Familiade 4 2003

Werbung
Eine generationsübergreifende
Veranstaltungsform
gefördert von
Grundsätzliche Zielsetzungen einer Familiade
1. Alle Anwesenden können mitmachen.
2. Kein Altersbereich wird ausgeschlossen.
3. Förderung von gemeinsamen Aktivitäten, sozialen
Kontakten, Körper- und Selbsterfahrungen,
Entwicklung von Kreativität, Wettkämpfe und
Spaß am Spiel
4. Förderung von Toleranz, Verantwortungsbewusstsein, Vertrauen und Gemeinschaftssinn
Zielsetzungen der Familiade für die Familien
1. Gemeinsame sportliche Aktivitäten fördern das
Zusammengehörigkeitsgefühl.
2. Kinder erleben ihre Eltern aktiv in einer größeren
Gemeinschaft. Gleiches gilt auch umgekehrt für die
Eltern.
3. Familien erhalten Anregungen für die
Freizeitgestaltung zu Hause, im Urlaub etc.
Zielsetzungen der Familiade für den Verein
1. Stärkung des Familiensports im Verein
2. Werbung für bereits existierende
generationsübergreifende Vereinsangebote
3. Werbung für geplante neue Angebote
4. Kooperation mit Institutionen und Organisationen
aus dem Einzugsbereich des Vereins (Schulen,
Kindergärten, Kirchen) können aufgebaut oder
intensiviert werden.
Grundkonzept einer Familiade
Die Veranstaltung gliedert sich in drei
organisatorische Bereiche:
 Kernspielstationen
 Dauerspielstationen
 Rahmenprogramm
Kernspielstationen
 Zentrum der Gesamtveranstaltung
 Motto „Eine Reise um die Welt“
 10 bis 12 Einzelstationen
 Beteiligung von mindestens zwei Generationen
(biologische Familie, Wahlfamilie)
Kernspielstationen
 Mittelpunkt der Kernspielstationen: Reisebüro
 Begrüßung und Motivation der Teilnehmer
 Ausgabe der Reiseunterlagen
(Laufzettel mit Beschreibung der Stationen)
 Entgegennahme der ausgefüllten Zettel,
Vergabe der Urkunden etc.
 Vermittlung von Reisegefährten
 Informationsstand
 Präsentation der Sponsoren
Kernspielstationen
 Gestaltung der Kernspielstationen:
 Aufgaben können nur durch Kooperation der
Gesamtfamilie gelöst werden.
 Bewegungsangebot muss breit gefächert sein,
um alle Familienmitglieder mit ihren
unterschiedlichen Stärken, Wünschen und
Bedürfnissen anzusprechen.
 Geschicklichkeit, Wissen, Sinneswahrnehmung,
künstlerisches Talent sind gefragt.
Dauerspielstationen
 Funktion:
 Überbrückung von eventuellen Wartezeiten
 Motivation zum längeren Verweilen
 Darstellung und Werbung für das
vereinseigene Angebot
Dauerspielstationen
 Beispiele:
 Hüpfburg
 Kletterfelsen
 Bewegungsbaustellen
 Ballspiele
 Boule
 Inline-Skaten
etc.
Rahmenprogramm
 Speisen und Getränke
 Bühnenprogramm mit Präsentation der
Abteilungen des Vereins, evtl. prominenter
Sportler/prominente Sportlerin
 Live-Musik
 Tombola
 Mal- und Schminkecke
 evtl. Siegerehrung
Folgeveranstaltungen
Wünschenswert sind familienfreundliche Angebote
im weiteren Jahresverlauf, z.B.
 Familienausflug
 Radwanderung
 Sonntagsbrunch bei Spiel und Sport
 Rollsporttreff (Inline-Skating, Skateboard etc.)
 Familienturniere
Förderung einer Familiade
LandesSportbund, Ministerium für Städtebau und
Wohnen, Kultur und Sport und Gmünder Ersatzkasse
(GEK) unterstützen die Veranstalter folgendermaßen:
 Bereitstellung des Regiebuchs
 Einführungslehrgang für die Mitarbeiter/innen
 Beratung bei der Organisation und Durchführung
der Veranstaltung
 Übernahme von Sportversicherung und Gema
 Zurverfügungstellung eines Medienpakets
(Plakate, Handzettel, Helfer-T-Shirts, Banner etc.)
 Finanzielle Förderung
Leistungen des Veranstalters
 Durchführung der Veranstaltung gemäß
Konzeption
 bei Erstveranstaltern Entsendung von ein bis drei
Mitarbeiter/innen zum Einführungslehrgang
(Wochenende Anfang März)
 Verwendung der bereitgestellten Medien
 Präsentation der Förderer im Rahmen der
Öffentlichkeitsarbeit und bei der Veranstaltung
 Erstellung einer Dokumentation mit Fotos und
Pressespiegel
Bewerbungsverfahren
Antragsunterlagen sind erhältlich beim
LandesSportBund Nordrhein-Westfalen
Referat 1 / Familiade
Friedrich-Alfred-Straße 25
47055 Duisburg
oder im Internet unter
www.wir-im-sport.de
Antragsschluss ist jeweils am 15. Januar des Jahres
der Durchführung.
Hinweise finden sich auch in der Novemberoder Dezemberausgabe der Zeitschrift des
LandesSportBundes „Wir im Sport“.
Weitere Initiativen in Nordrhein-Westfalen
1. Die CDU-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen hat
eine Große Anfrage zum Thema „Familie und Sport“
gestartet. Die Diskussion über die Antwort der
Landesregierung wird voraussichtlich im Herbst 2003
stattfinden.
2. Der LandesSportBund NRW e.V. hat das Thema zu einem
von drei Arbeitsschwerpunkten im Jahr 2004 erklärt.
Weitere Initiativen in Nordrhein-Westfalen
3. Das Ministerium für Gesundheit, Soziales, Familie und
Frauen und der LandesSportBund NRW e.V. bereiten z.Z.
eine Kampagne „Familie und Sport“ vor, die
- die Lebensqualität von Familien durch Bewegung
verbessern soll,
- die Konflikt- und Beziehungsfähigkeit in den Familien
verbessern soll,
- soziale Netze im Wohnumfeld knüpfen soll,
- Partizipation durch Ehrenamt stärken soll,
- die Rahmenbedingungen durch familiengerechten
Sport verbessern soll.
Konkrete Maßnahmen und Projekte werden
derzeit miteinander beraten.
Vielen Dank für Ihr Interesse!
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