Die österreichischen Parteien

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Programm/ Ideologie:
ÖVP
ÖVP ist eine Partei der christlich bürgerlichen Richtung. Verwandte Parteien in Deutschland: CDU,
CSU.
Die ideologische Basis dieser Partei ist ein christlich begründetes Verständnis von Mensch und
Gesellschaft. Die Haltung ist in vielen Fällen konservativ (altmodisch).
SPÖ
Seit 1991 sozialdemokratische Partei Österreichs, von 1945 bis 1991 war die Bezeichnung
sozialistische Partei Österreichs. Organisation: ist eine zentralistisch organisierte Partei --> keine
Teilorganisationen. Was die Wirksamkeit nach außen erhöht. Höchstes Organ ist der Bundesparteitag
der alle zwei Jahre einberufen wird.
Der politische Großteil SPÖ ist sozialdemokratisch. Mit deutlicher Abgrenzung zum Kommunismus.
Der demokratische Sozialismus verzichtet auf die beabsichtige Weltrevolution der Kommunisten,
sondern durch eine Wahl. Durch Gesetze zum Schutz der Arbeiter und der Sozialschwachen (soziale
Gesetzgebung) und durch die Verstaatlichung der Betrieben, sollte die Lage der Arbeiter schrittweise
verbessert werden. Den Ertrag der gesellschaftlichen Arbeit möchte die SPÖ möglichst gleich
aufteilen.
 politische Erfolge
Schwerpunkte des Einflusses sind traditionell in Wien und Industriegemeinden. Nach dem zweiten
Weltkrieg setzte die SPÖ die Verstaatlichung der Grundstoffindustrie durch. Innerhalb der
verstaatlichten Betriebe konnte die SPÖ sich einen großen Einfluss sichern.
Unter dem SPÖ Politiker Bruno Kreisky gab es 1971 bis 1983 eine SPÖ Alleinregierung.
FPÖ
Ursprung: Die FPÖ ging 1956 aus dem 7 Jahre vorher gegründeten Verband der Unabhängigen
hervor. Der FDU sah sich als Interessen Vertretung ehemaliger Nationalsozialisten Heimkehrer und
politisch Unzufriedener.
Ziele der FPÖ: verritt Liberale und Nationale Grundsätze. 1986 wurde Jörg Haider wurde
Parteiobmann. Unter dem sich die FPÖ als populistische Protestpartei etablierte und bedeutende
Stimmenzuwächse erreichte. Als Oppositionspartei trat die FPÖ gegen Parteibuchwirtschaft und
Privilegien Wirtschaft ein.
Populismus: volksnahe oft durch Reden aufhetzende Politik, deren Vertreter durch Dramatisierung der
politischen Lage die Gunst der Massen zu gewinnen suchen. Das von Haider 1993 initiierte Ausländer
Volksbegehren war Anlass für die Abspaltung eines Teils der FPÖ unter der bisherigen FPÖ Obmann
Stellvertreterin. Es entstand eine neue Partei, das liberale Forum.
2002 gab es einen außerordentlichen Parteitag der FPÖ in der steirischen Stadt Knittelfeld. Konflikt
zwischen gemäßigten FPÖ Ministern und Anhängern Haiders führten zu einer Machtwechsel in der
FPÖ und zum Bruch der FPÖ ÖVP Koalition und zu Neuwahlen.
2005 die bisherige FPÖ Spitze gab ihren Übertritt in die neu gebildete Partei BZÖ. Die weitere Zukunft
der FPÖ schien ungewiss. Drei Wochen wurde Strache zum Parteiobmann gewählt.
Die Grünen
Sie sind eine relativ Junge Partei. In den Industriestaaten Europas entstanden die Grünen in den
80ziger Jahren als Podest Bewegung gegen die Umwelt Zerstörungen. Sie bildeten sich aus
verschiedenen Bürgerinitiativen, so wie aus der außerparlamentarischen Opposition (APO). Sie
bekennen sich zu den Grundwerten: ökologisch, sozial, basisdemokratisch und gewaltfrei. Der Geolog
Alexander Dolman gründete 1982 die erste Partei die eher konservativ ausgerichtet waren. 1983
formierte sich die stärker gesellschaftsverändernde und linksorientierte „Alternative Liste Österreichs“
(ALÖ).
Da keine Einigung zwischen den beiden gelang kandidierten sie bei der Nationalratswahl 1983
getrennt und verfehlten den Einzug ins Parlament. Es folgte die erfolgreiche Besetzung der
Hainburger Au. Es sollte ein Donau Großkraftwerk errichtet werden. Ende 1984 kam es zu
Zusammenstößen zwischen 2000 Polizisten und Au Besitzer. Gestärkt durch diesen Erfolg kam es zur
Gründung der einheitlichen Partei. Sie errang 1986 acht Mandate. Heute haben sie 183 Mandate. Für
die Grünen sind wichtig: Ökologie vor Ökonomie, umfassende Demokratisierung, Kontrolle der
politischen Entscheidungsträger, Solidarität mit der neuen Welt, Abrüstung, Integration von Menschen
mit Migrationshintergrund.
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