Übungsaufgaben Zu Kapitel 1 Zu Kapitel 2

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C. Ortseifen: SAS – Einführung in die Programmierung 1
SS 2006
Übungsaufgaben
Zu Kapitel 1
1. Starten Sie das Anwendungsprogramm SAS 9.1 und machen Sie sich mit der Oberfläche
vertraut.
2. Legen Sie zwei neue Bibliotheken an: Eine namens urz, die auf den Ordner
O:\KURS\SAS\Daten zeigt und eine namens meine, die auf den neu zu erstellenden
Ordner M:\saskurs zeigt.
3. Kopieren Sie die SAS-Tabellen iris, blutbild und fitness aus der Bibliothek urz in die
Bibliothek meine.
4. Welche Variablen gibt es in der Tabelle iris, wie viele Beobachtungen in fitness?
Zu Kapitel 2
5. Übertragen Sie die Beispielprogramme
Programm3.sas in den SAS-Editor.
Programm1.sas,
Programm2.sas
und
6. Führen Sie die Programme nacheinander aus Wechseln Sie ins Protokollfenster und
prüfen Sie die Meldungen! Eigentlich sollten dabei keine Fehlermeldungen und
Warnungen auftreten. Falls doch, wiederholen Sie die Schritte und vergleichen Sie das
Programm mit dem in Ihren Unterlagen bzw. aus der Vorlesung.
7. Spielen Sie mit den Anweisungen solange, bis Sie alle verstanden haben.
8. Die Textdatei sonne.txt im Ordner O:\KURS\SAS\Daten enthält die vor- und
nachmittäglichen Gesamtsonnenscheinstunden der 12 Monate Januar bis Dezember.
Machen Sie aus diesen Werten eine SAS-Tabelle sasuser.sonne.
Wie viele Beobachtungen und Variablen enthält diese?
Geben Sie den Variablen einprägsame Namen (Anweisung Label oder Variablenfenster).
9. Fünf Sportler mussten fürs Vordiplom unter anderem Schwimmen, Basketball spielen und
Turnen. Ihr Trainer hat die Noten dieser drei Sportarten in folgender Tabelle notiert.
Hans
Claudia
Jörg
Heidi
Martina
10
14
13
15
11
8
14
8
10
12
7
13
Übertragen Sie diese Werte in eine SAS-Tabelle. Lücken heißen, dass die Note fehlt, weil
der Sportler krank war oder aus anderen Gründen fehlte.
10. Der Durchschnitt aus diesen drei Noten gibt die erste Teilnote fürs Vordiplom. Schreiben
Sie ein geeignetes SAS-Programm, das diese Teilnote berechnet (Datenschritt mit
Zuweisung!).
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SS 2006
Übungsaufgaben
11. Berechnen Sie auch den Notendurchschnitt des gesamten Minikurses mit der Prozedur
Means. Da wir die Syntax noch nicht kennengelernt haben, rufen Sie am besten die
Online-Hilfe zur Prozedur MEANS auf mit dem Kommando help means.
12. Suchen Sie sich aus der Online-Liste der SAS-Funktionen fünf beliebige Funktionen aus!
Spielen Sie mit diesen herum, bis Sie deren Funktion verstanden haben. Schreiben Sie
einen kleinen Datenschritt, in dem diese Funktionen eingesetzt werden. (Tip: Erzeugen
Sie sich durch Zuweisung eine Variablen, wenden Sie dann die Funktion darauf an, um
einer zweiten Variablen diesen neuen Wert zuzuweisen. (Tip: Mit der Anweisung PUT
können Sie die Werte der Variablen direkt ins Protokollfenster herausschreiben.)
Zu Kapitel 3
13. Erzeugen Sie eine mit Titel und Fußzeile beschriftete Liste der ersten zehn Werte aus der
SAS-Tabelle iris, die in Bibliothek meine liegt.
14. Beschränken Sie sich jetzt auf die Fälle der Blumengruppe 1. Erzeugen Sie eine Liste und
verwenden Sie eine zweite Titelzeile zur Unterscheidung von der ersten Liste aus Aufgabe
13.
15. Es gibt eine Option der Prozedur PRINT, die die Spalte mit den Beobachtungsnummern
unterdrückt. Suchen Sie diese Option (am besten mithilfe des Kommandos help print) und
probieren Sie die gefundene Option gleich aus.
16. Ordnen Sie Fälle der Tabelle Iris nach der Größe der sl-Werte an.
17. Geben Sie die Beobachtungen 10 bis 20 der sortierten Tabelle mit neuer Titelzeile im
Ausgabefenster aus.
18. Geben Sie die gleichen Beobachtungen der sortierten Tabelle nochmals aus, unterdrücken
Sie dabei aber durch entsprechende Änderungen im Optionsfenster die Angabe des
aktuellen Datums und der Seitennummer.
Zu Kapitel 4
Die SAS-Tabelle blutbild enthält die Ergebnisse eines größeren Experiments, bei der der
Einfluss von Kontrazeptiva auf verschiedene Blutparameter untersucht wurde. In die Studie
wurden nur Frauen aufgenommen. Die Variable PILLE gibt Auskunft darüber, ob
Kontrazeptiva eingenommen wurden (Pille=2) oder nicht (Pille=1). An Blutparametern
wurden untersucht: Albumin, Cholesterin und Calcium.
19. Berechnen Sie die wichtigsten statistischen Kennwerte für die Variablen Körpergröße und
Körpergewicht und für die drei Blutparameter, zunächst für die gesamte Stichprobe,
anschließend getrennt für die beiden Pille-Gruppen.
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20. Betrachten Sie die einzelnen Gruppenmittelwerte und Standardabweichungen. Notieren
Sie auf einem Zettel diejenigen Variablen, von denen Sie glauben, dass sich die Werte
auch statistisch signifikant in einem Zweigruppenvergleich unterscheiden.
21. Diese und die nächste Aufgabe machen nur Sinn, wenn Sie schon mal vom t-Test gehört
haben und wissen, warum man diesen anwendet bzw. wie man sein Ergebnis interpretiert.
Führen Sie nun die Tests durch und vergleichen Sie die SAS-Ergebnisse mit Ihren
Vorüberlegungen.
22. Können Sie nun folgende Fragen beantworten?
A) Sind die beiden Pille-Gruppen hinsichtlich des Alters und dem Körpergewicht
vergleichbar?
B) Unterscheiden sich die Blutparameter zwischen den Gruppen statistisch signifikant?
Wenn ja, in welcher Art und Weise.
Zu Kapitel 5
23. Übertragen Sie folgende Werte in die SAS-Tabelle sasuser.eins:
Name
Hans
Jutta
Jörg
Franz
Alter
27
31
40
51
und die folgenden Werte in die SAS-Tabelle sasuser.zwei:
Name
Anneliese
Jens
Helga
Alter
29
21
54
und schließlich noch sasuser.drei:
Name
Anneliese
Jens
Jutta
Jörg
Helga
Franz
Größe
1,65
1,90
1,76
2,05
1,80
1,70
24. Verknüpfen Sie zunächst die beiden Tabellen sasuser.eins und sasuser.zwei
und dann dazu noch sasuser.drei und benennen Sie das Resultat sasuser.vier.
Betrachten Sie das Ergebnis und kontrollieren Sie es mit den Ausgangswerten.
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Übungsaufgaben
25. Eine Alternative zur Verknüpfung im Datenschritt mit Set und Merge stellt die Prozedur
SQL dar, die der SAS/Enterprise Guide verwendet. Verknüpfen Sie nochmals die drei
SAS-Tabellen miteinander, diesmal aber mit Hilfe der SAS/Enterprise Guide Software
und erarbeiten Sie sich die Syntax dieser Prozedur zur Verknüpfung, so dass Sie die
Tabellen alt1 und alt2 aus der Vorlesung ohne Enterprise Guide Menü verknüpfen
können.
Zu Kapitel 6.1
26. Laden Sie das Programm schleifen.sas (aus O:\KURS\SAS\Programme) in das
Programmfenster, führen Sie es schrittweise aus und untersuchen Sie die einzelnen
Anweisungen, bis Ihnen alles verständlich ist.
27. Verwenden Sie die Anweisung Put, um die Werte der Variablen während des Ablaufs im
Log-Fenster anzuzeigen.
28. Im Datenschritt sind auch beiden internen Variablen _N_ (für die Nummer der aktuellen
Beobachtung) und _Error_ (für auftretende Fehler) definiert. Geben Sie deren Werte auch
mal aus.
Zu Kapitel 6.2
29. Im Ordner O:\Kurs\SAS\Daten finden Sie die Datei Ozon.Dat, welche für die Jahre 1926
bis 1971 die gemessenen Ozonwerte pro Monat eines bestimmten Ortes enthält.
Überführen sie diese Daten in eine SAS-Tabelle.
30. Wie sind die fehlenden Werte definiert? Für die folgende Aufgabe müssen Sie diese in
einen Punkt (.) umkodieren. Verwenden Sie dazu einen Datenschritt mit Array.
31. Ermitteln Sie pro Jahr die mittleren Ozonwerte.
32. Bestimmen Sie – mit SAS-Mitteln - das Jahr mit dem niedrigsten mittleren Ozonwert.
(Tipp: Eine Liste mit einer Beobachtung ausgeben.)
33. Ermitteln Sie pro Jahr die mittleren Ozonwerte des Winter- (Oktober-März) und des
Sommerhalbjahrs (April – September).
34. Weitere Aufgaben zu If/Then/Else und Select/When finden Sie in „The SAS Workbook“
von Ron Cody im Kapitel 3, zu Arrays im Kapitel 8.
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