Die Luzerne ist eine ausdauernde Feldfrucht. Im Gegensatz zu den

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Blaue Luzerne, Alfalfa
lucerne (Englisch), yonca (Türkisch)
lucerka (Kroatisch), lucerna (Slowakisch, Serbisch)
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Die Luzerne ist eine
ausdauernde Feldfrucht.
Im Gegensatz zu den
meisten anderen
Feldfrüchten verbleibt
sie nach dem Anbau bis
zu 5 Jahre am Feld.
Sie hat dicke Pfahlwurzeln,
die bis zu 5 Meter in die
Tiefe gehen können.
Blüten
Stängel
schneckenförmige
Hülsen (Früchte)
Blättchen
» Ihre Früchte sind
Hülsen, die wie kleine
Schneckenhäuser aussehen.
Darin sind die kleinen
nierenförmigen Samen. «
dicke Pfahlwurzel
Seitenwurzeln
Blatt
Knöllchen
(mit Bakterien)
Hier befindet sich
die jeweils
aktuelle
Jahreszeitentafel
(siehe Anhang)
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Knöllchen
» Schmetterlingsblütler sind
wertvolle Feldfrüchte. Sie überlassen
nachfolgenden Feldkulturen viel
Stickstoff. Darum sind sie im biologischen
Landbau – wo keine Kunstdünger
verwendet werden – sehr wichtig! «
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© Alexander Mrkvicka/ pixelio.de
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Warum ist die Luzerne die
„Königin der Futterpflanzen“?
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Lösung: 1 (2=Fliege, 3=Rosenkäfer, 4=Goldfliege,
6=Schwar zkäfer, 7=Wespe, 8=Biene, 9=Spinne)
4
Weil sie durch ihr starkes,
tiefreichendes Wur zels ys tem
(bis 5 m) auch in trockenen Jahren gute
Er träge bringt.
Weil das Heu einen sehr hohen
Eiweißgehalt besitz t und somit
ein hochwer tiges Futtermittel is t.
» Frische Luzerne kann in größerer Menge
für Pferde und Schafe giftig sein! «
5=Marienkäfer,
Das Luzernefeld
Themenwegtafeln
Deutsch
Slowakisch
Ergänzende Infos
Deutsch
Slowakisch
© Carlos Duran / apex-telescope.org
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Haustiere
verwöhnen
Auch Meerschweinchen,
Hamster oder Kaninchen
freuen sich über selbst
angebautes Haustier- Futter.
In einen Blumentopf frische
Erde füllen. Luzernesamen
in die Erde drücken und
dann regelmäßig gießen.
Am Feld werden die
Pf lanzen einen Meter
hoch – das schaffen sie im
Topf nicht. Mit einer Höhe
von 10 - 20 cm können sie
verfüt tert werden.
» Die Samen erhältst du als
Luzerne- oder Alfalfasamen
in Bio- und Gartenmärkten. «
Wirtschaftliche
Bedeutung
Hauptanbaugebiet: Ost-Österreich
In Österreich werden jährlich ca. 80.000 Tonnen geerntet.
Davon stammen ca. 52.000 Tonnen aus Niederösterreich
und 20.000 Tonnen aus dem Burgenland.
Auch in der Großstadt Wien
werden 600 Tonnen geerntet.
Quelle: Statistik Austria 2012
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© Katrin Schindler / pixelio.de
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Bekanntes Heilmittel
Tipp für
Zuhause
In der alten chinesischen Medizin
wurden die getrockneten Blätter der
Pflanze besonders gegen Erkrankungen
im Magen und Darm angewendet.
Dort wird die Pflanze „Zi Mu“ genannt.
Auch Ureinwohner in Amerika
kannten die heilende Wirkung
dieser Pflanze. Sie erzeugten Mehl
aus den Samen und machten daraus
Brei und Brot.
» Luzernesprossen kannst du zuhause
selbst ziehen. Zu kaufen gibt es die Samen
oft unter dem Namen Alfalfa-Sprossen. «
Wachstumsphase
Zweiter Schnitt im Juli
Blüte Mitte Mai
Butterbrot mit
Luzernesprossen
Mach mit:
Erste Mahd mit Heugewinnung oder Pflegeschnitt (Mulchen)
-Forscher
» Apropos Schmetterlingsblütler! Auch viele echte
Schmetterlinge kannst du hier im Gebiet entdecken.
Hast du diese Falter schon einmal gesehen? «
Kleiner
Kohl-Weißling
Rezepte, Anleitungen und alle Tafelinhalte zum Download:
© Bio Forschung Austria
Themenwegtafeln
Ergänzende Infos
Hauhechel-Bläuling
Kleines
Wiesenvögelchen
© Bio Forschung Austria / Ableidin
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Deutsch
Slowakisch
Deutsch
Slowakisch
© Bio Forschung Austria
Luzerneblüten werden hauptsächlich
von Hummeln besucht.
Winter
Winterruhe
(die Vegetationszentren verweilen
als bodennahe Knospen frostgeschützt).
Herbst
Wachstumsphase
Dritter Schnitt im
Spätsommer/Herbst
oder zweiter Pflegeschnitt (Mulchen)
Pflanze bereitet sich
auf die Winterruhe vor
Jetzt im
Jetzt im
Sommer
Frühling
Nach der Winterruhe treiben die nahe dem Boden
liegenden Knospen rasch aus. Mitte Mai blüht die Luzerne.
Gleich danach folgt die erste Mahd.
Nachdem die Luzerne im Mai bereits das erste Mal gemäht
wurde, erreicht sie zur Getreideernte ihre zweite Blüte und
wird erneut gemäht. Danach wächst sie je nach Witterung
weiter und bietet Tieren damit Nahrung (Nektar und Grün),
Unterschlupf und Schutz gegen Sonne und Fressfeinde.
» Viele Insekten besuchen die
wunderschönen Blüten der
Luzernepflanzen. Vielleicht
kannst du einige entdecken? «
Luzerneblüte mit
Blütenbesucher
» Das saftige Grün liefert für viele
Wildtiere wie Feldhamster, Feldhasen
und Rehe Nahrung und Unterschlupf. «
© Martina Mühlbauer / pixelio.de
Jetzt im
Herbst
Im Spätsommer/Herbst wird das dritte Mal gemäht oder
gemulcht. Mulchen ist ein Pflegeschnitt, bei dem die zerkleinerten Pflanzenteile am Feld liegen bleiben. Danach beginnt
sich die Luzerne auf den Winter vorzubereiten. Sie zieht ihre
Nährstoffe in die Wurzeln zurück und stellt ihr Wachstum ein.
© Alexander Mrkvicka / MA 49
Jetzt im
Winter
Die Pflanze geht nun in die Winterruhe. Ihre Knospen liegen
zum Schutz vor Kälte nahe am Boden. Viele Insekten nützen
die kleinen Luzernestauden als Überwinterungsplätze.
Das zieht auch hungrige Wintergäste wie Saatkrähen oder
Wacholderdrosseln an.
» Saatkrähen sind Allesfresser. Auch
Landwirtschafts-„Schädlinge“ wie
Käfer, Engerlinge und Raupen stehen
auf ihrem Speiseplan. «
Hier wurde gemäht,
das Heu wird noch abtransportiert.
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