Wie der Irrtum in die Welt kam

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Uranos
Wiesenweg 2
83646 Wackersberg
Tel. 08041 – 799 220
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Liebe Freunde von Uranos!
Nach einer länger als üblichen Sommerpause beginnt unser Herbstprogramm mit
einem Neueinstieg in die Astrologie: In drei Wochenendseminaren, die auch
einzeln besucht werden können, möchten wir die traditionelle Astrologie
bereichern und vertiefen:
Seminare in Initiatischer Astrologie in Wackersberg bei Bad Tölz
25. – 26. Oktober: Initiatische Astrologie – Teil 1
15. – 16. November: Initiatische Astrologie – Teil 2
29. – 30. November: Initiatische Astrologie – Teil 3
(Die Seminare können einzeln besucht werden, siehe www.uranos-online.de)
Wir haben den Namen „Initiatische Astrologie“ gewählt, weil es um einen „Blick
hinter die Kulissen“, um Ein-Blick in das verborgene Wesen des Tierkreises und der
Planetenkräfte geht. Gerade heute, in einer Zeit großer Wandlung, einer Zeit des
„Umstürzens alter Modelle“ und des Zusammenbruchs überkommener
Vorstellungen, dürfen wir bei der Astrologie nicht Halt machen. Im Januar ist der
Planet Pluto in das Zeichen Steinbock übergegangen, jener Planet, von dem am
ersten Wochenende (IA1: 25. - 26.10.08) gemeinsam mit Saturn und dem
Tierkreiszeichen Steinbock ausführlich die Rede sein wird. Schon kurz nach dem
Übergang hat die Börse gewackelt, und obwohl Pluto in das Zeichen Schütze wieder
zurückgewandert ist und erst Ende November wieder in den Steinbock
zurückkehrt, spüren wir zur Zeit alle eine starke, fließende Bewegung. <Ta panda
rei>, <Alles fließt>, stand in der Vorhalle des Tempels zu Delphi geschrieben, eine
Weisheit, die uns in kürzeren und längeren Zeitintervallen immer wieder vor
Augen geführt wird. Jahrzehntelang haben wir geglaubt, wir könnten einen
Zustand des ewigen Wohlstandes fixieren bei gleichzeitig kontinuierlicher
Vermehrung der Güter. Dem entgegen steht jedoch der neptunische Traum des
biblischen Pharao von den sieben fetten und den sieben mageren Jahren, der uns
mitteilt, daß alles Zeitliche - ähnlich dem Wasser - einem Rhythmus und einem
Kreislauf folgt (über Neptun mehr im Seminar IA3: 29.-30.11.).
Ehe wir eine Neue Welt im Sinne des kommenden Wassermannzeitalters ins Leben
rufen können, müssen daher viele alte Vorstellungen über Bord gehen. Daran
arbeiten die plutonisch-zerstörenden Kräfte in den kommenden Jahren, zu denen
sich zunehmend die neptunisch-auflösenden Kräfte gesellen. Die Menschheit, so
heißt es in esoterischen Schriften, steht kurz vor einer sogenannten „Einweihung“
(Initiation). Damit verbunden ist die umfassende Erkenntnis, daß alles mit allem
verknüpft ist, eine Einsicht, die uns dieser Tage – manchmal erschreckend –
bewußt wird.
Dieser Einsicht wird später das entsprechende Handeln folgen. Wir brauchen eine
Politik und eine Wirtschaft, in der die persönlichen Interessen dem
Gesamtinteresse untergeordnet werden. Und dazu benötigen wir Menschen, die
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nicht dem persönlichen Macht- und Erfolgstrieb folgen, auch nicht einer Partei
oder Firma oder einem anderen Teil des Ganzen dienen, sondern ein
Verantwortungsgefühl für das Gesamte, für die Menschheit, für Menschlichkeit
besitzen. Mit anderen Worten, wir brauchen Menschen, die uns weise führen, nicht
wortgewaltige „Polyphems (= <Viel(ver)sprechende>), die imstande sind, durch
ihr scheinbares „Besserwissen“ alle Gegenargumente niederzuschmettern. Im
ersten Wochenendseminar wird auch davon die Rede sein, denn auch die Astrologie
darf „politischer“ werden.
Da Astrologie das den Menschen begleitende Instrumentarium der Selbsterkenntnis
ist, bedarf es auch hier einer Weiterentwicklung, an der wir uns schon seit
geraumer Zeit mit all unserer Kraft beteiligen. Noch ist die Astrologie zu sehr
ausgerichtet auf die Persönlichkeit des Horoskopeigners, auf seine individuellen
Krisen und Konflikte, auf seine Bedürfnisse und Erwartungen, auf seine Potentiale
und Möglichkeiten, auf seine Ängste und Befürchtungen. Übersehen wird oft, daß
wir alle Teil der Menschheit sind und als dieser Teil eine Aufgabe bzw. Funktion
haben. Selbst wenn wir wollten, wir können uns dieser übergeordneten
Verantwortung nicht entziehen. Manche Krise, manche Krankheit und viele
Konflikte – vor allem in der zweiten Lebenshälfte - haben ihre Wurzeln nicht im
persönlichen, sondern im überpersönlichen Bereich. Es sind Schicksalsimpulse, die
uns fördern wollen, unserer Bestimmung näher zu kommen (dazu auch der o.a.
Vortrag). Hier verliert die so oft an den Astrologen gestellte Frage „Woher kommt
die Krise/die Krankheit/der Konflikt?“ an Bedeutung, während im Gegenzug die
Frage „Wohin will mich die Krise/die Krankheit/der Konflikt bewegen?“ erheblich
an Bedeutung zunimmt. Die traditionelle Astrologie kennt nur die persönlichen
Krisen, weiß aber wenig über archetypische Krisen, die mit bestimmten
Tierkreiszeichen korrespondieren und für ein ganzes Leben typisch sein können.
Ebenfalls dringend erforderlich ist die Ausweitung unseres persönlichen Wissens
über zwischenmenschliche Konflikte, vor allem in Beziehungen. In der Regel halten
wir Partnerschaftskonflikte für rein personenbezogen. Wir glauben, der Konflikt
sei an die jeweilige Person gebunden, mit der wir in Konflikt stehen. Das veranlaßt
uns dazu, darauf hinzuwirken, daß die betreffende Person sich ändert. Hier gilt
allgemein noch das „Motto des Unwissenden“: Wenn du dich änderst, habe ich
keinen Konflikt mehr. Was für ein Trugschluß (mehr über den Sinn des Konflikts in
IA2: 15.-16.11.)!
Eine erweiterte Astrologie will größere Zusammenhänge aufzeigen und
verständlich machen. Seit Jahren bemühen wir uns, die Astrologie der Gegenwart
über Mythologie und Esoterische Astrologie zu ergänzen. Jetzt beginnen wir
(offiziell am 25. Oktober) mit einem Konzept, das nicht nur die traditionelle
Astrologie erweitern, sondern sie auch vereinfachen wird. Insbesondere gilt dies
für die sogenannte „Aspektenlehre“. Sie wird durch die „Lehre vom dritten Punkt“
im wahrsten Sinne des Wortes erlöst, weil jede „Lösung“ zweier unterschiedlicher
Anschauungen (<aspectare> = <anschauen>) über eine dritte Anschauung geht.
Letztere stellt eine Art Synthese dar. Das Wissen um diese Synthese stammt aus
der Esoterischen Astrologie. Es ist einfach zu verstehen, die Grundlagen dafür
legen wir in den drei Seminaren IA1, IA2 und IA3.
Wer bereits beratend bzw. behandelnd tätig ist, wird hier ein Fülle neuer,
übergeordneter Zusammenhänge kennen lernen, die ihm Krisen wie Krankheiten,
Konflikte wie Probleme, ja sein eigenes Schicksal oder das Schicksal anderer in
einem neuen Licht erscheinen lassen. Dazu wird es in den kommenden Jahren noch
entsprechende Seminarangebote geben. Grundkenntnisse in Astrologie
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(Tierkreiszeichen, Planeten, Häuser) genügen für alle unsere Seminare,
weiterführende Kenntnisse sind uns gerne willkommen.
Wir freuen uns auf sonnige und herbstlich (er-)leuchtende Tage in Wackersberg.
Mit lieben Grüssen
Ruth und Wolfgang Denzinger
P.S.: Wir erleben zur Zeit alle eine große „Finanzkrise“, die noch lange nicht
ausgestanden ist. Sie hat selbstverständlich auch tiefere Bedeutung und steht in ihrer
Symbolik im unmittelbaren Zusammenhang mit dem „Einsturz des
Welthandelszentrums“ – psychisch wie physisch. Soweit Zeit und Gelegenheit dazu
ist, werde ich versuchen, in den Seminaren darauf einzugehen (vor allem in IA1 Ende
Oktober, wo es um Pluto und den „Zerstörerstrahl“ geht, und in IA3 Ende November,
wo es um Neptun und um (Auf)Lösung geht).
Im Buchhandel erschienene Bücher von Wolfgang Denzinger:
„Die zwölf Aufgaben des Herakles im Tierkreis“
„Die Entfaltung des Aszendenten“
„Die Odyssee im Tierkeis
(im Buchandel erhältlich oder zu bestellen über www.edition-uranos.de)
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