Kinesiologie – Segen oder Unsinn
Kinesiologie setzt sich aus den zwei lateinischen Worten kines und logos zusammen und heißt
übersetzt – die Lehre der Bewegung.
Alles was uns im Außen bewegt, bewegt uns auch im Innen und umgekehrt.
Jeder kennt alltägliche Situationen, in denen etwas ins Stocken oder zum Stillstand kommt.
Dann geht entweder gar nichts mehr oder alles braucht unendlich viel Zeit. Ein verstopfter
Abfluss, ein Verkehrsstau, ein Streik können einen Rattenschwanz an Problemen mit sich
bringen. Verpasste Termine oder zu spät zur Arbeit kommen sind nur oberflächliche
Auswirkungen. Viel tiefgreifendere Probleme entstehen daraus und nicht nur für die
unmittelbar Betroffenen. So ein Stillstand zieht weite Kreise.
Auf körperlicher Ebene bedeutet ein Stau blockierte Energie. Egal ob es sich im wahrsten
Sinne des Wortes um eine Verstopfung, um Prüfungsstress oder vielleicht um
Unverträglichkeiten handelt. Fakt ist, der freie Energiefluss ist blockiert. Angst, Blähungen,
Verstopfung …… sind nur die Folgen. Der Körper reagiert auf ein Ungleichgewicht. Und
dieses Ungleichgewicht will behoben werden. Da jeder Mensch, besser gesagt jedes
Lebewesen individuell auf jegliche Einwirkungen reagiert, benötigt es auch individuelle
Lösungen zur Klärung von Stress, Blockaden, gestauter Energie.
Wer außer dem eigenen Körper kennt die optimale Lösung?
Unser Körper ist tagtäglich zu Höchstleistungen imstande. Egal ob es um Blutbildung,
Verdauung, Wachstum, den Blutkreislauf, Bewegung, Ausscheidung……… geht, unser
Körper reguliert auf einzigartige Weise all diese Funktionen.
Solange wir auf ihn achten, ihn nähren, schützen und umsorgen, sorgt er für uns.
Nun gibt es jedoch im Leben Situationen, die uns mehr oder weniger erschrecken und
belasten. Auch hier versucht der Körper tatkräftig zu regulieren. Dabei überfordern wir ihn
oftmals auf bewusster oder unbewusster Ebene und der einzige Ausweg des Körpers uns dies
zu verdeutlichen ist, die Sprache der Beschwerden zu sprechen. Arbeiten wir dann an den
Beschwerden, ändert sich nichts an dem körperlichen Stress und neue Symptome entstehen.
Ein Teufelskreis.
Aber wie kann man mit dem Körper kommunizieren, wie kann man ihn verstehen und
erfahren, was er wirklich braucht?
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Durch Achtsamkeit. Sie ist der Schlüssel für das Verständnis der eigenen Handlungen,
Verhaltensweisen, Reaktionen und geprägten Mustern. Es ist wichtig sich zu beobachten und
zu hinterfragen, warum man genau so reagiert, wie man reagiert. Wie viele Versuche
abzunehmen oder das Rauchen aufzuhören werden durch sogenannte Trigger boykottiert.
Plötzlich gibt es einen Streit und der lässt uns dann wieder zu Schokolade oder Zigaretten
greifen. Bei genauem Hinsehen stellt man jedoch fest, dass nicht der Streit die Ursache für
den Rückfall ist, sondern ein ernstzunehmendes Thema (oder mehrere Themen). Es gilt dieses
anzupacken.
Und genau hier beginnt die kinesiologische Arbeit, eine weitere Möglichkeit den Körper zu
verstehen, mit ihm zu kommunizieren und ihn zu unterstützen.
Einfach und problemlos gibt der Körper mithilfe des
kinesiologischen Muskeltests – dem Werkzeug eines jeden
Kinesiologen – Antworten darauf, was ihn bewegt, was er
benötigt um mit all den täglichen Herausforderungen
angemessen umgehen zu können, was ihn nährt und stärkt aber
auch darauf was ihn schwächt.
Aus ernährungsphysiologischer Sicht sind Obst und Gemüse äußerst gesund. Egal von
welcher Seite - Ärzten, Medien, Ernährungsberatern oder Therapeuten - werden genau diese
Lebensmittel
empfohlen. Doch was passiert, wenn genau eines dieser gesunden
Lebensmittel nicht vertragen wird? Wenn aufgrund irgendeines Ereignisses Stress damit
verbunden ist? Dann reagiert der Körper mit Unverträglichkeit darauf.
Die Lösung sollte dann natürlich darauf abzielen, den Stress zu klären und nicht etwa das
gesunde Lebensmittel wegzulassen. Und genau hierfür – den Stress zu lösen, egal in welchem
Lebensbereich - hat die Kinesiologie ein breites Band an Balancen. So kann das Halten von
Akupressurpunkten, das Energetisieren des Kiefers oder die Stärkung der Nebennieren den
Körper genauso ins Gleichgewicht bringen wie das Ablösen hypnotischer Suggestionen (z.B.
du bist dick, dumm, du kannst das nicht) oder der erlernten Hilflosigkeit um nur einen kleinen
Teil der Möglichkeiten zu nennen.
Ist der Stress geklärt, ist es so, wie wenn ein verstopftes Abflussrohr gereinigt wurde. Alles
fließt wieder. Wird jedoch einfach nur der Stressauslöser vermieden, dann ist es so, als wenn
nichts mehr in den Abfluss gegossen wird. Das Problem ist nicht geklärt.
Egal, ob es um Ernährung oder um Themen wie Partnerschaft, Lernen, Gesundheit …….
geht, ein freier Energiefluss ist die Voraussetzung für Leichtigkeit, Zufriedenheit, Freude,
Glück, Wohlbefinden.
Das ist meine tiefe Überzeugung und Erfahrung.
Geprägt wurde sie durch meine Ausbildung, gefestigt durch meine Arbeit als Kinesiologin.
Für mich ist die Kinesiologie ein Segen.
Ich bin dankbar für die Pionierarbeit unzähliger Kinesiologen,
angefangen bei dem Arzt und Chiropraktiker George Goodhardt, der
im Jahre 1964 entdeckte, dass bestimmte Reflexpunkte einen Einfluss
auf das körperliche Wohlbefinden haben, dass unsere Muskeln in Verbindung zu Organen,
Lymphe, Blutgefäßen und Nährstoffen stehen und das durch das Testen bestimmter Muskeln
Ungleichgewichte im Körper angezeigt und dann auf biochemischer, struktureller oder
emotionaler Ebene gelöst werden können.
Diese Entdeckung war die Geburtsstunde der Kinesiologie.
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Eine Methode die seit dieser Zeit nicht nur von Doktoren, Ärzten, Chiropraktikern und
Therapeuten in jahrzehntelanger Forschungsarbeit weiterentwickelt und angewendet wird
sondern auch von Ernährungsberatern, Coaches oder begleitenden Kinesiologen. Eine
einfache Art und Weise ohne Nebenwirkungen geholfen hat.
In vielen Gesprächen und Diskussionen mit Menschen verschiedenster Herkunft und aus
unterschiedlichen Berufen habe ich Zustimmung und Ablehnung gegenüber meiner Tätigkeit
als Kinesiologin erfahren. Seltsamerweise haben sich nur Personen, die Kinesiologie nur am
Rande oder überhaupt nicht kannten, negativ oder abwertend geäußert. Leider ist dieses
Phänomen auch in Medien wie dem Internet weit verbreitet.
Als Unsinn wird Kinesiologie oftmals abgetan. Warum?
Liegt es vielleicht daran, dass nicht alle Reaktionen des Körpers nach einer kinesiologischen
Behandlung/Sitzung wissenschaftlich erklärbar sind? Das ist zumindest oftmals die Antwort.
Spielt das letztendlich wirklich eine Rolle? Können wir etwa sagen, dass alle Abläufe und
Reaktionen im Körper oder im Allgemeinen wissenschaftlich nachvollziehbar sind? Sicher
nicht. Denn dann bräuchten wir keine Forschung mehr.
Es würde mich unglaublich freuen und mit Sicherheit auch die kinesiologische Arbeit weit
über die bisherigen Grenzen hinaustragen, wenn all die Zweifler und Skeptiker dieser
Methode, den Mut aufbringen würden, ihre Meinung aufgrund einer persönlichen Erfahrung
zu ändern oder eben zu behalten.
Denn: „ Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“
Der kleine Skeptiker, eine Geschichte zum schmunzeln und nachdenken. Anzuwenden in allen Lebenslagen.
Der kleine Skeptiker
Im Bauch einer schwangeren Frau wuchsen Drillinge heran. Einer der
drei kleinen Embryos ist der kleine Gläubige, einer der kleine Zweifler und einer
der kleine Skeptiker. Eine Geschichte von P. Josef Hösl SJ
Der kleine Zweifler fragt: Glaubt ihr eigentlich an ein Leben nach der Geburt?
Der kleine Gläubige: Ja, klar, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir
wachsen und ns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir dann stark genug
sind für das, was uns erwartet.
Der kleine Skeptiker: Blödsinn, das gibt`s doch nicht, wie soll denn das überhaupt aussehen,
ein Leben nach der Geburt?
Der kleine Gläubige: Das weiß ich auch nicht so genau. Aber es wird sicher viel heller als hier
sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen.
Der kleine Skeptiker: So ein Quatsch! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem
Mund essen, so eine komische Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt.
Außerdem geht da gar nicht, dass es ein Leben nach der Geburt gibt, weil die Nabelschnur
schon jetzt viel zu kurz ist.
Der kleine Gläubige: Doch, es geht bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.
Der kleine Skeptiker: Es ist doch nie einer zurückgekommen von nach der Geburt. Mit der
Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben ist eine einzige Quälerei. Und dunkel.
Der kleine Gläubige: Auch wenn ich nicht so genau weiß, wie das Leben nach der Geburt
aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen.
Der kleine Skeptiker: Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie was gemerkt, also gibt es
sie auch nicht.
Der kleine Gläubige: Manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder
spüren, wenn sie unsere Welt streichelt. Ich glaube auf jeden Fall, dass unser eigentliches
Leben erst dann beginnt.
SCHWERElos Beratung Kerstin Kügle Praxis für Kinesiologie und Ernährung
Tussenhauser Straße 6, 86842 Türkheim
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Kinessiologie-Segen oder Unsinn-1 - SCHWERElos