Stellungnahme zur Fernsehdokumentation „Die Akte Aluminium“
(Calw, April 2013) Sowohl in seinem Buch „Dirty little secret – die Akte Aluminium“
als auch in der Dokumentation „Die Akte Aluminium“, die zuletzt im März 2013 auf
ARTE ausgestrahlt wurde, zeigt der Autor, Journalist und Filmemacher
Bert Ehgartner Gefahren bei der Verwendung von Aluminium auf.
Nach Silicium und Sauerstoff ist Aluminium das dritthäufigste Element in der
Erdkruste. Es kommt in fast allen gesteinsbildenden Mineralen vor. Es ist unmöglich,
den Kontakt mit Aluminiummineralen zu vermeiden. Aluminium findet in vielen
Bereichen Anwendung, so auch in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie.
Die Börlind GmbH verwendet bei der Herstellung ihrer Produkte nur AluminiumVerbindungen, von denen keine gesundheitliche Gefahr ausgeht:
Aluminium-Magnesium-Silicat, auch Bentonit genannt. Bentonit ist eine natürliche
Mineralerde, die auch in vielen Hausapotheken zu finden ist. Das von uns verwendete
Bentonit stammt aus einer Lagerstätte in den USA, wo es in reiner Form vorhanden ist.
Durch seine starke Quell- und Wasseraufnahmefähigkeit verleiht es einem kosmetischen
Produkt eine angenehme Cremigkeit und hat eine stabilisierende Wirkung. Das im
Bentonit vorhandene Aluminium stellt kein Risiko für die Gesundheit dar, weil es in
einer unbedenklichen oxidierten Form vorliegt. Das heißt, es ist nicht in Wasser löslich
und kann daher von der Haut bzw. dem Körper nicht aufgenommen werden.
Das Gleiche gilt für Alumina (Aluminiumoxid), welches zur Oberflächenbehandlung von
mineralischen UV-Filtern benutzt wird, um die Stabilität in der Creme und damit den
ausgelobten Lichtschutzfaktor zu optimieren.
Weiter wird Aluminium/Magnesium Hydroxide Stearate als Viskositätsgeber
eingesetzt. Es verbessert die Stabilität von Wasser-in-Öl Emulsionen und verleiht
diesen eine angenehme Geschmeidigkeit. Obwohl auch hier keine Wasserlöslichkeit
vorliegt, kann bei dieser komplexen Verbindung dennoch etwas Aluminium auf der
Haut freigesetzt werden. In unseren Cremes mit dieser Verbindung sind maximal
0,03% fest gebundenes Aluminium vorhanden.
Grundsätzlich verwendet die Firma Börlind keine löslichen Aluminiumsalze, wie sie
z.B. in Form von Aluminium Chlorhydrate in Antitranspirantien eingesetzt werden.
Die von uns verwendeten Rohstoffe entsprechen der Kosmetikverordnung.
In den verwendeten Einsatzkonzentrationen sind sie nicht gesundheitsgefährdend.
ppa.
Guylaine Le Loarer
(Leitung Forschung + Entwicklung)
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Stellungnahme zur Fernsehdokumentation „Die Akte Aluminium“