Angewandte Mathematik und Programmierung

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Angewandte Mathematik und
Programmierung
Einführung in das Konzept der objektorientierten Anwendungen zu
mathematischen Rechnens
WS 2013/14
F
Fomuso
Ek
Ekellem
ll
Inhalt


Messreihen
Grenzwertsatz
Fomuso Ekellem
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2
Messreihen



Aufgabe der deskriptiven (beschreibenden) Statistik: Übersichtliche Darstellung von
Eigenschaften von Messreihen.
Bezeichnung: Eine Messreihe (auch empirische Messreihe) zur Zufallsvariablen x besteht aus
n konkret durchgeführten Messungen im Rahmen desselben Experiments, und liefert als
Ergebnis n konkrete Messwerte x1, . . . , xn.
A der
Aus
d Fülle
Füll der
d einzelnen
i l
Messwerte
M
t einer
i
Messreihe
M
ih bbestimmt
ti
t man zunächst
ä h t wichtige
i hti
Lageparameter wie Mittelwert, Median, und Streuungsparameter wie Spannweite, Varianz,
Standardabweichung, Variationskoeffizient und quartilabstand.
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Mittelwert

x̄ (empirisches arithmetisches Mittel)

Problematisch bei nicht reellen Messgrößen
g
oder falls Ausreißer in Stichprobe
p
vorhanden.
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Median

x̃ (empirischer Median)
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Spannweite

(empirische) Spannweite oder Variationsbreite:
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Varianz:

(empirische) Varianz:
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Standardabweichung oder Streuung:

(empirische) Standardabweichung oder Streuung:
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Variationskoeffizient

Variationskoeffizient
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Quartilabstand

Bei nicht reellen Messgr¨oßen oder Vorhandensein von Ausreißern ist der sogenannte
Interquartilabstand
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Boxplot

Graphische Darstellung einiger dieser Lage- und Streuungsparameter im sogenannten
Boxplot:
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Verteilung und ihre Darstellung

1.
2.
3.
Hat man zu einem Experiment eine längere Messreihe (vorzugsweise n≥ 50), so kann man
über die Bestimmung der drei statistischen Daten n, x̄ und s hinaus eine feinere (auch
graphische)
hi h ) Auswertung
A
d
der M
Messergebnisse
b i x1, . . . , xn vornehmen
h
wie
i ffolgt:
l
Strichliste
Säulendiagramm
Dichtefunktion (nicht Vorlesung relevant)
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Strichliste




Ist xmin der kleinste, xmax der größte gemessene Wert, so teilt man die x-Achse im Bereich
xmin ≤x≤ xmax in eine gewisse Anzahl - etwa m -gleichlange Intervalle I1, . . . , Im, der Länge
x und
d zählt
hl ffür jedes
j d dieser
di
Intervalle
I
ll die
di Häufigkeit
H fi k i H,
H mit
i der
d Messwerte
M
di
dieser M
Messreihe
ih
in dem Intervall liegen. Messwerte auf der Intervallgrenze werden dabei zu je 1/2 beiden
Nachbarintervallen zugerechnet. Das Auszählungsergebnis nennt man eine Strichliste.
Hier spielen die relative und absolute Häufigkeiten eine große Rolle auch: Der Begriff
absolute Häufigkeit" ist gleichbedeutend mit dem umgangssprachlichen Begriff Anzahl. Bei
der relativen Häufigkeit - manchmal auch bedingte Häufigkeit genannt - bezieht man die
absolute Häufigkeit auf die Gesamtzahl.
Bei gleicher Klassenbreite ist die graphische Darstellung einer relativen
Häufigkeitsverteilung ein Säulendiagramm.
Die Summe der Säulenlängen ergibt den Wert 1 (100%).
Es besteht aus mehreren direkt aneinander angrenzenden Säulen, deren Flächeninhalt
proportional zur relativen Klassenhäufigkeit ist.
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Frage
Gegeben sei die Messreihe 4, 5, 1, 3.7, 2.3, 4, 1.3, 2.7, 5, 3.3
(a) Bestimmen sie das Mittel, den Median, die Spannweite, die Varianz, die Standardabweichung
und den Interquartilabstand dieser Messreihe.
(b) Zeichnen sie ein Histogramm dieser Messreihe bzgl. der Partition f[1, 2.5), [2.5, 5]g des
Intervalls [1, 5].
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Grenzwertsatz

Verlängert man eine Messreihe im Rahmen eines Experiments um immer mehr Messungen,
d.h. lässt man n gegen Unendlich streben, und berechnet man dabei den Mittelwert x̄ und
di empirische
die
ii h S
Streuung s mit
i wachsendem
h d n iimmer wieder
i d neu, so strebt
b di
die F
Folge
l d
der
Mittelwerte ebenso wie die Folge der empirischen Streuungen je gegen einen Grenzwert:

Die ideale Messreihe zu einem Experiment besitzt die statistischen Daten
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