Die kosmische Entfernungsleiter Vermessung des Weltraums

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Seminar Astro­ und Teilchenphysik
Die kosmische Entfernungsleiter ­
Vermessung des Weltraums
Patrick Levi, 15.12.2003
GLIEDERUNG
1. Grundlagen
2. Absolute Abstandsmessmethoden
3. Relative Abstandsmessmethoden
4. Ergebnisse
Grundlegendes
Sternphotometrie – wichtige Zusammenhänge
Ein Stern emittiere an seiner Oberfläche den Strahlungsstrom Fλ . Seine Entfernung sei r, sein Radius R. So erreicht uns auf der Erde der Strahlungsstrom Die Leuchtkraft L ist gegeben durch
Grundlegendes
Sternphotometrie
Was man von einem Stern gut beobachten kann ist seine Helligkeit, den Lichtfluss von seiner Oberfläche, der uns auf der Erde erreicht.
Man definiert die relativen Helligkeiten in Einheiten von Magnitudines folgendermaßen, wenn f1 und f2 die Strahlungsströme zweier Sterne sind:
Grundlegendes
Sternphotometrie
Die scheinbare Helligkeit m eines Sternes hängt von seiner wahren Helligkeit und vom Abstand ab. Daher definiert man die absolute Helligkeit M in Bezug auf einen „Normabstand“ von 10 pc. Es ergibt sich folgender Zusammenhang
Interessiert man sich für die Gesamtstrahlung und nicht nur für Absolute Messmethoden – Übersicht
Trigonometrische Parallaxe
Statistische Parallaxe
Bewegung von Clustern
Baade­Wesselink­Methode
Sunyaev­Zel'
dovich­Effekt
Zeitverschiebungen
Zeitverschiebungen und Gravitationslinsen
Trigonometrische Parallaxe
Aufgrund der Rotation der Erde um die Sonne erscheint es für einen Beobachter auf der Erde, als würde ein Stern am Himmel eine elliptische Bahn zurücklegen. Der Winkel gegenüber der großen Halbachse heißt Parallaxe p.
Trigonometrische Parallaxe
Über trigonometrische Beziehungen erhält man
p=1'
'
entspricht einer Entfernung von 3,26 ly = 3,086 x 1016 m = 1 pc
Messbare Entfernungen: 500 pc bis 1000 pc
Genauigkeit der Messungen: 0,01'
'
(photografisch)
0,001'
'
/ 0,002'
'
(Präzissionsmessungen)
Baade – Wesselink ­ Methode
Gesamtstrahlungsstrom an der
Sternoberfläche (Planck)
C ist bekannte Konstante
R ist der Sternradius (Problem: Messung!!)
Lösung: variable Sterne – Dopplerverschiebungen im Spektrum
variieren mit der selben Periode wie seine Helligkeit
Baade – Wesselink ­ Methode
Cepheiden
Sterne hoher Leuchtkraft
Perioden von ca. 1 d bis 50 d
treten v.a. in den Spiralarmen der Milchstraße auf
RR Lyrae Sterne
Perioden von ca. 0,2 d bis 1,2 d
treten v.a. im Halo und Kern der Milchstraße auf
Baade – Wesselink ­ Methode
Grund für diese Schwankungen: Atmosphäre instabil, führt zu Größernänderung des Sterns ∆r1
„line­of­sight“­ Geschwindigkeit der Atmosphäre (Vorzeichen!)
Messung: Dopplerverschiebung
Faktor p: Ausdehnung nicht nur in der „line of sight“
Baade – Wesselink ­ Methode
Es ergibt sich damit eine Änderung der Magnitudes zwischen zwei Radien Gelingt Messung von Teff und der Magnitudenänderung im Zeitintervall, so erhält man r0 und damit den Abstand.
Baade – Wesselink ­ Methode
Fehlerquellen
 Messfehler bei der Bestimmung von r0 (z.B. Zusammenhang Farbe – Temperatur)
 Fehler im Modell:
➢ verschiedene Regionen der Atmosphäre expandieren mit versch. Geschwindigkeiten
➢ nicht unbedingt radiale Ausdehnung
Lösung: Entwicklung besserer Modelle
Sunyaev – Zel'
dovich Effekt (SZ­Effekt)
Kosmische Hintergrundstrahlung entstand kurz nach den Big Bang. Die meisten dieser Photonen seither ohne WW.
einheitliche Mikrowellenstrahlung aus allen Richtungen
Ein geringer Bruchteil wechselwirkte mit anderen Objekten im All.
Photonen durch Galaxien­Cluster: WW mit Elektronen (Compton­Streuung) in heißem Gas Energieerhöhung der Photonen Verschiebung nach höheren Frequenzen
Es ergibt sich eine Verzerrung des Hintergrundspektrums
Sunyaev – Zel'
dovich Effekt
Größe der Verzerrung hängt von der Streuwahrscheinlichkeit
PSZ ab:
optische Tiefe für Streuung wenn ein Photon entlang dem Weg S durch einen Cluster mit Elektronendichte ne läuft.
Thomsonscher Wirkungsquerschnitt
Sunyaev – Zel'
dovich Effekt
Elektronen streuen mit Protonen im heißen Plasma (Temperatur TX) Röntgen­Bremsstrahlung
Der Röntgen­Strahlungsfluss der von einem Cluster ausgeht, hängt von TX, ne und dem Abstand r ab.
TX aus obiger Gleichung (Emissivität)
ne aus SZ­Effekt
Methode zur Bestimmung des Abstandes
Sunyaev – Zel'
dovich Effekt
Methode zur Messung außergalaktischer Entfernungen.
Vorteile:
● beruht auf direkten Beobachtungen
physikalische Modelle verstanden
Nachteile:
•Strahlungsemission in Cluster von der Position innerhalb dessen abhängig!
Abstandsmessung mittels Zeitverschiebungen
Ist die Lichtemission eines astrophysikalischen Objekts zeitabhängig, so kann dadurch eine Abstandsmessung ermöglicht werden.
Beispiel: Der Ring um Supernova 1987 A
Abstandsmessung mittels Zeitverschiebungen
scharfe Emissionslinien von hoch­ionieiserten Atomen im Spektrum von SN 1987A festgestellt, die nur ca. 90 d nach der Explosion entdeckt wurden und ein Maximum nach ca. 400 d annahmen. Erklärung: Absorption und Wiederabstrahlung an Material um die SN herum.
Daraus lässt sich der Abstand wie folgt berechnen Zeitverzögerung zwischen B und A
Zeitverzögerung zwischen A und C
Relativ­Abstände – Übersicht
Leuchtkraft variabler Sterne (Cepheiden)
Leuchtkraft planetarischer Nebel
Leuchtkraft von Kugelsternhaufen
Novae / Supernovae
Tully­Fisher (Spiralgalaxien)
Faber­Jackson (Elliptische Galaxien)
Fluktuationen der Oberflächenhelligkeit
Messung von Relativ­Abständen
Bei der Messung von Abständen zu astrophysikalischen Objekten haben wir bisher einfach modellierbare Prozesse und Geometrien ausgenutzt.
Aber: Die meisten Objekte sind nicht so einfach modellierbar.
Jedoch lassen sich einfache Zusammenhänge zwischen Eigenschaften der Objekte herstellen, die nach entsprechender Kalibration eine Messmethode für den
relativen Abstand liefern.
Messung von Relativ­Abständen
Prinzip der Relativ­Abstand­Messung
Messe eine abstandsunabhängige Eigenschaft der Objekte
(z.B. Farbe)
Messe eine abstandsabhängige Eigenschaft (Helligkeiten)
Kombiniere beide Messungen Abstand
Kalibrieren: Für mindestens ein Beispiel eines Systems muss eine unabhängige Abstandsmessung durchgeführt werden.
Messung von Relativ­Abständen
Vorteile
 basieren nur auf (empirisch kalibirerten) Beobachtungen, keine Annahmen oder Modelle
 funktionieren mit gewöhnlichen Quellen man kann sehr große Abstände messen.
Nachteil
keine Evolution angenommen
„ Standard candles“ und Cepheiden
Um solche Messungen zu kalibrieren sucht man nach Objekten mit universell gültigen Leuchtkraft­Funktionen („standard candles“).
Cepheiden als standard candles:
Cepheiden eignen sich besonders gut als standard candles:
1. sie sind hell sind, also auch in größeren Abständen sichtbar 2. ihre Veränderlichkeit charakterisiert sie
3. in der Milchstraße vorhanden zwecks Kalibrierung
4. sie erfüllen wohl­definierte Relationen
Cepheiden als standard candles
Für einen Cepheiden der Periode P gilt für die absolute Helligkeit
Planetarische Nebel als standard candles
Planetarische Nebel
gut zu detektieren, da Emission in Linien
aus der Gesamtemission einer Galaxie herausfilterbar
kommen in allen Typen von Galaxien in großer Anzahl vor
Planetarische Nebel als standard candles
NGC 7293
Planetarische Nebel als standard candles
Messungen im Bereich 500,7 nm zeigen, dass sich in diesem Bereich die Leuchtkraft Funktion exponentiell verhält
(PNLF)
ist die maximale Magnitude planetarischer Nebel
PNLF ist universell, cut­off unverwechselbares Merkmal der Funktion
gut als standard candle geeignet
Planetarische Nebel als standard candles
M31
Aus der Differenz der Werte für mcut erhält man Relativabstand
Novae und Supernovae
Novae:
sind sehr hell auch in entfernten Galaxien beobachtbar
tauchen sowohl in elliptischen als auch in Spiral­Galaxien auf
Man kann den Abstand direkt messen, indem man den Durch­
messer bestimmt (Parallaxe). Bei extragalaktischen Novae ist dieser aber nicht messbar.
aber: Die Maximalhelligkeit eignet sich nicht als standard candle, da die Maximalhelligkeit um bis zu 4 Magnitudines variiert, je nach Stadium! Novae und Supernovae
Abstandsmessungen mittels Novae:
Aus Beobachtungen von 11 Novae in der Milchstraße fand
man folgende Beziehung
t2 ist die Zeit welche die Nova braucht um von MV (max) 2 Magnitudines abzunehmen.
Novae und Supernovae
Novae und Supernovae
Genauigkeit: ca. 25%
Aber: Es wurden Novae beobachtet, die von diesem Verhalten abweichen (M31).
Diese abweichenden Novae sind leuchtstärker als die „normalen“, daher bei großen Entfernungen nicht leicht zu extrahieren!
Novae und Supernovae
Typ Ia Supernovae:
Supernovae entstehen wahrscheinlich alle von im Prinzip identischen Systemen Ähnlichkeiten, auch in der Leuchtkraft
man erhält sehr leuchtstarke standard candles
Kalibrierung via bekannter Abstände zu den Systemen, die Supernovae enthalten. Konsistent mit Modellierung der Explosion und Fit unbekannter Parameter.
Aber: Auch Zweifel an der Eignung als standard candles, da Abweichungen beobachtet.
Galaxien – Kinematische Betrachtungen
Grundlegendes:
Galaxien sind nicht als standard candles verwendbar!
Unterscheiden: Elliptische und Spiralgalaxien
Kinematische Betrachtungen Spiralgalaxien
Es ist möglich die Masse einer Galaxie bis zu einem bestimmten Radius R zu erfassen.
Für eine kugelsymmetrische Massenverteilung ergibt sich für die Rotationsgeschwindigkeit V(R) wobei M(R) die Gesamtmasse innerhalb des Radiuses R bezeichnet.
Tully – Fisher ­ Beziehung
Bei weit entfernten Galaxien: Rotationskurven sind räumlich nicht mehr auflösbar.
Beobachtung von Tully und Fisher: Die Dopplerbreite der 21 – cm – Linie gehorcht folgender Beziehung:
(Tully – Fisher – Beziehung)
Tully – Fisher – Beziehung
Abstandsmessung mittels Tully – Fisher – Beziehung:
Sei r die Entfernung zur beobachteten Galaxie, so gehorcht ihr Winkeldurckmesser α der Beziehung
Damit Nun muss man eine Masse – Leuchtkraft – Beziehung zu Grunde legen. Aus Messungen naher Galaxien: M/L wächst mit Abstand zum Zentrum an.
Kinematik Elliptischer Galaxien
In einer elliptische Galaxien dominieren statistischen Bewegungen gegenüber großräumiger Rotationen.
Maß für die statistischen Bewegungen ist das mittlere Geschwindigkeitsquadrat und die Streuung der Geschwindigkeit Benutzen Korrelationen in elliptischen Galaxien:
(Faber – Jackson – Beziehung)
Fluktuationen der Oberflächen­Helligkeit
Modell:
Eine Galaxie im Abstand D bestehe aus N gleichartigen Sternen mit n Sternen pro Oberflächeneinheit. L sei die Leuchtkraft eines Sterns.
Eine Aufnahme der Galaxie mit Winkelauflösung δθ
enthält Sterne pro Flächenelement Der beobachtete Fluss, der von jedem Stern ausgeht
ist gegeben durch
Fluktuationen der Oberflächen­Helligkeit
Damit erhält man für den mittleren totalen Fluss pro
Flächenelement Vom Modell zu Realität:
Poisson­Verteilung der Sterne; die Anzahl der Sterne pro Oberflächenelement wird um fluktuieren.
Daraus folgt für die Varianz
Fluktuationen der Oberflächen­Helligkeit
Tatsächlich bestehen Galaxien aus verschiedenen Sternarten, mit innerer Leuchtkraft Li.
Es ergibt sich damit für f
mit gewichteter mittlerer Leuchtkraft
Fluktuationen der Oberflächen­Helligkeit
Bestehen Galaxien aus der selben Zusammensetzung von
Sternarten, so kann man aus der eben hergeleiteten Beziehung ihren relativen Abstand bestimmen, indem man f misst.
Messung von <L> (oder Berechnung aus LKF):
absoluter Abstand Kalibrierung der Messmethode (wenn Abstand bekannt)
Ergebnisse
Generell: Beim Aufstellen einer kosmischen Entfernungsleiter sind die systematischen Fehler zu beachten, die einigen Messmehtoden bzw. Kalibrationen inne wohnen!!
Jedoch: Immer bessere Messmethoden sowie
Vergleich von relativen und absoluten Abständen auf Konsistenz helfen, systematische Fehler zu minimieren.
Je weniger Kalibrierungsschritte, umso genauer!
Genauigkeit bis ca. 10% erreichbar.
Ergebnisse
Abstände innerhalb der Lokalen Gruppe
Abstand zur Großen Magelanschen Wolke (LMC):
Relative Methoden Cepheiden: 50±2 kpc
RR Lyrae 44±2 kpc (Halo von LMC)
Absolute Methoden
unabhängige Messmethoden durch Supernova 1987a:
Baade­Wesselink angewandt auf expandierende Photospäre: 55±5 kpc
Zeitverschiebungen: 52±3 kpc
Im Großen und Ganzen Übereinstimmung der verschiedenen Methoden! Also ist es wahrscheinlich dass keine der Methoden stark fehlerbehaftet ist.
Abstände innerhalb der Lokalen Gruppe
Abstand zu M31 (Andromeda Galaxie):
Nächste große Spiralgalaxie wichtig für Kalibrierungen
Beobachtungen von Cepeiden: Beziehung zw. absoluten Magnitudines und Periode festlegen: Problem hierbei: Nullpunktsfestlegung
Relativabstandsmessungen zu LMC
Vergleich von Cepheiden der beiden Systeme: 760±50 kpc
Vergleich von RR Lyrae 750±50 kpc
PNLF: 750±50 kpc
Abstände innerhalb der Lokalen Gruppe
M31
Novae: 710±80 kpc
Beste Schätzung: 740±40 kpc
Fazit:
Konsistenz der verschiedenen Methoden
der am genauesten bestimmte Abstand zu einer ausgedehnten Galaxie. Wichtig für Kalibrierung (z.B. PNLF und GCLF) !!
Über die Lokale Gruppe hinaus
Über die Lokale Gruppe hinaus
Abstand zum Virgo­Cluster:
VC ist der nächste mittelgroße Galaxien­Cluster
Enthält sowohl Spiral­ als auch elliptische Galaxien in großer Anzahl, damit auch Supervonae
Einmal Abstand bestimmt kann man mit VC bestimmen, welche Eigenschaften ein vermutlich „durchschnittlicher“ Cluster hat. Kalibrierung für Abstandsmessungen entfernterer Cluster.
Über die Lokale Gruppe hinaus
Virgo Cluster
20 Cepheiden in Galaxie M100: 17,1±1,8 Mpc, konsistent, da VC mehrere Mpc ausgedehnt!
Beachte: Diese Methode benötigt weniger Kalibrierungsschritte! wahrscheinlicheres Ergebnis
Abstände mittels Methoden geringster Ungenauigkeit (Fluktuationen d. Oberflächenhelligkeit, PNLF, Tully­Fisher):
16±1 Mpc
10 Typ Ia Supernovae: 23±2 Mpc!!
Bestätigt Zweifel an SN Ia als standard candles (wird z. Zt. untersucht)!
Hubble Gesetz
Hubble Gesetz:
Zusammenhang zwischen Abstand D und der Rotverschiebung ∆λ
Jede Abweichung vom Hubble Gesetz kann Anzeichen für eine der Galaxie eigene Geschwindigkeit sein.
Unabhängig von Kalibrierung! Da aber die besten Abstandsmessungen immernoch Fehler von ca. 10% haben, sind nur große Abweichungen vom Hubble Gesetz verwertbar.
Hubble Gesetz
Bestimmung der Hubble Konstanten mit Hilfe des Virgo­ Haufens:
Rotverschiebung:
Lokale Gruppe spürt Gravitation des Virgo Haufens (virgozentrische Einfall)
in der Rotverschiebung nicht nur Einfluss der Expansion des Universums sichtbar.
kosmische Fluchtgeschwindigkeit und Geschwindigkeit des virgozentrischen Einfalls bestimmt zu v=1175±30 km/s
Folglich Hubble Gesetz
Dieser Wert wird bestätigt durch die Bestimmung von H0 mittels Hubble­Diagramm (liefert auch Evidenz für lineare Ausdehnung).
Hubble Gesetz
Hat man eine standard canlde gegeben, so ist M nahezu konstant. Die Gleichung für H0 vereinfacht sich dann zu Blaue Supernovae Ia zeigen ein solches Verhalten.
Man erhält dadruch einen Wert von 57±3 km/(s Mpc)
Hubble Gesetz
Literatur
[1] J. Binney, M. Merrifield, Galactic Astronomy, Princeton University Press 1998
[2] A. Unsöld, B. Baschek, Der neue Kosmos, Springer 1999, 6. Auflage
[3] L. Labhardt, M. Federspiel, A. Tammann, Der Wert der Hubble­Konstante, Sterne und Weltraum 5/98
[4] W.L. Freedman, Measuring Cosmological Parameters, Artikel
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