13-07-02_LPM13_KOSINUS_Aufgabe_Juli_2013

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Steckbrief zur KOSINUS-Aufgabe des Monats Juli 2013
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Aufgabenstellung
Martin und Klaus laufen für ihr Leben gerne im Kreis. Nun laufen sie auf einem Kreis einander
entgegen (ohne zusammenzustoßen!!!). Klaus benötigt für eine Umrundung 2 Minuten, Martin ist
langsamer und benötigt 3 Minuten.
a) Wie viel Zeit verstreicht zwischen zwei Begegnungen?
b) Welchen Teil des Kreisumfangs durchlaufen die beiden jeweils zwischen zwei
Begegnungen?
c) Wie ändern sich Lösungen a) und b), wenn Klaus langsamer wird und genauso schnell wie
Martin läuft oder wenn Martin 4 Minuten und Klaus weiterhin 2 Minuten für eine Umrundung
benötigt?
Einordnung
Lehrpläne
ab Klassenstufe 7 GY: Lineare Funktionen / Gleichungen
ab Klassenstufe 7 GemS: Lineare Funktionen / Gleichungen
Methodische Hinweise
Gruppenarbeit (Placemat-Verfahren)
Eingesetzte Materialien
keine
Kompetenzen
K2 Problemlösen
K4 Darstellungen verwenden
K5 Mit symbolischen, technischen und formalen Elementen der
Mathematik umgehen
Leitideen
L1 Zahl
L4 Funktionaler Zusammenhang
Anforderungsbereiche
A2 Zusammenhänge herstellen
A3 Verallgemeinern und Reflektieren
Didaktische Motive
Es geht darum, verschiedene Problemlöseverfahren auszuprobieren, anzuwenden, Vorteile
und Nachteile zu ermitteln.
Lösungswege
Systematisches Probieren mithilfe einer Tabelle, in der man die verstrichene Zeit, die zurückgelegten Strecken von Martin und Klaus und die Summe dieser Strecken auflistet. Die Summe
der zurückgelegten Strecken muss den Umfang ergeben, wenn sie sich zum ersten Mal
treffen.
Weiterhin lässt sich das Problem durch Aufstellen zweier linearer Funktionen und Berechnen
des Schnittpunktes lösen (z. B. f x   U 
U
2
 x und g x  
U
3
x )
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Die Lösung lässt sich wie folgt grafisch bestimmen.
Schülerschwierigkeiten
Anfertigen einer Tabelle und erkennen, dass Ausprobieren ein erster Schritt zur Lösung
darstellt.
Aufstellen einer zur Sachsituation geeigneten Gleichung und erkennen, dass die Lösung eine
spezielle Lösung darstellt. Die Lösungsgesamtheit ergibt sich als Vielfachenmenge bis zu dem
Zeitpunkt, an dem beide Läufer wieder bei Start und Ziel ankommen.
Eigene Kommentierung
Weitere Lösungswege werden durch das Invarianzprinzip (Geschwindigkeitssumme ist konstant) bzw. über den funktionalen Zusammenhang zwischen dem Verhältnis der Geschwindigkeiten und dem Verhältnis zurückgelegter Strecken gegeben.
Der Aufgabenteil c) ergibt sich durch wiederholtes Anwenden der Lösungsstrategien aus dem
ersten Aufgabenteil.
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