Zusammenfassung der Ergebnisse des Projektes „Jugend is(s)t

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Zusammenfassung der Ergebnisse des Projektes „Jugend is(s)t berichtend in Bewegung“
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Fragebogenerhebung: Rund drei von vier SchülerInnen der vier steirischen Fachschulen für
Land- und Ernährungswirtschaft gaben an, einen ausgezeichneten bzw. guten
Gesundheitszustand zu haben. Befragt nach der Anzahl der Tage in der Woche, wo die
SchülerInnen rund 60 Minuten körperlich aktiv sind, gaben SchülerInnen durchschnittlich 3,5
Tage an, was sich mit österreichischen Referenzdaten deckt.
Befragt nach ihren Ernährungsgewohnheiten konnte festgestellt werden, dass SchülerInnen
häufiger an Wochenenden frühstücken als an Schultagen. Rund die Hälfte der SchülerInnen
gab an, mindestens einmal täglich Gemüse zu konsumieren. Jedoch gaben auch rund 16%
der SchülerInnen an, mindestens einmal täglich Süßigkeiten zu konsumieren.
Das Schulklima, welches zur Einschätzung der Qualität der Beziehung zwischen den
SchülerInnen sowie zwischen den SchülerInnen und LehrerInnen abgefragt wurde, wird
allgemein von den Befragten gut eingeschätzt. Verbesserungspotenzial ist sicherlich – auf
Grund der Beurteilungen durch die SchülerInnen – bei der Schaffung von
Mitbestimmungsmöglichkeiten in der Gestaltung des Unterrichts und der Gestaltung von
Schulregeln gegeben.
Bewegung: Jugendliche wollen im Sportunterricht die Kommunikation mit den Lehrerinnen
und Lehrern verbessern, um den Inhalt der Turnstunden gemeinsam zu gestalten. Auf der
Verhaltensebene finden die SchülerInnen es wichtig, in ihrer Freizeit mehr Bewegung zu
machen und diese vor allem mit Freude durchzuführen.
Ernährung: SchülerInnen möchten ihr Trinkverhalten verbessern indem sie vermehrt Wasser
trinken und ihnen die Verwendung von Trinkflaschen während des Unterrichts erlaubt wird.
Weiters möchten die Jugendlichen ihre Frühstücksgewohnheiten adaptieren, indem sie
früher aufstehen oder ein Klassenfrühstück eingeführt wird. Generell möchten die
SchülerInnen ihre Ernährung abwechslungsreicher gestalten, mehr Obst und Gemüse,
Vollkornprodukte sowie Fisch konsumieren und den Anteil an Süßigkeiten reduzieren.
Mentale Gesundheit in der Schule: Die Bearbeitung dieses Themas durch das Führen von
Interviews stieß auf große Resonanz bei den Schülerinnen und Schülern. Auch konnte
festgestellt werden, dass die Frage der Beteiligung und des Empowerments der SchülerInnen
in verschiedensten Schulfragen im Vordergrund der Interviews stand. Dieses Ergebnis deckt
sich auch mit den Ergebnissen des Online-Fragebogens zum Thema Schulklima.
Durch die Durchführung von Fotointerviews von den SchülerInnen kristallisierte sich heraus,
dass Orte, an denen sich SchülerInnen besonders gerne aufhalten, Eigenschaften wie
Bequemlichkeit, Erholungs- und Entspannungsgefühl, Atmosphäre, Ästhetik/Modernität,
Freiheitsgefühl, Frischluft und die Möglichkeit soziale Kontakte (Freundschaften) zu pflegen,
aufweisen.
Falls Maßnahmen zur Verbesserung des Gesundheitszustandes und Gesundheitsverhaltens
der SchülerInnen gesetzt und langfristig in den Schulalltag verankert werden sollen,
empfiehlt sich vorerst eine starke Einbindung der SchülerInnen in die Maßnahmenplanung zu
den drei zuvor genannten Bereichen.
Weitere Informationen und Kontakt:
Bianca Neuhold BSc, MSc
Kaiser-Franz-Josef Straße 24
8344 Bad Gleichenberg
E-Mail: [email protected]
Tel.:0316/5453-6726
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