team als erfolgsfaktor

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Wie funktionieren Gruppen?
Teammitglieder: Denise Lochner
Verena Roscher
MEM
4. Jahrgang –Projektmanagement
Schuljahr 2010/2011
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1. Analyse TEAM-Workshop
a) Fassen Sie die wichtigsten Aussagen des Vortrages zusammen
Teambuilding
gemeinsam knifflige Aufgaben lösen
aktiv sein
Herausforderungen meistern
Outdoor Aktivitäten - schweißen zusammen und erleichtert die künftige Zusammenarbeit
im Berufsalltag!!!"
„Teambuilding“ ist sehr wirksam, lange hält die Wirkung jedoch leider nicht an.
Gruppenintelligenz als Erfolgsrezept
Schwarmintelligenz  Ameisen und kleine Fische vollbringen wahre Wunder und zeigen wie
intelligent eine "Gruppe von Lebewesen".
Beim Menschen  viele "Gegenbeispiele". Eher "schwache Gruppenleistungen". Lediglich über "Teambuilding" ganz passable Ergebnisse.
Ameisen (Beispiel Futtersuche – alle
finden den kürzesten Weg), Fische
Menschen
individuelle Intelligenz
kaum vorhanden
stark ausgeprägt
Gruppen-Intelligenz
Gruppen-UNIntelligenz
überwiegend ausgeprägt
wenige Fälle beschrieben
wenige Fälle beschrieben
überwiegend ausgeprägt
Gruppen-Intelligenz ist für Menschen prinzipiell erlernbar
Gründe für die mangelnde Gruppen- Intelligenz beim Menschen sind:
1. Die Typologie des Menschen
Die Typologie des Menschen hält fest, dass in allen von uns 4 Typen vereint und unterschiedlich ausgeprägt sind:




Siegertypen – Erfolgstypen, motiviert
Blutsauger – „Runterzieher“, unmotiviert, demotivierend
Haubentaucher – unauffällig, im Hintergrund agierend
Loser – Verlierertypen
Verschiedene Ansichten der Einzelnen
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Jede Gruppe benötigt mindestens einen Siegertypen:
er ergreift die Initiative in einer Gruppe
er übernimmt die Führung der Gruppe
er wird die anderen Mitglieder durch die Gruppenarbeiten leiten
Eine Gruppe ohne einen solchen Siegertypen kann nicht bestehen, da es somit keine Person geben
würde, welche die Führung übernimmt.
Killerphrasen zerstören die Motivation von Menschen:
Beispiele für Killerphrasen:
Das haben wir schon immer so gemacht
Was sollen wir denn noch alles machen?
So haben wir das noch nie gemacht
Das haben wir doch schon probiert
Dafür sind wir nicht zuständig
Das ist doch längst überholt
Das ist doch nur Theorie
Dazu fehlt uns die Zeit
Das will doch keiner
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2.Vorgefasste Meinungen haben Konsequenzen:
Diese Aussage ist mit der Geschichte von Cliff Young verbunden.
Cliff Young (* 1922; † 2. November 2003)  australischer
Landwirt und Leichtathlet aus Beech Forest, Victoria, der durch
seinen unerwarteten Sieg beim Ultramarathon von Westfield
Sydney nach Melbourne im Alter von 61 Jahren bekannt wurde..
Er brach alle Konventionen und zeigte dadurch völlig neue
Wege zum Erfolg auf!
3.Der Ich habe Recht Reflex
„Entweder Sie haben Recht oder Erfolg!“
4.Das DASS-Syndrom:
DASS steht für : Die Anderen Sind Schuld
Gruppenmitglieder können dazu tendieren, für Probleme
a) immer Schuldige zu suchen
b) die Schuld bei anderen zu suchen
das Problem: Schuldzuweisungen lösen keine Probleme, es entsteht Rechtfertigungsdruck, Zeit und
Energie fließen in die eigene Verteidigung oder in die Verdeckung von Fehlern / Problemen
5.Guppenarbeit enwicklen durch:
motivierende Fallbeispiele:
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zum Aufspüren von Vorurteilen, Mythen und Beschränkungen
um bewusst über ungewöhnliche Lösungsansätze nachzudenken
zum Verlassen der Komfortzone
Vision entwickeln:
Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Deine
Männer zusammen, um das Holz zu beschaffen und die
Arbeit zu verteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach
dem weiten, endlosen Meer. (Antoine de Saint-Exupèry)
Ziele + Messkriterien zur Zielerreichung erarbeiten:
“If you can’t measure it, you can’t manage it” (Peter F.
Drucker)
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b) Welche 2 Aussagen haben für Sie persönlich Bedeutung? Erläutern Sie
diese und geben Sie persönliche Konsequenzen für Ihre Arbeit im Team an.
1. Aussage: Schwarmintelligenz  eine kleine Gruppe von Lebewesen kann in der Gruppe stark
sein, auch wenn sie einzeln keine hohe Intelligenz besitzen. Weil es oft der Fall ist das man in einer
Gruppe stärker ist weil man mehr Menschen um sich hat die einen helfen können. Wenn mehr in einen Team sind gibt es auch wesentlich mehr Ideen, auf die man alleine vielleicht nie gekommen wäre.
2. Aussage: Das DASS- Syndrom  Die anderen sind Schuld
Das ist das negative daran wenn man in einer Gruppe arbeitet, wenn jemanden in der Gruppe ein
Fehler unterläuft wird eine Person gesucht die dafür verantwortlich sein könnte aber es nicht ist um
nicht die Schuld auf sich nehmen zu müssen. Anstatt man sich in der Gruppe ausredet und den Fehler
beseitigt. Die Konsequenz kann sein das dieses Gruppenmitglied das die Schuld trägt obwohl es nicht
seine Schuld war, und dieses Mitglied aus der Gruppe ausgeschlossen oder entfernt wird.
2. Fragestellung Allgemein
a. Warum Teamarbeit? Wann sind Teams erfolgreicher als einzelne Personen?
In einem Team kann man effizienter arbeiten. Kann aber nur gelingen wenn die Gruppe harmonisch
ist und alle Teammitglieder das gleiche Ziel verfolgen.
b. Wie sehen die Phasen der Gruppenbildung aus? Beschreiben Sie die einzelnen Phasen!
Orientierung: Die Anfangsphasen bringen Unsicherheiten mit sich, ob man sich verstellen
muss oder man selbst sein kann und wer überhaupt sympathisch ist. Das Verhalten ist noch
sehr zurückhaltend und beobachtend.
Konfrontation: Mitglieder geben sich so wie im Alltag, kritisieren andere und zeigen aggressives Verhalten gegenüber den anderen. Durch dieses Verhalten wird z.B. Machtverteilung
ausgeübt und dadurch kann es zu Untergruppen kommen.
Harmonie: Nach der Auseinandersetzung wenn man zu Kompromissen gekommen ist, läuft
es dann harmonisch in der Gruppe ab und die negativen Gefühle werden vermieden  Arbeitsfähigkeit nimmt zu.
Wachstum: Die Gruppe kann sich weiterentwickeln wenn man offen über Beziehungsfragen
und veränderbaren Strukturen spricht.
c. Nennen Sie 5 Merkmale einer leistungsfähigen Gruppe!
gemeinsames Ziel/Aufgabe
Stärken und Schwächen der anderen akzeptieren
Verhaltensregeln die eingehalten werden müssen
gute zwischenmenschliche Beziehungen
4-6 Gruppenmitglieder
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d. Reflektieren Sie ihre eigenen Erfahrungen in Gruppen:
Woran würden in diesen Teams andere erkennen, dass wir ein erfolgreiches Team waren/sind?
Ergebnis ist am erfolg erkennbar
Wie gehen wir im Team mit Erfolg / Misserfolg um?
erfolg jeder beteiligt sich
misserfolg führt zu schuldzuweisungen
Wie gehen wir im Team mit neuen Situationen um?
es werden eventuelle Probleme geklärt und die vorgangsweise besprochen
e. Fassen Sie die grundsätzlichen Punkte für das Arbeiten in Gruppen zusammen!
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Kommunikation (stärkt das Ziel der Zusammenarbeit), Ziele , Normen (richtiges Verhalten) und Rollen sind sehr wesentlich für die Gruppe.
Au?enseiter sind Teil der Gruppe, die nicht den Normen entsprechen. Sie grenzen sich
von der Gesellschaft ab Folgen sind angst und agressives Verhalten.
Die Mitglieder sind unterschiedlichen Erwartungen ausgesetzt, je nach Stellung.
Rollenvorschriften: Muss-, Soll-, und Kannerwartungen.
Gruppen entwickeln Beziehungsstrukturen, jeder Teilnehmer bekommt seinen Platz und
übernimmt die Rolle.
Rollenkonflikte durch nicht erfüllte Erwartungen, wenn beteiligte Wiedersprüche nicht
bewusst erleben oder nicht drüber sprechen.
f. Wie sehen die Rollen in einem Team aus?
Organisator  sorgt für Raum, Sitzordnung, Materialien, gibt Arbeitsanweisungen, nennt das
Ziel der gemeinsamen Arbeit, sagt einige Sätze zum Thema, beendet die Arbeitseinheit
Koordinator  schreibt für alle lesbar mit, fasst nach einigen Wortmeldungen zusammen,
zeigt Gemeinsamkeiten auf, hebt Unterschiede hervor
Ideenlieferant  übernimmt kreativen Teil, sagt was er denkt, will, fühlt, meint und braucht,
vertritt nur seine Meinung, schlägt vor, was und wie etwas zu tun ist, gibt Rückmeldungen und
kritisiert
Aktiver Zuhörer  vertritt die Meinungen der anderen, sorgt für das Gruppenwohl, sorgt für
gerechte Verteilung der Wortmeldungen, sagt was ihm auffällt, stellt Blickkontakt zum Redner
her und bestätigt durch Nicken
Beobachter  beobachtet das, was vereinbart wurde, nimmt nicht aktiv am Gruppengeschehen teil, trennt Beobachtungen von Bewertungen und Interpretationen
Der kritische Freund  ist jemand, der konstruktive Kritik gibt und phantastische Ideen fordert.
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2. Eigene Fragestellung zum Thema „Teams als Erfolgsfaktor“
a. Führen Sie einen für Sie interessanten Punkt im Zusammenhang mit
Teams an und arbeiten Sie diesen aus!
Eine gute Gruppe entsteht dann wenn die Gruppenmitglieder Interesse am Thema und an der Zusammenarbeit zeigen  effektiv arbeiten. Die Persönliche Beziehung gegenüber den Gruppenmitgliedern muss gut sein  offenes Reden. Jeder der Mitglieder bekommt eine Arbeit zugeteilt von den
jeweilig ausgewählten „Teamleiter“. Diese Arbeit sollte er auch erledigen, danach erfolgt eine Besprechung der einzelnen Arbeiten. Wenn es Fehler geben sollte, kann man diese gemeinsam im Team
verbessern
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