebensstätte seltener Tier- und
Pflanzenarten und sind daher besonders schutzwürdig.
5. Regel: Starten und Anlanden
Benutzen Sie beim landen die dafür vorgesehenen Plätze oder solche Stellen, an denen
sichtbar kein Schaden angerichtet werden kann.
Bemerkung:
Diese Regel wird für
uns nicht von großer Bedeutung sein, da hiermit eher
Motorbootsportler gemeint sind , wozu wir mit unseren max. 2 PS nicht gehören.
6. Regel: Lebensräume
Nähern Sie sich auch von Land her nicht Schilfgürteln und der sonstigen dichten
Ufervegetation, um nicht in den Lebensraum von Vögeln, Fischen, Kleintieren und Pflanzen
einzudringen und diese zu gefährden.
Bemerkung:
Hier bei bitte sehr vorsichtig sein, da die Tiere teilweise sehr gut getarnt sein können.
8.Regel: Beobachtung
Beobachten und fotografieren Sie Tiere möglichst nur aus der Ferne.
Beim Windsurfen wird das wohl sowieso nur schwer zu machten sein.
9.Regel: Sauberes Wasser
Helfen Sie, das Wasser sauber zu halten Abfälle gehören nicht ins Wasser, insbesondere
nicht der Inhalt der Chemietoilette. Diese Abfälle müssen, genauso wie Altöle, in
bestehenden Sammelstellen der Häfen abgegeben werden. Benutzen Sie in Häfen selbst
ausschließlich die sanitären Anlagen an Land. Lassen Sie im Stillliegen den Motor Ihres
Bootes nicht unnötig laufen, um die Umwelt nicht zusätzlich durch Lärm und Abgase zu
belasten.
Bemerkung:
Bitte keinen Müll in das Meer werfen!!!!
Als Letztes ist noch anzumerken, dass in der Nähe ein kleiner Yacht- und Fischerhafen
platziert ist, so dass durchaus mit Bootsverkehr zu rechnen ist. Also Achtung!!! Generell gilt
auch noch, dass Wellenreiter (Surfer ohne Segel) oder Bodyboarder immer Vorfahrt haben.
6) Knotenkunde
1. Kreuzknoten
Der Kreuzknoten verbindet zwei gleich starke Enden miteinander.
2. Palstek
Der Palstek ist ein Auge, das sich nicht zuzieht. Er dient zum Bergen und Sichern von
Personen und ist zum Festmachen geeignet.
3. Schotstek
Der Schotstek verbindet zwei ungleichstarke Enden miteinander.
4. Webeleinstek
Der Webeleinenstek oder Mastwurf ist ein Knoten zur Befestigung einer Leine an einem
Gegenstand. Der Webeleinenstek verklemmt sich auch bei größerer Belastung kaum, kann
aber bei einseitiger Belastung abrollen oder sich lockern.
7) Örtliche Vorschriften in Italien
Notrufnummern:
112 Carabinieri
113 Verkehrspolizei
115 Feuerwehr
116 Pannenhilfe
118 Rettung
1530 Seenotrettung
Geschwindigkeit Pkw:
innerorts 50
außerorts 90
Schnellstraße 110 (90 bei Regen)
Autobahn 130 (110 bei Regen)
-Ampeln schalten von rot direkt auf grün
-Verpflichtung am Tag mit Licht zu fahren
grünes Schild: Autobahn
blaues Schild: Bundesstraße
weißes Schild: Ortsschild, innerorts
braunes Schild: Sehenswürdigkeiten
Promille- Grenze liegt bei 0,5
Zebrastreifen finden kaum Beachtung
Gesetze zum Alkoholkonsum und zum Rauchen entsprechen den deutschen Vorschriften
-Hunde müssen im Auto angegurtet werden
-Männern ist es verboten Röcke zu tragen
-öffentliches Fluchen ist verboten
-Faustschläge sind verboten
-Zaunhöhe muss mindestens 1.80m betragen, ansonsten dürfen Jäger im privaten Garten
jagen
-Lokale müssen bis zur Sperrstunde geöffnet haben
-das Füttern von Tauben ist verboten
-Gäste müssen in Lokalen nichts verzehren
-Verbot des öffentlichen Brötchenessens
Quellen:
http://www.mein-italien.info/nuetzliches/verkehrsbestimmungen.htm
http://suite101.de/article/skurrile-gesetze-in-italien-urlauber-muessen-aufpassen-a110556
http://www.worldofwindsurfing.net/de/online-guide/first-steps/sicherheit.html
http://www.esys.org/esys/vorfahrt.html
www. windsurfen-lernen.de
www. Wikipedia.de
http://www.vdws.de/world-of-surf-kite-sail/world-of-windsurfing/sicher-surfen/
VDWS-Lehrmittel Surfen. Workbook für Einsteiger
http://de.wikepedia.org/wiki/windsurfen
www.windsurfquest.net/windquest/images/blogimages/Rig.jpg&imgrefurl=http://www.win
dsurfquest.net/blogs.php
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