Meningitis stand 2013

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Meningitis
Informationen zur Infektion - Erkrankung – Vermeidung
Eine Meningitis ist eine Entzündung der Hirnhäute (Meningen). Der Begriff Hirnhaut bezeichnet die
Bindegewebsschichten, die das Gehirn umgeben. Bakterien oder Viren sind die häufigsten Verursacher einer
Hirnhautentzündung. In vielen Fällen kommt es dabei auch zu einer Entzündung des Gehirns (Enzephalitis).
Der Arzt spricht dann von Meningoenzephalitis.
Bakterielle Hirnhautentzündung:
Die häufigsten Verursacher der Meningitis sind Meningokokken (eine Gruppe von Bakterien). Dann folgen
Pneumokokken oder andere Bakterien, wie Haemophilus influenzae. Warum gesunde Menschen plötzlich eine
bakterielle Meningitis entwickeln, ist unklar. Meningokokken kommen teilweise auch bei Gesunden im
Nasenrachenraum vor - in der Regel richten sie dort keinen Schaden an. Die infizierten Menschen können die
Erreger aber an andere Personen weitergeben.
Virale Hirnhautentzündung:
Eine virale Hirnhautentzündung wird häufig in Verbindung mit einer anderen Viruserkrankung beobachtet.
Einige der Mumps-Patienten entwickeln beispielsweise eine virale Meningitis. Auch das Windpocken- oder
Masernvirus kann die Hirnhäute befallen. Zecken können ebenfalls eine Meningitis, die sogenannte
Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), übertragen.
Erreger
Symptome
Übertragung
Inkubationszeit
Dauer der
Ansteckungsfähigkeit
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Die häufigsten Erreger sind Meningokokken, Pneumokokken und
Haemophilus influenzae
Das wichtigste Anzeichen einer Hirnhautentzündung (Meningitis) ist die
Nackensteifigkeit (Meningismus). Beugt man den Kopf nach vorne,
verstärken sich die Schmerzen.
Weitere Symptome sind:
o Ausgeprägtes Krankheitsgefühl
o Kopfschmerzen
o Hohes Fieber
o Erbrechen
o Erhöhte Schmerzempfindlichkeit
o Lichtscheue
o Verwirrtheit und Benommenheit bis hin zum Koma (selten)
Durch Tröpfcheninfektion, Husten oder Niesen, von Mensch zu Mensch
übertragen.
Sie beträgt in der Regel 3 bis 4 Tage und kann in einem Bereich
zwischen 2 und 10 Tagen liegen.
Mit einer Ansteckungsfähigkeit ist 24 Stunden nach Beginn einer
erfolgreichen Therapie mit ß-Laktam-Antibiotika nicht mehr zu rechnen.
Erstelldatum: 23.08.2013
Gegen bestimmte Erreger der Hirnhautentzündung (Meningitis) gibt es
Impfungen.
Dazu gehören:
o Haemophilus influenzae Typ b (Hib)
o Meningokokken
o Pneumokokken
Diese Impfungen werden von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am
Robert Koch-Institut für alle Kinder als Grundimmunisierung empfohlen.
Für Personen, die im Verbreitungsgebiet der FrühsommerMeningoenzephalitis (FSME) leben, ist die FSME-Impfung
empfehlenswert. Da der Erreger der FSME durch Zecken übertragen wird,
ist ein entsprechender Zeckenschutz ebenfalls eine wichtige Maßnahme
zur Vorbeugung.
Nach antibiotischer Therapie und nach Abklingen der klinischen
Symptome.
Patienten mit einer Meningokokken-Infektion werden im Krankenhaus
nach Beginn der Antibiotika-Therapie für mindestens 24 Stunden
isoliert. Ärzte, Pflegepersonal und Besucher müssen Schutzkittel, NasenMund-Schutz und Plastikhandschuhe tragen. Bevor sie den isolierten
Bereich verlassen, müssen sie sich ihre Hände desinfizieren.
Gemäß §6 (1) Nr. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind der
Krankheitsverdacht, die Erkrankung sowie der Tod sowie gemäß §7 (1)
der direkte oder indirekte Nachweis namentlich an das zuständige
Gesundheitsamt zu melden.
Gemeinschaftseinrichtungen i. S. des § 33 IfSG sind gemäß § 34 IfSG
Abs. 6 verpflichtet, dem Gesundheitsamt Ausbrüche anzuzeigen.
Verhalten
Wiederzulassung
Hygienemaßnahmen
Meldung und
Maßnahmen bei Ausbrüchen
Wenn Sie Fragen mit Blick auf Hygiene und Infektionsschutz haben, können Sie sich gern an uns wenden
Ihr Gesundheitsamt Leer
Jahnstraße 4
26789 Leer
Tel. 0491 - 926 –
QR Code:
Stadt Borkum – Gemeinde Westoverledingen
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Stadt Weener – Gemeinde Bunde – Gemeinde Jemgum - Gemeinde Ostrhauderfehn – Gemeinde Rhauderfehn
Herr Uilderks App. 1114
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Fax:
www.landkreis-leer.de
[email protected]
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Erstelldatum: 23.08.2013
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