Hesch gwüsst?

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Warum tut Hunger weh?
Ganz einfach: Damit wir
nicht vergessen zu essen.
Kraft zum Leben
Das Hungergefühl ist überlebenswichtig. Nur wenn wir
essen, geben wir dem Körper
die Energie, die er braucht.
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Ohne Zucker läuft nichts
Aus Kohlenhydraten, zum Beispiel aus Getreide
oder Kartoffeln, gewinnt unser Körper Zucker.
Dieser Zucker gelangt ins Blut und gibt uns Energie.
Essen wir lange nichts, nimmt der Zuckergehalt
des Blutes ab. Dafür eingerichtete Zellen in Leber
und Darm merken das zuerst und melden den
Mangel dem Hirn. Dort löst das Hungerzentrum
einen Hungeralarm aus: Jetzt spüren wir im Bauch,
dass wir Hunger haben.
3
Hey, gib mir Futter!
Und wenn der Magen knurrt? Befindet
sich im Magen keine Nahrung mehr,
ziehen sich die Magenwände zusammen. Dabei werden Luft und
Magensaft durcheinander
gewirbelt. Es entsteht
das Knurrgeräusch,
das wir von aussen
hören. Auch das
ist ein Signal,
dass der Körper Nahrung
benötigt.
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Alles o.k.
Sobald wir essen,
steigt der Zuckergehalt im Blut
wieder. Die
Zellen in
Leber und
Darm messen die Veränderung.
Ist genug Zucker da, so erhält diesmal das
Sättigungszentrum im Hirn das
Signal, dass die
Vorratsspeicher
gefüllt sind. Das Hungergefühl ist weg.
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Lust auf Schokolade?
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Appetit ist nicht das Gleiche wie Hunger.
Er wird nicht durch einen Vorgang im
Körper ausgelöst, sondern durch unsere
Lust und unsere Vorfreude, etwas zu
essen, das wir gern haben.
TEXT: CLAUDIA THIERSTEIN, ILLUSTRATION: SIBYLLE HEUSSER UND MARCUS MOSER/WWW.ATELIER-OCULUS.CH
Hesch gwüsst?
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