Planung für die Do, 06.11.14
Thema: Datenbankmodellierung:
Kardinalitäten von Beziehungen
Besprechungen:

Miniwelten „Soziales Netzwerk“
Libero: Julius
Wiederholungen

Was versteht man unter einem Fremdschlüssel?
Hausaufgabenbesprechung :
Modellierung der Miniwelt „Computerzubehörfirma“
(Quelle: Datenbanken, Informatik für die Sek II, Jürgen Burkert, Roland Lächa, ISBN 3-88327-372-42002)
Die Computerzubehörfirma Rauchchip möchte ihre Verwaltung auf EDV umstellen. Sie verkauft ein
Sortiment von Artikeln, die sie von verschiedenen Herstellen bezieht. Außerdem hat sie einen
bestimmtem Kundenkreis, der bei ihr ihre Bestellungen aufgibt. Eine Bestellung kann natürlich
mehrere Artikel umfassen. Derselbe Artikel kann oft von mehreren Herstellern bezogen werden, und
ein Hersteller liefert natürlich meist mehr als einen Artikel.
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Themen:
Übung (ER-Modellierung): Modellierung der Miniwelt „Soziales Netzwerk“ (Quelle: E. Möhrig, 2014)
Es soll ein (vorerst) sehr einfaches soziales Netzwerk modelliert werden:
Personen, die dem Netzwerk beitreten, werden mit realem Name, Nick-Name, Geburtsdatum und
Geschlecht erfasst. Jeder Nutzer bekommt nach der Nomenklatur [email protected] eine
E-Mail-Adresse zugewiesen.
Jeder Nutzer kann Fotos ins Netzwerk hochladen. Von dem Foto werden Dateiname, Datum und Zeit
(wann es hochgeladen wurde) und Speicherplatzbedarf erfasst.
Jede Person kann Einträge in ein Gästebuch schreiben. Die Einträge sind einfach chronologisch (nicht
untereinander vernetzt). Für jeden Eintrag ins Gästebuch wird der Text sowie Datum und Uhrzeit des
Eintrags gespeichert.
Zusätzlich kann jede Person jedes Foto mit einem Symbol („+“, „0“ oder „-“) bewerten.
Arbeitsauftrag:

Erstelle ein ER-Modell für dieses Szenario.

Beachte die richtigen Symbole.

Denke an die Formalismen, die du kennen gelernt hast.
Zusatz:

Kannst du aus deiner Erfahrung heraus ein weiteres Element eines sozialen Netzwerkes benennen, das
du mit Hilfe eine Relation hier einbinden könntest? Skizziere, wo die Relation anknüpft.
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Kardinalitäten von Beziehungen
Beispiel 1: Miniwelt Unternehmen (Quelle: Cornelius)
Abwandlung/Variation zum
ER-Modell
Beispiel 2: Miniwelt CD-Verwaltung
Anschauliche Erklärung: http://www.infschule.de/information/datenbanksysteme/ermodelle/kardinalitaet
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Beziehungen lassen sich vereinfacht in drei Typen unterscheiden:
1:1 Beziehungen
Hier steht ein Objekt mit genau einem Objekt in Beziehung. Ein Typisches Beispiel hierfür wäre die
Beziehung ‚verheiratet’. Hier steht ein (1) Element des Typs Mensch mit einem (1) Objekt des Typs Mensch
in Beziehung.
1:n Beziehungen
Ein Beispiel für eine derartige Beziehung wäre in der obigen CD-Datenbank ‚hat veröffentlicht’. Ein
Interpret kann mehrere (n) CD veröffentlichen. Aber eine CD ist nur einem (1) Interpreten zugeordnet.
n:m Beziehung
Ein Schüler wird von mehreren (m) Lehrern unterrichtet. Ein Lehrer unterrichtet aber auch mehrere (n)
Schüler. Die Beziehung ‚unterrichten’ ist also eine n:m Beziehung.
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Aufgabe 1: Gib für jede Beziehung die Kardinalität an. (Quelle: E. Möhrig, 2014)
Tipp: Die Hilfsfrage lautet: Wählte ein Objekt aus. Mit wie vielen Objekte stehen diese
Objekt in Verbindung?
1.
Mutter
hat
Tochter
2.
Bruder
hat
Schwester
3.
Person
besitzt
Reisepass
4.
Lieferant
stellt
Rechnung
5.
Lehrer
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unterrichtet
Kasse
Aufgabe 2: Ergänze die folgenden Diagramme um Kardinalitäten. Das ist nicht immer eindeutig.
Diskutiere die Ergebnisse in der Gruppe.
(Quelle: http://www.inf-schule.de/information/datenbanksysteme/ermodelle/eindeutig, 06.11.2014)
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Aufgabe 3: Notiere für jede Relation die Kardinalität (in der kurzen Notation) direkt ins Diagramm
des Entity-Relationship-Modells. (Quelle: E. Möhrig, 2014)
Hausaufgabe:
1. Aufgabe 3
2. Ergänze das ER-Modell zur Miniwelt „Soziales Netzwerk“ aus Aufgabe 3 um eine weitere
Objektklasse und stelle eine Beziehung/Relatin zu einer (oder mehrerer) bereits vorhandenen
Objektklasse(n) her. Notiere auch die dazu gehörenden Kardinalitäten.
Keine Abgabe. Du musst in der nächsten Stunde am Smartboard die Kardinalitäten und deine Ergänzung in
das ER-Modell eintragen und deinen Mitschülern erklären können.
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Alle bisherigen Wiederholungsfragen:

1. Weshalb sind Buchnummer und Satznummer nicht identisch?
2. Weshalb werden Bearbeitungen bei ACCESS i.d.R. immer sofort gespeichert? Es gibt zwar
ein Rückgängigtaste, aber diese ist meistens nicht anwählbar?
3. Welche Bedeutung haben die Zeichen ?, #, * bei einer Sucheingabe?
 Au*
 *haus
 H*n
 ?b*
4. Was bedeutet QBE-Abfrage?
5. Was bedeutet SQL?
6. Was unterscheidet die einfache Suche vom Filtern?
Wahrheitstabellen
o UND (z.B.
UND Titel = *drei* )
Autor = „Hitchcock“
Titel = *drei*
Wahr
Wahr
Falsch
Falsch
Wahr
Falsch
Falsch
Wahr
o ODER (z.B.

Autor = „Hitchcock“
Autor = „Hitchcock“
Autor = „Hitchcock“ UND Titel = *drei*
ODER
Autor = „Hitchcock“
Titel = *drei*
Wahr
Wahr
Falsch
Falsch
Wahr
Falsch
Falsch
Wahr
Titel = *drei* )
Autor = „Hitchcock“ ODER Titel = *drei*
Wie beurteilst du die Urheberrechts-Problematik wg. der Speicherung von class-in-a-boxFotographien auf IServe?

Was ist ein Primärschlüssel?

Weshalb war sinnvoll in der Bibliotheksdatenbank die Ausleihe als Beziehungstabellen anzulegen,
anstatt die Ausleihinformationen/Ausleihdaten einfach in die Büchertabelle oder die Lesertabelle
einzutragen?
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
Welchen großen Vorteil brachte die Verknüpfung der Leser- mit der Büchertabelle durch die
Ausleihtabelle?

Was kennzeichnet ein relationales Datenbanksystem?

Was bedeutet „Referentielle Integrität“ und Inkonsistenz?

Was bedeutet Löschweiterleitung?

Wofür steht ER beim ER-Modell?

Wozu dient das ER Modell?

Welche symbolischen Vereinbarungen gibt es beim ER-Modell?
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(ER-Modellierung): Modellierung der Miniwelt „Soziales Netzwerk“