Die Finalisten des DMW Komposition 2017

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Die Finalisten des DMW Komposition 2017
Strandung – für Trompete und Elektronik
Komponist: Stefan Beyer
Geboren 1981 in Braunschweig, wohnt und arbeitet er aktuell in Berlin. Er studierte Komposition und
Instrumentation in Leipzig und Göteborg bei Claus-Steffen Mahnkopf, Gesine Schröder, Anders
Hultqvist und erhielt inzwischen mehrere Kompositionspreise. 2008 absolvierte er sein erstes Staatsexamen im Fach Schulmusik, 2011 sein Konzertexamen im Fach Komposition. 2011-2013 war er als
Lehrbeauftragter an der HMT Leipzig tätig.
Er ist zudem seit 2010 Gründungsmitglied und Vorsitzender der Gruppe forma Leipzig und außerdem
Mitarbeiter der Zeitschrift Musik & Ästhetik.
Beyer erhielt Stipendien und Residenzen, beispielsweise der Studienstiftung des deutschen Volkes,
des Else-Heiliger-Fonds, des Bundesatelier der Cité des Arts Paris oder des Künstlerhaus Schloss
Wiepersdorf. Des Weiteren arbeitete er mit Ensembles, wie dem Ensemble Modern oder der MAM.
Manufaktur für Aktuelle Musik, mit dem Dirigenten Pablo Rus Broseta und Solisten, z.B. Nico Couck,
Tom Pauwels, Christian Hommel zusammen.
Suchen – für Flöte, Sopran, Cello und Klavier
Komponist:
Elias Jurgschat
1995 in Solingen geboren, ist die Musik für Elias Jurgschat seit der Kindheit präsent. Seit 2015 studiert
er in Düsseldorf Komposition bei Prof.
Manfred Trojahn.
Zwischen den Jahren 2012 und 2014 gab es immer wieder Kontakt, Austausch und Anregungen von
und mit dem Wuppertaler Komponisten Thomas Beimel.
2015 wurde er beim Bundeswettberb „Jugend Komponiert“ der Jeunesses musicales Deutschland
ausgezeichnet. Im Mai 2016 nahm er an dem Kompositionsseminar in der Musikakademie Rheinsberg
im Rahmen der „Pfingstwerkstatt Neue Musik“ teil, und erhielt dort eine zweiten Preis für das Werk
ein-blick.
Im September 2016 ist er Stipendiat der JMD im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf.
Syrinx – für Flöte, hohen Sopran, Klavier und Violoncello
Komponist: Steven Heelein
Steven Heelein wurde 1984 in Schweinfurt geboren und studierte von 1999 bis 2009 Kirchenmusik und
Dirigieren in Kronach und Regensburg. Private Kompositionsstudien führten ihn zu Franz Hummel
nach Riedenburg. Von 2010 bis 2012 war er Lehrbeauftragter an der Katholischen Universität EichstättIngolstadt im Fach Neue Musik und Leiter des Studios für experimentelle Musik der KU Eichstätt
(SEMKUE). Seit 2012 ist er hauptamtlicher Dozent für Chor- und Orchesterleitung an der Hochschule
für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg, zudem ist er seit dem Wintersemester
2015 als Professor i. K. für Dirigieren (Schwerpunkt Chorleitung) an der Hochschule für evangelische
Kirchenmusik in Bayreuth angestellt.
Neben seiner musikalischen Arbeit beschäftigt er sich als Aktionsmaler und Autor.
Gefördert von:
4 Gedichte von Kurt Schwitters (1887-1948) – für Frauenstimme, Querflöte, Violoncello und Klavier
Komponist: Sebastian Pilgrim
Sebastian Pilgrim absolvierte seine künstlerische und musikpädagogische Ausbildung an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Sabine Ritterbusch. Nach dem Diplom „mit Auszeichnung“ folgte
er ihr an die Musikhochschule Hannover und beendete dort seine Studien mit dem Konzertexamen.
Noch während des Studiums wurde er Ensemblemitglied des Theaters Erfurt. Danach wechselte er bis
2016 als 1. Bass an das Nationaltheater Mannheim. Seither ist er freischaffend tätig. Vor Kurzem gab er
sehr erfolgreich seine Debuts als Hagen (Götterdämmerung) und Fafner (Rheingold) im Mannheimer
Ring. Weitere Rollen seines Repertoires umfassen Partien des seriösen Basses, wie beispielsweise Sarastro (Zauberflöte), und des schweren Spielbasses, darunter unter anderem Sir John Falstaff (Die lustigen Weiber).
Als Komponist errang er unter anderem mehrere Preise bei „Jugend komponiert“. Im Bereich der
Neuen Musik wurde er mit der Uraufführung zahlreicher Werke beauftragt, so von mehreren Opern
und zuletzt von dem Liederzyklus „Traumschutt“ des Komponisten Steffen Schleiermacher im Rahmen
des Festivals „Sind noch Lieder zu singen?“ der Internationalen Hugo Wolf- Akademie.
Selbstgespräch – für Trompete solo
Komponist: Maximilian Nicolai
Geboren 1994 im brandenburgischen Oranienburg, lernte er im Alter von fünf Jahren Violine, später
kamen Klavier und Orgel dazu.
Seit 2012 studiert er in Dresden an der Technischen Universität und an der Hochschule für Musik „Carl
Maria von Weber“ Lehramt mit den Fächern Latein und Musik.
Als Hauptfächer an der Musikhochschule belegt er Komposition bei Prof. Günther Schwarze und Musiktheorie bei Prof. Dr. John Leigh. Außerdem beschäftigt er sich vertiefend mit Chor - und Orchesterleitung.
Neben dem Studium absolviert er die D - Orgelausbildung und ist Vorstandsvorsitzender des Werkstattorchesters Dresden e.V., mit dem er einige seiner Werke uraufführte.
Im März 2014 gewann er den dritten Preis beim Kompositionswettbewerb der Puchheimer Taschenoper. Kompositorisch ist Maximilian F. Nicolai eine breite stilistische Bandbreite sehr wichtig, so umfasst sein kompositorisches Schaffen sowohl Musicalsongs als auch ernstere Werke für Chor und Orchester.
Gefördert von:
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