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KosmosTheater – Das Theater mit dem Gender
1070 Wien, Siebensterngasse 42 | T: 01/523 12 26 | www.kosmostheater.at
MUTTERLAND
Foto: Mapping, Michael Kos, 2011
Es spielen:
Imke Büchel, Sylvia Haider, Katharina Haudum, Julian Schneider, Johannes Terne
Regie: Elisabeth Augustin
Bühne: Nanna Neudeck
Kostüm: Lena Winkler-Hermaden
Eigenproduktion / Urauführung
PREMIERE: 18. 3. 2015 (20:00 Uhr)
Weitere Vorstellungen (Mi – Sa, 20:00 Uhr):
19. 3. – 4. 4. 2015
KosmosTheater
1070 Wien, Siebensterngasse 42
Tel. 01/523 12 26, www.kosmostheater.at, [email protected]
Karten: € 18,- | erm. € 15,- & € 12,- & € 10,KosmosEuro € 1,- | Sparpaket (6-Bon-Package) € 78,Details finden Sie auf unserer Homepage.
PRESSEFOTO-DOWNLOAD: http://www.gamuekl.org (unter Theater anklicken).
Pressebetreuung: GAMUEKL – Gabriele Müller-Klomfar
1047 Wien; Postfach 0017P; Tel. 0699-1-913 14 11; E-Mail: [email protected]
KosmosTheater – Das Theater mit dem Gender
1070 Wien, Siebensterngasse 42 | T: 01/523 12 26 | www.kosmostheater.at
MUTTERLAND
Zeitgenössischen Dramatikerinnen eine Basis zu bieten, ihre künstlerischen Arbeiten in den
Mittelpunkt zu stellen und als Theaterabend auf die Bühne zu bringen, waren die wichtigsten
Beweggründe für das KosmosTheater einen Dramatikerinnen-Wettbewerb zum Thema
„Mutterland“ ins Leben zu rufen.
Die eingereichten Kurzstücke geben den Blick frei auf das vielschichtige „dramatische
Mutterland“ in Österreich lebender Autorinnen.
Regisseurin, Burgtheaterschauspielerin und Mitinitiatorin des Wettbewerbs Elisabeth
Augustin verbindet die neun von einer Jury ausgewählten Stücke zu einer abendfüllenden
Uraufführung.
Bühne frei für die Dramatikerinnen Bernadette Schiefer (NÖ), Julia Ransmayr (OÖ),
March Höld (B), Elisabeth Mundt (NÖ), Nadine Kegele (V), Scarlett Mangelberger (W),
Andrea Stift (St), Katharina Köller (B), Claudia Tondl (W)
Die neun Kurzdramen in der Regie von Elisabeth Augustin:
1 „Zuschreibungen/Excoriation" von Bernadette Schiefer - ein weiblicher Ausbruch aus
dörflicher Einöde
2 „Ich will die Oberfläche zurueck" von Julia Ransmayr - Tochter, Freund und Mutter in
einem ungewöhnlichen Beziehungsalltag
3 „Prozess gegen die Krim" von March Höld - die Halbinsel Krim tritt zu ihrer Verteidigung
an
4 „Atemübung" von Elisabeth Mundt - Mutter und Schwiegersohn richten ein Kinderzimmer
ein
5 „Wälderweiberwut" von Nadine Kegele - vier Frauen im 30jährigen Krieg im
Bregenzerwald
(Pause)
6 „Muesli im Nirvana" von Scarlett Mangelberger - die Tochter ist wieder ins Haus der
Mutter eingezogen
7 „Zunge raus" von Andrea Stift - der Sohn versucht, von der Mutter wegzugehen
8 „Die Erde meiner Mutter" von Katharina Köller - eine junge Frau sucht ihre Familie in
Bulgarien
9 „Nirgnswo" von Claudia Tondl - Mutter, Tochter und Enkelin stehen an der Grenze
Pressebetreuung: GAMUEKL – Gabriele Müller-Klomfar
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KosmosTheater – Das Theater mit dem Gender
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Biografien Dramatikerinnen
 March Höld
1976 geboren in Burgenland. Studium an der Universität Wien und dem Deutschen
Literaturinstitut Leipzig. Hörspiele und Theaterstücke, z.B. „Träumt?", UA: Volkstheater Wien
2011. In den Spielzeiten 2012/13 und 2013/14 Leitung der Schreibwerkstatt „Szene
machen!" am Schauspielhaus Wien.
 Nadine Kegele
1980 geboren in Vorarlberg. Bürolehre, Zweiter Bildungsweg, Studium der Germanistik,
Theaterwissenschaft, Gender Studies. Lohnarbeiten als Sekretärin, Finanzassistentin u.a.,
Schreibklasse Schauspielhaus Wien, zuletzt Publikumspreis beim Bachmannpreis 2013,
Romandebüt „Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause" im Czernin Verlag 2014.
 Katharina Köller
geboren 1984 in Eisenstadt, hat Philosophie (Universität Wien, Abschluss Mag.phil. 2011)
und Schauspiel (Schauspielschule Krauss, Abschluss Diplom 2010) studiert und arbeitet seit
2011 als Schauspielerin und Theaterautorin in der Freien Szene in Wien. Für ihre Arbeit als
Theaterautorin erhielt sie 2012 das DramatikerInnen-Stipendium des BMUKK, besuchte die
Schreibklasse des Schauspielhaus Wien 2012, war nominiert für den Retzhofer Dramapreis
2013 sowie den Jungwild Förderpreis 2013 und gewann den zweiten Chemnitzer
Theaterpreis für junge Dramatik 2014.
 Claudia Tondl
geboren 1980 in Wien. Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der
Universität Wien. Zuletzt mehrere Stückentwicklungen mit dem aktionstheater ensemble
(u.a. UA "Pension Europa", Festspielhaus Bregenz und WERK X, 2014) und Peter TurriniDramatikerInnenstipendium 2012.
 Andrea Stift
geboren 1976 in der Südsteiermark. Seit dem Studium lebt sie als freie Schriftstellerin mit
ihrer Familie in Graz und Wien. Sie schreibt für verschiedene Tages-, Wochen-, und
Literaturzeitschriften (u.a. Wiener Zeitung, Kleine Zeitung, Standard). Stift erhielt bisher
zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, zuletzt den Rotahorn-Literaturpreis. Im Herbst
erscheint die Erzählung "Auf Watte" bei Leykam.
 Bernadette Schiefer
geboren 1979, Studium der Philosophie und Höheren Lateinamerikanischen Studien in Wien
und Irland, Akademie für angewandte Photographie Graz, Ausbildung zur Dramaturgin am
ITI Wien. Längere Auslandsaufenthalte in Mexiko, Guatemala, Kuba und USA. Stücke:
„Reise mit Engel. Nirgendwohin.“ Skarabäus 2002. „Kleine Erzählungen am Rande.“ Triton
2003, Neuauflage bei Uhudla 2005. „Nichts wird dir fehlen.“ Edition NÖ 2005.
Zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Staatsstipendium für
Literatur, Mira-Lobe-Stipendium, Hans-Weigl- Stipendium, Start-Stipendium,
Dramatikerstipendium des BMUKKs u.a. Preis der Akademie Graz für das Stück
„Disappeared.“
Pressebetreuung: GAMUEKL – Gabriele Müller-Klomfar
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 Julia Ransmayr
1984 geboren in Linz. Studium der Kunstwissenschaft und Philosophie, Ausbildung zur
Tanz- und Bewegungspädagogin, Studium der Theater- Film- und Medienwissenschaften,
2012 Abschluss (BA), seit 2011 Festengagement Landestheater Linz als Regieassistentin,
Zusammenarbeit u.a. mit John F. Kutil, Margit Mezgolich, Asli Kislal. Projekte und
Produktionen: 2014 Nachtspiel Rother Krebs, Linz „My Nachtspiel. My Diary.“, Konzept:
Julia Ransmayr, Markus Pendzialek, 2013 Tabakfabrik Linz „Die Lollipopfrauaffäre“, Text
und Regie: Julia Ransmayr, 2012 Nachtspiel Rother Krebs, Linz „Hummer im Krebsmantel“,
Text und Regie: Julia Ransmayr.
 Elisabeth Mundt
geboren 1990, aufgewachsen in Wien und Niederösterreich (Waldviertel), lebt in Wien, 20092012 Studium der Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst, seit 2012 Studium
der Gender Studies an der Universität Wien, Veröffentlichungen in Anthologien, Teilnehmerin
am „Startguthaben 2012“ der Garage-X.
 Scarlett Mangelberger
geboren 1985 in Wien, 2012 Abschluss mit dem Master in „Elektronische Medien“
Fachbereich Mediengestaltung an der Hochschule der Medien, Stuttgart, 2008 Abschluss mit
dem Bachelor of Arts in Arts and Design, Fachbereich Film und Video an der
Fachhochschule Vorarlberg. 2014 Gewinnerin des erostepost-Literaturpreis, 2006
Gewinnerin des Vorarlberger Literaturwettbewerbs “Junge Stimmen”.
Biografien
 Elisabeth Augustin
geboren in Wien. Ballettschule der Wiener Staatsoper, Matura, ein Jahr Studium der Choreografie,
Absolventin des Max-Reinhardt-Seminars, jetzt dort lehrend; Kainz-Medaillen-Förderungspreis. Seit
vielen Jahren Schauspielerin am Burgtheater. Gründete und leitete "Die Frauen des Burgtheaters"
(1978-81) - zur Stärkung des weiblichen Bewusstseins am Theater. Zwischendurch zwei Jahre an den
Münchner Kammerspielen. Fernsehrollen, macht immer wieder eigene Projekte und führt Regie.
Zuletzt im Burgtheater Vestibül "über d Häusa", ein zeitgenössischer Wiener Liederabend. Verheiratet,
drei Kinder. Letzte Inszenierung am KosmosTheater „UNDINE GEHT an Land“, 2013.
www.elisabethaugustin.com
 Nanna Neudeck
1983 geboren, studierte zunächst Produktdesign und arbeitete im Anschluss als Szenenbildnerin für
Film und TV. Sie war freie Bühnen- und Kostümassistentin am Thalia Theater Hamburg, am
Schauspielhaus und Burgtheater Wien und künstlerische Mitarbeiterin im Bühnenbildteam von
Christoph Schlingensief. Seit 2009 ist sie als freischaffende Bühnenbildnerin, unter anderem mit dem
Kollektiv makemake produktionen, tätig.
2011 schloss sie ihr Master Studium an der Central Saint Martins School of Art and Design in London
ab und nahm 2013/14 an dem Home Worksspace Program von Ashkal Alwan in Beirut teil.
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 Lena Winkler-Hermaden
1981 in Wien geboren. Sie absolvierte das Studium der Bühnen- und Filmgestaltung an der
Universität für angewandte Kunst.
Seit 2006 ist sie im Bereich Kostüm- und Bühnenbild für Oper, Theater, Tanz und Film tätig.
Ihre Engagements führten sie bisher u. a. ans Theater an der Wien, zu den Bregenzer Festspielen,
der Opéra Comique in Paris und dem Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen.
 Imke Büchel
absolvierte am Hamburger Schauspiel-Studio Hildburg Frese ihre Ausbildung zur Schauspielerin. Es
folgten Engagements an diversen Theaterhäusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz, u.a.
am Burgtheater unter Claus Peymann, am Volkstheater Wien, am Schauspiel Basel und am
Staatstheater Hannover. Ebenfalls sah man sie in verschiedenen Kino- und Fernsehproduktionen wie
„Tatort“, „Der Dicke“, „GZSZ“, "Heldt" oder „Abschnitt 40“. Von 2010 bis 2011 stand sie in der ARDTelenovela „Rote Rosen“ vor der Kamera. 2007 bis 2008 war sie außerdem als Dozentin an der
Schauspielschule Kiel tätig.
Aktuell spielte sie u.a. in der Verfilmung von "Marionetten" (Buch: John le Carré, Regie: Anton Corbijn)
die Rolle der Frau Ellenberger (Cast u.a.: Willem Dafoe, Philip Seymour Hoffman, Rachel McAdams;
Kinostart: September 2014) sowie in "Helmut Schmidt - Lebensfragen" die Rolle der Frau Arnold (Cast
u.a.: Bibiana Beglau, Bernhard Schütz; 2013). Zuletzt am KosmosTheater 2014 „Die Liste der letzten
Dinge“.
 Sylvia Haider
Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar. Erste Filmerfahrung mit Axel Corti (Totstellen, Der junge
Freud). Theaterengagements in Deutschland und Österreich (Göttingen, Mannheim, Schillertheater
Berlin, Graz und Wien) mit zahlreichen Hauptrollen (Maria Stuart, Hedda Gabler, Stumme Katrin,
Elisabeth in "Glaube, Liebe, Hoffnung", Ishtar, Schöne Helena, Orlando u.v.a.), zuletzt 2000-2009
Burgtheater Wien. In den 90er Jahren Fernsehkarriere als Kommissarin im "Tatort" und "Doppelter
Einsatz" und viele andere Fernsehrollen. Drehbuchautorin (z.B. für "Bulle von Tölz"), Dramatisierung
des Romans "Wandlungen einer Ehe" (Sandor Marai), Uraufführung im Kasino/Burgtheater 2009.
Zuletzt im KosmosTheater 2012 „Sehr geehrter Zuschauerraum“, 2013 „Undine geht an Land“ und
„Fressen, Kaufen, Gassi gehen oder Die Treue hat einen Hund“.
 Katharina Haudum
Die Mühlviertlerin studierte bis 2014 Schauspiel am Max Reinhardt Seminar Wien bei Regina Fritsch
und Nicholas Ofczarek. Dort war sie u.a. als Kristin in „Ein Traumspiel“ unter der Regie von Jens
Bluhm oder als Warwara Osipowna in „Karamasow – eine Beichte“ (Regie: Josua Rösing) zu sehen.
Ausserdem spielte sie bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf die Marja Antonowna in „Der Revisor“
(Regie: Christine Wipplinger) oder das Gretchen in „Faust I“ unter der Regie von Klaus-Dieter Wilke.
Vor der Kamera stand Katharina Haudum bei Dieter Berners „liebemacht“ als Lucy oder als Winifred
Wagner in der Fernsehproduktion „Der Clan – Die Geschichte der Familie Wagner“. Kürzlich konnte
sie in den USA erste Erfahrungen im Bereich Method- und Camera Acting u.a. bei Susan GraceCohen machen.
 Julian Schneider
geboren in Wien und aufgewachsen in Niederösterreich. Schauspielausbildung am Max Reinhardt
Seminar und Tanzausbildung an den Performing Arts Studios in Wien. Er ist sowohl auf der Bühne
(Shakespearefestspiele Rosenburg, Theater der Jugend, Schlosstheater Schönbrunn), als auch im
Film tätig („Paul Kemp – alles keine Problem“, „Bergwelten“).
Zuletzt führte er als Mozart durch die „Zauberflöte“ und spielte die Hauptrolle im Musical „Chicago“ am
Marilyn Monroe Theatre in Hollywood.
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 Johannes Terne
Kam über die Theaterhochschule Leipzig an die Volksbühne Berlin, ging 1988 an die Schaubühne
Berlin, dann ans Schauspiel Bonn, ans Volkstheater und Schauspielhaus Wien und schließlich ans
Burgtheater Wien, wo er über zehn Jahre festes Ensemblemitglied war und mit Regisseuren wie
Dimiter Gotscheff, Frank Castorf, Stefan Kimmig und Andrea Breth arbeitete.
Er spielte bei den Bad Hersfelder und den Salzburger Festspielen, war regelmäßig bei Thomas
Bernhard-Lesungen und in zahlreichen Fernsehproduktionen zu erleben. Neun Jahre war er der
Bassa Selim in Die Entführung aus dem Serail an der Deutschen Oper Berlin, eine Rolle, die er auch
an der Staatsoper Stuttgart und beim Art-Festival in Hong Kong verkörperte. Am Volkstheater hatte
Terne neben Faust, Tellheim, Marinelli auch Hauptrollen in 2 Jelinekstücken,die u.a. mit der
Kainzmedaille ausgezeichnet wurden. Am Burgtheater spielte er u.a. König Kreon im Goldenen Vliess,
Hauptrollen in Dimiter Gottschews Inszenierung Der Leutenant und in Der Kissenmann.
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