Psychologische Reaktanz Der

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Geisteswissenschaft
Sandra Niedermeier
Psychologische Reaktanz
Der „Romeo- und Julia-Effekt“ in der griechischen
Mythologie
Studienarbeit
LMU München
Fakultät für Psychologie und Pädagogik
Lehrstuhl für Sozialpsychologie
Seminar: Lektürekurs für Nf
Psychologische Reaktanz
Der „Romeo- und Julia-Effekt“
in der griechischen
Mythologie
Sandra Niedermeier
Inhaltsverzeichnis
1.
Einleitung
S. 4
2.
Psychologie und Mythologie
S. 5
2.1.
Definition von Mythologie
S. 5
2.2.
Psychologische Themen beruhend auf der griechischen Mythologie
S. 6
3.
Shakespeares Romeo und Julia
S. 7
4.
Theorie
S. 8
4.1.
Definition von Reaktanz
S. 9
4.2.
Stärke der Reaktanz
S. 10
4.3.
Manifestation von Reaktanz
S. 11
4.4.
Der „Romeo- und Julia-Effekt“
S. 12
5.
Antike Mythologische Themen
S. 13
5.1.
Pyramus und Thisbe
S. 14
5.1.1. Ovids Metamorphosen
S. 14
5.1.2. Effekt - Bezug
S. 15
5.2.
S. 16
Psyche und Amor
5.2.1. Apuleius Lucius Metamorphosen
S. 16
5.2.2. Effekt - Bezug
S. 18
6.
Diskussion
S. 19
7.
Literaturverzeichnis
S. 22
Zusammenfassung:
Ereignisse und Situationen die wir nicht kontrollieren können, erfordern oft
psychologische Reaktanz. Damit ist ein motivationaler Zustand gemeint, mit dem wir
versuchen, die verlorengegangene Freiheit wieder herzustellen.
Durch die Einschränkung der Freiheit entsteht ein Zustand der Reaktanz, in welchem eine
Person die nunmehr verbotenen Tätigkeiten weiterhin ausführen möchte.
Dabei hängt die Stärke der Reaktanz von mehreren Faktoren ab. Sie ähnelt dem
kindlichen Trotzverhalten und findet sich im Alltag häufig wieder.
Verbotene Dinge erscheinen interessant. Darunter fallen auch Liebesbeziehungen
zwischen zwei Menschen, deren Liebe unterbunden wird. Werden der Liebe von außen
Hindernisse auferlegt, so bindet es die Liebenden stärker aneinander. Dieser Effekt ist
nach William Shakespeares wohl berühmtestem literarischem Liebespaar benannt: der
„Romeo und Julia - Effekt“. Doch dieser Effekt ist schon in früheren Werken verarbeitet
worden.
Bereits in der mythischen Welt des Altertums lassen sich verbotene Liebesbeziehungen,
wie die von Romeo und Julia finden. Dabei weist vor allem die griechische Mythologie
interessante, charakteristische Merkmale auf. Die griechischen Götter ähneln den
Menschen in Gestalt und Charakter. Ihre Geschichten sollten ein göttliches Abbild des
menschlichen Verhaltens zeigen.
In der Psychologie sind deshalb viele Theorien zu finden, die eine Vielzahl struktureller
Gemeinsamkeiten mit mythischen Erzählungen aufweisen und damit interessant für unser
Verständnis der Lehren der Antike sein können.
Die Psychologie der Antike ist die Verarbeitung der mythologischen Themen. Reaktantes
Verhalten wurde hier bereits thematisiert.
Der folgende Text beschäftigt sich mit zwei Mythen der Antike, in denen reaktantes
Verhalten, im Sinne des „Romeo und Julia - Effekt“, zum tragenden Element wird.
Schlüsselwörter:
Reaktantes Verhalten - „Romeo und Julia - Effekt“ - griechische Mythologie - Verbotene
Beziehung - Freiheit
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