V O L K S B A N K E G B R E M E R H AV E N - C U X L A N D
GESCHÄFTSBERICHT 2014
JUBILÄUMS-ECHO
Wir feierten nicht. Wir förderten.
Beverstedt. Geschundene Kreaturen
zählen zu den rund 40 Aras, Amazonen, Graupapageien und Kakadus,
die in der Papageienstation in Hoope
gepflegt werden. Die Volksbank eG
Bremerhaven-Cuxland hilft der »Arche Noah«. SEITE 07
Bremerhaven. Nicht jeder hat sein
täglich Brot – trotz Überfluss. Die Bremerhavener Tafel sammelt Lebensmittel für Bedürftige ein. Fällt ein Kleinlaster mit Motordefekt aus, hat sie ein
Problem. Die Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland half. SEITE 03
Auf Erfolgskurs
trotz Niedrigzins
Die ungünstige Großwetterlage
macht gerade kleineren Regionalbanken zu schaffen. Und dennoch
steht die Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland sehr gut da, behält
trotz anhaltender Niedrigzinsen ihren aktuellen Erfolgskurs bei.
Sie machen den Weg frei – auch auf ungewohnten Untersätzen: Die Volksbank-Vorstandsmitglieder Michael Schoer
(vorne links) und Diedrich von Soosten wissen, wo es lang geht.
Eine Geschichte mit
vielen guten Taten
W
enn eine Bank 16.500 Genossenschaftsmitglieder
und 65.000 Kunden hat,
dann zeigt das ihre enge Verbundenheit mit den Menschen in der Region.
Wenn diese Bank dann auch noch ein
großes Jubiläum nicht feiert, sondern
stattdessen viele ehrenamtliche Initiativen finanziell fördert, dann ist klar:
Dies ist nicht nur eine Bank in der
Region, sondern auch eine für die Region. 125 Jahre Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland: eine Geschichte mit
vielen guten Taten.
Bis ins Jahr 1889 reicht die Geschichte der Volksbank zurück. Im Hotel
»Zum Biber« in Beverstedt fand damals die Gründungsversammlung der
Vereinskasse Beverstedt statt. Der Weg
zur heutigen erfolgreichen Volksbank
eG Bremerhaven-Cuxland führte über
40 Fusionen. Für jedes dieser 125 Jahre
steckte die Volksbank 1.000 Euro in einen Fördertopf, so dass zum Jubiläum
insgesamt 125.000 Euro zur Unterstützung von ehrenamtlichen Projekten
aus den Bereichen Bildung und Soziales, Gesundheit und Umwelt zur Verfügung standen.
den 349 Förderanträge eingereicht. 104
konnten berücksichtigt werden. Von
rund 200 bis zu 5.000 Euro reichten die
Fördersummen. Doch das Geld ist nur
die eine Seite der Hilfe. Vorstandsmitglied Michael Schoer: »Die ehrenamtlichen Kräfte erhalten durch diese Aktion auch eine öffentliche Anerkennung.
Und das motiviert sie bestimmt, sich
auch weiterhin zu engagieren.«
»Die Resonanz war außerordentlich
groß«, freut sich Vorstandsmitglied
Diedrich von Soosten – auch deshalb,
weil die Volksbank ein Experiment
gewagt hatte. »Wir wussten ja vorher
nicht, wie viele und welche Art von Anträgen bei uns landen würden.« Doch
schneller als gedacht geriet die Antragslawine ins Rollen. Schließlich wur-
Schoer und von Soosten haben durch
die Förderaktion einen ungeahnten
Einblick in die Vielzahl von Hilfsprojekten in der Region erhalten. »Dieses Engagement ist nicht nur beeindruckend, das ist auch unbezahlbar«,
meint auch ihr Vorstandskollege
Uwe Kordes. Deshalb sind die Volksbank-Chefs auch so froh, einen kleinen Teil dazu beigetragen zu haben,
dass die geförderten Initiativen finanziell gestärkt zuversichtlicher in die
Zukunft blicken können.
Aufruf findet Riesen-Anklang
• 125.000 Euro hat die Volksbank eG BremerhavenCuxland zum 125-jährigen Bestehen bereitgestellt,
um ehrenamtliche Initiativen zu unterstützen.
• 349 Förderanträge sind eingegangen.
• 104 Projekte konnten mit Beträgen von
rund 200 bis 5.000 Euro gefördert werden.
»Unterm Strich war die Idee mit den
Förderprojekten gut und genau richtig, gerade auch deshalb, weil sie den
Genossenschaftsgedanken so treffend
widerspiegelt«, sagt Volksbank-Vorstandsassistent Frank Koschuth. »Und
wenn ich an die vielen dankbaren Reaktionen der Empfänger denke, ist das
auch für uns eine tolle Bestätigung.«
Koschuths Fazit: »Wenn wir die Wahl
hätten, würden wir diese Aktion noch
einmal genauso machen.« n
Die Kernzahlen für das Geschäftsjahr
2014 belegen dies mit Nachdruck:
Bilanzsumme gesteigert, Einlagen
erhöht, Kreditvolumen vermehrt, Eigenkapital aufgestockt. Unter dem
Strich ein überaus positiver Abschluss
für das 125 Jahre alt gewordene Geldinstitut.
cherheit, auch künftig mit Augenmaß
agieren und die Niedrigzinsphase gut
überstehen zu können.
Starkes Wachstum auch bei den Kundeneinlagen: Sie stiegen um 23 Millionen Euro oder 3,5 Prozent auf 691 Millionen Euro. Für Vorstandsmitglied
Uwe Kordes »ein erfreulicher Vertrauensbeweis«. Das Gesamtkreditvolumen lag bei 643 Millionen Euro und
nahm gegenüber 2013 sogar um 8,2
Prozent oder 49 Millionen Euro zu.
Vor allem aus Sicht der Kunden eine
positive Folge der Niedrigzinspolitik
der europäischen Zentralbank, die der
Der Vorstand sieht die Volksbank auf Erfolgskurs.
Eben eine starke Bank aus der Region
für die Region. »Wir sind sehr zufrieden
mit dem Geschäftsjahr«, sagt Bankvorstand Diedrich von Soosten. »Das bestätigt die Konstanz unseres Hauses.«
Zumal die Genossenschaftsbanker mit
ihren Bilanzzahlen den Kunden auch
Sicherheit vermitteln können.
Die Bilanzsumme stieg um 51 Millionen Euro auf 989 Millionen Euro,
ein Plus von 5,5 Prozent gegenüber
2013. Das wirtschaftliche Eigenkapital der Volksbank stieg um 5,2 Prozent
auf knapp 151 Millionen Euro. »Damit
liegt unsere Eigenkapitalquote mit 15
Prozent deutlich über dem Branchenschnitt«, betont Vorstand Michael
Schoer. Dies gebe die notwendige Si-
Volksbank dagegen zumindest noch
mit 24,6 Millionen einen um 0,2 Prozent leicht erhöhten Anstieg des um
Sonderfaktoren bereinigten Zinsüberschusses bescherte. Der Jahresüberschuss fiel mit 5,1 Millionen Euro niedriger als 2013 (5,2 Millionen) aus. Die
Dividende für die 16.500 Mitglieder
soll, so der Vorschlag des Vorstandes,
für die Vertreterversammlung am 19.
Mai, 4 Prozent betragen.
Die Volksbank steigerte im Jubiläumsjahr 2014 ihr Engagement bei Spenden,
Förderung und Sponsoring zusätzlich
um 125.000 Euro: 352.000 Euro flossen
damit insgesamt an Projekte für die
Bereiche Kultur, Kunst, Sport, Heimatpflege und Soziales. n
02
SPENDEN UND SPONSORING-AKTIONEN
Bodenständig und verlässlich
Ob »Eisbären«-Käfig oder Kindergarten - ein dezenter Sponsor mit breitem Förderspektrum
Mit Pompons wirbelnde Cheerleader
bei Eisbären-Heimspielen, Experimentierkästen für Schulen, Sportgeräte für
Senioren, Spielgeräte für Kindergärten
oder Stärkung des sozialen ehrenamtlichen Engagements: Die Volksbank
eG Bremerhaven-Cuxland ist stolz auf
ihr breit gestreutes Sponsoring, sowie
ihre Schwerpunktförderung in den
Bereichen Soziales, Sport, Kultur und
Heimatpflege. »Ganz im Sinne des § 1
des Genossenschaftsgesetz und unserer Satzung«, betont Vorstandsassistent Frank Koschuth. Engagement und
Zahlen sprechen für sich.
einer Bank aus der Region und für die
Region wider: »Wir nehmen unsere Verantwortung auch bei Spenden,
Sponsoring und Förderungen sehr
ernst«, bekräftigt Vorstand Diedrich
von Soosten. Mehr als 2,1 Millionen
Euro hat die durch Fusion 2007 in ihrer jetzigen Form entstandene Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland seitdem dafür zur Verfügung gestellt – im
Schnitt mehr als 220.000 Euro pro
Jahr. Das spricht für Kontinuität, für
Verlässlichkeit. Mit dem Geschenk von
zusätzlich insgesamt 125.000 Euro für
regionale Projekte und »gute Taten«
Volksbank Vereinsprojekte und Nachwuchsarbeit. Veranstaltungen wie
Elmloher Reitertage, Klassik auf dem
Bauernhof oder das Kreissportfest
wurden ebenso wie eine Stadttheaterproduktion im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken im Landkreis Cuxhaven und Bremerhaven mit
44.000 Euro bezuschusst.
Unter dem Motto »Sparen ist wichtig,
helfen auch« spendet die Bank seit 2003
zum Weltspartag jährlich 20.000 Euro
an Schulen oder Kindergärten. So kommen alle kleinen und großen Sparer auch
indirekt in den Genuss der Förderungen.
Seit 1998 fördert die mittlerweile mit
einer Million Euro ausgestattete Stif-
tung der Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland aus den Erträgen Projekte, Institutionen und Talente in ihrem
Geschäftsgebiet.
Seit ihrer Gründung im Jahre 1998 konnte die Volksbank-Stiftung insgesamt Erträge von knapp 300.000 Euro für 110
Fördermaßnahmen ausschütten.
n
Für Spenden und Sponsoring
wurden seit 2007 mehr
als 2,1 Millionen Euro
zur Verfügung gestellt
Vom Geldsegen profitiert zwar auch
der große Sport – wie etwa der Basketball-Bundesligist Eisbären Bremerhaven, dies aber im Verhältnis
zur Gesamtsumme im bescheidenen
Rahmen. »Die Volksbank stand schon
hinter den Eisbären, als vor mehr als
zehn Jahren die Punktspiele noch in
der Walter-Kolb-Halle in Bremerhaven
ausgetragen wurden«, sagt Koschuth.
Passend zum zurückhaltenden, bodenständigen Image der Bank engagiert sie
sich als Teampartner und Hauptsponsor des Eisbären-Danceteams – Bank
und Cheerleader als Sympathieträger.
»Ein in dieser Art und Umfang vertretbares Engagement für eine Regionalbank unserer Größe«, betont Koschuth.
Dabei spiegelt der Slogan »Wir mit
dir« das bodenständige Engagement
statt teurer Jubiläumsfeiern aus Anlass
des 125-jährigen Bestehens der Bank
waren es 2014 sogar 352.000 Euro.
50.000 Euro oder 14 Prozent flossen
davon ins reine Sponsoring, von dem
unter anderem die Eisbären, der FC
Hagen/Uthlede oder das Sinfonische
Blasorchester Wehdel profitieren.
Ein Image-Gewinn für beide Seiten,
»durch den unsere Region in das Licht
gerückt wird, das sie verdient.«
Eine attraktive Verbindung: Die Volksbank ist nicht nur Teampartner der Eisbären-Basketballer, sondern unterstützt
von Anfang an als Hauptsponsor das Eisbären-Danceteam. Das Bild zeigt das Danceteam von 2005.
Der größte Einzelposten war die Jubiläums-Sonderaktion »Wir sind 125. Wir
feiern nicht. Wir fördern.« mit 125.000
Euro für die regionalen Förderschwerpunkte Bildung, Soziales, Gesundheit
und Umwelt. Mit 105.000 Euro aus
dem so genannten VR-Reinertrag der
Gewinnspargemeinschaft förderte die
Diese Zahlen sprechen für sich
Mit ihrem umfangreichen sozialen und kulturellen Engagement übernimmt die 2007 durch Fusion entstandene Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland in hohem Maße regionale Verantwortung.
• 850.000 Euro davon stammen allein aus den so genannten Zweckerträgen des Reinertrags zum VR-Gewinnsparen, der zusätzlich zu den
Gewinnen und Sparsummen anfällt. 2014 konnte die Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland anteilig über die VR-Gewinnspargemeinschaft und
der ihr angehörenden VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland so 105.000 Euro an gemeinnützige und kulturelle Projekte, Schulen und Vereine in der Region ausschütten. Alle Losbesitzer haben damit eines gemeinsam: Sie sind besonders hilfsbereit.
Mit rund 600 Reitern und mehr als 2.000 Pferden gehören die Elmloher Reitertage zu den größten Reitturnieren der
Region. Die Volksbanken sind ein wichtiger Sponsor der Veranstaltung.
• 352.000 Euro gab die Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland 2014 insgesamt für die Förderung von Kunst, Kultur, Sport, Soziales und Heimatpflege aus. Darin enthalten war aus Anlass des 125-jährigen Bestehens
der Bank die Jubiläums-Sonderausschüttung in Höhe von 125.000 Euro.
• 1 Million Euro beträgt das Grundkapital der Volksbank-Stiftung, das bei
der Gründung 1998 mit 1 Million D-Mark fast halb so groß war. 8.000
Euro an Ertrag konnten 2014 vergeben werden. Die Stiftung fördert
Kultur und Kunst, Heimat- und Denkmalpflege, Natur- und Umweltschutz, Soziales und Sport, Erziehung und Bildung. Seit 1998 konnten
mit den Erträgen von mehr als 300.000 Euro gut 110 Förderanträge
bewilligt werden.
Klassik auf dem Bauernhof in Ringstedt: ein Riesenerfolg. Nach 20 Jahren fiel 2014 der letzte Vorhang für das herausragende Musikfest. Von Anfang an waren die Volksbanken der Sponsor.
03
STADT BREMERHAVEN
Die Tafeln – Essen, wo es hingehört
Es gibt Lebensmittel im Überfluss, aber nicht alle Menschen haben ihr tägliches Brot
Projekt: Bremerhavener Tafel
Ein »neues« gebrauchtes Fahrzeug
Nach 250.000 Kilometern streikt der
alte weiße Transporter. Motorschaden.
Die Reparatur, die mindestens 3.800
Euro kosten soll, lohnt sich nicht mehr.
Fast täglich war das Fahrzeug der Bremerhavener Tafel unterwegs, um bei
Händlern und Supermärkten kistenund kartonweise Lebensmittel, Obst
und Gemüse abzuholen und zu den
Ausgabestellen für Bedürftige und sozialen Institutionen zu fahren. Schnell
musste Ersatz her. Und schnell war das
Problem gelöst: »Mit Hilfe der Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland und eines weiteren Spenders konnten wir ein
neuwertiges Gebrauchtfahrzeug anschaffen«, freute sich der Vereinsvorsitzende Manfred Jabs über den nun noch
auffälligeren, weil roten Transporter.
Auch er ist nun täglich im Einsatz, sammelt in Bremerhaven und im Landkreis Cuxhaven auf dem Tacho ebenfalls fleißig Kilometer. Es ist eines von
drei Transportfahrzeugen der Bremerhavener Tafel, die jeweils drei Ausgabestellen in Bremerhaven und im Kreisgebiet (Bad Bederkesa, Dorum, Loxstedt)
betreibt.
»Wir sammeln jede Woche rund sechs
Tonnen Lebensmittel, die im Wirtschaftskreislauf nicht mehr verwendet werden, obwohl ihr Zustand noch
einwandfrei ist«, erzählt Manfred Jabs.
»Obst-, Gemüse- und Fischhändler, Lebensmittelhändler, Bäckereien,
Großmärkte, Lebensmittelindustrie
und Kaufhäuser sowie Privatpersonen
spenden uns hochwertige überschüs-
Lichtblicke nach
brutaler Diagnose
Projekt: Lichtblicke
Supervision für ehrenamtliche
Betreuerinnen von Krebspatienten
Die brutale Diagnose: Krebs. Erste Reaktionen: Verzweiflung, Angst, viele Fragen, Suche nach Antworten, nach Hilfe,
nach psychologischer Unterstützung.
Die acht Frauen des Vereins »Lichtblicke« bieten diese Hilfe bei Krebserkrankungen und Organtransplantationen
an. Sie begleiten mit psychoonkologischer, psychosozialer Beratung die Erkrankten und ihre Angehörigen, unterstützen sie. Kein leichtes, ein sehr
bewusst gewähltes Ehrenamt.
Denn Krebs spielte auch in ihrem Leben
eine Rolle. Mit dieser Erfahrung gehen
sie mit den Erkrankten gemeinsam einen ganz persönlichen Weg in das, von
einem Moment zum anderen so sehr
veränderte Leben. »Wir machen ihnen
Mut, dass es auch mit dieser lebensbedrohlichen Erkrankung ein sinngebendes und erfülltes Leben geben kann«,
sagen Ute von Leutsch und Claudia
Marhenke-Maibaum. »Wir wollen Hoffnung wecken, damit sie wieder ›Lichtblicke‹ sehen und spüren können.«
2009 wurde der Verein »Lichtblicke«
von zwölf Frauen gegründet, selbst
Betroffene und betroffene Angehörige, die persönliche Erfahrungen
mit einer Krebserkrankung gemacht
haben und wissen, wie hilfreich eine
seelische Unterstützung sein kann.
Auch wenn sie inzwischen Koopera-
tionspartner des Brustzentrums im
Klinikum Bremerhaven Reinkenheide
sind, sind sie ausschließlich ehrenamtlich und ohne öffentliche Unterstützung aktiv. Ihr Engagement ist
umfangreich, ihr Einsatz fordert die
Frauen sehr. Zur notwendigen Stärkung der eigenen psychischen und
physischen Kräfte wünschten sie sich
eine Supervision – ein Wunsch, den
die Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland erfüllt. n
Kein leichtes Ehrenamt: die Betreuerinnen selbst benötigen dafür ebenfalls
Lichtblicke.
sige Lebensmittel, die ansonsten entsorgt würden. Wir verteilen diese an
sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen.«
Und eine Idee, von der letztlich alle
profitieren: »Bedürftige erhalten qualitativ hochwertige Nahrungsmittel,
Lebensmittelspender übernehmen
soziale Verantwortung und reduzie-
ren Entsorgungskosten«, sagt der Tafel-Chef. Denn nicht alle Menschen
haben ihr täglich Brot – und dennoch gibt es Lebensmittel im Überfluss. Der Verein bemüht sich um einen Ausgleich – mit ehrenamtlichen
Helfern, für die Bedürftigen. Frei nach
dem Generalmotto aller Tafel-Initiativen: »Die Tafeln – Essen, wo es hingehört!«
n
Einfach
Stromsparen
Projekt: Förderwerk Bremerhaven
Stromspar-Check für einkommensschwache Haushalte
Falsch eingestellter Kühlschrank, Geräte im Standby-Modus, alte Glühbirnen, hohe Energiekosten: Strom sparen
will gelernt sein. Einkommensschwache
Bürger können sich in Bremerhaven seit
2009 kostenlos beraten lassen, seit Februar 2014 auch im Südkreis Cuxhaven.
Die Energiesparhelfer des Förderwerkes
Bremerhaven stehen nach Terminabsprache bei ihren Hausbesuchen mit Rat
und Tat zur Seite. Nach der Analyse der
diversen Stromverbraucher werden den
Haushalten teilweise die Energiesparhilfen kostenlos zur Verfügung gestellt.
18 Personen sind als Energiesparhelfer
im Einsatz. Sie mussten vor dem ersten
Beratungsgespräch eine intensive Schulung absolvieren. Angesichts der Vielzahl von Haushalten, die von Kleinstrente, Hartz IV und anderen Sozialleistungen leben, sei klar, dass die Berater bei ihrer Suche nach überflüssigen
Auf die geschulten Energiesparhelfer wartet noch viel Arbeit.
Stromfressern auch in den nächsten
Jahren noch gut zu tun haben werden,
meint Projektleiter Michael Runge.
Das Förderwerk Bremerhaven ist für gemeinnützige und öffentliche Einrichtungen in Bremerhaven aktiv, um soziale Infrastrukturen im städtischen
Gemeinwesen mithilfe von Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen
für Langzeitarbeitslose zu verbessern.
Neben einem hohen Praxisanteil bietet
es ein breites Spektrum an Qualifizierungen. n
04
STADT BREMERHAVEN
Diesen Baum reißt keiner wieder raus
Ganzer Stolz der Fritz-Reuter-Schule: Klasse 1b pflanzt mit vereinten Kräften ihre Eiche
Projekt: Der grüne Kreis
Pflanzaktion auf dem Schulhof der
Fritz-Reuter-Schule
Die Klasse 1b der Fritz-Reuter-Schule
hatte zur Pflanzaktion auf dem Schulhof nicht nur ein Baumlied geübt, das
sie zur Einstimmung sang. Die Schülerinnen und Schüler packten auch kräftig mit an, um die schwere Traubeneiche richtig einzupflanzen. Nun können
sie in den nächsten Jahren die Entwicklung »ihres« Baumes verfolgen.
Am 25. April ist der Internationale Tag
des Baumes. Aus diesem Anlass pflanzt
der Grüne Kreis Bremerhaven jedes
Jahr im Stadtgebiet Bäume. Und weil
ein Jahr zuvor neu gesetzte kleinere
Bäume durch Vandalismus zerstört
worden waren, wurde 2014 vom Verein
eben mit der tatkräftigen Unterstützung der Schüler als Ersatz die schon
recht kräftige Traubeneiche auf dem
Schulhof gesetzt. Passend zum Pflanztag war es eben auch der »Baum des
Jahres«, den die Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland spendiert hat.
Auch wenn Mitarbeiter des Gartenbauamtes aufgrund der Schwere des Baumes gute Vorarbeit geleistet hatten,
hatten die Schüler noch alle Hände voll
zu tun. Und das Anpacken machte viel
Spaß. »Mit dem Ergebnis waren alle
sichtlich zufrieden und sich einig, dass
diesen Baum so schnell niemand wieder wird herausreißen können«, stellte
der Vorsitzende des Grünen Kreises,
Wilfried Töpfer, am Ende hocherfreut
fest. Und die Kinder der 1b hätten
sicherlich zu Hause dann stolz ihren Eltern erzählt, dass sie mit eigenen Händen einen Baum, »ihren« Baum, gepflanzt haben, war er überzeugt.
Und das war noch nicht alles: »Die
Klasse 1b hat das Baumlied so toll vorgetragen und auch voller Begeisterung
beim Pflanzen geholfen«, lobte die
Volksbank-Vertreterin Manuela Lange.
Und weil »uns die ganze Aktion und
insbesondere auch die Kinder super
gefallen haben« gab es als Dankeschön
Mal- und Rechenbücher – und natürlich etwas Süßes. Wahrscheinlich
hätten die Schülerinnen und Schüler
sofort wieder zu Spaten und Schaufel
gegriffen.
n
Die Schülerinnen und Schüler hatten bei ihrer Baumpflanzaktion alle Hände und Schaufeln voll zu tun.
Rückenwind für Leher Kinder
Positive Lebensperspektive mitten im sozialen Brennpunkt Goethestraße
Doppelter
Spaß
Projekt: Rückenwind
Kinder positiv stark machen.
Ich kann das.
Projekt: Städtische Jugendherberge
Spielobjekte für Kinder in der
Jugendherberge Wüstewohlde
Kinder, die nicht auf der Sonnenseite
des Lebens stehen, anregen, eine positive Lebensperspektive zu entwickeln
– das ist das Ziel des Vereins »Rückenwind für Leher Kinder«. Ein Projekt
mittendrin im sozialen Brennpunkt
Goethestraße.
Die Jugendherberge in Wüstewohlde
ist ein beliebtes Ziel für Kindergartengruppen und Grundschulklassen aus
dem Altkreis Wesermünde und Bremerhaven.
Die Jungen und Mädchen freuen sich
auf’s Spielen und Toben in der Natur.
Das 15 Jahre alte hölzerne Spielhaus
auf dem idyllisch gelegenen Gelände,
das auch zum Klettern genutzt werden
kann, ist in die Jahre gekommen und
abgängig. Und weil die Unfallgefahr zu
groß wurde, musste es gesperrt werden. »Im Sommer ist das neue Spielhaus fertig«, freut sich Herbergsmutter Bärbel Hempel.
Seit nunmehr elf Jahren spüren Leher
Kinder nun schon diesen Rückenwind.
»Solange es Spender gibt mit Blick für
die soziale Lage und einem Herz für
Kinder, muss uns nicht bang sein um
die Zukunft von Rückenwind«, betont
Schon gewusst? Rückenwind finanziert sein Kinderprojekt aus Spenden und eingeworbenen Projektgeldern. Zunächst zu 100 Prozent,
seit 2008 zu 85 Prozent plus einem
Zuschuss von der Stadt. Der Finanzbedarf lag in den vergangenen Jahren jeweils bei mehr als 200.000
Euro. Ausgezeichnet wurde der
Verein für seine Arbeit unter anderem 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz und 2010 mit Platz 2
beim bundesweiten Bürgerpreis
der Zeitungsverleger Deutschlands.
Die kostenlosen Freizeitangebote nutzen oder einfach nur spielen: Die Kinder sind dankbar für den Rückenwind.
Donna-Lee Garrick vom Freundesund Förderkreis des Vereins im Dankesbrief an die Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland. Deren Spende half,
dass Rückenwind weiter den Kindern
attraktive Angebote kostenlos anbieten und engagierte, qualifizierte feste
Mitarbeiter beschäftigen kann.
Rückenwind wurde 2003 von acht erwerbslosen bzw. pensionierten Frauen
und Männern gegründet, um ehrenamtlich Kindern von etwa sechs bis
zwölf Jahren ein kostenloses Frei-
zeitangebot im Brennpunkt Lehe zu
machen - auch in den Ferien. Da Kinder aber auch Kontinuität und feste
Bezugspersonen brauchen, sind Mithilfe der Spender heute zudem fünf
Angestellte, drei Mitarbeiter in Maßnahmen des Jobcenters, acht Honorarkräfte bzw. Übungsleiter für die Kinder im Einsatz.
Unter dem Motto »Kinder positiv
stark machen: Ich kann das« stehen
alle Freizeitangebote und Projekte des
Vereins: der große Rückenwind-Garten als Mitmachbaustelle, Kunst, Mu-
sik, Tanz, Sport, Theater, Clownerie,
Roboter bauen und programmieren,
Kochen, eine Kinderzeitung machen,
Selbstbehauptungstraining, Respekt
und Verantwortung. Wer möchte,
kann auch einfach nur spielen.
Jeder Rückenwind-Tag endet mit einem gemeinsamen Essen, das die Kinder zusammen mit der Köchin zubereiten. Die Kinderzahl pendelt zwischen
40 und 80 täglich, manchmal sind
auch 100 beim Essen. Dann platzt Rückenwind aus allen Nähten ...
n
Kurios bei der Finanzierung: Obwohl
die Jugendherberge eine Einrichtung der
Stadt Bremerhaven ist, erhält sie, weil
sie in Niedersachsen steht, keine Mittel
aus Bremerhavener Spendentöpfen, wie
der Stiftung »Wohnliche Stadt«.
Die Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland, in Stadt und Land verwurzelt,
kennt dieses Problem nicht und half
bei der Neuanschaffung des Spielhauses. Und nicht nur das: Zusätzlich
spendierte sie Spielzeug wie Kleintrecker. Da macht den Kindern das Spielen in Wüstewohlde gleich doppelt
Spaß.
n
05
STADT BREMERHAVEN
Tod und Trauer für Kinder schwere Last
Speziell geschulte Mitarbeiterinnen helfen bei Verlust von Vater, Mutter und Geschwistern
Projekt: Hospizmodell »Hombre«
Ausbildung von weiteren
Kindertrauerbegleitern
Über Leid, Sterben und Tod wird nicht
gern gesprochen. Es ist auch heute
noch für viele ein Tabuthema. Nicht
nur wenn ältere Menschen, sondern
vor allem auch wenn Kinder und Jugendliche sterben. Hospiz-Modelle
wie der Bremerhavener Verein »Hombre« bieten deshalb unheilbar kranken
und sterbenden Menschen nicht nur
ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben in den letzten Lebenstagen, sondern ihnen und ihren Angehörigen auch den Raum, über Tod
und Trauer zu reden.
So zeigt Hombre Kindern ab sechs
Jahren und Jugendlichen in speziellen
Trauergruppen die Möglichkeiten auf,
ihren individuellen Weg der Trauer bei
Verlust eines Elternteils, von Bruder
oder Schwester zu finden und zu gehen. Begleitet werden sie von speziell
ausgebildeten Erzieherinnen.
Gezielt unterstützte die Volksbank eG
Bremerhaven-Cuxland daher den Ver-
ein bei der Ausbildung weiterer Kindertrauerbegleiter. »Die Spende hilft
uns, nicht nur sterbende Kinder auf ihrem letzten so schwierigen Lebensweg
zu begleiten, so können wir auch Familien unterstützen, die aufgrund der
schweren Erkrankung des Familienmitgliedes nicht ausreichend Zeit haben, sich um die gesunden Kinder zu
kümmern«, betonte der Vereinsvorsitzende Claus Brüggemann.
Kinder und Jugendliche, die einen nahen Angehörigen oder Verwandten
verloren haben, »können in unseren
Trauergruppen Trost und Verarbeitung finden«, so Brüggemann. Dort
könnten sie sich austauschen, untereinander und miteinander lernen, die
schwere Last zu verarbeiten.
Der unentgeltlich arbeitende Verein
wurde 1991 gegründet. Die Hospizarbeit wird durch Hauptamtliche, Ehrenamtliche sowie weitere Vereinsmitglieder getragen. Die Mitarbeiter werden
umfassend geschult bis hin zu regelmäßigen Fortbildungen. Dabei zählt
zu den Leitmotiven bei der Betreuung
Sterbender und ihrer Angehörigen,
dass Alter, Herkunft und Weltanschauung keine Rolle spielen. n
»Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben«: Dem Zitat der englischen Ärztin und Begründerin der Hospiz-Bewegung, Cicely Saunders, fühlen sich Hombre-Vertreterinnen und Volksbank-Vorstand verpflichtet.
VR-Leasing_112,6x195.pdf
1
09.04.15
12:24
Alltagstaugliches
Plastikmüll-Design
Projekt: Klimahaus Bremerhaven
Plastikmüll in den Ozeanen
Pumps und Brillengestelle aus Plastikmüll aus dem Meer, statt das Meer
weiter mit Kunststoffresten zu verunreinigen: Findige Designstudenten
geben im Klimahaus Bremerhaven auf
ihre Art eine vielversprechende Antwort auf die Umweltproblematik.
Millionen Tonnen Plastikmüll treiben
in den Weltmeeren oder liegen auf
dem Grund. Millionen Seevögel und
Meereslebewesen kommen jährlich
um, weil sie sich in Netzresten strangulieren und durch Verschlucken von
Plastikteilen ersticken, verhungern
oder sich innere Verletzungen zuziehen – Tendenz steigend. Durch regionale Aktionspläne soll dies auch in
Europas Gewässern gestoppt werden.
Unter anderem durch Verhinderung
von illegaler Entsorgung im Meer und
des zunehmenden Eintrags von Mikroplastikpartikeln durch kosmetische
Produkte. Aber auch durch eine bessere Recyclingfähigkeit von Kunststoffen.
Dass dies funktionieren kann, verdeutlicht das Klimahaus Bremerhaven in
Zusammenarbeit mit dem Institut für
Industriedesign der Hochschule Magdeburg-Stendal. Die Studenten schmolzen Plastikmüll ein und gaben ihm
neue Formen: So entstanden unter anderem Barhocker, Tischuhr, Schmuck,
Pumps, Brillengestell und ein Fahrrad,
die im Klimahaus gezeigt werden. Mit
dem von der Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland geförderten Projekt
macht es so auf das Thema Plastikmüll
im Meer und dessen nachhaltige Wiederverwertung aufmerksam. Aufmerksamkeit haben die Studenten mit ihren
Arbeiten bei der Industrie geweckt. Sie
hat bereits Interesse an dieser Form der
Müllentsorgung und den Design-Entwürfen signalisiert. n
Jede Investition
braucht einen Partner,
der sie ermöglicht.
Wir finanzieren,
was Sie unternehmen.
Empfohlen durch:
Design-Studie im Klimahaus: Radfahren auf wiederverwertetem Plastikmüll aus dem Meer.
Bild: Sylvia Schuchardt / Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost
06
STADT BREMERHAVEN
Durchpusten für staubfreien Klang
Läufer sammeln Geld für Orgel – auch im Rückwärtsgang
Projekt: Ev.-luth. Christuskirche
Muskelspende für die Orgel
N
icht der Zahn der Zeit nagt
an der Orgel, Staub macht
Pfeifen und Registern in der
Christuskirche zu schaffen. Staub, der
Jahrzehnte Zeit hatte, sich im rückwärtigen, unzugänglichen Teil so
richtig schön niederzulassen. Da hilft
kein Staubtuch, kein Staubwedel, kein
Staubsauger. Da hilft nur eine Komplettrenovierung für künftig staubfreien Klang.
Und die ist teuer. Also wurde kurzerhand eine »Muskelspende« organisiert: Beim von Kreiskantorin Eva
Schad und Pastor Lars-Christoph
Langhorst organisierten Spendenlauf
klingelten für jede Runde der Teilnehmer rund um den benachbarten Holzhafen die Euros in der Orgelkasse – ge-
nau 3.300,48 Euro. Das abschließende
Orgelkonzert von Schad brachte noch
einmal 228 Euro ein.
men wie die Volksbank eine von ihnen
selbst festgelegte Summe. Mancher
Teilnehmer aber bat auch seine Eltern, Ehemann oder Ehefrau zur Spendenkasse.
Schad und Langhorst absolvierten bei
dem Sonntagsvergnügen die Startrunde des Orgellaufes. Dafür gab es
immerhin 70 Euro. Die 96 angetretenen Läufer – Kinder, Jugendliche
und Erwachsene – schafften dabei
906 Runden, dabei durchaus auch im
Rückwärtsgang oder auf allen Vieren.
Ein Spendenlauf, bei dem auch der
Spaß im Vordergrund stand. Auch für
die sechs Mitarbeiter der Volksbank
eG Bremerhaven-Cuxland, die ebenfalls fleißig ihre Runden drehten.
»Verstaubt ohne Ende«, klagt Schad
über die 1967 erbaute Orgel. Eine
Generalüberholung und Renovierung alle 20 bis 30 Jahre sei normal, sagt die Kantorin. Die Kosten:
60.000 Euro. Die Hälfte davon muss
die Kirchengemeinde aufbringen.
13.000 Euro hatte Gemeinde bereits
zuvor über Spenden gesammelt, mit
dem Orgellauf waren es dann 16.500
Euro.
Insgesamt absolvierten die teilnehmenden Gemeindemitglieder, Stadtteilbewohner, Freunde der Kirche und
der Kirchenmusik die Strecke von Bremerhaven nach Hannover und zurück.
Pro Runde spendeten dabei diverse
Sponsoren, Privatleute und Unterneh-
Die bestehende Finanzierungslücke
hoffen Kantorin Schad und die Christusgemeinde bis 2017 noch schließen
zu können. Dann soll möglichst die
Generalüberholung und Renovierung
abgeschlossen sein – rechtzeitig zum
50. Geburtstag der Orgel. n
Christuskirche und Orgel stets im Blick: Auch Volksbank-Mitarbeiter drehten
beim Spendenlauf fleißig ihre Runden.
Mobile Sicherheit für
Bremerhaven
Projekt: Verkehrswacht
Mobile Fahrradwerkstatt sorgt für
Verkehrssicherheit
Fahrrad fahren macht Kindern Spaß.
Ein zuweilen lebensgefährliches Vergnügen. Denn nicht alle Eltern kümmern sich auch gewissenhaft um den
verkehrssicheren Zustand der Fahrräder ihrer Sprösslinge. Oft müssten nur
Kleinigkeiten behoben werden.
Deshalb rücken die ehrenamtlichen
Helfer der Verkehrswacht Bremerhaven regelmäßig aus – mit ihrer mobilen Fahrradwerkstatt. Defekte Beleuchtung, fehlende oder verschlissene
Bremsgummis, keine Klingel oder ab-
gefahrene, brüchige Reifen, sind nur einige Beispiele, von denen sie berichten.
Der einachsige Anhänger ist deshalb
mit Werkzeug und Verschleißmaterialien bestens ausgestattet, inklusive Zubehör für einen Geschicklichkeitsparcours.
»Unsere mobile Fahrradwerkstatt entwickelt sich immer mehr zu einem
Erfolgsmodell«, freut sich die Verkehrswacht. Es wird nicht nur auf
Stadtteil- und Schulfesten eingesetzt,
sondern von April bis Oktober zu festen Zeiten im Spielpark Leherheide,
auf dem Pausenhof Lehe und am Stadtteiltreff Wulsdorf. Bis zu 30 Einsätze
pro Jahr kamen so bislang zusammen.
Und es werden mehr: Weil es so gut
läuft, ist ein vierter Standort geplant.
Dort werden die Fahrräder von Kindern und Jugendlichen auf ihre Verkehrssicherheit geprüft und kleine
Mängel gleich repariert. Und das ganze
kostenlos für die Kinder. Behoben aber
werden nur kleine Mängel, betont die
Verkehrswacht. Bei schweren Mängeln
verweisen die Helfer ganz bewusst an
die Fachhändler.
Um mit der Fahrradwerkstatt noch
unabhängiger agieren zu können, wurden von der Spende der Volksbank
ein Notstromaggregat und ein kleines Schweißgerät angeschafft. Mehr
noch: Zudem reiche die Summe aus,
um mindestens zwei Jahre Verschleißund benötigte Ersatzteile beschaffen
zu können, freute sich der stellvertretende Vorsitzende Lothar Schwarz. n
Dr. Axel Renneberg, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche im
Ameos-Klinikum Am Bürgerpark
Kindern fehlt
Spielplatz
Projekt: Spielplatz der Ameos-Klinik
für Kinder und Jugendliche am
Bürgerpark
Der Spielplatz neben der Kinderklinik
verlassen, trostlos, abgesperrt. Gerne
würde Dr. Axel Renneberg, Chefarzt
der Klinik für Kinder und Jugendliche
im Ameos-Klinikum Am Bürgerpark,
dort wieder Kinder spielen sehen, ihr
Lachen hören. Bis zum Sommer müssen die jungen Patienten und er sich
noch gedulden, dann soll ein neuer
Spielplatz mit Unterstützung der
Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland
wieder zum Schaukeln, Rutschen, Klettern, Turnen und Buddeln einladen.
»Es ist kein Spielgerät mehr tauglich«, bedauert Renneberg. Entweder
hat der Zahn der Zeit zu sehr am Material genagt, oder die Geräte erfüllen neue gesetzliche Vorgaben nicht
mehr. Der Sanierungsplan war schon
fertig, der Eigentümerwechsel von
DRK-Krankenanstalten, die noch den
Volksbank-Zuschuss beantragt hatten,
hin zu Ameos verzögerte die Umsetzung. Der neue Betreiber war sofort
bereit, das Projekt zügig zu realisieren.
20.000 Euro soll es kosten. Spätestens
beim nächsten großen Kinderfest während des Tages der offenen Kliniktüren
im September soll der Spielplatz fertig
sein.
Nicht nur als Zeitvertreib beim Warten auf den Arzttermin, sondern vor
allem auch aus therapeutischen Gründen beim stationären Aufenthalt sei er
sinnvoll, betont Chefarzt Renneberg.
»Die Medizin hat sich sehr geändert.«
Dem Bewegungsdrang draußen an frischer Luft freien Lauf lassen zu können und zu fördern sei eine für die jungen Patienten wichtige Ergänzung zu
Spielzimmer und Kulturveranstaltungen drinnen. n
07
LANDKREIS CUXHAVEN
Letzte Zuflucht für gequälte Papageien
Hilfseinrichtung in Hoope leistet wertvolle Arbeit – Finanzielle Probleme
Projekt: »Arche Noah«
Gnadenhof in Hoope für
40 Papageien und Kakadus
Hoope. Ein Bild voller Idylle: Kakadu
»Chita« kommt herangeflogen, setzt
sich auf die Schulter von Margrit Reinhardt und schaut interessiert zu, wie
die Tierfreundin die nächste Mahlzeit
für die Papageien zubereitet. Doch die
Idylle trügt. Zum einen haben viele der
rund 40 Großpapageien, die auf dem
Gnadenhof »Arche Noah« von Margrit und Ralf Reinhardt in Wulsbüttel-Hoope leben, ein schweres Schicksal hinter sich, zum anderen steckt das
Tierheim in großer finanzieller Not.
Da kommt die Hilfe der Volksbank eG
Bremerhaven-Cuxland gerade recht.
Seit 35 Jahren ist Margrit Reinhardt
bereits ehrenamtlich im Papageienschutz tätig. Auf dem Gnadenhof in
Hoope fängt sie mit ihrem Mann Ralf
beeinträchtigte Großpapageien mit
dem Ziel der lebenslangen Pflege auf.
Zurzeit werden in der Papageienstation Amazonen, Aras, Graupapageien
und Kakadus betreut, die paarweise
oder in kleinen Gruppen in den Flugvolieren leben. Viele der Exoten haben
ein schweres Schicksal hinter sich, weil
ihre Halter zum Teil aus falsch verstandener Tierliebe oder Unwissen-
heit Fehler gemacht haben. Deshalb
sind viele der Tiere krank und benötigen tierärztliche Behandlung.
Dies sowie die lebenslange artgerechte
Unterbringung und die abwechslungsreiche Kost und die Pflege kosten viel
Geld. Dabei ist die Papageienstation
Zur Kindheit gehört die Sehnsucht
nach Abenteuern und Erlebnissen
in der Natur. Ein wenig davon hat
der Kindergarten »Frieda Mallet« in
der Schulstraße in Beverstedt erfüllen können – durch die phantasievoll gestalteten Spielecken auf dem
Gelände. Doch für den Anbau einer
neuen Krippe mussten diese Erlebnisplätze weichen. »Leider fehlen die Gelder, um unseren Spielplatz wieder zu
einem kindlichen Abenteuergelände
werden zu lassen«, stellt Kita-Leiterin
ßig führt die Hooperin Schulklassen
und Kindergartengruppen durch das
Heim. Auch bietet sie Ratsuchenden
telefonisch Hilfe an. Doch die finanziellen Sorgen sind gewachsen, auch
weil vor einigen Jahren ein wichtiger
Sponsor aus wirtschaftlichen Gründen
abgesprungen sei. »Dadurch fehlt uns
Bei ihr fühlen sich die Papageien wohl: Margrit Reinhardt mit einem ihrer rund 40 Schützlinge in der Papageienstation
»Arche Noah«.
Haus auf Stelzen
für Kita-Kinder
Projekt: Baumhaus
Attraktion für Kindergarten Beverstedt
staatlich anerkannt, erhält aber keine
Zuschüsse. »Bei unseren Schützlingen
handelt es sich um Exoten. Zuschüsse
gäbe es nur, wenn wir einheimische
Wildvögel betreuen würden«, erläutert Margrit Reinhardt. »Deshalb sind
wir umso mehr auf Spenden und Patenschaften angewiesen.« Regelmä-
Marita Lüllmann bedauernd fest. Die
Anschaffungen würden sich auf das
herkömmliche Spielzeug beschränken.
Die Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland hat den Hilferuf der Kita-Leiterin gehört und geholfen, das Außengelände zu neuem Leben zu erwecken.
Mitarbeiter der Volksbank legten kräftig mit Hand an, um ein Baumhaus zu
errichten. Viel Muskelarbeit und Geschick waren nötig, um das Projekt
zu verwirklichen. Nun freuen sich die
rund 100 Beverstedter Kita-Kinder, die
vier Sprossen hochzuklettern, um aus
rund 1,70 Meter Höhe den Ausblick
über ihr Kindergartengelände genießen zu können. Ein Haus auf Stelzen
– wer hat das schon?
n
Muskelkraft und Geschick sind gefragt beim Aufbau des Stelzenhauses auf
dem Gelände des Kindergartens »Frieda Mallet« in Beverstedt.
jetzt jeden Monat ein Drittel der Gelder, die wir für Betriebskosten, Futter,
Heizung und andere Dinge ausgeben
müssen«, sagt Margrit Reinhardt.
Papageien leben in freier Wildbahn in
kleinen, mittleren oder auch in großen
Schwärmen. Sie sind sehr soziale, gesellige und hochintelligente Tiere. Allein
zu sein, ist für sie eine Qual. Deshalb
müssen die Tiere in Gefangenschaft
auch mindestens als Pärchen in einer
Flugvoliere gehalten werden. Dies ist in
der Papageienstation »Arche Noah« gegeben. Dabei ist auch zu bedenken, dass
Papageien eine hohe Lebenserwartung
haben. Je nach Art können sie 80 bis 120
Jahre alt werden. Auch diese Verantwortung, die auf die Halter zukomme,
müsse man berücksichtigen.
Wer die Papageienstation »Arche
Noah« unterstützen will, kann dies
durch Spenden oder Patenschaften
für einzelne Tiere tun. Dass dort gute
Arbeit geleistet wird, zeigt sich dadurch, dass die Station als Anlaufstelle
von Tierärzten, Tierkliniken, tierärztlichen Hochschulen, Zoos sowie von
Naturschutz- und Veterinärämtern
empfohlen wird. Mehr Informationen gibt es unter der Telefonnummer
0 47 95/95 47 77. Das Spendenkonto ist
bei der Volksbank Stade eingerichtet
(BLZ: 241 910 15). Die Kontonummer
lautet: 100 4994 000.
n
Grundschüler
zeigen Talent
als Forscher
Mit verbundenen Augen den Wald neu entdecken: Auch das gehört zu den
»Abenteuern« der Kinder aus Wellen.
Kinder als Forscher: Mit VolksbankHilfe kann eine Experimentierwerkstatt eingerichtet werden.
Wremen. Die Tjede-Peckes-Grundschule in Wremen will das naturwissenschaftliche und technische Lernen stärker in den Blickpunkt richten.
Dazu sollen ein Geräteraum und zwei
Lagerräume in eine Forscherwerkstatt umgewandelt werden. Die Investitionen für den Umbau werden
maßgeblich vom Förderverein der
Grundschule getragen. Unterstützt
wird der Förderverein von der Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland, der
im Rahmen seines Förderprojekts hilft,
das Vorhaben in Wremen zu verwirklichen. Für das Geld sollen unter anderem kindgemäße Experimentierkästen
gekauft werden, die gleichermaßen
Spaß und Lernzuwachs vermitteln. n
Kinder entdecken
den Wald
Projekt: Umwelttag
Pädagoge weckt Verständnis für
biologische Zusammenhänge
»Die Waldfreunde, das sind wir. Wir
lieben jedes Tier, die langsamen, die
schnellen, wir Waldfreunde aus Wellen.« So klingt es, wenn die Kindergartenkinder aus Wellen unterwegs sind
und »ihr« Lied singen. Um ihnen die
heimische Tier- und Pflanzenwelt, vor
allem aber das Ökosystem Wald näherzubringen, möchte der Förderverein Waldfreunde Wellen ein Umweltprojekt verwirklichen. Dazu soll ein
Waldpädagoge drei Tage lang mit den
Kindern den Wald aus ungewohnten
Perspektiven betrachten, experimentieren und Verständnis für biologische
Zusammenhänge wecken.
Die Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland unterstützt das Vorhaben mit einer Finanzspritze. n
08
LANDKREIS CUXHAVEN
Kinder werden Energie-Experten
Gelungenes Umwelt-Projekt an sieben Kitas der Gemeinde Schiffdorf
Projekt: »ener:kita«
Fachleute erklären sparsamen
Umgang mit Strom und Wasser
D
ie meiste Energie in Deutschland wird von der Industrie
und den Gewerbebetrieben
verbraucht – rund 42 Prozent. 28 Prozent werden in Bewegung umgewandelt: für Verkehr und Transport. Aber
für immerhin 30 Prozent des Energiebedarfs sind die Haushalte verantwortlich. Und da lässt sich noch eine
Menge sparen – aber wie und wo? Da-
mit schon die Kinder einen bewussten Umgang mit Strom und Wasser
lernen, hat die Gemeinde Schiffdorf
das »ener:kita«-Projekt gestartet. Die
Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland
unterstützt die Initiative.
Energiekonsens in Zusammenarbeit
mit der Gemeinde Schiffdorf stehen.
Außerdem trug der Naturschutzbund
(Nabu) Umweltpyramide Bremervörde
mit seinen pädagogischen Fachkräften
zum Gelingen bei.
beiterin der Umweltpyramide Bremervörde hat die Kita-Kinder im Rahmen
des Projekts »ener:kita« pädagogisch
begleitet. Schnell hätten die Kleinen
herausgefunden, wann und wie sich
Strom und Wasser sparen lasse.
Sieben Kindertagesstätten der Gemeinde Schiffdorf nehmen an dem
Projekt teil. Die Idee: Den Kindern
wird spielerisch der Umgang mit den
so wichtigen Energieressourcen beigebracht. »Damit kann man gar nicht früh
genug anfangen«, lobt Volksbank-Vorstandsmitglied Uwe Kordes die Initiative, hinter der die Klimaschutzagentur
Das Erleben stand bei den Aktionen für
die Kinder im Vordergrund. Die Mädchen und Jungen bauten Insektenhotels, schichteten Komposthaufen auf
und verbrachten bei Waldwochen viele
Stunden draußen in der Natur. »Manche Kinder haben sich zu richtigen
kleinen Energiedetektiven entwickelt«,
berichtet Bettina Schröder. Die Mitar-
»Wenn wir kein Licht brauchen, machen wir natürlich den Strom aus«,
sagt zum Beispiel Joel. Der Sechsjährige von der Kita »Butscherhaus« in
Wehdel weiß: »Das kostet sonst zu viel
Geld.« Kita-Leiterin Sigrun Reindl hat
beobachtet, wie sich die Kinder gegenseitig zum Energiesparen anstacheln,
zum Beispiel beim Händewaschen.
»So, jetzt ist es genug«, heiße es dann
und der Wasserhahn wird dem Kita-Freund einfach zugedreht.
Nistkästen
für Stare
gebaut
Lunestedt. Schon seit 37 Jahren engagiert sich das Forum »Natur Lunekring« in Lunestedt und Umgebung
für den Natur- und Umweltschutz.
Die Verleihung des Deutschen Naturschutzpreises 2013 war unter anderem
Lohn des Engagements, aber auch Ansporn für die Gruppe, in ihrem Bemühen fortzufahren. Die Volksbank eG
Bremerhaven-Cuxland unterstützt das
Forum mit einer Fördersumme. Von
dem Geld konnten elsternsichere Starennistkästen aus hochwertigem Lärchenholz gebaut und kostenlos zur
Verfügung gestellt werden. n
In den Kitas, die an dem Projekt teilnehmen, lernen nicht nur die Kinder
den bewussteren Umgang mit der Energie. Auch die Leiterinnen und die Mitarbeiterinnen wurden durch Fachleute
bei einer unabhängigen Energieberatung geschult. Normalerweise bekommen die Kindertagesstätten nach einem
Jahr den Betrag ausgeschüttet, den sie
eingespart haben. »Die Ergebnisse sind
sehr unterschiedlich«, berichtet Energieberaterin Wiebke Harders.
Man braucht nicht für alle Arbeiten im Haushalt elektrische Geräte und Maschinen, lernen die Wehdeler Kinder. Hier
entkernen sie mit einem Gerät, das sie allein mit ihrer Muskelkraft antreiben, einen Apfel.
Bürger helfen Bürgern
schon seit fünf Jahren
Loxstedter »Tafel« versorgt rund 100 Haushalte
I
n Loxstedt wird Eigeninitiative großgeschrieben. »Bürger helfen Bürgern«
lautet das Motto. Schon seit mehr als
fünf Jahren sind über 70 Frauen und
Männer in dem Verein aktiv. So geben
sie zum Beispiel in Zusammenarbeit
mit der Arbeiterwohlfahrt Bremerhaven
in Loxstedt Lebensmittel an bedürftige Einwohner aus der Gemeinde bzw.
aus dem südlichen Landkreis aus. Für
Sonderaktionen zu Weihnachten und
zu Ostern werden gezielt bestimmte
Lebensmittel wie Eier, Würstchen und
Schokolade auf Kosten des Vereins zusätzlich erworben. Die »Tafel« betreut
mittlerweile fast 100 Haushalte, vom
Single- bis zum Acht-Personen-Haushalt. Die Abgabe der Lebensmittel erfolgt einmal wöchentlich.
Darüber hinaus serviert der Verein »Bürger helfen Bürgern« in der
Grundschule in Stotel einmal monatlich in Kooperation mit dem Landfrauenverein Stotel ein kostenloses gesun-
des Schulfrühstück. 250 Schülerinnen
und Schüler erhalten in der Pause von
etwa zehn ehrenamtlichen Mitgliedern zubereitetes Obst und Gemüse,
entsprechend der Jahreszeit aus der
Region. Der Einkauf erfolgt durch und
auf Kosten des Vereins.
Aber das ist noch nicht alles: Ähnlich
wie die seit fünf Jahren mit großem
Zuspruch betriebene Kleiderstube in
Stotel, wo rund 5.000 Kleidungsstücke pro Jahr verteilt werden, will der
Verein eine Bücherstube einrichten.
Bücher, die nicht mehr benötigt oder
untergebracht werden können, können kostenlos abgegeben werden. Sie
sollen dann für wenig Geld verkauft
werden. Dank der Förderung durch die
Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland
kann der Verein seine Projekte auch in
Zukunft weiterführen.
n
Rund 100 Haushalte in Loxstedt und Umgebung profitieren mittlerweile von
der »Tafel«, die einmal wöchentlich Lebensmittel an bedürftige Familien ausgibt.
Die meiste Energie in einem privaten
Haushalt verbraucht übrigens die Heizung: etwa 75 Prozent. Weitere 12 Prozent werden dafür benötigt, warmes
Wasser bereitzustellen. Der Rest geht
in die Beleuchtung und weitere Elektrogeräte – Waschmaschine, Wäschetrockner, Herd, Fernseher, Computer
und viele andere.
n
Beim Nistkastenbau für die Stare
konnten auch die Kinder kräftig mit
anpacken.
ASV Bederkesa saniert
das Storchennest
Bad Bederkesa. Das einzige Storchennest im Ort Bad Bederkesa befindet sich auf dem Grundstück des Angelsportvereins (ASV) Bederkesa. Weil
das Nest wegen seines Alters von den
Störchen immer weiter in die Höhe gebaut worden war, bestand die Gefahr,
dass es herunterfällt. Darum plante
der ASV, nach der Brutzeit das Nest
»zu schleifen« und sicherer zu gestalten. Dafür war jedoch der Einsatz einer Teleskop-Arbeitsbühne erforderlich – kein preiswertes Unternehmen.
Die Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland half mit ihrem finanziellen Beitrag, das Vorhaben zu verwirklichen.
Die Arbeiten wurden von den Mitgliedern des ASV durchgeführt. n
Arbeiten in luftiger Höhe: Per Teleskop-Arbeitsbühne wurde das Storchennest in Bad Bederkesa »tiefer gelegt«.
09
LANDKREIS CUXHAVEN
Mit Krippenwagen
auf Ausflugstour
Heerstedt. In der Kinder-Oase in
Heerstedt werden Kinder im Alter von
sieben Wochen bis zu zwölf Jahren betreut. Bärbel Nitschke und Iris Mehrtens sind ausgebildete Tagespflegekräfte und haben die insgesamt rund
100 Quadratmeter großen Räume seit
2010 angemietet. Den zumeist berufstätigen Eltern wird eine fachkundige
und flexible Betreuung der Kinder geboten. Die Arbeit wird vom Amt für Ju-
gendhilfe unterstützt. Die Volksbank
eG Bremerhaven-Cuxland hat jetzt
geholfen, einen Krippenwagen für
bis zu sechs Kleinkinder anzuschaffen. Damit sind Spaziergänge rund um
Heerstedt möglich. Bisher gestalteten
sich Ausflüge schwierig, auch weil die
Kinder-Oase direkt an der Bundesstraße 71 liegt. Nun sind auch längere
und gefahrlose Ausflüge mit den Kleinen möglich.
n
Als Müllsammler
ständig auf Achse
Krempeler holt 60 Zentner Abfall aus der Landschaft
Projekt: Saubere Umwelt
Heribert »Harry« Wallys »on tour«
Bevor eine große Umweltaktion beginnt, wird normalerweise ein Aufruf
veröffentlicht, um viele Teilnehmer auf
die Beine zu bringen. Heribert Wallys,
genannt Harry, ist das viel zu umständlich. Sein Motto lautet: »Es gibt viel zu
tun, ich fang schon mal an.« Seit knapp
sechs Jahren ist der gebürtige Berliner
jetzt schon zu Fuß oder mit dem Rad
unterwegs, um in Krempel und Holßel, Sievern und Langen, Midlum und
Nordholz Straßen, Wege und Landschaften vom Müll zu befreien. Einfach
so – aus Überzeugung.
In fünf Jahren hat Wallys so rund
24.000 Kilometer zurückgelegt und
60 Zentner Müll eingesammelt und
entsorgt. Die Stadt Langen fand
das ehrenamtliche Engagement des
Krempelers so beeindruckend, dass
sie ihm 2013 den Bürgerpreis verlieh.
Die Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland unterstützte ihn jetzt auf Vorschlag des TSV Krempel mit einem
Geldbetrag für neue Schuhe und
Schutzkleidung.
des FDP-Politikers und Bundespräsidenten (1974 – 1979) Walter Scheel
kennen, knüpfte Kontakte mit Fußball-Idol Uwe Seeler und tauschte
sich mit dem Musiker Paul Kuhn aus.
Sportliche Lorbeeren erntete Wallys
als Boxer. Er stieg für Hertha BSC in
den Ring und schaffte es im Mittelgewicht bei der Berliner Meisterschaft
bis zum zweiten Platz. Später errang
er in Niedersachsen sogar den Meistertitel, wie er berichtet.
Der lebensfrohe und optimistische
Wallys hat eine bewegte Vergangenheit. Groß wurde er in Berlin. Dort,
im Zoo, hat er den Beruf des Tierpflegers erlernt. Bei seiner Arbeit
lernte er unter anderem die Kinder
Seine sportliche Seite kommt dem inzwischen 61-Jährigen bei seiner Umwelt-Arbeit sehr zugute. Ständig ist er
unterwegs, stundenlang dauern seine
Touren. Nach jahrelangem Engagement kennen ihn inzwischen viele
Anwohner. Sie laden ihn auch mal
gern zu einer Zwischenmahlzeit ein.
Auch Autofahrer und Brummi-Chauffeure grüßen ihn bei seinen Streifzügen. Bei Wind und Wetter reinigt er
Dorfstraßen, Feldwege, Fahrbahnböschungen, Autobahnabfahrten und
Fahrradwege.
Probesitzen im neuen Krippenwagen: Für die Kleinen in der Heerstedter Kinder-Oase kann der Ausflug nun losgehen.
Gedenksteine erinnern
an den Todesmarsch
Hagen. Für die fast 3.000 Kriegsgefangenen war es 1945 ein Marsch in
den Tod. Knapp 70 Jahre später befassten sich Schüler der Hermann-Allmers-Schule und der Waldschule in
Hagen mit dem Thema, weil der Todesmarsch auch durch ihre Heimatgemeinde geführt hat. Ein Mahnmal soll
an das schreckliche Ereignis erinnern.
Die Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland hilft bei der Verwirklichung.
In Blumenthal gab es seit September
1944 ein Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme. Dort wurden
in einer Fabrik Teile für U-Boote und Ölturbinen hergestellt. Weil die Gefangenen nicht lebend in die Hände der Alliierten fallen sollten, wurden sie vor den
herannahenden Truppen der alliierten
Streitkräfte auf Todesmärsche geschickt.
Fast 3.000 Kriegsgefangene mussten so
am 9. April 1945 losmarschieren. Über
Farge ging es weiter nach Bockhorn,
Schwanewede und Meyenburg nach
Uthlede und Hagen. Dort übernachte-
ten die Häftlinge in einem Ziegeleiofen
hinter dem Ort. Am 11. April passierte
der Transport Bramstedt und Bokel und machte Halt in Stubben. Dort
wurden die Kranken und Verwundeten in Waggons verladen. Der Todesmarsch führte über Neuengamme zur
Lübecker Bucht, wo die Überlebenden
zusammen mit anderen Opfern der
»Evakuierungsmärsche« auf Schiffe gebracht wurden, die später durch britische Bomben versenkt worden sind. Es
gab nur wenige Überlebende.
Das Projekt in Hagen sieht vor, dass
ein von einer jungen Berliner Künstlerin entworfener Gedenkstein in Form
eines Sterns aus Beton gegossen werden soll. Er soll den Abdruck zweier
Holzschuhe, wie sie die Gefangenen
trugen, zeigen. Die Texte für die Steine
haben die Jugendlichen erarbeitet.
Schüler der zehnten Klasse der Waldschule Hagen-Beverstedt werden das
Mahnmal »Holzpantinen« entwickeln
und umsetzen. Außerdem soll eine
Dokumentation erstellt werden. n
Kann mit neuen Schuhen und neuer Schutzkleidung weiter auf Umwelttour
gehen: Harry Wallis aus Krempel.
Bei seiner Arbeit kommen dem Krempeler auch stets Ideen für neue Gedichte. Denn das Dichten ist ein weiteres Hobby des 61-Jährigen mit dem
Motto: »Ich geh in Wald und Feld
so für mich hin – nach Müll aufheben steht mir der Sinn.« In Versform
brachte Wallys auch auf den Punkt,
wie er die Förderaktion der Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland zum
125-jährigen Bestehen der Bank sieht:
»Die Stärke einer Kette bestimmt
das schwächste Glied. Also stärkt die
schwachen Glieder, bevor ihr daran
zieht!« Genau das, die Stärkung vieler
ehrenamtlicher Kräfte in der Region,
habe die Volksbank mit ihrer Aktion
erreicht. n
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Wald- und Allmersschüler haben sich mit dem Todesmarsch von Kriegsgefangenen befasst. Ein Mahnmal soll an das Ereignis kurz vor Kriegsende erinnern.
10
LANDKREIS CUXHAVEN
Im Feriencamp lernen
Kinder spielerisch die Sprache
Kreative
Technik in der
Grundschule
Midlum
J
Sprache ist im menschlichen Miteinander das wichtigste Mittel zur Verständigung. Und nur im Miteinander können
Kinder sprechen lernen. Um Sprache
entwickeln zu können, braucht ein
Kind Zuwendung und den intensiven
Kontakt zu seinen Eltern, Geschwistern
oder zu anderen Bezugspersonen. Es
muss sich angenommen fühlen, Liebe
und Wärme erfahren und genügend
sprachliche Anregungen erhalten.
Midlum. Der Umgang mit elektronischen Medien fällt Kindern auch im
Grundschulalter meist nicht schwer,
der Umgang mit Technik aber schon.
Das betrifft vor allem die Kinder, die
früher über den klassischen Bildungsweg Hauptschule/Lehre ins Berufsleben gelangt sind, hat die Leitung
der Grundschule Midlum festgestellt.
Heute würden diesen Kindern oft die
Grunderfahrungen fehlen, um den Anforderungen in technischen Berufen
gewachsen zu sein. Deswegen sollte
möglichst früh durch praktisches Lernen ein Anfang gesetzt werden. In
der Grundschule kann dieses Vorhaben wegen der meist fehlenden technischen Erfahrung der Lehrkräfte nur
durch ein entsprechendes Lehrsystem
verwirklicht werden. Ein solches System ist von der Firma LPE Technische
Medien GmbH entwickelt worden.
Das Bausystem kann auch von unerfahrenen Lehrkräften für den Technikunterricht genutzt werden.
Die sprachliche Entwicklung ist für
das spätere Lesen- und Schreibenlernen und damit für den Lernerfolg
wichtig. Doch auch für die gesamte
Entwicklung des Kindes ist die Entfaltung der sprachlichen Fähigkeiten von
enormer Bedeutung. Sie helfen dem
Kind zum Beispiel,
• seine Umwelt zu erfassen, sie zu verarbeiten und sich anzueignen;
• mit anderen Menschen in Kontakt
zu treten und Beziehungen aufzubauen;
Ob im Sachunterricht der Grundschule, im Technikunterricht der Sekundarstufe oder in der Ganztagesbetreuung – immer mehr Lehrerinnen
und Lehrer entdecken die Vorzüge dieses Systems, das eine kreative Entfaltung bei der Konstruktion und Fertigung von Modellen ermöglicht. Die
Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland
hilft nun der Grundschule Midlum mit
einer Fördersumme, den Technikunterricht mit Hilfe des UMT-Systems
auf neue Beine zu stellen. n
Gemeinde Beverstedt reagiert auf bundesweite Entwicklung
edes dritte Kind im Landkreis
Cuxhaven hat Probleme mit der
Sprache, wenn es zur Schule
kommt. Das zeigen die Ergebnisse der
Schuleingangsunterschungen. Die Gemeinde Beverstedt will den betroffenen Kindern helfen. Sie veranstaltet
in den Herbstferien ein zweiwöchiges Sprachcamp für bis zu 20 Kinder,
um sie in ihrer Sprachkompetenz zu
fördern. Die Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland unterstützt das Vorhaben
mit einer Finanzspritze.
• Gefühle auszudrücken, mit ihnen
umzugehen und sie zu verarbeiten;
• sich in seinem sozialen Umfeld – in
der Familie, unter Gleichaltrigen, im
Kindergarten, in der Schule – einzuordnen.
In unserer Gesellschaft haben Kinder
immer größere Schwierigkeiten beim
Erlernen der deutschen Sprache. Ein
gestiegener Medienkonsum, Migration,
soziale Benachteiligung können eine
Ursache für einen geringeren Wortschatz sein. Mit ihrem Sprachcamp will
die Gemeinde Beverstedt gegensteuern.
In dem Sprachcamp werden mit Hilfe
von Freizeit- und Theaterpädagogen,
Sprach- und Musiklehrern verschiedene Angebote von sprachsystematischen Einheiten, Bewegungseinheiten
und Spielphasen durchgeführt.
Diese Angebote sollen Sprachanreize
schaffen, den aktiven und passiven
Wortschatz steigern und das Selbstbewusstsein der Kinder fördern. Die Teilnehmer werden über die Grundschulen in der Gemeinde Beverstedt für
das Camp ausgesucht. Morgens werden die Kinder mit einem Bus abgeholt
und am Nachmittag wieder zurückgebracht. Ein gemeinsames Frühstück
und Mittagessen gehören zum Tagesablauf. Das Camp findet in einer der
Grundschulen in der Gemeinde Beverstedt statt.
n
Sprachförderung wird immer wichtiger, weil viele Kinder mit Defiziten zur Schule kommen. Die Gemeinde Beverstedt
will mit Sprachcamps in den Ferien gegensteuern.
Du kaufst keine Heizung, Dämmung oder Solaranlage.
Du erzeugst jede Menge
positive Energie.
Kochen mit Kindern
Projekt: Gesunde Ernährung
Landfrauen gehen in die Kitas
Jetzt modernisieren, günstig finanzieren und Kosten sparen.
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Geno-Immobilien-Kompass.
Eine gesunde Ernährung bildet eine
wichtige Grundlage für das kindliche
Bewegungsverhalten: Indem sie alle
wichtigen Nährstoffe bereitstellt, liefert
sie dem Kind die nötige Energie, die es
für seine täglichen Aktivitäten, für sein
Spiel und seine Bewegung, braucht.
Deshalb engagiert sich der Kreisverband der Landfrauenvereine Wesermünde in diesem Bereich so stark. Seit
2005 wurden im Kreisverband mehr
als 11.000 Kinder an 600 Tagen zu
den Themen »Milch macht alle Kinder munter«, »Gerichte mit der tollen
Knolle«, »Kernig, knackig und gesund:
Getreide, ein Tausendsassa« sowie
»Bunt, vielseitig und gesund: Obst und
Gemüse, die Fitmacher« beschult.
Speziell für dieses Projekt qualifizierte Landfrauen führen Aktionstage für
das Kochen mit Kindern durch. Die
Fachfrauen vermitteln altersgruppengerecht Grundinformationen über die
Milch, Kartoffeln, Getreide sowie Obst
und Gemüse, um Kinder an eine gesunde Ernährung heranzuführen. Das
Projekt wurde vom Niedersächsischen
Landfrauenverband Hannover angeschoben und von der Landesregierung
finanziell unterstützt, doch aufgrund
der Mittelkürzungen durch die Lan-
desregierung erhält der Kreisverband
der Landfrauenvereine nun keine Gelder mehr von dort. Deshalb freut sich
der Kreisverband über die finanzielle
Hilfe der Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland, weil so die wichtige Arbeit fortgesetzt werden kann.
n
Wenn man selbst mit Hand anlegen kann, schmeckt es anschließend noch
einmal so gut: Das lernen die Kinder schnell.
11
LANDKREIS CUXHAVEN
Schafe fressen für den
Erhalt des Großen Moors
Obst und Gemüse
aus dem Schulgarten
Förderverein in Bokel leistet wertvolle Arbeit
Projekt: Beweidung von Flächen
Moortypische Tier- und Pflanzenarten werden gefördert
Im Großen Moor westlich von Bokel
hat sich seit der Wiedervernässung
2003/2004 ein Mosaik aus offenen
Wasserflächen, Torfmoosrasen und
Moorwaldbeständen entwickelt. Es
bietet Lebensraum für die vielen hochmoortypischen Pflanzenarten. Wenn
da nur nicht der unerwünschte Gehölzaufwuchs und das sich immer stärker
ausbreitende Pfeifengras wären. Beides
nimmt den typischen Heide- und Moorpflanzen »die Luft«. Gegen die Gehölze
hat der Förderverein »Großes Moor«
einen Freischneider angeschafft, gegen
das Pfeifengras helfen jetzt Schafe. Deren Anschaffung hat die Volksbank eG
Bremerhaven-Cuxland mitfinanziert.
Denn eine extensive Beweidung ist
die beste Lösung, die Ausbreitung des
Pfeifengrases zu verhindern. Bis zu 20
Heidschnucken sollen nun auf einer
drei Hektar (etwa sechs Fußballfelder)
großen Moorfläche, die inzwischen
der öffentlichen Hand gehören, das
Pfeifengras zurückdrängen. Im Januar
2014 hat sich eine Gruppe engagierter
Bokeler Bürger gefunden, die Bewei-
dung mit Heidschnucken auf den ausgewählten Moorflächen zu verwirklichen. Dazu musste eine überwiegend
auf mineralischem Grund befindliche
Grünlandfläche als Standweide eingezäunt werden. 300 Pfähle und 1.000
Meter Zaun wurden von den Mitgliedern des Fördervereins »Großes
Moor« installiert, auch um die Schafe
vor den Wölfen zu schützen, die sich
in jüngster Zeit auch im Landkreis
Cuxhaven blicken lassen.
Für die Beweidung hat der Förderverein
eine seltene alte Haustierrasse ausgesucht: die weiße gehörnte Heidschnucke. »Diese Rasse ist sehr genügsam.
Die Tiere fressen fast alles. Und mit
ihren harten Hufen sind sie auch optimal feuchten Standorten angepasst«,
erklärt Ulrich Kraus vom Förderverein
»Großes Moor«. Von Mai bis November sollen die Tiere dort weiden. In den
Wintermonaten kommen sie von den
Moorflächen herunter, um die Nährstoffeinträge gering zu halten.
Für den Weidezaun, einen Unterstand, einen Elektrozaun und die
zwölf Mutterschafe hat der Förderverein Gesamtkosten von knapp 6.500
Euro ermittelt. Mit 2.500 Euro hat die
Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland
das Vorhaben gefördert.
Dadurch ist es nun möglich, die Entwicklung moortypischer Biotope
durch das Zurückdrängen von Gehölzen zu fördern und in Teilbereichen
überhaupt erst zu ermöglichen. Außerdem wird die Ausbreitung moortypischer, überwiegend auf Beschattung
empfindlich reagierender Tier- und
Pflanzenarten so gefördert. Bestehende und neu geschaffene Sichtachsen
bleiben durch die Beweidung und die
damit verbundene Unterdrückung der
Gehölzentwicklung erhalten, so dass
auch die Beobachtung der Moorentwicklung verbessert wird. Und die Attraktivität des Gebietes für Erholungssuchende und insbesondere für Kinder
wird durch das Erleben auch von Weidetieren gesteigert.
Die beeindruckende Landschaft des
Großen Moores lässt sich ideal zu Fuß
auf dem Naturerlebnispfad entdecken.
Entlang des Weges erwartet die Besucher viel Interessantes. Schautafeln geben Informationen über die Tier- und
Pflanzenwelt und die Geschichte des
Moores und laden ein, genauer hinzuschauen und zu beobachten. Zum Ausklang eines Spaziergangs kann man
den Bokeler Aussichtsturm besteigen
und den wunderbaren Blick über die
Moorlandschaft genießen. Führungen
vermittelt die Gemeinde Bokel.
n
Ran an den Spaten und los geht’s: Der Schulgarten kann mit Volksbank-Hilfe
verwirklicht werden.
Langen. Wo gibt es für Schülerinnen
und Schüler eine bessere Möglichkeit,
eigenhändig biologischen Pflanzenbau
auszuprobieren, als im Schulgarten?
Hier lassen sich die im Unterricht angesprochenen Aspekte des Ökolandbaus
praktisch nachvollziehen. Die Schülerinnen und Schüler gewinnen durch die Arbeit im Schulgarten vertiefte Kenntnisse
über die Vermehrung von Pflanzen und
ihre Lebensgrundlagen. Sie beobachten
die Pflanzen in ihrer Entwicklung. Bei
der Pflege der Pflanzen erhalten die Kinder über einen längeren Zeitraum erste
Einblicke in deren Lebensbedingungen
(Keim- und Wachstumsbedingungen)
und den jahreszeitlichen Rhythmus. Es
werden nicht nur vielfältige Fertigkeiten
und Fähigkeiten gestärkt, sondern auch
das Planen und Durchführen eines ge-
meinsamen Vorhabens. Beim Anbau von
Gemüse erleben die Schülerinnen und
Schüler unmittelbar, dass sich ihr Arbeitseinsatz lohnt.
Genau darum geht es auch der Oberschule Langen. Der dortige Schulgarten
konnte mit finanzieller Unterstützung
der Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland verwirklicht werden. Unterschiedliche Gruppen aus Ganztagskursen,
Profilkurse aus dem Bereich Gesundheit und Soziales sowie Schülerfirmen
zur Berufsorientierung und Gesundheitserziehung sollen den Schulgarten
nutzen. Als Lehrkräfte betreuen Esther
Gomes, Annika Hahnke und Michael Bergmann das Projekt. Unterstützt
werden sie von Schulsozialarbeiterin
Inka Umlauf.
n
Thema »Gesundheit« steht
bei Landfrauen obenan
Schwere Arbeit: Rund 300 Pfähle mussten für den Zaun in die Erde gerammt werden, um die drei Hektar große Weidefläche im Großen Moor für die Schafe sicher zu machen. Denn im Landkreis tauchen öfter Wölfe auf.
Fast 50 Teilnehmerinnen konnte die
Vorsitzende Helga Silber zu der Veranstaltung begrüßen. Über die Chancen
und Möglichkeiten einer Hypnosebehandlung berichtete zunächst Diplom-Psychologe Rainer Bischoff, Leiter
Neue Bücherei für Kiga
Köhlen. Wenn Kinder etwas vorgelesen bekommen, erhalten sie nicht nur
Zuwendung, sondern auch »Futter
fürs Gehirn«, denn die vielen Worte
und Informationen müssen verarbeitet werden.
Deshalb setzt auch der Kindergarten Köhlen aufs Vorlesen. Die gehörten Geschichten werden in der Einrichtung oft beim Basteln und Malen
einbezogen oder im Spiel umgesetzt.
Aktuelle Themen und Probleme können mit Hilfe der Bücher aufgearbeitet werden. Auch wird das spätere
Beverstedt. Hypnose, Homöopathie
bei Allergien und Heuschnupfen, ganzheitliche ökologische Haarpflege und
Fragen rund um die Fußgesundheit –
das waren die Themen des ersten »Tag
der Gesundheit«, zu dem die Beverstedter Landfrauen in das Seminarhaus Kramelheide eingeladen haben. Möglich
wurde die Veranstaltung dank einer Finanzhilfe der Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland.
des Zentrums für Angewandte Psychologie und Psychotherapie in Beverstedt.
Nicht geeignet sei die Hypnosebehandlung bei Psychosen, Epilepsie, Herzerkrankungen und für die Behandlung
von Suchtkranken. Helfen könne sie
aber bei Verhaltensstörungen, neurotischen und psychosomatischen Problemen sowie als Schmerzbehandlung.
Barbara Harms, Heilpraktikerin aus
Bexhövede, betonte in ihrem Beitrag,
dass Allergien und Heuschnupfen Ausdruck einer gestörten Lebenskraft sein
könnten. Mit Hilfe der Homöopathie
könne man den Körper wieder in die
Lage versetzen, die »gesunden Informationen« anzuwenden.
n
Leseverhalten im frühkindlichen Stadium entscheidend geprägt.
Seit der Bücherbus nicht mehr am Kindergarten hält, ist die Buchauswahl im
Köhlener Kindergarten eingeschränkt.
Inzwischen bekam die Kita viele Bücher geschenkt. Für die Bücherei wird
ein Raum im Obergeschoss genutzt.
Dort gibt es ein kleines gemütliches
Sofa zum Vorlesen sowie einen Schreibtisch und ein Regal. Mit Unterstützung
der Volksbank konnte der Kindergarten nun einen Bücherwagen anschaffen
und weitere Wandregale installieren. n
Die Bücherecke im oberen Stockwerk des Kindergartens Köhlen soll
noch attraktiver werden.
Wie gestalte ich mein Leben gesünder? Mit dieser Frage befassten sich die
Teilnehmerinnen des ersten »Tag der Gesundheit«.
12
ZAHLEN UND FAKTEN
Jahresbilanz zum 31. Dezember 2014
Aktivseite
Tsd. EUR
(Kurzfassung*)
Barreserve
Tsd. EUR
(Vorjahr)
Passivseite
Tsd. EUR
Tsd. EUR
(Vorjahr)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
150.098
129.408
691.092
667.967
(Kurzfassung*)
21.090
22.834
198.210
193.956
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
643.240
594.471
Treuhandverbindlichkeiten
1.014
1.232
65.793
73.556
Sonstige Verbindlichkeiten
901
903
Aktien und andere nicht
festverzinsliche Wertpapiere
27.177
22.447
Rechnungsabgrenzungsposten
90
149
Beteiligungen und Geschäftsguthaben
bei Genossenschaften
21.100
17.775
Rückstellungen
19.048
17.877
1.014
1.232
Fonds für allgem. Bankrisiken
18.000
16.000
9
11
Eigenkapital
108.814
104.235
Sachanlagen
8.316
8.422
Sonstige Vermögensgegenstände
3.044
2.986
64
81
989.057
937.771
989.057
937.771
Tsd. EUR
(Vorjahr)
Tsd. EUR
(Vorjahr)
Forderungen an Kreditinstitute
Forderungen an Kunden
Schuldverschreibungen und andere
festverzinsliche Wertpapiere
Treuhandvermögen
Immaterielle Anlagewerte
Rechnungsabgrenzungsposten
Summe der Aktiva
Summe der Passiva
Gewinn - und Verlustrechnung zum 31. Dezember 2014
Gewinn - und Verlustrechnung
Tsd. EUR
Tsd. EUR
vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 (Kurzfassung)
Zinserträge
Zinsaufwendungen
29.587
5.696
30.512
23.891
Laufende Erträge aus Beteiligungen u.a. Wertpapieren
Provisionserträge
Provisionsaufwendungen
7.495
1.203
7.683
549
Sonstige betriebliche Erträge
23.017
1.068
7.739
7.134
605
1.495
7.134
1.783
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a.) Personalaufwand
b.) andere Verwaltungsaufwendungen
12.635
7.256
12.365
19.891
7.076
19.441
Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen
946
1.004
Sonstige betriebliche Aufwendungen
1.341
1.243
Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere
sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft
252
651
11.293
10.663
4.231
3.493
Einst. Fonds allgem. Bankrisiken
2.000
2.000
Jahresüberschuss
5.062
5.170
Einstellung in Ergebnisrücklagen
3.000
3.000
Bilanzgewinn
2.062
2.170
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit
Steuern
* Der vollständige Jahresabschluss 2014 und der Lagebericht tragen den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Genossenschaftsverbandes e. V. und werden im Bundesanzeiger veröffentlicht.
13
AUFSICHTSRAT
Unser Aufsichtsrat
»Fairness, Transparenz,
Vertrauen: Unsere genossenschaftlichen Werte!«
Klaus Wirth, Schiffdorf
Stephan Schulze-Aissen, Bremerhaven,
Geschäftsführer und Komplementär der
Firma Betten Aissen KG, Stellvertretender
Vorsitzender des Aufsichtsrates
»Bei uns können Sie nicht
nur Kunde, sondern auch
Mitglied werden.«
»Als Mitglied sind Sie im
Vorteil und profitieren von
zahlreichen Mehrwerten.«
»Fast jeder vierte Erwachsene
in Deutschland ist Mitglied
einer Genossenschaft.«
Sandra Langheim, Wremen
Kurdirektorin der Wurster Nordseeküste
»Die Interessen der
Mitglieder stehen vor der
Gewinnmaximierung.«
Hauptamtlicher Bürgermeister
der Gemeinde Schiffdorf,
Enno Garbade, Bramstedt
Dr. med. Evita Henschel, Langen
Vorsitzender des Aufsichtsrates
Selbstständiger Landwirtschaftsmeister
Selbstständige Fachärztin (HNO)
Carsten Nancken, Stotel
Martin Niemeyer, Bokel
Grundschullehrer
Geschäftsführer Niemeyer Baustoffe
»Die Volksbank ist vor Ort und
übernimmt Verantwortung für
das, was in unserer Region
passiert. Das unterscheidet
sie von vielen Wettbewerbern.«
»Was einer alleine nicht
schafft, das schaffen viele.
Diese Überzeugung unserer
Gründungsväter teilen wir seit
über 125 Jahren bis heute.«
Benno Lübs, Wremen
Selbstständiger Kaufmann
»Bei der Volksbank stehen
Sie mit Ihren Zielen und
Wünschen im Mittelpunkt.«
»Unsere Mitgliederverpflichtung macht uns
einzigartig«
»Als attraktiver Arbeitgeber
bietet die Volksbank ihren Mitarbeitern mehr als ein breites
Karrierespektrum und vielfältige Entwicklungschancen.«
»Die Volksbank bietet Ihnen
alle Finanzdienstleistungen
aus einer Hand.«
Henning Mahlstedt, Elmlohe
Hans-Hinrich Plate, Großenhain
Kaufmännischer Angestellter
Selbstständiger Landwirtschaftsmeister
Piet Rothe, Langen
Hotelbetreiber
»Mitgliedschaft bedeutet
mehr als nur Kunde sein. Als
Mitglied sind Sie auch Miteigentümer unserer Bank.«
»Die Volksbank ist Teil
der genossenschaftlichen
Finanzgruppe.«
Heinrich Rönner jun., Drangstedt
Ute Schlüer, Steinau
Geschäftsführer der Rönner-Gruppe
Selbstständige Landwirtschaftsmeisterin
Susanne Steiner, Beverstedt
Heinfried Teuber, Lunestedt
Pharmazeutisch-technische Assistentin
Selbstständiger Elektromeister
»Im Mittelpunkt unserer
Arbeit steht immer der
Mensch.«
»Vertrauen entsteht nur,
wenn man auf Augenhöhe
miteinander spricht.«
14
IHRE VERTRETER
Unsere Mitglieder-Vertreter
Appeln
Karsten Dammann
Burckhard Schröder
Bad Bederkesa
Horst Augustin
Karl-Heinz Buck
Karin Hillebrandt
Udo Junge
Detlef Köhler
David McAllister
Kristian Schmidt
Harm Thomas Trei
Beverstedt
Klaus-Otto Ahrens
Ulf Bäsmann
Guido Dieckmann
Matthias Lange
Günter Lindhorst
Rolf Müller
Horst Plischke
Friedhelm Stege
Gerhard Wittpenn
Manfred Zink
Bexhövede
Sven Branitzki
Carsten Bremer
Jörn Frerichs
Jörg Hanken
Björn Kück
Dr. Ralf Neddermann
Volker Ortgies
Bokel
Dietrich Bohlmann
Gerd Denecke
Heinz Ruschenbaum
Bramel
Marlies Stuthmann
Sascha Stuthmann
Bramstedt
Andreas Ahrens
Dr. Monika Geils
Margret Struß
Guido Thalmann
Dedesdorf
Frauke Bartosch
Holger Feistauer
Jürgen Germaschek
Holger Onken
Albert von Oesen
Dorum
Alf-Eric Berghorn
Sabine Bultmann
Eide Dücker
Bernd Ehler
Annette Icken
Hans C. Kroeger
Wolf-Dieter Loell
Marco Pohler
Klaus Seier
Stephan Weinrich
Sabine Wittenberg-Aggelidis
Drangstedt
Timo Buschmeyer
Ralf von Döhlen
Elmlohe
Dagmar Poguntke
Hans-Uwe Timm
Flögeln
Jörg Dücker
Martin Nolting
Claus Seebeck
Frelsdorf
Martin Dohrmann
Johann Mangels
Geestemünde
Peter Buhr
Antje Czichon-Körtge
Carsten Eckel
Maike Gerdes
Jutta Geueke-Kampmann
Andre Hennersdorf
Luise Heydecke
Johannes Isbaner
Thomas Klönner
Günter Menges
Hubert Paetz
Wilhelm Rieger
Lars Wübben
Geestenseth
Gerd Götjen
Frank Martens
Hans Stross
Großenhain
Günter Abbenseth
Hagen
Gudrun Grotheer
Bernd Immoor
Hildegard Mallow
Roy Schomacker
Jens Henning Schwartz
Johannes Klaus Tetzner
Hans Jürgen Wendelken
Heerstedt
Günter Runge
Hollen
Thomas Böttjer
Detlef Harms
Holßel
Frank Berghorn
Claudia Itner
Henner Weyhe
Kirchwistedt
Klaus-Dieter Hildebrandt
Köhlen
Claus Hillebrandt
Heinz Hubert
Hermut Hubert
Friedrich Meyerherm
Kührstedt
Gerhard Buck
Heino Schniedewind
Langen
Martin Beck
Hannelore Bremer
Manfred Broschinski
Julia Fiedler
Dieter Fleischhacker
Hans-Dieter Fulle
Peter Gärtke
Hannelore Helmer
Hans Helmer
Wolfgang Renken
Helga Rosekeit
Michael Rynaß
Heino Scheper
Richard Vierling
Kai Willems-Klar
Lehe
Beate Batschkus
Hans Dieter Grendel
Linda Hesemeyer
Jutta Kulawik
Fred Mix
Edgar Piontek
Friedrich Ruge
Luise Schlange
Lintig
Martin Blanck
Martina Düwel
Loxstedt
Karl-Heinz Döscher
Werner Glander
Wolfgang Kliebisch
Peter Michaelis
Gerhard Ortgies
Hans-Jörg Pott
Gunter Schermer
Lüder Tienken
Detlef Wellbrock
Jürgen Wesche
Wolfgang Wetjen
Lunestedt
Matthias Bong
Manuela Drews
Rolf Holst
Sven Huxol
Olaf Rauschenberger
Reiner von Glahn
Meyenburg
Frank Cammann
Werner Röcker
Midlum
Doris Gerken
Lars Henken
Ralf Poppe
Torsten Wippich
Nordholz
Hauke Harms
Carsten Hashagen
Walter Joost
Nicole Lorenzen
Friedhelm Malasch
Michael Malasch
Klaus-Wilhelm Rieper
Stand: 18. Dezember 2014, sortiert nach Wahlbezirk
Andrea Zobel
Ringstedt
Karl-Ludwig Brinkmann
Ralf Hahn
Dirk von Soosten
Sandstedt
Burkhard Behrmann
Frank Glaeseker
Schiffdorf
Birgrid Baum
Marlis Hinze
Henning Rose
Sellstedt
Matthias Holler
Jens Lücken
Angelika Mangels
Rolf Uehlecke
Sievern
Rita Dehn
Kurt Engelmann
Klaus Müdeking
Andreas Rupietta
Speckenbüttel
Heinz Bendig
Friedhelm Bode
Mirco Daut
Klaus-Peter Endter
Hartmut Gries
Marion Gries
Horst Heinsohn
Rolf Knippenberg
Günter Lemke
Peter Pflüger
Horst Schäffner
Hans Dieter von Glahn
Hans Joachim Willms
Claus Eidam
Adolf Glackemeyer
Dr. Margarete Hansing
Peter Hüttmeyer
Gerd Kastaun
Christian Klinke
Dörte Kronschnabel
Uthlede
Otto Baur
Jan Uwe Mehrtens
Wehdel
Friedrich-Wilhelm Borchardt
Eyke Cornelius-Meyer
Claas Holler
Dirk Holler
Wolfgang Lehmann
Horst Schütte
Thomas Wichern
Wollingst
Wilfried Mehrtens
Wremen
Heiko Dahl
Renate Grützner
Axel Heidtmann
Marita Mauritz
Reinhard Rehwinkel
Wulsdorf
Artur Beneken
Hans-Joachim Fiedler
Wolfgang Hendel
Björn Hilck
Horst Hüller
Ute Lautenbach
Carl-Heiner Sieben
Sabine Strubelt
Peter Velden
Steinau
Egon Bartels
Herbert Beckmann
Maren Birkholz
Helmut Kunde
Harald Stüben
Stotel
Allerich Becken
Arne Döscher
Hans Joachim Reinke,
Vorstandsvorsitzender Union Investment
Schön, wenn man fünf Sterne bekommt
Schöner, wenn man sie zum dreizehnten Mal in Folge bekommt
Wir freuen uns, von Capital erneut mit der Bestnote ausgezeichnet worden zu sein.
• Ein einzigartiger Erfolg, der unseren Handlungsleitsatz bestätigt: Verantwortlichkeit und Beständigkeit zahlen sich aus
• Diese Auszeichnung gibt Ihnen einmal mehr die Gewissheit, dass Ihr Geld bei uns in besten Händen ist
Herausgeber:
Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland, Hindenburgstr. 6-10, 27616 Beverstedt, Tel.: 04747 9498-0, Fax: 04747 9498-490,
*Capital Nr. 5/2003, 5/2004, 4/2005, 4/2006, 4/2007, 4/2008, 2/2009, 2/2010, 3/2011, 3/2012, 3/2013, 3/2014, 3/2015.
anlegen klargemacht
Weitere
Informationen,
die Verkaufsprospekte
und die wesentlichen
Anlegerinformationen
erhalten
Sie kostenlos
in deutscher
info@VolksbankeG.de,
Vertreten durch
den Vorstand:
Michael
Schoer,
Diedrich
von Soosten, Uwe Kordes (Stv.); V.i.S.d.P: Frank Geld
Koschuth;
Wenn Sie mehr erfahren möchten, fragen Sie Ihren Bankberater.
Sprache bei Ihrer Volksbank Raiffeisenbank oder direkt bei Union Investment Service Bank AG, Weißfrauenstraße 7,
Redaktion:
Herbert
Klonus-Taubert,
Gerd Wöhlecke;
Gestaltung:
Druck: Druckzentrum Nordsee
Oder besuchen Sie uns auf www.geld-anlegen-klargemacht.de
60311 Frankfurt
am Main,
unter www.union-investment.de
oder telefonisch unter
069 58998-6060.www.braue.info;
Stand: 8. April 2015.
15
DIE BANK, DIE IHREN MITGLIEDERN GEHÖRT
Mitgliedschaft – mehr als nur Kunde sein
Was macht man eigentlich mit 18 Millionen? Weiter. Immer weiter. Denn die 18 Millionen
Mitglieder der Genossenschaftsbanken in Deutschland sind nicht nur unsere Kunden,
sondern auch unsere Eigentümer. Das sind für uns Rekord und Ansporn zugleich.
Werden auch Sie Mitglied und profitieren Sie von zahlreichen Vorteilen.
Die Bank, die ihren
Mitgliedern gehört
Unseren Mitgliedern verpflichtet
Die Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland gehört ihren Mitgliedern und ist
diesen durch den genossenschaftlichen Förderauftrag in ganz besonderer
Weise verpflichtet.
Was Genossenschaftsbanken
anders machen
Die Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland ist eine Genossenschaftsbank und
hat damit einen ganz klaren Auftrag:
Unsere Werte
Transparenz: Auf Augenhöhe miteinander reden
Regionalität: Starker
Partner in Ihrer Nähe
Vertrauen: Unsere Genossenschaftliche Beratung
Verantwortung: Ihren
Zielen und Wünschen
verpflichtet
Vorteile der Mitgliedschaft
Sie dient der Förderung ihrer Mitglieder
und der Region.
Unsere Werte
Die Volksbank versteht sich als Wirtschaftsbetrieb und als Wertegemeinschaft. Sie richtet ihr Handeln an klar
definierten genossenschaftlichen Werten, wie zum Beispiel Partnerschaftlichkeit, Vertrauen, Fairness und Verantwortung aus.
Mehr als ein Kunde sein
Auch Sie können Teil dieser ganz besonderen Gemeinschaft werden: Mit
Ihrer Mitgliedschaft bei der Volksbank
eG Bremerhaven-Cuxland werden Sie
Teilhaber der Bank und profitieren
gleichzeitig von vielen Vorteilen. n
Als Mitglied profitieren
Über 18 Millionen Menschen haben
sich dafür entschieden, als Mitglied einer Volksbank Raiffeisenbank von umfassender Transparenz, weitgehenden
Mitbestimmungsrechten und exklusiven Mehrwerten zu profitieren.
Mehr erfahren
Als Mitglied sind Sie nicht nur Kunde,
sondern auch Miteigentümer Ihrer
Bank. Damit haben Sie das Recht auf
Information und Transparenz. Selbstverständlich können Sie sich auch außerhalb der Mitgliederversammlung
jederzeit an Ihre Bank vor Ort wenden
oder sich im Geschäftsbericht informieren.
Mehr bewegen
Als Mitglied bestimmen Sie mit, wo es
lang geht. Dabei haben Sie, wie jedes
Mitglied, genau eine Stimme – unabhängig davon, wie viele Geschäftsanteile Sie besitzen. Denn eine Stimmenmehrheit kann man sich bei uns nicht
kaufen. So hat jeder Einfluss, aber niemand bestimmt über den anderen.
Mehr bekommen
Als Mitglied einer Volksbank Raiffeisenbank sind Sie vom ersten Moment an im
Vorteil: Denn als genossenschaftliche
Organisation haben unsere Mitglieder
oberste Priorität. Wir tun alles dafür,
dass Sie Ihre Ziele erreichen und sich
Ihre Wünsche erfüllen – dass Sie mit uns
Ihre ganz persönliche Erfolgsgeschichte
schreiben. Als Mitglied profitieren Sie
außerdem durch exklusive Mehrwerte
und werden auch am wirtschaftlichen
Erfolg beteiligt. Denn auf Ihre Geschäftsanteile wird in der Regel einmal
jährlich eine Dividende ausgezahlt. n
Mehr erfahren
Mehr bewegen
Mehr bekommen
Mitgliedschaft
Über 18 Millionen Menschen in
Deutschland sind Mitglied einer
Genossenschaftsbank.
Was Mitgliedschaft bedeutet
18.0 2 5.00
Die Worte »meine Bank« bekommen eine ganz
neue Bedeutung: Mit Ihnen als Mitglied!
Mitglieder
Lokal verankert, überregional vernetzt, ihren Mitgliedern
verpflichtet und demokratisch organisiert: Diese Merkmale
kennzeichnen die Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland.
Als Mitglied sind Sie Teil einer starken Gemeinschaft
und eines erfolgreichen Finanzverbundes. Und mit Ihrer
Stimme gestalten Sie die Geschäftspolitik entscheidend mit.
Das schafft Sicherheit – für Sie als Kunde und uns als Ihre Bank.
So funktioniert die
Mitgliedschaft
Wer kann Mitglied werden?
Kontoinhaber der Volksbank können
Mitglied und damit Teilhaber der Bank
werden. Das gilt auch für Firmen, Vereine oder Körperschaften. Auch Sie
können sich an der Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland beteiligen.
Wie kann ich Mitglied werden?
Wenn Sie Mitglied bei der Volksbank
eG Bremerhaven-Cuxland werden
möchten, müssen Sie eine Beitrittserklärung abgeben. Die Volksbank entscheidet über jeden Beitrittsantrag. In
der Beitrittserklärung verpflichten Sie
sich als neues Mitglied, sich in einer
bestimmten Höhe an der Volksbank
zu beteiligen. Mit der schriftlichen
Beitrittserklärung und der Zulassung
des Beitritts durch die Volksbank eG
Bremerhaven-Cuxland werden Sie
zum Mitglied und damit auch Teilhaber der Bank.
Kostet die Mitgliedschaft etwas?
Grundsätzlich kostet die Mitgliedschaft
nichts. Mit dem Beitritt zur Volksbank
eG Bremerhaven-Cuxland verpflichten
Sie sich als neues Mitglied jedoch dazu,
sich mit einem Geschäftsanteil an der
Volksbank zu beteiligen. Die Höhe der
Beteiligung ist in der Satzung der Bank
geregelt und beträgt 250 Euro. Wer aus
der Genossenschaft wieder ausscheidet, kann die Rückerstattung der Beteiligung verlangen.
Frank Koschuth, Vorstandsassistent
und Prokurist
So werden Sie Mitglied
2
Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft ist das Fundament der genossenschaftlichen
Unternehmensverfassung. Inzwischen ist fast jeder vierte Erwachsene in Deutschland Mitglied und
teilt unsere Werte.
3
1
Beteiligen Sie sich und
profitieren Sie von den vielen
Vorteilen einer Mitgliedschaft
bei Ihrer Volksbank eG
Bremerhaven-Cuxland.
Kommen Sie in eine
unserer 34 Filialen
vor Ort.
Erklären Sie Ihren Beitritt
16
ZU GUTER LETZT
Jubiläums-Gewinnspiel
Viele schöne »Augenblicke«
im Lotte-Lemke-Haus
Gesucht wird ein anderes Wort für »Zugehörigkeit«. Einfach die richtige Lösung bis zum 31. Dezember 2015 online auf
www.volksbankeg.de/gewinnspiel eintragen und an der Verlosung eines iPad 2 teilnehmen. Mitarbeiter der genossenschaftlichen Finanzgruppe sowie deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.
Projekt: Foto-Ausstellung
Veranstaltung mit Erfahrungsberichten, Lesung und Musik
Bei richtiger Lösung winkt ein Apple-iPad 2
1. Volksbank eG Bremerhaven- …
2. Haben wir 2014 nicht gefeiert. Unser 125-Jähriges …
3. Förderschwerpunkte 2014: Bildung, Soziales, Gesundheit und …
4. Wir machen den Weg …
5. Anteilseigner der Volksbank
6. Überwachungsorgan der Volksbank
7. Währung
8. Am 30. Oktober ist Welt …
9. Volksbank-Verbundpartner: Bausparkasse Schwäbisch- …
10. Anderes Wort für Altersabsicherung: Zukunfts- …
11. Volksbank-Verbundpartner: Union- …
Bremerhaven. Das Lotte-Lemke-Haus
ist eine Pflegeeinrichtung der Arbeiterwohlfahrt Bremerhaven mit überwiegend dementiell erkrankten Bewohnerinnen und Bewohnern. Bei dementiell
Erkrankten gehen die kognitiven Fähigkeiten nach und nach immer mehr
verloren, während die Emotionen wieder verstärkt in den Vordergrund treten. Die Anzahl von dementiell erkrankten Menschen in der Gesellschaft
wird weiter ansteigen. Damit verbunden ist auch oftmals die Angst vor dieser Erkrankung.
5
f
9
6
e
Das Lotte-Lemke-Haus will in Fotografien festhalten, dass es auch mit
dieser Erkrankung viele schöne »Augenblicke« geben kann. Das gelingt
besonders dann, wenn positive Emotionen aktiviert werden.
Die Bremerhavener Fotografin Marlies
Menger konnte für diese Idee begeistert werden. Sie unterstützt das Projekt
ehrenamtlich. Im Sommer 2014 hat das
Haus eine Ausstellung veranstaltet, die
durch Erfahrungsberichte von betroffenen Angehörigen begleitet wurde.
Eine Lesung sowie ein musikalisches
Rahmenprogramm zählten ebenfalls
zu der Veranstaltung. Die Volksbank
eG Bremerhaven-Cuxland hat mit ihrer
finanziellen Unterstützung geholfen,
die Ausstellung zu verwirklichen.
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3
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j
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k
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7
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Eindrucksvolle Aufnahmen von dementiell Erkrankten. Die Bilder zeigen,
dass auch sie schöne Augenblicke erleben.
c
d
10
Impressum
• Herausgeber: Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland,
Hindenburgstr. 6-10, 27616 Beverstedt. Vertreten durch den
Vorstand Michael Schoer, Diedrich von Soosten, Uwe Kordes (Stv.)
a
Lösungswort
a
b
• Redaktion: Herbert Klonus-Taubert, Gerd Wöhlecke
c
d
e
f
g
h
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j
k
l
m
n
• Gestaltung und Umsetzung: Braue // Brand Design Experts
Wir sind 125.
Wir feierten nicht. Wir förderten.
JAHRE
Wir sagen »Danke«: Danke für tolle, innovative Projekte; Danke für strahlende Gesichter
und engagierte Menschen; Danke für 125 Jahre und dass Sie unser Jubiläum zu etwas
ganz Besonderem gemacht haben!
www.volksbankeg.de
Volksbank eG
Bremerhaven-Cuxland
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Geschäftsbericht 2014 - Volksbank eG Bremerhaven