Zooreisen 2015 Reise am 22. August 2015 zum Zoo

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Zooreisen 2015
Reise am 22. August 2015
zum Zoo Apenheul in
Apeldoorn
Adresse des Parks:
J.C. Wilslaan 21
7313HK Apeldoorn
Gleich zu Begin die Frage: Wie übersetzt man „Apenheul“ ? In der Literatur finden sich zwei
Übersetzungen, nämlich: „Affenhügel“ und „Affenheim“ (z.B. in Wikipedia).
Eigentlich ist es ja zweitrangig, aber ich entscheide mich für den „Affenhügel“, das gefällt mir einfach
besser, zumal das holländische Wort für „Hügel“ „heuvel“ ist und für „Heim“ „huis“.
Genug des Geplänkels!
Informationen zum Zoo.
Im Juli 1971 gründete Wim Mager den Affenzoo bei Apeldoorn. Er fing mit nur wenigen Affenarten
an. Heute gibt es in Apenheul über 30 verschiedene Arten zu sehen. Die Tiere sind ohne Gitter
untergebracht; Bonobos und Gorillas bewohnen in vielköpfigen Gruppen eigene Inseln, kleinere
Arten wie Kattas, Totenkopfäffchen und Berberaffen leben in begehbaren Anlagen, in denen die
Besucher ganz nah an die Tiere herankommen können. Für die Orang-Utans gibt es einen
großzügigen Klettergarten aus Seilen und Holzbalken. Männliche Nasenaffen sind hier zu sehen, das
ist außerhalb von Asien einzigartig.
Aber wer ist dieser Wim Mager?
Der aus Rotterdam stammende Fotograf Wim Mager kaufte in den 1960er-Jahren in
einer Tierhandlung zwei Zwergseidenäffchen, was damals nichts Außergewöhnliches
war. Sein Hobby wurde schnell zur Leidenschaft. Schon bald bekam das Pärchen
Nachwuchs, und daraufhin beschloss Mager, seinen Job aufzugeben und seine Idee
vom „Apenheul“ (Affenhügel) weiter zu verfolgen und Wirklichkeit werden zu lassen.
So wurde aus einem Hobby ein wunderbarer Zoo.
Apenheul; ZooINSIDE
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So begann alles 1971 mit freilaufenden Affen in Apenheul. Weiter ging es mit Menschenaffen,
gehalten auf sehr geschickt angelegten Inseln. Dies war zu diesem Zeitpunkt revolutionär für Mensch
und Tier! Besucher, die auf derartig ungewöhnliche Art Affen in ihrer natürlichen Umgebung
bestaunen konnten und zugleich mit ihrer Anwesenheit die Tiere nicht störten.
Der Zoo entwickelte sich sehr schnell und immer auf der Basis moderner Tierhaltung.
Die Haltung der Tiere gilt als vorbildhaft, viele andere Zoos haben
später Elemente aus Apenheul übernommen, zum Beispiel die
begehbaren Affengehege, in denen sich Mensch und Tier
unmittelbar begegnen und die Haltung von Menschenaffen auf
durch breite Wassergräben abgetrennten Inseln. In einem kleinen
Amphitheater kann man mehrmals täglich bei der Fütterung der
Gorillas zuschauen; diese Show ist unterhaltsam gestaltet, legt
ihren Schwerpunkt aber auf die Information über die Tiere.
Man ermöglicht es den Affen, in Apenheul unter ähnlichen
Bedingungen zu leben wie ihre Artgenossen in der Wildnis. Auf
diese Art und Weise versucht der Zoo, den Besuchern von
Apenheul unsere Liebe zur Natur zu vermitteln.
Die Eintrittspreise sind nicht gerade niedrig:
Kinder bis 3 Jahre
gratis
Kinder 3 bis einschließlich € 18,50 p.P
12 Jahre
.
Erwachsene + Kinder ab 13
€ 21,00 p.P.
Jahre
Behinderte*
€ 18,50 p.P.
1 Begleitperson pro
Behinderte*
€ 18,50 p.P.
Das hat seinen Grund darin, dass der Zoo eine Stiftung ist, die nicht subventioniert wird und sich aus
den Eintrittsgeldern finanzieren muss.
Apenheul; ZooINSIDE
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Um die Zielsetzungen des Zoos realisieren zu können, sind in Apenheul mehr als 60 fest angestellte
Mitarbeiter tätig. Wenn der Park in der Besuchersaison geöffnet ist, arbeiten darüber hinaus noch
eine große Zahl an Aushilfen.
Einer der vielen Höhepunkte bei einem Besuch in Apenheul sind die Präsentationen. Sie finden auf
Niederländisch statt. Sie können Ihre Fragen jedoch gerne auch auf Deutsch oder Englisch stellen.
Die Affen kommen aus allen Ecken des Waldes zur Futterstelle. Von den Tierpflegern werden Ihnen
die Affen vorgestellt, und Sie hören interessante, persönliche Geschichten über die Tiere.
Einen besonderen Bezug zu unserem Zoo in Krefeld hat die Gorillafamilie: Der Silberrücken Jambo ist
der letzte Sohn von Massa.
Es war spannend für Jambo, dem letzten Sohn unseres
Silberrückens Massa, als er seinen 13. Geburtstag in
seiner neuen Heimat im Affenzoo „Apenheul“ feierte.
Doch er war damals nicht allein. Tierpfleger Klaus
Reymer, der ihn von Geburt an kannte, war als
moralische Unterstützung für drei Tage mit nach
Apeldoorn gefahren und stand Jambo zur Seite. Vier
erwachsene Gorillafrauen warteten auf den jungen
Wilden aus Krefeld.
Jambo ist ein typischer Gorilla-Macho. In den vergangenen Jahren wuchs er vom verspielten
Halbstarken zum kräftigen Mann heran.
Inzwischen ist er ein unumstrittener Silberrücken in seiner Familie und hat bereits neun Mal für
Nachwuchs gesorgt.
Eine besondere Attraktion:
Freilaufende Affen
Das sind natürlich die ständig
nimmermüden Totenkopfäffchen – immer
in Aktion! Gerade noch sind sie in den
Ästen hoch über Ihren Köpfen
herumgeklettert, und auf einmal sitzen sie
direkt vor Ihrer Nase.
Auch in den anderen Bereichen in
Apenheul bewegen Sie sich mitten unter
freilaufenden Affen. Dabei treffen Sie
unter anderem auf faszinierende Makis
und Varis, große Berberaffen und lustige
Krallenaffen.
Das ist ein tolles Erlebnis, aber Sie müssen sich unbedingt auf die flinken Gesellen einstellen!
Innerhalb der weitläufigen grünen Außenbereiche bewegen Sie sich tatsächlich mitten unter Affen.
Diese können dort sehr nah an Sie herankommen. Für Ihre mitgebrachten Dinge können Sie in
Apenheul; ZooINSIDE
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Apenheul eine spezielle, 100 % affensichere Tasche ausleihen (Auf jeden Fall machen!!!) und in
dieser ihre mitgebrachten Speisen und private Dinge auch vor den neugierigsten Affen sicher
verstauen.
Warum?
Sie sind unter sehr intelligenten Tieren, die lernfähig sind und eine normale Tasche gekonnt öffnen.
Was sie darin interessiert, wird einfach mitgenommen! Schnell und wendig, wie sie sind, haben die
Besucher keine Chance, ihre Utensilien wieder zu erlangen.
Ganz besonders die Fotografen mit den ach so interessanten Fototaschen müssen sich dessen
bewusst sein!
Es ist doch klar, dass Sie darauf achten!
Affen ganz aus der Nähe beobachten?
Das ist in Apenheul natürlich möglich! Die Tiere lassen sich meist von ganz nah bewundern. Sie sind
von Natur aus sehr freundlich und ungefährlich, auch für unsere Kleinsten. Um die Affen jedoch
unbesorgt ansehen zu können, bitten wir Sie, die folgenden Dinge zu beachten:
• Wenn Sie den Affen die Möglichkeit geben, ihrer Wege zu gehen, dann sind sie am schönsten und
auch am lustigsten. Bitte fassen Sie daher die Affen nicht an! Ein Affe, der gestreichelt wird, könnte
diese Geste als Zeichen der Gefahr missverstehen.
• Von den Tierpflegern bekommen die Tiere jeden Tag eine speziell auf sie abgestimmte
Futtermischung. Lebensmittel von Menschen wie zum Beispiel Erdnüsse, Süßigkeiten und
mitgebrachtes Obst gehören nicht dazu. Die Affen können von diesen Nahrungsmitteln krank
werden. Bitte füttern Sie daher die Affen nicht!
• Verspeisen Sie Ihre Süßigkeiten lieber selbst, jedoch auf keinen Fall in den Bereichen, wo die Affen
frei herumlaufen. Ehe Sie sich versehen, haben die flinken Tiere Ihnen alles abgeluchst und bringen
sich und ihre Beute in den Bäumen in Sicherheit.
Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Tag und viel Berührung mit der Natur
Ihr
Dietmar Schörner
Apenheul; ZooINSIDE
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