Wie verhalte ich mich im Wald?
Der Wald war und ist für uns Menschen und die Natur immer sehr wichtig. Früher versorgte er unsere Vorfahren mit Nahrung, Brennholz, Werk- und Baustoffen und lieferte sogar Nahrung für uns und unsere Haustiere. Da der Wald eine große Bedeutung für das Gleichgewicht der Natur und uns Menschen hat, sollten wir
uns auch heute im Wald auch richtig verhalten.
Keine Zweige abbrechen! Stellt euch mal vor, jeder Waldbesucher würde dies tun. An den Bäumen und
Sträuchern würde großer Schaden entstehen.
Keine Baumstämme anritzen! Jeder Schnitt in die Baumrinde ist eine Wunde. Das austretende Harz lockt
viele Insekten an. Auch Schmarotzerpilze können sich daran festsetzen und das Wachstum des Baumes
behindern.
Keine Pflanze absichtlich zerstören! Jedes Lebewesen hat seine Aufgabe in der Natur. So wird zur Sauerstoffproduktion jedes grüne Blatt benötigt. Außerdem sind Pflanzen Nahrung und Schutz für Tiere.
Kein Dickicht betreten! Hier haben kleine Tiere und seltene Pflanzen ihren Lebensraum, der schnell zerstört
werden kann.
Nichts verändern! Im Wald dürfen weder Pflanzen mit der Wurzel ausgegraben, noch fremde eingepflanzt
werden.
Keinen Lärm machen! Lärm ist sowohl für Menschen, als auch für Tiere Stress. Außerdem, wer Krach
macht, hört selber nichts. Kein Zwitschern der Vögel, kein Summen winziger Tiere und auch nicht das Rauschen der Blätter.
Keine Tiere jagen, quälen, fangen, füttern oder streicheln! Tiere, die gehetzt werden, verbrauchen mehr
Energie und müssen deshalb mehr fressen. In Zeiten in denen das Futter sowieso schon knapp ist, kann
dies zu brenzligen Situationen führen. Streicheln ist auch wegen möglicher Übertragung von Krankheiten
(Tollwut) gefährlich.
Abfälle wieder mitnehmen! Falls Ihr ein Picknick gemacht habt, nehmt alle Eure Reste wie Tüten, Flaschen
und Abfall wieder mit nach Hause. Weggeworfene Reste werden manchmal von Tieren gefressen, die daran
sterben können.
Kein Feuer im Wald! Offenes Feuer im Wald ist immer strikt verboten. Von März bis Oktober darf hier auch
nicht geraucht werden.
Gewässer nicht verschmutzen! Waldbäche bieten eine gute Gelegenheit zu einem erfrischenden Fußbad.
Fließgewässer dürfen jedoch nicht aufgestaut werden. Zuständig hierfür sind vielmehr die Biber, deren „Arbeit“ neue Fluss- und Auenlandschaften und damit Lebensräume für zum Teil bedrohte Tierarten schafft.
Uferbereiche zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt bitte nicht betreten. Bitte auch keine Reste und Abfälle
ins Wasser werfen.
Wir schützen uns vor Zecken! Zecken trifft man vorwiegend in Wäldern mit Unterholz. Sie sitzen auf Büschen und Gräsern. Gefährlich an Zecken sind die Erreger, die von ihnen übertragen werden.
Vorsichtsmaßnahmen:Nicht durch Gebüsch gehen, Haut an den Beinen sollte bedeckt sein (lange Hosen),
Zeckenschutzmittel verwenden (auch auf Hosenbeine sprühen), nach einem Waldbesuch Kleidung absuchen, eventuell wechseln und draußen ausschütteln, vor dem Zubettgehen oder beim Duschen den ganzen
Körper nach den kleinen Blutsaugern absuchen (auch Kopf und unter den Achseln).
Quelle: http://www.umwelt-fee.de
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