Psoriasis - Dermatologie – UniversitätsSpital Zürich

Werbung
Dermatologische Klinik
Informationen über
Psoriasis /
Schuppenflechte
Psoriasis
Schuppenflechte
Psoriasis
Schuppenflechte
Psoriasis (Schuppenflechte) –
eine Geschichte ohne Ende
Was ist Psoriasis?
Die Psoriasis oder Schuppenflechte ist
eine entzündliche Erkrankung, die Haut
und Gelenke betreffen kann und sich
durch einen chronischen oder immer
wiederkehrenden Verlauf auszeichnet.
Ihr Erscheinungsbild gab der Schuppenflechte den medizinischen Namen. Der
Begriff Psoriasis leitet sich ab vom griechischen Wort πσορα (psora), was soviel
wie «Jucken», «Kratzen» bedeutet. Die
Psoriasis ist keine Infektionskrankheit und
kann nicht durch Körperkontakt übertragen werden. Ebenso wenig hat sie mit
mangelnder Hygiene zu tun. Die Krankheit
ist auf eine vererbte Erkrankungsbereitschaft (genetische Prädisposition) zurückzuführen.
Zum Krankheitsausbruch bedarf es verschiedener Auslösefaktoren, die nur teilweise bekannt sind.
In der Schweiz leidet schätzungsweise
zwei Prozent der Bevölkerung an Psoriasis.
Sie ist zumindest bis heute nicht heilbar,
aber es stehen Behandlungen zur Verfügung, die sie gut kontrollieren und damit
die Lebensqualität der Betroffenen bedeutend verbessern können.
Die Behandlung richtet sich nach dem
Schweregrad der betroffenen PatientInnen.
Es stehen zahlreiche äusserliche und innerliche Medikamente und die Lichttherapie zur Verfügung.
03
Wie entsteht Psoriasis?
Eine entscheidende Rolle für die Entstehung der typischen entzündlich geröteten
und schuppenden Plaque ist eine Fehlregulation des Immunsystems (= Abwehrsystem des Körpers). Die Schuppung entsteht durch eine um bis das Zehnfache
erhöhte Zellteilung in den untersten Zelllagen der Oberhaut. Dadurch dass sich die
Oberhaut viermal schneller erneuert als
normalerweise, gelangen überschüssige
Hautzellen rascher zur Oberfläche, sind
nicht ausgereift und werden nicht richtig
abgestossen.
04
Die Forschung in den letzten Jahren hat
gezeigt, dass diesem Prozess eine Überaktivität bestimmter Abwehrzellen (T-Zellen)
zugrunde liegt, die zu einer Entzündung
führt. Eine besondere Rolle spielen hierbei
Tumor Nekrose Faktor (TNF) alpha, Interleukin (IL) 12/23 und IL-17.
Die Erscheinungsvielfalt der Psoriasis
Die Ausprägung und der Verlauf der Psoriasis sind sehr variabel. Die Erkrankung
kann im frühen Kindes- bis ins hohe Erwachsenenalter erstmals ausbrechen.
Entscheidend für den Zeitpunkt des Krank-
Vor Therapie
heitsausbruchs ist zumindest teilweise
wieder die Erbanlage. Je mehr Familienmitglieder betroffen sind, umso früher
kann die Erkrankung beginnen und umso
schwerer kann der Verlauf sein.
Faktoren, die zur Auslösung der Psoriasis
führen sind:
Infekte, ungünstige klimatische Bedingungen, Hautverletzungen, bestimmte Medikamente, Übergewicht, übermässiger
Alkoholkonsum und psychische Stresssituationen.
Nach Therapie
Üblicherweise ist die Psoriasis gekennzeichnet durch scharf begrenzte, verdickte, gerötete Herde mit festhaftender
silbrig-weisser Schuppung und quasi
symmetrischem Befall typischer Körperstellen wie Knie, Ellenbogen, Kopfhaut
(Plaque Psoriasis).
Andere weisen einen Befall der Handflächen und Fusssohlen auf, gelegentlich
kann die gesamte Haut betroffen sein
(erythrodermische Psoriasis).
Bei Befall von Körperfalten, insbesondere
der Gesässfalte, fehlt die charakteristische
Schuppung (inverse Psoriasis).
Die Psoriasis kann auch mit zahlreichen
Eiterbläschen (Pusteln) auftreten, wiederum entweder auf die Handflächen und
Fusssohlen beschränkt oder selten generalisiert mit schwerem Krankheitsgefühl
(pustulöse Psoriasis).
Einige Patienten leiden zusätzlich an
Psoriasis der Finger- und Zehennägel.
Der Schweregrad der Psoriasis wird mittels des PASI (Psoriasis Area and Severity
Plaque-Psoriasis
Psoriasis palmaris mit Befall der Hände
Index) ermittelt, bei dem die Ausdehnung,
Rötung, Dicke und Schuppung der Plaques
erfasst werden. Ab einem PASI-Wert von
10 spricht man von einer mittelschwerbis-schweren Psoriasis.
Die Fotodokumentation ist bei der Psoriasis und anderen Hauterkrankungen sehr
wichtig und sollte regelmässig durchgeführt werden.
Alle medizinischen Daten und Fotographien unterstehen dem Arztgeheimnis und
werden gesichert aufgewahrt.
05
Psoriasis – nicht nur eine
Hautkrankheit
Die Psoriasis zeigt sich nicht nur als entzündliche, schuppende Hautkrankheit.
Auch in den scheinbar erscheinungsfreien
Hautpartien lassen sich Trockenheit und
eine höhere Empfindlichkeit nachweisen.
Bei jedem fünften Psoriasis Patienten
findet sich zudem eine Entzündung von
Gelenken (Psoriasis Arthritis) oder Sehnenansätzen (Enthesiopathien) mit entsprechenden Beschwerden. Von Psoriasis
Betroffene weisen häufiger als Gesunde
06
Übergewicht, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, erhöhte Blutfette (metabolisches Syndrom), Lebererkrankungen, psychische
Erkrankungen und Herzkreislaufkrankheiten auf, die alle in einer Wechselwirkung
mit der chronischen systemischen Entzündung der Psoriasis stehen. Man spricht
auch von Psoriasis Komorbiditäten oder
Begleitkrankheiten.
Schliesslich sind die seelischen Folgen
der chronischen Hautkrankheit und des
täglichen Therapieaufwandes nicht zu unterschätzen: Betroffene haben oft an sicht-
baren Körperstellen auftretende Hautveränderungen und müssen sich mitunter
aufwändigen Behandlungen unterziehen,
die sie nicht nur körperlich, sondern auch
psychisch und sozial stark belasten. Für
Patienten mit schwerer Psoriasis ist die
Lebensqualität vergleichsweise oder stärker beeinträchtigt als für Patienten mit
schweren internmedizinischen Leiden.
Negative Erfahrungen im täglichen Leben
können zum gesellschaftlichen Rückzug
führen, die Folge sind nicht selten Depression und Alkoholmissbrauch, die ihrerseits
die Psoriasis weiter verschlechtern können.
Schwerer Befall der Gelenke bei Psoriasis
Wie wird die Psoriasis behandelt?
Hautpflege
Der Therapieerfolg dieser rückfallfreudigen
Hautkrankheit wird von der Behandlungsdisziplin des Betroffenen entscheidend
mitgetragen, und dies trifft insbesondere
auf die Hautpflege zu. Grundlage jeder Behandlung, auch im erscheinungsfreien Intervall, sind eine rückfettende Hautpflege
und das Vermeiden potentieller Provokationsfaktoren. Entscheidend sind der richtige Fettgehalt und die Erhaltung des
natürlichen Säureschutzmantels der Haut.
Dazu werden alkalifreie Reinigungslotions
und rückfettende Duschöle verwendet.
Bäder mit Öl- und Salzzusatz lösen Schuppen und dämpfen den Entzündungsprozess der Haut.
Lokaltherapie
In 80 Prozent der Betroffenen ist der Befall
derart begrenzt, z.B. auf die Kopfhaut,
auf Ellbogen und Knie, dass eine Lokalbehandlung reicht, um sie in Griff zu bekommen.
Folgende Substanzen kommen zur
Anwendung:
• Salizylsäure
Wird in einer Konzentration zwischen
5 und 10% in Öl (für die Kopfhaut) oder
Salben eingesetzt, um die Schuppenkrusten zu lösen.
• Harnstoff (Urea)
Kommt in erster Linie in den Hautpflegeprodukten vor und hilft ebenfalls, die Schuppen zu lösen. Ist zudem
ein natürlicher Feuchthaltefaktor der
Haut.
• Kortison
In verschiedenen Stärken und Grundlagen (Lotion, Crème, Salbe, Schaum,
Pflaster, Shampoo) die am häufigsten
verwendete Substanz zur Behandlung
der Psoriasis. Hemmt die Entzündung
und die überstürzte Zellteilung der
Oberhaut. Wegen möglicher Nebenwirkungen, wie Hautverdünnung und
Dehnungsstreifen, verdienen die Korti-
sonpräparate zwar Respekt, insbesondere bei längerem kontinuierlichem Gebrauch. Richtig angewendet, d.h. in den
Händen von Spezialisten angewendet,
sind Kortisonpräparate aber für viele
Patienten von grossem Nutzen. Vorsicht
ist bei Anwendung im Genitalbereich, im
Gesicht und bei Kindern geboten.
• Vitamin D-Präparate
Haben ebenfalls Einfluss auf die Entzündung, Zellteilung und Schuppung der
Haut, weisen aber im Vergleich zum
Kortison einen verzögerten Wirkungseintritt auf, sind dafür aber oft nachhaltiger in der Wirkung. Vitamin DPräparate gibt es als Salben und Lotionen für Körper und Kopfhaut. Besonders
wirkungsvoll ist die Kombination von
Calcipotriol mit Kortison, neuerdings
auch in Gel-Form für die Kopfhaut. Zu
beachten sind gewisse Höchstmengen
in der wöchentlichen Anwendung, da
Vitamin D den Kalziumhaushalt beeinflusst.
07
• Dithranol (Cignolin)
Wird nur im Rahmen einer stationären
Behandlung eingesetzt. Über die lange
Anwendungszeit hat sich Cignolin als
sicheres, wirksames und nachhaltiges
Medikament erwiesen. Wird gewöhnlich
kombiniert mit einer UV-Lichttherapie.
• Tracrolimus / Pimecrolimus
Sind zwei immunmodulierende Wirkstoffe, die zur Behandlung von Neurodermitis zugelassen sind. Es konnte
gezeigt werden, dass bei Psoriasis besonders im Gesicht, den Körperfalten
und Intimbereich eine vergleichbare
Wirkung mit kortisonhaltigen Präparaten
zu erwarten ist und aufgrund der dünneren Haut an diesen Hautstellen hier
auch längerfristig angewendet werden
kann.
Lichttherapie
Bei grosser Ausdehnung der Psoriasis hat
sich insbesondere die UV-Lichttherapie am
Körper bewährt. Heute werden vor allem
08
Bestrahlungen mit SchmalspektrumUVB-Licht verwendet, bei denen nur der
UVB-Anteil im Wellenbereich um 311 nm
eingesetzt wird. Für lokalisierte Plaques
kommt auch die Bestrahlung mittels Excimer-Laser in Betracht. Die Kombination
der Lichttherapie mit Kortison, Vitamin DPräparaten oder unter stationären Bedingungen mit Cignolin erweist sich als
besonders effektiv. Ebenfalls bewährt sich
eine kombinierte Behandlung mit UVAStrahlen und Psoralenen (chemische
Zusätze, die die UV-Wirkung auf die Haut
erhöhen), die sogenannte PUVA-Therapie.
Unter der Balneophototherapie und Photosoletherapie versteht man die Kombination
von Salzbädern mit anschliessender Bestrahlung mit Schmalspektrum- UVB-Licht,
ähnlich der Klimatherapie am Toten Meer.
Innerliche Behandlungsmethoden
(systemische Therapien)
Ebenfalls bei ausgedehnten oder schweren
Psoriasis-Formen, insbesondere wenn
auch die Gelenke betroffen sind, kommen
die innerlichen oder systemischen Therapien zum Zug. Ihr Einsatz bedingt bestimmte Voraussetzungen, speziell ein
sorgfältiges Abwägen des Nutzen-Risikoverhältnisses durch den erfahrenen
Spezialisten. Unterschieden werden die
traditionellen systemischen Therapien,
Methotrexat, Acitretin, Ciclosporin und
Fumarsäurester, von den sog. Biologics.
• Acitretin
Ist ein Vitamin A-Abkömmling mit
Wirkung auf die Verhornungsstörung
und Schuppung. Es wird vor allem bei
Psoriasis-Befall der Handflächen und
Fussohlen eingesetzt oder bei besonders schweren Psoriasisformen
(Erythrodermie) in Kombination mit
Lichttherapie (sog. RePUVA).
• Methotrexat
Zunächst zur Krebsbehandlung entwickelt, erwies sich diese Substanz
in deutlich niedrigerer Dosierung als
wirksam in der Behandlung auch chronisch entzündlicher Erkrankungen. Sie ist
wirksam sowohl in der Behandlung der
Haut- als auch der Gelenkpsoriasis.
Vorsicht ist geboten bei Lebererkrankungen, da das Medikament selbst
langfristig eine Leberschädigung
verursachen kann.
• Ciclosporin
Ist ein Medikament aus der Transplantationsmedizin, wo es zur Verhinderung
der Abstossung transplantierter Organe
durch das Immunsystem eingesetzt
wird. Es zeigt auch eine hervorragende
Wirkung auf die Psoriasis, insbesondere
auf schwere und stark entzündliche Formen. Die Dauer der Anwendung ist
begrenzt durch das Risiko der Nierenschädigung durch das Medikament.
• Fumarsäureester
In Deutschland tradiertes Medikament
zur systemischen Therapie der PlaquePsoriasis. In der Schweiz nicht zugelassen, wird aber in seltenen, begründeten Fällen nach Rücksprache mit den
Krankenkassen auch eingesetzt.
• Biologics
Neue Generation von biotechnologisch
hergestellten Antikörper mit spezifischerem Wirkungsmechanismus gegen die
psoriatische Entzündung. Sie werden in
der Regel gespritzt. Derzeit befinden
sich für die Psoriasis TNF-alpha Inhibitoren (Infliximab, Etanercept, Adalimumab)
und ein IL-12/23 Inhibitor (Ustekinmab)
auf dem Markt. Andere z.B. gegen IL-17
oder Janus Kinasen sind in Entwicklung.
Wegen der hohen Herstellungskosten
sind Biologics Psoriasis-Fällen mit Flächenbefall >10% bzw. ab PASI 10 oder
in besonderen, invalidisierenden Lokalisationen (z.B. Handflächen und Fusssohlen) vorbehalten, bei denen die herkömmlichen Therapien versagt haben.
09
Alternative Behandlungsmethoden
Da die Möglichkeiten der Schulmedizin trotz
aller Fortschritte ihre Grenzen aufweist, und
wirksame Medikamente auch das Risiko unerwünschter Wirkungen bergen, besteht eine
Nachfrage nach Alternativmethoden, die frei
von Nebenwirkungen sein sollen: Ausleitende
Verfahren, Bioresonanz, Kinesiologie (Pendeln) und andere gehören dazu. Diesen Verfahren gemeinsam ist, dass der Anspruch auf
Wirksamkeit entweder einer kritischen Überprüfung nicht standhält oder bisher nicht hinreichend überprüft wurde. Dem Patienten, der
sich diesen Verfahren unterzieht, bleibt letztlich nur der Glaube an eine Wirkung. Gerade
bei der Psoriasis sind aber Betroffene langfristig oft enttäuscht über derartige Verfahren.
Klinische Studien
Wenn ein neuer Wirkstoff sicher und wirksamer als die verfügbaren Medikamente sein
könnte, wird er in klinischen Studien angeboten und untersucht. Wir führen viele solche
Studien durch, von denen über die Jahre
viele Hunderte von PatientInnen profitiert
haben. Fragen Sie Ihre AerztIn bei Interesse.
10
Was bietet Ihnen unsere Klinik und
Psoriasis-Sprechstunde?
Je nach Lokalisation, Schwere und Verlauf
der Psoriasis finden Sie Beratung und Therapie in unserer allgemeinen Poliklinik,
Psoriasis-Sprechstunde, Lichtabteilung,
Tagesklinik oder Bettenstation.
Ambulante Therapie
Wenn Sie an einer leichten Psoriasis leiden, bietet Ihnen das Ärzte-Team
in der dermatologischen Poliklinik eine
umfassende Beratung und verschreibt
Ihnen nach Bedarf die für Sie geeignete
Lokaltherapie und Präparate zur Hautpflege. Patienten, die für eine systemische
Therapie oder Biologics in Frage kommen,
werden auf ärztliche Zuweisung in unserer
Psoriasis-Sprechstunde speziell untersucht und beraten. Die Entwicklung neuer
Behandlungsstrategien eröffnet zudem
weitere Optionen, die wir Ihnen mitunter
im Rahmen laufender klinischer Studien
gerne anbieten.
Lichttherapie
In der Lichtabteilung führen wir sowohl
UVB-Schmalspektrum- als auch PUVATherapien durch. Es stehen auch Bestrahlungsgeräte zur ausschliesslichen Handflächen- und Fussohlenbehandlung zur
Verfügung. Typischerweise erfolgt die
Behandlung dreimal pro Woche über sechs
bis acht Wochen.
es, den Patienten individuell zu überwachen
und falls nötig Therapieanpassungen vorzunehmen, ohne an ein bestimmtes Medikament gebunden zu sein, denn es handelt sich
um eine reine Beobachtungsstudie. Neben
den bei allen systemischen Medikamenten
notwendigen regelmässigen Untersuchungen,
wird für den Zweck des SDNTT zu diesen Visiten zusätzlich ein Fragebogen ausgefüllt.
Stationäre Behandlung
Bei sehr schwerer Psoriasis mit hoher Entzündungsaktivität kann es sinnvoll sein,
PatientInnen in der dermatologischen Bettenstation oder Wochenklinik stationär zu
behandeln.
Im UniversitätsSpital Zürich sollen Sie das
bestmögliche medizinische Angebot bekommen. Dazu gehört auch, dass wir Überreste
von biologischem Material wie Blut und Gewebe aufbewahren und in anonymisierter
Form für die medizinische Forschung verwenden möchten. Bitte überlegen Sie, ob Sie
damit einverstanden sind und uns Ihre Proben für unsere Biobank zur Verfügung stellen.
Ihre medizinische Behandlung wird dadurch
nicht beeinflusst, und Sie haben davon keinen direkten Nutzen, indirekt aber profitieren
alle Menschen von der medizinischen Forschung. Die Informationsbroschüre über
unsere Biobank gibt Ihnen weitere Informationen.
SDNTT
Das Swiss Dermatology Network for Targeted Therapies stellt die Schweizer Variante
eines internationalen Ansatzes dar, bei dem
Patienten, die eine systemische Therapie erhalten, bezüglich Verträglichkeit und Ansprechen in einem Netzwerk untersucht werden.
So kann über lange Zeit der Verlauf der Erkrankung erfasst werden. Der Vorteil hier ist
11
Wo finden Sie Hilfe?
Patientenorganisationen
Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen können insbesondere bei
chronischen Krankheiten für Betroffe
eine wertvolle Unterstützung im
Umgang mit ihrer Erkrankung sein.
Unsere Klinik pflegt einen engen
Kontakt zur Schweizerischen Psoriasis
und Vitiligo Gesellschaft (SPVG).
Die SPVG koordiniert regionale Interessengruppen, organisiert Informationsveranstaltungen und gibt mehrmals
jährlich ein Bulletin mit aktuellen
Berichten und Entwicklungen in der
Behandlung der Psoriasis heraus.
12
Interessante Links
– SPVG
Sekretariat, Scheibenstrasse 20
Postfach 1, 3000 Bern 22
Tel. 031 359 90 99
Fax 031 359 90 98
[email protected]
www.spvg.ch
– www.myqualitycare.ch
Wünschen Sie eine Konsultation
in unserer Klinik?
Bitte lassen Sie sich von Ihrem Arzt
überweisen.
Telefon
Telefax
044 255 31 55
044 255 45 49
[email protected]
www.dermatologie.unispital.ch
13
Das Team
(von links nach rechts)
Dr. med. Antonios Kolios
Psoriasis-Sprechstunde
PD Dr. med. Dr. sc. nat. Antonio Cozzio
Leitender Arzt, Leitung Poliklinik
Dr. med. Julia-Tatjana Maul
Psoriasis-Sprechstunde
Prof. Dr. med. Lars E. French
Klinikdirektor Dermatologie USZ
Liisa Wechsler
Leitung Pflege Poliklinik
Diese Broschüre wurde verfasst von PD Dr. Dr. Alexander Navarini, Dr. Andreas Kolios, Dr. Julia-Tatjana Maul
und Catherine Frey-Blanc, Projektleiterin Dermatologische Klinik USZ, und realisiert mit der freundlichen
Unterstützung von:
PD Dr. med. Thomas Kündig
Leitender Arzt, Leitung Poliklinik
PD Dr. med. Dr. sc. nat. Alexander Navarini
Oberarzt, Leiter Psoriasis-Sprechstunde
Die Klinik ist Partner des Swiss Dermatology Network on Target Therapies, SDNTT.
14
Dermatologischer Lebensqualitäts-Fragebogen
Spital Nr.:
DLQI
Datum:
Name:
Score:
Adresse:
Diagnose:
Ziel dieses Fragebogens ist es herauszufinden, wie sehr Ihre Hauterkrankung Ihr Leben IN DEN VERGANGENEN 7 TAGEN beeinflusst hat.
Bitte kreuzen Sie zu jeder Frage ein Kästchen an.
1.
Wie sehr hat Ihre Haut in den vergangenen 7 Tagen gejuckt
war wund, hat geschmerzt oder gebrannt ?
Sehr
Ziemlich
Ein bisschen
Überhaupt nicht
2.
Wie sehr hat Ihre Hauterkrankung Sie in den vergangenen
7 Tagen verlegen oder befangen gemacht ?
Sehr
Ziemlich
Ein bisschen
Überhaupt nicht
3.
Wie sehr hat Ihre Hauterkrankung Sie in den vergangenen
7 Tagen bei Einkäufen oder bei Haus- oder Gartenarbeit
behindert ?
Sehr
Ziemlich
Ein bisschen
Überhaupt nicht
4.
Wie sehr hat Ihre Hauterkrankung die Wahl der Kleidung
beeinflusst, die Sie in den vergangenen 7 Tagen getragen
haben ?
Sehr
Ziemlich
Ein bisschen
Überhaupt nicht
■
■
■
■
■
■
■
■
■
■
■
■
■
■
■
■
Frage betrifft mich nicht
Frage betrifft mich nicht
■
■
5.
Wie sehr hat Ihre Hauterkrankung in den vergangenen
7 Tagen Ihre Aktivitäten mit anderen Menschen oder Ihre
Freizeitgestaltung beeinflusst ?
6.
Wie sehr hat Ihre Hauterkrankung es Ihnen in den
vergangenen 7 Tagen erschwert, sportlich aktiv zu sein ?
7.
Hat Ihre Hauterkrankung in den vergangenen 7 Tagen dazu
geführt, dass Sie Ihrer beruflichen Tätigkeit nicht nachgehen
oder nicht studieren konnten ?
Falls «Nein», wie sehr ist Ihre Hauterkrankung in den
vergangenen 7 Tagen ein Problem bei Ihrer beruflichen
Tätigkeit bzw. Ihrem Studium gewesen ?
8.
Wie sehr hat Ihre Hauterkrankung in den vergangenen 7 Tagen
Probleme im Umgang mit Ihrem Partner, Freunden oder
Verwandten verursacht ?
9.
Wie sehr hat Ihre Hauterkrankung in den vergangenen 7 Tagen
Ihr Liebesleben beeinträchtigt ?
10.
Inwieweit war die Behandlung Ihrer Haut in den vergangenen
7 Tagen für Sie mit Problemen verbunden (z. B. weil die
Behandlung Zeit in Anspruch nahm oder dadurch Ihr Haushalt
unsauber wurde) ?
©
Sehr
Ziemlich
Ein bisschen
Überhaupt nicht
Sehr
Ziemlich
Ein bisschen
Überhaupt nicht
Ja
Nein
Ziemlich
Ein bisschen
Überhaupt nicht
Sehr
Ziemlich
Ein bisschen
Überhaupt nicht
Sehr
Ziemlich
Ein bisschen
Überhaupt nicht
Sehr
Ziemlich
Ein bisschen
Überhaupt nicht
■
■
■
■
■
■
■
■
Frage betrifft mich nicht
■
■
■
Frage betrifft mich nicht
■
■
■
■
Frage betrifft mich nicht
■
■
■
■
■
■
■
■
■
■
Frage betrifft mich nicht
Frage betrifft mich nicht
Frage betrifft mich nicht
Bitte prüfen Sie, ob Sie wirklich ALLE Fragen beantwortet haben. Vielen Dank !
A.Y. Finlay, G.K. Khan, April 1992 www.dermatology.org.uk. Vervielfältigung ohne Genehmigung der Autoren untersagt. Deutsch für die Schweiz.
■
■
■
■
■
■
Psoriasis Epidemiology Screening Tool (PEST)
Screening-Fragebogen zur Psoriasis-Arthritis bei Psoriasis-Patienten
Nein
Hatten Sie jemals ein geschwollenes Gelenk /Gelenke?
Wurde bei Ihnen von Ihrem Arzt jemals die Diagnose einer
Arthritis gestellt?
Befinden sich Löcher oder Gruben auf Ihren Finger- oder
Zehennägeln?
Haben Sie Schmerzen in Ihrer Ferse?
Hatten Sie jemals einen komplett geschwollenen und
schmerzhaften Finger oder Zehen ohne erkennbare Ursache?
Ja
Bitte
kreuzen
der Zeichnung
diejenigen
ein, die
Ihnen
Bitte kreuzen
Sie inSie
der in
Zeichnung
diejenigen Gelenke
ein, die Gelenke
Ihnen Beschwerden
bereiten
(z.B. Steifheit, Schwellung
oder(z.B.
Schmerzen):
Beschwerden
bereiten
Steifheit, Schwellung oder Schmerzen):
rechts
links
Hals
Schulter
Schulter
Oberer
Rücken
Ellenbogen
Ellenbogen
Taille
Unterer
Rücken
Handgelenk
Hand / Finger
Hüfte
Handgelenk
Daumen
Daumen
Knie
Sprunggelenk
Fuss / Zehen
Hand / Finger
Hüfte
Knie
Sprunggelenk
Fuss / Zehen
Literatur
Psoriasis Epidemiology Screening Tool
(PEST): A Report from the GRAPPA 2009
Annual Meeting; Helliwell P;
J Rheumatol 2011;38;551-552
UniversitätsSpital Zürich
So erreichen Sie uns
UniversitätsSpital Zürich
Dermatologische Klinik
Gloriastrasse 31
8091 Zürich
www.dermatologie.unispital.ch
Eingänge Dermatologische Klinik / Poliklinik,
Gloriastr. 31. Ab Zürich HB mit Tram Nr. 6 und
ab Bellevue mit Tram Nr. 5 bis Haltestelle
Platte.
Haupteingang UniversitätsSpital, Rämistrasse
100. Ab Zürich HB mit Tram Nr. 10 und ab
Bellevue mit Tram Nr. 9 bis Haltestelle
ETH/UniversitätsSpital.
Herunterladen