KIEWIS WIPS
Kinder entdecken Wirtschaft
Das Wirtschaftsplanspiel
KIEWIS-Wirtschaftsplanspiel
Kernpunkte
 Kinder ernst nehmen (junge Erwachsene)
 Freiheitsgrad im Tun (dürfen, was man kann)
 Selbst „anpacken dürfen“ (spüren, fühlen, erleben, gestalten,
formen, erzeugen)
 Verantwortung übernehmen (zutrauen)
 Wechselnde Lernorte (neuer Kontext)
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Ziele des Wirtschaftsplanspiels
 Wirtschaftliche Zusammenhänge für Grundschüler greifbar machen
 Unternehmerisches Denken und Handeln fördern
 Wirtschaft als Bestandteil der kindlichen Erlebniswelt
„selbstverständlich“ machen
 Zielgruppe: 4. Grundschulklasse
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Schwerpunkt Kompetenzfeld Wirtschaft
Kompetenzfeld
Sprache
Kompetenzfeld
Persönlichkeit
Angemessenes
Sprachbild
Wortschatz
Selbstständigkeit
Kommunikation
fördern…
Konkrete, fehlerfreie
Anwendung
Verschiedene
Engagement
Ebenen ansprechen…
Begeisterungsfähigkeit
Verantwortung
übertragen
Flexibilität
Selbstständig und im
Team arbeiten
Teamfähigkeit
Aufgabe
Diskutieren
Dokumentieren
Sprachkultur,
Ausdrucksweise
Manuelle
Fertigkeiten
Präsentieren
Einblick in die Welt
der Technik geben…
Naturwissenschaftliches
Interesse
Kompetenzfeld
Technik
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integrierendes
Element
Handwerkliches
Arbeiten ermöglichen
Versuche/Experimente
durchführen
Wirtschaftliche
Zusammenhänge
vermitteln…
Betriebe erkunden
Wirtschaftsplanspiel
erleben
Unternehmerisch
Handeln
Unternehmerisch
Denken
Kompetenzfeld
Wirtschaft
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Vermittlung der Wirtschaftskompetenz durch aktives Tun und Erleben
Didaktisches Konzept wie bei KIEWIS:

Kurze, gezielte Impulse bilden den Korridor, in dem sich die Kinder frei
und kreativ bewegen können.

Wirtschaftliche Zusammenhänge werden praktisch erlebt/erprobt (mit
allen auftretenden Problemen), Learning by doing.

Emotionale Bindung der Kinder an das Thema durch eigenes Erleben
(positive und negative Erfahrungen = Nachhaltigkeit durch Emotionen)
Wie?

Wir gründen eine Firma und durchlaufen den kompletten Prozess:

IDEE

Transfer: Verknüpfung des spielerisch Erlebten mit der Realität durch
den direkten Vergleich (Schule = Planspiel / Betrieb = reale Welt)
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BUSINESSPLAN
GRÜNDUNG
TUN
BILANZ
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Idee: „Wir gründen eine Firma,
die Muffins herstellt.“
Kinder entwickeln für ihre Geschäftsidee
einen Businessplan, mit dem die Geldgeber
überzeugt werden sollen.
Aufteilung der Klasse in vier Gruppen:




Firmenname und Logo
Produkt und Herstellung
Markt und Zielgruppe
Preise und Werbung
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Businessplan erstellen
Firmenname / Logo:
…entstehen in der
Designergruppe
Produkt / Herstellung:
Auswahl der Rezepte im
Internet und aus Backbüchern
Produkt und Herstellung
Markt / Zielgruppe: Wo und
an wen werden die Muffins
verkauft
Markt und Zielgruppe
Preise / Werbung: Ermittlung
der Preise aus den einzelnen
Zutaten
Preise und Werbung
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Banksicherheiten: Jedes Kind
hinterlegt ein Pfand beim
Geldgeber
Sicherheiten für die Bank
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Businessplan Präsentation
Um die Geldgeber von der
Geschäftsidee zu überzeugen,
wurden der Businessplan
detailliert vorgestellt und kritische
Fragen beantwortet.
Bankhaus Dettinger
Das Bankhaus Dettinger sowie
das Kreditinstitut Fröscher
stellten ihre Konditionen vor:
Präsentation
- Zinsen / Überziehungszinsen
- Laufzeit
- Probemuffins
- Sicherheiten
- weitere Forderungen
Kreditinstitut Fröscher
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Anschließend wurden die
Angebote verglichen und eine
Bank ausgewählt.
Beantworten der Fragen
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Gründung
Was benötigen wir um unsere Ideen umzusetzen?
 Firmenname: Die neue Firma heißt MUFFIN-KIDS.
 Geld: Die Muffin-Kids beschlossen aufgrund ihrer Recherchen und
Bankangebote, einen Kredit über 80€ beim Kreditinstitut Fröscher aufzunehmen.
 Aktionsplan: Plakate malen, Tische besorgen, Kasse, Termine etc. wurden
geplant.
 Zeitlicher Ablauf: Wann ist die Schulküche frei, wann kann verkauft werden,
wann wird eingekauft?
 Abteilungen / Tätigkeiten innerhalb der Firma: Finanzwesen, Werbung,
Einkauf, Produktion, Verkauf, Kassierer
 Rohstoffe / Hilfsmittel: Preisvergleich beim Einkauf, Lebensmitteleinkauf
ausgewählter Rezepte
 Räumlichkeiten: z.B. Produktion in der Schulküche, Verkauf im Schulhof
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Tun
Die Kinder setzen die im Businessplan festgelegten Inhalte in die
Praxis um.
 Learning by doing!
 Alle Kinder erleben den kompletten Prozess.
 Auftauchende Probleme werden gemeinsam gelöst.
 Kinder treffen gemeinsam Entscheidungen und tragen die
Konsequenzen.
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Tun
EINKAUF
Hierbei wurden Preise
verglichen, Angebote
wahrgenommen und auf die
Qualität der Zutaten geachtet.
PRODUKTION
Es wurde in vier Teams
gleichzeitig gewogen, gerührt,
befüllt und gebacken und
natürlich auch die Hygiene
und Qualität überprüft.
WERBUNG / VERKAUF
Über Plakate und das
Schulmikrofon wurde der
Verkauf angekündigt und in
der großen Pause
durchgeführt.
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Bilanz
Die Kinder reflektieren
 Wurden zuvor gesteckte Ziele erreicht?
 Wenn nicht, warum?
 Wie sieht die finanzielle Situation aus?
 Was hat sich verändert?
 Was würden die Kinder das nächste Mal anders machen?
 Was haben sie gelernt?
 Welche Erkenntnisse ergeben sich daraus?
 = Diskussionsgrundlage für Expertengespräche
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Bilanz
Am 24.07.07 veranstalteten die
Muffin-Kids eine BilanzPressekonferenz mit der lokalen
Presse, dort wurde über
Erfahrungen, Zahlen und Daten
berichtet .
Die Kids zahlten am selben Tag
ihren Kredit zurück, bekamen ihre
Banksicherheiten (Spielsachen)
wieder und konnten am Ende einen
tollen Gewinn von 404,36€
präsentieren.
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