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Schlussbericht: Stand 12.00 Uhr
METAV München 2006 schließt mit gutem Ergebnis – Steilvorlage für
die METAV Düsseldorf
München, 07. April 2006. – Nach vier Messetagen ist die METAV München 2006 am 07. April
mit einem guten Ergebnis zu Ende gegangen. Rund 25 000 Besucher aus elf Ländern (davon
knapp 4 000 Schüler und Auszubildende) nutzten die Veranstaltung des VDW (Verein Deutscher
Werkzeugmaschinenfabriken) als erste Universalmesse für die Metallbearbeitung im laufenden
Jahr, um sich über neue Produkte, Fertigungslösungen und Dienstleistungen für die industrielle
Produktion zu informieren. Damit entsprach die Zahl der Fachbesucher etwa der von 2004. Der
Anteil internationaler Besucher war mit 13 Prozent geringfügig höher als vor zwei Jahren - die
meisten kamen aus Österreich und der Schweiz; etwa ein Fünftel reiste von außerhalb Europas
an. 518 Aussteller aus 18 Ländern hatten ihr Angebot auf über 25 000 m² Nettoausstellungsfläche
präsentiert.
Die Stimmung auf der METAV München 2006 war allgemein gut, sowohl bei Ausstellern als auch
Besuchern. „Es gibt eine gewisse Aufbruchstimmung“, stellte Christian Behringer, Geschäftsführer
der Behringer GmbH in Kirchardt fest. Bereits im Vorfeld zeichnete sich ab, dass die Messe in
einem guten wirtschaftlichen Umfeld stattfinden würde. Zahlreiche Abnehmerbranchen hatten für
dieses Jahr höhere Investitionen angekündigt. Das machte sich auf der Messe bemerkbar.
Über zwei Drittel der Besucher gaben in der Befragung an, zum Management zu gehören.
Beinahe ebenso viele erklärten, beim Einkauf einer entscheidende Rolle zu spielen. „Die
Nachfrage war deutlich höher als 2004“, berichtete Gerhard Lenz, Verkaufsleiter bei der
Hoffmann Group in München. Rund 40 Prozent der Fachbesucher kamen nach eigenen
Angaben mit konkreten Investitionsabsichten nach München. Jeder Zweite wollte in
Werkzeugmaschinen investieren. Die Befragung ergab dann tatsächlich, dass jeder fünfte
Besucher bereits während der Messe Aufträge erteilt hatte oder beabsichtigte, dies noch
zu tun.
Die Aussteller lobten die fachliche Qualifikation der Besucher. Zwei Drittel waren überdies
mit ihrem geschäftlichen Erfolg zufrieden. „Es wurden qualifizierte Fragen gestellt, und es
wurden auch Abschlüsse getätigt“, freute sich Roland Ilg, Geschäftsführer von Alzmetall in
Altenmark.
Aussteller erwarten gutes Nachmessegeschäft
Darüber hinaus planen laut Befragung weitere 20 Prozent der Besucher, nach der
Messe Aufträge zu erteilen. Fast 70 Prozent der Aussteller erwarten deshalb auch ein
gutes Nachmessegeschäft. „Direktabschlüsse wurden während der Messe bei uns
zwar nicht getätigt. Aber um die Projekte weiter voranzutreiben, war die METAV
München eine erfolgreiche Messe. Wir versprechen uns ein gutes
Nachmessegeschäft“, zeigte sich Dieter Schatzl von Wfl Millturn Technologies aus dem
österreichischen Linz überzeugt.
46 Prozent der Fachbesucher waren zum ersten Mal auf der METAV München. Der
regionale Charakter der METAV München hat sich bei der Zweitveranstaltung gefestigt.
Die deutschen Besucher reisten zu über 80 Prozent aus Süddeutschland, d.h. aus
einem Umkreis von 300 km, an.
Auch auf der METAV steht die Information über technische Neuheiten ganz oben auf
der Liste der Besuchsziele. Über drei Viertel der Fachbesucher erklärten, vorrangig
Neuheiten sehen und mehr technische Einzelheiten über bestimmte Produkte erfahren
zu wollen.
Fast alle Besucher haben Ziele erreicht
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Jeder dritte Fachbesucher erklärte, dass sein Unternehmen in die
Automobilindustrie liefert. Die Besucher, von denen 61 Prozent aus der
Industrie kamen, interessierten sich vor allem für spanende
Werkzeugmaschinen, Präzisionswerkzeuge sowie CAD-Systeme. Über 90
Prozent hatten ihre Besuchsziele voll und ganz erreicht. Ebenso viele stellten
der METAV ein gutes Gesamturteil aus.
Angesichts des insgesamt positiven Veranstaltungsverlaufs prognostizierte Dr.
Detlev Elsinghorst, Vorsitzender des METAV-Komitees, zum Abschluss der
Messe: „Die METAV München 2006 hat gezeigt, dass die Inlandskonjunktur
wie erwartet anzieht. Das ist eine Steilvorlage für die METAV Düsseldorf Ende
Juni. Bis dahin sollte sich das wirtschaftliche Umfeld weiter stabilisiert haben
und sich noch motivierender auf das Bestellverhalten unserer Kunden
auswirken.“
Innovative Maschinenkonzepte für die Fertigung
Nach wie vor treiben die Hersteller von Fertigungstechnik vorrangig die Themen
Systemintegration und Automatisierung in der Fertigung voran. Neue
Maschinenkonzepte, die auf der METAV München vorgestellt wurden, weisen
einerseits höhere Steifigkeiten auf, um hohe Zerspankräfte bei ebenso hoher
Genauigkeit zu realisieren. Andererseits darf die Dynamik nicht leiden. Sie wird
durch die Integration von Linearantrieben gesteigert. Der Zwang zur
Automatisierung in der Investitionsgüterindustrie wird auch in Zukunft anhalten.
Daher wurden vielfach Bearbeitungskonzepte in Verbindung mit Robotertechnik und
automatisierter Beschickung gezeigt.
Nachwuchswerbung Maschinenbauer – Job mit Power
Knapp 4 000 Schüler und Auszubildende nutzten gemeinsam mit ihren Lehrern die
METAV München, um sich über die Technik im Werkzeugmaschinenbau und
berufliche Chancen in der Branche zu informieren. In Präsentationen, Diskussionen
und Gesprächen erlebten die Jugendlichen hautnah, was einen Beruf im
Werkzeugmaschinenbau spannend macht: Technologien von morgen,
Internationalität und intensive Zusammenarbeit mit Menschen aus den
verschiedensten Disziplinen.
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Letzte METAV München
Die METAV München fand dieses Jahr zum letzten Mal statt. Für 2008 hat sich der
Werkzeugmaschinenbau klar für Stuttgart ausgesprochen. Dem hat der VDW mit
seiner Entscheidung Rechnung getragen, ab 2008 die AMB in Stuttgart als ideeller
Träger zu unterstützen.
Die METAV Düsseldorf 2006 findet vom 20. bis 24. Juni 2006 statt.
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Ausstellerstimmen zur METAV München 2006
Franz-Josef Sendler, Bereich Marketing und
Produktmanagement, AGIE GmbH, Schorndorf: „Für uns ist die
METAV München - wie vor zwei Jahren - bereits jetzt ein Erfolg. Die
Kundenpräsenz, die Anzahl der Besucher und die Qualität ist sehr
gut. Die Besucher kommen vor allem aus der Schweiz und
Österreich.“
Roland Ilg, Geschäftsführer Alzmetall, Altenmark: „Für die ersten
drei Tage waren wir positiv überrascht. Das Interesse ist hoch. Es
wurden qualifizierte Fragen gestellt, und es wurden auch Abschlüsse
getätigt. Im Vergleich zu 2004 sieht es positiver aus. Es macht sich
bemerkbar, dass Nachholbedarf besteht und investiert werden muss.“
Christian Behringer, Geschäftsführer Behringer GmbH,
Kirchardt: „Bisher haben wir sehr gute Resonanz gehabt. Im
Gegensatz zu früheren Messen wurden dieses Jahr auch wirklich
Abschlüsse getätigt - das ist sehr erfreulich. Das bestätigt auch die
Situation im heimischen Maschinenbau. Es gibt doch eine gewisse
Aufbruchstimmung. Die Besucher kamen aus Süddeutschland und
Österreich. Süd- und Osteuropa sind ebenfalls auf der Messe
vertreten.“
Gerhard Lenz, Verkaufsleiter Südbayern, Hoffmann Group,
München: „Die METAV war bisher ganz hervorragend. Die Nachfrage
war deutlich höher. Der Zuspruch war gewaltig beim Zerspanen. Die
Wirtschaft läuft besser als vor zwei Jahren.“
Ruben Baranowski, Geschäftsführer, Iscar GmbH, Ettlingen: „Wir
haben das, was wir erwartet haben, erreicht. Es kamen viele
Besucher aus Bayern und aus Österreich. Besonders letzteres war
für die Entscheidung, nach München zu gehen, für uns
ausschlaggebend.“
Michael Behrens, Geschäftsführer, Mori Seiki, München: „Wir
haben bis jetzt 450 Firmen am Stand gehabt. Für unser vertikales
Bearbeitungszentrum haben wir bereits während der Messe mehrere
Aufträge bekommen. Der ausländische Kundenkreis besteht aus
Österreichern, Schweizern, Norditalienern und Tschechen. Auch aus
Russland kamen Besucher.“
Dieter Schatzl, Leiter Marketing und After Sale Service, Wfl
Millturn Technologies GmbH & Co. KG, Linz: „Aus unserer Sicht ist
die Messe sehr gut gelaufen - wir haben aus den umliegenden
Ländern Österreich, Schweiz und Ungarn ganz gute, auch potenzielle
Kunden, am Messestand empfangen können. Direktabschlüsse
werden während der Messe nicht getätigt. Aber um die Projekte
weiter voranzutreiben, war die METAV München eine erfolgreiche
Messe. Wir versprechen uns ein gutes Nachmessegeschäft.“
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