Theorie der Haushalte - Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät

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Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald
Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät
Lehrstuhl für AVWL sowie Wachstum, Strukturwandel und Handel
2. Übung:
Theorie der Haushalte
(Bofinger, Kap. 6; Mankiw, Kap. 4 & 21)
EVWL-Übung, 2. Veranstaltung, SS 2016
Dipl.-Kffr. Marie Scheitor
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Aufgabe 1
Das Krümelmonster hat ein Einkommen von y = 1.200,- Euro. Seine Konsummöglichkeiten beschränken sich auf die zwei Güter Kekse und Cracker.
Eine Packung Kekse kostet pK = 10,- Euro und eine Packung Cracker kostet
pC = 6,- Euro.
a) Stellen Sie die Budgetgleichung des Krümelmonsters auf. Konstruieren Sie
die Budgetgerade. Berechnen Sie die Steigung der Budgetgeraden und
erläutern Sie ihr Ergebnis.
Budgetgleichung
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Budgetgerade
bildet sämtliche Gütermengenkombinationen ab, die sich ein Konsument bei einem
bestimmten Einkommen maximal leisten kann.
𝑋𝑋𝐶𝐶
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𝑋𝑋𝐾𝐾
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Steigung der Budgetgeraden
 Wie viele Packungen Cracker müssen für den Konsum einer Packung Kekse
aufgegeben werden?
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b) Konstruieren Sie die neue Budgetgerade für den Fall, dass
i.
das Einkommen auf y = 1.500,- Euro steigt.
ii.
der Preis von Keksen auf pK = 6,- Euro sinkt.
iii. der Preis von Crackern auf pC = 7,50 Euro steigt.
Bearbeiten Sie jede der Teilaufgaben in b) auf Basis der Ausgangssituation
in a).
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i.
Das Einkommen steigt auf 1.500,- Euro:
𝑋𝑋𝐶𝐶
𝑋𝑋𝐾𝐾
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ii.
Der Preis von Keksen sinkt auf pK = 6,- Euro:
𝑋𝑋𝐶𝐶
𝑋𝑋𝐾𝐾
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iii. Der Preis von Crackern steigt auf p2 = 7,50 Euro.
𝑋𝑋𝐶𝐶
𝑋𝑋𝐾𝐾
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Aufgabe 2
Betrachten Sie einen Haushalt mit einem festen Einkommen y, welches komplett
für den Konsum der Güter 1 und 2, mit den Preisen p1 und p2 ausgegeben werden
soll.
a) Erläutern Sie verbal, wie der optimalen Konsumplan ermittelt wird. Stellen Sie
den optimalen Konsumplan grafisch dar.
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𝑋𝑋2
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𝑋𝑋1
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Ändert sich der Preis eines der beiden Güter, ändern sich die nachgefragten
Mengen X1 und X2. Um die Änderung der nachgefragten Mengen im optimalen
Konsumplan zu analysieren, unterscheiden wir zwischen dem Einkommens- und
dem Substitutionseffekt.
b) Erläutern Sie jeweils den Einkommens- und Substitutionseffekt, wenn der Preis
eines der beiden Güter steigt.
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Substitutionseffekt:
Einkommenseffekt:
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c) Beschreiben Sie in der folgenden Grafik, inwiefern sich der Preis welchen Gutes
ändert. Kennzeichnen Sie den Einkommens- und Substitutionseffekt.
𝑋𝑋2
SE = Substitutionseffekt
EE = Einkommenseffekt
U
BG
Uneu
BGneu
𝑋𝑋1
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d) Beschreiben anhand der Teilaufgabe c) die jeweiligen Änderungen der nachgefragten Mengen beider Güter infolge des Einkommens- bzw. Substitutionseffekts. Geben Sie an, welcher Effekt jeweils dominiert (Gesamteffekt).
Gut
Substitutionseffekt
Einkommenseffekt
Gesamteffekt
2
1
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Aufgabe 4
a) Stellen Sie die Nachfragekurve grafisch dar. Ergänzen Sie die Achsenbeschriftung. Erklären Sie, welchen Zusammenhang die Nachfragekurve
beschreibt.
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b) Auf dem Kaffeemarkt treten bei konstantem Kaffeepreis folgende Ereignisse ein:
i.
Der Preis von Tee sinkt.
ii.
Eine wissenschaftliche Studie wird veröffentlicht, die besagt, dass der
Konsum von Kaffee eine gesundheitsfördernde Wirkung habe.
iii. Aufgrund schlechter Wetterverhältnisse wird erwartet, dass die diesjährige
Kaffeeernte sehr gering ausfällt und der Kaffeepreis zukünftig ansteigt.
Entscheiden Sie für jedes Ereignis, ob sich die Nachfragekurve für Kaffee c.p. nach
rechts oder links verlagert. Begründen Sie ihr Ergebnis.
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Quiz
a) Herr Ungesund ernährt sich grundsätzlich von Chips und Cola und gibt sein
komplettes Einkommen dafür aus. Entscheiden Sie, wie die Veränderung der
Budgetgeraden ausfällt, wenn Cola teurer wird.
i.
Parallelverschiebung nach innen
ii. Parallelverschiebung nach außen
iii. Drehung nach innen
iv. Drehung nach außen
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b) Jede der folgenden Aussagen kann richtig oder falsch sein. Entscheiden Sie.
i.
ii.
richtig
falsch
⃝
⃝
⃝
⃝
⃝
⃝
Wenn sich sowohl das Einkommen eines Haushaltes
als auch die Preise seiner nachgefragten Güter
verdoppeln, steigen die Konsummöglichkeiten des
Haushaltes.
Der Punkt der optimalen Konsumentscheidung
befindet sich im Schnittpunkt der Indifferenzkurve und
der Budgetgeraden.
iii. Steigt der Preis eines Gutes, nimmt die nachgefragte
Menge seines Substitutes in der Regel zu.
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